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Sparkasse zu Selbstbedienungsstandorte

Angepasste nächtliche Öffnungszeiten

Die Filiale in Holsterhausen ist seit dem 1.1.2022 geschlossen, der SB-Foyer schließt zum 16.10.2022.

Die Herner Sparkasse reagiert auf die gegenwärtigen Anforderungen zum Energiesparen und teilt in einer Pressemitteilung von Freitag (30.9.2022) mit, dass das bislang übergangsweise weiterbetriebene SB-Foyer der ehemaligen Geschäftsstelle Holthausen nach einer Übergangszeit - wie angekündigt - geschlossen wird. Nach Abstimmung mit dem Vermieter des Standortes betreibt die Sparkasse ihre SB-Technik an diesem Standort daher nur noch bis Sonntag, 16. Oktober 2022, weiter. Die nächstgelegenen Selbstbedienungsgeräte hält die Sparkasse für ihre Kunden in der Geschäftsstelle Sodingen vor. In der Mont-Cenis-Straße 267a bietet die Herner Sparkasse darüber hinaus auch umfassende Serviceangebote und eine persönliche und individuelle Beratung vor Ort. Neben verschiedenen Maßnahmen wie der Absenkung der Raumtemperatur in den Räumen des Kreditinstituts schränkt die Sparkasse künftig nachts auch die Öffnungszeiten ihrer Selbstbedienungsstandorte an weniger frequentierten Standorten ein. Aus diesem Grunde schließt die Geschäftsstelle Röhlinghausen den Zugang zu den Selbstbedienungsgeräten ab Anfang Oktober zwischen 0:00 und 5:30 Uhr und schaltet die vorgehaltene SB-Technik in diesem Zeitraum ab. Auch die beiden SB-Standorte Elpes Hof und Wanne-Nord schließen künftig im selben Zeitraum in der Nacht. In den Geschäftsstellen Horsthausen und Holsterhausen wird diese Regelung für den nächtlichen Zugang zu den Selbstbedienungsgeräten bereits seit eineinhalb Jahren umgesetzt. Die SB-Foyers der Hauptstelle, der Niederlassung Wanne sowie der Geschäftsstellen Sodingen, City und Eickel hält die Sparkasse aufgrund einer höheren nächtlichen Kundenfrequenz weiterhin durchgehend geöffnet. Gleiches gilt für den SB-Standort am Bahnhof. Allerdings wird an diesen Standorten in der Zeit von 0:00 und 5:30 Uhr ein Teil der SB-Geräte ausgeschaltet. Neben der Einsparung von Energie für Geräte, Beleuchtung und Heizung kommt die Sparkasse damit auch gestiegenen Sicherheitsanforderungen nach. Aufgrund der Zunahme von Geldautomaten-Sprengungen bei Nachbarsparkassen folgt die Herner Sparkasse mit den Nachtschließungen damit zusätzlich auch den Empfehlungen des Landeskriminalamtes sowie des Versicherers. Bereits angekündigt war, dass das bislang übergangsweise weiterbetriebene SB-Foyer der ehemaligen Geschäftsstelle Holthausen nach einer Übergangszeit geschlossen wird. Nach Abstimmung mit dem Vermieter des Standortes betreibt die Sparkasse ihre SB-Technik an diesem Standort daher nur noch bis zum 16.10.2022 weiter. Die nächstgelegenen Selbstbedienungsgeräte hält die Sparkasse für ihre Kunden in der Geschäftsstelle Sodingen vor. In der Mont-Cenis-Straße 267a bietet die Herner Sparkasse darüber hinaus auch umfassende Serviceangebote und eine persönliche und individuelle Beratung vor Ort.

1,67 Millionen Unterstützung vom Bund

Förderung des Wasserstoff-Netzwerkes

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz wird das Wasserstoff-Netzwerk in den kommenden Jahren mit bis zu 1,67 Millionen Euro fördern.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz wird das Wasserstoff-Netzwerk, dem alle 53 Kommunen in der Metropole angehören, in den kommenden Jahren mit bis zu 1,67 Millionen Euro fördern. Das Netzwerk soll den interkommunalen Austausch über aktuelle Entwicklungen zu Wasserstoff-Themen in der Metropole Ruhr fördern, um gemeinsame infrastrukturelle Voraussetzungen schaffen zu können. Ein IT-Tool soll eingerichtet werden, mit dem die bereits erreichte Treibhausgasminderung sichtbar gemacht und geplante Minderungsstrategien simuliert werden können. Darüber hinaus sei eine Beratung der Kommunen zum Einsatz von grünem Wasserstoff geplant. Für die Koordination des Netzwerkes wurde ein Förderantrag als Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative gestellt. Den Eigenmittelanteil wird der Regionalverband Ruhr (RVR) über die Wasserstoff-Koordinierungsstelle (HyMR) beisteuern. Der RVR übernehme das Netzwerkmanagement. „Mit der großen Bereitschaft der Kommunen im Klimaschutznetzwerk Wasserstoff mitzuwirken, macht die Metropole Ruhr deutlich, dass das Ziel Klimaneutralität nur zusammen gelingen kann“, betont RVR- Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. „Mit Hilfe der Bundesmittel werden wir die industrielle und klimafreundliche Erneuerung unserer Region gemeinsam vorantreiben.“ Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne und zugleich Vorsitzender der RVR- Verbandsversammlung erklärt: „Für Herne wird Frau Dr. Rebsch als Bereichsleitung des 5-StandorteProgramms Herne am Klimaschutznetzwerk Wasserstoff mitwirken, um das Thema Wasserstoff mit Herner Projekten aus dem 5-StandorteProgramm zu verknüpfen.“ Um die im Klimaschutzgesetz verankerte Klimaneutralität im Jahre 2045 zu erreichen, sei es erforderlich, dass alle Sektoren von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energien umrüsten. Dem Einsatz von grünem Wasserstoff komme dabei vor allem in der Industrie eine Schlüsselrolle zu. Die RVR-Verbandsversammlung habe daher Ende letzten Jahres beschlossen, eine regionale Koordinierungsstelle für Wasserstoff in der Metropole Ruhr (HYMR) einzurichten. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiere und fördere die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgas-emissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen

we-house ist noch Baustelle

Verschenkeladen in Sodingen

Das we-house-Team vom Verschenkeladen.

In das we-house, dem ehemaligen Sodinger Hochbunker am Kurt-Edelhagen-Platz, sind mittlerweile fast alle Bewohner eingezogen. Rund 50 Menschen - von schwanger bis zu 65 Jahren - wohnen nun im Oktober 2022 in den 25 Wohnungen und fühlen sich hinter den dicken Wänden eigentlich pudelwohl. Ja, eigentlich! Denn der Bunker gleicht an vielen Stellen immer noch einer Baustelle. Aber das Miteinander in dem gemeinschaftlichen Wohnprojekt funktioniert und so lässt sich das Leben mit dem Gerüst, der unvollständigen Fassade und der Baustelle im Treppenhaus besser aushalten. Gemeinsam und nachhaltig, das sind zwei Adjektive, die den (Bunker-) Menschen wichtig sind. Darum ist ein Aspekt des Zusammenlebens auch, dass nicht jeder alles besitzen muss, sondern das gegenseitige Ausleihen wird groß geschrieben. So hat jeder von ihnen seine Dinge gesichtet und das, was nicht benötigt, wird nun in dem Verschenkeladen angeboten. Der befindet sich auf der andern Straßenseite des Bunkers, Mont-Cenis-Straße 313, und hat seit Sonntag (18.9.2022) geöffnet. Jutta Büschkes, eine Bewohnerin, sagt gegenüber halloherne: „Wir haben die Öffnungszeiten unseres kleinen Lädchens der Galerie vis-à-vis angepasst und wechseln uns mit dem Ladendienst ab.“ Mittwochs und sonntags kann nun jeder in der Zeit von 15 bis 18 Uhr erst 'Kunst gucken' und dann shoppen oder andersherum. Gegen eine Spende wechseln dann die Gegenstände ihren Besitzer. Das ist erstmal bis Ende des Jahres möglich, da der Laden in dem (Bunker-) Baubüro untergebracht ist, dessen Räume bis Ende des Jahres angemietet sind. Wenn denn der Bunker einmal komplett fertig und die Baustelle verschwunden sein sollte, dann könne sich die Gemeinschaft eine kleine Tauschecke im Erdgeschoss vorstellen. Auf jeden Fall kommt in das Erdgeschoss aber ein Bistro mit einem Bio-Angebot und einem günstigen Mittagstisch - für die Bewohner, aber auch für die Sodinger. Zudem könne sich die Gemeinschaft vorstellen, dass das Bistro als Begegnungsstätte für die Bewohner und die Nachbarschaft fungiert und sich hier ein kleine Kulturprogramm etabliert. Dazu wird noch ein Pächter gesucht, der das Bistro zwar in Eigenverantwortung - aber in Absprache mit der Hausgemeinschaft - führt. Wer sich vorstellen könnte, das Bistro zu führen, der kann sich bei Alex Timm, we-house Herne GmbH & Co. KG, Mont-Cenis-Straße 294, 44627 Herne, oder aber auch per Tel 02323 3689 363 melden.

