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16 neue Feuerwehrleute

Ausbildungsbeginn im Oktober 2022

16 neue Feuerwehrleute beginnen am 1. Oktober 2022 ihre Ausbildung bei der Stadt Herne.

16 neue Feuerwehrleute beginnen am 1. Oktober 2022 ihre Ausbil- dung bei der Stadt Herne. Zwölf Brandmeisteranwärter und vier Brandoberinspektoranwärter wurden am Freitag (30. 9.2022) willkommen geheißen. Marco Diesing, Leiter der Herner Feuerwehr, begrüßte sie im Ratssaal des Herner Rathauses und gab ihnen einen Ausblick auf die 18 Monate der spannendenden und abwechslungsreichen Ausbildung, die sie durchlaufen werden. „Sie werden tolle Kameradschaft erleben. Der Beginn dieser Ausbildung ist für Sie ein weiterer Meilenstein in ihrem Lebens-lauf auf dem Weg zum Beamten“, so Diesing. Nach Abschluss der Ausbildung werden die neuen Feuerwehrleute gute Aufstiegschancen haben und sich weiterbilden können. Außerdem können sie sich darauf freuen, in einigen Jahren die neue, moderne und geräumige Feuerwache kennenzulernen, die die Stadt Herne derzeit plant.

Geflügelpest: Frühzeitig Vorkehrungen treffen

Geflügel hinter Gittern.

Geflügelhalter in Herne sollten sich auf eine mögliche Aufstallpflicht vorbereiten. Nach dem Auftreten der Aviären Influenza (HPAIV, Geflügelpest) in Bottrop-Kirchhellen gilt diese ab Mittwoch (5.10.2022) bereits in Teilen von Dorsten, Gladbeck, Herten und Marl. Aufgrund einer drohenden Ausbreitung der Vogelgrippe bittet der Kreis Recklinghausen, als für Herne zuständige Veterinärbehörde, dass auch Geflügelhalter im Herner Stadtgebiet entsprechende Vorkehrungen treffen sollten. Für den Fall, dass die aktuelle Schutzzone erweitert wird, müssen die Halter gewährleisten, dass die Tiere auch kurzfristig sicher untergebracht werden können. Ob eine Geflügelhaltung in den betroffenen Bereich gehört, können Halter auf einer interaktiven Karte auf der Seite www.kreis-re.de/tierseuchen einsehen. Dort gibt es auch eine Checkliste, mit der Geflügelhalter kontrollieren können, ob sie die tierseuchenrechtlichen Anforderungen einhalten. Wer seinen Geflügelbestand noch nicht bei der Tierseuchenkasse gemeldet hat, muss dies unbedingt sofort nachholen. Anmeldeunterlagen gibt es auf der Seite der Landwirtschaftskammer. Das Veterinäramt bittet um zeitgleiche Übermittlung einer Kopie der Anmeldung an fd39@kreis-re.de oder per Fax an 02361 / 53 22 27, damit die Daten sofort auch in der Kreis-Datenbank auf dem aktuellen Stand sind. mehr Infos

Finanzamt Herne informiert

Monatlich mehr Netto in der Tasche

Das Finanzamt Herne-Mitte.

Wer Freibeträge für den Lohnsteuerabzug 2023 berücksichtigen lassen möchte, kann ab sofort bei seinem Finanzamt einen entsprechenden Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung stellen. „Durch die Lohnsteuer-Ermäßigung können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer früher über ihr Geld verfügen und müssen nicht mehr bis zum nächsten Jahr warten, um eine Erstattung mit der Steuererklärung zu beantragen“, sagte Barth, Leiterin des Finanzamts Herne. „Dadurch, dass der Arbeitgeber den Freibetrag bereits beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt, erhöht sich dann das monatliche Nettoeinkommen. Allerdings fällt in diesem Fall auch die spätere Erstattung im Rahmen Ihrer Steuerklärung geringer aus.“ Bei allen Anträgen die bis zum 31. Januar 2023 eingehen, kann die Lohnsteuer-Ermäßigung bereits ab Jahresbeginn berücksichtigt werden. Wird der Antrag danach gestellt, kann die Ermäßigung erst im darauffolgenden Monat berücksichtigt werden. Arbeitnehmer können mit dem Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung einen Freibetrag gleich für einen Zeitraum von zwei Kalenderjahren beantragen. „Sie müssen also nicht mehr jedes Jahr aktiv werden“, so Barth. Eine einjährige Berücksichtigung ist allerdings ebenso möglich wie die spätere Änderung eines einmal beantragten Freibetrags. Übrigens: Wer für das laufende Jahr bisher noch keinen Ermäßigungsantrag gestellt hat, kann dies bis spätestens zum 30. November 2022 nachholen. Weitere Informationen und Formulare für Ihren Antrag gibt es auf der Startseite des neuen Internetauftritts der Finanzämter in Nordrhein-Westfalen. „Der neue Internetauftritt gibt Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich online zu ihren Anliegen umfassend zu informieren oder diese alternativ auf dem digitalen Weg über ein Kontaktformular zu adressieren,“ so Barth, Leiterin des Finanzamts Herne. Ergänzt werde dieses Angebot um weitere hilfreiche Funktionen, wie zum Beispiel die Aufbereitung der steuerlichen Themen in Form von FAQ, ein Steuer-ABC der Fachbegriffe sowie eine Übersicht der zuständigen Finanzämter und deren lokale Internetseiten mit den wichtigsten Informationen. Nicht nur der Elektronische Service wurde erweitert, sondern auch der Telefonische Service. So ist das Finanzamt jetzt telefonisch länger erreichbar: Montags bis donnerstags von 7 bis 20 Uhr und freitags von 7 bis 16 Uhr unter Tel 02323/598-0.

