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Heute

Grund dafür ist eine ganztägige Fortbildungsveranstaltung

Standesamt bleibt geschlossen

Das Standesamt bleibt für einen Tag geschlossen (Symbolbild).

Das Standesamt der Stadt Herne bleibt am Dienstag, 5. März 2024, geschlossen. Grund dafür ist eine ganztägige Fortbildungsveranstaltung. Ab Mittwoch, 6. März 2024, ist das Standesamt wie gewohnt wieder geöffnet. Für die Einschränkung bittet die Stadt Herne um Verständnis.

Busse und Bahnen von HCR und Bogestra stehen still

Nächster ver.di-Streik im ÖPNV angekündigt

Die Gewerkschaft ver.di ruft erneut zu Warnstreiks bei der HCR und der Bogestra auf - dieses Mal am Dienstag und Mittwoch, 5. und 6. März 2024.

Der aktuelle Warnstreik ist noch nicht mal vorbei (halloherne berichtete), da wird bereits der nächste angekündigt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft erneut zu zweitägigen Warnstreiks auf. Am Dienstag und Mittwoch, 5. und 6. März 2024, stehen landesweit zahlreiche Busse und Bahnen ganztägig still. Bei den Tarifverhandlungen für die rund 30.000 Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr in NRW erhöht die Gewerkschaft noch einmal den Druck auf die Arbeitgeber. Auch in Herne wird mit flächendeckenden Ausfällen gerechnet. Die Verhandlungen werden am Montag und Dienstag, 11. und 12. März 2024, in Dortmund in dritter Runde fortgesetzt. „Schon heute gelingt es den Betrieben kaum noch junge Leute für einen Job im Nahverkehr zu gewinnen. Selbst noch so gute Werbekampagnen bringen uns da nicht weiter. Wir wollen jetzt konkrete Entlastungen vereinbaren, um vorhandenes Personal zu unterstützen und neues Personal gewinnen zu können“ erklärt Eric Lobach, ver.di Gewerkschaftssekretär im Bezirk Mittleres Ruhrgebiet. Özcan Günay, Mitglied der ver.di Tarifkommission und HCR-Betriebsratsvorsitzender ergänzt: „Wir sind mit guten und berechtigten Forderungen in die Verhandlungen gegangen, doch statt über unsere Forderungen zu diskutieren, hat die Arbeitgeberseite lieber Forderungen eingebracht, die defacto Verschlechterungen für unsere Kollegen bedeuten würden. Deswegen machen die Kollegen jetzt Druck.“ „Wir erleben derzeit eine nie dagewesene Personalsituation in den ÖPNV-Betrieben, der Personalmangel ist enorm, die Belastung der Kollegen ist nicht mehr hinnehmbar, wir brauchen hier konkrete Entlastungen, um vorhandenes Personal zu unterstützen und neues Personal gewinnen zu können“, erklärt Michael Hortig, ver.di Gewerkschaftssekretär im Bezirk Mittleres Ruhrgebiet. Weiter führt er aus: „Wir brauchen aber mehr, als nur kurzfristig Flicken zu stopfen. Wir benötigen dringend langfristig wirksame Maßnahmen, um die Beschäftigten zu entlasten und neues Personal zu gewinnen. Nur so können wir personalbedingte Fahrtausfälle vermeiden und für die Fahrgäste einen verlässlichen und gutausgebauten ÖPNV anbieten.“ In NRW fordert ver.di folgende Verbesserungen: Am Dienstag, 5. März 2024, kommen die Streikteilnehmenden an einigen Betriebshöfen der Bogestra, der Vestischen und der HCR zusammen. Am Mittwoch, 6. März 2024 ist eine landesweite Kundgebung in Dortmund geplant, an der auch die Streikenden teilnehmen werden.

6 Uhr

Veranstaltung im Marien Hospital

Neuer Babymassage-Kursus

Ein neuer Babymassage-Kursus der Elternschule findet im Marien Hospital Herne statt (Symbolbild)

Ab Dienstag, 5. März 2024, findet für Eltern ein neuer Babymassage-Kursus der Elternschule im Marien Hospital Herne statt. In dem sechswöchigen Kurs lernen die Eltern, ihr Kind sanft zu berühren, zu streicheln und zu massieren. Positive Effekte sind dabei die Ganzkörpermassage gegen Koliken und Blähungen, die Kommunikation mit dem Kind und das Erlernen einer Entspannungstechnik für Eltern und Kind. Außerdem werden Geborgenheit und Liebe an das Kind vermittelt. Der einstündige Kurs startet um 12 Uhr in der Elternschule des Marien Hospital Herne, Altenhöfener Straße 92. Die Kursgebühr beträgt 75 Euro für sechs Termine. Das Massageöl ist im Kurspreis inbegriffen. Informationen und Anmeldung über Tel 02323 - 499 - 27 47 oder bildungswerk@elisabethgruppe.de sowie alternativ über die Website: www.marienhospital-herne.de/elternschule.

12 Uhr

Warum brauche ich eine Vorsorgevollmacht?

Vortrag der Betreuungsstelle

Vorsorge rechtzeitig treffen.

Die Betreuungsstelle der Stadt Herne lädt am Dienstag und Donnerstag, 5. und 7. März 2024, zu ihrem Vortrag rund um die Vorsorgevollmacht ein: Am 5. im EvK Herne-Mitte (Seminarzentrum) und am 7. im EvK Eickel – jeweils um 14 Uhr. Zu Gast ist ein Vertreter der Betreuungsstelle der Stadt Herne. Er bietet Aufklärung, worum es sich bei einer Vorsorgevollmacht handelt und was es beim Ausstellen zu beachten gilt. Nach dem Kurzvortrag gibt es eine ausführliche Fragerunde, damit auch individuelle Problemstellungen besprochen werden können. Organisiert werden beide Veranstaltungen vom Liaisondienst des Evangelischen Krankenhauses. Weitere Infos unter 02323.4989-2885 oder unter 02323.498-2324. In Herne-Mitte findet die Veranstaltung im Seminarzentrum am EvK statt, in Eickel in der Cafeteria des EvK, Hordeler Straße 7-9. Beginn ist jeweils um 14 Uhr.

14 Uhr

Zwei Ausschüsse und der Naturschutzbeirat tagen

Gremiensitzungen in der KW 10

Im Herner Rathaus finden zwei Ausschusssitzungen sowie das Treffen des Naturschutzbeirats statt.

In der kommenden Woche ab Montag, 4. März 2024, finden folgende Gremiensitzungen statt. Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung: Dienstag, 5. März 2024, 16 Uhr, großer Sitzungssaal (Raum 312) des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Naturschutzbeirat: Dienstag, 5. März 2024, 17 Uhr, kleiner Sitzungssaal (Raum 214) des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Ausschuss für Digitales, Infrastruktur und Mobilität: Donnerstag, 7. März 2024, 16 Uhr, großer Sitzungssaal (Raum 312) des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Tagesordnungen und Sitzungsunterlagen können im Ratsinformationssystem auf www.herne.de/ris eingesehen werden.

16 Uhr

Sieben Treffen sind geplant

Neues Trauerangebot im Frühling

Seelsorgerin Karola Rehrmann.

Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, der Frühling naht. Für Menschen jedoch, die trauern, wollen die Tage trotzdem nicht heller werden. Auch deshalb baut die zertifizierte Trauerbegleiterin Karola Rehrmann unter dem Titel „Schritt für Schritt mit der Trauer in den Frühling“ eine neue Trauergruppe auf. „Der Frühling ist eine gute Zeit, wieder Hoffnung zu spüren und dem Verlust etwas Positives entgegenzusetzen: Lebensfreude,“ so Karola Rehrmann. Das erste Treffen der Frühlingstrauergruppe findet am Dienstag, 5. März 2024, von 17 Uhr bis 19 Uhr in den Räumen des Hospizdienstes, Bahnhofstraße 137, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. „Nicht für alle Menschen ist der anbrechende Frühling automatisch mit Optimismus verbunden. Schmerzende Gefühle von Trauer, Verlust und Einsamkeit treten an Tagen, in denen man denkt, es müsse doch jetzt besser werden, gehäuft auf,“ sagt die Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes. Deshalb bietet die neue Trauergruppe im März und April 2024 an sieben Nachmittagen Hilfe und Unterstützung an, damit Hinterbliebene ihren Gefühlen Raum geben können. Karola Rehrmann: „In der geschützten Atmosphäre können sich die Teilnehmenden mit anderen Trauernden austauschen, um Kraft für den eigenen Trauerweg zu schöpfen.“ Der Besuch einer Trauergruppe sei der erste Schritt in Richtung Neuorientierung. Rehrmann: „Ich bin gerne für die Ratsuchenden da und gut vorbereitet, ein Stück dieses Weges mit ihnen zu gehen.“

17 Uhr

St. Anna Hospital

Informationsabend der Geburtshilfe

St. Anna Hospital.

Am Dienstag, 5. März 2024, lädt die Geburtshilfliche Abteilung des St. Anna Hospital Herne werdende Eltern um 19:30 Uhr zum Informationsabend ein. Das Team der Geburtshilfe stellt sich und seine Abteilung gemeinsam mit einem Kinderarzt vor. Wissenswertes über die Schwangerschaft, die Geburt sowie die Zeit im Wochenbett wird ebenfalls erläutert. Eine Kreißsaalführung ist je nach Belegung des Kreißsaals gegebenenfalls spontan möglich. Die Veranstaltung findet im Kongresszentrum der St. Elisabeth Gruppe am St. Anna Hospital statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

19:30 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Künstlerin Hanne Krüger stellt mit Gastkünstlern im Schollbrockhaus aus

'Bäume und andere Wesen'

Das Schollbrockhaus im Strünkeder Park, hier wird die Ausstellung gezeigt.

„Wenn Hanne Krüger sich an die Staffelei begibt, explodieren die Farben. In dieser Ausstellung wachsen Bäume auf ihren Leinwänden, die zusammen einen ganzen Kunstwald bilden. Mit der Vernissage am Sonntag, 25. Februar 2024, um 11Uhr beginnt die Reise zu fantastischen Wesen in eine außergewöhnliche Szenerie“, heißt es in einer Mitteilung an die Redaktion. Gemeinsam mit weiteren Künstlern stellt sie bis Sonntag, 10. März 2024, im Schollbrockhaus aus. Weiter heißt es: „Zu sehen sind die magischen Pilze von Silke Wleklik, Wichtel, Feen und andere Tiere. Die Cartoons von Dietmar Zywek und Volker Hilbt geben einen anderen Blickwinkel auf die Bäume. Die Linolschnitte der jungen Künstlerin Melina Smutny schneiden einmal quer durch die Bäume und Rinde. Auch von Gisela Dietz ist ein Baum in diesem Kunstwald vertreten." Am Montag, 26. Februar 2024, lädt Hanne Krüger um 16 Uhr zu ihrer literarischen Ma(h)lzeit in die Ausstellung ein. Während der gesamten Ausstellung können die Besucher vor einer Waldkulisse in die grüne Welt eintauchen und Erinnerungsfotos machen. Hanne Krüger spendet den Erlös aus dem Verkauf ihrer gedruckten Kunstwerke wieder an den Verein Vielfalt e.V. Herne für die Palliativarbeit. Die Kunstschaffenden freuen sich auf nette Besucher.

seit 25. Februar

Mittwoch, 6. März

Busse und Bahnen von HCR und Bogestra stehen still

Nächster ver.di-Streik im ÖPNV angekündigt

Die Gewerkschaft ver.di ruft erneut zu Warnstreiks bei der HCR und der Bogestra auf - dieses Mal am Dienstag und Mittwoch, 5. und 6. März 2024.

Der aktuelle Warnstreik ist noch nicht mal vorbei (halloherne berichtete), da wird bereits der nächste angekündigt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft erneut zu zweitägigen Warnstreiks auf. Am Dienstag und Mittwoch, 5. und 6. März 2024, stehen landesweit zahlreiche Busse und Bahnen ganztägig still. Bei den Tarifverhandlungen für die rund 30.000 Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr in NRW erhöht die Gewerkschaft noch einmal den Druck auf die Arbeitgeber. Auch in Herne wird mit flächendeckenden Ausfällen gerechnet. Die Verhandlungen werden am Montag und Dienstag, 11. und 12. März 2024, in Dortmund in dritter Runde fortgesetzt. „Schon heute gelingt es den Betrieben kaum noch junge Leute für einen Job im Nahverkehr zu gewinnen. Selbst noch so gute Werbekampagnen bringen uns da nicht weiter. Wir wollen jetzt konkrete Entlastungen vereinbaren, um vorhandenes Personal zu unterstützen und neues Personal gewinnen zu können“ erklärt Eric Lobach, ver.di Gewerkschaftssekretär im Bezirk Mittleres Ruhrgebiet. Özcan Günay, Mitglied der ver.di Tarifkommission und HCR-Betriebsratsvorsitzender ergänzt: „Wir sind mit guten und berechtigten Forderungen in die Verhandlungen gegangen, doch statt über unsere Forderungen zu diskutieren, hat die Arbeitgeberseite lieber Forderungen eingebracht, die defacto Verschlechterungen für unsere Kollegen bedeuten würden. Deswegen machen die Kollegen jetzt Druck.“ „Wir erleben derzeit eine nie dagewesene Personalsituation in den ÖPNV-Betrieben, der Personalmangel ist enorm, die Belastung der Kollegen ist nicht mehr hinnehmbar, wir brauchen hier konkrete Entlastungen, um vorhandenes Personal zu unterstützen und neues Personal gewinnen zu können“, erklärt Michael Hortig, ver.di Gewerkschaftssekretär im Bezirk Mittleres Ruhrgebiet. Weiter führt er aus: „Wir brauchen aber mehr, als nur kurzfristig Flicken zu stopfen. Wir benötigen dringend langfristig wirksame Maßnahmen, um die Beschäftigten zu entlasten und neues Personal zu gewinnen. Nur so können wir personalbedingte Fahrtausfälle vermeiden und für die Fahrgäste einen verlässlichen und gutausgebauten ÖPNV anbieten.“ In NRW fordert ver.di folgende Verbesserungen: Am Dienstag, 5. März 2024, kommen die Streikteilnehmenden an einigen Betriebshöfen der Bogestra, der Vestischen und der HCR zusammen. Am Mittwoch, 6. März 2024 ist eine landesweite Kundgebung in Dortmund geplant, an der auch die Streikenden teilnehmen werden.

Uhr

Einwohner- und Bürgeramt geschlossen

Rathaus Wanne.

Am Mittwoch, 6. März 2024, ist das Einwohner- und Bürgeramt wegen einer Fortbildungsveranstaltung ab 12:30 Uhr geschlossen. An diesem Tag ist eine Ausweisabholung ohne Termin nur morgens zwischen 8 und 12:30 Uhr möglich.

12:30 Uhr

Sozialverband Deutschland trifft sich

Der SoVD-Ortsverband Herne/Wanne-Eickel – Sektion Wanne-Eickel – lädt ein zur Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl am Mittwoch, 6. März 2024 um 15 Uhr in die Kasinogastronomie Unser-Fritz-Straße . Der SoVD-Ortsverband Herne/Wanne-Eickel – Sektion Herne – trifft sich am Dienstag, 12. März 2024 um 16 Uhr zur Monatsversammlung im Thomas-Morus-Haus auf der Widumer Straße.

15 Uhr

Sechs künstlerische Positionen

„Kraftzonen“ auf Unser Fritz

„Kraftzonen“ auf Unser Fritz – Gruppenbild vor der Wand mit Mischtechniken von Albert Markert (v.l.): Tinka Bechert, Jannine Koch, Kerstin Müller-Schiel, Edgar A. Eubel, die Unser-Fritz-Kuratorin Doris Kirschner-Hamer und Georg Schreiber.

Im Kauengebäude der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3 wird am Samstag, 24. Februar 2024, um 17 Uhr die Ausstellung „Kraftzonen“ eröffnet. Nach der Begrüßung durch Jürgen Hausmann, den neuen Vorsitzenden des Fördervereins, führt Dr. Martin Gesing, Leiter des Stadtmuseums Beckum, in die von Edgar A. Eubel initiierte und von Doris Kirschner-Hamer kuratierte Gemeinschaftsschau ein. Virtuos, eigenständig, vielseitig und anregend: All das trifft auf die Arbeiten von insgesamt sechs Künstlern zu, die unter dem Titel „Kraftzonen“ in den Räumlichkeiten der Künstlerzeche Unser Fritz das erste Mal gemeinsam ausstellen. Sie vertreten unterschiedliche Positionen, verstehen sich auch nicht als Gruppe und haben auch kein Thema vorgegeben. Bis auf Edgar A. Eubel stellen alle zum ersten Mal auf Unser Fritz aus. Die Präsentation ihrer Arbeiten in Schwarz- und Weißkaue verspricht dem Betrachter auch Dank vielfältiger Techniken ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst, sowohl thematisch als auch visuell. Kerstin Müller-Schiel (Duisburg) zeigt Malerei und Keramik. Das Uneindeutige und Rätselhafte ist Thema sowohl in ihren Bildern als auch den Keramikobjekten, die so mehrdeutige Titel wie „Wolf im T-Shirt“ oder „Im trüben Wasser“ tragen. Auf dieser Grundlage setzt sie ihre Ideen und Vorstellungen zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion um. Mit Malerei und Zeichnung ist Edgar A. Eubel (Datteln/Recklinghausen) vertreten. Seine Arbeiten sprühen vor Experimentierfreude und zeichnen sich durch eine ungemeine Frische und Lebendigkeit aus. Das erzeugt im Betrachter das Gefühl großer Offenheit, der Eubels Faszination für alles Provisorische zugrunde liegt. Die künstlerischen Arbeiten der im irischen Dublin lebenden Tinka Bechert umspannen Zeichnung, Raum-Installationen und auch Skulpturen, die immer im direkten Austausch mit ihrer „Hauptschlagader“, der Malerei, stehen. Programmatisch der Titel ihres großformatigen Bildes „Best of both worlds“ – das Beste aus ihren beiden Welten Irland und Deutschland. Fotografien spiegeln in der Regel unsere Vorstellungen der Realität. Die Fotocollagen des Esseners Georg Schreiber „dokumentieren“ dagegen eine Wirklichkeit der Vorstellung. Mit Motiven seines Fotoarchivs komponiert der Künstler neu erdachte, innere Bilder: Ein „Malen“ mit Pixeln anstatt mit Pigmenten. Die kritische Auseinandersetzung mit der zunehmenden Technisierung unserer Lebenswelt ist das Leitmotiv vieler Arbeiten der Gelsenkirchenerin Jannine Koch. Während sie sich in ihrer Malerei auf die Problematik von Drohnenkriegen und Überwachung konzentriert, zeigen ihre minutiös gearbeiteten Ätzradierungen insektoide Zwitterwesen zwischen Natur und Technik. Der Berliner Künstler Albert Markert, der auf dem Gruppenfoto fehlt, da er vorzeitig wieder heimfahren musste, zeichnet, druckt, klebt und mischt. Durch vielfache Überlagerungen wühlt sich Persönliches und Alltägliches an die Oberfläche seiner Malerei, Druckgrafik und Collagen. Seine Arbeiten scheinen ständig in Bewegung zu sein, bieten dem Betrachter aber auch viel Raum für eigene Assoziationen. Die Ausstellung „Kraftzonen“ wird vom 24. Februar 2024 bis zum 17. März 2024 im Kauengebäude der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, Zur Künstlerzeche 10, in Herne (Wanne-Eickel) gezeigt. Wechselweise stehen die ausstellenden Künstler zu den Öffnungszeiten (Mi. und Sa. jeweils 15 - 18 Uhr, So. 14 - 17 Uhr) zu Gesprächen mit den Besuchern zur Verfügung. Die von Jannine Koch moderierte Finissage mit Künstlergespräch und Rundgang durch die Ausstellung beginnt am Sonntag, 17. März 2024, um 15 Uhr.

15 Uhr

Vernissage in der Handwerkskammer Dortmund

Photo.Award feiert die Vielfalt des Handwerks

Werkzeuge eines Goldschmieds.

Kammerbezirk. Nach dem Erfolg des ersten Photo.Awards der Handwerkskammer Dortmund, der Frauen aus dem Handwerk portraitierte, findet nun am Mittwoch, 6. März 2024, die Vernissage des zweiten Photo.Awards statt. Profi-, Nachwuchs- und Hobby-Fotografinnen und Fotografen aus ganz Deutschland stellen hier ihre Arbeiten über ein buntes, vielfältiges Handwerk vor. Diversität im Handwerk umfasst nicht nur die Breite an handwerklichen Disziplinen. Auch die Menschen im Handwerk stehen für Vielfalt und Toleranz. Dabei geht es nicht nur um die Integration unterschiedlicher Fähigkeiten, sondern auch um die Anerkennung und Wertschätzung verschiedener Hintergründe, Persönlichkeiten und Geschichten. Die Handwerkskammer Dortmund stellt genau diese Vielfalt mit dem Fotowettbewerb „Diversity im Handwerk“ in den Fokus. Die HWK Dortmund stellt an diesem Abend die besten Fotos aus und kürt die drei Gewinnerinnen und Gewinner des Awards, die von einer fachkundigen Jury bewertet und ausgewählt wurden. Als Jurymitglieder konnte die HWK Dortmund Expertinnen und Experten aus der Fotografie und dem Handwerk gewinnen. Dazu gehören Fotografin Ludi, Fotograf Kevin Lauderlein, Industriefotografin Silvia Steinbach, Fotografenmeister Andy J. J. Hens und die Landesvorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) Juana Bleker. Durch den Abend führt die Journalistin und Moderatorin Tessniem Kadiri. Die Handwerkskammer Dortmund lädt alle Interessierten ein, bei der Vernissage zum Photo.Award dabei zu sein und die Traditionen und Werte der Wirtschaftsmacht von nebenan in einem neuen Licht zu betrachten und die handwerkliche Vielfalt zu feiern. Die Bilder werden anschließend in den nächsten Wochen weiterhin im Foyer der HWK ausgestellt.

17:30 Uhr

Info-Abend in Bochum am 6. März

Psychisch erkrankte Menschen und ihre Angehörigen

Wenn die Seele erkrankt, leiden auch die Mitmenschen..

Bochum (lwl). Angehörige von psychisch erkrankten Menschen sind am Mittwoch, 6. März 2024, zum nächsten Infoabend der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eingeladen. Das Treffen findet in der Zeit von 17:30 bis 19 Uhr im LWL-Universitätsklinikum Bochum an der Alexandrinenstraße statt. Bei den Treffen können Angehörige und Interessierte sich über psychische Erkrankungen und deren Behandlung informieren. Sie lernen dabei, auf die eigenen Belastungsgrenzen und Bedürfnisse zu achten und stellen im Austausch fest, dass sie nicht alleine sind. Unter qualifizierter fachlicher Anleitung eines Arztes und eines Sozialarbeiters werden grundlegende Informationen über psychische Erkrankungen vermittelt. Symptome, Ursachen, Entwicklung und Verlauf sowie die Behandlung sind Schwerpunkte der Gespräche, aber auch der Umgang mit Belastungen und Krisen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Gelegenheit, über ihre Erfahrungen zu berichten. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig davon, ob sich ein Familienmitglied in stationärer, teilstationärer oder ambulanter Behandlung befindet. Ansprechpartner für Anmeldungen und bei Fragen ist Sozialarbeiter Lutz Bittner, E-Mail: lutz.bittner@lwl.org, Tel 0234 5077-0.

17:30 Uhr

St. Anna Hospital

Geburtsvorbereitung für Frauen und Paare

Die Elternschule des St. Anna Hospital Herne lädt Frauen und Paare zu einem neuen Kursus zur Geburtsvorbereitung ein. (Symbolbild).

Die Elternschule des St. Anna Hospital Herne lädt Frauen und Paare zu einem neuen Kursus zur Geburtsvorbereitung ein. Der Kursus startet am Mittwoch, 6. März 2024, und umfasst neun Abende. Es werden zahlreiche Informationen zum gesamten Themenbereich Schwangerschaft, Geburt, Stillen und Kinderpflege vermittelt. Neben Informationen zur Schwangerschaft werden Übungen zur Entspannung, zur Körperwahrnehmung und Wehenatmung angeboten. Ziel des Kurses ist eine optimale Vorbereitung auf die Geburt. Für Frauen findet der Kursus von 18:30 bis 20 Uhr, für Paare von 20.00 bis 21:30 Uhr, im Bewegungsraum in der Elternschule des St. Anna Hospital Herne, Hospitalstraße 19, statt. Die Gebühr für die Frau wird von der Krankenkasse übernommen, die Gebühr des Partners beträgt 100 Euro. Anmeldungen online unter www.annahospital.de/elternschule oder unter Fon 0 23 23 - 499 - 27 37.

18:30 Uhr

ID55-Mittwochstreff

'Den Weg aus der Gewalt finden'

Die neue Terrasse des Restaurants 'Zille'.

Unter dem Titel „Den Weg aus der Gewalt finden“ stellen Olga Kornev, Sozialarbeiterin im Frauenhaus Herne, und Heike Klee, Mitarbeiterin im Kinderbereich, beim ID55-Mittwochstreff am Mittwoch, 6. März 2024, um 19 Uhr die Arbeit im Herner Frauenhaus vor. Sie erläutern den Bedarf der Einrichtung und die Herausforderungen, die die Zufluchtstätte für Frauen und Kinder zu bewältigen hat. Im Frauenhaus Herne finden von Gewalt betroffene oder bedrohte Frauen und auch ihre Kinder Unterkunft, Schutz und Hilfe – unabhängig von Alter, Herkunft und Religion. Doch längst nicht alle Frauen können diesen Schutz in Anspruch nehmen. Der ID55-Mittwochstreff beginnt um 19 Uhr im Restaurant Zille, Raum Crange. ID55-Mitglieder haben freien Eintritt, Gäste zahlen 5 Euro.

19 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Künstlerin Hanne Krüger stellt mit Gastkünstlern im Schollbrockhaus aus

'Bäume und andere Wesen'

Das Schollbrockhaus im Strünkeder Park, hier wird die Ausstellung gezeigt.

„Wenn Hanne Krüger sich an die Staffelei begibt, explodieren die Farben. In dieser Ausstellung wachsen Bäume auf ihren Leinwänden, die zusammen einen ganzen Kunstwald bilden. Mit der Vernissage am Sonntag, 25. Februar 2024, um 11Uhr beginnt die Reise zu fantastischen Wesen in eine außergewöhnliche Szenerie“, heißt es in einer Mitteilung an die Redaktion. Gemeinsam mit weiteren Künstlern stellt sie bis Sonntag, 10. März 2024, im Schollbrockhaus aus. Weiter heißt es: „Zu sehen sind die magischen Pilze von Silke Wleklik, Wichtel, Feen und andere Tiere. Die Cartoons von Dietmar Zywek und Volker Hilbt geben einen anderen Blickwinkel auf die Bäume. Die Linolschnitte der jungen Künstlerin Melina Smutny schneiden einmal quer durch die Bäume und Rinde. Auch von Gisela Dietz ist ein Baum in diesem Kunstwald vertreten." Am Montag, 26. Februar 2024, lädt Hanne Krüger um 16 Uhr zu ihrer literarischen Ma(h)lzeit in die Ausstellung ein. Während der gesamten Ausstellung können die Besucher vor einer Waldkulisse in die grüne Welt eintauchen und Erinnerungsfotos machen. Hanne Krüger spendet den Erlös aus dem Verkauf ihrer gedruckten Kunstwerke wieder an den Verein Vielfalt e.V. Herne für die Palliativarbeit. Die Kunstschaffenden freuen sich auf nette Besucher.

seit 25. Februar

Donnerstag, 7. März

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

8:30 Uhr

Frühlingskirmes in Wanne und City-Kirmes in Herne laden ein

Start in das neue Rummeljahr steht bevor

Die Frühlingskirmes steigt in Wanne von Donnerstag, 29. Februar, bis Sonntag, 3. März 2024 - mit dabei ist auch wieder das Karussell "X-Factor".

Eine neue Runde, eine neue Abfahrt: Das neue Kirmesjahr in Herne startet. Den Auftakt zum Rummel macht die Wanner Frühlingskirmes in der dortigen Innenstadt von Donnerstag, 29. Februar, bis Sonntag, 3. März 2024. Eine Woche später, von Donnerstag, 7. März, bis Sonntag, 10. März 2024, folgt die neue Ausgabe der City-Kirmes in der Herner Innenstadt. Timo Lichte, Vorsitzender der Herner Schaustellervereinigung, hat dazu zusammen mit seinen Beschicker-Kollegen Wagen, Stände und Karussells aus dem Winterschlaf erweckt. „In Wanne ist es eine gemütliche Familienkirmes, bei der für jeden etwas dabei ist. Die passt sehr gut zur dortigen Innenstadt“, betont Lichte im Gespräch mit halloherne. So seien logischerweise nicht alle Stände mehrfach vertreten, dennoch habe man zum Beispiel mit dem Karussell „X-Factor“ eine rasante Schaukel im Angebot. Für die kulinarische Verpflegung sorgen die gewohnten Stände mit Bratwurst, Backfisch, Pommes, Crêpes und Co. Für Kinder soll es auch Vergnügungsstände wie das gewohnte Entenangeln oder Bälle werfen geben. In der Herner Innenstadt wird dagegen die Palette für Kirmes-Fans schon deutlich ausgeweitet: Vom City-Center bis runter zum Robert-Brauner-Platz warten rund 50 Beschicker auf Besucher und hoffen gleichzeitig auf gutes Wetter. „Ein Höhepunkt ist das Feuerwerk am Samstagabend, 9. März 2024, um 20 Uhr. Vom Dach des City-Centers fliegen die Raketen in die Luft“, kündigt Lichte an. Diese Tradition wollten die Schausteller auch beibehalten – unter anderem das Stadtmarketing Herne hatte vor allem aus Kostengründen bei manchen Veranstaltungen zuletzt auf Feuerwerk am Himmel verzichtet. Eine kleine Eröffnungsfeier am Donnerstag, 7. März 2024, findet gegen 17:30 Uhr mit Bürgermeister Kai Gera statt – auch wenn die Schausteller zuvor schon öffnen. Ein Umzug von vereinzelten Sportvereinen als auch die Teilnahme einer Blaskapelle läutet die zweite Kirmes innerhalb einer Woche ein. Öffnungszeiten in der Herner City gibt es wie im vergangenen Jahr nicht. „Wir bemühen uns, so viel es geht zu öffnen und orientieren uns grob an den Geschäften. Morgens um zehn Uhr wird es aber noch nicht so weit sein. Alles andere hängt vom Wetter und den Besucherströmen ab. Daher kann es sein, dass der ein oder andere abends keine Bratwurst mehr bekommt“, schildert Timo Lichte. Ein Lob verteilt er aber noch an die Stadt sowie an Polizei und Feuerwehr: Alle Absprachen, als auch der Aufbau, haben bislang reibungslos funktioniert. Nun fehlt nur noch passables Wetter - dann werden auch die Besucher nach Wanne und nach Herne kommen.

13 Uhr

Warum brauche ich eine Vorsorgevollmacht?

Vortrag der Betreuungsstelle

Vorsorge rechtzeitig treffen.

Die Betreuungsstelle der Stadt Herne lädt am Dienstag und Donnerstag, 5. und 7. März 2024, zu ihrem Vortrag rund um die Vorsorgevollmacht ein: Am 5. im EvK Herne-Mitte (Seminarzentrum) und am 7. im EvK Eickel – jeweils um 14 Uhr. Zu Gast ist ein Vertreter der Betreuungsstelle der Stadt Herne. Er bietet Aufklärung, worum es sich bei einer Vorsorgevollmacht handelt und was es beim Ausstellen zu beachten gilt. Nach dem Kurzvortrag gibt es eine ausführliche Fragerunde, damit auch individuelle Problemstellungen besprochen werden können. Organisiert werden beide Veranstaltungen vom Liaisondienst des Evangelischen Krankenhauses. Weitere Infos unter 02323.4989-2885 oder unter 02323.498-2324. In Herne-Mitte findet die Veranstaltung im Seminarzentrum am EvK statt, in Eickel in der Cafeteria des EvK, Hordeler Straße 7-9. Beginn ist jeweils um 14 Uhr.

14 Uhr

Künstlerin Mira Sasse stellt ihre Werke aus

Ausstellung 'modular distancing' im Alten Wartesaal

Künstlerin Mira Sasse zeigt im Alten Wartesaal Werke in ihrer Ausstellung "modular distancing".

Die Künstlerin Mira Sasse stellt von Freitag, 23. Februar, bis Sonntag, 24. März 2024, ihre Werke im Alten Wartesaal im Bahnhof Herne aus. Die Ausstellung trägt den Titel „modular distancing“ und umfasst sowohl eine gleichnamige Werkreihe aus dem Jahr 2021 als auch eine neue Installation, die speziell für den Ausstellungsort entwickelt wurde. Mira Sasses Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Formen, Spuren und Leerstellen aus, die oft auf etwas verweisen, was nicht mehr sichtbar oder vorhanden ist. Mit verschiedenen Techniken und Materialien verwandelt sie alltägliche Gegenstände und Fundstücke in eigenwillige Objekte, Skulpturen und Installationen, die den Betrachter dazu anregen, die Auslassungen zu erkennen und neu zu interpretieren. Die neue Installation im Alten Wartesaal besteht aus einer Reihe von Grafiken, die auf unterschiedliche Weise mit der Stadt Herne in Verbindung stehen. Einige basieren auf gefundenen Formen, andere auf verworfenen Entwürfen oder auf dem Wappentier der Stadt, dem Pferd. Die Grafiken sind modular angeordnet und können je nach Perspektive und Abstand des Betrachters variieren. Mira Sasse wurde 1988 im Sauerland geboren und studierte bis 2021 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Stefan Kürten und Peter Piller. Sie lebt und arbeitet in Wuppertal. Die Vernissage findet am Freitag, 23. Februar 2024, um 19 Uhr statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

14 Uhr

Zwei Ausschüsse und der Naturschutzbeirat tagen

Gremiensitzungen in der KW 10

Im Herner Rathaus finden zwei Ausschusssitzungen sowie das Treffen des Naturschutzbeirats statt.

In der kommenden Woche ab Montag, 4. März 2024, finden folgende Gremiensitzungen statt. Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung: Dienstag, 5. März 2024, 16 Uhr, großer Sitzungssaal (Raum 312) des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Naturschutzbeirat: Dienstag, 5. März 2024, 17 Uhr, kleiner Sitzungssaal (Raum 214) des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Ausschuss für Digitales, Infrastruktur und Mobilität: Donnerstag, 7. März 2024, 16 Uhr, großer Sitzungssaal (Raum 312) des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Tagesordnungen und Sitzungsunterlagen können im Ratsinformationssystem auf www.herne.de/ris eingesehen werden.

16 Uhr

Wärmepumpen-Veranstaltung bei den Stadtwerken

Monteure bei der Kontrolle einer Wärmepumpe im Sodinger Klimaviertel.

Das neue Heizungsgesetz hat viele Hausbesitzer in Herne verunsichert. Wie wird es künftig effizient und nachhaltig warm in den eigenen vier Wänden? Eine moderne Wärmepumpe kann da eine gute Lösung sein. Beim Info-Tag „Heizen mit Köpfchen: Wärmepumpe & Co.“ am Donnerstag, 7. März 2024, stellen die Kooperationspartner Vaillant und Stadtwerke Herne die Technologie umfassend vor. Im Vaillant Show-Truck, der von 16 Uhr bis 19 Uhr bei den Stadtwerken am Grenzweg Station macht, kann man Wärmepumpen zum Anfassen und Ausprobieren erleben. Heizungsfachleute geben Tipps für die individuelle Wärmewende zuhause. Präsentiert wird auch, wie die Wärmepumpe mit Solarenergie noch weiter optimiert werden kann. Um 17 Uhr erwarten die Teilnehmer zwei informative Vorträge: Dabei geht es zunächst um den Einsatz der Wärmepumpe in der Modernisierung. Im Anschluss gehen die Stadtwerke auf weitere attraktive Wärmelösungen vor. Die Veranstaltung ist kostenlos. Allerdings ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt. Eine Anmeldung unter www.stadtwerke-herne.de/event_vaillant oder telefonisch unter 02323/592-1234 ist darum erforderlich.

16 Uhr

Legendäre Hilsdorf-Inszenierung kehrt zurück

Giuseppe Verdis „Aida“ im Aalto

Dietrich Hilsdorfs inzwischen längst kultige Verdi-Inszenierung „Aida“, hier Agnieszka Rehlis als Königstochter Amneris, wird am 16. Februar 2024 im Essener Aalto-Theater wiederaufgenommen.

Entgegen der weitverbreiteten Legende, Giuseppe Verdis vieraktige Oper „Aida“ sei als Auftragswerk zur Eröffnung des Suzezkanals 1869 beziehungsweise zur damit verbundenen Einweihung des neuen Khedivial-Opernhauses in Kairo entstanden, stand ein keineswegs vermögender Witwer, der für den Pariser Louvre als Berater tätige Ägyptologe Augusto Mariette, Pate: er sandte einen ersten Entwurf an den Pariser Opernmanager Camilie du Locle. Der frühere Librettist Verdis versprach dem Komponisten ein so horrendes – und daher geheim gehaltenes – Honorar, das Verdi den Librettisten Antonio Ghislanzoni aus eigener Tasche bezahlte. Die Uraufführung fand aber nicht in du Locles Pariser Opéra-Comique statt, sondern am 24. Dezember 1871 im besagten Königlichen Opernhaus in Kairo. Das populärste Bühnenwerk des italienischen Komponisten (1813 – 1901) ist ein packendes Drama um eine unmögliche Liebe in Zeiten des Kriegs. Die Sklavin Aida (Ensemble-Neuzugang: die armenische Sopranistin Astrik Khanamiryan) liebt den feindlichen Feldherrn Radamès (Als Gast: der herausragende italienische lyrische Tenor Gianluca Terranova). Aber auch die Pharaonentochter Amneris (die Aalto-Mezzosopranistin Bettina Ranch) hat ein Auge auf den Heerführer geworfen. Die fatale Dreiecksgeschichte endet tödlich – Aida und Radamès werden bei lebendigem Leibe in einer Pyramide eingemauert und sterben gemeinsam. In weiteren Partien der dreistündigen Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln sind unter anderem der kasachische Aalto-Bass Baurzhan Anderzhanov als ägyptischer König und sein deutscher Ensemblekollege, der Bass Sebastian Pilgrim, als Oberpriester Ramphis zu erleben. Die Inszenierung von Dietrich Hilsdorf ist seit ihrer höchst umstrittenen, mit Buh-Rufen für den Regisseur gar skandalumwitterten Premiere am 19. Dezember 1989 längst zum Kult-Ereignis mutiert, das alle paar Jahre wiederaufgenommen wird und stets für ausverkaufte Vorstellungen sorgt. Der heute 75-jährige Dietrich Hilsdorf ist in fast 50 Berufsjahren insbesondere dem Essener Aalto sowie, seit seiner ersten Opernpremiere „Eugen Onegin“, dem Gelsenkirchener Musiktheater im Revier verbunden. Dort hat der immer noch so streitbare wie mutig-kreative Regisseur zuletzt mit Aribert Reimanns „Bernarda Albas Haus“ reüssiert. Vor 35 Jahren, als das alles andere als eine Selbstverständlichkeit war, hat Hilsdorf zu Verdis leidenschaftlicher Musik ein pralles Theater jenseits touristischer Ägypten-Klischees inszeniert als intensive Begegnung zweier Menschen, die an der Machtbesessenheit ihrer Umgebung scheitern. Der berühmte Triumphmarsch-Hit, an dem sich seinerzeit die Essener Publikumsemotionen entzündeten, weil ihn Hilsdorf zusammen mit seinem Stamm-Ausstatter Johannes Leiacker in der Art der politischen Collagen John Heartfields der 1920er Jahre bebilderte als Anklage gegen Faschismus und Imperialismus, gerät zum bitterbösen Vorbeimarsch der Kriegsgewinnler und ihrer Opfer. Karten gibt es unter theater-essen.de oder per Tel 0201 – 81 22 200. Bei der aktuellen Wiederaufnahme am Freitag, 16. Februar 2024, um 19:30 Uhr im Aalto übernimmt mit Andrea Sanguineti der neue Generalmusikdirektor des Aalto-Musiktheaters und der Essener Philharmoniker die musikalische Leitung. Die weiteren Aufführungen in dieser Spielzeit:

18 Uhr

Info und Diskussion zum Thema Nachhaltigkeit

Innovative Wege der Klima- und Umweltneutralität

Der Bunker in Sodingen wird zum we-house umgebaut (6.8.2022).

Das nächste Herner Nachhaltigkeitsforum findet am Donnerstag, 7. März 2024, in der Zeit von 18 bis 19:30 Uhr, in der vhs im Kulturzentrum statt. Dabei soll über unterschiedliche Aspekte des Themas Nachhaltigkeit in Herne informiert und diskutiert werden. Dieses Mal stellen sich zwei außergewöhnliche Projekte vor, die sich dem Thema Klima- und Umweltneutralität auf innovativen Wegen widmen. Eingeladen dazu sind Alexandra Alferi (Urban Zero) und Petra Kolpak (we-house Herne). Das Projekt „we-house Herne“ bietet seinen Bewohnern ein gemeinschaftliches Leben, verbunden mit einem kleinen ökologischen Fußabdruck. Ausgangspunkt war der Umbau eines alten Bunkers unter weitgehender Verwendung der vorhandenen baulichen Strukturen und dem Einsatz innovativer energetischer Konzepte. Vorgestellt wird das Projekt von der Hausbewohnerin Petra Kolpak von der AG Öffentlichkeitsarbeit des we-house. Das Projekt „Urban Zero Ruhrort“ markiert den weltweit erstmaligen Versuch, ein urbanes Quartier – Duisburg-Ruhrort – in wenigen Jahren (bis 2029) in vollständige Umweltneutralität zu transformieren. Darüber sprechen wir mit Alexandra Alferi, die selbst im Duisburger Hafenstadtteil lebt und dort auch Ansprechperson für das Projekt ist. Moderiert wird die Veranstaltung von Eine-Welt-Promotor Markus Heißler. Darüber hinaus gibt es Raum für den Austausch von Ideen und Handlungsansätzen und für die Vernetzung. Ein spannender und interessanter Abend ist vorprogrammiert. Veranstalter des Forums sind die vhs Herne, das Eine Welt Zentrum des Ev. Kirchenkreises Herne und das Bildungsbüro der Stadt Herne. Die Teilnahme ist entgeltfrei.

18 Uhr

Als Gast: Serdar Yüksel

SPD OV Herne-Mitte offene Sitzung

Serdar Yüksel.

Der Ortsverein Herne-Mitte der SPD lädt alle interessierten Herner Bürger zu seiner offenen Sitzung am Donnerstag, 7. März 2024, ab18:30 Uhr in die Gaststätte Zille ein. Als Gast wird der Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel über die aktuelle Lage im Gesundheitswesen und insbesondere Entwicklungen wie die Krankenhausreform sprechen.

18:30 Uhr

Themenwochen „Antimuslimischer Rassismus“

Lesung mit Diskussion: Der unbekannte Nachbar

vhs-Herne Logo.

In Kooperation der vhs mit „Partnerschaft für Demokratie Herne“ und Islamischer Gemeinde Herne-Röhlinghausen e.V. findet am Donnerstag, 7. März 2024, in der vhs im Haus am Grünen Ring eine Lesung mit anschließender Diskussion statt. Die Veranstaltung findet während der Themenwoche 'Antimuslimischer Rassismus' statt. Dazu wird Bahattin Gemici ab 18.30 Uhr aus seinem Buch 'Der unbekannte Nachbar' vorlesen. Aus einem anderen Land nach Deutschland einwandern. Ist das für Zuwandernde so einfach, wie es gerade heute immer wieder gerne behauptet wird? Der mehrfach ausgezeichnete Autor beschreibt in seinem Buch mit seiner klaren und schlichten Sprache nach Deutschland ausgewanderte türkische Migranten: in ihren Beziehungen mit Nachbarn, den Erschwernissen die Sprache zu erlernen, in ihren Unsicherheiten, die das Leben in zwei Ländern und Kulturen mit sich bringt, in ihren Erfahrungen der Diskriminierung, ihren Hoffnungen und ihrem Lieben. Die Veranstaltung wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert und ist entgeltfrei. Um vorherige Anmeldung wird unter Angabe der Kursus Nummer 24A2136 per Tel 02323 – 16 1643 oder online hier vhs@herne.de gebeten.

18:30 Uhr

Fünf Abende mit musikalischem Hochgenuss, Vorteilspreis möglich

Klassische Konzerte im Kulturzentrum

Foto: Pedro MalinowskiDie Neue Philharmonie Westfalen wird zum Auftakt mit der Fiesta Española die fünf klassischen Konzerte im Kulturzentrum einläuten (Archivbild).

Die Konzert-Saison 2023/2024 im Kulturzentrum hat fünf Abende voll musikalischem Hochgenuss auf Lager. Dazu bietet das Kulturbüro der Stadt Herne wieder einen Vorteilspreis im Abonnement an. Start ist im September 2023. Die Konzertreihen im Kulturzentrum sind bekannt für Abwechslungsreichtum und Mut zum Außergewöhnlichen. Die kommende Saison bildet dabei keine Ausnahme. So erwarten unter anderem Bottesinis Konzert für Kontrabass und Orchester sowie Ferdinand Davids Concertino Es-Dur für Posaune und Orchester das Publikum. Erfahrene Hörer können sich bei jedem der Konzerte sicher sein, mit frischen Eindrücken nach Hause zu gehen, und auch Klassik-Neulinge finden etwa mit Beethovens 8. Sinfonie – der „kleinen F-Dur“, wie er sie selbst nannte – Schostakowitschs 10. Sinfonie oder Tschaikowskis „Schicksalssymphonie“ Anschluss an bekannte Melodien. Am günstigsten lassen sich die Abende mit dem Abonnement genießen. Gegenüber der Abendkasse gibt es hier einen Preisnachlass. Zusätzlich erhalten Abonnenten eine Ticketgarantie – auch bei ausverkauften Veranstaltungen. Weitere Vorteile des Abos sind unter anderem der persönliche Sitzplatz im Saal, Übertragbarkeit auf andere Personen und ein Preisnachlass bei Sonderveranstaltungen. Mit einem Preis von 60,80 Euro (45,50 ermäßigt) bietet das Abonnement gute 30 Prozent Nachlass gegenüber der Abendkasse. Das Abonnement kann nur noch bis zum 31. August direkt beim Kulturbüro der Stadt Herne abgeschlossen werden. Ab September startet der freie Vorverkauf über ProTicket. Fiesta Española (Neue Philharmonie Westfalen) Der temperamentvolle Start der Saison fällt in den September. Mit der „Fiesta Española“ bringt Dirigent Rasmus Baumann eine Auswahl von gefühlvollen Kompositionen auf die Bühne, die erkennbar von der großen spanischen Folklore, dem Flamenco und landestypischen Klängen inspiriert wurden. Große Vorfreude gilt dabei dem virtuosen Spiel des international gefragten Solisten Kirill Troussov bei Édouard Lalos „Symphonie espagnole für Violine und Orchester“. Olé! Chaos oder Musik? (Philharmonie Südwestfalen) Das zweite große Landesorchester NRW ist ebenfalls mit einem Virtuosen unterwegs: Frank Dupree ist als Klavier-Solist gefragter denn je – kein Wunder bei über 60 nationalen, aber auch internationalen Preisen. In Herne wird er das Klavierkonzert in G-Dur von Maurice Ravel spielen, das stark von Jazz- und Bluesmusik inspiriert wurde. Dmitri Schostakowitsch (10. Sinfonie) und Camille Saint-Saëns („La princess jaune op. 30“) stehen ebenso auf dem Programm. Wenn das Gewölbe richtig widerschallt (Deutsches Kammerorchester Berlin) „Wenn das Gewölbe richtig widerschallt, erkennt man erst des Basses Grundgewalt“, wusste schon Goethes Faust. Kontrabassist Ödon Racz tritt an diesem Abend den Beweis an, dass man das größte Streichinstrument des Orchesters so virtuos wie eine Geige spielen kann. Den passenden Rahmen dafür gibt die Musik von Giovanni Bottesini, Edward Elgar und Nino Rota. Unanswered Questions (Französische Kammerphilharmonie) Fragen über Fragen. Das Ungeklärte, Rätselhafte, verbindet die Werke dieses Konzertabends miteinander. Charles Ives, Robert Schumann und Ludwig van Beethoven erklingen im Kulturzentrum. Über allem steht dabei die Viola von Solistin Emma Wernig, die Robert Schumanns „Konzert für Violoncello und Orchester in a-moll op. 129“ in einer Version für Viola zum Besten geben wird. Konzert zum Europatag – Ott ist am Zug (Herner Symphoniker) Das klassisch-romantische Solorepertoire für die Posaune ist bedauerlich klein. Umso erfreulicher, dass der Solist Olaf Ott dieses Instrument mit dem „Concertino für Posaune und Orchester“ von Ferdinand David in Herne brillieren lässt. Eingeleitet wird der Auftritt des Meisters mit der Ouvertüre zur Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner, der Abend schließt mit Pjotr Tschaikowskis „Schicksalssymphonie“. Der Veranstaltungsort der fünf Abende ist das Kulturzentrum. Der Preis im Abo liegt bei 60,80 Euro, ermäßigt bei 45,40 Euro ermäßigt. Die Einzelkarte kostet im Vorverkauf: 17 Euro, ermäßigt 12,60 Euro. Die Einzelkarte an der Abendkasse kostet 18 Euro, ermäßigt 14 Euro. Abonnements sind ab sofort beim Kulturbüro der Stadt Herne erhältlich. Ansprechpartner Maurice Margraf nimmt Anmeldungen unter Tel 02323 / 16 - 21 45 oder per Mail maurice.margraf@herne.de entgegen. Einzelne Karten gibt es beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5, Tel 02323 / 9 19 05 14, über eine Ticket-Hotline 0231 / 9 17 22 90 oder auf www.proticket.de.

