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Heute

Erste-Hilfe und Jugendgruppenstunden

Veranstaltungen der Malteser

Die Malteser bieten mehrere Veranstaltungen an.

Die Malteser bieten eine Erste-Hilfe-Ausbildung sowie Jugendgruppenstunden an. Eine geplante Sprechstunde „Einsamkeit im Alter“ fällt am Donnerstag, 26. Januar 2023, aus, heißt es in einer Mitteilung von Montagabend (23.1.2023). Die Erste-Hilfe-Ausbildung ist für Mittwoch, 1. Februar 2023, von 8:30 bis 16:30 Uhr vorgesehen. Der Kursusumfang sind neun Unterrichtseinheiten á 45 Minuten. Die Mindestteilnehmerzahl für diesen Kursus beträgt acht Personen. Sollte die erforderliche Zahl nicht erreicht werden, wird er spätestens acht Tage vorher abgesagt. Die Kursusgebühr beträgt 55 Euro. Die Schulung ist in der St. Konrad Kirche, Kronenstraße 27. Kontakt: Stefan Burmann, Tel: 02323 1478444, E-Mail: Ausbildung.Herne@malteser.org. Die Malteser Jugend ist die Gemeinschaft von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Malteser Hilfsdienst. Die Jugendgruppen treffen sich regelmäßig in Gruppenstunden und setzen dabei eigene inhaltliche Schwerpunkte. Beliebt sind Erste-Hilfe-Ausbildung, Spiel & Sport, gemeinsames Essen & Trinken und gemeinsames Singen. Die jährlichen Höhepunkte sind die Zeltlager (Pfingstlager und Bundeslager www.malteserjugend-bundeslager.de/). Soziales Engagement ist für die Gruppen selbstverständlich. In Herne trifft sich die Gruppe am Sonntag, 29. Januar 2023, von 12 bis 16 Uhr unter der St. Konrad-Kirche im Jugendraum, Kronenstraße 27. Die Kinder von 12 bis 14 Uhr, die Eltern von 13 bis 14 Uhr, Jugendliche von 14 bis 16 Uhr. Ansprechpartner: Martin Lerche, Tel: 02323/147 8444, E-Mail: martin.lerche@malteser.org.

8:30 Uhr

SoVD-OV Herne/Wanne-Eickel trifft sich

Der SoVD-VO Sektion Wanne-Eickel trifft sich.

„Der SoVD-Ortsverband Herne/Wanne-Eickel – Sektion Wanne-Eickel – trifft sich am Mittwoch, 1. Februar 2023, um 15 Uhr zur Monatsversammlung in der Kasinogastronomie Unser-Fritz-Straße 176. Die Frauengruppe trifft sich bereits um 14 Uhr.“

14 Uhr

Ausschusssitzung

Bürgerbeteiligung, Sicherheit und Ordnung

Private Feuerwerksnutzung ist ein Thema der Sitzung.

Die Mitglieder des Ausschusses für Bürgerbeteiligung, Sicherheit und Ordnung treffen sich am Mittwoch, 1. Februar 2023, ab 16 Uhr, im Herner Rathaus zu ihrer nächsten Sitzung. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Bürgereingabe gem. § 24 GO NRW: Dachentwässerung, Gartenwässerung & Satzung der Stadt Herne; Bürgereingabe gem. § 24 GO NRW: Bildergalerie; Neufestsetzung der Rettungsdienstgebühren; Vorschläge, Anfragen und Mitteilungen; zum Beispiel zu den Ausschreitungen in der Silvesternacht, zur Einschränkung von privater Feuerwerksnutzung und zur kommunalen Regelungsmöglichkeiten zu privatem Feuerwerk zur Tagesordnung samt Sitzungsunterlagen

16 Uhr

Ausschuss Bürgerbeteiligung

Ein Thema der Sitzung: Ausschreitungen in der Silvesternacht und Einschränkung von privater Feuerwerksnutzung.

Die Mitglieder es Ausschusses für Bürgerbeteiligung, Sicherheit und Ordnung treffen sich am Mittwoch, 1. Februar 2023, um 16 Uhr, im großen Sitzungssaal (Raum 312) des Herner Rathauses. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Bürgereingaben zur Dachentwässerung, Gartenwässerung und zur Bildergalerie; Neufestsetzung der Rettungsdienstgebühren; Vorschläge: Vorstellung und Erläuterung der Aufgaben des Kreisverbindungskommandos sowie dessen Einbindung in die Herner Krisen- und Präventionsstruktur. Sachstandsbericht organisierte Kriminalität; Mitteilungen der Vorsitzenden und der Verwaltung und Anfragen zu Ausschreitungen in der Silvesternacht in Herne und zur Einschränkung von privater Feuerwerksnutzung. zur Tagesodnung samt Sitzungsunterlagen

16 Uhr

Unterstützung in Gruppen wieder möglich

Selbsthilfegruppe zu Transsexualität trifft sich

Eine Variante der Transgender-Symbole - nun trifft sich die Selbsthilfegruppe für Transsexualität wieder (Archivbild).

Seit mehr als 20 Jahren berät die Selbsthilfegruppe „Transsexualität im Mittleren Ruhrgebiet“ (T-MRG) Menschen zum Thema Transsexualität. Nach einer Corona-bedingten Pause startet die Gruppe ihre Treffen nun in den Räumen des Bürgerselbsthilfe-Zentrums, Rathaus Wanne, Raum 55, Rathausstraße 6, heißt es in einer Mitteilung von Dienstag (10.1.2023). Das erste Treffen ist am Mittwoch, 1. Februar 2023, von 17:30 bis 19:15 Uhr – danach an jedem ersten Mittwoch im Monat. Die Gruppe unterstützt bei der Suche nach geeigneten Psychologen und Operateuren, hilft im Umgang mit Krankenkassen und bei vielen rechtlichen Fragen. Diese Aspekte bilden den Hauptbestandteil der Einzelberatungen, darüber hinaus geben sich die Mitglieder der Herner Selbsthilfegruppe aber vor allem auch gegenseitige Unterstützung. „Die Selbsthilfegruppe T-MRG ist vielfältig. Sie ist offen für transsexuelle und intersexuelle Menschen, Transgender und Transvestiten. Begleitet werden Menschen vom Kindesalter an – unter Hinzuziehung der Eltern. Sie kommen zu uns in allen Lebenslagen, als Schüler, Berufstätige und Rentner“, so Brigitte Schramm, die als Gruppensprecherin auch individuelle Beratungen anbietet. Vor Corona organisierte die Gruppe T-MRG immer wieder öffentliche Veranstaltungen und Diskussionsabende. „Doch seit März 2020 waren wir eingeschränkt und haben fast ausschließlich Einzelgespräche geführt“, erklärt Brigitte Schramm. Die Gruppe ist offen für neue Mitglieder, Interessierte sind herzlich willkommen. Nähere Informationen zur Gruppe T-MRG gibt das Bürgerselbsthilfe- Zentrum unter Tel 02323 / 16 - 36 36 oder per E-Mail an buez@herne.de.

17:30 Uhr

Weihnachtsweg-Aktion für Familien

Der Weihnachtsweg für Familien.

Auch in diesem Jahr bietet die Pfarrei St. Christophorus einen Weihnachtsweg in sieben Stationen in den Fenstern des Gemeindezentrums St. Joseph neben der Löwenkirche an. Die Stationen werden gestaltet mit gemalten und gebastelten Bildern von Kindern aus den Kitas der Pfarrei. Zusätzlich zu den Stationen gibt es kleine Aufgaben für die Kindern und eine Schatzsuche. Der Weihnachtsweg ist von Heilig Abend bis zum 1. Februar 2023 zu jeder Tageszeit zu begehen Verbunden werden kann der Besuch des Weihnachtswegs mit einem Besuch der Krippe in St. Joseph. Der Krippenbesuch ist von Samstag, 24. Dezember, bis Samstag, 31. Dezember 2022, an den Nachmittagen in der Zeit von 15 bis 17 Uhr möglich.

seit 24. Dez

Zwischen Herne und Recklinghausen

Linie S2: Nachts Busse statt Bahnen

Die Deutsche Bahn sperrt an mehreren Nächten jeweils die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf (Symbolbild).

Aufgrund des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn A 43 durch die Autobahn GmbH wird eine neue Eisenbahnbrücke erstellt, teilte die Deutsche Bahn (DB) am Montag (2.1.2023) mit. Daher wird die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf von Freitag, 13. Januar bis Freitag, 20. Januar 2023 ganztags sowie in den Nächten von Freitag, 20. Januar, 21 Uhr bis Freitag, 10. Februar 2023, 1 Uhr zwischen Herne und Recklinghausen Hbf gesperrt. Während der Vollsperrung wird die Oberleitung in diesen Bereichen ausgeschaltet, um neue Aufstellflächen für Oberleitungsmaste herzustellen und danach neue Oberleitungsmaste zu setzen. Aufgrund der Vollsperrung wird die S 2 während dieser Zeit zwischen Castrop-Rauxel bzw. Herne und Recklinghausen Hbf durch Busse ersetzt. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.

seit 20. Jan

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Donnerstag, 2. Februar

Waldbereich etwa eine Woche nur eingeschränkt nutzbar

Baumpflege an der Beimbergstraße

Der Waldbereich an der Beimbergstraße ist aufgrund von Baumpflege nur eingeschränkt nutzbar (Symbolbild).

Der Waldbereich an der Beimbergstraße und am Hegacker kann voraussichtlich ab Donnerstag, 2. Februar 2023, nur eingeschränkt genutzt werden, teilte die Stadt am Dienstag (31.1.2023) mit. Der Fachbereich Stadtgrün wird an dieser Stelle etwa eine Woche lang den Baumbestand pflegen und die Verkehrssicherheit erhöhen. Grundlage für die Durchführung der Maßnahmen ist das geltende Forstbetriebswerk der Stadt Herne. Dieses hat hier zum Ziel, den 65 Jahre alten Bergahornbestand zu stärken. Gleichzeitig werden zum angrenzenden Siedlungsrand umsturzgefährdete Bäume entnommen, um den Verkehr weiterhin zu sichern. Nach dem Abschluss der Arbeiten sehen die Planungen auf den freigestellten Flächen am Siedlungsrand im Herbst 2023 die Pflanzung eines Waldmantels aus typischen Gehölzen vor. Durch die Herstellung eines gestuften Waldrandes soll ein ökologisch höherwertiger Lebensraum für verschiedene Tierarten geschaffen sowie gleichzeitig zukünftige Gefahrenquellen für die angrenzenden Anwohner ausgeschlossen werden, heißt es weiter.

8 Uhr

'Darstellung des Herrn'

Patronatsfest der kfd

Krippe St. Peter und Paul.

Die kfds in St. Dionysius laden am Donnerstag, 2. Februar 2023, ab 10:30 Uhr, in der Kirche St. Peter und Paul ein. Dort feiern sie gemeinsam das Patronatsfest der Darstellung des Herrn. Die Festmesse mit Kerzenweihe und Lichterprozession im um 9 Uhr in der Pfarrkirche St. Bonifatius, wo auch die Krippe mit der letzten Szene, der 'Darstellung des Herrn' noch stehen wird. Anschließend wird ein Frühstücksbuffet im Pfarrzentrum angeboten. Eingeladen dazu sind alle Interessierten aus der Pfarrei. Die Hl. Messen um 8:30 in St. Barbara und um 18:30 Uhr in St. Bonifatius entfallen an diesem Tag.

9 Uhr

Behindertenbeirat trifft sich

Sud- und Treberhaus der alten Hülsmann Brauerei in Eickel mit dem Bürgersaal Eickel innen.

Die Mitglieder des Beirates für die Belange von Menschen mit Behinderungen treffen sich am Donnerstag, 2. Februar 2023, um 16 Uhr im Sud- und Treberhaus der ehemaligen Hülsmann Brauerei am Eickeler Markt. Auf der Tagesordnung stehen neben den Regularien und der Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung unter anderem Themen die Vorstellung des Neubaus GS Lackmannshof, das inclusive vhs-Programm; aktueller Stand Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB); Aktuelles zum „HOST-Town Programm Herne“; Anträge und Anfragen der Mitglieder; Mitteilungen der Vorsitzenden und der Geschäftsstelle; Berichte aus anderen Gremien. zur Tagesordnung samt Sitzungsunterlagen

16 Uhr

Sitzung des Behindertenbeirats

Blick auf die Fassade des Sud- und Treberhauses der früheren Hülsmann-Brauerei in Eickel.

Die Mitglieder des Beirates für die Belange von Menschen mit Behinderungen treffen sich am Donnerstag, 2. Februar 20023, um 16 Uhr, im Bürgersaal des Sud- und Treberhauses am Eickeler Markt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Vorstellung Neubau GS Lackmannshof; das VHS-inclusive Programm; Aktueller Stand EUTB Herne Ö 6 Aktuelles zum „HOST-Town Program Herne“ Ö 7 Anträge der Mitglieder und Mitteilungen der Vorsitzenden und der Geschäftsstelle. zur Tagesordnung samt Sitzungsunterlagen

16 Uhr

Neues Angebot jeden ersten Donnerstag im Monat

Offener Spieletreff im BüZ

Das Bürger-Selbsthilfe-Zentrum bietet nun einen offenen Spieletreff an - Mensch ärgere dich nicht ist zum Start nicht dabei, dafür aber Skip-bo, Phase 10 und Rummikup.

Ab Donnerstag, 2. Februar 2023, findet jeden ersten Donnerstag im Monat ein neuer Spieletreff von 16:45 bis 19 Uhr im Rathaus Wanne, Rathausstraße 6, in der zweiten Etage in Raum 55, statt. Der Spieletreff im Bürger-Selbsthilfe-Zentrum steht allen offen, die Lust auf einen geselligen Spieleabend haben. Beim ersten Treffen stehen die Spiele Skip-bo, Phase 10 und Rummikup auf dem Programm. Wasser wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Snacks und weitere Soft- Getränke können die Teilnehmer bei Bedarf mitbringen.

16:45 Uhr

Bezirksvertretung Herne-Mitte

Der Ersatzneubau der Eingangsbrücke Schloss Strünkede ist ein Thema der Sitzung.

Die Mitglieder der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte treffen sich am Donnerstag, 2. Februar 2023, um 17 Uhr zu ihrer nächsten Sitzung im großen Sitzungssaal des Herner Rathauses. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Themen wie die Wiederwahl von Schiedspersonen für den Amtsgerichtsbezirk Herne; die Umgestaltung Außenanlagen Kapelle Ostfriedhof; der Neubau eines Parkplatzes am Pestalozzi Gymnasium. Außerdem ist der Stadtumbau Herne-Mitte mit seinem Super-Spots – temporäre Umnutzung des öffentlichen Raums ein Thema; der dritte Herner Monitoringbericht; der Ersatzneubau der Eingangsbrücke Schloss Strünkede; Fahrbahnerneuerung Westring zwischen Forell- und Germanenstraße einschl. Nebenfahrbahn (Fahrradstraße); verschiedenste Anträge und Anfragen und Mitteilungen des Bezirksbürgermeisters und der Verwaltung. zur Tagesordnung samt Sitzungsunterlagen

17 Uhr

Bezirksvertretung Herne-Mitte

Fahrradstraße am Westring ist ein Thema in der Bezirksvertretung.

Die Mitglieder der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte treffen sich am Donnerstag, 2. Februar 2023, um 17 Uhr, im großen Sitzungssaal (Raum 312) im Herner Rathaus. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Wiederwahl von Schiedspersonen für den Amtsgerichtsbezirk Herne; die Umgestaltung Außenanlagen Kapelle Ostfriedhof; der Neubau eines Parkplatzes am Pestalozzi Gymnasium; der Stadtumbau Herne-Mitte. Weiter geht es um den dritten Herner Monitoringbericht; den Ersatzneubau der Eingangsbrücke Schloss Strünkede; die Fahrbahnerneuerung Westring zwischen Forell- und Germanenstraße einschl. Nebenfahrbahn (Fahrradstraße); verschiedene Anfragen und Anträge. zur Tagesordnung samt Sitzungsunterlagen

17 Uhr

Castings, Proben und Aufführungen für neuen Kinderchor

Projekt 'Musical Kids Herne' startet

Auf nach Hogwarts: Eine Aufführung der "Musical Kids" in Bochum-Wattenscheid mit dem Thema "Harry Potter", welches es auch in Herne geben soll.

Dieser neue Kinderchor wird zu Beginn gleich magisch: Die „Musical Kids Herne“ starten als Teil des Sängerkreises Herne/ Castrop-Rauxel neu und suchen dafür bei Castings Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Anschließend steht nach wenigen Wochen bereits die erste Aufführung mit dem Titel „Harry Potter und das Geheimnis der Kristallkammer“ auf dem Programm. Mit im Gepäck sind dann besondere Stimmen und schöne Kostüme. Der Impuls dazu ging von Heike Fronz aus, die die Jugendreferentin des Sängerkreises ist. „Bei einer Fortbildung habe ich Gabriele Petersen kennengelernt, die von diesem Projekt in Hattingen und Bochum-Wattenscheid erzählte. Ihr Mann, Gerd Petersen, ist dort der Chorleiter und ich hatte dann den Vorschlag, das auch mal in Herne auszuprobieren“, erläutert Heike Fronz im Gespräch mit halloherne. Nachdem die Köpfe zusammengesteckt wurden, war schnell klar, dass der Mann auch in Herne der Chorleiter wird. Nur die Suche nach geeigneten Proberäumen gestaltete sich schwierig, letztendlich gab es jedoch eine Zusage von der Ev. Kirchengemeinde Wanne-Eickel mit dem Gemeindehaus an der Straße Göddenhoff 8. „Das freut mich total, dass wir nun bald starten können“, sagt Fronz. Los geht es jeweils am Donnerstag, 26. Januar und 2. Februar 2023, von 17 bis 18:30 Uhr. Dann sind die ersten „Castings“ geplant, dazu gibt es genügend Möglichkeiten, dass die Kinder die Verantwortlichen kennenlernen und auch direkt proben können. Wichtig ist dabei: Niemand der Nachwuchssänger wird nach Hause geschickt, wenn mal schiefe Töne zu hören sind. „Wir sind einstimmig, es wird in einer Gruppe gesungen. Wichtig ist überhaupt, den Nachwuchs zu forcieren und den Kindern eine Stimme zu geben“, hält die Jugendreferentin fest. Generell würden kleinere Kinder, mit Ausnahme vielleicht im Kindergarten, nicht mehr viel singen. „Das meiste geht nur noch über YouTube und Co.“, sagt Fronz. „Viele sind deshalb auch eher stumm, dabei lernt man beim Singen, seine Stimme zu benutzen.“ Bei den Proben sollen die neuen Chor-Mitglieder eine Vorstellung davon bekommen, was sie erwartet. Dazu gehören auch, wenn sie denn wollen, die verschiedenen Kostüme. „Das ist aber kein Muss, da sind wir flexibel. Zudem gilt: Im inhaltlichen Stück gibt es nicht nur Hauptfiguren. Auch Objekte wie beispielsweise Steine können eine Stimme bekommen, es gibt da viele kreative Möglichkeiten.“ Ohnehin sei klar: Ein „normaler“ Kinderchor würde heutzutage keine Begeisterung und keinen Zuwachs mehr auslösen, daher muss es, wie im Falle des Potter-Musicals, schon etwas Besonderes sein. Dabei wird nicht der originale Text von Harry Potter verwendet, daher auch der leicht abgewandelte Titel, sondern eine leicht andere Version, die Gerd Petersen verfasst hat. Jedoch muss es nicht beim Zauberlehrling aus Hogwarts bleiben: Kürzlich gab es vom Hattinger und Wattenscheider Kinderchor eine Aufführung mit Elsa, der Eiskönigin, bei der zwischen 25 und 30 Kinder dabei waren. „Ich bin gespannt, wie es wird. Allerdings sollten die Kinder auch eine gewisse Verpflichtung eingehen, auf die die Eltern achten müssen. Regelmäßige Teilnahme, um keine neuen Liederproben zu verpassen, ist wichtig, um das Singen zu lernen und ein besseres Gefühl für den Chor zu bekommen“, betont Heike Fronz. Daher wird eine monatliche Gebühr von fünf Euro erhoben. Nach den ersten beiden Terminen ist dann jeweils der Donnerstag zwischen 17 und 18:30 der auserkorene Probenzeitraum. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber hilfreich. Das geht per Tel bei Heike Fronz unter 0163 600 8931 oder per Mail an heike.kinderchor@gmail.com. Bei ihr oder bei Gerd Petersen (Tel 0152 38292536 und Mail chor-gerd@web.de) gibt es auch noch weitere Infos.

17 Uhr

Zwischen Herne und Recklinghausen

Linie S2: Nachts Busse statt Bahnen

Die Deutsche Bahn sperrt an mehreren Nächten jeweils die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf (Symbolbild).

Aufgrund des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn A 43 durch die Autobahn GmbH wird eine neue Eisenbahnbrücke erstellt, teilte die Deutsche Bahn (DB) am Montag (2.1.2023) mit. Daher wird die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf von Freitag, 13. Januar bis Freitag, 20. Januar 2023 ganztags sowie in den Nächten von Freitag, 20. Januar, 21 Uhr bis Freitag, 10. Februar 2023, 1 Uhr zwischen Herne und Recklinghausen Hbf gesperrt. Während der Vollsperrung wird die Oberleitung in diesen Bereichen ausgeschaltet, um neue Aufstellflächen für Oberleitungsmaste herzustellen und danach neue Oberleitungsmaste zu setzen. Aufgrund der Vollsperrung wird die S 2 während dieser Zeit zwischen Castrop-Rauxel bzw. Herne und Recklinghausen Hbf durch Busse ersetzt. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.

seit 20. Jan

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Freitag, 3. Februar

Tischler-Innung Herne / Castrop-Rauxel / Wanne-Eickel veranstalten Bewerbertag

'Born2beTischler'

Die Tischler-Innung lädt zum Bewerbertag (Symbolbild).

Die Verantwortlichen der Tischler-Innung Herne / Castrop-Rauxel / Wanne-Eickel laden am Freitag, 3. Februar 2023, zu einem Bewerbertag ein. Von 10 bis 18 Uhr besteht in der Möbelwerkstätte Eckey + Syndikus GmbH in Castrop-Rauxel (Zum Düker 12) die Gelegenheit, Einblicke in das Tischlerhandwerk zu nehmen. Die Veranstaltung richtet sich an Schüler aller Schulformen, die sich überlegen, nach ihrem mittleren Schulabschluss oder nach dem Fachabitur oder Abitur 2023 oder auch später ins Handwerk zu gehen und eventuell Tischler zu werden. Es gibt ausführliche Informationen über die Tischler-Ausbildung, die Prüfung und Lehrgänge. Ein Rundgang durch die Werkstatt und bietet Einblicke in den Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Aktive Azubis stehen vor Ort für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit der Kurzbewerbung und eines kleines Einstellungstestes. Interessierte können an der CNC-Fräse selber arbeiten und die selbst erstellten Werkstücke mitnehmen. Für die aktive Pause stehe ein Kicker zur Verfügung. Ebenso gebe es Leckeres vom Grill und Getränke. Schon ein Kurzbesuch des Bewerbertages lohne sich, eine mehrstündige oder ganztägige Teilnahme seinatürlich auch möglich.

10 Uhr

Neues Festival auf dem Markt

Winterzauber in Röhlinghausen

Grünkohl mit Mettwurst waren beim Herbstfest in Eickel der Renner. Gibt es auch beim Winterzauber.

Die Herner Eventagentur 'eventmusic-herne' plant ein neues Festival in Herne. Genauer gesagt im Stadtteil Röhlinghausen. Drei Tage lang soll der Winterzauber auf dem dortigen Marktplatz die Besucher anziehen. Von Freitag bis Sonntag, 3. bis 5. Februar 2023, laden Hütten und beheizte Zelte mit Lichtilluminationen an der großen Häuserfront zum Verweilen ein. Dazu dienen Feuerstellen nicht nur zum Aufwärmen, hier können die Kinder auch ihr Stockbrot backen. Bernd Sender, Chef der Agentur, hatte zuletzt den Eickeler Herbst und das Altstadtfest und zuletzt das Musikfestival Eickel live ins Leben gerufen, er erzählt: „Der Stadtteil Röhlinghausen, der sich die letzten Jahre zu einem attraktiven und starken Außenbezirk Hernes etabliert hat, liegt veranstaltungsmäßig praktisch seit einigen Jahren brach und das ist schade. Wir wollen mit unserem Event genau da den Hebel ansetzen, um im Kiez auch wieder die Zusammengehörigkeit zu stärken.“ Dazu beitragen soll auch das „große Angebot an Getränken und die schmackhaften Speisen". Bei der kalten Witterung sind natürlich die unterschiedlichsten Glühweinsorten fast Pflicht. Aber auch Winterbiere oder das eine oder andere Pils vom Fass wird seinen Abnehmer finden. Daneben werden Eierpunsch, Lumumba, Kakao mit Rum und Sahnehaube und natürlich auch Kinderpunsch und Softgetränke angeboten. Damit kein Gast mit leerem Magen heimgehen muss, werden die unterschiedlichsten Speisen angeboten: Im großen rustikalen Mittelalter-Stand der Schausteller Familie Dilker dampft und brutzelt es in den Pfannen, Töpfe und Grills um die Wette. Backschinken im Brötchen oder mit geschmortem Sauerkraut, Grünkohl mit Mettwurst und Rosmarinkartoffeln, Rostbratwurst, Krakauer oder Steaks vom Holzkohekgrill, frische Reibekuchen oder komplette Tellergerichte. Wer dann doch lieber etwas Süßes möchte, der wird auch fündig: An einer kleinen historischen Lokomotive werden verschiedene Sorten schmackhafter Crêpes angeboten. Und dabei soll das Treffen von Freunden und Bekannten im Vordergrund stehen, daher wird Sender beim 'Winterzauber in Röhlinghausen' auch keine Livemusik anbieten.

15 Uhr

Erstes Vernetzungstreffen in den Flottmann-Hallen

Start vom Verein 'Neuer Zirkus Ruhr'

Der Verein „Neuer Zirkus Ruhr“ lädt zum ersten Vernetzungstreffen in die Flottmann-Hallen.

Der Neue Zirkus ist vielfältig, innovativ und lebendig und findet gerade im Ruhrgebiet mit der Vielfalt der dort vorhandenen Ressourcen einen idealen Nährboden. Um die in diesem Bereich tätigen Akteur:innen bestmöglich zu fördern, muss noch viel getan werden. Deswegen hat sich im Nachwirken der Ruhrkonferenz im Jahr 2020 das Bündnis „Neuer Zirkus Ruhr“ zusammengeschlossen mit dem Ziel, eine langfristige Strategie für die Sparte Neuer Zirkus im Ruhrgebiet zu entwickeln, heißt es in einer Mitteilung. Im Jahr 2022 konnte aus dieser Initiative heraus der Verein „Neuer Zirkus Ruhr“ gegründet und ein Projektbüro eingerichtet werden, das dabei helfen soll, Zirkusschaffende, urbane Bewegungskünstler, Veranstalter und Institutionen im Ruhrgebiet in allen Projektphasen einer Bühnenproduktion von Research über Kreation, Produktion, Aufführung, Publikumsentwicklung und Vermarktung besser zu unterstützten. Daneben sollen alle vor Ort ansässigen Akteure vernetzt, Infrastrukturen weiter aufgebaut, Ressourcen gebündelt, Kontakte in die Politik ausgebaut, Fördermechanismen verbessert sowie der Bereich der Talentförderung und der Aufbau von Ausbildungsstrukturen weiter vorangetrieben werden. Mit dem Vernetzungstreffen am Freitag, 3. Februar 2023, von 17 bis 18:30 Uhr möchte der Verein den Beginn einer Reihe von Veranstaltungen markieren und den Auftakt für die Arbeit des Projektbüros setzen. Es werden der Verein und das Projektbüro mit den jeweiligen Projektzielen und Tätigkeitsbereichen vorgestellt und über neue Entwicklungen und Förderkulissen informiert. Dabei wird ganz konkret über Antragsverfahren, Förderrichtlinien und Fristen bezüglich des am 15. März 2023 beginnenden Förderzyklus des NKR-Programms (Neue Künste Ruhr) sowie über weitere Fördermöglichkeiten - zum Beispiel über Zirkus ON – aufgeklärt. Zusätzlich tritt von 20 bis 21 Uhr die „Sawdust Symphony“ mit Zirkus, Magie und Objekttheater auf (halloherne berichtete). Mit dabei sind Michael Zandl, David Eisele und Kolja Huneck. Um Anmeldung unter diesem Link wird bis Montag, 30. Januar 2023, gebeten. Alle Teilnehmer, die sich zum Vernetzungstreffen offiziell anmelden, haben Gelegenheit, sich im Anschluss das Stück Sawdust Symphony vergünstigt anzusehen. Eintritt für Teilnehmer: 10 Euro.

17 Uhr

Michael Zandl, David Eisele, Kolja Huneck

Sawdust Symphony in den Flottis

Sawdust Symphony kommen in die Flottmann-Hallen.

Es schneit auf der Flottmann-Bühne – und zwar Sägespäne! Am Freitag, 3. Februar 2023, trifft Kunst-Handwerk auf Neuen Zirkus. Artistik auf Magie. Es fliegen Hämmer durch die Luft, waghalsig werden Sägeblätter balanciert und Nägel springen aus den Planken der Holzbühne. Ab 20 Uhr geht es für 60 Minuten wild zu. Nach der Hut-Magie-Jonglage-Produktion JANUS im Oktober 21 kombiniert der Zirkusperformer Michael Zandl mit seinen Kollegen David Eisele und Kolja Huneck in der Sägemehl Symphonie“ die Leidenschaft der drei Artisten für Handwerk, technische Raffinessen und Spezialeffekte in Kombination mit absurden Situationen und subtilem Humor. Einen symphonischen Kontrast zum Stück liefern klassische Klänge. Das Stück erzählt humorvoll und originell von der menschlichen Schaffenslust und entführt das Publikum in eine einzigartige Do-it-youself-Welt. Innovativ – Erstaunlich – Ausgefallen so urteilen jedenfalls die Kritiker. Die Karten kosten im Vorverkauf über proticket.de 17 Euro, erm. 12 Euro, bis 17 Jahre 7 Euro (plus Gebühr). An der Abendkasse 22 Euro, erm. 17 Euro, bis 17 Jahre 10 Euro.

20 Uhr

Lesung über Wolfgangs kleine große Welt

Posthume Würdigung zum 70. Geburtstag

Eine ruhige Kugel konnte Wolfgang Welt in der Pförtnerloge des Schauspielhauses Bochum besonders in der aufregenden Intendanz Leander Haußmanns nicht schieben.

Er war ein Leben lang ein Außenseiter, doch mit seinem Leben zufrieden: Stellvertretend für die Stadt Bochum, dessen Stadtväter es offenbar immer noch nicht nötig haben, verneigt sich das Schauspielhaus Bochum vor Revierautor Wolfgang Welt. Anlässlich des 70. Geburtstags am Samstag (31.12.2022) des 2016 verstorbenen Ausnahmeschriftstellers lesen am Freitag, 3. Februar 2023, ab 20 Uhr im Oval Office, der intimen kleinen Keller-Spielstätte des Theaters an der Königsallee, die Ensemblemitglieder Veronika Nickl und Konstantin Bühler sowie der Autor Frank Goosen Texte des ehemaligen Theaterpförtners. Der Verlag Andreas Reiffer legte 2021 in zwei je rund 400 Seiten starken Paperbacks quasi das Gesamtwerk vor. Bislang verstreut, teils auch unveröffentlicht, befindet sich darin das Oeuvre, bis auf die größeren Romane, in kompakter Form. Dieser Ruhrpott-Schriftsteller, von manchen geringschätzend lediglich als Chronist des eigenen Lebens betrachtet, schrieb natürlich auch über sich, aber eben im Kontext seiner Zeit und seiner Umgebung. So beobachtete er ganz genau das Alltagsleben seiner Umwelt, fixierte es schriftlich, macht sich zum Zeitzeugen. Ist so auch begehrter Autor u.a. für die „Süddeutsche Zeitung“, wenn es darum für die Nachbarstädter geht, Abschied vom das Stadtleben prägenden Opelwerk zu nehmen. Wer kann schon zwei so prominente und renommierte Fürsprecher wie Willy Winkler und Peter Handke vorweisen? Welts „oral history“ aus seinem Kiez im Bochumer Osten macht ihn für Zeitkritiker und Schriftsteller Winkler zum größten Erzähler des Ruhrgebiets; der spätere Literaturnobelpreisträger Handke ermunterte den Langendreerer Literaten stetig. „Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe“, sein bekanntestes Buch ist, welcher Autor des Ruhrgebiets kann das für sich in Anspruch nehmen, im Suhrkamp-Verlag erschienen. Seine Musikkritiken u.a. auch über die Wanne-Eickeler Formation „Vorgruppe“ sind in „Kein Schlaf bis Hammersmith“ nun nachzulesen. „Indem Welt zunehmend gelebtes Leben in seine Texte über Musik und Literatur einfließen lässt - ein außergewöhnliches und auch mutiges Vorgehen -, nimmt er die Leser im wahrsten Sinne des Wortes mit. Welt tritt ungeheuer meinungsstark auf, nach der Lektüre weiß man immer genau, wie er die Platte, das Buch, den Film, das Theaterstück fand, eine Konsequenz, die heutige Kritiken nur selten aufweisen. Seine Erzählungen sind lakonisch-lässig, immer unverstellt, hoch-assoziativ. Sie haben einen unverwechselbaren Sound, zwischen den Zeilen schimmert staubtrockener Humor.“ So beschreibt Herausgeber Martin Willems vom Düsseldorfer Heinrich-Heine-Institut, das den Nachlass des Schriftstellers betreut, das Wirken Welts als einmalig. Schnupperstudent, Schallplattenverkäufer, Musik- und Literaturkritiker für Szene- und Insidermagazine, Romanautor, Nachtportier am Schauspielhaus Bochum: Ausgestattet mit einem großen Faible für London weilte Welt mehrfach in der britischen Hauptstadt und Musikmetropole. Ob er nun als der Vorreiter der Pop-Literatur genannt wird, es wäre ihm vermutlich egal gewesen. Was Fakt ist: Der Schreiber von der Wilhelmshöhe hatte mit einer Erkrankung zu leben, sich damit einzurichten. Wenn seine Mutter noch zu deren Lebzeiten und das Schauspielhaus Bochum in einem kurzen Nachruf von einem Geheimnis dieser Autorenpersönlichkeit sprachen, dann ist es vielleicht dies: Schriftsteller zu werden war sein erklärtes Ziel, doch um davon leben zu können, hatte er sich mit seinem Handicap abzufinden. Was ihm trotz und alledem mit großer Lakonie, Lässigkeit und auch Würde gelungen ist. In jungen Jahren Fan von Buddy Holly und anderen Rock'n'Rollern bevorzugte der Nachtdienstler bei seiner Arbeit zuletzt den sanften Schlagersound von WDR 4. In einem Brief an die damalige Bochumer Kulturdezernentin Ute Canaris schrieb Welt seinerzeit, er habe gedacht, während Leander Haußmanns Intendanz eine ruhige Kugel schieben zu können. Aber Pustekuchen: bis vier, fünf Uhr sei jede Nacht Betrieb in der Kantine gewesen und er musste Eindringlinge abwehren, die da auch billiges Bier saufen wollten. „Ich hab jedenfalls die ganze Zeit keine Ruhe, schon gar nicht zum ­Schreiben. In der letzten Stunde muss ich noch einen Rundgang machen, bei dem ich nicht selten in Haußmanns Büro den Flipper und den Sender Viva im Fernsehen ausschalten muss“, beklagte sich Welt bitter. Mit der letzten Inszenierung der Ära des Intendanten Matthias Hartmann, Eugene O’Neills „Hughie“, die am 21. Mai 2005 Premiere im Theater unter Tage, dem heutigen Oval Office, feierte, bescherte Regisseur Marc Lunghuß dem gestressten Nachtpförtner die erste und einzige Rolle als Schauspieler – als stummer Wiedergänger der Titelfigur. Wolfgang Welts radikal subjektiven und meinungsstarken Äußerungen bekamen auch Zeitgenossen aus unserer Stadt zu „spüren“. So bezeichnete er den Schriftsteller Volker W. Degener als schreibenden Hauptkommissar, den Theatermacher Willi Thomczyk als notorischen Nichtskönner und glücklosen Künstler. Torwartlegende Hans Tilkowski war für ihn lediglich ein Handwerker, wünschte er sich den Herner Vorzeigefußballer doch eher als Zerberus, in Anlehnung an den Höllenhund aus der griechischen Mythologie. Und einen ganz privaten Bezug zu Wanne-Eickel findet sich in dem Umstand, dass sein Bruder seit vielen Jahren dort der Liebe wegen lebt. Auch andere Persönlichkeiten stutzte und putzte er runter und zurecht. In kürzester Zeit wurde Welt seinerzeit vom Stadtmagazin-Zeilenschmierer zum Gonzo-Rockkritiker, dessen grob gedrechselte Hasslatten gegen die damals angesagte Neue Deutsche Welle im Allgemeinen und die Deutschrockstars Herbert Grönemeyer, Marius Müller-Westernhagen und Heinz Rudolf Kunze im Besonderen enorme Anziehungskraft besaßen. „Das hättest du auch schreiben können, wenn du schreiben könntest“, bemerkt er in einer ausnahmsweise lobenden Kritik über einen PENcil haltenden Ruhrpott-Lyriker. „WoW“, Wolfgang Welts Kürzel, sagte eigentlich alles.

