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Heute

Streik an der Hans-Tilkowski-Schule

Bei der Länder-Tarifrunde (TV-L) 2025 geht es um rund 2,6 Millionen Beschäftigte bei den Bundesländern. Die GEW vertritt dabei vor allem Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte in Kitas, Horten und im Ganztag, Schulsozialarbeiter*innen sowie Beschäftigte in den Heimsonderschulen und Personal an Hochschulen.

Für den heutigen Donnerstag, 29. Januar 2026, ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum bundesweiten Streiktag Bildung auf, mit einer Demo und Kundgebung in Köln. In dem Streik-Aufruf heißt es: „Die Arbeitgeber haben auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder kein verbindliches Angebot für Entgeltsteigerungen vorgelegt. Um den Druck auf die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zu erhöhen, sich in der dritten Runde endlich zu bewegen, setzen die Gewerkschaften verstärkt auf (Warn)Streiks.“ Da eine Teilnahme in Köln für Teilzeitbeschäftigte mit Kindern in Kitas und Grundschulen, die mittags von dort abgeholt werden müssen kaum realisierbar ist, haben die Schulsozialarbeiter der Hans-Tilkowski-Schule entschieden vor Ort in Herne zu Streiken. In der Mitteilung heißt es: „Wir werden von 7:30 bis 8:30 Uhr sowie während der Pausenzeiten 10 bis 10:20 Uhr und 11:20 bis11:40 Uhr Streikposten vor dem Schul-Eingangstor an der Dahlhauser Straße beziehen. Evtl. werden sich noch tarifbeschäftigte Lehrkräfte anschließen.“

7:30 Uhr

Baustelle kann Ende Januar begangen werden

DRK-Wohnprojekt besichtigen

Am DRK-Quartier an der Gabelsbergerstraße entstehen Wohnungen (Archivfoto).

An der Gabelsberger Straße in Herne entsteht ein innovatives Wohnprojekt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Kreisverband Herne und Wanne-Eickel. Um das Projekt kennenzulernen laden die Verantwortlichen einer Baustellenbesichtigung ein. Am Donnerstag, 29. Janaur 2026 findet um 13 Uhr ein weiterer Termin zur Baustellenbesichtigung an der Gabelsberger Straße statt.

13 Uhr

Lesung und Gespräch mit Sarah Vecera

'Wie ist Jesus weiß geworden?'

Sarah Vecera.

Im Ludwig-Steil-Forum am Europaplatz findet am Donnerstag, 29. Januar 2026, in der Zeit von 18:30 bis 21 Uhr der Auftakt zu der Reihe „Reihe Gott und die Welt" statt. „Von Anfang an war die Kirche für alle Menschen gedacht. Trotzdem gibt es auch in ihr, rassistische Strukturen, die „weißen“ Menschen meistens gar nicht auffallen“, so Sarah Vecera. Sie weiß, wovon sie spricht. Die Theologin und „Person of Color“ berichtet von ihrem eigenen Großwerden in der „weißen“ Kirche. In ihrem Buch macht sie auf diese Strukturen aufmerksam und erklärt, wie jeder und jede etwas dagegen tun kann. Sie will ermutigen, im Sinne des christlichen Glaubens eine Kirche zu gestalten, in der sich Menschen jeder Hautfarbe, Herkunft und Zuschreibung willkommen und angenommen fühlen. Auch über ihr aktuelles Buch „Gemeinsam Anders“ wird an diesem Abend gesprochen. In diesem Sammelband hat sie starke Stimmen für eine Zukunft ohne Diskriminierung, für mehr Vielfalt und Gerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft, gesammelt. Sarah Vecera arbeitet als Koordinatorin Global Education mit dem Schwerpunkt „Rassismus und Kirche“ bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM). Sie hat den Eröffnungsgottesdienst beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt gehalten. Aufgewachsen ist sie im Ruhrgebiet. Für ihr Engagement wurde sie jüngst mit dem Katharina-Zell-Preis der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau ausgezeichnet. Die Veranstaltung mit Sarah Vecera ist der Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe „Gott und die Welt“, die sich mit aktuellen kirchlichen und gesellschaftlichen Themen beschäftigt. Moderation: Katharina Henke und Markus Heißler

18:30 Uhr

„Grey Area“ begeistert in Duisburg

Zwei Uraufführungen und ein Klassiker

Niklas Jendrics und Sara Giovanelli setzen in „Threshold of a Fall“ einen mit Ovationen gefeierten Schlusspunkt.

Mit zwei Uraufführungen von Bridget Breiner und Lesley Telford sowie einem preisgekrönten „Klassiker“ von David Dawson unternimmt das Ballett am Rhein zum Jahresauftakt eine hochspannende, da äußerst vielfältige Reise in getanzte Zwischenwelten. Namensgeber für den dreiteiligen, einschließlich zweier Pausen knapp zweieinhalbstündigen Abend, der am 16. Januar 2026 im Theater Duisburg heftig umjubelte Premiere feierte, ist Dawsons Stück „The Grey Area“, mit dem ihm vor fast 25 Jahren der Durchbruch als Choreograph gelang. Grey Area steht im Englischen für Übergänge, für Zwischenzustände, in deren Unsicherheit und Ungewissheit häufig ein großes kreatives Potenzial verborgen liegt. Bridget Breiner eröffnet die Reise mit „Shards“ – „Scherben“. Die siebenköpfige Gruppe zerfällt in Einzelteile, läuft auseinander, rennt im Kreis, findet sich zu synchronen Pas de deux. Die stark rhythmische Musik Jeff Buckleys ist eine Herausforderung für die Harmonie der zunächst dreiteiligen, von stummen Soli und raffinierten, ständig wechselnde Ein- und Ausblicke gewährenden Vorhängen nach Art der Filmblenden strukturierten Etüde. Sie geht nach einem hauchzarten Finale über in den Schlussteil, der ganz Leonhard Cohens Song „Hallelujah“ und dem Prozess diverser Bearbeitungen gewidmet ist. Ein roter Luftballon als Punchingball setzt nicht nur einen farblichen, sondern auch einen spielerisch-heiteren Akzent für eine letztlich doch noch narrative Choreographie fließend ineinander übergehender Konstellationen über Nähe und Distanz, Verlust und Erinnerung, Männer und Frauen mit versöhnlichem Ausgang. David Dawson erforscht in seinem 2002 für das Amsterdamer Het Nationale Ballet choreographierte und mit dem renommierten Prix Benois de la Danse ausgezeichneten abstrakten Werk „The Grey Area“ vordergründig das Verhältnis von Raum und Zeit zwischen zwei gegensätzlichen Polen: Schwarz und Weiß, Anfang und Ende, Leben und Tod. Und zwar ganz autobiographisch: Zu dieser Zeit befand er sich in einer Phase des Umbruchs, nachdem er seine Karriere als Erster Solist am renommierten Ballett Frankfurt/Main unter William Forsythe beendet hatte und noch sehr unsicher war, ob er die Seiten wechseln sollte. Mit „The Grey Area“ gelang dem gebürtigen Londoner ein dickes Ausrufezeichen als noch junger Choreograph: Purer Tanz in seiner vielfältigsten Form ohne jede Bühnen-Ausstattung, unterlegt mit einer Collage des in Offenbach geborenen Forsythe-Sounddesigners Niels Lanz, die – offenbar eine Generationsfrage – zumindest der Tochter an meiner Seite ganz und gar nicht auf die Nerven ging. Ein größerer Kontrast zum mit Ovationen gefeierten Schlussteil ist kaum vorstellbar: In „Threshold of a Fall“, sinngemäß übersetzt mit „Schwelle zum Kippen“, spielen Ausstattung und Lichtregie wie zu Beginn bei Bridget Breiner eine konstituierende Rolle. Die kanadische Choreographin Lesley Telford widmet sich bei ihrem Rheinopern-Debüt dem menschlichen Streben nach immer Mehr, nach einem Weitergehen über die Grenzen der Natur hinaus. In futuristisch anmutenden halbtransparenten Kostümen lotet das 13-köpfige Ensemble in furiosen Gruppenchoreographien inmitten der bisweilen bedrohlich über den Köpfen hängenden Stangen eines stilisierten Waldes den Kipp-Punkt vor einem potentiellen Absturz aus. Wobei sich die einmal sogar zum Pole-Dance genutzten metallenen Stangen als fragil erweisen, als sie selbst zu tanzen beginnen. Dabei gehen die Tänzer u.a. zur Musik Volker Bertelmanns aka Hauschka an die Grenzen ihrer Balance und offenbaren, dass kleinste Veränderungen scheinbar Unzerstörbares zum Zusammenbruch bringen können. Karten unter operamrhein oder an der Theaterkasse Duisburg unter Tel. 0203 – 28362100.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Grund sind Arbeiten an den Freileitugen

Vollsperrung der Straße „Zum Logistikpark“

Die Straße „Zum Logistikpark“ wird von Donnerstag, 22. Januar, bis Freitag, 30. Januar 2026, jeweils von 7 Uhr bis 18 Uhr voll gesperrt (Symbolbild).

Die Straße „Zum Logistikpark“ wird von Donnerstag, 22. Januar, bis Freitag, 30. Januar 2026, jeweils von 7 Uhr bis 18 Uhr voll gesperrt. Diese Maßnahme ist notwendig, um Arbeiten an den Freileitungen durchzuführen. Der Umleitungsverkehr wird über die „Unser-Fritz-Straße“ geführt. Eine alternative Strecke steht nicht zur Verfügung. Die Stadt Herne bittet die Anwohnenden um Verständnis.

seit 22. Januar

Freitag, 30. Januar

Pfarrei St. Christophorus

Kindergottesdienst in der Kinderkirche

Die Kinderkirche in St. Marien Baukau entsteht und es werden noch Einrichtungsgegenstände gesucht.

Der erste Kindergottesdienst in der neuen Kinderkirche findet in diesem Jahr am Freitag, 30. Januar 2026, um 16 Uhr in St. Marien, Bismarckstraße 72 in Herne, statt. Mit dabei ist das Montessori Kinderhaus St. Marien Baukau.

16 Uhr

Gala, Damen und Prunksitzung

Veranstaltungen der 1. HeKaGe 2026

Prunksitzung der HeKaGe 2025.

Nachdem die große Eröffnung der diesjährigen Karnevalssession in unserer Stadt ein wenig später als üblich stattfand, am 21. statt am 11.11., hat die 1. Herner Karnevalsgesellschaft nun noch weitere Termine auf dem Zettel, bei dem es wahlweise Alaaf, Helau, Allezhopp oder Hernealaaf heißen wird. Die traditionelle Galaveranstaltung findet wie in jedem Jahr in der Guten Stube statt. Beginn ist am Freitag, 30. Januar 2026, um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Die Gäste erwartet ein Drei-Gang-Menü und die Ernennung der neuen Senatorinnen und Senatoren. Als Showact haben die Verantwortlichen in diesem Jahr einen Überraschungsgast auf dem Zettel. Danach sorgt DJ Pablo für die musikalische Unterhaltung. Karten zum Preis von 55 Euro können unter der Rufnummer 0170 2293 520 vorbestellt werden. An Weiberfastnacht, Donnerstag, 12. Februar 2026, sind alle närrischen Frauen zur Damensitzung in das Kulturzentrum von Herne eingeladen. Beginn ist um 19:11 Uhr, der Einlass startet um 18:30 Uhr. Erwartet werden Künstler wie Motombo, der mit „Intelligentem schwarzen Humor“ wirbt; die Kölner Rheinveilchen werden dabei sein, der Tanzkorps und auch die Big Maggas – die schönste Boygroup der Welt. Bereits bekannt und beliebt sind High Energy – eine Showtanzgruppe mit Livegesang und auch das Männerballett „Energiebündel“. Als Sänger werden Markus Nowak, der Prinz des Popschlagers, und Isselcopter, der Strahlemann vom Ballermann, auf die Bühne klettern. Die Wonneproppen der 1. HeKaGe - das Beste aus Herne werden selbstverständlich auch ihren Showtanz zum Besten geben. Anschließend sorgt ein DJ für Musik und Tanz bis in den frühen Morgen und ab 22:30 Uhr sind auch die Männer im Foyer des Kulturzentrums gern gesehene Gäste. Karten hierfür zum Preis von 27 Euro sind ab Dienstag, 20. Januar 2026, beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5, oder bei Ta-Bo Pawlicki, Bahnhofstraße 164, Herne erhältlich. Die Veranstaltung, auf die alle Herner Narren alle sehnsüchtig warten, ist natürlich die Prunksitzung im Kulturzentrum, die am Samstag, 14. Februar 2026, unter dem Motto „Konfetti im Herzen, Frohsinn im Blut, Karneval in Herne, wie immer gut“ über die Bühne geht. Beginn ist um 19:11 Uhr und der Einlass wird bereits ab 18 Uhr gewährt. Als Gäste werden erwartet: Bauchredner „Klaus und Willi“, Philipp Godart – Popmusik op kölsche Art; die Showtanztruppe „Golden Girls"; die in Herne bereits bekannten "Fidelen Sandhasen“ – ein Tanzcorps; das Männerballett „Energiebündel“ und die Live-Band „Original Eschweiler“. Die Prinzengarde der 1. HeKaGe wird ihren diesjährigen Garde- und Showtanz präsentieren und auch die Wonneproppen und Tanzmariechen der 1. HeKaGe werden auftreten. Selbstverständlich wird auch Sängerin Angelique die Gäste musikalisch unterhalten. Begleitet wird die Veranstaltung wie in jedem Jahr vom Spielmannszug Herne Süd. Auch diese Eintrittskarten zu Preisen von 27 und 29 Euro können ab Dienstag, 20. Januar 2026 beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße und bei Ta-Bo Pawlicki, Bahnhofstraße 164 erworben werden. Infos zum Rosenmontags-Umzug folgen.

19 Uhr

Besucher werden in die Welt der Träume entführt, halloherne verlost Karten

Circus Schnick-Schnack feiert 10. Wintercircus

Der Circus Schnick-Schnack lädt zum Wintercircus.

Endlich ist es wieder so weit: Der Circus Schnick-Schnack lädt zweimal, von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. Januar 2026 und 30. Januar bis 1. Februar 2026, zum Wintercircus in die Zeltstadt am Jürgens Hof ein. Die Uhrzeiten der Vorstellungen variieren dabei. Auch in diesem Jahr hat die Circus-Familie mit ihren rund 20 Artisten im Alter von 13 bis 27 Jahren ein aufwendiges Programm entwickelt. Unter dem Titel 'REM - Rapid Eye Movement' entführt die Circus-Familie die Besucher in diesem Jahr in die fantastische Welt der Träume. Begonnen haben die Vorbereitungen bereits direkt nach der Zeltwoche 2025. Wie immer haben Trainer und die Teilnehmenden gemeinsam die Idee zum Programm entwickelt. „Der Showtitel passt auch sehr gut zum Konzept, da in der REM-Phase noch die Möglichkeit besteht, seine Träume zu beeinflussen und wir diesen Zustand der lebhaftesten Träume in unserem Wintercircus umsetzen wollen“, verrät Christopher Deutsch vom Circus Schnick-Schnack im Gespräch mit halloherne. In gewohnter Manier verschmelzen in dieser Show Artistik, Tanz und Theater miteinander. Der Circus Schnick-Schnack verspricht, es „wird eine wilde Reise durch die Nacht“. Vom Circus heißt es weiter zum Programm: „Wenn wir schlafen, gibt es diesen einen Moment, in dem sich unser Herzschlag und unsere Atmung beschleunigen. In dem sich unsere Muskulatur völlig entspannt, unsere Augen schnell bewegen und unser Gehirn genauso aktiv ist wie im Wachzustand. Diese Phase, auch 'Rapid Eye Movement' genannt, ist die, in der wir am lebhaftesten träumen. Wir träumen uns in fremde Welten, bereisen gewaltige Meere und tauchen in unbekannte Tiefen. Wir fliegen, rennen, tanzen, fallen. Wir versetzen Berge und flüchten vor unseren Albträumen. Wir lassen unseren Körper zurück und verlieren uns in der erträumten Unendlichkeit.“ Wichtig sei der Circus-Familie aber auch, dass das Programm einhundertprozentig familientauglich ist. „Gerade in diesen Zeiten, in denen wir vor großen herausfordernden gesellschaftlichen Situation stehen, möchten wir den Menschen ein bisschen Leichtigkeit und Freude schenken“, so Deutsch weiter gegenüber halloherne. Über eine besondere Geste der Firma Heitkamp können sich einige Herner freuen. Nicht nur, dass die Unternehmensgruppe ihren Mitarbeitern sowie deren Kindern die Teilnahme an der Generalprobe ermöglicht, sondern auch rund die Hälfte aller Generalproben-Plätze an junge Herner verschenkt, die sich ein Ticket aus finanziellen Gründen nicht leisten könnten. Neben der besonderen Möglichkeit, das neue Programm als erstes erleben zu dürfen, werden alle Besuchenden mit Getränken und Snacks versorgt. „Wir freuen uns sehr, dass eine langfristige Kooperation mit der Firma Heitkamp entstanden ist und wir im Austausch über weitere gemeinsame Projekte sind“, so Deutsch. Der Kontakt zum Unternehmen entwickelte sich durch den Umzug an den Jürgens Hof, hier war Heitkamp für den Bau zuständig. Der Ticketverkauf hat längst begonnen. Die Hälfte der Eintrittskarten sei sogar schon verkauft. Hier geht es zu den Tickets. Die Eintrittspreise liegen je nach Platz zwischen 8 und 22 Euro. Es wird erneut ein Parkleitsystem geben, um die Anwohner zu entlasten. Die Parkmöglichkeiten werden sich im Parkhaus der wewole an der Langforthstraße befinden. halloherne verlost insgesamt 5x2 Tickets für die Vorstellungen am 23. und 30. Januar 2025, um 19:30 Uhr. Wer eine dieser Karten gewinnen möchte, der schreibt bitte eine E-Mail mit dem Betreff „REM“ an gewinnen@halloherne.de und dem Wunschtermin für die Vorstellung. Einsendeschluss ist Dienstag, 20. Januar 2026, um 12 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Nun aber ist die Circus-Familie in freudiger Erwartung auf die Premiere und die weiteren Vorstellungen von „REM - Rapid Eye Movement“.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Grund sind Arbeiten an den Freileitugen

Vollsperrung der Straße „Zum Logistikpark“

Die Straße „Zum Logistikpark“ wird von Donnerstag, 22. Januar, bis Freitag, 30. Januar 2026, jeweils von 7 Uhr bis 18 Uhr voll gesperrt (Symbolbild).

Die Straße „Zum Logistikpark“ wird von Donnerstag, 22. Januar, bis Freitag, 30. Januar 2026, jeweils von 7 Uhr bis 18 Uhr voll gesperrt. Diese Maßnahme ist notwendig, um Arbeiten an den Freileitungen durchzuführen. Der Umleitungsverkehr wird über die „Unser-Fritz-Straße“ geführt. Eine alternative Strecke steht nicht zur Verfügung. Die Stadt Herne bittet die Anwohnenden um Verständnis.

seit 22. Januar

Samstag, 31. Januar

Der Januar im LWL-Museum für Archäologie

Familiensonntag, Vortrag und Kreativ-Workshop

Die Besucher der Ausstellung können auf einem großen Wimmelbild auf die Suche nach Orten des Essens gehen.

Auch im neuen Jahr 2026 steht das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne im Zeichen der Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet!“. Prof. Dr. Eva Bärlosius beleuchtet in einem kostenlosen Vortrag, warum Essen so ein heiß diskutiertes Thema ist . Vorher steht der Familiensonntag unter dem Motto „Eiszeit“: Dann stehen eine Spezial-Führung für die Kleinsten, eine steinzeitliche Schmuckwerkstatt und Bogenschießen auf dem Programm. Unter dem Motto „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ zeigt das Museum am Familienwochenende, wie Essen vor rund 1.000 Jahren aussah und räumt dabei mit Mythen auf. Jetzt anmelden heißt es für Interessierte des Kreativ-Workshops „Aus dem Löffel wird ein Ring - Schmuckbearbeitung für Einsteiger“. Am Familiensonntag, 4. Januar 2026, können Kinder von sechs bis acht Jahren um 13 Uhr und 15 Uhr an dem Programm „Kalle und die Tiere der Eiszeit“ teilnehmen. Kalle, der Museumsmaulwurf, hat beim Graben seltsame Knochen gefunden. Die befreundeten Archäologen, erzählen ihm dazu etwas von einer Eiszeit und von Tieren, die längst ausgestorben sind. Gemeinsam mit Kalle gehen die Kinder diesen Geschichten auf den Grund. Dabei können sie einige uralte Knochen unter die Lupe nehmen und sogar anfassen. Wie groß und schwer ist ein Mammutzahn? Wo ist das Horn des Wollnashorns geblieben? Zum Abschluss dürfen die Teilnehmenden mit neuem Wissen und künstlerischem Geschick einen Malbogen zu den Tieren der Eiszeit und ihrem Lebensraum gestalten. Für alle weiteren Besucher steht an diesem Familiensonntag von 11 bis 18 Uhr die steinzeitliche Schmuckwerkstatt sowie das Bogenschießen offen. Die öffentliche Führung „gesucht. gefunden. ausgegraben.“ durch die Dauerausstellung steht an allen Sonntagen im Januar (4., 11., 18., und 25. Januar 2026) um 13 Uhr auf dem Programm. Bei dem Rundgang folgen Besuchende in einer nachgestalteten Ausgrabung den Spuren der Menschen in Westfalen. Neben zahlreichen Funden erwartet sie beispielsweise ein in Mitteleuropa einmaliger Faustkeil aus Mammutknochen, der Schmuck der Damen von Ilse als eine der geheimnisvollsten Entdeckungen aus der Eisenzeit sowie das reich mit Beigaben ausgestattete Grab des Fürsten von Beckum. Am Sonntag, 4. Januar 2026, startet um 15 Uhr die öffentliche Führung „Mahlzeit“ durch die gleichnamige Sonderausstellung. Gemeinsames Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ob beim königlichen Bankett, der einfachen Bauernmahlzeit, dem familiären Abendessen oder der gemeinsamen Mittagspause - überall offenbaren sich Fragen: Wer sitzt wo? Welche Rituale bestimmen das gemeinsame Mahl? Und was verrät das alles über Macht, Zugehörigkeit, gesellschaftlichen Wandel und vor allem Kultur? Von opulenten Festtafeln und rituellen Speisungen bis hin zu den Herausforderungen der Gegenwart - schnelle Snacks, digitale Ablenkung und der Verlust gemeinsamer Rituale - zeigt diese Ausstellung, wie Essen seit Jahrtausenden als sozialer Klebstoff wirkt. Mit einem Blick auf mehr als 300 Exponate und Geschichten lädt „Mahlzeit!“ dazu ein, die kulturelle Dimension des Essens neu zu entdecken. Diese Führung wird auch an jedem weiteren Sonntag im Januar (11., 18. und 25. Januar 2026) um 15 Uhr angeboten. Am Donnerstag, 15. Januar 2026, ab 19 Uhr blickt die Soziologin Prof. Dr. Eva Barlösius von der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover in einem kostenlosen Vortrag auf die gesellschaftliche Dimension des Essens, soziale Ungleichheit und Ernährungsgewohnheiten in Zeiten des sozialen Wandels. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, den Vortrag auf dem YouTube-Kanal des Museums live im Internet zu verfolgen. Wie wird aus einem Löffel ein Ring? Das erfahren Teilnehmende im Kreativseminar „Schmuckbearbeitung für Einsteiger“ am Samstag, 24. Januar 2026 von 15 bis 17 Uhr. Mitmachen können alle, die Lust haben, kreativ zu arbeiten. Ziel ist es, aus einem einfachen Löffel einen einzigartigen Ring zu formen. Zunächst suchen sich die Teilnehmenden vor Ort einen Löffel aus. Unter fachkundiger Anleitung erfahren sie Schritt für Schritt, wie man das Besteckteil bearbeitet, formt und in ein individuelles Schmuckstück verwandelt. Am Ende halten alle ein eigenes handgemachtes und nachhaltiges Unikat in den Händen. Das Programm richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene. Die Kosten betragen 39 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten. Bitte unempfindliche Kleidung tragen oder eine Schürze mitbringen. Am letzten Wochenende im Januar widmet sich das LWL-Museum an zwei Tagen dem Thema Essen vor 500 bis 1.000 Jahren. Wie funktionierte saisonale Ernährung in Westfalen vor 700 Jahren und was wurde wie importiert? Das Familienwochenende „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ findet von 11 bis 18 Uhr am Samstag und Sonntag, 31. Januar und 1. Februar 2026, in Zusammenarbeit mit der Living History-Gruppe „IG-Hochgotik“ statt. Dann dreht es sich um Ernährung, Esskultur, Tischsitten und die Verfügbarkeit von Lebensmitteln um 1300. Schon damals war Essen viel mehr als nur reine Nahrungsaufnahme. Wie das Essen ohne Gabel funktionierte und was es bedeutete, „jemandem das Wasser reichen zu können“, erfahren Kinder und Erwachsene bei einem kleinen Ausflug in die mittelalterliche Tischkultur. Am Modell eines typischen niederdeutschen Stadthauses erfahren Besuchende mehr über die zentrale Bedeutung des Herdes und der Küche im Haus. Ernährung war durch Religion geprägt. Fachleute zeigen, wie Mönche im Mittelalter ihre Mahlzeiten schweigend zu sich nahmen und es trotzdem schafften, um etwas vom Tisch zu bitten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es ist lediglich der Eintritt zu entrichten.

11 Uhr

Auftakt zum Kunst-Austausch

Acht Herner in Gelsenkirchen

Acht Herner Künstler stellen aktuelle Werke in Gelsennkirchen aus (v.l.): Annett Breitfeld, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Gisela Schulte, Annika Döring, Hagen Apel und Daniel Pajonk.

Der Herner Künstlerbund HKB ’90 startet am Sonntag, 18. Januar 2026, eine Partnerschaft mit dem Bund Gelsenkirchener Künstler (BGK). Acht Herner machen den Auftakt im Ückendorfer Domizil des Gastgebers an der Wattenscheider Stadtgrenze unweit des Wissenschaftsparks: Hagen Apel, Annett Breitfeld, Annika Döring, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Daniel Pajonk und Gisela Schulte. Für beide Vereinigungen ist es der jeweils zweite Austauschpartner nach Bochum für den HKB und Bremerhaven für den BGK. Dessen 2. Vorsitzende Nina Ryschawy und der 1. Vorsitzende des HKB, Hassan Jelveh, haben die Ausstellung zusammen mit den Künstlern kuratiert und in den drei sehr unterschiedlich dimensionierten Räumlichkeiten an der Bergmannstraße gehängt. So ist Jörg Lippmeyer in den Genuss eines eigenen, wenn auch sehr schmalen Raumes gekommen. Sophia Kühn zeigt ihre sehr atmosphärischen semi-abstrakten Landschaften, die intuitive Acrylmalerei mit zum Teil fluoreszierenden Pigmenten und einer starken emotionalen Bildsprache verbinden. Hassan Jelveh verwandelt in seiner künstlerischen Arbeit Gedanken und Gefühle in abstrakte Kompositionen: „Mit schwungvollen Pinselstrichen und intensiven Ölfarben fange ich Emotionen ein. Lebendige Farben treffen auf reduzierten Schwarz-Weiß-Kontrast, wodurch eine visuelle und emotionale Landkarte entsteht, die den Betrachter zur eigenen Interpretation einlädt“. Jörg Lippmeyer präsentiert seine ironisch-satirischen, heiteren, politisch-hintergründigen und jedenfalls farbenprächtigen Arbeiten, die dem Wanne-Eickeler den Ehrentitel „Bunter Hund“ eingebracht haben, in einem schmalen Kabinett, das auch an seine Aktionen wie die Rettung der schönen Wörter erinnert. Annika Döring malt vor allem das Meer mit Wellen und Brandungen und den Himmel mit Wolken und Sonnenstrahlen bei verschiedenen Wetterlagen auf Leinwand in Acryl, ist jetzt in Gelsenkirchen aber mit einem breiteren Spektrum an Themen und Motiven vertreten. Gisela Schultes Arbeiten vereinen zwei scheinbar gegensätzliche Kräfte: den Zufall und die bewusste Entscheidung. Sie startet den kreativen Prozess startet intuitiv und unvorhersehbar, danach geht es um die Gestaltung der Flächen, um Linien, um Farbe, um Tiefe: „Es gibt eigentlich keine Arbeit, die für sich alleinsteht. Ich arbeite fast immer seriell und aus der Intuition heraus.“ Annett Breitfeld ist eigentlich in der Zeichnung und Fotografie beheimatet, hat sich aber inzwischen intensiv der Malerei gewidmet. Sie versucht die Seele des Motivs durch ein meist dunkleres, aber durchaus farbiges Kolorit sichtbar zu machen. Ebenso widmet sie sich der Tusche- und Kohlezeichnung. Der in Meißen geborene Hagen Apel ist im elterlichen Atelier Hildegard und Rolf Apel in Witten zum Fotografen ausgebildet worden, bevor er ein Studium der visuellen Kommunikation an der Universität Essen, der heutigen Folkwang Hochschule, absolvierte. Der Berufsfotograf ist seit 2023 Mitglied im HKB. Daniel Pajonk arbeitet überwiegend in Schwarz und Weiß. Er ist vor allem an Oberflächen, Strukturen, Formen und deren Interdependenz zueinander interessiert, um Gefühlen, Eindrücken und Gedanken Ausdruck zu verleihen, für die es keine oder nur wenige Worte gibt. Die Eröffnung der Ausstellung „HKB ’90 zu Gast beim BGK“ beginnt am Sonntag, 18. Januar 2026, um 14 Uhr im Domizil des Gastgebers an der Bergmannstraße 53 in Gelsenkirchen-Ückendorf. Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des BGK, Gordana Djukic, führt der Kunsthistoriker Dr. Bernd A. Gülker durch die Ausstellung. Für den musikalischen Rahmen sorgt Astrid Sophie Müller auf der Violine. Die Ausstellung ist anschließend noch bis zum 21. Februar 2026 samstags zwischen 14 und 17 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Tel. 0177 – 3430514 zu sehen. Gisela Schulte offeriert am Samstag, 24. Januar 2026, den Workshop „Kreativ mit einem Tropfen“ für Interessierte jeden Alters. Und Hassan Jelveh lädt alle ab sechs Jahren unter dem Titel „Bevor der Frühling kommt“ am Samstag, 7. Februar 2026, zu einem Workshop zur Gestaltung farbiger Blüten ein.

14 Uhr

Bunter Nachmittag der kdf Herz Jesu

Kaffeesatz ist nicht nur Biomüll. Kaffeesatz die natürliche Allzweckwaffe.

Die kfd Herz Jesu lädt sowohl Männer als auch Frauen am Samstag, 31. Januar 2026, in der Zeit von 14:30 bis 18Uhr zu einem Strauß Buntes in das Gemeindezentrum Herz Jesu, Düngelstraße 34, ein. Bei Kaffee, Gebäck und Wasser wollen die Mitarbeiterinnen der kfd den Menschen einen schönen Nachmittag bereiten. Der Eintritt kostet 10 Euro.

14:30 Uhr

Besucher werden in die Welt der Träume entführt, halloherne verlost Karten

Circus Schnick-Schnack feiert 10. Wintercircus

Der Circus Schnick-Schnack lädt zum Wintercircus.

Endlich ist es wieder so weit: Der Circus Schnick-Schnack lädt zweimal, von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. Januar 2026 und 30. Januar bis 1. Februar 2026, zum Wintercircus in die Zeltstadt am Jürgens Hof ein. Die Uhrzeiten der Vorstellungen variieren dabei. Auch in diesem Jahr hat die Circus-Familie mit ihren rund 20 Artisten im Alter von 13 bis 27 Jahren ein aufwendiges Programm entwickelt. Unter dem Titel 'REM - Rapid Eye Movement' entführt die Circus-Familie die Besucher in diesem Jahr in die fantastische Welt der Träume. Begonnen haben die Vorbereitungen bereits direkt nach der Zeltwoche 2025. Wie immer haben Trainer und die Teilnehmenden gemeinsam die Idee zum Programm entwickelt. „Der Showtitel passt auch sehr gut zum Konzept, da in der REM-Phase noch die Möglichkeit besteht, seine Träume zu beeinflussen und wir diesen Zustand der lebhaftesten Träume in unserem Wintercircus umsetzen wollen“, verrät Christopher Deutsch vom Circus Schnick-Schnack im Gespräch mit halloherne. In gewohnter Manier verschmelzen in dieser Show Artistik, Tanz und Theater miteinander. Der Circus Schnick-Schnack verspricht, es „wird eine wilde Reise durch die Nacht“. Vom Circus heißt es weiter zum Programm: „Wenn wir schlafen, gibt es diesen einen Moment, in dem sich unser Herzschlag und unsere Atmung beschleunigen. In dem sich unsere Muskulatur völlig entspannt, unsere Augen schnell bewegen und unser Gehirn genauso aktiv ist wie im Wachzustand. Diese Phase, auch 'Rapid Eye Movement' genannt, ist die, in der wir am lebhaftesten träumen. Wir träumen uns in fremde Welten, bereisen gewaltige Meere und tauchen in unbekannte Tiefen. Wir fliegen, rennen, tanzen, fallen. Wir versetzen Berge und flüchten vor unseren Albträumen. Wir lassen unseren Körper zurück und verlieren uns in der erträumten Unendlichkeit.“ Wichtig sei der Circus-Familie aber auch, dass das Programm einhundertprozentig familientauglich ist. „Gerade in diesen Zeiten, in denen wir vor großen herausfordernden gesellschaftlichen Situation stehen, möchten wir den Menschen ein bisschen Leichtigkeit und Freude schenken“, so Deutsch weiter gegenüber halloherne. Über eine besondere Geste der Firma Heitkamp können sich einige Herner freuen. Nicht nur, dass die Unternehmensgruppe ihren Mitarbeitern sowie deren Kindern die Teilnahme an der Generalprobe ermöglicht, sondern auch rund die Hälfte aller Generalproben-Plätze an junge Herner verschenkt, die sich ein Ticket aus finanziellen Gründen nicht leisten könnten. Neben der besonderen Möglichkeit, das neue Programm als erstes erleben zu dürfen, werden alle Besuchenden mit Getränken und Snacks versorgt. „Wir freuen uns sehr, dass eine langfristige Kooperation mit der Firma Heitkamp entstanden ist und wir im Austausch über weitere gemeinsame Projekte sind“, so Deutsch. Der Kontakt zum Unternehmen entwickelte sich durch den Umzug an den Jürgens Hof, hier war Heitkamp für den Bau zuständig. Der Ticketverkauf hat längst begonnen. Die Hälfte der Eintrittskarten sei sogar schon verkauft. Hier geht es zu den Tickets. Die Eintrittspreise liegen je nach Platz zwischen 8 und 22 Euro. Es wird erneut ein Parkleitsystem geben, um die Anwohner zu entlasten. Die Parkmöglichkeiten werden sich im Parkhaus der wewole an der Langforthstraße befinden. halloherne verlost insgesamt 5x2 Tickets für die Vorstellungen am 23. und 30. Januar 2025, um 19:30 Uhr. Wer eine dieser Karten gewinnen möchte, der schreibt bitte eine E-Mail mit dem Betreff „REM“ an gewinnen@halloherne.de und dem Wunschtermin für die Vorstellung. Einsendeschluss ist Dienstag, 20. Januar 2026, um 12 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Nun aber ist die Circus-Familie in freudiger Erwartung auf die Premiere und die weiteren Vorstellungen von „REM - Rapid Eye Movement“.

16 Uhr

Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft lädt ein

Grünkohlessen in der Sternwarte

Sternwarte und Planetarium Herne.

Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft Wanne-Eickel / Herne lädt am Samstag, 31. Januar 2026, ein zum Grünkohl-Essen in die Sternwarte von Herne ein. Die Besucher erwartet ab 17 Uhr ein klassischer Grünkohl-Eintopf mit Wurst, aber auch Schmalzbrote und Knabberkram. Zudem werden sie auch nicht auf dem Trockenen sitzen: neben Bier und Glühwein warten auch alkoholfreie Getränke auf sie. Dieses Angebot ist eine günstige Gelegenheit, bei der sich die Gäste auch gerne in der Sternwarte umsehen können.

17 Uhr

DJ Andreas Schiro legt auf

Karneval beim BSV Holthausen

DJ Andreas Schiro legt ebenfalls auf (Symbolbild).

Der BSV Holthausen 1857 e.V. lädt am Samstag, 31. Januar 2026, um 19:30 Uhr (Einlass:18:30 Uhr) zur Karnevalsveranstaltung an die Holthauser Straße 288 Die Besucher erwartet das Beste aus zehn Jahren Bühnenprogramm und DJ Andreas Schiro legt auf. Karten gibt es für 8 Euro unter 02323/9510577 oder per Mail.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Sonntag, 1. Februar

Familienprogramme, Lange Nacht der Mahlzeit und Extraschicht

Höhepunkte im LWL-Archäologiemuseum 2026

Das LWL Archäologiemuseum in Herne.