19:30 Uhr

Doppelabend in Gelsenkirchen

Russische Märchenopern

„Iolanta“ am MiR: König René (Luciano Batinić) bedroht den Arzt Ibn-Hakia (Benedict Nelson), der sich um Iolanta (Heejin Kim) bemüht, rechts deren Amme Martha (Almuth Herbst).

Mit dem 1892 in Sankt Petersburg uraufgeführten Einakter „Iolanta“ von Peter I. Tschaikowsky und der 1914 in Paris uraufgeführten Adaption des Kunstmärchens „Des Kaisers Nachtigall“ von Hans Christian Andersen, „Le Rossignol“ von Igor Strawinsky, zeigt das Gelsenkirchener Musiktheater im Revier unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann zwei meisterliche, aber selten gespielte lyrische Kurzopern russischer Komponisten in einer Kombination mit nicht nur thematischen Bezügen, die so wohl noch nie zu erleben war. Iolanta, die Titelfigur der lyrischen Oper Tschaikowskis, hat es wirklich gegeben. Die Herzogin von Lothringen und Tochter von König René, die 1445 ihren Vetter Friedrich II. von Vaudémont heiratete, diente dem dänischen Schriftsteller Henrik Herz als Vorlage für sein Versdrama „Kong Renés Datter“ von 1845, das bereits zwei Jahre später in deutscher Übersetzung vorlag. Modest Tschaikowskis hat die Geschichte von der blinden Prinzessin für seinen älteren Bruder adaptiert. Im von martialisch gekleideten Schwerbewaffneten (Kostüme: Hedi Mohr) bewachten kreisrunden Biotop der Bühnenbildnerin Julia Schnittger ruht Iolanta (herausragend: die südkoreanische Sopranistin Hee Jin Kim, ehemaliges Mitglied des Opernstudios NRW). Robert von Burgund (neu am MiR: der Bariton Simon Stricker ergänzt das stimmgewaltige Männerensemble) verirrt sich in Begleitung des Ritters Gottfried Vaudémont (Khanysio Gwenxane) in die verbotene Zone. Während Ersterer gekommen ist, um seine vor langer Zeit von den Familien vereinbarte Verlobung mit Iolanta zu lösen, weil er eine andere liebt, ist Letzterer sogleich von der schlafenden Prinzessin eingenommen. Was bald auf Gegenseitigkeit beruht und Iolanta Mut macht, mit Hilfe des maurischen Arztes Ibn-Hakia (der großartige britische Bariton Benedict Nelson als Gast) sehen zu lernen. Ihr Vater, König René (Philipp Kranjc), hat seine Tochter von der Außenwelt abgeschottet, weil er um ihre Zukunft, vor allem aber die des eigenen Reiches fürchtet. Schweren Herzens stimmt er einer Augenoperation zu. Erst als diese erfolgreich verläuft, löst René die Verlobung und stimmt der Verbindung Iolantas mit Gottfried zu. Diesen versöhnlichen Schluss hat Regisseurin Tanyel Sahika Bakir zu klattrig gefunden: bei ihr stehen sich nach achtzig Minuten René und Gottfried mit gezogenen Waffen gegenüber. Und es ist an der erstmals die Welt mit eigenen Augen sehenden Frau Iolanta, die machohaften Kampfhähne zu befrieden. Ob ihr das gelingt, bleibt freilich offen. MiR-Regieassistentin Kristina Franz verknüpft mit Alfia Kamalova, Iolantas Dienerin Brigitta, die zu Beginn der lyrischen Erzählung „Le Rossignol“ verloren im leeren Bühnen-Halbrund mit sich selbst Schach spielt, beide Teile des mit Pause knapp zweieinhalbstündigen Doppelabends. Wie in einem surrealen Traum taucht ein sehr britisch kostümierter Adam Temple-Smith aus dem Bühnenorkus auf, um sogleich seine Angel in besagtes Loch auszuwerfen. Als „Fischer“ begleitet er Brigitta, die bald zur Köchin am Hof des chinesischen Kaisers (Urban Malmberg) mutiert, durch die märchenhafte Geschichte. In der Brigitta den Kammerherrn (Philip Kranjc) und den Bonzen (der Bass Oliver Aigner aus dem Chor) zur Nachtigall führt, einem von der ausdrucksstarken belgischen Koloratur-Sopranistin Lisa Mostin als Gast verkörpertem zauseligen Wesen mit mächtiger Mähne: Sie soll den knallbunt ausgestatteten Festabend des Kaisers mit ihrem Gesang krönen. Doch der neigt seine Gunst alsbald einer künstlichen Nachtigall zu, welche ihm von japanischen Gesandten überbracht worden ist. Erst als der Kaiser im Sterben liegt, besinnt er sich des lebendigen Singvogels. Doch der Tod (Almuth Herbst), szenisch dargestellt von drei Puppenspielern (Gloria Iberl-Thieme, Daniel Jeroma und Maximilian Teschemacher), wird am Ende übermächtig. Auch bei der Uraufführung des sehr kurzen, in Gelsenkirchen trotz erheblicher szenischer Zutaten kaum 45-minütigen Auftragswerkes in der Opéra National de Paris soll bereits Figurentheater eingebunden gewesen sein. Am Kennedyplatz wird nun in die hinzugefügte Rahmengeschichte des Dreiakters, Brigittas (Alp-) Traum, durch eine ständig wachsende Figur (Puppenbau: Jonathan Gentilhomme) ein Roter Faden eingezogen: Der Tod wird schließlich übermächtig. Kongenialer Abschluss eines hochinteressanten, musikalisch sehr divergierenden Raritäten-Abends. Karten unter musiktheater-im-revier.de, an der Theaterkasse am Kennedyplatz Gelsenkirchen (Montag und Samstag von 10 bis 14 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 18.30 Uhr oder unter Tel. 0209 – 40 97 200.

19:30 Uhr

In gut einer Stunde um die Welt

Travel Slam zum ersten Mal in Herne

Travel Slam Herne I - In einer guten Stunde um die Welt.

Der Travel Slam legt am Donnerstag, 7. März 2024, zum ersten Mal einen Stopp in den Flottmann Hallen ein. Dabei konkurrieren drei Abenteurer um die Gunst des Publikums. Gefragt sind interessante Erfahrungen und die Fähigkeit, Erlebnisse unterhaltsam zu präsentieren. Vermittelt werden die persönlichen Erfahrungen über einen fotoreichen Vortrag von 15 Minuten. Ein Abend dauert circa anderthalb Stunden. Das mittlerweile in ganz Deutschland stattfindende Format ist eine Erfolgsgeschichte und folgt dem oben genannten relativ einfachen, aber nicht minder spannenden und unterhaltsamen Konzept. Das Erlebte kann eine Reise mit dem Fahrrad durch Usbekistan sein, oder zu Fuß durch den brasilianischen Dschungel, mit dem Motorrad durch die afrikanische Savanne oder ähnliche Abenteuer. Dem vom Publikum per Applaus gekürten Gewinner winken das „Goldene Travel-Zepter“ und ein attraktiver Sachpreis. Der Erstplatzierte darf außerdem weitere fünf Minuten von seiner Reise erzählen. Moderator Alexander Königsmann führt durch den Abend und fragt (mit den Zuschauern) auch selbst nach. Karten gibt es im Vorverkauf über Reservix ab 10 Euro. an der Abendkasse kostet die Karte 15 Euro.

19:30 Uhr

Eigene Texte in und aus Witten

Peter Zontkowski liest im Maschinchen

Peter Zontkowski, Autor, Musiker und Macher der Radiosendung 'Time out' liest am 7. März in Witten.

Witten. Der Herner Autor, Musiker und "Time Out"-Radiomoderator Peter Zontkowski macht sich auf den Weg nach Witten. In dem Kulturzentrum 'Maschinchen Buntes' an der Ardeystraße liest Zonte am Donnerstag, 7. März 2024, ab 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Mit nach Witten wird Peter Zontkowski seinen Text 'Lass rollen' nehmen und auch lesen, der seinen Alltag als 17-jähriger Auszubildender einer Edelstahlfabrik in eben jener Stadt beschreibt. Damals 'peitschte' der Meister seine Untergebenen immer mit dem Spruch 'Lass rollen' an, wenn es ihm einmal wieder nicht schnell genug ging. Die Geschichte brachte Zontkowski den vom Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher verliehenen Sonderpreis 'Geschichte und Gegenwart der Arbeits- und Industriekultur' ein. „Der Text spielt in Witten zur Blütezeit der Schwerindustrie“, erzählt Peter Zontkowski. Als zweiten Text liest er auf jeden Fall 'Späte Runde' – ein Kurzprosatext über den letzten Spaziergang mit seiner Mutter. Die Moderation des Abends übernimmt Judith Caspers, die im Vorfeld ein kleines Kennenlern-Interview mit dem Wanne-Eickeler führen wird. Das 'Maschinchen Buntes' wird von einer privaten Kulturinitiative ehrenamtlich betrieben, die aus insgesamt 9 Mitgliedern besteht. Alles Leute, die selber Musik machen oder sich anderweitig künstlerisch betätigen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, Wittens Kulturszene durch ein reichhaltiges Programm zu erweitern. Mittlerweile sind die „Aktiven“ und die Fördermitglieder im Maschinchen Buntes e.V. organisiert.

20 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Künstlerin Hanne Krüger stellt mit Gastkünstlern im Schollbrockhaus aus

'Bäume und andere Wesen'

Das Schollbrockhaus im Strünkeder Park, hier wird die Ausstellung gezeigt.

„Wenn Hanne Krüger sich an die Staffelei begibt, explodieren die Farben. In dieser Ausstellung wachsen Bäume auf ihren Leinwänden, die zusammen einen ganzen Kunstwald bilden. Mit der Vernissage am Sonntag, 25. Februar 2024, um 11Uhr beginnt die Reise zu fantastischen Wesen in eine außergewöhnliche Szenerie“, heißt es in einer Mitteilung an die Redaktion. Gemeinsam mit weiteren Künstlern stellt sie bis Sonntag, 10. März 2024, im Schollbrockhaus aus. Weiter heißt es: „Zu sehen sind die magischen Pilze von Silke Wleklik, Wichtel, Feen und andere Tiere. Die Cartoons von Dietmar Zywek und Volker Hilbt geben einen anderen Blickwinkel auf die Bäume. Die Linolschnitte der jungen Künstlerin Melina Smutny schneiden einmal quer durch die Bäume und Rinde. Auch von Gisela Dietz ist ein Baum in diesem Kunstwald vertreten." Am Montag, 26. Februar 2024, lädt Hanne Krüger um 16 Uhr zu ihrer literarischen Ma(h)lzeit in die Ausstellung ein. Während der gesamten Ausstellung können die Besucher vor einer Waldkulisse in die grüne Welt eintauchen und Erinnerungsfotos machen. Hanne Krüger spendet den Erlös aus dem Verkauf ihrer gedruckten Kunstwerke wieder an den Verein Vielfalt e.V. Herne für die Palliativarbeit. Die Kunstschaffenden freuen sich auf nette Besucher.

seit 25. Februar

Freitag, 8. März

Pflegekursus für die Nachbarschaftshilfe

Das DRK bietet Pflegekurse an.

In Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz bietet das DRK Quartiersbüro Wanne-Süd einen Pflegekursus für die Nachbarschaftshilfe an. Der Kursus richtet sich an alle Freunde, Nachbarn und andere Unterstützende von Pflegebedürftigen. Der Kursus umfasst 12 Unterrichtseinheiten und ist kostenfrei. Er findet am Freitag, 8. März, von 14 bis 18:00 Uhr und Samstag, 9. März 2024, 9:30 bis 15 Uhr in der DRK Geschäftsstelle an der Harkortstraße statt. Wer Interesse an diesem Kursus hat, sich anmelden möchte oder Fragen hat, für den steht als Ansprechpartnerin für den Kursus die Projektkoordinatorin Petra Urban unter 02325-969-1526 zur Verfügung.

14 Uhr

Künstlerin Mira Sasse stellt ihre Werke aus

Ausstellung 'modular distancing' im Alten Wartesaal

Künstlerin Mira Sasse zeigt im Alten Wartesaal Werke in ihrer Ausstellung "modular distancing".

Die Künstlerin Mira Sasse stellt von Freitag, 23. Februar, bis Sonntag, 24. März 2024, ihre Werke im Alten Wartesaal im Bahnhof Herne aus. Die Ausstellung trägt den Titel „modular distancing“ und umfasst sowohl eine gleichnamige Werkreihe aus dem Jahr 2021 als auch eine neue Installation, die speziell für den Ausstellungsort entwickelt wurde. Mira Sasses Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Formen, Spuren und Leerstellen aus, die oft auf etwas verweisen, was nicht mehr sichtbar oder vorhanden ist. Mit verschiedenen Techniken und Materialien verwandelt sie alltägliche Gegenstände und Fundstücke in eigenwillige Objekte, Skulpturen und Installationen, die den Betrachter dazu anregen, die Auslassungen zu erkennen und neu zu interpretieren. Die neue Installation im Alten Wartesaal besteht aus einer Reihe von Grafiken, die auf unterschiedliche Weise mit der Stadt Herne in Verbindung stehen. Einige basieren auf gefundenen Formen, andere auf verworfenen Entwürfen oder auf dem Wappentier der Stadt, dem Pferd. Die Grafiken sind modular angeordnet und können je nach Perspektive und Abstand des Betrachters variieren. Mira Sasse wurde 1988 im Sauerland geboren und studierte bis 2021 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Stefan Kürten und Peter Piller. Sie lebt und arbeitet in Wuppertal. Die Vernissage findet am Freitag, 23. Februar 2024, um 19 Uhr statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

14 Uhr

Frauenwoche: 'Aktiv gegen die Klimakrise'

Workshop thematisiert Klimakrise

Klimaschutz und Klimawandel.

Am Freitag, 8. März 2024, findet von 16 bis 19 Uhr die Veranstaltung „Aktiv gegen die Klimakrise – Wo liegen unsere Chancen für ein besseres Leben und eine gesunde Mitwelt?“ statt. Der kostenfreie Workshop im Foyer des Büros für Gleichstellung und Vielfalt, Berliner Platz, richtet sich im Zuge der Herner Frauenwoche an alle interessierten Bürger. Frauen sind häufig besonders von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen und sind mit ihrer Veränderungsbereitschaft wichtige Akteurinnen im Kampf für eine gesunde Mitwelt. Aus diesem Grund veranstaltet „Health für Future Mittleres Ruhrgebiet“ den Workshop „Aktiv gegen die Klimakrise“. Im Workshop können Frauen sowie Männer positive Visionen und erste Veränderungsschritte entwickeln. Experten aus dem Gesundheitswesen stellen in kurzen Impulsvorträgen die gesundheitlichen Vorteile verschiedener Aktionsfelder vor. Daraus können die Teilnehmer individuelle Alternativen für ihren Alltag gestalten. Eine Anmeldung zu dem Workshop ist erforderlich per E-Mail an ruhrgebiet@healthforfuture.de.

16 Uhr

Klasse 8b bringt die Märchenkomödie auf die Bühne

Hiberniaschule zeigt 'Der nackte König'

Schüler der Klasse 8b der Hiberniaschule zeigen die Märchenkomödie "Der nackte König".

Die Klasse 8b der Hiberniaschule Herne bringt die bissige Märchenkomödie „Der nackte König“ von Jewgeni Schwarz auf die Bühne. Kleine und große Zuschauer erwartet ein unterhaltsames Stück mit viel Humor, eigenwilligen Charakteren und einer märchenhaften Handlung, heißt es in einer Ankündigung. Ferner schreibt die Schule: Es war einmal in einem fernen Land eine hübsche, junge Prinzessin namens Henriette. Eines Tages verliebt sie sich in den Schweinehirten Heinrich. Ihr Vater aber ist empört! Zur Strafe soll sie den Nachbarkönig heiraten – einen ausgemachten Dummkopf. Die strengste Gouvernante der Welt und ein wild gewordener Kammerherr sollen auf sie aufpassen. Henriette aber will unbedingt mit Heinrich glücklich werden und Heinrich mit Henriette. Zum Glück gibt es Christian – Heinrichs besten Freund. Er schmiedet einen Plan, um den beiden Verliebten zu ihrem Glück zu verhelfen. Sie reisen der Prinzessin hinterher und treten als Weber in des eitlen Nachbarkönigs Dienste… Ob Christians Plan aufgeht?!? Zum Schauspielprojekt an der Hiberniaschule gehören auch die Gestaltung des Bühnenbilds, der Plakate und des Programmhefts. Hier arbeiten Elternschaft und die Schüler zusammen, um die Grundlage zu schaffen, auf der die schauspielerischen Leistungen gezeigt werden können. Die Schauspiele sind deshalb nicht nur Teil des Lehrplans der Waldorfschulen, sie sind an der Hiberniaschule auch Teil der Beruflichen Grundbildung. Die öffentlichen Aufführungen finden am Freitag, 8. März um 19 Uhr und Samstag, 9. März 2024 um 16 Uhr in der Sporthalle der Hiberniaschule statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Um Spenden wird gebeten.

19 Uhr

Ladies Night in Heilige Familie

Frühlingskränze binden mit Nicole

Wildblumen-Wiese.

Im Gemeindehaus von Heilige Familie findet am Freitag, 8. März 2024, ab 19:30 Uhr die nächste Ladies Night der Pfarrei St. Christophorus statt. Eingeladen sind alle Frauen ab 30 Jahren. Unter Anleitung von „Nicole’s florales Ambiente“ werden individuelle Frühlingskränze gebunden. Kränze, Blumen und Dekomaterial werden zur Verfügung gestellt; eigenes Dekomaterial kann mitgebracht werden. Die Kosten pro Kranz betragen 12,50 Euro. Zur besseren Planung ist eine Anmeldung bis zum 3. März erforderlich bei: Uta Trosien 02325/3728827 trosien@st-christophorus-wan.de

19:30 Uhr

Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“

Zeitlos aktuelle Adaption in Bochum

Den Seifenblasen der glückliche Lenina (Lea Kallmeier) schaut der zweifelnde Bernhard (Benjamin Werner) skeptisch nach.

„O, wonder! How many goodly creatures are there here! How beauteous mankind is! O brave new world, that has such people in’t!“ heißt es in William Shakespeares „The Tempest“ („Der Sturm“). Darauf bezieht sich der Titel des 1932 erschienenen dystopischen Romans „Brave New World“, der im Jahr 2540 spielt. Die von einer Weltregierung beherrschte Gesellschaft ist in Kasten aufgeteilt, die mit griechischen Buchstaben gekennzeichnet sind. Diese „stabiles Wohlbefinden“ genannte feste Struktur auch nur in Frage zu stellen oder gar zu durchlöchern, wird mit brachialen Mitteln verhindert: Indoktrination und Konsumterror, Verabreichung der Glücksdroge Soma und Sex etwa mit der Beta-Frau Lenina Crowne ohne tiefere emotionale Bindung. Bereits Embryonen und Föten im Mutterleib werden durch physische Einwirkungen wie dem Entzug von Sauerstoff manipuliert. Nach der Geburt sind die Kleinkinder einer dauerhaften mentalen Indoktrination so genannter Kontrolleure ausgesetzt, sodass sie keine Alternative zu ihrer Einordnung in das bestehende Kastensystem erkennen. Für Führungspositionen sind die – rein männlichen – Mitglieder der Alpha-Plus genannten Kaste vorgesehen, sie werden vom Volk wie Idole verehrt. Am unteren Ende der Skala stehen Menschen für einfachste Verrichtungen in der Epsilon-Minus betitelten Kaste. Besagte Lenina Crowne und der aufgrund eines „Fabrikationsfehlers“ körperlich unterentwickelte Alpha-Mann Bernard Marx (an der Rottstraße: Bernhard) verabreden sich zu einem gemeinsamen Urlaub bei den „Wilden“ genannten gesellschaftlichen Außenseitern in deren Reservat in New Mexiko. Sie sind entsetzt über die dortigen Zustände und bitten den „Weltcontroller Mustafa Mond“, zwei Personen die Ausreise in die „Zivilisation“ zu genehmigen: John Savage und seiner Mutter Linda. John und Lenina verlieben sich, doch ihre Lebenskonzepte bleiben unvereinbar. John zieht sich in einen Leuchtturm zurück. Er wird heimlich gefilmt, wie er seine sexuellen Triebe durch Selbstgeißelung zu zügeln versucht. Nachdem das Material ins Netz gestellt worden ist, wird sein Rückzugsort zur kultigen Pilgerstätte von bisher emotionslos funktionierenden Menschen, die sich nun ekstatischen Handlungen hingeben. Dem darob entsetzten John bleibt nur noch der Selbstmord… Von „Lucy In The Sky“ der Beatles bis Lana Del Reys „Video Games“: Der Soundtrack und die glücksverheißenden Videos (Maria Trautmann, Simon Krämer und David Goldmann) stimmen zusammen mit der chorographischen Einführung der drei Schauspieler auf einen höchst konzentrierten sechzigminütigen Abend unter den Eisenbahnbögen an der Bochumer Rottstraße ein, der in der Ursprungsbesetzung seit der Premiere am 25. Mai 2019 zum Repertoire-Dauerbrenner der angesagtesten Off-Bühne des Reviers gehört. „Stabilität, Kollektivität, Identität“ skandiert das Trio die Maximen der schönen neuen Welt im Chor. „Denke und rede weniger, handle mehr“ lautet eine der zahllosen Anweisungen, die auch die Nahrung betreffen: „Du bist was du isst“. Phrasen wie Seifenblasen, die Lenina (Lea Kallmeier) völlig verinnerlicht hat. Sie warnt den skeptischen Bernhard (Benjamin Werner), der „‘mal was Wichtiges sagen“ will, vor unbedachten Äußerungen: „Wörter können wie Röntgenstrahlen sein, wenn man sie richtig setzt.“ Bernhard findet es langweilig, den ganzen Tag in einheitlich heller Kleidung (Ausstattung: Mara Zechendorf) abzuhängen und nur glücklich zu sein. Was bald auch für John Savage gilt, der den beiden in Blue Jeans entgegentritt. Und so schon äußerlich als Fremder erscheint – mit merkwürdig überkommenen Ansichten etwa über die Dauerhaftigkeit einer Liebesbeziehung oder der Unauflösbarkeit einer Ehe. John ist mit seiner Mutter, die ihm viel über die alte Welt erzählt und Shakespeares Werke als Lektüre gegeben hat, aus der „Äußeren Zone“ gekommen – und findet sich bald nicht mehr unter geklonten Kindern und offenbar empathielosen Erwachsenen zurecht. Hier gibt es zwar keine Kriege mehr, aber auch keine Kunst, an der man sich reiben kann. Sie ist durch „Fühlfilme“ und „Duftorgeln“ ersetzt worden. „Mach dein Glück nicht von der Zukunft abhängig“: Emphase ohne Emotion ist Johns Sache nicht. Für ihn sind Bernhard und die promiskuitive Lenina Sklaven ohne Freiheit: „Ich sehe keine Menschen, ich sehe nur Gespenster“ sind seine letzten Worte. Die lange nachhallen in Maria Trautmanns zeitlos aktueller Adaption eines leider zeitlos aktuellen Romans. Ihre Inszenierung im intimen Theater an der Rottstraße 5 am Rande des Bochumer Bermuda-Dreiecks baut völlig zurecht auf drei arrivierte Schauspieler. Alexander Gier, 1981 in Buenos Aires geborener Absolvent des Wiener Max Reinhardt Seminars, ist nicht nur von Gast-Engagements in Dortmund und Essen bekannt, sondern auch durch seine zahlreichen Film- und TV-(Serien-) Rollen. Der Folkwang-Absolvent Benjamin Werner, 1988 im thüringischen Suhl zur Welt gekommen, hat in mehr als einem Dutzend Filmen mitgewirkt – und u.a. bei zwei Kohlenpott-Produktionen: „Disco!“ in den Flottmannhallen und „Alice im Park“ open air in Strünkede. Die zwei Jahre jüngere gebürtige Bochumerin Lea Kallmeier studierte Physical Theatre an der Folkwang Universität und ist seit Jahren sowohl beim Jungen Schauspielhaus Bochum als auch im Rottstr5 Theater zu erleben. Die nächsten Vorstellungen jeweils um 19:30 Uhr an der Rottstraße 5 am Rande des Bochumer Bermuda-Dreiecks: Am Freitag, 23. Februar 2024, am Freitag, 8. März 2024 sowie am Freitag, 5. April 2024. Karten unter rottstr.de oder Tel. 0163 – 761 50 71.

19:30 Uhr

Flottmann-Hallen

'I Was Told.' mit Kathrin Wagner

Kathrin Wagner gastiert mit 'I WAS TOLD' in den Flottmann-Hallen.

In den Flottmann Hallen ist Kathrin Wagner am Freitag, 8. März 2024, mit ihrem Programm 'I Was Told.' zu Gast. In dem Stück wird hinterfragt, manipuliert und damit gespielt, wie die Künstlerin selbst und das Publikum sie als Performerin und Frau auf der Bühne wahrnehmen. Aus persönlichen Erfahrungen mit Sexismus und Berichten anderer Performerinnen entstand das Slam-Gedicht 'I was told'. Hinzu kam das Idealbild von Personen, welches den Nutzern von sozialen Medien Tag täglich durch deren Inhalte vermittelt wird. So ergibt sich ein gesellschaftspolitischer Schwerpunkt, in dessen Zentrum der Konflikt mit der eigenen Identität steht. Inwieweit sind Selbst-und Fremdwahrnehmung und deren Konsequenzen im Handeln bestimmt von den sozialen Einflüssen? Glauben wir den externen Stimmen, dem scheinbar unerreichbaren Perfektionismus oder Intuition und unserem Urteilsvermögen? Mit selbst geschriebenen Texten, Jonglage und viel Interaktion lädt Wagner das Publikum zu gemeinsamen Momenten ein und begeistert dabei auf eine authentische, bestärkende und humorvolle Art und Weise. Karten zum Preis von 19,90 Euro, ermäßigt 14,40 Euro, im Vorverkauf und 22 Euro/ 17 Euro an der Abendkasse sind über Reservix und bei allen angebundenen Vorverkaufsstellen erhält. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein moderiertes Publikumsgespräch mit der Künstlerin. Die Teilnahme daran ist freiwillig und kostenfrei.

19:30 Uhr

Jens Kommnick

Celtic Fingerstyle im Schollbrockhaus

Jens Kommnick – Celtic Fingerstyle.

Jens Kommnick kommt am Freitag, 8. März 2024, ins Schollbrockhaus. Er ist Musiker, Arrangeur, Komponist, Produzent sowie freier Fachautor und spielt seit 45 Jahren akustische Gitarre. Er gilt als führender Vertreter des Celtic Fingerstyle, der es zudem versteht, auch andere Einflüsse aus Klassik, Jazz und Rock in sein Gitarrenspiel einfließen zu lassen. Sein Debut Album „Siúnta (2008) wurde international mit überragenden Kritiken bedacht, und Radiostationen im In- und Ausland spielen seine Musik. Seine Zusammenarbeit mit Reinhard Mey machte ihn zusätzlich populär und sein bei EMI erschienenes Soloalbum "Kommnick spielt Mey“ (2011) erhielt glänzende Rezessionen. 2012 wurde er – als erster und einziger Deutscher in der Geschichte – mit seiner Gitarre „All Ireland Champion“, und dies gleich doppelt: sowohl als Solist als auch als Begleiter. Auch sein drittes Album „redwood“ (2015) hat begeisterte Reaktionen europaweit hervorgerufen, darunter den so begehrten "Preis der deutschen Schallplattenkritik"! 2022 veröffentlichte er seine vierte Produktion „Stringed“ und wurde dafür erneut mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet. Seine zudem angenehme Bühnenausstrahlung und humorvolle Präsentation machen seine Konzerte zu einem besonderen Vergnügen. Zudem arbeitet er als Gitarren-, Bouzouki- und Whistledozent auf zahlreichen Workshops in der ganzen Republik und im europäischen Ausland. Karte im Vorverkauf kosten 13 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Karten im Vorverkauf gibt es bei eventim.de

20 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Künstlerin Hanne Krüger stellt mit Gastkünstlern im Schollbrockhaus aus

'Bäume und andere Wesen'

Das Schollbrockhaus im Strünkeder Park, hier wird die Ausstellung gezeigt.

„Wenn Hanne Krüger sich an die Staffelei begibt, explodieren die Farben. In dieser Ausstellung wachsen Bäume auf ihren Leinwänden, die zusammen einen ganzen Kunstwald bilden. Mit der Vernissage am Sonntag, 25. Februar 2024, um 11Uhr beginnt die Reise zu fantastischen Wesen in eine außergewöhnliche Szenerie“, heißt es in einer Mitteilung an die Redaktion. Gemeinsam mit weiteren Künstlern stellt sie bis Sonntag, 10. März 2024, im Schollbrockhaus aus. Weiter heißt es: „Zu sehen sind die magischen Pilze von Silke Wleklik, Wichtel, Feen und andere Tiere. Die Cartoons von Dietmar Zywek und Volker Hilbt geben einen anderen Blickwinkel auf die Bäume. Die Linolschnitte der jungen Künstlerin Melina Smutny schneiden einmal quer durch die Bäume und Rinde. Auch von Gisela Dietz ist ein Baum in diesem Kunstwald vertreten." Am Montag, 26. Februar 2024, lädt Hanne Krüger um 16 Uhr zu ihrer literarischen Ma(h)lzeit in die Ausstellung ein. Während der gesamten Ausstellung können die Besucher vor einer Waldkulisse in die grüne Welt eintauchen und Erinnerungsfotos machen. Hanne Krüger spendet den Erlös aus dem Verkauf ihrer gedruckten Kunstwerke wieder an den Verein Vielfalt e.V. Herne für die Palliativarbeit. Die Kunstschaffenden freuen sich auf nette Besucher.

seit 25. Februar

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Frühlingskirmes in Wanne und City-Kirmes in Herne laden ein

Start in das neue Rummeljahr steht bevor

Die Frühlingskirmes steigt in Wanne von Donnerstag, 29. Februar, bis Sonntag, 3. März 2024 - mit dabei ist auch wieder das Karussell "X-Factor".

Eine neue Runde, eine neue Abfahrt: Das neue Kirmesjahr in Herne startet. Den Auftakt zum Rummel macht die Wanner Frühlingskirmes in der dortigen Innenstadt von Donnerstag, 29. Februar, bis Sonntag, 3. März 2024. Eine Woche später, von Donnerstag, 7. März, bis Sonntag, 10. März 2024, folgt die neue Ausgabe der City-Kirmes in der Herner Innenstadt. Timo Lichte, Vorsitzender der Herner Schaustellervereinigung, hat dazu zusammen mit seinen Beschicker-Kollegen Wagen, Stände und Karussells aus dem Winterschlaf erweckt. „In Wanne ist es eine gemütliche Familienkirmes, bei der für jeden etwas dabei ist. Die passt sehr gut zur dortigen Innenstadt“, betont Lichte im Gespräch mit halloherne. So seien logischerweise nicht alle Stände mehrfach vertreten, dennoch habe man zum Beispiel mit dem Karussell „X-Factor“ eine rasante Schaukel im Angebot. Für die kulinarische Verpflegung sorgen die gewohnten Stände mit Bratwurst, Backfisch, Pommes, Crêpes und Co. Für Kinder soll es auch Vergnügungsstände wie das gewohnte Entenangeln oder Bälle werfen geben. In der Herner Innenstadt wird dagegen die Palette für Kirmes-Fans schon deutlich ausgeweitet: Vom City-Center bis runter zum Robert-Brauner-Platz warten rund 50 Beschicker auf Besucher und hoffen gleichzeitig auf gutes Wetter. „Ein Höhepunkt ist das Feuerwerk am Samstagabend, 9. März 2024, um 20 Uhr. Vom Dach des City-Centers fliegen die Raketen in die Luft“, kündigt Lichte an. Diese Tradition wollten die Schausteller auch beibehalten – unter anderem das Stadtmarketing Herne hatte vor allem aus Kostengründen bei manchen Veranstaltungen zuletzt auf Feuerwerk am Himmel verzichtet. Eine kleine Eröffnungsfeier am Donnerstag, 7. März 2024, findet gegen 17:30 Uhr mit Bürgermeister Kai Gera statt – auch wenn die Schausteller zuvor schon öffnen. Ein Umzug von vereinzelten Sportvereinen als auch die Teilnahme einer Blaskapelle läutet die zweite Kirmes innerhalb einer Woche ein. Öffnungszeiten in der Herner City gibt es wie im vergangenen Jahr nicht. „Wir bemühen uns, so viel es geht zu öffnen und orientieren uns grob an den Geschäften. Morgens um zehn Uhr wird es aber noch nicht so weit sein. Alles andere hängt vom Wetter und den Besucherströmen ab. Daher kann es sein, dass der ein oder andere abends keine Bratwurst mehr bekommt“, schildert Timo Lichte. Ein Lob verteilt er aber noch an die Stadt sowie an Polizei und Feuerwehr: Alle Absprachen, als auch der Aufbau, haben bislang reibungslos funktioniert. Nun fehlt nur noch passables Wetter - dann werden auch die Besucher nach Wanne und nach Herne kommen.

seit 7. März

Samstag, 9. März

Gartenabfallaktion beginnt am 9. März 2024

Der Frühling kann kommen

Gartenabfall-Aktion - ein Angebot der Entsorgung Herne.

Entsorgung Herne stellt im Frühjahr an drei Samstagen Großcontainer für Gartenabfälle an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet auf. Zwischen 8 und 12 Uhr haben Herner die Möglichkeit, kompostierbare Gartenabfälle wie Laub, Hecken- und Strauchschnitt, Stauden, Rasenschnitt und ähnliches kostenfrei abzugeben. Alle Anliefernden werden gebeten, Plastiksäcke und andere Verpackungen wieder mit zurück zu nehmen und den Anweisungen des Aufsichtspersonals zu folgen.

8 Uhr

Schulungen im März

Erste-Hilfe-Kurse des DRK

Das Deutsche Rote Kreuz Herne und Wanne-Eickel bietet im März einige interessante Schulungen in Erster Hilfe an.

Das Deutsche Rote Kreuz Herne und Wanne-Eickel bietet im März einige Schulungen in Erster Hilfe an. Innerhalb dieses Lehrgangsangebotes werden die Grundlagen der Ersten Hilfe vermittelt. Im Vordergrund stehen praktische Übungen, um im Notfall, Im Haushalt, in der Freizeit oder im Beruf richtig helfen zu können. Der EH-Lehrgang ist auch Voraussetzung für den Erwerb des Führerscheines aller Klassen. Kurstermine im März: Samstag, 9., Samstag, 16., Samstag, 23, jeweils von 9 bis ca. 16:30 Uhr im DRK-Haus am Berliner Platz in Herne-Mitte. Dieser Kursus richtet sich nicht nur an Eltern und Großeltern, sondern auch an jeden anderen, der mit Kindern zu tun hat. Hier wird an einem Vormittag auf die wichtigsten Inhalte zu Notfällen bei Kindern eingegangen: Kurstermin: Sonntag, 24. März 2024, 9 bis 12 Uhr im DRK-Haus am Berliner Platz in Herne-Mitte, Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen. Erste Hilfe ist beim Menschen ein großes Thema. Aber was, wenn das geliebte Haustier Hilfe benötigt. Was können Sie tun, wenn Ihr Hund mal akut erkrankt, sich verletzt oder sogar vergiftet. In diesem Kurs erhalten Sie Antworten Kurstermin: Sonntag, 17. März 2024, 10 bis 14 Uhr in der DRK-Geschäftsstelle, Harkortstr. 29 in Herne Wanne. Nähere Informationen sowie Anmeldung per mail unter ausbildung@drk-herne.de oder unter Tel 02325 – 969 1554

9 Uhr

Baby- und Kinderkleidung sowie Spielzeug

Flohmarkt im Treffpunkt Eickel

Der Treffpunkt Eickel an der Reichsstraße.

Die Verantwortlichen im Treffpunkt Eickel laden am Samstag, 9. März 2024, in der Zeit von 10 bis 14 Uhr zu einer weiteren Veranstaltung ein: Baby- und Kinderkleidung sowie Spielzeug sollen nun ihre Besitzer wechseln. Da Stöbern und Kaufen bekanntlich anstrengend ist, wird für alle – Käufer und Verkäufer – ein Kuchenbuffet mit Getränken aufgebaut. So kann es nach einer kleinen Pause frisch gestärkt weitergehen.

10 Uhr

'Meins, deins – wer hat hier welches Problem?'

Hilfe für Angehörige suchtkranker Menschen

Das Team der Suchtberatung des Diakonischen Werkes Castrop-Rauxel: Cornelia Friedrich (links) und Gabriela Walli.

Auf jeden suchtkranken Menschen entfallen bis zu fünf Angehörige, die unter der Suchterkrankung des Familienmitglieds, Partners oder Freundes leiden. Diese spannungsreiche Situation ist häufig so belastend, dass die Angehörigen selbst krank werden. Deshalb lädt die Suchtberatung des Diakonischen Werkes Castrop-Rauxel am Samstag, 9. März 2024, zu dem Workshop „Meins, deins – wer hat hier welches Problem?" ein. Er richtet sich an erwachsene Angehörige von Suchtkranken. Thematisiert werden Fragen wie Abhängigkeit, Co-Abhängigkeit und Abgrenzungsfähigkeit. Entspannungsübungen und kreative Angebote runden den Tag ab. Mit dem Workshop startet die Suchtberatung des Diakonischen Werkes Castrop-Rauxel ins Jahr 2024. Die vergangenen Monate waren geprägt durch die Sorge um den Erhalt des Beratungsangebotes. Die angedachte Schließung ist jedoch vom Tisch, die Beratungsstelle kann ihre wichtige Arbeit fortsetzen. „In dieser schwierigen Zeit haben wir Unterstützung und Beistand von unterschiedlichsten Stellen erhalten. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken", sagen die Beraterinnen Cornelia Friedrich und Gabriele Walli. Ihnen zur Seite standen u.a. das Netzwerk Sucht, die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft, das Evangelische Krankenhaus Castrop-Rauxel, Ärzte und Mitarbeitende aus anderen Fachbereichen sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger. „Diese Solidarität zu erfahren war großartig!" Eine Anmeldung zur Teilnahme sollte bis zum 4. März 2024 unter Tel 02325 / 921 3310 stattfinden. Der Kostenbeitrag pro Person: 15 Euro.

10 Uhr

Künstlerin Mira Sasse stellt ihre Werke aus

Ausstellung 'modular distancing' im Alten Wartesaal

Künstlerin Mira Sasse zeigt im Alten Wartesaal Werke in ihrer Ausstellung "modular distancing".

Die Künstlerin Mira Sasse stellt von Freitag, 23. Februar, bis Sonntag, 24. März 2024, ihre Werke im Alten Wartesaal im Bahnhof Herne aus. Die Ausstellung trägt den Titel „modular distancing“ und umfasst sowohl eine gleichnamige Werkreihe aus dem Jahr 2021 als auch eine neue Installation, die speziell für den Ausstellungsort entwickelt wurde. Mira Sasses Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Formen, Spuren und Leerstellen aus, die oft auf etwas verweisen, was nicht mehr sichtbar oder vorhanden ist. Mit verschiedenen Techniken und Materialien verwandelt sie alltägliche Gegenstände und Fundstücke in eigenwillige Objekte, Skulpturen und Installationen, die den Betrachter dazu anregen, die Auslassungen zu erkennen und neu zu interpretieren. Die neue Installation im Alten Wartesaal besteht aus einer Reihe von Grafiken, die auf unterschiedliche Weise mit der Stadt Herne in Verbindung stehen. Einige basieren auf gefundenen Formen, andere auf verworfenen Entwürfen oder auf dem Wappentier der Stadt, dem Pferd. Die Grafiken sind modular angeordnet und können je nach Perspektive und Abstand des Betrachters variieren. Mira Sasse wurde 1988 im Sauerland geboren und studierte bis 2021 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Stefan Kürten und Peter Piller. Sie lebt und arbeitet in Wuppertal. Die Vernissage findet am Freitag, 23. Februar 2024, um 19 Uhr statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

14 Uhr

Neue Termine der Schlossakademie

Seminare zu Caspar David Friedrich

Das Schloss Strünkede.

Informativ, unterhaltsam und anregend präsentiert sich an festgelegten Samstagnachmittagen die Schlossakademie im Schloss Strünkede. In bunten Seminarreihen stellt die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Poppe dabei ausgewählte Bilder aus unterschiedlichen Epochen zu beliebten Themen vor. Die Teilnehmenden betrachten und besprechen die Werke in geselliger Runde. Am Samstag, 20. Januar 2024, 14:30 bis 17 Uhr geht es in der Seminarreihe „Zum 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich“ um den großen Romantiker, sein vielschichtiges Leben und Werk. Caspar David Friedrich auf Rügen, am Samstag, 10. Februar 2024. Caspar David Friedrich und die Frauen, am Samstag, 9. März 2024. Die Seminare beginnen jeweils um 14:30 Uhr und enden um 17 Uhr im Schloss Strünkede, Karl-Brandt-Weg 5. Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander einzeln besucht werden. Kunsthistorische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet pro Person zehn Euro, für die Mitglieder des Museumsfördervereins kostet sie fünf Euro. Anmeldung sind erforderlich unter Telefon 02323 / 16 - 26 11 oder per E-Mail.

14:30 Uhr

Klasse 8b bringt die Märchenkomödie auf die Bühne

Hiberniaschule zeigt 'Der nackte König'

Schüler der Klasse 8b der Hiberniaschule zeigen die Märchenkomödie "Der nackte König".

Die Klasse 8b der Hiberniaschule Herne bringt die bissige Märchenkomödie „Der nackte König“ von Jewgeni Schwarz auf die Bühne. Kleine und große Zuschauer erwartet ein unterhaltsames Stück mit viel Humor, eigenwilligen Charakteren und einer märchenhaften Handlung, heißt es in einer Ankündigung. Ferner schreibt die Schule: Es war einmal in einem fernen Land eine hübsche, junge Prinzessin namens Henriette. Eines Tages verliebt sie sich in den Schweinehirten Heinrich. Ihr Vater aber ist empört! Zur Strafe soll sie den Nachbarkönig heiraten – einen ausgemachten Dummkopf. Die strengste Gouvernante der Welt und ein wild gewordener Kammerherr sollen auf sie aufpassen. Henriette aber will unbedingt mit Heinrich glücklich werden und Heinrich mit Henriette. Zum Glück gibt es Christian – Heinrichs besten Freund. Er schmiedet einen Plan, um den beiden Verliebten zu ihrem Glück zu verhelfen. Sie reisen der Prinzessin hinterher und treten als Weber in des eitlen Nachbarkönigs Dienste… Ob Christians Plan aufgeht?!? Zum Schauspielprojekt an der Hiberniaschule gehören auch die Gestaltung des Bühnenbilds, der Plakate und des Programmhefts. Hier arbeiten Elternschaft und die Schüler zusammen, um die Grundlage zu schaffen, auf der die schauspielerischen Leistungen gezeigt werden können. Die Schauspiele sind deshalb nicht nur Teil des Lehrplans der Waldorfschulen, sie sind an der Hiberniaschule auch Teil der Beruflichen Grundbildung. Die öffentlichen Aufführungen finden am Freitag, 8. März um 19 Uhr und Samstag, 9. März 2024 um 16 Uhr in der Sporthalle der Hiberniaschule statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Um Spenden wird gebeten.

16 Uhr

In der Fastenzeit

Komplet – Nachtgebete

Nachtgebete in der Fastenzeit.

Jeden Samstag findet während der Fastenzeit nach der Abendmesse um 18:30 Uhr ein Nachtgebet in der St. Laurentius Kirche in Wanne-Nord, Hauptstraße 317, statt. Die Leitung obliegt Bernd Sägebarth-Backwinkel.

18:30 Uhr

Doppelabend in Gelsenkirchen

Russische Märchenopern

„Iolanta“ am MiR: König René (Luciano Batinić) bedroht den Arzt Ibn-Hakia (Benedict Nelson), der sich um Iolanta (Heejin Kim) bemüht, rechts deren Amme Martha (Almuth Herbst).

Mit dem 1892 in Sankt Petersburg uraufgeführten Einakter „Iolanta“ von Peter I. Tschaikowsky und der 1914 in Paris uraufgeführten Adaption des Kunstmärchens „Des Kaisers Nachtigall“ von Hans Christian Andersen, „Le Rossignol“ von Igor Strawinsky, zeigt das Gelsenkirchener Musiktheater im Revier unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann zwei meisterliche, aber selten gespielte lyrische Kurzopern russischer Komponisten in einer Kombination mit nicht nur thematischen Bezügen, die so wohl noch nie zu erleben war. Iolanta, die Titelfigur der lyrischen Oper Tschaikowskis, hat es wirklich gegeben. Die Herzogin von Lothringen und Tochter von König René, die 1445 ihren Vetter Friedrich II. von Vaudémont heiratete, diente dem dänischen Schriftsteller Henrik Herz als Vorlage für sein Versdrama „Kong Renés Datter“ von 1845, das bereits zwei Jahre später in deutscher Übersetzung vorlag. Modest Tschaikowskis hat die Geschichte von der blinden Prinzessin für seinen älteren Bruder adaptiert. Im von martialisch gekleideten Schwerbewaffneten (Kostüme: Hedi Mohr) bewachten kreisrunden Biotop der Bühnenbildnerin Julia Schnittger ruht Iolanta (herausragend: die südkoreanische Sopranistin Hee Jin Kim, ehemaliges Mitglied des Opernstudios NRW). Robert von Burgund (neu am MiR: der Bariton Simon Stricker ergänzt das stimmgewaltige Männerensemble) verirrt sich in Begleitung des Ritters Gottfried Vaudémont (Khanysio Gwenxane) in die verbotene Zone. Während Ersterer gekommen ist, um seine vor langer Zeit von den Familien vereinbarte Verlobung mit Iolanta zu lösen, weil er eine andere liebt, ist Letzterer sogleich von der schlafenden Prinzessin eingenommen. Was bald auf Gegenseitigkeit beruht und Iolanta Mut macht, mit Hilfe des maurischen Arztes Ibn-Hakia (der großartige britische Bariton Benedict Nelson als Gast) sehen zu lernen. Ihr Vater, König René (Philipp Kranjc), hat seine Tochter von der Außenwelt abgeschottet, weil er um ihre Zukunft, vor allem aber die des eigenen Reiches fürchtet. Schweren Herzens stimmt er einer Augenoperation zu. Erst als diese erfolgreich verläuft, löst René die Verlobung und stimmt der Verbindung Iolantas mit Gottfried zu. Diesen versöhnlichen Schluss hat Regisseurin Tanyel Sahika Bakir zu klattrig gefunden: bei ihr stehen sich nach achtzig Minuten René und Gottfried mit gezogenen Waffen gegenüber. Und es ist an der erstmals die Welt mit eigenen Augen sehenden Frau Iolanta, die machohaften Kampfhähne zu befrieden. Ob ihr das gelingt, bleibt freilich offen. MiR-Regieassistentin Kristina Franz verknüpft mit Alfia Kamalova, Iolantas Dienerin Brigitta, die zu Beginn der lyrischen Erzählung „Le Rossignol“ verloren im leeren Bühnen-Halbrund mit sich selbst Schach spielt, beide Teile des mit Pause knapp zweieinhalbstündigen Doppelabends. Wie in einem surrealen Traum taucht ein sehr britisch kostümierter Adam Temple-Smith aus dem Bühnenorkus auf, um sogleich seine Angel in besagtes Loch auszuwerfen. Als „Fischer“ begleitet er Brigitta, die bald zur Köchin am Hof des chinesischen Kaisers (Urban Malmberg) mutiert, durch die märchenhafte Geschichte. In der Brigitta den Kammerherrn (Philip Kranjc) und den Bonzen (der Bass Oliver Aigner aus dem Chor) zur Nachtigall führt, einem von der ausdrucksstarken belgischen Koloratur-Sopranistin Lisa Mostin als Gast verkörpertem zauseligen Wesen mit mächtiger Mähne: Sie soll den knallbunt ausgestatteten Festabend des Kaisers mit ihrem Gesang krönen. Doch der neigt seine Gunst alsbald einer künstlichen Nachtigall zu, welche ihm von japanischen Gesandten überbracht worden ist. Erst als der Kaiser im Sterben liegt, besinnt er sich des lebendigen Singvogels. Doch der Tod (Almuth Herbst), szenisch dargestellt von drei Puppenspielern (Gloria Iberl-Thieme, Daniel Jeroma und Maximilian Teschemacher), wird am Ende übermächtig. Auch bei der Uraufführung des sehr kurzen, in Gelsenkirchen trotz erheblicher szenischer Zutaten kaum 45-minütigen Auftragswerkes in der Opéra National de Paris soll bereits Figurentheater eingebunden gewesen sein. Am Kennedyplatz wird nun in die hinzugefügte Rahmengeschichte des Dreiakters, Brigittas (Alp-) Traum, durch eine ständig wachsende Figur (Puppenbau: Jonathan Gentilhomme) ein Roter Faden eingezogen: Der Tod wird schließlich übermächtig. Kongenialer Abschluss eines hochinteressanten, musikalisch sehr divergierenden Raritäten-Abends. Karten unter musiktheater-im-revier.de, an der Theaterkasse am Kennedyplatz Gelsenkirchen (Montag und Samstag von 10 bis 14 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 18.30 Uhr oder unter Tel. 0209 – 40 97 200.