20 Uhr

Duo „Stout“ präsentiert seine Songs

Folk im Schollbrockhaus

Die Band Stout spielt im Schollbrockhaus.

Auch das zweite Konzert der Reihe Folk im Schollbrockhaus führt das Publikum nach Irland. Das Duo „Stout“ präsentiert am Freitag, 3. Februar 2023, ab 20 Uhr seine Versionen von bekannten Liedern. Mario und Simon bilden das Duo Stout. In einer Mitteilung heißt es: „Sie haben sich auf die Mission begeben, bekannten und unbekannten Songs und Tunes aus dem ganzen Spektrum der irischen Folk-Musik ihren eigenen Stempel aufzudrücken. So lassen sie selbst den bekanntesten Gassenhauer wieder frisch und neu erklingen. Im Programm der zwei Vollblut-Musiker tauchen die bekannten Pub-Songs und Balladen neben modernen und unbekannten Kompositionen auf. Außerdem erklingen die im Irish Folk beheimateten instrumentalen Tunes als auch Eigenkompositionen.“ Doch all dies habe bei Stout eines gemeinsam: Völlig unvoreingenommen werde die Musik von ihrem Kern aus neu gedacht und arrangiert. Der überraschend volle, breite Sound des Duos entstehe zum Einen durch die vielfältige Instrumentierung: Neben ihrem „Standard“ aus Kuzynas Gitarre und Scherers Banjo erklingen alle erdenklichen Kombinationen zweier Gitarren, des Banjos, der Mandoline und des Akkordeons. Eben jedes Mal so, wie es Stück und Arrangement erfordern. Doch der Kern des Stout-Sounds sei der feinfühlig aufeinander abgestimmte, harmonische Gesang, heißt es weiter in der Mitteilung. Beide seien leidenschaftliche, talentierte Sänger, die ihre charakteristischen Stimmen voll auszunutzen wissen. Dadurch erklingen alle Emotionen von zerbrechlich und zart, über humorvoll-augenzwinkernd bis hin zu rau und wütend und ziehen den Zuhörer in ihren Bann. Aber Stout bieten live noch wesentlich mehr als „nur“ liebevoll und gekonnt arrangierte Musik: Von Anfang an ziehen sie das Publikum auf ihre Seite. Ihre starke Bühnenpräsenz, ihre humorvolle, sympathische Art sowohl während der Stücke als auch dazwischen und das hohe Maß an Musikalität lassen niemanden unberührt. Zudem seien Stout laut eigener Aussage eine interaktive Band: Mitklatschen, Singen, Tanzen und mehr seien ausdrücklich erwünscht, um den Abend für beide Seiten der Bühne unvergesslich zu machen. Stout erzeugen durch ihre Instrumentierung und den feinfühlig abgestimmten, zweistimmigen Gesang einen vollen, breiten Sound, den man von einem Duo nicht erwartet. Dazu ziehen die zwei mit ihrer offenen, sympathischen Art, viel Humor und großer Leidenschaft für ihre Musik das Publikum direkt auf ihre Seite. „So ist ein Abend mit Stout großes, einzigartiges Entertainment und alle gehen glücklich nach Hause“, heißt es abschließend. Für das Konzert gibt es noch einige Restkarten für 12 Euro eventim.de oder für 15 Euro an der Abendkasse.

20 Uhr

Zwischen Herne und Recklinghausen

Linie S2: Nachts Busse statt Bahnen

Die Deutsche Bahn sperrt an mehreren Nächten jeweils die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf (Symbolbild).

Aufgrund des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn A 43 durch die Autobahn GmbH wird eine neue Eisenbahnbrücke erstellt, teilte die Deutsche Bahn (DB) am Montag (2.1.2023) mit. Daher wird die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf von Freitag, 13. Januar bis Freitag, 20. Januar 2023 ganztags sowie in den Nächten von Freitag, 20. Januar, 21 Uhr bis Freitag, 10. Februar 2023, 1 Uhr zwischen Herne und Recklinghausen Hbf gesperrt. Während der Vollsperrung wird die Oberleitung in diesen Bereichen ausgeschaltet, um neue Aufstellflächen für Oberleitungsmaste herzustellen und danach neue Oberleitungsmaste zu setzen. Aufgrund der Vollsperrung wird die S 2 während dieser Zeit zwischen Castrop-Rauxel bzw. Herne und Recklinghausen Hbf durch Busse ersetzt. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.

seit 20. Jan

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Samstag, 4. Februar

Band präsentiert 'Die Dramatik der Vergeblichkeit'

'Rondoprinz': Neue CD und neue Konzerte

Christian Bigos ist der "Rondoprinz" - nun gibt es eine neue CD mit dem Titel „Die Dramatik der Vergeblichkeit“.

Der Rondoprinz kehrt zurück: Der Singer und Songwriter Christian Bigos macht das aber nicht allein. Er hat mit der CD „Die Dramatik der Vergeblichkeit“ einen neuen Tonträger mit neun Liedern herausgebracht. Für seine neuen Live-Konzerte hat er sich mit Wolfgang Flunkert (Schlagzeug), Benedikt Weber (Keyboards) und Axel Bossmann (Bass) Unterstützung ins Boot geholt. Anfangen hat Bigos in den 90er-Jahren mit der Band „Your finest Drops“, bevor die Band sich 2000 auflöste und der „Rondoprinz“ auf der Bildfläche erschien. Der Name ist übrigens nach einer Waschmaschine aus Dänemark benannt. Nachdem es vorher nur englische Songs gab, sang Bigos fortan auf Deutsch. Jedoch folgte ab 2010, nachdem ein Jahr zuvor noch der dritte Platz beim deutschen Rock- und Poppreis für das beste Musikvideo und das beste Arrangement heraussprang, eine lange Pause. Ein Unfall, mehrere Krankenhausaufenthalte und verschiedene Komplikationen verursachten mehrere Neustarts, bis es Bigos wieder besser ging. „Man muss das aber so akzeptieren, wie es ist“, sagt „Rondoprinz“ heute. „Ich habe mich am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen.“ Seitdem sei die Musik positiv gestimmt und bringe gute Laune mit sich. „Ich will zeigen: Hey, es geht weiter“, berichtet Bigos. Manch einer seiner alten Weggefährten wunderte sich bei einem Anruf von Bigos mit den Worten: „Ich dachte, du wärst schon tot.“ Erst ab 2019 gab es dann wieder regelmäßiger Musik. Vor drei bis vier Jahren traf er Wolfgang Flunkert wieder, den er schon aus Zeiten an der TU Dortmund kannte. Flunkert war schnell von der Musik angetan, nun unterstützt der Organist und Kreiskantor der Evangelischen Kreuzkirchengemeinde als Schlagzeuger. Mit Tom Liwa tauchte ebenfalls vor kurzer Zeit ein alter Freund wieder auf. Liwa sang auf einer Komposition von Christian Bigos sein Lied zum Geburtstag von Kate Bush. „Metahill“ wurde im Sommer 2022 veröffentlicht und vielerorts begeistert aufgenommen. Das aktuelle Projekt soll nun als „musikalischer Aufbruch“ gelten. „Dabei steht jeder Song für sich, es ist kein Konzeptalbum. Insgesamt ist es jetzt eher rockiger und nicht mehr so verhalten. Jetzt geht die Musik mehr geradeaus, es ist mehr Dampf drauf“, beschreibt der 52-jährige Rondoprinz seine neuen Lieder. Insgesamt sei es gitarrenlastiger Rock und Pop. Die neue CD erscheint am Samstag, 28. Januar 2023, und ist bei Rondoprinz-Konzerten, bei der Druckerei A. Budde, Berliner Platz 6a, und im Secondhand Musicland, Pastoratstraße 4, zum Preis von 15 Euro. Am Samstag, 4. Februar 2023, gibt es das Release-Konzert im Gemeindehaus der Kreuzkirche. Bis zu 100 Personen können dabei sein, der Eintritt ist frei, um eine Hutspende wird gebeten - die neue CD wird dabei auch signiert. Hier gibt es weitere Infos und Auftritte

AquaSchool Herne bietet neues Angebot

Kursus für 'Musik- und Bewegungszwerge'

Aquapädagogin Marina Lohmann leitet die Aquaschool Herne.

Es gibt Neuigkeiten aus der AquaSchool- Schwimmschule: Ab Samstag, 4. Februar 2023, startet das neue Bewegungsangebot Musik- und Bewegungszwerge für Kinder ab vier Jahren. In einer Mitteilung an die Redaktion heißt es: „Bei dem Bewegungsangebot mit Kindermusik sollen die sportmotorischen Fähigkeiten geweckt und gestärkt werden. In verschiedenen Parcours soll jede Woche ein Entwicklungsbereich von Motorik über Wahrnehmung bis zur physisch-emotionalen und kognitiven Entwicklung gestärkt werden.“ In der letzten Kursstunde würden dann die Kinder das Erlernte in einem Abschlussparcours zeigen. Abschließend heißt es: „Wichtig ist, dass bei allem der Spaß an erster Stelle steht und die Kinder ohne Druck in jeder Stunde kleine Erfolge feiern können. Hier gehts zum Kursus.

10 Uhr

Hochzeitsmesse im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen

Ideen rund um das Thema Heiraten

Alles rund um Thema Hochzeit gibts im Februar 2023 in Recklinghausen.

Am Samstag, 4. und Sonntag, 5. Februar 2023, zeigen Aussteller im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen alles, was sie sich unter einer Traumhochzeit vorstellen. Es geht los bei extravaganter Brautmode und exklusiver Bräutigammode über Brautmake-up, Trauringe, Hochzeitsdekoration, Veranstaltungstechnik bis Feuershow, von Fotografie, Hochzeitstorten bis zu freien Trauungen. Zum Programm der Messe gehört an beiden Tagen gleich zu Beginn um 11 Uhr die Aktion die „TÜTE“. Die ersten 300 Gäste erhalten eine Tüte gefüllt mit Gratis-Proben, Gutscheinen und Geschenken. Zur Begrüßung gibt es für alle Besucher ein Glas Prosecco. Zur Ausstellung schreibt der Veranstalter: „Die perfekte Eventlocation, die persönlich gestaltete Einladungskarte, die passende Hochzeitsdekoration oder das „eine“ ideale Brautkleid. Um diese Fragen dreht es sich bei der Hochzeitsmesse im Ruhrfestspielhaus. Juweliere zeigen Unikatschmuck oder bieten einen Trauringschmiedekurs an, um den eigenen Ehering zu kreieren. Man kann mit einem Hochzeitsplaner über spezielle Angebote sprechen, den passenden Bräutigamanzug finden, sich über Möglichkeiten einer freien Trauung informieren, den perfekten Hochzeitsfotografen oder das Highlight für die Mitternachtsshow entdecken.“ Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.suwa.de/hochzeitsmesse sowie bei der Messeleitung unter der Telefonnummer 05258-3581.

11 Uhr

Neues Festival auf dem Markt

Winterzauber in Röhlinghausen

Grünkohl mit Mettwurst waren beim Herbstfest in Eickel der Renner. Gibt es auch beim Winterzauber.

Die Herner Eventagentur 'eventmusic-herne' plant ein neues Festival in Herne. Genauer gesagt im Stadtteil Röhlinghausen. Drei Tage lang soll der Winterzauber auf dem dortigen Marktplatz die Besucher anziehen. Von Freitag bis Sonntag, 3. bis 5. Februar 2023, laden Hütten und beheizte Zelte mit Lichtilluminationen an der großen Häuserfront zum Verweilen ein. Dazu dienen Feuerstellen nicht nur zum Aufwärmen, hier können die Kinder auch ihr Stockbrot backen. Bernd Sender, Chef der Agentur, hatte zuletzt den Eickeler Herbst und das Altstadtfest und zuletzt das Musikfestival Eickel live ins Leben gerufen, er erzählt: „Der Stadtteil Röhlinghausen, der sich die letzten Jahre zu einem attraktiven und starken Außenbezirk Hernes etabliert hat, liegt veranstaltungsmäßig praktisch seit einigen Jahren brach und das ist schade. Wir wollen mit unserem Event genau da den Hebel ansetzen, um im Kiez auch wieder die Zusammengehörigkeit zu stärken.“ Dazu beitragen soll auch das „große Angebot an Getränken und die schmackhaften Speisen". Bei der kalten Witterung sind natürlich die unterschiedlichsten Glühweinsorten fast Pflicht. Aber auch Winterbiere oder das eine oder andere Pils vom Fass wird seinen Abnehmer finden. Daneben werden Eierpunsch, Lumumba, Kakao mit Rum und Sahnehaube und natürlich auch Kinderpunsch und Softgetränke angeboten. Damit kein Gast mit leerem Magen heimgehen muss, werden die unterschiedlichsten Speisen angeboten: Im großen rustikalen Mittelalter-Stand der Schausteller Familie Dilker dampft und brutzelt es in den Pfannen, Töpfe und Grills um die Wette. Backschinken im Brötchen oder mit geschmortem Sauerkraut, Grünkohl mit Mettwurst und Rosmarinkartoffeln, Rostbratwurst, Krakauer oder Steaks vom Holzkohekgrill, frische Reibekuchen oder komplette Tellergerichte. Wer dann doch lieber etwas Süßes möchte, der wird auch fündig: An einer kleinen historischen Lokomotive werden verschiedene Sorten schmackhafter Crêpes angeboten. Und dabei soll das Treffen von Freunden und Bekannten im Vordergrund stehen, daher wird Sender beim 'Winterzauber in Röhlinghausen' auch keine Livemusik anbieten.

12 Uhr

Mark Twains letzte Erzählung in Bochum

Der geheimnisvolle Fremde

Furiosen Pas de quatre mit (vorn, v.l.) Maria Trautmann, Lea Kallmeier, William Cooper und Lukas von der Lühe.

Im kleinen, verschlafenen österreichischen Ort „Eselsdorf” des Jahres 1590, erklärt uns der auch als Erzähler fungierende Theodor (William Cooper), scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Auf der Videowand an der Stirnseite der einstigen „Zeche 1“ im Bochumer Süden, wo sich Stück für Stück das Mosaik eines idyllischen Dorfes zusammenfügt. Und jedenfalls als Schüler. Müssen sich Theodor und seine Klassenkameraden Nikolaus (Lukas von der Lühe) und Seppi (Maria Trautmann) doch nicht sonderlich anstrengen: Wissen bedeutet für die „Allerweltsmenschen“, worunter das gemeine Volk zu verstehen ist, nichts Gutes, Gottesfurcht ist wichtiger. Meinen jedenfalls die beiden Pater im Sprengel, Peter (sorgt am Smartboard rechterhand auch für die außergewöhnlichen Visuals: Michael Habelitz) und Adolf (Lühe). Eines Tages taucht ein merkwürdiges Wesen in Schlips und Kragen (in Grautönen fein abgestufte Kostüme: Ester van de Pas) auf, das sich als Engel ausgibt und behauptet, die Nichte des Teufels zu sein. Es ist freilich der Satan (Lea Kallmeier), der sich mit den fröhlich tanzenden Kindern zu einem furiosen Pas de quatre auf dem von einer u-förmigen Spielfläche umgebenden Podest (Choreographie: Arthur Schopa) vereint. Und das Trio mit seinen übernatürlichen Fähigkeiten bannt, kann er doch Gedanken lesen, in der Zeit reisen und sogar den Lauf des Schicksals verändern. So als Pater Peter seine Geldbörse verloren hat. Als er sie im Beisein der Kinder wiederfindet, freut er sich nach einigen moralischen Bedenken über die wundersame Dukaten-Vermehrung, kann er doch nun seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Doch Pater Adolf behauptet vor dem Richter (Manuel Loos), sein Amtsbruder habe ihm das Geld gestohlen. Der Satan verspricht den Kindern, dass der von ihnen verehrte Peter nicht verurteilt wird. Er hält sein Versprechen, aber auf seine Weise: Pater Peter wird freigesprochen, verliert aber gleichzeitig den Verstand. Er hält sich nun für den Kaiser – und damit für einen glücklichen Menschen. Den darob unzufriedenen Kindern antwortet der Satan: „Wer klaren Geistes ist, kann nicht glücklich sein.“ An seiner 1916 posthum aus dem Nachlass herausgekommenen 160-seitigen Erzählung „The Mysterious Stranger“ hat der amerikanischen Autor Mark Twain (1845 – 1910) mit Unterbrechungen von 1897 bis 1908 gearbeitet. Er schrieb mehrere Versionen der Geschichte, aber jede von ihnen handelt von einem übernatürlichen Charakter namens „Satan“ oder „Nr. 44“. In ihnen geht es um menschliche Abgründe wie Krieg, Folter, Mobbing und Hexenverbrenungen. Aber auch um große philosophisch Fragen: Ist „Sünde“ eine menschliche Bestimmung wie „Gut“ und „Böse“, „Gott“ und „Teufel“? Wo bleibt das göttliche Erbarmen, wenn zwei kleine Kinder ertrinken? Das moralische Bewusstsein soll angeblich den Menschen von den Tieren unterscheiden. Was aber gilt in Kriegszeiten ein Menschenleben? Der Satan behauptet: Der moralische Mensch hat die Wahl – und entscheidet sich zu 90 Prozent für das Unrecht. Weshalb Menschen sich wie Schafe verhalten: Sie folgen den Mächtigen ohne eigenen Willen, gehorchen schweigend. Krieg, immer wieder Krieg – bis hin zu Star Wars. „Wo führt das hin?“ fragt der Satan. Und gibt selbst die Antwort: „Nirgendwohin!“. Kann Theodor ihm widersprechen? Das Leben ein Traum behauptete schon der spanische Dramatiker und Poet Pedro Calderón de la Barca in seinem 1635 in Madrid uraufgeführten Versdrama „La vida es sueño“. Daran schließt der junge Satan in Mark Twains Erzählung, deren sämtliche Fassungen unvollendet blieben, an, als er sich nach einem Jahr von den Kindern des österreichischen Dorfes verabschiedet. Martina van Boxen, die von 2005 bis 2018 das Junge Schauspielhaus Bochum leitete, bevor sie ans Staatstheater Kassel ging, hat mit ihrer eigenen Adaption der deutschen Übersetzung von Oliver Fehn, die 2012 im Pandämonium Verlag erschienen ist, erstmals wieder an alter Wirkungsstätte inszeniert. „Rhythm Is It!“ könnte, frei nach der eindrucksvollen Doku von Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansch, das Motto des musikalischen Leiters Manuel Loos sein, der linkerhand für perkussive Live-Klänge und Geräusche sorgt, während die auch als A-capella-Sänger überraschenden Darsteller zwischendurch immer wieder zu Trommeln und elektronischen Instrumenten greifen. In Verbindung mit den bisweilen an surreale Bildwelten, aber auch die politischen Fotomontagen John Heartfields erinnernden Live-Visuals von Michael Habelitz gelingt Martina van Boxen binnen gut einer Stunde eine äußerst lebendige Inszenierung dieser sehr philosophisch-hintergründigen Geschichte über den moralischen Hochmut sich selbst als Krönung der Schöpfung haltender Menschen. „Der geheimnisvolle Fremde“ feierte am 29. Januar 2023 im Theaterrevier an der Prinz-Regent-Straße (neben der „Zeche“) in Bochum Premiere und steht, neben zahlreichen vormittäglichen Schulaufführungen, vorerst noch dreimal als Familienvorstellungen für alle ab 13 Jahren auf dem Spielplan, Karten unter schauspielhausbochum.de oder Tel 0234 – 33 33 55 55.

18 Uhr

„Lucrezia Borgia“ in Essen

Fülle des Wohlklangs

„Lucrezia Borgia“: Marta Torbidoni als Donna Lucrezia Borgia und Francesco Castoro als ihr Sohn Gennaro.

Bereits vor zwei Jahren sollte Gaetano Donizettis hierzulande kaum bekannte Oper „Lucrezia Borgia“ als zweite Produktion des Regisseurs und Bühnenbildners Ben Baur im Essener Aalto Musiktheater herauskommen. Was die Corona-Pandemie verhinderte. Am Samstag (26. 11.2022) war es endlich soweit – vor so gut wie ausverkauftem Haus. Doch wenn mit Dr. Merle Fahrholz die (neue) Intendantin vor Beginn der, soviel vorweg, nach gut zweieinhalb beglückenden Stunden mit stehenden Ovationen gefeierten Aufführung vor den Vorhang tritt, gibt’s normalerweise schlechte Nachrichten. Diesmal wurden sie mit guten Nachrichten zumindest wettgemacht: Krankheitsbedingt musste die Aalto-Sopranistin Jessica Muirhead ihren Premierenauftritt in der Titelpartie absagen. Und mit ihr gleich zwei weitere Ensemblemitlieder mit der Mezzosopranistin Liliana de Sousa und dem Bass Baurzhan Anderzhanov. Doch damit noch nicht genug: Mit dem Bass-Bariton Almas Svilpa, seit vielen Jahren gern gesehener Gast am Essener Opernplatz, fiel auch noch der Sänger des Don Alfonso aus. Umso erleichterter waren alle Beteiligten, das der Gennaro der Baur-Inszenierung, der italienische Tenor Francesco Castoro, ab 28. Dezember 2022 auch in der Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis „La Traviata“ am Aalto zu genießen, Anfang Mai 2022 am Teatro Communale di Bologna eine Woche lang en suite diese Partie an der Seite eines Quartetts erstklassiger Belcanto-Gesangssolisten gesungen hatte, die sämtlich bereit waren, für die Erkrankten kurzfristig einzuspringen: Davide Giangregorio aus Bologna, der als Don Alfonso nun sein Deutschland-Debüt gegeben hat, Marta Torbidoni, aktuell aus Antwerpen, als Donna Lucrezia Borgia, Na’ama Goldman aus Berlin als Maffio Orsini und Tommaso Caramia aus Palermo als Don Apostolo Gazella. Papsttochter, angebliche Geliebte des eigenen Bruders, Giftmischerin, Mörderin – und jedenfalls Femme fatale: Um die italienische Fürstin Lucrezia Borgia (1480-1519) bilden sich bis heute Legenden aus historisch verbrieften Partikeln, gezielten Fake News und mythenbildender reiner Fiktion. Als erster hat sich Victor Hugo 1833 in seinem Schauspiel „Lucrèce Borgia“ mit Dichtung und Wahrheit beschäftigt, das Gaetano Donizetti noch im selben Jahr zu seinem am 26. Dezember 1833 im Teatro alla Scala in Mailand uraufgeführten „Melodramma“ in einem Prolog und drei Akten inspirierte. Darin hat Donna Lucrezia Borgia ihren unehelichen Sohn Gennaro abseits des Hofes von Ferrara aufziehen lassen, um ihn vor allen Intrigen zu schützen. Als sich beide zufällig begegnen, berichtet er von seiner großen Zuneigung zu der ihr unbekannten Mutter – und Lucrezia bringt ihn, ohne sich zu erkennen zu geben, unweit des Palastes unter. Was zum einen bei Gennaros Freunden, darunter Maffio Orsini, nicht gut ankommt, welche die Tochter des Papstes Alexander VI. als skrupellose Politikerin und Mörderin beschimpfen. Und zum anderen ihren Gatten, Herzog Alfonso d’Este, eifersüchtig macht, angestachelt durch seinen Diener Rustighello (Mathias Frey). Nun setzt sich eine Spirale von Hass und Gewalt in Gang, bei der es am Ende nur Verlierer gibt – und Tote. Gleich zu Beginn bei der nur kurzen Sinfonia setzt Ben Baur ein Zeichen, indem er in einer stummen Szene in Entsprechung zur Vorlage Victor Hugos Gennaro seine Mutter Lucrezia erdolchen lässt. Seine mit Stilelementen der Renaissance eher spärlich ausgestattete Einheitsbühne ist Außen- und Innenraum zugleich, der Vorhang ersetzt zeitraubende Umbauten bei den häufigen Szenenwechseln. In seiner Kammerspiel-Inszenierung rückt Baur das Trio aus Don Alfonso, Donna Lucrezia und Gennaro ganz in den Mittelpunkt: Stimmungen sind ihm wichtiger als spektakuläre Szenen. Was zur höchst abwechslungsreichen Musik Donizettis passt, der es an verdihaften Paukenschlägen mangelt: Es ist die Fülle des Wohlklangs aus lebhafter Leichtigkeit, romantischem Pathos, schmelzenden Belcanto-Kantilenen und tragischer Dramatik. Der musikalische Leiter und designierte Generalmusikdirektor Andrea Sanguinetti spricht von einer „Essener Fassung“, welche die Titelheldin vom blutdrünstigen Image zu befreien trachtet – von ihrer Auftrittsarie „Com‘ è bello“ im Prolog bis zur Cabaletta „Era desso il figlio mio“ am Ende des 2. Aktes. Immer wieder, und das erklärt sich nicht auf den ersten Blick, nimmt Ben Baur Bezug zur historischen Person Lucrezia Borgia, wenn etwa fünf kleine Kinder als „Geisterfiguren“ an die zahlreichen Fehl- und Totgeburten dieser Frau erinnern, die zum Spielball der (Kirchen-) Politik gemacht wurde, bereits im Kindesalter zweimal verlobt wurde und dreimal heiratete. Oder Lucrezia ihren Gatten Don Alfonso coram publico ohrfeigt, für den Regisseur Sinnbild der gefühlten Überlegenheit einer Frau, die in Abwesenheit ihres Vaters wochenlang selbst auf dem Papstthron im Vatikan saß und die Geschicke der nach eigenem Verständnis allein seligmachenden Kirche leitete. Andererseits liebt Baur surreale Momente wie diese: Als der römische Adlige Maffio Orsini (stets eine Hosenrolle für eine Koloratur-Mezzosopranistin) im zweiten Akt seinen besten Freund Gennaro zum Fest der Fürstin Negroni locken möchte, tritt er als eine Art Erscheinung der Lucrezia auf. Kurzum: Gaetano Donizettis „Lucrezia Borgia“ ist ganz unabhängig von der augenblicklichen Essener Ensemble-Situation eine Entdeckung, mit dieser aus der Not heraus geborenen Besetzung aber ein unbedingtes Muss! Karten für das Melodramma in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln im Wert von 11 bis 49 Euro gibt es auf der Homepage oder am TicketCenter am II. Hagen 2 Mo 10 bis 16 Uhr; Di-Fr 10 bis 17 Uhr; Sa 10 bis 14 Uhr. Oder an der Aalto-Kasse: Di-Sa 13 bis 18 Uhr.

19 Uhr

Zwischen Herne und Recklinghausen

Linie S2: Nachts Busse statt Bahnen

Die Deutsche Bahn sperrt an mehreren Nächten jeweils die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf (Symbolbild).

Aufgrund des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn A 43 durch die Autobahn GmbH wird eine neue Eisenbahnbrücke erstellt, teilte die Deutsche Bahn (DB) am Montag (2.1.2023) mit. Daher wird die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf von Freitag, 13. Januar bis Freitag, 20. Januar 2023 ganztags sowie in den Nächten von Freitag, 20. Januar, 21 Uhr bis Freitag, 10. Februar 2023, 1 Uhr zwischen Herne und Recklinghausen Hbf gesperrt. Während der Vollsperrung wird die Oberleitung in diesen Bereichen ausgeschaltet, um neue Aufstellflächen für Oberleitungsmaste herzustellen und danach neue Oberleitungsmaste zu setzen. Aufgrund der Vollsperrung wird die S 2 während dieser Zeit zwischen Castrop-Rauxel bzw. Herne und Recklinghausen Hbf durch Busse ersetzt. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.

seit 20. Jan

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Sonntag, 5. Februar

Pfarrkirche St. Georg, Bensheim

Katholischer Gottesdienst live im ZDF

Pfarrkirche St. Georg, Bensheim.

Am ersten Sonntag im Februar, 5. Februar 2023, wird der Gottesdienst ab 9:30 Uhr im ZDF live aus der Pfarrkirche St. Georg, Bensheim, übertragen. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stehen Jesu Worte Jesu vom „Salz der Erde“ und dem „Licht der Welt“. Pfarrer Förg sieht die Worte als Orientierung für Christen vorbildhaft in der Gesellschaft zu leben. Am Ende der Gottesdienstübertragung wird Pfarrer Förg allen, die über die Medien mitfeiern, den traditionellen Blasiussegen erläutern und dann spenden. Mit der Segensformel bittet er für die Gläubigen um Schutz „vor Halskrankheiten und allem Bösen“. Die im klassizistischen Stil erbaute Kirche St. Georg liegt in Bensheim an der Bergstraße. Pfarrer Förg arbeitet dort als Schulpfarrer und Seelsorger der italienischen Gemeinde. Vielen Menschen ist er bekannt, weil er über die sozialen Medien täglich den „Tagessegen“ erteilt. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes liegt bei Regionalkantor Gregor Knop. Er singt das „Junge Vokalensemble St. Georg Bensheim“. Im Anschluss an den Gottesdienst können die Zuschauer und Mitfeiernden bis 18 Uhr unter der Nummer 0700 14141010 Gesprächspartner der Gemeinde telefonisch erreichen.

9:30 Uhr

ZDF überträgt Andacht aus St. Georg in Bensheim

Gottesdienst im TV

Das ZDF überträgt einen Gottesdienst. (Symbolbild).

Das ZDF überträgt am Sonntag, 5. Januar 2023, ab 9:30 aus der Kirche St. Georg in Bensheim. Am Ende werde an alle, die über die Medien mitfeiern der traditionelle Blasiussegen gespendet. Mit dem Segen werde Gläubigen Schutz vor 'Halskrankheiten und allem Bösen' gegeben. Im Anschluss an den Gottesdienst ist das Zuschauertelefon zu erreichen. Bis 18 Uhr können sich Interessierte unter Tel 0700 14141010 melden. Mehr Infos gibt es online.

9:30 Uhr

Ev. Kirchenkreis Herne informiert

Zentrale Gottesdienste zum 'KirchentagsSonntag'

Die evangelische Kreuzkirche am Europaplatz bietet ebenfalls einen Gottesdienst an.

Der Deutsche Evangelische Kirchentag findet in diesem Jahr vom 7. bis 11. Juni in Nürnberg statt. Zur Einstimmung gibt es im Vorfeld am Sonntag, 5. Februar 2023, einen so genannten „KirchentagsSonntag“, an dem in vielen Evangelischen Gemeinden in Deutschland besondere Gottesdienste gefeiert werden. In Herne gibt es zu diesem Anlass am Sonntag, 5. Februar 2023, zwei Gottesdienste - einer für Erwachsene um 10 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp 78 mit Abendmahl und viel Musik sowie einer für Familien und Kinder mit vielen Mitmach-Aktionen um 11:15 Uhr in der Kreuzkirche. Außerdem gibt es für Westfalen um 14 Uhr einen zentralen Jugendgottesdienst in der Neustädter Marienkirche am Papenmarkt 10 in Bielefeld, der online mitgefeiert werden kann. Der Link ist einfach zu erreichen über die Facebook-Seite des Kirchenkreises Herne. Weiterer Hinweis: Wer sich zur Teilnahme am Kirchentag anmeldet, sollte sich im Büro seiner Gemeinde melden, damit die Kirchentagsbeauftragten des Kirchenkreises Herne eine gemeinsame Unterbringung für die Teilnehmenden aus dem Kirchenkreis Herne organisieren können

10 Uhr

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

10 Uhr

Gottesdienst im Radio

Der Gottesdienst wird am Sonntag, 5. Februar 2023, auf Deutschlandfunk übertragen.

Am Sonntag, 5. Februar 2023, wird ab 10:05 Uhr ein Gottesdienst übers Radio übertragen. Der Gottesdienst findet in der Kirche St. Konrad in Stuttgart statt. Übertragen wird der Gottesdienst auf Deutschlandfunk.

10:05 Uhr

Hochzeitsmesse im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen

Ideen rund um das Thema Heiraten

Alles rund um Thema Hochzeit gibts im Februar 2023 in Recklinghausen.

Am Samstag, 4. und Sonntag, 5. Februar 2023, zeigen Aussteller im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen alles, was sie sich unter einer Traumhochzeit vorstellen. Es geht los bei extravaganter Brautmode und exklusiver Bräutigammode über Brautmake-up, Trauringe, Hochzeitsdekoration, Veranstaltungstechnik bis Feuershow, von Fotografie, Hochzeitstorten bis zu freien Trauungen. Zum Programm der Messe gehört an beiden Tagen gleich zu Beginn um 11 Uhr die Aktion die „TÜTE“. Die ersten 300 Gäste erhalten eine Tüte gefüllt mit Gratis-Proben, Gutscheinen und Geschenken. Zur Begrüßung gibt es für alle Besucher ein Glas Prosecco. Zur Ausstellung schreibt der Veranstalter: „Die perfekte Eventlocation, die persönlich gestaltete Einladungskarte, die passende Hochzeitsdekoration oder das „eine“ ideale Brautkleid. Um diese Fragen dreht es sich bei der Hochzeitsmesse im Ruhrfestspielhaus. Juweliere zeigen Unikatschmuck oder bieten einen Trauringschmiedekurs an, um den eigenen Ehering zu kreieren. Man kann mit einem Hochzeitsplaner über spezielle Angebote sprechen, den passenden Bräutigamanzug finden, sich über Möglichkeiten einer freien Trauung informieren, den perfekten Hochzeitsfotografen oder das Highlight für die Mitternachtsshow entdecken.“ Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.suwa.de/hochzeitsmesse sowie bei der Messeleitung unter der Telefonnummer 05258-3581.

11 Uhr

Die HeKaGe lädt ein

Karnevalistischer Frühschoppen

Hoch her geht es beim karnevalistischer Frühschoppen der HeKaGe

Die 1. Herner Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß-Rot 1953 e.V. (HeKaGe) lädt am Sonntag, 5. Februar 2023, zu ihrem karnevalistischen Frühschoppen in das Kulturzentrum ein. Beginn ist wie immer um 11:11 Uhr und wie immer ist der Eintritt frei. Zu diesem Ereignis erwarten die Herner Jecken Abordnungen aus circa 30 Karnevalsvereinen mit ihren jeweiligen Prinzen – wie auch Königspaaren, dazu wird wieder ein buntes karnevalistisches Programm geben. Michaele Gera von der HeKaGe verspricht: „Begleitet wird die Gesellschaft selbstverständlich, und das nun schon seit über 30 Jahren, vom Spielmannszug Herne-Süd.“

11:11 Uhr

Neues Festival auf dem Markt

Winterzauber in Röhlinghausen

Grünkohl mit Mettwurst waren beim Herbstfest in Eickel der Renner. Gibt es auch beim Winterzauber.