Erstes Netzwerktreffen des Projektes 'Herner Brücke'

Gemeinsam Suchterkrankten helfen

Das Projekt 'Herner Brücke' will Hilfsangebote vernetzen. Projektleiter Dr. Florian Ternes (10.v.l) und Stefanie Thomczyk (12.v.l.) freuen sich über den Start.

Menschen, die an einer Suchterkrankung leiden oder kurz davorstehen, in eine Abhängigkeit zu fallen, benötigen Unterstützung und Hilfestellung. Jedoch ist es für viele schwer, den Weg ins Hilfesystem zu finden, da eine Suchterkrankung oftmals immer noch mit einer Stigmatisierung verbunden ist. Das Projekt „Herner Brücke“, welches die unterschiedlichen Herner Sozial- und Gesundheitshilfen miteinander vernetzen will, setzt genau hier an. Die Akteure möchten Betroffenen und Angehörigen, die ihrerseits den Weg ins Hilfesystem noch nicht gefunden haben, einen niederschwelligen Zugang zu Hilfsangeboten bieten. Am Freitag (30.9.2022) fand das erste Netzwerktreffen, der 16 beteiligten Partner statt. Im Anschluss dran präsentierten die Akteure ihr Ziele und Planungen. „Der Ursprung des Projektes liegt im Jahr 2019. Die Stadt Herne hat beschlossen, das bestehende Suchthilfe-Angebot zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Akteuren noch besser zu gestalten", berichtete Projektleiter, Dr. Florian Ternes. Die derzeitigen Netzwerkpartner bestehen aus der Arbeiterwohlfahrt, dem Arbeiter-Samariter-Bund, dem Bürger-Selbsthilfe-Zentrum Herne, dem Caritasverband Herne, dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Herne, der Gesellschaft freie Sozialarbeit, der Jugend,-Konflikt-und Drogenberatung, der Kadesch gGmbh, dem Kommunalen Integrationszentrum, Nachbarn e.V., der wewole Stiftung, dem Zeppelin-Zentrum/Kirchenkreis Herne und den Fachbereichen der Stadt Herne für Gesundheitsmanagement, dem Fachbereich Soziales und Kinder-Jugend-Familie. Dr. Florian Ternes: „Mit dem Projekt möchten wir einen niederschwelligen Zugang zum Hilfssystem ermöglichen. Es soll im Kern, um die Beratung und Vermittlung von Hilfe gehen. Dazu beschäftigen wir uns mit den Fragen: Wie finden Menschen Zugang zu den Suchthilfesystemen und wie kann die gesundheitliche sowie soziale Versorgung auf kommunaler Ebene durch ganzheitliche Hilfeprozesse verbessert werden?" Das Projekt sei zunächst für zwei Jahre angelegt und in zwei Phasen untergliedert. Die erste Phase sei bereits gestartet. Hierbei gehe es zunächst um die Planung und Theorie. Ab Anfang 2023 soll es dann in die praktische Phase gehen. Es wird durch das Ministerium Arbeit, Gesundheit, Soziales des Landes NRW als Teil des Aktionsplans gegen Sucht NRW gefördert. Dazu soll unter anderem im Februar 2023 eine App an den Start gehen, die Betroffenen und Angehörigen dabei helfen soll, das passende Hilfsangebot zu finden, das in einfacher Sprache verfasst sein wird. Die Menschen finden hier passgenau zu ihrer Suchterkrankung ein Angebot. Außerdem möchten die Akteure Handlungsempfehlungen entwickeln, wie man mit schwierigen Situationen wie Rückfällen, Therapieabbruch oder auch Gewalt umgehen kann. Stefanie Thomczyk, Mitarbeiterin des Projekts „Herner Brücke“: „Heute ist ein ganz tolles Datum. Ich freue mich sehr über das Projekt mit den vielen tollen beteiligten Akteuren. Mit der Herner Brücke wollen wir uns direkt an die Menschen richten. Keiner soll Hemmungen haben, sich an uns zu wenden. Ähnlich sah es auch Kristin Pfotenhauer, Geschäftsführerin der Kadesch gGmbH und Jugend-, Konflikt- und Drogenberatung. Ihr ist die Vernetzung der einzelnen Stellen wichtig. „Der Austausch mit den einzelnen Hilfsangeboten ist wichtig. Deshalb finde ich dieses Projekt so großartig." Claudia Bartsch vom Soziotherapeutischen Zentrum Heyermanns Hof des ASB: „Die enge Zusammenarbeit bietet eine tolle Hilfestellung für betroffene Menschen und kann auch ein stückweit entstigmatisierend wirken." Pia Plattner vom Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Herne sprach gegenüber halloherne von der Bedeutung des Netzwerkes für Suchterkrankte. „Es gibt immer noch Menschen, die den Weg ins Hilfesystem nicht finden. Deshalb ist es so maßgebend, dass diese Vernetzung stattfindet. Denn jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, Hilfe zu bekommen. Daher ist es toll, dass wir mit dem Projekt Hand in Hand arbeiten."

Bier, Brezel, Weißwurst, Tracht und Co. in der City

Oktoberfest im Wirtshaus Herne

Ein Prosit auf die Gemütlichkeit: Das Herner Wirtshaus veranstaltet am 1. Oktober 2022 sein eigenes Oktoberfest.

„O'zapft is!“ heißt es nicht nur ab Samstag, 17. September 2022, in der bayerischen Landeshauptstadt München, wenn die 187. Wiesn eröffnet werden. Auch Herne kann Oktoberfest. Daher lädt das Herner Wirtshaus in den Neuen Höfen Herne am Robert-Brauner-Platz die Ruhrpott-Bajuwaren am Samstag, 1. Oktober 2022, ab 17 Uhr ein. Der Eintritt ist frei - das freut den Geldbeutel. Die Gäste erwartet bayerische Festzeltstimmung samt DJ und Tanzfläche - ein Prosit der Gemütlichkeit ist hier nahezu garantiert. Aus den Zapfhähnen läuft literweise das Löwenbräu Oktoberfestbier, um die durstigen Teilzeit-Bayern zu versorgen. Zur deftigen Stärkung gibt es allerhand Kulinarisches aus dem Süden der Republik: Brezel, Weißwurst, Haxen oder Kaiserschmarrn stehen an diesem Abend auf der Wirtshaus-Speisekarte. Denn jeder weiß: Auf leeren Magen trinkt (und feiert) es sich nicht besonders gut. Natürlich ist auch die Trachtenmode mit feschen Dirndln, karierten Hemden und den Lederhosen sehr gerne gesehen. „Es ist aber kein Muss“, stellt die Wirtshaus-Geschäftsführerin Britta Rommel klar und öffnet somit auch für modisch anders gekleidete Besucher gerne die Türen. Dementsprechend steht einem Abend mit Schunkeln, Singen und gegenseitig Zuprosten nichts im Wege - so kann man sich die rund 650 Kilometer bis zum Original auf der Münchner Theresienwiese sparen.

Bildungskonferenz 2022

'Kultur bildet'

In der städtischen Musikschule trafen sich Teilnehmende aus Verwaltung, Politik und Institutionen zur Konferenz.

Unter dem Motto „Kultur bildet!“ fand am Mittwoch, 28. September 2022, die Bildungskonferenz 2022 statt. In der städtischen Musikschule trafen sich Teilnehmende aus Verwaltung, Politik und Institutionen zur Konferenz. Der Hausherr der Musikschule, Christian Ribbe, begrüßte die Teilnehmenden und übergab das Wort an Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, der eine Videobotschaft geschickt hatte. Dudda unterstrich den Wert, den die Kultur für die Bildung hat. „Insbesondere in den Schulen gewinnt kulturelle Bildung immer mehr an Bedeutung. Denn gerade nach der Pandemie haben wir festgestellt: Die Bildungs- und Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen sind noch weiter auseinandergedriftet. Damit diese Schere nicht noch weiter aufgeht, kann kulturelle Bildung Schüler in ihrer sozio-emotionalen Entwicklung zu unterstützen.“ Mit Blick auf die Zukunft ergänzte das Stadtoberhaupt: „Wir glauben, dass Kultur, Architektur und Datenorientierung Motoren einer guten zukünftigen Stadtentwicklung sein werden. Von daher kann man nicht früh genug dafür ein Bewusstsein wecken.“ Als nächstes richtete Andrea Christoph-Martini, Schulamtsdirektorin, das Wort an die Anwesenden. „Heute reden wir über kulturelle Bildung, die kein unwichtiger Appendix ist, sondern entscheidender Faktor für gelingende Lebens- und Bildungsbiografien. Davon bin ich, nicht allein aus meiner eigenen Biografie heraus, überzeugt.“ Schul- und Kulturdezernent Andreas Merkendorf freute sich darüber, dass die Bildungskonferenz wieder stattfinden konnte. „Wir haben alle gemeinsam eine große Aufgabe zu stemmen, damit kulturelle Bildung wieder in Fahrt kommt. Ich freue mich, dass gerade die drei Fachbereiche Schule, Kultur und Kinder, Jugend und Familie in dieser herausfordernden Zeit mit knappen Ressourcen in den letzten Monaten viele tolle Dinge auf die Beine gestellt haben." Simone Hoberg von der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW gab einen Impulsvortrag mit dem Titel „Das Potential der kulturellen Bildung für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen – Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum?“ und eröffnete die erste Workshop-Runde. Mit einer Podiumsdiskussion und einem Ausblick auf die nächsten Monate und Jahre ging die Bildungskonferenz zu Ende.