Auch im neuen Jahr steht das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne im Zeichen der Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“, die noch bis zum 13. September in Herne zu sehen ist. Unter der neuen Leitung von Melanie Wunsch setzt das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) verstärkt auf familienfreundliche Angebote - mit einem großen Familienwochenende am 31. Januar und 1. Februar sowie dem Familiensonntag an jedem ersten Sonntag im Monat. Höhepunkte im Veranstaltungskalender sind außerdem die Lange Museumsnacht am 27. März unter dem Motto „Mahlzeit!“ und die Extraschicht am 27. Juni. Die Vortragsreihe zur aktuellen Sonderausstellung „Mahlzeit!“ beleuchtet das Thema aus Sicht von Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen. Von der Soziologin über den Historiker und den Archäologen bis hin zum Kulturwissenschaftler mit Schwerpunkt Ernährungs- und Agrarforschung: Warum wird so viel über das Essen debattiert? Wie sah die Esskultur bei den Römern aus? Was sind Chancen und Risiken der Ernährung für die Zukunft? Diesen Fragen gehen Fachleute in Vorträgen live und im Internet über Stream auf den Grund. Am letzten Wochenende im Januar widmet sich das Museum an zwei Tagen dem Thema Essen im Mittelalter. Wie funktionierte saisonale Ernährung in Westfalen vor 700 Jahren und was wurde wie importiert? Am Familienwochenende „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ von 11 bis 18 Uhr am Samstag, 31. Januar 2026, und Sonntag, 1. Februar 2026, - in Zusammenarbeit mit der Living History-Gruppe „IG-Hochgotik“ - dreht sich alles um Ernährung, Esskultur, Tischsitten und die Verfügbarkeit von Lebensmitteln um 1300. Schon damals war Essen viel mehr als reine Nahrungsaufnahme. Wie das Essen ohne Gabel funktionierte und was es bedeutete, „jemandem das Wasser reichen zu können“, erfahren Kinder und Erwachsene bei einem kleinen Ausflug in die mittelalterliche Tischkultur. Natürlich geht es auch um die Repräsentation beim Essen. Am Modell eines typischen niederdeutschen Stadthauses erfahren Besuchende mehr über die zentrale Bedeutung des Herdes und der Küche im Haus. Ernährung war durch Religion geprägt. Fachleute zeigen, wie Mönche im Mittelalter ihre Mahlzeiten schweigend zu sich nahmen und es trotzdem schafften, um etwas vom Tisch zu bitten. Die Teilnahme an den Programmen ist kostenfrei. Zu zahlen ist lediglich der Museumseintritt (für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren). Dr. Alexander Berner, Kurator am Ruhr Museum in Essen und Liebhaber obskurer Literaturen, liest aus dem neuen Fall von Sherlock Holmes am 5. Februar ab 19 Uhr inmitten der Dauerausstellung. Darum geht es: Unmittelbar vor der Eröffnung einer neuen altägyptischen Ausstellung im British Museum verschwindet die Hauptattraktion. Der Sarkophag, in dem sich eine Pharaonenmumie befunden haben soll, ist leer. Auf Ersuchen des verzweifelten Museumsdirektors übernehmen Holmes und Watson den Fall. Über 200.000 Downloads auf Spotify machen dieses neue Abenteuer aus der Feder von William K. Steward zu einer der beliebtesten Kriminalgeschichten der vergangenen Monate. Das Programm eignet sich für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Der Eintrittspreis beträgt 9 Euro. Tickets sind ab sofort auch online erhältlich. Das LWL-Museum lädt am 27. März von 18 bis 24 Uhr zur „Langen Nacht der Mahlzeit“. Neben speziellen Programmen zur Sonderausstellung, wie Führungen und Workshops, stehen Musik, Comedy und kulinarische Höhepunkte auf dem Programm. Details werden zeitnah auf der Internetseite des Museums bekannt gegeben. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. „Aus dem Löffel wird ein Ring - Schmuckbearbeitung für Einsteiger“ heißt das Kreativ-Angebot zur Sonderausstellung „Mahlzeit!“. Im Workshop 24. Januar und 11. April 2026 können Teilnehmende von 15 bis 17 Uhr aus einem einfachen Löffel einen einzigartigen Ring formen. Zunächst suchen sie sich vor Ort einen Löffel aus (im Preis enthalten). Unter fachkundiger Anleitung erfährt alle dann Schritt für Schritt, wie man das Besteckteil bearbeitet, formt und in ein edles Schmuckstück umwandelt. Die Kosten betragen 39 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail oder unter Tel. 02323 94628-0. Einen „Einstieg in die Schmiedekunst“ erwartet Interessierte vom 9 bis 10. Mai jeweils von 11 bis 17 Uhr. Die Bearbeitung von Eisen ist eine Handwerkskunst, die mit Beginn der Eisenzeit vor rund 2.800 Jahren ihren Anfang nahm. Bis heute funktioniert das Schmieden nach dem gleichen Grundprinzip wie damals: „Schmiede das Eisen, solange es noch heiß ist!“ Die Techniken hingegen haben sich stets weiterentwickelt und im Mittelalter ihren Höhepunkt erfahren. Nach einem kurzen Rundgang durch die Dauerausstellung, in der die historisch archäologische Entwicklung der Schmiedekunst erläutert wird, geht es für die Teilnehmenden ans Feuer. Unter fachmännischer Anleitung fertigen sie Objekte, die zum mittelalterlichen Alltag gehörten. Darüber hinaus kann noch weiteres nach Wunsch hergestellt werden, je nach Geschick der Teilnehmenden. Der Kursus richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Die Kosten betragen 120 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten. Achtung: Neuerdings bietet das LWL-Museum auch Schmiede-Vorführungen an (8. März, 16. April, 21. Juni, 12-17 Uhr). Museumspädagoge Timo Reichelt ist selbst ausgebildeter Schmied und zeigt sein Können. Ein Ausgrabungsabenteuer erleben Schüler im Osterferien-Programm „Ostercamp Archäologie“. Mit Schaufel und Pinsel geht es zunächst auf die Suche nach Funden aus der Steinzeit, der Zeit der Römer und des Mittelalters. Anschließend tauchen sie tief in die Vergangenheit ein. Wie genau war das Leben der Menschen vor 1.000, 2.000 und 10.000 Jahren? Die Teilnehmenden probieren es aus, ob beim Verarbeiten von Leder, beim Gestalten mit Ton oder bei der Zubereitung von Speisen am offenen Feuer. Das zweitägige Ferienangebot (7. und 8. April sowie 9. und 10. April, jeweils 9 bis 16 Uhr) richtet sich an Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Wie man sich zu Tisch richtig benimmt, hängt vor allen Dingen davon ab, wo und mit wem man isst. Das LWL-Museum lädt Kinder ab acht Jahren zu einer kleinen Zeitreise um die Welt ein (1. März., 3. Mai und 5. Juli, 13 Uhr und 15 Uhr). Hier erfahren sie, wo ein „Bäuerchen“ zum guten Ton gehört und mit wem sie besser nicht den Becher teilen. Wie es darüber hinaus gelingt, eine Tischgesellschaft zu beeindrucken, erfahren Teilnehmende im anschließenden „Servietten-Workshop“. Egal, ob in der Schule, daheim, bei einem Ausflug oder auf Festen: Die meisten Menschen essen ihre Mahlzeiten gemeinsam mit anderen. Wo, wann und wie sie das genau tun, erfahren Kinder ab acht Jahren beim Familiensonntag „Gemeinsam isst man nicht allein“ (12. April und 7. Juni, 13 Uhr und 15 Uhr). Auf ihrer Reise begegnen ihnen geheimnisvolle Drachenzungen, fürstliche Festtafeln und fremde Bräuche, die Appetit machen und zeigen, wie Essen Menschen verbindet. Gemeinsames Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ob beim königlichen Bankett, der einfachen Bauernmahlzeit, dem familiären Abendessen oder der gemeinsamen Mittagspause - überall offenbaren sich Fragen: Wer sitzt wo? Wer bekommt das beste Stück? Welche Rituale bestimmen das gemeinsame Mahl? Und was verrät das alles über Macht, Zugehörigkeit, gesellschaftlichen Wandel und vor allem Kultur? Von opulenten Festtafeln und rituellen Speisungen bis hin zu den Herausforderungen der Gegenwart - schnelle Snacks, digitale Ablenkung und der scheinbare Verlust gemeinsamer Rituale - zeigt die neue Sonderausstellung „Mahlzeit!“, wie Essen seit Jahrtausenden als sozialer Klebstoff funktioniert. Mit einem Blick auf mehr als 300 Exponate und Geschichten lädt das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne noch bis zum 13. September dazu ein, die kulturelle Dimension des Essens neu zu entdecken. Gefördert durch die LWL-Kulturstiftung. Allgemeine Informationen zum Museumsbesuch: Die öffentlichen Führungen sind kostenlos. Zu zahlen ist nur der Museumseintritt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind kostenfrei. Mehr Informationen finden im Internet unter https://www.lwl-landesmuseum-herne.de.

Katholischer Gottesdienst im ZDF

'Gesegnet, um Segen zu sein'

Katholischer Gottesdienst im ZDF (Symbolfoto).

Das Zweite Deutsche Fernsehen überträgt am Sonntag, 1. Februar 2026, um 9:30 Uhr, den katholischen Gottesdienst aus der Pfarrei St. Blasius in Ehingen an der Donau in Baden-Württemberg. 'Gesegnet, um Segen zu sein' heißt es an diesem Sonntag, kurz vor dem Gedenktag des hl. Blasius (3. Februar).

9:30 Uhr

Sonntags auf den Spuren der Römer

Der Februar im LWL-Römermuseum

LWL-Römermuseum in Haltern.

Haltern (lwl). Der Februar steht im LWL-Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) im Zeichen der Saturnalien, des „römischen Karnevals". Der Familientag "Lasst die Würfel rollen!“ ist mit Führungen sowie Kreativ- und Spielaktionen ganz darauf ausgerichtet. An den anderen Sonntagen ergänzen öffentliche Führungen. Am Sonntag, 1. Februar 2026, geht es um 14 Uhr für Familien mit Kindern ab acht Jahren in der Überraschungsführung „Alltagstauglich?“ um den Alltag im Römerlager. Dabei bestimmen die Teilnehmenden und der Zufall die Auswahl und Abfolge der römischen Objekte. Die Bandbreite der Funde reicht dabei von römischer Bewaffnung über luxuriöses Tafelgeschirr bis hin zu Verzierungen von Totenbetten. Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren erkunden ab 14 Uhr in der Führung „Spuren im Sand“, wie Archäologen die Überreste des römischen Lebens in Haltern finden, ausgraben und untersuchen. Die römischen Militärlager an der Lippe wurden nicht aus Stein, sondern aus Holz, Lehm und Erde erbaut. Die Gebäude sind längst vergangen, doch sie haben Spuren im Boden hinterlassen. Am Sonntag, 8. Februar 2026, wird um 11 Uhr die Führung „Wohnen, Essen, Trinken im Römerlager“ für Familien mit Kindern ab acht Jahren angeboten. Was aßen die Legionäre? Wie wohnten sie? Mit speziellen Suchkarten werden archäologische Funde ermittelt, die verraten, wie die römischen Legionäre vor 2.000 Jahren in den Stützpunkten an der Lippe versorgt wurden und wie die Speisen zubereitet wurden. Anschließend wird an einer nachgebauten römischen Handmühle das Mahlen von Getreide ausprobiert. Um 14 Uhr dreht sich für Familien mit Kindern ab zehn Jahren alles um das "Alltagsleben römischer Legionäre". Im Fokus dieser Führung stehen die Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Legionäre in ihren Lagern an der Lippe. Familientag, Sonntag, 15. Februar 2026: Zum „römischen Karneval“, den Saturnalien, war das Glücksspiel um Geld erlaubt. Ähnlich wie beim heutigen Karneval schlüpften Römer auch in andere Rollen. Am Familientag „Lasst die Würfel rollen!“ können die Besuchenden jeweils nach den beiden auf das Thema abgestimmten Führungen römische Brett- und Würfelspiele ausprobieren oder römische Theatermasken basteln. Weiter geht es am Sonntag, 22. Februar 2026. Um 11 Uhr suchen Familien mit Kindern ab sechs Jahren in dem Versteckspiel „Zwei Gallier im Römerlager“ Asterix, Obelix und ihre Freunde. Die Gallier aus den Comics sind Fiktion, die römischen Anlagen von Haltern aber historische Realität. In einem interaktiven Versteckspiel werden die beliebten Comic-Geschichten den Hinterlassenschaften der Römer gegenübergestellt und verglichen. Am Schluss steht eine Puzzleaufgabe. Der Film „Kalle, der Museumsmaulwurf“ ist im Museumskino ganztägig zu sehen. Um 14 Uhr lädt die Schankwirtin Cynthia Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren zu einem „Rundgang in römischer Begleitung“ durch die Dauerausstellung ein. Cynthia ist Besitzerin eines römischen Wirtshauses und berichtet aus ihrer und der Sicht anderer Frauen vom Alltag im Schatten der römischen Legion.

11 Uhr

Der Januar im LWL-Museum für Archäologie

Familiensonntag, Vortrag und Kreativ-Workshop

Die Besucher der Ausstellung können auf einem großen Wimmelbild auf die Suche nach Orten des Essens gehen.

Auch im neuen Jahr 2026 steht das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne im Zeichen der Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet!“. Prof. Dr. Eva Bärlosius beleuchtet in einem kostenlosen Vortrag, warum Essen so ein heiß diskutiertes Thema ist . Vorher steht der Familiensonntag unter dem Motto „Eiszeit“: Dann stehen eine Spezial-Führung für die Kleinsten, eine steinzeitliche Schmuckwerkstatt und Bogenschießen auf dem Programm. Unter dem Motto „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ zeigt das Museum am Familienwochenende, wie Essen vor rund 1.000 Jahren aussah und räumt dabei mit Mythen auf. Jetzt anmelden heißt es für Interessierte des Kreativ-Workshops „Aus dem Löffel wird ein Ring - Schmuckbearbeitung für Einsteiger“. Am Familiensonntag, 4. Januar 2026, können Kinder von sechs bis acht Jahren um 13 Uhr und 15 Uhr an dem Programm „Kalle und die Tiere der Eiszeit“ teilnehmen. Kalle, der Museumsmaulwurf, hat beim Graben seltsame Knochen gefunden. Die befreundeten Archäologen, erzählen ihm dazu etwas von einer Eiszeit und von Tieren, die längst ausgestorben sind. Gemeinsam mit Kalle gehen die Kinder diesen Geschichten auf den Grund. Dabei können sie einige uralte Knochen unter die Lupe nehmen und sogar anfassen. Wie groß und schwer ist ein Mammutzahn? Wo ist das Horn des Wollnashorns geblieben? Zum Abschluss dürfen die Teilnehmenden mit neuem Wissen und künstlerischem Geschick einen Malbogen zu den Tieren der Eiszeit und ihrem Lebensraum gestalten. Für alle weiteren Besucher steht an diesem Familiensonntag von 11 bis 18 Uhr die steinzeitliche Schmuckwerkstatt sowie das Bogenschießen offen. Die öffentliche Führung „gesucht. gefunden. ausgegraben.“ durch die Dauerausstellung steht an allen Sonntagen im Januar (4., 11., 18., und 25. Januar 2026) um 13 Uhr auf dem Programm. Bei dem Rundgang folgen Besuchende in einer nachgestalteten Ausgrabung den Spuren der Menschen in Westfalen. Neben zahlreichen Funden erwartet sie beispielsweise ein in Mitteleuropa einmaliger Faustkeil aus Mammutknochen, der Schmuck der Damen von Ilse als eine der geheimnisvollsten Entdeckungen aus der Eisenzeit sowie das reich mit Beigaben ausgestattete Grab des Fürsten von Beckum. Am Sonntag, 4. Januar 2026, startet um 15 Uhr die öffentliche Führung „Mahlzeit“ durch die gleichnamige Sonderausstellung. Gemeinsames Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ob beim königlichen Bankett, der einfachen Bauernmahlzeit, dem familiären Abendessen oder der gemeinsamen Mittagspause - überall offenbaren sich Fragen: Wer sitzt wo? Welche Rituale bestimmen das gemeinsame Mahl? Und was verrät das alles über Macht, Zugehörigkeit, gesellschaftlichen Wandel und vor allem Kultur? Von opulenten Festtafeln und rituellen Speisungen bis hin zu den Herausforderungen der Gegenwart - schnelle Snacks, digitale Ablenkung und der Verlust gemeinsamer Rituale - zeigt diese Ausstellung, wie Essen seit Jahrtausenden als sozialer Klebstoff wirkt. Mit einem Blick auf mehr als 300 Exponate und Geschichten lädt „Mahlzeit!“ dazu ein, die kulturelle Dimension des Essens neu zu entdecken. Diese Führung wird auch an jedem weiteren Sonntag im Januar (11., 18. und 25. Januar 2026) um 15 Uhr angeboten. Am Donnerstag, 15. Januar 2026, ab 19 Uhr blickt die Soziologin Prof. Dr. Eva Barlösius von der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover in einem kostenlosen Vortrag auf die gesellschaftliche Dimension des Essens, soziale Ungleichheit und Ernährungsgewohnheiten in Zeiten des sozialen Wandels. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, den Vortrag auf dem YouTube-Kanal des Museums live im Internet zu verfolgen. Wie wird aus einem Löffel ein Ring? Das erfahren Teilnehmende im Kreativseminar „Schmuckbearbeitung für Einsteiger“ am Samstag, 24. Januar 2026 von 15 bis 17 Uhr. Mitmachen können alle, die Lust haben, kreativ zu arbeiten. Ziel ist es, aus einem einfachen Löffel einen einzigartigen Ring zu formen. Zunächst suchen sich die Teilnehmenden vor Ort einen Löffel aus. Unter fachkundiger Anleitung erfahren sie Schritt für Schritt, wie man das Besteckteil bearbeitet, formt und in ein individuelles Schmuckstück verwandelt. Am Ende halten alle ein eigenes handgemachtes und nachhaltiges Unikat in den Händen. Das Programm richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene. Die Kosten betragen 39 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten. Bitte unempfindliche Kleidung tragen oder eine Schürze mitbringen. Am letzten Wochenende im Januar widmet sich das LWL-Museum an zwei Tagen dem Thema Essen vor 500 bis 1.000 Jahren. Wie funktionierte saisonale Ernährung in Westfalen vor 700 Jahren und was wurde wie importiert? Das Familienwochenende „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ findet von 11 bis 18 Uhr am Samstag und Sonntag, 31. Januar und 1. Februar 2026, in Zusammenarbeit mit der Living History-Gruppe „IG-Hochgotik“ statt. Dann dreht es sich um Ernährung, Esskultur, Tischsitten und die Verfügbarkeit von Lebensmitteln um 1300. Schon damals war Essen viel mehr als nur reine Nahrungsaufnahme. Wie das Essen ohne Gabel funktionierte und was es bedeutete, „jemandem das Wasser reichen zu können“, erfahren Kinder und Erwachsene bei einem kleinen Ausflug in die mittelalterliche Tischkultur. Am Modell eines typischen niederdeutschen Stadthauses erfahren Besuchende mehr über die zentrale Bedeutung des Herdes und der Küche im Haus. Ernährung war durch Religion geprägt. Fachleute zeigen, wie Mönche im Mittelalter ihre Mahlzeiten schweigend zu sich nahmen und es trotzdem schafften, um etwas vom Tisch zu bitten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es ist lediglich der Eintritt zu entrichten.

11 Uhr

Chor 77 – Selig seid ihr

Musikalisch gestalteter Gottesdienst

Kirche St. Peter und Paul.

Der Chor 77 unter der Leitung von Johannes Rau lädt am Sonntag, 1. Februar 2026, zu einem musikalisch gestalteten Gottesdienst mit Neuen Geistlichen Liedern ein. In der St. Peter und Paul Kirche in Sodingen beginnt der Gottesdienst um 11:30 Uhr.

11:30 Uhr

Das Quartalsprogramm des vhs-Filmforums startet am 1. Februar

Vielfalt auf großer Leinwand

Eine Szene aus "Dann passiert das Leben", welcher beim vhs-Filmforum gezeigt wird: Rita (Anke Engelke) und Hans (Ulrich Tukur), ein in die Jahre gekommenes Ehepaar, muss erst wieder lernen, sich gegenseitig zu vertrauen.

Die ganze Vielfalt des aktuellen Programmkinos zeigen, und zwar auf der großen Leinwand in der Filmwelt Herne am Berliner Platz – das ist seit über 30 Jahren der Anspruch des vhs-Filmforums. Wie gewohnt laufen alle Filme wieder sonntags um 12:30 Uhr, montags um 20:15 Uhr und mittwochs um 17:30 Uhr. Mit der Auswahl der Filme möchte die vhs Herne dem Publikum die Unterschiedlichkeit künstlerisch-ästhetischer Filmgestaltung zeigen und eine breite Internationalität der Produktionsländer abbilden sowie eine große Spannweite gesellschaftlich relevanter Themen aufgreifen. Im ersten Quartal 2026 sind gleich mehrere deutschsprachige Filme im Programm (Rote Sterne überm Feld, Dann passiert das Leben oder Stiller). Zwei Beiträge erscheinen innerhalb der Frauenwoche in Herne und thematisieren das Thema Verantwortung im Kontext sexueller Belästigung und Fragen von Zugehörigkeit und Verletzungen im Familiensystem (Sorry, Baby und Sentimental Value). Gleichsam sind großartige Schauspieler wie Emma Stone in Bugonia, Mads Mikkelsen in Therapie für Wikinger oder Jennifer Lawrence in Die my love zu sehen. Die Filme Sorry, Baby und Rote Sterne überm Feld sind von politischer Relevanz, während Bugonia ein Beitrag der im Filmforum beliebten Literaturverfilmungen darstellt. Als Nischenfilm, der wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat, wird Therapie für Wikinger am Ende der Reihe gezeigt. Natalie Dilekli, bei der vhs Herne zuständig für das Filmforum, nennt ihren ganz persönlichen Tipp: „Bugonia mit Emma Stone lebt von der großartigen Schauspielkunst seiner Hauptdarstellerin, aber auch von jenem der beiden Darsteller der Entführer Teddy und Don. Eine ungewöhnliche Story, skurril und auch spannend. Das gehört ins Kino.“ Die Filme im Detail: Gerne plant die Filmwelt auch Vorführungen für Schulklassen. Abweichungen bei den Zeiten sind möglich und werden unter www.filmwelt-herne.de oder in den Social Media Kanälen veröffentlicht. Eintritt: 6 Euro auf allen Plätzen (Zuschlag bei Überlänge sowie Gebühren bei Onlinekauf). Programmübersicht: www.vhs-herne.de/filmforum-galerie.

12:30 Uhr

Anna Pocher stellt im HKB-Kunstpunkt aus

Von den Brettern an die Staffelei

Anna Pocher neben einer Öl-/Papier-Mischtechnik, die einen Hermaphroditen mit alchimistischen Symbolen eines Zürcher Codex aus dem 15. Jahrhundert zeigt.

„Das Sichtbare und das Verborgene“ ist der Titel der ersten Herner Einzelausstellung der 1953 in Turin geborenen Tänzerin, Choreographin, Folkwang-Dozentin und Bildenden Künstlerin Anna Pocher, die seit 2023 Mitglied im Herner Künstlerbund HKB’90 ist und auch zwei Collagen auf der aktuellen HKB-Jahresschau im Rathaus Herne zeigt. Wer jetzt Schauspieler oder andere in die Jahre gekommene Prominente vor Augen hat, die plötzlich ihre bildkünstlerische Ader entdecken, liegt bei Anna Pocher völlig falsch, die an der Accademia Albertina delle Belle Arti in Turin eine geradezu klassische vierjährige Ausbildung genoss: Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunstgeschichte. „Der Akt des Sehens hat mein ganzes Leben begleitet und inspiriert“, so die in ihrer norditalienischen Heimatstadt ausgebildete Kunstpädagogin für die Grundschulen und die Mittelstufe. Ihre Collagen, die den größten Teil der in der Galerie Kunstpunkt gezeigten Arbeiten ausmachen, sind nicht nach dem Zufallsprinzip entstanden, sondern haben eine Komposition als Vorgabe: „Die Leere und die Fülle, Form und Raum der Bilder befinden sich im gegenseitigen Dialog.“ Was auch auf die Kohärenz der Farben zutrifft, die entweder miteinander verschmelzen oder kontrastieren. Eine dieser durchaus auch politischen Collagen, die sich ästhetisch an denen der 1920er und 1930er Jahre etwa in der AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) orientieren, zeigt von Berliner Polizisten verprügelte protestierende Arbeiter in der Weimarer Republik in Verbindung mit einem friedlichen Alltagsmotiv einer Einkaufsmeile in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre. Das erinnert daran, dass Anna Pocher, die Ende der 1970er Jahre als Tänzerin ins Bremer Ensemble Reinhild Hoffmanns eintrat, im Dezember 1992 am Schauspielhaus Bochum in ihrer Choreographie „Volx-Muzak“, der Titel bezieht sich auf das frühere Gedudel in unseren Konsumtempeln, eine betriebliche Weihnachtsfeier ironisch aufs Korn genommen hat. Anna Pochers Arbeiten, auch die geradezu altmeisterlichen Ölgemälde, bilden eine eigene Welt in sich und wollen rein assoziativ wahrgenommen werden. Sie sind häufig sinnlicher Natur wie bei einem kleinformatigen Gemälde, das einen Klavierspieler ohne Klavier und eine unter ihm sitzende nackte Frau zeigt. Die Motive sind auf den ersten Blick nicht immer miteinander in Verbindung zu bringen: Anna Pocher liebt das Verborgene und den versteckten Humor der einzelnen Figuren. Weshalb es sich doppelt lohnt, auf der Vernissage am Sonntag, 11. Januar 2026 oder der Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026 mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Die zumindest einige Herner Tanztheater-Liebhaber noch in bester Erinnerung haben etwa in der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Hoffmann-Choreographie „Könige und Königinnen“, wo sie auf furiose Weise mit Julie Shanahan zwei Rivalinnen verkörperte. Oder in „Verreist“, einer Reise durch die Lebensabschnitte der Menschen von der Geburt bis zum Tod. Unvergesslich das narrative Tanz-Theater „Machandel“, das die Märchen der Brüder Grimm mit archaischen Menschheits-Riten verband. Wie auch „Ich schenk‘ mein Herz“ über das so schwer zu machende Leichte in der Operette: Anna Pocher und Annamirl van der Pluym als zwei Herzdamen, die walzerselig herumwirbelnd um gleich drei Tenöre buhlen. Die Ausstellung „Das Sichtbare und das Verborgene“ mit Arbeiten von Anna Pocher wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 11.30 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Mont-Cenis-Straße 296, eröffnet und kann anschließend bis zum 15. Februar 2026 jeweils mittwochs und sonntags zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf der Vernissage wird der Bochumer Schauspieler Maximilian Strestik nicht nur einführende Worte sprechen nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Herner Künstlerbundes, Gisela Schulte. Die Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr wird musikalisch gerahmt durch den Folkwang-Absolventen Anton Richard auf dem Violoncello.

15 Uhr

Besucher werden in die Welt der Träume entführt, halloherne verlost Karten

Circus Schnick-Schnack feiert 10. Wintercircus

Der Circus Schnick-Schnack lädt zum Wintercircus.

Endlich ist es wieder so weit: Der Circus Schnick-Schnack lädt zweimal, von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. Januar 2026 und 30. Januar bis 1. Februar 2026, zum Wintercircus in die Zeltstadt am Jürgens Hof ein. Die Uhrzeiten der Vorstellungen variieren dabei. Auch in diesem Jahr hat die Circus-Familie mit ihren rund 20 Artisten im Alter von 13 bis 27 Jahren ein aufwendiges Programm entwickelt. Unter dem Titel 'REM - Rapid Eye Movement' entführt die Circus-Familie die Besucher in diesem Jahr in die fantastische Welt der Träume. Begonnen haben die Vorbereitungen bereits direkt nach der Zeltwoche 2025. Wie immer haben Trainer und die Teilnehmenden gemeinsam die Idee zum Programm entwickelt. „Der Showtitel passt auch sehr gut zum Konzept, da in der REM-Phase noch die Möglichkeit besteht, seine Träume zu beeinflussen und wir diesen Zustand der lebhaftesten Träume in unserem Wintercircus umsetzen wollen“, verrät Christopher Deutsch vom Circus Schnick-Schnack im Gespräch mit halloherne. In gewohnter Manier verschmelzen in dieser Show Artistik, Tanz und Theater miteinander. Der Circus Schnick-Schnack verspricht, es „wird eine wilde Reise durch die Nacht“. Vom Circus heißt es weiter zum Programm: „Wenn wir schlafen, gibt es diesen einen Moment, in dem sich unser Herzschlag und unsere Atmung beschleunigen. In dem sich unsere Muskulatur völlig entspannt, unsere Augen schnell bewegen und unser Gehirn genauso aktiv ist wie im Wachzustand. Diese Phase, auch 'Rapid Eye Movement' genannt, ist die, in der wir am lebhaftesten träumen. Wir träumen uns in fremde Welten, bereisen gewaltige Meere und tauchen in unbekannte Tiefen. Wir fliegen, rennen, tanzen, fallen. Wir versetzen Berge und flüchten vor unseren Albträumen. Wir lassen unseren Körper zurück und verlieren uns in der erträumten Unendlichkeit.“ Wichtig sei der Circus-Familie aber auch, dass das Programm einhundertprozentig familientauglich ist. „Gerade in diesen Zeiten, in denen wir vor großen herausfordernden gesellschaftlichen Situation stehen, möchten wir den Menschen ein bisschen Leichtigkeit und Freude schenken“, so Deutsch weiter gegenüber halloherne. Über eine besondere Geste der Firma Heitkamp können sich einige Herner freuen. Nicht nur, dass die Unternehmensgruppe ihren Mitarbeitern sowie deren Kindern die Teilnahme an der Generalprobe ermöglicht, sondern auch rund die Hälfte aller Generalproben-Plätze an junge Herner verschenkt, die sich ein Ticket aus finanziellen Gründen nicht leisten könnten. Neben der besonderen Möglichkeit, das neue Programm als erstes erleben zu dürfen, werden alle Besuchenden mit Getränken und Snacks versorgt. „Wir freuen uns sehr, dass eine langfristige Kooperation mit der Firma Heitkamp entstanden ist und wir im Austausch über weitere gemeinsame Projekte sind“, so Deutsch. Der Kontakt zum Unternehmen entwickelte sich durch den Umzug an den Jürgens Hof, hier war Heitkamp für den Bau zuständig. Der Ticketverkauf hat längst begonnen. Die Hälfte der Eintrittskarten sei sogar schon verkauft. Hier geht es zu den Tickets. Die Eintrittspreise liegen je nach Platz zwischen 8 und 22 Euro. Es wird erneut ein Parkleitsystem geben, um die Anwohner zu entlasten. Die Parkmöglichkeiten werden sich im Parkhaus der wewole an der Langforthstraße befinden. halloherne verlost insgesamt 5x2 Tickets für die Vorstellungen am 23. und 30. Januar 2025, um 19:30 Uhr. Wer eine dieser Karten gewinnen möchte, der schreibt bitte eine E-Mail mit dem Betreff „REM“ an gewinnen@halloherne.de und dem Wunschtermin für die Vorstellung. Einsendeschluss ist Dienstag, 20. Januar 2026, um 12 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Nun aber ist die Circus-Familie in freudiger Erwartung auf die Premiere und die weiteren Vorstellungen von „REM - Rapid Eye Movement“.

16 Uhr

Veranstaltung im Kulturzentrum

Chor Invitation lädt ein zum Jubiläumskonzert

Der Chor Invitation lädt ein zum Jubiläumskonzert.

Sein 25-jähriges Bestehen feiert der Chor Invitation der Städtischen Musikschule Herne mit einem Jubiläumskonzert am Sonntag, 1. Februar 2026, um 17 Uhr (Einlass 16:30 Uhr) im Kulturzentrum Herne. Über 60 Sänger mit einem Altersunterschied von bis zu 50 Jahren präsentieren mit ihrem Chorleiter Joachim Stückemann eine Auswahl aus ihrem breitgefächerten Repertoire, von Gospels über Rock-Pop-Songs, Musicals und Filmmusik bis hin zu Werken aus Oper und Klassik. Ensembles und Solisten aus der Chorgemeinschaft bereichern das abwechslungsreiche Programm. Professor Christopher Brauckmann begleitet die Sänger am Klavier, als Moderator führt der Musiker und Dirigent der Herner Symphoniker, Elmar Witt, durch den musikalischen Nachmittag. Karten gibt es online auf der Homepage des Chores und bei Optik Mertens, Bahnhofstraße 48.

17 Uhr

Gudrun Schade noch ein Mal am Musiktheater zu erleben

Letzte Vorstellung von 'Marlene und die Dietrich'

Die Musicaldarstellerin Gudrun Schade verwandelt sich in Marlene Dietrich - zum letzten Mal am Samstag, 1. Februar 2026.

Am Sonntag, 1. Februar 2026, ist Gudrun Schade um 18 Uhr zum letzten Mal in Ihrer Paraderolle als Marlene Dietrich im Kleinen Haus des Musiktheaters im Revier (MiR) im Stück „Marlene und die Dietrich“ (halloherne berichtete) zu erleben. Gudrun Schade lässt in diesem ihr auf den Leib geschneiderten Soloabend sowohl Marlene, „Das Girl vom Kurfürstendamm“ als auch „Die Dietrich“, Filmgöttin und Stilikone, zu Wort kommen in einer musikalischen Biografie ohne Gewähr. „Gudrun rief mich mit der Idee zu dieser Produktion im Jahr 2019 an. Und so führte ich hier nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Buch und konzipierte das Stück“, sagt Carsten Kirchmeier zur Vorgeschichte der Produktion, die 2020 erstmals am Musiktheater im Revier gezeigt wurde. „Im Laufe des Abends sehen die Zuschauer, wie aus der ungeschliffenen Marlene die Kunstfigur 'Die Dietrich‘ wird. Man erlebt ihre Anfänge auf Berliner Bühnen ebenso mit wie die späteren Erfolge auf den großen Bühnen auf der ganzen Welt.“ Bis sie nach mehreren Stürzen, die zumeist unter Alkoholeinfluss passierten, die letzten 12 Jahre in ihrem Pariser Appartement blieb, um in ihrer jahrelang gelebten Rolle in Erinnerung zu bleiben… Der Abend umfasst neben Evergreens wie „Lili Marleen“, „Ich bin die fesche Lola“, „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ auch etliche unbekannte Lieder, die neu zu entdecken sind. Karten ab 16 Euro an der Theaterkasse: Montag und Samstag von 10 bis 14 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 18.30 Uhr, E-Mail: theaterkasse@musiktheater-im-revier.de, telefonisch unter 0209 4097-200.

18 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Montag, 2. Februar

Infos rund um die Arbeitswelt

HAGAR-Treff lädt ein

Das Projektteam-HAGAR mit Koordinatorin Annika Tegeler (m.) und Pfarrerin Dr. Zuzanna Hanussek, Jörg Kasbrink, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Werner Hütter und Rainer Gießmann, Presbyter der Petruskirchengemeinde.

In Kooperation mit der Agentur für Arbeit Bochum und dem Jobcenter Herne findet am Montag, 2. Februar 2026, im Lutherhaus der Petruskirchengemeinde die Veranstaltung – Arbeit? Ausbildung? Qualifizierung? Wiedereinstieg in den Beruf? – statt. Eine Versanstaltung, die sich nicht nur an Alleinerziehende richtet. In der Zeit von 10 bis 12 Uhr geht es um Themen wie: Berufswahl, Ausbildung / Umschulung Voll-/Teilzeit, Qualifizierung Voll-/Teilzeit, dem Arbeitsmarkt im Allgemeinen, Bewerbung, Unterstützungsangeboten. Wer Interesse an dieser Veranstaltung hat, der kann sich bei Annika Tegeler anmelden: Tel 0152/56790009 oder a.tegeler@diakonie-herne.de.

10 Uhr

Stadt Herne informiert

Zumba-Kurs für Senioren startet im Februar

Die Stadt Herne bietet ab Montag, 2. Februar 2026, einen weiteren Zumba-Kurs für Senioren an (Symbolbild).

Die Stadt Herne bietet ab Montag, 2. Februar 2026, einen weiteren Zumba-Kurs für Senioren an. Dieser richtet sich speziell an Personen, die sich trotz eingeschränkter Bewegungsfreiheit bewegen möchten. Interessierte können sich jetzt anmelden. „Zumba Gold im Sitzen“ ermöglicht Senioren einen langsamen Fitnessaufbau nach Verletzungen oder auch Schlaganfällen. Zumba erweitert den Bewegungsradius und steigert das Wohlbefinden. Angeboten wird der Kurs von einer Fachkraft, welche die Bedürfnisse individuell an die Teilnehmenden anpasst. Der Kurs ist insbesondere für Anfänger sowie Personen geeignet, die körperlich eingeschränkt sind. Dieser findet ab 2. Februar 2026 immer montags von 11:15 bis 12:15 Uhr im Senioren- Freizeit-Zentrum, Jürgen-von-Manger-Straße 15, statt. Die Kursgebühr für insgesamt 17 Termine beträgt 17 Euro. Interessierte Senioren sind eingeladen, sich über das neue Angebot zu informieren und teilzunehmen. Anmeldungen werden ab sofort unter der Telefonnummer 0 23 23/ 16 - 30 82 von 9 bis 12 Uhr entgegengenommen.

11:15 Uhr

Väterkurs im Marien Hospital Herne

Mit Selbstvertrauen ins Vatersein

Das Marien Hospital Herne bietet einen Väterkurs.

Vater zu werden ist ein besonderes Erlebnis – voller Freude, neuer Aufgaben und spannender Herausforderungen. Der Väterkurs begleitet werdende Väter auf diesem Weg und gibt ihnen das nötige Wissen und Selbstvertrauen für einen gelungenen Start in die Vaterrolle. In lockerer Atmosphäre geht es um alles Wichtige rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby: Wie kann ich meine Partnerin gut unterstützen? Wie funktioniert das Wickeln und Tragen? Wie baue ich von Anfang an eine starke Bindung zum Kind auf? Der Kurs bietet außerdem Raum für den offenen Austausch mit anderen werdenden Vätern. Der Kurs findet am Montag2. Februar 2026, von 17 bis 19.30 Uhr in der Elternschule, Altenhöfener Straße 92, 44623 Herne, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro.

17 Uhr

Das Quartalsprogramm des vhs-Filmforums startet am 1. Februar

Vielfalt auf großer Leinwand

Eine Szene aus "Dann passiert das Leben", welcher beim vhs-Filmforum gezeigt wird: Rita (Anke Engelke) und Hans (Ulrich Tukur), ein in die Jahre gekommenes Ehepaar, muss erst wieder lernen, sich gegenseitig zu vertrauen.

Die ganze Vielfalt des aktuellen Programmkinos zeigen, und zwar auf der großen Leinwand in der Filmwelt Herne am Berliner Platz – das ist seit über 30 Jahren der Anspruch des vhs-Filmforums. Wie gewohnt laufen alle Filme wieder sonntags um 12:30 Uhr, montags um 20:15 Uhr und mittwochs um 17:30 Uhr. Mit der Auswahl der Filme möchte die vhs Herne dem Publikum die Unterschiedlichkeit künstlerisch-ästhetischer Filmgestaltung zeigen und eine breite Internationalität der Produktionsländer abbilden sowie eine große Spannweite gesellschaftlich relevanter Themen aufgreifen. Im ersten Quartal 2026 sind gleich mehrere deutschsprachige Filme im Programm (Rote Sterne überm Feld, Dann passiert das Leben oder Stiller). Zwei Beiträge erscheinen innerhalb der Frauenwoche in Herne und thematisieren das Thema Verantwortung im Kontext sexueller Belästigung und Fragen von Zugehörigkeit und Verletzungen im Familiensystem (Sorry, Baby und Sentimental Value). Gleichsam sind großartige Schauspieler wie Emma Stone in Bugonia, Mads Mikkelsen in Therapie für Wikinger oder Jennifer Lawrence in Die my love zu sehen. Die Filme Sorry, Baby und Rote Sterne überm Feld sind von politischer Relevanz, während Bugonia ein Beitrag der im Filmforum beliebten Literaturverfilmungen darstellt. Als Nischenfilm, der wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat, wird Therapie für Wikinger am Ende der Reihe gezeigt. Natalie Dilekli, bei der vhs Herne zuständig für das Filmforum, nennt ihren ganz persönlichen Tipp: „Bugonia mit Emma Stone lebt von der großartigen Schauspielkunst seiner Hauptdarstellerin, aber auch von jenem der beiden Darsteller der Entführer Teddy und Don. Eine ungewöhnliche Story, skurril und auch spannend. Das gehört ins Kino.“ Die Filme im Detail: Gerne plant die Filmwelt auch Vorführungen für Schulklassen. Abweichungen bei den Zeiten sind möglich und werden unter www.filmwelt-herne.de oder in den Social Media Kanälen veröffentlicht. Eintritt: 6 Euro auf allen Plätzen (Zuschlag bei Überlänge sowie Gebühren bei Onlinekauf). Programmübersicht: www.vhs-herne.de/filmforum-galerie.

20:15 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Dienstag, 3. Februar

Treffen im Stadt Forum

Offene Sprechstunde des KiJuPa

Das Stadt Forum an der Bahnhofstraße 65.

Das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) ist ein jugendpolitisches Forum, welches die Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Herne überparteilich vertritt. Eine Gelegenheit zum Austausch bietet ab Februar die offene Sprechstunde im Demokratiezentrum des Stadt Forums in Herne- Mitte, Bahnhofstraße 65. Diese findet ab 3. Februar 2026 immer dienstags von 16 bis 17 Uhr statt. Sie steht allen Mitgliedern, interessierten Kindern und Jugendlichen zwischen acht und 25 Jahren sowie Eltern und Bürger offen, die sich informieren wollen. Das Kinder- und Jugendparlament in Herne wurde 1992 ins Leben gerufen, damit die jungen Herner ihre Ideen und Wünsche in das öffentliche Leben der Stadt einbringen können. Es ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie nachhaltige Kinder- und Jugendbeteiligung gelingen kann. Bei regelmäßigen Sitzungen und Sonderaktionen lernen die jungen Herner*innen ihre Stadt kennen und gestalten diese aktiv mit.

16 Uhr

Psychokrimi nach Charlotte Link am WLT und im KuZ

'Am Ende des Schweigens'

Philipp Bowen (Guido Thurk) und Jessica Wahlberg (Anna Döing) verstehen sich auf Anhieb, als sie sich draußen in der Natur (grünes Licht) erstmals begegnen. Im Hintergrund (v.l.) Vincent John, Moira Pawellek, Arikia Orbán, Jan-Hendrik Kroll, Lesley-Ann Eisenhard und Marvin Moers.