Die Herner Eventagentur 'eventmusic-herne' plant ein neues Festival in Herne. Genauer gesagt im Stadtteil Röhlinghausen. Drei Tage lang soll der Winterzauber auf dem dortigen Marktplatz die Besucher anziehen. Von Freitag bis Sonntag, 3. bis 5. Februar 2023, laden Hütten und beheizte Zelte mit Lichtilluminationen an der großen Häuserfront zum Verweilen ein. Dazu dienen Feuerstellen nicht nur zum Aufwärmen, hier können die Kinder auch ihr Stockbrot backen. Bernd Sender, Chef der Agentur, hatte zuletzt den Eickeler Herbst und das Altstadtfest und zuletzt das Musikfestival Eickel live ins Leben gerufen, er erzählt: „Der Stadtteil Röhlinghausen, der sich die letzten Jahre zu einem attraktiven und starken Außenbezirk Hernes etabliert hat, liegt veranstaltungsmäßig praktisch seit einigen Jahren brach und das ist schade. Wir wollen mit unserem Event genau da den Hebel ansetzen, um im Kiez auch wieder die Zusammengehörigkeit zu stärken.“ Dazu beitragen soll auch das „große Angebot an Getränken und die schmackhaften Speisen". Bei der kalten Witterung sind natürlich die unterschiedlichsten Glühweinsorten fast Pflicht. Aber auch Winterbiere oder das eine oder andere Pils vom Fass wird seinen Abnehmer finden. Daneben werden Eierpunsch, Lumumba, Kakao mit Rum und Sahnehaube und natürlich auch Kinderpunsch und Softgetränke angeboten. Damit kein Gast mit leerem Magen heimgehen muss, werden die unterschiedlichsten Speisen angeboten: Im großen rustikalen Mittelalter-Stand der Schausteller Familie Dilker dampft und brutzelt es in den Pfannen, Töpfe und Grills um die Wette. Backschinken im Brötchen oder mit geschmortem Sauerkraut, Grünkohl mit Mettwurst und Rosmarinkartoffeln, Rostbratwurst, Krakauer oder Steaks vom Holzkohekgrill, frische Reibekuchen oder komplette Tellergerichte. Wer dann doch lieber etwas Süßes möchte, der wird auch fündig: An einer kleinen historischen Lokomotive werden verschiedene Sorten schmackhafter Crêpes angeboten. Und dabei soll das Treffen von Freunden und Bekannten im Vordergrund stehen, daher wird Sender beim 'Winterzauber in Röhlinghausen' auch keine Livemusik anbieten.

12 Uhr

'Call Jane'

Filmforum der vhs-Herne

Kinofilm: 'Call Jane'. – Biopic über ein Kollektiv an Frauen, das in den 1960ern anderen Frauen bei Abtreibungen hilft, als diese in den USA illegal waren.

Mit dem Kinofilm 'Cal Jane' startet das vhs-Filmforum in das neue Semester 2023. Am Sonntag, 5. Februar 2023, 12:30 Uhr, ist der erste Vorführungstermin der Biopic über ein Kollektiv an Frauen, das in den 1960ern anderen Frauen bei Abtreibungen hilft, als diese in den USA illegal waren. Regie: Philis Nagy; Darsteller: Elizabeth Banks, Sigourney Weaver, Chris Messina, Kate Mara, Wunmi Mosaku, USA 2022, 122 Min. FSK 12 „Schwanger? Verunsichert? Ruf Jane an.“ Mit diesem Slogan operierte das „Jane Kollektiv“, eine aus dem Untergrund agierende humanitäre Einrichtung von Frauen für Frauen, in den 1960ern in Chicago. Zu diesem Zeitpunkt standen Abtreibungen noch unter Strafe, doch viele Frauen, besonders aus den ärmeren Gegenden, sahen keine Chance, ein Kind sorgenfrei groß zu ziehen. Pro Jahr werden circa 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags 17:30 Uhr, mittwochs um 20:15 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr, zu zeigen. Diese Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können. Das Filmforum der vhs Herne gibt es mittlerweile seit 1979. Damals wurde es von Hartmut Kaminski, Filmregisseur aus Düsseldorf, betreut. Heute wählt der Filmbeirat gemeinsam mit cineastisch interessierten Vertretern der unterschiedlichen Parteien zweimal im Jahr Filme aus, die in das Programm des Filmforums aufgenommen werden. Dies sind in erster Linie keine Mainstream-Filme, das heißt es stehen solche Filme im Vordergrund, die einen besonderen Anspruch erfüllen. Filme, die im „normalen“ Kinoprogramm gar nicht oder nur kurz gezeigt würden, kommen so nach Herne und können von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gesehen werden. Pro Jahr werden circa 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags 17:30 Uhr, mittwochs um 20:15 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr, zu zeigen. Diese Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können. Zu allen Filmen des vhs-Filmforums sind auch Vorführungen für Schulen möglich. Dazu sollten sich die Interessierten direkt die Filmwelt Herne wenden.

12:30 Uhr

Kunst – Sonntag – Flottmann

Führung durch den Skulpturenpark

Das Grzansche Vitaminkreuz an den Flottmann-Hallen.

Erika Porsch lädt zum zweiten Mal im Jahr 2023, am Sonntag, 5. Februar, zu einer Führung durch den Skulpturenpark rund um die Flottmann-Hallen ein. Treffpunkt des kostenfreien Rundgangs ist um 14 Uhr das Jugendstiltor. Im Kulturhauptstadtjahr 2010 wurde der Skulpturenpark eröffnet. Inmitten des Wiesen- und Waldgeländes stehen zahlreiche Werke von zeitgenössischen Künstlern. Die unterschiedlichen Skulpturen aus verschiedenen Materialen laden zu einem spannenden Rundgang ein. Ein besonderer Höhepunkt ist das 1905 aus Bronze und Eisen gestaltete Jugendstiltor, das das Haupteingangstor der Firma Flottmann war.

14 Uhr

Mark Twains letzte Erzählung in Bochum

Der geheimnisvolle Fremde

Furiosen Pas de quatre mit (vorn, v.l.) Maria Trautmann, Lea Kallmeier, William Cooper und Lukas von der Lühe.

Im kleinen, verschlafenen österreichischen Ort „Eselsdorf” des Jahres 1590, erklärt uns der auch als Erzähler fungierende Theodor (William Cooper), scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Auf der Videowand an der Stirnseite der einstigen „Zeche 1“ im Bochumer Süden, wo sich Stück für Stück das Mosaik eines idyllischen Dorfes zusammenfügt. Und jedenfalls als Schüler. Müssen sich Theodor und seine Klassenkameraden Nikolaus (Lukas von der Lühe) und Seppi (Maria Trautmann) doch nicht sonderlich anstrengen: Wissen bedeutet für die „Allerweltsmenschen“, worunter das gemeine Volk zu verstehen ist, nichts Gutes, Gottesfurcht ist wichtiger. Meinen jedenfalls die beiden Pater im Sprengel, Peter (sorgt am Smartboard rechterhand auch für die außergewöhnlichen Visuals: Michael Habelitz) und Adolf (Lühe). Eines Tages taucht ein merkwürdiges Wesen in Schlips und Kragen (in Grautönen fein abgestufte Kostüme: Ester van de Pas) auf, das sich als Engel ausgibt und behauptet, die Nichte des Teufels zu sein. Es ist freilich der Satan (Lea Kallmeier), der sich mit den fröhlich tanzenden Kindern zu einem furiosen Pas de quatre auf dem von einer u-förmigen Spielfläche umgebenden Podest (Choreographie: Arthur Schopa) vereint. Und das Trio mit seinen übernatürlichen Fähigkeiten bannt, kann er doch Gedanken lesen, in der Zeit reisen und sogar den Lauf des Schicksals verändern. So als Pater Peter seine Geldbörse verloren hat. Als er sie im Beisein der Kinder wiederfindet, freut er sich nach einigen moralischen Bedenken über die wundersame Dukaten-Vermehrung, kann er doch nun seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Doch Pater Adolf behauptet vor dem Richter (Manuel Loos), sein Amtsbruder habe ihm das Geld gestohlen. Der Satan verspricht den Kindern, dass der von ihnen verehrte Peter nicht verurteilt wird. Er hält sein Versprechen, aber auf seine Weise: Pater Peter wird freigesprochen, verliert aber gleichzeitig den Verstand. Er hält sich nun für den Kaiser – und damit für einen glücklichen Menschen. Den darob unzufriedenen Kindern antwortet der Satan: „Wer klaren Geistes ist, kann nicht glücklich sein.“ An seiner 1916 posthum aus dem Nachlass herausgekommenen 160-seitigen Erzählung „The Mysterious Stranger“ hat der amerikanischen Autor Mark Twain (1845 – 1910) mit Unterbrechungen von 1897 bis 1908 gearbeitet. Er schrieb mehrere Versionen der Geschichte, aber jede von ihnen handelt von einem übernatürlichen Charakter namens „Satan“ oder „Nr. 44“. In ihnen geht es um menschliche Abgründe wie Krieg, Folter, Mobbing und Hexenverbrenungen. Aber auch um große philosophisch Fragen: Ist „Sünde“ eine menschliche Bestimmung wie „Gut“ und „Böse“, „Gott“ und „Teufel“? Wo bleibt das göttliche Erbarmen, wenn zwei kleine Kinder ertrinken? Das moralische Bewusstsein soll angeblich den Menschen von den Tieren unterscheiden. Was aber gilt in Kriegszeiten ein Menschenleben? Der Satan behauptet: Der moralische Mensch hat die Wahl – und entscheidet sich zu 90 Prozent für das Unrecht. Weshalb Menschen sich wie Schafe verhalten: Sie folgen den Mächtigen ohne eigenen Willen, gehorchen schweigend. Krieg, immer wieder Krieg – bis hin zu Star Wars. „Wo führt das hin?“ fragt der Satan. Und gibt selbst die Antwort: „Nirgendwohin!“. Kann Theodor ihm widersprechen? Das Leben ein Traum behauptete schon der spanische Dramatiker und Poet Pedro Calderón de la Barca in seinem 1635 in Madrid uraufgeführten Versdrama „La vida es sueño“. Daran schließt der junge Satan in Mark Twains Erzählung, deren sämtliche Fassungen unvollendet blieben, an, als er sich nach einem Jahr von den Kindern des österreichischen Dorfes verabschiedet. Martina van Boxen, die von 2005 bis 2018 das Junge Schauspielhaus Bochum leitete, bevor sie ans Staatstheater Kassel ging, hat mit ihrer eigenen Adaption der deutschen Übersetzung von Oliver Fehn, die 2012 im Pandämonium Verlag erschienen ist, erstmals wieder an alter Wirkungsstätte inszeniert. „Rhythm Is It!“ könnte, frei nach der eindrucksvollen Doku von Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansch, das Motto des musikalischen Leiters Manuel Loos sein, der linkerhand für perkussive Live-Klänge und Geräusche sorgt, während die auch als A-capella-Sänger überraschenden Darsteller zwischendurch immer wieder zu Trommeln und elektronischen Instrumenten greifen. In Verbindung mit den bisweilen an surreale Bildwelten, aber auch die politischen Fotomontagen John Heartfields erinnernden Live-Visuals von Michael Habelitz gelingt Martina van Boxen binnen gut einer Stunde eine äußerst lebendige Inszenierung dieser sehr philosophisch-hintergründigen Geschichte über den moralischen Hochmut sich selbst als Krönung der Schöpfung haltender Menschen. „Der geheimnisvolle Fremde“ feierte am 29. Januar 2023 im Theaterrevier an der Prinz-Regent-Straße (neben der „Zeche“) in Bochum Premiere und steht, neben zahlreichen vormittäglichen Schulaufführungen, vorerst noch dreimal als Familienvorstellungen für alle ab 13 Jahren auf dem Spielplan, Karten unter schauspielhausbochum.de oder Tel 0234 – 33 33 55 55.

16 Uhr

Georg Büchners Lustspiel mit Puppen

Leonce und Lena am MiR

Prinzessin Lena (Gloria Iberl-Thieme) und ihre Gouvernante (Veronika Thieme).

König Peter vom Reiche Popo (Veronika Thieme), vom Regieren ganz konfus geworden, will sich zur Ruhe setzen, um endlich Zeit zum Denken zu haben. Voraussetzung dafür ist die standesgemäße Heirat seines Sohnes, Prinz Leonce (Merten Schroedter). Doch der, gelangweilt von der Welt und ihrem sinnlosen Treiben, ist lieber mit seinem Freund Valerio (mit süddeutschem Einschlag: Daniel Jeroma) zusammen, dessen Dasein nur aus Essen und Faulenzen zu bestehen scheint. An eine Heirat ist nicht zu denken, schon gar nicht mit der ihm völlig unbekannten Prinzessin Lena vom Reiche Pipi (Gloria Iberl-Thieme). Der es daheim auch nicht besser ergeht, weshalb sie zusammen mit ihrer handfesten, heftig berlinernden Gouvernante (ebenfalls Veronika Thieme) die Flucht ergreift. Auf dem Weg in das Land, wo die Zitronen blühen, treffen die beiden Fürstenkinder unerkannt aufeinander... Aus Georg Büchners einzigem Lustspiel „Leonce und Lena“, 1836 anlässlich eines Preisausschreibens des Cotta-Verlages entstanden und am 31. Mai 1885 durch die Vereinigung „Intimes Theater“ in München uraufgeführt, scheint für das Regietheater ausgereizt. Was nicht nur mit dem zumindest auf den ersten Blick reichlich überholten Thema der deutschen Kleinstaaterei zu tun hat. Obwohl sich, besieht man sich etwa das Gezänk der Bundesländer über Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung, seit dem Vormärz in unserem Land nicht allzu viel gebessert hat. Sondern auch mit Generationen von Germanisten, die der vielleicht besten Komödie deutscher Sprache beizukommen versuchen, indem sie sich um Gattungsbezeichnungen streiten, zentrale Stilelemente wie die marionettenhafte Determiniertheit der Protagonisten sowie ihr Sprechen in Epigrammen und Kalauern interpretieren und sich über Büchners ironische Verweise auf Werke der europäischen Romantik auslassen. „Das Leben ist eine Zwiebel. Die Tränen kullern, ob wir wollen oder nicht“: Für das Berliner Ensemble hat der New Yorker Theatermagier Robert Wilson mit der eigens dafür komponierten Musik von Herbert Grönemeyer ein Musical mit betörend schönen Bildern gezaubert. Zu freilich allzu konventionellen, seichten, gar biederen Texten aus der Feder des Bochumer Komponisten und der Berliner Journalistin, Dichterin und Lektorin Arezu Weitholz erklingt neben typischem Grönemeyer-Sound auch Kabarett- und Zirkusmusik neben kurzen Ausflügen in klassische Stummfilm-Vertonung. Ein Gesamtkunstwerk, ganz auf der Höhe unserer Zeit, uraufgeführt am 1. Mai 2003 und danach über mehrere Spielzeiten stets ausverkauft: Wilsons junge Menschen verkörpern mit ihrer Lebensleere, Langeweile und erschreckenden Hoffnungslosigkeit ein sehr modernes Lebensgefühl. Das jedoch am Ende, am Schiffbauerdamm seinerzeit nach gut zwei Stunden, wie ein Märchen aus alter Zeit schließt: Die Kraft der Liebe siegt. Die Regisseurin Astrid Griesbach von der Berliner Ernst Busch Hochschule, bekannt für groteske Bilder und eine einzigartige Verbindung von Plüsch und Punk, hat am 7. Oktober 2022 ihre Version von Georg Büchners Lustspiel am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier herausgebracht: Mit vier Puppenspielern, die mit ihren Glatthaar-Hauben wie Fantasy-Figuren aussehen - neben drei MiR-Ensemblemitgliedern die Berliner Ernst Busch-Dozentin Veronika Thieme - und verblüffend „lebendigen“ Handpuppen von Ursula Linke und Lisette Schürer. Die neunzigminütige, am Ende vom Publikum einhellig bejubelte Aufführung im Kleinen Haus ist in der Ausstattung von Sarah Wolters (Bühne) und Hedi Mohr (Piet Mondrian-Kostüme) im wahren Wortsinn artifiziell zu nennen: Von der einsamen Weißblechdose als zunächst einzigem Requisit, Andy Warhols Pop-Art-Siebdruck „Campbell’s Tomato Soup“ entsprungen, über Caspar David Friedrichs romantischem Rückenbild „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ und die „Tänzerin mit Blumenstrauß“ des französischen Impressionisten Edgar Degas (mit einer szenischen Petitesse der exaltiert-dekadenten Leonce-Freundin Rosetta) bis hin zur südländischen Phantasielandschaft etwa eines Johann Wilhelm Schirmer. Für Georg Büchners politisches Engagement stehen zu Beginn einige Zitate ziemlich verloren im Raum. Was ziemlich aufgesetzt wirkt in einer unterm Strich recht harmlos-gefälligen Puppenspiel-Adaption. Doch das Finale mit dem turbulent-witzigen Höhepunkt der Abdankung von König Peter macht einiges wett. Es korrespondiert mit einer frechen Kunst-Aneignung: Büchners plakatives Postulat „Friede den Hütten – Krieg den Palästen“ aus dem „Hessischen Landboten“ ist als Graffiti – scheinbar mit Roy Lichtensteins Farbdose - auf die beiden lümmelnden Engel der Sixtinischen Madonna, dem Hauptwerk des italienischen Renaissance-Malers Raffael, gesprüht. Karten für die weiteren Vorstellungen an der Theaterkasse am Kennedyplatz in Gelsenkirchen, unter Tel 0209 – 40 97 200 oder im Netz. Ab 30 Minuten vor einer jeden Vorstellung können Last-Minute-Tickets zum Preis von 7,50 Euro im Kleinen Haus an der Abendkasse erworben werden. Dieses Angebot gilt für Schüler und Studenten bis 27 Jahren, Auszubildende und Arbeitslose in allen Preisgruppen nach Verfügbarkeit.

18 Uhr

Rückkehr ins Aalto Musiktheater Essen

Eine Nacht in Venedig

Bruno Klimeks „Essener Fassung“ der „Nacht in Venedig“ verbindet Johann Strauß mit Ernst Korngold.

„Ach, wie so herrlich zu schau`n“: Es herrscht Karneval in Venedig. Alle Menschen der legendären Lagunenstadt sind hinter ihren Masken für einen Augenblick gleich: Adelige und Bürgerliche, Reiche und Arme, Politiker und ihre Gattinnen, der Makkaroni-Koch Pappacoda (Martijn Cornet) und die Fischhändlerin Annina (Lisa Wittig). Und jeder will etwas von jedem. Im besonderen Zentrum des Interesses steht jedoch wieder einmal der Herzog von Urbino (Richard Samel), denn ohne sein Maskenfest wäre der Karneval nicht vollkommen. „Treu sein, das liegt mir nicht“: An der Seite seines Leibbarbiers Caramello (Mathias Frey) hat sich der berüchtigte Schürzenjäger hat er sich auch diesmal ein großes Programm vorgenommen. Und ist vom Glück verfolgt: Alle schönen Frauen wie Barbara (Liliana de Sousa), Agricola (Marie-Helen Joël) und Constantia (Susanne Stotmeister) wollen vom Herzog vernascht werden, während deren Männer, die Senatoren Delaqua (Karel Martin Ludvic), Barbaruccio (Peter Holthausen) und Testaccio (Karl-Ludwig Wissmann) mit nur mäßigem Erfolg versuchen, genau jenes zu verhindern. Viele Intrigen müssen scheitern und viele Masken müssen gelüftet werden, bis sich schließlich die richtigen Paare finden – natürlich nicht, ohne sich vorher mit den falschen Partnern ausgelassen amüsiert zu haben… Ein Seitensprung hat die ursprünglich in der Mitte des 18. Jahrhunderts spielende Geschichte der „komischen Operette“ in drei Akten auch in der Realität bestimmt: Aufgrund einer Affäre seiner zweiten Frau Angelika Dittrich mit Franz Steiner, dem Direktor des Theaters an der Wien, weigerte sich Johann Strauß, das Stück in der österreichischen Hauptstadt herauszubringen. Als einzige Premiere des großen Walzerkönigs kam die „Nacht in Venedig“ am 3. Oktober 1883 am Neuen Friedrich-Wilhelmstädischen Theater in Berlin heraus und sorgte dort für Ärger – war sie etwa zu frivol für die preußische Hauptstadt? Den Durchbruch erlebte die Operette erst 1923 in Wien, als kein Geringerer als Erich Wolfgang Korngold sich ihrer annahm, mit dem erklärten Ziel, „die Operette so gut als möglich, im Geist ihres Schöpfers und mit zeitgemäßer Wirkung aufzuführen“. Für den Startenor Richard Tauber schuf er Gesangseinlagen wie „Sei mir gegrüßt, du holdes Venezia“ und „Treu sein, das liegt mir nicht“ – heute kaum mehr aus dem Stück wegzudenken. Mit Barkarolen, Serenaden und mitreißenden Walzern beschwört „Eine Nacht in Venedig“ ein goldenes Zeitalter der Operette herauf, das uns verschmitzt einen Spiegel vors Gesicht hält. Bruno Klimeks „Essener Fassung“, erstmals Mitte September 2018 am Aalto Theater herausgekommen, verbindet Strauß mit Korngold und unserer heutigen Sicht auf die wahre Stärke der Frauen. Die Operetten-Freunde dürfen sich auf ein zweieinhalbstündiges szenisch wie musikalisch grellbuntes Feuerwerk unter der Stabführung des in Neapel geborenen österreichisch-italienischen Sängers, Dirigenten und Komponisten Guido Mancusi als Gast von der Volksoper Wien freuen. Der Wiederaufnahme-Premiere am 5. November 2022 um 19 Uhr im Essener Grillo-Theater folgen weitere Vorstellungen am 20. November 2022, 11. und 31. Dezember 2022 sowie am 5. Februar 2023. Karten unter theater-essen oder Tel 0201 – 81 22 200.

18 Uhr

Lost in Brandenburg

Warten auf’n Bus im Kulturzentrum

Hannes (Mike Kühne) und Ralle (Mario Thomanek) lieben es, wenn die Busfahrerin Kathrin Stocklosa (Franziska Ferrari) an ihrer Endstation Pause macht.

„Ich bin seit zwanzig Jahren Vergangenheitsform“: Für den Endvierziger Ralf „Ralle“ Paschke (Mario Thomanek), nach der Wende „freigesetzter“ Ingenieur im Braunkohle-Tagebau, ist das Wartehäuschen am Wendeplatz Bindow, der Endhaltestelle einer Überlandbuslinie irgendwo im Nirgendwo Brandenburgs, auch im wahren Leben die Endstation. „Die Zukunft ist jetzt ein Baggersee“ sagt Ralle und meint seinen inzwischen gefluteten einstigen Arbeitsplatz. Freilich würde er gern noch einmal seinen Sohn sehen, der bei seiner „Ex“ lebt. Auch Johannes „Hannes“ Ackermann (Mike Kühne), sein gleichaltriger Kumpel seit frühester Jugend, ist inzwischen frühinvalid und arbeitslos. Der gelernte Zimmermann war wegen Schwindelgefühlen rasch wieder auf dem Boden gelandet in einer kurz „LPG“ genannten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft, die aber die deutsch-deutsche „Wende“ nicht überstanden hat. Hannes, immerhin noch Hobby-Imker, nennt Ralle ein „Google-Frettchen“, weil dieser über eine eigene Website verfügt, die er regelmäßig mit Smartphone-Selfies füttert: „Die Welt weiß jetzt: Ralle war da.“ Im Grunde seines Herzens macht Ralle, dessen Aufdruck „I’m a Marxist“ auf seinem roten T-Shirt ihn nicht als DDR-Nostalgiker ausweist, sondern als Fan der Marx-Brothers (hintergründig-witzige Ausstattung: Jeremias H. Vondrlik), den ganzen Social-Media-Kram aber nur, um so attraktiven wie burschikosen, aus dem heute polnischen Posen (Poznan) stammenden Busfahrerin Kathrin Stoklosa (Franziska Ferrari alternierend mit Thyra Uhde) zu imponieren. Die täglich auf ein oder zwei Pausen-Zigaretten im zugigen Wohnzimmer der bei Dosenbier über Gott und die Welt sinnierenden Vollzeit-Philosophen und ihrem wuscheligen Hund Maik (großartig: der Regieassistent Marvin Moers) vorbeischaut und all‘ ihrem Denken eine gewisse romantische Note verleiht, obwohl sie sich stets allzu kurz angebunden gibt… Von „Warten auf‘n Bus“, der zuerst für die ARD-Mediathek produzierten Serie des Rundfunks Berlin-Bandenburg (rbb) von Oliver Bukowski aus den Jahren 2020 (1. Staffel, Regie Dirk Kummer) und 2021 (2. Staffel, Regie Fabian Möhrke), gibt es bisher 15 Episoden mit den Protagonisten Felix Kramer (Ralle), Roland Zehrfeld (Hannes) und Jördis Triebel (Kathrin). Sie lebt analog zu anderen deutschen Kultserien wie „Der Tatortreiniger“ oder „Dittsche“ vom minimalistischen Setting (Wartehäuschen mit Buslinien-Schild und Streugut-Box für den Winterdienst). Von auf den ersten Blick skurrilen, sich hier selbst als zur Besichtigung freigegebene „Quastenflosser“ bezeichnenden Figuren, die in der Walachei gestrandet sind, ohne sich aufzugeben. Und nicht zuletzt von der wortmächtig-bilderreichen Sprache mit abgrundtiefen Kalenderspruch-Weisheiten, die Oliver Bukowski seinen Protagonisten in den Mund legt, von auf den Punkt genauen Wortschöpfungen („Fascho-Tourette“, „Charlottenburger Hipster“) und sehr selbstironischem Humor. Dramaturg Christian Scholze und Regisseur Ralf Ebeling haben für ihre Dramatisierung am Westfälischen Landestheater drei Episoden Oliver Bukowskis aus der ersten Staffel gewählt: Auf den Einstieg („Gefälle“) folgen „Irgendwie dazwischen“ und „Zeitzeugen“. Um nicht zu viel zu spoilern: Simone Schuster spielt in der Episode 3 die einst „glühend rote“ Klassenkameradin Ines Katschlowski aus der nach dem sowjetischen Kosmonauten Juri Gagarin benannten Polytechnischen Oberschule, die plötzlich im Burka und mit einem Baseballschläger vor Ralle und Hannes steht. Und in der Episode 6 eine total ahnungslose Besserwessi, Hannes‘ Nichte Meike, die in „Dunkeldeutschland“ zusammen mit Kameramann Jan Schneider (Marvin Moers) versucht, eine Ossi-Heldengeschichte zu drehen: „Ich will Power in der Pampa!“ In seiner neunzigminütigen Inszenierung hat Ralf Ebeling aus dem Korsett der vorgegebenen TV-Serie das Beste gemacht. Ein Running gag sei verraten: Seitenwechsel im Wartehäuschen mit Bierdosen-Tausch (hier naturgemäß Krombacher statt Berliner Pilsner) zwischen Ralle und Hannes. Am Mittwoch, 22. Februar 2023, gastiert „Warten auf’n Bus“ um 19:30 Uhr im Herner Kulturzentrum.

18 Uhr

Zwischen Herne und Recklinghausen

Linie S2: Nachts Busse statt Bahnen

Die Deutsche Bahn sperrt an mehreren Nächten jeweils die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf (Symbolbild).

Aufgrund des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn A 43 durch die Autobahn GmbH wird eine neue Eisenbahnbrücke erstellt, teilte die Deutsche Bahn (DB) am Montag (2.1.2023) mit. Daher wird die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf von Freitag, 13. Januar bis Freitag, 20. Januar 2023 ganztags sowie in den Nächten von Freitag, 20. Januar, 21 Uhr bis Freitag, 10. Februar 2023, 1 Uhr zwischen Herne und Recklinghausen Hbf gesperrt. Während der Vollsperrung wird die Oberleitung in diesen Bereichen ausgeschaltet, um neue Aufstellflächen für Oberleitungsmaste herzustellen und danach neue Oberleitungsmaste zu setzen. Aufgrund der Vollsperrung wird die S 2 während dieser Zeit zwischen Castrop-Rauxel bzw. Herne und Recklinghausen Hbf durch Busse ersetzt. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.

seit 20. Jan

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Montag, 6. Februar

'Call Jane'

Filmforum der vhs-Herne

Kinofilm: 'Call Jane'. – Biopic über ein Kollektiv an Frauen, das in den 1960ern anderen Frauen bei Abtreibungen hilft, als diese in den USA illegal waren.

Mit dem Kinofilm 'Cal Jane' startet das vhs-Filmforum in das neue Semester 2023. Am Sonntag, 5. Februar 2023, 12:30 Uhr, ist der erste Vorführungstermin der Biopic über ein Kollektiv an Frauen, das in den 1960ern anderen Frauen bei Abtreibungen hilft, als diese in den USA illegal waren. Regie: Philis Nagy; Darsteller: Elizabeth Banks, Sigourney Weaver, Chris Messina, Kate Mara, Wunmi Mosaku, USA 2022, 122 Min. FSK 12 „Schwanger? Verunsichert? Ruf Jane an.“ Mit diesem Slogan operierte das „Jane Kollektiv“, eine aus dem Untergrund agierende humanitäre Einrichtung von Frauen für Frauen, in den 1960ern in Chicago. Zu diesem Zeitpunkt standen Abtreibungen noch unter Strafe, doch viele Frauen, besonders aus den ärmeren Gegenden, sahen keine Chance, ein Kind sorgenfrei groß zu ziehen. Pro Jahr werden circa 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags 17:30 Uhr, mittwochs um 20:15 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr, zu zeigen. Diese Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können. Das Filmforum der vhs Herne gibt es mittlerweile seit 1979. Damals wurde es von Hartmut Kaminski, Filmregisseur aus Düsseldorf, betreut. Heute wählt der Filmbeirat gemeinsam mit cineastisch interessierten Vertretern der unterschiedlichen Parteien zweimal im Jahr Filme aus, die in das Programm des Filmforums aufgenommen werden. Dies sind in erster Linie keine Mainstream-Filme, das heißt es stehen solche Filme im Vordergrund, die einen besonderen Anspruch erfüllen. Filme, die im „normalen“ Kinoprogramm gar nicht oder nur kurz gezeigt würden, kommen so nach Herne und können von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gesehen werden. Pro Jahr werden circa 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags 17:30 Uhr, mittwochs um 20:15 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr, zu zeigen. Diese Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können. Zu allen Filmen des vhs-Filmforums sind auch Vorführungen für Schulen möglich. Dazu sollten sich die Interessierten direkt die Filmwelt Herne wenden.

17:30 Uhr

Freie Plätze am 6. Februar

Präventions-Auffrischungsschulung

Das Dekanatsbüro bietet am Montag, 6. Februar 2023, in der Zeit von 18:30 bis 21:30 Uhr in Herne eine Präventionsschulung für Personen an, die bereits die Basisschulung besucht haben und diese nach fünf Jahren auffrischen möchten. Die Zielgruppe sind Mitarbeitende in der Katholischen Kinder- und Jugendarbeit (Ministrantenarbeit, Ferienfreizeiten oder auch Gruppenarbeit). Diese Schulung ist eine Schulung gemäß der „Ordnung zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen für die Erzdiözese Paderborn (Präventionsordnung – PrävO)”. Hier geht es zur Online-Anmeldung

18:30 Uhr

Online-Vortrag zur Welternährungssicherung

Nachhaltige Ernährungssysteme

vhs-Herne Logo.

Rund 25 Prozent der Weltbevölkerung leiden unter Hunger und Mangelernährung oder Übergewicht. Die vhs Herne bietet am Montag, 6. Februar von 19:30 bis 21 Uhr einen kostenfreien Online-Vortrag, der historische Trends und zukünftige Herausforderungen der Ernährungssicherung vor dem Hintergrund planetarer Grenzen diskutiert. Der Referent Dr. Matin Qaim ist Professor für Agrarökonomie und Direktor am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn. Die Anmeldung sollte spätestens zwei Werktage vor der Veranstaltung stattfinden. Dazu muss die Emailadresse und die Kursusnummer 2120 bei der Volkshochschule angegeben werden. Anschließend werden den Interessierten die Zugangsdaten zugeschickt. Anmeldungen nehmen die Geschäftsstellen der vhs Herne unter Tel 02323/16-2920 und 02323/16-3584 entgegen oder aber online hier.

19:30 Uhr

Lost in Brandenburg

Warten auf’n Bus im Kulturzentrum

Hannes (Mike Kühne) und Ralle (Mario Thomanek) lieben es, wenn die Busfahrerin Kathrin Stocklosa (Franziska Ferrari) an ihrer Endstation Pause macht.

„Ich bin seit zwanzig Jahren Vergangenheitsform“: Für den Endvierziger Ralf „Ralle“ Paschke (Mario Thomanek), nach der Wende „freigesetzter“ Ingenieur im Braunkohle-Tagebau, ist das Wartehäuschen am Wendeplatz Bindow, der Endhaltestelle einer Überlandbuslinie irgendwo im Nirgendwo Brandenburgs, auch im wahren Leben die Endstation. „Die Zukunft ist jetzt ein Baggersee“ sagt Ralle und meint seinen inzwischen gefluteten einstigen Arbeitsplatz. Freilich würde er gern noch einmal seinen Sohn sehen, der bei seiner „Ex“ lebt. Auch Johannes „Hannes“ Ackermann (Mike Kühne), sein gleichaltriger Kumpel seit frühester Jugend, ist inzwischen frühinvalid und arbeitslos. Der gelernte Zimmermann war wegen Schwindelgefühlen rasch wieder auf dem Boden gelandet in einer kurz „LPG“ genannten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft, die aber die deutsch-deutsche „Wende“ nicht überstanden hat. Hannes, immerhin noch Hobby-Imker, nennt Ralle ein „Google-Frettchen“, weil dieser über eine eigene Website verfügt, die er regelmäßig mit Smartphone-Selfies füttert: „Die Welt weiß jetzt: Ralle war da.“ Im Grunde seines Herzens macht Ralle, dessen Aufdruck „I’m a Marxist“ auf seinem roten T-Shirt ihn nicht als DDR-Nostalgiker ausweist, sondern als Fan der Marx-Brothers (hintergründig-witzige Ausstattung: Jeremias H. Vondrlik), den ganzen Social-Media-Kram aber nur, um so attraktiven wie burschikosen, aus dem heute polnischen Posen (Poznan) stammenden Busfahrerin Kathrin Stoklosa (Franziska Ferrari alternierend mit Thyra Uhde) zu imponieren. Die täglich auf ein oder zwei Pausen-Zigaretten im zugigen Wohnzimmer der bei Dosenbier über Gott und die Welt sinnierenden Vollzeit-Philosophen und ihrem wuscheligen Hund Maik (großartig: der Regieassistent Marvin Moers) vorbeischaut und all‘ ihrem Denken eine gewisse romantische Note verleiht, obwohl sie sich stets allzu kurz angebunden gibt… Von „Warten auf‘n Bus“, der zuerst für die ARD-Mediathek produzierten Serie des Rundfunks Berlin-Bandenburg (rbb) von Oliver Bukowski aus den Jahren 2020 (1. Staffel, Regie Dirk Kummer) und 2021 (2. Staffel, Regie Fabian Möhrke), gibt es bisher 15 Episoden mit den Protagonisten Felix Kramer (Ralle), Roland Zehrfeld (Hannes) und Jördis Triebel (Kathrin). Sie lebt analog zu anderen deutschen Kultserien wie „Der Tatortreiniger“ oder „Dittsche“ vom minimalistischen Setting (Wartehäuschen mit Buslinien-Schild und Streugut-Box für den Winterdienst). Von auf den ersten Blick skurrilen, sich hier selbst als zur Besichtigung freigegebene „Quastenflosser“ bezeichnenden Figuren, die in der Walachei gestrandet sind, ohne sich aufzugeben. Und nicht zuletzt von der wortmächtig-bilderreichen Sprache mit abgrundtiefen Kalenderspruch-Weisheiten, die Oliver Bukowski seinen Protagonisten in den Mund legt, von auf den Punkt genauen Wortschöpfungen („Fascho-Tourette“, „Charlottenburger Hipster“) und sehr selbstironischem Humor. Dramaturg Christian Scholze und Regisseur Ralf Ebeling haben für ihre Dramatisierung am Westfälischen Landestheater drei Episoden Oliver Bukowskis aus der ersten Staffel gewählt: Auf den Einstieg („Gefälle“) folgen „Irgendwie dazwischen“ und „Zeitzeugen“. Um nicht zu viel zu spoilern: Simone Schuster spielt in der Episode 3 die einst „glühend rote“ Klassenkameradin Ines Katschlowski aus der nach dem sowjetischen Kosmonauten Juri Gagarin benannten Polytechnischen Oberschule, die plötzlich im Burka und mit einem Baseballschläger vor Ralle und Hannes steht. Und in der Episode 6 eine total ahnungslose Besserwessi, Hannes‘ Nichte Meike, die in „Dunkeldeutschland“ zusammen mit Kameramann Jan Schneider (Marvin Moers) versucht, eine Ossi-Heldengeschichte zu drehen: „Ich will Power in der Pampa!“ In seiner neunzigminütigen Inszenierung hat Ralf Ebeling aus dem Korsett der vorgegebenen TV-Serie das Beste gemacht. Ein Running gag sei verraten: Seitenwechsel im Wartehäuschen mit Bierdosen-Tausch (hier naturgemäß Krombacher statt Berliner Pilsner) zwischen Ralle und Hannes. Am Mittwoch, 22. Februar 2023, gastiert „Warten auf’n Bus“ um 19:30 Uhr im Herner Kulturzentrum.