Laubzeit

Die Entsorgung informiert

Laubentsorgung in Herten.

Wenn die Tage kürzer werden und die Blätter sich verfärben, bereiten sich die Straßenbäume auf ihren „Winterurlaub“ vor. Spätestens wenn die ersten Herbstböen an den Ästen rütteln, fällt die bunte Pracht auf Straßen und Gehwege und das große Fegen geht los... Darum informiert die Entsorgung Herne in einer Pressemitteilung vom Mittwoch (28.9.2022) welche Regeln für wen gültig sind. Die Pflicht zur Gehwegreinigung für Grundstückseigentümer, die in der Straßenreinigungssatzung geregelt wird, gilt auch für die Laubbeseitigung. Mindestens einmal in der Woche, bei Bedarf auch häufiger, ist der Blättersegen aufzunehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Wind die herbstliche Pracht aus dem eigenen Vorgarten, von den Straßenbäumen oder aus dem Nachbargarten auf den Gehweg vor dem Grundstück geweht hat. Entsorgung Herne hilft bei der Reinigungspflicht mit dem Aufstellen von Laubbehältern. Am 21. September wurde mit der Aufstellung begonnen. Im letzten Jahr standen 440 Laubbehälter in Straßen mit hoher Baumdichte. In diesem Herbst werden noch mehr Behälter für Straßenlaub an neuen Standorten dazukommen. Die Laubgefäße haben ein Volumen von 1.100 L und dienen ausschließlich der Aufnahme von Straßenlaub. Übrigens: Der Laubbehälter, der vor einem Grundstück steht, darf selbstverständlich auch von allen anderen Nachbarinnen und Nachbarn aus der Umgebung benutzt werden! Auf keinen Fall darf das Laub in die Straßenrinne gefegt werden. Das kann zu Verstopfung der Gullys führen. Jeder Laubbehälter wird zweimal in der Woche geleert. Dazu werden zwei Müllwagen auf Tour geschickt. Etwa acht Wochen lang bleiben die Laubbehälter in den Revieren. Rund 2000 Tonnen Straßenlaub werden jährlich in Herne eingesammelt und einer Firma zur Verwertung übergeben. Laub aus Gärten sowie Strauch-und Grünschnitt darf nicht über Behälter für Straßenlaub entsorgt werden. Die Blätterpracht kann genauso wie das andere Grüngut aus dem eigenen Garten in die Biotonne gegeben werden. Bei Grundstücken, die nicht an die Biotonne angeschlossen sind, gehört das Laub in die Restmülltonne. Bei Laubanfall auf großen Grundstücken bietet Entsorgung Herne Container für Garten- und Parkabfälle in verschiedenen Größen gegen Entgelt an. Auch bei den kostenlosen Gartenabfallaktionen im Oktober und November kann man das Grüngut zur Verwertung abgegeben. So gelangt es in den Kreislauf der Natur zurück. Etwa 30 bis 35 Tonnen Laub werden täglich von den Teams der Straßenreinigung mit großen und kleinen Kehrmaschinen von den Straßen aufgenommen. Die Zahl der wöchentlichen Reinigungen ist unterschiedlich: Zwischen einer Reinigung in der Woche in reinen Wohnstraßen bis zu sieben Reinigungen in der Woche in den Fußgängerzonen in Herne und Wanne. Weil es um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer geht, hat die Laubbeseitigung immer Vorrang vor der üblichen Straßenreinigung, d. h. der „gewohnte“ Reinigungstag kann sich in der „Laubzeit“ verschieben.

Spielstadt 2022

Hier geben die Kinder den Ton

Bibi Buntstrumpf lädt zur Spielstadt 2022 ein.

Die Kinderanwältin Bibi Buntstrumpf bietet in Kooperation mit den Kinder- und Jugendeinrichtungen der Falken Herne (Galaxy Horsthausen, Kindertreff am Pütt, das JUP und dem Pub a la Pub) von Dienstag, 4., bis Samstag, 17. Oktober 2022, in den Herbstferien die Spielstadt an. Arbeiten, Steuern zahlen und wählen gehen, hier können die Jüngsten spielerisch lernen wie eine Stadt und Demokratie funktioniert. Täglich von 10:30 bis 15:30 Uhr sind alle Kinder zwischen 6 und 12 Jahren in die Einrichtung Galaxy Horsthausen auf der Gneisenaustraße 6 eingeladen, mit vielen anderen Kindern eine „Stadt im Kleinen“ zu gestalten. Die Kinder können hier in die Fußstapfen der Erwachsenen treten und ihre eigene kleine Stadt leiten, bei der Post, Bank , Jobcenter oder für die Zeitung arbeiten. Dieses komplexe Projekt ist ein umfassendes Bildungsangebot für die Kinder, Jungen wie Mädchen, unabhängig von Herkunft und Bildungshintergrund. Die inszenierte Welt der Spielstadt eröffnet den Kindern die Möglichkeit, probeweise im Spiel, aber in ernst genommenen Rollen, ein städtisches Gemeinwesen und im weitesten Sinne soziales Leben zu erfahren. Wie funktioniert das Stadtleben, wie die Verwaltung, die lokale Politik, der Kreislauf von Arbeit, Geld und Konsum? Die Wirklichkeit einer Stadt, wenn auch diesmal im kleineren Rahmen, bleibt anschlussfähig an die fantasievoll entwickelte Kinderwelt und umgekehrt. Am Donnerstag, den 6.10.22 wird gewählt, Bürgermeister*in Wahlen. So Lernen Kinder Einfluss auf Abläufe zu nehmen.

Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“

Rückhalt für finanzschwache Kommunen in Berlin

Bärbel Bas trifft die Akteure von 'Für die Würde unserer Städte'.

Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ hat bei seinem Besuch in der Hauptstadt Unterstützung von der Bundestagspräsidentin und aus dem Kanzleramt erfahren. Die finanzschwachen Kommunen erinnerten daran, dass die Koalition ihre Versprechen zur verbesserten Finanzausstattung noch nicht eingelöst hat. Zudem forderten sie einen Rettungsschirm für Stadtwerke. Die finanzschwachen Kommunen in Deutschland geraten immer mehr in Not. Die Folgen des Ukrainekriegs, die steigenden Preise und Zinsen bedrohen die Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden akut. Da in Berlin bisher keine angemessene Reaktion auf diese dramatische Lage zu erkennen ist, sind Vertreterinnen und Vertreter des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“ nun erneut in die Hauptstadt gefahren. Dort haben sie bei Gesprächen im Bundestag, im Kanzleramt und mit den Parteien ihre Situation erläutert sowie Regierung und Koalition an ihre Zusagen erinnert. Die Ampel hat an mehreren Stellen in ihrem Koalitionsvertrag Ende 2021 den finanzschwachen Kommunen Unterstützung zugesagt: Der Bund werde seinen Teil zur Altschuldenlösung beitragen und 2022 Gespräche dazu führen. Er werde finanzschwache Kommunen bei Investitionen in Zukunftsthemen wie Klimaschutz und Digitalisierung zusätzlich unterstützen. Und er werde kommunale Förderprogramme entbürokratisieren und dort, wo möglich, sinnvoll bündeln. Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesfinanzminister Christian Lindner haben das Versprechen einer Altschuldenlösung im Laufe dieses Jahres bekräftigt – auch nach Ausbruch des Kriegs in der Ukraine. Mit Bundestagspräsidentin Bärbel Bas sprach das Aktionsbündnis über die zahlreichen Probleme und die Verunsicherung der Menschen vor Ort. Dabei wurde die Bedeutung der Kommunen als „Kern der Demokratie“ betont und die Wichtigkeit ihrer auskömmlichen Finanzausstattung. Anschließend sagte Bärbel Bas: „Als Bundestagspräsidentin ist mir wichtig, dass wir zusammenhalten und das Land möglichst allen Menschen gleichwertige Lebensverhältnisse bietet. Das ist die Grundvoraussetzung einer gut funktionierenden Demokratie. Lebensqualität entscheidet sich vor Ort. Es sind die Städte und Gemeinden, die den Menschen gute Schulen, Kitas, Schwimmbäder oder Bibliotheken bereitstellen. Und es sind die vielen meist ehrenamtlichen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, die den direkten Kontakt zu den Menschen haben und besonders wichtig für unsere Demokratie sind. Deshalb habe ich das Bündnis „Für die Würde unserer Städte“ gerne zum Austausch im Deutschen Bundestag getroffen. Als Duisburger Bundestagsabgeordnete bin ich persönlich schon seit vielen Jahren überzeugt: Wir müssen die Kommunen vom Mühlstein der Altschulden befreien. Dieser Schritt darf auch wegen der wieder steigenden Zinsen nicht weiter aufgeschoben werden." Staatsministerin Sarah Ryglewski, im Bundeskanzleramt verantwortlich für die Bund-Länder- Beziehungen, sagte im Austausch mit „Für die Würde unserer Städte“, dass noch dieses Jahr ein Vorschlag zum Altschuldenlösung des Bundes vorgelegt werde. Das Modell sei angelehnt an das Konzept, dass das Bundesfinanzministerium unter Olaf Scholz in der vorherigen Legislaturperiode entwickelt habe. Ein Vorzug dessen sei, dass Länder, deren Kommunen nicht betroffen sind, dafür auch nicht bezahlen müssten. Mit Blick auf die Förderungen kommunaler Investitionen erklärte die Staatsministerin, dass es aktuell eine Schieflage gebe, die die Bundesregierung auflösen wolle. Finanzschwache Kommunen kämpfen an dieser Stelle mit dem Problem, dass sie Förderprogramme nicht in Anspruch nehmen können – weil sie kein Personal für die Antragstellung, keine ausreichenden Eigenmittel und/oder keine Möglichkeiten haben, die damit verbundenen Personalkosten zu tragen. Das Aktionsbündnis unterstützte in den Gesprächen die Forderung nach einem Rettungsschirm für Stadtwerke. Die massiv gestiegenen Preise in der Energiebeschaffung und drohende Zahlungsausfälle bei den Kunden verschärfen massiv die Lage der Unternehmen. Wenn sie in Schieflage gerieten, könnten elementare Dienstleistungen in den Kommunen nicht mehr erbracht werden. Neben der Energie betrifft dies auch Wasserversorgung, Müllabfuhr und Straßenreinigung. Ein wirkungsvoller Rettungsschirm müsse einen staatlichen Bürgschaftsrahmen, Liquiditätshilfen bei der Energiebeschaffung und Unterstützung bei Zahlungsausfällen umfassen, so „Für die Würde unserer Städte“. Bereits vor dem Besuch in Berlin hatte das Bündnis mit einer besonderen Aktion auf die sehr schwierige Lage aufmerksam gemacht. Die Mitgliedskommunen schickten Postkarten an die Bundestagsabgeordneten der Ampel-Koalition aus ihrer Region. Die Karten zeigen den satirischen Wagen, mit dem das Aktionsbündnis vor einem Jahr in Berlin war. Auf dem Wagen war ein Esel mit großen Säcken auf dem Rücken zu sehen, die ihn in die Knie zwingen. Auf der Postkarte steht passend dazu „Helfen Sie Ihrer Kommune, damit sie nicht unter ihren Lasten zusammenbricht“.

