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Neue Online-Seiten gehen an den Start

Erzbistum Paderborn sucht den Dialog

Die Kirchen werden immer leerer. Im Bild die St. Marien Kirche Eickel.

Paderborn. Das Erzbistum Paderborn will den Dialog mit Menschen, die die katholische Kirche verlassen haben oder verlassen möchten, weiter suchen und intensivieren. Dazu hat die Erzdiözese, in der mehr als 1,41 Millionen Katholiken leben, nach dem Aufbau einer eigenen Dialogstelle jetzt neue Online-Seiten eingerichtet. Sie enthalten sämtliche Informationen rund um das Thema Kirchenaustritt und sind ab sofort auf der Homepage des Erzbistums abrufbar. Mit dem Gesamtprojekt „Dialog mit Ausgetretenen und Austrittswilligen“ ist das Erzbistum Paderborn die erste (Erz-)Diözese in Deutschland mit einem solchen Angebot. Wie es von Ausgetretenen und Austrittswilligen lernen will, zeigt auch ein aktueller Video-Beitrag auf YouTube. „Wir möchten Austrittswilligen die gesuchten Informationen zum Kirchenaustritt bieten, ihnen aber auch signalisieren, dass dieser Schritt der Kirche nicht egal ist und das Angebot zum Dialog besteht – auch für diejenigen, die noch unentschieden sind“, erklärt Andrea Keinath vom Labor E des Bereichs Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat. Ebenso informierten die Seiten über die Konsequenzen des Austritts. Geprägt sei der neue Service vom „ehrlichen Verständnis für alle, die angesichts der vielfältigen Krisen und Skandale in der Kirche über einen Austritt nachdenken“. Aber auch für diejenigen, die bereits ausgetreten sind, enthalten die Online-Seiten einiges Wissenswerte: „Zu finden sind zum Beispiel Hinweise auf gemeindeübergreifende Orte, an denen Menschen auch nach ihrem Austritt willkommen sind, oder Hinweise auf andere Möglichkeiten, Gemeinschaft im Glauben zu finden“, sagt Andrea Keinath. „Denn immer mehr distanzieren sich gerade von der Institution, ohne ihren Glauben aufgeben zu wollen.“ Eine besondere Herausforderung sei die Ansprache der Ausgetretenen und Austrittswilligen, weiß Ruth Nefiodow, Mitarbeiterin der vor Kurzem aufgebauten Dialogstelle und Verantwortliche für den Kontakt mit Ausgetretenen und Austrittswilligen im Erzbistum Paderborn. Es handele sich ja nicht um eine homogene Gruppe. Alle seien angesprochen: Menschen, die keinen Kontakt mehr zur Kirche haben wie auch kirchlich Engagierte, die an Austritt denken, Katholikinnen und Katholiken, die gehen, weil sie sich mehr Reformen wünschen oder weil ihnen umgekehrt Reformvorhaben zu weit gehen, Menschen, die aus rein finanziellen Gründen austreten und solche, die aus Verärgerung gehen. „Wir versuchen, alle durch möglichst differenzierte Ansprache, durch unterschiedliche Angebote und Informationen mit unseren Online-Seiten zu erreichen“, betont Ruth Nefiodow. Gedacht sind die Online-Seiten besonders für Menschen, die sich im Netz über einen Kirchensaustritt informieren möchten. Sie suchen dann meist über Suchmaschinen nach Inhalten. Werden nun die entsprechenden Suchbegriffe eingegeben, stoßen sie zukünftig auf die neuen Seiten mit den gesammelten Informationen und Hinweisen zum Thema Kirchenaustritt samt Dialog- und Beratungsangebot. Auf die Online-Seiten hingewiesen werden soll ab sofort auch in den pastoralen Schreiben, die im Erzbistum Paderborn nach einem Kirchenaustritt versendet werden. Für das Gesamtprojekt „Dialog mit Ausgetretenen und Austrittswilligen“ im Erzbischöflichen Generalvikariat verantwortlich sind Andrea Keinath, Ruth Nefiodow und Christopher Dietrich. Das Erzbistum Paderborn ist das erste (Erz-)Bistum in Deutschland mit einem solchen Angebot. Darum gibt es noch keine Erfahrungswerte. Die Verantwortlichen sind daher gespannt, wie das Angebot angenommen und wie es sich entwickeln wird. Seit Mitte 2022 gibt es im Labor E des Bereichs Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn eine eigene Dialogstelle für den Austausch mit Menschen, die die Kirche nicht mehr als ihre Heimat erleben. Verstärkt bringt das Erzbistum Paderborn damit zum Ausdruck, dass die Kirche ihrem Auftrag gemäß für alle Menschen da ist und selbst nach einer Distanzierung weiterhin ansprechbar bleibt. Eine Kirche, die hinhört und sich interessiert, kann von Ausgetretenen oder Austrittswilligen lernen. Darum soll aktiv mit dem Thema „Kirchensaustritt“ umgegangen werden. Es soll um ein Mehr als die reine Verwaltung von Kirchenaustritten gehen. Das Projekt „Dialog mit Ausgetretenen und Austrittswilligen“ ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Neben den Online-Seiten, die viele Informationen und Orientierungshilfen zum Thema „Kirchenaustritt“ enthalten, gibt es bereits eine eigene Hotline: Tel 05251-1255656. Hier können sich Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind oder die überlegen auszutreten, mit ihren Anliegen melden. Außerdem soll künftig eine inhaltliche Vernetzung mit den Kirchengemeinden den Dialog auch vor Ort voranbringen und neue Kommunikationsformate mit Austrittswilligen fördern. Der Dialog setzt bei den Menschen und ihren Beweggründen an. Das können Konflikte, Enttäuschungen, Entfremdung oder Gleichgültigkeit sein. Auch geht es um die Frage, wie Einzelne trotz ihres Austritts aus der Kirche weiter mit Gott, Glaube und Kirche umgehen. Oberstes Ziel des Projekts „Dialog mit Ausgetretenen und Austrittswilligen“ ist ein Kulturwandel hin zu einem wertschätzenden, verständnisvollen und offenen Umgang mit Ausgetretenen und Austrittswilligen.