20 Uhr

Zwischen Herne und Recklinghausen

Linie S2: Nachts Busse statt Bahnen

Die Deutsche Bahn sperrt an mehreren Nächten jeweils die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf (Symbolbild).

Aufgrund des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn A 43 durch die Autobahn GmbH wird eine neue Eisenbahnbrücke erstellt, teilte die Deutsche Bahn (DB) am Montag (2.1.2023) mit. Daher wird die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf von Freitag, 13. Januar bis Freitag, 20. Januar 2023 ganztags sowie in den Nächten von Freitag, 20. Januar, 21 Uhr bis Freitag, 10. Februar 2023, 1 Uhr zwischen Herne und Recklinghausen Hbf gesperrt. Während der Vollsperrung wird die Oberleitung in diesen Bereichen ausgeschaltet, um neue Aufstellflächen für Oberleitungsmaste herzustellen und danach neue Oberleitungsmaste zu setzen. Aufgrund der Vollsperrung wird die S 2 während dieser Zeit zwischen Castrop-Rauxel bzw. Herne und Recklinghausen Hbf durch Busse ersetzt. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.

seit 20. Jan

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Dienstag, 7. Februar

Stadt Herne informiert

Anmeldungen für Sek I, Sek II und Berufskollegs

Auch am Otto-Hahn-Gymnasium starten die Anmeldungen für die Sek I und Sek II.

Die Anmeldungen von Schüler für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien für das im August 2023 beginnende Schuljahr werden am in den Geschäftszimmern der Schulen entgegengenommen. Die Anmeldungen von Schüler für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Hauptschule für das im August 2023 beginnende Schuljahr werden am in den Geschäftszimmern der Schule entgegengenommen. Um eine größere Menschenansammlung am 1. Anmeldetag an den Schulen zu vermeiden, wird darum gebeten, möglichst entsprechend der folgenden alphabetischen Einteilung nach den Nachnamen der Kinder an der Wunschschule zu erscheinen: Dabei gilt jede Anmeldung, unerheblich ob diese am 1., 2. oder 3. Anmeldetag erfolgt, als gleichwertig. Anmeldungen am 1. Anmeldetag werden von den Schulen gegenüber Anmeldungen am 2. oder 3. Anmeldetag nicht bevorzugt berücksichtigt. Bei der Anmeldung sind die Geburtsurkunde des Kindes oder das Familienstammbuch, das Halbjahreszeugnis der Klasse vier und der ausgefüllte Anmeldeschein, der von der Grundschule ausgehändigt wurde, im Original mit einzureichen. Wer daran interessiert ist, sein Kind an der Sekundarschule Quinoa-Schule Herne anzumelden, erreicht diese unter tel 02323 / 4931900 und per E-Mail unter info@quinoa-zukunft.de. Die Anmeldung von Schüler für die Sekundarstufe II, Jahrgangsstufe 10 beziehungsweise 11, für das im August 2023 beginnende Schuljahr werden zwischen dem 20. Januar 2023 und 10. Februar 2023 zu den üblichen Öffnungszeiten in den Geschäftszimmern der Schulen entgegengenommen; es wird empfohlen, telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Die Anmeldungen zu den Berufskollegs der Stadt Herne für das im August 2023 beginnende Schuljahr können zwischen dem 20. Januar und 10. Februar 2023 zu den nachfolgenden Zeiten in den Geschäftszimmern der Berufskollegs vorgenommen werden. Tag der offenen Tür: 14. Januar 2023 von 9 bis 12 Uhr Für die Bildungsgänge Technik und Gesundheit muss man sich am Standort Steinstraße anmelden. Für die Bildungsgänge Sozialpädagogik, Hauswirtschaft, Ernährung und Textil am Standort Westring. Tag der offenen Tür: 20. Januar 2023 von 17 bis19 Uhr (Westring) und 21. Januar 2023 von 9 bis 13 Uhr (Westring und Steinstraße).

8 Uhr

Blickpunkt Auge bietet kostenlose Beratung an

Hilfe bei Sehverlust

Der Verein Blickpunkt-Auge, Rat und Hilfe bei Sehverlust, bietet in Recklinghausen eine kostenlose Beratung an.

Der Verein Blickpunkt-Auge, Rat und Hilfe bei Sehverlust, bietet in Recklinghausen eine kostenlose Beratung an. Sie findet am Dienstag, 7. und 21. Februar 2023, von 15 bis 18 Uhr statt. Anmeldung bei Hannelore Deutschmann unter Tel 02361/16826 Menschen, bei denen eine Krankheit diagnostiziert wurde, die zu einer erheblichen Sehbehinderung oder zur Erblindung führen kann, benötigen umfassende Information und Hilfe. Von formalen Fragen zur neuen Lebenssituation, über wirtschaftliche Gesichtspunkte bis hin zur praktischen Alltagsbewältigung gibt es vieles zu bedenken. Um den Betroffenen zu helfen, bietet der Blinden und Sehbehindertenverein Recklinghausen die kostenlose Blickpunkt Auge Beratung in Recklinghausen an. Das Beratungsangebot richtet sich an alle Betroffenen und deren Angehörige, auch Nichtmitglieder sind willkommen. Ausgebildete und zertifizierte Berater für Sehbehinderte und Blinde informieren über alle Fragen, die mit der Sehbehinderung oder der Erblindung im Zusammenhang stehen, z.B. über Hilfsmittel, Selbständigkeit im Alltag, Erhalt des Arbeitsplatzes sowie Freizeit- und Urlaubsangebote. Auch Fragen zum Behindertenausweis, Blinden- und Sehbehindertengeld, Rundfunkgebührenermäßigung, Fahrausweis für den öffentlichen Nahverkehr, Kostenübernahme von Hilfsmitteln oder zum Rentenbereich gehören zum Gesamtbereich der Beratung.

15 Uhr

Blinden- und Sehbehindertenverein Recklinghausen

Stammtisch für Blinde und Sehbehinderte

Die Verantwortlichen des Blinden und Sehbehinderten Vereins bieten einen Stammtisch an

Die Verantwortlichen des Blinden und Sehbehinderten Vereins bieten einen Stammtisch an. Der Termin findet am Dienstag 7. Februar 2023, um 17 Uhr im Restaurant Zille am Willi Pohlmann- Platz 1 statt.

17 Uhr

Lost in Brandenburg

Warten auf’n Bus im Kulturzentrum

Hannes (Mike Kühne) und Ralle (Mario Thomanek) lieben es, wenn die Busfahrerin Kathrin Stocklosa (Franziska Ferrari) an ihrer Endstation Pause macht.

„Ich bin seit zwanzig Jahren Vergangenheitsform“: Für den Endvierziger Ralf „Ralle“ Paschke (Mario Thomanek), nach der Wende „freigesetzter“ Ingenieur im Braunkohle-Tagebau, ist das Wartehäuschen am Wendeplatz Bindow, der Endhaltestelle einer Überlandbuslinie irgendwo im Nirgendwo Brandenburgs, auch im wahren Leben die Endstation. „Die Zukunft ist jetzt ein Baggersee“ sagt Ralle und meint seinen inzwischen gefluteten einstigen Arbeitsplatz. Freilich würde er gern noch einmal seinen Sohn sehen, der bei seiner „Ex“ lebt. Auch Johannes „Hannes“ Ackermann (Mike Kühne), sein gleichaltriger Kumpel seit frühester Jugend, ist inzwischen frühinvalid und arbeitslos. Der gelernte Zimmermann war wegen Schwindelgefühlen rasch wieder auf dem Boden gelandet in einer kurz „LPG“ genannten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft, die aber die deutsch-deutsche „Wende“ nicht überstanden hat. Hannes, immerhin noch Hobby-Imker, nennt Ralle ein „Google-Frettchen“, weil dieser über eine eigene Website verfügt, die er regelmäßig mit Smartphone-Selfies füttert: „Die Welt weiß jetzt: Ralle war da.“ Im Grunde seines Herzens macht Ralle, dessen Aufdruck „I’m a Marxist“ auf seinem roten T-Shirt ihn nicht als DDR-Nostalgiker ausweist, sondern als Fan der Marx-Brothers (hintergründig-witzige Ausstattung: Jeremias H. Vondrlik), den ganzen Social-Media-Kram aber nur, um so attraktiven wie burschikosen, aus dem heute polnischen Posen (Poznan) stammenden Busfahrerin Kathrin Stoklosa (Franziska Ferrari alternierend mit Thyra Uhde) zu imponieren. Die täglich auf ein oder zwei Pausen-Zigaretten im zugigen Wohnzimmer der bei Dosenbier über Gott und die Welt sinnierenden Vollzeit-Philosophen und ihrem wuscheligen Hund Maik (großartig: der Regieassistent Marvin Moers) vorbeischaut und all‘ ihrem Denken eine gewisse romantische Note verleiht, obwohl sie sich stets allzu kurz angebunden gibt… Von „Warten auf‘n Bus“, der zuerst für die ARD-Mediathek produzierten Serie des Rundfunks Berlin-Bandenburg (rbb) von Oliver Bukowski aus den Jahren 2020 (1. Staffel, Regie Dirk Kummer) und 2021 (2. Staffel, Regie Fabian Möhrke), gibt es bisher 15 Episoden mit den Protagonisten Felix Kramer (Ralle), Roland Zehrfeld (Hannes) und Jördis Triebel (Kathrin). Sie lebt analog zu anderen deutschen Kultserien wie „Der Tatortreiniger“ oder „Dittsche“ vom minimalistischen Setting (Wartehäuschen mit Buslinien-Schild und Streugut-Box für den Winterdienst). Von auf den ersten Blick skurrilen, sich hier selbst als zur Besichtigung freigegebene „Quastenflosser“ bezeichnenden Figuren, die in der Walachei gestrandet sind, ohne sich aufzugeben. Und nicht zuletzt von der wortmächtig-bilderreichen Sprache mit abgrundtiefen Kalenderspruch-Weisheiten, die Oliver Bukowski seinen Protagonisten in den Mund legt, von auf den Punkt genauen Wortschöpfungen („Fascho-Tourette“, „Charlottenburger Hipster“) und sehr selbstironischem Humor. Dramaturg Christian Scholze und Regisseur Ralf Ebeling haben für ihre Dramatisierung am Westfälischen Landestheater drei Episoden Oliver Bukowskis aus der ersten Staffel gewählt: Auf den Einstieg („Gefälle“) folgen „Irgendwie dazwischen“ und „Zeitzeugen“. Um nicht zu viel zu spoilern: Simone Schuster spielt in der Episode 3 die einst „glühend rote“ Klassenkameradin Ines Katschlowski aus der nach dem sowjetischen Kosmonauten Juri Gagarin benannten Polytechnischen Oberschule, die plötzlich im Burka und mit einem Baseballschläger vor Ralle und Hannes steht. Und in der Episode 6 eine total ahnungslose Besserwessi, Hannes‘ Nichte Meike, die in „Dunkeldeutschland“ zusammen mit Kameramann Jan Schneider (Marvin Moers) versucht, eine Ossi-Heldengeschichte zu drehen: „Ich will Power in der Pampa!“ In seiner neunzigminütigen Inszenierung hat Ralf Ebeling aus dem Korsett der vorgegebenen TV-Serie das Beste gemacht. Ein Running gag sei verraten: Seitenwechsel im Wartehäuschen mit Bierdosen-Tausch (hier naturgemäß Krombacher statt Berliner Pilsner) zwischen Ralle und Hannes. Am Mittwoch, 22. Februar 2023, gastiert „Warten auf’n Bus“ um 19:30 Uhr im Herner Kulturzentrum.

20 Uhr

Zwischen Herne und Recklinghausen

Linie S2: Nachts Busse statt Bahnen

Die Deutsche Bahn sperrt an mehreren Nächten jeweils die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf (Symbolbild).

Aufgrund des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn A 43 durch die Autobahn GmbH wird eine neue Eisenbahnbrücke erstellt, teilte die Deutsche Bahn (DB) am Montag (2.1.2023) mit. Daher wird die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf von Freitag, 13. Januar bis Freitag, 20. Januar 2023 ganztags sowie in den Nächten von Freitag, 20. Januar, 21 Uhr bis Freitag, 10. Februar 2023, 1 Uhr zwischen Herne und Recklinghausen Hbf gesperrt. Während der Vollsperrung wird die Oberleitung in diesen Bereichen ausgeschaltet, um neue Aufstellflächen für Oberleitungsmaste herzustellen und danach neue Oberleitungsmaste zu setzen. Aufgrund der Vollsperrung wird die S 2 während dieser Zeit zwischen Castrop-Rauxel bzw. Herne und Recklinghausen Hbf durch Busse ersetzt. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.

seit 20. Jan

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Mittwoch, 8. Februar

Mark Twains letzte Erzählung in Bochum

Der geheimnisvolle Fremde

Furiosen Pas de quatre mit (vorn, v.l.) Maria Trautmann, Lea Kallmeier, William Cooper und Lukas von der Lühe.

Im kleinen, verschlafenen österreichischen Ort „Eselsdorf” des Jahres 1590, erklärt uns der auch als Erzähler fungierende Theodor (William Cooper), scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Auf der Videowand an der Stirnseite der einstigen „Zeche 1“ im Bochumer Süden, wo sich Stück für Stück das Mosaik eines idyllischen Dorfes zusammenfügt. Und jedenfalls als Schüler. Müssen sich Theodor und seine Klassenkameraden Nikolaus (Lukas von der Lühe) und Seppi (Maria Trautmann) doch nicht sonderlich anstrengen: Wissen bedeutet für die „Allerweltsmenschen“, worunter das gemeine Volk zu verstehen ist, nichts Gutes, Gottesfurcht ist wichtiger. Meinen jedenfalls die beiden Pater im Sprengel, Peter (sorgt am Smartboard rechterhand auch für die außergewöhnlichen Visuals: Michael Habelitz) und Adolf (Lühe). Eines Tages taucht ein merkwürdiges Wesen in Schlips und Kragen (in Grautönen fein abgestufte Kostüme: Ester van de Pas) auf, das sich als Engel ausgibt und behauptet, die Nichte des Teufels zu sein. Es ist freilich der Satan (Lea Kallmeier), der sich mit den fröhlich tanzenden Kindern zu einem furiosen Pas de quatre auf dem von einer u-förmigen Spielfläche umgebenden Podest (Choreographie: Arthur Schopa) vereint. Und das Trio mit seinen übernatürlichen Fähigkeiten bannt, kann er doch Gedanken lesen, in der Zeit reisen und sogar den Lauf des Schicksals verändern. So als Pater Peter seine Geldbörse verloren hat. Als er sie im Beisein der Kinder wiederfindet, freut er sich nach einigen moralischen Bedenken über die wundersame Dukaten-Vermehrung, kann er doch nun seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Doch Pater Adolf behauptet vor dem Richter (Manuel Loos), sein Amtsbruder habe ihm das Geld gestohlen. Der Satan verspricht den Kindern, dass der von ihnen verehrte Peter nicht verurteilt wird. Er hält sein Versprechen, aber auf seine Weise: Pater Peter wird freigesprochen, verliert aber gleichzeitig den Verstand. Er hält sich nun für den Kaiser – und damit für einen glücklichen Menschen. Den darob unzufriedenen Kindern antwortet der Satan: „Wer klaren Geistes ist, kann nicht glücklich sein.“ An seiner 1916 posthum aus dem Nachlass herausgekommenen 160-seitigen Erzählung „The Mysterious Stranger“ hat der amerikanischen Autor Mark Twain (1845 – 1910) mit Unterbrechungen von 1897 bis 1908 gearbeitet. Er schrieb mehrere Versionen der Geschichte, aber jede von ihnen handelt von einem übernatürlichen Charakter namens „Satan“ oder „Nr. 44“. In ihnen geht es um menschliche Abgründe wie Krieg, Folter, Mobbing und Hexenverbrenungen. Aber auch um große philosophisch Fragen: Ist „Sünde“ eine menschliche Bestimmung wie „Gut“ und „Böse“, „Gott“ und „Teufel“? Wo bleibt das göttliche Erbarmen, wenn zwei kleine Kinder ertrinken? Das moralische Bewusstsein soll angeblich den Menschen von den Tieren unterscheiden. Was aber gilt in Kriegszeiten ein Menschenleben? Der Satan behauptet: Der moralische Mensch hat die Wahl – und entscheidet sich zu 90 Prozent für das Unrecht. Weshalb Menschen sich wie Schafe verhalten: Sie folgen den Mächtigen ohne eigenen Willen, gehorchen schweigend. Krieg, immer wieder Krieg – bis hin zu Star Wars. „Wo führt das hin?“ fragt der Satan. Und gibt selbst die Antwort: „Nirgendwohin!“. Kann Theodor ihm widersprechen? Das Leben ein Traum behauptete schon der spanische Dramatiker und Poet Pedro Calderón de la Barca in seinem 1635 in Madrid uraufgeführten Versdrama „La vida es sueño“. Daran schließt der junge Satan in Mark Twains Erzählung, deren sämtliche Fassungen unvollendet blieben, an, als er sich nach einem Jahr von den Kindern des österreichischen Dorfes verabschiedet. Martina van Boxen, die von 2005 bis 2018 das Junge Schauspielhaus Bochum leitete, bevor sie ans Staatstheater Kassel ging, hat mit ihrer eigenen Adaption der deutschen Übersetzung von Oliver Fehn, die 2012 im Pandämonium Verlag erschienen ist, erstmals wieder an alter Wirkungsstätte inszeniert. „Rhythm Is It!“ könnte, frei nach der eindrucksvollen Doku von Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansch, das Motto des musikalischen Leiters Manuel Loos sein, der linkerhand für perkussive Live-Klänge und Geräusche sorgt, während die auch als A-capella-Sänger überraschenden Darsteller zwischendurch immer wieder zu Trommeln und elektronischen Instrumenten greifen. In Verbindung mit den bisweilen an surreale Bildwelten, aber auch die politischen Fotomontagen John Heartfields erinnernden Live-Visuals von Michael Habelitz gelingt Martina van Boxen binnen gut einer Stunde eine äußerst lebendige Inszenierung dieser sehr philosophisch-hintergründigen Geschichte über den moralischen Hochmut sich selbst als Krönung der Schöpfung haltender Menschen. „Der geheimnisvolle Fremde“ feierte am 29. Januar 2023 im Theaterrevier an der Prinz-Regent-Straße (neben der „Zeche“) in Bochum Premiere und steht, neben zahlreichen vormittäglichen Schulaufführungen, vorerst noch dreimal als Familienvorstellungen für alle ab 13 Jahren auf dem Spielplan, Karten unter schauspielhausbochum.de oder Tel 0234 – 33 33 55 55.

18 Uhr

Endlich im Kulturzentrum

'Pasión de Buena Vista'

Sonder-Veranstaltung „Pasión de Buena Vista“ wird nun nachgeholt.

Nachdem die ursprünglichen Termine der Sonder-Veranstaltung „Pasión de Buena Vista“ in den letzten Jahren pandemiebedingt verschoben werden mussten, treten sie nun endlich im Kulturzentrum auf. Dieser Nachholtermin findet am Mittwoch, 8. Februar 2023, ab 19:30 Uhr, statt. Bereits erworbene Eintrittskarten aus dem Jahr 2020 behalten ihre Gültigkeit. Ein Abend mit kubanischer Tanzkunst und Musik: Zusammen mit der außergewöhnlichen „Buena Vista Band“, Backgroundsängern und der Tanzformation 'El Grupo de Bailar' präsentiert die international tourende Ausnahme-Show 'Pasión de Buena Vista' diesen besonderen Abend. „Pasión de Buena Vista“ präsentiert die gesamte Palette kubanischer Musik und Tänze, von Rumba und Mambo über Cha-Cha-Cha und Salsa. Dabei teilen die Künstler*innen die Freude und das Temperament Kubas mit ihrem Publikum. Die „Buena Vista Band“ besteht aus einer Vielzahl von hochbegabten Musiker*innen und Talenten Kubas. Zu verschiedenen Percussion-Instrumenten wie Schlagzeug, Timbales und Conga mischt sich der Klang von Posaune und Trompete. Bass, Piano und die für Lateinamerika typische Tres-Gitarre runden das akustische Gesamtbild ab. Begleitet wird die Live Band durch talentierte Background Sänger*innen, die ihre einzigartigen Stimmen während der Show auch im Solo unter Beweis stellen. Die Tanzformation „El Grupo de Bailar“ aus Havana besteht aus mehreren erstklassigen Tänzern, die ihr Talent in den traditionellen Shows in der kubanischen Hauptstadt unter Beweis gestellt haben. Ein besonders hohes Maß an Disziplin und Professionalität ist das Markenzeichen der „Grupo“. Karten sind im Vorverkauf bei der Pro Ticket-Hotline unter 02 31 / 9 17 22 90 oder online auf der proticket-Homepage erhältlich. Außerdem: Beim Stadtmarketing Herne, Tel 0 23 23 / 9 19 05 14. Die Karten kosten, je nach Kategorie 17, 19 oder 22 Euro. Ermäßigt kosten sie 14,80 Euro.

19:30 Uhr

vhs Herne

Vortrag zur landwirtschaftlichen Tierhaltung

Das erste Halbjahr 2023 der vhs beginnt

Die landwirtschaftliche Tierhaltung in Deutschland hat sich in den vierzig Jahren von 1945 bis 1990 stark verändert. Die vhs Herne bietet am Mittwoch, 8. Februar 2023, einen kostenfreien Online-Vortrag von 19:30 bis 21 Uhr, der die Entwicklung der industriellen Massentierhaltung untersucht und zeigt, warum sie trotz ihrer enormen ökonomischen Erfolge seit den 1970er Jahren Gegenstand einer kritischen Diskussion wurde. Die Referentin Veronika Settele ist Historikerin an der Universität Bremen. Hier gehts zur Anmeldung.

19:30 Uhr

Musik-Comedy

Hitverdächtig 'Dr.POP'

Dr. Pop – Hitverdächtig.

Der Arzt für das Musikalische – Dr. Pop – ist am Mittwoch, 8. Februar 2023, ab 20 Uhr, in den Flottmann-Hallen zu Gast. In zweimal 45 Minuten therapiert mit er Samples und faszinierenden Musikfakten. In seinem Live- Programm entschlüsselt Dr. Pop, mit welcher Musik man eine Party, eine Beziehung und auch ein Leben retten kann. Das Publikum bekommt verblüffend komische Antworten auf Fragen wie: Warum beißen sich Termiten doppelt so schnell durchs Holz, wenn sie Heavy Metal hören? Wieso sitzen heutzutage an einem Hit zehn Leute am Laptop und nicht mehr einer an der Gitarre? Dr. Pop feuert Samples vertrauter und neuer Hits der Musikgeschichte ab – aus dem Hiphop, Rock, Pop, Schlager über die Klassik bis hin zum Jazz. Dr. Pop macht hörbar: zu jeder Lebenssituation gibt es den richtigen Hit. Hitverdächtig – Die Musik-Comedy-Stand-up-Show für alle, die Musik lieben oder noch damit anfangen wollen. Die Karten kosten im Vorverkauf über proticket.de 18 Euro, erm. 13 Euro (plus Geb.) > über proticket.de | Ak: 23 Euro, erm. 18 Euro → Dauer ca. 2x 45 Min.

20 Uhr

'Call Jane'

Filmforum der vhs-Herne

Kinofilm: 'Call Jane'. – Biopic über ein Kollektiv an Frauen, das in den 1960ern anderen Frauen bei Abtreibungen hilft, als diese in den USA illegal waren.

Mit dem Kinofilm 'Cal Jane' startet das vhs-Filmforum in das neue Semester 2023. Am Sonntag, 5. Februar 2023, 12:30 Uhr, ist der erste Vorführungstermin der Biopic über ein Kollektiv an Frauen, das in den 1960ern anderen Frauen bei Abtreibungen hilft, als diese in den USA illegal waren. Regie: Philis Nagy; Darsteller: Elizabeth Banks, Sigourney Weaver, Chris Messina, Kate Mara, Wunmi Mosaku, USA 2022, 122 Min. FSK 12 „Schwanger? Verunsichert? Ruf Jane an.“ Mit diesem Slogan operierte das „Jane Kollektiv“, eine aus dem Untergrund agierende humanitäre Einrichtung von Frauen für Frauen, in den 1960ern in Chicago. Zu diesem Zeitpunkt standen Abtreibungen noch unter Strafe, doch viele Frauen, besonders aus den ärmeren Gegenden, sahen keine Chance, ein Kind sorgenfrei groß zu ziehen. Pro Jahr werden circa 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags 17:30 Uhr, mittwochs um 20:15 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr, zu zeigen. Diese Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können. Das Filmforum der vhs Herne gibt es mittlerweile seit 1979. Damals wurde es von Hartmut Kaminski, Filmregisseur aus Düsseldorf, betreut. Heute wählt der Filmbeirat gemeinsam mit cineastisch interessierten Vertretern der unterschiedlichen Parteien zweimal im Jahr Filme aus, die in das Programm des Filmforums aufgenommen werden. Dies sind in erster Linie keine Mainstream-Filme, das heißt es stehen solche Filme im Vordergrund, die einen besonderen Anspruch erfüllen. Filme, die im „normalen“ Kinoprogramm gar nicht oder nur kurz gezeigt würden, kommen so nach Herne und können von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gesehen werden. Pro Jahr werden circa 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags 17:30 Uhr, mittwochs um 20:15 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr, zu zeigen. Diese Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können. Zu allen Filmen des vhs-Filmforums sind auch Vorführungen für Schulen möglich. Dazu sollten sich die Interessierten direkt die Filmwelt Herne wenden.

20:15 Uhr

Zwischen Herne und Recklinghausen

Linie S2: Nachts Busse statt Bahnen

Die Deutsche Bahn sperrt an mehreren Nächten jeweils die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf (Symbolbild).

Aufgrund des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn A 43 durch die Autobahn GmbH wird eine neue Eisenbahnbrücke erstellt, teilte die Deutsche Bahn (DB) am Montag (2.1.2023) mit. Daher wird die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf von Freitag, 13. Januar bis Freitag, 20. Januar 2023 ganztags sowie in den Nächten von Freitag, 20. Januar, 21 Uhr bis Freitag, 10. Februar 2023, 1 Uhr zwischen Herne und Recklinghausen Hbf gesperrt. Während der Vollsperrung wird die Oberleitung in diesen Bereichen ausgeschaltet, um neue Aufstellflächen für Oberleitungsmaste herzustellen und danach neue Oberleitungsmaste zu setzen. Aufgrund der Vollsperrung wird die S 2 während dieser Zeit zwischen Castrop-Rauxel bzw. Herne und Recklinghausen Hbf durch Busse ersetzt. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.

seit 20. Jan

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Stadt Herne informiert

Anmeldungen für Sek I, Sek II und Berufskollegs

Auch am Otto-Hahn-Gymnasium starten die Anmeldungen für die Sek I und Sek II.

Die Anmeldungen von Schüler für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien für das im August 2023 beginnende Schuljahr werden am in den Geschäftszimmern der Schulen entgegengenommen. Die Anmeldungen von Schüler für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Hauptschule für das im August 2023 beginnende Schuljahr werden am in den Geschäftszimmern der Schule entgegengenommen. Um eine größere Menschenansammlung am 1. Anmeldetag an den Schulen zu vermeiden, wird darum gebeten, möglichst entsprechend der folgenden alphabetischen Einteilung nach den Nachnamen der Kinder an der Wunschschule zu erscheinen: Dabei gilt jede Anmeldung, unerheblich ob diese am 1., 2. oder 3. Anmeldetag erfolgt, als gleichwertig. Anmeldungen am 1. Anmeldetag werden von den Schulen gegenüber Anmeldungen am 2. oder 3. Anmeldetag nicht bevorzugt berücksichtigt. Bei der Anmeldung sind die Geburtsurkunde des Kindes oder das Familienstammbuch, das Halbjahreszeugnis der Klasse vier und der ausgefüllte Anmeldeschein, der von der Grundschule ausgehändigt wurde, im Original mit einzureichen. Wer daran interessiert ist, sein Kind an der Sekundarschule Quinoa-Schule Herne anzumelden, erreicht diese unter tel 02323 / 4931900 und per E-Mail unter info@quinoa-zukunft.de. Die Anmeldung von Schüler für die Sekundarstufe II, Jahrgangsstufe 10 beziehungsweise 11, für das im August 2023 beginnende Schuljahr werden zwischen dem 20. Januar 2023 und 10. Februar 2023 zu den üblichen Öffnungszeiten in den Geschäftszimmern der Schulen entgegengenommen; es wird empfohlen, telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Die Anmeldungen zu den Berufskollegs der Stadt Herne für das im August 2023 beginnende Schuljahr können zwischen dem 20. Januar und 10. Februar 2023 zu den nachfolgenden Zeiten in den Geschäftszimmern der Berufskollegs vorgenommen werden. Tag der offenen Tür: 14. Januar 2023 von 9 bis 12 Uhr Für die Bildungsgänge Technik und Gesundheit muss man sich am Standort Steinstraße anmelden. Für die Bildungsgänge Sozialpädagogik, Hauswirtschaft, Ernährung und Textil am Standort Westring. Tag der offenen Tür: 20. Januar 2023 von 17 bis19 Uhr (Westring) und 21. Januar 2023 von 9 bis 13 Uhr (Westring und Steinstraße).

seit 7. Feb

Donnerstag, 9. Februar

Hospizdienst startet Kursus am 9. Februar

Neue Zeitschenker gesucht

Sie begleiten schwerstkranke Menschen am Ende ihrer Lebenszeit: die ehrenamtlichen Zeitschenker des Ambulanten Hospizdienstes Herne mit den drei Koordinatorinnen Karin Leutbecher, Anja Schröder und Karola Rehrmann (vorn, von links).

Menschen am Ende ihrer Lebenszeit brauchen Zuwendung und liebevolle Anteilnahme. Deshalb sucht der Ambulante Hospizdienst Herne neue Zeitschenker für das Ehrenamt der ambulanten Sterbebegleitung. Ihre Aufgabe ist es, schwerstkranken oder sterbenden Männern und Frauen und ihren Angehörigen beizustehen und für sie da zu sein – im eigenen Zuhause, in Heimen oder im Krankenhaus. Das Einführungsseminar 2023 startet am Donnerstag, 9. Februar 2023, in den Hospizdienst-Räumen, Bahnhofstraße 137. Anmeldungen nimmt der Hospizdienst ab sofort per Mail unter info@hospizdienst-herne.de und unter Tel 02323 – 988 290 entgegen. Der Ambulante Hospizdienst Herne wurde vor 25 Jahren gegründet. Heute engagieren sich rund 60 Männer und Frauen ehrenamtlich in der ambulanten Sterbebegleitung. Verstärkung wird dringend benötigt, um möglichst flexibel auf alle Anfragen reagieren zu können. Wer Zeitschenker werden möchte, kann sich vorab mit verschiedenen Inhalten vertraut machen. Bereits am Dienstag, 10. Januar 2023, wird um 18 Uhr das Seminar „Demenz geht uns alle an“ angeboten. Dabei vermittelt die Hospizdienst-Koordinatorin Anja Schröder praktische Tipps für den Umgang mit demenziell veränderten Menschen. Bei einem Informationsabend am Donnerstag, 26. Januar 2023, ab 18 Uhr können Interessierte in Präsenz oder online die Inhalte der Schulung und der ehrenamtlichen Tätigkeit näher kennenlernen. Einige der aktiven Zeitschenker berichten bei der Info-Veranstaltung von ihren Erfahrungen und stehen für Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus stehen die Koordinatorinnen jederzeit für Einzelgespräche zur Verfügung, - persönlich, telefonisch oder online. Der Vorbereitungskursus selbst ist zweigeteilt und startet am Donnerstag, 9. Februar 2023. Bis Dezember 2023 zieht er sich durch das Jahr. Geleitet wird er von den drei hauptamtlichen Koordinatorinnen des Hospizdienstes, Karin Leutbecher, Karola Rehrmann und Anja Schröder. Im ersten Teil machen sich die Teilnehmenden u.a. mit der Hospizidee vertraut. Sie setzen sich mit Sterben, Tod und Trauer auseinander. Außerdem sammeln sie Basiswissen zu Themen wie Wahrnehmung, Gesprächsführung, Biographiearbeit und Demenz. Nach Abschluss des ersten Teils erhalten die Teilnehmenden nach vorheriger Absprache die Möglichkeit, begleitend zum Kurs in die praktische Arbeit einzusteigen. In der zweiten Jahreshälfte werden die Inhalte vertieft. Auf dem Themenplan stehen Formen der Vorsorge, Trauer und Rituale, systemisches Denken, Bestattung, Beschwerden am Lebensende, ethische Fragestellungen, Netzwerkarbeit und Möglichkeiten der Digitalisierung im Ehrenamt. Die offizielle Einführung in den Dienst nach rund 100 Unterrichtsstunden findet im Rahmen einer Adventsfeier im Dezember statt. Die Teilnahme am Kurs kostet 100 Euro. Bei der Übernahme von ehrenamtlichem Engagement im Hospizdienst kann die Kursgebühr rückerstattet werden.

Austausch von Ehrenamtlichen

Das Cafe Blickwinkel der Caritas. Aufgenommen bei der Eröffnung.

Der Caritasverband Herne lädt alle Interessierten, die sich ehrenamtlich in den Kirchengemeinden für und mit Flüchtlingen engagieren, zu einem ersten Austauschtreffen am Donnerstag, 9. Februar 2023, von 11 bis 13 Uhr in das Info Café Blickwinkel ein. Das Treffen soll dazu dienen, sich untereinander kennenzulernen und auszutauschen, Vernetzungen herzustellen, Informationen weiterzugeben und auf bestehende Angebote für ehrenamtlich Engagierte aufmerksam zu machen. Es freuen sich auf Ihren Besuch Pia Steinhauer vom Fachdienst Integration und Migration und Mechthild Greifenberg von der Caritas-Koordination. Anmeldungen zu diesem Treffen sind hier möglich: Tel 02323/92960-931, p.steinhauer@caritas-herne.de oder Tel 02323/92960-27, m.greifenberg@caritas-herne.de

11 Uhr

Vortrag in der Martin-Opitz-Bibliothek

'Deutsche Opfer des stalinistischen Terrors'

Die Martin-Opitz-Bibliothek.