19 Uhr

Louise Bertins 'Fausto' in Essen

Vergebliche Jagd nach ewiger Jugend

Anbahnung im Schatten eines Baumes: Fausto (Mirko Roschkowski), der eigentlich überflüssige Einflüsterer Mefistofele (Almas Svilpa) und die gar nicht abgeneigte Margarita (Jessica Muirhead, ab der zweiten Vorstellung).

Als ein nicht nur musikalisch wahres Feuerwerk entpuppt sich eine Ausgrabung als Deutsche Erstaufführung, die jetzt im Essener Aalto-Musiktheater völlig zu Recht stehend gefeiert worden ist und das Zeug zu einem neuen Repertoire-Renner auch an anderen großen Häusern hat: Louise Bertins „Fausto“. Die musikalische Leitung der ersten szenischen Produktion seit der Uraufführung vor 193 Jahren obliegt Andreas Spering, dem Chefdirigenten der Brandenburger Symphoniker, der als einer der führenden Spezialisten für historisch informierte Aufführungspraxis in Deutschland gilt. Inszeniert hat Tatjana Gürbaca, die am Premierenabend auch auf der Bühne glänzte. Als sich nach der zwar langen, aber facettenreichen, die Spannung und Vorfreude auf die folgenden gut zwei Stunden befeuernden Ouvertüre der Vorhang hebt, befinden wir uns in einer Klinik. Marc Weegers aseptisch weißer Bühne fehlt nur noch ein Braunscher Schneewittchensarg: Tatjana Gürbaca und Dramaturgin Patricia Knebel verlegen die Gretchen-Tragödie aus „Faust I“ in die 1950er Jahre vor Einführung der Anti-Baby-Pille, die am 18. August 1960 in den USA herauskam und ein Jahr später auch in Deutschland erhältlich war. Gerade hat Dottore Heinrich Fausto (Mirko Roschkowski als Gast) einer Leiche innere Organe entnommen, und das im weißen Hemd mit Krawatte (Kostüme: Silke Willrett), als er „mit einem Schluck den großen Schritt“ machen will, ermüdet vom Beruf und seinem sinnentleerten Leben. Doch christliche Musik und Chorgesang „bremsen seine Hand und rühren sein Herz“. Mit der lebensfroh-koketten Margarita, die ihn darum bittet, ihre Freundin Catarina (Nataliia Kukhar) zu behandeln, tritt eine junge Frau in sein Leben, die alle trüben Gedanken verscheucht. Fausto ruft Satan herbei: Mit Mefistofeles Hilfe (ein wahres Springteufelchen: Bass-Bariton Almas Svilpa) will Fausto wieder zum jungen Mann werden… „Fausto“, die Opera semiseria in vier Akten, war die erste Vertonung von Goethes Tragödie aus dem Jahr 1808 für die französische Opernbühne. Sie stammt aus der Feder der erst 26-jährigen Louise Bertin, einer jungen, durch eine Polioerkrankung querschnittsgelähmten Komponistin, die am 15. Januar 1805 in Les Roches bei Paris in eine wohlhabende, intellektuelle Familie geboren wurde und am 26. April 1877 im Alter von 72 Jahren in Paris starb. Da sie, als Frau, am Pariser Konservatorium nur einführende Kurse belegen durfte, nahm Louise Bertin in den Kompositionsfächern Privatunterricht beim renommierten Komponisten Anton Reicha. Die Uraufführung ihrer „halbernsten“ Oper „Fausto“ erfolgte am 7. März 1831 im Pariser Théâtre-Italien in Anwesenheit der Mitglieder der Königsfamilie. Bis Spielzeitende kamen aber nur zwei weitere Aufführungen hinzu. Danach verschwand „Fausto“ von der Bildfläche. Das verlorengeglaubtes Notenmaterial wurde erst vor wenigen Jahren in der Bibliothèque nationale de France in Paris wiederentdeckt. Die elektrisierende Essener Produktion ist die erste szenische Aufführung seit 1831, gesungen wird die Tenor-Fassung der Uraufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Krankheitsbedingt konnte die Sopranistin Jessica Muirhead aus dem Aalto-Ensemble die Partie der Margarita am Premierenabend vom Samstag (27.1.2024) nicht singen. Für sie sprang die in Israel geborene und in Aachen aufgewachsene Netta Or ein – am Bühnenrand. Szenisch schlüpfte dagegen Tatjana Gürbaca in die Rolle – und hatte sich den Sonderapplaus redlich verdient! Die Regisseurin mit Hang zu drastisch-bacchantischen Szenen fand den Gedanken der weiblichen Perspektive auf den Stoff schon deshalb spannend, weil die Theatergeschichte vor allem „Faust“-Versionen männlicher Komponisten wie Hector Berlioz, Charles Gounod oder Arrigo Boito kennt. Anders als in Goethes Drama lernen sich Margarethe und Faust bei Louise Bertin direkt zu Beginn kennen und finden gegenseitig Gefallen aneinander, noch bevor magische Kräfte walten, die Faust selbst herbeibeschwört. Tatjana Gürbaca: „Bei Bertin geben die Menschen selbst den Impuls für das eigene Unglück.“ Die weiteren Aufführungen im Aalto Musiktheater Essen: Karten unter www.theater-essen.de oder über die Hotline Tel. 0201 – 81 22 200.

19 Uhr

Zwei neue Veranstaltungen zum Feiern im Shamrock-Eye

Blaulicht-Party und Mexo-Ü30-Party

Präsentieren die neue Veranstaltungsreihe mit der "Blaulichtparty" und der Mexo-Ü30-Party im Shamrock Eye: (v.li.) Thomas Lakomy, Christopher Bartz, Holger Bartz und Markus Lakomy.

Im Herner Shamrock-Eye, gelegen im Shamrockpark (Adresse Shamrockring 1), darf bald wieder ordentlich abgezappelt werden. Die Firma MMT Veranstaltungstechnik mit den beiden Brüdern Thomas und Markus Lakomy sowie die Firma Bartz Catering mit Vater und Sohn, Holger und Christopher Bartz, bringen zwei neue Partys an den Start. Am Samstag, 9. März 2024, gibt es eine Neuauflage der bei Polizei, Feuerwehr und Krankenhauspersonal beliebten „Blaulichtparty“ – andere Gäste sind hier aber auch zu eingeladen. Hier kann man so sicher wie nirgendwo an dem Abend in Herne, zu den besten Partyhits und Charts abtanzen. An den Turntables steht kein geringerer als DJ Bademeister, ehemals einer der Resident DJ‘s des bekannten Bochumer Tarm-Centers. Tickets kosten hierfür zwölf Euro im Vorverkauf und 15 Euro an der Abendkasse. Der Eintritt ist ab 18 Jahren. Eine Woche später lädt die nächste Veranstaltung zum Feiern ein: Die Mexo-Ü30-Party. „Hier ist das Motto: Alte und neue Freunde treffen und auch außerhalb der Kirmes, eine echte Mexocanerin, ein echter Mexocaner werden“, heißt es von den Veranstaltern. Natürlich haben die Macher der Mexo-Bar auch eine kleine Auswahl an Cocktails am Start und el Chumbo, der beliebte Kaktusfeigenlikör, ist natürlich auch mit von der Partie. Präsentiert werden hier die Partyhits und Charts vom Mexo DJ-Team, u.a. mit dabei DJ Pablo, dem bekannten DJ der MEXO-Bar der Cranger Kirmes. Highlights des Abends sind zwei kleine Live-Showacts der ehemaligen Kirmeskönigin und Schlagersängerin Angelique und des italienischen Duos „Fresh and Fun“. Der Eintritt kostet zehn Euro im Vorverkauf und zwölf Euro an der Abendkasse. Tickets gibt es jeweils unter Tel 02325 9569 112 oder unter www.eventfrog.de. Die Veranstalter betonen, dass sie zusammen etwas Neues in Herne auf die Beine stellen wollen. Holger und Christopher Bartz betreiben seit Anfang 2019 die Location Shamrock Eye, samt Mulvany Villa, dem ehemaligen Casino der Ruhrkohle AG mitten im Shamrockpark. Thomas und Markus Lakomy sind vielen Kirmesfans als Chefs der populären „Mexo-Bar“ auf der Crange-Kirmes bekannt. Außerhalb der Kirmes sind sie zudem Dienstleister in der Veranstaltungstechnik und betreuen vorwiegend Firmenevents und mehrere große Einkaufszentren bei Bedarf mit Ton-, Licht- und Videotechnik. „Schnell kamen die vier auf die Idee, etwas Gemeinsames auf den Weg zu bringen und entwickelten das Konzept der Veranstaltungsreihe mit den verschiedensten Themen“, heißt es in der Mitteilung.

20 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Künstlerin Hanne Krüger stellt mit Gastkünstlern im Schollbrockhaus aus

'Bäume und andere Wesen'

Das Schollbrockhaus im Strünkeder Park, hier wird die Ausstellung gezeigt.

„Wenn Hanne Krüger sich an die Staffelei begibt, explodieren die Farben. In dieser Ausstellung wachsen Bäume auf ihren Leinwänden, die zusammen einen ganzen Kunstwald bilden. Mit der Vernissage am Sonntag, 25. Februar 2024, um 11Uhr beginnt die Reise zu fantastischen Wesen in eine außergewöhnliche Szenerie“, heißt es in einer Mitteilung an die Redaktion. Gemeinsam mit weiteren Künstlern stellt sie bis Sonntag, 10. März 2024, im Schollbrockhaus aus. Weiter heißt es: „Zu sehen sind die magischen Pilze von Silke Wleklik, Wichtel, Feen und andere Tiere. Die Cartoons von Dietmar Zywek und Volker Hilbt geben einen anderen Blickwinkel auf die Bäume. Die Linolschnitte der jungen Künstlerin Melina Smutny schneiden einmal quer durch die Bäume und Rinde. Auch von Gisela Dietz ist ein Baum in diesem Kunstwald vertreten." Am Montag, 26. Februar 2024, lädt Hanne Krüger um 16 Uhr zu ihrer literarischen Ma(h)lzeit in die Ausstellung ein. Während der gesamten Ausstellung können die Besucher vor einer Waldkulisse in die grüne Welt eintauchen und Erinnerungsfotos machen. Hanne Krüger spendet den Erlös aus dem Verkauf ihrer gedruckten Kunstwerke wieder an den Verein Vielfalt e.V. Herne für die Palliativarbeit. Die Kunstschaffenden freuen sich auf nette Besucher.

seit 25. Februar

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Frühlingskirmes in Wanne und City-Kirmes in Herne laden ein

Start in das neue Rummeljahr steht bevor

Die Frühlingskirmes steigt in Wanne von Donnerstag, 29. Februar, bis Sonntag, 3. März 2024 - mit dabei ist auch wieder das Karussell "X-Factor".

Eine neue Runde, eine neue Abfahrt: Das neue Kirmesjahr in Herne startet. Den Auftakt zum Rummel macht die Wanner Frühlingskirmes in der dortigen Innenstadt von Donnerstag, 29. Februar, bis Sonntag, 3. März 2024. Eine Woche später, von Donnerstag, 7. März, bis Sonntag, 10. März 2024, folgt die neue Ausgabe der City-Kirmes in der Herner Innenstadt. Timo Lichte, Vorsitzender der Herner Schaustellervereinigung, hat dazu zusammen mit seinen Beschicker-Kollegen Wagen, Stände und Karussells aus dem Winterschlaf erweckt. „In Wanne ist es eine gemütliche Familienkirmes, bei der für jeden etwas dabei ist. Die passt sehr gut zur dortigen Innenstadt“, betont Lichte im Gespräch mit halloherne. So seien logischerweise nicht alle Stände mehrfach vertreten, dennoch habe man zum Beispiel mit dem Karussell „X-Factor“ eine rasante Schaukel im Angebot. Für die kulinarische Verpflegung sorgen die gewohnten Stände mit Bratwurst, Backfisch, Pommes, Crêpes und Co. Für Kinder soll es auch Vergnügungsstände wie das gewohnte Entenangeln oder Bälle werfen geben. In der Herner Innenstadt wird dagegen die Palette für Kirmes-Fans schon deutlich ausgeweitet: Vom City-Center bis runter zum Robert-Brauner-Platz warten rund 50 Beschicker auf Besucher und hoffen gleichzeitig auf gutes Wetter. „Ein Höhepunkt ist das Feuerwerk am Samstagabend, 9. März 2024, um 20 Uhr. Vom Dach des City-Centers fliegen die Raketen in die Luft“, kündigt Lichte an. Diese Tradition wollten die Schausteller auch beibehalten – unter anderem das Stadtmarketing Herne hatte vor allem aus Kostengründen bei manchen Veranstaltungen zuletzt auf Feuerwerk am Himmel verzichtet. Eine kleine Eröffnungsfeier am Donnerstag, 7. März 2024, findet gegen 17:30 Uhr mit Bürgermeister Kai Gera statt – auch wenn die Schausteller zuvor schon öffnen. Ein Umzug von vereinzelten Sportvereinen als auch die Teilnahme einer Blaskapelle läutet die zweite Kirmes innerhalb einer Woche ein. Öffnungszeiten in der Herner City gibt es wie im vergangenen Jahr nicht. „Wir bemühen uns, so viel es geht zu öffnen und orientieren uns grob an den Geschäften. Morgens um zehn Uhr wird es aber noch nicht so weit sein. Alles andere hängt vom Wetter und den Besucherströmen ab. Daher kann es sein, dass der ein oder andere abends keine Bratwurst mehr bekommt“, schildert Timo Lichte. Ein Lob verteilt er aber noch an die Stadt sowie an Polizei und Feuerwehr: Alle Absprachen, als auch der Aufbau, haben bislang reibungslos funktioniert. Nun fehlt nur noch passables Wetter - dann werden auch die Besucher nach Wanne und nach Herne kommen.

seit 7. März

Sonntag, 10. März

Der März im LWL-Römermuseum

'Wir ziehen vom Leder...'

LWL-Römermuseum in Haltern.

Haltern (lwl). Das LWL-Römermuseum in Haltern hält im März ein Programm für große und kleine Besucher bereit. Am Familiensonntag, 17. März 2024, heißt es "Wir ziehen vom Leder ...“, wenn mit einem römischen Handwerker Leder bearbeitet werden kann. Asterix und Obelix warten in den Osterferien, Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. März 2024, darauf, mit den Kindern auf Entdeckungsreise zu gehen und sich vielleicht im selbst gezeichneten „Römer-Comic“ wiederzufinden. Darüber hinaus dürfen sich die Gäste an allen Sonntagen auf altersgerechte Führungen freuen. Am Sonntag, 10. März 2024, um 11 Uhr machen Familien mit Kindern ab acht Jahren bei der Führung „Da stimmt was nicht!“ eine Tour durch das LWL-Römermuseum. Dabei erforschen und entschlüsseln sie gemeinsam die lateinische Schrift. Haben sich hier auch Fälschungen eingeschlichen? Um 14 Uhr begeben sich Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren mit der Ärztin Julia Sabina Medica auf einen Rundgang in „römischer“ Begleitung. Als eine der wenigen praktizierenden Ärztinnen der Antike hat sie ihr chirurgisches Besteck und heilende Duftöle im Gepäck. Gerne berichtet sie über die medizinische Arbeit ihrer männlichen Kollegen in der Legion. Mit einem römischen Sutor, einem Handwerker, der sich auf Lederarbeiten spezialisiert hat, können Kinder und Erwachsene sich am Familiensonntag, 17. März 2024, ihre eigenen Lederanhänger prägen. Dafür fallen Materialkosten von drei Euro an. Im Museumskino wird die Edutainment-Reihe „Rom in Westfalen“ gezeigt. Um 11 Uhr beginnt für Familien mit Kindern ab zehn Jahren die Führung „Alltagsleben römischer Legionäre". Im Fokus stehen hier Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Legionäre in ihren Lagern an der Lippe. Um 14 Uhr erfahren Familien mit Kindern ab zehn Jahren bei der Führung "Handwerker der Legion“ mehr über Metall-, Holz-, Leder- und Bauhandwerk, Medizin und Töpferei. Dabei lösen die Teilnehmenden gemeinsam kleine praktische Aufgaben. Am Sonntag, 24. März 2024, stellt die Führung „Mit Asterix durchs Römerlager Haltern“ für Familien mit Kindern ab neun Jahren die reale Welt der Römer der Comic-Antike gegenüber. Dabei zeigt sie, dass beide oft nicht so weit auseinanderliegen. Viele der römischen Utensilien, die in den Asterix-Geschichten dargestellt sind, finden im LWL-Römermuseum ihre Entsprechung in den ausgestellten archäologischen Originalen. Um 14 Uhr nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren „Verschiedene Kulturen - Gemeinsame Grenzen“ in den Blick. Der Rhein trennte vor 2.000 Jahren Römer und Germanen: links das Römische Reich, rechts das Gebiet der Germanen. Die Brukterer waren heimisch an der Lippe, doch auch die Römer markierten dort mit Militärstützpunkten ihren Besitzanspruch. Die Führung geht auf beide Sichtweisen ein. Was war die Motivation der Römer für ihre Feldzüge? Wie waren sie fern der Heimat organisiert? Wie verhielten sich die Germanen? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Kulturen gab es? In der ersten Ferienwoche, Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. März 2024, bietet das LWL-Römermuseum jeweils von 9:30 bis 12 Uhr eine Osterferienaktion für Kinder von acht bis zwölf Jahren an. Alle machen mit Asterix und Obelix eine Entdeckungstour durch das LWL-Museum und über die Römerbaustelle Aliso. Was ist echt und was nicht in den berühmten Asterix-Comic? Die Kinder schlüpfen in römische Gewandung und werden selbst Teil der Geschichte. Sie können zusammen mit der Halterner Illustratorin Katharina Potratz ihren eigenen Römer-Comic erfinden und selbst zeichnen. Für diese Aktion fallen Kosten in Höhe von sieben Euro an. Eine Anmeldung ist erforderlich. Ostersonntag, 31. März 2024, um 11 Uhr dreht sich bei der Überraschungsführung „Auf dem Holzweg!“ alles um das Thema Holz. Auf der Römerbaustelle Aliso entscheiden die Teilnehmenden und der Zufall, wo es langgeht. Um 14 Uhr erfahren Familien mit Kindern ab acht Jahren anhand praktischer Module mehr über römische Handwerks- und Vermessungstechniken - "Vor Ort in Aliso". Auf der Römerbaustelle befindet sich die originalgetreue Rekonstruktion des ehemaligen Westtores des Hauptlagers von Haltern samt zugehörigem Wachhaus. Auf welcher archäologischen Grundlage können solche Rekonstruktionen entstehen und mit welchen Bautechniken wurden sie vor 2.000 Jahren aus dem Boden gestampft? Für alle Veranstaltungen gilt: Zu zahlen ist der Museumseintritt, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind kostenfrei, öffentliche Führungen sind inbegriffen. Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen im Internet unter: https://www.lwl-roemermuseum-haltern.de.

11 Uhr

St. Marien Baukau

Kreuze-Schmieden für Kinder

Achtung Kinder aufgepasst: Kreuze werden in Marien Baukau geschmiedet.

Kinder ab 9 Jahren haben am Sonntag, 10. März 2024, nach dem Gottesdienst die Möglichkeit ihr eigenes Kreuz zu schmieden. Dieses Angebot der KjG St. Marien Herne-Baukau fand schon einmal im letzten Jahr statt und war ein großer Erfolg. Darum nun die Neuauflage: Der Beitrag beträgt 15 Euro, für KjG-Mitglieder 5 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Lukas.Steden@st-dionysius-herne.de

11 Uhr

Skulpturen und Bilder von Bodo Bender

Vernissage 'Schritte' – G DATA Campus

Malerei von Bodo Bender.

Bochum. Der junge Herner Künstler Bodo Bender präsentiert erstmals in einer eigenen Ausstellung – „Schritte“ – seine Skulpturen und Bilder. Veranstaltungsort ist der alte Saalbau auf dem Firmengelände der G DATA CyberDefense AG an der Königsallee. Die Vernissage fand am Sonntag (18.2.2024) statt. Die Kunstwerke des 2000 geborenen Künstlers werden in der Ausstellung „Schritte“ zum ersten Mal gezeigt. Die Begrüßung und anschließende Einführung erfolgte durch Kunsthistoriker Dr. Falko Herlemann. Der Künstler, der bei der Vernissage auch vor Ort war, zeigt circa 30 Werke – Malerei auch Skulpturen aus Baumwurzeln. Mit der Ausstellung geht der junge Künstler nicht nur einen ersten Schritt in die Künstlerwelt, sondern thematisiert auf beeindruckende Weise seinen bisherigen Lebensweg. „Nach der gelungenen Premiere im Oktober letzten Jahres freuen wir uns dieses Mal mit Bodo Bender einen jungen Künstler in unserem Saalbau präsentieren zu können, der einen ganz besonderen Blick auch auf die alltäglichen Dinge hat“, sagt Jessika Lüning, Leiterin Eventkoordination bei der G DATA CyberDefense AG. „Es ist schön, diesen geschichtsträchtigen Ort als Kultur- und Begegnungsraum wiederzubeleben. In den 1920er-Jahren fanden in dem Veranstaltungssaal Kulturveranstaltungen des Konsumvereins Wohlfahrt statt, sieben Jahrzehnte später probten die Bochumer Symphoniker hier.“ Parkplätze sind auf dem Gelände vorhanden. An folgenden Terminen kann die Ausstellung besichtigt werden und der Künstler ist selbst vor Ort: 25. Februar 2024, 3. März 2024, 10. März 2024 und 17. März 2024 – jeweils von 11 bis 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

11 Uhr

vhs Herne lädt ein

Rund um die Welt mit dem Filmforum

Die Filmwelt am Berliner Platz in Herne.

Eine österreichische Dichterin, ein pakistanischer Nachtclubtänzer und ein nordenglischer Gastwirt - das sind nur drei der Hauptfiguren, die im neuen Programm des Filmforums der vhs Herne zu sehen sein werden. Die Filmreihe, die immer sonntags, montags und mittwochs in der Filmwelt Herne präsentiert wird, unternimmt wieder eine facettenreiche Reise durch die Welt des internationalen Kinos. Die Filme werden sonntags um 12:30 Uhr, montags 20:15 Uhr und mittwochs 17:30 Uhr gezeigt. Den Anfang des Quartalprogramms 2024 macht am 21. Januar der japanische Film „Plan 75“, der am Sonntag, Montag und Mittwoch, 21., 22. und 24. Januar 2024 gezeigt wird. Der Film handelt von einer provokativen Zukunftsvision über staatlich geförderte Sterbehilfe. In den folgenden Woche wird dann die Bestseller-Verfilmung „Ein ganzes Leben“ gezeigt. Der Film läuft am Sonntag, Montag und Mittwoch, 28 29. und 31. Janaur 2024. Danach folgt der irische Oscarkandidat „The Quiet Girl“. Er wird am Sonntag, Montag und Mittwoch, 4., 5. und 7. Februar 2024, gezeigt. Als Beitrag zur Frauenwoche laufen im März das Biopic „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“, der am Sonntag, Montag und Mittwoch, 10.,11. und 13. März 2024, vorgeführt wird und der in Pakistan teilweise verbotene Film „Joyland“. Dieser Film läuft ebenfalls Sonntag, Montag und Mittwoch, 17., 18. und 20. März 2024. Das Programm für das 2. Quartal des Filmforums (April bis Juni 2024) erscheint im April. Mehr über die Filme und Termine erfahren Sie unter: www.vhs-herne.de oder www.filmwelt-herne.de. Abspielort ist wie gewohnt die Filmwelt Herne, Berliner Platz 7-9. Teilweise werden die Filme auch im Relax-Kino gezeigt. So bequem!

12:30 Uhr

Nur für Frauen – von Männern vorbereitet

Internationaler Weltfrauentag

Schmücken und Snacks – alles liegt heute in Männerhand.

Weltweit wird am 8. März der Internationale Weltfrauentag gefeiert. Dazu lädt die Islamische Gemeinschaft Röhlinghausen, am Sonntag, 10. März 2024, alle Frauen zu einem gemütlichen Nachmittag einladen ein. Zwischen 13 und 15 Uhr erwartet euch ein von den Männern der Gemeinde dekorierter Raum. Auch Getränke und Snacks werden von ihnen zubereitet und organisiert. In der Einladung heißt es: Der 8. März ist ein Tag, der die Errungenschaften von Frauen in gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Bereichen hervorhebt und gleichzeitig auf die noch bestehenden Ungleichheiten aufmerksam macht. Dieser Tag dient als Anlass, um für Gleichberechtigung zu kämpfen und die wichtige Rolle der Frauen in der Entwicklung der Gesellschaft zu betonen. Daher organisieren die Männer der Gemeinde einen Nachmittag, zu dem die Frauen eingeladen sind. Die Frauen müssen sich um nichts kümmern, außer einen schönen Nachmittag zu verleben. Havle Nazik zu diesem Tag eine Stellungnahme verfasst.

13 Uhr

Sechs künstlerische Positionen

„Kraftzonen“ auf Unser Fritz

„Kraftzonen“ auf Unser Fritz – Gruppenbild vor der Wand mit Mischtechniken von Albert Markert (v.l.): Tinka Bechert, Jannine Koch, Kerstin Müller-Schiel, Edgar A. Eubel, die Unser-Fritz-Kuratorin Doris Kirschner-Hamer und Georg Schreiber.

Im Kauengebäude der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3 wird am Samstag, 24. Februar 2024, um 17 Uhr die Ausstellung „Kraftzonen“ eröffnet. Nach der Begrüßung durch Jürgen Hausmann, den neuen Vorsitzenden des Fördervereins, führt Dr. Martin Gesing, Leiter des Stadtmuseums Beckum, in die von Edgar A. Eubel initiierte und von Doris Kirschner-Hamer kuratierte Gemeinschaftsschau ein. Virtuos, eigenständig, vielseitig und anregend: All das trifft auf die Arbeiten von insgesamt sechs Künstlern zu, die unter dem Titel „Kraftzonen“ in den Räumlichkeiten der Künstlerzeche Unser Fritz das erste Mal gemeinsam ausstellen. Sie vertreten unterschiedliche Positionen, verstehen sich auch nicht als Gruppe und haben auch kein Thema vorgegeben. Bis auf Edgar A. Eubel stellen alle zum ersten Mal auf Unser Fritz aus. Die Präsentation ihrer Arbeiten in Schwarz- und Weißkaue verspricht dem Betrachter auch Dank vielfältiger Techniken ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst, sowohl thematisch als auch visuell. Kerstin Müller-Schiel (Duisburg) zeigt Malerei und Keramik. Das Uneindeutige und Rätselhafte ist Thema sowohl in ihren Bildern als auch den Keramikobjekten, die so mehrdeutige Titel wie „Wolf im T-Shirt“ oder „Im trüben Wasser“ tragen. Auf dieser Grundlage setzt sie ihre Ideen und Vorstellungen zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion um. Mit Malerei und Zeichnung ist Edgar A. Eubel (Datteln/Recklinghausen) vertreten. Seine Arbeiten sprühen vor Experimentierfreude und zeichnen sich durch eine ungemeine Frische und Lebendigkeit aus. Das erzeugt im Betrachter das Gefühl großer Offenheit, der Eubels Faszination für alles Provisorische zugrunde liegt. Die künstlerischen Arbeiten der im irischen Dublin lebenden Tinka Bechert umspannen Zeichnung, Raum-Installationen und auch Skulpturen, die immer im direkten Austausch mit ihrer „Hauptschlagader“, der Malerei, stehen. Programmatisch der Titel ihres großformatigen Bildes „Best of both worlds“ – das Beste aus ihren beiden Welten Irland und Deutschland. Fotografien spiegeln in der Regel unsere Vorstellungen der Realität. Die Fotocollagen des Esseners Georg Schreiber „dokumentieren“ dagegen eine Wirklichkeit der Vorstellung. Mit Motiven seines Fotoarchivs komponiert der Künstler neu erdachte, innere Bilder: Ein „Malen“ mit Pixeln anstatt mit Pigmenten. Die kritische Auseinandersetzung mit der zunehmenden Technisierung unserer Lebenswelt ist das Leitmotiv vieler Arbeiten der Gelsenkirchenerin Jannine Koch. Während sie sich in ihrer Malerei auf die Problematik von Drohnenkriegen und Überwachung konzentriert, zeigen ihre minutiös gearbeiteten Ätzradierungen insektoide Zwitterwesen zwischen Natur und Technik. Der Berliner Künstler Albert Markert, der auf dem Gruppenfoto fehlt, da er vorzeitig wieder heimfahren musste, zeichnet, druckt, klebt und mischt. Durch vielfache Überlagerungen wühlt sich Persönliches und Alltägliches an die Oberfläche seiner Malerei, Druckgrafik und Collagen. Seine Arbeiten scheinen ständig in Bewegung zu sein, bieten dem Betrachter aber auch viel Raum für eigene Assoziationen. Die Ausstellung „Kraftzonen“ wird vom 24. Februar 2024 bis zum 17. März 2024 im Kauengebäude der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, Zur Künstlerzeche 10, in Herne (Wanne-Eickel) gezeigt. Wechselweise stehen die ausstellenden Künstler zu den Öffnungszeiten (Mi. und Sa. jeweils 15 - 18 Uhr, So. 14 - 17 Uhr) zu Gesprächen mit den Besuchern zur Verfügung. Die von Jannine Koch moderierte Finissage mit Künstlergespräch und Rundgang durch die Ausstellung beginnt am Sonntag, 17. März 2024, um 15 Uhr.

14 Uhr

Künstlerin Mira Sasse stellt ihre Werke aus

Ausstellung 'modular distancing' im Alten Wartesaal

Künstlerin Mira Sasse zeigt im Alten Wartesaal Werke in ihrer Ausstellung "modular distancing".

Die Künstlerin Mira Sasse stellt von Freitag, 23. Februar, bis Sonntag, 24. März 2024, ihre Werke im Alten Wartesaal im Bahnhof Herne aus. Die Ausstellung trägt den Titel „modular distancing“ und umfasst sowohl eine gleichnamige Werkreihe aus dem Jahr 2021 als auch eine neue Installation, die speziell für den Ausstellungsort entwickelt wurde. Mira Sasses Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Formen, Spuren und Leerstellen aus, die oft auf etwas verweisen, was nicht mehr sichtbar oder vorhanden ist. Mit verschiedenen Techniken und Materialien verwandelt sie alltägliche Gegenstände und Fundstücke in eigenwillige Objekte, Skulpturen und Installationen, die den Betrachter dazu anregen, die Auslassungen zu erkennen und neu zu interpretieren. Die neue Installation im Alten Wartesaal besteht aus einer Reihe von Grafiken, die auf unterschiedliche Weise mit der Stadt Herne in Verbindung stehen. Einige basieren auf gefundenen Formen, andere auf verworfenen Entwürfen oder auf dem Wappentier der Stadt, dem Pferd. Die Grafiken sind modular angeordnet und können je nach Perspektive und Abstand des Betrachters variieren. Mira Sasse wurde 1988 im Sauerland geboren und studierte bis 2021 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Stefan Kürten und Peter Piller. Sie lebt und arbeitet in Wuppertal. Die Vernissage findet am Freitag, 23. Februar 2024, um 19 Uhr statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

14 Uhr

Café TODquatschen

Kaffeetischgespräche

Kaffeetischgespräche im Café TODquatschen.

Der Ambulante Hospizdienst lädt mit seinen Zeitschenkern einmal im Monat sonntags ins Café TODquatschen ein. Jeweils am Sonntag finden hier in der Zeit von 16 bis 17:30 Uhr Kaffeetischgespräche rund um das Thema Tod und Sterben statt. Die Termine sind: 11. Februar, 10. März und 14. April 2024.

16 Uhr

'Café TODquatschen'

Der Tod sitzt mit am Kaffeetisch

Das Café TODquatschen des Ambulanten Hospizdienstes lädt an jedem zweiten Sonntag im Monat zum Gespräch über das Lebensende ein.

Über den Tod zu reden hat noch niemanden umgebracht. Aus diesem Grund lädt der Ambulante Hospizdienst auch im neuen Jahr einmal im Monat zum „Café TODquatschen“ ein. Am Sonntag, 14. Januar 2024, gibt es in den Räumen des Hospizdienstes an der Bahnhofstraße von 17 Uhr bis 18:30 Uhr nicht nur Kaffee und Plätzchen, sondern auch Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre über Themen wie Sterben, Trauer, Bestattungskultur oder die Gestaltung des Lebensendes zu plaudern. „Unser Café ist ein geschützter Ort zum Reden, Zuhören und auch Lachen, wenn es ums Sterben geht“, sagt die Koordinatorin Karola Rehrmann. Der Eintritt ist frei. Das erste „café mortel“ öffnete 2004 im schweizerischen Neuchatel, 2011 folgte das erste „Death Café“ in London. Mittlerweile gibt es weit über 1.000 solcher Angebote weltweit. In ihrer Tradition steht auch die Herner Initiative. Karola Rehrmann: „Wir wollen das Tabuthema Tod, das uns alle betrifft, aus der dunklen Ecke holen und ins Leben zu integrieren.“ Menschen suchten immer wieder neue Möglichkeiten, um mit ihrer Angst vor dem Tod umzugehen, zum Beispiel durch Verdrängung, so Rehrmann: „Das möchten wir ändern.“ Im Café TODquatschen sollen sich Interessierte in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen treffen können, um offen Fragen rund um Tod zu besprechen: Wie geht unsere Kultur mit dem Tod um – und wie tun es andere? Was kommt nach dem Tod? Wie will ich beerdigt werden? Wie soll meine Trauerfeier gestaltet sein? Im Cafe TODquatschen geht es nicht um die Bewältigung von Krisen oder um Trauerbegleitung. Eigene Erfahrungen mit Verlust und Abschied sind keine Voraussetzung. Die Treffen werden von den Koordinatorinnen des Hospizdienstes und Ehrenamtlichen begleitet.

16 Uhr

Werkschau Wim Wenders in Essen

25 Filme von Januar bis Dezember 2024

Die Dokumentation „Wim Wenders, Desperado“ eröffnet am Sonntag, 7. Januar 2024, um 17:30 Uhr im Essener Kino Eulenspiegel eine große Werkschau. Foto:

Nicht nur Cineasten werden in diesem Jahr häufiger nach Essen pilgern, hat Marianne Menze in drei ihrer Filmkunsttheater doch eine Werkschau mit 25 Filmen von Wim Wenders kuratiert, die am 7. Januar 2024 zunächst mit einer Dokumentation von Eric Fiedler und Andreas Fege beginnt: „Wim Wenders – Desperado“. Bis zum Dezember 2024 läuft danach die Retrospektive in den Kinos Eulenspiegel an der Steeler Straße 208 – 212 sowie Lichtburg und Sabu in der Essener City an der Kettwiger Straße 36 zu vier Themenschwerpunkten: „Bilder zum Hören und Sehen“ – Die Künste in den Wenders-Filmen, „Grenzenlos“ – Wim Wenders durch Räume und Zeiten, „Filmgeschichte(n)“ sowie „In Amerika“. Wim Wenders, Düsseldorfer des Jahrgangs 1945, aber im Ruhrgebiet aufgewachsen mit besonderer Affinität zu Oberhausen (Abitur) und Essen (gehört zu den „Rettern“ des seinerzeit vom Abriss bedrohten Lichtburg-Kinos), ist als wichtiger Vertreter des Autorenkinos der 1970er Jahre international bekannt geworden und gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter des Weltkinos. Seine nationalen und internationalen Auszeichnungen als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent sind Legion, aber auch als Fotograf und Buchautor ist der Wahl-Berliner weltweit erfolgreich. Zu den Highlights der Werkschau gehören seine 3-D-Filme, der 287-minütige Director’s Cut „Bis ans Ende der Welt“ und absolute Raritäten wie seine Japan-Filme „Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten“ und „Tokyo-Ga“ sowie die Dokumentation der Berlin-Pankower Filmpioniere Max und Emil Skladanowsky, die am 1. November 1885 im berühmten Berliner Varieté „Wintergarten“ auf ihrem selbstentwickelten „Bioskop“ erstmals bewegte Bilder vorführten. Ein halbes Jahrhundert lang habe Wim Wenders Filme gemacht, „und es ist kein wirklich schlechter dabei“, bekundet der Regie-Kollege und langjährige Freund Werner Herzog gleich zu Beginn der knapp zweistündigen Hommage zu dessen 75. Geburtstag im Jahr 2020. „Er verkörpert unsere Zeit“ setzt Herzog fort: „Ich würde einem 18-jährigen Filmstudenten raten: 'Schau Dir die Wim-Wenders-Filme an, Du Depp!'“ Die Dokumentation stammt vom deutsch-australischen Filmemacher, Autor, Journalisten und Grimme-Preisträger Eric Friedler und einem langjährigen Freund des „Toten Hosen“-Fans Wenders, Andreas Frege alias Campino, der 2008 in „Palermo Shooting“ an der Seite von Dennis Hopper die Hauptrolle spielte. Auch Herzog war in Wenders-Filmen zu sehen, in „Zimmer 666“ und „Tokyo – ga“, bekundet bei einem Besuch 2019 in Los Angeles jedoch, diese selbst nicht gesehen zu haben. Ein ebenso prätentiöser Unsinn wie auch die Replik seines Gegenübers Wenders, den Film „Desperado“ nach Fertigstellung nicht ansehen zu wollen: ihm genüge der morgendliche Blick in den Rasierspiegel. Der Filmtitel greift ein Wort des Schauspielers Patrick Bauchaud („Der Stand der Dinge“, Lisbon Story“, „Every Thing Will Be Fine“) auf: „Wim ist ein Deperado“ gemäß der Fallschirmspringer-Erkenntnis, dass der freie Fall näher ans Ziel führt. Mit diesem freien Fall ist der Super-Gau „Hammett“ gemeint: Nachdem sich Wim Wenders entschlossen hatte, das ihm zu eng gewordene Europa zu verlassen, um in Amerika sein berufliches und nach Heirat der Sängerin Ronee Blakley auch privates Glück zu finden, drehte er 1977 „Der amerikanische Freund“ nach Patricia Highsmith. Der berühmte Produzent Francis Ford Coppola zeigte sich angetan und betraute ihn mit dem Filmprojekt einer Hommage an den legendären Krimiautor Dashiell Hammett („Der Malteser Falke“). Der Autorenfilmer Wenders, aus Deutschland gewohnt, ein Drehbuch nur als Steinbruch eigener Ideen zu nutzen, lieferte zwar die erwartete Liebeserklärung an die Klassiker der „Schwarzen Serie“ Hollywoods, stellte aber nicht die Titelfigur in den Mittelpunkt, sondern seine offenbar nicht sehr talentierte Gattin. Coppola berichtet, noch vierzig Jahre später mit empörtem Unterton, wie entsetzt er über das Resultat gewesen ist: Wenders musste nach einer Unterbrechung von zwei Jahren, in denen er in Lissabon „Der Stand der Dinge“ als arg einseitigen, den Produzenten verletzenden Kommentar zu diesem Geschehen filmte, neunzig Prozent seines „Hammett“-Films noch einmal drehen – ohne Gattin Ronee Blakley. Es ist kein geringes Verdienst von Friedler & Freder, diese für Wenders unrühmliche Causa aus Sicht des nun freilich altersmilden und von der Qualität des eigenwilligen Deutschen inzwischen nachdrücklich überzeugten Coppola zum Bestandteil ihrer Hommage gemacht zu haben. „Desperado“ punktet überdies mit ganz frühen Aufnahmen rauchender Schlote aus dem Ruhrgebiet des Kindes Wim mit der vom Vater geschenkten 8mm-Kamera, mit Fotos des bereits etablierten Regisseurs im Stil Edward Hoppers, um sich Licht und Landschaft anzueignen aus Angst vor der knalligen Kodachrome-Farbigkeit des amerikanischen Kodak-Materials und dem mehrfach geäußerten Bekenntnis, ursprünglich Bildender Künstler werden zu wollen und die Kamera nun als eine andere Art von Leinwand zu nutzen. Für Campino ist Wim Wenders ein Punk: „Erst 'mal machen und dann sehen, was dabei herauskommt.“

17:30 Uhr

Taizé Gebet in St. Laurentius

Engelskulptur.

In der St. Laurentiuskirche in Wanne Nord findet am Sonntag, 10. März 2024, ab 18 Uhr das nächste Taizé-Gebet statt. Dazu sind alle Interessierten eingeladen. Der Eintritt ist frei.

18 Uhr

Godard-Klassiker in Bochum

Außer Atem

„Außer Atem“ beginnt an der Rottstraße mit einem Knalleffekt: Michel Poiccard (Henry Morales) erschießt einen Polizisten. Foto: Jonas Domrath

„Je t'aime moi non plus“ hauchen Jane Birkin und Serge Gainsbourg aus den Lautsprechern, wenig später erklingt „Parole Parole“ von Gianni Ferrio, Leo Chiosso und Giancarlo Del Re aus dem Off, bei uns eher bekannt in der französischen Version von Dalida und Alain Delon als in der italienischen Originalinterpretation von Mina und Alberto Lupo. Der wundervolle Soundtrack gibt die Richtung nicht nur der Inszenierung Alexander Ritters im Rottstr5-Theater am Rande des Bochumer Bermuda-Dreiecks vor. Sondern auch die seiner Adaption des Filmklassikers „À bout de souffle“ von Jean-Luc Godard, der 1960 unter dem deutschen Titel „Außer Atem“ auf der 10. Berlinale Premiere feierte und dem in Paris geborenen Schweizer Regisseur den Silbernen Bären einbrachte: Der künstlerische Leiter der angesagtesten Off-Bühne des Reviers ist weniger an der seinerzeit beiderseits des Rheins als Skandal empfundenen Kriminalgeschichte interessiert als an der tragisch endenden Liebesbeziehung zwischen dem Kleinkriminellen Michel Poiccard (Henry Morales) und der angehenden Journalistin Patricia Franchini (Lise Wolle). Beide hatten sich zufällig während eines Urlaubsaufenthaltes der jungen Amerikanerin an der Côte d’Azur kennengelernt. Michel, mit einem gestohlenen Luxuswagen unterwegs auf dem Weg nach Paris, hat, als er in eine Polizeikontrolle geriet, eher versehentlich einen Flic erschossen. Auf der Flucht entdeckt er Patricia, die auf den Champs Élysées die „New York Herald Tribune“ verkauft, und kriecht sogleich bei ihr unter. Verzweifelt versucht Michel, bei einem gewissen Antonio Berrutti Außenstände einzutreiben. Das Geld soll ihm – und der scheinbar schwangeren Patricia – zur Flucht nach Italien verhelfen. „Wenn du Angst hast, oder erstaunt bist, oder beides zugleich, hast du einen merkwürdigen Glanz in deinen Augen“: Der sich als unwiderstehlich empfindende, in der Attitüde des „tough guy“ gerierende Michel gibt alles, vom hemdsärmelig-sonnenbebrillten Macho bis hin zum eloquenten Schmeichler. Doch die heftig Umworbene ist vor allem eine Unschlüssige: „Ich möchte gern wissen, was in dir vorgeht, Michel. Ich seh‘ dich immer wieder an und suche. Und ich finde nichts, ich finde nicht, was es ist.“ Am tragischen Ende verrät Patricia, von Polizei-Inspektor Vital in die Enge getrieben, ihren Liebhaber: „I don’t know if I’m unhappy because I’m not free, or if I’m not free because I’m unhappy.” Jean-Luc Godards Debütfilm, an den Traditionen des amerikanischen Gangsterfilms der 1940er und 1950er Jahre orientiert, sollte ursprünglich den „Film noir“ und seine Stars wie Humphrey Bogart ehren. Doch indem er ein Zehn-Zeilen-Exposé von François Truffaut umschrieb, kreierte er ein eigenes, neues Genre: die „Nouvelle vague“. Indem Jean-Paul Belmondo am Ende von „Außer Atem“ der Verlierer ist gegenüber einer nicht nur süßen und unschuldigen Jean Seberg, die knallhart ihre Interessen vertritt, hat sich auch im Folgenden die „Neue Welle“ zu einem Abgesang auf den klassischen Gangsterfilm mit dem stets siegreichen männlichen Protagonisten entwickelt. Gedreht wurde „Außer Atem“ erstmals mit wackeliger Handkamera und natürlichem Licht, unterlegt mit Alltagsgeräuschen aus Paris. Und geschnitten in der damals neuen Technik des Jump Cut, in der Bildübergänge als Sprünge wahrgenommen werden. Dies hat Alexander Ritter in seinem hochdramatischen achtzigminütigen Kammerspiel aufgegriffen, indem er die Chronologie der Ereignisse in Patricias Wohnung durch an anderen Orten spielende szenische Exkurse und pantomimische Zwischenspiele unterbricht. Und mit Fremdtexten wie Thomas Braschs Gedicht „Was ich habe, will ich nicht verlieren“ von 1977 kongenial ergänzt. Auf der intimen Bühne am Rande des Bermuda-Dreiecks legen zwei Rott5-Neuzugänge, die auch als Erzähler fungieren, ein grandioses, vom Publikum gefeiertes Debüt hin. Die Folkwang-Absolventin Elisabeth „Lise“ Wolle, Berlinerin des Jahrgangs 1986, war lange festes Ensemblemitglied am Theater Oberhausen und gewann dort unter anderem den Publikumspreis. Bereits ihr erster Kinofilm, „Endzeit“ von Sebastian Fritzsch, wurde 2013 auf der Berlinale uraufgeführt. Mit „Rebecca“ (2014) und „Berzah“ (2020) wirkte sie zudem in zwei preisgekrönten Hochschul-Kurzfilmen mit. Ihr Bühnenpartner und langjähriger Oberhausener Ensemblekollege Henry Morales ist 1990 in Venezuela geboren und in Heidelberg aufgewachsen. Nach seiner Schauspielausbildung an der Kunstuniversität Graz gehörte er zunächst mehrere Jahre zum Ensemble des Theaters Heilbronn. Er ist inzwischen vor allem in Kino-, Fernseh- und Streaming-Produktionen (Sky, Netflix) zu sehen, zuletzt in „Für immer Sommer“ (ARD) und „SOKO Potsdam“ (ZDF). „Außer Atem“ ist wieder am Samstag, 10. Februar 2024, am Sonntag, 10. März 2024, sowie am Freitag, 19. April 2024, jeweils um 19:30 Uhr Rottstr5Theater zu sehen. Karten unter rottstr.de oder Tel 0163 -761 50 71.

19:30 Uhr

vhs Online-Vortrag

Donald Trump und der Populismus in den USA

vhs-Herne Logo.

Die vhs Herne lädt am Sonntag, 10. März 2024, in der Zeit von 19:30 bis 21 Uhr zu dem kostenfreien Online-Vortrag – Donald Trump und der Populismus in den USA – ein. Donald Trump wird immer wieder als Populist bezeichnet. Dabei ist eigentlich gar nicht klar, was dieser Begriff konkret bedeutet. Im aktuellen Sprachgebrauch werden damit unterschiedslos komplett divergierende politische Haltungen umschrieben. In den USA gab es allerdings um 1900 eine Bewegung, die sich selbst als populistisch bezeichnete und die gerne als Vorbild sämtlicher gegenwärtiger Populisten bezeichnet wird. In dem kostenfreien Online-Vortrag der vhs Herne geht Prof. Michael Hochgeschwender der Frage nach, ob dies berechtigt ist, oder ob Trump nicht vielmehr ein politisches Phänomen darstellt, das mit dem traditionellen Populismus wenig bis gar nichts mehr zu tun hat. Anmeldungen sollten spätestens zwei Werktage vor der Veranstaltung getätigt werden: mit Ihrer Emailadresse und der Kursnummer 24A2082 online bei der Volkshochschule an. Dann sendet Ihnen die vhs Herne den Zugangscode zu.

19:30 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Künstlerin Hanne Krüger stellt mit Gastkünstlern im Schollbrockhaus aus

'Bäume und andere Wesen'

Das Schollbrockhaus im Strünkeder Park, hier wird die Ausstellung gezeigt.

„Wenn Hanne Krüger sich an die Staffelei begibt, explodieren die Farben. In dieser Ausstellung wachsen Bäume auf ihren Leinwänden, die zusammen einen ganzen Kunstwald bilden. Mit der Vernissage am Sonntag, 25. Februar 2024, um 11Uhr beginnt die Reise zu fantastischen Wesen in eine außergewöhnliche Szenerie“, heißt es in einer Mitteilung an die Redaktion. Gemeinsam mit weiteren Künstlern stellt sie bis Sonntag, 10. März 2024, im Schollbrockhaus aus. Weiter heißt es: „Zu sehen sind die magischen Pilze von Silke Wleklik, Wichtel, Feen und andere Tiere. Die Cartoons von Dietmar Zywek und Volker Hilbt geben einen anderen Blickwinkel auf die Bäume. Die Linolschnitte der jungen Künstlerin Melina Smutny schneiden einmal quer durch die Bäume und Rinde. Auch von Gisela Dietz ist ein Baum in diesem Kunstwald vertreten." Am Montag, 26. Februar 2024, lädt Hanne Krüger um 16 Uhr zu ihrer literarischen Ma(h)lzeit in die Ausstellung ein. Während der gesamten Ausstellung können die Besucher vor einer Waldkulisse in die grüne Welt eintauchen und Erinnerungsfotos machen. Hanne Krüger spendet den Erlös aus dem Verkauf ihrer gedruckten Kunstwerke wieder an den Verein Vielfalt e.V. Herne für die Palliativarbeit. Die Kunstschaffenden freuen sich auf nette Besucher.

seit 25. Februar

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Frühlingskirmes in Wanne und City-Kirmes in Herne laden ein

Start in das neue Rummeljahr steht bevor

Die Frühlingskirmes steigt in Wanne von Donnerstag, 29. Februar, bis Sonntag, 3. März 2024 - mit dabei ist auch wieder das Karussell "X-Factor".