Kampf den Schottergärten

'Grün statt grau'

Steingärten und plattierte Vorgärten sind schlecht fürs Klima.

Saftiges Grün und bunte Blumen sollen tristes Grau verdrängen: Die Stadt Herne sagt gemeinsam mit dem Verein „Wohnen in Herne“ den Schottervorgärten dieser Stadt den Kampf an. Unter dem Motto: „Schotter weg, Grün rein!“ startet nun ein Wettbewerb zur Umgestaltung von versiegelten Vorgärten. Vorgärten, an denen sich die Geister scheiden. Bei einem Pressegespräch am Mittwoch (28.9.2022) informierten Stadtrat Karlheinz Friedrichs, Daniel Wirbals, der stellvertretende Leiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtplanung, Ulrich Syberg und Kirsten Süßmeier vom Verein „Wohnen in Herne“, worum es geht. Stein- oder auch Schottergärten werden in Deutschland immer beliebter. Hört man das Wort „Garten“, denken viele Menschen zuerst an bunte Blumen, grünen Rasen oder sogar an einen Baum. Schottergärten bieten nichts davon. Der Wettbewerb soll den Umbau von der Steinwüste zu lebendigem Grün fördern - eine klimatische und ökologische Aufwertung. Die Umgestaltung zu mehr Grün bedeutet mehr Artenvielfalt und ist ein wichtiger Faktor für den Klima- und Naturschutz. Für manch einen Hausbesitzer ist ein Schottergarten gleichbedeutend mit: Pflegeleicht, unkrautfrei und topmodern. Allerdings sind diese steinwüstenähnlichen „Gärten des Grauens“ von pflegeleicht und unkrautfrei so weit entfernt wie der Kreis vom Quadrat. Pflanzen in Schottergärten? Fehlanzeige, die gibt’s höchstens mal einzeln oder als Formgehölz. Sie werden oft angelegt, um lästige Gartenarbeit zu umgehen. Das klappt nur leider nicht – und auch vieles andere spricht gegen diese Steinwüsten. Denn in diesen „Gärten“ finden weder Schmetterlinge, noch Bienen oder andere Insekten Nahrung. An Hitzetagen, die bei uns immer mehr werden, können sich diese Schottergärten aufheizen und Temperaturen von bis zu 70 Grad erreichen. Dass durch die Steinschicht kaum Wasser und Sauerstoff in den Boden gelangen, wodurch Pflanzen weder Lebensraum noch Nahrung haben, kommt erschwerend hinzu. Zudem geht schon das Anlegen eines Schottergartens ordentlich ins Geld. Der Kies alleine kann schon mehrere Hundert Euro pro Tonne kosten. Stadtrat Karlheinz Friedrichs führt aus, dass es Mode geworden sei, die Fläche mit einer Folie und Schotter oder Natursteinbröseln zu belegen, statt mit Pflanzen und Grün die Biodiversität zu fördern: „Das ist für das Klima natürlich Gift.“ Der nun startende Wettbewerb sei eine Anreizförderung, mit dem die Menschen für die Umgestaltung belohnt werden sollen. Gleichzeitig hoffen Stadt und Verein auf Nachahmereffekte in diesem Bereich. Ulrich Syberg vom Verein 'Wohnen in Herne': „Unsere Aufgabe ist es, den öffentlichen Raum aufzuwerten - in den Quartieren und auch an den Straßenrändern." Das hat sich der Verein auf die Fahne geschrieben und dazu passend Ideen gesammelt. Zudem sei ihm persönlich die Aufwertung des öffentlichen Raumes auch ein Anliegen. Innerhalb des Vereins würde versucht, solche Schottergärten auch durch die Gestaltungssatzungen zu verhindern. Hier würde darauf geachtet, dass die Klimaresilienz möglichst hoch ist. Aber daneben gäbe es natürlich viele Altbaubestände. Der Wettbewerb soll helfen, die ersten Steine aus den Gärten zu holen. Allerdings zeigen hochauflösende Luftbilder, dass die Schottergärten nicht nur vor den Häusern zu finden sind. Syberg hofft: „Dass die Menschen, die auch einen Schottergarten hinter ihrem Haus haben, sich Gedanken machen, dies zu ändern.“ Kirsten Süßmeier vom Verein 'Wohnen in Herne': „Wir vom Verein wollen aber auch darauf hinweisen, dass wir nicht nur die Eigenheimbesitzer ansprechen wollen. Wir freuen uns auch über teilnehmende Nachbarschaftsprojekte, Eigentümergemeinschaften oder Mietergemeinschaften, die zum Beispiel den Schottergarten einer Wohnungsgesellschaft in eine Blühwiese verwandeln wollen." Daniel Wirbals, der stellvertretende Leiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtplanung: „Wir haben versucht, es den Menschen, die teilnehmen wollen, so einfach wie möglich zu machen, dazu sind die Formulare auf der Homepage der Stadt hinterlegt." Plakate, die im Stadtgebiet ausgehängt werden und die dazugehörigen Flyer, sollen die Menschen auf den Wettbewerb aufmerksam machen. Mit Fotos, die die Gärten in den Zuständen vorher nachher zeigen, kann man sich an dem Wettbewerb beteiligen. Der Schottergarten, der in einen naturnahen Garten umgestaltet wird, sollte eine Mindestgröße von 10 Quadratmetern haben. Eine unverbindliche Anmeldung zum Wettbewerb sollte bis spätestens 20. Dezember 2022 per E-Mail an die Klimamanagerin Jana Ermlich - jana.ermlich@herne.de - gerichtet werden. Ein Nachweis der Umsetzung mit den belegenden Unterlagen sollte bis zum 30. Juni 2023 eingehen. Eine Fachjury tagt und prämiert die besten Beiträge. Die Gewinner werden bei einer öffentlichen Preisverleihung geehrt. Die Gewinne werden vom Verein 'Wohnen in Herne' ausgelobt. 1. Platz: 2.000 Euro; 2. Platz: 1.000 Euro; 3. Platz: 500 Euro. Für den 4. bis 10. Platz werden Sachpreise vergeben

Stadt Herne beteiligt sich

RVR-Informationskampagne „#besserbereit“

v.l. Dezernent Dr. Frank Burbulla und Dezernent Dr. Hans Werner Klee bei der Vorstellung der RVR-Informationskampagne „#besserbereit“.