Pfarrei St. Christophorus

Alpha-Glaubenskursus

Die Löwenkirche.

Die Pfarrei St. Christophorus lädt zu einem Alpha Glaubenskursus ein: Er findet an zwölf Sonntagen im Gemeindehaus von St. Joseph an der Löwenkirchen statt. Er ist gedacht für alle, die sich mit Lebens- und Glaubensfragen beschäftigen wollen. Ganz unabhängig davon, ob Sie Kirchgänger sind oder nicht, jeder ist eingeladen. Die Abende haben jeweils drei Elemente: das gemeinsame Essen, das Schauen eines Video-Impulses sowie ein offener Austausch zum jeweiligen Thema. Der Kursus findet vom 23. Oktober 2022 bis zum 22. Januar 2023 jeweils in der Zeit von 17 bis19:30 Uhr statt. Die Teilnahme an dem Alphakursus ist kostenlos. Interessenten können sich bei Elke Willnat unter 0160/95088110 oder per Mail elke.willnat@gmx.de oder bei Mirijam Mroncz unter 0157/59415314 oder per Mail jamisch@gmx.de melden. Die Akteure bitten darum diese E-Mail-Adressen zu nutzen, da sich in dem Flyer ein Fehler eingeschlichen hat.

Ein Apfelbaum soll Mut und Hoffnung schenken

Sommerfest für geflüchtete Kinder

Diakon Wolfgang Andratschke (1.v.l.), den Vikar Zaldy Antonio-Abong, Dr. Ute Leifert, Evelyn Piasecki mit Kindern aus der Ukraine mit einigen Helfern.