Eine neue Runde, eine neue Abfahrt: Das neue Kirmesjahr in Herne startet. Den Auftakt zum Rummel macht die Wanner Frühlingskirmes in der dortigen Innenstadt von Donnerstag, 29. Februar, bis Sonntag, 3. März 2024. Eine Woche später, von Donnerstag, 7. März, bis Sonntag, 10. März 2024, folgt die neue Ausgabe der City-Kirmes in der Herner Innenstadt. Timo Lichte, Vorsitzender der Herner Schaustellervereinigung, hat dazu zusammen mit seinen Beschicker-Kollegen Wagen, Stände und Karussells aus dem Winterschlaf erweckt. „In Wanne ist es eine gemütliche Familienkirmes, bei der für jeden etwas dabei ist. Die passt sehr gut zur dortigen Innenstadt“, betont Lichte im Gespräch mit halloherne. So seien logischerweise nicht alle Stände mehrfach vertreten, dennoch habe man zum Beispiel mit dem Karussell „X-Factor“ eine rasante Schaukel im Angebot. Für die kulinarische Verpflegung sorgen die gewohnten Stände mit Bratwurst, Backfisch, Pommes, Crêpes und Co. Für Kinder soll es auch Vergnügungsstände wie das gewohnte Entenangeln oder Bälle werfen geben. In der Herner Innenstadt wird dagegen die Palette für Kirmes-Fans schon deutlich ausgeweitet: Vom City-Center bis runter zum Robert-Brauner-Platz warten rund 50 Beschicker auf Besucher und hoffen gleichzeitig auf gutes Wetter. „Ein Höhepunkt ist das Feuerwerk am Samstagabend, 9. März 2024, um 20 Uhr. Vom Dach des City-Centers fliegen die Raketen in die Luft“, kündigt Lichte an. Diese Tradition wollten die Schausteller auch beibehalten – unter anderem das Stadtmarketing Herne hatte vor allem aus Kostengründen bei manchen Veranstaltungen zuletzt auf Feuerwerk am Himmel verzichtet. Eine kleine Eröffnungsfeier am Donnerstag, 7. März 2024, findet gegen 17:30 Uhr mit Bürgermeister Kai Gera statt – auch wenn die Schausteller zuvor schon öffnen. Ein Umzug von vereinzelten Sportvereinen als auch die Teilnahme einer Blaskapelle läutet die zweite Kirmes innerhalb einer Woche ein. Öffnungszeiten in der Herner City gibt es wie im vergangenen Jahr nicht. „Wir bemühen uns, so viel es geht zu öffnen und orientieren uns grob an den Geschäften. Morgens um zehn Uhr wird es aber noch nicht so weit sein. Alles andere hängt vom Wetter und den Besucherströmen ab. Daher kann es sein, dass der ein oder andere abends keine Bratwurst mehr bekommt“, schildert Timo Lichte. Ein Lob verteilt er aber noch an die Stadt sowie an Polizei und Feuerwehr: Alle Absprachen, als auch der Aufbau, haben bislang reibungslos funktioniert. Nun fehlt nur noch passables Wetter - dann werden auch die Besucher nach Wanne und nach Herne kommen.

seit 7. März

Montag, 11. März

Online-Formulare für 'Klima im Wandel, Gesundheit im Fokus'

Herner Gesundheitswoche 2024 angekündigt

Bei der Gesundheitswoche 2024, die vom 11. bis 17. März stattfindet, lautet das Motto: "Klima im Wandel, Gesundheit im Fokus". Dazu gehört auch Obst zum Frühstück.

Die Herner Gesundheitswoche widmet sich seit über 30 Jahren aktuellen Gesundheitsthemen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung der Menschen in Herne. Im Jahr 2024 findet die Woche vom 11. bis 17. März (Montag bis Sonntag) statt und steht unter dem Motto „Klima im Wandel, Gesundheit im Fokus“. Das Organisationsteam im Fachbereich Gesundheit der Stadt Herne freut sich darauf, gemeinsam mit Akteuren des Versorgungssystems sowie Institutionen, Vereinen und engagierten Menschen in Herne gemeinsam dafür aktiv zu werden, Menschen in Herne gesund zu erhalten. Hierzu gehört es, passende Angebote zugänglich zu machen. Wer die Veranstaltung in Form einer Anzeige im Programmheft oder kostenlos zugänglichen Veranstaltungen unterstützen möchte, ist herzlich willkommen sich entsprechend einzubringen. Passend zum Motto „Klima im Wandel, Gesundheit im Fokus“ verzichtet die Stadt bei der Vorbereitung gänzlich auf Papieranträge und stellt stattdessen Online-Formulare zur Verfügung. Diese sind online unter www.herne.de/gesundheitswoche hinterlegt.

8 Uhr

Herzensangelegenheit Demenz

Herzensangelegenheit Demenz – Gesprächsgruppe.

Der Ambulante Hospizdienst lädt einmal im Monat montags zu der offenen Gesprächsgruppe – Herzensangelegenheit Demenz – für Angehörige von Menschen mit Demenz ein. In der Zeit von 10:30 bis 12 Uhr können sich die Menschen austauschen über ihre Sorgen und Nöte, aber auch Kraft tanken im Gespräch mit anderen Menschen.

10:30 Uhr

Eröffnungsveranstaltung im St. Marien Hospital Eickel

36. Gesundheitswoche startet

Die 36. Herner Gesundheitswoche startet Montag, 11. März 2024.

Die 36. Herner Gesundheitswoche startet am Montag, 11. März 2024, um 11 Uhr mit einer Eröffnungsveranstaltung im großen Bewegungstherapieraum des St. Marien Hospital Eickel. Teilnehmende erwartet ein buntes Rahmenprogramm zum Thema „Klima im Wandel, Gesundheit im Fokus“. Dr. Carolin Baedeker vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie hält einen Gastvortrag zum Thema „Klimawandel und Gesundheit: Auswirkungen und Handlungsoptionen“. Außerdem erwartet die Besucher ein Tanzauftritt von Kindern der Kita Plutostraße, ein musikalischer Trommel-Beitrag des Fördervereins der Hans-Tilkowski-Schule, sowie eine sportliche Mitmach-Aktion. Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung ist erforderlich. Noch bis Montag, 4. März 2024, 12 Uhr können Interessierte sich per E-Mail an gesundheitswoche@herne.de oder unter Tel 02323 / 16 - 37 39 oder - 3406 anmelden.

11 Uhr

Interaktiver Workshop für junge Frauen im Handwerk

Competentia startet in Herne

Frau und Beruf: Katja Panner-Thorack ist Schornsteinfegermeisterin.

Competentia, das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Mittleres Ruhrgebiet startet am 1. März 2024 seine Arbeit in Herne. Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt diese regionale Institution in den nächsten vier Jahren mit circa 1 Mio. Euro. Das neue Team gibt sofort Vollgas, und bietet am Montag, 11. März 2024, in der Zeit von 15 bis 16:30 Uhr einen interaktiven Workshop an. Der Workshop passend zur digitalen Fachkräftewoche der Kompetenzzentren Frau und Beruf NRW hat den Titel „Junge Frauen erobern das Handwerk - Social-Media für das Recruiting junger Handwerkerinnen“. Die Referentin Christiane Biederbeck, M.A., Webdesignerin, Social-Media-Managerin und Dozentin für Medienbildung zeigt, wie modernes Recruiting im Handwerk - gerade für junge Frauen - funktioniert. Im Workshop wird die Rolle von Bild- und Textsprache im Recruiting beleuchtet und zusätzlich erläutert, wie Handwerksbetriebe ihre Werte authentisch vermitteln können. Hier geht es zur Anmeldung des kostenfreien online Workshops.

15 Uhr

Vortrag als Teil der Herner Frauenwoche

Zyklusorientiertes Training

Die 31. Herner Frauenwoche findet vom 8. bis 23. März 2024 statt.

Am Montag, 11. März 2024, findet von 16:30 bis 18 Uhr der Vortrag 'Zyklusorientiertes Training: Dein Schlüssel zum sportlichen Erfolg?' als Teil der Herner Frauenwoche in Kooperation mit der Herner Gesundheitswoche statt. Der Vortrag findet im Büro für Gleichstellung und Vielfalt statt und Referentin ist Jana Sippl. Darum geht es: „Der Begriff „zyklusorientiertes Training“ rückt medial immer mehr in den Vordergrund. Doch was steckt genau hinter diesem Prinzip, sein individuelles Training an den Menstruationszyklus anzupassen? Erfahre in diesem Vortrag mehr über die physiologischen Grundlagen des weiblichen Körpers und wie diese gezielt in Trainingsprozessen berücksichtigt werden können. Dabei wird Klarheit geschaffen, welches Wissen wissenschaftlich gesichert ist und wo vielleicht Vorsicht geboten ist. Der Vortrag bietet darüber hinaus Einblicke in die sportwissenschaftliche Forschung und die daraus resultierenden Empfehlungen für die Praxis im Leistungs- und Breitensport.“ Um Anmeldung wird per E-Mail oder Tel 02323/162629 gebeten.

16:30 Uhr

vhs Herne lädt ein

Rund um die Welt mit dem Filmforum

Die Filmwelt am Berliner Platz in Herne.

Eine österreichische Dichterin, ein pakistanischer Nachtclubtänzer und ein nordenglischer Gastwirt - das sind nur drei der Hauptfiguren, die im neuen Programm des Filmforums der vhs Herne zu sehen sein werden. Die Filmreihe, die immer sonntags, montags und mittwochs in der Filmwelt Herne präsentiert wird, unternimmt wieder eine facettenreiche Reise durch die Welt des internationalen Kinos. Die Filme werden sonntags um 12:30 Uhr, montags 20:15 Uhr und mittwochs 17:30 Uhr gezeigt. Den Anfang des Quartalprogramms 2024 macht am 21. Januar der japanische Film „Plan 75“, der am Sonntag, Montag und Mittwoch, 21., 22. und 24. Januar 2024 gezeigt wird. Der Film handelt von einer provokativen Zukunftsvision über staatlich geförderte Sterbehilfe. In den folgenden Woche wird dann die Bestseller-Verfilmung „Ein ganzes Leben“ gezeigt. Der Film läuft am Sonntag, Montag und Mittwoch, 28 29. und 31. Janaur 2024. Danach folgt der irische Oscarkandidat „The Quiet Girl“. Er wird am Sonntag, Montag und Mittwoch, 4., 5. und 7. Februar 2024, gezeigt. Als Beitrag zur Frauenwoche laufen im März das Biopic „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“, der am Sonntag, Montag und Mittwoch, 10.,11. und 13. März 2024, vorgeführt wird und der in Pakistan teilweise verbotene Film „Joyland“. Dieser Film läuft ebenfalls Sonntag, Montag und Mittwoch, 17., 18. und 20. März 2024. Das Programm für das 2. Quartal des Filmforums (April bis Juni 2024) erscheint im April. Mehr über die Filme und Termine erfahren Sie unter: www.vhs-herne.de oder www.filmwelt-herne.de. Abspielort ist wie gewohnt die Filmwelt Herne, Berliner Platz 7-9. Teilweise werden die Filme auch im Relax-Kino gezeigt. So bequem!

20:15 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Dienstag, 12. März

Das Ehrenamtsbüro ist geschlossen

Neue Räume des Ehrenamtsbüros.

Das Ehrenamtsbüro der Stadt Herne bleibt am Dienstag,12. März 2024, wegen einer Fortbildung geschlossen.

8 Uhr

Gesundheitstag am 12. März 2024 mit wertvollen Tipps

EvK stellt sich dem Thema Klimawandel

Evangelisches Krankenhaus an der Wiescherstraße lädt am Dienstag, 12. März 2024, zum Gesundheitstag ein.

„Klima im Wandel, Gesundheit im Fokus“ lautet das Motto der diesjährigen Herner Gesundheitswoche (halloherne berichtete). Auch der Gesundheitstag am Evangelischen Krankenhaus am Dienstag, 12. März 2024, findet unter dieser Überschrift statt. „Klimawandel und neue Infektionskrankheiten“ lautet z.B. der Titel eines Vortrags, zu dem Dr. Christian Giesa, Oberarzt der Klinik für Pneumologie und Infektiologie, um 14 Uhr einlädt. Um 15 Uhr geht es um das Problem der Herzschwäche, über das Dr. Ali Halboos, Chefarzt der Kardiologie Aufklärung bietet. Ob extreme Klimabedingungen, wie sie inzwischen der Sommer auch im Ruhrgebiet mit sich bringt, eine Beeinträchtigung für Menschen bedeutet, die sich einer Operation unterziehen müssen, ist eine Frage, mit der sich Dr. Jens Becker um 16 Uhr befasst, Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie. Neben Vorträgen, die ab 14 Uhr beginnen, bietet das EvK bereits ab 13 Uhr die Chance zum Mitmachen, Informieren, Ausprobieren und zur Beratung. Die Physiotherapie gibt in einem Workshop praktische Anleitungen unter dem Motto „Dicke Beine – Was kann ich selbst tun?“. Die Aromapflege hält wertvolle Tipps bereit, mit welchen Ölen man bei belastendem Klima auf sanfte Weise eine belebende Wirkung erzielen kann. Die Diabetesberatung ist mit Informationen rund um Vorbeugung und Umgang mit Diabetes vertreten. ReVital zeigt, mit welchen Atem- und Gymnastikübungen das Herz-Kreislauf-System auch bei Belastung durch Hitze in Schwung gehalten werden kann. Wie wichtig gerade bei hohen Temperaturen die richtige Hygiene ist, ist ebenfalls ein Thema beim Gesundheitstag. Die Ernährungsberatung präsentiert gesunde Kost und hält dazu die passenden Rezepte zum Mitnehmen bereit. Die Pflege ist vertreten mit Angeboten zum Pflegetraining und zur Beratung von Betroffenen, die zu Hause bettlägerige Angehörige versorgen. Alle Angebote sind kostenlos, Essen und Getränke gibt es auch. Die Veranstaltung findet im Seminarzentrum neben dem EvK Herne-Mitte, Wiescherstr. 24, statt.

13 Uhr

Vorstellungen im Kulturzentrum

Spielzeit des Kindertheaters startet

Das Kulturzentrum am Willi-Pohlmann-Platz zeigt das Kindertheater.

Das Kulturbüro der Stadt Herne holt das Theater in die Stadt. In der Spielzeit 2023 / 24 gibt es an zehn Nachmittagen fantastische Geschichten und Klassiker im Kulturzentrum zu erleben - am günstigsten geht das zum Abo-Preis. Für jede Altersklasse hat das Kulturbüro ein eigenes Abo-Paket im Angebot. Dabei kooperiert die Stadt mit unterschiedlichen freien Theatern. Kinder ab vier Jahren können sich auf die Theaterreihe „Kleeblatt“ freuen. Hier sehen sie zum Abo-Preis von 18 Euro gleich vier Aufführungen: „Rotkäppchen“, „Die Schneekönigin – Das Musical“, „Freunde“ und „Oh, wie schön ist Panama“. Die Abo-Reihe „Gänseblümchen“ lädt Kinder ab sechs Jahren zu bunten Theaternachmittagen ein. Hier erleben sie die Abenteuer der „drei ??? Kids“ und des beliebten „NEINhorns“ mit, außerdem warten ein Weihnachtsstück und ein verrücktes Musical auf sie. Zwei Aufführungen gibt es in der Reihe „Sonnenblume“ für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren zu sehen: „Hast du ein Bild von dir?“ erzählt von den Gefahren des Internets, während „Wildbestand“ die Probleme des Erwachsenwerdens beleuchtet. Das Abonnement kostet hier zehn Euro. Mehr zu den einzelnen Stücken gibt es unter anderem im Herner Veranstaltungskalender. Abonnements sind ab sofort beim Kulturbüro der Stadt Herne erhältlich. Ansprechpartnerin Denise Goldhahn nimmt Anmeldungen unter 02323 / 16 - 23 45 oder per Mail entgegen. Einzelne Karten gibt es beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5, 44623 Herne Telefon 02323 / 9190514 zum einheitlichen Preis von sechs Euro. Auch über eine Ticket-Hotline 0231 / 9 17 22 90 oder auf www.proticket.de sind Tickets erhältlich. Am Mittwoch, 27. September 2023, um 16 Uhr wird Rotkäppchen“ der Musikbühne Mannheim aus der Aboreihe Kleeblatt (4+) gezeigt. Rotkäppchen ist ein modernes, unerschrockenes Mädchen von heute, das sich nicht einschüchtern lässt. Es nimmt die Herausforderungen des Lebens an und weiß sich auch gegen den hinterhältigen, gefräßigen Wolf clever zu wehren. Auch die resolute Oma lässt sich nicht ins Bockshorn jagen. Gemeinsam mit ihrer Enkelin nimmt sie den Kampf gegen den unverschämten Wolf auf. Das Stück dauert mit Pausen circa 70 Minuten. Am Freitag, 20. Oktober 2023, wird um 16 Uhr „Hast du ein Bild von Dir? des Niederrheintheaters aus der Aboreihe Sonnenblume (10+) gezeigt. Das Stück dauert circa 75 Minuten ohne Pause. Endlich hat Lara mit ihrem neuen Computer Zugang zum Internet. Ihr bester Freund Tom zeigt ihr, wie die aufregende virtuelle Welt funktioniert: Hier kann Lara sich ungestört neu erfinden, in andere Rollen schlüpfen, sich ausprobieren. Im Chatroom lernt sie schließlich „Humpert“ kennen und verliebt sich in ihn. „Hast Du ein Bild von Dir?“ ist ein Theaterstück, das Kinder sensibilisiert, Medien zu hinterfragen und kritisch zu betrachten. Das Stück „Die drei ??? Kids - Der singende Geist“ des Theaters Liberi aus der Aboreihe Gänseblümchen (5+) wird am Mittwoch, 25. Oktober 2023, um 16 Uhr gezeigt. Onkel Titus hat eine alte Standuhr ersteigert. Kaum steht sie auf dem Schrottplatz, sind plötzlich jede Menge Leute hinter ihr her. Die drei ??? merken schnell, dass die Uhr ein Geheimnis birgt. Ein singender Geist gibt den drei Detektiven jede Menge knifflige Rätsel auf und führt sie auf eine gefährliche Spur. Am Donnerstag, 30. November 2023, wird die „Schneekönigin – Das Musical“ des Theaters Liberi um 16 Uhr aus der Aboreihe Kleeblatt (4+) gezeigt. Es dauert circa 100 Minuten inklusive Pause. Gerda und Kay sind beste Freunde und führen ein ganz normales Leben, bis eines Tages ein Wintersturm über ihrer Stadt aufzieht. An diesem Abend erzählt Gerdas Mutter den beiden zum ersten Mal die Geschichte einer magischen Königin, der Herrscherin über Schnee und Eis. Als Kay kurz darauf spurlos verschwindet, macht sich Gerda auf die Suche nach ihm. Plötzlich ist Gerda mittendrin in einem Abenteuer, in dem sie auf witzige Gestalten trifft, eine exzentrische Bekanntschaft macht und in die Fänge einer schrägen Bande gerät. Am Mittwoch, 20. Dezember 2023, wird um 16 Uhr „Der kleine Weihnachtsgeist“ des Niederrheintheaters aus der Aboreihe Gänseblümchen (5+) gezeigt. Die Dauer beträgt circa 70 Minuten ohne Pause. Spooky langweilt sich entsetzlich. Er spukt Nacht für Nacht für den alten König und seinen Diener Hubertus. Doch niemand erschreckt sich mehr vor ihm. Eines nachts erfährt er beim Spuken zum ersten Mal vom Weihnachtsfest und vom Weihnachtsmann. Sofort ist er Feuer und Flamme und beschließt mit Hilfe des alten Dieners, einen Brief an den Weihnachtsmann zu schreiben. Am Donnerstag, 11. Januar 2024, um 16 Uhr wir das Theaterstück „Freunde“ des Westfälischen Landestheaters Castrop-Rauxe aus der Aboreihe Kleeblatt (4+) gezeigt. Es dauert circa 90 Minuten inklusive Pause. Franz von Hahn, Johnny Mauser und der dicke Waldemar werden vor eine große Herausforderung gestellt, als sie eines Morgens feststellen müssen, dass ein Ei im Hühnerstall fehlt. Die Hennen und Franz haben gleich den Koch in Verdacht. Da der Weg weit ist, nehmen die drei Freunde beim Bauern ein Fahrrad und machen sich auf den Weg, das Ei zu retten. „Das NEINhorn“ des Junges Theaters Bonn wird am Donnerstag, 22. Februar 2024, um 16 Uhr gezeigt. Es stammt aus der Aboreihe Gänseblümchen (5+) und dauert 45 Minuten ohne Pause. Im Herzwald kommt ein kleines Einhorn zur Welt. Aber obwohl alle ganz lieb zu ihm sind und es ständig mit gezuckertem Glücksklee füttern, benimmt sich das Tierchen ganz und gar nicht einhornmäßig. Es sagt einfach immer Nein, sodass seine Familie es bald nur noch NEINhorn nennt. Eines Tages bricht das NEINhorn aus seiner Zuckerwattewelt aus. Am Dienstag, 12. März 2024, um 16 Uhr spielt das Stück „Oh, wie schön ist Panama“ des Cocomico Theaters. Es kommt aus der Aboreihe Kleeblatt (4+). Das Stück dauert circa 90 Minuten ohne Pause. Tiger und Bär auf großer Reise! Der kleine Tiger und der kleine Bär machen sich auf eine unglaubliche Reise um die Welt, um das Glück zu finden – natürlich mit der Tigerente im Gepäck. Dabei begegnen sie vielen Tieren wie dem Reiseesel Mallorca, dem Affen Bong, einer ziemlich verrückten Kuhherde und so manch anderer Kreatur, die sie nach dem Weg fragen. Am Freitag, 26. April 2024, um 16 Uhr wird das Stück „Woozle Goozle – Das Woozical“ aus der Aboreihe Gänseblümchen (5+) des Theater Lichtermeer gezeigt. Die Dauerbeträgt circa 100 Minuten inklusive Pause. Woozle lernt beim Finale des großen Kindererfinderwettbewerbs das Mädchen Leonie kennen. Sie ist furchtbar traurig, denn ihre Erfindung wurde gerade irreparabel zerstört. Zu gerne würde sie in die Vergangenheit reisen, um eben dies zu verhindern. Glücklicherweise hat Woozle gerade eine Raum-Zeit-Maschine erfunden, mit der sie sich prompt auf eine Reise durch die unterschiedlichen Epochen begeben und viele Abenteuer erleben. Am Mittwoch, 22. Mai 2024, wird um 16 Uhr „Wildbestand oder von einer, die auszog, eine Zukunft zu finden“ des Westfälischen Landestheaters Castrop-Rauxel aus der Aboreihe Sonnenblume (10+). Die Dauer beträgt circa 90 Minuten inklusive Pause. Gretas Mutter muss sich nach neuer Arbeit und einem neuen Zuhause in der Stadt umschauen. Kein Wild ist mehr zu sehen, und die Försterei bringt auch kaum Geld ein. Schlechte Zeiten für eine Mutter, die mit Axt und Jagdgewehr für den Unterhalt sorgt. Greta und ihr Bruder Hannes verschanzen sich im Baumhaus. Aber da ist noch wer: Ein fremdes Mädchen ohne Namen und mit wirren Haaren, das den Geschwistern Rätsel aufgibt

16 Uhr

Kultgeschichte 'Oh wie schön ist Panama' zu sehen

Janosch-Musical im Kulturzentrum

Das Janosch-Musical wird im Kulturzentrum Herne aufgeführt.

Eine turbulente Musical-Adaption von Janoschs Kultgeschichte „Oh wie schön ist Panama“ ist am Dienstag, 12. März 2024, um 16 Uhr im Kulturzentrum Herne, Willi-Pohlmann-Platz 1, zu sehen. Ziemlich genau 46 Jahre ist Janoschs Geschichte jetzt alt. Und trotzdem kennen sie auch die Kinder von heute. „Oh wie schön ist Panama“ handelt von Freundschaft und Abenteuern, von Fernweh und Zuhause. Das „Cocomico Theater“ bringt den Klassiker als lebhaftes Musical für alle ab vier Jahren auf die Bühne. Zum Stück: Der kleine Tiger und der kleine Bär leben zufrieden in ihrem Häuschen am Fluss. Eines Tages wird eine Holzkiste ans Ufer gespült: Außen steht ,,Pa-na-ma“ darauf – innen riecht sie nach Bananen. Panama – so muss das Land der Träume heißen. Mit der Tigerente im Gepäck brechen die beiden auf. Auf ihrer langen Reise begegnen sie dem Affen Bong und dem Reiseesel Mallorca. Sie stürzen von einer Brücke und landen nach einer wilden Fahrt über die hohe See auf einer einsamen Insel im Meer. Dort finden sie tatsächlich die ersehnten Bananen – doch in Wirklichkeit sehnen sie sich einfach nach ihrem Zuhause. Die Aufführung findet am Dienstag, 12. März 2024, um 16 Uhr im Kulturzentrum Herne, Willi-Pohlmann-Platz 1, statt. Die Spielzeit beträgt etwa 90 Minuten, es gibt keine Pause. Tickets kosten sechs Euro und sind an der Tageskasse verfügbar. Als Vorverkaufsstelle ist das Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5, unter Telefon 0 23 23 / 9 19 05 14 erreichbar. Auch über eine Ticket-Hotline 02 31 / 9 17 22 90 oder auf www.proticket.de sind Tickets erhältlich.

16 Uhr

Sozialverband Deutschland trifft sich

Der SoVD-Ortsverband Herne/Wanne-Eickel – Sektion Wanne-Eickel – lädt ein zur Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl am Mittwoch, 6. März 2024 um 15 Uhr in die Kasinogastronomie Unser-Fritz-Straße . Der SoVD-Ortsverband Herne/Wanne-Eickel – Sektion Herne – trifft sich am Dienstag, 12. März 2024 um 16 Uhr zur Monatsversammlung im Thomas-Morus-Haus auf der Widumer Straße.

16 Uhr

Sieben Treffen sind geplant

Neues Trauerangebot im Frühling

Seelsorgerin Karola Rehrmann.

Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, der Frühling naht. Für Menschen jedoch, die trauern, wollen die Tage trotzdem nicht heller werden. Auch deshalb baut die zertifizierte Trauerbegleiterin Karola Rehrmann unter dem Titel „Schritt für Schritt mit der Trauer in den Frühling“ eine neue Trauergruppe auf. „Der Frühling ist eine gute Zeit, wieder Hoffnung zu spüren und dem Verlust etwas Positives entgegenzusetzen: Lebensfreude,“ so Karola Rehrmann. Das erste Treffen der Frühlingstrauergruppe findet am Dienstag, 5. März 2024, von 17 Uhr bis 19 Uhr in den Räumen des Hospizdienstes, Bahnhofstraße 137, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. „Nicht für alle Menschen ist der anbrechende Frühling automatisch mit Optimismus verbunden. Schmerzende Gefühle von Trauer, Verlust und Einsamkeit treten an Tagen, in denen man denkt, es müsse doch jetzt besser werden, gehäuft auf,“ sagt die Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes. Deshalb bietet die neue Trauergruppe im März und April 2024 an sieben Nachmittagen Hilfe und Unterstützung an, damit Hinterbliebene ihren Gefühlen Raum geben können. Karola Rehrmann: „In der geschützten Atmosphäre können sich die Teilnehmenden mit anderen Trauernden austauschen, um Kraft für den eigenen Trauerweg zu schöpfen.“ Der Besuch einer Trauergruppe sei der erste Schritt in Richtung Neuorientierung. Rehrmann: „Ich bin gerne für die Ratsuchenden da und gut vorbereitet, ein Stück dieses Weges mit ihnen zu gehen.“

17 Uhr

Infoabend zur Ausbildung

Medizinisch-Technische Radiologen

Der Campus der St. Elisabeth Gruppe.

Die Schule der Medizinischen Technologie für Radiologie der St. Elisabeth Gruppe lädt am Dienstag, 12. März 2024, zum Informationsabend zur Ausbildung zum Medizinischen Technologen für Radiologie ein. Während der Veranstaltung stellen Lehrkräfte die Aufgaben von Medizinisch-technischen Radiologen vor und informieren über die Voraussetzungen und den Ablauf der dreijährigen Ausbildung. Medizinische Technologen für Radiologie bilden die Schnittstelle zwischen dem Patienten, den Ärzten und der radiologischen Technik. Sie wenden verschiedene Untersuchungs- und Behandlungsverfahren an. Sie erstellen z. B. Röntgenbilder oder bedienen den Computertomografen (CT), der mit Hilfe von Röntgenstrahlung ein detailgetreues Bild aus Schichtaufnahmen des Körperinneren erstellt. Außerdem führen sie MRT-Untersuchungen durch, dabei werden durch ein Magnetfeld und Radiowellen Körperregionen aus verschiedenen Blickwinkeln abgebildet. So entstehen Aufnahmen, die zeigen, wie ein Organ oder Knochen aussehen. Doch die MTR bedienen nicht nur die Medizingeräte, sondern bereiten die Patienten auf die Untersuchung vor und beruhigen ängstliche Patienten während der Untersuchung. Während der dreijährigen Ausbildung durchlaufen die Auszubildenden sowohl eine theoretische als auch eine praktische Ausbildung mit insgesamt 4.600 Stunden. Die praktische Ausbildung umfasst 2.000 Stunden, die die Auszubildenden in den unterschiedlichen Einrichtungen der St. Elisabeth Gruppe und bei verschiedenen Kooperationspartnern absolvieren. Insgesamt lernen die angehenden MTR während der Ausbildung die vier großen Bereiche Diagnostische Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie sowie Strahlenphysik, Strahlenschutz und Strahlenmessung kennen. „Für die Ausbildung als MTR sind Interesse an Technik und Naturwissenschaften wichtige Voraussetzungen. Interessierte sollten aber auch Spaß am Umgang mit Patienten mitbringen“, erklärt Aynur Lipina, Schule der Medizinischen Technologie für Radiologie der St. Elisabeth Gruppe. Der Infoabend findet am Dienstag, 12. März 2024, ab 18 Uhr im Hörsaal am Campus der St. Elisabeth Gruppe statt. Informationen und Anmeldung gibt es unter www.elisabethgruppe.de/infoabend-mtr.

18 Uhr

vhs Herne lädt zum Kochkursus

Schwedischen Osterschmaus zubreiten

Die vhs am Willi-Pohlmann-Platz.

Der Kursus Schwedischer Osterschmaus findet am Dienstag, 12. März 2024, von 18 bis 21:45 Uhr in der vhs im Kulturzentrum, amWilli-Pohlmann-Platz 1, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 46 Euro (inkl. 27,- EUR Lebensmittelumlage). Zum Kursus heißt es: „Ostern ist in Schweden bunt und fröhlich - so ist auch die schwedische Ostertafel. Serviert werden zum Beispiel verschiedene Sorten Fisch in unterschiedlichen Variationen, die traditionelle Västerbottenpaj (eine spezielle Käsepaj) und Eiersalat mit Sardellen ( Gubbröra ), um nur einige Schwedische Spezialitäten zu nennen. Vhs-Kursleiterin Tanja Stotz zeigt Ihnen, wie es geht, im Kochkurs der vhs.“ Hier geht es zur Anmeldung.

18 Uhr

Info-Veranstaltung

'Denk an morgen – Darmkrebsvorsorge'

Dr. Dietrich Hüppe

Dr. med. Dietrich Hüppe von der Gesellschaft für Gastroenterologie Herne lädt am Samstag, 12. März 2024, ab 19 Uhr in das Restaurant 'Zille' zu einem Vortrag ein. Die Veranstaltung findet passend zur 36. Herner Gesundheitswoche statt und bietet aktuelles zur Darmkrebsvorsorge. 20 Jahre Darmkrebsvorsorge - was hat das gebracht? Welche Möglichkeiten gibt es? Was nützt der Stuhltest, was die Darmspiegelung? Welcher Aufwand kommt auf mich zu? Gibt es Risiken? Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

19 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Mittwoch, 13. März

Sechs künstlerische Positionen

„Kraftzonen“ auf Unser Fritz

„Kraftzonen“ auf Unser Fritz – Gruppenbild vor der Wand mit Mischtechniken von Albert Markert (v.l.): Tinka Bechert, Jannine Koch, Kerstin Müller-Schiel, Edgar A. Eubel, die Unser-Fritz-Kuratorin Doris Kirschner-Hamer und Georg Schreiber.

Im Kauengebäude der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3 wird am Samstag, 24. Februar 2024, um 17 Uhr die Ausstellung „Kraftzonen“ eröffnet. Nach der Begrüßung durch Jürgen Hausmann, den neuen Vorsitzenden des Fördervereins, führt Dr. Martin Gesing, Leiter des Stadtmuseums Beckum, in die von Edgar A. Eubel initiierte und von Doris Kirschner-Hamer kuratierte Gemeinschaftsschau ein. Virtuos, eigenständig, vielseitig und anregend: All das trifft auf die Arbeiten von insgesamt sechs Künstlern zu, die unter dem Titel „Kraftzonen“ in den Räumlichkeiten der Künstlerzeche Unser Fritz das erste Mal gemeinsam ausstellen. Sie vertreten unterschiedliche Positionen, verstehen sich auch nicht als Gruppe und haben auch kein Thema vorgegeben. Bis auf Edgar A. Eubel stellen alle zum ersten Mal auf Unser Fritz aus. Die Präsentation ihrer Arbeiten in Schwarz- und Weißkaue verspricht dem Betrachter auch Dank vielfältiger Techniken ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst, sowohl thematisch als auch visuell. Kerstin Müller-Schiel (Duisburg) zeigt Malerei und Keramik. Das Uneindeutige und Rätselhafte ist Thema sowohl in ihren Bildern als auch den Keramikobjekten, die so mehrdeutige Titel wie „Wolf im T-Shirt“ oder „Im trüben Wasser“ tragen. Auf dieser Grundlage setzt sie ihre Ideen und Vorstellungen zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion um. Mit Malerei und Zeichnung ist Edgar A. Eubel (Datteln/Recklinghausen) vertreten. Seine Arbeiten sprühen vor Experimentierfreude und zeichnen sich durch eine ungemeine Frische und Lebendigkeit aus. Das erzeugt im Betrachter das Gefühl großer Offenheit, der Eubels Faszination für alles Provisorische zugrunde liegt. Die künstlerischen Arbeiten der im irischen Dublin lebenden Tinka Bechert umspannen Zeichnung, Raum-Installationen und auch Skulpturen, die immer im direkten Austausch mit ihrer „Hauptschlagader“, der Malerei, stehen. Programmatisch der Titel ihres großformatigen Bildes „Best of both worlds“ – das Beste aus ihren beiden Welten Irland und Deutschland. Fotografien spiegeln in der Regel unsere Vorstellungen der Realität. Die Fotocollagen des Esseners Georg Schreiber „dokumentieren“ dagegen eine Wirklichkeit der Vorstellung. Mit Motiven seines Fotoarchivs komponiert der Künstler neu erdachte, innere Bilder: Ein „Malen“ mit Pixeln anstatt mit Pigmenten. Die kritische Auseinandersetzung mit der zunehmenden Technisierung unserer Lebenswelt ist das Leitmotiv vieler Arbeiten der Gelsenkirchenerin Jannine Koch. Während sie sich in ihrer Malerei auf die Problematik von Drohnenkriegen und Überwachung konzentriert, zeigen ihre minutiös gearbeiteten Ätzradierungen insektoide Zwitterwesen zwischen Natur und Technik. Der Berliner Künstler Albert Markert, der auf dem Gruppenfoto fehlt, da er vorzeitig wieder heimfahren musste, zeichnet, druckt, klebt und mischt. Durch vielfache Überlagerungen wühlt sich Persönliches und Alltägliches an die Oberfläche seiner Malerei, Druckgrafik und Collagen. Seine Arbeiten scheinen ständig in Bewegung zu sein, bieten dem Betrachter aber auch viel Raum für eigene Assoziationen. Die Ausstellung „Kraftzonen“ wird vom 24. Februar 2024 bis zum 17. März 2024 im Kauengebäude der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, Zur Künstlerzeche 10, in Herne (Wanne-Eickel) gezeigt. Wechselweise stehen die ausstellenden Künstler zu den Öffnungszeiten (Mi. und Sa. jeweils 15 - 18 Uhr, So. 14 - 17 Uhr) zu Gesprächen mit den Besuchern zur Verfügung. Die von Jannine Koch moderierte Finissage mit Künstlergespräch und Rundgang durch die Ausstellung beginnt am Sonntag, 17. März 2024, um 15 Uhr.

15 Uhr

Er nimmt am interreligiösen Fastenbrechen teil

Ex-Bundespräsident Wulff zu Gast in Herne

Am 13. März findet ein interreligiöses Fastenbrechen statt.

Am Mittwoch, 13. März 2024, um 17:30 Uhr (Einlass: 17 Uhr) kommt Bundespräsident a.D. Christian Wulff nach Herne. Er nimmt am interreligiösen Fastenbrechen in den Räumen der evangelischen Kirche am Göddenhoff 8 teil. Zur Veranstaltung heißt es: "Im Monat Ramadan praktizieren mehr als 1,6 Milliarden Muslime weltweit das Fasten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Daher laden wir Gläubige aller Glaubensrichtungen dazu ein, gemeinsam das Fastenbrechen zu erleben und am traditionellen Iftar-Mahl teilzunehmen. Die Betonung der Gleichheit vor dem Grundgesetz und die Vision einer Menschheitsfamilie, die durch gemeinsame Werte verbunden ist, stehen im Mittelpunkt dieser Begegnung." Weiter heißt es: „In einer Zeit, in der Verständnis und Respekt für unterschiedliche Kulturen und Religionen von entscheidender Bedeutung sind, möchten wir eine Plattform schaffen, die den Austausch fördert und Gemeinschaft über Religionsgrenzen hinweg stärkt. Als Ehrengast bei dieser Veranstaltung freuen wir uns, Bundespräsident a.D. Christian Wulff begrüßen zu dürfen, der mit seiner wegweisenden Aussage 'Der Islam gehört zu Deutschland' die Bedeutung der Integration und des respektvollen Miteinanders betont hat. Seine Anwesenheit unterstreicht die Werte der Offenheit und des interreligiösen Dialogs, die wir heute gemeinsam feiern und fördern möchten.“ Um Anmeldung unter Tel 0170 2679898 oder per Mail wird gebeten.

17:30 Uhr

vhs Herne lädt ein

Rund um die Welt mit dem Filmforum

Die Filmwelt am Berliner Platz in Herne.

Eine österreichische Dichterin, ein pakistanischer Nachtclubtänzer und ein nordenglischer Gastwirt - das sind nur drei der Hauptfiguren, die im neuen Programm des Filmforums der vhs Herne zu sehen sein werden. Die Filmreihe, die immer sonntags, montags und mittwochs in der Filmwelt Herne präsentiert wird, unternimmt wieder eine facettenreiche Reise durch die Welt des internationalen Kinos. Die Filme werden sonntags um 12:30 Uhr, montags 20:15 Uhr und mittwochs 17:30 Uhr gezeigt. Den Anfang des Quartalprogramms 2024 macht am 21. Januar der japanische Film „Plan 75“, der am Sonntag, Montag und Mittwoch, 21., 22. und 24. Januar 2024 gezeigt wird. Der Film handelt von einer provokativen Zukunftsvision über staatlich geförderte Sterbehilfe. In den folgenden Woche wird dann die Bestseller-Verfilmung „Ein ganzes Leben“ gezeigt. Der Film läuft am Sonntag, Montag und Mittwoch, 28 29. und 31. Janaur 2024. Danach folgt der irische Oscarkandidat „The Quiet Girl“. Er wird am Sonntag, Montag und Mittwoch, 4., 5. und 7. Februar 2024, gezeigt. Als Beitrag zur Frauenwoche laufen im März das Biopic „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“, der am Sonntag, Montag und Mittwoch, 10.,11. und 13. März 2024, vorgeführt wird und der in Pakistan teilweise verbotene Film „Joyland“. Dieser Film läuft ebenfalls Sonntag, Montag und Mittwoch, 17., 18. und 20. März 2024. Das Programm für das 2. Quartal des Filmforums (April bis Juni 2024) erscheint im April. Mehr über die Filme und Termine erfahren Sie unter: www.vhs-herne.de oder www.filmwelt-herne.de. Abspielort ist wie gewohnt die Filmwelt Herne, Berliner Platz 7-9. Teilweise werden die Filme auch im Relax-Kino gezeigt. So bequem!

17:30 Uhr

vhs: Vortrag mit Diskussion

Frauen im Rechtsextremismus

vhs-Herne Logo.

In der vhs im Kulturzentrum findet am Mittwoch, 13. März 2024, in der Zeit von 18:30 bis 21 Uhr, der kostenfreie Vortrag von Cassandra Speer – Frauen im Rechtsextremismus – statt. Er wendet sich der Funktion von Frauen in rechtsextremen Strukturen zu, will ihr Rollenverständnis durchleuchten und verdeutlichen, dass es eine Illusion ist, sie als „naive Mitläuferinnen“ einzuordnen. Ihre Rolle ist zentral und dennoch werden sie in den öffentlichen Diskussionen um Rechtsextremismus meist vergessen: Die Frauen, welche in rechtsextremen Kreisen leben, sich organisieren und dadurch entschieden zur Verfasstheit von rechtsextremen Milieus beitragen. Sie übernehmen die Erziehung der Kinder und halten den meist männlichen Protagonisten den Rücken frei. Eine vorherige Anmeldung für den Kursus mit der Nummer 24A2083 ist unbedingt erforderlich. Diese nehmen die Geschäftsstellen der vhs Herne unter Tel 02323/16-2920 und 02323/16-3584 oder online hier entgegen.

18:30 Uhr

Klangkosmos-Konzert mit dem Rokhs Quartet

Klassisch persische Musik

Rokhs Quartet aus dem Iran.

Das Rokhs Quartet aus dem Iran gastiert am Mittwoch, 13. März 2024, ab 20 Uhr in der Reihe Klangkosmos Weltmusik in den Flottmann Hallen Herne. Das Rokhs Ensemble wurde von der Târ-Spielerin Sogol Mirzaei und dem Sänger und Perkussionisten Hossein Rad 2021 gegründet. Zwei junge und außergewöhnlich talentierte Musiker, die Oud-Spielerin Ava Aresazan und der Kamantscheh-Spieler Sina Danesh aus Teheran, erweitern das hochvirtuose Duo aufs Schönste zum Quartett. Nach dem Vorbild der „Sprache der Vögel“ von Farid al-Din Attâr, einem persischen Sufi-Dichter aus dem 12. Jahrhundert, öffnet hier jedes Instrument einen neuen Weg auf der Suche nach Einzigartigkeit, während es gleichzeitig an der Schaffung der gemeinsamen musikalischen Sprache teilnimmt. Die vier Musiker*innen ergründen die klassische persische Musik in ihrer ganzen Vielschichtigkeit und Vielfalt, mit all ihren Einflüssen, auch aus Zentralasien und dem Nahen Osten. Das einfallsreiche Spiel und die feinen, verschiedenartigen Facetten – oder „Gesichter“, wie die deutsche Übersetzung von „Rokhs“ lautet – garantieren die Erweiterung des musikalischen Klanghorizonts mit Hochgenuss. Die Ticketszum Preis von 9 Euro/ erm. 6 Euro können im Vorverkauf per Tel 02323-994970 oder per E-Mail ewz-info@kk-ekvw.de bis Dienstag, 12. März 2024, reserviert werden. An der Abendkasse kosten die Tickets 11 beziehungsweise 9 Euro. Eine Veranstaltung des Eine Welt Zentrum Herne in Kooperation mit dem FB Kultur, Stadt Herne. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen über das Kultursekretariat NRW Gütersloh.

20 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Donnerstag, 14. März

3. Info-Tag für multikulturelle Frauen im Kuz

'Erfolgsfaktor Frau' soll in den Fokus rücken

Bei der neuen Ausgabe vom Info-Tag für multikulturelle Frauen stehen 42 Aussteller den Frauen mit Rat und Tat zur Seite.

Die Erfolgsgeschichte geht weiter. Nachdem der Ansturm auf die ersten beiden Info-Tage für multikulturelle Frauen in Herne und Witten im Jahr 2023 sehr groß war (halloherne berichtete), geht die Veranstaltung nun in die dritte Runde. Am Donnerstag, 14. März 2023, sind alle Frauen mit internationaler Familiengeschichte eingeladen, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr zum Kulturzentrum zu kommen und sich über berufliche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren. Die Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet veranstaltet gemeinsam mit Kooperationspartnern den Info-Tag als Teil der Fachkräfteoffensive NRW. Bei einem Pressegespräch am Montag (26.2.2024) erläuterten die Verantwortlichen, was die Teilnehmerinnen dieses Mal erwartet. In diesem Jahr sind 42 Aussteller mit von der Partie, um die teilnehmenden Frauen mit Rat und Tat bei Fragen zu Bildungs- und Weiterqualifizierungsangeboten, Anerkennung von Bildungsabschlüssen oder auch bei behördlichen Angelegenheiten zu unterstützen. Ein besonderes Highlight sei in diesem Jahr aber auch ein Fahrsimulator, bei dem Frauen sich im Beruf der Lkw-Fahrerin ausprobieren können. „Es ist uns gelungen, mit diesem Format eine Erfolgsgeschichte zu schreiben. Sicherlich wird dieser Tag auch nochmals durch den Besuch von NRW-Minister Karl-Josef Laumann aufgewertet“, berichtet Dr. Dirk Drenk, Geschäftsführer bei Herne.Business. Denn der NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales wird an diesem Tag als Teil der Fachkräftetour Halt beim Info-Tag für multikulturelle Frauen machen und an einer Podiumsdiskussion teilnehmen (halloherne berichtete). „Vorher wird Minister Laumann auch noch den Industriedienstleister Bilfinger besuchen. Wir hatten Glück, dass wir Bilfinger gewinnen konnten, da es dort interessante Ausbildungsmöglichkeiten für Frauen gerade im Bereich Industrie gibt“, erläutert Sabine Backes-Aghte, Projektkoordinatorin der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet. An der Diskussion werden neben Laumann übrigens noch Stephanie Herrmann von der Agentur für Arbeit, Peter Lübbert, Geschäftsführer der QBS Gewerkstatt, Silvia Loosen, Vorständin von Netzwerk-Personal und Michal Bartilla, Geschäftsführer des Bäckerinnungsverbands West, teilnehmen. Durch die Diskussion führt Moderatorin Kyra Preuß vom WDR. Im Anschluss daran werden zwei Frauen mit Fluchterfahrung über ihren Weg in die Arbeit berichten. „Wir finden es persönlich nochmal ganz wichtig, dass die Frauen selbst berichten, wie schwer es mitunter sein kann, seinen beruflichen Weg zu finden, aber auch, wie stark man sich fühlt, wenn man es erst einmal geschafft hat“, so Backes-Aghte gegenüber hallloherne. Marja Jongenelen, ebenfalls von der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet, ergänzt: „Wir wollen Frauen darin unterstützen, ihre Potenziale zu zeigen. Unser Fokus liegt dabei auf Frauen aus dem In- und Ausland. Auch Sprachbarrieren sind kein Problem, wir haben Übersetzerinnen an den Ständen. Ebenso gibt es auch Sprachmittlerinnen für Frauen aus der Ukraine.“ Der Info-Tag für multikulturelle Frauen ist kostenlos. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

10 Uhr

Frauen- und Mädchenberatungsstelle Schattenlicht lädt ein

Entspannungsmethoden bei Stress

Die 31. Herner Frauenwoche findet vom 8. bis 23. März 2024 statt.

Die Frauen- und Mädchenberatungsstelle Schattenlicht lädt am Donnerstag, 14. März 2024, von 10:30 bis 12 Uhr in den Räumen der Beratungsstelle, an der Straßburger Str. 39, zu einem Antistressseminar als Teil der Herner Frauenwoche ein. Referentin ist Nicole Klein, Entspannungspädagogin, Hypnosetherapeutin und Fitnesstrainerin. Darum geht es: „Die zunehmende Komplexität und Schnelligkeit in unserem (Arbeits-)Alltag hinterlassen Spuren: durch angespannte Haltung verstärken sich Nacken- und Rückenschmerzen häufig zu chronischen Beschwerden. In diesem Seminar lernen Sie Stress rechtzeitig zu erkennen und krankmachenden Faktoren effektiv vorzubeugen, unter anderem durch Entspannungsmethoden wie Progressive Muskelentspannung und Achtsamkeits- und Rückenübungen, die jederzeit anwendbar sind und Stressbelastungen spürbar reduzieren. Bitte tragen Sie zum Kurs bequeme Kleidung.“ Um Anmeldung wird gebeten. Die Kosten betragen 8 Euro, es wird gebeten den Betrag passend mitzubringen.

10:30 Uhr

Diskussion zum Thema 'Potenzial aus dem In- und Ausland'

Fachkräftekongress mit NRW-Minister Laumann

Karl-Josef Laumann, NRW-Arbeitsminister, ist beim Fachkräftekongress im Herner Kulturzentrum mit dabei und diskutiert über das Potenzial aus dem In- und Ausland (Archivbild).