'Ein Schatz mitten in unserer Stadt'

Schutz der Kreuzkröten auf Blumenthal

"Kreuzkröten-Sammelaktion" im September 2022 auf dem Blumenthalgelände.

Auf dem Blumenthalgelände sind die Vorarbeiten für die im Jahr 2023 anstehende Bodensanierung in vollem Gange. Mitglieder des Naturschutzbeirats, des NABU und des BUND haben am Donnerstag (22.9.2022 )am späten Nachmittag bei einer „Krötensammel-Aktion“ mitgeholfen: Eidechsen huschen unglaublich schnell an unseren Füßen vorüber, Kreuzkröten sitzen unter den ausgelegten Gummimatten, die gut getarnte Ödlandschrecke entfaltet plötzlich ihre hellblaue Flügelpracht. Wenn man auf dieser Brache mitten im Stadtgebiet einmal selbst miterlebt, wie viele Tiere hier leben, ist man tief beeindruckt. An diesem Tag ging es darum, die Firma zu unterstützen, die für die ökologische Begleitung der Sanierungsmaßnahmen zuständig ist. Auf einer mit einem Amphibienzaun geschützten Fläche wurden über mehrere Tage die dort lebenden Amphibien, vor allem Kreuzkröten, aber auch Eidechsen eingesammelt und an einer anderen Stelle im Gelände wieder frei gelassen. Auf der eingezäunten Fläche werden bald Baggerschürfe stattfinden, die weitere Erkenntnisse für die Sanierung liefern sollen. Die Kreuzkröte, aber auch die Eidechsen, sind als planungsrelevante Arten in NRW besonders geschützt und müssen vor negativen Auswirkungen durch die Baggerschürfe geschützt werden. Allein an diesem Nachmittag saßen in unseren Eimern mehr als 70 Kreuzkröten, aber auch einige Eidechsen, obwohl deren Einfangen ungleich schwieriger ist. Insgesamt sind auf der eingezäunten Fläche bis zu diesem Tag bereits 330 Kreuzkröten eingesammelt worden. In unserer Stadt befindet sich auf der Brache Blumenthal eines der größten Kreuzkrötenvorkommen des Ruhrgebietes. Nach diesem Nachmittag kann man sich das tatsächlich vorstellen: Blumenthal hat sich zu einer Naturoase entwickelt, ein Schatz mitten in unserer Stadt.

Automat steht am Westring

Solarbetriebene DHL Packstation eröffnet

DHL hat eine neue DHL Packstation an der Tankstelle Westring 102 in Betrieb genommen. (Symbolbild).