Jessica Wahlberg (Anna Döing) ist erstmals Teil einer Gruppe von ursprünglich vier Freunden, die seit vielen Jahren ihre Ferien im Stanbury House in Yorkshire gemeinsam verbringen: die Deutschen Alexander Wahlberg (Marvin Moers), Jessicas Gatte und Historiker, der gerade an seiner Promotionsarbeit schreibende Psychoanalytiker Tim Burkhard (Vincent John) und der jüngst eine eigene Kanzlei eröffnete Rechtsanwalt Leon Roth (Jan-Hendrik Kroll) sind einst hier in Brontë-Country aufs Internat gegangen und suchen in dem idyllisch gelegenen Anwesen Erholung vom Alltag, seit es Patricia Roth (Arikia Orbán), die sie seit Schulzeiten kennen, von ihrem Großvater geerbt hat. Die Tierärztin Jessica fühlt sich in dieser Runde zunehmend unwohl und unternimmt häufiger längere Spaziergänge in die Natur. Was zum einen daran liegt, dass der sensible Alexander bei Problemen mit seiner 15-jährigen Tochter Ricarda (Lesley-Ann Eisenhardt) immer noch mit seiner „Ex“ Elena telefoniert. Und zum anderen an Ricarda, die fälschlicherweise ihre junge und dazu noch schwangere Stiefmutter für die Scheidung der Eltern verantwortlich macht – und Jessica das täglich spüren lässt. Die auch aus anderen Gründen sehr fragile Ruhe, bei denen Geldsorgen, psychische Probleme und ein immer noch sehr präsentes Ereignis aus der gemeinsamen Schulzeit eine Rolle spielen, wird in diesem Jahr zusätzlich durch einen seltsamen, ziemlich heruntergekommen erscheinenden Fremden gestört. Der offenbar nervöse und zunehmend aggressive Mann scheint die Gegend zu erkunden und wird immer wieder in der Nähe des Grundstückes gesehen. Philipp Bowen (Guido Thurk) behauptet, ein Verwandter von Patricia Roth zu sein und als Erbe ein Anrecht auf das Landhaus zu haben. Als Jessica einige Tage später von einem ihrer langen Spaziergänge zurückkommt, empfängt sie ein bedrohliches Schweigen, das unheilvoll über der ganzen Gegend lastet. Kurz darauf macht sie eine grauenhafte Entdeckung: Die Gastgeberin Patricia liegt vor dem Haus, tot, blutüberströmt. Jemand hat ihr die Kehle durchgeschnitten. Im Haus noch weitere Tote. Es gibt nur drei Überlebende des Massakers, darunter Evelin (Moira Pawellek), Tim Burghards Ehefrau, die traumatisiert im Badezimmer kauert. Aber deren Aussagen bringen keine wirklichen Erkenntnisse. Wer ist in diesen scheinbar so friedlichen Landsitz eingedrungen? Und warum? Philipp Bowen, der Hauptverdächtige, hat zwar kein Alibi, an seiner Kleidung finden sich aber keine Blutspuren… Die zweistündige Inszenierung Karin Epplers kommt im ersten Teil, der die Personen vorstellt und ihre verzwickten Verbindungen in Vergangenheit und Gegenwart offenlegt, nur schwer in Gang: Was Charlotte Link in ihrem 2003 erschienenen und für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman „Am Ende des Schweigens“ in epischer Breite auf 600 Seiten schildern konnte, musste die Regisseurin in ihrer Dramatisierung notgedrungen raffen, sodass der Psychokrimi vor der Pause wie ein Konversationsstück daherkommt. In dem zwei Gäste ihr eindrucksvolles WLT-Debüt geben: Die in Bochum ausgebildete Anna Döing, die neben zahllosen TV-Rollen zuletzt vor allem in Bamberg, aber auch im Rottstr5-Theater gespielt hat, und die zuletzt in Ulm engagierte Moira Pawellek. Und das in einer Einheitsbühne im Cinemascope-Format des Ausstatters Philipp Kiefer, dessen mittig situierter Kamin nur zu Beginn ein horribles Ausrufezeichen setzt: Alle Bewohner des Stanbury House sind stets präsent, Drehsessel und Lichtregie (Grün steht für die Natur draußen) zeigen die Szenen-, Stimmungs- und Ortswechsel an. Nach der Pause kann die Inszenierung jedoch enorme Fahrt aufnehmen, denn nun geht es um die Aufklärung einer wahnwitzigen Bluttat durch die Befragung der wenigen Überlebenden durch den eher behäbigen Polizei-Superintendenten Norman (Mike Kühne) und die den Überlebenden zur Seite stehende Polizeipsychologin (Arikia Orbán). Eines kann verraten werden: Die erste Theateradaption des Romans, weshalb das WLT von einer Uraufführung sprechen kann, ist im zweiten Teil weitaus spannender als u.a. mit Christine Neubauer, Gesine Cukrowski und Martin Feifel prominent besetzte Verfilmung von Erhard Riedlsperger 2006 fürs ZDF. Das Stück steht nach der am Samstag (13.12.2025) minutenlang mit rhythmischem Klatschen des begeisterten Publikums gefeierten Premiere wieder am 21. März 2026 in Castrop-Rauxel auf dem Spielplan (die Vorstellung am 20. Dezember 2025 ist ausverkauft) und ist am Dienstag, 3. Februar 2026 um 19.30 Uhr auch im Kulturzentrum Herne zu sehen.

19:30 Uhr

„Am Ende des Schweigens“ nach Charlotte Link

Krimitheater im Kulturzentrum

Es gibt ein Krimitheater im Kulturzentrum.

Charlotte Link ist eine der erfolgreichsten deutschen Schriftstellerinnen. Am Dienstag, 3. Februar 2026, zeigt das Westfälische Landestheater um 19.30 Uhr einen ihrer Krimis im Kulturzentrum Herne, Willi-Pohlmann-Platz 1 (halloherne berichtete). Mit ihren Romanen erreicht die Autorin seit über 30 Jahren im In- und Ausland ein Millionenpublikum. Zahlreiche ihrer Krimis wurden prominent verfilmt. Für „Am Ende des Schweigens“ wurde Charlotte Link in der Kategorie Belletristik für den Deutschen Bücherpreis nominiert. Jessica ist erst seit Kurzem Teil einer Gruppe von Freunden, die seit vielen Jahren ihre Ferien gemeinsam verbringen. Drei Paare, die auf einem idyllisch und sehr einsam gelegenen Anwesen in Yorkshire Erholung vom Alltag suchen. In diesem Jahr aber wird die Ruhe durch einen seltsamen Fremden gestört – ein Mann, ziemlich heruntergekommen, nervös, sehr aggressiv. Immer wieder wird er in der Nähe des Grundstückes gesehen. Er scheint, die Gegend zu erkunden und sich alles genau anzuschauen. Eines Abends steht er vor der Tür und will mit den Eigentümern sprechen. Deren Rechte an dem Haus er in Frage stellt: Er bezeichnet sich als Erbe, dessen Anspruch übergangen worden sei. Den er aber jetzt geltend machen werde. Als Jessica einige Tage später von einem ihrer Spaziergänge zurückkommt, empfängt sie ein bedrohliches Schweigen. Kurz darauf macht sie eine grauenhafte Entdeckung: Ihre Freundin Patricia liegt vor dem Haus, tot. Drinnen noch weitere Tote. Es gibt nur drei Überlebende des Massakers, aber deren Aussagen bringen keine wirklichen Erkenntnisse. Wer ist in die friedliche Stille dieses Landsitzes eingedrungen? Und warum? Karten sind an der Abendkasse sowie im Vorverkauf beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5, oder online erhältlich. Im Vorverkauf kosten Tickets je nach Platzkategorie ab 18 Euro, ermäßigt 9,25 Euro und an der Abendkasse ab 20 Euro, ermäßigt 10,50 Euro

19:30 Uhr

Veranstaltung im St. Anna Hospital

Informationsabend der Geburtshilfe

St. Anna Hospital Herne

Am Dienstag, 3. Februar 2026, lädt die Geburtshilfliche Abteilung des St. Anna Hospital Herne werdende Eltern um 19:30 Uhr zum Informationsabend ein. Das Team der Geburtshilfe stellt sich und seine Abteilung gemeinsam mit einem Kinderarzt vor. Wissenswertes über die Schwangerschaft, die Geburt sowie die Zeit im Wochenbett wird ebenfalls erläutert. Eine Kreißsaalführung ist je nach Belegung des Kreißsaals gegebenenfalls spontan möglich. Die Veranstaltung findet im Kongresszentrum der St. Elisabeth Gruppe am St. Anna Hospital Herne, Am Ruschenhof 24, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

19:30 Uhr

Nächsten Runde der Akustikreihe

Flottmann-Kneipe: Konzertsaison geht weiter

No Fishing eröffnen den Reigen der Konzertsaison 2026 in der Flottmann-Kneipe.

Auch in 2026 öffnet die Flottmann-Kneipe ihre Bühne wieder für lokale und regionale Musiktalente. Regelmäßig an den Dienstagabenden findet die Veranstaltung in der Kneipe an der Flottmannstraße 94 statt. Start ist am Dienstag, 13. Januar 2026, 19:30 Uhr mit „No Fishing“, einem Herner Original, die auch schon zur Premiere der Reihe im Januar 2024 spielten. Mit dieser nach wie vor beliebten Akustik-Kneipenkonzert-Reihe bietet Krystian Pietrzyk, Betreiber der Flottmann-Kneipe, auch unbekannteren Künstlern eine Plattform. Der Erfolg dieser Reihe zeigt sich in der großen Resonanz. Gästen wird eine Tischreservierung für die Dienstagskonzerte dringend empfohlen (Tel 02323 3983005, Mail info@flottmannkneipe.de). Bei freiem Eintritt haben im vergangenen Jahr zahlreiche Musikfreunde stimmungsvolle Abende mit Singer-Songwritern und Musik aus unterschiedlichen Genres erlebt.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Mittwoch, 4. Februar

Das Thema lautet Erste Hilfe bei Verletzungen

Frühstück im Familienbüro

Das Familienbüro der Stadt Herne lädt zum Familienfrühstück am Mittwoch, 4. Februar 2026, von 10 bis 11:30 Uhr, in das Familienbüro der Stadt Herne, Hauptstraße 241, ein (Symbolbild).

Das Familienbüro der Stadt Herne lädt zum Familienfrühstück am Mittwoch, 4. Februar 2026, von 10 bis 11:30 Uhr, in das Familienbüro der Stadt Herne, Hauptstraße 241, ein. Das kostenfreie Angebot richtet sich an Herner Familien mit ihren Kindern im Alter von null bis drei Jahren. „Prävention von Verletzungen und Tipps zur ersten Hilfe“ lautet der Titel der Veranstaltung. In gemütlicher Atmosphäre informiert Kinderkrankenschwester Sylvia Meier über das Thema und steht für Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

10 Uhr

SoVD Wanne-Eickel trifft sich

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Herne/Wanne-Eickel – Sektion Wanne-Eickel – lädt ein zur Monatsversammlung am Mittwoch, 4. Februar 2026, um 15 Uhr in die Räume der Begegnungsstätte Flora-Marzina, Heidstraße ein. Die Frauengruppe trifft sich bereits um 14 Uhr.“ Sozialverband Deutschland (SoVD) hilft bei Problemen im Sozialrecht, indem er Mitglieder in Fragen zu Rente, Pflege, Gesundheit, Behinderung und Grundsicherung berät und rechtlich vertritt.

14 Uhr

Anna Pocher stellt im HKB-Kunstpunkt aus

Von den Brettern an die Staffelei

Anna Pocher neben einer Öl-/Papier-Mischtechnik, die einen Hermaphroditen mit alchimistischen Symbolen eines Zürcher Codex aus dem 15. Jahrhundert zeigt.

„Das Sichtbare und das Verborgene“ ist der Titel der ersten Herner Einzelausstellung der 1953 in Turin geborenen Tänzerin, Choreographin, Folkwang-Dozentin und Bildenden Künstlerin Anna Pocher, die seit 2023 Mitglied im Herner Künstlerbund HKB’90 ist und auch zwei Collagen auf der aktuellen HKB-Jahresschau im Rathaus Herne zeigt. Wer jetzt Schauspieler oder andere in die Jahre gekommene Prominente vor Augen hat, die plötzlich ihre bildkünstlerische Ader entdecken, liegt bei Anna Pocher völlig falsch, die an der Accademia Albertina delle Belle Arti in Turin eine geradezu klassische vierjährige Ausbildung genoss: Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunstgeschichte. „Der Akt des Sehens hat mein ganzes Leben begleitet und inspiriert“, so die in ihrer norditalienischen Heimatstadt ausgebildete Kunstpädagogin für die Grundschulen und die Mittelstufe. Ihre Collagen, die den größten Teil der in der Galerie Kunstpunkt gezeigten Arbeiten ausmachen, sind nicht nach dem Zufallsprinzip entstanden, sondern haben eine Komposition als Vorgabe: „Die Leere und die Fülle, Form und Raum der Bilder befinden sich im gegenseitigen Dialog.“ Was auch auf die Kohärenz der Farben zutrifft, die entweder miteinander verschmelzen oder kontrastieren. Eine dieser durchaus auch politischen Collagen, die sich ästhetisch an denen der 1920er und 1930er Jahre etwa in der AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) orientieren, zeigt von Berliner Polizisten verprügelte protestierende Arbeiter in der Weimarer Republik in Verbindung mit einem friedlichen Alltagsmotiv einer Einkaufsmeile in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre. Das erinnert daran, dass Anna Pocher, die Ende der 1970er Jahre als Tänzerin ins Bremer Ensemble Reinhild Hoffmanns eintrat, im Dezember 1992 am Schauspielhaus Bochum in ihrer Choreographie „Volx-Muzak“, der Titel bezieht sich auf das frühere Gedudel in unseren Konsumtempeln, eine betriebliche Weihnachtsfeier ironisch aufs Korn genommen hat. Anna Pochers Arbeiten, auch die geradezu altmeisterlichen Ölgemälde, bilden eine eigene Welt in sich und wollen rein assoziativ wahrgenommen werden. Sie sind häufig sinnlicher Natur wie bei einem kleinformatigen Gemälde, das einen Klavierspieler ohne Klavier und eine unter ihm sitzende nackte Frau zeigt. Die Motive sind auf den ersten Blick nicht immer miteinander in Verbindung zu bringen: Anna Pocher liebt das Verborgene und den versteckten Humor der einzelnen Figuren. Weshalb es sich doppelt lohnt, auf der Vernissage am Sonntag, 11. Januar 2026 oder der Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026 mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Die zumindest einige Herner Tanztheater-Liebhaber noch in bester Erinnerung haben etwa in der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Hoffmann-Choreographie „Könige und Königinnen“, wo sie auf furiose Weise mit Julie Shanahan zwei Rivalinnen verkörperte. Oder in „Verreist“, einer Reise durch die Lebensabschnitte der Menschen von der Geburt bis zum Tod. Unvergesslich das narrative Tanz-Theater „Machandel“, das die Märchen der Brüder Grimm mit archaischen Menschheits-Riten verband. Wie auch „Ich schenk‘ mein Herz“ über das so schwer zu machende Leichte in der Operette: Anna Pocher und Annamirl van der Pluym als zwei Herzdamen, die walzerselig herumwirbelnd um gleich drei Tenöre buhlen. Die Ausstellung „Das Sichtbare und das Verborgene“ mit Arbeiten von Anna Pocher wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 11.30 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Mont-Cenis-Straße 296, eröffnet und kann anschließend bis zum 15. Februar 2026 jeweils mittwochs und sonntags zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf der Vernissage wird der Bochumer Schauspieler Maximilian Strestik nicht nur einführende Worte sprechen nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Herner Künstlerbundes, Gisela Schulte. Die Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr wird musikalisch gerahmt durch den Folkwang-Absolventen Anton Richard auf dem Violoncello.

15 Uhr

Die neue Spielzeit 2025/26

Kindertheater der Stadt Herne

Dschungelbuch - das Musical.

Jede Menge Theater für junges Publikum im Kulturzentrum Herne – an zehn Nachmittagen gibt es in der kommenden Saison Geschichten und Abenteuer mit vielen bekannten Lieblingshelden zu erleben. Das Kulturbüro bietet einen günstigen Abo-Tarif an. Abonnements sind bis zur ersten Veranstaltung der jeweiligen Abo- Reihe beim Kulturbüro der Stadt Herne erhältlich. Ansprechpartnerin Denise Goldhahn nimmt Anmeldungen unter 02323 / 16 - 23 45 oder per Mail an denise.goldhahn@herne.de entgegen. Der Kauf von Einzelkarten ist ab Montag, 1. September 2025, beim Stadtmarketing an der Kirchhofstraße möglich. Außerdem gibt es Karten auf reservix.de sowie über die Reservix- Hotline (07 61) 88 84 99 99. Der Einzelpreis pro Ticket beträgt sechs Euro. Der Abo-Preis für die Reihen „Gänseblümchen“ und „Kleeblatt“ mit je vier Vorführungen ist 18 Euro, für „Sonnenblume“ mit zwei Veranstaltungen werden im Abo zehn Euro fällig. Der gestiefelte Kater – Dienstag, 23. September 2025, 16 Uhr.Ein zauberhaftes Märchenmusical nach den Gebrüdern Grimm über eine außergewöhnliche Freundschaft. Mit viel Witz kämpft unser cleverer Kater für seinen Besitzer Heiner und nutzt dabei die Geltungssucht und Gier der Menschen, um sie zu täuschen. Robin Hood – Dienstag, 4. November 2025, 16 Uhr. Dies ist die berühmte Geschichte eines freien Menschen: Robin Hood nimmt von den Reichen und gibt den Armen. Zusammen mit seiner Bande lebt Robin von Locksley im Sherwood Forest und setzt sich für die Unterdrückten ein. Für einen Wettbewerb im Bogenschießen verlässt Robin Hood seinen Wald. So trifft er nicht nur auf die bezaubernde Prinzessin Marian, sondern auch auf den bösen Sheriff von Nottingham. Feuerwehrmann Sam – Abenteuer auf der Dino-Insel – Donnerstag, 22. Januar 2026, 16 Uhr. Als Professor Pickles auf einer Insel ein sehr altes Dino-Ei findet, vermutet er, dass es dort noch andere Dinosaurier-Fossilien geben könnte. Ein Glück, dass Feuerwehrmann Sam sich mit auf Entdeckungsreise begibt. Denn als der Professor und sein Assistent in einer uralten Höhle in Schwierigkeiten geraten, müssen Sam und sein Team schnell zur Stelle sein. Das tapfere Schneiderlein – Dienstag, 10. März 2026, 16 Uhr. Ein Held muss her, denn der Garten des Königs wird von Riesen bedroht! Da kommt Schneider Felix gerade recht. Mit seinen verblüffenden Schneidertricks besiegt er heldenhaft das tückische Einhorn, die singenden Riesen und das gefährliche Wildschwein. Alice im Wunderland – Dienstag, 7. Oktober 2025, 16 Uhr. Alice folgt dem weißen Kaninchen und fällt durch einen Schacht ins Wunderland. Sie begegnet einer rauchenden Raupe, einem teetrinkenden Hutmacher und einer grinsenden Katze. Dieser verrückten Gesellschaft entflohen, gelangt sie zum Hofstaat der grausamen Herzkönigin. Jemand muss ihr die Stirn bieten. A Capella Christmas for Kids – Mittwoch, 17. Dezember 2025, 16 Uhr. Fünf Stimmen, eine Band – „Quintense“ bringen auch in diesem Jahr ein musikalisches Winter Wonderland zum Mitsingen nach Herne. Ob verträumt, gut gelaunt, andächtig oder mit Wumms: Jeder Sound entsteht allein durch Gesang und Beatbox. Auf der Reise durch eine musikalische Winterlandschaft mit großen Weihnachts-Klassikern von Frank Sinatra und Michael Bublé lassen „Quintense“ ihr Publikum immer wieder Teil der Musik werden. Dschungelbuch – Das Musical – Mittwoch, 4. Februar 2026, 16 Uhr. Mithilfe seines Freundes Balu und des weisen Panthers Baghira erlernt Mogli die Gesetze des Dschungels, er will schließlich in das Wolfsrudel aufgenommen werden. Der Dschungel birgt jede Menge Gefahren: Die dreiste Affenbande mischt den Urwald auf, und die geheimnisvolle Schlange Kaa spinnt ihre Intrigen. Am meisten ist es jedoch der mächtige Tiger Shir Khan, der Mogli zu schaffen macht. Der tapfere Junge muss allen Mut aufbringen, um sich zu behaupten. Ronja Räubertochter – Montag, 13. April 2026, 16 Uhr. In einer Gewitternacht wird auf der Mattisburg ein Mädchen geboren: Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis. Zur gleichen Zeit erblickt auch Birk Borkason das Licht der Welt. Die Mattis- und Borkaräuber sind seit jeher verfeindet, doch Ronja und Birk werden Freunde. Als die Räuber ihre Freundschaft entdecken, flüchten die beiden in den Mattiswald. Auch wenn sie ihre Familien sehr lieben, wollen sich Birk und Ronja ihre Freundschaft nicht verbieten lassen. Im Mondpalast von Wanne-Eickel: Die drei ??? Kids – Der singende Geist – Mittwoch, 1. Oktober 2025, 16 Uhr. Onkel Titus hat eine alte Standuhr ersteigert. Kaum steht sie auf dem Schrottplatz, sind plötzlich jede Menge Leute hinter ihr her. Die drei ??? merken schnell, dass die Uhr ein Geheimnis verbirgt. Ein singender Geist gibt den drei Detektiven jede Menge knifflige Rätsel auf und führt sie auf eine gefährliche Spur Herkules – Freitag, 22. Mai 2026, 16 Uhr. Der berühmteste Held der Antike hat das Unglaubliche geschafft: den gigantischen Löwen und die neunköpfige Hydra zu bezwingen, den Höllenhund aus der Unterwelt zu entführen und noch mehr. Doch wie geht es einem Halbgott wirklich, wenn er nur auf sein Äußeres und seine Muskeln reduziert wird? So begibt sich Herkules auf sein wohl aufregendstes Abenteuer: die Suche nach sich selbst.

16 Uhr

Theaterstück im Kulturzentrum

Das Dschungelbuch kommt nach Herne

Dschungelbuch - das Musical kommt nach Herne.

Am Mittwoch, 4. Februar 2026, um 16 Uhr beginnt im Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1, eine abenteuerliche Reise für Familien und Kinder ab fünf Jahren. Für das Musical „Das Dschungelbuch“ sind noch Restkarten erhältlich. Das Bochumer Theater Liberi setzt die weltweit bekannte Geschichte um das Findelkind Mogli, den freundlichen Bären Balu und den weisen Panther Baghira mit eigenen Musical-Songs neu in Szene. Das Bühnenbild, farbenfrohe Kostüme und professionelle Musicaldarsteller hauchen dem Dschungel Leben ein. Die Gäste können sich auf eine groovende Affenbande, Shir Khan als König des Rock „n“ Roll und ein funkiges Finale freuen. Mithilfe seines treuen Freundes und Lehrers Balu und dem Panther Baghira erlernt Mogli die Gesetze des Dschungels, um schließlich in das Wolfsrudel aufgenommen zu werden. Dabei erlebt er den Urwald mit all seinen Schönheiten – aber auch Gefahren. Die dreiste Affenbande mischt den Urwald auf und die geheimnisvolle Schlange Kaa spinnt ihre Intrigen. Am meisten ist es jedoch der mächtige Tiger Shir Khan, der Mogli zu schaffen macht, so dass der tapfere Junge allen Mut aufbringen muss, um sich zu behaupten. Doch letztlich erkennt auch Mogli, was seine Freunde schon lange wussten: Er ist ein Menschenkind, das zwischen zwei Welten steht. Mogli fragt sich immer mehr, wo er eigentlich hingehört. Und als ihm dann noch das Mädchen aus dem Dorf begegnet, steht seine Welt endgültig auf dem Kopf. Die Aufführung dauert etwa zwei Stunden inklusive 20 Minuten Pause. Tickets kosten sechs Euro. Die Vorverkaufsstelle ist das Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5, 44623 Herne. Auch unter www.reservix.de sind Tickets erhältlich.

16 Uhr

EVA Ruhr informiert im EvK Eickel über moderne Therapien

Patientenforum zu chronischen Schmerzen

Schmerz-Experten informieren beim EVA Ruhr Patientenforum in verschiedenen Städten im Ruhrgebiet über moderne Schmerztherapie.

Mehr als 12 Millionen Menschen leiden unter chronischen Schmerzen. Dennoch ist die Versorgungslage unzureichend und es fehlen vielerorts spezialisierte Angebote. Das EVA Ruhr Patientenforum „Chronischer Schmerz“ möchte daher über moderne Behandlungsansätze aufklären und individuelle Therapiemöglichkeiten im Ruhrgebiet vorstellen. Der Evangelische Verbund Augusta Ruhr (EVA Ruhr) vereint sieben starke Krankenhäuser im Ruhrgebiet in Bochum, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne und Witten mit einem umfassenden Angebot für Menschen mit chronischen Schmerzen. Beim Patientenforum stellen die Experten aus den verschiedenen Schmerzkliniken Therapiemöglichkeiten vor und stehen zum Austausch bereit. „Wir möchten mit dem Patientenforum nicht nur aufklären, sondern auch Mut machen. Manchmal muss man in der Schmerzbehandlung an ,vielen kleinen Schräubchen´ drehen, damit die Behandlung zum Erfolg führt und die möchten wir aufzeigen“, erklärt Dr. Jutta Schröder, Chefärztin im EVK Gelsenkirchen und Sprecherin der Fachgruppe „Schmerztherapie“ im EVA Ruhr. Chronische Schmerzen belasten nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche und das soziale Leben. Viele Patienten suchen über Jahre hinweg Orthopäden oder Neurologen auf, die die Schmerzerkrankung nicht erfolgreich behandeln können. Daher bedarf es einer speziellen Schmerztherapie. Die Patienten können in allen Krankenhäusern des EVA Ruhr eine moderne Schmerzbehandlung wahrnehmen und je nach vorliegender Erkrankung an den einzelnen Standorten spezialisierte Therapien in Anspruch nehmen. In Gelsenkirchen gibt es beispielsweise neben der Schmerzambulanz auch eine Tagesklinik, die eine intensivierte, dreiwöchige Schmerztherapie anbietet. Vor Beginn der Behandlung erfolgt hier eine ausführliche ärztliche, psychologische und physiotherapeutische Schmerzdiagnostik. Weitere Schwerpunkte im Verbund sind Spezielle Schmerzphysiotherapie und Manuelle Therapie. Allen Angeboten liegt ein multimodaler Behandlungsansatz zugrunde, bei dem nicht nur körperliche, sondern auch psycho-soziale Faktoren behandelt werden. Denn die Ursachen von chronischem Schmerz sind ein Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren. Ärger in der Partnerschaft, Unzufriedenheit im Job, Mobbing und fehlende Selbstwirksamkeit können eine Auswirkung auf das Schmerzempfinden haben. Dazu gibt es fünf Termine: Die Veranstaltung findet mit identischem Programm an allen EVA Ruhr-Standorten statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.eva-ruhr.de/schmerz.

17 Uhr

Neueste Erkenntnisse werden vorgestellt

Neues zu Diagnose und Therapie von Brustkrebs

Am Mittwoch, 4. Februar 2026, informieren renommierte Expertinnen des Brustkrebszentrum Witten des Marien Hospital Witten und aus der Umgebung kompakt über Neuerungen in der Diagnostik und Therapie von Brustkrebs (Symbolbild).

Am Mittwoch, 4. Februar 2026, informieren renommierte Expertinnen des Brustkrebszentrum Witten des Marien Hospital Witten und aus der Umgebung kompakt über Neuerungen in der Diagnostik und Therapie von Brustkrebs. Im Rahmen des „Wittener Brustkrebsforum 2026“ stellen sie die neuesten Erkenntnisse vor und geben konkrete Empfehlungen für den Einsatz im ambulanten Alltag. Im Rahmen der Veranstaltung erwartet die Teilnehmenden eine große Bandbreite an Themen rund um Brustkrebs: Von aktuellen Infos zu Brustkrebs im Frühstadium bis hin zu metastasiertem Brustkrebs – inklusive Falldiskussionen. Auch Chancen, Risiken sowie aktuelle Erkenntnisse zum Kinderwunsch bei Brustkrebs sind ein Thema der Veranstaltung. Zudem wird es um das Nebenwirkungsmanagement in der Praxis gehen: Wann behandelt man besser ambulant und wann ist eine Klinikeinweisung nötig? Darüber hinaus bietet das Forum reichlich Gelegenheit für kollegialen Austausch und Diskussion. Das Brustkrebszentrum Witten des Marien Hospital Witten ist Mitglied im onkologischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum, dem Ruhr-Universität Comprehensive Cancer Center (RUCCC). Die Veranstaltung findet am Mittwoch ab 17 Uhr im Konferenz- und Medienraum des Marien Hospital Witten statt. Interessierte Fachmediziner können sich online anmelden.

17 Uhr

Das Quartalsprogramm des vhs-Filmforums startet am 1. Februar

Vielfalt auf großer Leinwand

Eine Szene aus "Dann passiert das Leben", welcher beim vhs-Filmforum gezeigt wird: Rita (Anke Engelke) und Hans (Ulrich Tukur), ein in die Jahre gekommenes Ehepaar, muss erst wieder lernen, sich gegenseitig zu vertrauen.

Die ganze Vielfalt des aktuellen Programmkinos zeigen, und zwar auf der großen Leinwand in der Filmwelt Herne am Berliner Platz – das ist seit über 30 Jahren der Anspruch des vhs-Filmforums. Wie gewohnt laufen alle Filme wieder sonntags um 12:30 Uhr, montags um 20:15 Uhr und mittwochs um 17:30 Uhr. Mit der Auswahl der Filme möchte die vhs Herne dem Publikum die Unterschiedlichkeit künstlerisch-ästhetischer Filmgestaltung zeigen und eine breite Internationalität der Produktionsländer abbilden sowie eine große Spannweite gesellschaftlich relevanter Themen aufgreifen. Im ersten Quartal 2026 sind gleich mehrere deutschsprachige Filme im Programm (Rote Sterne überm Feld, Dann passiert das Leben oder Stiller). Zwei Beiträge erscheinen innerhalb der Frauenwoche in Herne und thematisieren das Thema Verantwortung im Kontext sexueller Belästigung und Fragen von Zugehörigkeit und Verletzungen im Familiensystem (Sorry, Baby und Sentimental Value). Gleichsam sind großartige Schauspieler wie Emma Stone in Bugonia, Mads Mikkelsen in Therapie für Wikinger oder Jennifer Lawrence in Die my love zu sehen. Die Filme Sorry, Baby und Rote Sterne überm Feld sind von politischer Relevanz, während Bugonia ein Beitrag der im Filmforum beliebten Literaturverfilmungen darstellt. Als Nischenfilm, der wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat, wird Therapie für Wikinger am Ende der Reihe gezeigt. Natalie Dilekli, bei der vhs Herne zuständig für das Filmforum, nennt ihren ganz persönlichen Tipp: „Bugonia mit Emma Stone lebt von der großartigen Schauspielkunst seiner Hauptdarstellerin, aber auch von jenem der beiden Darsteller der Entführer Teddy und Don. Eine ungewöhnliche Story, skurril und auch spannend. Das gehört ins Kino.“ Die Filme im Detail: Gerne plant die Filmwelt auch Vorführungen für Schulklassen. Abweichungen bei den Zeiten sind möglich und werden unter www.filmwelt-herne.de oder in den Social Media Kanälen veröffentlicht. Eintritt: 6 Euro auf allen Plätzen (Zuschlag bei Überlänge sowie Gebühren bei Onlinekauf). Programmübersicht: www.vhs-herne.de/filmforum-galerie.

17:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Donnerstag, 5. Februar

Lesung im Archäologiemuseum

'Sherlock Holmes und die ägyptische Mumie'

Inmitten der Dauerausstellung lies Dr. Alexander Berner aus Sherlock Holmes.

Dr. Alexander Berner präsentiert am Donnerstag, 5. Februar 2026, ab 19 Uhr im LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne Sherlock Holmes. Der Kurator des Ruhr Museums in Essen liest in der Dauerausstellung einen neuen Kriminalfall des Meisterdetektivs: Die Geschichte „Sherlock Holmes und die ägyptische Mumie“ von William K. Steward gehört mit 200.000 Downloads bei Spotify zu einer der beliebtesten Kriminalgeschichten der vergangenen Monate. Kurz vor der Eröffnung einer neuen Ausstellung im British Museum in London verschwindet die Hauptattraktion: Ein wertvoller Sarkophag, der angeblich eine Pharaonenmumie enthalten soll, ist plötzlich leer. Der verzweifelte Museumsdirektor bittet Sherlock Holmes und Dr. Watson um Hilfe. In der Serie „Die neuen Abenteuer“ werden einige der bislang unter Verschluss gehaltenen Aufzeichnungen von Dr. Watson über die Fälle des Sherlock Holmes nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Programm eignet sich für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Der Eintrittspreis beträgt 9 Euro. Tickets sind ab sofort auch online erhältlich. Die öffentlichen Führungen sind kostenlos. Zu zahlen ist nur der Museumseintritt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind kostenfrei. Mehr Informationen finden Sie hier.

19 Uhr

'Orlando Gastspiel' im Bochumer Schauspielhaus

'Das Leben ist ein Schweinestall'

Szene aus "Orlando" am Bochumer Schauspielhaus: (v.li.) Leona Bert, Nils Miekisch, Pauline Stine Steger, Felina Zenner, Carlos Motolese-Trausan.

Die Premiere von Orlando am Samstag (20.12.2025) bringt einen bahnbrechenden Text auf die Bühne der Kammerspiele, der einmal mehr zugleich alt und irritierend jung ist. Regisseur Martin Laberenz und sein Ensemble – eine Koproduktion mit der Folkwang Universität der Künste – nehmen Virginia Woolfs berühmte „Biografie“ über die ewige Jugend und Schönheit aus dem Jahre 1928 nicht als Stoff, den man illustriert, sondern betritt und rasant miterlebt. Die Kammerspiele werden zu einem kurzweiligen Bühnen-Labor einer vor allem kollektiven queeren Verwandlung. Schon der kurze Solo-Anfang macht klar, dass diese Inszenierung mit dem Schauspieler-Dekett keinen sicheren Boden bietet. Woolfs ikonischer erster Satz: „Er – denn an seinem Geschlecht konnte kein Zweifel bestehen“ hängt wie ein Versprechen im Raum. Es wird auch in Bochum schnell brüchig. Denn Zweifel ist die eigentliche Hauptfigur. Regisseur Laberenz, der als Assistent früher bei gemeinsamen Produktionen am Schauspielhaus Bochum auch mit Helge Schneider zusammen gearbeitet war, vertraut nicht nur auf gut gemachte dramatische Effekte, sondern auf ein präzises, nicht immer nur nüchternes Spiel mit schillernden Körpern und Kostümen, Stimmen, Musik und vielen Blicken. Die Bühne von Oliver Helf mit recht minimalistischer Hauswand, Straße und einem Raum bleibt dabei bewusst offen und ist oft in szenigen, mystischen Nebel getaucht, der mit sehr gut inszenierten Bildern eine hervorragende Ästhetik zeigt. Es gibt keinen historisierenden Ballast, keine opulente Epoche. Drei Jahrhunderte rauschen vorbei, ohne dass man sie ausbuchstabieren müsste. Ausgefallene, witzige, skurrile Kostüme markieren Geschlecht nicht als Kostümierung, sondern als queeres Angebot: etwas, das man anlegen, ablegen, verschieben kann, scheinbar beliebig. Gerade darin liegt eine Stärke des Abends. Orlando wird nicht aktualisiert, sondern tatsächlich freigelegt. Was bei Woolf Roman literarisch verspielt daherkommt, wird hier im Theater körperlich erfahrbar und funktioniert, manchmal etwas wild. Über gut zwei Stunden (130 Minuten) gibt es eine angenehme Spannung zwischen Text und Spiel. Das Nachwuchs-Ensemble zeigt sich präsent, wach, präzise und trägt den Abend als buntes Kollektiv. Nur in der neuen Reihe könnte manchmal etwas mehr Phonetikstärke einzelner Akteure ankommen. Niemand drängt sich in den Vordergrund, und doch entstehen immer wieder starke Einzelmomente. Besonders stark und unerwartet humorig ist die „Todesszene“ von Königin Elisabeth I, die kaum enden will. Auch als Gruppe kommen alle Schauspieler immer wieder zusammen, viel Spaß macht die nebelige Disco-Szene mit genialer Musik von Kouddlam im Love Song. Tanzende Körper, die ihre Haltung verändern und damit ganze gesellschaftliche Ordnungen infrage stellen. Dramaturgisch wird Woolfs Biografie-Parodie wohl ernst genommen: Das Erzählen selbst gerät unter Beobachtung. Wer spricht - und mit welchem Recht? Es wird viel gesprochen, das macht den Abend anspruchsvoll, aber auch reizvoll. Wer eine lineare Geschichte erwartet, wird enttäuscht. Wer bereit ist, sich auf ein Denken in teils rasant schnellen Übergängen einzulassen, erlebt ein konzentriertes, kluges Theatererlebnis. Orlando will auch zeigen, wie sehr Geschlecht, Rolle und Identität von Blicken abhängen – von gesellschaftlichen Erwartungen, die sich historisch verändern und doch hartnäckig bleiben. Dass Woolf diesen Text vor fast hundert Jahren geschrieben hat, wirkt an diesem Abend weniger erstaunlich als brandaktuell. Nach gut zwei Stunden endet die Premiere ohne Pause – und ohne Auflösung. Orlando bleibt unterwegs, es ist wohl eine offene Bewegung und endet musikalisch mit dem Titel „Life is a pigsty“ von Morrissey, wie treffend. Karten sind auf der Homepage unter schauspielhausbochum.de und Tel 0234 – 33335555 zu bekommen. Weitere Aufführungen in den Kammerspielen des Schauspielhauses Bochum:

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Freitag, 6. Februar

Alle Daten, Termine und Informationen der Stadt

Anmeldungen für die Sek I, II und die Berufskollegs

Die Anmeldungen für die Sek I, II und die Berufskollegs starten im Februar 2026 (Symbolbild).

Die Stadt hat am Freitag (16.1.2026) alle Daten zu den Anmeldungen für die Sekundarstufen I, II und die Berufskollegs veröffentlicht. Die Anmeldungen von Jungen und Mädchen für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden an folgenden Terminen an den Schulen entgegengenommen: Die Anmeldungen von Schüler für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Hauptschule für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden am im Geschäftszimmern der Schule entgegengenommen. Um eine größere Menschenansammlung am 1. Anmeldetag an den Schulen zu vermeiden, wird darum gebeten, möglichst entsprechend der folgenden alphabetischen Einteilung nach den Nachnamen Ihrer Kinder an Ihrer Wunschschule zu erscheinen: Dabei gilt jede Anmeldung, unerheblich ob diese am 1., 2. oder 3. Anmeldetag erfolgt, als gleichwertig. Anmeldungen am 1. Anmeldetag werden von den Schulen gegenüber Anmeldungen am 2. oder 3. Anmeldetag nicht bevorzugt berücksichtigt. Die alphabetische Einteilung ist bei der Hautschule nicht gegeben. Bei der Anmeldung sind die Geburtsurkunde des Kindes oder das Familienstammbuch und das Halbjahreszeugnis der Klasse 4 in Kopie sowie der ausgefüllte Anmeldeschein (wurde von der Grundschule ausgehändigt) im Original mit einzureichen. Außerdem muss der Impfausweis zur Einsicht des Masernschutzes des Kindes vorgelegt werden. Die Anmeldung von Jungen und Mädchen für die Sekundarstufe II, Jahrgangsstufe 10 beziehungsweise 11, für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden zwischen Freitag, 6. Februar 2026 und Freitag, 27. Februar 2026, zu den üblichen Öffnungszeiten in den Geschäftszimmern der Schulen entgegengenommen. Es wird empfohlen, telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Erforderlich sind folgende Unterlagen: Ausgedruckte und unterschriebene Anmeldung von „Schüler-Online“, ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular, Fotokopie des letzten Halbjahreszeugnisses, Abstammungsurkunde. Die Anmeldungen zu den Berufskollegs der Stadt Herne für das im August 2026 beginnende Schuljahr können zwischen Freitag, 6. Februar 2026 und Freitag, 27. Februar 2026, zu den üblichen Öffnungszeiten in den Geschäftszimmern der Berufskollegs vorgenommen werden. Anmeldezeiten am Mulvany Berufskolleg: Montag bis Mittwoch: 8 bis 14 Uhr, Donnerstag: 8 bis 15:30 Uhr Freitag: 8 bis 12 Uhr. ag der offenen Tür: Freitag, 6. Februar 2026 von 15 bis 18 Uhr (hier nur Beratung und Anmeldung) und Samstag, 7. Februar 2026 von 9 bis 12 Uhr. Anmeldezeiten am Emschertal-Berufskolleg: Montag bis Donnerstag: 8 bis 15 Uhr, Freitag: 8 bis 13 Uhr. Bildungsgänge Technik und Gesundheit: Standort Steinstraße. Bildungsgänge Sozialpädagogik, Hauswirtschaft, Ernährung und Textil: Standort Westring. Tag der offenen Tür am Standort Westring: Freitag, 6. Februar 2026, von 17 bis 19 Uhr und am Samstag, 7. Februar 2026, von 9 bis 12:30 Uhr, an den Standtorten Westring und Steinstraße. Erforderlich sind folgende Unterlagen: Ausgedruckte und unterschriebene Anmeldung von „Schüler Online" und ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular bei Minderjährigen mit Unterschrift der/des Erziehungsberechtigten. Zudem: Fotokopie und Original des Abschlusszeugnisses beziehungsweise des Zwischenzeugnisses der zuvor besuchten Schule, Personalausweis beziehungsweise Meldebestätigung, Zwei aktuelle Passfotos, Impfausweis/ Nachweis über die Masernimpfung. Informationen über die einzelnen Bildungsgänge stehen auf der Homepage der jeweiligen Berufskollegs bereit. Bei persönlichem Beratungsbedarf kann über die Sekretariate im Vorfeld ein Beratungstermin abgesprochen werden.

Infoveranstaltung für Ehrenamtler in der Begegnungsstätte

AWO: Neuer Kursus für Schlaganfallhelfer

Die AWO Kreisverbände Herne und Bochum und das BegleiterNetzwerk Bochum bilden wieder Ehrenamtliche zum Schlaganfall-Helfer aus (Symbolbild).