„Jede und jeder hat Potenzial und wird gebraucht“: Das sagt Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW. Frauen aus dem In- und Ausland nehmen eine wichtige Schlüsselrolle ein, damit die Fachkräfteoffensive gelingen kann. Wie Unternehmen Frauen bei der Fachkräftesicherung gezielter in den Fokus nehmen und sie durch passende (Weiterbildungs-)Strategien als engagierte Beschäftigte langfristig binden können, ist Thema des Podiumsgesprächs auf der Fachkräftetour im Mittleren Ruhrgebiet. Hierzu möchte sich NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann mit Akteurinnen und Akteuren aus der Region austauschen. Das ist am Donnerstag, 14. März 2024, von 11:45 bis 13:45 Uhr im Kulturzentrum Herne, Willi-Pohlmann-Platz 1, vorgesehen. Wichtig: Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich, das geht online bis spätestens Freitag, 8. März 2024, unter https://FachkraeftetourMR2024.eventbrite.de. Die Fachkräftetour ist eingebettet in den Info-Tag für multikulturelle Frauen im Kulturzentrum Herne von 10 bis 15 Uhr. Er bietet Frauen aus dem In- und Ausland umfassende Informations- und Beratungsangebote zu den Themen Weiterqualifizierung und Wiedereinstieg, Berufsorientierung, Ausbildung und Studium, Anerkennung von Bildungsabschlüssen, Vermittlung in Beschäftigung und mehr.

11:45 Uhr

Künstlerin Mira Sasse stellt ihre Werke aus

Ausstellung 'modular distancing' im Alten Wartesaal

Künstlerin Mira Sasse zeigt im Alten Wartesaal Werke in ihrer Ausstellung "modular distancing".

Die Künstlerin Mira Sasse stellt von Freitag, 23. Februar, bis Sonntag, 24. März 2024, ihre Werke im Alten Wartesaal im Bahnhof Herne aus. Die Ausstellung trägt den Titel „modular distancing“ und umfasst sowohl eine gleichnamige Werkreihe aus dem Jahr 2021 als auch eine neue Installation, die speziell für den Ausstellungsort entwickelt wurde. Mira Sasses Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Formen, Spuren und Leerstellen aus, die oft auf etwas verweisen, was nicht mehr sichtbar oder vorhanden ist. Mit verschiedenen Techniken und Materialien verwandelt sie alltägliche Gegenstände und Fundstücke in eigenwillige Objekte, Skulpturen und Installationen, die den Betrachter dazu anregen, die Auslassungen zu erkennen und neu zu interpretieren. Die neue Installation im Alten Wartesaal besteht aus einer Reihe von Grafiken, die auf unterschiedliche Weise mit der Stadt Herne in Verbindung stehen. Einige basieren auf gefundenen Formen, andere auf verworfenen Entwürfen oder auf dem Wappentier der Stadt, dem Pferd. Die Grafiken sind modular angeordnet und können je nach Perspektive und Abstand des Betrachters variieren. Mira Sasse wurde 1988 im Sauerland geboren und studierte bis 2021 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Stefan Kürten und Peter Piller. Sie lebt und arbeitet in Wuppertal. Die Vernissage findet am Freitag, 23. Februar 2024, um 19 Uhr statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

14 Uhr

LWL-Archäologiemuseum

Multimedia-Ausstellung zu „Diversity“

Das LWL Archäologiemuseum.

Seit Donnerstag (25.1.2024) bis 24. März 2024 gastiert eine Ausstellung zum Thema „Diversity“ im ehemaligen Museums-Café des LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Münster. Gesellschaftliche Diversität sei ein Thema, das viele bewegt, manche ermüdet, für Diskussionen sorgt und manchmal polarisiert. Um Interessierte für zukünftige Gespräche zu informieren und dazu einzuladen, aktiv an der Debatte über Vielfalt mitzuwirken, haben Studierende der Fachhochschule Dortmund die Ausstellung „DIVERSITY“ entwickelt. Die Ausstellung fragt: Wie kann eine Debatte angemessen geführt werden? Welche Sprache und welchen Ton braucht es? Welche Perspektiven gibt es? An sechs Stationen mit elf Video-Interviews erzählen Menschen von ihrer Individualität im Hinblick auf Geschlecht, Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung, Behinderung und Generation. Elf Menschen beantworten Fragen zu non-binärer Identität, Heimat und Kulturunterschieden, Rassismus und zum Leben als nichtweiße Menschen (People of Color), Islam und Deutsch sein, Homosexualität und Coming-Out sowie zum Leben mit einer Beeinträchtigung. „Die Liste der Aspekte, die Menschen verbinden oder unterscheiden, ist unendlich lang“, sagt Anica Jacobsen, eine der Ausstellungsmacher und studentische Volontärin im Bereich Ausstellungsgestaltung am Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). „Ich freue mich, dass wir die Ausstellung zu einem der wichtigsten Themen der Gegenwartsgesellschaft zeigen können. Denn auch in der Museumsarbeit setzen wir uns intensiv mit der Frage auseinander, wie wir für eine vielfältige Gesellschaft relevant sein können“, so Museumsleiterin Dr. Doreen Mölders. „Und das ehemalige Museums-Café ist als freundlicher Ort der Begegnung genau der richtige Platz für eine solche Debatte.“ Um Gespräche und Debatten nicht übereinander, sondern miteinander zu führen, haben die Studierenden unterschiedliche Menschen zu ihrer Lebensrealität befragt - denn häufig würden Diskussionen über Vielfalt ohne Betroffene geführt. „Manche Begriffe bergen die Gefahr, zu verletzen oder negative Zuschreibungen zu reproduzieren, ohne dass es den Menschen bewusst ist“, so Jacobsen. Deshalb erhalten die Besucher die Möglichkeit, sich über Erklär-Karten mit Definitionen auseinanderzusetzen und sind eingeladen, sich ein persönliches Kartenset „to go“ zu erstellen und mitzunehmen. Gestaltet wurde die Ausstellung von den Studierenden des Master-Studienganges Szenografie, Anica Jacobsen, Friederike Emming und Christof Schmitz. Vor der Station im Museum war die Ausstellung in Dortmund und in Köln zu sehen. Am Donnerstag, 14. März 2024, um 17:30 Uhr findet Führung Lautlos durch die Moderne statt. Es ist eine öffentliche, inklusive Führung in deutscher Gebärdensprache durch die Sonderausstellung Modern Times. Ebenfalls an diesem Tag findet um 19 Uhr die Stand-up Comedy 'Lieber taub als gar kein Vogel' mit Okan Seese statt. Die Führung 'Diversität in der Archäologie' findet am Donnerstag, 21. März 2024, um 18 Uhr mit Fynn Roß statt.

17:30 Uhr

Gemeinsam für Herne, ⁠Lotus Bildungszentrum & ⁠St. Dionysius Herne laden ein

Einladung zum Fastenbrechen

Der Verein Gemeinsam für Herne, Bildungszentrum Lotus und die Pfarrei⁠ ⁠St. Dionysius Herne lade zum gemeinsamen Fastenbrechen ein (Symbolbild).

Der Verein Gemeinsam für Herne, Bildungszentrum Lotus und die Pfarrei⁠ ⁠St. Dionysius Herne laden am 14. März 2024, ab 17:45 (Einlass: 17:30 Uhr) zum gemeinsamen Fastenbrechen ins Pfarrzentrum St. Bonifatius, an der Glockenstraße 7, ein. In einer Mitteilung heißt es: „Der Fastenmonat Ramadan erinnert Muslime an die Gastfreundschaft, die Nächstenliebe und an die Bedeutung der Dankbarkeit.“ Um Anmeldung bis Dienstag, 12. März 2024, wird per E-Mail an info@gfherne.de oder unter Tel 01789739714 gebeten.

17:45 Uhr

EvK: Gesprächskreis 'Leben mit Krebs – Leben trotz Krebs'

Der Frühling und seine Wirkung

Evangelisches Krankenhaus Wiescherstraße.

Antonio Vivaldi hat es mit seinen „Vier Jahreszeiten“ vorgemacht: In vier Konzerten beschreibt er Frühling, Sommer, Herbst und Winter mit den für ihn in der jeweiligen Jahreszeit typischen Geräuschen, Klängen und Gefühlen. Der Gesprächskreis „Leben mit Krebs – Leben trotz Krebs“ will es dem berühmten Komponisten gleichtun und sich in seinem nächsten Treffen am Donnerstag, 14. März 2024, im Evangelischen Krankenhaus Herne ganz dem Thema Frühling widmen. Was macht der Frühling mit uns? Wie wirkt sich die erste Jahreszeit auf unser Wohlbefinden aus? Was genau bedeutet Frühlingsmüdigkeit? Gemeinsam mit EvK-Psychoonkologin Sultan Lunkenheimer setzen sich die Teilnehmenden des Gesprächskreises damit auseinander, was das Erwachen der Natur mit all den sichtbaren Veränderungen in der Pflanzen- und Tierwelt auch in dem einzelnen Menschen auslöst. Zu dem Gesprächskreis eingeladen sind nicht nur Krebsbetroffene, sondern auch Interessierte, Angehörige und Freunde. Das Treffen findet statt in der Kapelle des EvK an der Wiescherstraße, in der Zeit von 18bis 19 Uhr statt.

18 Uhr

Revierzauberer Herne zeigen erneut ihre Show

'Magie Hautnah' im Ludwig-Steil-Forum

Die Revierzauberer mit ihrer Show "Magie hautnah": Sie treten wieder im Ludwig-Steil-Forum auf.

Kurz vor den Osterferien wird es noch einmal magisch. Nach einer sehr erfolgreichen Veranstaltung Anfang Februar laden die Revierzauberer Herne zu einer weiteren Veranstaltung unter dem Titel „Magie Hautnah“ ins Ludwig-Steil-Forum (Europaplatz 2), neben der Kreuzkirche, ein. Die Veranstaltung ist am Donnerstag, 14. März 2024, um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, aufgrund des begrenzten Platzes ist eine Anmeldung unter revierzauberer@t-online.de erforderlich. Diesmal geht es um Zauberei aus dem Bereich der so genannten Stand-Up oder Salonmagie. "In der Pause wollen wir unsere Gäste mit Close-Up-Kunststücken aus den Bereichen der Kartenmagie und der Zauberei mit Münzen, Würfeln und ähnlichen Gegenständen unterhalten und verblüffen", heißt es in einer Ankündigung. Es treten auf: Michael Küppers, Adam Sky, Jürgen Kleiner und Jendrik Jäger, Christian Deppe und Rainer Thörner. Moderation: Axel Kolbe. Das Ludwig-Steil-Forum in Herne bietet den idealen Rahmen und die perfekte Atmosphäre für einen unvergesslichen Abend.

19 Uhr

Tourauftakt in Recklinghausen

Circus Roncalli präsentiert 'ARTistART'

Das Circus-Theater Roncalli lädt zu seinen Aufführungen auf den Konrad-Adenauer-Platz in Recklinghausen.

Recklinghausen. Mit einem neuen Programm feiert das Circus-Theater Roncalli den Auftakt seiner Tournee 2024 in Recklinghausen. Von Donnerstag, 14. März, bis Sonntag, 7. April 2024, erwartet die Besucher auf dem Konrad-Adenauer-Platz die neueste Kreation „ARTistART“ aus der Feder von Roncalli-Gründer und Circusdirektor Bernhard Paul. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung des umjubelten Vorgängerprogramms „ALL for ART for ALL“. Dafür hat sich Bernhard Paul erneut von Größen der Kunstwelt inspirieren lassen. Diesmal finden sich die ikonischen Motive von Keith Haring, Frida Kahlo, Picasso oder Henri de Toulouse-Lautrec in den Kostümen und Darbietungen der Artisten wieder und werden in der Manege neu interpretiert. Nach dem Auftakt in Recklinghausen gastiert der Circus in Köln, Krefeld, Ludwigsburg, Wien, Innsbruck und Graz. „Das neue Programm ist ein besonderer Höhepunkt vor unserem 50-jährigen Jubiläum im nächsten Jahr“, sagt Circusdirektor und Roncalli-Gründer Bernhard Paul. „Mit ARTistART setzen wir unsere Reise durch die Kunstwelt fort und das Publikum kann sich auf ganz neue artistische Höchstleistungen freuen. Die Darbietungen unserer Artisten verschmelzen mit den Werken großer Künstler zu einem einmaligen Gesamtkunstwerk“, kommentiert Paul seine neue Kreation. Neben der Hommage an die Kunstwelt, die sich durch alle Programmpunkte zieht, werden auch Elemente des New Yorker Gastspiels zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein. Von November 2023 bis Januar 2024 gastierte der Circus erstmals im Big Apple. Darüber hinaus verspricht die Show wieder ein facettenreiches Programm, das das Publikum zum Träumen einlädt und sie den Alltag für einige Stunden vergessen lässt. Die Besucher erwartet ein Potpourri aus hochkarätiger Clownerie, Tanz, Live-Musik, bunten Kostümen und internationalen Spitzenartisten – poetisch inszeniert im nostalgischen Circuszelt. Das Duo Turkeev begeisterte bereits die Supertalent-Jury mit seiner spektakulären Luftnummer nur wenige Meter unter der Zirkuskuppel. Hoch hinaus geht es auch für die Artistin Alisa Shehter mit ihrer Luftring-Performance und dem Duo Cardio mit einem waghalsigen Balanceakt auf mehreren Ebenen. Wie weit ein Mensch sich nach vorne biegen kann, beweist „Klischnigg“-Virtuose Andrey Romanovski. Clown Matute bringt mit seiner frischen und lebendigen Art den Spaßfaktor in die Manege. Ergänzt wird er von Canutito Jr., Spaßmacher und Clown in dritter Generation. Auf Weltklasse-Jonglagekunst können sich die Besucher bei Noel Aguilar freuen. Und dass Artistik keine Grenzen kennt, zeigt Professor Wacko, der das Publikum mit seiner Slapstick-Nummer auf dem Trampolin zum Staunen und Lachen bringt. Einer darf bei dem Artistenspektakel nicht fehlen: Weißclown und Roncalli-Ikone Gensi ist mit seinem poetischen Spiel nicht mehr aus der Manege wegzudenken. Das Roncalli-Ballett verbindet alle Darbietungen mit kreativen Übergängen. Musikalisch abgerundet wird die poetische Inszenierung durch das Roncalli Royal Orchestra unter der Leitung von Georg Pommer, der seit jeher fester Bestandteil der Roncalli-Traumwelt ist. Tickets für das Gastspiel in Recklinghausen und die weiteren Spielorte sind ab 30 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.roncalli.de und an der Tageskasse erhältlich.

19:30 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Freitag, 15. März

Schattenlicht lädt zum Krafttank-Workshop

Veranstaltung 'Zeit für mich'

Die Veranstaltung 'Zeit für mich' findet als Teil der Frauenwoche statt.

Am Freitag, 15. März 2024, von 12 bis 13:30 Uhr lädt die Frauen- und Mädchenberatungsstelle Schattenlicht zur Veranstaltung 'Zeit für mich - wie geht das' ein. Veranstaltungsort ist die Gleichstellungsstelle am Berliner Platz 6. Frauen jeden Alters sind eingeladen zu kommen, um gemeinsam an praktischen Übungen teilzunehmen und Input zu erhalten. Am Ende gibt es eine Überraschung. Darum geht es: 90 Minuten, in denen es mal nur um mich geht: Zeit, eine Atempause vom Alltag zu haben, Zeit, bewusst hinzugucken, was mir gut tut, Zeit, Kraft zu tanken und Zeit, neue Ideen und Sichtweisen für den Alltag zu entwickeln. Die Referentin ist Annelie Gogolla, Mitarbeiterin der Beratungsstelle Schattenlicht. Um Anmeldung wird gebeten. Die Teilnahme kostet 8 Euro ( es wird gebeten den Betrag passend mitzubringen).

12:20 Uhr

Thema: 'MID-Digitale Sicherheit'

Förder-Freitag-Ruhr

Förder-Freitag-Ruhr: Digitale Sicherheit.

Nach zwei Jahren Herner Förder-Freitag findet nun der Förder-Freitag Ruhr, den Herne.Business zusammen mit neun weiteren Wirtschaftsförderungen aus dem Ruhrgebiet realisiert, nun am Freitag, 15. März 2024, in der Zeit von 13 bis 13:45 Uhr statt. Das Thema der circa 45-minütigen Online-Veranstaltung: „MID-Digitale Sicherheit“. Der Fördermittel-Freitag Ruhr ist ein wiederkehrendes Online-Format, das bei jeder Veranstaltung ein Förderinstrument des Landes, des Bundes und der EU ins Schaufenster stellt. Weiterlesen In einer zunehmend digitalisierten Welt ist die Sicherheit unserer Daten und Systeme von entscheidender Bedeutung. Sebastian Barchnicki, DIGITAL.SICHER.NRW präsentiert einen Überblick über kostenfreie Unterstützungsangebote und öffentliche Finanzierungshilfen für Unternehme Die Teilnahme ist kostenfrei. Bei Interesse kann sich hier angemeldet werden.

13 Uhr

Künstlerin Mira Sasse stellt ihre Werke aus

Ausstellung 'modular distancing' im Alten Wartesaal

Künstlerin Mira Sasse zeigt im Alten Wartesaal Werke in ihrer Ausstellung "modular distancing".

Die Künstlerin Mira Sasse stellt von Freitag, 23. Februar, bis Sonntag, 24. März 2024, ihre Werke im Alten Wartesaal im Bahnhof Herne aus. Die Ausstellung trägt den Titel „modular distancing“ und umfasst sowohl eine gleichnamige Werkreihe aus dem Jahr 2021 als auch eine neue Installation, die speziell für den Ausstellungsort entwickelt wurde. Mira Sasses Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Formen, Spuren und Leerstellen aus, die oft auf etwas verweisen, was nicht mehr sichtbar oder vorhanden ist. Mit verschiedenen Techniken und Materialien verwandelt sie alltägliche Gegenstände und Fundstücke in eigenwillige Objekte, Skulpturen und Installationen, die den Betrachter dazu anregen, die Auslassungen zu erkennen und neu zu interpretieren. Die neue Installation im Alten Wartesaal besteht aus einer Reihe von Grafiken, die auf unterschiedliche Weise mit der Stadt Herne in Verbindung stehen. Einige basieren auf gefundenen Formen, andere auf verworfenen Entwürfen oder auf dem Wappentier der Stadt, dem Pferd. Die Grafiken sind modular angeordnet und können je nach Perspektive und Abstand des Betrachters variieren. Mira Sasse wurde 1988 im Sauerland geboren und studierte bis 2021 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Stefan Kürten und Peter Piller. Sie lebt und arbeitet in Wuppertal. Die Vernissage findet am Freitag, 23. Februar 2024, um 19 Uhr statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

14 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Samstag, 16. März

Gartenabfallaktion beginnt am 9. März 2024

Der Frühling kann kommen

Gartenabfall-Aktion - ein Angebot der Entsorgung Herne.

Entsorgung Herne stellt im Frühjahr an drei Samstagen Großcontainer für Gartenabfälle an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet auf. Zwischen 8 und 12 Uhr haben Herner die Möglichkeit, kompostierbare Gartenabfälle wie Laub, Hecken- und Strauchschnitt, Stauden, Rasenschnitt und ähnliches kostenfrei abzugeben. Alle Anliefernden werden gebeten, Plastiksäcke und andere Verpackungen wieder mit zurück zu nehmen und den Anweisungen des Aufsichtspersonals zu folgen.

8 Uhr

Schulungen im März

Erste-Hilfe-Kurse des DRK

Das Deutsche Rote Kreuz Herne und Wanne-Eickel bietet im März einige interessante Schulungen in Erster Hilfe an.

Das Deutsche Rote Kreuz Herne und Wanne-Eickel bietet im März einige Schulungen in Erster Hilfe an. Innerhalb dieses Lehrgangsangebotes werden die Grundlagen der Ersten Hilfe vermittelt. Im Vordergrund stehen praktische Übungen, um im Notfall, Im Haushalt, in der Freizeit oder im Beruf richtig helfen zu können. Der EH-Lehrgang ist auch Voraussetzung für den Erwerb des Führerscheines aller Klassen. Kurstermine im März: Samstag, 9., Samstag, 16., Samstag, 23, jeweils von 9 bis ca. 16:30 Uhr im DRK-Haus am Berliner Platz in Herne-Mitte. Dieser Kursus richtet sich nicht nur an Eltern und Großeltern, sondern auch an jeden anderen, der mit Kindern zu tun hat. Hier wird an einem Vormittag auf die wichtigsten Inhalte zu Notfällen bei Kindern eingegangen: Kurstermin: Sonntag, 24. März 2024, 9 bis 12 Uhr im DRK-Haus am Berliner Platz in Herne-Mitte, Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen. Erste Hilfe ist beim Menschen ein großes Thema. Aber was, wenn das geliebte Haustier Hilfe benötigt. Was können Sie tun, wenn Ihr Hund mal akut erkrankt, sich verletzt oder sogar vergiftet. In diesem Kurs erhalten Sie Antworten Kurstermin: Sonntag, 17. März 2024, 10 bis 14 Uhr in der DRK-Geschäftsstelle, Harkortstr. 29 in Herne Wanne. Nähere Informationen sowie Anmeldung per mail unter ausbildung@drk-herne.de oder unter Tel 02325 – 969 1554

9 Uhr

Lieblingsessen selbst gemacht – mit Maria

Junge vhs: Kochkursus für Kinder

Kochkursus für Kinder (Symbolfoto).

In der vhs im Kulturzentrum findet am Samstag, 16. März 2024, in der Zeit von 10 bis 13:45 Uhr ein Kochkursus für Kinder ab 8 Jahren statt. Teilnahmegebühr beträgt 24 Euro und ist bereits ermäßigt. Darin enthalten ist eine Lebensmittelumlage von 10 Euro. In diesem Kochkurs speziell für Kinder stellen wir Hamburger in zwei Varianten selbst her, einen mit Fleisch und einen Veggie-Burger. Dazu gibt es selbstgemachte Pommes, Mayo und Ketchup. Als gesunde Beilage bereiten wir auch einen bunten Salat zu. Natürlich gibt es abschließend auch einen Nachtisch. Die Teilnehmenden Kinder sollten bis spätestens Montag, 9. März, unter der Angabe der Kursnummer 7603 per Tel 02323 – 16 1643 oder online angemeldet werden.

10 Uhr

Osteraktion der DSGG St. Franziskus Herne-Eickel

Pfadfinder sammeln Spenden für Herner Tafel

Pfadfinder sammeln für die Herner Tafel (Archivfoto).

Die Pfadfinder der Gemeinde St. Franziskus sammeln anlässlich des Osterfestes wieder Spenden für die Herner Tafel. Die Aktion findet am Samstag, 16. März 2024, von 10 bis 14 Uhr auf dem Parkplatz von REWE Mokanski, an der Dorstenerstraße 283, statt. Das Motto lautet 'Kaufe 2 und spende 1'. Gespendet werden sollen haltbare Lebensmittel. Der Erlös gehe zu 100 Prozent an die Herner Tafel.

10 Uhr

Gedenkstunde am Gräberfeld der Herner Märzgefallenen

Generalstreik gegen den Kapp-Putsch

Erinnerung an die gefallenen des Kapp-Putsches.

Auch in diesem Jahr erinnern die Herner Gewerkschaften am Samstag, 16. März 2024, um10:30 am Haupteingang Südfriedhof/ Wiescherstraße, an den Generalstreik gegen den Kapp-Putsch, der im Frühjahr 1920 zur Märzrevolution anschwoll und im Ruhrgebiet an die 1000 Opfer forderte. Darunter befanden sich zahlreiche Arbeiter und Gewerkschafter aus Herne und Wanne-Eickel. Darunter befanden sich zahlreiche Arbeiter und Gewerkschafter aus Herne und Wanne-Eickel. Vier von ihnen sind auf dem Wiescherfriedhof in Herne beigesetzt. Bei den Verstorbenen handelte es sich um Gustav Sotter (19 Jahre), Gustav Breuning (19 Jahre), Rochus Steinert ( 35 Jahre) und Franz Winkel (22 Jahre) - in das Gedenken eingebunden sind Wilhelmine Pornoska und Joseph Bischoff (aus Wanne-Eickel) sowie die unbekannten Opfer aus unserer Stadt. So heißt es in einer Mitteilung: „An der Grabstelle der vier ermordeten Herner auf dem Südfriedhof, wurde am 1. Mai 1921 unter großer Anteilnahme der Herner Bevölkerung, von den Gewerkschaften eine Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer der Märzrevolution eingeweiht.“ Bei der Veranstaltung wird Azad Tarhan, Gewerkschaftssekretär ver.di- Bezirk Mittleres Ruhrgebiets, sprechen. Musikalisch wird die Gedenkveranstaltung von Schwarz/Rot Atemgold 09 (Dortmund) begleitet. Abschließend heißt es: „Der Generalstreik von 1920, der mit ungeheurer Wucht gegen den Militärputsch einsetzte ist wie die Novemberrevolution von 1918/19 ein geschichtlicher Ankerpunkt in der demokratischen Tradition unseres Landes. Daran zu erinnern und Schlüsse aus den historischen Lehren zu ziehen ist hochaktuell. In Deutschland und Europa sind wir mit einer besorgniserregenden Rechtsentwicklung konfrontiert. 79 Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Weltkrieg erheben Nationalismus und Rassismus wieder ihr Haupt. Der Rechtsextremismus ist in allen Parlamenten vertreten und erfordert unsere Wachsamkeit. Die aktuellen Kriege verdrängen diplomatische Bemühungen zur Konfliktbeilegung und Völkerverständigung. Ausufernde Hochrüstung absorbiert dringend benötigte Mittel für die Sicherung sozialstaatlicher Errungenschaften und umweltgerechter Reaktionen auf den Klimawandel. Eine obszöne Ungleichverteilung des gesellschaftlichen Reichtums unterhöhlt das Gemeinwohl und spaltet die Gesellschaft. Eingedenk unserer eigenen, opferreichen Geschichte stellen wir uns den heutigen Herausforderungen. Wir wissen: Zukunft geht nur nach vorn, wenn die Vergangenheit verstanden wird."

10:30 Uhr

Die Linke lädt zur Filmvorführung

Kinofilm: 'Sieben Winter in Teheran'

Die Filmwelt am Berliner Platz in Herne.

Mitglieder der Herner Partei 'Die Linke' laden anlässlich der diesjährigen Herner Frauenwochen am Samstag, 16. März 2024, 12 Uhr, zu einer kostenfreien Filmvorführung in die Filmwelt ein. Seven Winters in Tehran, so der Originaltitel, ist ein deutsch-französischer Dokumentarfilm von Steffi Niederzoll, der im Februar 2023 auf der 73. Berlinale als Eröffnungsfilm der Sektion Perspektive Deutsches Kino seine Weltpremiere feierte. Die Filmemacherin Steffi Niederzoll greift für ihren Dokumentarfilm auf teilweise heimlich aufgenommene Videos zurück, mit deren Hilfe sie filmisch rekonstruiert, was es heißt, eine Frau in Iran zu sein, sie macht die Ungerechtigkeit in der iranischen Gesellschaft sichtbar »Sieben Winter in Teheran« schildert das Schicksal von Reyhaneh Jabbari, einer jungen Frau im Iran. Sie wurde zum Tode verurteilt, weil sie einen Mann erstach, der sie vergewaltigen wollte. Das Gerichtsurteil sorgte international für große Empörung und wurde zum Symbol der Unterdrückung von Frauen im Iran. Der Dokumentarfilm von Steffi Niederzoll zeigt unter anderem von Reyhaneh heimlich im Gefängnis aufgenommene Videos und erzählt anhand von Zeugenaussagen sowie von Reyhaneh geschriebenen Briefen die Geschichte des Prozesses, ihrer Inhaftierung und der brutalen Strafe. Sieben Jahre saß Reyhaneh im Gefängnis und wurde 2014 durch das iranische Regime hingerichtet. Im Anschluss an den Film gibt es noch einen kurzen Vortrag und eine Diskussion über die Situation von Frauen im Iran. Aufgrund begrenzter Platzkapazität bitten wir um Voranmeldung unter Tel 02325/654051 oder vorstand@die-linke-herne.de.

12 Uhr

Künstlerin Mira Sasse stellt ihre Werke aus

Ausstellung 'modular distancing' im Alten Wartesaal

Künstlerin Mira Sasse zeigt im Alten Wartesaal Werke in ihrer Ausstellung "modular distancing".

Die Künstlerin Mira Sasse stellt von Freitag, 23. Februar, bis Sonntag, 24. März 2024, ihre Werke im Alten Wartesaal im Bahnhof Herne aus. Die Ausstellung trägt den Titel „modular distancing“ und umfasst sowohl eine gleichnamige Werkreihe aus dem Jahr 2021 als auch eine neue Installation, die speziell für den Ausstellungsort entwickelt wurde. Mira Sasses Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Formen, Spuren und Leerstellen aus, die oft auf etwas verweisen, was nicht mehr sichtbar oder vorhanden ist. Mit verschiedenen Techniken und Materialien verwandelt sie alltägliche Gegenstände und Fundstücke in eigenwillige Objekte, Skulpturen und Installationen, die den Betrachter dazu anregen, die Auslassungen zu erkennen und neu zu interpretieren. Die neue Installation im Alten Wartesaal besteht aus einer Reihe von Grafiken, die auf unterschiedliche Weise mit der Stadt Herne in Verbindung stehen. Einige basieren auf gefundenen Formen, andere auf verworfenen Entwürfen oder auf dem Wappentier der Stadt, dem Pferd. Die Grafiken sind modular angeordnet und können je nach Perspektive und Abstand des Betrachters variieren. Mira Sasse wurde 1988 im Sauerland geboren und studierte bis 2021 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Stefan Kürten und Peter Piller. Sie lebt und arbeitet in Wuppertal. Die Vernissage findet am Freitag, 23. Februar 2024, um 19 Uhr statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

14 Uhr

In der Fastenzeit

Komplet – Nachtgebete

Nachtgebete in der Fastenzeit.

Jeden Samstag findet während der Fastenzeit nach der Abendmesse um 18:30 Uhr ein Nachtgebet in der St. Laurentius Kirche in Wanne-Nord, Hauptstraße 317, statt. Die Leitung obliegt Bernd Sägebarth-Backwinkel.

18:30 Uhr

Eine Hommage an Anke Sieloff

'Hello, Dolly!' am Musiktheater im Revier

Szene aus "Hello, Dolly" am Musiktheater im Revier (MiR) in Gelsenkirchen. Da mach ich mir ‘nen Schlitz ins Kleid und find‘ es wunderbar: Anke Sieloff als Dolly.

Dolly Gallagher Levi, eine verwitwete Heiratsvermittlerin (forever young: Anke Sieloff), unterstützt Ermengarde (Alina J. Simon), Nichte des schwerreichen Futtermittelhändlers Horace Vandergelder (Dirk Weiler), in ihrem Ziel, den wenig erfolgreichen und daher mittellosen Künstler Ambroise Kemper (Jonathan Guth) zu heiraten. Während Dolly selbst daran denkt, den notorischen Geizkragen für sich zu gewinnen, ist sie von Horace damit beauftragt worden, ihm Kandidatinnen für eine späte Heirat vorzustellen. Er sucht nach einer möglichst attraktiven Frau, die ihm für Repräsentationszwecke zur Verfügung steht, sich aber vor allem als Hausfrau bewährt. Als Horace sich vom Provinzstädtchen Yonkers nach New York aufmacht, um die beiden von Dolly vorgeschlagenen Kandidatinnen, die Hutmacherin Irene Molloy (Julia Heiser) und die vermeintliche Universalerbin Ernestina Money (Alfia Kamalova), im vornehmen Restaurant Harmonia Garden zu treffen, schärft er seinen beiden jungen Angestellten Cornelius Hackl und Barnaby Tucker ein, gut auf das Geschäft aufzupassen. Doch die denken gar nicht daran – und fahren ebenfalls zur Parade der 14. Straße nach Manhattan… Jerry Hermans am 16. Januar 1964 in New York uraufgeführtes Musical „Hello, Dolly!“, das auf den 1955er Broadway-Erfolg „The Matchmaker“ von Thornton Wilder beruht, ist ein Vierteljahrhundert nach Till Stiefs ironischem Stars-and-Stripes-Varieté mit Eva Tamulenas und Joachim G. Maaß zurück am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier. Vor der Skyline Manhattans hat Jürgen Kirner eine sehr wandlungsfähige (Dreh-) Bühne geschaffen: überdimensionale charakteristische Requisiten wie Vandergelders Registrierkasse, Mollys Hutschachtel oder die kunstvoll gefaltete Serviette des Luxusrestaurants markieren die rasch wechselnden Orte des zunehmend turbulenten Geschehens. Beata Kornatowskas bonbonfarbene Kostüme orientieren sich am Stil der 1890er Jahre, in denen die Handlung angesiedelt ist. Sie sparen nicht an Glamour und augenzwinkernden Details: die Ausstattung bildet einen perfekten Rahmen für Carsten Kirchmeiers charmant-nostalgische Inszenierung, die nicht nur beim Titelsong im 2. Akt als Hommage an Anke Sieloff zu verstehen ist, die wie in einer Hollywood-Show vom Schnürboden hinunterschwebt – mit einem überdimensionalen Löffel als Schaukel. Unter der musikalischen Leitung von Peter Kattermann wird offenbar, dass dieser Klassiker eben kein One-Hit-Musical ist, wie immer wieder behauptet wird, sondern das (Gelsenkirchener) Publikum mit unvergesslichen Evergreens wie „It Only Takes a Moment“, „Elegance“, „Before the Parade Passes By“ und „It Takes a Woman“ beglückt. Für gut zweieinhalb Stunden lebt am Kennedyplatz die goldene Zeit des Broadways wieder auf – genau die richtige Herzerwärmung in nicht nur witterungsbedingt kalter Zeit. Anke Sieloff, Stuttgarterin des Jahrgangs 1965 und seit der Spielzeit 1993/94 aus dem MiR-Ensemble nicht mehr hinwegzudenken, hat ihre Wandlungsfähigkeit von der (Mezzo-) Sopranistin mit breitgefächertem Repertoire, das von der Barock- bis zur zeitgenössischen Oper reicht, zur Musical-Allrounderin eindrucksvoll bewiesen u.a. in den Hauptrollen der Publikumserfolge „Evita“, „West Side Story“, „Kiss Me, Kate“, „Crazy for You“, „Anything Goes“ und „The Life“. Sie bringt alles mit, was eine Dolly Levi ausmacht: Charme gepaart mit unbändiger Lebenslust und der Grandezza einer erfahrenen Frau, eine unverkennbare Stimme mit Soul und Jazz und die Fähigkeit, ihren Rollen Tiefe und Komplexität zu verleihen. In der männlichen Hauptrolle steht ihr als Horace Vandergelder der Tänzer, Schauspieler und Sänger Dirk Weiler gegenüber, der sein Handwerk an der Folkwang Universität der Künste in Essen erlernte und in New York an mehreren renommierten Instituten perfektionierte. Zehn Jahre lang bewies er in zahlreichen Rollen in Oper, Musical und Schauspiel in New York, London und Italien sein internationales Niveau. Seit 2009 ist Dirk Weiler wieder in Deutschland und eine feste Größe in kommerziellen Musical-Produktionen, wie auf Festspielen, an Opernhäusern und Theatern. Derzeit ist Dirk Weiler auch am Staatstheater Wiesbaden im Musical „Follies“ als Buddy Plummer zu erleben. Die weiteren Vorstellungen im Großen Haus des MiR: Karten ab 15 Euro an der Theaterkasse im MiR (Montag und Samstag von 10 bis 14 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 18:30 Uhr), im Netz unter musiktheater-im-revier.de sowie unter Tel. 0209 – 40 97 200.

19 Uhr

Zwei neue Veranstaltungen zum Feiern im Shamrock-Eye

Blaulicht-Party und Mexo-Ü30-Party

Präsentieren die neue Veranstaltungsreihe mit der "Blaulichtparty" und der Mexo-Ü30-Party im Shamrock Eye: (v.li.) Thomas Lakomy, Christopher Bartz, Holger Bartz und Markus Lakomy.

Im Herner Shamrock-Eye, gelegen im Shamrockpark (Adresse Shamrockring 1), darf bald wieder ordentlich abgezappelt werden. Die Firma MMT Veranstaltungstechnik mit den beiden Brüdern Thomas und Markus Lakomy sowie die Firma Bartz Catering mit Vater und Sohn, Holger und Christopher Bartz, bringen zwei neue Partys an den Start. Am Samstag, 9. März 2024, gibt es eine Neuauflage der bei Polizei, Feuerwehr und Krankenhauspersonal beliebten „Blaulichtparty“ – andere Gäste sind hier aber auch zu eingeladen. Hier kann man so sicher wie nirgendwo an dem Abend in Herne, zu den besten Partyhits und Charts abtanzen. An den Turntables steht kein geringerer als DJ Bademeister, ehemals einer der Resident DJ‘s des bekannten Bochumer Tarm-Centers. Tickets kosten hierfür zwölf Euro im Vorverkauf und 15 Euro an der Abendkasse. Der Eintritt ist ab 18 Jahren. Eine Woche später lädt die nächste Veranstaltung zum Feiern ein: Die Mexo-Ü30-Party. „Hier ist das Motto: Alte und neue Freunde treffen und auch außerhalb der Kirmes, eine echte Mexocanerin, ein echter Mexocaner werden“, heißt es von den Veranstaltern. Natürlich haben die Macher der Mexo-Bar auch eine kleine Auswahl an Cocktails am Start und el Chumbo, der beliebte Kaktusfeigenlikör, ist natürlich auch mit von der Partie. Präsentiert werden hier die Partyhits und Charts vom Mexo DJ-Team, u.a. mit dabei DJ Pablo, dem bekannten DJ der MEXO-Bar der Cranger Kirmes. Highlights des Abends sind zwei kleine Live-Showacts der ehemaligen Kirmeskönigin und Schlagersängerin Angelique und des italienischen Duos „Fresh and Fun“. Der Eintritt kostet zehn Euro im Vorverkauf und zwölf Euro an der Abendkasse. Tickets gibt es jeweils unter Tel 02325 9569 112 oder unter www.eventfrog.de. Die Veranstalter betonen, dass sie zusammen etwas Neues in Herne auf die Beine stellen wollen. Holger und Christopher Bartz betreiben seit Anfang 2019 die Location Shamrock Eye, samt Mulvany Villa, dem ehemaligen Casino der Ruhrkohle AG mitten im Shamrockpark. Thomas und Markus Lakomy sind vielen Kirmesfans als Chefs der populären „Mexo-Bar“ auf der Crange-Kirmes bekannt. Außerhalb der Kirmes sind sie zudem Dienstleister in der Veranstaltungstechnik und betreuen vorwiegend Firmenevents und mehrere große Einkaufszentren bei Bedarf mit Ton-, Licht- und Videotechnik. „Schnell kamen die vier auf die Idee, etwas Gemeinsames auf den Weg zu bringen und entwickelten das Konzept der Veranstaltungsreihe mit den verschiedensten Themen“, heißt es in der Mitteilung.

19 Uhr

Traum eines lächerlichen Menschen

Dostojewski-Erzählung in Bochum

Dostojewski-Erzählung in Bochum: Michael Lippold als Erlöser in seinem am Schauspielhaus Bochum entstandenen Dostojewski-Solo „Traum eines lächerlichen Menschen“ am Rottstr5Theater.

Es ist Nacht. Ein Mann (Michael Lippold) in Mantel und Strickmütze, aber mit bloßen Füßen, zündet eine Kerze an und rückt einen Schrankkoffer auf die ansonsten nackte Bühne. „Ich bin ein lächerlicher Mensch“: Der Namenlose hat beschlossen, sich mit der Pistole, die er sich schon vor geraumer Zeit gekauft hat, umzubringen. „Jetzt nennen sie mich sogar verrückt“: Er hat, seit Monaten müde und demoralisiert von der Ablehnung seiner Umgebung, nur auf ein Zeichen gewartet. Das ist ihm in dieser Nacht in Form eines kleinen Sternes erschienen. Er ärgert sich nicht mehr über die, die über ihn lachen, hat diese sogar lieb, wie er behauptet, aber ihr Anblick macht ihn traurig: „Es ist schwer, allein die Wahrheit zu wissen.“ Der Mann holt einen Globus und Bücher aus der Kiste, in die er sich später wie in einen Sarg legen wird, verteilt die Sachen im Raum und bedeckt sie mit einem Teppich. Auf dem er dann steht wie Goethes Faust im Wissen um seine Gelehrsamkeit, die ihm in diesem Augenblick jedoch nichts nützt. Er erzählt von der Begegnung mit einem achtjährigen Mädchen, das zitternd vor Kälte um Hilfe ruft. Er hat ihr nicht geholfen, dennoch hat sie ihn von seinem Selbstmord-Plan abgehalten. Weshalb er zur Erkenntnis gelangt ist, dass die Welt nur für ihn geschaffen ist, ja das er und die Welt eins sind. Solchermaßen beruhigt schläft er ein. Im Traum begibt er sich auf eine Reise durch das All zu einem Planeten, der unserer Erde gleicht. Aber nur auf den ersten Blick, denn hier sind alle Menschen fröhliche Kinder der Sonne, glücklich und von natürlicher Schönheit. Weil sie vom Sündenfall nichts wissen und im Paradies leben: „Sie wünschten nichts, und ihre Seelen waren ruhig; sie rangen nicht nach Erkenntnis des Lebens, wie wir es tun, denn ihr Leben war voll ausgefüllt. Aber ihr Wissen war tiefer und höher als bei unserer Wissenschaft.“ Aus dem potentiellen Selbstmörder aus Gram über die ihm gegenüber grausame Menschheit wird ein unerschütterlicher Verkünder eines naiven Kinderglaubens, der den Traum für Wirklichkeit hält – und sich selbst für den Erlöser, welcher das Leid der Welt auf sich nimmt. Michael Lippold steht nun mit erhobenen, scheinbar gefesselten Händen zwischen den von der Decke herabhängenden Elementen Wasser und Erde: links löst sich tropfend ein Eisblock auf, rechts rieselt Sand aus einem Sack. Das surreale Traum-Bild des Gekreuzigten ist Höhe- und Schlusspunkt einer höchst konzentrierten knapp sechzigminütigen Aufführung, an deren Ende der Protagonist erkannt hat, dass das Leben höher steht als die (wissenschaftliche) Erkenntnis: „Liebe die Menschheit wie dich selbst.“ Als der gerade nach Sankt Petersburg zurückgekehrte Fjodor M. Dostojewski im Jahre 1876 seine im Untertitel „phantastisch“ genannte Erzählung „Traum eines lächerlichen Menschen“ schrieb, hatte er nicht nur bereits ein bewegtes Leben, sondern, zumindest aus Sicht des Zarenregimes, eine Wandlung vom Saulus zum Paulus hinter sich: Im Zuchthaus von Omsk schwor Dostojewski seinen bisherigen liberalen und utopisch-sozialistischen Ansichten ab – und mutierte zu einem überzeugten Christen und glühenden Jesus-Jünger. Das sollte man wissen, um für die christliche, von naturmystischen Einflüssen durchzogene philosophische Erweckungsprosa dieser 23-seitigen monologischen Novelle Verständnis aufbringen zu können. Die der Regisseur Hans Dreher in seiner ersten Inszenierung am Schauspielhaus Bochum, Premiere war am 2. März 2006 im Rahmen der Nachwuchs-Reihe „Playstation“, zusammen mit dem jungen Ensemblemitglied Michael Lippold, geerdet, aber keineswegs eliminiert hat. Die Neueinrichtung für das Rottstr5Theater hatte am 12. November 2009 Premiere und gehört seither zum Repertoire als nunmehr älteste Produktion der nach wie vor angesagtesten Off-Bühne des Reviers. Sie nimmt nichts von Dostojewskis messianischer Wucht, weiß diese aber in eine heute mehr denn je notwendige Bahn zu kanalisieren: Die Skepsis gegen diejenigen, die von sich behaupten, im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, kann gar nicht groß genug sein. Wieder auf dem Spielplan am Sonntag, 18. Februar 2024 sowie am Sonntag, 16. März 2024 jeweils um 19:30 Uhr an der Rottstraße 5 am Rande des Bochumer Bermuda-Dreiecks. Karten unter rottstr.de oder Tel 0163 – 761 50 71.

19:30 Uhr

Band spielt Euro-Amerikanische Pop-Rock-Songs

'Bert Fenber Band' in der Hülsmann-Brauerei

Die "Bert Fenber Band" tritt mit ihrem Singer-Songwriter und Namensgeber (re.) in der Kulturbrauerei Hülsmann auf.

Die Hülsmann-Kulturbrauerei lädt zu einem weiteren Konzertabend ein. Die „Bert Fenber Band“ wird am Samstag, 16. März 2024, ab 20 Uhr die Bühne am Eickeler Markt 1 mit Euro-Amerikanischen Pop-Rock-Songs bespielen und für ordentlich Stimmung sorgen. Der Eintritt ist frei. Zur Band gehören Bert Fenber, Jacqueline Weber, Heijo Laukamp, Lars Börge Eduardt, Christoph Heermann und Johann Imgrund. „Der Sound der Songs hat einen euro-amerikanischen Touch. Bert Fenbers Musik zeigt klare Strukturen und basiert auf klassischen Instrumenten wie Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboards. Seine starke Stimme ist ein wesentlicher Bestandteil der Melodielinien. Die Texte seiner Lieder drehen sich um Liebe, Gesellschaft und Hoffnung“, heißt es zu den Liedern. Bert Fenber selbst ist Singer-Songwriter und hat lange in den USA gelebt und sich dort musikalisch inspirieren lassen. „Meine Songs wurden und werden in Europa und den USA unter meinem Künstlernamen Bert Fenber gespielt, u.a. bei BBC und Radio Luxembourg/RTL, US-Glacer FM, US-Indie Radio, Hitradio Ruhr und weiteren. US-Indie-Musikmagazine haben über mich berichtet bzw. mich interviewt, darunter JamSphere, TunedLoud, Glacer FM, ebenso MusikNah“, berichtet Fenber.

20 Uhr

Vestischen Vokalsolisten

Jahreszeitenkonzert „Frühling"

Vestische Vokalsolisten kommen mit ihrem Jahreszeitenkonzert 'Frühling' in die Fördermaschinenhalle.

Das Quartett der Vestischen Vokalsolisten ist mit dem „Spanischen Liederspiel“ von Robert Schumann und den „Liebeslieder Walzern“ von Johannes Brahms am Samstag, 16. März 2024, ab 20 Uhr in der Fördermaschinenhalle der Künstlerzeche Unser Fritz zu Gast. Robert Schumanns Lieder für Duo-, Trio- und Quartettbesetzungen sind bis heute vor allem Fachleuten bekannt. Dabei ist insbesondere das „Spanische Liederspiel“ Op. 74 eines der ultimativen Hauptwerke aus Schumanns reichem Liedschaffen. Gerne spielte Johannes Brahms Walzer am Klavier und ließ sich dazu immer wieder neu inspirieren – vor allem, wenn er wieder einmal in Wien war, in der großen Walzermetropole. Und man sagt, rein aus dieser Lust am beschwingten Musizieren heraus, hätte Brahms auch seine „Liebeslieder Walzer“ geschrieben. Beide Werke lassen sich unter einer gemeinsamen Überschrift zusammenfassen: „Liebe, Sehnsucht, Wut und Spott" Wer diesen ungewöhnlichen konzertanten Abend mit vier Gesangssolisten und einem Pianisten erleben möchte, der kann sich seine Karte zu 10 Euro, Fördervereinsmitglieder zu 5 Euro, hier bestellen: Kartenreservierungen unter vestischevokalsolisten@online.de

20 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Sonntag, 17. März

St. Joseph

Kirchenmusikalische Kreuzwegandacht

Die Löwenkirche.

In der Kirche St. Joseph an der Hauptstraße, viele kennen sie nur als Löwenkirche, findet am Sonntag, 17. März 2024, ab 17 Uhr eine kirchenmusikalische Kreuzwegandacht statt. Unter der Leitung und an der Orgel wird Bernd-Sägebarth-Backwinkel sein. Es singen das Männer-Vocalensemble Wanne-Eickel und das gemischte Vokalensemble Wanne-Eickel. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende für die Kirchenmusik gebeten.

Schulungen im März

Erste-Hilfe-Kurse des DRK

Das Deutsche Rote Kreuz Herne und Wanne-Eickel bietet im März einige interessante Schulungen in Erster Hilfe an.

Das Deutsche Rote Kreuz Herne und Wanne-Eickel bietet im März einige Schulungen in Erster Hilfe an. Innerhalb dieses Lehrgangsangebotes werden die Grundlagen der Ersten Hilfe vermittelt. Im Vordergrund stehen praktische Übungen, um im Notfall, Im Haushalt, in der Freizeit oder im Beruf richtig helfen zu können. Der EH-Lehrgang ist auch Voraussetzung für den Erwerb des Führerscheines aller Klassen. Kurstermine im März: Samstag, 9., Samstag, 16., Samstag, 23, jeweils von 9 bis ca. 16:30 Uhr im DRK-Haus am Berliner Platz in Herne-Mitte. Dieser Kursus richtet sich nicht nur an Eltern und Großeltern, sondern auch an jeden anderen, der mit Kindern zu tun hat. Hier wird an einem Vormittag auf die wichtigsten Inhalte zu Notfällen bei Kindern eingegangen: Kurstermin: Sonntag, 24. März 2024, 9 bis 12 Uhr im DRK-Haus am Berliner Platz in Herne-Mitte, Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen. Erste Hilfe ist beim Menschen ein großes Thema. Aber was, wenn das geliebte Haustier Hilfe benötigt. Was können Sie tun, wenn Ihr Hund mal akut erkrankt, sich verletzt oder sogar vergiftet. In diesem Kurs erhalten Sie Antworten Kurstermin: Sonntag, 17. März 2024, 10 bis 14 Uhr in der DRK-Geschäftsstelle, Harkortstr. 29 in Herne Wanne. Nähere Informationen sowie Anmeldung per mail unter ausbildung@drk-herne.de oder unter Tel 02325 – 969 1554

10 Uhr

Der März im LWL-Römermuseum

'Wir ziehen vom Leder...'