Deutsche Post DHL hat eine neue DHL Packstation an der Tankstelle Westring 102 in Betrieb genommen. Die Kapazität des neuen, solarbetriebenen Automaten umfasst 50 Fächer. Kunden können dort ab sofort rund um die Uhr ihre Pakete abholen, vorfrankierte Sendungen verschicken - und damit aktiv zum umweltfreundlichen Paketversand beitragen. Die App-gesteuerte Packstation kommt dabei ohne Bildschirm aus. Für die Nutzung benötigen Kunden lediglich die kostenlose Post & DHL App. Die Nutzung des kostenlosen Services Packstation trage nach Angaben von DHL zur Reduzierung von CO2-Emissionen sowie des Verkehrs innerhalb von Städten bei. Im Vergleich zu einer Haustür-Zustellung werden bei einer Packstationssendung bei der Auslieferung im Durchschnitt 30 Prozent CO2 eingespart. Denn die Zusteller können pro Stopp an der Packstation mehrere Dutzend Pakete abliefern und abholen. Bundesweit be- und entladen aktuell rund 20.000 klimafreundliche Elektro-Fahrzeuge die Packstationen. Der Fokus von Deutsche Post DHL liegt vermehrt in der Umsetzung nachhaltiger Citykonzepte: Die Packstationen befänden sich in der Regel an zentralen Orten des täglichen Lebens, wie zum Beispiel an Supermärkten, Tankstellen oder auf Firmengeländen. Ebenso spielen Wohnungsbaugesellschaften als Standortgeber in Wohngebieten eine Rolle. Auch der Öffentliche Personennahverkehr und bundesweite Bahnhöfe als zentrale Drehscheiben mitten in der Stadt stehen im Vordergrund. Als Teil einer Kooperation mit der Deutschen Bahn baut DHL bis Ende 2023 insgesamt 800 Packstationen an Bahnhöfen auf. „Die DHL Packstation ist ein Kernelement bei der Umsetzung einer nachhaltigen Logistik“, sagt Frank Blümer, Leiter der Niederlassung Dortmund der Deutsche Post DHL Group. Die App-gesteuerte Packstation benötigt kein Display, da der Kunde sie ausschließlich mit seinem Smartphone bedient. „Wir haben die App-gesteuerten Packstationen intensiv getestet. Die Rückmeldungen der Kunden sind sehr positiv und es hat sich gezeigt, dass die allermeisten Packstationskunden mit der Nutzung von Apps auf ihrem Smartphone bestens vertraut sind. Ein Großteil der App-gesteuerten Packstationen ist mit Solarzellen auf dem Dach ausgestattet, sodass sich der neue Packstationstyp mit regenerativen Energien komplett selbst versorgen kann. „Da wir keine externe Stromquelle mehr benötigen, können wir die DHL Packstation jetzt auch an Orten aufstellen, wo dies vorher nicht möglich gewesen wäre. Wir werden unseren Service damit noch näher zu unseren Kunden bringen und klimafreundlicher machen“, sagt Blümer. Kunden können künftig beide Automatentypen nutzen – die klassische Packstation mit Bildschirm und Scanner sowie die App-gesteuerte Variante. Das Packstationsnetz in ganz Deutschland umfasst aktuell über 10.500 Automaten. Bis 2023 wird das Unternehmen die Zahl der Packstationen aufgrund der hohen Kundennachfrage auf mindestens 15.000 Packstationen erhöhen. „Das Onlineshopping wird immer beliebter und somit werden auch unsere Packstationen immer häufiger genutzt. Unsere Kunden stellen wir daher ein stetig wachsendes Netz an Packstationen zur Verfügung – und zwar an Orten, wo es für sie besonders bequem ist, weil sie keine zusätzlichen Wege haben“, so Blümer. Weitere Vorteile: Die Packstation ist leicht zu bedienen und meist rund um die Uhr verfügbar. Zudem sei der Service kostenlos. DHL habe den Packstationsservice bereits 2003 als erstes Unternehmen im deutschen Markt eingeführt. Schon heute könnten über 19 Millionen registrierte Kunden über 10.500 DHL Packstationen mit mehr als 950.000 Fächern nutzen. Die Packstation sei leicht zu bedienen und zumeist rund um die Uhr verfügbar. Eine Anmeldung für den Packstation-Service sei online möglich. Für den Sendungsempfang an der App-gesteuerten Packstation benötigen Neukunden die Post & DHL App. Packstationen werden immer häufiger von einer wachsenden Kundenzahl genutzt. Allein im Jahr 2020 ist die Zahl der registrierten Kunden im Vergleich zum Vorjahr im zweistelligen Prozentbereich gewachsen. Gerade in der Corona-Krise haben viele Neukunden die Vorteile der Packstation für sich entdeckt, da sie ihre Pakete hier zu jeder Uhrzeit kontaktfrei versenden und empfangen können, heißt es von DHL. Der schnelle weitere Ausbau des Packstationsnetzes sei Teil eines mehrjährigen Digitalisierungsprogramms, das die Deutsche Post DHL Group im März 2020 vorgestellt hat. Dabei investiert das Unternehmen in neue digitale Services und substanzielle Verbesserungen bereits bestehender Lösungen im Brief- und Paketbereich.

Verbraucherzentrale informiert, was beachtet werden muss

Steuererklärung für Rentner

Der neue Ratgeber „Steuererklärung für Rentner und Pensionäre 2021/2022“ der Verbraucherzentrale zeigt, wie Ruheständler die Höhe ihrer Gesamteinkünfte ermitteln.