Die Selbsthilfefähigkeit der Menschen stärken, Energienotlagen verhindern, das Krisenmanagement stärken – besser bereit sein. Das ist das Ziel einer neuen regionalen Informationskampagne, der sich alle 53 Kommunen des Ruhrgebiets und der Regionalverband Ruhr angeschlossen haben. Die gemeinsame Kampagne mit dem Slogan „#besserbereit“ startet Ende September von Duisburg bis Dortmund, von Xanten bis Breckerfeld. Aktuell treffen alle Kommunen im Ruhrgebiet Vorkehrungen für einen möglichen Gasmangel und Energieengpässe im Herbst und Winter. Vor diesem Hintergrund hat der Kommunalrat, die Runde der Oberbürgermeister und Landräte im RVR, eine regionale Kampagne initiiert, die in allen 53 Kommunen sichtbar wird. „Es macht Sinn, dass sich nicht jede Kommune mit einer eigenen Kampagne und eigener Informationspolitik auseinandersetzt, sondern wir das gemeinsam tun – jenseits von Kirchturmdenken. Denn die Themen und Inhalte sind doch weitestgehend identisch“, erklärt Dezernent Dr. Frank Burbulla bei der Vorstellung der Kampagne am Dienstag, 27. September 2022, im Herner Rathaus. Sie sei ein „gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit im Ruhrgebiet“. Hinsichtlich der Maßnahmen der Stadt Herne kündigt Dezernent Dr. Hans Werner Klee an: „Wir haben im Verwaltungsvorstand beschlossen, eine Taskforce einzurichten zum Thema Energieeinsparungen. Ziel ist dabei, nicht dirigistisch Maßnahmen vorzugeben, sondern mit den Nutzern beziehungsweise den Nutzervertretern in den Dialog zu treten und zu schauen: Was ist machbar? Was ist nicht machbar?“ Die Kampagne informiert auf der einen Seite über Maßnahmen der Kommunen, und liefert auf der anderen Seite praxisnahe Tipps und Checklisten, um auf künftige Krisen- oder Notfallsituationen besser vorbereitet zu sein Zentrale Anlaufstelle der Kampagne ist die Website www.besserbereit.ruhr: Sie informiert die Menschen im Ruhrgebiet in Breite und Tiefe zu den Themen Selbsthilfe, staatliche Vorsorge sowie zur Gasversorgungslage. Perspektivisch kann die Website zur Vorbereitung auf weitere Krisensituationen bzw. -szenarien ausgeweitet werden. So sollen sich die Bürgerinnen und Bürger langfristig und nachhaltig auf unterschiedliche Notfallszenarien einstellen können. Die Inhalte der Website wird es, der kulturellen Diversität der Region entsprechend, in den Fremdsprachen Türkisch, Arabisch, Englisch und Russisch sowie Leichter Sprache geben. Der doppelseitige Infoflyer ist ein weiteres wesentliches Element der Kampagne und wird in insgesamt elf Sprachen übersetzt. In den kommenden Tagen und Wochen wird #besserbereit mit Headlines wie „Wer sich informiert, ist #besserbereit“ oder „Wer zusammenhält, ist #besserbereit“ im Ruhrgebiet sichtbar werden. Durch Außenwerbung in den Kommunen, durch Online- und Social Media- Anzeigen und auf den Internetseiten der Kommunen. Die individualisierten Plakate der Kampagne für die Stadt Herne werden gemeinsam mit Stadtmarketing Herne GmbH im Stadtgebiet verteilt. Zusätzlich wird es auf der städtischen Homepage Verlinkungen auf die Kampagnenwebseite geben und in Bussen der HCR wird auf den Infobildschirmen auf die Aktion aufmerksam gemacht. Die Kampagne wurde vom Kommunalrat initiiert und vom RVR mit der Agentur Scholz & Friends Berlin GmbH konzeptioniert und umgesetzt. mehr Infos

Zu Belastungen durch die Energiekrise für ärmere Menschen

'Staatliche Hilfe muss Bedürftige erreichen'

Die Gasabschläge sorgen in vielen Haushalten für Sorgen.

Die rasanten Preissteigerungen insbesondere bei Gas und Strom sorgen in vielen Haushalten für Ängste. Besonders bei Menschen, die sowieso schon wenig haben, sorgen diese Energiepreissteigerungen verbunden mit erhöhten Abschlagszahlungen für eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage. Dagmar Spangenberg-Mades, die das Arbeitslosenberatungs- und Begegnungszentrum Zeppelin leitet, sieht tagtäglich, welche Auswirkungen die erhöhten Preise für Menschen mit niedrigem Einkommen und Sozialleistungsbezieher haben. Sie kritisiert die staatlichen Hilfen als nicht zielführend genug. „Es ist ein Gießkannen-Prinzip. Es werden nun Hilfeleistungen ausgeschüttet, die auch Menschen erreichen, die gar keine Unterstützung vom Staat benötigen. Staatliche Hilfe muss diejenigen erreichen, die ihrer bedürfen. Es ist wichtig, zielgerichtet Bedürftige zu unterstützen“, sagt Spangenberg-Mades beim Pressegespräch in den Räumen des Kreiskirchenamtes am Dienstag (27.9.2022). So sei eine deutliche Erhöhung des künftigen Bürgergeldes von 502 Euro auf mindestens 650 Euro wichtig, um die Menschen zu entlasten. Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband fordere sogar eine Erhöhung auf 678 Euro. Ebenso ärgert sich Dagmar Spangenberg-Mades über die Diffamierung von Sozialleistungsbeziehern. „Oftmals wird ihnen von Teilen der Medien oder Politik mangelnde Motivation vorgeworfen und dies soll Sanktionen legitimieren. Dabei demotiviert, bremst und bedrückt das bestehende Hartz-IV-System und macht Betroffene krank", so die Leiterin des Zeppelin-Zentrums. Weiter führt sie aus: „Auch Menschen mit niedrigem Einkommen, die bisher keine Sozialleistungen empfangen haben, müssen entlastet werden. Wir sehen, dass sich die Abschläge bei Gas-und Strom nahezu verdoppeln." Dass dies die Menschen enorm belastet, das sieht Horst-Hermann Bastert, Gemeindepfarrer der Petruskirchengemeinde, ebenfalls: „Der Druck bei den Menschen ist enorm. Er wirkt sich auch auf ihre Psyche aus. Ich habe Fälle in meiner Gemeinde, da haben beispielsweise alleinerziehende Mütter am Ende des Monats kein Geld mehr für Lebensmittel übrig oder können die Reparatur ihrer Waschmaschine nicht mehr bezahlen. Hier helfen wir dann mit der Nothilfe weiter." Andrea Leyk von der Schuldnerberatung befürchtet sogar, dass im nächsten Jahr Menschen auf die Schuldnerberatung zukommen werden, die Kredite zur Begleichung ihrer Strom-beziehungsweise Gaskosten aufgenommen haben. „Von einer Kreditaufnahme raten wir aber vehement ab", so Leyk. Franz-Josef Strzalka vom Arbeitslosenzentrum Herne fürchtetet wie seine Mitstreiter, dass die steigenden Energiepreise zu einer vermehrten Armut in der Bevölkerung führen werden: „Wir werden nicht aufhören, darauf hinzuweisen, dass viele Menschen in Not sind." Zwar würden Unterstützungen durch Mittel von Kirche oder dem Hilfsfonds Herne solidarisch helfen, dennoch sei es wichtig, Menschen darüber zu informieren, dass sich durch höhere Abschläge und Nachforderung Ansprüche auf Sozialleistungen ergeben könnten. Ferner müssten die Grundsicherungssysteme bei Nachforderungen von Heizkosten und bei einer Erhöhung der Pauschalen auf Grund der Preisentwicklung diese als Teil der Kosten der Unterkunft übernehmen. Bei der Erhöhung der Pauschale aufgrund von Preisentwicklung und Nachforderungen bei der Haushaltsenergie sehe die Situation nicht so eindeutig aus. Aber sowohl bei Hartz IV als auch bei der Sozialhilfe und im Asylbewerbergesetz gebe es entsprechende Härtefallparagrafen, die Beihilfe oder Darlehen ermöglichen würden. Jedoch betreffen diese Mehrbelastungen ebenso Geringverdiener. „Auch Nichtleistungsbezieher können beispielsweise aufgrund von Gasnachzahlungen einmalig Ansprüche nach SGB II/X II haben, hierbei ist aber wichtig zu beachten, dass Leistungen im Monat der Fälligkeit beantragt werden", so Strzalka. Ferner sprechen sich alle Teilnehmenden für ein gesetzliches Verbot von Strom-und Gassperrungen aus. „Man sollte die individuellen Umstände berücksichtigen, die zu Zahlungsausfällen führen. Man muss sich vorstellen, was das mit den Menschen macht, wenn sie ohne Strom und Gas im Dunkeln sitzen und frieren müssen", sagt Dagmar Spangenberg-Mades. Um dieses sehr komplexe Thema den Menschen in Herne näher zu bringen, werden die Verantwortlichen des Arbeitslosen- und Zeppelinzentrums im Oktober in Wanne-Eickel einen Aktionstag anbieten. Hier können sich Betroffene und Interessierte darüber informieren, welche rechtlichen und unterstützenden Möglichkeiten sie aufgrund der explodierenden Energie-und Lebenshaltungskosten erhalten können.

Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis

Flemming Menges (li) von der Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne mit Polizeibeamten.