LWL-Römermuseum in Haltern.

Haltern (lwl). Das LWL-Römermuseum in Haltern hält im März ein Programm für große und kleine Besucher bereit. Am Familiensonntag, 17. März 2024, heißt es "Wir ziehen vom Leder ...“, wenn mit einem römischen Handwerker Leder bearbeitet werden kann. Asterix und Obelix warten in den Osterferien, Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. März 2024, darauf, mit den Kindern auf Entdeckungsreise zu gehen und sich vielleicht im selbst gezeichneten „Römer-Comic“ wiederzufinden. Darüber hinaus dürfen sich die Gäste an allen Sonntagen auf altersgerechte Führungen freuen. Am Sonntag, 10. März 2024, um 11 Uhr machen Familien mit Kindern ab acht Jahren bei der Führung „Da stimmt was nicht!“ eine Tour durch das LWL-Römermuseum. Dabei erforschen und entschlüsseln sie gemeinsam die lateinische Schrift. Haben sich hier auch Fälschungen eingeschlichen? Um 14 Uhr begeben sich Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren mit der Ärztin Julia Sabina Medica auf einen Rundgang in „römischer“ Begleitung. Als eine der wenigen praktizierenden Ärztinnen der Antike hat sie ihr chirurgisches Besteck und heilende Duftöle im Gepäck. Gerne berichtet sie über die medizinische Arbeit ihrer männlichen Kollegen in der Legion. Mit einem römischen Sutor, einem Handwerker, der sich auf Lederarbeiten spezialisiert hat, können Kinder und Erwachsene sich am Familiensonntag, 17. März 2024, ihre eigenen Lederanhänger prägen. Dafür fallen Materialkosten von drei Euro an. Im Museumskino wird die Edutainment-Reihe „Rom in Westfalen“ gezeigt. Um 11 Uhr beginnt für Familien mit Kindern ab zehn Jahren die Führung „Alltagsleben römischer Legionäre". Im Fokus stehen hier Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Legionäre in ihren Lagern an der Lippe. Um 14 Uhr erfahren Familien mit Kindern ab zehn Jahren bei der Führung "Handwerker der Legion“ mehr über Metall-, Holz-, Leder- und Bauhandwerk, Medizin und Töpferei. Dabei lösen die Teilnehmenden gemeinsam kleine praktische Aufgaben. Am Sonntag, 24. März 2024, stellt die Führung „Mit Asterix durchs Römerlager Haltern“ für Familien mit Kindern ab neun Jahren die reale Welt der Römer der Comic-Antike gegenüber. Dabei zeigt sie, dass beide oft nicht so weit auseinanderliegen. Viele der römischen Utensilien, die in den Asterix-Geschichten dargestellt sind, finden im LWL-Römermuseum ihre Entsprechung in den ausgestellten archäologischen Originalen. Um 14 Uhr nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren „Verschiedene Kulturen - Gemeinsame Grenzen“ in den Blick. Der Rhein trennte vor 2.000 Jahren Römer und Germanen: links das Römische Reich, rechts das Gebiet der Germanen. Die Brukterer waren heimisch an der Lippe, doch auch die Römer markierten dort mit Militärstützpunkten ihren Besitzanspruch. Die Führung geht auf beide Sichtweisen ein. Was war die Motivation der Römer für ihre Feldzüge? Wie waren sie fern der Heimat organisiert? Wie verhielten sich die Germanen? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Kulturen gab es? In der ersten Ferienwoche, Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. März 2024, bietet das LWL-Römermuseum jeweils von 9:30 bis 12 Uhr eine Osterferienaktion für Kinder von acht bis zwölf Jahren an. Alle machen mit Asterix und Obelix eine Entdeckungstour durch das LWL-Museum und über die Römerbaustelle Aliso. Was ist echt und was nicht in den berühmten Asterix-Comic? Die Kinder schlüpfen in römische Gewandung und werden selbst Teil der Geschichte. Sie können zusammen mit der Halterner Illustratorin Katharina Potratz ihren eigenen Römer-Comic erfinden und selbst zeichnen. Für diese Aktion fallen Kosten in Höhe von sieben Euro an. Eine Anmeldung ist erforderlich. Ostersonntag, 31. März 2024, um 11 Uhr dreht sich bei der Überraschungsführung „Auf dem Holzweg!“ alles um das Thema Holz. Auf der Römerbaustelle Aliso entscheiden die Teilnehmenden und der Zufall, wo es langgeht. Um 14 Uhr erfahren Familien mit Kindern ab acht Jahren anhand praktischer Module mehr über römische Handwerks- und Vermessungstechniken - "Vor Ort in Aliso". Auf der Römerbaustelle befindet sich die originalgetreue Rekonstruktion des ehemaligen Westtores des Hauptlagers von Haltern samt zugehörigem Wachhaus. Auf welcher archäologischen Grundlage können solche Rekonstruktionen entstehen und mit welchen Bautechniken wurden sie vor 2.000 Jahren aus dem Boden gestampft? Für alle Veranstaltungen gilt: Zu zahlen ist der Museumseintritt, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind kostenfrei, öffentliche Führungen sind inbegriffen. Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen im Internet unter: https://www.lwl-roemermuseum-haltern.de.

11 Uhr

Skulpturen und Bilder von Bodo Bender

Vernissage 'Schritte' – G DATA Campus

Malerei von Bodo Bender.

Bochum. Der junge Herner Künstler Bodo Bender präsentiert erstmals in einer eigenen Ausstellung – „Schritte“ – seine Skulpturen und Bilder. Veranstaltungsort ist der alte Saalbau auf dem Firmengelände der G DATA CyberDefense AG an der Königsallee. Die Vernissage fand am Sonntag (18.2.2024) statt. Die Kunstwerke des 2000 geborenen Künstlers werden in der Ausstellung „Schritte“ zum ersten Mal gezeigt. Die Begrüßung und anschließende Einführung erfolgte durch Kunsthistoriker Dr. Falko Herlemann. Der Künstler, der bei der Vernissage auch vor Ort war, zeigt circa 30 Werke – Malerei auch Skulpturen aus Baumwurzeln. Mit der Ausstellung geht der junge Künstler nicht nur einen ersten Schritt in die Künstlerwelt, sondern thematisiert auf beeindruckende Weise seinen bisherigen Lebensweg. „Nach der gelungenen Premiere im Oktober letzten Jahres freuen wir uns dieses Mal mit Bodo Bender einen jungen Künstler in unserem Saalbau präsentieren zu können, der einen ganz besonderen Blick auch auf die alltäglichen Dinge hat“, sagt Jessika Lüning, Leiterin Eventkoordination bei der G DATA CyberDefense AG. „Es ist schön, diesen geschichtsträchtigen Ort als Kultur- und Begegnungsraum wiederzubeleben. In den 1920er-Jahren fanden in dem Veranstaltungssaal Kulturveranstaltungen des Konsumvereins Wohlfahrt statt, sieben Jahrzehnte später probten die Bochumer Symphoniker hier.“ Parkplätze sind auf dem Gelände vorhanden. An folgenden Terminen kann die Ausstellung besichtigt werden und der Künstler ist selbst vor Ort: 25. Februar 2024, 3. März 2024, 10. März 2024 und 17. März 2024 – jeweils von 11 bis 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

11 Uhr

RevuePalast Ruhr – Tag der offenen Tür

Osterhase lädt zum Selfie ein

Selfie-Time im RevuePalast: Beim Tag der offenen Tür lädt der Osterhase persönlich zum Fototermin ein.

Herten. Sein Osterhasen-Kostüm hat Showpraktikant Marcello schon auf Hochglanz aufpoliert, denn am Sonntag, 17. März 2024, öffnet der RevuePalast Ruhr auf Zeche Ewald ab 11 Uhr seine Türen. Alles soll perfekt glitzern beim Tag der offenen Tür. Die Besucher erwartet ein buntes Treiben: Von 11 Uhr bis 15 Uhr laden die Travestiestars im pinken Blinke-Herz zum Fotoshooting für Oster- und Muttertagsgrüße ein. Außerdem können die Besucher Topakrobat Szymon bei einer öffentlichen Probe zuschauen. Der Eintritt ist frei. Führungen durch die denkmalgeschützte Heizzentrale, ein Besuch der Künstlergarderobe, Ticketangebote sowie Kaffee und Kuchen vor der großen Showbühne runden das Programm ab.

11 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

11:30 Uhr

vhs Herne lädt ein

Rund um die Welt mit dem Filmforum

Die Filmwelt am Berliner Platz in Herne.

Eine österreichische Dichterin, ein pakistanischer Nachtclubtänzer und ein nordenglischer Gastwirt - das sind nur drei der Hauptfiguren, die im neuen Programm des Filmforums der vhs Herne zu sehen sein werden. Die Filmreihe, die immer sonntags, montags und mittwochs in der Filmwelt Herne präsentiert wird, unternimmt wieder eine facettenreiche Reise durch die Welt des internationalen Kinos. Die Filme werden sonntags um 12:30 Uhr, montags 20:15 Uhr und mittwochs 17:30 Uhr gezeigt. Den Anfang des Quartalprogramms 2024 macht am 21. Januar der japanische Film „Plan 75“, der am Sonntag, Montag und Mittwoch, 21., 22. und 24. Januar 2024 gezeigt wird. Der Film handelt von einer provokativen Zukunftsvision über staatlich geförderte Sterbehilfe. In den folgenden Woche wird dann die Bestseller-Verfilmung „Ein ganzes Leben“ gezeigt. Der Film läuft am Sonntag, Montag und Mittwoch, 28 29. und 31. Janaur 2024. Danach folgt der irische Oscarkandidat „The Quiet Girl“. Er wird am Sonntag, Montag und Mittwoch, 4., 5. und 7. Februar 2024, gezeigt. Als Beitrag zur Frauenwoche laufen im März das Biopic „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“, der am Sonntag, Montag und Mittwoch, 10.,11. und 13. März 2024, vorgeführt wird und der in Pakistan teilweise verbotene Film „Joyland“. Dieser Film läuft ebenfalls Sonntag, Montag und Mittwoch, 17., 18. und 20. März 2024. Das Programm für das 2. Quartal des Filmforums (April bis Juni 2024) erscheint im April. Mehr über die Filme und Termine erfahren Sie unter: www.vhs-herne.de oder www.filmwelt-herne.de. Abspielort ist wie gewohnt die Filmwelt Herne, Berliner Platz 7-9. Teilweise werden die Filme auch im Relax-Kino gezeigt. So bequem!

12:30 Uhr

Sechs künstlerische Positionen

„Kraftzonen“ auf Unser Fritz

„Kraftzonen“ auf Unser Fritz – Gruppenbild vor der Wand mit Mischtechniken von Albert Markert (v.l.): Tinka Bechert, Jannine Koch, Kerstin Müller-Schiel, Edgar A. Eubel, die Unser-Fritz-Kuratorin Doris Kirschner-Hamer und Georg Schreiber.

Im Kauengebäude der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3 wird am Samstag, 24. Februar 2024, um 17 Uhr die Ausstellung „Kraftzonen“ eröffnet. Nach der Begrüßung durch Jürgen Hausmann, den neuen Vorsitzenden des Fördervereins, führt Dr. Martin Gesing, Leiter des Stadtmuseums Beckum, in die von Edgar A. Eubel initiierte und von Doris Kirschner-Hamer kuratierte Gemeinschaftsschau ein. Virtuos, eigenständig, vielseitig und anregend: All das trifft auf die Arbeiten von insgesamt sechs Künstlern zu, die unter dem Titel „Kraftzonen“ in den Räumlichkeiten der Künstlerzeche Unser Fritz das erste Mal gemeinsam ausstellen. Sie vertreten unterschiedliche Positionen, verstehen sich auch nicht als Gruppe und haben auch kein Thema vorgegeben. Bis auf Edgar A. Eubel stellen alle zum ersten Mal auf Unser Fritz aus. Die Präsentation ihrer Arbeiten in Schwarz- und Weißkaue verspricht dem Betrachter auch Dank vielfältiger Techniken ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst, sowohl thematisch als auch visuell. Kerstin Müller-Schiel (Duisburg) zeigt Malerei und Keramik. Das Uneindeutige und Rätselhafte ist Thema sowohl in ihren Bildern als auch den Keramikobjekten, die so mehrdeutige Titel wie „Wolf im T-Shirt“ oder „Im trüben Wasser“ tragen. Auf dieser Grundlage setzt sie ihre Ideen und Vorstellungen zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion um. Mit Malerei und Zeichnung ist Edgar A. Eubel (Datteln/Recklinghausen) vertreten. Seine Arbeiten sprühen vor Experimentierfreude und zeichnen sich durch eine ungemeine Frische und Lebendigkeit aus. Das erzeugt im Betrachter das Gefühl großer Offenheit, der Eubels Faszination für alles Provisorische zugrunde liegt. Die künstlerischen Arbeiten der im irischen Dublin lebenden Tinka Bechert umspannen Zeichnung, Raum-Installationen und auch Skulpturen, die immer im direkten Austausch mit ihrer „Hauptschlagader“, der Malerei, stehen. Programmatisch der Titel ihres großformatigen Bildes „Best of both worlds“ – das Beste aus ihren beiden Welten Irland und Deutschland. Fotografien spiegeln in der Regel unsere Vorstellungen der Realität. Die Fotocollagen des Esseners Georg Schreiber „dokumentieren“ dagegen eine Wirklichkeit der Vorstellung. Mit Motiven seines Fotoarchivs komponiert der Künstler neu erdachte, innere Bilder: Ein „Malen“ mit Pixeln anstatt mit Pigmenten. Die kritische Auseinandersetzung mit der zunehmenden Technisierung unserer Lebenswelt ist das Leitmotiv vieler Arbeiten der Gelsenkirchenerin Jannine Koch. Während sie sich in ihrer Malerei auf die Problematik von Drohnenkriegen und Überwachung konzentriert, zeigen ihre minutiös gearbeiteten Ätzradierungen insektoide Zwitterwesen zwischen Natur und Technik. Der Berliner Künstler Albert Markert, der auf dem Gruppenfoto fehlt, da er vorzeitig wieder heimfahren musste, zeichnet, druckt, klebt und mischt. Durch vielfache Überlagerungen wühlt sich Persönliches und Alltägliches an die Oberfläche seiner Malerei, Druckgrafik und Collagen. Seine Arbeiten scheinen ständig in Bewegung zu sein, bieten dem Betrachter aber auch viel Raum für eigene Assoziationen. Die Ausstellung „Kraftzonen“ wird vom 24. Februar 2024 bis zum 17. März 2024 im Kauengebäude der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, Zur Künstlerzeche 10, in Herne (Wanne-Eickel) gezeigt. Wechselweise stehen die ausstellenden Künstler zu den Öffnungszeiten (Mi. und Sa. jeweils 15 - 18 Uhr, So. 14 - 17 Uhr) zu Gesprächen mit den Besuchern zur Verfügung. Die von Jannine Koch moderierte Finissage mit Künstlergespräch und Rundgang durch die Ausstellung beginnt am Sonntag, 17. März 2024, um 15 Uhr.

14 Uhr

Künstlerin Mira Sasse stellt ihre Werke aus

Ausstellung 'modular distancing' im Alten Wartesaal

Künstlerin Mira Sasse zeigt im Alten Wartesaal Werke in ihrer Ausstellung "modular distancing".

Die Künstlerin Mira Sasse stellt von Freitag, 23. Februar, bis Sonntag, 24. März 2024, ihre Werke im Alten Wartesaal im Bahnhof Herne aus. Die Ausstellung trägt den Titel „modular distancing“ und umfasst sowohl eine gleichnamige Werkreihe aus dem Jahr 2021 als auch eine neue Installation, die speziell für den Ausstellungsort entwickelt wurde. Mira Sasses Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Formen, Spuren und Leerstellen aus, die oft auf etwas verweisen, was nicht mehr sichtbar oder vorhanden ist. Mit verschiedenen Techniken und Materialien verwandelt sie alltägliche Gegenstände und Fundstücke in eigenwillige Objekte, Skulpturen und Installationen, die den Betrachter dazu anregen, die Auslassungen zu erkennen und neu zu interpretieren. Die neue Installation im Alten Wartesaal besteht aus einer Reihe von Grafiken, die auf unterschiedliche Weise mit der Stadt Herne in Verbindung stehen. Einige basieren auf gefundenen Formen, andere auf verworfenen Entwürfen oder auf dem Wappentier der Stadt, dem Pferd. Die Grafiken sind modular angeordnet und können je nach Perspektive und Abstand des Betrachters variieren. Mira Sasse wurde 1988 im Sauerland geboren und studierte bis 2021 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Stefan Kürten und Peter Piller. Sie lebt und arbeitet in Wuppertal. Die Vernissage findet am Freitag, 23. Februar 2024, um 19 Uhr statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

14 Uhr

Louise Bertins 'Fausto' in Essen

Vergebliche Jagd nach ewiger Jugend

Anbahnung im Schatten eines Baumes: Fausto (Mirko Roschkowski), der eigentlich überflüssige Einflüsterer Mefistofele (Almas Svilpa) und die gar nicht abgeneigte Margarita (Jessica Muirhead, ab der zweiten Vorstellung).

Als ein nicht nur musikalisch wahres Feuerwerk entpuppt sich eine Ausgrabung als Deutsche Erstaufführung, die jetzt im Essener Aalto-Musiktheater völlig zu Recht stehend gefeiert worden ist und das Zeug zu einem neuen Repertoire-Renner auch an anderen großen Häusern hat: Louise Bertins „Fausto“. Die musikalische Leitung der ersten szenischen Produktion seit der Uraufführung vor 193 Jahren obliegt Andreas Spering, dem Chefdirigenten der Brandenburger Symphoniker, der als einer der führenden Spezialisten für historisch informierte Aufführungspraxis in Deutschland gilt. Inszeniert hat Tatjana Gürbaca, die am Premierenabend auch auf der Bühne glänzte. Als sich nach der zwar langen, aber facettenreichen, die Spannung und Vorfreude auf die folgenden gut zwei Stunden befeuernden Ouvertüre der Vorhang hebt, befinden wir uns in einer Klinik. Marc Weegers aseptisch weißer Bühne fehlt nur noch ein Braunscher Schneewittchensarg: Tatjana Gürbaca und Dramaturgin Patricia Knebel verlegen die Gretchen-Tragödie aus „Faust I“ in die 1950er Jahre vor Einführung der Anti-Baby-Pille, die am 18. August 1960 in den USA herauskam und ein Jahr später auch in Deutschland erhältlich war. Gerade hat Dottore Heinrich Fausto (Mirko Roschkowski als Gast) einer Leiche innere Organe entnommen, und das im weißen Hemd mit Krawatte (Kostüme: Silke Willrett), als er „mit einem Schluck den großen Schritt“ machen will, ermüdet vom Beruf und seinem sinnentleerten Leben. Doch christliche Musik und Chorgesang „bremsen seine Hand und rühren sein Herz“. Mit der lebensfroh-koketten Margarita, die ihn darum bittet, ihre Freundin Catarina (Nataliia Kukhar) zu behandeln, tritt eine junge Frau in sein Leben, die alle trüben Gedanken verscheucht. Fausto ruft Satan herbei: Mit Mefistofeles Hilfe (ein wahres Springteufelchen: Bass-Bariton Almas Svilpa) will Fausto wieder zum jungen Mann werden… „Fausto“, die Opera semiseria in vier Akten, war die erste Vertonung von Goethes Tragödie aus dem Jahr 1808 für die französische Opernbühne. Sie stammt aus der Feder der erst 26-jährigen Louise Bertin, einer jungen, durch eine Polioerkrankung querschnittsgelähmten Komponistin, die am 15. Januar 1805 in Les Roches bei Paris in eine wohlhabende, intellektuelle Familie geboren wurde und am 26. April 1877 im Alter von 72 Jahren in Paris starb. Da sie, als Frau, am Pariser Konservatorium nur einführende Kurse belegen durfte, nahm Louise Bertin in den Kompositionsfächern Privatunterricht beim renommierten Komponisten Anton Reicha. Die Uraufführung ihrer „halbernsten“ Oper „Fausto“ erfolgte am 7. März 1831 im Pariser Théâtre-Italien in Anwesenheit der Mitglieder der Königsfamilie. Bis Spielzeitende kamen aber nur zwei weitere Aufführungen hinzu. Danach verschwand „Fausto“ von der Bildfläche. Das verlorengeglaubtes Notenmaterial wurde erst vor wenigen Jahren in der Bibliothèque nationale de France in Paris wiederentdeckt. Die elektrisierende Essener Produktion ist die erste szenische Aufführung seit 1831, gesungen wird die Tenor-Fassung der Uraufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Krankheitsbedingt konnte die Sopranistin Jessica Muirhead aus dem Aalto-Ensemble die Partie der Margarita am Premierenabend vom Samstag (27.1.2024) nicht singen. Für sie sprang die in Israel geborene und in Aachen aufgewachsene Netta Or ein – am Bühnenrand. Szenisch schlüpfte dagegen Tatjana Gürbaca in die Rolle – und hatte sich den Sonderapplaus redlich verdient! Die Regisseurin mit Hang zu drastisch-bacchantischen Szenen fand den Gedanken der weiblichen Perspektive auf den Stoff schon deshalb spannend, weil die Theatergeschichte vor allem „Faust“-Versionen männlicher Komponisten wie Hector Berlioz, Charles Gounod oder Arrigo Boito kennt. Anders als in Goethes Drama lernen sich Margarethe und Faust bei Louise Bertin direkt zu Beginn kennen und finden gegenseitig Gefallen aneinander, noch bevor magische Kräfte walten, die Faust selbst herbeibeschwört. Tatjana Gürbaca: „Bei Bertin geben die Menschen selbst den Impuls für das eigene Unglück.“ Die weiteren Aufführungen im Aalto Musiktheater Essen: Karten unter www.theater-essen.de oder über die Hotline Tel. 0201 – 81 22 200.

18 Uhr

Blechbläser-Ensemble spielt in der Holsterhauser Stephanuskirche

Herne Brass präsentiert Prachtvolles und Virtuoses

Das Bläser-Ensemble Herne Brass lädt ein zum Konzert.

Wanne-Eickel. Das Herne Blechbläser-Ensemble „Herne Brass“ gibt am Sonntag, 17. März 2024, um 18 Uhr sein drittes Konzert. Die zehn Bläserinnen und Bläser werden in der Holsterhauser Stephanuskirche an der Ludwig-Steil-Straße 26 in Wanne-Eickel ein eher klassisch geprägtes Programm spielen. Vom prachtvollen doppelchörigen Werk des Barock-komponisten Giovanni Gabriel bis hin zur modernen und virtuosen Komposition des Posaunisten und Komponisten Professor Christian Sprenger spannt das Ensemble einen musikalischen Spannungsbogen über verschiedene Epochen. Dabei wird Herne Brass in unterschiedlichen Besetzungen zu hören sein: Trompeten, Posaunen und Euphonien werden in kleinen Ensembles zusammenspielen und ein Werk für Blech und Orgel wird es auch geben. Der Holsterhauser Organist Dr. Siegbert Gatawis übernimmt den anspruchsvollen Orgelpart. Die Leitung hat Kreiskantor Wolfgang Flunkert. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Am Ausgang wird eine Kollekte zur Deckung der Kosten erbeten.

18 Uhr

Doppelabend in Gelsenkirchen

Russische Märchenopern

„Iolanta“ am MiR: König René (Luciano Batinić) bedroht den Arzt Ibn-Hakia (Benedict Nelson), der sich um Iolanta (Heejin Kim) bemüht, rechts deren Amme Martha (Almuth Herbst).

Mit dem 1892 in Sankt Petersburg uraufgeführten Einakter „Iolanta“ von Peter I. Tschaikowsky und der 1914 in Paris uraufgeführten Adaption des Kunstmärchens „Des Kaisers Nachtigall“ von Hans Christian Andersen, „Le Rossignol“ von Igor Strawinsky, zeigt das Gelsenkirchener Musiktheater im Revier unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann zwei meisterliche, aber selten gespielte lyrische Kurzopern russischer Komponisten in einer Kombination mit nicht nur thematischen Bezügen, die so wohl noch nie zu erleben war. Iolanta, die Titelfigur der lyrischen Oper Tschaikowskis, hat es wirklich gegeben. Die Herzogin von Lothringen und Tochter von König René, die 1445 ihren Vetter Friedrich II. von Vaudémont heiratete, diente dem dänischen Schriftsteller Henrik Herz als Vorlage für sein Versdrama „Kong Renés Datter“ von 1845, das bereits zwei Jahre später in deutscher Übersetzung vorlag. Modest Tschaikowskis hat die Geschichte von der blinden Prinzessin für seinen älteren Bruder adaptiert. Im von martialisch gekleideten Schwerbewaffneten (Kostüme: Hedi Mohr) bewachten kreisrunden Biotop der Bühnenbildnerin Julia Schnittger ruht Iolanta (herausragend: die südkoreanische Sopranistin Hee Jin Kim, ehemaliges Mitglied des Opernstudios NRW). Robert von Burgund (neu am MiR: der Bariton Simon Stricker ergänzt das stimmgewaltige Männerensemble) verirrt sich in Begleitung des Ritters Gottfried Vaudémont (Khanysio Gwenxane) in die verbotene Zone. Während Ersterer gekommen ist, um seine vor langer Zeit von den Familien vereinbarte Verlobung mit Iolanta zu lösen, weil er eine andere liebt, ist Letzterer sogleich von der schlafenden Prinzessin eingenommen. Was bald auf Gegenseitigkeit beruht und Iolanta Mut macht, mit Hilfe des maurischen Arztes Ibn-Hakia (der großartige britische Bariton Benedict Nelson als Gast) sehen zu lernen. Ihr Vater, König René (Philipp Kranjc), hat seine Tochter von der Außenwelt abgeschottet, weil er um ihre Zukunft, vor allem aber die des eigenen Reiches fürchtet. Schweren Herzens stimmt er einer Augenoperation zu. Erst als diese erfolgreich verläuft, löst René die Verlobung und stimmt der Verbindung Iolantas mit Gottfried zu. Diesen versöhnlichen Schluss hat Regisseurin Tanyel Sahika Bakir zu klattrig gefunden: bei ihr stehen sich nach achtzig Minuten René und Gottfried mit gezogenen Waffen gegenüber. Und es ist an der erstmals die Welt mit eigenen Augen sehenden Frau Iolanta, die machohaften Kampfhähne zu befrieden. Ob ihr das gelingt, bleibt freilich offen. MiR-Regieassistentin Kristina Franz verknüpft mit Alfia Kamalova, Iolantas Dienerin Brigitta, die zu Beginn der lyrischen Erzählung „Le Rossignol“ verloren im leeren Bühnen-Halbrund mit sich selbst Schach spielt, beide Teile des mit Pause knapp zweieinhalbstündigen Doppelabends. Wie in einem surrealen Traum taucht ein sehr britisch kostümierter Adam Temple-Smith aus dem Bühnenorkus auf, um sogleich seine Angel in besagtes Loch auszuwerfen. Als „Fischer“ begleitet er Brigitta, die bald zur Köchin am Hof des chinesischen Kaisers (Urban Malmberg) mutiert, durch die märchenhafte Geschichte. In der Brigitta den Kammerherrn (Philip Kranjc) und den Bonzen (der Bass Oliver Aigner aus dem Chor) zur Nachtigall führt, einem von der ausdrucksstarken belgischen Koloratur-Sopranistin Lisa Mostin als Gast verkörpertem zauseligen Wesen mit mächtiger Mähne: Sie soll den knallbunt ausgestatteten Festabend des Kaisers mit ihrem Gesang krönen. Doch der neigt seine Gunst alsbald einer künstlichen Nachtigall zu, welche ihm von japanischen Gesandten überbracht worden ist. Erst als der Kaiser im Sterben liegt, besinnt er sich des lebendigen Singvogels. Doch der Tod (Almuth Herbst), szenisch dargestellt von drei Puppenspielern (Gloria Iberl-Thieme, Daniel Jeroma und Maximilian Teschemacher), wird am Ende übermächtig. Auch bei der Uraufführung des sehr kurzen, in Gelsenkirchen trotz erheblicher szenischer Zutaten kaum 45-minütigen Auftragswerkes in der Opéra National de Paris soll bereits Figurentheater eingebunden gewesen sein. Am Kennedyplatz wird nun in die hinzugefügte Rahmengeschichte des Dreiakters, Brigittas (Alp-) Traum, durch eine ständig wachsende Figur (Puppenbau: Jonathan Gentilhomme) ein Roter Faden eingezogen: Der Tod wird schließlich übermächtig. Kongenialer Abschluss eines hochinteressanten, musikalisch sehr divergierenden Raritäten-Abends. Karten unter musiktheater-im-revier.de, an der Theaterkasse am Kennedyplatz Gelsenkirchen (Montag und Samstag von 10 bis 14 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 18.30 Uhr oder unter Tel. 0209 – 40 97 200.

18 Uhr

Bahattin Gemici kommt zur vhs Wanne

Lesung: 'Der unbekannte Nachbar'

Die Lesung „Der unbekannte Nachbar“ von Bahattin Gemici findet in der vhs Wanne statt.

Bahattin Gemici liest am Donnerstag, 7. März 2024, ab 18:30 Uhr in der vhs an der Wilhelmstraße 37. Er liest aus seinem Werk 'Der unbekannte Nachbar' vor. Der Eintritt ist frei.

18:30 Uhr

„Der stumme Diener“ in Bochum

Killer im Keller

Im heruntergekommenen, aber mit britischen Landschaften geschmückten Motelzimmer warten die Profikiller Ben (Konstantin Bühler) und Gus (Martin Horn) auf ihren nächsten Auftrag.

Warten auf Wilson: Zwei Männer, der jüngere, smarte Ben (Konstantin Bühler), der gerne den Bestimmer mimt, und der ältere, nervöse Gus (Martin Horn), lümmeln sich auf dem schmuddeligen Bett eines Birminghamer Motels, das ganz offenbar schon bessere Zeiten gesehen hat (Bühne: Sascha Kühne). Ben gibt den Coolen, liest ausgiebig in einem Boulevardblatt, während Gus ein skurril gebogenes, tropfenden Wasserrohr, das am Kopfende weit aus der Wand herauskragt, mit zerknülltem Zeitungspapier zu stopfen versucht. Es sind offenbar schon länger miteinander im Team arbeitende Profikiller, die darauf warten, von ihrem Auftraggeber Details über ihren neuen Job zu erfahren. Erzählzeit ist erzählte Zeit: das Warten zermürbt vor allem Gus, der unruhig im Zimmer herumläuft, sogar aufs Bettgestell steigt, um an der von der Decke herunterhängenden nackten Glühbirne herumzufummeln. Der sich Gedanken um die Klospülung und den Füllstand der Gaspatrone für den Herd im Nebenraum hinter den Landschafts-Wandgemälden macht, sich aber nicht dazu aufraffen kann, dem Wunsch seines Kumpans entsprechend Tee aufzusetzen. „Wir sind gleich dran“: Ben dagegen will sich partout nicht aus der Ruhe bringen lassen, liest haarsträubende Geschichten aus dem Blatt vor wie die einer 87-Jährigen, die sich aus Angst vor der Überquerung einer belebten Straße unter einen Lastwagen gelegt hat und von diesem überrollt wurde. Er ist zufrieden mit seiner beruflichen Situation: einmal in der Woche einen gut bezahlten Auftrag erledigen, um sich danach wieder ganz seinem Hobby, dem Holz-Modellbau, widmen zu können. Beide erschrecken fürchterlich, als sie Geräusche in der Wand hinterm Kopfende des Bettes wahrnehmen. Diese stammen von einem nur 'Stummer Diener' genannten Speisenaufzug, der immer neue Anforderungen zumeist exquisiter kulinarischer Wünsche unbekannter Gäste ausspuckt. Um endlich Ruhe zu haben, opfert Gus seinen Keks- und Chipsvorrat. Was aber nicht wirklich zielführend ist. Dafür meldet sich der Auftraggeber über das trichterförmige Sprachrohr neben dem Bett… Der britische Theaterautor, Regisseur und Literatur-Nobelpreisträger Harold Pinter (1930 – 2008) schrieb 1957 das kurze Gangsterdrama 'The Dumb Waiter', das unter dem Titel „Der stumme Diener“ am 28. Februar 1959 von den Städtischen Bühnen Frankfurt/Main uraufgeführt wurde, bevor es am 21. Januar 1960 im Londoner Hampstead Theatre seine englische Erstaufführung erlebte. In dem Stück, gleichzeitig Krimi, Thriller und Komödie, geht es um die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen und welche Rolle Macht dabei spielt. 22 Jahre nach Jürgen Kruses Inszenierung mit Patrick Heyn und Johann von Bülow im Theater unter Tage hat nun, heftig umjubelte Premiere war am 28. Januar 2024, am gleichen, nun Oval Office genannten Ort Christian Feras Kaddoura den Einakter inszeniert. Der gebürtige Wittener des Jahrgangs 1991 hat Theater- und Medienwissenschaft an der Ruhr-Uni Bochum studiert und ist seit 2021 Regieassistent am Schauspielhaus Bochum. Zusammen mit den Ausstattern (Kostüme: Lara Suppe) hat der auch als Musiker, Lyriker und Performance-Künstler multitalentierte Kaddoura die absurd-kafkaesken Momente des Stücks noch verstärkt und ihnen szenische Gestalt verliehen – vom Foto einer Kricket-Mannschaft, das vom Sideboard knallt und die angeblich so abgeklärten Profis zu Tode erschreckt, über den unter der Tür geschobenen Umschlag mit Streichhölzern, die dem zigarettenlosen Raucher Gus freilich nicht weiterhelfen, bis hin zum Running Gag der ausbleibenden Tea-Time. Eine Stunde großes Schauspielertheater hautnah – und das nach dem Motto „Pay what you want“. Karten für die Vorführungen sind auf der Homepage des Schauspielhauses zubekommen oder per Telefon unter dieser Nummer: 0234 – 33 33 55 55.

20 Uhr

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Montag, 18. März

Blickpunkt Auge

Rat und Hilfe bei Sehverlust

Der Blinden - und Sehbehindertenverein Recklinghausen, der auch für Herne zuständig ist, bietet in Castrop - Rauxel eine kostenlose Beratung für Menschen mit einer Sehbehinderung und blinde Menschen sowie für deren Angehörige und Freunde. Der nächste Beratungstermin ist Montag, 18. März 2024. Die Beratung findet jeden 3.Montag im Monat im Rathaus der Stadt Castrop - Rauxel, Europaplatz 1, in der Zeit von 15 - 18 Uhr im Sitzungsraum 5 statt. Der Zugang zum Rathaus erfolgt über den zentralen Eingang. Qualifizierte Berater stehen den Ratsuchenden mit einem umfangreichen Beratungsangebot zur Verfügung, das z.B. Themen wie die Alltagsbewältigung, Hilfsmittel und deren Beantragung, Schwerbehindertenausweis, Blindengeld, Freizeitgestaltung und vieles mehr umfasst. Die Beratung erfolgt individuell, daher ist eine Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 14. März 2024, erforderlich bei Hannelore Deutschmann, Tel 02361/16826

15 Uhr

vhs Herne lädt ein

Rund um die Welt mit dem Filmforum

Die Filmwelt am Berliner Platz in Herne.

Eine österreichische Dichterin, ein pakistanischer Nachtclubtänzer und ein nordenglischer Gastwirt - das sind nur drei der Hauptfiguren, die im neuen Programm des Filmforums der vhs Herne zu sehen sein werden. Die Filmreihe, die immer sonntags, montags und mittwochs in der Filmwelt Herne präsentiert wird, unternimmt wieder eine facettenreiche Reise durch die Welt des internationalen Kinos. Die Filme werden sonntags um 12:30 Uhr, montags 20:15 Uhr und mittwochs 17:30 Uhr gezeigt. Den Anfang des Quartalprogramms 2024 macht am 21. Januar der japanische Film „Plan 75“, der am Sonntag, Montag und Mittwoch, 21., 22. und 24. Januar 2024 gezeigt wird. Der Film handelt von einer provokativen Zukunftsvision über staatlich geförderte Sterbehilfe. In den folgenden Woche wird dann die Bestseller-Verfilmung „Ein ganzes Leben“ gezeigt. Der Film läuft am Sonntag, Montag und Mittwoch, 28 29. und 31. Janaur 2024. Danach folgt der irische Oscarkandidat „The Quiet Girl“. Er wird am Sonntag, Montag und Mittwoch, 4., 5. und 7. Februar 2024, gezeigt. Als Beitrag zur Frauenwoche laufen im März das Biopic „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“, der am Sonntag, Montag und Mittwoch, 10.,11. und 13. März 2024, vorgeführt wird und der in Pakistan teilweise verbotene Film „Joyland“. Dieser Film läuft ebenfalls Sonntag, Montag und Mittwoch, 17., 18. und 20. März 2024. Das Programm für das 2. Quartal des Filmforums (April bis Juni 2024) erscheint im April. Mehr über die Filme und Termine erfahren Sie unter: www.vhs-herne.de oder www.filmwelt-herne.de. Abspielort ist wie gewohnt die Filmwelt Herne, Berliner Platz 7-9. Teilweise werden die Filme auch im Relax-Kino gezeigt. So bequem!

20:15 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Dienstag, 19. März

Start am 19. März im EvK Eickel

Kursus für pflegende Angehörige

Angehörige, die zu Hause einen pflegebedürftigen Menschen zu versorgen haben, sind einem enormen Druck ausgesetzt (Symbolbild).

Angehörige, die zu Hause einen pflegebedürftigen Menschen zu versorgen haben, sind einem enormen Druck ausgesetzt - sowohl körperlich als auch psychisch. Unterstützung bietet ein Pflegekurs für Angehörige im Evangelischen Krankenhaus in Herne-Eickel. Die Pflegeberaterinnen und examinierte Krankenschwestern Andrea Lendermann und Jolanta Cojaniz stellen Grundlegendes zum Thema häusliche Pflege vor. Sie zeigen Kniffe und Tricks, wie man mit einfachen, in jedem Haushalt vorhandenen Hilfsmitteln den Patient*innen Gutes tun und sich als pflegende Angehörige die Versorgung erleichtern kann. Darüber hinaus werden bei der Gestaltung des Kurses auch individuelle Fragestellungen aus dem Alltag der Teilnehmenden berücksichtigt. Der Kurs findet im EvK in Eickel, Hordeler Straße 7-9, statt und läuft an insgesamt drei Tagen: am 19., 20. und 21. März 2024, jeweils von 14:30 bis 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung unter Tel 02323.498-92828 ist verpflichtend.

14:30 Uhr

Sieben Treffen sind geplant

Neues Trauerangebot im Frühling

Seelsorgerin Karola Rehrmann.

Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, der Frühling naht. Für Menschen jedoch, die trauern, wollen die Tage trotzdem nicht heller werden. Auch deshalb baut die zertifizierte Trauerbegleiterin Karola Rehrmann unter dem Titel „Schritt für Schritt mit der Trauer in den Frühling“ eine neue Trauergruppe auf. „Der Frühling ist eine gute Zeit, wieder Hoffnung zu spüren und dem Verlust etwas Positives entgegenzusetzen: Lebensfreude,“ so Karola Rehrmann. Das erste Treffen der Frühlingstrauergruppe findet am Dienstag, 5. März 2024, von 17 Uhr bis 19 Uhr in den Räumen des Hospizdienstes, Bahnhofstraße 137, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. „Nicht für alle Menschen ist der anbrechende Frühling automatisch mit Optimismus verbunden. Schmerzende Gefühle von Trauer, Verlust und Einsamkeit treten an Tagen, in denen man denkt, es müsse doch jetzt besser werden, gehäuft auf,“ sagt die Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes. Deshalb bietet die neue Trauergruppe im März und April 2024 an sieben Nachmittagen Hilfe und Unterstützung an, damit Hinterbliebene ihren Gefühlen Raum geben können. Karola Rehrmann: „In der geschützten Atmosphäre können sich die Teilnehmenden mit anderen Trauernden austauschen, um Kraft für den eigenen Trauerweg zu schöpfen.“ Der Besuch einer Trauergruppe sei der erste Schritt in Richtung Neuorientierung. Rehrmann: „Ich bin gerne für die Ratsuchenden da und gut vorbereitet, ein Stück dieses Weges mit ihnen zu gehen.“

17 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Mittwoch, 20. März

Städtepartnerschaftsverein fährt nach Wakefield

Neuer Termin für Bürgerfahrt

Die Bürgerfahrt geht nach Wakefield in England.

Die geplante Bürgerfahrt des Städtepartnerschaftsverein Herne nach Wakefield (England) vom 1. bis zum 6. September 2023 (halloherne berichtete) wurde aus terminlichen Gründen abgesagt. Dafür gibt es einen neuen Termin. Dieser ist von Donnerstag bis Montag, 20. bis 25. März 2024. „Wir reisen mit dem Bus und der Fähre, treffen Freunde in der Partnerstadt und unternehmen interessante Ausflüge. Weitere Städte sind auf dem Programm, Leeds, York und Hull“, schreibt Roland Wojta vom Städtepartnerschaftsverein. Für diese Fahrt sind noch einige Plätze frei. Wer sich anmelden möchte, oder noch weitere Informationen benötigt, ruft bitte die Geschäftsstelle des Partnerschaftsverein an. Kontakt: Claudia Krieger unter Tel 02323 / 16 29 64.

Telefonische Erreichbarkeit eingeschränkt

FB Soziales geschlossen

Am Mittwoch und Donnerstag, 20. und 21. März 2024, bleibt im Fachbereich Soziales aufgrund einer internen Schulung ein Bereich geschlossen. Betroffen ist die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfe zur Pflege und Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen. Durch die interne Schulung ist die telefonische Erreichbarkeit an beiden Tagen stark eingeschränkt. Ab Freitag, 22. März 2024, stehen die Bereiche für die Bürgern wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Persönliche Vorsprachen sind ab Montag, 25. März 2024, wieder möglich.

8 Uhr

Veranstaltung der Beratungsstelle Schattenlicht

'Sorgen einfach wegklopfen'

74 Veranstaltung findet während der Frauenwoche statt. Die Beratungsstelle Schattenlicht bietet mehrere an.

Am Mittwoch, 20. März 2024, veranstaltet die Frauenberatungsstelle Schattenlicht e.V. als Teil der Herner Frauenwoche von 12 bis 13:30 Uhr im Foyer der Gleichstellungsstelle Berliner am Platz 5 den Workshop 'Sorgen einfach wegklopfen - geht das?'. Die Kosten für die Veranstaltung betragen 8 Euro pro Person (Material inklusive), zahlbar vor Ort. Es wird gebeten den Betrag passend mitzubringen. Eingeladen sind Frauen jeden Alters. Darum geht es: „Aktuelle neurologische Forschungen zeigen, wie die Stimulierung bestimmter Akupunkturpunkte Veränderungen der Hirnaktivitäten auslöst: Durch Klopfen mit den Fingern auf bestimmte Körperstellen, etwa auf die Hand, werden Blockaden gelöst. So können Sie aktiv Ängste und Stress verringern. Erlernen Sie eine Klopftechnik, die Sie später jederzeit und überall unkompliziert nutzen können.“ Eine Anmeldung ist erforderlich. Referentin ist Annelie Gogolla, Mitarbeiterin der Beratungsstelle Schattenlicht.

12 Uhr

Start am 19. März im EvK Eickel

Kursus für pflegende Angehörige

Angehörige, die zu Hause einen pflegebedürftigen Menschen zu versorgen haben, sind einem enormen Druck ausgesetzt (Symbolbild).

Angehörige, die zu Hause einen pflegebedürftigen Menschen zu versorgen haben, sind einem enormen Druck ausgesetzt - sowohl körperlich als auch psychisch. Unterstützung bietet ein Pflegekurs für Angehörige im Evangelischen Krankenhaus in Herne-Eickel. Die Pflegeberaterinnen und examinierte Krankenschwestern Andrea Lendermann und Jolanta Cojaniz stellen Grundlegendes zum Thema häusliche Pflege vor. Sie zeigen Kniffe und Tricks, wie man mit einfachen, in jedem Haushalt vorhandenen Hilfsmitteln den Patient*innen Gutes tun und sich als pflegende Angehörige die Versorgung erleichtern kann. Darüber hinaus werden bei der Gestaltung des Kurses auch individuelle Fragestellungen aus dem Alltag der Teilnehmenden berücksichtigt. Der Kurs findet im EvK in Eickel, Hordeler Straße 7-9, statt und läuft an insgesamt drei Tagen: am 19., 20. und 21. März 2024, jeweils von 14:30 bis 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung unter Tel 02323.498-92828 ist verpflichtend.

14:30 Uhr

Mit Mathias Grunert im Gespräch

Sodinger Bürgermeister lädt zur Sprechstunde

Bezirksbürgermeister Mathias Grunert stellte den Kontakt zu Schubert her.

Mathias Grunert, Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Sodingen, lädt interessierte Bürger am Mittwoch, 20. März 2024, von 16 bis 18 Uhr in das Café der Malzers Backstube an der Eupener Straße zur Sprechstunde ein. In der Sprechstunde können Bürger Sorgen und Probleme ansprechen sowie Lösungsmöglichkeiten diskutieren und eigene Ideen vortragen. Interessierte können sich unter Tel 02323 / 16 - 26 19 oder per E-Mail an ratsangelegenheiten@herne.de anmelden.

16 Uhr

vhs Herne lädt ein

Rund um die Welt mit dem Filmforum

Die Filmwelt am Berliner Platz in Herne.

Eine österreichische Dichterin, ein pakistanischer Nachtclubtänzer und ein nordenglischer Gastwirt - das sind nur drei der Hauptfiguren, die im neuen Programm des Filmforums der vhs Herne zu sehen sein werden. Die Filmreihe, die immer sonntags, montags und mittwochs in der Filmwelt Herne präsentiert wird, unternimmt wieder eine facettenreiche Reise durch die Welt des internationalen Kinos. Die Filme werden sonntags um 12:30 Uhr, montags 20:15 Uhr und mittwochs 17:30 Uhr gezeigt. Den Anfang des Quartalprogramms 2024 macht am 21. Januar der japanische Film „Plan 75“, der am Sonntag, Montag und Mittwoch, 21., 22. und 24. Januar 2024 gezeigt wird. Der Film handelt von einer provokativen Zukunftsvision über staatlich geförderte Sterbehilfe. In den folgenden Woche wird dann die Bestseller-Verfilmung „Ein ganzes Leben“ gezeigt. Der Film läuft am Sonntag, Montag und Mittwoch, 28 29. und 31. Janaur 2024. Danach folgt der irische Oscarkandidat „The Quiet Girl“. Er wird am Sonntag, Montag und Mittwoch, 4., 5. und 7. Februar 2024, gezeigt. Als Beitrag zur Frauenwoche laufen im März das Biopic „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“, der am Sonntag, Montag und Mittwoch, 10.,11. und 13. März 2024, vorgeführt wird und der in Pakistan teilweise verbotene Film „Joyland“. Dieser Film läuft ebenfalls Sonntag, Montag und Mittwoch, 17., 18. und 20. März 2024. Das Programm für das 2. Quartal des Filmforums (April bis Juni 2024) erscheint im April. Mehr über die Filme und Termine erfahren Sie unter: www.vhs-herne.de oder www.filmwelt-herne.de. Abspielort ist wie gewohnt die Filmwelt Herne, Berliner Platz 7-9. Teilweise werden die Filme auch im Relax-Kino gezeigt. So bequem!

17:30 Uhr

vhs-Vortrag Astronomie in der Sternwarte

Kometen - immer wieder für Überraschungen gut!

vhs-Vortrag Astronomie in der Sternwarte.

Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft Wanne-Eickel / Herne e.V. lädt in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule der Stadt Herne am Mittwoch, 20. März 2024, ab 20 Uhr, zu dem Vortrag – Kometen - immer wieder für Überraschungen gut! – in die Sternwarte am Böckenbusch ein. Der Referent ist Bernd Klemt. Der Eintritt von 8 Euro ist an der Abendkasse zu zahlen. Eine Anmeldung nicht erforderlich. Manchmal sollen Kometen vermeintlich so hell werden, dass die Presse das Himmelsspektakel groß ankündigt. Dabei werden Laien häufig enttäuscht, da falsche Erwartungen geweckt wurden. Dieser Vortrag zeigt anhand von Beispielen, wie solche Ankündigungen zu bewerten sind und nennt Quellen, die jeder selbst zu Rate ziehen kann, um die Beobachtbarkeit zu bewerten. Dazu werden auch spektakuläre Bilder der renommiertesten Kometenfotografen weltweit gezeigt.

20 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Donnerstag, 21. März

Telefonische Erreichbarkeit eingeschränkt

FB Soziales geschlossen

Am Mittwoch und Donnerstag, 20. und 21. März 2024, bleibt im Fachbereich Soziales aufgrund einer internen Schulung ein Bereich geschlossen. Betroffen ist die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfe zur Pflege und Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen. Durch die interne Schulung ist die telefonische Erreichbarkeit an beiden Tagen stark eingeschränkt. Ab Freitag, 22. März 2024, stehen die Bereiche für die Bürgern wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Persönliche Vorsprachen sind ab Montag, 25. März 2024, wieder möglich.