Am Donnerstag, 9. Februar 2023, um 19 Uhr wird Dr. Rindlisbacher die Martin-Opitz-Bibliothek (MOB)-Besuchen, um einen Vortrag zu den deutschen Opfern des stalinistischen Terrors in der Sowjetukraine zu halten. Der Eintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich. Zum Vortrag heißt es in einer Mitteilung: „Der gegenwärtige Krieg in der Ukraine hat zur Folge, dass Archivakten unwiederbringlich verloren gehen können. Dazu gehören auch die Fallakten zu den Repressionen gegen die deutsche Minderheit während des Grossen Terrors. Diese Dokumente, die meist in Lokal- und Regionalarchiven verwahrt werden, bieten das Potential, diesen Opfern des Stalinismus Gesicht und Stimme verleihen. Dieser Vortrag versucht zunächst, den Stand der Aufarbeitung zusammenzufassen, und dann aufzuzeigen, was nun konkret zu tun wäre.“ Zum Referenten heißt es: „Stephan Rindlisbacher ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). In seiner Dissertation hat er sich mit der revolutionären Bewegung im späten Zarenreich auseinandergesetzt. Gegenwärtig arbeitet er unter anderem an einer Monographie zur Frage der Grenzziehungen zwischen den Republiken der Sowjetunion."

19 Uhr

Zwischen Herne und Recklinghausen

Linie S2: Nachts Busse statt Bahnen

Die Deutsche Bahn sperrt an mehreren Nächten jeweils die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf (Symbolbild).

Aufgrund des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn A 43 durch die Autobahn GmbH wird eine neue Eisenbahnbrücke erstellt, teilte die Deutsche Bahn (DB) am Montag (2.1.2023) mit. Daher wird die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf von Freitag, 13. Januar bis Freitag, 20. Januar 2023 ganztags sowie in den Nächten von Freitag, 20. Januar, 21 Uhr bis Freitag, 10. Februar 2023, 1 Uhr zwischen Herne und Recklinghausen Hbf gesperrt. Während der Vollsperrung wird die Oberleitung in diesen Bereichen ausgeschaltet, um neue Aufstellflächen für Oberleitungsmaste herzustellen und danach neue Oberleitungsmaste zu setzen. Aufgrund der Vollsperrung wird die S 2 während dieser Zeit zwischen Castrop-Rauxel bzw. Herne und Recklinghausen Hbf durch Busse ersetzt. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.

seit 20. Jan

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Stadt Herne informiert

Anmeldungen für Sek I, Sek II und Berufskollegs

Auch am Otto-Hahn-Gymnasium starten die Anmeldungen für die Sek I und Sek II.

Die Anmeldungen von Schüler für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien für das im August 2023 beginnende Schuljahr werden am in den Geschäftszimmern der Schulen entgegengenommen. Die Anmeldungen von Schüler für die Aufnahme in die 5. Klassen der städtischen Hauptschule für das im August 2023 beginnende Schuljahr werden am in den Geschäftszimmern der Schule entgegengenommen. Um eine größere Menschenansammlung am 1. Anmeldetag an den Schulen zu vermeiden, wird darum gebeten, möglichst entsprechend der folgenden alphabetischen Einteilung nach den Nachnamen der Kinder an der Wunschschule zu erscheinen: Dabei gilt jede Anmeldung, unerheblich ob diese am 1., 2. oder 3. Anmeldetag erfolgt, als gleichwertig. Anmeldungen am 1. Anmeldetag werden von den Schulen gegenüber Anmeldungen am 2. oder 3. Anmeldetag nicht bevorzugt berücksichtigt. Bei der Anmeldung sind die Geburtsurkunde des Kindes oder das Familienstammbuch, das Halbjahreszeugnis der Klasse vier und der ausgefüllte Anmeldeschein, der von der Grundschule ausgehändigt wurde, im Original mit einzureichen. Wer daran interessiert ist, sein Kind an der Sekundarschule Quinoa-Schule Herne anzumelden, erreicht diese unter tel 02323 / 4931900 und per E-Mail unter info@quinoa-zukunft.de. Die Anmeldung von Schüler für die Sekundarstufe II, Jahrgangsstufe 10 beziehungsweise 11, für das im August 2023 beginnende Schuljahr werden zwischen dem 20. Januar 2023 und 10. Februar 2023 zu den üblichen Öffnungszeiten in den Geschäftszimmern der Schulen entgegengenommen; es wird empfohlen, telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Die Anmeldungen zu den Berufskollegs der Stadt Herne für das im August 2023 beginnende Schuljahr können zwischen dem 20. Januar und 10. Februar 2023 zu den nachfolgenden Zeiten in den Geschäftszimmern der Berufskollegs vorgenommen werden. Tag der offenen Tür: 14. Januar 2023 von 9 bis 12 Uhr Für die Bildungsgänge Technik und Gesundheit muss man sich am Standort Steinstraße anmelden. Für die Bildungsgänge Sozialpädagogik, Hauswirtschaft, Ernährung und Textil am Standort Westring. Tag der offenen Tür: 20. Januar 2023 von 17 bis19 Uhr (Westring) und 21. Januar 2023 von 9 bis 13 Uhr (Westring und Steinstraße).

seit 7. Feb

Freitag, 10. Februar

Zwischen Herne und Recklinghausen

Linie S2: Nachts Busse statt Bahnen

Die Deutsche Bahn sperrt an mehreren Nächten jeweils die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf (Symbolbild).

Aufgrund des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn A 43 durch die Autobahn GmbH wird eine neue Eisenbahnbrücke erstellt, teilte die Deutsche Bahn (DB) am Montag (2.1.2023) mit. Daher wird die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf von Freitag, 13. Januar bis Freitag, 20. Januar 2023 ganztags sowie in den Nächten von Freitag, 20. Januar, 21 Uhr bis Freitag, 10. Februar 2023, 1 Uhr zwischen Herne und Recklinghausen Hbf gesperrt. Während der Vollsperrung wird die Oberleitung in diesen Bereichen ausgeschaltet, um neue Aufstellflächen für Oberleitungsmaste herzustellen und danach neue Oberleitungsmaste zu setzen. Aufgrund der Vollsperrung wird die S 2 während dieser Zeit zwischen Castrop-Rauxel bzw. Herne und Recklinghausen Hbf durch Busse ersetzt. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.

seit 20. Jan

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Samstag, 11. Februar

Zwei Einladungen zum Theatertreffen

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

„Der Bus nach Dachau“ mit Lieve Fikkers, Lukas von der Lühe, Marius Huth, Mercy Dorcas und Risto Kübar (v.l.) macht im Mai in Berlin Station.

Das Schauspielhaus Bochum, jüngst in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Theater heute“ zum „Theater des Jahres“ gewählt, kann einen weiteren mit großer Aufmerksamkeit verbundenen Erfolg vermelden: Das von Intendant Johan Simons geführte Haus ist gleich mit zwei Inszenierungen zur 60. Ausgabe des Berliner Theatertreffens 2023 eingeladen. Und befindet sich damit auf Augenhöhe mit dem Wiener Burgtheater, das ebenfalls zweimal von Donnerstag bis Samstag, 12. bis 28. Mai 2023, in der Hauptstadt vertreten sein wird. Die Auswahljury, die ein Jahr lang Inszenierungen im deutschsprachigen Raum gesichtet hat, entschied sich für „Der Bus nach Dachau“, eine Zusammenarbeit mit der niederländischen Theatergruppe De Warme Winkel, sowie Maxim Gorkis „Kinder der Sonne“ in der Regie von Mateja Koležnik. Beide Bochumer Produktionen gehören zur heurigen Auswahl von zehn nominierten Inszenierungen. In den bisherigen vier Jahren der Intendanz von Johan Simons erfolgten damit nach „Hamlet“ und „Das neue Leben“ die Einladungen Nummer drei und vier für das Schauspielhaus Bochum, das damit an beste Peymann- und Steckel-Zeiten anknüpft. Insgesamt sind seit dem Beginn des Spitzentreffens der Theater aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nunmehr 33 Produktionen von der Königsallee nach Berlin gereist. Die Festival-Jury nennt „Der Bus nach Dachau“ in ihrem Statement ein „riskantes Experiment“. Das Stück, in dem ein nie verfilmtes Drehbuch aus den 1990er Jahren Startpunkt für einen Theaterabend über das Konzentrationslager Dachau wird, weite sich hin „zu Fragen der Darstellbarkeit des Holocaust als singuläres Verbrechen in der Geschichte der Menschheit und radikalen Zivilisationsbruch, der (Un-)Möglichkeit seiner Fiktionalisierung und Formen der Erinnerung, wenn Zeitzeug*innen nicht mehr befragt werden können. De Warme Winkel und Ensemble erproben unterschiedlichste ästhetische Mittel, schrecken weder vor Snapchat noch Partizipation zurück und setzen ihr Publikum einem Wechselbad der Emotionen aus, das fortwährend Fragen und Widerspruch provoziert.“ Genau diese Art von Reibung verhindere, dass das Erinnern zum leeren Ritual werde. Zu „Kinder der Sonne“ heißt es, Mateja Koležniks Inszenierung wirke zunächst „wie aus der Zeit gefallen“. „Raimund Orfeo Voigts hyperrealistisches Bühnenbild, in dem sich der Niedergang eines um sich selbst kreisenden Bürgertums in jedem Detail spiegelt, und das psychologisch genaue Spiel des bis in die kleinsten Rollen perfekt besetzten Ensembles schließen an Theatertraditionen an, die etwas aus der Mode gekommen sind.“ Dennoch habe Koležniks Herangehensweise nichts Museales an sich. Ihre Arbeit sei vielmehr hochaktuell. „Der von Guy Clemens gespielte Wissenschaftler, dessen weltfremdes Gebaren Ausdruck eines vergifteten Privilegs ist, und all die anderen, die um ihn kreisen, entlarven sich als tragikomische Egozentriker*innen, die blind für alles sind, was um sie herum geschieht. So rückt Koležnik Gorkis Figuren ganz nah an uns und unsere von Krisen geplagte Wirklichkeit heran.“ „Der Bus nach Dachau“ (halloherne berichtete) feierte am Samstag (5.11.2022) Premiere in den Kammerspielen und wird seitdem sowohl am Schauspielhaus Bochum sowie am Internationaal Theater Amsterdam gespielt. Die nächsten Vorstellungen in Bochum sind für Freitag, 24. Februar 2023, sowie am Sonntag,19. März 2023, Dienstag und Mittwoch, 25. und 26. März 2023 geplant. „Kinder der Sonne“ (halloherne berichtete) feierte am Freitag (7.10.2022) Premiere im Großen Haus. Die nächsten Vorstellungen sind für Dienstag, 31. Januar 2023 und für Samstag und Freitag, 11. und 24. Februar 2023, sowie für Sonntag und Samstag, 19. und 25. März 2023, angesetzt.

Anmeldung für verschiedene Möglichkeiten offen

Neue Bildungsangebote des SSB Herne

Unter anderem im Südpool bietet der SSB Herne Fortbildungen zum Rettungsschwimmer an (Symbolbild).

Der SSB Herne startet bereits im Januar 2023 mit seinen Fortbildungen in Herne. Ab Samstag, 14. Januar 2023, wird wöchentlich im Südpool der Rettungsschwimmer Silber für Erziehende und pädagogische Kräfte aus Einrichtungen, Vereinen etc. in Kooperation mit der DLRG angeboten. Am Samstag und Sonntag, 11. und 12. Februar 2023, geht es weiter mit einem Phantasievollen Sprachabenteuer für mehr Lernfreude im Bereich U7. Sprache, Musik und Rhythmus wird für für Erzieher und Übungsleiter in der Kita Wilde Wiese durchgeführt. Wer sich Fit und Sicher beim Sport fühlen möchte und gleichzeitig eine Erste Hilfe Ausbildung absolvieren muss, ist dann am Samstag und Sonntag, 4. und 5. März 2022 im Gymnasium Wanne bestens aufgehoben. Weitere Informationen und Buchung unter https://www.ssb-herne.de/fortbildungen/. Für eine Beratung steht in der SSB Geschäftsstelle Petra Herrmann-Kopp (Tel 02323- 9192385 und Mail petra.herrmann-kopp@ssb-herne.de) zur Verfügung.

9 Uhr

Themen sind Sprache, Musik und Rhythmus

Fortbildung beim SSB

Der SSB bietet eine U7-Fortbildung an.

Frühe Sprachförderung sei wichtig, um allen Kindern die Chance auf erfolgreiches Lernen zu ermöglichen. Aus diesem Grund bietet der Stadtsportbund (SSB) eine U7-Fortbildung zu diesem Thema am Samstag und Sonntag, 11./12. Februar 2023 ab 9 Uhr in Herne an. Mit Spielen, Reimen, Bildern, Geschichten und Liedern werden phantasievolle Sprachabenteuer geschaffen, die die Lernfreude der Kinder wecken und erhalten. Ganzheitlich und kindgemäß werden alle sprachlichen Bereiche gefördert. Ergänzt wird das Programm durch Musik, denn Musik fördert die natürliche Bewegungsfreude der Kinder. Weitere Informationen und Anmeldung hier. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 2. Februar 2023. Für Rückfragen in der Geschäftsstelle des SSB steht Petra Herrmann-Kopp (Tel 02323- 9192385, petra.herrmann-kopp@ssb-herne.de) zur Verfügung.

9 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Sonntag, 12. Februar

Anmeldung für verschiedene Möglichkeiten offen

Neue Bildungsangebote des SSB Herne

Unter anderem im Südpool bietet der SSB Herne Fortbildungen zum Rettungsschwimmer an (Symbolbild).

Der SSB Herne startet bereits im Januar 2023 mit seinen Fortbildungen in Herne. Ab Samstag, 14. Januar 2023, wird wöchentlich im Südpool der Rettungsschwimmer Silber für Erziehende und pädagogische Kräfte aus Einrichtungen, Vereinen etc. in Kooperation mit der DLRG angeboten. Am Samstag und Sonntag, 11. und 12. Februar 2023, geht es weiter mit einem Phantasievollen Sprachabenteuer für mehr Lernfreude im Bereich U7. Sprache, Musik und Rhythmus wird für für Erzieher und Übungsleiter in der Kita Wilde Wiese durchgeführt. Wer sich Fit und Sicher beim Sport fühlen möchte und gleichzeitig eine Erste Hilfe Ausbildung absolvieren muss, ist dann am Samstag und Sonntag, 4. und 5. März 2022 im Gymnasium Wanne bestens aufgehoben. Weitere Informationen und Buchung unter https://www.ssb-herne.de/fortbildungen/. Für eine Beratung steht in der SSB Geschäftsstelle Petra Herrmann-Kopp (Tel 02323- 9192385 und Mail petra.herrmann-kopp@ssb-herne.de) zur Verfügung.

9 Uhr

Themen sind Sprache, Musik und Rhythmus

Fortbildung beim SSB

Der SSB bietet eine U7-Fortbildung an.

Frühe Sprachförderung sei wichtig, um allen Kindern die Chance auf erfolgreiches Lernen zu ermöglichen. Aus diesem Grund bietet der Stadtsportbund (SSB) eine U7-Fortbildung zu diesem Thema am Samstag und Sonntag, 11./12. Februar 2023 ab 9 Uhr in Herne an. Mit Spielen, Reimen, Bildern, Geschichten und Liedern werden phantasievolle Sprachabenteuer geschaffen, die die Lernfreude der Kinder wecken und erhalten. Ganzheitlich und kindgemäß werden alle sprachlichen Bereiche gefördert. Ergänzt wird das Programm durch Musik, denn Musik fördert die natürliche Bewegungsfreude der Kinder. Weitere Informationen und Anmeldung hier. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 2. Februar 2023. Für Rückfragen in der Geschäftsstelle des SSB steht Petra Herrmann-Kopp (Tel 02323- 9192385, petra.herrmann-kopp@ssb-herne.de) zur Verfügung.

9 Uhr

'Meinen Hass bekommt ihr nicht'

Filmforum der vhs-Herne

Kinofilm: Meinen Hass bekommt ihr nicht.

Vous n'aurez pas ma haine: Bewegendes Drama nach Bestsellervorlage um einen Mann, der seine Frau beim Anschlag auf das Bataclan verloren hat. Produziert von Komplizen Film und inszeniert von dem auf wahre Stoffe spezialisierten Kilian Riedhof. Regie: Kilian Riedhof; Darsteller: Pierre Deladonchamps, Camélia Jordana, Zoé Iorio, Anaïs Dahl; Genre: Drama; Dauer: 103 Min; FSK: ab 12. Die Nacht des 13. Novembers 2015 ändert für Antoine Leiris (Pierre Deladonchamps) alles. Bei einem Attentat im Pariser Club Bataclan verliert er Hélène (Camélia Jordana) die Liebe seines Lebens und Mutter seines erst siebzehn Monate alten Kindes. Noch völlig unter Schock trotzt er dem Terror und der Gewalt in einem bewegenden Social Media Post mit dem hoffnungsvollen Appell: „Meinen Hass bekommt ihr nicht!“. Seine Botschaft geht um die Welt und landet auf der Titelseite der Tageszeitung Le Monde. In einem surrealen Ausnahmezustand zwischen medialer Aufmerksamkeit und unendlicher Trauer, muss Antoine sich nun - vor allem seinem kleinen Sohn Melvil (Zoé Iorio) zuliebe - in der neuen Realität zurechtfinden. Ein bemerkenswert inszenatorisches Feingefühl für nationale Tragödien hat Regisseur Kilian Riedhof bereits mit seinen Filmen GLADBECK und DER FALL BARSCHEL bewiesen. Nun widmet er sich einem erschütternden Vorfall der europäischen Geschichte und zeigt das persönliche Schicksal eines Mannes, der auf den Schrecken des Terrors eine sehr beachtliche Antwort gibt. Das Drehbuch beruht auf dem gleichnamigen Bestseller des Journalisten und Autors Antoine Leiris. Der Film wurde federführend vom vielfach ausgezeichneten Team von Komplizen Film produziert. Das Filmforum der vhs Herne gibt es mittlerweile seit 1979. Damals wurde es von Hartmut Kaminski, Filmregisseur aus Düsseldorf, betreut. Heute wählt der Filmbeirat gemeinsam mit cineastisch interessierten Vertretern der unterschiedlichen Parteien zweimal im Jahr Filme aus, die in das Programm des Filmforums aufgenommen werden. Dies sind in erster Linie keine Mainstream-Filme, das heißt es stehen solche Filme im Vordergrund, die einen besonderen Anspruch erfüllen. Filme, die im „normalen“ Kinoprogramm gar nicht oder nur kurz gezeigt würden, kommen so nach Herne und können von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gesehen werden. Pro Jahr werden circa 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags 17:30 Uhr, mittwochs um 20:15 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr, zu zeigen. Diese gute Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können. Zu allen Filmen des vhs-Filmforums sind auch Vorführungen für Schulen möglich. Dazu sollten sich die Interessierten direkt die Filmwelt Herne wenden. Information: Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der langfristigen Planungen und je nach Entwicklung der COVID-19-Pandemie zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Informationen erhalten Sie über die Tagespresse, in den sozialen Medien und hier.

12:30 Uhr

Programm aus Karneval und Show im Veranstaltungszentrum Gysenberg

2. Seniorenkarneval der HeKaGe

Die Tanzmariechen der HeKaGe treten beim 2. Seniorenkarneval auf.

Die 1. Herner Karnevalsgesellschaft (HeKaGe) Grün-Weiß-Rot 1953 e.V. lässt in diesem Jahr am Sonntag, 12. Februar 2023, um 15 Uhr (Einlass ab 14 Uhr) auch den Seniorenkarneval im Veranstaltungszentrum Gysenberg, Am Revierpark 40, wieder aufleben. Es gibt ein Programm aus Karneval und Show. Das Herner Stadtprinzenpaar Frank I. und Kersti I. erwarten den allseits bekannten Hausmeister Anton Klopotek, die Prinzengarde Erkelenz e.V, wie auch den Bauchredner Rocky & Co.. Außerdem werden auch die Küken,- Mini & Prinzengarde sowie Tanzmariechen der Gesellschaft zum Programm beitragen. Zum Tanz spielt der DJ Sascha auf. Eintrittskarten zum Preis von 11 Euro (inkl. eine Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee) sind ab sofort im Vorverkauf beim Caritasverband Herne e.V., Caritas Centrum, Schulstraße 16, in der Zeit von Mo bis Fr 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr oder unter Tel 0170/2293 520 erhältlich.

15 Uhr

St. Anna Hospital Herne

Yoga-Kurse für schwangere Frauen

Die Elternschule des St. Anna Hospital Herne bietet für schwangere Frauen zu zwei neuen Yoga-Kursen án. (Symbolbild).

Die Elternschule des St. Anna Hospital Herne lädt schwangere Frauen zu zwei neuen Yoga-Kursen ein. Die Kurse richten sich an Frauen ab der zwölften Schwangerschaftswoche und starten ab Montag, 9. Januar 2023, und ab Donnerstag, 12. Januar 2023. Der Kursus startet montags um 17 Uhr und endet um 18:30 Uhr. Am Donnerstag findet der Kursus von 16:30 Uhr bis 18 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Bewegungsraum der Elternschule des St. Anna Hospital Herne, Hospitalstraße 19. Die Kursgebühr beträgt 120 Euro für acht Termine. Informationen und Anmeldung unter Tel 02323 - 4992737 oder online. Yoga bietet eine Möglichkeit, den besonderen Erfahrungen einer Schwangerschaft mit Achtsamkeit zu begegnen. Es sind einerseits Erfahrungen, die aus den körperlichen Veränderungen resultieren, andererseits auch aus der Auseinandersetzung mit vielen neuen Gefühlen. Durch sanfte Yogaübungen verbessert sich die eigene Wahrnehmung und die neuen Veränderungen können bewusster wahrgenommen und verstanden werden.

16:30 Uhr

'Die verkaufte Braut' am MiR

Warten auf'n Bus

Der intrigante Heiratsvermittler (Michael Tews) bequatscht Marie (Heejin Kim), während ihre Eltern im Hintergrund (Piotr Prochera und Anke Sieloff) schon ‘mal aufs gute Geschäft anstoßen.

Warten auf’n Bus. Während der rasanten Ouvertüre sitzt hinter dem transparenten Gazevorhang ein veritabler Bär an einer Haltestelle, der Fahrplan ist mit dicken roten Strichen durchkreuzt. An diesem durch stilisierte Hütten in Tiny-House-Größe charakterisierten Dorf (Bühne: Marialena Lapata) hält schon lange nichts mehr. Rechts lässt Wenzel Papierflieger vom Hausdach gleiten, links halten Jungs in Krachledernen am Kirchweihtag Brautschau: Wer die meiste „Marie“ mit in die Ehe bringt, hat bei ihnen die besten Chancen. Die Bauerntochter Marie (die junge Sopranistin Heejin Kim vom Opernstudio NRW) gehört nicht zu den reichen Mädchen, im Gegenteil. Weil ihr Vater Krušina (Piotr Prochera) die Schulden beim reichen Großbauern Micha (Urban Malmberg alternierend mit dem jungen ukrainischen Bass Yevhen Rakhmanin) nicht bezahlen kann, freut sich der Heiratsvermittler Kecal (Michael Tews / Philipp Kranjc) auf eine satte Provision: Marie soll Michas geistig zurückgebliebenen und darob von der Dorfjugend arg gemobbten Sohn Wenzel (anrührend: Tobias Glasgau) heiraten – und alle Verbindlichkeiten sind getilgt. Marie aber liebt Hans (Martin Homrich), den Knecht ihrer Eltern. Der ihr freilich verheimlicht hat, dass er der Erstgeborene Michas ist, seinerzeit von der herrischen Stiefmutter Háta (Almuth Herbst) vertrieben, und nun ohne sich zu erkennen zu geben ins heimische Dorf zurückgekehrt ist. Wer geliebt wird, der ist reich genug? 300 Gulden wäre es Kecal wert, wenn Hans freiwillig zurückträte und Marie seinem – unerklärten – Halbbruder überließe… Bedřich Smetanas „Die verkaufte Braut“, am 30. Mai 1866 im Prager Interimstheater uraufgeführt, gilt heute als tschechische Nationaloper, obwohl der böhmische Komponist deutschsprachig aufwuchs und sein mit viel regionalem Kolorit angereicherter Dreiakter erst 1892 in Wien bei einer Aufführung im Rahmen einer internationalen Theaterausstellung die ihm gebührende Anerkennung fand. Unter der zupackenden musikalischen Leitung des Rasmus Baumann-Schülers Peter Kattermann, der u.a. mit „Frau Luna“ wie mit „Krabat“ am MiR überzeugte, kommt die Brillanz der Komischen Oper voll zum Tragen, von folkloristischen Klängen über schmissige Walzer- und Polka-Tänze bis hin zu sentimentalen Duetten (Hans und Maria: „Mit der Mutter sank zu Grabe“) und Maries zu Herzen gehender Klage-Arie „Endlich allein“ im 3. Akt. Gelsenkirchen hat sich zu Recht für die letzte Fassung des Komponisten von 1870 mit Rezitativen, welche die bisherigen Prosa-Dialoge ersetzten, entschieden. Regisseurin Sonja Trebes („Belsazar“, „Neues vom Tage“) stammt selbst aus dem ländlichen Franken, weshalb ihr weder die Bräuche noch der starke Zusammenhalt in der dörflichen Gemeinschaft einschließlich der umfassenden sozialen Kontrolle aus dem Libretto Karel Sabinas fremd sind. In ihrer rund dreistündigen Inszenierung ist die Zeit stehen geblieben, statt grassierender Landlust-Bewegung tumbe Gewaltanwendung stumpfer Bauerntölpel aus den sozialkritischen Volksstücken eines Franz Xaver Kroetz - einerseits. Andererseits erfreuen lustige Einfälle wie Hans‘ Brautwerbung mit einer festlich illuminierten Kuh oder der Verlobungsring aus dem Nachkriegs-Kaugummiautomaten das applausfreudige, wenn auch nicht gerade enthusiasmierte Publikum ebenso wie Anke Sieloffs szenische Petitesse als Maries schnapsdrosselige Mutter Ludmila. Wer die zweite Vorstellung besuchte, kam in den besonderen Genuss eines Gastes von der Oper Dortmund, der kurzfristig für den erkrankten Martin Homrich einsprang: der Tenor Alexander Geller unterbrach die Proben für Emmerich Kálmáns Operette „Gräfin Mariza“, in der er ab 3. Dezember 2022 in der Inszenierung Thomas Enzingers die Partie des Grafen Tassilo singt. Karten für die weiteren „Braut“-Vorstellungen unter musiktheater-im-revier.de oder an der Theaterkasse unter Tel 0209 – 40 97 200.

18 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Montag, 13. Februar

'Meinen Hass bekommt ihr nicht'

Filmforum der vhs-Herne

Kinofilm: Meinen Hass bekommt ihr nicht.

Vous n'aurez pas ma haine: Bewegendes Drama nach Bestsellervorlage um einen Mann, der seine Frau beim Anschlag auf das Bataclan verloren hat. Produziert von Komplizen Film und inszeniert von dem auf wahre Stoffe spezialisierten Kilian Riedhof. Regie: Kilian Riedhof; Darsteller: Pierre Deladonchamps, Camélia Jordana, Zoé Iorio, Anaïs Dahl; Genre: Drama; Dauer: 103 Min; FSK: ab 12. Die Nacht des 13. Novembers 2015 ändert für Antoine Leiris (Pierre Deladonchamps) alles. Bei einem Attentat im Pariser Club Bataclan verliert er Hélène (Camélia Jordana) die Liebe seines Lebens und Mutter seines erst siebzehn Monate alten Kindes. Noch völlig unter Schock trotzt er dem Terror und der Gewalt in einem bewegenden Social Media Post mit dem hoffnungsvollen Appell: „Meinen Hass bekommt ihr nicht!“. Seine Botschaft geht um die Welt und landet auf der Titelseite der Tageszeitung Le Monde. In einem surrealen Ausnahmezustand zwischen medialer Aufmerksamkeit und unendlicher Trauer, muss Antoine sich nun - vor allem seinem kleinen Sohn Melvil (Zoé Iorio) zuliebe - in der neuen Realität zurechtfinden. Ein bemerkenswert inszenatorisches Feingefühl für nationale Tragödien hat Regisseur Kilian Riedhof bereits mit seinen Filmen GLADBECK und DER FALL BARSCHEL bewiesen. Nun widmet er sich einem erschütternden Vorfall der europäischen Geschichte und zeigt das persönliche Schicksal eines Mannes, der auf den Schrecken des Terrors eine sehr beachtliche Antwort gibt. Das Drehbuch beruht auf dem gleichnamigen Bestseller des Journalisten und Autors Antoine Leiris. Der Film wurde federführend vom vielfach ausgezeichneten Team von Komplizen Film produziert. Das Filmforum der vhs Herne gibt es mittlerweile seit 1979. Damals wurde es von Hartmut Kaminski, Filmregisseur aus Düsseldorf, betreut. Heute wählt der Filmbeirat gemeinsam mit cineastisch interessierten Vertretern der unterschiedlichen Parteien zweimal im Jahr Filme aus, die in das Programm des Filmforums aufgenommen werden. Dies sind in erster Linie keine Mainstream-Filme, das heißt es stehen solche Filme im Vordergrund, die einen besonderen Anspruch erfüllen. Filme, die im „normalen“ Kinoprogramm gar nicht oder nur kurz gezeigt würden, kommen so nach Herne und können von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gesehen werden. Pro Jahr werden circa 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags 17:30 Uhr, mittwochs um 20:15 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr, zu zeigen. Diese gute Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können. Zu allen Filmen des vhs-Filmforums sind auch Vorführungen für Schulen möglich. Dazu sollten sich die Interessierten direkt die Filmwelt Herne wenden. Information: Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der langfristigen Planungen und je nach Entwicklung der COVID-19-Pandemie zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Informationen erhalten Sie über die Tagespresse, in den sozialen Medien und hier.

17:30 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Dienstag, 14. Februar

Theater Traumbaum

Angebote fürs Frühjahr 2023

Die Verantwortlichen des Theater Traumbaum stellen das neue Programm vor.

Das Theater Traumbaum geht erwartungsvoll und engagiert in das Jahr 2023. Neues und bereits Bewährtes sind in der Jahresplanung berücksichtigt, heißt es in einer Mitteilung an die Redaktion. Mit dem neuen generationsübergreifenden Angebot „Just for fun“ macht eine Gruppe von Personen zwischen acht und 78 Jahren gemeinsame Erfahrungen rund um das Theater: Schauspiel, Szenenfindung, Bühnenpräsenz und vieles mehr steht auf dem Plan. Für diesen Kursus beginnend am Montag, 16. Januar 2023, gibt es nur noch die Möglichkeit über die Warteliste nach zu rücken. Im Februar startet dann am Montag, 13. Februar2023, das neue Format „Mobster 23 - Theater gegen Mobbing“. Hier hat das Theater Traumbaum eine Palette von Theaterstücken und Workshops zur Mobbingprävention zusammengestellt. Für jede Zielgruppe ab Grundschulalter aufwärts sei etwas dabei. Das Besondere an den Theaterbesuchen sei, dass es nach allen Vorstellungen direkt vor Ort eine Nachbereitung gibt. Die Vormittagsvorstellungen finden in einer schüler-gerechten Atmosphäre statt: Möglichkeiten des Ankommens, Einführung in`s Theaterscheuen, intensives Theatererlebnis, Diskussions- und Fragerunde bei dem niemand unter geht. Der Veranstaltungszeitraum der Spielzeit endet am Donnerstag, 30. März 2023. Für alle Theaterstücke gibt es noch Möglichkeiten Karten zu reservieren: Zum Format der Spielzeit gehören ebenfalls die Workshops, die sich Klassen-/gruppenweise mit dem Thema Mobbing intensiv auseinandersetzen. Hierbei erhalten die Schüler die Möglichkeit selber die Bühne zu erobern. Bereits sind Vorbestellungen eingegangen aus Bochum, Essen Hagen aber es gibt noch Platz. Für Bochumer Schulen gab es durch die engagierte Förderung des Jugendamtes der Stadt Bochum ein begrenztes Kontingent von Freikarten. Diese sind aber nahezu vergeben. Das Theater Traumbaum bemüht sich seit Jahren um sozialverträgliche Eintrittspreise, aberdiesem Jahr muss erstmalig die Theaterkarte pro Person auf 6 Euro steigen, statt ehemals 5 Euro. Die Teilnahmekonditionen für die Workshops bitte erfragen. Ein Großteil der 32 Vorstellungen und Workshops ist bereits komplett ausverkauft, aktuell gibt es noch folgende freien Termine: Das Theaterstück „Stromboli - Knut und die Wut“ theamtisiert den Umgang mit Aggression für Schüler der Klassen 2 bis 6. Ebenso gibt es noch Karten für 'Bullymobb' “ ein mobbingpräventiver theaterpädagogischer 90-minütiger Worskhop für Schüler der 4 bis 12 Klasse. Ferner gibt es noch Karten für das Stück „Cybermobb - Kommunikationsfallen im Internet“ für Schüler/innen ab Klassen 7 aufwärts. Als letztes Stück, wo es noch restkarten gibt wird „Mobfer-f Mobbing unter Schüler/innen aus der Opferperspektive“ für Schüler der 5 bis 7 Klasse genannt. Infos und Anmeldungen: info@theater-traumbaum.de, per Tel 0234 8906681 oder die Homepage.

10 Uhr

SoVD-Ortsverband - Sektion Herne - trifft sich

Der SoVD-Ortsverband - Sektion Herne - trifft sich.

„Der SoVD-Ortsverband Herne/Wanne-Eickel – Sektion Herne – trifft sich am Dienstag, 14. Februar 2023, um 16 Uhr zur Monatsversammlung im Thomas-Morus-Haus auf der Widumer Straße 21.

16 Uhr

Hospizdienst startet neue Trauergruppe am Valentinstag

Am Tag der Liebe kommt die Sehnsucht

Geleitet wird die Trauergruppe von Karola Rehrmann, Seelsorgerin, Trauerbegleiterin und Koordinatorin beim Ambulanten Hospizdienst Herne.

Die einen feiern, die andern trauern: Der Valentinstag im Februar löst nicht nur Glücksgefühle aus. Wer einen Herzensmenschen verloren hat, fühlt sich an solchen Feiertagen besonders belastet. Aus diesem Grunde hat der Ambulante Hospizdienst das erste Treffen der neuen Trauergruppe in diesem Jahr auf den Valentinstag am Dienstag, 14. Februar 2023, gelegt. Die Zusammenkunft findet von 17 Uhr bis 19 Uhr in den Räumen des Hospizdienstes, Bahnhofstraße 137, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weihnachten und Silvester sind gerade vorüber, nun steht schon wieder der Tag der Liebe vor der Tür. „Feiertage lösen starke Gefühle und Sehnsüchte aus. Trauernde fühlen sich einsam und verlassen. Sie wissen oft nicht, wie und wo sie dem Verlust eines lieben Menschen Raum geben können“, sagt die Seelsorgerin und Trauerbegleiterin Karola Rehrmann (Foto), Koordinatorin beim Ambulanten Hospizdienst. Die Trauergruppe des Hospizdienstes bietet in diesen Fällen Hilfe und Unterstützung an. Karola Rehrmann: „Bei den sechs Zusammenkünften wächst die Gruppe zusammen. Offenheit und Vertrauen bauen sich auf. In diesem geschützten Raum können sich die Teilnehmenden alles von der Seele reden, was sie in der Trauer bewegt: Einsamkeitsgefühle, ungewohnte Erfahrungen, Zukunftsängste und alle anderen Sorgen dürfen zur Sprache kommen.“ Für die Teilnahme ist eine telefonische Anmeldung erforderlich. Anmeldung unter Tel 02323-988 2912 oder Mail: k.rehrmann@hospizdienst-herne.de. Die Termine sind jeweils am Dienstag, 14. Februar, 21. Februar, 7. März, 14. März, 28. März und 4. April 2023, von 17 bis 19 Uhr.

17 Uhr

Literaturhaus Herne Ruhr

Veranstaltungsprogramm im Februar 2023

Das Literaturhaus Herne Ruhr.