Ein lediger Rentner, der 2021 über keine weiteren Einkünfte verfügte und in die gesetzliche Krankenversicherung gezahlt hat, muss bei einer Brutto- Jahresrente von mehr als 13.990 Euro davon ausgehen, dass darauf Steuern zu zahlen sind. Als Bumerang erweisen kann sich die Hoffnung, an der Steuererklärung vorbeizukommen: Das Finanzamt erfährt automatisch von Rentenzahlungen und kann Steuerzahlungen auch rückwirkend einfordern. Der neue Ratgeber „Steuererklärung für Rentner und Pensionäre 2021/2022“ der Verbraucherzentrale zeigt, wie Ruheständler die Höhe ihrer Gesamteinkünfte ermitteln. Aber auch, wie etwa der im Jahr 2020 erhöhte Pflege- und Behindertenpauschbetrag oder andere Werbungskosten die Steuerlast reduzieren können. Er bewahrt zum einen davor, unbemerkt in die Abgabepflicht zu rutschen. Und führt zum anderen Schritt für Schritt zu den notwendigen Angaben in die richtigen Formulare. Aufgezeigt wird, wie das zu versteuernde Einkommen grundsätzlich zu berechnen ist, welche unterschiedlichen Einkunftsarten zu berücksichtigen sind, wie hoch der Grundfreibetrag ist und welche Ausgaben etwa für Krankheit und Pflege abzugsfähig sind. Der Ratgeber lotst durch die verschiedenen Formulare und Anlagen und gibt praktische Hinweise, was, wo und wie einzutragen ist. Beispiele und eine Reihe von Steuerspartipps machen das Buch zu einem echten „Steuergehilfen“, damit beim Fiskus alles glatt läuft. Der Ratgeber „Steuererklärung für Rentner und Pensionäre 2021/2022“ hat 240 Seiten und kostet 14,90 Euro, als E-Book 11,99 Euro. Der Ratgeber ist auch in der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Herne, Freiligrathstraße 12 in 44623 Herne erhältlich.

ARD-Korrespondent Thomas Spickhofen zu Gast bei ID-55

'London Calling'

ARD-Korrespondent Thomas Spickhofen bei seiner Arbeit vor Downing Street 10 in London, dem Sitz des englischen Premierministers.

Der Journalist Thomas Spickhofen, der viele Jahre als Korrespondent für die ARD aus London berichtete, ist am Mittwoch, 5. Oktober 2022, um 19 Uhr zu Gast beim ID55-Mittwochstreff im Restaurant Zille. Ob königliche Hochzeiten im Buckingham Palast, das Brexit-Drama oder die Turbulenzen um Boris Johnson - das alles und noch viel mehr gehörte zu seinem Aufgabenfeld. Thomas Spickhofen, Jahrgang 1964, kommt aus Herne. Parallel zum Studium der Geschichte, Germanistik und Katholischen Theologie fing der Fußballer und Musiker Mitte der Achtziger Jahre als Journalist bei der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ an. Später arbeitete er bei verschiedenen anderen Zeitungen und Radiostationen, volontierte dann beim NDR und wechselte schließlich zum WDR. Einige Jahre stand er an verschiedenen Steuerrädern der ARD - zum Beispiel als Chef vom Dienst beim NDR Hörfunk oder als Leiter der Intendanz beim WDR. Der Mittwochstreff beginnt um 19 Uhr in der Zille Herne. ID55-Mitglieder haben freien Eintritt, Gäste zahlen 5 Euro pro Person.

Mindestlohn in der Gebäudereinigung jetzt bei 13 Euro pro Stunde

Mehr Geld für 1.500 Reinigungskräfte

Es gibt ein Lohn-Plus für Reinigungskräfte.

Lohn-Plus für Reinigungskräfte: Die 1.500 Menschen, die in Herne in der Gebäudereinigung arbeiten, bekommen deutlich mehr Geld. Der Einstiegsverdienst in der Branche klettert zum Oktober auf 13 Euro pro Stunde - 12,6 Prozent mehr als bislang. Beschäftigte in der Glas- und Fassadenreinigung kommen jetzt auf einen Stundenlohn von 16,20 Euro (plus 9,4 Prozent). Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) am Dienstag (4.10.2022) mit. „Wer Schulen und Büros putzt oder für Hygiene im Krankenhaus und Altenheim sorgt, macht einen unverzichtbaren Job. Dafür gibt es nun eine wichtige Anerkennung. Mit dem kräftigen Einkommensplus haben die Beschäftigten auch in Zeiten hoher Inflation de facto mehr Geld in der Tasche - und verdienen deutlich mehr als den gesetzlichen Mindestlohn, der im Oktober auf zwölf Euro pro Stunde gestiegen ist“, sagt Gabriele Henter. Die Bezirksvorsitzende der IG BAU Bochum-Dortmund appelliert an alle Reinigungskräfte in der Region, ihre nächste Lohnabrechnung zu prüfen. Denn die Löhne seien - bei ungelernten Kräften ebenso wie bei Fachleuten in der Glas- und Fassadenreinigung - für die Betriebe verpflichtend. „Jede Reinigungsfirma muss sich an die neuen Standards halten. Niemand darf weniger als 13 Euro pro Stunde verdienen. Wer trotzdem zu wenig bekommt, sollte sich an die IG BAU wenden“, rät Henter. Nach dem Tarifvertrag, den Gewerkschaft und Arbeitgeber ausgehandelt haben, steigen die Einkommen im Januar 2024 erneut. Der unterste Stundenlohn liegt dann bei 13,50 Euro. In der Glas- und Fassadenreinigung werden künftig 16,70 Euro pro Stunde gezahlt. Außerdem profitiert der Nachwuchs: Die Azubi-Löhne erhöhen sich bis 2024 auf 900 Euro im ersten, 1.035 Euro im zweiten und 1.200 Euro im dritten Ausbildungsjahr.