Die AWO Kreisverbände Herne und Bochum sowie das BegleiterNetzwerk Bochum bilden ab Ende Februar 2026 ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer aus. Am Freitag, 6. Februar 2026, um 14 Uhr stellen die beiden Verbände und das Netzwerk ihr Kooperationsprojekt zusammen mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der AWO-Begegnungsstätte, Breddestraße 14, vor. Interessierte können sich an diesem Tag über die Schulung informieren und sich dann bei Interesse auch schon anmelden. Stefan Stricker von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe wird die Veranstaltung fachlich begleiten. 270.000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Schlaganfall. Die Betroffenen sind schlagartig mit vielen Fragen und Problemen konfrontiert. Oft sind sie in ihrer Mobilität eingeschränkt und drohen zu vereinsamen. Angehörige sind durch die Betreuung häufig überlastet. Hier sollen ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer unterstützen: durch die Vermittlung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten, durch praktische Hilfen wie Spaziergänge, Gespräche, durch die gemeinsame Freizeitgestaltung und die Entlastung von Angehörigen. Der Einsatz ehrenamtlicher Schlaganfall-Helfer trägt zu einer besseren Lebensqualität bei. Die emotionale Belastung der Betroffenen nimmt tendenziell ab und Angehörige lernen, besser mit ihrer starken Belastung umzugehen. Schlaganfallhelfer schließen die Lücke nach der medizinischen Versorgung und helfen, den Weg zurück in ein erfülltes Leben zu finden, indem sie praktische Hilfe anbieten und Mut machen. Die AWO-Kreisverbände und das BegleiterNetzwerk Bochum suchen interessierte Ehrenamtler, die sich zum Schlaganfall-Helfer ausbilden lassen möchten. Die Schulungsinhalte umfassen neben den medizinischen, therapeutischen und psychologischen Grundlagen auch Einheiten zur Kommunikation, Sozialrecht und Praxiswissen. Das Schulungskonzept entwickelte die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in einem Modellprojekt mit der Hochschule für Gesundheit Bochum. Deutschlandweit gibt es über 600 Schlaganfallhelfer. Die Schulung umfasst 40 Stunden und findet Freitagnachmittag und/oder Samstag zwischen Februar und Juli 2026 statt. Nach Abschluss der Schulung erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat. In Herne gibt es bereits ehrenamtliche Schlaganfallhelfer, die sich über weitere Helfer freuen. Die AWO-Kreisverbände sind in den Städten Herne und Bochum ehrenamtlich tätig. Ausbildungsorte sind die Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt, Breddestraße 14 in Herne und der AWO-City-Treff, Bleichstraße 8, 44787 Bochum. Beide Begegnungsstätten sind mit der U35 20 Minuten voneinander entfernt. Für weitere Fragen steht Ulrike Gaus als Ansprechpartnerin unter der Rufnummer 02323 –95240 (Herne) oder 0234 588 68 555 (Bochum) zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos.

14 Uhr

Trio Ventara gastiert in der Musikschule

'Wind for Elegance France x Italy'

Mit ihrem neuen Kammermusik-Programm „Winds for Elegance: France × Italy“ lädt das Trio Ventara am Freitag, 6. Februar 2026, ab 19 Uhr, zu einem Konzertabend in die Aula der Städtischen Musikschule an der Gräffstraße ein. Die drei Musikerinnen Magdalena Silan (Oboe), Lisa Marie Madreiter (Klarinette) und Marina Segura Gascón (Fagott) präsentieren ausgewählte Originalwerke für Trio d’anches sowie Arrangements bekannter Opernmelodien. Karten für den Abend kosten inkl. Fahrkarte zu 15 Euro; 10 Euro ermäßigt; 5 Euro Studenten der Folkwang-Universität der Künste sowie Schüler der Städt. Musikschule Herne bis zu 25 Jahren und sind im Vorverkauf im Sekretariat und dem Café der Städtische Musikschule Herne zu bekommen.

19 Uhr

'Orfeo ed Euridice' am Gelsenkirchener Musiktheater

Der Triumph der Liebe lässt auf sich warten

Orfeo (Constanze Jader) in der zwischen Halfpipe, Boulderwand und kanalisiertem Umweltfluss Lethe chargierenden Bühne Giuseppe Spotas.

Weil Euridice bereits kurz nach der Hochzeit an einem Schlangenbiss gestorben ist, jedenfalls bei Ovid, rührt Orfeo die Götter mit seinem Klagegesang so lange, bis ihm gestattet wird, seine Gattin aus der Unterwelt herauszuholen. Freilich nur unter der ihr gegenüber geheim zu haltenden Bedingung, dass er ihr nicht in die Augen blicken darf. Euridice missversteht sein Verhalten als Missachtung und drängt ihn daher, ihr seine Liebe zu bezeugen. Als sie seinen Widerstand bricht und Orfeo sich ihr zuwendet, stirbt Euridice ein zweites Mal. „Che farò senza Euridice?“: Erneut kann Orfeo mit seinem himmlischen Gesang die hier von Amore repräsentierte Götterwelt betören… Christoph Willibald Glucks „Orfeo ed Euridice“, am 5. Oktober 1762 im Wiener Hofburgtheater uraufgeführt, gilt zum einen als seine erste bedeutende „Reformoper“ vor „Alceste“ und „Paride ed Elena“. Ohne Dacapo-Arien für Koloratur-Wettkämpfe, stattdessen ein wahrhaftiges Musiktheater aus einem Guss, das empathisches Mitfühlen mit seinen Protagonisten ermöglicht. Hatte Monteverdi 1607 noch für ein Dutzend Figuren in „L‘ Orfeo“ komponiert, beschränkt sich Gluck auf ein Trio aus den beiden Titelfiguren und Amore als Stellvertreter Jupiters. Mehr noch: Euridice bleibt in den ersten beiden Akten stumm, taucht überhaupt erst spät im zweiten Akt in der Unterwelt auf. Sodass man durchaus von einem Monodram sprechen könnte, komponiert auf die Kastratenstimme Gaetano Guadagnis, der mit Händel-Werken in London Berühmtheit erlangt hatte. Seine Partie wird heute naturgemäß von Countertenören gesungen, jetzt in Gelsenkirchen in der letzten abendfüllenden Produktion Giuseppe Spotas mit der MiR Dance Company von einem international gefragten Gast, der Mezzosopranistin Constanze Jader. An ihrer Seite die südkoreanische Sopranistin Heejin Kim als Euridice sowie die Schweizer Sopranistin Tamina Biber vom Opernstudio NRW als Amore. Aufgeführt wird zwar, in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln, die ursprüngliche Wiener Fassung, Giuseppe Spota legt in seiner neunzigminütigen Inszenierung den Fokus jedoch auf die zu Beginn der Oper bereits verstorbene Euridice, die im Mythos eine eher passive Rolle einnimmt und in Glucks Oper erst im dritten Akt mit ihren offen vorgetragenen Zweifeln bis heute gültige Themen wie unerfüllte Sehnsüchte, Bedürfnisse und Zweifel anspricht. Es ist die vielköpfige MiR Dance Company, die als Schatten der Euridice und zugleich als Seelenspiegel Orfeos von der (Un-)Fähigkeit loszulassen, der Bereitschaft zum Abschiednehmen und vom allzu langen Festhalten an vielleicht längst vergangener Liebe erzählt. Und das in einer kalten Drehbühne (Ausstattung: Giuseppe Spota) zwischen Halfpipe, Boulderwand und kanalisiertem Unterweltfluss Lethe, deren rückseitiges Backstage-Gestänge den Hades, das Totenreich bildet, aus dem es gewöhnlich kein Entkommen gibt. Unter der musikalischen Leitung des 1. Kapellmeisters Giulano Betta entfalten die Neue Philharmonie im auf halbe Tiefe hochgezogenen Graben und der Chor zu beiden Seiten des 2. Rangs zusammen mit den drei vorzüglichen Gesangssolistinnen ein beglückendes Raumklang-Erlebnis. Augen zu und durch: Am Ende erschallt zwar ein mächtiges „Trionfi d’amore!“, der Inszenierung aber bleibt das lieto fine versagt: Für heutige Dramaturginnen geht es nicht an, dass ein Mann eine Frau rettet, und das sogar gleich zweimal. Frauen retten sich gefälligst selbst – oder gehen erhobenen Hauptes unter. Ganz soweit geht man am MiR zwar nicht, der Triumph der Liebe, von Amore warum auch immer im Gewand einer Priesterin bewerkstelligt, aber stellt sich – immerhin! – nur musikalisch ein: Zu einer Umarmung der angeblich glücklich Liebenden kommt es nicht. Das ist aus meiner Sicht schade, weil es der Musik Glucks widerspricht, aber nichts Neues. Dass es keiner Schlange bedarf, um eine unglückliche Ehe zweier sich fremd gewordener Partner aufzulösen, ist heute Inszenierungs-Standard in den Opern-Metropolen wie die bisweilen wörtlich zu nehmende klinische Ausstattung. Aus dem Jahr 1987 stammt Harry Kupfers Version an der Komischen Oper Berlin mit einem Orfeo als Rockstar, der in einer Nervenklinik landet und sich am Ende in einem Bus-Wartehäuschen das Leben nimmt. Also: Schwamm drüber! Karten unter musiktheater-im-revier.de oder unter Tel. 0209 – 4097200. Am Sonntag, 25. Januar 2026 findet ab 15 Uhr ein Familienworkshop zum Eintauchen ins Stück mit Musik und Bewegung statt. Hierfür ist eine Anmeldung bis drei Tage vorher per Mail erforderlich. Die weiteren Vorstellungen:

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Samstag, 7. Februar

Alle Daten, Termine und Informationen der Stadt

Anmeldungen für die Sek I, II und die Berufskollegs

Die Anmeldungen für die Sek I, II und die Berufskollegs starten im Februar 2026 (Symbolbild).

Die Stadt hat am Freitag (16.1.2026) alle Daten zu den Anmeldungen für die Sekundarstufen I, II und die Berufskollegs veröffentlicht. Die Anmeldungen von Jungen und Mädchen für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden an folgenden Terminen an den Schulen entgegengenommen: Die Anmeldungen von Schüler für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Hauptschule für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden am im Geschäftszimmern der Schule entgegengenommen. Um eine größere Menschenansammlung am 1. Anmeldetag an den Schulen zu vermeiden, wird darum gebeten, möglichst entsprechend der folgenden alphabetischen Einteilung nach den Nachnamen Ihrer Kinder an Ihrer Wunschschule zu erscheinen: Dabei gilt jede Anmeldung, unerheblich ob diese am 1., 2. oder 3. Anmeldetag erfolgt, als gleichwertig. Anmeldungen am 1. Anmeldetag werden von den Schulen gegenüber Anmeldungen am 2. oder 3. Anmeldetag nicht bevorzugt berücksichtigt. Die alphabetische Einteilung ist bei der Hautschule nicht gegeben. Bei der Anmeldung sind die Geburtsurkunde des Kindes oder das Familienstammbuch und das Halbjahreszeugnis der Klasse 4 in Kopie sowie der ausgefüllte Anmeldeschein (wurde von der Grundschule ausgehändigt) im Original mit einzureichen. Außerdem muss der Impfausweis zur Einsicht des Masernschutzes des Kindes vorgelegt werden. Die Anmeldung von Jungen und Mädchen für die Sekundarstufe II, Jahrgangsstufe 10 beziehungsweise 11, für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden zwischen Freitag, 6. Februar 2026 und Freitag, 27. Februar 2026, zu den üblichen Öffnungszeiten in den Geschäftszimmern der Schulen entgegengenommen. Es wird empfohlen, telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Erforderlich sind folgende Unterlagen: Ausgedruckte und unterschriebene Anmeldung von „Schüler-Online“, ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular, Fotokopie des letzten Halbjahreszeugnisses, Abstammungsurkunde. Die Anmeldungen zu den Berufskollegs der Stadt Herne für das im August 2026 beginnende Schuljahr können zwischen Freitag, 6. Februar 2026 und Freitag, 27. Februar 2026, zu den üblichen Öffnungszeiten in den Geschäftszimmern der Berufskollegs vorgenommen werden. Anmeldezeiten am Mulvany Berufskolleg: Montag bis Mittwoch: 8 bis 14 Uhr, Donnerstag: 8 bis 15:30 Uhr Freitag: 8 bis 12 Uhr. ag der offenen Tür: Freitag, 6. Februar 2026 von 15 bis 18 Uhr (hier nur Beratung und Anmeldung) und Samstag, 7. Februar 2026 von 9 bis 12 Uhr. Anmeldezeiten am Emschertal-Berufskolleg: Montag bis Donnerstag: 8 bis 15 Uhr, Freitag: 8 bis 13 Uhr. Bildungsgänge Technik und Gesundheit: Standort Steinstraße. Bildungsgänge Sozialpädagogik, Hauswirtschaft, Ernährung und Textil: Standort Westring. Tag der offenen Tür am Standort Westring: Freitag, 6. Februar 2026, von 17 bis 19 Uhr und am Samstag, 7. Februar 2026, von 9 bis 12:30 Uhr, an den Standtorten Westring und Steinstraße. Erforderlich sind folgende Unterlagen: Ausgedruckte und unterschriebene Anmeldung von „Schüler Online" und ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular bei Minderjährigen mit Unterschrift der/des Erziehungsberechtigten. Zudem: Fotokopie und Original des Abschlusszeugnisses beziehungsweise des Zwischenzeugnisses der zuvor besuchten Schule, Personalausweis beziehungsweise Meldebestätigung, Zwei aktuelle Passfotos, Impfausweis/ Nachweis über die Masernimpfung. Informationen über die einzelnen Bildungsgänge stehen auf der Homepage der jeweiligen Berufskollegs bereit. Bei persönlichem Beratungsbedarf kann über die Sekretariate im Vorfeld ein Beratungstermin abgesprochen werden.

9 Uhr

Veranstaltung im Gemeindezentrum an der Glockenstraße

Repaircafé der Kolpingsfamilie Herne-Zentral

Das Gemeindehaus der St. Bonifatiuskirche ist Ort des Geschehens.

Die Kolpingsfamilie Herne-Zentral lädt am Samstag, 7. Februar 2026, wieder zum Repaircafé ein. Beginn ist um 10 Uhr im Gemeindezentrum unter der St.-Bonifatius-Kirche, Glockenstraße, in Herne-Mitte. Repariert wird bis 13 Uhr. Unter dem Motto „Aus defekt wird wieder perfekt“ versuchen ehrenamtliche Repairer gemeinsam mit den Besuchern, defekte Gegenstände wieder funktionsfähig zu machen. Ziel des Repaircafés ist es, Ressourcen zu schonen, Müll zu vermeiden und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Repariert wird alles, was eigenhändig zum Repaircafé getragen werden kann. Dazu gehören unter anderem Spielzeuge, Kleingeräte der Elektronik sowie Textilien. Eine Garantie auf eine erfolgreiche Reparatur kann nicht gegeben werden, doch die Erfahrung zeigt: Oft lohnt sich der Versuch. Das Repaircafé richtet sich an alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

10 Uhr

Auftakt zum Kunst-Austausch

Acht Herner in Gelsenkirchen

Acht Herner Künstler stellen aktuelle Werke in Gelsennkirchen aus (v.l.): Annett Breitfeld, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Gisela Schulte, Annika Döring, Hagen Apel und Daniel Pajonk.

Der Herner Künstlerbund HKB ’90 startet am Sonntag, 18. Januar 2026, eine Partnerschaft mit dem Bund Gelsenkirchener Künstler (BGK). Acht Herner machen den Auftakt im Ückendorfer Domizil des Gastgebers an der Wattenscheider Stadtgrenze unweit des Wissenschaftsparks: Hagen Apel, Annett Breitfeld, Annika Döring, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Daniel Pajonk und Gisela Schulte. Für beide Vereinigungen ist es der jeweils zweite Austauschpartner nach Bochum für den HKB und Bremerhaven für den BGK. Dessen 2. Vorsitzende Nina Ryschawy und der 1. Vorsitzende des HKB, Hassan Jelveh, haben die Ausstellung zusammen mit den Künstlern kuratiert und in den drei sehr unterschiedlich dimensionierten Räumlichkeiten an der Bergmannstraße gehängt. So ist Jörg Lippmeyer in den Genuss eines eigenen, wenn auch sehr schmalen Raumes gekommen. Sophia Kühn zeigt ihre sehr atmosphärischen semi-abstrakten Landschaften, die intuitive Acrylmalerei mit zum Teil fluoreszierenden Pigmenten und einer starken emotionalen Bildsprache verbinden. Hassan Jelveh verwandelt in seiner künstlerischen Arbeit Gedanken und Gefühle in abstrakte Kompositionen: „Mit schwungvollen Pinselstrichen und intensiven Ölfarben fange ich Emotionen ein. Lebendige Farben treffen auf reduzierten Schwarz-Weiß-Kontrast, wodurch eine visuelle und emotionale Landkarte entsteht, die den Betrachter zur eigenen Interpretation einlädt“. Jörg Lippmeyer präsentiert seine ironisch-satirischen, heiteren, politisch-hintergründigen und jedenfalls farbenprächtigen Arbeiten, die dem Wanne-Eickeler den Ehrentitel „Bunter Hund“ eingebracht haben, in einem schmalen Kabinett, das auch an seine Aktionen wie die Rettung der schönen Wörter erinnert. Annika Döring malt vor allem das Meer mit Wellen und Brandungen und den Himmel mit Wolken und Sonnenstrahlen bei verschiedenen Wetterlagen auf Leinwand in Acryl, ist jetzt in Gelsenkirchen aber mit einem breiteren Spektrum an Themen und Motiven vertreten. Gisela Schultes Arbeiten vereinen zwei scheinbar gegensätzliche Kräfte: den Zufall und die bewusste Entscheidung. Sie startet den kreativen Prozess startet intuitiv und unvorhersehbar, danach geht es um die Gestaltung der Flächen, um Linien, um Farbe, um Tiefe: „Es gibt eigentlich keine Arbeit, die für sich alleinsteht. Ich arbeite fast immer seriell und aus der Intuition heraus.“ Annett Breitfeld ist eigentlich in der Zeichnung und Fotografie beheimatet, hat sich aber inzwischen intensiv der Malerei gewidmet. Sie versucht die Seele des Motivs durch ein meist dunkleres, aber durchaus farbiges Kolorit sichtbar zu machen. Ebenso widmet sie sich der Tusche- und Kohlezeichnung. Der in Meißen geborene Hagen Apel ist im elterlichen Atelier Hildegard und Rolf Apel in Witten zum Fotografen ausgebildet worden, bevor er ein Studium der visuellen Kommunikation an der Universität Essen, der heutigen Folkwang Hochschule, absolvierte. Der Berufsfotograf ist seit 2023 Mitglied im HKB. Daniel Pajonk arbeitet überwiegend in Schwarz und Weiß. Er ist vor allem an Oberflächen, Strukturen, Formen und deren Interdependenz zueinander interessiert, um Gefühlen, Eindrücken und Gedanken Ausdruck zu verleihen, für die es keine oder nur wenige Worte gibt. Die Eröffnung der Ausstellung „HKB ’90 zu Gast beim BGK“ beginnt am Sonntag, 18. Januar 2026, um 14 Uhr im Domizil des Gastgebers an der Bergmannstraße 53 in Gelsenkirchen-Ückendorf. Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des BGK, Gordana Djukic, führt der Kunsthistoriker Dr. Bernd A. Gülker durch die Ausstellung. Für den musikalischen Rahmen sorgt Astrid Sophie Müller auf der Violine. Die Ausstellung ist anschließend noch bis zum 21. Februar 2026 samstags zwischen 14 und 17 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Tel. 0177 – 3430514 zu sehen. Gisela Schulte offeriert am Samstag, 24. Januar 2026, den Workshop „Kreativ mit einem Tropfen“ für Interessierte jeden Alters. Und Hassan Jelveh lädt alle ab sechs Jahren unter dem Titel „Bevor der Frühling kommt“ am Samstag, 7. Februar 2026, zu einem Workshop zur Gestaltung farbiger Blüten ein.

14 Uhr

SV Wanne feiert Halbzeit zur Cranger Kirmes

Elfer Bergfest 2026

Traditionell wird Anfang Februar die Halbzeit zur Cranger Kirmes gefeiert (Symbolbild).

Am Samstag, 7. Februar 2026, feiert der SV Wanne 1911 das traditionelle Elfer Bergfest. Von 18 bis 1 Uhr wird auf der Sportanlage des SV Wanne 1911 die Halbzeit zur Cranger Kirmes gefeiert. Es gibt Kaltgetränke und Speisen von CurryKULTur, während DJ Dennis mit seiner Musik für beste Stimmung sorgt. Die Veranstaltung ist komplett überdacht und damit wetterunabhängig. Die Karten kosten im Vorverkauf 5 Euro und sind im Vereinsheim sowie im Rabenkiosk Wanne 11 zu den regulären Öffnungszeiten erhältlich.

18 Uhr

Nach dem Kultfilm 'Das Leben des Brian' im Musiktheater

'Monty Python’s Not the Messiah'

In „Monty Python’s Not the Messiah“ verschmelzen am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier ab 13. Dezember 2025 Konzert-Parodie und Musical zu einem absurd-komischen Spektakel.

Spekulatius, Adventskranz und Glühwein gehören zur Weihnachtszeit genauso wie ein Oratorium. Es muss nicht immer „Jauchzet, frohlocket“ und Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händels „Messias“ sein nicht einmal Jesus, denn im Stall nebenan soll zur gleichen Zeit der kleine Brian Cohen zur Welt gekommen sein, dessen Geschichte bestens aus dem 1979er Kultfilm „Das Leben des Brian“ bekannt ist. Eric Idle, Mitglied der britischen Komikertruppe Monty Python, machte es sich zur Aufgabe, die berühmte Story als waschechtes Oratorium auch auf die Konzertbühnen der Welt zu bringen. Mit dem Komponisten John Du Prez hatte er einen Partner in Crime, mit dem er bereits erfolgreich das Monty-Python-Musical „Spamalot“ realisiert hatte. Am Samstag, 13. Dezember 2025, um 19 Uhr, feiert „Monty Python’s Not the Messiah“ in deutscher Sprache im Großen Haus des Gelsenkirchener Musiktheaters im Revier Premiere in der szenischen Einrichtung von Carsten Kirchmeier. Der tiefschwarze und absurde Humor von Monty Python steckt bei „Not the Messiah“ nicht nur in der Geschichte von Brian, der aus Versehen und gänzlich ungewollt zum Messias erklärt wird, sondern mindestens genauso in der musikalischen Form. Eric Idle und John du Prez haben ein Oratorium komponiert, das sehr glaubhaft die großen barocken Vorbilder imitiert, nur um dann umso überraschender in etwas ganz anderes abzurutschen: Mal biegt ein Tango um die Ecke, dann ist da plötzliche eine Mariachi-Band auf der Bühne oder ein entfesselter Gospelchor bricht über das Geschehen herein. Ohne zu viel zu verraten: Bei all‘ dem spielen Schafe eine kaum zu überschätzende Rolle und mit dem hoffnungsfrohen Ratschlag „Allways look on the bright side of life“ kommt wie der Film auch das Oratorium zu einem seligen Ende. Unter der musikalischen Leitung des 2. Kapellmeisters Mateo Peñaloza Cecconi, der Rasmus Baumann-Schüler leitet u.a. den Philharmonischen Chor Bochum und den Städtischen Chor Recklinghausen, sind die Gesangssolisten Katherine Allen (Sopran), Almuth Herbst (Alt), Adam Temple-Smith (Tenor), Dirk Weiler (Bariton) und Philipp Kranjc (Bass) sowie der Schauspieler Daniel Jeroma zu erleben in Anna von der Heides Kostümen. Die deutsche Übersetzung von Thomas Pigor, der zuletzt mit seiner Adaption von Erich Kästners „Drei Männer im Schnee“ am MiR bezauberte, nimmt auch Bezug auf deutsche Traditionen. Auf die Premiere folgen weitere Vorstellungen am Donnerstag, 25. Dezember 2025, um 18 Uhr, am Mittwoch, 31.Dezember 2025, um 19 Uhr (nur noch Restkarten), am Samstag, 24. Januar 2026, um 19 Uhr, am Samstag, 7. Februar 2026, um 19 Uhr (anschl. Bargespräche), am Sonntag, 22. März 2026, um 18 Uhr (mit Spezial-Einführung um 17.15 Uhr) sowie am Sonntag, 5. April 2026, um 18 Uhr. Karten unter musiktheater-im-revier.de oder unter Tel. 0209 – 4097200.

19 Uhr

Central Park Band Duo und All About Joel Duo treten auf

Doppelkonzert in der Musikschule Herne

Central Park Duo - A Tribute to Simon & Garfunkel

Das wird ein besonderes Doppel- Konzert mit dem Central Park Band Duo und dem All About Joel Duo am Samstag, 7. Februar 2026, ab 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr) in der Städtischen Musikschule Herne. Das CENTRAL PARK BAND DUO hat sich mit seinem Programm „A Humble Tribute to Simon & Garfunkel“ auch in Herne eine große Fangemeinde erspielt. Das Duo besteht aus Jörg „Shorty“ Thimm und Dieter Nientiedt. Sämtliche ihrer Konzerte während der letzten Jahre in Herne waren ausverkauft. Zwei Stimmen, die perfekt harmonisieren, akustische Gitarren, die dies gefühlvoll unterstützen. Songs zwischen Folk und Pop, die Musikgeschichte geschrieben habe. Das Repertoire erstreckt sich von „Mrs. Robinson“ über „Homeward Bound“ bis „The Boxer“. Mit ihrer neuen Trio Formation bringt „All about Joel“ den emotionalen Kern von Billy Joels Musik auf die Bühne, nun auch erstmals in Herne. In diesem intimen Rahmen widmen sich Marius Ader (Piano), Jörg Budde (Saxofon) und Thomas Matiszik (Gesang) ausschließlich den gefühlvollen Balladen des Künstlers. In dieser Konstellation schaffen die drei Musiker eine besonders persönliche Atmosphäre und nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch die poetischen und melodischen Meisterwerke, die Billy Joel zu einem der erfolgreichsten Songwriter unserer Zeit gemacht haben. Mit großem Respekt und Liebe zum Detail präsentiert das All about Joel Trio Highlights wie „Piano Man“, „She’s always a Woman“, „Just the Way You Are“ und andere Songs. Dieses Konzert findet in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Herne und der Musikschule Herne statt. Karten gibt es im VVK für 23 Euro plus Gebühr) bei eventim-light.

19 Uhr

NEUER TERMIN! Auf der Bühne der Flottmann-Hallen

NEUER TERMIN! – Jenny Thiele will Platz schaffen

Jenny Thiele.

Die ehemalige Fortuna Ehrenfeld Keyboarderin – Jenny Thiele – präsentiert ihr Solo-Material in den Flottmann-Hallen. Die Parole an diesem Abend heißt: Platz schaffen. Allerdings findet der ursprüngliche Termin (18.8.2025) NICHT STATT. Jenny Thiele kommt dafür am Samstag, 7. Februar 2026, um 20 Uhr in die Flottis. Die Musikerin mit dem rasiermesserscharfen Pony will auf dieser neuen Platte ihre Geschichten erzählen. Freundlich vages Pop-Englisch? Ginge zu sehr auf Kosten der Präzision. Tiefe Begegnungen bedürfen ebenso tiefer Kommunikation. Die Stücke klingen auf diese Weise weit intimer als gefälliger hiesiger Radio-Pop. Man bekommt auf diesem Album den Eindruck, wie es sein müsste, Acts wie Feist oder Róisín Murphy auf Deutsch erleben zu können. Im Januar wird die erste Single „Dancer In The Blue“ erscheinen, im Juni kommt das Album und der darauffolgenden Tour, welche auch in den Flottmann - Hallen Halt machen wird. Karten für Erwachsene gibt es für 18,80 Euro, ermäßigt kosten die Karten 15,50 Euro. Im Vorverkauf sind sie über reservix zu bestellen.

20 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Sonntag, 8. Februar

Evangelischer Gottesdienst aus Gemünden

'Wenn dein Kind dich morgen fragt…'

Evangelische Stiftskirche in Gemünden.

Am zweiten Sonntag im Februar, 8. Februar 2026, überträgt das Zweite Deutsche Fernsehen ab 9:30 Uhr den evangelischen Gottesdienst aus der Stiftskirche in Gemünden. In vielen Familien wird heute kaum noch über den Glauben gesprochen. Vielleicht, weil Erwachsene fürchten, nicht die "richtigen" Antworten parat zu haben. Dabei entdecken Kinder die Welt und auch den Glauben über Geschichten und das Fragen. Wenn dein Kind dich morgen fragt... – so beginnt eine Szene im Alten Testament und dann wird von Gott erzählt. Fragen fragen ist wichtig und ein offenes Ohr reicht als Anfang, darüber reden Pfarrerin Monika Christ und Pfarrer Maic Zimmermann in dem Generationen-Gottesdienst mit Kindern aus ihren Evangelischen Kindertagesstätten. Freuen Sie sich auf Orgel, E-Piano, Gitarre und das gemeinsame Singen von Kindern und Erwachsenen. Die musikalische Gesamtleitung hat Kantorin Eva Maria Mombrei. Nach dem Gottesdienst gibt es bis 18 Uhr ein telefonisches Gesprächsangebot der Gemeinde Tel 0700 14 14 10 10 (6 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz. Mobilfunkkosten abweichend.)

9:30 Uhr

Sonntags auf den Spuren der Römer

Der Februar im LWL-Römermuseum

LWL-Römermuseum in Haltern.

Haltern (lwl). Der Februar steht im LWL-Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) im Zeichen der Saturnalien, des „römischen Karnevals". Der Familientag "Lasst die Würfel rollen!“ ist mit Führungen sowie Kreativ- und Spielaktionen ganz darauf ausgerichtet. An den anderen Sonntagen ergänzen öffentliche Führungen. Am Sonntag, 1. Februar 2026, geht es um 14 Uhr für Familien mit Kindern ab acht Jahren in der Überraschungsführung „Alltagstauglich?“ um den Alltag im Römerlager. Dabei bestimmen die Teilnehmenden und der Zufall die Auswahl und Abfolge der römischen Objekte. Die Bandbreite der Funde reicht dabei von römischer Bewaffnung über luxuriöses Tafelgeschirr bis hin zu Verzierungen von Totenbetten. Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren erkunden ab 14 Uhr in der Führung „Spuren im Sand“, wie Archäologen die Überreste des römischen Lebens in Haltern finden, ausgraben und untersuchen. Die römischen Militärlager an der Lippe wurden nicht aus Stein, sondern aus Holz, Lehm und Erde erbaut. Die Gebäude sind längst vergangen, doch sie haben Spuren im Boden hinterlassen. Am Sonntag, 8. Februar 2026, wird um 11 Uhr die Führung „Wohnen, Essen, Trinken im Römerlager“ für Familien mit Kindern ab acht Jahren angeboten. Was aßen die Legionäre? Wie wohnten sie? Mit speziellen Suchkarten werden archäologische Funde ermittelt, die verraten, wie die römischen Legionäre vor 2.000 Jahren in den Stützpunkten an der Lippe versorgt wurden und wie die Speisen zubereitet wurden. Anschließend wird an einer nachgebauten römischen Handmühle das Mahlen von Getreide ausprobiert. Um 14 Uhr dreht sich für Familien mit Kindern ab zehn Jahren alles um das "Alltagsleben römischer Legionäre". Im Fokus dieser Führung stehen die Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Legionäre in ihren Lagern an der Lippe. Familientag, Sonntag, 15. Februar 2026: Zum „römischen Karneval“, den Saturnalien, war das Glücksspiel um Geld erlaubt. Ähnlich wie beim heutigen Karneval schlüpften Römer auch in andere Rollen. Am Familientag „Lasst die Würfel rollen!“ können die Besuchenden jeweils nach den beiden auf das Thema abgestimmten Führungen römische Brett- und Würfelspiele ausprobieren oder römische Theatermasken basteln. Weiter geht es am Sonntag, 22. Februar 2026. Um 11 Uhr suchen Familien mit Kindern ab sechs Jahren in dem Versteckspiel „Zwei Gallier im Römerlager“ Asterix, Obelix und ihre Freunde. Die Gallier aus den Comics sind Fiktion, die römischen Anlagen von Haltern aber historische Realität. In einem interaktiven Versteckspiel werden die beliebten Comic-Geschichten den Hinterlassenschaften der Römer gegenübergestellt und verglichen. Am Schluss steht eine Puzzleaufgabe. Der Film „Kalle, der Museumsmaulwurf“ ist im Museumskino ganztägig zu sehen. Um 14 Uhr lädt die Schankwirtin Cynthia Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren zu einem „Rundgang in römischer Begleitung“ durch die Dauerausstellung ein. Cynthia ist Besitzerin eines römischen Wirtshauses und berichtet aus ihrer und der Sicht anderer Frauen vom Alltag im Schatten der römischen Legion.

11 Uhr

Das Quartalsprogramm des vhs-Filmforums startet am 1. Februar

Vielfalt auf großer Leinwand

Eine Szene aus "Dann passiert das Leben", welcher beim vhs-Filmforum gezeigt wird: Rita (Anke Engelke) und Hans (Ulrich Tukur), ein in die Jahre gekommenes Ehepaar, muss erst wieder lernen, sich gegenseitig zu vertrauen.

Die ganze Vielfalt des aktuellen Programmkinos zeigen, und zwar auf der großen Leinwand in der Filmwelt Herne am Berliner Platz – das ist seit über 30 Jahren der Anspruch des vhs-Filmforums. Wie gewohnt laufen alle Filme wieder sonntags um 12:30 Uhr, montags um 20:15 Uhr und mittwochs um 17:30 Uhr. Mit der Auswahl der Filme möchte die vhs Herne dem Publikum die Unterschiedlichkeit künstlerisch-ästhetischer Filmgestaltung zeigen und eine breite Internationalität der Produktionsländer abbilden sowie eine große Spannweite gesellschaftlich relevanter Themen aufgreifen. Im ersten Quartal 2026 sind gleich mehrere deutschsprachige Filme im Programm (Rote Sterne überm Feld, Dann passiert das Leben oder Stiller). Zwei Beiträge erscheinen innerhalb der Frauenwoche in Herne und thematisieren das Thema Verantwortung im Kontext sexueller Belästigung und Fragen von Zugehörigkeit und Verletzungen im Familiensystem (Sorry, Baby und Sentimental Value). Gleichsam sind großartige Schauspieler wie Emma Stone in Bugonia, Mads Mikkelsen in Therapie für Wikinger oder Jennifer Lawrence in Die my love zu sehen. Die Filme Sorry, Baby und Rote Sterne überm Feld sind von politischer Relevanz, während Bugonia ein Beitrag der im Filmforum beliebten Literaturverfilmungen darstellt. Als Nischenfilm, der wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat, wird Therapie für Wikinger am Ende der Reihe gezeigt. Natalie Dilekli, bei der vhs Herne zuständig für das Filmforum, nennt ihren ganz persönlichen Tipp: „Bugonia mit Emma Stone lebt von der großartigen Schauspielkunst seiner Hauptdarstellerin, aber auch von jenem der beiden Darsteller der Entführer Teddy und Don. Eine ungewöhnliche Story, skurril und auch spannend. Das gehört ins Kino.“ Die Filme im Detail: Gerne plant die Filmwelt auch Vorführungen für Schulklassen. Abweichungen bei den Zeiten sind möglich und werden unter www.filmwelt-herne.de oder in den Social Media Kanälen veröffentlicht. Eintritt: 6 Euro auf allen Plätzen (Zuschlag bei Überlänge sowie Gebühren bei Onlinekauf). Programmübersicht: www.vhs-herne.de/filmforum-galerie.

12:30 Uhr

German Pop Art in der Ludwig Galerie Oberhausen

Zwischen Provokation und Mainstream

Die "German Pop Art" in der Ludwiggalerie Oberhausen: Hier die Mondfähre von Bodo Boden.

Wenn wir an Pop-Art denken, haben wir Inkunabeln wie „Look Mickey“ (1961), Mickey Mouse und Donald Duck auf einem Bootssteg im Comic-Stil, und „Crying girl“ (1963) von Roy Lichtenstein, Teilnehmer der beiden für Europa stilbildenden Kasseler documenta-Ausstellungen 1968 und 1977, im Kopf. Und natürlich die überdimensionalen Skulpturen von Alltagsegenständen von Claes Oldenburg, etwa seine „Spitzhacke“ auf der documenta 1982, seinen Gartenschlauch (1983) im Freiburger Eschholzpark oder seinen Berliner „Houseball“ von 1997. Nun macht eine großartige Ausstellung in der Oberhausener Ludwig Galerie mit der deutschen Pop-Art bekannt mit 120 Grafiken und Multiples der Sammlung Heinz Beck sowie 50 Werken aus dem eigenen Kunstbesitz: Peter und Irene Ludwig haben diese aus dem angelsächsischen Raum kommende populäre Kunstrichtung, die hierzulande in den 1960er und 1970er Jahren verschiedenen Einflüssen wie Fluxus, Neo-Realismus, Op-Art und Zero-Kunst unterlag und keinen eigenen homogenen Stil entwickelte, zuerst bekannt gemacht. Die German Pop Art, so der Titel der vom 25. Januar bis zum 3. Mai 2026 im Oberhausener Schloss gezeigten Ausstellung mit dem Untertitel „Zwischen Provokation und Mainstream“, unterschied sich vor allem in der Themenwahl deutlich von den amerikanischen und britischen Varianten. Vordergründig zwar ebenfalls an Massenkultur und Werbung orientiert, liegt den Arbeiten der hier vertretenen 46 deutschen Künstler von Joseph Beuys und Sigmar Polke über Gerhard Richter und Klaus Staeck bis hin zu Timm Ulrichs und Wolf Vostell aber nicht der ungebrochene Optimismus ihrer englischsprachigen Kollegen zugrunde. Alltags- und Konsummotive sind zwar ebenfalls Gegenstand, doch sind diese hauptsächlich geprägt durch eine provokative Haltung sowie Kritik am politischen Zeitgeist, Anti-Kriegs-Haltungen und deutscher Vergangenheitsbewältigung. Die Devise der radikalen Demokratisierung von Kunst verfolgen die Künstler mit beeindruckender Konsequenz. Indem sie sich der Druckgrafik und Multiples bedienen, also kostengünstige weit verfügbare Kunst mit hohen Auflagen herstellen, erreichen sie eine breite Öffentlichkeit. Themen sind das Wirtschaftswunder in einer kleinbürgerlich-konservativen deutschen Gesellschaft (Joseph Beuys: „Ich kenne kein Weekend“), die kritische Auseinandersetzung mit dem American Way of Life (Wolf Vostell), dem Vietnamkrieg und der Verbindung von Gewalt und Sex (Peter Sorge) oder der kollektiven Verdrängung der jüngsten deutschen Geschichte, aber auch eine dezidiert anti-museale Haltung eines Timm Ulrichs, der sich konsequent dem kommerziellen Kunstmarkt verweigert. Im Erdgeschoss wird die gesellschaftlich relevante Arbeit von Künstlerinnen wie Maina-Miriam Munsky, Almut Heise oder Mary Baumeister präsentiert. Blickfang im 1. Obergeschoss ist die 1967 entstandene Figurengruppe „Die Bürger von B.“ von Siegfried Neuenhausen, die zur Sammlung des Ludwig-Forums für Internationale Kunst Aachen gehört. Und um 2. Obergeschoss gibt es mit einer Dokumentation der Aktion „Red Heels“ von Heiner Meyer aus dem Jahr 2020 einen Blick auf die German Pop Art 2.0. Begleitend dazu lässt ein Soundwalk mit der Musik jener Jahre das Zeitgefühl lebendig werden. So ist etwa der Kraftwerk-Hit „Autobahn“ von 1974 zu Peter Brünings Siebdruck „Autobahndenkmal“ aus dem Jahr 1968 zu hören. Auf dem zu sehen ist, dass die heute vor der Raststätte Ehrenberg stehende monumentale Skulptur ursprünglich auf dem begrünten Mittelstreifen der A 1 platziert werden sollte. Nach Ausstellungen zur amerikanischen (2016) und zur britischen Pop Art (2019), zu Roy Lichtenstein (2011) und zu Andy Warhol(2014) ermöglicht die herausragende Sammlung des 1923 im sächsischen Meerane geborenen Düsseldorfer Bankers und Rechtsanwalts Heinz Beck (1923–1988), die im Ludwigshafener Wilhelm-Hack-Museum bewahrt wird, erneut eine große Überblickschau in der Oberhausener Ludwig Galerie. Nach der Ausstellungseröffnung am Samstag, 24. Januar 2026, um 19 Uhr kann die Ausstellung „German Pop Art“ bis zum 3. Mai 2026 zu folgenden Öffnungszeiten besichtigt werden: Dienstag bis Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr (Mo geschlossen; feiertags sowie Oster- und Pfingstmontag geöffnet). Der Eintritt kostet 12, ermäßigt 6 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen 19 Euro. Öffentliche Führungen werden jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr angeboten. Die beliebten Kuratorinnenführungen, hier mit Dr. Sarah Hülsewig, finden jeweils sonntags um 15 Uhr statt am 8. Februar 2026, am 8. März 2026, am 29. März 2026 sowie am 19. April 2026. Auf keinen Fall entgehen lassen sollte man sich die Führung der Galerie-Direktorin Dr. Christine Vogt am Sonntag, 22. Februar 2026, um 15 Uhr. Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich, hrsg. von Dr. Sarah Hülsewig und Dr. Christine Vogt; 208 S., 34,90 Euro an der Galerie-Kasse. Weitere Informationen unter ludwiggalerie.de.

15 Uhr

Anna Pocher stellt im HKB-Kunstpunkt aus

Von den Brettern an die Staffelei

Anna Pocher neben einer Öl-/Papier-Mischtechnik, die einen Hermaphroditen mit alchimistischen Symbolen eines Zürcher Codex aus dem 15. Jahrhundert zeigt.