Am Sonntag (25.9.2022) veranstaltete die Gemeinde Heilige Familie ein kleines Sommerfest für Flüchtlingskindern aus der Ukraine. Im Zentrum stand dabei die Pflanzung eines ganz besonderen Apfelbaumes, der den Namen „Korbiniansapfel“ trägt und auf den bayerischen Pfarrer Korbinian Aigner (1885 – 1966) zurückgeht. Als Gefangener im Konzentrationslager Dachau hat der Pfarrer heimlich mit seinen Mitinhaftierten zwischen den Baracken Apfelsorten gezüchtet. Erhalten blieb die Sorte KZ-3. Diese Apfelsorte steht heute deutschlandweit für Erinnerung, als Zeichen der Versöhnung und der Hoffnung. Auf die Baumpflanzung hat Diakon Wolfgang Andratschke in seiner Predigt und bei der Baumsegnung hingewiesen und den Hintergrund der Geschichte des besonderen Apfelbaumes erklärt. Im Garten der Gemeinde, dem ehemaligen Klostergarten, wurde der Apfelbaum nach dem Gottesdienst unter Teilnahme der Kinder aus der Ukraine sowie weiterer Gäste von Vikar Zaldy Antonio-Abong und Diakon Wolfgang Andratschke gesegnet. Im Anschluss erhielten die Kinder kleine Täfelchen, wo sie ihre Wünsche aufschreiben konnten. Diese Wünsche wurden dann an den Pflanzpfosten des Baumes geheftet. Unterstützt wurde die Aktion durch die Organisation „Neubeginn.ruhr“, die sich um Flüchtlinge kümmert. Organisiert wurde das Fest dabei von Evelyn Piasecki und Ute Leifert. Für das Rahmenprogramm der Baumpflanzung mit anschließendem Grillen standen dabei viele ehrenamtliche Helfer auch aus der Gemeinde Hl. Familie zur Verfügung. Sie wurden mit den strahlenden Gesichtern der Kinder belohnt.

Gemeinde Herz Jesu lädt ein

Tiersegnung

In der Herz Jesu Kirche können die kleinen Fellnasen gesegnet werden.

Auch in diesem Jahr findet am Sonntag, 25. September 2022, um 17 Uhr in der Herz Jesu Herne ein Tiersegnungsgottesdienst statt. Egal ob Hund, Katze oder Goldfisch jedes Tier kann die Segnung empfangen.

CVJM-Herbstkonzert in St. Joseph

Der Posaunenchor des CVJM Herne lädt zum Herbstkonzert.

Der Posaunenchor des CVJM Herne lädt am Sonntag, 18. September 2022, um 17 Uhr zu seinem 5. CVJM-Herbstkonzert in die katholische Kirche St. Joseph an der Roonstraße ein. Die Musiker des CVJM präsentieren das Konzertprogramm „Brass Out Loud“. Der Eintritt ist frei. Das Konzertprogramm ist vielfältig und sorgfältig gestrickt, wie man es vom Posaunenchor des CVJM Herne kennt. Ein Teil des Konzerts widmet sich, das Weltgeschehen reflektierend, heimlichen Hymnen und ihren Geschichten. So wird unter anderem „Finlandia“ von Jean Sibelius erklingen. Auch die „Hymne der Posaunenchöre“ wird gespielt: das schottische „Highland Cathedral“ in einer Bearbeitung von Matthias Schnabel. Neben den nachdenklicheren Tönen nehmen die Bläser ihr Publikum auch mit auf eine Reise in die Welt des Films. „The Bare Necessities“ („Probier’s mal mit Gemütlichkeit“) aus dem Dschungelbuch und „Can You Feel The Love Tonight“ aus „König der Löwen“ sind in der zweiten Konzerthälfte zu hören. Mit dem „Black Bottom Stomp“ streifen die Musiker die Welt des frühen amerikanischen Jazz. Das Publikum ist bei klangprächtigen Choralbearbeitungen aus der Feder von Anne Weckeßer zum Mitsingen und an anderer Stelle zum Mitmachen eingeladen. Der Veranstalter bittet darum, dass sich die Konzertbesucher im Vorfeld des Konzerts freiwillig auf das Coronavirus testen. Zum Singen benötigt man eine FFP2-Maske.

Prima Beteiligung

St. Laurentius am offenen Denkmal

Tag des offenen Denkmals in der St. Laurentiuskirche in Wanne Nord im September 2022.