Nachdem die Ausstellung des Förderverein 'Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis' „Unrechtsort. Das Polizeigefängnis in Herne 1933-1945“ zunächst ab dem 7. April 2022, im Kulturzentrum (halloherne berichtete) auf großes Interesse gestoßen war, war sie anschließend, auf Einladung des Leiters der Herner Polizeiinspektion Felix Horn, im Polizeiamt selbst zu besichtigen gewesen. In dieser Zeit besuchten zahlreiche Polizeibeamten die Ausstellung. So wurden in Kooperation zwischen der Polizei und dem Verein Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne Führungen für Beamtinnen und Polizeistudentinnen und -studenten durchgeführt. Die Ausstellung wird nun wieder abgebaut, da die Herner Polizei demnächst neue Räumlichkeiten beziehen wird. Daher fand am Dienstag (27.9.2022) die vorerst letzte Führung statt. Rund15 Polizeibeamte aus Witten besichtigten nach Dienstschluss die Ausstellung. In einem Vortrag über die Geschichte der Herner Polizei erläuterte Flemming Menges anhand konkreter Beispiele, wie aus der demokratischen Polizei der Weimarer Republik ein Terrorinstrument der Nazis werden konnte, wie aus „ganz normalen Männern“ Täter werden konnten. Der Verein Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne zeigt sich angesichts der Zusagen des künftigen Eigentümers Jan Thürmer (halloherne berichtete) und der Stadt zuversichtlich, dass die dauerhafte Einrichtung eines Lern- und Gedenkortes im Polizeigefängnis gesichert werden kann. Als authentischer Ort, an dem sich die Brutalität und Repression der NS-Herrschaft sowie im besonderen die Kontinuitäten und Brüche der deutschen Polizeigeschichte manifestieren, ist das Polizeigefängnis Herne besonders geeignet, um historisch-politische Bildung lokal zu vermitteln.

Spielezentrum auf Spielemesse in Essen vertreten

Neues Krimispiel 'Ebbe und Blut'

Thomas Moder vom Spielezentrum hat ein neues Krimispiel entwickelt.

Anfang Oktober geht es wieder los: Von Donnerstag bis Sonntag, 6. bis 9. Oktober 2022, findet die Spielemesse in Essen statt. Natürlich ist auch das Spielezentrum mit seiner Spieliothek wieder mit von der Partie und bietet Spielwütigen zum 34. Mal ausgewählte Spielneuheiten an. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr bereits zum 34. Mal mit dabei sind und es nicht mehr ganz so viele Corona-Einschränkungen gibt, wie im vergangenen Jahr. Lediglich das Tragen einer medizinischen Maske ist noch Pflicht", berichtete Susanne Klaus beim Pressegespräch am Montag (26.9.2022). So gibt es aufgrund der gelockerten Pandemie-Regeln wieder 15 Spieltische des Spielezentrums, an denen sich die Besucher an den Neuheiten versuchen können. Insgesamt können die Besucher jeweils für zwei Stunden am Stand verweilen. In jedem Jahr stellen die Spieleverlage den Verantwortlichen des Spielezentrums neue Spiele zur Verfügung. „In diesem Jahr rechnen wir mit 300 bis 400 Exemplaren", so Klaus. Jedoch werden die Spiele nicht nur am Stand auf der Messe gespielt, sondern auch nach der Messe. Die Verantwortlichen des Spielezentrums verwenden sie beispielsweise für Projekte zudem können sich alle Interessierte die Spiele in der Spieliothek ausleihen. Die Ausleihe des Spielezentrums ist, laut der Verantwortlichen, mit über 16.000 Spielen die größte ausleihbare Sammlung weltweit. Besucher der Messe können das Spielezentrum wie gewohnt in der Halle 1 am Stand D148 finden. Als Blickfang haben sie wie immer einen roten amerikanischen Schulbus dabei. „Aufgrund der derzeitigen Situation, war es schwer einen Lkw zu bekommen, der die Materialien für die Messe zum Ort des Geschehens fährt. Wir sind froh, dass uns die Firma Steinmeister hierbei unter die Arme greift", berichtete Klaus. Außerdem veranstaltet das Spielezentrum auch die 16. Carcassonne Weltmeisterschaft, an der 40 Nationen teilnehmen werden. Ferner gibt es eine weitere Neuheit. Eigentlich sei der Stand des Spielezentrums nicht kommerziell, das heißt, es wird nichts verkauft, sondern nur gespielt. Jedoch bringt das Spielezentrum ein neues Krimispiel heraus. Genauer gesagt eine Fortsetzung des beliebten Spiels Cranger Kirmes - Der Mo(n)rd von Wanne-Eickel. „Auf vielfachen Wunsch gibt es jetzt die Fortsetzung des Spiels", verriet Thomas Moder, der bereits das erste Spiel entwickelt hatte (halloherne berichtete). „Eigentlich sollte es ein Solo-Projekt sein, aber weil immer mehr Leute fragten: 'Wann kommt denn die Fortsetzung?' Habe ich mich entschieden, ein weiteres Spiel zu entwickeln. Auch ein Drittes wird noch folgen," verrät der Leiter des Spielezentrums. Die Idee zum neuen Krimispiel ist Moder während eines Urlaubs in Husum gekommen, als er das Theodor-Storm-Haus besuchte. Die Geschichte spielt im Gegensatz zum ersten Spiel im hier und jetzt sowie auf Nordstrand. „Mir geht es einfach darum, dass die Spieler einen schönen und lustigen Abend verbringen", so Thomas Moder. Darum geht es: Die alte Anna Matthiesen wurde in ihrem Reethaus ermordet. Es gibt wieder acht mögliche Verdächtige, von denen einer der Mörder ist. Jeder Charakter hat ein eigenes Rollenheft mit Dialogen und Hintergrundinfos. Jedoch erfährt man erst am Ende des Spiels, wer der Möder ist. Die Spielregeln sind wieder recht einfach gehalten. Das Spiel enthält einen Lageplan von Nordstrand. Unterstützt werden die Ermittlungen von einer Kommissarin über eine Audiodatei, die über einen Link heruntergeladen werden kann. Gesprochen wird die Ermittlerin von Christine Schindler von Radio Herne. Das Krimispiel erscheint in einer 500er Auflage und kostet 20 Euro. Es ist für acht bis neun Mitspieler konzipiert. Jedoch ist das neue Spiel erst ab 16 Jahren freigegeben, da es unter anderem 'derbe Witze' enthalte. Das Spielezentrum im H2Ö hat halloherne eine Luxus-Ausgabe des Spiels zur Verfügung gestellt, die wir gerne verlosen. Wer diese Ausgabe gewinnen möchte, der schreibt bis Montag, 3. Oktober 2022, 12 Uhr, eine Mail an hallo@halloherne.de. Bitte das Stichwort: „Ebbe und Blut“ nennen. Unser unparteiischer Zufallsgenerator wird den Gewinner ermitteln .

Weihnachtskonzert zum 3. Advent

'Niemals war die Nacht so klar'

Genesis Brass - Niemals war die Nacht so klar - festliches Weihnachtskonzert zum 3. Advent 2022.

Dem CVJM Herne ist es gelungen, die Blechbläser - Genesis Brass - für ein Weihnachtskonzert zum 3. Advent nach Herne zu holen. Am Sonntag, 11. Dezember 2022, kommt somit eines der wohl besten Blechbläser-Ensembles in die Kreuzkirche. Ensemble-Gründer, Leiter und Komponist ist Christian Sprenger, Professor für Posaune an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. Er bringt mit seinen Profimusikern das von Publikum und Kritikern gleichermaßen gefeierte Programm - Niemals war die Nacht so klar - in einer Neuauflage mit. Dabei erklingen Werke aus den beiden Produktionen „Niemals war die Nacht so klar I“ und „Niemals war die Nacht so klar II“. Die Zuhörer können sich auf bewegende und abwechslungsreiche Weihnachtsmusik und Arrangements aus der Feder von Anne Weckeßer und Prof. Christian Sprenger freuen. Konzertante Weihnachtsmusik, deutsche und internationale Volksweisen aber auch Gospels werden unter der Leitung von Prof. Christian Sprenger mit großem musikalischen Einfühlungsvermögen und dem unverwechselbaren, authentischen Genesis Brass-Klang vorgetragen. Zu dem abwechslungsreichen und stimmungsvollen Herner Weihnachtskonzert erklingt das Ensemble Genesis Brass in der Besetzung mit vier Trompeten, vier Posaunen (auch Euphonium) und Tuba. Die Leitung hat wie gewohnt Prof. Christian Sprenger. Konzertbesucher haben somit die Möglichkeit, sich einige Tage vor dem großen Fest von den Genesis Brass Bläserklängen weihnachtlich verzaubern und einstimmenzulassen. Die Vereinsarbeit des CVJM Herne ist geprägt durch ehrenamtlich Mitarbeitende, eine offene Kinder- und Jugendarbeit (OT) am Europaplatz direkt neben der Kreuzkirche (Nähe U35), Kinder- und Jugendgruppen, eine Sportarbeit mit CVJM-Hockey und der Posaunenchorarbeit. Der Posaunenchor wird durch Stefan Wilhelm geleitet. Die Musiker freuen sich über Neuzugänge, bilden Kinder und Erwachsene am Instrument aus und bieten auch die Möglichkeit zum Wiedereinstieg für bereits erfahrene Blechbläser. Kontakt zum Posaunenchor des CVJM Herne: stefan.wilhelm@cvjm-herne.de. Auf Initiative von Prof. Christian Sprenger fanden sich 2003 zehn gegeisterte Blechbläser zusammen, um das Projekt „Hymnus“ anlässlich des 400. Geburtstags von Paul Gerhardt (1607 – 1676) umzusetzen. Dies war der Startpunkt des Ensembles Genesis Brass, eine bis heute andauernde musikalische Freundschaft der zehn Ausnahmemusiker. Durch diese einzigartige und kontinuierliche Zusammenarbeit des Ensembles hat sich in den letzten Jahren ein unverwechselbarer Klang entwickelt, der durch seine Eigenständigkeit und Authentizität besticht. Karten zu 22,50 Euro gibt es über ProTicket. Ermäßigungskarten bekommen folgende Personen zu 17 Euro: Kinder, Schüler, Studenten, FSJ (alle bis 27 Jahre) und Sozialhilfeempfänger. Kinder bis 2 Jahren freier Eintritt ohne Sitzplatzanspruch; Begleitpersonen (B-Vermerk) und Rollstuhlplätze nur über VVK-Stelle oder telefonisch unter 0231-9172290 buchbar. Fotografieren, Ton- und Filmaufnahmen während der Veranstaltung sind untersagt. Bitte beachten Sie, dass manche Plätze insbesondere in den Seitenschiffen Sichteinschränkung haben. Bitte informieren Sie sich kurz vor der Veranstaltung auf der CVJM-Homepage über mögliche (Corona-) Regelungen für den Konzertbesuch.