Im Februar 2023 gibt es wieder zahlreiche Veranstaltungen im Literaturhaus. Tickets für alle Veranstaltungen erhalten Interessierte ab sofort unter ticket@literaturhaus-herne-ruhr.de oder unter Tel 02323/147670. Los geht es am Dienstag, 14. Februar 2023, ab 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) mit Chris Pichlers „Romy Schneider - Zwei Gesichter einer Frau“. Darum geht es: Romy Schneider: verletzlich und aufbegehrend und bis ins Mark lebens- und liebeshungrig. Chris Pichler schlüpft in diese ernsthafte, ungestüme Künstlerin mit Respekt und schauspielerische Seelennähe und macht den bewegenden und bewegten Lebensweg - von den heiteren Sissi-Anfängen bis zu ihrem frühen tragischen Lebensende - nachvollziehbar. Romy Schneider wird von Chris Pichler in ihren verschiedenen Lebensphasen mit fesselnder Intensität und verblüffender Ähnlichkeit verkörpert. Der Eintritt kostet 30 Euro. Am Freitag, 17. Februar 2023, gibt es ab 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) Leslie Malton, Felix von Manteuffel und Petra Woisetschläger (Klavier) Konzert „Achim und Bettina von Arnim in ihren Briefen“. Zur Veranstaltung heißt es: Der Briefwechsel zwischen Bettina Brentano und Achim von Arnim gehört zu den bedeutendsten Korrespondenzen deutscher Sprache. Er umfasst 838 Briefe in einem Zeiraum von knapp 30 Jahren. Leslie Malton und Felix von Manteuffel lassen die Beziehung dieses sehr besonderen Paares anhand ihrer Briefe wieder lebendig werden. Mal leidenschaftlich, mal zärtlich, mal nachdenklich tauschen sie sich über Privates genauso aus wie über das politische Tagesgeschehen. Petra Woisetschläger am Flügel macht zudem die Komponistin Bettina von Arnim hörbar. Der Eintritt kostet 30 Euro. Zum 'Potpourri bekannter Musicalmelodien' laden Prof. Michael David Mills und Studierende der Folkwang Universität der Künste am Mittwoch, 22. Februar 2022, um 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr). Die Studierenden der 2. und 4 Jahrgänge der Musicalabteilung der Folkwang Universität der Künste in Essen werden unter der Leitung von Prof. Michael Mills ein buntes Programm ihres Repertoires präsentieren. Beispiele von Broadwaymelodien aus dem sogenannten „Golden Age“ bis hin zu bekannten Stücken aus den Bereichen Pop, Rock, Contemporary und Chanson werden an diesem Abend zu hören sein. Der Eintritt kostet 30 Euro.

19 Uhr

Valentins-Segensfeier

Rosen zum Valentinstag.

In der Kirche zu St. Marien in Eickel findet am Dienstag, 14. Februar 2023, um 19 Uhr eine Valentins-Segensfeier statt. Dazu sind alle Interessierten eingeladen.

19 Uhr

Bühne Cipolla in den Flottis

Picknick am Valentinstag

Bühne Cipolla mit dem Programm: Picknick am Valentinstag.

Die Bühne Cipolla ist am Valentinstag, Dienstag, 14. Februar 2023, ab 20 Uhr, mit 'Picknick am Valentinstag' mit ihrer siebten Produktion in den Flottmann-Hallen zu Gast. Das 75-minütige Stück ohne Pause ist für Menschen ab 16 Jahren geeignet. Wie immer in einer faszinierenden und zauberhaften Mischung aus Figurentheater, Schauspiel und Livemusik. Bei einem Klassenausflug verschwinden drei Schülerinnen in einem unwegsamen Bergmassiv. Tage später wird eine der jungen Frauen gefunden. Sie erinnert sich an nichts. Von den beiden anderen fehlt jede Spur. Chaotisches Krisenmanagement, erfolglose Polizeiarbeit, Sensationsgier der Medien, wilde Verschwörungstheorien sowie Wut und Verzweiflung der Angehörigen bringen die geordnete Welt des konservativ geführten Colleges ins Wanken und tangieren zunehmend das ganze Land. Die australische Schriftstellerin Joan Lindsay erzählt in ihrem Kultroman „Picknick am Valentinstag“ von Aufbrüchen und Ausbrüchen einer jungen Generation, vom Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben in einem implodierenden Gesellschaftssystem. Die drei Jugendlichen geben mit ihrem mysteriösen Verschwinden der Erwachsenenwelt ein Rätsel auf. Karten zu der Veranstaltung gibt es im Vorverkauf bei proticket.de plus Gebühr zu15 Euro, erm. 10 Euro. An der Abendkasse zu 20 Euro, erm. 15 Euro.

20 Uhr

Liebe ist ... gemeinsam auf dem Weg sein

Valentinsgottesdienst in St. Peter und Paul

Rosen zum Valentinstag.

Das Vorbereitungsteam der Gemeinde St. Peter und Paul lädt am Valentinstag, Dienstag, 14. Februar 2023, 20 Uhr, zu einem besonderen Gottesdienst in die Kirche St. Peter und Paul ein. ab Deshalb laden wir alle Paare - unabhängig davon, ob frisch verliebt, jung oder schon lange verheiratet - und alle Menschen, die über die Liebe neu nachdenken wollen, ein zu einem etwas anderen Gottesdienst Das Thema ist: „Das Geheimnis der Orchidee“ - der 17. Hochzeitstag heißt Orchideenhochzeit und wir feiern den 17. Valentinsgottesdienst. Eine Anmeldung ist nicht mehr nötig Auf der Einladung heißt es: „Unsere Liebe wollen wir feiern und unter den Segen Gottes stellen. Liebe ist...zerbrechlich; schützenswert; eine Himmelsnacht; ein Gottesgeschenk - feierwürdig!“

20 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Mittwoch, 15. Februar

Theater Traumbaum

Angebote fürs Frühjahr 2023

Die Verantwortlichen des Theater Traumbaum stellen das neue Programm vor.

Das Theater Traumbaum geht erwartungsvoll und engagiert in das Jahr 2023. Neues und bereits Bewährtes sind in der Jahresplanung berücksichtigt, heißt es in einer Mitteilung an die Redaktion. Mit dem neuen generationsübergreifenden Angebot „Just for fun“ macht eine Gruppe von Personen zwischen acht und 78 Jahren gemeinsame Erfahrungen rund um das Theater: Schauspiel, Szenenfindung, Bühnenpräsenz und vieles mehr steht auf dem Plan. Für diesen Kursus beginnend am Montag, 16. Januar 2023, gibt es nur noch die Möglichkeit über die Warteliste nach zu rücken. Im Februar startet dann am Montag, 13. Februar2023, das neue Format „Mobster 23 - Theater gegen Mobbing“. Hier hat das Theater Traumbaum eine Palette von Theaterstücken und Workshops zur Mobbingprävention zusammengestellt. Für jede Zielgruppe ab Grundschulalter aufwärts sei etwas dabei. Das Besondere an den Theaterbesuchen sei, dass es nach allen Vorstellungen direkt vor Ort eine Nachbereitung gibt. Die Vormittagsvorstellungen finden in einer schüler-gerechten Atmosphäre statt: Möglichkeiten des Ankommens, Einführung in`s Theaterscheuen, intensives Theatererlebnis, Diskussions- und Fragerunde bei dem niemand unter geht. Der Veranstaltungszeitraum der Spielzeit endet am Donnerstag, 30. März 2023. Für alle Theaterstücke gibt es noch Möglichkeiten Karten zu reservieren: Zum Format der Spielzeit gehören ebenfalls die Workshops, die sich Klassen-/gruppenweise mit dem Thema Mobbing intensiv auseinandersetzen. Hierbei erhalten die Schüler die Möglichkeit selber die Bühne zu erobern. Bereits sind Vorbestellungen eingegangen aus Bochum, Essen Hagen aber es gibt noch Platz. Für Bochumer Schulen gab es durch die engagierte Förderung des Jugendamtes der Stadt Bochum ein begrenztes Kontingent von Freikarten. Diese sind aber nahezu vergeben. Das Theater Traumbaum bemüht sich seit Jahren um sozialverträgliche Eintrittspreise, aberdiesem Jahr muss erstmalig die Theaterkarte pro Person auf 6 Euro steigen, statt ehemals 5 Euro. Die Teilnahmekonditionen für die Workshops bitte erfragen. Ein Großteil der 32 Vorstellungen und Workshops ist bereits komplett ausverkauft, aktuell gibt es noch folgende freien Termine: Das Theaterstück „Stromboli - Knut und die Wut“ theamtisiert den Umgang mit Aggression für Schüler der Klassen 2 bis 6. Ebenso gibt es noch Karten für 'Bullymobb' “ ein mobbingpräventiver theaterpädagogischer 90-minütiger Worskhop für Schüler der 4 bis 12 Klasse. Ferner gibt es noch Karten für das Stück „Cybermobb - Kommunikationsfallen im Internet“ für Schüler/innen ab Klassen 7 aufwärts. Als letztes Stück, wo es noch restkarten gibt wird „Mobfer-f Mobbing unter Schüler/innen aus der Opferperspektive“ für Schüler der 5 bis 7 Klasse genannt. Infos und Anmeldungen: info@theater-traumbaum.de, per Tel 0234 8906681 oder die Homepage.

10 Uhr

'Meinen Hass bekommt ihr nicht'

Filmforum der vhs-Herne

Kinofilm: Meinen Hass bekommt ihr nicht.

Vous n'aurez pas ma haine: Bewegendes Drama nach Bestsellervorlage um einen Mann, der seine Frau beim Anschlag auf das Bataclan verloren hat. Produziert von Komplizen Film und inszeniert von dem auf wahre Stoffe spezialisierten Kilian Riedhof. Regie: Kilian Riedhof; Darsteller: Pierre Deladonchamps, Camélia Jordana, Zoé Iorio, Anaïs Dahl; Genre: Drama; Dauer: 103 Min; FSK: ab 12. Die Nacht des 13. Novembers 2015 ändert für Antoine Leiris (Pierre Deladonchamps) alles. Bei einem Attentat im Pariser Club Bataclan verliert er Hélène (Camélia Jordana) die Liebe seines Lebens und Mutter seines erst siebzehn Monate alten Kindes. Noch völlig unter Schock trotzt er dem Terror und der Gewalt in einem bewegenden Social Media Post mit dem hoffnungsvollen Appell: „Meinen Hass bekommt ihr nicht!“. Seine Botschaft geht um die Welt und landet auf der Titelseite der Tageszeitung Le Monde. In einem surrealen Ausnahmezustand zwischen medialer Aufmerksamkeit und unendlicher Trauer, muss Antoine sich nun - vor allem seinem kleinen Sohn Melvil (Zoé Iorio) zuliebe - in der neuen Realität zurechtfinden. Ein bemerkenswert inszenatorisches Feingefühl für nationale Tragödien hat Regisseur Kilian Riedhof bereits mit seinen Filmen GLADBECK und DER FALL BARSCHEL bewiesen. Nun widmet er sich einem erschütternden Vorfall der europäischen Geschichte und zeigt das persönliche Schicksal eines Mannes, der auf den Schrecken des Terrors eine sehr beachtliche Antwort gibt. Das Drehbuch beruht auf dem gleichnamigen Bestseller des Journalisten und Autors Antoine Leiris. Der Film wurde federführend vom vielfach ausgezeichneten Team von Komplizen Film produziert. Das Filmforum der vhs Herne gibt es mittlerweile seit 1979. Damals wurde es von Hartmut Kaminski, Filmregisseur aus Düsseldorf, betreut. Heute wählt der Filmbeirat gemeinsam mit cineastisch interessierten Vertretern der unterschiedlichen Parteien zweimal im Jahr Filme aus, die in das Programm des Filmforums aufgenommen werden. Dies sind in erster Linie keine Mainstream-Filme, das heißt es stehen solche Filme im Vordergrund, die einen besonderen Anspruch erfüllen. Filme, die im „normalen“ Kinoprogramm gar nicht oder nur kurz gezeigt würden, kommen so nach Herne und können von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gesehen werden. Pro Jahr werden circa 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags 17:30 Uhr, mittwochs um 20:15 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr, zu zeigen. Diese gute Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können. Zu allen Filmen des vhs-Filmforums sind auch Vorführungen für Schulen möglich. Dazu sollten sich die Interessierten direkt die Filmwelt Herne wenden. Information: Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der langfristigen Planungen und je nach Entwicklung der COVID-19-Pandemie zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Informationen erhalten Sie über die Tagespresse, in den sozialen Medien und hier.

20:15 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Donnerstag, 16. Februar

junges theaterkohlenpott

'Frühlings Erwachen'

Junges theaterkohlenpott (Symbolfoto).

Das junge theaterkohlenpott steht am Donnerstag, 16., und Freitag, 17. Februar 2023, insgesamt bei drei Vorführungen auf der Bühne der Flottmann-Hallen: Bei einer Abend- und zwei Schulveranstaltungen stehet das pottspiel Ensemble mit dem Stück 'Frühlings Erwachen' von Frank Wedekind für junge Menschen ab 14 Jahren auf den Brettern der Flottis. Jugendlich zu sein bedeutet nicht mehr Kind zu sein. Doch erwachsen ist man irgendwie auch nicht. Mo ist am Ende, er kommt mit dem Lernstoff nicht hinterher, verfälscht sogar seine Note, um versetzt zu werden. Glücklich über diesen Erfolg erzählt er dies seinen Freund:innen. Doch die haben alle ihre ganz eigenen Probleme: Häusliche Gewalt, ungewollte Schwangerschaft, Zukunftsängste... Warum kommen im Jugendalter mehr Probleme auf? Eltern, schulischer Leistungsdruck, Sexualität? Spielt das Geschlecht eine Rolle? Wo sind meine Grenzen? Diese Fragen stellte sich Frank Wedekind bereits 1891, als er das Stück schrieb. Nun hat sich das junge Ensemble pottspiel des theaterkohlenpott mit diesen Fragen beschäftigt Im pottspiel Ensemble treffen sich junge, theatererfahrene Menschen auf Augenhöhe. Das Ensemble wird nach einem Gruppencasting zusammengestellt und arbeitet unter professionellen Bedingungen an einem Bühnenstück. Karten zum Preis von 10 Euro, ermäßigt 8 Euro und Schulgruppen 6 Euro können unter karten@theaterkohlenpott.de reserviert werden. FSK 14+ /

10 Uhr

Was die Jecken bis Aschermittwoch 2023 erwartet

Der Karneval kehrt zurück

Die Jecken sind los: Der Karnevalsauftakt der 1. HeKaGe im Kulturzentrum Mitte November 2022 für die Session 2022/2023.

Aufatmen bei den Herner Jecken. Endlich kann im Jahr 2023 die närrische Zeit von Donnerstag bis Aschermittwoch, 16. bis 22. Februar 2023, wieder in vollen Zügen genossen werden. Den stimmungsvollen Auftakt zur Session 2022/2023 gab es bereits Mitte November 2022 im Kulturzentrum (halloherne berichtete). Was die Karnevalisten in dieser Session weiterhin erwartet, verriet Michaela Gera, Pressesprecherin der 1. Herner Karnevalsgesellschaft (HeKaGe) Grün-Weiß-Rot 1953, im Gespräch mit halloherne. „Wir sind unglaublich froh und glücklich, dass wir die Zeit wieder ohne Einschränkungen genießen können", so Michaela Gera gegenüber halloherne. Denn die vergangenen Corona-Jahre seien für die HeKaGe schwierig gewesen. „Das war auch für uns keine einfache Zeit. Es war so schade, dass besonders unsere Aktiven nicht auftreten konnten, wenn man das ganze Jahr trainiert, möchte man das Erlernte natürlich auch zeigen", sagt Gera. Weiter führt sie aus: „Ebenso ist uns unsere Kükengarde weggebrochen, weil die Kinder mittlerweile zu alt waren. Aber zum Glück haben wir seit November wieder ein paar 'Minis' im Training, die schon auf ihren Auftritt hin fiebern." Nun will man aber wieder positiv in die Zukunft schauen. Dazu hat die HeKaGe für die Herner-Karnevalfans wieder einiges auf die Beine gestellt. So findet bereits am Freitag, 13. Januar 2023, die 14. Benefiz Veranstaltung des Herner Stadtprinzenpaares Frank I. und Kersti I. im Veranstaltungszentrum Gysenberg, Am Revierpark 40, statt. Beginn ist um 19:11 Uhr (Einlass: 18 Uhr). Der Erlös dieser Veranstaltung und aus dem gesamten Sticker-Verkauf während der Veranstaltungen der Jahre 2020 bis 2023 geht in diesem Jahr an die Herner Tafel. Die Besucher erwartet die Prinzengarde Erkelenz, Markus Nowak und die „Herzblut“ Kolpingschar Wattenscheid. Außerdem werden die Küken-, Mini- und Prinzengarde der Gesellschaft sowie der Spielmannszug Herne Süd zum Programm beitragen. Eintrittskarten gibt es für einen Sitzplatz für 11 Euro und für einen Stehplatz für 5 Euro. Tickets sind ab sofort bei TABO Pawlicki an der Bahnhofstraße 164 zu erwerben oder unter Tel 0170 2293 520 zu reservieren. Am Sonntag, 19. Februar 2023, gibt es den Kinderkarneval im Kulturzentrum. „Wir sind sehr froh, dass er wieder stattfinden kann. Die Kinder hatten nicht nur viel Spaß daran, sondern es wurde auch bei einigen Kindern die Begeisterung für den Verein geweckt", berichtet Michaela Gera. Los geht es für die kleinen Jecken um 14:30 Uhr (Einlass: 14 Uhr). Die Eintrittskarten kosten für Erwachsene 5 Euro und für Kinder 6 Euro inklusive eines Ü-Eis. Sie sind ebenfalls ab Sonntag, 15. Januar 2023, an den bekannten Vorverkaufsstellen beim Stadtmarketing an der Kirchhofstraße 5 und bei TABO Pawlicki an der Bahnhofstraße erhältlich. Zur traditionellen Galaveranstaltung lädt die HeKaGe am Samstag, 28. Januar 2023, in die Gute Stube an der Schaeferstraße 100, um 19 Uhr (Einlass:18 Uhr), ein. Hier erwartet die Besucher ein Drei-Gänge-Menü. Nach dem Essen erfolgt die Ernennung der neuen Senatoren. Für die Unterhaltung sorgen Esther Münch als Putzfrau Waltraud „Walli“ Ehlert mit dem Programm „Putzen können viele, aber sie kann noch viel mehr“ und ein DJ. Karten gibt es zum Preis von 44 Euro. Diese können im Parkhotel Herne an der Schäferstraße 100 vorbestellt werden. An Weiberfastnacht am Donnerstag, 16. Februar 2023, findet im Kulturzentrum Herne die traditionelle Damensitzung statt. Beginn ist um 19:45 Uhr (Einlass: 19 Uhr). Hier erwarten die Besucher Künstler wie De Frau Kühne (Comedian), die Höppemötzjer (Spitzentanzcorps), Fauth Gentlemen, The fantastic Company (Party Big Band), ein Männerballett aus Gelsenkirchen und den Sänger Markus Nowak. Außerdem geben die Wonneproppen der 1. HeKaGe auch ihren Showtanz zum Besten. Anschließend sorgt ein DJ für Musik und Tanz bis in den frühen Morgen und ab 22:30 Uhr sind auch die Männer im Foyer des Kulturzentrums gern gesehene Gäste. Karten hierfür zum Preis von 25 Euro sind ab Sonntag, 15. Januar 2023, an den bekannten Vorverkaufsstellen beim Stadtmarketing an der Kirchhofstraße und bei TABO Pawlicki an der Bahnhofstraße erhältlich. Natürlich darf auch die diesjährige Prunksitzung des Stadtprinzenpaares Frank I. und Kersti I. unter dem Motto „Weltoffen, Tolerant und Bunt mit der HEKAGE, da geht’s rund“ im Kulturzentrum Herne nicht fehlen. Los geht es am Samstag, 18. Februar 2023, um 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr). Hier können sich die Herner Jecken auf Künstler und Gruppen, wie die Fidelen Sandhasen (Spitzentanzcorps), die Mennekrather (Stimmungsband) und die Showtanzgruppe Calypso freuen. In die Bütt steigt der Feuerwehrmann Kresse und die Tanzbienen werden ihrem Name alle Ehre machen. Die Prinzengarde der HeKaGe wird ihren diesjährigen Garde- und Showtanz präsentieren. Das Tanzmariechen Emilia wird ebenfalls auftreten, für stimmungsvolle Lieder sorgt Sängerin Angelique. Die Veranstaltung wird wie gewohnt vom Spielmannszug Herne Süd begleitet. Auch diese Eintrittskarten zu Preisen von 25 Euro, 27 Euro und 29 Euro können beim Stadtmarketing an der Kirchhofstraße und bei TABO Pawlicki an der Bahnhofstraße erworben werden. In diesem Jahr wird es auch wieder den traditionellen Rathaussturm an Weiberfastnacht am Donnerstag, 16. Februar 2022, geben und den Karnevalistischen Gottesdienst in der Kreuzkirche. Auch sei ein Rosenmontagsumzug angedacht, nähere Informationen werde die HeKaGe in nächster Zeit bekanntgeben. „Es ist doch schon emotional, dass wir endlich wieder feiern können. Denn wir alle sehnen uns nach etwas Unbeschwertheit. Wir hoffen, dass in diesem Jahr nun endlich alles gut geht und wir eine schöne Karnevalszeit genießen können", so Michaela Gera abschließend gegenüber halloherne.

19:45 Uhr

Clownsstück – Hommage an Paco Gonzalez

'Die letzte Leseprobe'

Paco und Willi in ihrem Klassiker: Rotkäppchen.

In den Flottmann-Hallen findet am Donnerstag, 16. Februar 2023, mit dem Stück 'Die letzte Leseprobe' eine Hommage auf und an Paco Gonzalez – einem der letzten großen europäischen Clowns. Begleitet von einer Gedenkausstellung und Fotos von Eckard Jonalik. 1994 fand in den Flottmann-Hallen die Uraufführung von 'Hallo Taxi' statt, ein Clownsstück von und mit Paco Gonzalez und Willi Thomczyk. Die beiden Kohlenpott-Clowns Paco + Willi waren da schon 20 Jahre erfolgreich unterwegs mit ihrem Klassiker „Rotkäppchen“. Fast 40 Jahre sollte diese „Paar-Beziehung“ dauern. 2017 starb Paco. 'Hallo Taxi' aber blieb zeitlos, nur ohne Paco nicht spielbar. Nun hat Autor Willi Thomczyk sein Stück überschrieben und es „Die letzte Leseprobe“ genannt. Mit dem kongenialen Schauspieler Rupert Seidl (auch ein Freund Pacos) versuchen zwei alte Schauspieler „Hallo Taxi“ wieder auf die Bühne zu zaubern. Aber schon in der ersten Leseprobe bahnt sich ein Fiasko an, denn der Geist von Paco spielt mit.... So ist dieses Stück und jede Aufführung eine Hommage auf und an Paco Gonzalez. Karten zu 15 Euro, ermäßigt zu 12 Euro können über die Flottmann-Hallen reserviert werden.

20 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Freitag, 17. Februar

junges theaterkohlenpott

'Frühlings Erwachen'

Junges theaterkohlenpott (Symbolfoto).

Das junge theaterkohlenpott steht am Donnerstag, 16., und Freitag, 17. Februar 2023, insgesamt bei drei Vorführungen auf der Bühne der Flottmann-Hallen: Bei einer Abend- und zwei Schulveranstaltungen stehet das pottspiel Ensemble mit dem Stück 'Frühlings Erwachen' von Frank Wedekind für junge Menschen ab 14 Jahren auf den Brettern der Flottis. Jugendlich zu sein bedeutet nicht mehr Kind zu sein. Doch erwachsen ist man irgendwie auch nicht. Mo ist am Ende, er kommt mit dem Lernstoff nicht hinterher, verfälscht sogar seine Note, um versetzt zu werden. Glücklich über diesen Erfolg erzählt er dies seinen Freund:innen. Doch die haben alle ihre ganz eigenen Probleme: Häusliche Gewalt, ungewollte Schwangerschaft, Zukunftsängste... Warum kommen im Jugendalter mehr Probleme auf? Eltern, schulischer Leistungsdruck, Sexualität? Spielt das Geschlecht eine Rolle? Wo sind meine Grenzen? Diese Fragen stellte sich Frank Wedekind bereits 1891, als er das Stück schrieb. Nun hat sich das junge Ensemble pottspiel des theaterkohlenpott mit diesen Fragen beschäftigt Im pottspiel Ensemble treffen sich junge, theatererfahrene Menschen auf Augenhöhe. Das Ensemble wird nach einem Gruppencasting zusammengestellt und arbeitet unter professionellen Bedingungen an einem Bühnenstück. Karten zum Preis von 10 Euro, ermäßigt 8 Euro und Schulgruppen 6 Euro können unter karten@theaterkohlenpott.de reserviert werden. FSK 14+ /

10 Uhr

Literaturhaus Herne Ruhr

Veranstaltungsprogramm im Februar 2023

Das Literaturhaus Herne Ruhr.

Im Februar 2023 gibt es wieder zahlreiche Veranstaltungen im Literaturhaus. Tickets für alle Veranstaltungen erhalten Interessierte ab sofort unter ticket@literaturhaus-herne-ruhr.de oder unter Tel 02323/147670. Los geht es am Dienstag, 14. Februar 2023, ab 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) mit Chris Pichlers „Romy Schneider - Zwei Gesichter einer Frau“. Darum geht es: Romy Schneider: verletzlich und aufbegehrend und bis ins Mark lebens- und liebeshungrig. Chris Pichler schlüpft in diese ernsthafte, ungestüme Künstlerin mit Respekt und schauspielerische Seelennähe und macht den bewegenden und bewegten Lebensweg - von den heiteren Sissi-Anfängen bis zu ihrem frühen tragischen Lebensende - nachvollziehbar. Romy Schneider wird von Chris Pichler in ihren verschiedenen Lebensphasen mit fesselnder Intensität und verblüffender Ähnlichkeit verkörpert. Der Eintritt kostet 30 Euro. Am Freitag, 17. Februar 2023, gibt es ab 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) Leslie Malton, Felix von Manteuffel und Petra Woisetschläger (Klavier) Konzert „Achim und Bettina von Arnim in ihren Briefen“. Zur Veranstaltung heißt es: Der Briefwechsel zwischen Bettina Brentano und Achim von Arnim gehört zu den bedeutendsten Korrespondenzen deutscher Sprache. Er umfasst 838 Briefe in einem Zeiraum von knapp 30 Jahren. Leslie Malton und Felix von Manteuffel lassen die Beziehung dieses sehr besonderen Paares anhand ihrer Briefe wieder lebendig werden. Mal leidenschaftlich, mal zärtlich, mal nachdenklich tauschen sie sich über Privates genauso aus wie über das politische Tagesgeschehen. Petra Woisetschläger am Flügel macht zudem die Komponistin Bettina von Arnim hörbar. Der Eintritt kostet 30 Euro. Zum 'Potpourri bekannter Musicalmelodien' laden Prof. Michael David Mills und Studierende der Folkwang Universität der Künste am Mittwoch, 22. Februar 2022, um 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr). Die Studierenden der 2. und 4 Jahrgänge der Musicalabteilung der Folkwang Universität der Künste in Essen werden unter der Leitung von Prof. Michael Mills ein buntes Programm ihres Repertoires präsentieren. Beispiele von Broadwaymelodien aus dem sogenannten „Golden Age“ bis hin zu bekannten Stücken aus den Bereichen Pop, Rock, Contemporary und Chanson werden an diesem Abend zu hören sein. Der Eintritt kostet 30 Euro.

19 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Samstag, 18. Februar

HERBERT Art Remix

Die "Herbert! Art Remix"-Preisträger 2022.

Allen Besucher, die am Samstag, 18. Februar 2023, in den Flotts aufschlagen, erwartet ein wunderbares Art-Remix-Programm mit viel musikalischer, poetischer und künstlerischer Abwechslung. Dafür werden ehemalige Herbert-künstler*innen sorgen. An weiteren Überraschungen bastelt das HERBERT-Team gerade noch.

18 Uhr

Was die Jecken bis Aschermittwoch 2023 erwartet

Der Karneval kehrt zurück

Die Jecken sind los: Der Karnevalsauftakt der 1. HeKaGe im Kulturzentrum Mitte November 2022 für die Session 2022/2023.

Aufatmen bei den Herner Jecken. Endlich kann im Jahr 2023 die närrische Zeit von Donnerstag bis Aschermittwoch, 16. bis 22. Februar 2023, wieder in vollen Zügen genossen werden. Den stimmungsvollen Auftakt zur Session 2022/2023 gab es bereits Mitte November 2022 im Kulturzentrum (halloherne berichtete). Was die Karnevalisten in dieser Session weiterhin erwartet, verriet Michaela Gera, Pressesprecherin der 1. Herner Karnevalsgesellschaft (HeKaGe) Grün-Weiß-Rot 1953, im Gespräch mit halloherne. „Wir sind unglaublich froh und glücklich, dass wir die Zeit wieder ohne Einschränkungen genießen können", so Michaela Gera gegenüber halloherne. Denn die vergangenen Corona-Jahre seien für die HeKaGe schwierig gewesen. „Das war auch für uns keine einfache Zeit. Es war so schade, dass besonders unsere Aktiven nicht auftreten konnten, wenn man das ganze Jahr trainiert, möchte man das Erlernte natürlich auch zeigen", sagt Gera. Weiter führt sie aus: „Ebenso ist uns unsere Kükengarde weggebrochen, weil die Kinder mittlerweile zu alt waren. Aber zum Glück haben wir seit November wieder ein paar 'Minis' im Training, die schon auf ihren Auftritt hin fiebern." Nun will man aber wieder positiv in die Zukunft schauen. Dazu hat die HeKaGe für die Herner-Karnevalfans wieder einiges auf die Beine gestellt. So findet bereits am Freitag, 13. Januar 2023, die 14. Benefiz Veranstaltung des Herner Stadtprinzenpaares Frank I. und Kersti I. im Veranstaltungszentrum Gysenberg, Am Revierpark 40, statt. Beginn ist um 19:11 Uhr (Einlass: 18 Uhr). Der Erlös dieser Veranstaltung und aus dem gesamten Sticker-Verkauf während der Veranstaltungen der Jahre 2020 bis 2023 geht in diesem Jahr an die Herner Tafel. Die Besucher erwartet die Prinzengarde Erkelenz, Markus Nowak und die „Herzblut“ Kolpingschar Wattenscheid. Außerdem werden die Küken-, Mini- und Prinzengarde der Gesellschaft sowie der Spielmannszug Herne Süd zum Programm beitragen. Eintrittskarten gibt es für einen Sitzplatz für 11 Euro und für einen Stehplatz für 5 Euro. Tickets sind ab sofort bei TABO Pawlicki an der Bahnhofstraße 164 zu erwerben oder unter Tel 0170 2293 520 zu reservieren. Am Sonntag, 19. Februar 2023, gibt es den Kinderkarneval im Kulturzentrum. „Wir sind sehr froh, dass er wieder stattfinden kann. Die Kinder hatten nicht nur viel Spaß daran, sondern es wurde auch bei einigen Kindern die Begeisterung für den Verein geweckt", berichtet Michaela Gera. Los geht es für die kleinen Jecken um 14:30 Uhr (Einlass: 14 Uhr). Die Eintrittskarten kosten für Erwachsene 5 Euro und für Kinder 6 Euro inklusive eines Ü-Eis. Sie sind ebenfalls ab Sonntag, 15. Januar 2023, an den bekannten Vorverkaufsstellen beim Stadtmarketing an der Kirchhofstraße 5 und bei TABO Pawlicki an der Bahnhofstraße erhältlich. Zur traditionellen Galaveranstaltung lädt die HeKaGe am Samstag, 28. Januar 2023, in die Gute Stube an der Schaeferstraße 100, um 19 Uhr (Einlass:18 Uhr), ein. Hier erwartet die Besucher ein Drei-Gänge-Menü. Nach dem Essen erfolgt die Ernennung der neuen Senatoren. Für die Unterhaltung sorgen Esther Münch als Putzfrau Waltraud „Walli“ Ehlert mit dem Programm „Putzen können viele, aber sie kann noch viel mehr“ und ein DJ. Karten gibt es zum Preis von 44 Euro. Diese können im Parkhotel Herne an der Schäferstraße 100 vorbestellt werden. An Weiberfastnacht am Donnerstag, 16. Februar 2023, findet im Kulturzentrum Herne die traditionelle Damensitzung statt. Beginn ist um 19:45 Uhr (Einlass: 19 Uhr). Hier erwarten die Besucher Künstler wie De Frau Kühne (Comedian), die Höppemötzjer (Spitzentanzcorps), Fauth Gentlemen, The fantastic Company (Party Big Band), ein Männerballett aus Gelsenkirchen und den Sänger Markus Nowak. Außerdem geben die Wonneproppen der 1. HeKaGe auch ihren Showtanz zum Besten. Anschließend sorgt ein DJ für Musik und Tanz bis in den frühen Morgen und ab 22:30 Uhr sind auch die Männer im Foyer des Kulturzentrums gern gesehene Gäste. Karten hierfür zum Preis von 25 Euro sind ab Sonntag, 15. Januar 2023, an den bekannten Vorverkaufsstellen beim Stadtmarketing an der Kirchhofstraße und bei TABO Pawlicki an der Bahnhofstraße erhältlich. Natürlich darf auch die diesjährige Prunksitzung des Stadtprinzenpaares Frank I. und Kersti I. unter dem Motto „Weltoffen, Tolerant und Bunt mit der HEKAGE, da geht’s rund“ im Kulturzentrum Herne nicht fehlen. Los geht es am Samstag, 18. Februar 2023, um 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr). Hier können sich die Herner Jecken auf Künstler und Gruppen, wie die Fidelen Sandhasen (Spitzentanzcorps), die Mennekrather (Stimmungsband) und die Showtanzgruppe Calypso freuen. In die Bütt steigt der Feuerwehrmann Kresse und die Tanzbienen werden ihrem Name alle Ehre machen. Die Prinzengarde der HeKaGe wird ihren diesjährigen Garde- und Showtanz präsentieren. Das Tanzmariechen Emilia wird ebenfalls auftreten, für stimmungsvolle Lieder sorgt Sängerin Angelique. Die Veranstaltung wird wie gewohnt vom Spielmannszug Herne Süd begleitet. Auch diese Eintrittskarten zu Preisen von 25 Euro, 27 Euro und 29 Euro können beim Stadtmarketing an der Kirchhofstraße und bei TABO Pawlicki an der Bahnhofstraße erworben werden. In diesem Jahr wird es auch wieder den traditionellen Rathaussturm an Weiberfastnacht am Donnerstag, 16. Februar 2022, geben und den Karnevalistischen Gottesdienst in der Kreuzkirche. Auch sei ein Rosenmontagsumzug angedacht, nähere Informationen werde die HeKaGe in nächster Zeit bekanntgeben. „Es ist doch schon emotional, dass wir endlich wieder feiern können. Denn wir alle sehnen uns nach etwas Unbeschwertheit. Wir hoffen, dass in diesem Jahr nun endlich alles gut geht und wir eine schöne Karnevalszeit genießen können", so Michaela Gera abschließend gegenüber halloherne.

19 Uhr

Johannes Martin Kränzle mit mehreren Auftritten

Star-Bariton am Musiktheater im Revier

Star-Bariton Johannes Martin Kränzle am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen.

Ab Freitag, 16. Dezember 2022, ist der international gefragte Star-Bariton Johannes Martin Kränzle am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen live zu erleben. In der Inszenierung von Intendant Michael Schulz wird Kränzle die Rolle des Försters in Leoš Janáčeks Oper „Das schlaue Füchslein“ übernehmen. Johannes Martin Kränzle begann seine Opernkarriere 1987, die ihn von Dortmund über Hannover und Frankfurt an die großen Bühnen der Welt, wie die Metropolitan Opera New York, das Teatro alla Scala in Mailand, die Oper Zürich oder das Royal Opera House in London sowie zu den Bayreuther, Bregenzer und Salzburger Festspielen führte. Kränzle wurde 2011 und 2018 zum „Sänger des Jahres“ bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Opernwelt“ gewählt. 2019 wurde ihm der wichtigste deutsche Theaterpreis DER FAUST für seine Darstellung des Šiškov in Leoš Janáčeks „Aus einem Totenhaus“ in der Kategorie „Sängerdarsteller Musiktheater“ verliehen. Auf dem slawischen Repertoire liegt einer der erklärten Schwerpunkte des überaus vielseitigen Baritons. Er arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Philippe Jordan, Fabio Luisi, Ingo Metzmacher sowie Kirill Petrenko und Regisseuren wie Barrie Kosky, Christof Loy und Dmitri Tscherniakov zusammen. Aktuell begeistert Kränzle Presse und Publikum als Alberich im „Ring des Nibelungen“ an der Staatsoper unter den Linden, Berlin. In Leoš Janáčeks Oper „Das schlaue Füchslein“ ist eine große, impressionistische Fabel über den Kreislauf von Natur und Leben, in der das Menschliche und die kreatürliche Natur sich gegenüberstehen, aber auch ineinander widerspiegeln. Johannes Martin Kränzle übernimmt mit der Rolle des Försters die zentrale Position der menschlichen Sphäre. Ihm gegenüber steht Füchslein Schlaukopf, in Gelsenkirchen gesungen von Bele Kumberger.