„Das Sichtbare und das Verborgene“ ist der Titel der ersten Herner Einzelausstellung der 1953 in Turin geborenen Tänzerin, Choreographin, Folkwang-Dozentin und Bildenden Künstlerin Anna Pocher, die seit 2023 Mitglied im Herner Künstlerbund HKB’90 ist und auch zwei Collagen auf der aktuellen HKB-Jahresschau im Rathaus Herne zeigt. Wer jetzt Schauspieler oder andere in die Jahre gekommene Prominente vor Augen hat, die plötzlich ihre bildkünstlerische Ader entdecken, liegt bei Anna Pocher völlig falsch, die an der Accademia Albertina delle Belle Arti in Turin eine geradezu klassische vierjährige Ausbildung genoss: Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunstgeschichte. „Der Akt des Sehens hat mein ganzes Leben begleitet und inspiriert“, so die in ihrer norditalienischen Heimatstadt ausgebildete Kunstpädagogin für die Grundschulen und die Mittelstufe. Ihre Collagen, die den größten Teil der in der Galerie Kunstpunkt gezeigten Arbeiten ausmachen, sind nicht nach dem Zufallsprinzip entstanden, sondern haben eine Komposition als Vorgabe: „Die Leere und die Fülle, Form und Raum der Bilder befinden sich im gegenseitigen Dialog.“ Was auch auf die Kohärenz der Farben zutrifft, die entweder miteinander verschmelzen oder kontrastieren. Eine dieser durchaus auch politischen Collagen, die sich ästhetisch an denen der 1920er und 1930er Jahre etwa in der AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) orientieren, zeigt von Berliner Polizisten verprügelte protestierende Arbeiter in der Weimarer Republik in Verbindung mit einem friedlichen Alltagsmotiv einer Einkaufsmeile in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre. Das erinnert daran, dass Anna Pocher, die Ende der 1970er Jahre als Tänzerin ins Bremer Ensemble Reinhild Hoffmanns eintrat, im Dezember 1992 am Schauspielhaus Bochum in ihrer Choreographie „Volx-Muzak“, der Titel bezieht sich auf das frühere Gedudel in unseren Konsumtempeln, eine betriebliche Weihnachtsfeier ironisch aufs Korn genommen hat. Anna Pochers Arbeiten, auch die geradezu altmeisterlichen Ölgemälde, bilden eine eigene Welt in sich und wollen rein assoziativ wahrgenommen werden. Sie sind häufig sinnlicher Natur wie bei einem kleinformatigen Gemälde, das einen Klavierspieler ohne Klavier und eine unter ihm sitzende nackte Frau zeigt. Die Motive sind auf den ersten Blick nicht immer miteinander in Verbindung zu bringen: Anna Pocher liebt das Verborgene und den versteckten Humor der einzelnen Figuren. Weshalb es sich doppelt lohnt, auf der Vernissage am Sonntag, 11. Januar 2026 oder der Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026 mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Die zumindest einige Herner Tanztheater-Liebhaber noch in bester Erinnerung haben etwa in der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Hoffmann-Choreographie „Könige und Königinnen“, wo sie auf furiose Weise mit Julie Shanahan zwei Rivalinnen verkörperte. Oder in „Verreist“, einer Reise durch die Lebensabschnitte der Menschen von der Geburt bis zum Tod. Unvergesslich das narrative Tanz-Theater „Machandel“, das die Märchen der Brüder Grimm mit archaischen Menschheits-Riten verband. Wie auch „Ich schenk‘ mein Herz“ über das so schwer zu machende Leichte in der Operette: Anna Pocher und Annamirl van der Pluym als zwei Herzdamen, die walzerselig herumwirbelnd um gleich drei Tenöre buhlen. Die Ausstellung „Das Sichtbare und das Verborgene“ mit Arbeiten von Anna Pocher wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 11.30 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Mont-Cenis-Straße 296, eröffnet und kann anschließend bis zum 15. Februar 2026 jeweils mittwochs und sonntags zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf der Vernissage wird der Bochumer Schauspieler Maximilian Strestik nicht nur einführende Worte sprechen nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Herner Künstlerbundes, Gisela Schulte. Die Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr wird musikalisch gerahmt durch den Folkwang-Absolventen Anton Richard auf dem Violoncello.

15 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Montag, 9. Februar

Herner Tageseltern laden ein

Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson startet

Die Herner Tageseltern laden zu einer Qualifizierung als Kindertagespflegeperson ein.

Für Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen und sich dafür begeistern können mit Kindern zu arbeiten, startet im Februar eine neue Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson nach dem Qualitätsorientierten Handbuch für Kindertagespflege. Für diese sind mit Stand Donnerstag (2.10.2025) noch Plätze zu vergeben. Die neue Qualifizierung startet am Montag, 9. Februar 2026. Dazu heißt es: „Kindertagesbetreuung ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Im Rahmen der Kindertagespflege wird Kindern unter drei Jahren ein sehr individueller, familiennaher Einstieg in unser Bildungssystem ermöglicht. Die Betreuung findet in kleinen Gruppen statt. Hier werden die Bedürfnisse dieser Altersgruppe besonders gut berücksichtigt. Kindertagesbetreuung entlastet Familien, begünstigt Teilhabe, Gleichberechtigung und schafft Bildungschancen für die Kleinsten. Fühlen Sie sich angesprochen, ein Teil dieser wichtigen Aufgabe zu werden?“ Die Qualifizierung findet in den Räumen des Herner Tageseltern an der Horsthauser Str. 171 in 44628 Herne statt. Voraussetzung zur Teilnahme sind gute Deutschkenntnisse und ein Hauptschulabschluss. Bei Interesse kann man sich bei Christina Kayma unter Tel 02323-9189280 oder per Mail an christina.kayma@herner-tageseltern.de melden.

Info-Reihe der LWL-KLinik Herten 'Affektive Störungen'

Angehörigentreff von psychisch Erkrankten

Das Team der Angehörigengruppe "Affektive Störungen" lädt zu seinen Treffen ab dem 9.2. ein v.l.: Benedikt Rybarczyk, Linda Ueckeroth, Diana Chafranov und Annika Bruggink.

Herten (lwl). Die langjährige Angehörigenreihe der LWL-Klinik Herten für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) startet im neuen Jahr mit ihrer Gruppe "Affektive Störungen: Depressionen und bipolare Erkrankungen". Die Gruppe trifft sich erstmals am Montag, 9. Februar 2026, 10:15 bis 11:45 Uhr, in der LWL-Klinik Herten. Alle weiteren Treffen finden bis zum Sommer an jedem zweiten Montag im Monat statt. Die Hertener Klinik ermöglicht mit ihrer Informationsreihe seit vielen Jahren einen Austausch zwischen betroffenen Angehörigen und Expert:innen der Klinik. In den Gesprächen erfahren die Angehörigen nicht nur Entlastung, sie erlangen auch ein besseres Verständnis für die psychische Erkrankung eines Elternteils, eines Kindes oder des Lebenspartners. An fünf Themenabenden erhalten die Teilnehmenden grundlegende Informationen über affektive Störungen, außerdem über Symptome, Ursachen, Entwicklungen, Verlauf und Umgang mit Belastungen und Krisen. Auch Fragen zum Umgang mit Medikamenten und zu Behandlungsmöglichkeiten werden von einem Facharzt oder einer Fachärztin beantwortet. Ein Einstieg ist zu jedem Termin möglich. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich - entweder über das Kontaktformular der Klinik-Homepage oder per E-Mail an angehoerigenreihe.herten@lwl.org. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig davon, ob sich ein Familienmitglied in stationärer, teilstationärer oder ambulanter Behandlung befindet.

Anmeldungen werden ab sofort entgegnegenommen

Wahl zur 'Mannschaft des Jahres 2025' startet

Eindrücke von der Fritz' Sportgala am Freitag (28.3.2025) im Kulturzentrum: Mannschaft des Jahres 2024 sind die E-Darter vom DC Desperados. Nun startet die Wahl für das Jahr 2025.

Es geht wieder los: Die Herner Bürger sind aufgerufen, ihre „Mannschaft des Jahres“ für 2025 zu wählen. Die Online- Abstimmung ist in zwei Phasen unterteilt und wird von einer Fachjury begleitet. Die erste Phase beginnt am Montag, 19. Januar 2026. In der ersten Phase, der „Vorschlagsphase“, haben Bürger die Möglichkeit, Herner Teams für die Wahl zur „Mannschaft des Jahres 2025“ vorzuschlagen. Dabei sollen vor allem sportliche Erfolge als Vorschlagskriterium dienen. Diese Phase dauert von Montag, 19. Januar, bis einschließlich Sonntag, 1. Februar 2026. Sie findet online statt. Im Anschluss werden die eingegangenen Vorschläge von einer Fachjury verdichtet. Diese besteht aus Personen aus Sportpolitik und Sportverwaltung sowie aus Sportjournalisten und Sponsoren. Das ausgewählte und begrenzte Feld an Vorschlägen wird anschließend zur Wahl aufgestellt. In der zweiten Phase, der „Abstimmungsphase“, haben die Herner Bürger die Chance, das Lieblingsteam mit ihrer Stimme zu unterstützen. Von Montag, 9. Februar, bis einschließlich Sonntag, 22. Februar 2026, kann online für die zur Wahl stehenden Mannschaften votiert werden. Das Ergebnis setzt sich jeweils zu 50 Prozent aus dem Online-Voting der Herner sowie einem abschließenden Voting der Fachjury zusammen. Alle Bürger, die an der Online-Abstimmung teilnehmen, erhalten die Chance, Karten für die „Fritz’ Sportgala“ am Freitag, 13. März 2026, zu gewinnen. Bei dem Gala-Abend im Kulturzentrum Herne wird das Ergebnis der Wahl zur „Mannschaft des Jahres“ bekannt gegeben.

6 Uhr

Veranstaltungsreihe Mobbster26 des Theaters Traumbaum

Bochum macht gegen Schulmobbing mobil

Mit Theaterstücken wie 'Mobfer -f' wollen Birgit Iserloh & Ralf Lambrecht vom Theater Traumbaum Mobbingprävention leisten.

Mobbing unter Schülern ist ein gravierendes Problem mit heftigsten Folgen. Nicht nur, dass es den Unterricht erschwert und das Klassenklima vergiftet, vor allem führt es zu Opfern, realen menschlichen Opfern. In Bochum bietet das Theater Traumbaum deshalb in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro und Jugendamt der Stadt Bochum ein umfangreiches nachhaltiges Präventionsangebot an. So bieten die Verantwortlichen Theaterstücke und theaterpädagogische Workshops zur Mobbingprävention für Schulklassen aller Altersstufen an. Viele Städte bemühen sich mit ihren Respekt-Kampagnen um einen wertschätzenden und gewaltfreien Umgang unter ihren Bürgern. Die Stadt Bochum ist seit 2019 dabei. Doch in diesem Jahr geht das Theater Traumbaum in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro und Jugendamt der Stadt Bochum einen Schritt weiter. Über den reinen Appell hinaus, bietet es mit der Veranstaltungsreihe Mobbster26 Theater gegen Schulmobbing vom 9. Februar 2026 bis 26. März 2026 konkrete nachhaltige Präventionsangebote an. „Mobbing unter Schüler ist ein gravierendes immer stärker werdendes Problem mit heftigsten Folgen. Nicht nur, dass es den Unterricht erschwert, das Klassenklima vergiftet, es führt zu Opfern, realen menschlichen Opfern. Da Mobber in der Regel davon ausgehen, unentdeckt zu bleiben, ist die Androhung von negativen Konsequenzen für potentielle Täter meistens ebenso erfolglos wie präventive moralische Appelle. Um Mobbing akut zu bremsen oder präventiv zu verhindern hilft es aber, jungen Menschen frühzeitig nachhaltige Empathie zu realen oder potentiellen Mobbingopfern zu schaffen und sie selbst dagegen zu wappnen, in die Opferrolle zu geraten“, heißt es von den Verantwortlichen des Theaters. Deshalb bietet das Theater Traumbaum für Schulklassen drei verschieden Theaterstücke mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten für verschiedene Alterszielgruppen und theaterpädagogische mobbingpräventive Workshops für alle Alterszielgruppen an. So gibt es beispielsweise das Theaterstück Mobfer-f, ein empathisches Theaterstück aus der Perspektive zweier Opfer. Es richtet sich an Schüler der Klasse 5 bis 7 und dauert 55 Minuten plus einer Nachbearbeitung. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Die Termine finden von Montag bis Donnerstag, 9. bis 12. Februar 2026, jeweils um 10 Uhr statt. Die Märztermine sind alle ausverkauft. Unter dem Titel Cybermobb, in´s Netz gegangen läuft das zweite Stück. Es handelt von Internet, Cybermobbing und der Kommunikations-Clash und richtet sich für Kinder ab zwölf Jahren beziehungsweise der Klasse 7. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Die Termine finden von Montag bis Mittwoch jeweils um 10 Uhr statt. Über dem Umgang mit Aggressionen informiert das Stück Stromboli - Knut und die Wut. Es richtet sich an Kinder ab sechs Jahren und die Klassen 2 bis 6. Es dauert 55 Minuten plus einer Nachbearbeitung. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Das Stück läift vom 9. bis 12. März 2026, jeweils um 10 Uhr. Leider sind alle Vorstellungen ausverkauft. Ferner gibt es noch den Theaterworkshop Bullymobb. Dieser Workshop bietet praktisch angewandte Mobbing-Prävention für die Klasse 4 bis12. Die Dauer beträgt 90 Minuten mit jeweils einer Klasse/Gruppe pro Termin. Kosten auf Anfrage an das Theater. Es gibt noch freie Termine zum Workshop am 2. und 3. März 2026 sowie am 16., 17. und 19. März 2026 jeweils ab 11 Uhr.

10 Uhr

Tipps für Aufgaben in der Rentenzeit

Ideenwerkstatt vom AWO Kreisverband

Was kann man in der Rentenzeit am besten veranstalten? Tipps gibt die AWO Ideenwerkstatt (Symbolbild).

Der AWO-Kreisverband Herne lädt am Montag, 9. Februar 2026, von 15-17 Uhr zur Ideenwerkstatt mit dem Titel „Wie finde ich eine befriedigende Aufgabe für meine Rentenzeit“ in die AWO-Begegnungsstätte Breddestraße 14, 44623 Herne, ein. Dazu heißt es: "Der Beginn der Rente bringt neue Freiheiten, aber auch den Verlust gewohnter Strukturen. Viele Menschen suchen daher nach sinnvoller neuer Aufgabe, bei denen sie ihre Fähigkeiten und Erfahrungen einsetzen können. Wichtig ist, das eigene Engagement selbst zu gestalten und den Zeitaufwand zu bestimmen. Die Werkstatt bietet Anregungen und Unterstützung, um Ideen weiterzuverfolgen und die eigenen Stärken zu entdecken." Die Referentin Birgit F. Unger bietet kreative Methoden „für den Hausgebrauch“ an. Die Ideenwerkstatt findet in Zusammenarbeit mit dem Verein Mäuse für Ältere statt. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projektes „Ruhestand und dann – Babyboomer gemeinsam aktiv" des AWO-Kreisverbandes durchgeführt. Interessenten können sich gerne unter der Rufnummer 02323 – 952410 anmelden. Für die Teilnehmenden entstehen keine Kosten.

15 Uhr

Das Quartalsprogramm des vhs-Filmforums startet am 1. Februar

Vielfalt auf großer Leinwand

Eine Szene aus "Dann passiert das Leben", welcher beim vhs-Filmforum gezeigt wird: Rita (Anke Engelke) und Hans (Ulrich Tukur), ein in die Jahre gekommenes Ehepaar, muss erst wieder lernen, sich gegenseitig zu vertrauen.

Die ganze Vielfalt des aktuellen Programmkinos zeigen, und zwar auf der großen Leinwand in der Filmwelt Herne am Berliner Platz – das ist seit über 30 Jahren der Anspruch des vhs-Filmforums. Wie gewohnt laufen alle Filme wieder sonntags um 12:30 Uhr, montags um 20:15 Uhr und mittwochs um 17:30 Uhr. Mit der Auswahl der Filme möchte die vhs Herne dem Publikum die Unterschiedlichkeit künstlerisch-ästhetischer Filmgestaltung zeigen und eine breite Internationalität der Produktionsländer abbilden sowie eine große Spannweite gesellschaftlich relevanter Themen aufgreifen. Im ersten Quartal 2026 sind gleich mehrere deutschsprachige Filme im Programm (Rote Sterne überm Feld, Dann passiert das Leben oder Stiller). Zwei Beiträge erscheinen innerhalb der Frauenwoche in Herne und thematisieren das Thema Verantwortung im Kontext sexueller Belästigung und Fragen von Zugehörigkeit und Verletzungen im Familiensystem (Sorry, Baby und Sentimental Value). Gleichsam sind großartige Schauspieler wie Emma Stone in Bugonia, Mads Mikkelsen in Therapie für Wikinger oder Jennifer Lawrence in Die my love zu sehen. Die Filme Sorry, Baby und Rote Sterne überm Feld sind von politischer Relevanz, während Bugonia ein Beitrag der im Filmforum beliebten Literaturverfilmungen darstellt. Als Nischenfilm, der wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat, wird Therapie für Wikinger am Ende der Reihe gezeigt. Natalie Dilekli, bei der vhs Herne zuständig für das Filmforum, nennt ihren ganz persönlichen Tipp: „Bugonia mit Emma Stone lebt von der großartigen Schauspielkunst seiner Hauptdarstellerin, aber auch von jenem der beiden Darsteller der Entführer Teddy und Don. Eine ungewöhnliche Story, skurril und auch spannend. Das gehört ins Kino.“ Die Filme im Detail: Gerne plant die Filmwelt auch Vorführungen für Schulklassen. Abweichungen bei den Zeiten sind möglich und werden unter www.filmwelt-herne.de oder in den Social Media Kanälen veröffentlicht. Eintritt: 6 Euro auf allen Plätzen (Zuschlag bei Überlänge sowie Gebühren bei Onlinekauf). Programmübersicht: www.vhs-herne.de/filmforum-galerie.

20:15 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Dienstag, 10. Februar

Alle Daten, Termine und Informationen der Stadt

Anmeldungen für die Sek I, II und die Berufskollegs

Die Anmeldungen für die Sek I, II und die Berufskollegs starten im Februar 2026 (Symbolbild).

Die Stadt hat am Freitag (16.1.2026) alle Daten zu den Anmeldungen für die Sekundarstufen I, II und die Berufskollegs veröffentlicht. Die Anmeldungen von Jungen und Mädchen für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden an folgenden Terminen an den Schulen entgegengenommen: Die Anmeldungen von Schüler für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Hauptschule für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden am im Geschäftszimmern der Schule entgegengenommen. Um eine größere Menschenansammlung am 1. Anmeldetag an den Schulen zu vermeiden, wird darum gebeten, möglichst entsprechend der folgenden alphabetischen Einteilung nach den Nachnamen Ihrer Kinder an Ihrer Wunschschule zu erscheinen: Dabei gilt jede Anmeldung, unerheblich ob diese am 1., 2. oder 3. Anmeldetag erfolgt, als gleichwertig. Anmeldungen am 1. Anmeldetag werden von den Schulen gegenüber Anmeldungen am 2. oder 3. Anmeldetag nicht bevorzugt berücksichtigt. Die alphabetische Einteilung ist bei der Hautschule nicht gegeben. Bei der Anmeldung sind die Geburtsurkunde des Kindes oder das Familienstammbuch und das Halbjahreszeugnis der Klasse 4 in Kopie sowie der ausgefüllte Anmeldeschein (wurde von der Grundschule ausgehändigt) im Original mit einzureichen. Außerdem muss der Impfausweis zur Einsicht des Masernschutzes des Kindes vorgelegt werden. Die Anmeldung von Jungen und Mädchen für die Sekundarstufe II, Jahrgangsstufe 10 beziehungsweise 11, für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden zwischen Freitag, 6. Februar 2026 und Freitag, 27. Februar 2026, zu den üblichen Öffnungszeiten in den Geschäftszimmern der Schulen entgegengenommen. Es wird empfohlen, telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Erforderlich sind folgende Unterlagen: Ausgedruckte und unterschriebene Anmeldung von „Schüler-Online“, ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular, Fotokopie des letzten Halbjahreszeugnisses, Abstammungsurkunde. Die Anmeldungen zu den Berufskollegs der Stadt Herne für das im August 2026 beginnende Schuljahr können zwischen Freitag, 6. Februar 2026 und Freitag, 27. Februar 2026, zu den üblichen Öffnungszeiten in den Geschäftszimmern der Berufskollegs vorgenommen werden. Anmeldezeiten am Mulvany Berufskolleg: Montag bis Mittwoch: 8 bis 14 Uhr, Donnerstag: 8 bis 15:30 Uhr Freitag: 8 bis 12 Uhr. ag der offenen Tür: Freitag, 6. Februar 2026 von 15 bis 18 Uhr (hier nur Beratung und Anmeldung) und Samstag, 7. Februar 2026 von 9 bis 12 Uhr. Anmeldezeiten am Emschertal-Berufskolleg: Montag bis Donnerstag: 8 bis 15 Uhr, Freitag: 8 bis 13 Uhr. Bildungsgänge Technik und Gesundheit: Standort Steinstraße. Bildungsgänge Sozialpädagogik, Hauswirtschaft, Ernährung und Textil: Standort Westring. Tag der offenen Tür am Standort Westring: Freitag, 6. Februar 2026, von 17 bis 19 Uhr und am Samstag, 7. Februar 2026, von 9 bis 12:30 Uhr, an den Standtorten Westring und Steinstraße. Erforderlich sind folgende Unterlagen: Ausgedruckte und unterschriebene Anmeldung von „Schüler Online" und ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular bei Minderjährigen mit Unterschrift der/des Erziehungsberechtigten. Zudem: Fotokopie und Original des Abschlusszeugnisses beziehungsweise des Zwischenzeugnisses der zuvor besuchten Schule, Personalausweis beziehungsweise Meldebestätigung, Zwei aktuelle Passfotos, Impfausweis/ Nachweis über die Masernimpfung. Informationen über die einzelnen Bildungsgänge stehen auf der Homepage der jeweiligen Berufskollegs bereit. Bei persönlichem Beratungsbedarf kann über die Sekretariate im Vorfeld ein Beratungstermin abgesprochen werden.

8 Uhr

Veranstaltungsreihe Mobbster26 des Theaters Traumbaum

Bochum macht gegen Schulmobbing mobil

Mit Theaterstücken wie 'Mobfer -f' wollen Birgit Iserloh & Ralf Lambrecht vom Theater Traumbaum Mobbingprävention leisten.

Mobbing unter Schülern ist ein gravierendes Problem mit heftigsten Folgen. Nicht nur, dass es den Unterricht erschwert und das Klassenklima vergiftet, vor allem führt es zu Opfern, realen menschlichen Opfern. In Bochum bietet das Theater Traumbaum deshalb in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro und Jugendamt der Stadt Bochum ein umfangreiches nachhaltiges Präventionsangebot an. So bieten die Verantwortlichen Theaterstücke und theaterpädagogische Workshops zur Mobbingprävention für Schulklassen aller Altersstufen an. Viele Städte bemühen sich mit ihren Respekt-Kampagnen um einen wertschätzenden und gewaltfreien Umgang unter ihren Bürgern. Die Stadt Bochum ist seit 2019 dabei. Doch in diesem Jahr geht das Theater Traumbaum in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro und Jugendamt der Stadt Bochum einen Schritt weiter. Über den reinen Appell hinaus, bietet es mit der Veranstaltungsreihe Mobbster26 Theater gegen Schulmobbing vom 9. Februar 2026 bis 26. März 2026 konkrete nachhaltige Präventionsangebote an. „Mobbing unter Schüler ist ein gravierendes immer stärker werdendes Problem mit heftigsten Folgen. Nicht nur, dass es den Unterricht erschwert, das Klassenklima vergiftet, es führt zu Opfern, realen menschlichen Opfern. Da Mobber in der Regel davon ausgehen, unentdeckt zu bleiben, ist die Androhung von negativen Konsequenzen für potentielle Täter meistens ebenso erfolglos wie präventive moralische Appelle. Um Mobbing akut zu bremsen oder präventiv zu verhindern hilft es aber, jungen Menschen frühzeitig nachhaltige Empathie zu realen oder potentiellen Mobbingopfern zu schaffen und sie selbst dagegen zu wappnen, in die Opferrolle zu geraten“, heißt es von den Verantwortlichen des Theaters. Deshalb bietet das Theater Traumbaum für Schulklassen drei verschieden Theaterstücke mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten für verschiedene Alterszielgruppen und theaterpädagogische mobbingpräventive Workshops für alle Alterszielgruppen an. So gibt es beispielsweise das Theaterstück Mobfer-f, ein empathisches Theaterstück aus der Perspektive zweier Opfer. Es richtet sich an Schüler der Klasse 5 bis 7 und dauert 55 Minuten plus einer Nachbearbeitung. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Die Termine finden von Montag bis Donnerstag, 9. bis 12. Februar 2026, jeweils um 10 Uhr statt. Die Märztermine sind alle ausverkauft. Unter dem Titel Cybermobb, in´s Netz gegangen läuft das zweite Stück. Es handelt von Internet, Cybermobbing und der Kommunikations-Clash und richtet sich für Kinder ab zwölf Jahren beziehungsweise der Klasse 7. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Die Termine finden von Montag bis Mittwoch jeweils um 10 Uhr statt. Über dem Umgang mit Aggressionen informiert das Stück Stromboli - Knut und die Wut. Es richtet sich an Kinder ab sechs Jahren und die Klassen 2 bis 6. Es dauert 55 Minuten plus einer Nachbearbeitung. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Das Stück läift vom 9. bis 12. März 2026, jeweils um 10 Uhr. Leider sind alle Vorstellungen ausverkauft. Ferner gibt es noch den Theaterworkshop Bullymobb. Dieser Workshop bietet praktisch angewandte Mobbing-Prävention für die Klasse 4 bis12. Die Dauer beträgt 90 Minuten mit jeweils einer Klasse/Gruppe pro Termin. Kosten auf Anfrage an das Theater. Es gibt noch freie Termine zum Workshop am 2. und 3. März 2026 sowie am 16., 17. und 19. März 2026 jeweils ab 11 Uhr.

10 Uhr

Karola Mono beim SoVD zu Gast

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Herne/Wanne-Eickel – Sektion Herne – trifft sich am Dienstag, 10. Februar 2026, um 16 Uhr zur Monatsversammlung im Thomas-Morus-Haus. Als Gast begrüßen wir Karola Mono vom BUEZ.“ Sozialverband Deutschland (SoVD) hilft bei Problemen im Sozialrecht, indem er Mitglieder in Fragen zu Rente, Pflege, Gesundheit, Behinderung und Grundsicherung berät und rechtlich vertritt.

16 Uhr

Nächsten Runde der Akustikreihe

Flottmann-Kneipe: Konzertsaison geht weiter

No Fishing eröffnen den Reigen der Konzertsaison 2026 in der Flottmann-Kneipe.

Auch in 2026 öffnet die Flottmann-Kneipe ihre Bühne wieder für lokale und regionale Musiktalente. Regelmäßig an den Dienstagabenden findet die Veranstaltung in der Kneipe an der Flottmannstraße 94 statt. Start ist am Dienstag, 13. Januar 2026, 19:30 Uhr mit „No Fishing“, einem Herner Original, die auch schon zur Premiere der Reihe im Januar 2024 spielten. Mit dieser nach wie vor beliebten Akustik-Kneipenkonzert-Reihe bietet Krystian Pietrzyk, Betreiber der Flottmann-Kneipe, auch unbekannteren Künstlern eine Plattform. Der Erfolg dieser Reihe zeigt sich in der großen Resonanz. Gästen wird eine Tischreservierung für die Dienstagskonzerte dringend empfohlen (Tel 02323 3983005, Mail info@flottmannkneipe.de). Bei freiem Eintritt haben im vergangenen Jahr zahlreiche Musikfreunde stimmungsvolle Abende mit Singer-Songwritern und Musik aus unterschiedlichen Genres erlebt.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Mittwoch, 11. Februar

Alle Daten, Termine und Informationen der Stadt

Anmeldungen für die Sek I, II und die Berufskollegs

Die Anmeldungen für die Sek I, II und die Berufskollegs starten im Februar 2026 (Symbolbild).

Die Stadt hat am Freitag (16.1.2026) alle Daten zu den Anmeldungen für die Sekundarstufen I, II und die Berufskollegs veröffentlicht. Die Anmeldungen von Jungen und Mädchen für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden an folgenden Terminen an den Schulen entgegengenommen: Die Anmeldungen von Schüler für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Hauptschule für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden am im Geschäftszimmern der Schule entgegengenommen. Um eine größere Menschenansammlung am 1. Anmeldetag an den Schulen zu vermeiden, wird darum gebeten, möglichst entsprechend der folgenden alphabetischen Einteilung nach den Nachnamen Ihrer Kinder an Ihrer Wunschschule zu erscheinen: Dabei gilt jede Anmeldung, unerheblich ob diese am 1., 2. oder 3. Anmeldetag erfolgt, als gleichwertig. Anmeldungen am 1. Anmeldetag werden von den Schulen gegenüber Anmeldungen am 2. oder 3. Anmeldetag nicht bevorzugt berücksichtigt. Die alphabetische Einteilung ist bei der Hautschule nicht gegeben. Bei der Anmeldung sind die Geburtsurkunde des Kindes oder das Familienstammbuch und das Halbjahreszeugnis der Klasse 4 in Kopie sowie der ausgefüllte Anmeldeschein (wurde von der Grundschule ausgehändigt) im Original mit einzureichen. Außerdem muss der Impfausweis zur Einsicht des Masernschutzes des Kindes vorgelegt werden. Die Anmeldung von Jungen und Mädchen für die Sekundarstufe II, Jahrgangsstufe 10 beziehungsweise 11, für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden zwischen Freitag, 6. Februar 2026 und Freitag, 27. Februar 2026, zu den üblichen Öffnungszeiten in den Geschäftszimmern der Schulen entgegengenommen. Es wird empfohlen, telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Erforderlich sind folgende Unterlagen: Ausgedruckte und unterschriebene Anmeldung von „Schüler-Online“, ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular, Fotokopie des letzten Halbjahreszeugnisses, Abstammungsurkunde. Die Anmeldungen zu den Berufskollegs der Stadt Herne für das im August 2026 beginnende Schuljahr können zwischen Freitag, 6. Februar 2026 und Freitag, 27. Februar 2026, zu den üblichen Öffnungszeiten in den Geschäftszimmern der Berufskollegs vorgenommen werden. Anmeldezeiten am Mulvany Berufskolleg: Montag bis Mittwoch: 8 bis 14 Uhr, Donnerstag: 8 bis 15:30 Uhr Freitag: 8 bis 12 Uhr. ag der offenen Tür: Freitag, 6. Februar 2026 von 15 bis 18 Uhr (hier nur Beratung und Anmeldung) und Samstag, 7. Februar 2026 von 9 bis 12 Uhr. Anmeldezeiten am Emschertal-Berufskolleg: Montag bis Donnerstag: 8 bis 15 Uhr, Freitag: 8 bis 13 Uhr. Bildungsgänge Technik und Gesundheit: Standort Steinstraße. Bildungsgänge Sozialpädagogik, Hauswirtschaft, Ernährung und Textil: Standort Westring. Tag der offenen Tür am Standort Westring: Freitag, 6. Februar 2026, von 17 bis 19 Uhr und am Samstag, 7. Februar 2026, von 9 bis 12:30 Uhr, an den Standtorten Westring und Steinstraße. Erforderlich sind folgende Unterlagen: Ausgedruckte und unterschriebene Anmeldung von „Schüler Online" und ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular bei Minderjährigen mit Unterschrift der/des Erziehungsberechtigten. Zudem: Fotokopie und Original des Abschlusszeugnisses beziehungsweise des Zwischenzeugnisses der zuvor besuchten Schule, Personalausweis beziehungsweise Meldebestätigung, Zwei aktuelle Passfotos, Impfausweis/ Nachweis über die Masernimpfung. Informationen über die einzelnen Bildungsgänge stehen auf der Homepage der jeweiligen Berufskollegs bereit. Bei persönlichem Beratungsbedarf kann über die Sekretariate im Vorfeld ein Beratungstermin abgesprochen werden.

8 Uhr

Veranstaltungsreihe Mobbster26 des Theaters Traumbaum

Bochum macht gegen Schulmobbing mobil

Mit Theaterstücken wie 'Mobfer -f' wollen Birgit Iserloh & Ralf Lambrecht vom Theater Traumbaum Mobbingprävention leisten.

Mobbing unter Schülern ist ein gravierendes Problem mit heftigsten Folgen. Nicht nur, dass es den Unterricht erschwert und das Klassenklima vergiftet, vor allem führt es zu Opfern, realen menschlichen Opfern. In Bochum bietet das Theater Traumbaum deshalb in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro und Jugendamt der Stadt Bochum ein umfangreiches nachhaltiges Präventionsangebot an. So bieten die Verantwortlichen Theaterstücke und theaterpädagogische Workshops zur Mobbingprävention für Schulklassen aller Altersstufen an. Viele Städte bemühen sich mit ihren Respekt-Kampagnen um einen wertschätzenden und gewaltfreien Umgang unter ihren Bürgern. Die Stadt Bochum ist seit 2019 dabei. Doch in diesem Jahr geht das Theater Traumbaum in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro und Jugendamt der Stadt Bochum einen Schritt weiter. Über den reinen Appell hinaus, bietet es mit der Veranstaltungsreihe Mobbster26 Theater gegen Schulmobbing vom 9. Februar 2026 bis 26. März 2026 konkrete nachhaltige Präventionsangebote an. „Mobbing unter Schüler ist ein gravierendes immer stärker werdendes Problem mit heftigsten Folgen. Nicht nur, dass es den Unterricht erschwert, das Klassenklima vergiftet, es führt zu Opfern, realen menschlichen Opfern. Da Mobber in der Regel davon ausgehen, unentdeckt zu bleiben, ist die Androhung von negativen Konsequenzen für potentielle Täter meistens ebenso erfolglos wie präventive moralische Appelle. Um Mobbing akut zu bremsen oder präventiv zu verhindern hilft es aber, jungen Menschen frühzeitig nachhaltige Empathie zu realen oder potentiellen Mobbingopfern zu schaffen und sie selbst dagegen zu wappnen, in die Opferrolle zu geraten“, heißt es von den Verantwortlichen des Theaters. Deshalb bietet das Theater Traumbaum für Schulklassen drei verschieden Theaterstücke mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten für verschiedene Alterszielgruppen und theaterpädagogische mobbingpräventive Workshops für alle Alterszielgruppen an. So gibt es beispielsweise das Theaterstück Mobfer-f, ein empathisches Theaterstück aus der Perspektive zweier Opfer. Es richtet sich an Schüler der Klasse 5 bis 7 und dauert 55 Minuten plus einer Nachbearbeitung. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Die Termine finden von Montag bis Donnerstag, 9. bis 12. Februar 2026, jeweils um 10 Uhr statt. Die Märztermine sind alle ausverkauft. Unter dem Titel Cybermobb, in´s Netz gegangen läuft das zweite Stück. Es handelt von Internet, Cybermobbing und der Kommunikations-Clash und richtet sich für Kinder ab zwölf Jahren beziehungsweise der Klasse 7. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Die Termine finden von Montag bis Mittwoch jeweils um 10 Uhr statt. Über dem Umgang mit Aggressionen informiert das Stück Stromboli - Knut und die Wut. Es richtet sich an Kinder ab sechs Jahren und die Klassen 2 bis 6. Es dauert 55 Minuten plus einer Nachbearbeitung. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Das Stück läift vom 9. bis 12. März 2026, jeweils um 10 Uhr. Leider sind alle Vorstellungen ausverkauft. Ferner gibt es noch den Theaterworkshop Bullymobb. Dieser Workshop bietet praktisch angewandte Mobbing-Prävention für die Klasse 4 bis12. Die Dauer beträgt 90 Minuten mit jeweils einer Klasse/Gruppe pro Termin. Kosten auf Anfrage an das Theater. Es gibt noch freie Termine zum Workshop am 2. und 3. März 2026 sowie am 16., 17. und 19. März 2026 jeweils ab 11 Uhr.

10 Uhr

Anna Pocher stellt im HKB-Kunstpunkt aus

Von den Brettern an die Staffelei

Anna Pocher neben einer Öl-/Papier-Mischtechnik, die einen Hermaphroditen mit alchimistischen Symbolen eines Zürcher Codex aus dem 15. Jahrhundert zeigt.

„Das Sichtbare und das Verborgene“ ist der Titel der ersten Herner Einzelausstellung der 1953 in Turin geborenen Tänzerin, Choreographin, Folkwang-Dozentin und Bildenden Künstlerin Anna Pocher, die seit 2023 Mitglied im Herner Künstlerbund HKB’90 ist und auch zwei Collagen auf der aktuellen HKB-Jahresschau im Rathaus Herne zeigt. Wer jetzt Schauspieler oder andere in die Jahre gekommene Prominente vor Augen hat, die plötzlich ihre bildkünstlerische Ader entdecken, liegt bei Anna Pocher völlig falsch, die an der Accademia Albertina delle Belle Arti in Turin eine geradezu klassische vierjährige Ausbildung genoss: Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunstgeschichte. „Der Akt des Sehens hat mein ganzes Leben begleitet und inspiriert“, so die in ihrer norditalienischen Heimatstadt ausgebildete Kunstpädagogin für die Grundschulen und die Mittelstufe. Ihre Collagen, die den größten Teil der in der Galerie Kunstpunkt gezeigten Arbeiten ausmachen, sind nicht nach dem Zufallsprinzip entstanden, sondern haben eine Komposition als Vorgabe: „Die Leere und die Fülle, Form und Raum der Bilder befinden sich im gegenseitigen Dialog.“ Was auch auf die Kohärenz der Farben zutrifft, die entweder miteinander verschmelzen oder kontrastieren. Eine dieser durchaus auch politischen Collagen, die sich ästhetisch an denen der 1920er und 1930er Jahre etwa in der AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) orientieren, zeigt von Berliner Polizisten verprügelte protestierende Arbeiter in der Weimarer Republik in Verbindung mit einem friedlichen Alltagsmotiv einer Einkaufsmeile in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre. Das erinnert daran, dass Anna Pocher, die Ende der 1970er Jahre als Tänzerin ins Bremer Ensemble Reinhild Hoffmanns eintrat, im Dezember 1992 am Schauspielhaus Bochum in ihrer Choreographie „Volx-Muzak“, der Titel bezieht sich auf das frühere Gedudel in unseren Konsumtempeln, eine betriebliche Weihnachtsfeier ironisch aufs Korn genommen hat. Anna Pochers Arbeiten, auch die geradezu altmeisterlichen Ölgemälde, bilden eine eigene Welt in sich und wollen rein assoziativ wahrgenommen werden. Sie sind häufig sinnlicher Natur wie bei einem kleinformatigen Gemälde, das einen Klavierspieler ohne Klavier und eine unter ihm sitzende nackte Frau zeigt. Die Motive sind auf den ersten Blick nicht immer miteinander in Verbindung zu bringen: Anna Pocher liebt das Verborgene und den versteckten Humor der einzelnen Figuren. Weshalb es sich doppelt lohnt, auf der Vernissage am Sonntag, 11. Januar 2026 oder der Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026 mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Die zumindest einige Herner Tanztheater-Liebhaber noch in bester Erinnerung haben etwa in der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Hoffmann-Choreographie „Könige und Königinnen“, wo sie auf furiose Weise mit Julie Shanahan zwei Rivalinnen verkörperte. Oder in „Verreist“, einer Reise durch die Lebensabschnitte der Menschen von der Geburt bis zum Tod. Unvergesslich das narrative Tanz-Theater „Machandel“, das die Märchen der Brüder Grimm mit archaischen Menschheits-Riten verband. Wie auch „Ich schenk‘ mein Herz“ über das so schwer zu machende Leichte in der Operette: Anna Pocher und Annamirl van der Pluym als zwei Herzdamen, die walzerselig herumwirbelnd um gleich drei Tenöre buhlen. Die Ausstellung „Das Sichtbare und das Verborgene“ mit Arbeiten von Anna Pocher wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 11.30 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Mont-Cenis-Straße 296, eröffnet und kann anschließend bis zum 15. Februar 2026 jeweils mittwochs und sonntags zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf der Vernissage wird der Bochumer Schauspieler Maximilian Strestik nicht nur einführende Worte sprechen nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Herner Künstlerbundes, Gisela Schulte. Die Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr wird musikalisch gerahmt durch den Folkwang-Absolventen Anton Richard auf dem Violoncello.

15 Uhr

Das Quartalsprogramm des vhs-Filmforums startet am 1. Februar

Vielfalt auf großer Leinwand

Eine Szene aus "Dann passiert das Leben", welcher beim vhs-Filmforum gezeigt wird: Rita (Anke Engelke) und Hans (Ulrich Tukur), ein in die Jahre gekommenes Ehepaar, muss erst wieder lernen, sich gegenseitig zu vertrauen.