5.800 zahnärztliche Untersuchungen

Zahngesundheit in Wanne-Eickel

Aktion zur Zahngesundheit an der Galileo-Schule.

In Herne und Wanne-Eickel wurden 5.800 zahnärztliche Untersuchungen in Kindergärten und Grundschulen durchgeführt. Dazu kamen 750 lokale Zahnschmelzhärtungen. Sie wurden in Grundschulen vorgenommen, in denen das Kariesrisiko für Kinder besonders hoch ist. 85 Prozent aller dreijährigen Kinder sind naturgesund, das heißt, 15 Prozent der Kinder sind von frühkindlicher Karies betroffen. Die durchschnittliche Zahl kariöser Milchzähne pro Kind liegt bei Vierjährigen in Abhängigkeit von der Einrichtung zwischen 0 und 2,5. Jeder Erstklässler hat im Durchschnitt einen bis zwei kariöse Milchzähne in Abhängigkeit vom Grundschulbezirk. Die Zahl der Karies-Risikokinder bewegt sich bei den Erstklässlern zwischen 15 Prozent und 50 Prozent in Abhängigkeit vom Grundschulbezirk. 80 Prozent der Zwölfjährigen sind kariesfrei. Zwei Drittel aller Zwölfjährigen sind naturgesund, das heißt, ein Drittel aller Zwölfjährigen haben 100 Prozent aller kariösen und gefüllten Zähne. Jedes dritte zwölfjährige Kind hat im Durchschnitt einen kariösen, bleibenden Zahn.

Hegering Wanne-Eickel – NRW-Wildwochen

Das „wilde Grillen“ war ein voller Erfolg

Evelyn Piasecki (m), Gewinnerin des Tombola-Hauptgewinns des Grillabends: Mit den Glücksfeen Irmgard Scholz (links), Geschäftsführerin des Hegering Wanne-Eickel und rechts Laura Möllmann, Referatsassistentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des LJV-NRW.

Während der NRW-Wildwochen, an denen sich auch der Hegering Wanne-Eickel beteiligte, fand am Freitag (23.9.2022) im „Café & Restaurant im Eickeler Park“ an der Reichsstr. der 'Wilde' Grillabend statt. „Wir freuen uns, dass die Veranstaltung auf ein so großes Interesse gestoßen ist, denn alle Karten waren in Kürze ausverkauft,“ so Hegeringleiter Kai-Uwe Schmidt. Als besonderen Ehrengast begrüßten die Grünröcke an diesem Abend Laura Möllmann vom Landesjagdverband NRW, die an diesem Abend als Glücksfee fungierte. Nach der jagdmusikalischen Begrüßung durch die Jagdhornbläser wurden Wildschweinspießchen, Hirschrücken vom Smoker, Wildburger, Rehrückenmedaillons, Wildschweinrücken und weitere köstliche Wildfleisch-Variationen vom Grill sowie diverse Beilagen, Antipasti, Kartoffelkürbisstampf, Schupfnudeln, diverse Gemüse vom Grill und Desserts in der Outdoorküche des Restaurants frisch zubereitet und auf dem Wildbuffet serviert. „Alle Gäste sprachen dem Hegering sowie den Köchen und dem Grillmeister ein großes Lob für diesen wunderschönen Abend aus,“ freut sich der Vorstand der Wanner Jäger und weist schon jetzt darauf hin, dass sie weiterhin für den Genuss des hochwertigen Wildfleisches werben werden und weitere Veranstaltungen und auch ein Seminar zum Herstellen von Wildwurst im März nächsten Jahres anbieten werden.

Rheumazentrum Ruhrgebiet erhält Ehrung von Deutscher Rheumastiftung

Zwei Forschungsprojekte ausgeszeichnet

v.l. Dr. Ioana Andreica (l.), Oberärztin, Rheumazentrum Ruhrgebiet, und Priv.-Doz. Dr. Uta Kiltz (r.), Oberärztin, Rheumazentrum Ruhrgebiet.

Gleich zwei der vier Projektpreise der deutschen Rheumastiftung gingen in diesem Jahr an das Rheumazentrum Ruhrgebiet: Die Forschung von Dr. Ioana Andreica und Priv.- Doz. Dr. Uta Kiltz wurde je mit einem der 10.000 Euro dotierten Preise ausgezeichnet. Die Projektpreise wurden den beiden Oberärztinnen während des Deutschen Rheumatologiekongresses 2022 am Samstag (3.9.2022) in Berlin verliehen. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen sind chronische Krankheiten des Immunsystems. Sie rufen entzündliche Reaktionen im Körper hervor. Besonders häufig sind Knochen, Gelenke und Muskeln betroffen, wo sie zu Gelenkschmerzen, Bewegungseinschränkungen und beim Fehlen einer adäquaten Behandlung zum Teil irreversiblen Schädigungen und Beeinträchtigungen führen. Etwa 1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland nach einer Statistik aus 2017 von rheumatischen Erkrankungen betroffen. Obwohl Rheuma weit verbreitet ist, ist es bisher im Vergleich zu vielen anderen Erkrankungen wenig erforscht. Mit der Vergabe von Projektpreisen möchte die Deutsche Rheumastiftung die Wissenschaft im Bereich der Rheumatologie fördern. Die prämierten Forschungsprojekte sollen helfen, die Bedürfnisse oder die Unter Rheuma werden mehrere hundert unterschiedliche Erkrankungen zusammengefasst, über die die Allgemeinbevölkerung wenig bis gar nichts weiß. Dr. Andreica untersucht in ihrer Studie, inwiefern Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sich selbst online über ihre Krankheit informieren und die Hürden, mit denen sich dabei die Patienten konfrontiert sehen. In standardisierten Fragebögen werden die Patienten unter anderem befragt, welche Quellen sie zur Recherche verwenden, wie aufwändig die Suche nach Informationen ist und welchen Herausforderungen sie sich dabei stellen müssen. Grundlage dieser wissenschaftlichen Untersuchung ist, das Wissen, dass informierte Patienten sich wesentlich häufiger an Therapieempfehlungen halten als Patienten, die sich nicht selbst informieren. Dr. Andreica möchte dies genauer untersuchen: „Mit meiner Studie möchte ich herausfinden, inwieweit im Internet gefundene Informationen die Gesundheitskompetenz des Patienten verbessern können und dabei helfen, dass Patienten Therapieempfehlungen einhalten“, erläutert Dr. Andreica. Priv.- Doz. Dr. Kiltz erhielt einen Projektpreis für die Untersuchung des Zusammenhangs von Rheuma und Psyche. Der Leidensdruck ist bei Rheumapatienten häufig sehr hoch. Sie sind durch ihre chronische Erkrankung im Alltag oft eingeschränkt, haben Schmerzen, sind häufig beim Arzt und müssen Medikamente nehmen. Oft gehen entzündlich-rheumatische Erkrankungen mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen einher und ein Teil der Patienten äußert auch Suizidgedanken. Im Rahmen ihres Forschungsprojektes untersucht Priv.- Doz. Dr. Kiltz nun, welche Faktoren bei Rheumapatienten im Zusammenhang mit Selbstmordgedanken festgestellt werden können. In standardisierten Fragebögen werden Patienten zu verschiedenen Faktoren befragt: Dabei werden sowohl demografische Faktoren – wie Alter, Familienstand oder Religion – als auch Fragen zur rheumatischen Grunderkrankung – wie Symptome und Krankheitsaktivität – und Fragen zur Psyche und Persönlichkeitsmerkmalen erfasst. Zur genaueren Abgrenzung der Faktoren werden zusätzlich Rheumapatienten desselben Geschlechts und derselben Altersgruppe befragt, die keine Suizidgedanken geäußert haben. Darüber hinaus werden die Patienten mit Suizidgedanken psychosomatisch in einer kooperierenden Klinik untersucht. So lässt sich beurteilen, ob die Suizidgedanken eher auf die rheumatische Erkrankung oder psychische Faktoren zurückzuführen sind. „Ziel der Studie ist es herauszufinden, welche Faktoren bei Rheumapatienten zu Suizidgedanken führen. Das Wissen um diese Faktoren kann dabei helfen, den Zusammenhang von Rheuma und Psyche besser zu verstehen und diese Faktoren zu eliminieren“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Kiltz das Forschungsvorhaben der aktuell laufenden Studie.