8 Uhr

Insektenkrimi für alle ab zehn Jahren

„Die Wanze“ im Klassenzimmer

Mit enormer Bühnenpräsenz und frappierender Wandlungsfähigkeit auch ohne Kostümwechsel überzeugt Maximilian von Ulardt als Wanze Muldoon und in allen anderen Rollen.

„Ich heiße Muldoon, Wanze Muldoon. Ich weiß, ich bin ein Käfer, keine Wanze, aber das ist eine andere Geschichte. Ich bin Schnüffler – Privatdetektiv, wenn Ihr es genau wissen wollt. Ich bin nicht nur der beste Schnüffler im gesamten Garten, sondern auch der billigste. Jedenfalls der einzige Schnüffler, den man anheuern kann. Genauer gesagt, der einzige, der noch lebt. Es ist ein harter Job, man geht durch harte Zeiten. Aber die härtesten drei Tage erlebte ich letzte Woche.“ So stellt sich der Titelheld dem jungen Publikum vor in der Bühnenadaption des Insektenkrimis „Die Wanze“ nach dem Roman „Bug Muldoon and the garden of fear“ des englischen Autors Paul Shipton. Schnüffler Muldoon ist – wie viele bekannte Größen seines Berufes – ein bisschen schäbig, aber schlagfertig und ziemlich cool. Wozu man im Garten einen Schnüffler braucht? Weil auf der großen Wiese zwischen Gänseblümchen und Löwenzahn nicht nur friedfertige Krabbeltiere wohnen, sondern auch beinharte Schurken, die eine Diktatur im Insektenreich installieren wollen. Mit der Ruhe unter den Rhabarberblättern in Dixies Bar ist es vorbei, als Ohrwurm Eddie verschwindet. Muldoon, mit der stotternden Stubenfliege befreundet, merkt schnell, dass sein erster Fall nicht mit Routine gelöst werden kann. Denn der gesamte Garten ist in allerhöchster Gefahr. Die Ameisen bitten Muldoon in ihrem Thronsaal um Hilfe: ihr junger König wird im Wespenstaat gefangen gehalten. Muldoon kann zwar gerade noch einem vierköpfigen Wespen-Killer-Kommando entfliehen, gerät aber in die zumeist tödlichen Fänge der gefürchteten Spinne… Paul Shipton, 15. Juni 1963 in Manchester geboren, hat viele Jahre in Istanbul und Großbritannien als Englischlehrer und Lektor für Schulbücher gearbeitet. Nach einem längeren Aufenthalt mit seiner Frau und beiden Töchtern in den USA lebt er heute wieder in Großbritannien. Sein Insektenkrimi, erschienen 1997 in London, behandelt auf unterhaltende, bisweilen gar parodistische Art das so komplexe und leider immer aktuelle Themen der Verhinderung von Diktatur durch Solidarität. Daniela Merz, Gerd Ritter und die Regisseurin Karin Eppler haben das unter dem Titel „Die Wanze“ 2004 bei S. Fischer mit Illustrationen von Axel Scheffler erschienene Buch in der Übersetzung von Andreas Steinhöfel für die Bühne adaptiert. Die einstündige Inszenierung des Kinderstücks für alle ab 10 Jahren bzw. ab 5. Klasse am Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel ist mit populärer Filmmusik unterlegt und inzwischen auch als mobiles Klassenzimmerstück buchbar. Das spannende und immer wieder auch witzige Erzähltheatersolo für kleine und große Krimifreunde ist am WLT in spartanischer Ausstattung Karin Epplers, ein grüner Vorhang und ein Stuhl sind die einzigen Requisiten, ein gefundenes Fressen für einen Schauspieler wie Maximilian von Ulardt. Der gebürtige Tübinger des Jahrgangs 1986, der zwischen 2014 und 2018 dem WLT-Ensemble angehörte und seitdem „frei“ unterwegs ist, aber immer wieder in die Europastadt zurückkehrt, verkörpert bis zum melodramatischen Finale mit enormer Bühnenpräsenz und Wandlungsfähigkeit, die ohne dauernden Kostümwechsel auskommt, nicht nur die Wanze Muldoon, sondern auch alle anderen Rollen, kurz: den Mikrokosmos des Gartens mit all‘ seinen Bewohnern. Die nächsten Vormittagsaufführungen im WLT-Studio am Europaplatz in Castrop-Rauxel (jeweils um 9 und um 11 Uhr): 23. Februar 2024, 21. März 2024 und 24. September 2024. „Die Wanze“ ist auch als Klassenzimmerstück buchbar bei der Theaterpädagogin Katrin Kleine-Onnebrink unter westfaelisches-landestheater.de oder Tel 02305 – 978026.

9 Uhr

Künstlerin Mira Sasse stellt ihre Werke aus

Ausstellung 'modular distancing' im Alten Wartesaal

Künstlerin Mira Sasse zeigt im Alten Wartesaal Werke in ihrer Ausstellung "modular distancing".

Die Künstlerin Mira Sasse stellt von Freitag, 23. Februar, bis Sonntag, 24. März 2024, ihre Werke im Alten Wartesaal im Bahnhof Herne aus. Die Ausstellung trägt den Titel „modular distancing“ und umfasst sowohl eine gleichnamige Werkreihe aus dem Jahr 2021 als auch eine neue Installation, die speziell für den Ausstellungsort entwickelt wurde. Mira Sasses Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Formen, Spuren und Leerstellen aus, die oft auf etwas verweisen, was nicht mehr sichtbar oder vorhanden ist. Mit verschiedenen Techniken und Materialien verwandelt sie alltägliche Gegenstände und Fundstücke in eigenwillige Objekte, Skulpturen und Installationen, die den Betrachter dazu anregen, die Auslassungen zu erkennen und neu zu interpretieren. Die neue Installation im Alten Wartesaal besteht aus einer Reihe von Grafiken, die auf unterschiedliche Weise mit der Stadt Herne in Verbindung stehen. Einige basieren auf gefundenen Formen, andere auf verworfenen Entwürfen oder auf dem Wappentier der Stadt, dem Pferd. Die Grafiken sind modular angeordnet und können je nach Perspektive und Abstand des Betrachters variieren. Mira Sasse wurde 1988 im Sauerland geboren und studierte bis 2021 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Stefan Kürten und Peter Piller. Sie lebt und arbeitet in Wuppertal. Die Vernissage findet am Freitag, 23. Februar 2024, um 19 Uhr statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

14 Uhr

Start am 19. März im EvK Eickel

Kursus für pflegende Angehörige

Angehörige, die zu Hause einen pflegebedürftigen Menschen zu versorgen haben, sind einem enormen Druck ausgesetzt (Symbolbild).

Angehörige, die zu Hause einen pflegebedürftigen Menschen zu versorgen haben, sind einem enormen Druck ausgesetzt - sowohl körperlich als auch psychisch. Unterstützung bietet ein Pflegekurs für Angehörige im Evangelischen Krankenhaus in Herne-Eickel. Die Pflegeberaterinnen und examinierte Krankenschwestern Andrea Lendermann und Jolanta Cojaniz stellen Grundlegendes zum Thema häusliche Pflege vor. Sie zeigen Kniffe und Tricks, wie man mit einfachen, in jedem Haushalt vorhandenen Hilfsmitteln den Patient*innen Gutes tun und sich als pflegende Angehörige die Versorgung erleichtern kann. Darüber hinaus werden bei der Gestaltung des Kurses auch individuelle Fragestellungen aus dem Alltag der Teilnehmenden berücksichtigt. Der Kurs findet im EvK in Eickel, Hordeler Straße 7-9, statt und läuft an insgesamt drei Tagen: am 19., 20. und 21. März 2024, jeweils von 14:30 bis 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung unter Tel 02323.498-92828 ist verpflichtend.

14:30 Uhr

LWL-Archäologiemuseum

Multimedia-Ausstellung zu „Diversity“

Das LWL Archäologiemuseum.

Seit Donnerstag (25.1.2024) bis 24. März 2024 gastiert eine Ausstellung zum Thema „Diversity“ im ehemaligen Museums-Café des LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Münster. Gesellschaftliche Diversität sei ein Thema, das viele bewegt, manche ermüdet, für Diskussionen sorgt und manchmal polarisiert. Um Interessierte für zukünftige Gespräche zu informieren und dazu einzuladen, aktiv an der Debatte über Vielfalt mitzuwirken, haben Studierende der Fachhochschule Dortmund die Ausstellung „DIVERSITY“ entwickelt. Die Ausstellung fragt: Wie kann eine Debatte angemessen geführt werden? Welche Sprache und welchen Ton braucht es? Welche Perspektiven gibt es? An sechs Stationen mit elf Video-Interviews erzählen Menschen von ihrer Individualität im Hinblick auf Geschlecht, Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung, Behinderung und Generation. Elf Menschen beantworten Fragen zu non-binärer Identität, Heimat und Kulturunterschieden, Rassismus und zum Leben als nichtweiße Menschen (People of Color), Islam und Deutsch sein, Homosexualität und Coming-Out sowie zum Leben mit einer Beeinträchtigung. „Die Liste der Aspekte, die Menschen verbinden oder unterscheiden, ist unendlich lang“, sagt Anica Jacobsen, eine der Ausstellungsmacher und studentische Volontärin im Bereich Ausstellungsgestaltung am Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). „Ich freue mich, dass wir die Ausstellung zu einem der wichtigsten Themen der Gegenwartsgesellschaft zeigen können. Denn auch in der Museumsarbeit setzen wir uns intensiv mit der Frage auseinander, wie wir für eine vielfältige Gesellschaft relevant sein können“, so Museumsleiterin Dr. Doreen Mölders. „Und das ehemalige Museums-Café ist als freundlicher Ort der Begegnung genau der richtige Platz für eine solche Debatte.“ Um Gespräche und Debatten nicht übereinander, sondern miteinander zu führen, haben die Studierenden unterschiedliche Menschen zu ihrer Lebensrealität befragt - denn häufig würden Diskussionen über Vielfalt ohne Betroffene geführt. „Manche Begriffe bergen die Gefahr, zu verletzen oder negative Zuschreibungen zu reproduzieren, ohne dass es den Menschen bewusst ist“, so Jacobsen. Deshalb erhalten die Besucher die Möglichkeit, sich über Erklär-Karten mit Definitionen auseinanderzusetzen und sind eingeladen, sich ein persönliches Kartenset „to go“ zu erstellen und mitzunehmen. Gestaltet wurde die Ausstellung von den Studierenden des Master-Studienganges Szenografie, Anica Jacobsen, Friederike Emming und Christof Schmitz. Vor der Station im Museum war die Ausstellung in Dortmund und in Köln zu sehen. Am Donnerstag, 14. März 2024, um 17:30 Uhr findet Führung Lautlos durch die Moderne statt. Es ist eine öffentliche, inklusive Führung in deutscher Gebärdensprache durch die Sonderausstellung Modern Times. Ebenfalls an diesem Tag findet um 19 Uhr die Stand-up Comedy 'Lieber taub als gar kein Vogel' mit Okan Seese statt. Die Führung 'Diversität in der Archäologie' findet am Donnerstag, 21. März 2024, um 18 Uhr mit Fynn Roß statt.

18 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Werke werden als Teil der Gesundheitswoche gezeigt

Wanderausstellung zum Thema 'Organspende'

Die Ausstellung wird in der Haupthalle der Sparkasse am Berliner Platz gezeigt.

Unter dem Titel „Leben schenken – Organspende in NRW“ zeigt das Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e. V. eine Foto-Wanderausstellung, die vom 7. bis 21. März 2024 als Sonderveranstaltung der Herner Gesundheitswoche Station in der Hauptstelle der Herner Sparkasse am Berliner Platz macht. Zu sehen sind menschliche Schicksale und Geschichten, die hinter den Zahlen von Organspenden, Transplantationen, Gesetzen und Wartelisten stehen. Die Bilder des Dortmunder Fotografen Benedikt Ziegler erzählen auf einfühlsame Weise menschliche Schicksale und Geschichten im Kontext der Organspende. Von Organtransplantierten und ihren Familien über Ärzte und Transplantationsbeauftragten sowie Familien von Spender und Menschen, die auf eine lebensrettende Organspende warten, geben die Fotografien einen vielfältigen Einblick in das Leben von betroffenen Menschen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Organspende zu schärfen und einen Beitrag zur Aufklärung über dieses bedeutende gesellschaftliche Thema zu leisten. Mit den Fotos möchte das Netzwerk Organspende NRW e. V. den Betrachter die Möglichkeit zum Nachdenken geben und dafür sensibilisieren, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen. Wie stehe ich zum Thema Organspende? Entscheide ich mich für den Fall meines Todes für eine Organspende? Jeder Einzelne sollte diese Fragen für sich und gemeinsam mit seinen Angehörigen klären und eine Entscheidung treffen. Die Wanderausstellung kann vom 7. bis 21. März 2024 zu den Öffnungszeiten der Hauptstelle der Herner Sparkasse, Berliner Platz 1, besucht werden: Montag und Donnerstag von 8:30 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 16 Uhr. Die Ausstellung reist seit Herbst 2020 durch NRW und wird an zahlreichen Standorten wie Rathäusern, Krankenhäusern, Schulen und vielen mehr gezeigt. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

seit 7. März

Städtepartnerschaftsverein fährt nach Wakefield

Neuer Termin für Bürgerfahrt

Die Bürgerfahrt geht nach Wakefield in England.

Die geplante Bürgerfahrt des Städtepartnerschaftsverein Herne nach Wakefield (England) vom 1. bis zum 6. September 2023 (halloherne berichtete) wurde aus terminlichen Gründen abgesagt. Dafür gibt es einen neuen Termin. Dieser ist von Donnerstag bis Montag, 20. bis 25. März 2024. „Wir reisen mit dem Bus und der Fähre, treffen Freunde in der Partnerstadt und unternehmen interessante Ausflüge. Weitere Städte sind auf dem Programm, Leeds, York und Hull“, schreibt Roland Wojta vom Städtepartnerschaftsverein. Für diese Fahrt sind noch einige Plätze frei. Wer sich anmelden möchte, oder noch weitere Informationen benötigt, ruft bitte die Geschäftsstelle des Partnerschaftsverein an. Kontakt: Claudia Krieger unter Tel 02323 / 16 29 64.

seit 20. März

Freitag, 22. März

Künstlerin Mira Sasse stellt ihre Werke aus

Ausstellung 'modular distancing' im Alten Wartesaal

Künstlerin Mira Sasse zeigt im Alten Wartesaal Werke in ihrer Ausstellung "modular distancing".

Die Künstlerin Mira Sasse stellt von Freitag, 23. Februar, bis Sonntag, 24. März 2024, ihre Werke im Alten Wartesaal im Bahnhof Herne aus. Die Ausstellung trägt den Titel „modular distancing“ und umfasst sowohl eine gleichnamige Werkreihe aus dem Jahr 2021 als auch eine neue Installation, die speziell für den Ausstellungsort entwickelt wurde. Mira Sasses Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Formen, Spuren und Leerstellen aus, die oft auf etwas verweisen, was nicht mehr sichtbar oder vorhanden ist. Mit verschiedenen Techniken und Materialien verwandelt sie alltägliche Gegenstände und Fundstücke in eigenwillige Objekte, Skulpturen und Installationen, die den Betrachter dazu anregen, die Auslassungen zu erkennen und neu zu interpretieren. Die neue Installation im Alten Wartesaal besteht aus einer Reihe von Grafiken, die auf unterschiedliche Weise mit der Stadt Herne in Verbindung stehen. Einige basieren auf gefundenen Formen, andere auf verworfenen Entwürfen oder auf dem Wappentier der Stadt, dem Pferd. Die Grafiken sind modular angeordnet und können je nach Perspektive und Abstand des Betrachters variieren. Mira Sasse wurde 1988 im Sauerland geboren und studierte bis 2021 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Stefan Kürten und Peter Piller. Sie lebt und arbeitet in Wuppertal. Die Vernissage findet am Freitag, 23. Februar 2024, um 19 Uhr statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

14 Uhr

Marlen Haushofers Roman an der Rottstraße

Lea Kallmeier glänzt in „Die Wand“

'Die Wand' im Rottstr5Theater: Lea Kallmeier vor Marlen Haushofers Wand, die eigentlich ein seelischer Zustand ist.

Eine namenlose Frau (Lea Kallmeier) ist mit Freunden und deren Hund Luchs zum Wochenendausflug in eine Berghütte gefahren. Hugo und Luise wollen schnell noch ein paar Lebensmittel aus dem nächsten Dorf holen. Als die beiden auch am nächsten Morgen noch nicht zurückgekehrt sind, macht sich die Frau mit dem vorauseilenden Vierbeiner entlang eines Bachlaufes talwärts auf den Weg. An einem leichten Feldüberhang jault Luchs auf und prallt zurück. Vorsichtig tastet sich die Frau an besagte Stelle heran – und stößt auf eine unsichtbare Wand. Draußen vor der Wand herrscht völliger Stillstand, vor einer Nachbarhütte scheinen zwei Menschen beim Wasserschöpfen mitten in der Bewegung versteinert worden zu sein – obwohl das Wasser nach wie vor fließt. Drinnen erwacht der Überlebenswille der Zurückgelassenen, die sogleich beginnt, eine Art Tagebuch zu führen. Bald kann sie sich um eine kleine Menagerie kümmern: eine auf den Namen Bella getaufte trächtige Kuh wird im nächsten Jahr ein Stierkalb zur Welt bringen wie auch eine zugelaufene Katze. Zuletzt kommt mitten im Winter noch eine im Kreise ihrer Artgenossen als Außenseiter bekämpfte Albino-Krähe hinzu. Phasen des physischen, die Frau muss zum eigenen Überleben in felsigem Untergrund Kartoffeln pflanzen und im tiefsten Schnee auf die Jagd gehen, und psychischen Zusammenbuchs folgen glückliche Sommer-Wochen auf einer um einiges höher gelegenen Almhütte. Die Heuernte im Juli sowie die anschließende Obst- und Kartoffelernte versöhnen sie mit ihrer immer selbstverständlicheren Umgebung. Doch dann stirbt Luchs – und zum ersten Mal nach langer Zeit fühlt sich die Frau ganz allein. Um dann doch noch von einem Mann gefunden zu werden... Marlen Haushofers 1963 erschienener und mit dem Arthur Schnitzler-Preis ausgezeichneter Roman „Die Wand“ gilt mittlerweile als Kultbuch der Frauenbewegung und liegt in mehr als 20 Sprachen übersetzt vor. Dabei ist die Gedankenwelt der österreichischen Schriftstellerin Marlen Haushofer (1920-1970) in ihrem fünften Werk, das Elke Heidenreich zu den zehn wichtigsten Büchern in ihrem Leben zählt, mit „Küchenphilosophie“ noch freundlich umschrieben. Die Wand ist für die Autorin Marlen Haushofer „eigentlich ein seelischer Zustand, der nach außen plötzlich sichtbar wird. Haben wir nicht überall Wände aufgerichtet? Trägt nicht jeder von uns eine Wand, zusammengesetzt aus Vorurteilen, vor sich her?“ Seit seiner Veröffentlichung hat der Roman viele Lesarten und Interpretationen erfahren, so in der Verfilmung des Österreichers Julian Roman Pölsler („Polt“-Krimis) 2012 mit Martina Gedeck in der Hauptrolle. Noch im gleichen Jahr, Uraufführungs-Premiere war am 6. Dezember 2012 in der Regie ihres Ensemble-Kollegen Christian Nickel, verkörperte Dorothee Hartinger die Protagonistin ihrer eigenen Monologfassung auf der Feststiege des Wiener Burgtheaters. Um die Jahrtausendwende Peter Steins „Gretchen“ in seiner monumentalen „Faust“-Inszenierung und seit 2002 Mitglied im Ensemble des Wiener Burgtheaters, erzählt Dorothee Hartinger im Gegensatz zur literarischen Vorlage das Geschehen chronologisch. In Alexander Ritters Inszenierung, die am 3. Dezember 2021 am Rottstr5 Theater Bochum Premiere feierte, findet sich einiges wieder von der kongenialen Leinwand-Adaption, angefangen vom Krächzen der Krähen, die um die Jagdhütte flattern. „Ich bin ganz allein…“: Lea Kallmeier betritt den kargen, nur mit einem Stuhl und einer Waschschüssel ausgestatteten Bühnenraum in ruralem Outfit mit einer flackernden Kerze. Sie hat nichts mehr von der mondänen Städterin der Vorlage, die sich gezwungenermaßen in das einfache, physisch wie psychisch herausfordernde Landleben eingewöhnt. Alexander Ritter, neben Oliver Paolo Thomas künstlerischer Leiter der ambitioniertesten Off-Bühne des Reviers, streut in seiner 75-minütigen Inszenierung immer wieder Originaltext Haushofers aus dem Off ein. „Ausbrechen oder wahnsinnig werden“: Lea Kallmeier kommt zumeist mit sparsamster Gestik und Mimik aus, unterbricht ihre hochkonzentrierte Ich-Erzählung aber mehrfach durch expressive choreographische Elemente in Spiegelung der Gemütsverfassung ihrer Figur. Höhepunkt, das sei noch verraten, ist Lea Kallmeiers actionreiche Schilderung der Nacht, in der Bella ein Kalb zur Welt bringt. Die 75-minütige Inszenierung Alexander Ritters wieder am Freitag, 9. Februar 2024, am Freitag, 22. März 2024 sowie am Sonntag, 28. April 2024 jeweils um 19:30 Uhr im Rottstr5Theater am Rande des Bochumer Bermuda-Dreiecks zu sehen. Karten unter rottstr.de oder Tel 0163 – 761 50 71. Normalpreis inklusive einem Freigetränk und Programmheft: 17 Euro. Ermäßigter Preis inklusive einem Programmheft: 10 Euro.

19:30 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Städtepartnerschaftsverein fährt nach Wakefield

Neuer Termin für Bürgerfahrt

Die Bürgerfahrt geht nach Wakefield in England.

Die geplante Bürgerfahrt des Städtepartnerschaftsverein Herne nach Wakefield (England) vom 1. bis zum 6. September 2023 (halloherne berichtete) wurde aus terminlichen Gründen abgesagt. Dafür gibt es einen neuen Termin. Dieser ist von Donnerstag bis Montag, 20. bis 25. März 2024. „Wir reisen mit dem Bus und der Fähre, treffen Freunde in der Partnerstadt und unternehmen interessante Ausflüge. Weitere Städte sind auf dem Programm, Leeds, York und Hull“, schreibt Roland Wojta vom Städtepartnerschaftsverein. Für diese Fahrt sind noch einige Plätze frei. Wer sich anmelden möchte, oder noch weitere Informationen benötigt, ruft bitte die Geschäftsstelle des Partnerschaftsverein an. Kontakt: Claudia Krieger unter Tel 02323 / 16 29 64.

seit 20. März

Samstag, 23. März

Schulungen im März

Erste-Hilfe-Kurse des DRK

Das Deutsche Rote Kreuz Herne und Wanne-Eickel bietet im März einige interessante Schulungen in Erster Hilfe an.

Das Deutsche Rote Kreuz Herne und Wanne-Eickel bietet im März einige Schulungen in Erster Hilfe an. Innerhalb dieses Lehrgangsangebotes werden die Grundlagen der Ersten Hilfe vermittelt. Im Vordergrund stehen praktische Übungen, um im Notfall, Im Haushalt, in der Freizeit oder im Beruf richtig helfen zu können. Der EH-Lehrgang ist auch Voraussetzung für den Erwerb des Führerscheines aller Klassen. Kurstermine im März: Samstag, 9., Samstag, 16., Samstag, 23, jeweils von 9 bis ca. 16:30 Uhr im DRK-Haus am Berliner Platz in Herne-Mitte. Dieser Kursus richtet sich nicht nur an Eltern und Großeltern, sondern auch an jeden anderen, der mit Kindern zu tun hat. Hier wird an einem Vormittag auf die wichtigsten Inhalte zu Notfällen bei Kindern eingegangen: Kurstermin: Sonntag, 24. März 2024, 9 bis 12 Uhr im DRK-Haus am Berliner Platz in Herne-Mitte, Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen. Erste Hilfe ist beim Menschen ein großes Thema. Aber was, wenn das geliebte Haustier Hilfe benötigt. Was können Sie tun, wenn Ihr Hund mal akut erkrankt, sich verletzt oder sogar vergiftet. In diesem Kurs erhalten Sie Antworten Kurstermin: Sonntag, 17. März 2024, 10 bis 14 Uhr in der DRK-Geschäftsstelle, Harkortstr. 29 in Herne Wanne. Nähere Informationen sowie Anmeldung per mail unter ausbildung@drk-herne.de oder unter Tel 02325 – 969 1554

9 Uhr

Künstlerin Mira Sasse stellt ihre Werke aus

Ausstellung 'modular distancing' im Alten Wartesaal

Künstlerin Mira Sasse zeigt im Alten Wartesaal Werke in ihrer Ausstellung "modular distancing".

Die Künstlerin Mira Sasse stellt von Freitag, 23. Februar, bis Sonntag, 24. März 2024, ihre Werke im Alten Wartesaal im Bahnhof Herne aus. Die Ausstellung trägt den Titel „modular distancing“ und umfasst sowohl eine gleichnamige Werkreihe aus dem Jahr 2021 als auch eine neue Installation, die speziell für den Ausstellungsort entwickelt wurde. Mira Sasses Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Formen, Spuren und Leerstellen aus, die oft auf etwas verweisen, was nicht mehr sichtbar oder vorhanden ist. Mit verschiedenen Techniken und Materialien verwandelt sie alltägliche Gegenstände und Fundstücke in eigenwillige Objekte, Skulpturen und Installationen, die den Betrachter dazu anregen, die Auslassungen zu erkennen und neu zu interpretieren. Die neue Installation im Alten Wartesaal besteht aus einer Reihe von Grafiken, die auf unterschiedliche Weise mit der Stadt Herne in Verbindung stehen. Einige basieren auf gefundenen Formen, andere auf verworfenen Entwürfen oder auf dem Wappentier der Stadt, dem Pferd. Die Grafiken sind modular angeordnet und können je nach Perspektive und Abstand des Betrachters variieren. Mira Sasse wurde 1988 im Sauerland geboren und studierte bis 2021 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Stefan Kürten und Peter Piller. Sie lebt und arbeitet in Wuppertal. Die Vernissage findet am Freitag, 23. Februar 2024, um 19 Uhr statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

14 Uhr

In der Fastenzeit

Komplet – Nachtgebete

Nachtgebete in der Fastenzeit.

Jeden Samstag findet während der Fastenzeit nach der Abendmesse um 18:30 Uhr ein Nachtgebet in der St. Laurentius Kirche in Wanne-Nord, Hauptstraße 317, statt. Die Leitung obliegt Bernd Sägebarth-Backwinkel.

18:30 Uhr

Boulevard-Hit zum Körner-Jubiläum

Verschwistert und Verschwägert

Yvan (Klaus Mahlberg, l.) ist sichtlich unwohl im Kreis seiner (vl.) Gattin Mathilde (Heike Gruß), seiner Schwägerin Christelle (Sonja Kitsch) und seines Bruders Frank (Armin Genge).

„Non, je ne regrette rien“ singt Édith Piaf im Off, als sich der Vorhang teilt und ein gemütliches Wohnzimmer mit Polstersofa, Ledersessel und reichlich bestückter Bar den ersten Applaus des höchst kurzeiligen Abends bekommt. Schön, weitläufig, ruhig und mit großem Garten: Yvan (Regisseur und Ausstatter Klaus Mahlberg) gefällt die neue Heimat seines Bruders Frank (Armin Genge), der mit seiner Frau Nicole (Kristina Keppler) ein Landhaus bezogen und zur Feier des Tages seine Brüder Yvan und David (Andreas Toussaint) mit deren Gattinnen Mathilde (Heike Gruß) und Christelle (Sonja Kitsch) eingeladen hat. Gemeinsam will man in familiärer Gemeinschaft das Ereignis freudig begießen. Es soll ein netter Abend in trauter Runde bei gutem Wein und leckerem Essen werden. Schließlich haben David und Christelle mit ihrer Agentur für Luxusimmobilien beim Hauskauf geholfen. Yvan lobt die Entscheidung Franks, die Stadt zu verlassen, schließlich lebe es sich auf dem Land besser, wenn man Kinder hat. Worauf Mathilde trocken kontert: „Wir haben keine Kinder“. Was den konsternierten Gatten Yvan sogleich zur Whiskyflasche greifen lässt, während die Gastgeber bekräftigen, Paris verlassen zu haben in der Hoffnung auf zahlreiche Nachkommenschaft. Als Nicole durchblicken lässt, dass noch ein Gast erwartet wird, weshalb mit dem Essen noch etwas gewartet werden soll, finstern sich die Mienen der Brüder ein: Mit Talia (Kijara Keppler) ist die junge, attraktive Sekretärin Franks eingeladen, um, so die Gastgeberin, die Runde etwas aufzulockern. Das gelingt ihr noch bevor sie die Schwelle des Hauses überschritten hat, denn offenbar haben alle drei Herren etwas zu verbergen. In der zunehmend von Anspielungen und Verdächtigungen vergifteten Atmosphäre lernen die Schwägerinnen ihre angetrauten Männer von einer ganz anderen Seite kennen. Zumal zumindest einer von ihnen sogar in eine Affäre mit Talia verstrickt zu sein scheint. Aber welcher? Édith Piafs Chanson „Nein, ich bereue nichts“ wirkt bald wie der reine Hohn… Mit „Les Belles Soeurs“, so der Originaltitel von „Verschwistert und Verschwägert“, das allein im Pariser Théâtre Saint Georges nach der Erstaufführung am 11. September 2007 mehr als 250 Vorstellungen erlebte, feierte die Komödie am Park jetzt ein kleines Jubiläum. Seit Eröffnung 2006 im ehemaligen Bresser-Haus an der Hauptstraße 25 in Eickel konnte nun schon die 25. Premiere gefeiert werden – mit Ovationen des einmal mehr begeisterten Publikums. Nach „Achterbahn“ (2015) hat die Eickeler Bühne nun mit „Verschwistert und Verschwägert“ bereits ein zweites Stück des Franzosen Eric Assous (1956 bis 2020) herausgebracht: Mit dieser „schrillen Komödie für Erwachsene und unromantische Seelen“, so der (Drehbuch-) Autor und erfolgreiche Filmregisseur Assous („Die Wanderer“, „Die verbotene Frau“), knüpft Regisseur Klaus Mahlberg an seine großen Erfolge der Vor-Corona-Jahre nahtlos an. Was für den begnadeten Boulevard-Komödianten auch als Darsteller gilt. Hier aber hat er ein über sich hinauswachsendes sechsköpfiges Ensemble an seiner Seite, das ihm in der intimen Atmosphäre des wundervollen Eickeler Keller-Theaters die Bürde des Alleinunterhalters mit geradezu sprichwörtlich spielerischer Leichtigkeit abnimmt. Was kein Wunder ist: Nun schon seit 17 Jahren zeigt die Volksbühne Körner, die Mitglied im Amateurtheaterverband NRW mit Sitz in Köln ist, gehobenes Boulevardtheater. Karten für die Vorstellungen, die samstags um 19.30 Uhr und sonntags um 18 Uhr beginnen, kosten 18 Euro und sind erhältlich bei Blickpunkt Optik, Hauptstraße 21, 44651 Herne, unter Tel. 02325/61760 oder an der Abendkasse. Alle Termine auf einen Blick: 18. und 19. November 2023, 2. und 3. Dezember 2023, 13. und 14. Januar 2024, 24. und 25. Februar 2024 sowie 23. und 24. März 2024.

19:30 Uhr

„Verschwistert und Verschwägert“

Neue Premiere in der Komödie am Park

Stehen ab 14. Oktober 2023 auf den Eickeler Brettern der Komödie am Park (v.l.n.r.): Kijara Keppler, Andreas Toussaint, Armin Genge und Klaus Mahlberg.

Nach Corona geht es in der „Komödie am Park“ der Volksbühne Körner wieder aufwärts. Die Boulevardkomödie „Barfuss im Park“ von Neil Simon ist beim Publikum ebenso toll angekommen wie die Wiederaufnahme „Der Kurschattenmann“ von Rene Heinersdorf. Nach „Achterbahn“ (2015) bringt die Eickeler Bühne nun mit „Verschwistert und Verschwägert“ ein zweites Stück des Franzosen Eric Assous (1956 bis 2020) heraus. Premiere dieser „schrillen Komödie für Erwachsene und unromantische Seelen“, so der (Drehbuch-) Autor und erfolgreiche Filmregisseur Assous („Die Wanderer“, „Die verbotene Frau“), ist zum Start der neuen Theatersaison am Samstag, 14. Oktober 2023. Nach der pandemiebedingten Spielpause bereitet sich das Ensemble um Regisseur Klaus Mahlberg nun auf die zweite Neuproduktion vor und freut sich, dass die Zuschauer nach der Coronazeit den Weg ins Theater zurückgefunden haben. In „Les Belles Soeurs“, so der Originaltitel, hat Frank (Armin Genge) hat mit seiner Frau Nicole (Kristina Keppler) ein Landhaus bezogen und zur Feier des Tages seine Brüder Yvan (Klaus Mahlberg) und David (Andreas Toussaint) mit deren Frauen Mathilde (Heike Gruß) und Christelle (Sonja Kitsch) eingeladen. Gemeinsam will man in familiärer Runde das Ereignis freudig begießen. Es soll ein netter Abend in trauter Runde bei gutem Wein und leckerem Essen werden. Nicole beschließt kurzfristig, auch Talia (Kijara Keppler) einzuladen. Sie hält dies für einen gute Idee, die Runde etwas aufzulockern. Die Ankündigung des zusätzlichen Gastes löst bei den Brüdern Irritationen aus. Keiner kann sich mit dem Gedanken anfreunden, Talia zu treffen. Löst schon die Ankündigung des Besuchs erstes Unbehagen aus, führt das Erscheinen Talias schließlich zu einer von Anspielungen und Verdächtigungen getragenen Entwicklung, in der Schwägerinnen ihre angetrauten Männer von einer ganz anderen Seite kennen lernen. Einer scheint sogar eine Affäre mit Talia gehabt zu haben. Aber welcher? Mit „Verschwistert und Verschwägert“, das allein im Pariser Théâtre Saint Georges seit der Premiere am 11. September 2007 mehr als 250 Vorstellungen erlebte, feiert die Komödie am Park ein kleines Jubiläum. Seit Eröffnung 2006 im ehemaligen Bresser-Haus an der Hauptstraße 25 in Eickel kann nun schon die 25. Premiere gefeiert werden. Seit 17 Jahren zeigt die Volksbühne Körner, die Mitglied im Amateurtheaterverband NRW mit Sitz in Köln ist, gehobenes Boulevardtheater. Karten für die Vorstellungen, die samstags um 19:30 Uhr und sonntags um 18 Uhr beginnen, kosten 18 Euro und sind erhältlich bei Blickpunkt Optik, Hauptstraße 21, 44651 Herne, unter Tel. 02325/61760 oder an der Abendkasse. Alle Termine auf einen Blick: 14. und 15. Oktober 2023, 18. und 19. November 2023, 2. und 3. Dezember 2023, 13. und 14. Januar 2024, 24. und 25. Februar 2024 sowie 23. und 24. März 2024.

19:30 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Städtepartnerschaftsverein fährt nach Wakefield

Neuer Termin für Bürgerfahrt

Die Bürgerfahrt geht nach Wakefield in England.

Die geplante Bürgerfahrt des Städtepartnerschaftsverein Herne nach Wakefield (England) vom 1. bis zum 6. September 2023 (halloherne berichtete) wurde aus terminlichen Gründen abgesagt. Dafür gibt es einen neuen Termin. Dieser ist von Donnerstag bis Montag, 20. bis 25. März 2024. „Wir reisen mit dem Bus und der Fähre, treffen Freunde in der Partnerstadt und unternehmen interessante Ausflüge. Weitere Städte sind auf dem Programm, Leeds, York und Hull“, schreibt Roland Wojta vom Städtepartnerschaftsverein. Für diese Fahrt sind noch einige Plätze frei. Wer sich anmelden möchte, oder noch weitere Informationen benötigt, ruft bitte die Geschäftsstelle des Partnerschaftsverein an. Kontakt: Claudia Krieger unter Tel 02323 / 16 29 64.

seit 20. März

Sonntag, 24. März

Schulungen im März

Erste-Hilfe-Kurse des DRK

Das Deutsche Rote Kreuz Herne und Wanne-Eickel bietet im März einige interessante Schulungen in Erster Hilfe an.

Das Deutsche Rote Kreuz Herne und Wanne-Eickel bietet im März einige Schulungen in Erster Hilfe an. Innerhalb dieses Lehrgangsangebotes werden die Grundlagen der Ersten Hilfe vermittelt. Im Vordergrund stehen praktische Übungen, um im Notfall, Im Haushalt, in der Freizeit oder im Beruf richtig helfen zu können. Der EH-Lehrgang ist auch Voraussetzung für den Erwerb des Führerscheines aller Klassen. Kurstermine im März: Samstag, 9., Samstag, 16., Samstag, 23, jeweils von 9 bis ca. 16:30 Uhr im DRK-Haus am Berliner Platz in Herne-Mitte. Dieser Kursus richtet sich nicht nur an Eltern und Großeltern, sondern auch an jeden anderen, der mit Kindern zu tun hat. Hier wird an einem Vormittag auf die wichtigsten Inhalte zu Notfällen bei Kindern eingegangen: Kurstermin: Sonntag, 24. März 2024, 9 bis 12 Uhr im DRK-Haus am Berliner Platz in Herne-Mitte, Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen. Erste Hilfe ist beim Menschen ein großes Thema. Aber was, wenn das geliebte Haustier Hilfe benötigt. Was können Sie tun, wenn Ihr Hund mal akut erkrankt, sich verletzt oder sogar vergiftet. In diesem Kurs erhalten Sie Antworten Kurstermin: Sonntag, 17. März 2024, 10 bis 14 Uhr in der DRK-Geschäftsstelle, Harkortstr. 29 in Herne Wanne. Nähere Informationen sowie Anmeldung per mail unter ausbildung@drk-herne.de oder unter Tel 02325 – 969 1554

9 Uhr

Der März im LWL-Römermuseum

'Wir ziehen vom Leder...'

LWL-Römermuseum in Haltern.

Haltern (lwl). Das LWL-Römermuseum in Haltern hält im März ein Programm für große und kleine Besucher bereit. Am Familiensonntag, 17. März 2024, heißt es "Wir ziehen vom Leder ...“, wenn mit einem römischen Handwerker Leder bearbeitet werden kann. Asterix und Obelix warten in den Osterferien, Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. März 2024, darauf, mit den Kindern auf Entdeckungsreise zu gehen und sich vielleicht im selbst gezeichneten „Römer-Comic“ wiederzufinden. Darüber hinaus dürfen sich die Gäste an allen Sonntagen auf altersgerechte Führungen freuen. Am Sonntag, 10. März 2024, um 11 Uhr machen Familien mit Kindern ab acht Jahren bei der Führung „Da stimmt was nicht!“ eine Tour durch das LWL-Römermuseum. Dabei erforschen und entschlüsseln sie gemeinsam die lateinische Schrift. Haben sich hier auch Fälschungen eingeschlichen? Um 14 Uhr begeben sich Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren mit der Ärztin Julia Sabina Medica auf einen Rundgang in „römischer“ Begleitung. Als eine der wenigen praktizierenden Ärztinnen der Antike hat sie ihr chirurgisches Besteck und heilende Duftöle im Gepäck. Gerne berichtet sie über die medizinische Arbeit ihrer männlichen Kollegen in der Legion. Mit einem römischen Sutor, einem Handwerker, der sich auf Lederarbeiten spezialisiert hat, können Kinder und Erwachsene sich am Familiensonntag, 17. März 2024, ihre eigenen Lederanhänger prägen. Dafür fallen Materialkosten von drei Euro an. Im Museumskino wird die Edutainment-Reihe „Rom in Westfalen“ gezeigt. Um 11 Uhr beginnt für Familien mit Kindern ab zehn Jahren die Führung „Alltagsleben römischer Legionäre". Im Fokus stehen hier Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Legionäre in ihren Lagern an der Lippe. Um 14 Uhr erfahren Familien mit Kindern ab zehn Jahren bei der Führung "Handwerker der Legion“ mehr über Metall-, Holz-, Leder- und Bauhandwerk, Medizin und Töpferei. Dabei lösen die Teilnehmenden gemeinsam kleine praktische Aufgaben. Am Sonntag, 24. März 2024, stellt die Führung „Mit Asterix durchs Römerlager Haltern“ für Familien mit Kindern ab neun Jahren die reale Welt der Römer der Comic-Antike gegenüber. Dabei zeigt sie, dass beide oft nicht so weit auseinanderliegen. Viele der römischen Utensilien, die in den Asterix-Geschichten dargestellt sind, finden im LWL-Römermuseum ihre Entsprechung in den ausgestellten archäologischen Originalen. Um 14 Uhr nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren „Verschiedene Kulturen - Gemeinsame Grenzen“ in den Blick. Der Rhein trennte vor 2.000 Jahren Römer und Germanen: links das Römische Reich, rechts das Gebiet der Germanen. Die Brukterer waren heimisch an der Lippe, doch auch die Römer markierten dort mit Militärstützpunkten ihren Besitzanspruch. Die Führung geht auf beide Sichtweisen ein. Was war die Motivation der Römer für ihre Feldzüge? Wie waren sie fern der Heimat organisiert? Wie verhielten sich die Germanen? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Kulturen gab es? In der ersten Ferienwoche, Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. März 2024, bietet das LWL-Römermuseum jeweils von 9:30 bis 12 Uhr eine Osterferienaktion für Kinder von acht bis zwölf Jahren an. Alle machen mit Asterix und Obelix eine Entdeckungstour durch das LWL-Museum und über die Römerbaustelle Aliso. Was ist echt und was nicht in den berühmten Asterix-Comic? Die Kinder schlüpfen in römische Gewandung und werden selbst Teil der Geschichte. Sie können zusammen mit der Halterner Illustratorin Katharina Potratz ihren eigenen Römer-Comic erfinden und selbst zeichnen. Für diese Aktion fallen Kosten in Höhe von sieben Euro an. Eine Anmeldung ist erforderlich. Ostersonntag, 31. März 2024, um 11 Uhr dreht sich bei der Überraschungsführung „Auf dem Holzweg!“ alles um das Thema Holz. Auf der Römerbaustelle Aliso entscheiden die Teilnehmenden und der Zufall, wo es langgeht. Um 14 Uhr erfahren Familien mit Kindern ab acht Jahren anhand praktischer Module mehr über römische Handwerks- und Vermessungstechniken - "Vor Ort in Aliso". Auf der Römerbaustelle befindet sich die originalgetreue Rekonstruktion des ehemaligen Westtores des Hauptlagers von Haltern samt zugehörigem Wachhaus. Auf welcher archäologischen Grundlage können solche Rekonstruktionen entstehen und mit welchen Bautechniken wurden sie vor 2.000 Jahren aus dem Boden gestampft? Für alle Veranstaltungen gilt: Zu zahlen ist der Museumseintritt, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind kostenfrei, öffentliche Führungen sind inbegriffen. Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen im Internet unter: https://www.lwl-roemermuseum-haltern.de.

11 Uhr

Künstlerin Mira Sasse stellt ihre Werke aus

Ausstellung 'modular distancing' im Alten Wartesaal

Künstlerin Mira Sasse zeigt im Alten Wartesaal Werke in ihrer Ausstellung "modular distancing".

Die Künstlerin Mira Sasse stellt von Freitag, 23. Februar, bis Sonntag, 24. März 2024, ihre Werke im Alten Wartesaal im Bahnhof Herne aus. Die Ausstellung trägt den Titel „modular distancing“ und umfasst sowohl eine gleichnamige Werkreihe aus dem Jahr 2021 als auch eine neue Installation, die speziell für den Ausstellungsort entwickelt wurde. Mira Sasses Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Formen, Spuren und Leerstellen aus, die oft auf etwas verweisen, was nicht mehr sichtbar oder vorhanden ist. Mit verschiedenen Techniken und Materialien verwandelt sie alltägliche Gegenstände und Fundstücke in eigenwillige Objekte, Skulpturen und Installationen, die den Betrachter dazu anregen, die Auslassungen zu erkennen und neu zu interpretieren. Die neue Installation im Alten Wartesaal besteht aus einer Reihe von Grafiken, die auf unterschiedliche Weise mit der Stadt Herne in Verbindung stehen. Einige basieren auf gefundenen Formen, andere auf verworfenen Entwürfen oder auf dem Wappentier der Stadt, dem Pferd. Die Grafiken sind modular angeordnet und können je nach Perspektive und Abstand des Betrachters variieren. Mira Sasse wurde 1988 im Sauerland geboren und studierte bis 2021 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Stefan Kürten und Peter Piller. Sie lebt und arbeitet in Wuppertal. Die Vernissage findet am Freitag, 23. Februar 2024, um 19 Uhr statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

14 Uhr

Werkschau Wim Wenders in Essen

25 Filme von Januar bis Dezember 2024

Die Dokumentation „Wim Wenders, Desperado“ eröffnet am Sonntag, 7. Januar 2024, um 17:30 Uhr im Essener Kino Eulenspiegel eine große Werkschau. Foto:

Nicht nur Cineasten werden in diesem Jahr häufiger nach Essen pilgern, hat Marianne Menze in drei ihrer Filmkunsttheater doch eine Werkschau mit 25 Filmen von Wim Wenders kuratiert, die am 7. Januar 2024 zunächst mit einer Dokumentation von Eric Fiedler und Andreas Fege beginnt: „Wim Wenders – Desperado“. Bis zum Dezember 2024 läuft danach die Retrospektive in den Kinos Eulenspiegel an der Steeler Straße 208 – 212 sowie Lichtburg und Sabu in der Essener City an der Kettwiger Straße 36 zu vier Themenschwerpunkten: „Bilder zum Hören und Sehen“ – Die Künste in den Wenders-Filmen, „Grenzenlos“ – Wim Wenders durch Räume und Zeiten, „Filmgeschichte(n)“ sowie „In Amerika“. Wim Wenders, Düsseldorfer des Jahrgangs 1945, aber im Ruhrgebiet aufgewachsen mit besonderer Affinität zu Oberhausen (Abitur) und Essen (gehört zu den „Rettern“ des seinerzeit vom Abriss bedrohten Lichtburg-Kinos), ist als wichtiger Vertreter des Autorenkinos der 1970er Jahre international bekannt geworden und gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter des Weltkinos. Seine nationalen und internationalen Auszeichnungen als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent sind Legion, aber auch als Fotograf und Buchautor ist der Wahl-Berliner weltweit erfolgreich. Zu den Highlights der Werkschau gehören seine 3-D-Filme, der 287-minütige Director’s Cut „Bis ans Ende der Welt“ und absolute Raritäten wie seine Japan-Filme „Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten“ und „Tokyo-Ga“ sowie die Dokumentation der Berlin-Pankower Filmpioniere Max und Emil Skladanowsky, die am 1. November 1885 im berühmten Berliner Varieté „Wintergarten“ auf ihrem selbstentwickelten „Bioskop“ erstmals bewegte Bilder vorführten. Ein halbes Jahrhundert lang habe Wim Wenders Filme gemacht, „und es ist kein wirklich schlechter dabei“, bekundet der Regie-Kollege und langjährige Freund Werner Herzog gleich zu Beginn der knapp zweistündigen Hommage zu dessen 75. Geburtstag im Jahr 2020. „Er verkörpert unsere Zeit“ setzt Herzog fort: „Ich würde einem 18-jährigen Filmstudenten raten: 'Schau Dir die Wim-Wenders-Filme an, Du Depp!'“ Die Dokumentation stammt vom deutsch-australischen Filmemacher, Autor, Journalisten und Grimme-Preisträger Eric Friedler und einem langjährigen Freund des „Toten Hosen“-Fans Wenders, Andreas Frege alias Campino, der 2008 in „Palermo Shooting“ an der Seite von Dennis Hopper die Hauptrolle spielte. Auch Herzog war in Wenders-Filmen zu sehen, in „Zimmer 666“ und „Tokyo – ga“, bekundet bei einem Besuch 2019 in Los Angeles jedoch, diese selbst nicht gesehen zu haben. Ein ebenso prätentiöser Unsinn wie auch die Replik seines Gegenübers Wenders, den Film „Desperado“ nach Fertigstellung nicht ansehen zu wollen: ihm genüge der morgendliche Blick in den Rasierspiegel. Der Filmtitel greift ein Wort des Schauspielers Patrick Bauchaud („Der Stand der Dinge“, Lisbon Story“, „Every Thing Will Be Fine“) auf: „Wim ist ein Deperado“ gemäß der Fallschirmspringer-Erkenntnis, dass der freie Fall näher ans Ziel führt. Mit diesem freien Fall ist der Super-Gau „Hammett“ gemeint: Nachdem sich Wim Wenders entschlossen hatte, das ihm zu eng gewordene Europa zu verlassen, um in Amerika sein berufliches und nach Heirat der Sängerin Ronee Blakley auch privates Glück zu finden, drehte er 1977 „Der amerikanische Freund“ nach Patricia Highsmith. Der berühmte Produzent Francis Ford Coppola zeigte sich angetan und betraute ihn mit dem Filmprojekt einer Hommage an den legendären Krimiautor Dashiell Hammett („Der Malteser Falke“). Der Autorenfilmer Wenders, aus Deutschland gewohnt, ein Drehbuch nur als Steinbruch eigener Ideen zu nutzen, lieferte zwar die erwartete Liebeserklärung an die Klassiker der „Schwarzen Serie“ Hollywoods, stellte aber nicht die Titelfigur in den Mittelpunkt, sondern seine offenbar nicht sehr talentierte Gattin. Coppola berichtet, noch vierzig Jahre später mit empörtem Unterton, wie entsetzt er über das Resultat gewesen ist: Wenders musste nach einer Unterbrechung von zwei Jahren, in denen er in Lissabon „Der Stand der Dinge“ als arg einseitigen, den Produzenten verletzenden Kommentar zu diesem Geschehen filmte, neunzig Prozent seines „Hammett“-Films noch einmal drehen – ohne Gattin Ronee Blakley. Es ist kein geringes Verdienst von Friedler & Freder, diese für Wenders unrühmliche Causa aus Sicht des nun freilich altersmilden und von der Qualität des eigenwilligen Deutschen inzwischen nachdrücklich überzeugten Coppola zum Bestandteil ihrer Hommage gemacht zu haben. „Desperado“ punktet überdies mit ganz frühen Aufnahmen rauchender Schlote aus dem Ruhrgebiet des Kindes Wim mit der vom Vater geschenkten 8mm-Kamera, mit Fotos des bereits etablierten Regisseurs im Stil Edward Hoppers, um sich Licht und Landschaft anzueignen aus Angst vor der knalligen Kodachrome-Farbigkeit des amerikanischen Kodak-Materials und dem mehrfach geäußerten Bekenntnis, ursprünglich Bildender Künstler werden zu wollen und die Kamera nun als eine andere Art von Leinwand zu nutzen. Für Campino ist Wim Wenders ein Punk: „Erst 'mal machen und dann sehen, was dabei herauskommt.“

17:30 Uhr

„Verschwistert und Verschwägert“

Neue Premiere in der Komödie am Park

Stehen ab 14. Oktober 2023 auf den Eickeler Brettern der Komödie am Park (v.l.n.r.): Kijara Keppler, Andreas Toussaint, Armin Genge und Klaus Mahlberg.