Der Gemeindeausschuss von St. Laurentius in Wanne Nord hatte am Tag des offenen Denkmals (11.9.2022) eingeladen und in den fünfeinhalb Stunden kamen mehr als 60 Besucher. Darunter viele Kinder, die begeistert an der Kirchenrallye teilnahmen. Als Belohnung für ihre Teilnahme erhielten sie eine Süßigkeit und frische Waffeln von den Frauen der kfd. Ab 15 Uhr begann die Kirchenführung mit der Gemeindereferentin i.R. Elisabeth Kranz. Sie war 30 Jahre in der Gemeinde angestellt, noch unter dem damaligen Pfarrer und Kunstsammler Franz-Josef Hoffmann. Somit war Elisabeth Kranz bei fast allen Erwerbungen der Kunstgegenstände dabei und hat ihr Wissen über die Interpretation der Kunstwerke durch Gespräche und Begegnungen mit den Künstlern erworben. Somit war sie die richtige Ansprechpartnerin bei dieser Führung. Der Gemeindeausschuss plant einen weiteren offenen Tag als 'Kunst in der Kirche' am Sonntag, 6. November 2022, um 11:30 Uhr.

Caritas St. Barbara lud zur Modenschau

Die Modenschau der Caritas St. Barbara.

Nach zwei Jahren Corona-Pause hat die Caritas St. Barbara wieder zur Modenschau eingeladen. Dies teilten die Verantwortlichen am Dienstag (13.9.2022) mit. Bei einer großen Kuchenauswahl und Kaffee wurden gebrauchte, aber moderne, gut erhaltene Kleidungsstücke aller Art von sechs Models vorgeführt. Pfarrsekretärin Karin Michalak moderierte mit vielen Erklärungen und Tipps auf lockere Art, so dass alle viel Spaß hatten. Anschließend konnten die Sachen gegen kleine Preise für einen guten Zweck erworben werden.

Jugendverbände bieten Mitmachangebote im Sportpark Eickel

'Komm mach mit'

Die Mitgliedsverbände des Herner Stadtjugendrings laden wieder zum Mitmachtag. (Archivfoto).

Unter dem Motto „Komm mach mit!“, laden die Mitgliedsverbände des Herner Stadtjugendrings (SJR) alle Kinder und Teens mit ihren Familien am Sonntag, 18. September 2022, zwischen 14 Uhr und 17:30 Uhr in den Sportpark Eickel, auf die Wiese zwischen Heisterkamp und Minigolfanlage. Seit über 30 Jahren ist der Mitmachtag, der anlässlich des Weltkindertages immer am dritten Sonntag im September stattfindet, ein Magnet für Familien und Interessierte. In diesem Jahr findet der Mitmachtag jedoch das erste Mal im Sportpark und nicht wie in den Vorjahren im Gysenbergpark statt. Die Organisatoren freuen sich über viele alte und neue Gesichter. Auf den Wiesen haben über 20 Herner Jugendverbände und Initiativen, der Fachbereich Kinder – Jugend – Familie der Stadt Herne sowie die Kinderanwältin Bibi Buntstrumpf ein interessantes und abwechslungsreiches Mitmachprogramm zusammengestellt. Der Ausflug in den Sportpark sei für Familien, Jung und Alt Pflicht. Auf der Wiese warten neben den vielen Ständen und Mitmachaktionen auch der Clown Koepi, Zirkuskünste des Circus Schnick-Schnack eine Spritzwand der Jugendfeuerwehr auf viele Besucher. Für die Kids heißt es: „Basteln bis der Arzt kommt in vielen verschiedenen Variationen und Möglichkeiten.“ Einen Kistenkletterturm erklimmen, sich in der Bewegungsbaustelle oder an der Rollenbahn austoben, an Schminkständen zum Tiger oder Clown werden oder möglichst viele Süßigkeiten der Süßigkeitenwurfmaschine fangen. Beim Leitergolf eine ruhige Hand bewahren, an der Spritzenwand zum Feuerwehrmann werden, beim Tastspiel die Natur erfahren, kindgerecht Erste-Hilfe kennenlernen, sich auf der Hüpfburg austoben oder an einem der zahlreichen Spiele wie Dosenwerfen, Vier gewinnt etc. teilnehmen. Für jede und jeden wird ein interessantes Angebot dabei sein. Während die Kids den tollen Spielangeboten nachgehen, können die Eltern an den Kuchen-, Waffeln- und Kaffeeständen der Verbände oder vor der Aktionsbühne ihre Zeit verbringen, bis die „Mitmachkarte“ so viele Stempel erhält, dass die Teilnahme an der Verlosung des SJR erreicht ist. Mit den gesammelten Stempeln kann jedes Kind an der Verlosung zahlreicher Gutscheine teilnehmen. Um 17.00 Uhr werden aus den vielen Mitmachkarten die glücklichen Gewinner gezogen. Der Stadtjugendring, dessen Veranstaltung unter anderem von der Herner Sparkasse gesponsert wird, weist ausdrücklich darauf hin, dass alle Mitmachangebote und die Teilnahme an der Verlosung an diesem Tag für Kinder kostenlos sind. Die Preise für Kaffee, Kuchen, Waffeln, Saft werden sehr moderat gehalten. Um für die Kinder und Teenager alles vorzubereiten und den Ablauf gelingen zu lassen, stehen aus den beteiligten Verbänden und Jugendzentren über 200 überwiegend ehrenamtlich Mitarbeitende parat. Neben wenigen hauptamtlich Beschäftigten in den Jugendverbänden wird die Arbeit sowohl in den Verbänden als auch beim Mitmachtag im Sportpark von ehrenamtlich Mitarbeitenden getragen und verantwortet. Meist sind die ehrenamtlich Tätigen zunächst Teilnehmende in Gruppen und auf Freizeiten und bekommen so Lust mit viel Engagement ihr „bürgerliches Engagement“ in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu investieren. Sie werden in den Verbänden geschult und viele von Ihnen sind Inhaber der Jugendgruppenleiterkarte.