Gedacht für: 'Herne solidarisch'

Übergabe von 2.200 Euro

Islamische Gemeinde Röhlinghausen übergibt 2.200 Euro an OB Dr. Dudda für den Hilsfond „Herne solidarisch“.

Die Islamische Gemeinde Röhlinghausen übergab am Freitag (30.9.2022) eine Spendenurkunde mit einem Betrag von 2.200 Euro an Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda. Die Mitglieder der Gemeinde hatten von dem Hilfsfond gehört, den OB Dudda am Donnerstag (22.9.2022) unter dem Motto „Herne solidarisch“ vorstellte (halloherne berichtete). Ein Fond, der Herner unterstützen soll, die durch die Krise in Schwierigkeiten geraten sind. „Als wir von der Aktion erfuhren, haben wir sofort in der Gemeinde Spenden gesammelt und Unternehmen angesprochen, die die Aktion mit unterstützen können“, so Sadiye Davulcu von der Islamischen Gemeinde. So sind in einer Woche 2.200 Euro zusammen gekommen. „Wir danken unseren Mitgliedern und insbesondere Ruhr Sprinkler GmbH, Wand- und Bodenbeschichtung Gemec und M-TECH-ANLAGENBAU für die großzügige Unterstützung.“, sagt Tuncay Nazik. „Nach der Übergabe erfolgte ein intensiver Austausch zwischen Dr. Dudda, Erich Leichner und Mitgliedern der Gemeinde“, freuten sich Überbringer des Geldbetrags.

Ausschreibung startet

Kooperationsausstellung 'Spuren 3'

Die Ausstellung Spuren 2 zeigte unterschiedliche Werke. (Archivfoto)

In den vergangenen Jahren haben die vier Herner Kunstorte – die vhs-GALERIE, die Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, das Emschertal- Museum und die Flottmann-Hallen – gemeinsam Ausstellungen organisiert, die sich mit dem Themenbereich „Kunst in Herne“ auseinandersetzten – alles zeitgleich in den Ausstellungshäusern. Vom 11. Februar bis zum 26. März 2023 wird unter dem Titel „Spuren 3“ die dritte Ausstellung stattfinden. Sie ist der Kunst der Jahrgänge ab 1961 gewidmet. Die Bewerbungsfrist wurde verlängert und endet am 15. Oktober 2022. Bei Interesse gibt es weitergehende Informationen und die Bewerbungsunterlagen für die Teilnahme an der Ausstellung „Spuren 3“ über das Emschertal-Museum: emschertal-museum@herne.de, Telefon 02323/162611. Die erste Ausstellung „Spuren“ präsentierte Künstlerinnen und Künstler der Jahrgänge 1893 bis 1945. Die zweite Ausstellung „Spuren 2“ zeigte die Jahrgänge 1946 bis 1960. Herner Kunstschaffende, die in diese Jahrgänge fallen, können sich mit maximal fünf Werken bewerben

Heckenskulpturen auf der Halde Hoheward

Bulle und Bär für die Metropole Ruhr

Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung und Oberbürgermeister von Herne, vor der Skulptur Bulle & Bär auf der Hoheward Halde.