Die ganze Vielfalt des aktuellen Programmkinos zeigen, und zwar auf der großen Leinwand in der Filmwelt Herne am Berliner Platz – das ist seit über 30 Jahren der Anspruch des vhs-Filmforums. Wie gewohnt laufen alle Filme wieder sonntags um 12:30 Uhr, montags um 20:15 Uhr und mittwochs um 17:30 Uhr. Mit der Auswahl der Filme möchte die vhs Herne dem Publikum die Unterschiedlichkeit künstlerisch-ästhetischer Filmgestaltung zeigen und eine breite Internationalität der Produktionsländer abbilden sowie eine große Spannweite gesellschaftlich relevanter Themen aufgreifen. Im ersten Quartal 2026 sind gleich mehrere deutschsprachige Filme im Programm (Rote Sterne überm Feld, Dann passiert das Leben oder Stiller). Zwei Beiträge erscheinen innerhalb der Frauenwoche in Herne und thematisieren das Thema Verantwortung im Kontext sexueller Belästigung und Fragen von Zugehörigkeit und Verletzungen im Familiensystem (Sorry, Baby und Sentimental Value). Gleichsam sind großartige Schauspieler wie Emma Stone in Bugonia, Mads Mikkelsen in Therapie für Wikinger oder Jennifer Lawrence in Die my love zu sehen. Die Filme Sorry, Baby und Rote Sterne überm Feld sind von politischer Relevanz, während Bugonia ein Beitrag der im Filmforum beliebten Literaturverfilmungen darstellt. Als Nischenfilm, der wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat, wird Therapie für Wikinger am Ende der Reihe gezeigt. Natalie Dilekli, bei der vhs Herne zuständig für das Filmforum, nennt ihren ganz persönlichen Tipp: „Bugonia mit Emma Stone lebt von der großartigen Schauspielkunst seiner Hauptdarstellerin, aber auch von jenem der beiden Darsteller der Entführer Teddy und Don. Eine ungewöhnliche Story, skurril und auch spannend. Das gehört ins Kino.“ Die Filme im Detail: Gerne plant die Filmwelt auch Vorführungen für Schulklassen. Abweichungen bei den Zeiten sind möglich und werden unter www.filmwelt-herne.de oder in den Social Media Kanälen veröffentlicht. Eintritt: 6 Euro auf allen Plätzen (Zuschlag bei Überlänge sowie Gebühren bei Onlinekauf). Programmübersicht: www.vhs-herne.de/filmforum-galerie.

17:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Donnerstag, 12. Februar

Alle Daten, Termine und Informationen der Stadt

Anmeldungen für die Sek I, II und die Berufskollegs

Die Anmeldungen für die Sek I, II und die Berufskollegs starten im Februar 2026 (Symbolbild).

Die Stadt hat am Freitag (16.1.2026) alle Daten zu den Anmeldungen für die Sekundarstufen I, II und die Berufskollegs veröffentlicht. Die Anmeldungen von Jungen und Mädchen für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden an folgenden Terminen an den Schulen entgegengenommen: Die Anmeldungen von Schüler für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Hauptschule für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden am im Geschäftszimmern der Schule entgegengenommen. Um eine größere Menschenansammlung am 1. Anmeldetag an den Schulen zu vermeiden, wird darum gebeten, möglichst entsprechend der folgenden alphabetischen Einteilung nach den Nachnamen Ihrer Kinder an Ihrer Wunschschule zu erscheinen: Dabei gilt jede Anmeldung, unerheblich ob diese am 1., 2. oder 3. Anmeldetag erfolgt, als gleichwertig. Anmeldungen am 1. Anmeldetag werden von den Schulen gegenüber Anmeldungen am 2. oder 3. Anmeldetag nicht bevorzugt berücksichtigt. Die alphabetische Einteilung ist bei der Hautschule nicht gegeben. Bei der Anmeldung sind die Geburtsurkunde des Kindes oder das Familienstammbuch und das Halbjahreszeugnis der Klasse 4 in Kopie sowie der ausgefüllte Anmeldeschein (wurde von der Grundschule ausgehändigt) im Original mit einzureichen. Außerdem muss der Impfausweis zur Einsicht des Masernschutzes des Kindes vorgelegt werden. Die Anmeldung von Jungen und Mädchen für die Sekundarstufe II, Jahrgangsstufe 10 beziehungsweise 11, für das im August 2026 beginnende Schuljahr werden zwischen Freitag, 6. Februar 2026 und Freitag, 27. Februar 2026, zu den üblichen Öffnungszeiten in den Geschäftszimmern der Schulen entgegengenommen. Es wird empfohlen, telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Erforderlich sind folgende Unterlagen: Ausgedruckte und unterschriebene Anmeldung von „Schüler-Online“, ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular, Fotokopie des letzten Halbjahreszeugnisses, Abstammungsurkunde. Die Anmeldungen zu den Berufskollegs der Stadt Herne für das im August 2026 beginnende Schuljahr können zwischen Freitag, 6. Februar 2026 und Freitag, 27. Februar 2026, zu den üblichen Öffnungszeiten in den Geschäftszimmern der Berufskollegs vorgenommen werden. Anmeldezeiten am Mulvany Berufskolleg: Montag bis Mittwoch: 8 bis 14 Uhr, Donnerstag: 8 bis 15:30 Uhr Freitag: 8 bis 12 Uhr. ag der offenen Tür: Freitag, 6. Februar 2026 von 15 bis 18 Uhr (hier nur Beratung und Anmeldung) und Samstag, 7. Februar 2026 von 9 bis 12 Uhr. Anmeldezeiten am Emschertal-Berufskolleg: Montag bis Donnerstag: 8 bis 15 Uhr, Freitag: 8 bis 13 Uhr. Bildungsgänge Technik und Gesundheit: Standort Steinstraße. Bildungsgänge Sozialpädagogik, Hauswirtschaft, Ernährung und Textil: Standort Westring. Tag der offenen Tür am Standort Westring: Freitag, 6. Februar 2026, von 17 bis 19 Uhr und am Samstag, 7. Februar 2026, von 9 bis 12:30 Uhr, an den Standtorten Westring und Steinstraße. Erforderlich sind folgende Unterlagen: Ausgedruckte und unterschriebene Anmeldung von „Schüler Online" und ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular bei Minderjährigen mit Unterschrift der/des Erziehungsberechtigten. Zudem: Fotokopie und Original des Abschlusszeugnisses beziehungsweise des Zwischenzeugnisses der zuvor besuchten Schule, Personalausweis beziehungsweise Meldebestätigung, Zwei aktuelle Passfotos, Impfausweis/ Nachweis über die Masernimpfung. Informationen über die einzelnen Bildungsgänge stehen auf der Homepage der jeweiligen Berufskollegs bereit. Bei persönlichem Beratungsbedarf kann über die Sekretariate im Vorfeld ein Beratungstermin abgesprochen werden.

8 Uhr

Veranstaltungsreihe Mobbster26 des Theaters Traumbaum

Bochum macht gegen Schulmobbing mobil

Mit Theaterstücken wie 'Mobfer -f' wollen Birgit Iserloh & Ralf Lambrecht vom Theater Traumbaum Mobbingprävention leisten.

Mobbing unter Schülern ist ein gravierendes Problem mit heftigsten Folgen. Nicht nur, dass es den Unterricht erschwert und das Klassenklima vergiftet, vor allem führt es zu Opfern, realen menschlichen Opfern. In Bochum bietet das Theater Traumbaum deshalb in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro und Jugendamt der Stadt Bochum ein umfangreiches nachhaltiges Präventionsangebot an. So bieten die Verantwortlichen Theaterstücke und theaterpädagogische Workshops zur Mobbingprävention für Schulklassen aller Altersstufen an. Viele Städte bemühen sich mit ihren Respekt-Kampagnen um einen wertschätzenden und gewaltfreien Umgang unter ihren Bürgern. Die Stadt Bochum ist seit 2019 dabei. Doch in diesem Jahr geht das Theater Traumbaum in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro und Jugendamt der Stadt Bochum einen Schritt weiter. Über den reinen Appell hinaus, bietet es mit der Veranstaltungsreihe Mobbster26 Theater gegen Schulmobbing vom 9. Februar 2026 bis 26. März 2026 konkrete nachhaltige Präventionsangebote an. „Mobbing unter Schüler ist ein gravierendes immer stärker werdendes Problem mit heftigsten Folgen. Nicht nur, dass es den Unterricht erschwert, das Klassenklima vergiftet, es führt zu Opfern, realen menschlichen Opfern. Da Mobber in der Regel davon ausgehen, unentdeckt zu bleiben, ist die Androhung von negativen Konsequenzen für potentielle Täter meistens ebenso erfolglos wie präventive moralische Appelle. Um Mobbing akut zu bremsen oder präventiv zu verhindern hilft es aber, jungen Menschen frühzeitig nachhaltige Empathie zu realen oder potentiellen Mobbingopfern zu schaffen und sie selbst dagegen zu wappnen, in die Opferrolle zu geraten“, heißt es von den Verantwortlichen des Theaters. Deshalb bietet das Theater Traumbaum für Schulklassen drei verschieden Theaterstücke mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten für verschiedene Alterszielgruppen und theaterpädagogische mobbingpräventive Workshops für alle Alterszielgruppen an. So gibt es beispielsweise das Theaterstück Mobfer-f, ein empathisches Theaterstück aus der Perspektive zweier Opfer. Es richtet sich an Schüler der Klasse 5 bis 7 und dauert 55 Minuten plus einer Nachbearbeitung. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Die Termine finden von Montag bis Donnerstag, 9. bis 12. Februar 2026, jeweils um 10 Uhr statt. Die Märztermine sind alle ausverkauft. Unter dem Titel Cybermobb, in´s Netz gegangen läuft das zweite Stück. Es handelt von Internet, Cybermobbing und der Kommunikations-Clash und richtet sich für Kinder ab zwölf Jahren beziehungsweise der Klasse 7. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Die Termine finden von Montag bis Mittwoch jeweils um 10 Uhr statt. Über dem Umgang mit Aggressionen informiert das Stück Stromboli - Knut und die Wut. Es richtet sich an Kinder ab sechs Jahren und die Klassen 2 bis 6. Es dauert 55 Minuten plus einer Nachbearbeitung. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Das Stück läift vom 9. bis 12. März 2026, jeweils um 10 Uhr. Leider sind alle Vorstellungen ausverkauft. Ferner gibt es noch den Theaterworkshop Bullymobb. Dieser Workshop bietet praktisch angewandte Mobbing-Prävention für die Klasse 4 bis12. Die Dauer beträgt 90 Minuten mit jeweils einer Klasse/Gruppe pro Termin. Kosten auf Anfrage an das Theater. Es gibt noch freie Termine zum Workshop am 2. und 3. März 2026 sowie am 16., 17. und 19. März 2026 jeweils ab 11 Uhr.

10 Uhr

Gala, Damen und Prunksitzung

Veranstaltungen der 1. HeKaGe 2026

Prunksitzung der HeKaGe 2025.

Nachdem die große Eröffnung der diesjährigen Karnevalssession in unserer Stadt ein wenig später als üblich stattfand, am 21. statt am 11.11., hat die 1. Herner Karnevalsgesellschaft nun noch weitere Termine auf dem Zettel, bei dem es wahlweise Alaaf, Helau, Allezhopp oder Hernealaaf heißen wird. Die traditionelle Galaveranstaltung findet wie in jedem Jahr in der Guten Stube statt. Beginn ist am Freitag, 30. Januar 2026, um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Die Gäste erwartet ein Drei-Gang-Menü und die Ernennung der neuen Senatorinnen und Senatoren. Als Showact haben die Verantwortlichen in diesem Jahr einen Überraschungsgast auf dem Zettel. Danach sorgt DJ Pablo für die musikalische Unterhaltung. Karten zum Preis von 55 Euro können unter der Rufnummer 0170 2293 520 vorbestellt werden. An Weiberfastnacht, Donnerstag, 12. Februar 2026, sind alle närrischen Frauen zur Damensitzung in das Kulturzentrum von Herne eingeladen. Beginn ist um 19:11 Uhr, der Einlass startet um 18:30 Uhr. Erwartet werden Künstler wie Motombo, der mit „Intelligentem schwarzen Humor“ wirbt; die Kölner Rheinveilchen werden dabei sein, der Tanzkorps und auch die Big Maggas – die schönste Boygroup der Welt. Bereits bekannt und beliebt sind High Energy – eine Showtanzgruppe mit Livegesang und auch das Männerballett „Energiebündel“. Als Sänger werden Markus Nowak, der Prinz des Popschlagers, und Isselcopter, der Strahlemann vom Ballermann, auf die Bühne klettern. Die Wonneproppen der 1. HeKaGe - das Beste aus Herne werden selbstverständlich auch ihren Showtanz zum Besten geben. Anschließend sorgt ein DJ für Musik und Tanz bis in den frühen Morgen und ab 22:30 Uhr sind auch die Männer im Foyer des Kulturzentrums gern gesehene Gäste. Karten hierfür zum Preis von 27 Euro sind ab Dienstag, 20. Januar 2026, beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5, oder bei Ta-Bo Pawlicki, Bahnhofstraße 164, Herne erhältlich. Die Veranstaltung, auf die alle Herner Narren alle sehnsüchtig warten, ist natürlich die Prunksitzung im Kulturzentrum, die am Samstag, 14. Februar 2026, unter dem Motto „Konfetti im Herzen, Frohsinn im Blut, Karneval in Herne, wie immer gut“ über die Bühne geht. Beginn ist um 19:11 Uhr und der Einlass wird bereits ab 18 Uhr gewährt. Als Gäste werden erwartet: Bauchredner „Klaus und Willi“, Philipp Godart – Popmusik op kölsche Art; die Showtanztruppe „Golden Girls"; die in Herne bereits bekannten "Fidelen Sandhasen“ – ein Tanzcorps; das Männerballett „Energiebündel“ und die Live-Band „Original Eschweiler“. Die Prinzengarde der 1. HeKaGe wird ihren diesjährigen Garde- und Showtanz präsentieren und auch die Wonneproppen und Tanzmariechen der 1. HeKaGe werden auftreten. Selbstverständlich wird auch Sängerin Angelique die Gäste musikalisch unterhalten. Begleitet wird die Veranstaltung wie in jedem Jahr vom Spielmannszug Herne Süd. Auch diese Eintrittskarten zu Preisen von 27 und 29 Euro können ab Dienstag, 20. Januar 2026 beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße und bei Ta-Bo Pawlicki, Bahnhofstraße 164 erworben werden. Infos zum Rosenmontags-Umzug folgen.

19:11 Uhr

Leiser Musical-Hit in Gelsenkirchen

„Das Licht auf der Piazza“

Es braucht zumal in den 1950er Jahren auch unter südlicher Sonne einige Zeit, bis Clara (Katherine Allen) und Fabrizio (Luc Steegers) zusammenfinden.

È una bellissima serata! „Das Licht auf der Piazza“, der jüngste Gelsenkirchener Erfolg des Musical-Spezialisten Carsten Kirchmeier, dessen gefeierte Inszenierungen „Der kleine Horrorladen“ (ab 29. Mai 2026) und „Hello, Dolly!“ (ab 21. März 2026) weiterhin auf dem Spielplan des Musiktheaters im Revier stehen, kommt eher auf leisen Sohlen daher. In den 1950er Jahre unternimmt die Amerikanerin Margaret Johnson (überragend: Anke Sieloff) mit ihrer Tochter Clara (die australische Sopranistin Katherine Allen seit ihrem Europa-Debut vor zwei Jahren am MiR ein gern gesehener Gast am Kennedyplatz) eine Bildungsreise nach Florenz, wo sie einst ihre Flitterwochen genossen hat. Mit dem Gatten Roy (Klaus Brantzen), der daheim seinen Geschäften nachgeht, verbindet Margaret nur noch die Sorge um die gemeinsame Tochter, die als Zwölfjährige vom Hufschlag eines Ponys am Kopf getroffen wurde. Clara ist nun 26 und von bildschönem Äußeren, aber in ihrer geistigen Entwicklung noch auf dem Stand eines Kindes. Weshalb ihre Mutter alles daransetzt, sie vor allen nur möglichen Widrigkeiten zu beschützen. Als sich Clara im wahren Wortsinn auf den ersten Blick unsterblich in den jungen Italiener Fabrizio (der Niederländer Luc Steegers überzeugte zuletzt in „Tick, tick…BOOM!“ am MiR) verliebt, läuten bei Margaret alle Alarmglocken. Dabei ist es Fabrizio, der sich der scheinbar weltgewandten Amerikanerin nicht gewachsen fühlt. Weshalb er, von seinem Vater (Patrick Imhof) an kurzer Leine gehalten, bei Franca (Rebecca Davis), der Gattin seines Bruders Giuseppe (Sebastian Schiller), nicht nur Sprachunterricht nimmt. Bis die beiden gebrannten Kinder zusammenkommen, dauert es – zumal in der konservativen Nachkriegszeit – eine geraume Weile. Letztlich blüht auch Margaret in der Großfamilie Naccarelli mit der herzlichen Mamma (Elpiniko Zervou) im Zentrum auf. Wenn da nicht der für italienische Verhältnisse enorme Altersunterschied wäre: Fabrizio ist erst zwanzig… „The Light In The Piazza“, das gleich mit sechs Tony Awards ausgezeichnete Musical nach der gleichnamigen Erzählung von Elizabeth Spencer aus dem Jahr 1960, ist von Craig Lucas (Buch) und Adam Guettel (Songtexte und Musik) am 14. Juni 2003 im Intiman Teatre in Seattle uraufgeführt worden, bevor es seinen Siegeszug am Broadway mit über 500 Vorstellung en suite antrat. Und doch fand es erst 2018 den Weg zur Deutschsprachigen Erstaufführung an der Landesbühne Sachsen in Radebeul. Nach einer Inszenierung in der oberösterreichischen Kulturhauptstadt Europas Linz ist Gelsenkirchen in Kooperation mit der Oper Wuppertal erst die dritte Station dieses „Geheimtipps“, und das erstaunt dann schon. Denn diese wundervolle, trotz des ernsten Hintergrundes sehr komödiantisch-ironische Romanze eines Culture Clash unter der Sonne Italiens ist nicht nur optisch (Bilder einer Ausstellung: Julia Schnittger, Kostüme: Hedi Mohr) und szenisch (Filmblenden) ein Genuss, sondern auch akustisch ein Repertoire-Gewinn: die musikalische Mittellage ohne große Ausreißer hat eine eigene Qualität angesichts der zu Herzen gehenden Emanzipations-Geschichte sich von der elterlichen Bevormundung lösender junger Leute. Die auch unter einem Balkon spielt, wenn auch nicht dem in Verona. Nicht ganz zu Unrecht ist „Das Licht auf der Piazza“ mit Leonard Bernsteins genialer „West Side Story“ verglichen worden, obwohl ich nicht so weit gehen würde. Aber dass sich Adam Guettel mit seinem feinen, bisweilen hauchzarten Pasticcio aus Musical und Oper bewusst von den Krachern des Genres (derzeit etwa „Grease“ in Dortmund) absetzt, kann man auch als Vorzug ansehen. Zumal die Musikalische Leitung in den Händen von Mateo Peñaloza Cecconi („Story of My Life“, „Der Mann von La Mancha“) liegt, der am Kennedyplatz auch die Wiederaufnahme von „Hello Dolly!“ betreuen wird. Karten gibt es online oder unter Tel. 0209 – 4097200.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Freitag, 13. Februar

Gemütlicher Rückzugsort für Musikfans und Pendler

'In Between – Listening Session' im Alten Wartesaal

Die Listening Session "In Between" verwandelt den Alten Wartesaal im Herner Bahnhof zu einem gemütlichen Rückzugsort für Musikfans: Der nächste Termin ist am Freitag, 13. Februar 2026.

Der Alte Wartesaal am Herner Bahnhof wird am Freitag, 13. Februar 2026, von 18 bis 20 Uhr zum gemütlichen Rückzugsort für Musikfans. Dann eröffnet die erste „In Between – Listening Session“ des Jahres mit der Herner Künstlerin „sha“ und dem Bochumer DJ „Peif“. Der Eintritt ist frei. Die Herner Künstlerin „sha“ lädt mit einer persönlichen Songauswahl zum Zuhören und Mitfühlen ein und spielt einige Stücke live. DJ „Peif“ präsentiert seine Lieblingsstücke aus einer sorgfältig kuratierten Plattensammlung. Für ein angenehmes Hörerlebnis stehen den Gästen professionelle Studio-Kopfhörer zur Verfügung, die Umgebungsgeräusche ausblenden. Bequeme Sitzgelegenheiten sowie Tee und kleine Snacks runden das Angebot ab. Auf die nächste Bahn warten oder gleich für ein paar Stunden entspannen – „In Between“ macht beides möglich. Bei der Veranstaltungsreihe im Alten Wartesaal können Gäste für kurze Zeit dem Alltag entfliehen und Musik genießen. Das Format verbindet entspannende Klänge, ruhige Atmosphäre und moderierte Interview- Elemente. Die kommenden „In Between – Listening Sessions“ finden am Freitag, 27. März, und Freitag, 17. April 2026, jeweils von 18 bis 20 Uhr statt. Infos zu den Veranstaltungen und den Künstlern „sha“ und „Peif“ gibt es unter instagram.com/inbetween_herne.

18 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Samstag, 14. Februar

Überblick über das Jahr 2026

Veranstaltungen in der Zoom Erlebniswelt

In der Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen gibt es im Jahr 2026 viel zu entdecken.

Gelsenkirchen. Spannende Führungen, Einblicke in den Zooalltag und zum Jahresabschluss Nervenkitzel pur: Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen bietet auch in diesem Jahr wieder einen bunten Mix an Veranstaltungen an – die meisten sind bereits im Eintrittspreis inbegriffen. Ein Überblick: Lustige Anekdoten und spannendes Wissen rund um das Liebesleben der Tiere: das erwartet Besucherinnen und Besucher bei den Valentinstagsführungen durch die ZOOM Erlebniswelt. Bei einer exklusiven Führung mit einem Zoolotsen werden interessante Fakten über das Liebesleben der Tiere preisgegeben – Schmunzeln garantiert. Das Highlight: Am Ende findet eine Tierfütterung statt. Tickets sind ab dem 12. Januar für 15 Euro pro Person (zzgl. Eintritt in die ZOOM Erlebniswelt) im Onlineshop der ZOOM Erlebniswelt erhältlich. Die Anzahl der Tickets ist begrenzt. Langeweile in den Schulferien? Nicht in der ZOOM Erlebniswelt! Der tierische Ferienspaß bietet ein besonders abwechslungsreiches Programm für kleine Entdecker zwischen 6 und 12 Jahren. Weitere Informationen zu Terminen und Kosten gibt es auf der Homepage der ZOOM Erlebniswelt. Artenschutz ist eine der Hauptaufgaben von Zoos. Um auf den Erhalt bedrohter Tierarten aufmerksam zu machen, veranstaltet die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen einen Aktionstag am Samstag, 25. April. Geboten werden viele Informationen rund ums Thema Artenschutz und Mitmach-Aktionen für kleine und große Besucher. Die Veranstaltung ist im regulären Eintrittspreis enthalten. Am Sonntag, 21. Juni 2026, dreht sich in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen alles um die größten landlebenden Säugetiere der Welt. Anlässlich des „Welttags der Giraffe“ erwartet Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit exklusiven Einblicken und spannenden Aktionen rund um die Rothschildgiraffen der Erlebniswelt Afrika. Die Veranstaltung ist im regulären Eintrittspreis enthalten. Sowohl die Westafrikanischen Schimpansen als auch die Sumatra-Orang-Utans sind laut der Weltnaturschutzorganisation IUCN vom Aussterben bedroht. Am „Tag der Menschenaffen“ geht es in den Erlebniswelten Asien und Afrika um die intelligenten Primaten. Auf dem Programm stehen unter anderem Fütterungen, Tierpflegergespräche sowie informative Stationen zum Thema Artenschutz und Beschäftigung der in der ZOOM Erlebniswelt lebenden Menschenaffen. Die Veranstaltung ist im regulären Eintrittspreis enthalten. Außergewöhnliche Tiere, naturnah gestaltete Lebensräume und ganz viele Mitmachtaktionen: In der ZOOM Erlebniswelt gibt es für große und kleine Forscher viel zu entdecken. Am Sonntag, 6. September, laden vielfältige Stationen beim „Großen Entdeckertag“ zu einer Rallye durch den Zoo ein. Darüber hinaus gibt es interessante Informationen über Natur- und Artenschutz. Die Veranstaltung ist im regulären Eintrittspreis enthalten. Die in der ZOOM Erlebniswelt lebenden Breitmaulnashörner zählen zu den bedrohten Tierarten. Um auf ihre Bedrohung aufmerksam zu machen und um über diese Tierart zu informieren, findet am 20. September der „Welttag des Nashorns“ statt. Doch im Mittelpunkt stehen nicht nur die Dickhäuter, sondern auch die mit ihnen auf der Grassavanne lebenden Tiere wie Zebras, Antilopen und Rothalsstrauße. Die Veranstaltung ist im regulären Eintrittspreis enthalten. An Halloween sind Bereiche der Erlebniswelten in bunten Farben zauberhaft beleuchtet und erzeugen vor gruseliger Kulisse ein einzigartiges Ambiente. Da kommen kleine und große Gruselmonster voll auf ihre Kosten. Die Veranstaltung findet statt von 18 bis 22 Uhr. Eintrittskarten für das Halloweenspektakel sind ab Anfang September im Onlineshop der ZOOM Erlebniswelt erhältlich. Die Anzahl der Tickets ist begrenzt.

Auftakt zum Kunst-Austausch

Acht Herner in Gelsenkirchen

Acht Herner Künstler stellen aktuelle Werke in Gelsennkirchen aus (v.l.): Annett Breitfeld, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Gisela Schulte, Annika Döring, Hagen Apel und Daniel Pajonk.

Der Herner Künstlerbund HKB ’90 startet am Sonntag, 18. Januar 2026, eine Partnerschaft mit dem Bund Gelsenkirchener Künstler (BGK). Acht Herner machen den Auftakt im Ückendorfer Domizil des Gastgebers an der Wattenscheider Stadtgrenze unweit des Wissenschaftsparks: Hagen Apel, Annett Breitfeld, Annika Döring, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Daniel Pajonk und Gisela Schulte. Für beide Vereinigungen ist es der jeweils zweite Austauschpartner nach Bochum für den HKB und Bremerhaven für den BGK. Dessen 2. Vorsitzende Nina Ryschawy und der 1. Vorsitzende des HKB, Hassan Jelveh, haben die Ausstellung zusammen mit den Künstlern kuratiert und in den drei sehr unterschiedlich dimensionierten Räumlichkeiten an der Bergmannstraße gehängt. So ist Jörg Lippmeyer in den Genuss eines eigenen, wenn auch sehr schmalen Raumes gekommen. Sophia Kühn zeigt ihre sehr atmosphärischen semi-abstrakten Landschaften, die intuitive Acrylmalerei mit zum Teil fluoreszierenden Pigmenten und einer starken emotionalen Bildsprache verbinden. Hassan Jelveh verwandelt in seiner künstlerischen Arbeit Gedanken und Gefühle in abstrakte Kompositionen: „Mit schwungvollen Pinselstrichen und intensiven Ölfarben fange ich Emotionen ein. Lebendige Farben treffen auf reduzierten Schwarz-Weiß-Kontrast, wodurch eine visuelle und emotionale Landkarte entsteht, die den Betrachter zur eigenen Interpretation einlädt“. Jörg Lippmeyer präsentiert seine ironisch-satirischen, heiteren, politisch-hintergründigen und jedenfalls farbenprächtigen Arbeiten, die dem Wanne-Eickeler den Ehrentitel „Bunter Hund“ eingebracht haben, in einem schmalen Kabinett, das auch an seine Aktionen wie die Rettung der schönen Wörter erinnert. Annika Döring malt vor allem das Meer mit Wellen und Brandungen und den Himmel mit Wolken und Sonnenstrahlen bei verschiedenen Wetterlagen auf Leinwand in Acryl, ist jetzt in Gelsenkirchen aber mit einem breiteren Spektrum an Themen und Motiven vertreten. Gisela Schultes Arbeiten vereinen zwei scheinbar gegensätzliche Kräfte: den Zufall und die bewusste Entscheidung. Sie startet den kreativen Prozess startet intuitiv und unvorhersehbar, danach geht es um die Gestaltung der Flächen, um Linien, um Farbe, um Tiefe: „Es gibt eigentlich keine Arbeit, die für sich alleinsteht. Ich arbeite fast immer seriell und aus der Intuition heraus.“ Annett Breitfeld ist eigentlich in der Zeichnung und Fotografie beheimatet, hat sich aber inzwischen intensiv der Malerei gewidmet. Sie versucht die Seele des Motivs durch ein meist dunkleres, aber durchaus farbiges Kolorit sichtbar zu machen. Ebenso widmet sie sich der Tusche- und Kohlezeichnung. Der in Meißen geborene Hagen Apel ist im elterlichen Atelier Hildegard und Rolf Apel in Witten zum Fotografen ausgebildet worden, bevor er ein Studium der visuellen Kommunikation an der Universität Essen, der heutigen Folkwang Hochschule, absolvierte. Der Berufsfotograf ist seit 2023 Mitglied im HKB. Daniel Pajonk arbeitet überwiegend in Schwarz und Weiß. Er ist vor allem an Oberflächen, Strukturen, Formen und deren Interdependenz zueinander interessiert, um Gefühlen, Eindrücken und Gedanken Ausdruck zu verleihen, für die es keine oder nur wenige Worte gibt. Die Eröffnung der Ausstellung „HKB ’90 zu Gast beim BGK“ beginnt am Sonntag, 18. Januar 2026, um 14 Uhr im Domizil des Gastgebers an der Bergmannstraße 53 in Gelsenkirchen-Ückendorf. Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des BGK, Gordana Djukic, führt der Kunsthistoriker Dr. Bernd A. Gülker durch die Ausstellung. Für den musikalischen Rahmen sorgt Astrid Sophie Müller auf der Violine. Die Ausstellung ist anschließend noch bis zum 21. Februar 2026 samstags zwischen 14 und 17 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Tel. 0177 – 3430514 zu sehen. Gisela Schulte offeriert am Samstag, 24. Januar 2026, den Workshop „Kreativ mit einem Tropfen“ für Interessierte jeden Alters. Und Hassan Jelveh lädt alle ab sechs Jahren unter dem Titel „Bevor der Frühling kommt“ am Samstag, 7. Februar 2026, zu einem Workshop zur Gestaltung farbiger Blüten ein.

14 Uhr

Kompaktseminar im Schloss Strünkede

'Marc, Macke, Kandinsky – Maler der Farbenklänge'

Im Schloss Strünkede gibt es drei Kompaktseminare zu Malern der Farbenklänge.

Informativ, unterhaltsam und anregend präsentiert sich an festgelegten Samstagnachmittagen die Schlossakademie im Schloss Strünkede, Karl-Brandt-Weg 5. Die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Poppe wird in diesem Seminar drei berühmte Künstler, die alle mit der Klassischen Moderne, vor allem mit der Künstlergruppe „Blauer Reiter“ verbunden sind, vorstellen. Am Samstag, 24. Januar 2026, 14:30 bis 17 Uhr geht um das Leben und Werk des expressionistischen Malers Franz Marc (1880-1916) kennen. Weitere Termine sind Samstag, 14. Februar 2026 für die Veranstaltung zu August Macke und Samstag, 14. März 2026 für die Veranstaltung zu Wassily Kandinsky. Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander und einzeln besucht werden. Kunsthistorische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Teilnahme kostet pro Person zehn Euro, für die Mitglieder des Museumsfördervereins fünf Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 0 23 23 / 16 - 26 11 oder per E-Mail an emschertal-museum@herne.de.

14:30 Uhr

Leiser Musical-Hit in Gelsenkirchen

„Das Licht auf der Piazza“

Es braucht zumal in den 1950er Jahren auch unter südlicher Sonne einige Zeit, bis Clara (Katherine Allen) und Fabrizio (Luc Steegers) zusammenfinden.

È una bellissima serata! „Das Licht auf der Piazza“, der jüngste Gelsenkirchener Erfolg des Musical-Spezialisten Carsten Kirchmeier, dessen gefeierte Inszenierungen „Der kleine Horrorladen“ (ab 29. Mai 2026) und „Hello, Dolly!“ (ab 21. März 2026) weiterhin auf dem Spielplan des Musiktheaters im Revier stehen, kommt eher auf leisen Sohlen daher. In den 1950er Jahre unternimmt die Amerikanerin Margaret Johnson (überragend: Anke Sieloff) mit ihrer Tochter Clara (die australische Sopranistin Katherine Allen seit ihrem Europa-Debut vor zwei Jahren am MiR ein gern gesehener Gast am Kennedyplatz) eine Bildungsreise nach Florenz, wo sie einst ihre Flitterwochen genossen hat. Mit dem Gatten Roy (Klaus Brantzen), der daheim seinen Geschäften nachgeht, verbindet Margaret nur noch die Sorge um die gemeinsame Tochter, die als Zwölfjährige vom Hufschlag eines Ponys am Kopf getroffen wurde. Clara ist nun 26 und von bildschönem Äußeren, aber in ihrer geistigen Entwicklung noch auf dem Stand eines Kindes. Weshalb ihre Mutter alles daransetzt, sie vor allen nur möglichen Widrigkeiten zu beschützen. Als sich Clara im wahren Wortsinn auf den ersten Blick unsterblich in den jungen Italiener Fabrizio (der Niederländer Luc Steegers überzeugte zuletzt in „Tick, tick…BOOM!“ am MiR) verliebt, läuten bei Margaret alle Alarmglocken. Dabei ist es Fabrizio, der sich der scheinbar weltgewandten Amerikanerin nicht gewachsen fühlt. Weshalb er, von seinem Vater (Patrick Imhof) an kurzer Leine gehalten, bei Franca (Rebecca Davis), der Gattin seines Bruders Giuseppe (Sebastian Schiller), nicht nur Sprachunterricht nimmt. Bis die beiden gebrannten Kinder zusammenkommen, dauert es – zumal in der konservativen Nachkriegszeit – eine geraume Weile. Letztlich blüht auch Margaret in der Großfamilie Naccarelli mit der herzlichen Mamma (Elpiniko Zervou) im Zentrum auf. Wenn da nicht der für italienische Verhältnisse enorme Altersunterschied wäre: Fabrizio ist erst zwanzig… „The Light In The Piazza“, das gleich mit sechs Tony Awards ausgezeichnete Musical nach der gleichnamigen Erzählung von Elizabeth Spencer aus dem Jahr 1960, ist von Craig Lucas (Buch) und Adam Guettel (Songtexte und Musik) am 14. Juni 2003 im Intiman Teatre in Seattle uraufgeführt worden, bevor es seinen Siegeszug am Broadway mit über 500 Vorstellung en suite antrat. Und doch fand es erst 2018 den Weg zur Deutschsprachigen Erstaufführung an der Landesbühne Sachsen in Radebeul. Nach einer Inszenierung in der oberösterreichischen Kulturhauptstadt Europas Linz ist Gelsenkirchen in Kooperation mit der Oper Wuppertal erst die dritte Station dieses „Geheimtipps“, und das erstaunt dann schon. Denn diese wundervolle, trotz des ernsten Hintergrundes sehr komödiantisch-ironische Romanze eines Culture Clash unter der Sonne Italiens ist nicht nur optisch (Bilder einer Ausstellung: Julia Schnittger, Kostüme: Hedi Mohr) und szenisch (Filmblenden) ein Genuss, sondern auch akustisch ein Repertoire-Gewinn: die musikalische Mittellage ohne große Ausreißer hat eine eigene Qualität angesichts der zu Herzen gehenden Emanzipations-Geschichte sich von der elterlichen Bevormundung lösender junger Leute. Die auch unter einem Balkon spielt, wenn auch nicht dem in Verona. Nicht ganz zu Unrecht ist „Das Licht auf der Piazza“ mit Leonard Bernsteins genialer „West Side Story“ verglichen worden, obwohl ich nicht so weit gehen würde. Aber dass sich Adam Guettel mit seinem feinen, bisweilen hauchzarten Pasticcio aus Musical und Oper bewusst von den Krachern des Genres (derzeit etwa „Grease“ in Dortmund) absetzt, kann man auch als Vorzug ansehen. Zumal die Musikalische Leitung in den Händen von Mateo Peñaloza Cecconi („Story of My Life“, „Der Mann von La Mancha“) liegt, der am Kennedyplatz auch die Wiederaufnahme von „Hello Dolly!“ betreuen wird. Karten gibt es online oder unter Tel. 0209 – 4097200.

19 Uhr

Musik, Anbetung und Gemeinschaft

Worship Nacht in der Johanneskirche Eickel

Bei den Worship Nächten gibt es einen musikalischen Abend mit Anbetung und Gemeinschaft. Mit dabei ist auch die Band Zion Collective.

Am Samstag, 14. Februar 2026, findet um 19 Uhr die fünfte Worship Nacht in der Eickeler Johanneskirche an der Richard-Wagner-Straße 5 statt. Bei den letzten Worship Nächten kamen rund 240 Menschen zusammen, um eine besondere Atmosphäre aus Musik, Anbetung und Gemeinschaft zu erleben. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Band Zion Collective, die aus Musikern besteht, die sich im Rahmen der bisherigen Worship Nächte zusammengefunden haben. Inzwischen ist die Gruppe nicht nur regelmäßig in der evangelischen Kirchengemeinde Wanne-Eickel aktiv, sondern auch im ev. Herner Kirchenkreis und darüber hinaus gefragt. Das musikalische Repertoire der Worship Nacht am 14. Februar reicht von Klassikern wie „Heilig ist der Herr“ und „Großer Gott, wir loben dich“ bis hin zu moderneren Liedern wie „Oceans“ und „Der Einzige". Die etwa zweistündige Anbetungszeit bietet Raum für persönliche Besinnung und gemeinsames Singen. Zudem wird es eine Predigt von der Worshipleiterin Jenni Terlitzki geben. Im Anschluss an den musikalischen Teil sind alle Besucher eingeladen, den Abend bei Snacks und Getränken in lockerer Atmosphäre in der Kirche ausklingen zu lassen. Die Worship Nacht richtet sich an Menschen jeden Alters und der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind über die Social- Media-Kanäle der Band Zion Collective und der evangelischen Jugendarbeit Eickel erhältlich.

19 Uhr

Segnungsfeier zu St. Valentin

Einladung an alle Liebenden zur Segnungsfeier in St. Marien Eickel an St. Valentin. 14. Februar 2026.

In der Pfarrei St. Christophorus findet am Valentinstag 2026, Samstag, 14. Februar, in der katholische Kirche St. Marien in Eickel eine Segnungsfeier für alle Liebenden statt. Passend zum Bibelvers – „Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammen hält und vollkommen macht.“ Kol. 3,14 – findet die Feier ab 19 statt. Der Bibelvers Kolosser 3,14 besagt, dass über all den christlichen Tugenden wie Barmherzigkeit, Freundlichkeit und Geduld die Liebe stehen muss, da sie das „Band der Vollkommenheit“ ist, das alles zusammenhält und verbindet. Dieser Vers mahnt die Gläubigen, die Liebe als oberstes Gebot anzunehmen, um in Einheit und Frieden miteinander zu leben, wie es in Kolosser 3,12-13 beschrieben wird. „Über allem steht die Liebe“ ist ein Ausdruck, der die zentrale Bedeutung und Kraft der Liebe betont, oft in Anlehnung an Bibelstellen wie 1. Korinther 13, wo Glaube, Hoffnung und Liebe als die bleibenden Werte genannt werden, wobei die Liebe die größte ist.

19 Uhr

Gala, Damen und Prunksitzung

Veranstaltungen der 1. HeKaGe 2026

Prunksitzung der HeKaGe 2025.

Nachdem die große Eröffnung der diesjährigen Karnevalssession in unserer Stadt ein wenig später als üblich stattfand, am 21. statt am 11.11., hat die 1. Herner Karnevalsgesellschaft nun noch weitere Termine auf dem Zettel, bei dem es wahlweise Alaaf, Helau, Allezhopp oder Hernealaaf heißen wird. Die traditionelle Galaveranstaltung findet wie in jedem Jahr in der Guten Stube statt. Beginn ist am Freitag, 30. Januar 2026, um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Die Gäste erwartet ein Drei-Gang-Menü und die Ernennung der neuen Senatorinnen und Senatoren. Als Showact haben die Verantwortlichen in diesem Jahr einen Überraschungsgast auf dem Zettel. Danach sorgt DJ Pablo für die musikalische Unterhaltung. Karten zum Preis von 55 Euro können unter der Rufnummer 0170 2293 520 vorbestellt werden. An Weiberfastnacht, Donnerstag, 12. Februar 2026, sind alle närrischen Frauen zur Damensitzung in das Kulturzentrum von Herne eingeladen. Beginn ist um 19:11 Uhr, der Einlass startet um 18:30 Uhr. Erwartet werden Künstler wie Motombo, der mit „Intelligentem schwarzen Humor“ wirbt; die Kölner Rheinveilchen werden dabei sein, der Tanzkorps und auch die Big Maggas – die schönste Boygroup der Welt. Bereits bekannt und beliebt sind High Energy – eine Showtanzgruppe mit Livegesang und auch das Männerballett „Energiebündel“. Als Sänger werden Markus Nowak, der Prinz des Popschlagers, und Isselcopter, der Strahlemann vom Ballermann, auf die Bühne klettern. Die Wonneproppen der 1. HeKaGe - das Beste aus Herne werden selbstverständlich auch ihren Showtanz zum Besten geben. Anschließend sorgt ein DJ für Musik und Tanz bis in den frühen Morgen und ab 22:30 Uhr sind auch die Männer im Foyer des Kulturzentrums gern gesehene Gäste. Karten hierfür zum Preis von 27 Euro sind ab Dienstag, 20. Januar 2026, beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5, oder bei Ta-Bo Pawlicki, Bahnhofstraße 164, Herne erhältlich. Die Veranstaltung, auf die alle Herner Narren alle sehnsüchtig warten, ist natürlich die Prunksitzung im Kulturzentrum, die am Samstag, 14. Februar 2026, unter dem Motto „Konfetti im Herzen, Frohsinn im Blut, Karneval in Herne, wie immer gut“ über die Bühne geht. Beginn ist um 19:11 Uhr und der Einlass wird bereits ab 18 Uhr gewährt. Als Gäste werden erwartet: Bauchredner „Klaus und Willi“, Philipp Godart – Popmusik op kölsche Art; die Showtanztruppe „Golden Girls"; die in Herne bereits bekannten "Fidelen Sandhasen“ – ein Tanzcorps; das Männerballett „Energiebündel“ und die Live-Band „Original Eschweiler“. Die Prinzengarde der 1. HeKaGe wird ihren diesjährigen Garde- und Showtanz präsentieren und auch die Wonneproppen und Tanzmariechen der 1. HeKaGe werden auftreten. Selbstverständlich wird auch Sängerin Angelique die Gäste musikalisch unterhalten. Begleitet wird die Veranstaltung wie in jedem Jahr vom Spielmannszug Herne Süd. Auch diese Eintrittskarten zu Preisen von 27 und 29 Euro können ab Dienstag, 20. Januar 2026 beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße und bei Ta-Bo Pawlicki, Bahnhofstraße 164 erworben werden. Infos zum Rosenmontags-Umzug folgen.