Pfarrei St. Dionysius

Neue Gottesdienstordnung

Neue Gottesdienstdienstordnung in St. Dionysius..

Rund 50 Mitglieder von Pfarrgemeinderat, den einzelnen Gemeindeausschüssen und das Pastoralteam kamen am Donnerstag (18.8.2022) im Pfarrzentrum von St. Dionysius zusammen, um darüber zu beraten, wie eine Gottesdienstordnung aussehen kann, die an die veränderten Bedingungen angepasst ist. Die bislang bestehende Gottesdienstordnung von 2017 hat bislang insofern ihren Dienst getan, weil wir damals mit der Maßgabe gestaltet haben, dass sie bei jedem Weggang eines/r pastoralen Mitarbeiters sofort wieder geändert werden muss. Nachdem nun Vikar Christian Schmidtke St. Dionysius in diesem Jahr verlassen hat, ist eine Neufassung der Gottesdienstordnung unausweichlich geworden. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn bei einem „planmäßigen“ Stellenwechsel des Vikars im nächsten Jahr eine neue Gottesdienstordnung in dem anstehenden pastoralen Prozess entstanden wäre, über den die pastoralen Leitungsgremien in diesem Jahr ja schon mehrfach beraten haben und gemäß unserer Pastoralvereinbarung u.a. in diesem Herbst auch in dem vereinbarten Pastoralforum fortgesetzt wird. Dies ist aber nun leider nicht möglich, und wir müssen jetzt neu planen. Am Donnerstag, 18. August 2022, wurde also ein Vorschlag des Pastoralteams vorgestellt und von den anwesenden Mitgliedern diskutiert und auch in einigen Teilen nochmals verändert. Es gibt dabei Kirchen, für die es Änderungen gibt, und andere, wo der Ist-Stand bleibt. Für die, die regelmäßig in einer Kirche und zu einer bestimmten Zeit an Gottesdiensten teilnehmen, und denen dieser Ort zur gewohnten Zeit nun nicht mehr zur Verfügung steht, ist die Veränderung womöglich etwas, was sie nun bedauern, was enttäuscht oder auch ärgert. Das Abschiednehmen von Gewohntem ist immer schmerzlich. Das ist nicht wegzudiskutieren. Zwei weitere Themen wurden angesprochen, über die in den nächsten Ausgaben dieser Pfarrnachrichten auch näher zu berichten sein wird. Zunächst aber bittet das Pastoralteam alle Mitglieder der Pfarrei, insbesondere die Teilnehmer und die Mitwirkenden an den Gottesdiensten um Annahme dieser neuen Gottesdienstordnung. Wenn sich bestimmte Zeiten und Orte als schlecht lebbar erweisen, dann sollen diese gemeinsam diskutiert und gegebenenfalls korrigiert werden.