Herten. Die Metropole Ruhr hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: die Entwicklung zur grünsten Industrieregion der Welt. Als Symbol der Transformation ist ab sofort bis zum 30. September 2022 eine „grüne“ Version der Skulptur Bulle & Bär auf der Halde Hoheward in Herten zu sehen. Die in Form geschnittenen Heckenfiguren bilden originalgetreu die Installation von Reinhard Dachlauer in Frankfurt nach – und blicken mit ihrer Höhe von 2,50 Metern weit in die Metropolregion. Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der Verbandsversammlung beim Regionalverband Ruhr, betont die Einzigartigkeit der Region: „Kaum eine andere Region in Deutschland hat in den vergangenen 60 Jahren eine so beeindruckende Transformationsgeschichte geschrieben wie die Metropole Ruhr. Doch diese Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen: als bedeutende Industrieregion, die im Wandel erprobt und noch immer ‚unfertig‘ ist, hat das Ruhrgebiet jetzt das Potential, sich in Europa als Spitzenreiter der grünen Transformation durchzusetzen. Wir sind zuversichtlich, dass uns dies gelingt. Diese Zuversicht und das Selbstbewusstsein der Region drücken auch die Heckenskulpturen aus.“ Mit den Tieren aus Liguster zeigt die Region: Hier gehören Wirtschaft, Klima und Umwelt zusammen. So fallen auch beim Blick vom westlichen Ende der Halde Hoheward die zahlreichen Grünflächen im Ruhrgebiet auf. Der Doppelbock der stillgelegten Zeche Ewald etwa, eines der Wahrzeichen der Region, ragt mittlerweile aus dichten Baumkronen heraus; ein Sinnbild für die Veränderung, die das Ruhrgebiet in den vergangenen Jahrzehnten bereits durchlaufen hat. Die Installation regt an, die Metropolregion in einem neuen Licht zu betrachten – als aussichtsreiche Investition für all diejenigen, die jetzt den Wandel mitgestalten wollen. Die Metropole Ruhr hat Erfahrung mit dem Wandel. Daher besteht schon lang der Anspruch, eine Vorreiterrolle in der grünen Transformation einzunehmen. Dieses Potential attestierte das Wuppertal Institut der Region im vergangenen Jahr in einer Studie. Zu den Stärken der Region zählen vor allem ein transformationsbereiter industrieller Kern, große Potentiale bei Wasserstofftechnologien, gut vernetzte Start-ups, reichlich grüne Infrastruktur, eine starke Forschungslandschaft und viele Studierende. Damit bietet die Metropole Ruhr ein enormes Potenzial für Unternehmer*innen, Gründer*innen, Fachkräfte, Forschende und Lehrende. Am 20. Oktober 2022 wird die Installation bei einer Veranstaltung der Standortmarketingkampagne noch einmal auf Zeche Ewald in Herten zu sehen sein, danach wird sie dort zum Überwintern eingelagert.

Auf der Linie 306

Straßenbahn-Oldie fährt

Straßenbahnoldies der Bogestra.

Am Tag der deutschen Einheit, Montag, 3. Oktober 2022, ist ein Stück 1960er-Jahre auf der Strecke der 306 zu erleben. Die Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft Bogestra (VhAG Bogestra) fährt an diesem Tag mit einem Straßenbahn-Oldie als zusätzlichem (historischen) Wagen zwischen dem Bochumer Hbf und Wanne-Eickel Hbf. Los geht es um 10:24 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof auf dem Gleis der Linie 306 Richtung Wanne-Eickel. Die Bahn fährt im 2-Stunden-Takt. Weitere Abfahrten an Bochum Hbf sind: 12:24, 14:24 und 16:24 Uhr. Die erste Rückfahrt von Wanne-Eickel zum Bochumer Hauptbahnhof ist um 11:20 Uhr. Die weiteren Abfahrten an Wanne-Eickel Hbf sind um 13:20, 15:20 und 17:20 Uhr. Unterwegs kann an jeder Haltestelle ein- und ausgestiegen werden. Zur Mitfahrt genügt ein gültiges Ticket des Nahverkehrs. Ein Nachlösen und Entwerten in der Straßenbahn ist nicht möglich. Die VhAG Bogestra freut sich, wenn die Fahrgäste die ehrenamtliche Arbeit durch Spenden unterstützen. mehr Infos und zum detaillierten Fahrplan und mehr Infos Hinweis für Nutzer von Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwagen: Aufgrund ihres Alters und der Bauart sind historische Fahrzeuge nicht barrierefrei (Stufen im Einstiegsbereich). Bei der Fahrt des Straßenbahn-Oldies auf der Linie 306 gilt im Fahrzeug – wie auch in den anderen Fahrzeugen der Bogestra auf der Linie – Maskenpflicht.

Ehrenamtskarten des KiJuPa

Victoria Apel (2.v.l.) Geschäftsführerin des KiJuPa, freute sich mit OB Dr. Frank Dudda über die Ehrung der Mitglieder.