19:30 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Sonntag, 19. Februar

'Zeiten des Umbruchs'

Filmforum der vhs-Herne

Kinofilm: Zeiten des Umbruchs.

Das Filmforum Herne zeigt mit der Coming-of-Age-Geschichte, lose basierend auf der Jugend des Regisseurs James Gray in den 1980er-Jahren in New York, das Drama 'Zeiten des Umbruchs' (Originaltitel: Armageddon Time). Zu sehen am Sonntag, Montag und Mittwoch, 19., 20. und 22. Februar 2023, in der Filmwelt. Regie: James Gray; Dauer: 115 Min Genre: Drama; Produktionsland: Brasilien, USA; Besetzung: Anthony Hopkins, Michael Banks Repeta, Jeremy Strong, , Anne Hathaway, Jaylin Webb und Tovah Feldshuh; FSK: ab 12. New York in den 1980er-Jahren: Um die Privatschule Kew-Forest School im New Yorker Stadtteil Queens besuchen zu können, muss eine stattliche Summe an Gebühren gezahlt werden. Doch nicht alle Schüler*innen fühlen sich dort wohl. Dies könnte daran liegen, dass Fred Trump, der berüchtigte Immobilienmakler, Mitglied des Vorstands der Schule ist. Sein Sohn Donald Trump ging dort vor Jahren zur Schule. Während die Familie Graff für die Erfüllung ihres amerikanischen Traums kämpft, liegt es an Schüler Paul (Banks Repeta) und seinem neuem Freund Johnny (Jaylin Webb) an ihrer Schule für Gleichberechtigung zu kämpfen. Das Filmforum der vhs Herne gibt es mittlerweile seit 1979. Damals wurde es von Hartmut Kaminski, Filmregisseur aus Düsseldorf, betreut. Heute wählt der Filmbeirat gemeinsam mit cineastisch interessierten Vertretern der unterschiedlichen Parteien zweimal im Jahr Filme aus, die in das Programm des Filmforums aufgenommen werden. Dies sind in erster Linie keine Mainstream-Filme, das heißt es stehen solche Filme im Vordergrund, die einen besonderen Anspruch erfüllen. Filme, die im „normalen“ Kinoprogramm gar nicht oder nur kurz gezeigt würden, kommen so nach Herne und können von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gesehen werden. Pro Jahr werden circa 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags 17:30 Uhr, mittwochs um 20:15 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr, zu zeigen. Diese gute Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können. Zu allen Filmen des vhs-Filmforums sind auch Vorführungen für Schulen möglich. Dazu sollten sich die Interessierten direkt die Filmwelt Herne wenden. Information: Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der langfristigen Planungen und je nach Entwicklung der COVID-19-Pandemie zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Informationen erhalten Sie über die Tagespresse, in den sozialen Medien und hier.

12:30 Uhr

Was die Jecken bis Aschermittwoch 2023 erwartet

Der Karneval kehrt zurück

Die Jecken sind los: Der Karnevalsauftakt der 1. HeKaGe im Kulturzentrum Mitte November 2022 für die Session 2022/2023.

Aufatmen bei den Herner Jecken. Endlich kann im Jahr 2023 die närrische Zeit von Donnerstag bis Aschermittwoch, 16. bis 22. Februar 2023, wieder in vollen Zügen genossen werden. Den stimmungsvollen Auftakt zur Session 2022/2023 gab es bereits Mitte November 2022 im Kulturzentrum (halloherne berichtete). Was die Karnevalisten in dieser Session weiterhin erwartet, verriet Michaela Gera, Pressesprecherin der 1. Herner Karnevalsgesellschaft (HeKaGe) Grün-Weiß-Rot 1953, im Gespräch mit halloherne. „Wir sind unglaublich froh und glücklich, dass wir die Zeit wieder ohne Einschränkungen genießen können", so Michaela Gera gegenüber halloherne. Denn die vergangenen Corona-Jahre seien für die HeKaGe schwierig gewesen. „Das war auch für uns keine einfache Zeit. Es war so schade, dass besonders unsere Aktiven nicht auftreten konnten, wenn man das ganze Jahr trainiert, möchte man das Erlernte natürlich auch zeigen", sagt Gera. Weiter führt sie aus: „Ebenso ist uns unsere Kükengarde weggebrochen, weil die Kinder mittlerweile zu alt waren. Aber zum Glück haben wir seit November wieder ein paar 'Minis' im Training, die schon auf ihren Auftritt hin fiebern." Nun will man aber wieder positiv in die Zukunft schauen. Dazu hat die HeKaGe für die Herner-Karnevalfans wieder einiges auf die Beine gestellt. So findet bereits am Freitag, 13. Januar 2023, die 14. Benefiz Veranstaltung des Herner Stadtprinzenpaares Frank I. und Kersti I. im Veranstaltungszentrum Gysenberg, Am Revierpark 40, statt. Beginn ist um 19:11 Uhr (Einlass: 18 Uhr). Der Erlös dieser Veranstaltung und aus dem gesamten Sticker-Verkauf während der Veranstaltungen der Jahre 2020 bis 2023 geht in diesem Jahr an die Herner Tafel. Die Besucher erwartet die Prinzengarde Erkelenz, Markus Nowak und die „Herzblut“ Kolpingschar Wattenscheid. Außerdem werden die Küken-, Mini- und Prinzengarde der Gesellschaft sowie der Spielmannszug Herne Süd zum Programm beitragen. Eintrittskarten gibt es für einen Sitzplatz für 11 Euro und für einen Stehplatz für 5 Euro. Tickets sind ab sofort bei TABO Pawlicki an der Bahnhofstraße 164 zu erwerben oder unter Tel 0170 2293 520 zu reservieren. Am Sonntag, 19. Februar 2023, gibt es den Kinderkarneval im Kulturzentrum. „Wir sind sehr froh, dass er wieder stattfinden kann. Die Kinder hatten nicht nur viel Spaß daran, sondern es wurde auch bei einigen Kindern die Begeisterung für den Verein geweckt", berichtet Michaela Gera. Los geht es für die kleinen Jecken um 14:30 Uhr (Einlass: 14 Uhr). Die Eintrittskarten kosten für Erwachsene 5 Euro und für Kinder 6 Euro inklusive eines Ü-Eis. Sie sind ebenfalls ab Sonntag, 15. Januar 2023, an den bekannten Vorverkaufsstellen beim Stadtmarketing an der Kirchhofstraße 5 und bei TABO Pawlicki an der Bahnhofstraße erhältlich. Zur traditionellen Galaveranstaltung lädt die HeKaGe am Samstag, 28. Januar 2023, in die Gute Stube an der Schaeferstraße 100, um 19 Uhr (Einlass:18 Uhr), ein. Hier erwartet die Besucher ein Drei-Gänge-Menü. Nach dem Essen erfolgt die Ernennung der neuen Senatoren. Für die Unterhaltung sorgen Esther Münch als Putzfrau Waltraud „Walli“ Ehlert mit dem Programm „Putzen können viele, aber sie kann noch viel mehr“ und ein DJ. Karten gibt es zum Preis von 44 Euro. Diese können im Parkhotel Herne an der Schäferstraße 100 vorbestellt werden. An Weiberfastnacht am Donnerstag, 16. Februar 2023, findet im Kulturzentrum Herne die traditionelle Damensitzung statt. Beginn ist um 19:45 Uhr (Einlass: 19 Uhr). Hier erwarten die Besucher Künstler wie De Frau Kühne (Comedian), die Höppemötzjer (Spitzentanzcorps), Fauth Gentlemen, The fantastic Company (Party Big Band), ein Männerballett aus Gelsenkirchen und den Sänger Markus Nowak. Außerdem geben die Wonneproppen der 1. HeKaGe auch ihren Showtanz zum Besten. Anschließend sorgt ein DJ für Musik und Tanz bis in den frühen Morgen und ab 22:30 Uhr sind auch die Männer im Foyer des Kulturzentrums gern gesehene Gäste. Karten hierfür zum Preis von 25 Euro sind ab Sonntag, 15. Januar 2023, an den bekannten Vorverkaufsstellen beim Stadtmarketing an der Kirchhofstraße und bei TABO Pawlicki an der Bahnhofstraße erhältlich. Natürlich darf auch die diesjährige Prunksitzung des Stadtprinzenpaares Frank I. und Kersti I. unter dem Motto „Weltoffen, Tolerant und Bunt mit der HEKAGE, da geht’s rund“ im Kulturzentrum Herne nicht fehlen. Los geht es am Samstag, 18. Februar 2023, um 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr). Hier können sich die Herner Jecken auf Künstler und Gruppen, wie die Fidelen Sandhasen (Spitzentanzcorps), die Mennekrather (Stimmungsband) und die Showtanzgruppe Calypso freuen. In die Bütt steigt der Feuerwehrmann Kresse und die Tanzbienen werden ihrem Name alle Ehre machen. Die Prinzengarde der HeKaGe wird ihren diesjährigen Garde- und Showtanz präsentieren. Das Tanzmariechen Emilia wird ebenfalls auftreten, für stimmungsvolle Lieder sorgt Sängerin Angelique. Die Veranstaltung wird wie gewohnt vom Spielmannszug Herne Süd begleitet. Auch diese Eintrittskarten zu Preisen von 25 Euro, 27 Euro und 29 Euro können beim Stadtmarketing an der Kirchhofstraße und bei TABO Pawlicki an der Bahnhofstraße erworben werden. In diesem Jahr wird es auch wieder den traditionellen Rathaussturm an Weiberfastnacht am Donnerstag, 16. Februar 2022, geben und den Karnevalistischen Gottesdienst in der Kreuzkirche. Auch sei ein Rosenmontagsumzug angedacht, nähere Informationen werde die HeKaGe in nächster Zeit bekanntgeben. „Es ist doch schon emotional, dass wir endlich wieder feiern können. Denn wir alle sehnen uns nach etwas Unbeschwertheit. Wir hoffen, dass in diesem Jahr nun endlich alles gut geht und wir eine schöne Karnevalszeit genießen können", so Michaela Gera abschließend gegenüber halloherne.

14:30 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Montag, 20. Februar

vhs bietet Kursus an

Grundlagen über Social Media Management

Über Facebook, Instagram und Co informiert ein Kursus der vhs Herne (Symbolbild).

Wir sind mobil und wir sind online. Wir tummeln uns im Internet und vor allem in den großen und kleinen Social-Media-Kanälen, den Social Networks Facebook, Instagram und Twitter. Aber wo ergibt welcher Inhalt Sinn, wer ist die Zielgruppe und welche Schwerpunkte haben die Netzwerke? Welches Format eignet sich am besten? Und was sollten Unternehmen sonst noch beachten? Dieser Bildungsurlaub zum Thema Social-Media-Management richtet sich an Selbstständige, Einzelunternehmer, KMUs, Blogger und interessierte Privatpersonen und vermittelt die dafür benötigten Grundlagen. Dafür bietet die vhs Herne einen Kursus unter dem Titel „Bildungsurlaub“ an. In diesem Kurs wird ein Überblick über den Social-Network-Dschungel erarbeitet und man erlernt die wichtigen Grundlagen des Social Media Managements kennen. Wer noch keine eigenen Social-Media-Profile hat, sollte bereit sein, während des Kurses entsprechende Profile anzulegen. Denn: Was man hier lernt, setzt man auch direkt in die Praxis um. Der Kursus ist von Montag bis Freitag, 20. bis 24. Februar 2023, jeweils 9.15 bis 15 Uhr. Die Gebühr beträgt 145 Euro, Veranstaltungsort ist die vhs Herne am Willi-Pohlmann-Platz 1. Anmeldungen bitte online unter www.vhs-herne.de oder Tel 02323 / 16-2920 oder 02323 / 16-3584.

9:15 Uhr

Ja, es gibt ihn wieder

Rosenmontagszug 2023

Rosenmontagszug 2020.

Michaela Gera von der 1. HeKaGe freut sich: „Mit Freude können wir mitteilen dass es in diesem Jahr wieder einen Rosenmontagszug geben wird.“ Der Zug startet (wieder richtig herum) am Montag, 20. Februar 2023, um 12 Uhr am Kurt-Edelhagen-Platz in Herne-Sodingen, verläuft über die bekannte Strecke und endet um gegen 13:30 Uhr in der City am Robert-Brauner- Platz.

12 Uhr

'Zeiten des Umbruchs'

Filmforum der vhs-Herne

Kinofilm: Zeiten des Umbruchs.

Das Filmforum Herne zeigt mit der Coming-of-Age-Geschichte, lose basierend auf der Jugend des Regisseurs James Gray in den 1980er-Jahren in New York, das Drama 'Zeiten des Umbruchs' (Originaltitel: Armageddon Time). Zu sehen am Sonntag, Montag und Mittwoch, 19., 20. und 22. Februar 2023, in der Filmwelt. Regie: James Gray; Dauer: 115 Min Genre: Drama; Produktionsland: Brasilien, USA; Besetzung: Anthony Hopkins, Michael Banks Repeta, Jeremy Strong, , Anne Hathaway, Jaylin Webb und Tovah Feldshuh; FSK: ab 12. New York in den 1980er-Jahren: Um die Privatschule Kew-Forest School im New Yorker Stadtteil Queens besuchen zu können, muss eine stattliche Summe an Gebühren gezahlt werden. Doch nicht alle Schüler*innen fühlen sich dort wohl. Dies könnte daran liegen, dass Fred Trump, der berüchtigte Immobilienmakler, Mitglied des Vorstands der Schule ist. Sein Sohn Donald Trump ging dort vor Jahren zur Schule. Während die Familie Graff für die Erfüllung ihres amerikanischen Traums kämpft, liegt es an Schüler Paul (Banks Repeta) und seinem neuem Freund Johnny (Jaylin Webb) an ihrer Schule für Gleichberechtigung zu kämpfen. Das Filmforum der vhs Herne gibt es mittlerweile seit 1979. Damals wurde es von Hartmut Kaminski, Filmregisseur aus Düsseldorf, betreut. Heute wählt der Filmbeirat gemeinsam mit cineastisch interessierten Vertretern der unterschiedlichen Parteien zweimal im Jahr Filme aus, die in das Programm des Filmforums aufgenommen werden. Dies sind in erster Linie keine Mainstream-Filme, das heißt es stehen solche Filme im Vordergrund, die einen besonderen Anspruch erfüllen. Filme, die im „normalen“ Kinoprogramm gar nicht oder nur kurz gezeigt würden, kommen so nach Herne und können von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gesehen werden. Pro Jahr werden circa 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags 17:30 Uhr, mittwochs um 20:15 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr, zu zeigen. Diese gute Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können. Zu allen Filmen des vhs-Filmforums sind auch Vorführungen für Schulen möglich. Dazu sollten sich die Interessierten direkt die Filmwelt Herne wenden. Information: Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der langfristigen Planungen und je nach Entwicklung der COVID-19-Pandemie zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Informationen erhalten Sie über die Tagespresse, in den sozialen Medien und hier.

17:30 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Dienstag, 21. Februar

Schulvorstellungen in den Flottis

DISCO! – theaterkohlenpott

!Disco!' - Katharina Rettich, Benjamin Werner und Anna Sander spielen „Disco!“.

Das theaterkohlenpott präsentiert in drei Schulvorstellungen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 21., 22. und 23. Februar 2023, jeweils um 10 Uhr, das Stück – Disco! – nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Frauke Angels und Julia Dürrs. Hier prallen Erwachsenen- und Kinderwelt herrlich bunt aufeinander und die Zuschauer dürfen den Kleinen wie den Großen dabei zusehen, wie sie mit diesen Irritationen umgehen (halloherne berichtete). „Ein Junge in Mädchensachen ist nicht angezogen, der ist verkleidet“, sagt die Erzieherin. „Hä“, denkt der Junge, der heute mit seiner besten Freundin als Discotänzerin in den Kindergarten gekommen ist. „Mama hat deshalb heute Morgen schon einen ‚sehr schönen Herzinfarkt‘ bekommen. Warum geraten Erwachsene wegen eines rosa Nachthemds so in Aufregung und streiten sich?“ Aber Discotänzer-*innen glitzern nicht nur bunt, sie haben auch tolle Ideen.... Mit: Katharina Rettig, Anna Sander, Benjamin Werner Karten zum Preis von 12 Euro, ermäßigt zu 8 Euro und für Schulklassen für 6 Euro pro Person können hier reserviert werden: karten@theaterkohlenpott.de

10 Uhr

Blickpunkt Auge bietet kostenlose Beratung an

Hilfe bei Sehverlust

Der Verein Blickpunkt-Auge, Rat und Hilfe bei Sehverlust, bietet in Recklinghausen eine kostenlose Beratung an.

Der Verein Blickpunkt-Auge, Rat und Hilfe bei Sehverlust, bietet in Recklinghausen eine kostenlose Beratung an. Sie findet am Dienstag, 7. und 21. Februar 2023, von 15 bis 18 Uhr statt. Anmeldung bei Hannelore Deutschmann unter Tel 02361/16826 Menschen, bei denen eine Krankheit diagnostiziert wurde, die zu einer erheblichen Sehbehinderung oder zur Erblindung führen kann, benötigen umfassende Information und Hilfe. Von formalen Fragen zur neuen Lebenssituation, über wirtschaftliche Gesichtspunkte bis hin zur praktischen Alltagsbewältigung gibt es vieles zu bedenken. Um den Betroffenen zu helfen, bietet der Blinden und Sehbehindertenverein Recklinghausen die kostenlose Blickpunkt Auge Beratung in Recklinghausen an. Das Beratungsangebot richtet sich an alle Betroffenen und deren Angehörige, auch Nichtmitglieder sind willkommen. Ausgebildete und zertifizierte Berater für Sehbehinderte und Blinde informieren über alle Fragen, die mit der Sehbehinderung oder der Erblindung im Zusammenhang stehen, z.B. über Hilfsmittel, Selbständigkeit im Alltag, Erhalt des Arbeitsplatzes sowie Freizeit- und Urlaubsangebote. Auch Fragen zum Behindertenausweis, Blinden- und Sehbehindertengeld, Rundfunkgebührenermäßigung, Fahrausweis für den öffentlichen Nahverkehr, Kostenübernahme von Hilfsmitteln oder zum Rentenbereich gehören zum Gesamtbereich der Beratung.

15 Uhr

St. Barbara Kirche

'Helau und Alaaf' der kfd

In der St. Barbara Kirche wird Karneval gefeiert. (Symbolbild).

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) lädt zur Karnevalsfeier in die St. Barbara Kirche ein. Gefeiert wird am Dienstag, 21. Februar 2023, um 17 Uhr. Karten für den Preis von 5 Euro können über das Gemeinde- und Pfarrbüro erworben werden. Die Teilnehmer erwarten ein Bühnenprogramm und kulinarische Leckereien.

17 Uhr

Hospizdienst startet neue Trauergruppe am Valentinstag

Am Tag der Liebe kommt die Sehnsucht

Geleitet wird die Trauergruppe von Karola Rehrmann, Seelsorgerin, Trauerbegleiterin und Koordinatorin beim Ambulanten Hospizdienst Herne.

Die einen feiern, die andern trauern: Der Valentinstag im Februar löst nicht nur Glücksgefühle aus. Wer einen Herzensmenschen verloren hat, fühlt sich an solchen Feiertagen besonders belastet. Aus diesem Grunde hat der Ambulante Hospizdienst das erste Treffen der neuen Trauergruppe in diesem Jahr auf den Valentinstag am Dienstag, 14. Februar 2023, gelegt. Die Zusammenkunft findet von 17 Uhr bis 19 Uhr in den Räumen des Hospizdienstes, Bahnhofstraße 137, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weihnachten und Silvester sind gerade vorüber, nun steht schon wieder der Tag der Liebe vor der Tür. „Feiertage lösen starke Gefühle und Sehnsüchte aus. Trauernde fühlen sich einsam und verlassen. Sie wissen oft nicht, wie und wo sie dem Verlust eines lieben Menschen Raum geben können“, sagt die Seelsorgerin und Trauerbegleiterin Karola Rehrmann (Foto), Koordinatorin beim Ambulanten Hospizdienst. Die Trauergruppe des Hospizdienstes bietet in diesen Fällen Hilfe und Unterstützung an. Karola Rehrmann: „Bei den sechs Zusammenkünften wächst die Gruppe zusammen. Offenheit und Vertrauen bauen sich auf. In diesem geschützten Raum können sich die Teilnehmenden alles von der Seele reden, was sie in der Trauer bewegt: Einsamkeitsgefühle, ungewohnte Erfahrungen, Zukunftsängste und alle anderen Sorgen dürfen zur Sprache kommen.“ Für die Teilnahme ist eine telefonische Anmeldung erforderlich. Anmeldung unter Tel 02323-988 2912 oder Mail: k.rehrmann@hospizdienst-herne.de. Die Termine sind jeweils am Dienstag, 14. Februar, 21. Februar, 7. März, 14. März, 28. März und 4. April 2023, von 17 bis 19 Uhr.

17 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

vhs bietet Kursus an

Grundlagen über Social Media Management

Über Facebook, Instagram und Co informiert ein Kursus der vhs Herne (Symbolbild).

Wir sind mobil und wir sind online. Wir tummeln uns im Internet und vor allem in den großen und kleinen Social-Media-Kanälen, den Social Networks Facebook, Instagram und Twitter. Aber wo ergibt welcher Inhalt Sinn, wer ist die Zielgruppe und welche Schwerpunkte haben die Netzwerke? Welches Format eignet sich am besten? Und was sollten Unternehmen sonst noch beachten? Dieser Bildungsurlaub zum Thema Social-Media-Management richtet sich an Selbstständige, Einzelunternehmer, KMUs, Blogger und interessierte Privatpersonen und vermittelt die dafür benötigten Grundlagen. Dafür bietet die vhs Herne einen Kursus unter dem Titel „Bildungsurlaub“ an. In diesem Kurs wird ein Überblick über den Social-Network-Dschungel erarbeitet und man erlernt die wichtigen Grundlagen des Social Media Managements kennen. Wer noch keine eigenen Social-Media-Profile hat, sollte bereit sein, während des Kurses entsprechende Profile anzulegen. Denn: Was man hier lernt, setzt man auch direkt in die Praxis um. Der Kursus ist von Montag bis Freitag, 20. bis 24. Februar 2023, jeweils 9.15 bis 15 Uhr. Die Gebühr beträgt 145 Euro, Veranstaltungsort ist die vhs Herne am Willi-Pohlmann-Platz 1. Anmeldungen bitte online unter www.vhs-herne.de oder Tel 02323 / 16-2920 oder 02323 / 16-3584.

seit 20. Feb

Mittwoch, 22. Februar

Schulvorstellungen in den Flottis

DISCO! – theaterkohlenpott

!Disco!' - Katharina Rettich, Benjamin Werner und Anna Sander spielen „Disco!“.

Das theaterkohlenpott präsentiert in drei Schulvorstellungen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 21., 22. und 23. Februar 2023, jeweils um 10 Uhr, das Stück – Disco! – nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Frauke Angels und Julia Dürrs. Hier prallen Erwachsenen- und Kinderwelt herrlich bunt aufeinander und die Zuschauer dürfen den Kleinen wie den Großen dabei zusehen, wie sie mit diesen Irritationen umgehen (halloherne berichtete). „Ein Junge in Mädchensachen ist nicht angezogen, der ist verkleidet“, sagt die Erzieherin. „Hä“, denkt der Junge, der heute mit seiner besten Freundin als Discotänzerin in den Kindergarten gekommen ist. „Mama hat deshalb heute Morgen schon einen ‚sehr schönen Herzinfarkt‘ bekommen. Warum geraten Erwachsene wegen eines rosa Nachthemds so in Aufregung und streiten sich?“ Aber Discotänzer-*innen glitzern nicht nur bunt, sie haben auch tolle Ideen.... Mit: Katharina Rettig, Anna Sander, Benjamin Werner Karten zum Preis von 12 Euro, ermäßigt zu 8 Euro und für Schulklassen für 6 Euro pro Person können hier reserviert werden: karten@theaterkohlenpott.de

10 Uhr

Literaturhaus Herne Ruhr

Veranstaltungsprogramm im Februar 2023

Das Literaturhaus Herne Ruhr.

Im Februar 2023 gibt es wieder zahlreiche Veranstaltungen im Literaturhaus. Tickets für alle Veranstaltungen erhalten Interessierte ab sofort unter ticket@literaturhaus-herne-ruhr.de oder unter Tel 02323/147670. Los geht es am Dienstag, 14. Februar 2023, ab 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) mit Chris Pichlers „Romy Schneider - Zwei Gesichter einer Frau“. Darum geht es: Romy Schneider: verletzlich und aufbegehrend und bis ins Mark lebens- und liebeshungrig. Chris Pichler schlüpft in diese ernsthafte, ungestüme Künstlerin mit Respekt und schauspielerische Seelennähe und macht den bewegenden und bewegten Lebensweg - von den heiteren Sissi-Anfängen bis zu ihrem frühen tragischen Lebensende - nachvollziehbar. Romy Schneider wird von Chris Pichler in ihren verschiedenen Lebensphasen mit fesselnder Intensität und verblüffender Ähnlichkeit verkörpert. Der Eintritt kostet 30 Euro. Am Freitag, 17. Februar 2023, gibt es ab 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) Leslie Malton, Felix von Manteuffel und Petra Woisetschläger (Klavier) Konzert „Achim und Bettina von Arnim in ihren Briefen“. Zur Veranstaltung heißt es: Der Briefwechsel zwischen Bettina Brentano und Achim von Arnim gehört zu den bedeutendsten Korrespondenzen deutscher Sprache. Er umfasst 838 Briefe in einem Zeiraum von knapp 30 Jahren. Leslie Malton und Felix von Manteuffel lassen die Beziehung dieses sehr besonderen Paares anhand ihrer Briefe wieder lebendig werden. Mal leidenschaftlich, mal zärtlich, mal nachdenklich tauschen sie sich über Privates genauso aus wie über das politische Tagesgeschehen. Petra Woisetschläger am Flügel macht zudem die Komponistin Bettina von Arnim hörbar. Der Eintritt kostet 30 Euro. Zum 'Potpourri bekannter Musicalmelodien' laden Prof. Michael David Mills und Studierende der Folkwang Universität der Künste am Mittwoch, 22. Februar 2022, um 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr). Die Studierenden der 2. und 4 Jahrgänge der Musicalabteilung der Folkwang Universität der Künste in Essen werden unter der Leitung von Prof. Michael Mills ein buntes Programm ihres Repertoires präsentieren. Beispiele von Broadwaymelodien aus dem sogenannten „Golden Age“ bis hin zu bekannten Stücken aus den Bereichen Pop, Rock, Contemporary und Chanson werden an diesem Abend zu hören sein. Der Eintritt kostet 30 Euro.

19 Uhr

Lost in Brandenburg

Warten auf’n Bus im Kulturzentrum

Hannes (Mike Kühne) und Ralle (Mario Thomanek) lieben es, wenn die Busfahrerin Kathrin Stocklosa (Franziska Ferrari) an ihrer Endstation Pause macht.

„Ich bin seit zwanzig Jahren Vergangenheitsform“: Für den Endvierziger Ralf „Ralle“ Paschke (Mario Thomanek), nach der Wende „freigesetzter“ Ingenieur im Braunkohle-Tagebau, ist das Wartehäuschen am Wendeplatz Bindow, der Endhaltestelle einer Überlandbuslinie irgendwo im Nirgendwo Brandenburgs, auch im wahren Leben die Endstation. „Die Zukunft ist jetzt ein Baggersee“ sagt Ralle und meint seinen inzwischen gefluteten einstigen Arbeitsplatz. Freilich würde er gern noch einmal seinen Sohn sehen, der bei seiner „Ex“ lebt. Auch Johannes „Hannes“ Ackermann (Mike Kühne), sein gleichaltriger Kumpel seit frühester Jugend, ist inzwischen frühinvalid und arbeitslos. Der gelernte Zimmermann war wegen Schwindelgefühlen rasch wieder auf dem Boden gelandet in einer kurz „LPG“ genannten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft, die aber die deutsch-deutsche „Wende“ nicht überstanden hat. Hannes, immerhin noch Hobby-Imker, nennt Ralle ein „Google-Frettchen“, weil dieser über eine eigene Website verfügt, die er regelmäßig mit Smartphone-Selfies füttert: „Die Welt weiß jetzt: Ralle war da.“ Im Grunde seines Herzens macht Ralle, dessen Aufdruck „I’m a Marxist“ auf seinem roten T-Shirt ihn nicht als DDR-Nostalgiker ausweist, sondern als Fan der Marx-Brothers (hintergründig-witzige Ausstattung: Jeremias H. Vondrlik), den ganzen Social-Media-Kram aber nur, um so attraktiven wie burschikosen, aus dem heute polnischen Posen (Poznan) stammenden Busfahrerin Kathrin Stoklosa (Franziska Ferrari alternierend mit Thyra Uhde) zu imponieren. Die täglich auf ein oder zwei Pausen-Zigaretten im zugigen Wohnzimmer der bei Dosenbier über Gott und die Welt sinnierenden Vollzeit-Philosophen und ihrem wuscheligen Hund Maik (großartig: der Regieassistent Marvin Moers) vorbeischaut und all‘ ihrem Denken eine gewisse romantische Note verleiht, obwohl sie sich stets allzu kurz angebunden gibt… Von „Warten auf‘n Bus“, der zuerst für die ARD-Mediathek produzierten Serie des Rundfunks Berlin-Bandenburg (rbb) von Oliver Bukowski aus den Jahren 2020 (1. Staffel, Regie Dirk Kummer) und 2021 (2. Staffel, Regie Fabian Möhrke), gibt es bisher 15 Episoden mit den Protagonisten Felix Kramer (Ralle), Roland Zehrfeld (Hannes) und Jördis Triebel (Kathrin). Sie lebt analog zu anderen deutschen Kultserien wie „Der Tatortreiniger“ oder „Dittsche“ vom minimalistischen Setting (Wartehäuschen mit Buslinien-Schild und Streugut-Box für den Winterdienst). Von auf den ersten Blick skurrilen, sich hier selbst als zur Besichtigung freigegebene „Quastenflosser“ bezeichnenden Figuren, die in der Walachei gestrandet sind, ohne sich aufzugeben. Und nicht zuletzt von der wortmächtig-bilderreichen Sprache mit abgrundtiefen Kalenderspruch-Weisheiten, die Oliver Bukowski seinen Protagonisten in den Mund legt, von auf den Punkt genauen Wortschöpfungen („Fascho-Tourette“, „Charlottenburger Hipster“) und sehr selbstironischem Humor. Dramaturg Christian Scholze und Regisseur Ralf Ebeling haben für ihre Dramatisierung am Westfälischen Landestheater drei Episoden Oliver Bukowskis aus der ersten Staffel gewählt: Auf den Einstieg („Gefälle“) folgen „Irgendwie dazwischen“ und „Zeitzeugen“. Um nicht zu viel zu spoilern: Simone Schuster spielt in der Episode 3 die einst „glühend rote“ Klassenkameradin Ines Katschlowski aus der nach dem sowjetischen Kosmonauten Juri Gagarin benannten Polytechnischen Oberschule, die plötzlich im Burka und mit einem Baseballschläger vor Ralle und Hannes steht. Und in der Episode 6 eine total ahnungslose Besserwessi, Hannes‘ Nichte Meike, die in „Dunkeldeutschland“ zusammen mit Kameramann Jan Schneider (Marvin Moers) versucht, eine Ossi-Heldengeschichte zu drehen: „Ich will Power in der Pampa!“ In seiner neunzigminütigen Inszenierung hat Ralf Ebeling aus dem Korsett der vorgegebenen TV-Serie das Beste gemacht. Ein Running gag sei verraten: Seitenwechsel im Wartehäuschen mit Bierdosen-Tausch (hier naturgemäß Krombacher statt Berliner Pilsner) zwischen Ralle und Hannes. Am Mittwoch, 22. Februar 2023, gastiert „Warten auf’n Bus“ um 19:30 Uhr im Herner Kulturzentrum.

19:30 Uhr

'Zeiten des Umbruchs'

Filmforum der vhs-Herne

Kinofilm: Zeiten des Umbruchs.

Das Filmforum Herne zeigt mit der Coming-of-Age-Geschichte, lose basierend auf der Jugend des Regisseurs James Gray in den 1980er-Jahren in New York, das Drama 'Zeiten des Umbruchs' (Originaltitel: Armageddon Time). Zu sehen am Sonntag, Montag und Mittwoch, 19., 20. und 22. Februar 2023, in der Filmwelt. Regie: James Gray; Dauer: 115 Min Genre: Drama; Produktionsland: Brasilien, USA; Besetzung: Anthony Hopkins, Michael Banks Repeta, Jeremy Strong, , Anne Hathaway, Jaylin Webb und Tovah Feldshuh; FSK: ab 12. New York in den 1980er-Jahren: Um die Privatschule Kew-Forest School im New Yorker Stadtteil Queens besuchen zu können, muss eine stattliche Summe an Gebühren gezahlt werden. Doch nicht alle Schüler*innen fühlen sich dort wohl. Dies könnte daran liegen, dass Fred Trump, der berüchtigte Immobilienmakler, Mitglied des Vorstands der Schule ist. Sein Sohn Donald Trump ging dort vor Jahren zur Schule. Während die Familie Graff für die Erfüllung ihres amerikanischen Traums kämpft, liegt es an Schüler Paul (Banks Repeta) und seinem neuem Freund Johnny (Jaylin Webb) an ihrer Schule für Gleichberechtigung zu kämpfen. Das Filmforum der vhs Herne gibt es mittlerweile seit 1979. Damals wurde es von Hartmut Kaminski, Filmregisseur aus Düsseldorf, betreut. Heute wählt der Filmbeirat gemeinsam mit cineastisch interessierten Vertretern der unterschiedlichen Parteien zweimal im Jahr Filme aus, die in das Programm des Filmforums aufgenommen werden. Dies sind in erster Linie keine Mainstream-Filme, das heißt es stehen solche Filme im Vordergrund, die einen besonderen Anspruch erfüllen. Filme, die im „normalen“ Kinoprogramm gar nicht oder nur kurz gezeigt würden, kommen so nach Herne und können von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gesehen werden. Pro Jahr werden circa 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags 17:30 Uhr, mittwochs um 20:15 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr, zu zeigen. Diese gute Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können. Zu allen Filmen des vhs-Filmforums sind auch Vorführungen für Schulen möglich. Dazu sollten sich die Interessierten direkt die Filmwelt Herne wenden. Information: Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der langfristigen Planungen und je nach Entwicklung der COVID-19-Pandemie zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Informationen erhalten Sie über die Tagespresse, in den sozialen Medien und hier.

20:15 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

vhs bietet Kursus an

Grundlagen über Social Media Management

Über Facebook, Instagram und Co informiert ein Kursus der vhs Herne (Symbolbild).