Kanalfest 2022- St. Christophorus ist dabei

St. Christophorus und das Jesuskind.

An der Künstlerzeche „Unser Fritz“ findet in diesem Jahr wieder das Kanalfest statt. Engagierte aus den Gemeinden der Pfarrei St. Christophorus sind mit Ideen für Jung und Alt dabei, um die Pfarrei vorzustellen. Vom Quiz und Segen zum Mitnehmen, über ein Angelspiel für Kinder, Handabdruckaktion und vielen Infos zum Mitnehmen ist bestimmt für Jeden etwas dabei!

Johannes Marks in der Dreifaltigkeitskirche zu Gast

Ein Abend mit einem Komponisten

Musiker und Komponist Johannes Marks ist in der Dreifaltigkeitskirche zu Gast.

Die Evangelische Petrus-Kirchengemeinde Herne lädt ein zu einem Begegnungsabend mit dem Musiker und Komponisten Dr. Johannes Marks, heißt es in einer Mitteilung von Freitag (2.9.2022). Er findet statt am Montag, 5. September 2022, um 19 Uhr, in der Dreifaltigkeitskirche in Herne-Süd, Regenkamp 78. Johannes Marks gibt an dem Abend Einblicke in seine musikalische Werkstatt. Dabei erhalten die Zuhörer reichlich Gelegenheit, Fragen zu stellen. Der Abend kreist um die Frage, wie man eigentlich auf die Idee kommt, Komponist zu werden; woher die Ideen kommen und wie man sich eine Melodie ausdenkt. Und natürlich gibt es Musik zu hören: Johannes Marks spielt seine eigenen Stücke auf dem Flügel – und ein wenig Mozart und Chopin soll auch nicht fehlen. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Pfarrerin seit dem 1. September im Amt

Vera Rosin verstärkt Team der Haranni-Gemeinde

Vera Rosin verstärkt als Pfarrerin das Team.

Seit dem 1. September verstärkt Pfarrerin Vera Rosin das Team der Pfarrer der frisch vereinigten Kirchengemeinde Haranni. Die 58-jährige Bergmannstochter war zuletzt in der Hertener Christus-Kirchengemeinde tätig. In Herne übernimmt sie die Seelsorge im ASB-Begegnungs- und Pflegezentrum Herne Mitte sowie im Eva-von Tiele-Winckler-Haus. Vera Rosin ist in Dortmund geboren, hier machte sie auch ihr Abitur. Ihr Theologiestudium absolvierte sie an der Ruhruniversität Bochum. Nach dem Ersten Theologischen Examen führte sie die praktische Ausbildung zur Pastorin zunächst nach Dortmund, dann – nach einem beruflichen Wechsel ihres Mannes – nach Essen-Borbeck. Erste Erfahrungen in der Gemeindearbeit als Pfarrerin machte Vera Rosin in Bottrop-Kirch- hellen und in Gelsenkirchen-Bismarck, von dort ging es nach Herten, wo sie die letzten 21 Jahre wirkte. Nun kommt es zum Wechsel in den Kirchenkreis Herne wo sie zunächst die Altenheimseelsorge übernimmt sowie an den Presbyteriumssitzungen und Dienstgesprächen teilnimmt. Bis zum zum Ende dieses Jahres überbrückt sie noch „nebenbei“ in der Castrop-Rauxeler Kirchengemeinde Schwerin-Frohlinde eine Vakanz. „Diesen Spagat mache ich, bis ich im nächsten Jahr mit voller Kraft in der Kirchengemeinde Haranni einsteigen werde, um hier weitere Vertretungsaufgaben zu übernehmen und am Prozess des Zusammenwachsens nach der Vereinigung mitzuwirken“, so Rosin. Vera Rosin ist verheiratet und hat einen 21-jährigen Sohn. Ausgleich zu ihrer Arbeit findet sie beim Singen im Chor. Außerdem hat die Familie seit Neuestem einen jungen Schäferhund. „Das ist eine echte Herausforderung, die sehr viel Spaß macht.“