18 Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) der Stadt Herne wurden für ihr Engagement geehrt. Die über 16- Jährigen haben eine Ehrenamtskarte bekommen. Die Jüngeren bekamen von Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda eine Urkunde und jeweils zwei Gutscheine für das LAGO und die Herner Filmwelt überreicht. Die Ehrung fand am Mittwoch (28.9.2022) im Rathaus Herne statt. „Wir möchten euch heute für euer Engagement danken. Gerade ihr zeigt, dass unsere Gesellschaft in der Teilhabe und dem Engagement jünger wird. Daher freue ich mich diese Ehrenamtskarte heute übergeben zu dürfen.“ „Die Ehrenamtskarte hat zur Voraussetzung, dass man mindestens 16 Jahre alt ist. Daher können nicht alle Mitglieder des KiJuPa berücksichtigt werden, sondern nur diejenigen, die die Altersvoraussetzungen erfüllen. So freue ich mich, dass die jüngeren Mitglieder heute eine Urkunde sowie ein kleines Präsent erhalten“, erläutert Victoria Apel, Geschäftsführerin des KiJuPa. Mit der Ehrenamtskarte bekommt man in einigen Geschäften in NRW Rabatte. Karteninhabende gehen günstiger ins Schwimmbad oder ins Theater. Die Kurse bei der Volkhochschule bekommen sie ebenfalls preiswerter. Um die Karte zu bekommen, muss man sich mindestens ein Jahr lang durchschnittlich fünf Stunden in der Woche ehrenamtlich betätigen. Die Ehrenamtskarte kann im Ehrenamtsbüro in Raum 115 des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2, beantragen werden. Das Formular finden Interessierte online.

ZaB weist auf Angebot hin

Zahnmedizinische Patientenberatungsstelle der Stadt Herne weist auf ihr ständiges Beratungsangebot hin.

Die Zahnmedizinische Patientenberatungsstelle der Stadt Herne (ZaB) weist auf ihr ständiges Beratungsangebot hin. Das Hauptziel der Beratungsstelle der Stadt Herne ist es, die Eigenverantwortlichkeit und Souveränität der Patienten zu unterstützen. Die objektive und fachspezifische Beratung soll ratsuchende Patienten befähigen, bei der sie betreffenden medizinischen Entscheidung mitzuwirken Die Patientenberatung richtet sich primär an Patienten, die Rat zu speziellen Themen der Zahngesundheit suchen oder konkreten Informationsbedarf im Vorfeld einer Entscheidung zu einer zahnmedizinischen Therapie haben. Hierzu gehören Information zum Beispiel zu zahnärztlichen Behandlungsvarianten (Zweitmeinung), Heil- und Kostenplänen, Rechnungslegungen, neuen Erkenntnissen in der Zahnmedizin oder Möglichkeiten und Risiken der zahnärztlichen Behandlung. Jede individuelle, zahnmedizinische Beratung erfolgt nach objektiven Kriterien unter Beachtung der anerkannten Regeln der Zahnheilkunde. Natürlich gilt für die Beratungsstelle das Gebot der ärztlichen Schweigepflicht. Jeder Kontakt mit Patienten wird vertraulich behandelt. Zu den Prinzipien der ZaB gehören neben fachlicher Kompetenz und Unabhängigkeit eine kostenfreie Beratung ohne wirtschaftliche Interessen. Die Beratungen erfolgen telefonisch unter 02323 / 1634 57 oder - 34 83, schriftlich per E-Mail peter.reuter@herne.de oder auch in einem persönlichen Gespräch im Gesundheitsamt, Rathausstraße 6, nach telefonischer Terminvereinbarung (gegebenenfalls auch mit einer zahnärztlichen Befundaufnahme).

Kirchen in Herne

Neue Online-Seiten gehen an den Start

Erzbistum Paderborn sucht den Dialog

Die Kirchen werden immer leerer. Im Bild die St. Marien Kirche Eickel.