19:11 Uhr

„Grey Area“ begeistert in Duisburg

Zwei Uraufführungen und ein Klassiker

Niklas Jendrics und Sara Giovanelli setzen in „Threshold of a Fall“ einen mit Ovationen gefeierten Schlusspunkt.

Mit zwei Uraufführungen von Bridget Breiner und Lesley Telford sowie einem preisgekrönten „Klassiker“ von David Dawson unternimmt das Ballett am Rhein zum Jahresauftakt eine hochspannende, da äußerst vielfältige Reise in getanzte Zwischenwelten. Namensgeber für den dreiteiligen, einschließlich zweier Pausen knapp zweieinhalbstündigen Abend, der am 16. Januar 2026 im Theater Duisburg heftig umjubelte Premiere feierte, ist Dawsons Stück „The Grey Area“, mit dem ihm vor fast 25 Jahren der Durchbruch als Choreograph gelang. Grey Area steht im Englischen für Übergänge, für Zwischenzustände, in deren Unsicherheit und Ungewissheit häufig ein großes kreatives Potenzial verborgen liegt. Bridget Breiner eröffnet die Reise mit „Shards“ – „Scherben“. Die siebenköpfige Gruppe zerfällt in Einzelteile, läuft auseinander, rennt im Kreis, findet sich zu synchronen Pas de deux. Die stark rhythmische Musik Jeff Buckleys ist eine Herausforderung für die Harmonie der zunächst dreiteiligen, von stummen Soli und raffinierten, ständig wechselnde Ein- und Ausblicke gewährenden Vorhängen nach Art der Filmblenden strukturierten Etüde. Sie geht nach einem hauchzarten Finale über in den Schlussteil, der ganz Leonhard Cohens Song „Hallelujah“ und dem Prozess diverser Bearbeitungen gewidmet ist. Ein roter Luftballon als Punchingball setzt nicht nur einen farblichen, sondern auch einen spielerisch-heiteren Akzent für eine letztlich doch noch narrative Choreographie fließend ineinander übergehender Konstellationen über Nähe und Distanz, Verlust und Erinnerung, Männer und Frauen mit versöhnlichem Ausgang. David Dawson erforscht in seinem 2002 für das Amsterdamer Het Nationale Ballet choreographierte und mit dem renommierten Prix Benois de la Danse ausgezeichneten abstrakten Werk „The Grey Area“ vordergründig das Verhältnis von Raum und Zeit zwischen zwei gegensätzlichen Polen: Schwarz und Weiß, Anfang und Ende, Leben und Tod. Und zwar ganz autobiographisch: Zu dieser Zeit befand er sich in einer Phase des Umbruchs, nachdem er seine Karriere als Erster Solist am renommierten Ballett Frankfurt/Main unter William Forsythe beendet hatte und noch sehr unsicher war, ob er die Seiten wechseln sollte. Mit „The Grey Area“ gelang dem gebürtigen Londoner ein dickes Ausrufezeichen als noch junger Choreograph: Purer Tanz in seiner vielfältigsten Form ohne jede Bühnen-Ausstattung, unterlegt mit einer Collage des in Offenbach geborenen Forsythe-Sounddesigners Niels Lanz, die – offenbar eine Generationsfrage – zumindest der Tochter an meiner Seite ganz und gar nicht auf die Nerven ging. Ein größerer Kontrast zum mit Ovationen gefeierten Schlussteil ist kaum vorstellbar: In „Threshold of a Fall“, sinngemäß übersetzt mit „Schwelle zum Kippen“, spielen Ausstattung und Lichtregie wie zu Beginn bei Bridget Breiner eine konstituierende Rolle. Die kanadische Choreographin Lesley Telford widmet sich bei ihrem Rheinopern-Debüt dem menschlichen Streben nach immer Mehr, nach einem Weitergehen über die Grenzen der Natur hinaus. In futuristisch anmutenden halbtransparenten Kostümen lotet das 13-köpfige Ensemble in furiosen Gruppenchoreographien inmitten der bisweilen bedrohlich über den Köpfen hängenden Stangen eines stilisierten Waldes den Kipp-Punkt vor einem potentiellen Absturz aus. Wobei sich die einmal sogar zum Pole-Dance genutzten metallenen Stangen als fragil erweisen, als sie selbst zu tanzen beginnen. Dabei gehen die Tänzer u.a. zur Musik Volker Bertelmanns aka Hauschka an die Grenzen ihrer Balance und offenbaren, dass kleinste Veränderungen scheinbar Unzerstörbares zum Zusammenbruch bringen können. Karten unter operamrhein oder an der Theaterkasse Duisburg unter Tel. 0203 – 28362100.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Sonntag, 15. Februar

Sonntags auf den Spuren der Römer

Der Februar im LWL-Römermuseum

LWL-Römermuseum in Haltern.

Haltern (lwl). Der Februar steht im LWL-Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) im Zeichen der Saturnalien, des „römischen Karnevals". Der Familientag "Lasst die Würfel rollen!“ ist mit Führungen sowie Kreativ- und Spielaktionen ganz darauf ausgerichtet. An den anderen Sonntagen ergänzen öffentliche Führungen. Am Sonntag, 1. Februar 2026, geht es um 14 Uhr für Familien mit Kindern ab acht Jahren in der Überraschungsführung „Alltagstauglich?“ um den Alltag im Römerlager. Dabei bestimmen die Teilnehmenden und der Zufall die Auswahl und Abfolge der römischen Objekte. Die Bandbreite der Funde reicht dabei von römischer Bewaffnung über luxuriöses Tafelgeschirr bis hin zu Verzierungen von Totenbetten. Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren erkunden ab 14 Uhr in der Führung „Spuren im Sand“, wie Archäologen die Überreste des römischen Lebens in Haltern finden, ausgraben und untersuchen. Die römischen Militärlager an der Lippe wurden nicht aus Stein, sondern aus Holz, Lehm und Erde erbaut. Die Gebäude sind längst vergangen, doch sie haben Spuren im Boden hinterlassen. Am Sonntag, 8. Februar 2026, wird um 11 Uhr die Führung „Wohnen, Essen, Trinken im Römerlager“ für Familien mit Kindern ab acht Jahren angeboten. Was aßen die Legionäre? Wie wohnten sie? Mit speziellen Suchkarten werden archäologische Funde ermittelt, die verraten, wie die römischen Legionäre vor 2.000 Jahren in den Stützpunkten an der Lippe versorgt wurden und wie die Speisen zubereitet wurden. Anschließend wird an einer nachgebauten römischen Handmühle das Mahlen von Getreide ausprobiert. Um 14 Uhr dreht sich für Familien mit Kindern ab zehn Jahren alles um das "Alltagsleben römischer Legionäre". Im Fokus dieser Führung stehen die Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Legionäre in ihren Lagern an der Lippe. Familientag, Sonntag, 15. Februar 2026: Zum „römischen Karneval“, den Saturnalien, war das Glücksspiel um Geld erlaubt. Ähnlich wie beim heutigen Karneval schlüpften Römer auch in andere Rollen. Am Familientag „Lasst die Würfel rollen!“ können die Besuchenden jeweils nach den beiden auf das Thema abgestimmten Führungen römische Brett- und Würfelspiele ausprobieren oder römische Theatermasken basteln. Weiter geht es am Sonntag, 22. Februar 2026. Um 11 Uhr suchen Familien mit Kindern ab sechs Jahren in dem Versteckspiel „Zwei Gallier im Römerlager“ Asterix, Obelix und ihre Freunde. Die Gallier aus den Comics sind Fiktion, die römischen Anlagen von Haltern aber historische Realität. In einem interaktiven Versteckspiel werden die beliebten Comic-Geschichten den Hinterlassenschaften der Römer gegenübergestellt und verglichen. Am Schluss steht eine Puzzleaufgabe. Der Film „Kalle, der Museumsmaulwurf“ ist im Museumskino ganztägig zu sehen. Um 14 Uhr lädt die Schankwirtin Cynthia Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren zu einem „Rundgang in römischer Begleitung“ durch die Dauerausstellung ein. Cynthia ist Besitzerin eines römischen Wirtshauses und berichtet aus ihrer und der Sicht anderer Frauen vom Alltag im Schatten der römischen Legion.

11 Uhr

Das Quartalsprogramm des vhs-Filmforums startet am 1. Februar

Vielfalt auf großer Leinwand

Eine Szene aus "Dann passiert das Leben", welcher beim vhs-Filmforum gezeigt wird: Rita (Anke Engelke) und Hans (Ulrich Tukur), ein in die Jahre gekommenes Ehepaar, muss erst wieder lernen, sich gegenseitig zu vertrauen.

Die ganze Vielfalt des aktuellen Programmkinos zeigen, und zwar auf der großen Leinwand in der Filmwelt Herne am Berliner Platz – das ist seit über 30 Jahren der Anspruch des vhs-Filmforums. Wie gewohnt laufen alle Filme wieder sonntags um 12:30 Uhr, montags um 20:15 Uhr und mittwochs um 17:30 Uhr. Mit der Auswahl der Filme möchte die vhs Herne dem Publikum die Unterschiedlichkeit künstlerisch-ästhetischer Filmgestaltung zeigen und eine breite Internationalität der Produktionsländer abbilden sowie eine große Spannweite gesellschaftlich relevanter Themen aufgreifen. Im ersten Quartal 2026 sind gleich mehrere deutschsprachige Filme im Programm (Rote Sterne überm Feld, Dann passiert das Leben oder Stiller). Zwei Beiträge erscheinen innerhalb der Frauenwoche in Herne und thematisieren das Thema Verantwortung im Kontext sexueller Belästigung und Fragen von Zugehörigkeit und Verletzungen im Familiensystem (Sorry, Baby und Sentimental Value). Gleichsam sind großartige Schauspieler wie Emma Stone in Bugonia, Mads Mikkelsen in Therapie für Wikinger oder Jennifer Lawrence in Die my love zu sehen. Die Filme Sorry, Baby und Rote Sterne überm Feld sind von politischer Relevanz, während Bugonia ein Beitrag der im Filmforum beliebten Literaturverfilmungen darstellt. Als Nischenfilm, der wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat, wird Therapie für Wikinger am Ende der Reihe gezeigt. Natalie Dilekli, bei der vhs Herne zuständig für das Filmforum, nennt ihren ganz persönlichen Tipp: „Bugonia mit Emma Stone lebt von der großartigen Schauspielkunst seiner Hauptdarstellerin, aber auch von jenem der beiden Darsteller der Entführer Teddy und Don. Eine ungewöhnliche Story, skurril und auch spannend. Das gehört ins Kino.“ Die Filme im Detail: Gerne plant die Filmwelt auch Vorführungen für Schulklassen. Abweichungen bei den Zeiten sind möglich und werden unter www.filmwelt-herne.de oder in den Social Media Kanälen veröffentlicht. Eintritt: 6 Euro auf allen Plätzen (Zuschlag bei Überlänge sowie Gebühren bei Onlinekauf). Programmübersicht: www.vhs-herne.de/filmforum-galerie.

12:30 Uhr

Anna Pocher stellt im HKB-Kunstpunkt aus

Von den Brettern an die Staffelei

Anna Pocher neben einer Öl-/Papier-Mischtechnik, die einen Hermaphroditen mit alchimistischen Symbolen eines Zürcher Codex aus dem 15. Jahrhundert zeigt.

„Das Sichtbare und das Verborgene“ ist der Titel der ersten Herner Einzelausstellung der 1953 in Turin geborenen Tänzerin, Choreographin, Folkwang-Dozentin und Bildenden Künstlerin Anna Pocher, die seit 2023 Mitglied im Herner Künstlerbund HKB’90 ist und auch zwei Collagen auf der aktuellen HKB-Jahresschau im Rathaus Herne zeigt. Wer jetzt Schauspieler oder andere in die Jahre gekommene Prominente vor Augen hat, die plötzlich ihre bildkünstlerische Ader entdecken, liegt bei Anna Pocher völlig falsch, die an der Accademia Albertina delle Belle Arti in Turin eine geradezu klassische vierjährige Ausbildung genoss: Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunstgeschichte. „Der Akt des Sehens hat mein ganzes Leben begleitet und inspiriert“, so die in ihrer norditalienischen Heimatstadt ausgebildete Kunstpädagogin für die Grundschulen und die Mittelstufe. Ihre Collagen, die den größten Teil der in der Galerie Kunstpunkt gezeigten Arbeiten ausmachen, sind nicht nach dem Zufallsprinzip entstanden, sondern haben eine Komposition als Vorgabe: „Die Leere und die Fülle, Form und Raum der Bilder befinden sich im gegenseitigen Dialog.“ Was auch auf die Kohärenz der Farben zutrifft, die entweder miteinander verschmelzen oder kontrastieren. Eine dieser durchaus auch politischen Collagen, die sich ästhetisch an denen der 1920er und 1930er Jahre etwa in der AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) orientieren, zeigt von Berliner Polizisten verprügelte protestierende Arbeiter in der Weimarer Republik in Verbindung mit einem friedlichen Alltagsmotiv einer Einkaufsmeile in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre. Das erinnert daran, dass Anna Pocher, die Ende der 1970er Jahre als Tänzerin ins Bremer Ensemble Reinhild Hoffmanns eintrat, im Dezember 1992 am Schauspielhaus Bochum in ihrer Choreographie „Volx-Muzak“, der Titel bezieht sich auf das frühere Gedudel in unseren Konsumtempeln, eine betriebliche Weihnachtsfeier ironisch aufs Korn genommen hat. Anna Pochers Arbeiten, auch die geradezu altmeisterlichen Ölgemälde, bilden eine eigene Welt in sich und wollen rein assoziativ wahrgenommen werden. Sie sind häufig sinnlicher Natur wie bei einem kleinformatigen Gemälde, das einen Klavierspieler ohne Klavier und eine unter ihm sitzende nackte Frau zeigt. Die Motive sind auf den ersten Blick nicht immer miteinander in Verbindung zu bringen: Anna Pocher liebt das Verborgene und den versteckten Humor der einzelnen Figuren. Weshalb es sich doppelt lohnt, auf der Vernissage am Sonntag, 11. Januar 2026 oder der Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026 mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Die zumindest einige Herner Tanztheater-Liebhaber noch in bester Erinnerung haben etwa in der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Hoffmann-Choreographie „Könige und Königinnen“, wo sie auf furiose Weise mit Julie Shanahan zwei Rivalinnen verkörperte. Oder in „Verreist“, einer Reise durch die Lebensabschnitte der Menschen von der Geburt bis zum Tod. Unvergesslich das narrative Tanz-Theater „Machandel“, das die Märchen der Brüder Grimm mit archaischen Menschheits-Riten verband. Wie auch „Ich schenk‘ mein Herz“ über das so schwer zu machende Leichte in der Operette: Anna Pocher und Annamirl van der Pluym als zwei Herzdamen, die walzerselig herumwirbelnd um gleich drei Tenöre buhlen. Die Ausstellung „Das Sichtbare und das Verborgene“ mit Arbeiten von Anna Pocher wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 11.30 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Mont-Cenis-Straße 296, eröffnet und kann anschließend bis zum 15. Februar 2026 jeweils mittwochs und sonntags zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf der Vernissage wird der Bochumer Schauspieler Maximilian Strestik nicht nur einführende Worte sprechen nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Herner Künstlerbundes, Gisela Schulte. Die Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr wird musikalisch gerahmt durch den Folkwang-Absolventen Anton Richard auf dem Violoncello.

15 Uhr

Leiser Musical-Hit in Gelsenkirchen

„Das Licht auf der Piazza“

Es braucht zumal in den 1950er Jahren auch unter südlicher Sonne einige Zeit, bis Clara (Katherine Allen) und Fabrizio (Luc Steegers) zusammenfinden.

È una bellissima serata! „Das Licht auf der Piazza“, der jüngste Gelsenkirchener Erfolg des Musical-Spezialisten Carsten Kirchmeier, dessen gefeierte Inszenierungen „Der kleine Horrorladen“ (ab 29. Mai 2026) und „Hello, Dolly!“ (ab 21. März 2026) weiterhin auf dem Spielplan des Musiktheaters im Revier stehen, kommt eher auf leisen Sohlen daher. In den 1950er Jahre unternimmt die Amerikanerin Margaret Johnson (überragend: Anke Sieloff) mit ihrer Tochter Clara (die australische Sopranistin Katherine Allen seit ihrem Europa-Debut vor zwei Jahren am MiR ein gern gesehener Gast am Kennedyplatz) eine Bildungsreise nach Florenz, wo sie einst ihre Flitterwochen genossen hat. Mit dem Gatten Roy (Klaus Brantzen), der daheim seinen Geschäften nachgeht, verbindet Margaret nur noch die Sorge um die gemeinsame Tochter, die als Zwölfjährige vom Hufschlag eines Ponys am Kopf getroffen wurde. Clara ist nun 26 und von bildschönem Äußeren, aber in ihrer geistigen Entwicklung noch auf dem Stand eines Kindes. Weshalb ihre Mutter alles daransetzt, sie vor allen nur möglichen Widrigkeiten zu beschützen. Als sich Clara im wahren Wortsinn auf den ersten Blick unsterblich in den jungen Italiener Fabrizio (der Niederländer Luc Steegers überzeugte zuletzt in „Tick, tick…BOOM!“ am MiR) verliebt, läuten bei Margaret alle Alarmglocken. Dabei ist es Fabrizio, der sich der scheinbar weltgewandten Amerikanerin nicht gewachsen fühlt. Weshalb er, von seinem Vater (Patrick Imhof) an kurzer Leine gehalten, bei Franca (Rebecca Davis), der Gattin seines Bruders Giuseppe (Sebastian Schiller), nicht nur Sprachunterricht nimmt. Bis die beiden gebrannten Kinder zusammenkommen, dauert es – zumal in der konservativen Nachkriegszeit – eine geraume Weile. Letztlich blüht auch Margaret in der Großfamilie Naccarelli mit der herzlichen Mamma (Elpiniko Zervou) im Zentrum auf. Wenn da nicht der für italienische Verhältnisse enorme Altersunterschied wäre: Fabrizio ist erst zwanzig… „The Light In The Piazza“, das gleich mit sechs Tony Awards ausgezeichnete Musical nach der gleichnamigen Erzählung von Elizabeth Spencer aus dem Jahr 1960, ist von Craig Lucas (Buch) und Adam Guettel (Songtexte und Musik) am 14. Juni 2003 im Intiman Teatre in Seattle uraufgeführt worden, bevor es seinen Siegeszug am Broadway mit über 500 Vorstellung en suite antrat. Und doch fand es erst 2018 den Weg zur Deutschsprachigen Erstaufführung an der Landesbühne Sachsen in Radebeul. Nach einer Inszenierung in der oberösterreichischen Kulturhauptstadt Europas Linz ist Gelsenkirchen in Kooperation mit der Oper Wuppertal erst die dritte Station dieses „Geheimtipps“, und das erstaunt dann schon. Denn diese wundervolle, trotz des ernsten Hintergrundes sehr komödiantisch-ironische Romanze eines Culture Clash unter der Sonne Italiens ist nicht nur optisch (Bilder einer Ausstellung: Julia Schnittger, Kostüme: Hedi Mohr) und szenisch (Filmblenden) ein Genuss, sondern auch akustisch ein Repertoire-Gewinn: die musikalische Mittellage ohne große Ausreißer hat eine eigene Qualität angesichts der zu Herzen gehenden Emanzipations-Geschichte sich von der elterlichen Bevormundung lösender junger Leute. Die auch unter einem Balkon spielt, wenn auch nicht dem in Verona. Nicht ganz zu Unrecht ist „Das Licht auf der Piazza“ mit Leonard Bernsteins genialer „West Side Story“ verglichen worden, obwohl ich nicht so weit gehen würde. Aber dass sich Adam Guettel mit seinem feinen, bisweilen hauchzarten Pasticcio aus Musical und Oper bewusst von den Krachern des Genres (derzeit etwa „Grease“ in Dortmund) absetzt, kann man auch als Vorzug ansehen. Zumal die Musikalische Leitung in den Händen von Mateo Peñaloza Cecconi („Story of My Life“, „Der Mann von La Mancha“) liegt, der am Kennedyplatz auch die Wiederaufnahme von „Hello Dolly!“ betreuen wird. Karten gibt es online oder unter Tel. 0209 – 4097200.

16 Uhr

Sendung von Peter Zontkowski geht ins 13. Jahr

„Time Out“ im Februar 2026

Peter Zontkowski, Autor, Musiker und Macher der Radiosendung 'Time out' auf UKW 90,8. In knapp 60 Minuten präsentiert Zonte seinen Zuhörern jede Menge Musik abseits des Mainstreams mit Geplauder zum aktuellen Tagesgeschehen. Jeden 3. Sonntag, immer um 19:04 Uhr.

Einmal im Monat sendet der Radiomann von Herne, Peter Zontkowski, an jedem dritten Sonntag rockige, jazzige oder auch bluesige Musik über den Äther. Die nächste Ausgabe der Bürgerfunksendung „Time out“ wird am Sonntag, 15. Februar 2026, ab 19:05 Uhr, auf UKW 90,8 in die Welt hinaus geschickt. In einer Mitteilung zur Sendung heißt es: "138 Sendungen. Mehr als 1600 Songs - fast schon sowas wie eine „analoge Streaming“. Plattform Alles hand,-und ohrverlesen und dass dieses Herzensprojekt ins 13. Jahr geht, erfüllt mich mit Freude und ein wenig Stolz. Worum geht's in der neuen Ausgabe? Um "englische Exzentriker“, Leute wie Andy Partridge, Robyn Hitchcock und Martin Newell. Andy Partridge (XTC) hat sein Gartenhäuschen zum Aufnahmestudio umfunktioniert und produziert dort im Alleingang melodische, funkelnde Pop-Perlen. Robyn Hitchcock liebt es makaber und ein wenig surreal, klingt dabei manches Mal nach englischen Psychedelikern wie Syd Barrett. Martin Newell war bereits in den 80ern in der Homerecordingszene aktiv, eine Zusammenarbeit mit der Musikindustrie lehnte er kategorisch ab, lieber bestritt er sein bescheidenes Dasein mit Gärtnerarbeit und Poetrylesungen, lebte oftmals von der Hand im Mund. Zusammen mit seinem Mitstreiter Nelson (als „Brotherhood of Lizards") absolvierte er eine Tournee durch Südengland per Fahrrad. Seine Musik lebt von Einflüssen aus den "Swinging 60s“, also Beatles, Kinks, Small Faces etc. Unverkennbar britisch. „ A splendid time is guaranteed“

19:05 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Montag, 16. Februar

Bildervortrag von Norbert Kilimann beim NABU Herne

Tierwelt in der Großstadt

Der Bildervortrag von Norbert Kilimann zeigt Tiere in der Großstadt, zum Beispiel auch Eulen.

Der NABU Herne lädt zu einem Bildervortrag von Norbert Kilimann mit dem Titel „Tiere in der Großstadt“ ein. Dieser ist am Montag, 16. Februar 2926, um 18 Uhr im Haus der Natur (Biologische Station Östliches Ruhrgebiet, Vinckestraße 91 (Eingang über Juri-Gerus-Weg) im Seminarraum. Dort sollen Besucher schellen. Zum Vortrag heißt es: „Sie werden erstaunt sein, was man in einer dicht besiedelten Großstadt wie Herne alles beobachten kann. Folgen Sie Norbert Kilimann auf eine Bilderreise durchs Großstadtrevier zu Amphibien, Eidechsen und Vögeln, die oft unbeachtet ganz in unserer Nähe leben. Die ein oder andere Seltenheit ist auch dabei.“

18 Uhr

Das Quartalsprogramm des vhs-Filmforums startet am 1. Februar

Vielfalt auf großer Leinwand

Eine Szene aus "Dann passiert das Leben", welcher beim vhs-Filmforum gezeigt wird: Rita (Anke Engelke) und Hans (Ulrich Tukur), ein in die Jahre gekommenes Ehepaar, muss erst wieder lernen, sich gegenseitig zu vertrauen.

Die ganze Vielfalt des aktuellen Programmkinos zeigen, und zwar auf der großen Leinwand in der Filmwelt Herne am Berliner Platz – das ist seit über 30 Jahren der Anspruch des vhs-Filmforums. Wie gewohnt laufen alle Filme wieder sonntags um 12:30 Uhr, montags um 20:15 Uhr und mittwochs um 17:30 Uhr. Mit der Auswahl der Filme möchte die vhs Herne dem Publikum die Unterschiedlichkeit künstlerisch-ästhetischer Filmgestaltung zeigen und eine breite Internationalität der Produktionsländer abbilden sowie eine große Spannweite gesellschaftlich relevanter Themen aufgreifen. Im ersten Quartal 2026 sind gleich mehrere deutschsprachige Filme im Programm (Rote Sterne überm Feld, Dann passiert das Leben oder Stiller). Zwei Beiträge erscheinen innerhalb der Frauenwoche in Herne und thematisieren das Thema Verantwortung im Kontext sexueller Belästigung und Fragen von Zugehörigkeit und Verletzungen im Familiensystem (Sorry, Baby und Sentimental Value). Gleichsam sind großartige Schauspieler wie Emma Stone in Bugonia, Mads Mikkelsen in Therapie für Wikinger oder Jennifer Lawrence in Die my love zu sehen. Die Filme Sorry, Baby und Rote Sterne überm Feld sind von politischer Relevanz, während Bugonia ein Beitrag der im Filmforum beliebten Literaturverfilmungen darstellt. Als Nischenfilm, der wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat, wird Therapie für Wikinger am Ende der Reihe gezeigt. Natalie Dilekli, bei der vhs Herne zuständig für das Filmforum, nennt ihren ganz persönlichen Tipp: „Bugonia mit Emma Stone lebt von der großartigen Schauspielkunst seiner Hauptdarstellerin, aber auch von jenem der beiden Darsteller der Entführer Teddy und Don. Eine ungewöhnliche Story, skurril und auch spannend. Das gehört ins Kino.“ Die Filme im Detail: Gerne plant die Filmwelt auch Vorführungen für Schulklassen. Abweichungen bei den Zeiten sind möglich und werden unter www.filmwelt-herne.de oder in den Social Media Kanälen veröffentlicht. Eintritt: 6 Euro auf allen Plätzen (Zuschlag bei Überlänge sowie Gebühren bei Onlinekauf). Programmübersicht: www.vhs-herne.de/filmforum-galerie.

20:15 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Dienstag, 17. Februar

Erinnerung an Familie Hecht an der Hauptstraße 293

Erste Stolpersteine in Herne verlegt

An der Hauptstraße 293 wurden am Mittwoch (28.1.2026) die ersten vier Stolpersteine in Herne für die Familie Hecht verlegt.

Nur einen Tag nach der Gedenkfeier zur Erinnerung an die Opfer der Shoah am Dienstag (28.1.2026, halloherne berichtete) stand an der Hauptstraße 293 / Ecke Mozartstraße in Wanne eine weitere Zeremonie an. Hier wurden die ersten vier Stolpersteine in Herne verlegt. Das Projekt mit den quadratischen Tafeln aus Messing des Kölner Künstlers Gunter Demnig soll an das Schicksal der Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die vier Steine tragen die Namen der jüdische verfolgten Chaim Hecht, seiner Frau Jutta Malka sowie der beiden Kinder Simon und Jeannette. Chaim, Jahrgang 1890, wurde im September 1939 von der Gestapo verhaftet und ins KZ Sachsenhausen gebracht. 1942 wurde er nach Ausschwitz deportiert und dort am 5. November desselben Jahres ermordet. Jutta Malka, Jahrgang 1893, wurde ins Ghetto Riga nach Lettland deportiert, bevor sie ins KZ Riga-Kaiserwald kam und noch ins KZ Stutthof gebracht wurde. Sie überlebte dort und emigrierte nach Australien. Simon, 1921 geboren, wurde bei der sogenannten „Polenaktion“ des NS-Regimes im Oktober 1938 verhaftet und ermordet. Seine Schwester Jeannette, die 1926 geboren wurde, wurde wie ihre Mutter ebenfalls 1942 ins Ghetto Riga deportiert. Wie ihre Mutter überlebte Jeannette die KZ Riga-Kaiserwald und Stutthof, die 1944 von der Roten Armee befreit wurden. Anschließend emigrierte sie ebenfalls nach Australien. Im Haus an der Hauptstraße 293 wohnte die Familie bis zur Verhaftung. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda sprach bei der feierlichen Verlegung der Stolpersteine davon, dass Herne spät dran sei. Mit dem Stand von Dienstag (28.1.2026) gibt es 124 solcher Steine in 32 Ländern. „Es ist Zeit, dass die Stolpersteine nach Herne kommen. Es ist ein weiterer Bestandteil der Herner Erinnerungskultur“, erklärte das Stadtoberhaupt. „Heute ist ein Tag des Innehaltens und der Erinnerung.“ Auch wenn das ehemalige Haus der Familie Hecht, die früher noch ein Kaufhaus für Möbel und Haushaltswaren auf der Mozartstraße hatte, mittlerweile in die Jahre gekommen sei, sei mit den Stolpersteinen ein wesentlicher Schritt erfolgt, um den Opfern und Hinterbliebenen Namen und Erinnerungen zurückzugeben. Im Erdgeschoss ist zudem ein Handygeschäft beheimatet. „Diese Menschen sind nicht vergessen, ihr Leid wird nicht relativiert“, betonte Dudda. Jugendliche und weitere Passanten legten auf den frisch verlegten Steinen noch Blumen nieder. Rund 100 Leute, darunter Bürger und Vertreter aus Politik und Stadtverwaltung, waren bei der Zeremonie vor Ort. Anschließend trat Dr. Diane Mossenson, eine Enkelin der Familie Hecht, die extra aus Perth (Australien) mit ihrer Tochter Tayla angereist war, vor das Rednerpult. Sie dankte den Verantwortlichen für das Gedenken und die Stolpersteine am letzten Wohnort und sieht die Hauptstraße 293 als Symbol für die letzte Etappe der Ausgrenzung von Juden. Dudda verwies zudem darauf, dass bereits im Februar weitere Stolpersteine verlegt werden. Am Dienstag, 17. Februar 2026, erfolgt um 15 Uhr die Verlegung der Stolpersteine für Frieda und Sally Neugarten an der Bahnhofstraße 29a. Am Samstag, 21. Februar, wird um 11 Uhr der Stein für Emma Schlewitz, Opfer der Euthanasie, an der Bruchstraße 136 verlegt. Eine Stunde später geht es zur Altenhöfener Straße 47, hier für August und Wilhelmine (Mimmi) Schuster, Opfer des KPD-Widerstandes. Den vorläufigen Abschluss bilden die Stolpersteine für Friedrich und Helene Gotthold, Opfer der Zeugen Jehovas, am Montag, 23. Februar 2026, um 10:30 Uhr an der Düngelstraße 58.

15 Uhr

Nächsten Runde der Akustikreihe

Flottmann-Kneipe: Konzertsaison geht weiter

No Fishing eröffnen den Reigen der Konzertsaison 2026 in der Flottmann-Kneipe.

Auch in 2026 öffnet die Flottmann-Kneipe ihre Bühne wieder für lokale und regionale Musiktalente. Regelmäßig an den Dienstagabenden findet die Veranstaltung in der Kneipe an der Flottmannstraße 94 statt. Start ist am Dienstag, 13. Januar 2026, 19:30 Uhr mit „No Fishing“, einem Herner Original, die auch schon zur Premiere der Reihe im Januar 2024 spielten. Mit dieser nach wie vor beliebten Akustik-Kneipenkonzert-Reihe bietet Krystian Pietrzyk, Betreiber der Flottmann-Kneipe, auch unbekannteren Künstlern eine Plattform. Der Erfolg dieser Reihe zeigt sich in der großen Resonanz. Gästen wird eine Tischreservierung für die Dienstagskonzerte dringend empfohlen (Tel 02323 3983005, Mail info@flottmannkneipe.de). Bei freiem Eintritt haben im vergangenen Jahr zahlreiche Musikfreunde stimmungsvolle Abende mit Singer-Songwritern und Musik aus unterschiedlichen Genres erlebt.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Mittwoch, 18. Februar

Aschermittwoch ohne 'Danke-Schön-Fisch'

Kein Heringsessen in der Künstlerzeche

Am Aschermittwoch ist alles vorbei., das Heringsessen findet erst gar nicht statt.

Das traditionelle Aschermittwoch-Heringsessen, das seit den 1990er Jahren von den Aktiven der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3 organisiert wird, muss in diesem Jahr – mangels Aktiver – ausfallen. Das 'Danke schön' für die Nachbarschaft erfreute in jedem Jahr viele Menschen, serviert wurden Hering und Pellkartoffeln. In einer Mitteilung des 1. stellvertretenden Vorsitzenden, Florian Kunath, heißt es: „In diesem Jahr sind die verantwortlichen Organisatoren aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig ausgefallen. Ein Ersatz konnte in der kurzen Zeit leider nicht gefunden werden.“ Weiter schreibt Kunath über das „schöne Fest“ mit vielen interessanten Begegnungen: „Für den Förderverein war und ist die Organisation jedoch eine große Aufgabe, die uns immer wieder an unsere Grenzen bringt.“ So sieht der Vorstand daher keine andere Möglichkeit, als das Heringsessen in diesem Jahr abzusagen. Das ist sehr schade, lässt sich aber wohl nicht ändern.

Das Quartalsprogramm des vhs-Filmforums startet am 1. Februar

Vielfalt auf großer Leinwand

Eine Szene aus "Dann passiert das Leben", welcher beim vhs-Filmforum gezeigt wird: Rita (Anke Engelke) und Hans (Ulrich Tukur), ein in die Jahre gekommenes Ehepaar, muss erst wieder lernen, sich gegenseitig zu vertrauen.

Die ganze Vielfalt des aktuellen Programmkinos zeigen, und zwar auf der großen Leinwand in der Filmwelt Herne am Berliner Platz – das ist seit über 30 Jahren der Anspruch des vhs-Filmforums. Wie gewohnt laufen alle Filme wieder sonntags um 12:30 Uhr, montags um 20:15 Uhr und mittwochs um 17:30 Uhr. Mit der Auswahl der Filme möchte die vhs Herne dem Publikum die Unterschiedlichkeit künstlerisch-ästhetischer Filmgestaltung zeigen und eine breite Internationalität der Produktionsländer abbilden sowie eine große Spannweite gesellschaftlich relevanter Themen aufgreifen. Im ersten Quartal 2026 sind gleich mehrere deutschsprachige Filme im Programm (Rote Sterne überm Feld, Dann passiert das Leben oder Stiller). Zwei Beiträge erscheinen innerhalb der Frauenwoche in Herne und thematisieren das Thema Verantwortung im Kontext sexueller Belästigung und Fragen von Zugehörigkeit und Verletzungen im Familiensystem (Sorry, Baby und Sentimental Value). Gleichsam sind großartige Schauspieler wie Emma Stone in Bugonia, Mads Mikkelsen in Therapie für Wikinger oder Jennifer Lawrence in Die my love zu sehen. Die Filme Sorry, Baby und Rote Sterne überm Feld sind von politischer Relevanz, während Bugonia ein Beitrag der im Filmforum beliebten Literaturverfilmungen darstellt. Als Nischenfilm, der wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat, wird Therapie für Wikinger am Ende der Reihe gezeigt. Natalie Dilekli, bei der vhs Herne zuständig für das Filmforum, nennt ihren ganz persönlichen Tipp: „Bugonia mit Emma Stone lebt von der großartigen Schauspielkunst seiner Hauptdarstellerin, aber auch von jenem der beiden Darsteller der Entführer Teddy und Don. Eine ungewöhnliche Story, skurril und auch spannend. Das gehört ins Kino.“ Die Filme im Detail: Gerne plant die Filmwelt auch Vorführungen für Schulklassen. Abweichungen bei den Zeiten sind möglich und werden unter www.filmwelt-herne.de oder in den Social Media Kanälen veröffentlicht. Eintritt: 6 Euro auf allen Plätzen (Zuschlag bei Überlänge sowie Gebühren bei Onlinekauf). Programmübersicht: www.vhs-herne.de/filmforum-galerie.

17:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Donnerstag, 19. Februar

Herz, Stimme und Gänsehaut-Garantie

New York Gospel Stars gastieren in Herne

Die New York Gospel Stars treten in Herne auf.

Ab Dezember 2025 heißt es wieder: Bühne frei für die New York Gospel Stars. Das Ensemble aus dem Herzen New Yorks reist für über zwei Monate durch Deutschland – mit einem Programm, das Tradition und Moderne der Gospelmusik auf einzigartige Weise verbindet. Pünktlich zur Weihnachtszeit bringen die Sänger ihre „Gute Nachricht“ in die Konzertsäle von Nord bis Süd. In Herne gastieren die Musiker am 19. Februar 2025, um 20 Uhr im Kulturzentrum. Tickets gibt es ab 36,50 Euro online. In einer Pressemitteilung heißt es: „Seit fast zwei Jahrzehnten gastieren die New York Gospel Stars hierzulande und füllen Kirchen und Säle von Hamburg bis München. Ihre Auftritte sind mitreißende Erlebnisse: kraftvolle Stimmen, gefühlvolle Balladen und temperamentvolle Rhythmen schaffen eine Mischung aus Spiritualität, Show und purer Lebensfreude. Die Energie der Gruppe überträgt sich vom ersten Ton an auf das Publikum – und sorgt für Gänsehautmomente bis zum letzten Applaus.“ Auch nach den Feiertagen geht die Tournee weiter: Vom 7. Januar 2026 an präsentieren die New York Gospel Stars eine frische Set-Liste und neue musikalische Highlights. Insgesamt stehen mehr als 70 Konzerte auf dem Tourplan – ein klares Signal dafür, wie beliebt die Formation in Deutschland sei. Ob festliche Klänge zur Adventszeit oder schwungvolle Hymnen im neuen Jahr: Jeder Abend mit den New York Gospel Stars ist mehr als nur ein Konzert. Es ist eine Einladung, den Alltag hinter sich zu lassen und die Kraft der Gospelmusik in ihrer authentischsten Form zu erleben.

20 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Freitag, 20. Februar

Pfarrei St. Christophorus

Pilgern im Februar

Pilgerreise. (Archivfoto)

Am Freitag und Samstag 20./21. Februar 2026 wird in der Pfarrei St. Christophorus ein Pilgerwochenende nach Klein Reken und Wulfen angeboten. Am Freitag, 20. Februar 2026, 9:05 Uhr, trifft sich die Gruppe am Wanner Bahnhof. Von hieraus geht die Fahrt nach Wulfen. Dor angekommen pilgert die Gruppe nach Klein Reken. Das sind circa 13 Kilometer, die überwiegend flach sind. Anmeldung und Infos auch über Pastor Rösner 02325-5833317. Am nächsten Tag, Samstag, 21. Februar 2026, fährt die Gruppe ebenfalls um 9:05 Uhr ab dem Wanner Bahnhof ins Münsterland und steigt nun in Klein Reken aus. Von hier wird nach Maria Veen gepilgert, zur ehemaligen Klosterkirche. Diese Strecke ist in etwa 12 Kilometer lang. Anmeldung und Infos auch über Pastor Rösner 02325-5833317.

9:05 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Samstag, 21. Februar

Einladung zur Exkursion

Vogelbeobachtung am Ümminger See

Lachmöwen am Ümminger See.