Vikarin Katharina Friedrich wird verabschiedet

Vikarin Katharina Friedrich wird verabschiedet.

Nach ihrem zweieinhalbjährigen Vikariat – der praktischen Ausbildung zur Pastorin – verlässt Katharina Friedrich den Kirchenkreis Herne und die Kirchengemeinde Haranni in Richtung Argentinien, wo sie für ein Jahr in einer deutschen Gemeinde arbeiten wird. Bereits nach dem Abitur war Friedrich für ein Freiwilliges Soziales Jahr in Buenos Aires. Sie wird am kommenden Sonntag, 4. September, um 10 Uhr in der Emmauskirche an der Schadeburgstraße 57 in HerneBörnig verabschiedet in einem Gottesdienst. Katharina Friedrichs Vikariat – zunächst in der Evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen und danach in der Emmaus-Kirchengemeinde Börnig (jetzt Haranni) – war von Anfang bis Ende geprägt von Corona-Schutzverordnungen, Religionsund Konfirmandenunterricht als Videokonferenz, Online- oder Open-AirGottesdienste, Kontakte zu den Gruppen per Nachrichtendienst, Seelsorge per Telefon etc. Das alles tat der erfrischenden Art der 29-Jährigen keinen Abbruch. Die gebürtige Dortmunderin reagierte mit viel Kreativität auf die Situation, wie sie sich ihr darstellte. Wenn sie nicht in der Gemeinde unterwegs ist, baut Katharina Friedrich gerne Sachen – zum Beispiel Möbel – tanzt Salsa, singt oder spielt auf der Trompete älteren Rock, Soul oder Lagerfeuerlieder.

Diözesetag in St. Marien in Eickel

Vortrag zum Thema 'Wasser'

Zum Thema 'Wasser' findet ein Vortrag im Gemeindezentrum St. Marien in Eickel statt.

Das Thema Wasser ist seit einigen Jahren buchstäblich in aller Munde. Insbesondere auch die aktuelle Dürreperiode in Europa zeigt, dass dem Thema Wasser zukünftig viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Die Vinzenzkonferenzen in den Erzdiözese tragen diesem Anliegen mit ihrem Diözesantag Rechnung. Am Samstag, 3. September 2022, gibt es um 10 Uhr deshalb einen Vortrag zum Thema im Gemeindezentrum St. Marien in Eickel. Der öffentliche Teil mit Vortrag und Austausch endet gegen 12:30 Uhr. Interessierte sind zu diesem öffentlichen Teil des Tages eingeladen.

Küsterstelle ist vakant

Kreuz - Kirche.

Die gemeinsame Küsterstelle der Gemeinden St. Laurentius und Herz-Jesu mit einem Beschäftigungsumpfang von zehn Wochenstunden ist ab sofort neu zu besetzen. Mehr Infos dazu gibt es in den Schaukästen der Gemeinden oder auf der Homepage.

Gemeinde der Allerheiligsten Dreifaltigkeit lädt ein

Spurensuche - Kirche mal anders erleben

Die Kirche Allerheiligste Dreifaltigkeit.

Am Mittwoch, 7. September 2022, um 17 Uhr sind wieder alle Kinder zwischen fünf und zehn Jahren mit Geschwistern, Oma oder Opa, Mama oder Papa in die Kirche Allerheiligste Dreifaltigkeit eingeladen. Dieses Mal geht’s hoch hinaus! Gottes hörbaren Spuren wird gefolgt. Alle dürfen die Orgel auf der Orgelbühne in der Kirche mal ganz aus der Nähe bestaunen.