Paderborn. Das Erzbistum Paderborn will den Dialog mit Menschen, die die katholische Kirche verlassen haben oder verlassen möchten, weiter suchen und intensivieren. Dazu hat die Erzdiözese, in der mehr als 1,41 Millionen Katholiken leben, nach dem Aufbau einer eigenen Dialogstelle jetzt neue Online-Seiten eingerichtet. Sie enthalten sämtliche Informationen rund um das Thema Kirchenaustritt und sind ab sofort auf der Homepage des Erzbistums abrufbar. Mit dem Gesamtprojekt „Dialog mit Ausgetretenen und Austrittswilligen“ ist das Erzbistum Paderborn die erste (Erz-)Diözese in Deutschland mit einem solchen Angebot. Wie es von Ausgetretenen und Austrittswilligen lernen will, zeigt auch ein aktueller Video-Beitrag auf YouTube. „Wir möchten Austrittswilligen die gesuchten Informationen zum Kirchenaustritt bieten, ihnen aber auch signalisieren, dass dieser Schritt der Kirche nicht egal ist und das Angebot zum Dialog besteht – auch für diejenigen, die noch unentschieden sind“, erklärt Andrea Keinath vom Labor E des Bereichs Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat. Ebenso informierten die Seiten über die Konsequenzen des Austritts. Geprägt sei der neue Service vom „ehrlichen Verständnis für alle, die angesichts der vielfältigen Krisen und Skandale in der Kirche über einen Austritt nachdenken“. Aber auch für diejenigen, die bereits ausgetreten sind, enthalten die Online-Seiten einiges Wissenswerte: „Zu finden sind zum Beispiel Hinweise auf gemeindeübergreifende Orte, an denen Menschen auch nach ihrem Austritt willkommen sind, oder Hinweise auf andere Möglichkeiten, Gemeinschaft im Glauben zu finden“, sagt Andrea Keinath. „Denn immer mehr distanzieren sich gerade von der Institution, ohne ihren Glauben aufgeben zu wollen.“ Eine besondere Herausforderung sei die Ansprache der Ausgetretenen und Austrittswilligen, weiß Ruth Nefiodow, Mitarbeiterin der vor Kurzem aufgebauten Dialogstelle und Verantwortliche für den Kontakt mit Ausgetretenen und Austrittswilligen im Erzbistum Paderborn. Es handele sich ja nicht um eine homogene Gruppe. Alle seien angesprochen: Menschen, die keinen Kontakt mehr zur Kirche haben wie auch kirchlich Engagierte, die an Austritt denken, Katholikinnen und Katholiken, die gehen, weil sie sich mehr Reformen wünschen oder weil ihnen umgekehrt Reformvorhaben zu weit gehen, Menschen, die aus rein finanziellen Gründen austreten und solche, die aus Verärgerung gehen. „Wir versuchen, alle durch möglichst differenzierte Ansprache, durch unterschiedliche Angebote und Informationen mit unseren Online-Seiten zu erreichen“, betont Ruth Nefiodow. Gedacht sind die Online-Seiten besonders für Menschen, die sich im Netz über einen Kirchensaustritt informieren möchten. Sie suchen dann meist über Suchmaschinen nach Inhalten. Werden nun die entsprechenden Suchbegriffe eingegeben, stoßen sie zukünftig auf die neuen Seiten mit den gesammelten Informationen und Hinweisen zum Thema Kirchenaustritt samt Dialog- und Beratungsangebot. Auf die Online-Seiten hingewiesen werden soll ab sofort auch in den pastoralen Schreiben, die im Erzbistum Paderborn nach einem Kirchenaustritt versendet werden. Für das Gesamtprojekt „Dialog mit Ausgetretenen und Austrittswilligen“ im Erzbischöflichen Generalvikariat verantwortlich sind Andrea Keinath, Ruth Nefiodow und Christopher Dietrich. Das Erzbistum Paderborn ist das erste (Erz-)Bistum in Deutschland mit einem solchen Angebot. Darum gibt es noch keine Erfahrungswerte. Die Verantwortlichen sind daher gespannt, wie das Angebot angenommen und wie es sich entwickeln wird. Seit Mitte 2022 gibt es im Labor E des Bereichs Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn eine eigene Dialogstelle für den Austausch mit Menschen, die die Kirche nicht mehr als ihre Heimat erleben. Verstärkt bringt das Erzbistum Paderborn damit zum Ausdruck, dass die Kirche ihrem Auftrag gemäß für alle Menschen da ist und selbst nach einer Distanzierung weiterhin ansprechbar bleibt. Eine Kirche, die hinhört und sich interessiert, kann von Ausgetretenen oder Austrittswilligen lernen. Darum soll aktiv mit dem Thema „Kirchensaustritt“ umgegangen werden. Es soll um ein Mehr als die reine Verwaltung von Kirchenaustritten gehen. Das Projekt „Dialog mit Ausgetretenen und Austrittswilligen“ ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Neben den Online-Seiten, die viele Informationen und Orientierungshilfen zum Thema „Kirchenaustritt“ enthalten, gibt es bereits eine eigene Hotline: Tel 05251-1255656. Hier können sich Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind oder die überlegen auszutreten, mit ihren Anliegen melden. Außerdem soll künftig eine inhaltliche Vernetzung mit den Kirchengemeinden den Dialog auch vor Ort voranbringen und neue Kommunikationsformate mit Austrittswilligen fördern. Der Dialog setzt bei den Menschen und ihren Beweggründen an. Das können Konflikte, Enttäuschungen, Entfremdung oder Gleichgültigkeit sein. Auch geht es um die Frage, wie Einzelne trotz ihres Austritts aus der Kirche weiter mit Gott, Glaube und Kirche umgehen. Oberstes Ziel des Projekts „Dialog mit Ausgetretenen und Austrittswilligen“ ist ein Kulturwandel hin zu einem wertschätzenden, verständnisvollen und offenen Umgang mit Ausgetretenen und Austrittswilligen.