Wir sind mobil und wir sind online. Wir tummeln uns im Internet und vor allem in den großen und kleinen Social-Media-Kanälen, den Social Networks Facebook, Instagram und Twitter. Aber wo ergibt welcher Inhalt Sinn, wer ist die Zielgruppe und welche Schwerpunkte haben die Netzwerke? Welches Format eignet sich am besten? Und was sollten Unternehmen sonst noch beachten? Dieser Bildungsurlaub zum Thema Social-Media-Management richtet sich an Selbstständige, Einzelunternehmer, KMUs, Blogger und interessierte Privatpersonen und vermittelt die dafür benötigten Grundlagen. Dafür bietet die vhs Herne einen Kursus unter dem Titel „Bildungsurlaub“ an. In diesem Kurs wird ein Überblick über den Social-Network-Dschungel erarbeitet und man erlernt die wichtigen Grundlagen des Social Media Managements kennen. Wer noch keine eigenen Social-Media-Profile hat, sollte bereit sein, während des Kurses entsprechende Profile anzulegen. Denn: Was man hier lernt, setzt man auch direkt in die Praxis um. Der Kursus ist von Montag bis Freitag, 20. bis 24. Februar 2023, jeweils 9.15 bis 15 Uhr. Die Gebühr beträgt 145 Euro, Veranstaltungsort ist die vhs Herne am Willi-Pohlmann-Platz 1. Anmeldungen bitte online unter www.vhs-herne.de oder Tel 02323 / 16-2920 oder 02323 / 16-3584.

seit 20. Feb

Donnerstag, 23. Februar

Schulvorstellungen in den Flottis

DISCO! – theaterkohlenpott

!Disco!' - Katharina Rettich, Benjamin Werner und Anna Sander spielen „Disco!“.

Das theaterkohlenpott präsentiert in drei Schulvorstellungen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 21., 22. und 23. Februar 2023, jeweils um 10 Uhr, das Stück – Disco! – nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Frauke Angels und Julia Dürrs. Hier prallen Erwachsenen- und Kinderwelt herrlich bunt aufeinander und die Zuschauer dürfen den Kleinen wie den Großen dabei zusehen, wie sie mit diesen Irritationen umgehen (halloherne berichtete). „Ein Junge in Mädchensachen ist nicht angezogen, der ist verkleidet“, sagt die Erzieherin. „Hä“, denkt der Junge, der heute mit seiner besten Freundin als Discotänzerin in den Kindergarten gekommen ist. „Mama hat deshalb heute Morgen schon einen ‚sehr schönen Herzinfarkt‘ bekommen. Warum geraten Erwachsene wegen eines rosa Nachthemds so in Aufregung und streiten sich?“ Aber Discotänzer-*innen glitzern nicht nur bunt, sie haben auch tolle Ideen.... Mit: Katharina Rettig, Anna Sander, Benjamin Werner Karten zum Preis von 12 Euro, ermäßigt zu 8 Euro und für Schulklassen für 6 Euro pro Person können hier reserviert werden: karten@theaterkohlenpott.de

10 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

vhs bietet Kursus an

Grundlagen über Social Media Management

Über Facebook, Instagram und Co informiert ein Kursus der vhs Herne (Symbolbild).

Wir sind mobil und wir sind online. Wir tummeln uns im Internet und vor allem in den großen und kleinen Social-Media-Kanälen, den Social Networks Facebook, Instagram und Twitter. Aber wo ergibt welcher Inhalt Sinn, wer ist die Zielgruppe und welche Schwerpunkte haben die Netzwerke? Welches Format eignet sich am besten? Und was sollten Unternehmen sonst noch beachten? Dieser Bildungsurlaub zum Thema Social-Media-Management richtet sich an Selbstständige, Einzelunternehmer, KMUs, Blogger und interessierte Privatpersonen und vermittelt die dafür benötigten Grundlagen. Dafür bietet die vhs Herne einen Kursus unter dem Titel „Bildungsurlaub“ an. In diesem Kurs wird ein Überblick über den Social-Network-Dschungel erarbeitet und man erlernt die wichtigen Grundlagen des Social Media Managements kennen. Wer noch keine eigenen Social-Media-Profile hat, sollte bereit sein, während des Kurses entsprechende Profile anzulegen. Denn: Was man hier lernt, setzt man auch direkt in die Praxis um. Der Kursus ist von Montag bis Freitag, 20. bis 24. Februar 2023, jeweils 9.15 bis 15 Uhr. Die Gebühr beträgt 145 Euro, Veranstaltungsort ist die vhs Herne am Willi-Pohlmann-Platz 1. Anmeldungen bitte online unter www.vhs-herne.de oder Tel 02323 / 16-2920 oder 02323 / 16-3584.

seit 20. Feb

Freitag, 24. Februar

Zwei Einladungen zum Theatertreffen

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

„Der Bus nach Dachau“ mit Lieve Fikkers, Lukas von der Lühe, Marius Huth, Mercy Dorcas und Risto Kübar (v.l.) macht im Mai in Berlin Station.

Das Schauspielhaus Bochum, jüngst in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Theater heute“ zum „Theater des Jahres“ gewählt, kann einen weiteren mit großer Aufmerksamkeit verbundenen Erfolg vermelden: Das von Intendant Johan Simons geführte Haus ist gleich mit zwei Inszenierungen zur 60. Ausgabe des Berliner Theatertreffens 2023 eingeladen. Und befindet sich damit auf Augenhöhe mit dem Wiener Burgtheater, das ebenfalls zweimal von Donnerstag bis Samstag, 12. bis 28. Mai 2023, in der Hauptstadt vertreten sein wird. Die Auswahljury, die ein Jahr lang Inszenierungen im deutschsprachigen Raum gesichtet hat, entschied sich für „Der Bus nach Dachau“, eine Zusammenarbeit mit der niederländischen Theatergruppe De Warme Winkel, sowie Maxim Gorkis „Kinder der Sonne“ in der Regie von Mateja Koležnik. Beide Bochumer Produktionen gehören zur heurigen Auswahl von zehn nominierten Inszenierungen. In den bisherigen vier Jahren der Intendanz von Johan Simons erfolgten damit nach „Hamlet“ und „Das neue Leben“ die Einladungen Nummer drei und vier für das Schauspielhaus Bochum, das damit an beste Peymann- und Steckel-Zeiten anknüpft. Insgesamt sind seit dem Beginn des Spitzentreffens der Theater aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nunmehr 33 Produktionen von der Königsallee nach Berlin gereist. Die Festival-Jury nennt „Der Bus nach Dachau“ in ihrem Statement ein „riskantes Experiment“. Das Stück, in dem ein nie verfilmtes Drehbuch aus den 1990er Jahren Startpunkt für einen Theaterabend über das Konzentrationslager Dachau wird, weite sich hin „zu Fragen der Darstellbarkeit des Holocaust als singuläres Verbrechen in der Geschichte der Menschheit und radikalen Zivilisationsbruch, der (Un-)Möglichkeit seiner Fiktionalisierung und Formen der Erinnerung, wenn Zeitzeug*innen nicht mehr befragt werden können. De Warme Winkel und Ensemble erproben unterschiedlichste ästhetische Mittel, schrecken weder vor Snapchat noch Partizipation zurück und setzen ihr Publikum einem Wechselbad der Emotionen aus, das fortwährend Fragen und Widerspruch provoziert.“ Genau diese Art von Reibung verhindere, dass das Erinnern zum leeren Ritual werde. Zu „Kinder der Sonne“ heißt es, Mateja Koležniks Inszenierung wirke zunächst „wie aus der Zeit gefallen“. „Raimund Orfeo Voigts hyperrealistisches Bühnenbild, in dem sich der Niedergang eines um sich selbst kreisenden Bürgertums in jedem Detail spiegelt, und das psychologisch genaue Spiel des bis in die kleinsten Rollen perfekt besetzten Ensembles schließen an Theatertraditionen an, die etwas aus der Mode gekommen sind.“ Dennoch habe Koležniks Herangehensweise nichts Museales an sich. Ihre Arbeit sei vielmehr hochaktuell. „Der von Guy Clemens gespielte Wissenschaftler, dessen weltfremdes Gebaren Ausdruck eines vergifteten Privilegs ist, und all die anderen, die um ihn kreisen, entlarven sich als tragikomische Egozentriker*innen, die blind für alles sind, was um sie herum geschieht. So rückt Koležnik Gorkis Figuren ganz nah an uns und unsere von Krisen geplagte Wirklichkeit heran.“ „Der Bus nach Dachau“ (halloherne berichtete) feierte am Samstag (5.11.2022) Premiere in den Kammerspielen und wird seitdem sowohl am Schauspielhaus Bochum sowie am Internationaal Theater Amsterdam gespielt. Die nächsten Vorstellungen in Bochum sind für Freitag, 24. Februar 2023, sowie am Sonntag,19. März 2023, Dienstag und Mittwoch, 25. und 26. März 2023 geplant. „Kinder der Sonne“ (halloherne berichtete) feierte am Freitag (7.10.2022) Premiere im Großen Haus. Die nächsten Vorstellungen sind für Dienstag, 31. Januar 2023 und für Samstag und Freitag, 11. und 24. Februar 2023, sowie für Sonntag und Samstag, 19. und 25. März 2023, angesetzt.

Reggae von André George

Rum-Tasting in der Kulturbrauerei

Die Fässer der Hülsmann Brauerei.

Wie es sich für ein ehemaliges Brauhaus gehört, verknüpfen die Kulturbrauer immer wieder das Kulturelle mit dem Spirituösen. Am Freitag, 24. Februar 2023, laden sie daher zu einem Tasting hochwertiger Rums ein – und natürlich mit spannenden Geschichten aus der Karibik und aus Hollywood (das beim Thema Rum auch eine Rolle spielt). Ab 19 Uhr bekommen die Gäste etwas Kulinarisches und etwas Kulturelles geboten. Zwei Cocktails mit Rum zum Aperitif ▪ Cocktail mit Rum als Essenbegleiter ▪ Kreolisches Jambalaya ▪ Tasting mit 6 hochwertigen Rums verschiedener Provenienzen (englischer, spanischer, französischer Stil) Wissenswertes rund um den Rum und um Rum-Cocktails dazu liefert André George karibische Live-Musik (Reggae). 38 Euro inkl. 3 Cocktails, 6 Rum-Tastings, Speisen, Wasser, Kulturprogramm (weitere Getränke sind kostenpflichtig). Ohne Cocktails und Rumtasting 28 Euro. Da die Teilnehmerzahl auf 25 begrenzt ist, heißt es hierbei: Rasch Karten im Vorverkauf besorgen. Entweder per Mail bei Volker Eichener oder in der Hülsmann-Kneipe dienstags bis samstags ab 18 Uhr.

19 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

vhs bietet Kursus an

Grundlagen über Social Media Management

Über Facebook, Instagram und Co informiert ein Kursus der vhs Herne (Symbolbild).

Wir sind mobil und wir sind online. Wir tummeln uns im Internet und vor allem in den großen und kleinen Social-Media-Kanälen, den Social Networks Facebook, Instagram und Twitter. Aber wo ergibt welcher Inhalt Sinn, wer ist die Zielgruppe und welche Schwerpunkte haben die Netzwerke? Welches Format eignet sich am besten? Und was sollten Unternehmen sonst noch beachten? Dieser Bildungsurlaub zum Thema Social-Media-Management richtet sich an Selbstständige, Einzelunternehmer, KMUs, Blogger und interessierte Privatpersonen und vermittelt die dafür benötigten Grundlagen. Dafür bietet die vhs Herne einen Kursus unter dem Titel „Bildungsurlaub“ an. In diesem Kurs wird ein Überblick über den Social-Network-Dschungel erarbeitet und man erlernt die wichtigen Grundlagen des Social Media Managements kennen. Wer noch keine eigenen Social-Media-Profile hat, sollte bereit sein, während des Kurses entsprechende Profile anzulegen. Denn: Was man hier lernt, setzt man auch direkt in die Praxis um. Der Kursus ist von Montag bis Freitag, 20. bis 24. Februar 2023, jeweils 9.15 bis 15 Uhr. Die Gebühr beträgt 145 Euro, Veranstaltungsort ist die vhs Herne am Willi-Pohlmann-Platz 1. Anmeldungen bitte online unter www.vhs-herne.de oder Tel 02323 / 16-2920 oder 02323 / 16-3584.

seit 20. Feb

Samstag, 25. Februar

Schloss Strünkede wird Ort von Kompaktseminaren

Seminare zur Kunstgeschichte

Der Hof des Schloss Strünkede.

Im Schloss Strünkede werden in den kommenden Wochen mehrere Kompaktseminare zur Künstlerkolonie Worpswede angeboten. Die Reihe beginnt am Samstag, 28. Januar 2023. Das erste Seminar trägt den Titel „Kunst in Worpswede um 1900 – Fritz Mackensen und seine Malerkollegen – Die Anfänge der Künstlerkolonie“. Es findet statt am Samstag, 28. Januar 2023, von 14:30 bis 17 Uhr, Schloss Strünkede, Karl-Brandt-Weg 5. Bis heute zählt die Künstlerkolonie Worpswede zu den bekanntesten und bedeutendsten Gemeinschaften von Malern, deren Werke sehr beliebt sind. Sie gründete sich Ende des 19. Jahrhunderts nahe der Stadt Bremen in dem kleinen Bauerndorf Worpswede im Teufelsmoor. Viele Künstler*innen kehrten damals den Großstädten den Rücken, um sich auf dem Land niederzulassen, weil sie sich dort neue schöpferische Impulse erhofften. Hier schufen sie vor allem naturalistische und poetische Gemälde direkt vor Ort, die teils auch von der Moderne beeinflusst waren. Unter dem Eindruck der Umgebung entstanden stimmungsvolle Landschaftsbilder, ebenso Porträts von den Menschen die dort lebten und Darstellungen von ihrem Zuhause. In dieser Veranstaltungsreihe erkunden die Teilnehmenden anhand von vielen Bildbeispielen die Biografien der Männer und Frauen, die um 1900 in der Künstlerkolonie Worpswede lebten und arbeiteten. Welche Erfolge hatten sie und was für Freundschaften entwickelten sich? Die Seminare beginnen jeweils um 14:30 Uhr und enden um 17 Uhr im Schloss Strünkede, Karl-Brandt-Weg 5. Die Veranstaltungen können auch unabhängig voneinander einzeln besucht werden. Kunsthistorische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet pro Person zehn Euro, für die Mitglieder des Museumsfördervereins kostet sie fünf Euro. Anmeldung sind erforderlich unter Telefon 02323 / 16 - 26 11 oder per E-Mail an emschertal-museum@herne.de.

14:30 Uhr

Neues Format der MiR Dance Company

'Tanz.Mit' am Musiktheater

Das Musiktheater im Revier (MiR) im April 2022.

Beim Theaterfest 2022 und der Eröffnungsgala brachte der Direktor der Musiktheater im Revier (MiR) Dance Company, Giuseppe Spota einen ganzen Saal zum Tanzen. Menschen aller Generationen ließen sich begeistert auf das Mitmach-Angebot einer gemeinsamen Choreografie ein. Die Themen Tanz und Choreografie für das Publikum am eigenen Körper erfahrbar zu machen, ist dem Direktor der MiR Dance Company ein echtes Anliegen und eine der unmittelbarsten Formen der Tanz-Vermittlung. Deshalb startet die MiR Dance Company am Samstag, 17. Dezember, von 17.30 bis 18.30 Uhr, das neue Veranstaltungsformat Tanz.Mit. Der Bewegungs- und Tanzworkshop findet dort statt, wo sonst die Profis trainieren: im Ballettsaal. Tanz.Mit ist eine Aufforderung an alle, die Lust haben, sich einmal tänzerisch auszuprobieren. Vorerfahrungen sind nicht nötig. Empfohlen ist das Format für Menschen ab 50 Jahren, jüngere sind aber genauso willkommen. Einzige Voraussetzung ist bequeme Kleidung und Socken, dann kann es losgehen. Geleitet wird der Workshop jedes Mal von jemand anderem: MiR Dance Company-Direktor Giuseppe Spota, Probenleiter Tenald Zace, die Leiterin des Jugendtanz-Projektes „Move“ Keiko Okawa oder Tänzern der Company. Tanz.Mit ist zunächst als monatliches Format geplant und findet nach Möglichkeit immer vor einer Vorstellung der MiR Dance Company statt. So kann im Anschluss an die erste Ausgabe am 17. Dezember 2022 die letzte Vorstellung von „Aurora“ besucht werden. Eine Möglichkeit zum Umziehen besteht. Tickets sind ab sofort für 8 Euro an der Theaterkasse buchbar. Mit der Karte erhalten die Besucher 20 Prozent Rabatt auf eine Vorstellung der MiR Dance Company ihrer Wahl. Weitere Termine: Samstag, 17. Dezember 2022, 17.30 Uhr; Samstag, 21. Januar 2023, 17.30 Uhr; Samstag, 25. Februar 2023, 17.30 Uhr; Freitag, 24. März 2023, 17.30 Uhr und Samstag, 15. April 2023, 17.30 Uhr. Treffpunkt jeweils an der Bühnenpforte um 17.20 Uhr. Karten erhältlich: Montag und Samstag von 10 bis 14 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 18.30 Uhr, E-Mail: theaterkasse@musiktheater-im- revier.de, telefonisch unter 0209 4097-200.

17:30 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Sonntag, 26. Februar

EO in der Filmwelt

Filmforum der vhs-Herne

Das Drama 'EO' erzählt aus der Sicht eines Esels den ungewöhnlichen Weg des Tieres durch Europa.

Das Filmforum bietet mit 'EO' den nächsten Film am Sonntag, 26. Februar, Montag, 27. Februar, und Mittwoch, 1. März 2023, an: EO ist ein aus der Sicht eines Esels erzähltes Drama über den ungewöhnlichen Weg des Tieres durch Europa. Der graue Esel mit den melancholischen Augen, Eo, kennt nur das Leben in einem Wanderzirkus, bevor er eine Reise durch Polen und Italien antritt. Hier lernt er gleichermaßen die Freundlichkeit und Grausamkeit der Menschen kennen, er erlebt Freud und Leid und lernt die unterschiedlichsten Charaktere kennen. So trifft Eo etwa einen jungen italienischen Priester (Lorenzo Zurzolo), eine Gräfin (Isabelle Huppert) und eine polnische Fußballmannschaft. Das Filmforum der vhs Herne gibt es mittlerweile seit 1979. Damals wurde es von Hartmut Kaminski, Filmregisseur aus Düsseldorf, betreut. Heute wählt der Filmbeirat gemeinsam mit cineastisch interessierten Vertretern der unterschiedlichen Parteien zweimal im Jahr Filme aus, die in das Programm des Filmforums aufgenommen werden. Dies sind in erster Linie keine Mainstream-Filme, das heißt es stehen solche Filme im Vordergrund, die einen besonderen Anspruch erfüllen. Filme, die im „normalen“ Kinoprogramm gar nicht oder nur kurz gezeigt würden, kommen so nach Herne und können von Bürgern vor Ort gesehen werden. Pro Jahr werden circa 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der Filmwelt Herne ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags 17:30 Uhr, mittwochs um 20:15 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr, zu zeigen. Diese gute Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können. Zu allen Filmen des vhs-Filmforums sind auch Vorführungen für Schulen möglich. Dazu sollten sich die Interessierten direkt die Filmwelt Herne wenden.

Infos zur Abstimmung, Hallenbad-Initiative übt weiter Kritik

Der Termin für den Bürgerentscheid steht

Der Termin für den Bürgerentscheid für das Hallenbad Eickel steht fest - klar ist aber, auch eine Zustimmung lässt hier das Becken weiter trocken.

Der Termin für den Bürgerentscheid, bei dem es um den Erhalt des Hallenbad Eickels geht (halloherne berichtete und berichtete), steht. Laut der Stadt wurde dafür der Sonntag, 26. Februar 2023, festgelegt. Die Hintergründe dafür sind hinlänglich bekannt: Das Bürgerbegehren der Bürgerinitiative „Wiederinbetriebnahme Hallenbad Eickel“ wurde Ende November 2022 von einer großen Mehrheit im Rat der Stadt abgelehnt - daher ist ein Bürgerentscheid, der rund 500.000 Euro kosten wird, unausweichlich. Festzuhalten bleibt: Bei der Abstimmung geht es nur um den Ratsbeschluss von März 2022, mit dem die Stadt nach einem Abriss an der Stelle über einen Investor ein Wohn– sowie Geschäftshaus samt Lehrschwimmbecken errichten möchte – eine Wiederinbetriebnahme ist damit nicht möglich. Das heißt: Ist der Bürgerentscheid erfolgreich, sprich die Mehrheit der rund 120.000 Stimmberechtigten antwortet mit „Ja“ und diese Mehrheit macht mindestens zehn Prozent der Bürger aus, passiert im Grunde nichts. Das Hallenbad würde weiter bestehen bleiben und aus Sicht der Stadt und Politik als Ruine weiter vor sich her vegetieren. Über eine neue beziehungsweise weitere Sanierung und Nutzung nach mehreren Jahren Leerstand wird ausdrücklich nicht entschieden. Wie läuft der Bürgerentscheid ab? Herne wird in 54 Abstimmungsbezirke (zwei in jedem Kommunalwahlbezirk) unterteilt. Zudem werden Stimmlokale gesucht und festgelegt, dazu müssen Abstimmungshelfer gefunden werden. Die Stimmzettel werden amtlich hergestellt und enthalten nur die Frage „Soll der Ratsbeschluss vom 15. März 2022 'Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung (...)' zurückgenommen werden“ sowie die Antwortmöglichkeiten „Ja“ und „Nein“. Am Abstimmungstag öffnen die Stimmlokale zwischen 8 und 18 Uhr, anschließend beginnt die Auszählung. Abstimmen dürfen Bürger der Europäischen Gemeinschaft, wenn sie mindestens 16 Jahre alt sind und mindestens seit dem 16. Tag vor der Abstimmung in Herne ihren Hauptwohnsitz angemeldet haben. Alle abstimmungsberechtigten Personen erhalten eine Abstimmungsbenachrichtigung sowie ein Infoheft, welches neben der allgemeinen Unterrichtung über das Verfahren und der Kostenschätzung der Verwaltung auch die Auffassungen von OB Frank Dudda, der Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens sowie der im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen und Gruppen enthält. Die Herner können aber auch in der Zeit vom 30. Januar bis zum 24. Februar 2023 per Briefwahl als auch direkt im Herner sowie Technischen Rathaus abstimmen. Die Anträge auf Briefwahl können wie folgt gestellt werden: per Post oder Fax mit dem Antragsvorduck, der sich auf der Rückseite der Abstimmungsbenachrichtigung befindet, per E-Mail an: briefwahl@herne.de, per Online-Formular, welches auf der Homepage der Stadt Herne zur Verfügung gestellt wird und per QR-Code, der sich auf der Rückseite der Benachrichtigung befindet. Doch bis dahin dauert es bekanntlich noch etwas. Zurück zum Tagesgeschehen: Seit den ganzen Diskussionen sind stets die Kosten für eine mögliche Sanierung (so sieht es die Initiative) ein Thema. Der BI stößt das sauer auf und kritisierte mehrfach die Stadt (halloherne berichtete). Die Hallenbad-Unterstützer gehen von Kosten von zwölf Millionen Euro aus. Die Verwaltung präsentierte jedoch immer weitaus teurere Rechnungen, zuletzt war von rund 20 Millionen Euro die Rede. Viel zu teuer für die Stadt, ein Abriss und anschließender Neubau wäre wirtschaftlicher (so sieht es die Verwaltung). Nach der Berichterstattung von halloherne kommentierten wie übliche einige Nutzer den Beitrag bei Facebook, darunter mit Olaf Semelka auch ein SPD-Stadtverordneter. Er schrieb: „Wie oft denn noch - es gibt weder Fördermittel, noch hat die Stadt das Geld um aus einer abgewrackten Bauruine ein Bad zu bauen, damit 8.000 bis 10.000 Verblendete ihr Räppelchen bekommen. Der Entscheid heißt nicht Sanierung des Hallenbades (...)“. Dass die Bürger, die die Unterschriften geleistet und damit ihre Unterstützung signalisiert haben, von einem SPD-Stadtverordneten als „Verblendete“ bezeichnet wurden, gefiel der BI überhaupt nicht. In einer Mail, die halloherne vorliegt, reagiert Britta Batkowski, Geschäftsführerin der Herner Sozialdemokraten, so: „Die Äußerungen von Olaf Semelka sind nicht im Namen der SPD getätigt worden. Die Unterzeichner des Bürgerbegehrens sind keine 'Verblendeten', sondern haben ihr demokratisches Recht wahrgenommen. Das sieht auch Herr Semelka inzwischen so.“ Doch damit ist die – wohlwollend ausgedrückt – angespannte Stimmung zwischen der SPD und der BI noch nicht vorbei. Bei der Ratssitzung hieß es von SPD-Fraktionschef Udo Sobieski, dass die Bezirksregierung in Arnsberg, also der Regierungspräsident, einen Ratsbeschluss zu einer Sanierung aufgrund der Kosten sofort beanstanden würde, also quasi schon ein Veto in der Schublade liegen hätte. Die BI kontaktierte daraufhin Regierungspräsident Heinrich Böckelühr. In einer Mail-Antwort, die halloherne ebenfalls vorliegt, heißt es: „Wenn der Rat die Aufhebung des Beschlusses sowie eine Sanierung beschließt, sehe ich darin noch keinen Rechtsverstoß, der zu beanstanden wäre.“ Sollte ein solcher Beschluss aber zu mehr haushaltwirtschaftlichen Belastungen, sprich weiteren Schulden, führen, wäre von der Stadt ein jährlicher Ausgleich im Haushalt und der schnellstmögliche Abbau der Überschuldung darzustellen. Die BI hält dazu fest: „Nach der Antwort sieht man, dass die Aussage von Udo Sobieski nicht stimmt.“ Egal, wie man es dreht, die Diskussionen werden nicht aufhören. Weitere Klarheit wird es dann erst wieder am Tag der Abstimmung Ende Februar 2023 geben.

8 Uhr

'Endlich wieder live'

SETUNION lädt ein

Jazz-Sextett SETUNION: Elmar Dissinger Klavier; Christian Ribbe Bass; Carlotta Ribbe Vibraphon; Kerstin Fabry Saxophone und Flöte; Ludger Bollinger Gitarre und Martin Siehoff Schlagzeug.

Das Jazz-Sextett „SETUNION“ spielt am Sonntag, 26. Februar 2023, um 11 Uhr in der Aula der Städtischen Musikschule Herne an der Gräffstraße, sein aktuelles Programm, das geprägt ist von Eigenkompositionen, aber auch durch Kompositionen der Lieblingsmusiker der Bandmitglieder. Die Musiker, allesamt Lehrende der Städtischen Musikschule Herne, freuen sich, nach der langen Corona-bedingten Pause wieder live spielen zu können. Kerstin Fabry – Saxophone und Flöte; Carlotta Ribbe – Vibraphon; Ludger Bollinger – Gitarre; Elmar Dissinger – Klavier; Christian Ribbe – Bass und Martin Siehoff am Schlagzeug. Brezeln, Waffeln, Grillwürstchen sowie heiße und kalte Getränken sorgen in den Pausen für eine kleine Stärkung der Gäste. Der Eintritt zu dem vom Förderverein für die Städtische Musikschule organisierte Konzert kostet 15 Euro (10 Euro ermäßigt, 5 Euro für alle Schüler der Musikschule sowie Studenten der Folkwang-Hochschule der Künste, Essen). Eintrittskarten gibt es ab Montag, 9. Januar 2023, im Sekretariat und der Cafeteria der Städtischen Musikschule. Kartenreservierungen können telefonisch unter Tel 02323 919010 und per E-Mail unter musikschule@herne.de vorgenommen werden.

11 Uhr

Wiederaufnahme am 28. Dezember 2022

Verdis „La Traviata“ im Essener Aalto-Theater

Die lebensfrohe, aber schwindsüchtigen Kurtisane Violetta Valery lässt im Angesicht ihres Todes noch einmal die wichtigsten Stationen ihres Lebens Revue passieren.

„Es tut mir leid, Dir eine schmerzliche Nachricht geben zu müssen, aber ich kann Dir die Wahrheit nicht verhehlen. Die Traviata hat Fiasko gemacht. Forschen wir nicht nach den Ursachen. Es ist so. Addio, addio“: So schrieb Giuseppe Verdi am 7. Mai 1853, dem Morgen nach der misslungenen Uraufführung seiner jüngsten Oper am Teatro La Fenice in Venedig, an seinen Verleger Ricordi. Erst ein Jahr später, in derselben Stadt am kleineren Teatro San Benedetto, begann die fast unveränderte „La Traviata“ ihre beispiellose Erfolgsgeschichte, die sie nach allen Statistiken zur beliebtesten Oper Verdis macht, gar in manchen Ländern zur meist aufgeführten Oper generell. Und auch Verdi selbst konnte einige Zeit später auf die Frage, welches seiner eigenen Werke er am meisten schätze, antworten: „Als Profi halte ich „Rigoletto“ für meine beste Arbeit, als Liebhaber aber 'La Traviata'.“ „La Traviata“ bedeutet „die vom Wege Abgekommene“ oder „die Verirrte“. Francesco Maria Piave hat das Libretto nach dem Drama „La dame aux camélias“ von Alexandre Dumas d. J. verfasst zum einzigen Werk, in dem sich Verdi einem Stoff aus der unmittelbaren Vergangenheit zugewendet und nicht tief in den historischen Fundus gegriffen hat. Es ist auch am Essener Aalto-Musiktheater in der Inszenierung des Österreichers Josef Ernst Köpplinger und der Ausstattung von Johannes Leiacker (Bühne) und Alfred Mayerhofer (Kostüme) eine Erfolgsgeschichte: Noch unter der musikalischen Leitung von Stefan Soltesz am 5. Mai 2012 herausgekommen hat der derzeitige Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München die melodramatische Lebensgeschichte einer lebensfrohen, aber schwindsüchtigen Kurtisane in den Pariser Salons und ihren Wunsch nach einer Rückkehr in ein sinnerfülltes Leben von ihrem Ende her erzählt: Violetta Valery lässt im Angesicht ihres Todes noch einmal die wichtigsten Stationen ihres Lebens Revue passieren. Bei der Wiederaufnahme im Essener Aalto-Musiktheater dirigiert der Italiener Gianluca Marcianò die Essener Philharmoniker. Die Hauptpartie der Violetta übernimmt Cristina Pasaroiu, die dem Essener Publikum noch von ihrer gefeierten Darstellung der Gilda in Verdis „Rigoletto“ in bester Erinnerung ist. Die rumänische Sopranistin ist darüber hinaus an großen internationalen Opernhäusern wie der Wiener Staatsoper (Micaëla in „Carmen“), dem Gran Teatre del Liceu Barcelona („Suor Angelica“) oder der Bayerischen Staatsoper München (Alice Ford in „Falstaff“ und Micaëla) zu erleben. Die Rolle des Alfredo verkörpert Francesco Castoro, der am Aalto-Theater aktuell als Gennaro in der Neuproduktion von „Lucrezia Borgia“ (halloherne berichtete) glänzt (wieder am 5. und 14. Januar 2023). Der Bariton Heiko Trinsinger aus dem Aalto-Ensemble schließlich verkörpert die Figur des Giorgio. Nach der Wiederaufnahmepremiere am Mittwoch, 28. Dezember 2022, um 19:30 Uhr, folgen weitere Vorstellungen (2 Stunden ohne Pause) am Sonntag, 8. Januar 2023, um 18 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 18 Uhr sowie am Ostermontag, 10. April 2023, um 18 Uhr. Karten zum Preis zwischen 11 und 49 Euro sind erhältlich im TicketCenter der TUP (Theater und Philharmonie Essen), II. Hagen 2 in der Essener City, an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10, telefonisch unter 02 01 - 81 22 200 sowie online unter theater-essen.de.

18 Uhr

Barbara Klemms Fotografien 1967 bis 2019

Schwarz-Weiß ist Farbe genug

Legendäres Treffen 1973 in Bonn zwischen Leonid Breschnew und Willy Brandt.

Vom 22. Januar bis 7. Mai 2023 zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine Retrospektive der Fotografin Barbara Klemm. Mit ihren bis heute stets analogen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt. Eröffnet wird die von Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt kuratierte Schau am Samstag, 21. Januar 2023, um 19 Uhr. Barbara Klemm war von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin in den Ressorts Politik und Feuilleton der nur „FAZ“ genannten führenden Tageszeitung Deutschlands, der „Frankfurter Allgemeinen“, tätig. Sie bereiste vier Kontinente, begleitete aber vor allem politische und kulturelle Ereignisse im eigenen, zunächst noch durch Mauer und Stacheldraht geteilten Land. Ganz selbstverständlich fanden ihre Aufnahmen zahllose weitere Abnehmer in Deutschland von „Die Zeit“ bis „Der Spiegel“ wie in der ganzen Welt. Dr. Christine Vogt: „Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden. Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder.“ 1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt am Main gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Paradigmatisch der vor Tischbeins Gemälde „Goethe in der römischen Campagna“ im Frankfurter Städel-Museum in Szene gesetzte Andy Warhol. Ungewöhnlich stürmisch-bewegt dagegen der „magische Realist“ Neo Rauch in seinem Leipziger Atelier. Knapp 150 Arbeiten Barbara Klemms sind in allen drei Etagen des Oberhausener Schlosses zu bewundern, Szenen aus der Bonner und der noch jungen Berliner Republik, Schnappschüsse aus der deutschen, amerikanischen und sowjetischen Provinz, aber auch aus New York und Moskau. „Vorhang zu – Sache beendet“: Christo, der aus seiner Reichstags-Verhüllung hervorblickt, war ihr letztes Foto für die 2001 eingestellte FAZ-Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“. Es zierte jüngst die Titelseite der „Zeitung für Deutschland“ zur Wiederbelebung der in klassischem Schwarz-Weiß gehaltenen Beilage. Die Ausstellung „Barbara Klemm - Schwarz-Weiß ist Farbe genug“ ist noch bis zum 7. Mai 2023 dienstags bis sonntags einschl. feiertags und Pfingstmontag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 4 Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen 12 Euro, das Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen kostet 15 Euro. Öffentliche Führungen beginnen jeden Sonn- und Feiertag um 11:30 Uhr, Führungen mit der Kuratorin und Direktorin Dr. Christine Vogt finden am Sonntag, 5. Februar 2023, um 15 Uhr, am Sonntag, 26. Februar 2023, um 14 Uhr, am Sonntag, 16. April 2023, um 15 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15 Uhr statt. Am Donnerstag, 9. März 2023, um 18 Uhr spricht Dr. Christine Vogt mit Barbara Klemm. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet erschienen und für 5 Euro erhältlich.

seit 22. Jan

Kunstverein Schollbrockhaus stellt sich vor

Kunstaktion M.it A.ller I.ntensität

Unter dem Titel 'Kunstverein Schollbrockhaus.e.V. stellt sich vor' zeigen 17 Künstler Herner des Vereins von Sonntag bis Sonntag, 5. Februar, bis 5. März 2023, in der Bürgerhaus Galerie in Castrop-Rauxel, einen repräsentativen Querschnitt der letzten Jahre. Auf drei Etagen präsentieren die Künstler des Kunstvereins eine breite Palette unterschiedlicher Werke: Portraits, Landschaften, Naturdarstellungen, Tierportraits, Stillleben, grafische Arbeiten, Fotografien, Abstraktionen, Phantasien. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken, beziehungsweise Materialien wie Öl, Acryl, Pigmente, Aquarell, Pastell, Grafik, textile Werkstoffe, Mischtechniken und auch der Fotografie. Die Vernissage der Ausstellung ist am Sonntag, 5. Februar 2023, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Das Bürgerhaus hat geöffnet:

seit 5. Feb

Februar 2023

Donnerstag, 1. Januar

März 2023

Dienstag, 7. März

Mittwoch, 8. März

Freitag, 10. März

Dienstag, 14. März

Donnerstag, 16. März

Mittwoch, 22. März

Freitag, 24. März

Montag, 27. März

Dienstag, 28. März

Mittwoch, 29. März

Donnerstag, 30. März

April 2023

Dienstag, 4. April

Samstag, 15. April

Samstag, 22. April

Sonntag, 23. April

Dienstag, 25. April

Donnerstag, 1. Januar

Mai 2023

Samstag, 6. Mai

Sonntag, 7. Mai

Mittwoch, 10. Mai

Donnerstag, 25. Mai

Freitag, 26. Mai

Samstag, 27. Mai

Sonntag, 28. Mai

Donnerstag, 1. Januar

Juni 2023

Donnerstag, 8. Juni