Kinder feierten im H2Ö

Tag der Zahngesundheit

Der Tag der Zahngesundheit fand im H2Ö statt.

Am Freitag (23.92022) hat die Stadt Herne den Tag der Zahngesundheit gefeiert. In Kooperation mit dem Fachbereich Kinder-Jugend-Familie lud die Abteilung Zahngesundheit Kinder der Kita Ingeborgstraße und der Kolibri-Schule ins Stadtteilzentrum H2Ö ein. Unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – in Kita und Schule“ erlernten die Kinder spielerisch etwas über Mundgesundheit und gesunde Ernährung. „Heute feiern wir die Gruppenprophylaxe als erfolgreiches Programm zur Mundgesundheitsprävention“, erklärte Birsel Habrichi-Pulat, Zahnärztin im Fachbereich Gesundheit und Vorsitzende des Arbeitskreises Zahngesundheit. Die Gruppenprophylaxe vermittelt Kindern altersgerecht Wissen über Mundgesundheit in Schulen und Kitas. Sie sei ein effektives Mittel, damit Kinder kariesfrei bleiben, betonte die Zahnärztin. Vermieden werden solle zudem, dass Kinder an Zahnerosionen erkranken. Diese entstehen durch übermäßigen Kontakt der Zahnoberfläche mit Säuren. „Bei Zahnerosionen sind alle Zähne gleichzeitig betroffen und die Schädigung ist irreversibel“, so Habrichi- Pulat. „Die Zahnärztin hat das sehr gut erklärt“, berichtete die achtjährige Lara, die an der „Zahn-Uni“ teilgenommen hat. Dort erfuhren die Kinder, wie Zähne aufgebaut sind, wann und wie lang sie ihre Zähne putzen sollten und welche Lebensmittel und Getränke gut für die Zähne sind. Außerdem erlernten sie die richtige Zahnputztechnik und konnten Preise zum Thema Zahngesundheit am „Glücks-Zahnrad“ gewinnen. Ein Mitmach-Theater mit „der verrückten Zahnärztin“ sorgte für lächelnde Gesichter. Lara war zum ersten Mal im H2Ö und möchte gerne auch für andere Veranstaltungen wiederkommen. „Wir machen solche Projekte in der Lebenswelt der Kinder“, sagte Kathrin Klimke-Jung, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendgesundheitsdienst. „Die Zahnärzte laden die Kinder ganz bewusst hierhin ein, damit diese die Gebäude kennenlernen und diese auch für sich nutzen.“ Mit einem kleinen Zahnputzset ging es für Lara und die anderen Kinder nach Hause.

Kultur in Herne

Pottporus beschert Wanne Vision

Headquarter Haupstraße 290

Ein „Office“ an der Hauptstraße 290: Noch steht es leer.

Da ist dem Team des interkulturellen Herner Vereins Pottporus ein wahrhaft famoser Clou geglückt: Seit fünf Jahren mehr als nur bemüht, die Sichtbarkeit und Anerkennung der Urban Arts zu verbessern, werden bald drei feste Mitarbeiter die Crew um Vereinsgründer Zekai Fenerci, Renegade-Leiterin Malou Airando und dem heimischen künstlerischen Tausendsassa Till Beckmann verstärken. Das gab's noch nie. Auf diesem Weg entsteht an Hauptstraße 290 institutionell abgesichert ein Koordinierungsbüro Urban Arts Ruhr. Ein Headquarter mit Wanne-Eickel als Nabel der Welt einer weltweit präsenten jugendlichen Subkultur. Mut zum Träumen wird manchmal belohnt – wer hätte je an so etwas gedacht und auch damit gerechnet, dass sich solch eine Vision in realiter konkretisiert. Im Herzen des Ruhrgebiets eine moderne künstlerische Ausdrucksweise mit Professionalität paaren – die Stellenausschreibungen laufen. Früher gab's die Dschungelpost und das Buschtrommeln, auch pfiffen es Spatzen von den Dächern – heute setzt eine nachkommende Generation auf moderne Computer-Technologien: Im world wide web ist dank facebook und Homepages vieles schneller oder überhaupt machbar. Urbane Künste Ruhr – Hauptstadt Wanne-Eickel. Nicht nur die Kreativität des Pottporus-Teams um den künstlerischen Leiter Zekai Fenerci macht dieses möglich, sondern auch ein veritabler Zuschuss aus dem Fördertopf des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft sowie des Programms „Neue Künste Ruhr“ „Wir sind ein Produktionshaus mit Wurzeln im HipHop, das sich seit 2007 einzig und allein den Contemporary Urban Arts widmet. Aus dem Ruhrgebiet heraus produzieren wir in den Segmenten Urban Dance, Graffiti, Streetart und Musik. Wir bilden als die deutschen Pioniere in der Professionalisierung urbaner Produktionen die Schnittstelle zwischen den weltweit agierenden Subkulturen und der staatlich geförderten Hochkultur,“ führt Pottporus-Pressesprecherin Uta Graßhoff aus. Sie sagt zudem: „Wir agieren mit unserem weltweiten Netzwerk nach dem Prinzip „Kunst schaffen und Kultur verändern“ und haben Pottporus so als Plattform mit Fokus auf Authentizität, Einzigartigkeit und Wahrung des künstlerischen Profils etabliert.“ Die Verstetigung dieses Projekts findet in Bereichen Tanz, Street Art und Musik mit erfahrenen Kräften statt. So wird nachhaltig die freie Szene unterstützt, was dem in Holsterhausen aufgewachsenen Till Beckmann ein besonderes Anliegen ist. Und eben ihn besonders freut, dass dieses Netzwerk im Herzen des Ruhrgebiets und seiner Heimatstadt im doppelten Sinne des Wortes „gesponnen“ wird.

Sport in Herne

Mannschaft verliert gegen die EXA IceFighters Leipzig mit 1:3

Erste Saisonniederlage für den HEV

HEV verlor gegen die EXA Icefighters Leipzig mit 1:3. (Archivfoto)

Der Herner Eissportverein hat am Freitag (30.9.2022) das Heimspiel gegen die EXA IceFighters Leipzig mit 1:3 (0:1/0:1/1:1) verloren. Für den HEV war dies die erste Niederlage der Saison. Am Sonntag, 2. Oktober 2022, geht es um 18 Uhr bei den Ice Dragons des Herforder EV weiter. Vor 1.008 Zuschauern in der Hannibal-Arena am Herner Gysenberg mussten die Miners auf die erkrankten Nils Elten und Nils Liesegang verzichten. Auch Finn Becker stand nicht zur Verfügung, so dass erstmals Lennard Brunnert als Back Up auf der Herner Bank platznahm. Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel auf Augenhöhe. Die erste große Möglichkeit vergab Braylon Shmyr, der jedoch in Patrick Glatzel seinen Meister fand. Auf der anderen Seite war es Roberto Geiseler, der bei angezeigter Strafe einfach mal auf das Herner Tor schoss. Der Puck flog an Freund und Feind vorbei und schlug genau unter der Latte ein. Björn Linda war dabei komplett die Sicht genommen, so dass er chancenlos war. Auch im zweiten Abschnitt änderte sich am Spielverlauf nicht viel. Beide Mannschaften rackerten, kämpften und gaben alles in den Zweikämpfen. Die besten Möglichkeiten auf Herner Seite, die nach Strafe gegen Michael Burns knapp drei Minuten in Überzahl agierten, hatten erneut Shmyr und Robert Peleikis, doch beide konnten den Puck nicht über die Linie bringen. Auf der anderen Seite nutzte Leipzig einen gut ausgespielten Konter zum 0:2. Auch im Schlussdrittel biss sich der Herner EV lange die Zähne an den kompakt verteidigten Gästen aus. Erst in der 58. Spielminute war es Chris Seto, der den Anschlusstreffer erzielen konnte. Herne nahm dann noch mal den Torhüter raus, doch Leipzigs zweifacher Torschütze Joonas Riekkinen machte mit einem empty-net-goal alles klar. Die Fans am Gysenberg gingen jedoch zufrieden nach Hause und feierten ihre Mannschaft auch noch lange nach dem Spiel. „Unsere Schüsse waren heute nicht ganz so gefährlich, und wir haben die Rebounds nicht bekommen“, räumte der HEV-Trainer jedoch nach dem Spiel ein. Zuspruch bekam er nach dem Spiel aber auch von Gästetrainer Sven Gerike: „Herne hat 60 lang Minuten gut gearbeitet. Wir sind nicht so gut gestartet, aber unsere Defensive hat uns da im Spiel gehalten.“ Am Sonntag geht es für den Herner EV beim Herforder EV weiter. Bully in Ostwestfalen ist um 18 Uhr. Am Dienstag steigt in Essen dann das erste Ruhrpott-Derby der laufenden Saison (20 Uhr). Strafen: 14-15. Offizielle Zuschauerzahl: 1.008. SpradeTV-Buchungen: 297

Traueranzeigen

Traueranzeige 817
Traueranzeige 816
Traueranzeige 815
Traueranzeige 814
Traueranzeige 813
Traueranzeige 812
Traueranzeige 811
Traueranzeige 810

Die Veröffentlichung der Traueranzeigen ist ein Service der Herner Bestatter und der halloherne UG. Sie ist kostenlos für die Angehörigen.

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