Nach Corona geht es in der „Komödie am Park“ der Volksbühne Körner wieder aufwärts. Die Boulevardkomödie „Barfuss im Park“ von Neil Simon ist beim Publikum ebenso toll angekommen wie die Wiederaufnahme „Der Kurschattenmann“ von Rene Heinersdorf. Nach „Achterbahn“ (2015) bringt die Eickeler Bühne nun mit „Verschwistert und Verschwägert“ ein zweites Stück des Franzosen Eric Assous (1956 bis 2020) heraus. Premiere dieser „schrillen Komödie für Erwachsene und unromantische Seelen“, so der (Drehbuch-) Autor und erfolgreiche Filmregisseur Assous („Die Wanderer“, „Die verbotene Frau“), ist zum Start der neuen Theatersaison am Samstag, 14. Oktober 2023. Nach der pandemiebedingten Spielpause bereitet sich das Ensemble um Regisseur Klaus Mahlberg nun auf die zweite Neuproduktion vor und freut sich, dass die Zuschauer nach der Coronazeit den Weg ins Theater zurückgefunden haben. In „Les Belles Soeurs“, so der Originaltitel, hat Frank (Armin Genge) hat mit seiner Frau Nicole (Kristina Keppler) ein Landhaus bezogen und zur Feier des Tages seine Brüder Yvan (Klaus Mahlberg) und David (Andreas Toussaint) mit deren Frauen Mathilde (Heike Gruß) und Christelle (Sonja Kitsch) eingeladen. Gemeinsam will man in familiärer Runde das Ereignis freudig begießen. Es soll ein netter Abend in trauter Runde bei gutem Wein und leckerem Essen werden. Nicole beschließt kurzfristig, auch Talia (Kijara Keppler) einzuladen. Sie hält dies für einen gute Idee, die Runde etwas aufzulockern. Die Ankündigung des zusätzlichen Gastes löst bei den Brüdern Irritationen aus. Keiner kann sich mit dem Gedanken anfreunden, Talia zu treffen. Löst schon die Ankündigung des Besuchs erstes Unbehagen aus, führt das Erscheinen Talias schließlich zu einer von Anspielungen und Verdächtigungen getragenen Entwicklung, in der Schwägerinnen ihre angetrauten Männer von einer ganz anderen Seite kennen lernen. Einer scheint sogar eine Affäre mit Talia gehabt zu haben. Aber welcher? Mit „Verschwistert und Verschwägert“, das allein im Pariser Théâtre Saint Georges seit der Premiere am 11. September 2007 mehr als 250 Vorstellungen erlebte, feiert die Komödie am Park ein kleines Jubiläum. Seit Eröffnung 2006 im ehemaligen Bresser-Haus an der Hauptstraße 25 in Eickel kann nun schon die 25. Premiere gefeiert werden. Seit 17 Jahren zeigt die Volksbühne Körner, die Mitglied im Amateurtheaterverband NRW mit Sitz in Köln ist, gehobenes Boulevardtheater. Karten für die Vorstellungen, die samstags um 19:30 Uhr und sonntags um 18 Uhr beginnen, kosten 18 Euro und sind erhältlich bei Blickpunkt Optik, Hauptstraße 21, 44651 Herne, unter Tel. 02325/61760 oder an der Abendkasse. Alle Termine auf einen Blick: 14. und 15. Oktober 2023, 18. und 19. November 2023, 2. und 3. Dezember 2023, 13. und 14. Januar 2024, 24. und 25. Februar 2024 sowie 23. und 24. März 2024.

18 Uhr

Cafe Desaster

Sham Rock´n Blues Band

Sham-Rock´n Blues Band.

Im Café Desaster an der Mont-Cenis-Straße wird es am Sonntag, 4. März 2024, musikalisch: Ab 18 Uhr tritt die Sham Rock´n Blues Band auf. Das Musikspektrum reicht von Rock, Blues, Reggae bis Soul, dabei sind auch eigene Songs.

18 Uhr

Eine Hommage an Anke Sieloff

'Hello, Dolly!' am Musiktheater im Revier

Szene aus "Hello, Dolly" am Musiktheater im Revier (MiR) in Gelsenkirchen. Da mach ich mir ‘nen Schlitz ins Kleid und find‘ es wunderbar: Anke Sieloff als Dolly.

Dolly Gallagher Levi, eine verwitwete Heiratsvermittlerin (forever young: Anke Sieloff), unterstützt Ermengarde (Alina J. Simon), Nichte des schwerreichen Futtermittelhändlers Horace Vandergelder (Dirk Weiler), in ihrem Ziel, den wenig erfolgreichen und daher mittellosen Künstler Ambroise Kemper (Jonathan Guth) zu heiraten. Während Dolly selbst daran denkt, den notorischen Geizkragen für sich zu gewinnen, ist sie von Horace damit beauftragt worden, ihm Kandidatinnen für eine späte Heirat vorzustellen. Er sucht nach einer möglichst attraktiven Frau, die ihm für Repräsentationszwecke zur Verfügung steht, sich aber vor allem als Hausfrau bewährt. Als Horace sich vom Provinzstädtchen Yonkers nach New York aufmacht, um die beiden von Dolly vorgeschlagenen Kandidatinnen, die Hutmacherin Irene Molloy (Julia Heiser) und die vermeintliche Universalerbin Ernestina Money (Alfia Kamalova), im vornehmen Restaurant Harmonia Garden zu treffen, schärft er seinen beiden jungen Angestellten Cornelius Hackl und Barnaby Tucker ein, gut auf das Geschäft aufzupassen. Doch die denken gar nicht daran – und fahren ebenfalls zur Parade der 14. Straße nach Manhattan… Jerry Hermans am 16. Januar 1964 in New York uraufgeführtes Musical „Hello, Dolly!“, das auf den 1955er Broadway-Erfolg „The Matchmaker“ von Thornton Wilder beruht, ist ein Vierteljahrhundert nach Till Stiefs ironischem Stars-and-Stripes-Varieté mit Eva Tamulenas und Joachim G. Maaß zurück am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier. Vor der Skyline Manhattans hat Jürgen Kirner eine sehr wandlungsfähige (Dreh-) Bühne geschaffen: überdimensionale charakteristische Requisiten wie Vandergelders Registrierkasse, Mollys Hutschachtel oder die kunstvoll gefaltete Serviette des Luxusrestaurants markieren die rasch wechselnden Orte des zunehmend turbulenten Geschehens. Beata Kornatowskas bonbonfarbene Kostüme orientieren sich am Stil der 1890er Jahre, in denen die Handlung angesiedelt ist. Sie sparen nicht an Glamour und augenzwinkernden Details: die Ausstattung bildet einen perfekten Rahmen für Carsten Kirchmeiers charmant-nostalgische Inszenierung, die nicht nur beim Titelsong im 2. Akt als Hommage an Anke Sieloff zu verstehen ist, die wie in einer Hollywood-Show vom Schnürboden hinunterschwebt – mit einem überdimensionalen Löffel als Schaukel. Unter der musikalischen Leitung von Peter Kattermann wird offenbar, dass dieser Klassiker eben kein One-Hit-Musical ist, wie immer wieder behauptet wird, sondern das (Gelsenkirchener) Publikum mit unvergesslichen Evergreens wie „It Only Takes a Moment“, „Elegance“, „Before the Parade Passes By“ und „It Takes a Woman“ beglückt. Für gut zweieinhalb Stunden lebt am Kennedyplatz die goldene Zeit des Broadways wieder auf – genau die richtige Herzerwärmung in nicht nur witterungsbedingt kalter Zeit. Anke Sieloff, Stuttgarterin des Jahrgangs 1965 und seit der Spielzeit 1993/94 aus dem MiR-Ensemble nicht mehr hinwegzudenken, hat ihre Wandlungsfähigkeit von der (Mezzo-) Sopranistin mit breitgefächertem Repertoire, das von der Barock- bis zur zeitgenössischen Oper reicht, zur Musical-Allrounderin eindrucksvoll bewiesen u.a. in den Hauptrollen der Publikumserfolge „Evita“, „West Side Story“, „Kiss Me, Kate“, „Crazy for You“, „Anything Goes“ und „The Life“. Sie bringt alles mit, was eine Dolly Levi ausmacht: Charme gepaart mit unbändiger Lebenslust und der Grandezza einer erfahrenen Frau, eine unverkennbare Stimme mit Soul und Jazz und die Fähigkeit, ihren Rollen Tiefe und Komplexität zu verleihen. In der männlichen Hauptrolle steht ihr als Horace Vandergelder der Tänzer, Schauspieler und Sänger Dirk Weiler gegenüber, der sein Handwerk an der Folkwang Universität der Künste in Essen erlernte und in New York an mehreren renommierten Instituten perfektionierte. Zehn Jahre lang bewies er in zahlreichen Rollen in Oper, Musical und Schauspiel in New York, London und Italien sein internationales Niveau. Seit 2009 ist Dirk Weiler wieder in Deutschland und eine feste Größe in kommerziellen Musical-Produktionen, wie auf Festspielen, an Opernhäusern und Theatern. Derzeit ist Dirk Weiler auch am Staatstheater Wiesbaden im Musical „Follies“ als Buddy Plummer zu erleben. Die weiteren Vorstellungen im Großen Haus des MiR: Karten ab 15 Euro an der Theaterkasse im MiR (Montag und Samstag von 10 bis 14 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 18:30 Uhr), im Netz unter musiktheater-im-revier.de sowie unter Tel. 0209 – 40 97 200.

18 Uhr

Boulevard-Hit zum Körner-Jubiläum

Verschwistert und Verschwägert

Yvan (Klaus Mahlberg, l.) ist sichtlich unwohl im Kreis seiner (vl.) Gattin Mathilde (Heike Gruß), seiner Schwägerin Christelle (Sonja Kitsch) und seines Bruders Frank (Armin Genge).

„Non, je ne regrette rien“ singt Édith Piaf im Off, als sich der Vorhang teilt und ein gemütliches Wohnzimmer mit Polstersofa, Ledersessel und reichlich bestückter Bar den ersten Applaus des höchst kurzeiligen Abends bekommt. Schön, weitläufig, ruhig und mit großem Garten: Yvan (Regisseur und Ausstatter Klaus Mahlberg) gefällt die neue Heimat seines Bruders Frank (Armin Genge), der mit seiner Frau Nicole (Kristina Keppler) ein Landhaus bezogen und zur Feier des Tages seine Brüder Yvan und David (Andreas Toussaint) mit deren Gattinnen Mathilde (Heike Gruß) und Christelle (Sonja Kitsch) eingeladen hat. Gemeinsam will man in familiärer Gemeinschaft das Ereignis freudig begießen. Es soll ein netter Abend in trauter Runde bei gutem Wein und leckerem Essen werden. Schließlich haben David und Christelle mit ihrer Agentur für Luxusimmobilien beim Hauskauf geholfen. Yvan lobt die Entscheidung Franks, die Stadt zu verlassen, schließlich lebe es sich auf dem Land besser, wenn man Kinder hat. Worauf Mathilde trocken kontert: „Wir haben keine Kinder“. Was den konsternierten Gatten Yvan sogleich zur Whiskyflasche greifen lässt, während die Gastgeber bekräftigen, Paris verlassen zu haben in der Hoffnung auf zahlreiche Nachkommenschaft. Als Nicole durchblicken lässt, dass noch ein Gast erwartet wird, weshalb mit dem Essen noch etwas gewartet werden soll, finstern sich die Mienen der Brüder ein: Mit Talia (Kijara Keppler) ist die junge, attraktive Sekretärin Franks eingeladen, um, so die Gastgeberin, die Runde etwas aufzulockern. Das gelingt ihr noch bevor sie die Schwelle des Hauses überschritten hat, denn offenbar haben alle drei Herren etwas zu verbergen. In der zunehmend von Anspielungen und Verdächtigungen vergifteten Atmosphäre lernen die Schwägerinnen ihre angetrauten Männer von einer ganz anderen Seite kennen. Zumal zumindest einer von ihnen sogar in eine Affäre mit Talia verstrickt zu sein scheint. Aber welcher? Édith Piafs Chanson „Nein, ich bereue nichts“ wirkt bald wie der reine Hohn… Mit „Les Belles Soeurs“, so der Originaltitel von „Verschwistert und Verschwägert“, das allein im Pariser Théâtre Saint Georges nach der Erstaufführung am 11. September 2007 mehr als 250 Vorstellungen erlebte, feierte die Komödie am Park jetzt ein kleines Jubiläum. Seit Eröffnung 2006 im ehemaligen Bresser-Haus an der Hauptstraße 25 in Eickel konnte nun schon die 25. Premiere gefeiert werden – mit Ovationen des einmal mehr begeisterten Publikums. Nach „Achterbahn“ (2015) hat die Eickeler Bühne nun mit „Verschwistert und Verschwägert“ bereits ein zweites Stück des Franzosen Eric Assous (1956 bis 2020) herausgebracht: Mit dieser „schrillen Komödie für Erwachsene und unromantische Seelen“, so der (Drehbuch-) Autor und erfolgreiche Filmregisseur Assous („Die Wanderer“, „Die verbotene Frau“), knüpft Regisseur Klaus Mahlberg an seine großen Erfolge der Vor-Corona-Jahre nahtlos an. Was für den begnadeten Boulevard-Komödianten auch als Darsteller gilt. Hier aber hat er ein über sich hinauswachsendes sechsköpfiges Ensemble an seiner Seite, das ihm in der intimen Atmosphäre des wundervollen Eickeler Keller-Theaters die Bürde des Alleinunterhalters mit geradezu sprichwörtlich spielerischer Leichtigkeit abnimmt. Was kein Wunder ist: Nun schon seit 17 Jahren zeigt die Volksbühne Körner, die Mitglied im Amateurtheaterverband NRW mit Sitz in Köln ist, gehobenes Boulevardtheater. Karten für die Vorstellungen, die samstags um 19.30 Uhr und sonntags um 18 Uhr beginnen, kosten 18 Euro und sind erhältlich bei Blickpunkt Optik, Hauptstraße 21, 44651 Herne, unter Tel. 02325/61760 oder an der Abendkasse. Alle Termine auf einen Blick: 18. und 19. November 2023, 2. und 3. Dezember 2023, 13. und 14. Januar 2024, 24. und 25. Februar 2024 sowie 23. und 24. März 2024.

19:30 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Städtepartnerschaftsverein fährt nach Wakefield

Neuer Termin für Bürgerfahrt

Die Bürgerfahrt geht nach Wakefield in England.

Die geplante Bürgerfahrt des Städtepartnerschaftsverein Herne nach Wakefield (England) vom 1. bis zum 6. September 2023 (halloherne berichtete) wurde aus terminlichen Gründen abgesagt. Dafür gibt es einen neuen Termin. Dieser ist von Donnerstag bis Montag, 20. bis 25. März 2024. „Wir reisen mit dem Bus und der Fähre, treffen Freunde in der Partnerstadt und unternehmen interessante Ausflüge. Weitere Städte sind auf dem Programm, Leeds, York und Hull“, schreibt Roland Wojta vom Städtepartnerschaftsverein. Für diese Fahrt sind noch einige Plätze frei. Wer sich anmelden möchte, oder noch weitere Informationen benötigt, ruft bitte die Geschäftsstelle des Partnerschaftsverein an. Kontakt: Claudia Krieger unter Tel 02323 / 16 29 64.

seit 20. März

Montag, 25. März

Ferienkursus der VHS für Zehn- bis 18-Jährige

Junge Menschen können schneidern lernen

Wie man am besten näht und schneidert, können junge Leute im Osterferienkursus der vhs Herne erlernen (Symbolbild).

Im Ferienkursus der vhs Herne mit dem Titel "Schneidern für junge Menschen - schnell zu tollen Ergebnissen" können Zehn- bis 18-Jährige in den Osterferien 2024 den Umgang mit der Nähmaschine sowie zuschneiden und nähen lernen. Kissen, Taschen, Etuis, Kosmetiktäschchen, T-Shirt, Turnbeutel und mehr werden in diesen Tagen genäht. Der Kursus findet in den Osterferien Montag bis Mittwoch, 25. bis 27. März und Dienstag bis Freitag, 2. bis 5. April 2024, jeweils von 10 bis 13 Uhr, in der vhs im Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 49 Euro (bereits ermäßigt). Anmeldung unter Angabe der Kursusnummer 6720 an unter Tel 02323 – 16 1643 oder vhs@herne.de. Bei der Anmeldung bitte nach den mitzubringenden Materialien erkundigen. Ab Freitag, 1. März 2024, können darüber hinaus im Eingangsbereich der vhs Modelle mit jeweils passender Einkaufsliste angeschaut werden.

Neue Schwimmkurse für Kinder in den Osterferien

Für zehn Euro Schwimmen lernen

In gleich drei Schwimmhallen, unter anderem am Otto-Hahn-Gymnasium, gibt es in den Osterferien von "Herne kann schwimmen" insgesamt 21 Kurse für Kinder zwischen sieben bis zwölf Jahren, die Schwimmen erlernen möchten (Archivbild).

Immer weniger Schwimmbäder und ein Mangel an Übungsleitern haben dazu geführt, dass heute dramatisch weniger Kinder schwimmen lernen als früher. Die Corona-Pandemie hat diesen Effekt noch verstärkt. Mit „Herne kann Schwimmen“ geht der Ausschuss für den Schulsport der Stadt Herne zusammen mit den Herner Schwimmvereinen DSC, Triathlon Verein und Herner TC aktiv dagegen an. In den Osterferien können 252 Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren von Montag, 25. März, bis Freitag, 5. April 2024, in 21 Kursen in Herner Schwimmbädern bei 18 Übungsleitern Schwimmen lernen. Das ganze ist für zehn Euro Kursusgebühr möglich. „Uns ist es wichtig, dass wirklich alle Kinder bei uns Schwimmen lernen können, unabhängig vom Einkommen der Eltern“; betont Dr. Pia Klems, Beraterin im Schulsport „Herne kann Schwimmen“. Möglich wird das durch die Förderung des Landes NRW und durch die Unterstützung des Ausschusses für den Schulsport, besonders Vivien Litsch und Rüdiger Döring, heißt es in einer Mitteilung. Die Landesregierung stellt mit ihrem Programm „NRW kann Schwimmen“ extra die Geldmittel für diese Kurse zur Verfügung. In den Osterferien 2024 findet bereits die sechste NRW-weite Auflage statt. Die ersten fünf Mal war „NRW kann Schwimmen“ in Herne mit ausgebuchten Kursen ein voller Erfolg. Dieses Mal werden mit „Herne kann Schwimmen bewusst die Vereine mit Übungsleitern mit ins Boot geholt. „Vielleicht finden ja ein paar Kinder Anschluss an einen der Vereine, das wäre natürlich großartig“, unterstreicht Klems. „Hauptziel der Aktion ist aber, dass möglichst viele Kinder Schwimmen lernen und Spaß daran haben.“ Die 21 Kurse finden in den Osterferien an den Werktagen im genannten Zeitraum statt und zwar in folgenden Herner Schwimmbädern: Hans-Tilkowski-Schule, Schwimmhalle Otto-Hahn-Gymnasium und Schwimmhalle Michaelschule. Die Kurse richten sich ausdrücklich nur an Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren, die noch kein Seepferdchen-Abzeichen haben. Es gibt dabei auch reine Mädchen-Kurse. Die Anmeldung erfolgt über die Website: hernekannschwimmen.de.

8 Uhr

Basteln für Ostern steht auf dem Programm

Kreativ-Treff der AWO

Oster-Dekoration wird gebastelt (Symbolbild).

Am Montag, 25. März 2024, laden Verantwortlich der AWO von 15 bis 17 Uhr in die Begegnungsstätte der AWO an der Breddestraße 14 ein. Es handelt sich dabei um einen kreativen Treff, ein Angebot für Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkelkindern für Ostern zu basteln.

15 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Städtepartnerschaftsverein fährt nach Wakefield

Neuer Termin für Bürgerfahrt

Die Bürgerfahrt geht nach Wakefield in England.

Die geplante Bürgerfahrt des Städtepartnerschaftsverein Herne nach Wakefield (England) vom 1. bis zum 6. September 2023 (halloherne berichtete) wurde aus terminlichen Gründen abgesagt. Dafür gibt es einen neuen Termin. Dieser ist von Donnerstag bis Montag, 20. bis 25. März 2024. „Wir reisen mit dem Bus und der Fähre, treffen Freunde in der Partnerstadt und unternehmen interessante Ausflüge. Weitere Städte sind auf dem Programm, Leeds, York und Hull“, schreibt Roland Wojta vom Städtepartnerschaftsverein. Für diese Fahrt sind noch einige Plätze frei. Wer sich anmelden möchte, oder noch weitere Informationen benötigt, ruft bitte die Geschäftsstelle des Partnerschaftsverein an. Kontakt: Claudia Krieger unter Tel 02323 / 16 29 64.

seit 20. März

Dienstag, 26. März

Sieben Treffen sind geplant

Neues Trauerangebot im Frühling

Seelsorgerin Karola Rehrmann.

Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, der Frühling naht. Für Menschen jedoch, die trauern, wollen die Tage trotzdem nicht heller werden. Auch deshalb baut die zertifizierte Trauerbegleiterin Karola Rehrmann unter dem Titel „Schritt für Schritt mit der Trauer in den Frühling“ eine neue Trauergruppe auf. „Der Frühling ist eine gute Zeit, wieder Hoffnung zu spüren und dem Verlust etwas Positives entgegenzusetzen: Lebensfreude,“ so Karola Rehrmann. Das erste Treffen der Frühlingstrauergruppe findet am Dienstag, 5. März 2024, von 17 Uhr bis 19 Uhr in den Räumen des Hospizdienstes, Bahnhofstraße 137, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. „Nicht für alle Menschen ist der anbrechende Frühling automatisch mit Optimismus verbunden. Schmerzende Gefühle von Trauer, Verlust und Einsamkeit treten an Tagen, in denen man denkt, es müsse doch jetzt besser werden, gehäuft auf,“ sagt die Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes. Deshalb bietet die neue Trauergruppe im März und April 2024 an sieben Nachmittagen Hilfe und Unterstützung an, damit Hinterbliebene ihren Gefühlen Raum geben können. Karola Rehrmann: „In der geschützten Atmosphäre können sich die Teilnehmenden mit anderen Trauernden austauschen, um Kraft für den eigenen Trauerweg zu schöpfen.“ Der Besuch einer Trauergruppe sei der erste Schritt in Richtung Neuorientierung. Rehrmann: „Ich bin gerne für die Ratsuchenden da und gut vorbereitet, ein Stück dieses Weges mit ihnen zu gehen.“

17 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Mittwoch, 27. März

Der März im LWL-Römermuseum

'Wir ziehen vom Leder...'

LWL-Römermuseum in Haltern.

Haltern (lwl). Das LWL-Römermuseum in Haltern hält im März ein Programm für große und kleine Besucher bereit. Am Familiensonntag, 17. März 2024, heißt es "Wir ziehen vom Leder ...“, wenn mit einem römischen Handwerker Leder bearbeitet werden kann. Asterix und Obelix warten in den Osterferien, Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. März 2024, darauf, mit den Kindern auf Entdeckungsreise zu gehen und sich vielleicht im selbst gezeichneten „Römer-Comic“ wiederzufinden. Darüber hinaus dürfen sich die Gäste an allen Sonntagen auf altersgerechte Führungen freuen. Am Sonntag, 10. März 2024, um 11 Uhr machen Familien mit Kindern ab acht Jahren bei der Führung „Da stimmt was nicht!“ eine Tour durch das LWL-Römermuseum. Dabei erforschen und entschlüsseln sie gemeinsam die lateinische Schrift. Haben sich hier auch Fälschungen eingeschlichen? Um 14 Uhr begeben sich Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren mit der Ärztin Julia Sabina Medica auf einen Rundgang in „römischer“ Begleitung. Als eine der wenigen praktizierenden Ärztinnen der Antike hat sie ihr chirurgisches Besteck und heilende Duftöle im Gepäck. Gerne berichtet sie über die medizinische Arbeit ihrer männlichen Kollegen in der Legion. Mit einem römischen Sutor, einem Handwerker, der sich auf Lederarbeiten spezialisiert hat, können Kinder und Erwachsene sich am Familiensonntag, 17. März 2024, ihre eigenen Lederanhänger prägen. Dafür fallen Materialkosten von drei Euro an. Im Museumskino wird die Edutainment-Reihe „Rom in Westfalen“ gezeigt. Um 11 Uhr beginnt für Familien mit Kindern ab zehn Jahren die Führung „Alltagsleben römischer Legionäre". Im Fokus stehen hier Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Legionäre in ihren Lagern an der Lippe. Um 14 Uhr erfahren Familien mit Kindern ab zehn Jahren bei der Führung "Handwerker der Legion“ mehr über Metall-, Holz-, Leder- und Bauhandwerk, Medizin und Töpferei. Dabei lösen die Teilnehmenden gemeinsam kleine praktische Aufgaben. Am Sonntag, 24. März 2024, stellt die Führung „Mit Asterix durchs Römerlager Haltern“ für Familien mit Kindern ab neun Jahren die reale Welt der Römer der Comic-Antike gegenüber. Dabei zeigt sie, dass beide oft nicht so weit auseinanderliegen. Viele der römischen Utensilien, die in den Asterix-Geschichten dargestellt sind, finden im LWL-Römermuseum ihre Entsprechung in den ausgestellten archäologischen Originalen. Um 14 Uhr nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren „Verschiedene Kulturen - Gemeinsame Grenzen“ in den Blick. Der Rhein trennte vor 2.000 Jahren Römer und Germanen: links das Römische Reich, rechts das Gebiet der Germanen. Die Brukterer waren heimisch an der Lippe, doch auch die Römer markierten dort mit Militärstützpunkten ihren Besitzanspruch. Die Führung geht auf beide Sichtweisen ein. Was war die Motivation der Römer für ihre Feldzüge? Wie waren sie fern der Heimat organisiert? Wie verhielten sich die Germanen? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Kulturen gab es? In der ersten Ferienwoche, Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. März 2024, bietet das LWL-Römermuseum jeweils von 9:30 bis 12 Uhr eine Osterferienaktion für Kinder von acht bis zwölf Jahren an. Alle machen mit Asterix und Obelix eine Entdeckungstour durch das LWL-Museum und über die Römerbaustelle Aliso. Was ist echt und was nicht in den berühmten Asterix-Comic? Die Kinder schlüpfen in römische Gewandung und werden selbst Teil der Geschichte. Sie können zusammen mit der Halterner Illustratorin Katharina Potratz ihren eigenen Römer-Comic erfinden und selbst zeichnen. Für diese Aktion fallen Kosten in Höhe von sieben Euro an. Eine Anmeldung ist erforderlich. Ostersonntag, 31. März 2024, um 11 Uhr dreht sich bei der Überraschungsführung „Auf dem Holzweg!“ alles um das Thema Holz. Auf der Römerbaustelle Aliso entscheiden die Teilnehmenden und der Zufall, wo es langgeht. Um 14 Uhr erfahren Familien mit Kindern ab acht Jahren anhand praktischer Module mehr über römische Handwerks- und Vermessungstechniken - "Vor Ort in Aliso". Auf der Römerbaustelle befindet sich die originalgetreue Rekonstruktion des ehemaligen Westtores des Hauptlagers von Haltern samt zugehörigem Wachhaus. Auf welcher archäologischen Grundlage können solche Rekonstruktionen entstehen und mit welchen Bautechniken wurden sie vor 2.000 Jahren aus dem Boden gestampft? Für alle Veranstaltungen gilt: Zu zahlen ist der Museumseintritt, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind kostenfrei, öffentliche Führungen sind inbegriffen. Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen im Internet unter: https://www.lwl-roemermuseum-haltern.de.

9:30 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Donnerstag, 28. März

Der März im LWL-Römermuseum

'Wir ziehen vom Leder...'

LWL-Römermuseum in Haltern.

Haltern (lwl). Das LWL-Römermuseum in Haltern hält im März ein Programm für große und kleine Besucher bereit. Am Familiensonntag, 17. März 2024, heißt es "Wir ziehen vom Leder ...“, wenn mit einem römischen Handwerker Leder bearbeitet werden kann. Asterix und Obelix warten in den Osterferien, Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. März 2024, darauf, mit den Kindern auf Entdeckungsreise zu gehen und sich vielleicht im selbst gezeichneten „Römer-Comic“ wiederzufinden. Darüber hinaus dürfen sich die Gäste an allen Sonntagen auf altersgerechte Führungen freuen. Am Sonntag, 10. März 2024, um 11 Uhr machen Familien mit Kindern ab acht Jahren bei der Führung „Da stimmt was nicht!“ eine Tour durch das LWL-Römermuseum. Dabei erforschen und entschlüsseln sie gemeinsam die lateinische Schrift. Haben sich hier auch Fälschungen eingeschlichen? Um 14 Uhr begeben sich Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren mit der Ärztin Julia Sabina Medica auf einen Rundgang in „römischer“ Begleitung. Als eine der wenigen praktizierenden Ärztinnen der Antike hat sie ihr chirurgisches Besteck und heilende Duftöle im Gepäck. Gerne berichtet sie über die medizinische Arbeit ihrer männlichen Kollegen in der Legion. Mit einem römischen Sutor, einem Handwerker, der sich auf Lederarbeiten spezialisiert hat, können Kinder und Erwachsene sich am Familiensonntag, 17. März 2024, ihre eigenen Lederanhänger prägen. Dafür fallen Materialkosten von drei Euro an. Im Museumskino wird die Edutainment-Reihe „Rom in Westfalen“ gezeigt. Um 11 Uhr beginnt für Familien mit Kindern ab zehn Jahren die Führung „Alltagsleben römischer Legionäre". Im Fokus stehen hier Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Legionäre in ihren Lagern an der Lippe. Um 14 Uhr erfahren Familien mit Kindern ab zehn Jahren bei der Führung "Handwerker der Legion“ mehr über Metall-, Holz-, Leder- und Bauhandwerk, Medizin und Töpferei. Dabei lösen die Teilnehmenden gemeinsam kleine praktische Aufgaben. Am Sonntag, 24. März 2024, stellt die Führung „Mit Asterix durchs Römerlager Haltern“ für Familien mit Kindern ab neun Jahren die reale Welt der Römer der Comic-Antike gegenüber. Dabei zeigt sie, dass beide oft nicht so weit auseinanderliegen. Viele der römischen Utensilien, die in den Asterix-Geschichten dargestellt sind, finden im LWL-Römermuseum ihre Entsprechung in den ausgestellten archäologischen Originalen. Um 14 Uhr nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren „Verschiedene Kulturen - Gemeinsame Grenzen“ in den Blick. Der Rhein trennte vor 2.000 Jahren Römer und Germanen: links das Römische Reich, rechts das Gebiet der Germanen. Die Brukterer waren heimisch an der Lippe, doch auch die Römer markierten dort mit Militärstützpunkten ihren Besitzanspruch. Die Führung geht auf beide Sichtweisen ein. Was war die Motivation der Römer für ihre Feldzüge? Wie waren sie fern der Heimat organisiert? Wie verhielten sich die Germanen? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Kulturen gab es? In der ersten Ferienwoche, Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. März 2024, bietet das LWL-Römermuseum jeweils von 9:30 bis 12 Uhr eine Osterferienaktion für Kinder von acht bis zwölf Jahren an. Alle machen mit Asterix und Obelix eine Entdeckungstour durch das LWL-Museum und über die Römerbaustelle Aliso. Was ist echt und was nicht in den berühmten Asterix-Comic? Die Kinder schlüpfen in römische Gewandung und werden selbst Teil der Geschichte. Sie können zusammen mit der Halterner Illustratorin Katharina Potratz ihren eigenen Römer-Comic erfinden und selbst zeichnen. Für diese Aktion fallen Kosten in Höhe von sieben Euro an. Eine Anmeldung ist erforderlich. Ostersonntag, 31. März 2024, um 11 Uhr dreht sich bei der Überraschungsführung „Auf dem Holzweg!“ alles um das Thema Holz. Auf der Römerbaustelle Aliso entscheiden die Teilnehmenden und der Zufall, wo es langgeht. Um 14 Uhr erfahren Familien mit Kindern ab acht Jahren anhand praktischer Module mehr über römische Handwerks- und Vermessungstechniken - "Vor Ort in Aliso". Auf der Römerbaustelle befindet sich die originalgetreue Rekonstruktion des ehemaligen Westtores des Hauptlagers von Haltern samt zugehörigem Wachhaus. Auf welcher archäologischen Grundlage können solche Rekonstruktionen entstehen und mit welchen Bautechniken wurden sie vor 2.000 Jahren aus dem Boden gestampft? Für alle Veranstaltungen gilt: Zu zahlen ist der Museumseintritt, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind kostenfrei, öffentliche Führungen sind inbegriffen. Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen im Internet unter: https://www.lwl-roemermuseum-haltern.de.

9:30 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Freitag, 29. März

Doppelabend in Gelsenkirchen

Russische Märchenopern

„Iolanta“ am MiR: König René (Luciano Batinić) bedroht den Arzt Ibn-Hakia (Benedict Nelson), der sich um Iolanta (Heejin Kim) bemüht, rechts deren Amme Martha (Almuth Herbst).

Mit dem 1892 in Sankt Petersburg uraufgeführten Einakter „Iolanta“ von Peter I. Tschaikowsky und der 1914 in Paris uraufgeführten Adaption des Kunstmärchens „Des Kaisers Nachtigall“ von Hans Christian Andersen, „Le Rossignol“ von Igor Strawinsky, zeigt das Gelsenkirchener Musiktheater im Revier unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann zwei meisterliche, aber selten gespielte lyrische Kurzopern russischer Komponisten in einer Kombination mit nicht nur thematischen Bezügen, die so wohl noch nie zu erleben war. Iolanta, die Titelfigur der lyrischen Oper Tschaikowskis, hat es wirklich gegeben. Die Herzogin von Lothringen und Tochter von König René, die 1445 ihren Vetter Friedrich II. von Vaudémont heiratete, diente dem dänischen Schriftsteller Henrik Herz als Vorlage für sein Versdrama „Kong Renés Datter“ von 1845, das bereits zwei Jahre später in deutscher Übersetzung vorlag. Modest Tschaikowskis hat die Geschichte von der blinden Prinzessin für seinen älteren Bruder adaptiert. Im von martialisch gekleideten Schwerbewaffneten (Kostüme: Hedi Mohr) bewachten kreisrunden Biotop der Bühnenbildnerin Julia Schnittger ruht Iolanta (herausragend: die südkoreanische Sopranistin Hee Jin Kim, ehemaliges Mitglied des Opernstudios NRW). Robert von Burgund (neu am MiR: der Bariton Simon Stricker ergänzt das stimmgewaltige Männerensemble) verirrt sich in Begleitung des Ritters Gottfried Vaudémont (Khanysio Gwenxane) in die verbotene Zone. Während Ersterer gekommen ist, um seine vor langer Zeit von den Familien vereinbarte Verlobung mit Iolanta zu lösen, weil er eine andere liebt, ist Letzterer sogleich von der schlafenden Prinzessin eingenommen. Was bald auf Gegenseitigkeit beruht und Iolanta Mut macht, mit Hilfe des maurischen Arztes Ibn-Hakia (der großartige britische Bariton Benedict Nelson als Gast) sehen zu lernen. Ihr Vater, König René (Philipp Kranjc), hat seine Tochter von der Außenwelt abgeschottet, weil er um ihre Zukunft, vor allem aber die des eigenen Reiches fürchtet. Schweren Herzens stimmt er einer Augenoperation zu. Erst als diese erfolgreich verläuft, löst René die Verlobung und stimmt der Verbindung Iolantas mit Gottfried zu. Diesen versöhnlichen Schluss hat Regisseurin Tanyel Sahika Bakir zu klattrig gefunden: bei ihr stehen sich nach achtzig Minuten René und Gottfried mit gezogenen Waffen gegenüber. Und es ist an der erstmals die Welt mit eigenen Augen sehenden Frau Iolanta, die machohaften Kampfhähne zu befrieden. Ob ihr das gelingt, bleibt freilich offen. MiR-Regieassistentin Kristina Franz verknüpft mit Alfia Kamalova, Iolantas Dienerin Brigitta, die zu Beginn der lyrischen Erzählung „Le Rossignol“ verloren im leeren Bühnen-Halbrund mit sich selbst Schach spielt, beide Teile des mit Pause knapp zweieinhalbstündigen Doppelabends. Wie in einem surrealen Traum taucht ein sehr britisch kostümierter Adam Temple-Smith aus dem Bühnenorkus auf, um sogleich seine Angel in besagtes Loch auszuwerfen. Als „Fischer“ begleitet er Brigitta, die bald zur Köchin am Hof des chinesischen Kaisers (Urban Malmberg) mutiert, durch die märchenhafte Geschichte. In der Brigitta den Kammerherrn (Philip Kranjc) und den Bonzen (der Bass Oliver Aigner aus dem Chor) zur Nachtigall führt, einem von der ausdrucksstarken belgischen Koloratur-Sopranistin Lisa Mostin als Gast verkörpertem zauseligen Wesen mit mächtiger Mähne: Sie soll den knallbunt ausgestatteten Festabend des Kaisers mit ihrem Gesang krönen. Doch der neigt seine Gunst alsbald einer künstlichen Nachtigall zu, welche ihm von japanischen Gesandten überbracht worden ist. Erst als der Kaiser im Sterben liegt, besinnt er sich des lebendigen Singvogels. Doch der Tod (Almuth Herbst), szenisch dargestellt von drei Puppenspielern (Gloria Iberl-Thieme, Daniel Jeroma und Maximilian Teschemacher), wird am Ende übermächtig. Auch bei der Uraufführung des sehr kurzen, in Gelsenkirchen trotz erheblicher szenischer Zutaten kaum 45-minütigen Auftragswerkes in der Opéra National de Paris soll bereits Figurentheater eingebunden gewesen sein. Am Kennedyplatz wird nun in die hinzugefügte Rahmengeschichte des Dreiakters, Brigittas (Alp-) Traum, durch eine ständig wachsende Figur (Puppenbau: Jonathan Gentilhomme) ein Roter Faden eingezogen: Der Tod wird schließlich übermächtig. Kongenialer Abschluss eines hochinteressanten, musikalisch sehr divergierenden Raritäten-Abends. Karten unter musiktheater-im-revier.de, an der Theaterkasse am Kennedyplatz Gelsenkirchen (Montag und Samstag von 10 bis 14 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 18.30 Uhr oder unter Tel. 0209 – 40 97 200.

18 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Samstag, 30. März

In der Fastenzeit

Komplet – Nachtgebete

Nachtgebete in der Fastenzeit.

Jeden Samstag findet während der Fastenzeit nach der Abendmesse um 18:30 Uhr ein Nachtgebet in der St. Laurentius Kirche in Wanne-Nord, Hauptstraße 317, statt. Die Leitung obliegt Bernd Sägebarth-Backwinkel.

18:30 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar

Sonntag, 31. März

Der März im LWL-Römermuseum

'Wir ziehen vom Leder...'

LWL-Römermuseum in Haltern.

Haltern (lwl). Das LWL-Römermuseum in Haltern hält im März ein Programm für große und kleine Besucher bereit. Am Familiensonntag, 17. März 2024, heißt es "Wir ziehen vom Leder ...“, wenn mit einem römischen Handwerker Leder bearbeitet werden kann. Asterix und Obelix warten in den Osterferien, Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. März 2024, darauf, mit den Kindern auf Entdeckungsreise zu gehen und sich vielleicht im selbst gezeichneten „Römer-Comic“ wiederzufinden. Darüber hinaus dürfen sich die Gäste an allen Sonntagen auf altersgerechte Führungen freuen. Am Sonntag, 10. März 2024, um 11 Uhr machen Familien mit Kindern ab acht Jahren bei der Führung „Da stimmt was nicht!“ eine Tour durch das LWL-Römermuseum. Dabei erforschen und entschlüsseln sie gemeinsam die lateinische Schrift. Haben sich hier auch Fälschungen eingeschlichen? Um 14 Uhr begeben sich Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren mit der Ärztin Julia Sabina Medica auf einen Rundgang in „römischer“ Begleitung. Als eine der wenigen praktizierenden Ärztinnen der Antike hat sie ihr chirurgisches Besteck und heilende Duftöle im Gepäck. Gerne berichtet sie über die medizinische Arbeit ihrer männlichen Kollegen in der Legion. Mit einem römischen Sutor, einem Handwerker, der sich auf Lederarbeiten spezialisiert hat, können Kinder und Erwachsene sich am Familiensonntag, 17. März 2024, ihre eigenen Lederanhänger prägen. Dafür fallen Materialkosten von drei Euro an. Im Museumskino wird die Edutainment-Reihe „Rom in Westfalen“ gezeigt. Um 11 Uhr beginnt für Familien mit Kindern ab zehn Jahren die Führung „Alltagsleben römischer Legionäre". Im Fokus stehen hier Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Legionäre in ihren Lagern an der Lippe. Um 14 Uhr erfahren Familien mit Kindern ab zehn Jahren bei der Führung "Handwerker der Legion“ mehr über Metall-, Holz-, Leder- und Bauhandwerk, Medizin und Töpferei. Dabei lösen die Teilnehmenden gemeinsam kleine praktische Aufgaben. Am Sonntag, 24. März 2024, stellt die Führung „Mit Asterix durchs Römerlager Haltern“ für Familien mit Kindern ab neun Jahren die reale Welt der Römer der Comic-Antike gegenüber. Dabei zeigt sie, dass beide oft nicht so weit auseinanderliegen. Viele der römischen Utensilien, die in den Asterix-Geschichten dargestellt sind, finden im LWL-Römermuseum ihre Entsprechung in den ausgestellten archäologischen Originalen. Um 14 Uhr nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren „Verschiedene Kulturen - Gemeinsame Grenzen“ in den Blick. Der Rhein trennte vor 2.000 Jahren Römer und Germanen: links das Römische Reich, rechts das Gebiet der Germanen. Die Brukterer waren heimisch an der Lippe, doch auch die Römer markierten dort mit Militärstützpunkten ihren Besitzanspruch. Die Führung geht auf beide Sichtweisen ein. Was war die Motivation der Römer für ihre Feldzüge? Wie waren sie fern der Heimat organisiert? Wie verhielten sich die Germanen? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Kulturen gab es? In der ersten Ferienwoche, Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. März 2024, bietet das LWL-Römermuseum jeweils von 9:30 bis 12 Uhr eine Osterferienaktion für Kinder von acht bis zwölf Jahren an. Alle machen mit Asterix und Obelix eine Entdeckungstour durch das LWL-Museum und über die Römerbaustelle Aliso. Was ist echt und was nicht in den berühmten Asterix-Comic? Die Kinder schlüpfen in römische Gewandung und werden selbst Teil der Geschichte. Sie können zusammen mit der Halterner Illustratorin Katharina Potratz ihren eigenen Römer-Comic erfinden und selbst zeichnen. Für diese Aktion fallen Kosten in Höhe von sieben Euro an. Eine Anmeldung ist erforderlich. Ostersonntag, 31. März 2024, um 11 Uhr dreht sich bei der Überraschungsführung „Auf dem Holzweg!“ alles um das Thema Holz. Auf der Römerbaustelle Aliso entscheiden die Teilnehmenden und der Zufall, wo es langgeht. Um 14 Uhr erfahren Familien mit Kindern ab acht Jahren anhand praktischer Module mehr über römische Handwerks- und Vermessungstechniken - "Vor Ort in Aliso". Auf der Römerbaustelle befindet sich die originalgetreue Rekonstruktion des ehemaligen Westtores des Hauptlagers von Haltern samt zugehörigem Wachhaus. Auf welcher archäologischen Grundlage können solche Rekonstruktionen entstehen und mit welchen Bautechniken wurden sie vor 2.000 Jahren aus dem Boden gestampft? Für alle Veranstaltungen gilt: Zu zahlen ist der Museumseintritt, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind kostenfrei, öffentliche Führungen sind inbegriffen. Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen im Internet unter: https://www.lwl-roemermuseum-haltern.de.

11 Uhr

Cover Art und Photo Design in Oberhausen

Aubrey Powell & Storm Thorgerson

Cover zum 10cc-Album „Look Hear?“

In der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, wird am Samstag, 20. Januar 2024, um 19 Uhr die Ausstellung „Hipgnosis.Breathe“ eröffnet. Kuratiert vom Studio-Gründer Aubrey Powell sowie John Colton von der Berliner Browse Gallery zeigt die Schau anlässlich des Jubiläums von „The Dark Side oft he Moon“ noch bis zum 20. Mai 2024 Album Cover Art und Photo Design des legendären britischen Fotodesign-Studios. Hipgnosis, gegründet von Aubrey Powell und Storm Thorgerson, gestaltete zwischen 1967 und 1984 mehr als 400 Plattencover für internationale Bands und Musiker. Zahlreiche Motive gehören zu den Ikonen der Musikgeschichte und haben heute Kultstatus. Neben Entwürfen für Pink Floyd, mit deren Bandmitgliedern die beiden Designer eng befreundet sind – „The Dark Side of the Moon“ feiert gerade seinen unglaublichen 50. Geburtstag – erlangten auch Gestaltungen zu „Houses of the Holy“ und „Presence“ von Led Zeppelin, „Elegy“ von The Nice und „Deceptive Bends“ von 10cc sowie viele weitere Designs Weltruhm. Powell und Thorgerson benannten ihr Atelier nach einem Schriftzug, den Syd Barrett von Pink Floyd über ihre Studiotür gesprüht haben soll. Die widersprüchliche, ironische Vereinigung der Bedeutung von Hip – neu, cool, trendy – und Gnosis – altgriechisch für Wissen – passten zu ihren neugedachten Ansätzen. Ähnlich paradox und humorvoll waren ihre Designideen. Im Gegensatz zu anderen Büros arbeiteten sie nur selten mit Porträtaufnahmen der Musiker. Eine Ausnahme bilden die Alben Peter Gabriel I–III, die heute besser bekannt sind unter den Namen ihrer Gestaltung: Car, Scratch und Melt. Viele LP-Hüllen sind deutlich inspiriert von surrealistischen Kunstwerken, in denen sich rätselhafte Momente finden. Einige Motive entstehen durch Experimente mit der Technik der Polaroid-Fotografie, andere durch Assoziationen mit den Albumtiteln. Hinter den endgültigen Aufnahmen verbergen sich häufig ganze Geschichten und ungewöhnliche Begebenheiten. Die Oberhausener Ausstellung geht diesen nach, indem sie die wichtigsten Designs des Duos vereint und in beeindruckender Weise auf über 120 großformatigen limitierten Fine Art Prints und Fotografien präsentiert. Zum Teil handelt es sich dabei um Entwürfe, die nicht realisiert worden sind. Außerdem sind mehr als 20 originale Plattenhüllen zu sehen. Ergänzt werden diese Exponate durch den neuen Dokumentarfilm „Eclipse“ von Aubrey Powell für Pink Floyd anlässlich des 50. Jubiläums von „The Dark Side of the Moon“ sowie durch einen Soundwalk, der die Musik vor den Designs erlebbar macht. Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung sowie zu den museumspädagogischen Angeboten gibt’s im Netz unter ludwiggalerie.de. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr; feiertags sowie Pfingstmontag geöffnet, montags geschlossen. Öffentliche Führungen beginnen an jedem jeden Sonn- und Feiertag jeweils um 11:30 Uhr, sonntägliche Kuratorinnenführungen mit Dr. Sarah Hülsewig beginnen jeweils um 15 Uhr am 4. Februar 2024, 17. März 2024, 14. April 2024 und 19. Mai 2024. Zur Ausstellung ist ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Dr. Sarah Hülsewig erschienen, das für fünf Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro, Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen zwölf Euro. Ab 15. März 2024 ist zur Ausstellung „Planet Ozean“ ein Kombiticket mit dem Gasometer Oberhausen für 17 Euro erhältlich.

seit 20. Januar