Der Nabu Stadtverband Herne lädt am Samstag, 21. Februar 2026, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr, zu einer Exkursion zur Bestimmung und Beobachtung der Vogelwelt ein. In der Winterzeit kann man am Ümminger See neben den hier immer ansässigen Arten auch Wintergäste beobachten. Die Exkursionsleitung übernehmen Ulrike Wizisk und Norbert Kilimann, die sich bei der Vogelbeobachtung auf Anfänger sowie auf "alte Hasen" freuen. Der Ümminger See liegt auf Bochumer Gebiet in einem (sehr) kleinem Naherholungsgebiet zwischen Autobahn, Bundesstraße, Bahnlinie und einem Gewerbegebiet. Man erwartet eigentlich hier kein Vogelparadies, trotzdem gibt es so einiges zu sehen. Die Vogelexperten wissen: „Hier kann man auch ab und an eine Seltenheit beobachten.“ Weiter sagen sie: „Die Tiere sind viele Besucher gewohnt und somit meist wenig scheu. Man könnte den See in einer halben Stunde umrunden, wir nehmen uns aber viel mehr Zeit und schauen uns die Vögel genauer an, bestimmen und beobachten.“ Die Teilnehmer erfahren bei dieser Exkursion auch etwas über die Lebensweise und wovon sie sich ernähren. Sind es Arten, die sich das ganze Jahr hier aufhalten oder kommen sie nur als Wintergäste? Brüten sie sogar hier? Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung ist notwendig per Email an wizisk.nabuher@terra-unica.de - Schreiben Sie bitte, mit wie vielen Personen sie kommen wollen. Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben. ie Exkursion ist auch für Familien mit Kindern ab Schulalter geeignet. Der Weg am See ist barrierefrei, man muss also nicht besonders fit sein, um zu folgen. Bitte an warme Kleidung denken, beim Beobachten kann es einem schon mal kalt werden und am Wasser „zieht“ es oft (Mütze?). Wir bringen Spektive (Fernrohre) und einige Leihferngläser mit. Falls vorhanden sollten sie ihre eigene Ausrüstung mitbringen.

9 Uhr

Pfarrei St. Christophorus

Pilgern im Februar

Pilgerreise. (Archivfoto)

Am Freitag und Samstag 20./21. Februar 2026 wird in der Pfarrei St. Christophorus ein Pilgerwochenende nach Klein Reken und Wulfen angeboten. Am Freitag, 20. Februar 2026, 9:05 Uhr, trifft sich die Gruppe am Wanner Bahnhof. Von hieraus geht die Fahrt nach Wulfen. Dor angekommen pilgert die Gruppe nach Klein Reken. Das sind circa 13 Kilometer, die überwiegend flach sind. Anmeldung und Infos auch über Pastor Rösner 02325-5833317. Am nächsten Tag, Samstag, 21. Februar 2026, fährt die Gruppe ebenfalls um 9:05 Uhr ab dem Wanner Bahnhof ins Münsterland und steigt nun in Klein Reken aus. Von hier wird nach Maria Veen gepilgert, zur ehemaligen Klosterkirche. Diese Strecke ist in etwa 12 Kilometer lang. Anmeldung und Infos auch über Pastor Rösner 02325-5833317.

9:05 Uhr

Erinnerung an Familie Hecht an der Hauptstraße 293

Erste Stolpersteine in Herne verlegt

An der Hauptstraße 293 wurden am Mittwoch (28.1.2026) die ersten vier Stolpersteine in Herne für die Familie Hecht verlegt.

Nur einen Tag nach der Gedenkfeier zur Erinnerung an die Opfer der Shoah am Dienstag (28.1.2026, halloherne berichtete) stand an der Hauptstraße 293 / Ecke Mozartstraße in Wanne eine weitere Zeremonie an. Hier wurden die ersten vier Stolpersteine in Herne verlegt. Das Projekt mit den quadratischen Tafeln aus Messing des Kölner Künstlers Gunter Demnig soll an das Schicksal der Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die vier Steine tragen die Namen der jüdische verfolgten Chaim Hecht, seiner Frau Jutta Malka sowie der beiden Kinder Simon und Jeannette. Chaim, Jahrgang 1890, wurde im September 1939 von der Gestapo verhaftet und ins KZ Sachsenhausen gebracht. 1942 wurde er nach Ausschwitz deportiert und dort am 5. November desselben Jahres ermordet. Jutta Malka, Jahrgang 1893, wurde ins Ghetto Riga nach Lettland deportiert, bevor sie ins KZ Riga-Kaiserwald kam und noch ins KZ Stutthof gebracht wurde. Sie überlebte dort und emigrierte nach Australien. Simon, 1921 geboren, wurde bei der sogenannten „Polenaktion“ des NS-Regimes im Oktober 1938 verhaftet und ermordet. Seine Schwester Jeannette, die 1926 geboren wurde, wurde wie ihre Mutter ebenfalls 1942 ins Ghetto Riga deportiert. Wie ihre Mutter überlebte Jeannette die KZ Riga-Kaiserwald und Stutthof, die 1944 von der Roten Armee befreit wurden. Anschließend emigrierte sie ebenfalls nach Australien. Im Haus an der Hauptstraße 293 wohnte die Familie bis zur Verhaftung. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda sprach bei der feierlichen Verlegung der Stolpersteine davon, dass Herne spät dran sei. Mit dem Stand von Dienstag (28.1.2026) gibt es 124 solcher Steine in 32 Ländern. „Es ist Zeit, dass die Stolpersteine nach Herne kommen. Es ist ein weiterer Bestandteil der Herner Erinnerungskultur“, erklärte das Stadtoberhaupt. „Heute ist ein Tag des Innehaltens und der Erinnerung.“ Auch wenn das ehemalige Haus der Familie Hecht, die früher noch ein Kaufhaus für Möbel und Haushaltswaren auf der Mozartstraße hatte, mittlerweile in die Jahre gekommen sei, sei mit den Stolpersteinen ein wesentlicher Schritt erfolgt, um den Opfern und Hinterbliebenen Namen und Erinnerungen zurückzugeben. Im Erdgeschoss ist zudem ein Handygeschäft beheimatet. „Diese Menschen sind nicht vergessen, ihr Leid wird nicht relativiert“, betonte Dudda. Jugendliche und weitere Passanten legten auf den frisch verlegten Steinen noch Blumen nieder. Rund 100 Leute, darunter Bürger und Vertreter aus Politik und Stadtverwaltung, waren bei der Zeremonie vor Ort. Anschließend trat Dr. Diane Mossenson, eine Enkelin der Familie Hecht, die extra aus Perth (Australien) mit ihrer Tochter Tayla angereist war, vor das Rednerpult. Sie dankte den Verantwortlichen für das Gedenken und die Stolpersteine am letzten Wohnort und sieht die Hauptstraße 293 als Symbol für die letzte Etappe der Ausgrenzung von Juden. Dudda verwies zudem darauf, dass bereits im Februar weitere Stolpersteine verlegt werden. Am Dienstag, 17. Februar 2026, erfolgt um 15 Uhr die Verlegung der Stolpersteine für Frieda und Sally Neugarten an der Bahnhofstraße 29a. Am Samstag, 21. Februar, wird um 11 Uhr der Stein für Emma Schlewitz, Opfer der Euthanasie, an der Bruchstraße 136 verlegt. Eine Stunde später geht es zur Altenhöfener Straße 47, hier für August und Wilhelmine (Mimmi) Schuster, Opfer des KPD-Widerstandes. Den vorläufigen Abschluss bilden die Stolpersteine für Friedrich und Helene Gotthold, Opfer der Zeugen Jehovas, am Montag, 23. Februar 2026, um 10:30 Uhr an der Düngelstraße 58.

11 Uhr

Auftakt zum Kunst-Austausch

Acht Herner in Gelsenkirchen

Acht Herner Künstler stellen aktuelle Werke in Gelsennkirchen aus (v.l.): Annett Breitfeld, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Gisela Schulte, Annika Döring, Hagen Apel und Daniel Pajonk.

Der Herner Künstlerbund HKB ’90 startet am Sonntag, 18. Januar 2026, eine Partnerschaft mit dem Bund Gelsenkirchener Künstler (BGK). Acht Herner machen den Auftakt im Ückendorfer Domizil des Gastgebers an der Wattenscheider Stadtgrenze unweit des Wissenschaftsparks: Hagen Apel, Annett Breitfeld, Annika Döring, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Daniel Pajonk und Gisela Schulte. Für beide Vereinigungen ist es der jeweils zweite Austauschpartner nach Bochum für den HKB und Bremerhaven für den BGK. Dessen 2. Vorsitzende Nina Ryschawy und der 1. Vorsitzende des HKB, Hassan Jelveh, haben die Ausstellung zusammen mit den Künstlern kuratiert und in den drei sehr unterschiedlich dimensionierten Räumlichkeiten an der Bergmannstraße gehängt. So ist Jörg Lippmeyer in den Genuss eines eigenen, wenn auch sehr schmalen Raumes gekommen. Sophia Kühn zeigt ihre sehr atmosphärischen semi-abstrakten Landschaften, die intuitive Acrylmalerei mit zum Teil fluoreszierenden Pigmenten und einer starken emotionalen Bildsprache verbinden. Hassan Jelveh verwandelt in seiner künstlerischen Arbeit Gedanken und Gefühle in abstrakte Kompositionen: „Mit schwungvollen Pinselstrichen und intensiven Ölfarben fange ich Emotionen ein. Lebendige Farben treffen auf reduzierten Schwarz-Weiß-Kontrast, wodurch eine visuelle und emotionale Landkarte entsteht, die den Betrachter zur eigenen Interpretation einlädt“. Jörg Lippmeyer präsentiert seine ironisch-satirischen, heiteren, politisch-hintergründigen und jedenfalls farbenprächtigen Arbeiten, die dem Wanne-Eickeler den Ehrentitel „Bunter Hund“ eingebracht haben, in einem schmalen Kabinett, das auch an seine Aktionen wie die Rettung der schönen Wörter erinnert. Annika Döring malt vor allem das Meer mit Wellen und Brandungen und den Himmel mit Wolken und Sonnenstrahlen bei verschiedenen Wetterlagen auf Leinwand in Acryl, ist jetzt in Gelsenkirchen aber mit einem breiteren Spektrum an Themen und Motiven vertreten. Gisela Schultes Arbeiten vereinen zwei scheinbar gegensätzliche Kräfte: den Zufall und die bewusste Entscheidung. Sie startet den kreativen Prozess startet intuitiv und unvorhersehbar, danach geht es um die Gestaltung der Flächen, um Linien, um Farbe, um Tiefe: „Es gibt eigentlich keine Arbeit, die für sich alleinsteht. Ich arbeite fast immer seriell und aus der Intuition heraus.“ Annett Breitfeld ist eigentlich in der Zeichnung und Fotografie beheimatet, hat sich aber inzwischen intensiv der Malerei gewidmet. Sie versucht die Seele des Motivs durch ein meist dunkleres, aber durchaus farbiges Kolorit sichtbar zu machen. Ebenso widmet sie sich der Tusche- und Kohlezeichnung. Der in Meißen geborene Hagen Apel ist im elterlichen Atelier Hildegard und Rolf Apel in Witten zum Fotografen ausgebildet worden, bevor er ein Studium der visuellen Kommunikation an der Universität Essen, der heutigen Folkwang Hochschule, absolvierte. Der Berufsfotograf ist seit 2023 Mitglied im HKB. Daniel Pajonk arbeitet überwiegend in Schwarz und Weiß. Er ist vor allem an Oberflächen, Strukturen, Formen und deren Interdependenz zueinander interessiert, um Gefühlen, Eindrücken und Gedanken Ausdruck zu verleihen, für die es keine oder nur wenige Worte gibt. Die Eröffnung der Ausstellung „HKB ’90 zu Gast beim BGK“ beginnt am Sonntag, 18. Januar 2026, um 14 Uhr im Domizil des Gastgebers an der Bergmannstraße 53 in Gelsenkirchen-Ückendorf. Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des BGK, Gordana Djukic, führt der Kunsthistoriker Dr. Bernd A. Gülker durch die Ausstellung. Für den musikalischen Rahmen sorgt Astrid Sophie Müller auf der Violine. Die Ausstellung ist anschließend noch bis zum 21. Februar 2026 samstags zwischen 14 und 17 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Tel. 0177 – 3430514 zu sehen. Gisela Schulte offeriert am Samstag, 24. Januar 2026, den Workshop „Kreativ mit einem Tropfen“ für Interessierte jeden Alters. Und Hassan Jelveh lädt alle ab sechs Jahren unter dem Titel „Bevor der Frühling kommt“ am Samstag, 7. Februar 2026, zu einem Workshop zur Gestaltung farbiger Blüten ein.

14 Uhr

„Grey Area“ begeistert in Duisburg

Zwei Uraufführungen und ein Klassiker

Niklas Jendrics und Sara Giovanelli setzen in „Threshold of a Fall“ einen mit Ovationen gefeierten Schlusspunkt.

Mit zwei Uraufführungen von Bridget Breiner und Lesley Telford sowie einem preisgekrönten „Klassiker“ von David Dawson unternimmt das Ballett am Rhein zum Jahresauftakt eine hochspannende, da äußerst vielfältige Reise in getanzte Zwischenwelten. Namensgeber für den dreiteiligen, einschließlich zweier Pausen knapp zweieinhalbstündigen Abend, der am 16. Januar 2026 im Theater Duisburg heftig umjubelte Premiere feierte, ist Dawsons Stück „The Grey Area“, mit dem ihm vor fast 25 Jahren der Durchbruch als Choreograph gelang. Grey Area steht im Englischen für Übergänge, für Zwischenzustände, in deren Unsicherheit und Ungewissheit häufig ein großes kreatives Potenzial verborgen liegt. Bridget Breiner eröffnet die Reise mit „Shards“ – „Scherben“. Die siebenköpfige Gruppe zerfällt in Einzelteile, läuft auseinander, rennt im Kreis, findet sich zu synchronen Pas de deux. Die stark rhythmische Musik Jeff Buckleys ist eine Herausforderung für die Harmonie der zunächst dreiteiligen, von stummen Soli und raffinierten, ständig wechselnde Ein- und Ausblicke gewährenden Vorhängen nach Art der Filmblenden strukturierten Etüde. Sie geht nach einem hauchzarten Finale über in den Schlussteil, der ganz Leonhard Cohens Song „Hallelujah“ und dem Prozess diverser Bearbeitungen gewidmet ist. Ein roter Luftballon als Punchingball setzt nicht nur einen farblichen, sondern auch einen spielerisch-heiteren Akzent für eine letztlich doch noch narrative Choreographie fließend ineinander übergehender Konstellationen über Nähe und Distanz, Verlust und Erinnerung, Männer und Frauen mit versöhnlichem Ausgang. David Dawson erforscht in seinem 2002 für das Amsterdamer Het Nationale Ballet choreographierte und mit dem renommierten Prix Benois de la Danse ausgezeichneten abstrakten Werk „The Grey Area“ vordergründig das Verhältnis von Raum und Zeit zwischen zwei gegensätzlichen Polen: Schwarz und Weiß, Anfang und Ende, Leben und Tod. Und zwar ganz autobiographisch: Zu dieser Zeit befand er sich in einer Phase des Umbruchs, nachdem er seine Karriere als Erster Solist am renommierten Ballett Frankfurt/Main unter William Forsythe beendet hatte und noch sehr unsicher war, ob er die Seiten wechseln sollte. Mit „The Grey Area“ gelang dem gebürtigen Londoner ein dickes Ausrufezeichen als noch junger Choreograph: Purer Tanz in seiner vielfältigsten Form ohne jede Bühnen-Ausstattung, unterlegt mit einer Collage des in Offenbach geborenen Forsythe-Sounddesigners Niels Lanz, die – offenbar eine Generationsfrage – zumindest der Tochter an meiner Seite ganz und gar nicht auf die Nerven ging. Ein größerer Kontrast zum mit Ovationen gefeierten Schlussteil ist kaum vorstellbar: In „Threshold of a Fall“, sinngemäß übersetzt mit „Schwelle zum Kippen“, spielen Ausstattung und Lichtregie wie zu Beginn bei Bridget Breiner eine konstituierende Rolle. Die kanadische Choreographin Lesley Telford widmet sich bei ihrem Rheinopern-Debüt dem menschlichen Streben nach immer Mehr, nach einem Weitergehen über die Grenzen der Natur hinaus. In futuristisch anmutenden halbtransparenten Kostümen lotet das 13-köpfige Ensemble in furiosen Gruppenchoreographien inmitten der bisweilen bedrohlich über den Köpfen hängenden Stangen eines stilisierten Waldes den Kipp-Punkt vor einem potentiellen Absturz aus. Wobei sich die einmal sogar zum Pole-Dance genutzten metallenen Stangen als fragil erweisen, als sie selbst zu tanzen beginnen. Dabei gehen die Tänzer u.a. zur Musik Volker Bertelmanns aka Hauschka an die Grenzen ihrer Balance und offenbaren, dass kleinste Veränderungen scheinbar Unzerstörbares zum Zusammenbruch bringen können. Karten unter operamrhein oder an der Theaterkasse Duisburg unter Tel. 0203 – 28362100.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Sonntag, 22. Februar

Sonntags auf den Spuren der Römer

Der Februar im LWL-Römermuseum

LWL-Römermuseum in Haltern.

Haltern (lwl). Der Februar steht im LWL-Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) im Zeichen der Saturnalien, des „römischen Karnevals". Der Familientag "Lasst die Würfel rollen!“ ist mit Führungen sowie Kreativ- und Spielaktionen ganz darauf ausgerichtet. An den anderen Sonntagen ergänzen öffentliche Führungen. Am Sonntag, 1. Februar 2026, geht es um 14 Uhr für Familien mit Kindern ab acht Jahren in der Überraschungsführung „Alltagstauglich?“ um den Alltag im Römerlager. Dabei bestimmen die Teilnehmenden und der Zufall die Auswahl und Abfolge der römischen Objekte. Die Bandbreite der Funde reicht dabei von römischer Bewaffnung über luxuriöses Tafelgeschirr bis hin zu Verzierungen von Totenbetten. Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren erkunden ab 14 Uhr in der Führung „Spuren im Sand“, wie Archäologen die Überreste des römischen Lebens in Haltern finden, ausgraben und untersuchen. Die römischen Militärlager an der Lippe wurden nicht aus Stein, sondern aus Holz, Lehm und Erde erbaut. Die Gebäude sind längst vergangen, doch sie haben Spuren im Boden hinterlassen. Am Sonntag, 8. Februar 2026, wird um 11 Uhr die Führung „Wohnen, Essen, Trinken im Römerlager“ für Familien mit Kindern ab acht Jahren angeboten. Was aßen die Legionäre? Wie wohnten sie? Mit speziellen Suchkarten werden archäologische Funde ermittelt, die verraten, wie die römischen Legionäre vor 2.000 Jahren in den Stützpunkten an der Lippe versorgt wurden und wie die Speisen zubereitet wurden. Anschließend wird an einer nachgebauten römischen Handmühle das Mahlen von Getreide ausprobiert. Um 14 Uhr dreht sich für Familien mit Kindern ab zehn Jahren alles um das "Alltagsleben römischer Legionäre". Im Fokus dieser Führung stehen die Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Legionäre in ihren Lagern an der Lippe. Familientag, Sonntag, 15. Februar 2026: Zum „römischen Karneval“, den Saturnalien, war das Glücksspiel um Geld erlaubt. Ähnlich wie beim heutigen Karneval schlüpften Römer auch in andere Rollen. Am Familientag „Lasst die Würfel rollen!“ können die Besuchenden jeweils nach den beiden auf das Thema abgestimmten Führungen römische Brett- und Würfelspiele ausprobieren oder römische Theatermasken basteln. Weiter geht es am Sonntag, 22. Februar 2026. Um 11 Uhr suchen Familien mit Kindern ab sechs Jahren in dem Versteckspiel „Zwei Gallier im Römerlager“ Asterix, Obelix und ihre Freunde. Die Gallier aus den Comics sind Fiktion, die römischen Anlagen von Haltern aber historische Realität. In einem interaktiven Versteckspiel werden die beliebten Comic-Geschichten den Hinterlassenschaften der Römer gegenübergestellt und verglichen. Am Schluss steht eine Puzzleaufgabe. Der Film „Kalle, der Museumsmaulwurf“ ist im Museumskino ganztägig zu sehen. Um 14 Uhr lädt die Schankwirtin Cynthia Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren zu einem „Rundgang in römischer Begleitung“ durch die Dauerausstellung ein. Cynthia ist Besitzerin eines römischen Wirtshauses und berichtet aus ihrer und der Sicht anderer Frauen vom Alltag im Schatten der römischen Legion.

11 Uhr

Das Quartalsprogramm des vhs-Filmforums startet am 1. Februar

Vielfalt auf großer Leinwand

Eine Szene aus "Dann passiert das Leben", welcher beim vhs-Filmforum gezeigt wird: Rita (Anke Engelke) und Hans (Ulrich Tukur), ein in die Jahre gekommenes Ehepaar, muss erst wieder lernen, sich gegenseitig zu vertrauen.

Die ganze Vielfalt des aktuellen Programmkinos zeigen, und zwar auf der großen Leinwand in der Filmwelt Herne am Berliner Platz – das ist seit über 30 Jahren der Anspruch des vhs-Filmforums. Wie gewohnt laufen alle Filme wieder sonntags um 12:30 Uhr, montags um 20:15 Uhr und mittwochs um 17:30 Uhr. Mit der Auswahl der Filme möchte die vhs Herne dem Publikum die Unterschiedlichkeit künstlerisch-ästhetischer Filmgestaltung zeigen und eine breite Internationalität der Produktionsländer abbilden sowie eine große Spannweite gesellschaftlich relevanter Themen aufgreifen. Im ersten Quartal 2026 sind gleich mehrere deutschsprachige Filme im Programm (Rote Sterne überm Feld, Dann passiert das Leben oder Stiller). Zwei Beiträge erscheinen innerhalb der Frauenwoche in Herne und thematisieren das Thema Verantwortung im Kontext sexueller Belästigung und Fragen von Zugehörigkeit und Verletzungen im Familiensystem (Sorry, Baby und Sentimental Value). Gleichsam sind großartige Schauspieler wie Emma Stone in Bugonia, Mads Mikkelsen in Therapie für Wikinger oder Jennifer Lawrence in Die my love zu sehen. Die Filme Sorry, Baby und Rote Sterne überm Feld sind von politischer Relevanz, während Bugonia ein Beitrag der im Filmforum beliebten Literaturverfilmungen darstellt. Als Nischenfilm, der wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat, wird Therapie für Wikinger am Ende der Reihe gezeigt. Natalie Dilekli, bei der vhs Herne zuständig für das Filmforum, nennt ihren ganz persönlichen Tipp: „Bugonia mit Emma Stone lebt von der großartigen Schauspielkunst seiner Hauptdarstellerin, aber auch von jenem der beiden Darsteller der Entführer Teddy und Don. Eine ungewöhnliche Story, skurril und auch spannend. Das gehört ins Kino.“ Die Filme im Detail: Gerne plant die Filmwelt auch Vorführungen für Schulklassen. Abweichungen bei den Zeiten sind möglich und werden unter www.filmwelt-herne.de oder in den Social Media Kanälen veröffentlicht. Eintritt: 6 Euro auf allen Plätzen (Zuschlag bei Überlänge sowie Gebühren bei Onlinekauf). Programmübersicht: www.vhs-herne.de/filmforum-galerie.

12:30 Uhr

German Pop Art in der Ludwig Galerie Oberhausen

Zwischen Provokation und Mainstream

Die "German Pop Art" in der Ludwiggalerie Oberhausen: Hier die Mondfähre von Bodo Boden.

Wenn wir an Pop-Art denken, haben wir Inkunabeln wie „Look Mickey“ (1961), Mickey Mouse und Donald Duck auf einem Bootssteg im Comic-Stil, und „Crying girl“ (1963) von Roy Lichtenstein, Teilnehmer der beiden für Europa stilbildenden Kasseler documenta-Ausstellungen 1968 und 1977, im Kopf. Und natürlich die überdimensionalen Skulpturen von Alltagsegenständen von Claes Oldenburg, etwa seine „Spitzhacke“ auf der documenta 1982, seinen Gartenschlauch (1983) im Freiburger Eschholzpark oder seinen Berliner „Houseball“ von 1997. Nun macht eine großartige Ausstellung in der Oberhausener Ludwig Galerie mit der deutschen Pop-Art bekannt mit 120 Grafiken und Multiples der Sammlung Heinz Beck sowie 50 Werken aus dem eigenen Kunstbesitz: Peter und Irene Ludwig haben diese aus dem angelsächsischen Raum kommende populäre Kunstrichtung, die hierzulande in den 1960er und 1970er Jahren verschiedenen Einflüssen wie Fluxus, Neo-Realismus, Op-Art und Zero-Kunst unterlag und keinen eigenen homogenen Stil entwickelte, zuerst bekannt gemacht. Die German Pop Art, so der Titel der vom 25. Januar bis zum 3. Mai 2026 im Oberhausener Schloss gezeigten Ausstellung mit dem Untertitel „Zwischen Provokation und Mainstream“, unterschied sich vor allem in der Themenwahl deutlich von den amerikanischen und britischen Varianten. Vordergründig zwar ebenfalls an Massenkultur und Werbung orientiert, liegt den Arbeiten der hier vertretenen 46 deutschen Künstler von Joseph Beuys und Sigmar Polke über Gerhard Richter und Klaus Staeck bis hin zu Timm Ulrichs und Wolf Vostell aber nicht der ungebrochene Optimismus ihrer englischsprachigen Kollegen zugrunde. Alltags- und Konsummotive sind zwar ebenfalls Gegenstand, doch sind diese hauptsächlich geprägt durch eine provokative Haltung sowie Kritik am politischen Zeitgeist, Anti-Kriegs-Haltungen und deutscher Vergangenheitsbewältigung. Die Devise der radikalen Demokratisierung von Kunst verfolgen die Künstler mit beeindruckender Konsequenz. Indem sie sich der Druckgrafik und Multiples bedienen, also kostengünstige weit verfügbare Kunst mit hohen Auflagen herstellen, erreichen sie eine breite Öffentlichkeit. Themen sind das Wirtschaftswunder in einer kleinbürgerlich-konservativen deutschen Gesellschaft (Joseph Beuys: „Ich kenne kein Weekend“), die kritische Auseinandersetzung mit dem American Way of Life (Wolf Vostell), dem Vietnamkrieg und der Verbindung von Gewalt und Sex (Peter Sorge) oder der kollektiven Verdrängung der jüngsten deutschen Geschichte, aber auch eine dezidiert anti-museale Haltung eines Timm Ulrichs, der sich konsequent dem kommerziellen Kunstmarkt verweigert. Im Erdgeschoss wird die gesellschaftlich relevante Arbeit von Künstlerinnen wie Maina-Miriam Munsky, Almut Heise oder Mary Baumeister präsentiert. Blickfang im 1. Obergeschoss ist die 1967 entstandene Figurengruppe „Die Bürger von B.“ von Siegfried Neuenhausen, die zur Sammlung des Ludwig-Forums für Internationale Kunst Aachen gehört. Und um 2. Obergeschoss gibt es mit einer Dokumentation der Aktion „Red Heels“ von Heiner Meyer aus dem Jahr 2020 einen Blick auf die German Pop Art 2.0. Begleitend dazu lässt ein Soundwalk mit der Musik jener Jahre das Zeitgefühl lebendig werden. So ist etwa der Kraftwerk-Hit „Autobahn“ von 1974 zu Peter Brünings Siebdruck „Autobahndenkmal“ aus dem Jahr 1968 zu hören. Auf dem zu sehen ist, dass die heute vor der Raststätte Ehrenberg stehende monumentale Skulptur ursprünglich auf dem begrünten Mittelstreifen der A 1 platziert werden sollte. Nach Ausstellungen zur amerikanischen (2016) und zur britischen Pop Art (2019), zu Roy Lichtenstein (2011) und zu Andy Warhol(2014) ermöglicht die herausragende Sammlung des 1923 im sächsischen Meerane geborenen Düsseldorfer Bankers und Rechtsanwalts Heinz Beck (1923–1988), die im Ludwigshafener Wilhelm-Hack-Museum bewahrt wird, erneut eine große Überblickschau in der Oberhausener Ludwig Galerie. Nach der Ausstellungseröffnung am Samstag, 24. Januar 2026, um 19 Uhr kann die Ausstellung „German Pop Art“ bis zum 3. Mai 2026 zu folgenden Öffnungszeiten besichtigt werden: Dienstag bis Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr (Mo geschlossen; feiertags sowie Oster- und Pfingstmontag geöffnet). Der Eintritt kostet 12, ermäßigt 6 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen 19 Euro. Öffentliche Führungen werden jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr angeboten. Die beliebten Kuratorinnenführungen, hier mit Dr. Sarah Hülsewig, finden jeweils sonntags um 15 Uhr statt am 8. Februar 2026, am 8. März 2026, am 29. März 2026 sowie am 19. April 2026. Auf keinen Fall entgehen lassen sollte man sich die Führung der Galerie-Direktorin Dr. Christine Vogt am Sonntag, 22. Februar 2026, um 15 Uhr. Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich, hrsg. von Dr. Sarah Hülsewig und Dr. Christine Vogt; 208 S., 34,90 Euro an der Galerie-Kasse. Weitere Informationen unter ludwiggalerie.de.

15 Uhr

'Orfeo ed Euridice' am Gelsenkirchener Musiktheater

Der Triumph der Liebe lässt auf sich warten

Orfeo (Constanze Jader) in der zwischen Halfpipe, Boulderwand und kanalisiertem Umweltfluss Lethe chargierenden Bühne Giuseppe Spotas.

Weil Euridice bereits kurz nach der Hochzeit an einem Schlangenbiss gestorben ist, jedenfalls bei Ovid, rührt Orfeo die Götter mit seinem Klagegesang so lange, bis ihm gestattet wird, seine Gattin aus der Unterwelt herauszuholen. Freilich nur unter der ihr gegenüber geheim zu haltenden Bedingung, dass er ihr nicht in die Augen blicken darf. Euridice missversteht sein Verhalten als Missachtung und drängt ihn daher, ihr seine Liebe zu bezeugen. Als sie seinen Widerstand bricht und Orfeo sich ihr zuwendet, stirbt Euridice ein zweites Mal. „Che farò senza Euridice?“: Erneut kann Orfeo mit seinem himmlischen Gesang die hier von Amore repräsentierte Götterwelt betören… Christoph Willibald Glucks „Orfeo ed Euridice“, am 5. Oktober 1762 im Wiener Hofburgtheater uraufgeführt, gilt zum einen als seine erste bedeutende „Reformoper“ vor „Alceste“ und „Paride ed Elena“. Ohne Dacapo-Arien für Koloratur-Wettkämpfe, stattdessen ein wahrhaftiges Musiktheater aus einem Guss, das empathisches Mitfühlen mit seinen Protagonisten ermöglicht. Hatte Monteverdi 1607 noch für ein Dutzend Figuren in „L‘ Orfeo“ komponiert, beschränkt sich Gluck auf ein Trio aus den beiden Titelfiguren und Amore als Stellvertreter Jupiters. Mehr noch: Euridice bleibt in den ersten beiden Akten stumm, taucht überhaupt erst spät im zweiten Akt in der Unterwelt auf. Sodass man durchaus von einem Monodram sprechen könnte, komponiert auf die Kastratenstimme Gaetano Guadagnis, der mit Händel-Werken in London Berühmtheit erlangt hatte. Seine Partie wird heute naturgemäß von Countertenören gesungen, jetzt in Gelsenkirchen in der letzten abendfüllenden Produktion Giuseppe Spotas mit der MiR Dance Company von einem international gefragten Gast, der Mezzosopranistin Constanze Jader. An ihrer Seite die südkoreanische Sopranistin Heejin Kim als Euridice sowie die Schweizer Sopranistin Tamina Biber vom Opernstudio NRW als Amore. Aufgeführt wird zwar, in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln, die ursprüngliche Wiener Fassung, Giuseppe Spota legt in seiner neunzigminütigen Inszenierung den Fokus jedoch auf die zu Beginn der Oper bereits verstorbene Euridice, die im Mythos eine eher passive Rolle einnimmt und in Glucks Oper erst im dritten Akt mit ihren offen vorgetragenen Zweifeln bis heute gültige Themen wie unerfüllte Sehnsüchte, Bedürfnisse und Zweifel anspricht. Es ist die vielköpfige MiR Dance Company, die als Schatten der Euridice und zugleich als Seelenspiegel Orfeos von der (Un-)Fähigkeit loszulassen, der Bereitschaft zum Abschiednehmen und vom allzu langen Festhalten an vielleicht längst vergangener Liebe erzählt. Und das in einer kalten Drehbühne (Ausstattung: Giuseppe Spota) zwischen Halfpipe, Boulderwand und kanalisiertem Unterweltfluss Lethe, deren rückseitiges Backstage-Gestänge den Hades, das Totenreich bildet, aus dem es gewöhnlich kein Entkommen gibt. Unter der musikalischen Leitung des 1. Kapellmeisters Giulano Betta entfalten die Neue Philharmonie im auf halbe Tiefe hochgezogenen Graben und der Chor zu beiden Seiten des 2. Rangs zusammen mit den drei vorzüglichen Gesangssolistinnen ein beglückendes Raumklang-Erlebnis. Augen zu und durch: Am Ende erschallt zwar ein mächtiges „Trionfi d’amore!“, der Inszenierung aber bleibt das lieto fine versagt: Für heutige Dramaturginnen geht es nicht an, dass ein Mann eine Frau rettet, und das sogar gleich zweimal. Frauen retten sich gefälligst selbst – oder gehen erhobenen Hauptes unter. Ganz soweit geht man am MiR zwar nicht, der Triumph der Liebe, von Amore warum auch immer im Gewand einer Priesterin bewerkstelligt, aber stellt sich – immerhin! – nur musikalisch ein: Zu einer Umarmung der angeblich glücklich Liebenden kommt es nicht. Das ist aus meiner Sicht schade, weil es der Musik Glucks widerspricht, aber nichts Neues. Dass es keiner Schlange bedarf, um eine unglückliche Ehe zweier sich fremd gewordener Partner aufzulösen, ist heute Inszenierungs-Standard in den Opern-Metropolen wie die bisweilen wörtlich zu nehmende klinische Ausstattung. Aus dem Jahr 1987 stammt Harry Kupfers Version an der Komischen Oper Berlin mit einem Orfeo als Rockstar, der in einer Nervenklinik landet und sich am Ende in einem Bus-Wartehäuschen das Leben nimmt. Also: Schwamm drüber! Karten unter musiktheater-im-revier.de oder unter Tel. 0209 – 4097200. Am Sonntag, 25. Januar 2026 findet ab 15 Uhr ein Familienworkshop zum Eintauchen ins Stück mit Musik und Bewegung statt. Hierfür ist eine Anmeldung bis drei Tage vorher per Mail erforderlich. Die weiteren Vorstellungen:

18 Uhr

Deutsch-Türkisches Puppenmusical am MiR

Osmans Töchter – Kochshow wider Willen

Nicht immer ein Herz und eine Seele: die selbstbewusste Cemre (Neda Pourbakhshayeshi) und Baba Osman (Emir Tebatebai).

Eine Küche mag ein Ort der Geheimnisse, der Gerüche, der Verführung und nicht zuletzt der Vorfreude auf bevorstehende Gaumenfreuden sein. Wie bei „Osmans Töchter“, einem türkischen Restaurant unweit des S-Bahnhofs Schönhauser Allee im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg, Namensgeber des deutsch-türkische Puppenmusicals der renommierten Berliner Off-Truppe „Das Helmi“ um Florian Loycke, der sich selbst die Rolle eines Eşek, also eines Grautiers, zugedacht hat. Baba Osman Özer (Emir Tebatebai) war nicht als Koch nach Deutschland gekommen, sondern als Ingenieur, wie seine jüngste Tochter Cemre (Neda Pourbakhshayeshi aka addeN) zu Beginn erzählt. Aber als alleinerziehender Vater von (jedenfalls in Gelsenkirchen) gleich drei Töchtern musste er sich, nachdem ihm seine Frau davongelaufen war, als Selbständiger durchbeißen und eröffnete ein Fischrestaurant. In dem sich ziemlich krasse Dramen abspielen: Ein Oktopus will lieber die Kochmütze aufsetzen als selbst gekocht zu werden und hat deshalb für den Topf eine Ente geordert. Und eine eitle Fleischtomate beansprucht die Hauptrolle im Salat. Das alles wächst Baba, einem richtigen, aber sympathischen Patriarchen, über den Kopf, zumal sich seine älteste Tochter Petra (Gizem Akmann) nach Istanbul verabschiedet hat, seine Freundin Katharina (Gloria Iberl-Thieme als „Kathi“ Thalbach) nur eine „Freundschaft-Plus-Geschichte“ will und seine Tochter Nilüfer (Daniel Jeroma), die stolz auf ihren deutschen Pass und das Deutschland-Ticket ist, auch noch einen Habibi Alman (Maximilian Teschemacher) anschleppt. Vom bürokratischen Stress, Thomas vom Gesundheitsamt als Warzenschwein, ganz abgesehen hat sich auch noch Ex-Kanzlerin Angela Merkel als Gast angesagt! Mit einem Knall verschwindet Baba Osman von der Bildfläche. Wer übernimmt für ihn das Ruder? Wie auf Kommando steht Petra in der Tür, die in Istanbul von Babas Verschwinden gehört hat. Aber Cemre ist bereit zum Kampf gegen ihre beiden Schwestern um die Nachfolge des offenbar heimwehkranken Patriarchen… Nach der Uraufführung am 2. November 2025 in einer intimen Spielstätte des Saarländischen Staatstheaters am Saarbrücker Osthafen hagelte es niederschmetternde Verrisse, welche den Regisseur Florian Loycke zu einigen Änderungen veranlassten, die in Gelsenkirchen im Kleinen Haus sogleich zündeten. Wesentlichen Anteil hat neben der Straffung der Aufführung auf neunzig Minuten (die Pause mit Catering wurde gestrichen) der von zwei auf sechs großartige alevitische Stimmungskanonen erweiterte „Chor“ der Teyzes, also der Tanten mütterlicherseits bzw. der älteren Frauen. Die bringen die im Vergleich zur Saar an Ruhr und Emscher naturgemäß wesentlich größere türkische Community im Handumdrehen auf Betriebstemperatur. Dass da noch viel mehr geht, beweisen die bewegenden „Istanbul“-Abende im Essener Grillo-Theater. An den skurril-verknitterten Schaumstoff-Puppen liegts jedenfalls nicht, sondern daran, dass die Berliner Helmi-Truppe zu viel in die Geschichte hineingepackt hat, von der moralischen Integrität Mesut Özils über die deutsche Ost-West-Problematik bis hin zum gescheiterten Versuch einer neuen Nationalhymne nach der Wiedervereinigung. Ausbaufähig ist sicherlich auch der musikalische Anteil, wenn man schon den Gattungsbegriff „Musical“ verwendet. Schließlich hat das „Helmi“-Kollektiv sein Können 2024 bei der ersten Zusammenarbeit mit dem MiR-Puppentheater, dem Nick-Cave-Musical „Death is not the end“, bewiesen. Was mich besonders freut: Der musikalische Leiter Jakob Dobers erinnert mit seiner Rollenfigur Cem Karaca an „den“ türkischen Rockstar (Istanbul 1945 – 2004), der zwischen 1970 und 1987 in Deutschland lebte. Sein bei „Pläne“ in Dortmund herausgebrachtes Album „Die Kanaken“ haben Martin Burkert und Harry Bösecke zur Grundlage ihres musikalischen Schauspiels „Ab in den Orient-Express“ gemacht, das 1983 am Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel uraufgeführt wurde und auch in Istanbul gastierte. Vierzig Jahre später hat folgender Liedtext daraus nichts an Aktualität verloren: „Deutscher, Deutscher wechsel dich / wirf die Kleider hinter dich / kleb dir einen Schnauzbart an / fertig ist der Muselmann / Willst du mal ein anderer sein / kriechst ganz einfach in ihn rein / siehst mit seinen Augen dann / schade - dass man das nicht kann / Haare, Kleider ändern sich / doch das ist nur äußerlich / anders aussehn ist nicht schwer / anders sein dagegen sehr.“ Karten gibt es unter musiktheater-im-revier oder Tel. 0209 – 4097200

18 Uhr

Brisanter Fall mit politischem Hintergrund

Neuer Tatort-Fall mit großem 'Schmerz'

Peter Faber (Jörg Hartmann) und Ira Klasnić (Alessija Lause).

Dortmund. Nach mehreren Morden im Rotlichtmilieu ermitteln Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) und sein Team am Sonntag, 22. Februar 2026, 20:15 Uhr, im neuen „Tatort“ in Dortmund. Was zunächst wie ein Streit in der Unterwelt aussieht, reicht tief in die gewalttätige Geschichte der Jugoslawienkriege hinein: Einer der Toten lebte unter falschem Namen in Deutschland; er war untergetaucht, weil er wegen Kriegsverbrechen verurteilt wurde. Als sich die Identität des Opfers klärt, nehmen die Ermittlungen eine politische Wendung. Für die Leiterin der Dortmunder Mordkommission, Ira Klasnić (Alessija Lause), wird der Fall zur persönlichen Belastungsprobe. Ihre eigenen Wurzeln, verdrängte Kriegserinnerungen und die erneute Begegnung mit Clan-Mitglied Lorik Duka (Kasem Hoxha) konfrontieren sie mit einer Vergangenheit, von der sie glaubte, diese längst hinter sich gelassen zu haben. Stefanie Reinsperger ist in „Schmerz“ zum letzten Mal in ihrer Rolle als Kriminalhauptkommissarin Rosa Herzog zu sehen.

20:15 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember