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Heute

vhs Herne beleuchtet die Radioansprachen aus dem Exil

Vortag über Thomas Mann

Die vhs am Willi-Pohlmann-Platz.

Am Dienstag, 20. Januar 2026, gibt es von 18 bis 20:15 Uhr einen Vortrag in der vhs gibt, der sich thematisch mit Thomas Manns Radioansprachen aus dem Exil auseinandersetzt. Zum Vortrag heißt es: „In seinen über 50 Radioansprachen richtete sich der Literaturnobelpreisträger Thomas Mann aus dem Exil heraus an die deutsche Bevölkerung im Dritten Reich. Dabei beließ er es nicht nur bei einfachen Äußerungen, sondern kommentierte auch das Kriegsgeschehen und hoffte so, die Bevölkerung in Deutschland zu erreichen und zu erwirken, dass sie aufhören würde zu kämpfen. Seine Ansprachen führten allerdings nicht dazu, dass es auf deutscher Seite zu einem kollektiven Wachrütteln kam, der Krieg dauerte an. Der Vortrag mit vhs-Dozentin Cassandra Speer „Thomas Mann: Deutsche Hörer“ will einen Einblick in diese Radioansprachen geben und auf den inneren Konflikt eingehen, der den Autor in dieser Zeit beschäftigte.“ Online geht es zur Anmeldung.

Die Baumaßnahme dauert etwa 12 Wochen

Fernwärme-Ausbau in der Jahnstraße

Nach einer Zwangspause durch das frostige Winterwetter gehen am kommenden Dienstag, 20. Januar, die Arbeiten zum Ausbau der Fernwärme in Herne-Süd weiter (Symbolbild),.

Nach einer Zwangspause durch das frostige Winterwetter gehen am kommenden Dienstag, 20. Januar, die Arbeiten zum Ausbau der Fernwärme in Herne-Süd weiter. Die Jahnstraße ist darum zwischen der Flottmannstraße und der Altenhöfener Straße gesperrt. Die Baumaßnahme dauert etwa 12 Wochen. Die Stadtwerke bitten um Verständnis und bitten alle Anwohnenden, das ausgeschilderte Halteverbot zu beachten.

6 Uhr

Start im Januar 2026

Qigongkurs für Senioren

Ab Januar 2026 gibt es einen neuen Qigongkurs für Senioren (Symbolbild).

Mit „Langsamkeit und Kräftigung mit Qigong“ startet am Dienstag, 20. Januar 2026, ein neuer Bewegungskurs der Stadt Herne, der speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten ist. Ziel des Angebots ist es, Kraft, Beweglichkeit und innere Ruhe auf sanfte Weise zu fördern. Der Kurs ist sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet und findet immer von 11:15 bis 12:15 Uhr im Senioren- Freizeit-Zentrum, Jürgen-von-Manger-Straße 15, statt. Im Kurs lernen die Teilnehmenden durch achtsame und langsame Bewegungsabläufe ihre Muskulatur zu kräftigen, das Gleichgewicht zu verbessern und die Gelenke geschmeidig zu halten. Gleichzeitig trägt Qigong dazu bei, den Energiefluss im Körper zu regulieren und das Wohlbefinden zu steigern. Die wöchentlichen Kurse bieten abwechslungsreiche Übungen im Sitzen und Stehen. Diese sind so gestaltet, dass auch Personen mit körperlichen Einschränkungen teilnehmen können. Die Übungsleitung liegt in den Händen einer erfahrenen Fachkraft, welche mit viel Einfühlungsvermögen und Engagement arbeitet. Die Kursgebühr für die insgesamt 17 Termine beträgt 17 Euro. Interessierte Senioren sind herzlich eingeladen, sich über das neue Angebot zu informieren und teilzunehmen. Anmeldungen werden ab sofort unter der Telefonnummer 0 23 23/ 16 - 30 82 von 9 bis 12 Uhr entgegengenommen.

11:15 Uhr

Die richtigen Handgriffe im Marien Hospital Herne lernen

Neuer Babymassage-Kurs

Im Marien Hospital Herne gibt es einen Babymassage-Kurs.

Ab Dienstag, 20. Januar 2026, findet für Eltern ein neuer Babymassage-Kurs der Elternschule im Marien Hospital Herne statt. In dem 6-wöchigen Kurs lernen die Eltern, ihr Kind sanft zu berühren, zu streicheln und zu massieren. Positive Effekte sind dabei die Ganzkörpermassage gegen Koliken und Blähungen, die Kommunikation mit dem Kind und das Erlernen einer Entspannungstechnik für Eltern und Kind. Außerdem werden Geborgenheit und Liebe an das Kind vermittelt. Der einstündige Kurs startet um 12 Uhr in der Elternschule des Marien Hospital Herne, Altenhöfener Straße 92, 44623 Herne. Die Kursgebühr beträgt 75 Euro für 6 Termine. Das Massageöl ist im Kurspreis inbegriffen. Informationen und Anmeldung über Fon 0 23 23 - 499 - 27 47 oder bildungswerk@elisabethgruppe.de sowie alternativ über die Website: www.marienhospital-herne.de/elternschule.

12 Uhr

Veranstaltung an der Sporthalle am Sportpark

Blumenthal hoch3 startet Öffentlichkeitsbeteiligung

Am Mittwoch, 14. Januar 2026, startet ab 17 Uhr die Auftaktveranstaltung zur Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Realisierung des Projekts Blumenthal hoch3.

Am Mittwoch, 14. Januar 2026, startet ab 17 Uhr die Auftaktveranstaltung zur Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Realisierung des Projekts Blumenthal hoch3: Interessierte Bürger sind eingeladen, in die Sporthalle am Sportpark (Im Sportpark 20, 44652 Herne) zu kommen und ihre Ideen zum Projekt mit- und einzubringen. Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung bildet den Auftakt für einen Beteiligungsprozess, der bis 2027 insgesamt drei große Dialogveranstaltungen sowie eine größere Zahl an ergänzenden Informationsveranstaltungen zum Thema Blumenthal hoch3 vorsieht. Der Ablauf der Auftaktveranstaltung ist wie folgt vorgesehen: Nach der Auftaktveranstaltung folgen bis Ende Januar weitere, dezentrale Beteiligungsformate, bei denen das Projekt Blumenthal hoch3 sich vorstellt und Partizipationsmöglichkeiten bietet: Am Dienstag, 20. Januar 2026, ist ein Pop-up-Infostand des Projekts zwischen 15 und 17 Uhr auf dem Heinz-Rühmann-Platz vor dem Hauptbahnhof Herne Wanne-Eickel zu Gast. Am darauffolgenden Freitag, 23. Januar 2026, ist der Pop-up-Infostand zwischen 10 und 13 Uhr auf dem Eickeler Wochenmarkt anzutreffen. Daneben besteht ab Mittwoch, 14. Januar 2026, die Möglichkeit, am Online-Dialog. Der entsprechende Link ist ab diesem Tag auf der Website zum Projekt „Blumenthal hoch3“ online veröffentlicht. Auf der Website sind zudem alle Informationen zum Projekt zu finden.

15 Uhr

Sorgen und Probleme aus Eickel ansprechen und diskutieren

Ulrich Syberg lädt zur Bürgersprechstunde

Ulrich Syberg, Bezirksbürgermeister von Eickel, lädt zur Bürgersprechstunde.

Ulrich Syberg, Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Eickel, lädt interessierte Bürger zur Sprechstunde ein. Sie findet statt am Dienstag, 20. Januar 2026, in der Genussdiele Berger, Schultenhof 5, 44652 Herne, von 15:30 bis 17:30 Uhr. In der Sprechstunde können die Bürger ihre Sorgen und Probleme ansprechen sowie Lösungsmöglichkeiten diskutieren und eigene Ideen vortragen. Eine Voranmeldung unter Telefon 0 23 23 / 16 - 31 36 oder per E-Mail an ratsangelegenheiten@herne.de ist gewünscht.

15:30 Uhr

Zwei Ausschüsse und zwei Beiräte tagen

Gremiensitzungen in der KW 4

Das Herner Rathaus am Friedrich-Ebert-Platz 2: Hier sind drei Gremiensitzungen.

In der Woche ab Montag, 19. Januar 2026, finden die Sitzungen folgender Gremien statt. Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie: Dienstag, 20. Januar 2026, 16 Uhr, großer Sitzungssaal (Raum 312) des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Naturschutzbeirat: Dienstag, 20. Januar 2026, 17 Uhr, Besprechungsraum 233 des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Ausschusses für Umweltschutz: Mittwoch, 21. Januar 2026, 16 Uhr, großer Sitzungssaal (Raum 312) des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen: Donnerstag, 22. Januar 2026, 16 Uhr, Bürgersaal des Sud- und Treberhauses, Eickeler Markt 1. Tagesordnungen und Sitzungsunterlagen können im Ratsinformationssystem auf www.herne.de/ris eingesehen werden.

16 Uhr

Kursus im St. Anna Hospital Herne

Yoga für schwangere Frauen

Die Elternschule des St. Anna Hospital Herne lädt schwangere Frauen zu zwei neuen Yoga-Kursen ein (Symbolbild).

Die Elternschule des St. Anna Hospital Herne lädt schwangere Frauen zu zwei neuen Yoga-Kursen ein. Die Kurse richten sich an Frauen ab der 12. Schwangerschaftswoche und starten am Montag, 19. Januar 2026, und am Donnerstag, 22. Januar 2026. Der Kurs startet montags um 17 Uhr und endet um 18.30 Uhr. Am Donnerstag findet der Kurs von 16.30 Uhr bis 18 Uhr statt. Yoga bietet eine Möglichkeit, den besonderen Erfahrungen einer Schwangerschaft mit Achtsamkeit zu begegnen. Es sind einerseits Erfahrungen, die aus den körperlichen Veränderungen resultieren, andererseits auch aus der Auseinandersetzung mit vielen neuen Gefühlen. Durch sanfte Yogaübungen verbessert sich die eigene Wahrnehmung und die neuen Veränderungen können bewusster wahrgenommen und verstanden werden. Veranstaltungsort ist der Bewegungsraum der Elternschule des St. Anna Hospital Herne, Hospitalstraße 19, 44649 Herne. Die Kursgebühr beträgt 120,00 Euro für acht Termine. Informationen und Anmeldung unter Fon 0 23 23 - 499 - 27 37 oder online.

16:30 Uhr

Veranstaltungen für Interessierte

Verein 'Queer in Herne' gegründet

Am Mittwoch (17.12.2025) wurde der Verein „Queer in Herne“ offiziell gegründet unter anderem Beschäftigen sich die Verantwortlichen mit der Realisierung des CSD.

Am Mittwoch (17.12.2025) wurde der Verein „Queer in Herne“ offiziell gegründet. Dazu heißt es in einer Mitteilung an die Redaktion: „Herne ist bunt - und gemeinsam machen wir es jeden Tag sichtbarer! Queer in Herne setzt sich für Vielfalt, Akzeptanz und ein selbstbestimmtes Leben aller queeren Menschen in unserer Stadt ein. Damit wir weiterhin sichere Räume schaffen, Aktionen planen und Sichtbarkeit stärken können, brauchen wir eure Unterstützung.“ So findet jeden dritten Sonntag im Monat ein queerer Stammtisch statt. Der Winterstammtisch findet am Sonntag, 21. Dezember 2025, ab 17 Uhr im Cafè Desaster, Mont-Cenis-Straße 26, statt. Bei den Treffen soll es um Austausch, Vernetzung und Gemeinschaft gehen. Es ist dabei völlig egal. ob man queer oder Unterstützer ist. Ebenso steht der nächste Christopher Street Day bereits in den Startlöchern. „Damit wir wieder ein starkes Zeichen für Vielfalt und Menschenrechte setzen können, suchen wir engagierte Menschen, die Lust haben, den CSD 2026 mitzugestalten – von Planung über Organisation bis hin zur Durchführung“, heißt es vom Verein. Am Dienstag, 20. Januar 2026, um 18:30 Uhr findet im H2Ö ein offenes Treffen statt. Damit der Verein Projekte, Aktionen und den CSD weiterhin erfolgreich umzusetzen kann, sind sie auf finanzielle Unterstützung angewiesen. „Ob Privatperson, Unternehmen oder Initiative - jede Spende hilft, jede Kooperation stärkt die queere Community in Herne. Gemeinsam können wir eine Stadt schaffen, in der jede Person sicher, sichtbar und stolz leben kann. Mach mit, unterstütze uns und zeig Haltung für ein vielfältiges Herne“, so die Verantwortlichen. Mehr Informationen und Untersützungsmöglichkeiten gibt es online und auf Instagram. Ferner kann man auch per Mail Kontakt aufnehmen.

17 Uhr

Drei Spiele stehen an, Zwischenrunde für Playoffs ist klar

HEV: Endspurt in der Hauptrunde

Fabian Nifosi vom Herner EV.

Die Schlussphase der Hauptrunde ist angebrochen und mittlerweile ist klar: Der HEV wird in der anstehenden Zwischenrunde in der zweiten Gruppe um die verbleibenden Playoffplätze 6, 7 und 8 kämpfen. In den letzten Spielen der Hauptrunde möchte der HEV dabei so viele Punkte wie möglich einfahren, um sich eine gute Ausgangslage für die Zwischenrunde zu verschaffen. Ab Freitag, 16. Januar 2026, warten mit dem Tabellenführer aus Tilburg, den Saale Bulls Halle und den zuletzt starken Herforder Ice Dragons erneut drei schwierige Aufgaben. Am Sonntag, 25. Januar und am Freitag, 30. Januar 2026 finden dann die letzten Spiele der Hauptrunde für die Miners statt. Matteo Stöhr, der in den letzten Spielen verletzt ausfiel, ist wieder einsatzbereit, dafür wird Raik Rennert krankheitsbedingt ausfallen. Marius Demmler wird noch Zeit für seine Rückkehr benötigen, aktuell ist von einer Ausfalldauer von circa zwei weiteren Wochen auszugehen. Lukas Schulte fällt weiterhin angeschlagen aus, im Tor wird der HEV wieder auf Dean Döge und einen weiteren Förderlizenztorwart aus Düsseldorf zurückgreifen können. Leon Tettenborn gehört, wie der HEV es bereits veröffentlicht hat (halloherne berichtete), nicht mehr zum Kader der Miners. Die Förderlizenzspieler David Galfinger, Luca Müller und Erik Wischnenko von der DEG werden ebenfalls wieder für Herne im Einsatz sein, auch auf die Dienste von Fabian Nifosi können die Miners weiterhin bauen. Ein Einsatz von Tjark Kölsch entscheidet sich kurzfristig. Nach weiteren Untersuchungen kann der HEV bei Dennis Palka und Marc Hofmann Entwarnung geben. Nachdem Hofmann in Erfurt medizinisch versorgt worden war, ging man zunächst von einem längerfristigen Ausfall aus, nach weiteren Untersuchungen steht jedoch fest, dass Hofmann den Miners bereits an diesem Wochenende wieder zur Verfügung stehen wird. Auch bei Dennis Palka gibt es eine leichte Entwarnung, der Außenstürmer wird jedoch trotzdem mindestens ein bis zwei Wochen mit einer Oberkörperverletzung ausfallen. Nach Carl Zimmermann, für den die Saison bereits im Oktober beendet war, folgt nun Mike Mieszkowski. Der Stürmer musste im Spiel gegen Leipzig am Ende Dezember 2025 einen Check einstecken, wobei er sich eine Oberkörperverletzung zuzog. Zunächst ging man davon aus, dass er zeitnah wieder zum Team dazustoßen würde, nach eingehenden Untersuchungen steht nun jedoch fest, dass die Saison auch für ihn beendet ist. Der HEV wünscht Mike Mieszkowski eine gute und schnelle Genesung. Tilburg Trappers, 16. Januar 2026: Nachdem der HEV in Tilburg siegte, startete die Mannschaft um Trappers-Coach Danny Albrecht eine weitere Siegesserie und gewann ihre vier folgenden Spiele. Am vergangenen Sonntag mussten sich die Trappers dann jedoch in Rostock geschlagen geben, befinden sich aber weiterhin an der Tabellenspitze. Die Fans der Tilburg Trappers werden am Freitag ihre jährliche Auswärtsfahrt in der Hannibal-Arena veranstalten, es werden mehrere Fanbusse der Trappers erwartet. Die Fans der Trappers werden – wie in den letzten Spielen gegen die Füchse Duisburg – über das Rolltor links vom Haupteingang hineingelassen. In der ersten Drittelpause wird es außerdem wieder ein Pausengame der U7 und U9 der Young Miners auf dem Eis geben. Vor der Eishalle gibt es am Bierwagen von 18 bis 19 Uhr eine Happy-Hour. Herford Ice Dragons, 18. Januar 2026: Die Herforder Ice Dragons gehen nach einem Sieg gegen Leipzig am vergangenen Sonntag mit Rückenwind in die Partie gegen Herne. Aus den bisherigen drei Aufeinandertreffen konnten die Miners zwei Mal siegen, Herford ging einmal als Sieger vom Eis. Das Bully in Herford ist um 18:30 Uhr. Saale Bulls Halle, 20. Januar 2026: Für das letzte Dienstagsspiel in der Hauptrunde nehmen die Miners dann die lange Reise nach Halle auf sich. Die Hallenser befinden sich aktuell auf dem vierten Tabellenplatz, mussten allerdings zuletzt eine Derbyniederlage gegen die Icefighters Leipzig hinnehmen. In den bisherigen Duellen gingen zwei Mal die Bulls und einmal die Miners als Sieger vom Eis. Für Herne bietet sich damit die Chance, die Bilanz gegen Halle auszugleichen. Das Bully in Halle ist um 19:00 Uhr.

19 Uhr

Konzert des Folkwang Kammerorchester Essen

'Nur Mozart!' im Kulturzentrum Herne

Das Kulturzentrum am Willi-Pohlmann-Platz.

Unter dem Titel „Nur Mozart!“ kündigt das Kulturbüro der Stadt Herne für Dienstag, 20. Januar 2026 um 19:30 Uhr, einen Konzertabend im Kulturzentrum Herne, Willi-Pohlmann-Platz 1, an. Es spielt das Folkwang Kammerorchester Essen unter der Leitung von Johannes Klumpp, Solistin ist die international gefeierte Violinistin Liv Migdal. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Das Programm beleuchtet Mozarts frühes Schaffen aus den 1770er Jahren – eine Phase, in der der Komponist zwischen Salzburg, Italien und später Paris seinen unverwechselbaren Stil entwickelte. Auf dem Programm stehen die Sinfonien Nr. 18 F-Dur KV 130 und Nr. 32 G-Dur KV 318, Werke, die bereits Mozarts Sinn für dramatischen Ausdruck, farbige Orchestrierung und formale Raffinesse erkennen lassen. Ein besonderer Höhepunkt des Abends ist das Violinkonzert Nr. 7 D- Dur KV 271a, ein Werk mit rätselhafter Entstehungsgeschichte. Obwohl die Autorschaft bis heute nicht eindeutig geklärt ist, gilt das Konzert als technisch anspruchsvoll und musikalisch äußerst reizvoll. Mit Liv Migdal übernimmt eine Solistin den Part, die dem Herner Publikum nicht nur durch ihre Herkunft, sondern auch durch zahlreiche Auftritte vertraut ist. Die Violinistin ist international bekannt und wurde vielfach ausgezeichnet und engagiert sich seit Jahren für die Wiederentdeckung vergessener und verfemter Komponisten. Das Folkwang Kammerorchester Essen hat sich unter Johannes Klumpp als eines der profiliertesten Mozart-Ensembles in Deutschland etabliert. Seine lebendige, publikumsnahe Herangehensweise verbindet historische Kenntnis mit frischer Musizierfreude und macht klassische Musik auch für neue Hörerschichten zugänglich. Tickets sind im Vorverkauf über www.reservix.de erhältlich oder im Ticketshop des Stadtmarketings Herne, Kirchhofstraße 5, 44623 Herne. Es gibt sie auch an der Abendkasse.

19:30 Uhr

Nächsten Runde der Akustikreihe

Flottmann-Kneipe: Konzertsaison geht weiter

No Fishing eröffnen den Reigen der Konzertsaison 2026 in der Flottmann-Kneipe.

Auch in 2026 öffnet die Flottmann-Kneipe ihre Bühne wieder für lokale und regionale Musiktalente. Regelmäßig an den Dienstagabenden findet die Veranstaltung in der Kneipe an der Flottmannstraße 94 statt. Start ist am Dienstag, 13. Januar 2026, 19:30 Uhr mit „No Fishing“, einem Herner Original, die auch schon zur Premiere der Reihe im Januar 2024 spielten. Mit dieser nach wie vor beliebten Akustik-Kneipenkonzert-Reihe bietet Krystian Pietrzyk, Betreiber der Flottmann-Kneipe, auch unbekannteren Künstlern eine Plattform. Der Erfolg dieser Reihe zeigt sich in der großen Resonanz. Gästen wird eine Tischreservierung für die Dienstagskonzerte dringend empfohlen (Tel 02323 3983005, Mail info@flottmannkneipe.de). Bei freiem Eintritt haben im vergangenen Jahr zahlreiche Musikfreunde stimmungsvolle Abende mit Singer-Songwritern und Musik aus unterschiedlichen Genres erlebt.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Mittwoch, 21. Januar

Zum 'Tag der Jogginghose' am 21. Januar 2026

Ermäßigter Eintritt im Bergbau-Museum Bochum

Das Deutsches Bergbau-Museum Bochum: Zum Tag der Jogginghose am 21. Januar 2026 gibt es ermäßigten Eintritt.

Bochum. Am Mittwoch, 21. Januar 2026, wird’s bequem im Deutschen Bergbau-Museum Bochum: Zum internationalen „Tag der Jogginghose“ erhalten Besucher ermäßigten Eintritt, wenn sie im Jogging-Outfit an der Kasse erscheinen. Seit 2010 gilt der „Tag der Jogginghose“ als internationaler Aktionstag, der vor allem durch Social Media Verbreitung gefunden hat. In diesem Jahr greift das Museum diese Aktion auf und ermöglicht an diesem Tag einen besonders lockeren Zugang zur Kultur und Geschichte des Bergbaus. Wer im Schlabberlook an der Museumskasse erscheint, erhält reduzierten Eintritt. Erwachsene zahlen 9 statt 15 Euro und Kinder/ Jugendliche 5 statt 8 Euro.

Herne-Eickel und zwei Gelsenkirchener Stadtteile betroffen

Herkunft des Trinkwassers ändert sich

Gelsenwasser informiert über die Änderung der Herkunft des Trinkwasser in Eickel und zwei Gelsenkirchener Stadtteilen (Archivbild).

Gelsenwasser hatte im August 2025 die sogenannte Wassergrenze in Gelsenkirchen für die Stadtteile Ückendorf und Neustadt umgestellt. Seitdem erhielten diese Stadtteile ebenso wie der überwiegende Teil Gelsenkirchens Trinkwasser aus dem Wasserwerk Haltern. Diese Umstellung wird nun rückgängig gemacht: Ab Mittwoch, 21. Januar 2026 beliefert wieder das Ruhrwasserwerk Essen der Wassergewinnung Essen GmbH (WGE) die Stadtteile Ückendorf und Neustadt mit Trinkwasser. Die Stadtteile Rotthausen und Feldmark (südlich des Revierparks/Schwarzbach) erhalten bereits dauerhaft Trinkwasser aus Essen. Da die Umstellung im Rohrnetz nicht durchgängig genau an den Stadtteilgrenzen möglich war, gilt auch die jetzige Rückumstellung für wenige weitere Anschlüsse : Die Änderung betrifft zusätzlich einige Häuser in Rotthausen (Straße Wiehagen 83a-123) sowie einige Häuser in Herne-Eickel (Eickeler Straße 75-88, Magdeburger Straße 12, 14). Dagegen waren in Ückendorf einige Straßen von der Umstellung ausgenommen, hatten also sowieso Wasser aus Essen behalten: Filchnerstraße, Halfmannsweg 38-63, Hollandstraße, Hövelmannstraße 3a, 3, 5a, 5, 78 sowie in Neustadt die Straße Wiehagen, Hausnr. 122-128. Die Umstellungsarbeiten bereitet der Gelsenwasser-Netzbetrieb sorgfältig vor. Trübungen durch gesundheitlich unbedenkliche mineralische Ablagerungen im Trinkwassernetz sind möglich. Wenn Bürger Störungen bemerken, bittet Gelsenwasser, diese unter Telefon 0800 7 9999-10 zu melden. Die Trinkwässer aus den Wasserwerken in Haltern und Essen haben beide eine gute Qualität und entsprechen den Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Die Wässer können für alle Zwecke im Haushalt verwendet werden – vom Trinken über die Zubereitung von Nahrungsmitteln bis zur Zubereitung von Babynahrung. Gelsenwasser kontrolliert das Trinkwasser täglich und weit umfangreicher, als es die Trinkwasserverordnung vorschreibt. Bezüglich des Härtegrads gibt es einen Unterschied bei den Trinkwässern: Das Trinkwasser aus dem Ruhrwasserwerk Essen hat den Härtegrad 'weich‘, das Wasser aus dem Wasserwerk Haltern hat den Härtegrad 'mittel‘. Für die Bürger in Ückendorf und Neustadt, die nun wieder Essener Wasser bekommen, ist der Härtegrad also jetzt niedriger. Das Waschmittel und das Reinigungsmittel für die Spülmaschine sollten entsprechend den Herstellerangaben auf der Packung dosiert werden. Auch die Einstellungen zur Wasserhärte an den Haushaltsgeräten sollten angepasst werden. Die komplette Trinkwasseranalyse für Wasser aus Haltern und Essen und viele weitere Infos zur Trinkwasserqualität gibt es auf der Gelsenwasser-Website unter diesem Link. Innerhalb des im Erdboden verlegten Gelsenwasser-Trinkwassernetzes verläuft eine „Grenzlinie“, entlang der die vorhandenen Armaturen (Schieber, Klappen) geschlossen sind. Diese Linie definiert die Wassergrenze. Südlich dieser Linie wird mit Wasser aus den Ruhr-Wasserwerken (in Gelsenkirchen aus Essen) versorgt, nördlich mit Wasser aus dem Wasserwerk Haltern. Durch Umstellungen an den Armaturen im Rohrnetz kann die Wassergrenze verändert werden. Dies ist sinnvoll, um z. B. die Auslastung der Wasserwerke und des Trinkwasser-Rohrnetzes effizient zu steuern, Durchflüsse zu optimieren oder eine besondere, längerfristige Baumaßnahme ohne Störung der laufenden Versorgung durchzuführen.

Experten informieren über moderne Hüft- und Knieprothesen

Lebensqualität durch ein neues Gelenk

Oberarzt Dr. Jens Becker ist einer der Referenten bei der Patientenveranstaltung zum Thema „Leben mit künstlichem Gelenk“ im EvK Herne. (EVA Ruhr)

Das Evangelische Krankenhaus Herne, das zum EVA Ruhr (Evangelischer Verbund Augusta Ruhr) gehört, lädt am Mittwoch, 21. Januar 2026, zu einer Patientenveranstaltung zum Thema „Leben mit künstlichem Gelenk“ ein. Beginn ist um 14 Uhr im Seminarzentrum des EvK Herne. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen moderne Möglichkeiten des Hüft- und Kniegelenkersatzes sowie der persönliche Austausch mit Betroffenen. In zwei verständlichen Vorträgen informieren die Ärzte über aktuelle medizinische Standards: Oberarzt Dirgham Najajreh erklärt, wann ein künstliches Hüftgelenk notwendig wird, wie die Operation abläuft und was Patienten danach erwartet. Oberarzt Dr. Jens Becker zeigt auf, bei welchen Beschwerden ein künstliches Kniegelenk sinnvoll ist, und beschreibt den Eingriff sowie die anschließende Behandlung. Im Anschluss berichten Patienten aus erster Hand über ihre persönlichen Erfahrungen mit einem künstlichen Gelenk. Zudem nehmen sich die referierenden Ärzte Zeit für Fragen aus dem Publikum. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen mit Gelenkbeschwerden, Angehörige sowie alle Interessierten und verbindet medizinische Information mit persönlichem Erfahrungsaustausch. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Ebenso steht das Parkhaus des Krankenhauses allen Gästen gratis zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

14 Uhr

KULTUR 60+ startet jeck ins neue Jahr

„HELAU“ und „ALAAF“ in Bochum

Karneval im RuhrCongress Bochum am 21. Januar 2026.

Die Veranstaltungsreihe KULTUR 60+ der Stadt Bochum und der Bochumer Veranstaltungs-GmbH (BoVG) feierte Anfang Dezember 2025 einen gelungenen Jahresabschluss: Das Weihnachtskonzert der Bochumer Symphoniker im Anneliese Brost Musikforum Ruhr war restlos ausverkauft und sorgte für große Begeisterung beim Publikum. Nun steht die nächste Veranstaltung der beliebten Reihe in den Startlöchern – und der Vorverkauf hat begonnen. Zum fröhlichen Auftakt ins neue Jahr lädt der Festausschuss Bochumer Karneval alle Bürger ab 60 Jahren am Mittwoch, 21. Januar 2026, ab 15 Uhr zu einem Karnevalsprogramm in den RuhrCongress Bochum ein. Der jecke Nachmittag bietet unterhaltsame Tanzaufführungen sowie Gesang zum Mitschunkeln, Mitsingen und Mitlachen – ein geselliges Erlebnis für alle, die Freude am Karneval haben. Im Eintrittspreis von 9 Euro sind Kaffee und ein Stück Kuchen enthalten – so steht einem ausgelassenen Nachmittag nichts im Wege. Karten können ab sofort per Tel 0234 6103-410 oder per E-Mail an senioren@bochum-veranstaltungen.de bestellt werden. Weitere Informationen zur Reihe KULTUR 60+ finden Sie unter www.bochum-veranstaltungen.de.

15 Uhr

Anna Pocher stellt im HKB-Kunstpunkt aus

Von den Brettern an die Staffelei

Anna Pocher neben einer Öl-/Papier-Mischtechnik, die einen Hermaphroditen mit alchimistischen Symbolen eines Zürcher Codex aus dem 15. Jahrhundert zeigt.

„Das Sichtbare und das Verborgene“ ist der Titel der ersten Herner Einzelausstellung der 1953 in Turin geborenen Tänzerin, Choreographin, Folkwang-Dozentin und Bildenden Künstlerin Anna Pocher, die seit 2023 Mitglied im Herner Künstlerbund HKB’90 ist und auch zwei Collagen auf der aktuellen HKB-Jahresschau im Rathaus Herne zeigt. Wer jetzt Schauspieler oder andere in die Jahre gekommene Prominente vor Augen hat, die plötzlich ihre bildkünstlerische Ader entdecken, liegt bei Anna Pocher völlig falsch, die an der Accademia Albertina delle Belle Arti in Turin eine geradezu klassische vierjährige Ausbildung genoss: Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunstgeschichte. „Der Akt des Sehens hat mein ganzes Leben begleitet und inspiriert“, so die in ihrer norditalienischen Heimatstadt ausgebildete Kunstpädagogin für die Grundschulen und die Mittelstufe. Ihre Collagen, die den größten Teil der in der Galerie Kunstpunkt gezeigten Arbeiten ausmachen, sind nicht nach dem Zufallsprinzip entstanden, sondern haben eine Komposition als Vorgabe: „Die Leere und die Fülle, Form und Raum der Bilder befinden sich im gegenseitigen Dialog.“ Was auch auf die Kohärenz der Farben zutrifft, die entweder miteinander verschmelzen oder kontrastieren. Eine dieser durchaus auch politischen Collagen, die sich ästhetisch an denen der 1920er und 1930er Jahre etwa in der AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) orientieren, zeigt von Berliner Polizisten verprügelte protestierende Arbeiter in der Weimarer Republik in Verbindung mit einem friedlichen Alltagsmotiv einer Einkaufsmeile in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre. Das erinnert daran, dass Anna Pocher, die Ende der 1970er Jahre als Tänzerin ins Bremer Ensemble Reinhild Hoffmanns eintrat, im Dezember 1992 am Schauspielhaus Bochum in ihrer Choreographie „Volx-Muzak“, der Titel bezieht sich auf das frühere Gedudel in unseren Konsumtempeln, eine betriebliche Weihnachtsfeier ironisch aufs Korn genommen hat. Anna Pochers Arbeiten, auch die geradezu altmeisterlichen Ölgemälde, bilden eine eigene Welt in sich und wollen rein assoziativ wahrgenommen werden. Sie sind häufig sinnlicher Natur wie bei einem kleinformatigen Gemälde, das einen Klavierspieler ohne Klavier und eine unter ihm sitzende nackte Frau zeigt. Die Motive sind auf den ersten Blick nicht immer miteinander in Verbindung zu bringen: Anna Pocher liebt das Verborgene und den versteckten Humor der einzelnen Figuren. Weshalb es sich doppelt lohnt, auf der Vernissage am Sonntag, 11. Januar 2026 oder der Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026 mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Die zumindest einige Herner Tanztheater-Liebhaber noch in bester Erinnerung haben etwa in der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Hoffmann-Choreographie „Könige und Königinnen“, wo sie auf furiose Weise mit Julie Shanahan zwei Rivalinnen verkörperte. Oder in „Verreist“, einer Reise durch die Lebensabschnitte der Menschen von der Geburt bis zum Tod. Unvergesslich das narrative Tanz-Theater „Machandel“, das die Märchen der Brüder Grimm mit archaischen Menschheits-Riten verband. Wie auch „Ich schenk‘ mein Herz“ über das so schwer zu machende Leichte in der Operette: Anna Pocher und Annamirl van der Pluym als zwei Herzdamen, die walzerselig herumwirbelnd um gleich drei Tenöre buhlen. Die Ausstellung „Das Sichtbare und das Verborgene“ mit Arbeiten von Anna Pocher wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 11.30 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Mont-Cenis-Straße 296, eröffnet und kann anschließend bis zum 15. Februar 2026 jeweils mittwochs und sonntags zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf der Vernissage wird der Bochumer Schauspieler Maximilian Strestik nicht nur einführende Worte sprechen nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Herner Künstlerbundes, Gisela Schulte. Die Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr wird musikalisch gerahmt durch den Folkwang-Absolventen Anton Richard auf dem Violoncello.

15 Uhr

Zwei Ausschüsse und zwei Beiräte tagen

Gremiensitzungen in der KW 4

Das Herner Rathaus am Friedrich-Ebert-Platz 2: Hier sind drei Gremiensitzungen.

In der Woche ab Montag, 19. Januar 2026, finden die Sitzungen folgender Gremien statt. Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie: Dienstag, 20. Januar 2026, 16 Uhr, großer Sitzungssaal (Raum 312) des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Naturschutzbeirat: Dienstag, 20. Januar 2026, 17 Uhr, Besprechungsraum 233 des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Ausschusses für Umweltschutz: Mittwoch, 21. Januar 2026, 16 Uhr, großer Sitzungssaal (Raum 312) des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen: Donnerstag, 22. Januar 2026, 16 Uhr, Bürgersaal des Sud- und Treberhauses, Eickeler Markt 1. Tagesordnungen und Sitzungsunterlagen können im Ratsinformationssystem auf www.herne.de/ris eingesehen werden.

16 Uhr

Nacht der Kreativen im St. Anna Hospital Herne

Feierliche Eröffnung der N8-Atelier-Ausstellung

Das St. Anna Hospital in Herne.

Am Mittwoch, 21. Januar 2026, um 16:30 Uhr eröffnet im St. Anna Hospital Herne die Ausstellung mit Kunstwerken aus dem N8-Atelier. Zu sehen sind die Ergebnisse einer besonderen kreativen Nacht, in der die Teilnehmenden ihre persönliche Vorstellung von „Nacht“ in ausdrucksstarken Collagen umgesetzt haben. Die Ausstellung kann auf der 1. Etage des St. Anna Hospital Herne, Hospitalstr. 19, besichtigt werden. Entstanden sind die Arbeiten am 7. November 2025 im Rahmen der „Nacht der Kreativen“ im St. Marien Hospital Eickel. Im N8-Atelier stand das freie Gestalten im Mittelpunkt: Aus Papier, Stoffen, Stiften und Farben entwickelten die Teilnehmenden vielschichtige Werke, die nächtliche Stimmungen zwischen Ruhe, Fantasie und Aufbruch sichtbar machen. Begleitet wurde das N8-Atelier von der Künstlerin Ulrike Meyer und den Kunsttherapeutinnen des St. Marien Hospital Eickel.

16:30 Uhr

Erstes Treffen im neuen Jahr am 7. Januar

LWL-Uniklinik startet mit Inforeihe für Angehörige

Sozialarbeiter Lutz Bittner leitet seit zehn Jahren die Angehörigenreihe des LWL-Universitätsklinikums Bochum. Foto:

Bochum (lwl). Die langjährige Angehörigenreihe „Ich darf an mich denken“ der LWL-Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) geht im neuen Jahr in die nächste Runde: Bis zum Sommer werden wieder zweimal im Monat Infoabende für Angehörige von psychisch erkrankten Menschen angeboten. Das erste Treffen ist bereits am Mittwoch, 7. Januar 2026, 17:30 bis 19 Uhr, im LWL-Universitätsklinikum Bochum an der Alexandrinenstraße 1. Zum zweiten Treffen am 21. Januar ist der Verein „Angehörige psychisch erkrankter Menschen - Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.“ eingeladen und wird über seine Arbeit und Hilfen berichten. An allen Infoabenden, die an jedem ersten und dritten Mittwoch des Monats stattfinden, können sich Angehörige und Interessierte bis zu den Sommerferien im Juli über psychische Erkrankungen und deren Behandlung informieren. Sie erfahren dabei, wie wichtig es ist, auf die eigenen Belastungsgrenzen und Bedürfnisse zu achten, und stellen im Austausch fest, dass sie nicht alleine sind. Unter qualifizierter fachlicher Anleitung eines Arztes und eines Sozialarbeiters werden grundlegende Informationen über psychische Erkrankungen vermittelt. Symptome, Ursachen, Entwicklung und Verlauf sowie die Behandlung sind Schwerpunkte der Gespräche, aber auch der Umgang mit Belastungen und Krisen. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, über ihre Erfahrungen zu berichten. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig davon, ob sich ein Familienmitglied in stationärer, teilstationärer oder ambulanter Behandlung befindet.

17:30 Uhr

Gehörlose Mutter in einer Welt der Hörenden

Sorda – Der Klang der Welt

Héctor (Álvaro Cervantes) und Ángela (Miriam Garlo) freuen sich, dass ihr Baby hörend ist, auch wenn sich die Mutter Sorgen macht, sie könnte später beim Gatten wie beim heranwachsenden Kind als Gehörlose ins Hintertreffen geraten.

Im Rahmen des vhs-Filmforum dreimal zu sehen in der Filmwelt Herne: Am Sonntag, 18. Januar 2026, um 12.30 Uhr, am Montag, 19. Januar 2026, um 20.15 Uhr sowie am Mittwoch, 21. Januar 2026, um 17.30 Uhr Ángela (Miriam Garlo) ist gehörlos, Héctor (Álvaro Cervantes) hörend, ein junges Paar, fröhlich und verliebt, um so mehr, als sie ihr erstes Kind erwarten. Ona soll es heißen, ein Mädchen. Doch je näher der Tag der Geburt rückt, desto unruhiger wird Ángela. Wie soll sie sich um Ona kümmern in einer Welt, die nicht für sie gemacht ist? Wird Ona hören wie Héctor oder sein wie sie? Die Chancen stehen aufgrund genetischer Vorgaben in beider Familien 50:50, Gewissheit ist erst geraume Zeit nach der Geburt möglich. Ihre kleine, beschützte Welt, die sich Ángela und Héctor geschaffen haben, bekommt Risse. Héctor liebt Ángela und hat sie bisher begleitet, gerät aber aus der Spur, als das Kind kommt und die Blase besagter kleiner, beschützter Welt sprengt, die beide gebaut haben, um sich vor ihren eigenen Unterschiedlichkeiten zu schützen. Hinzu kommt, dass Elvira (Elena Irureta) und Fede (Joaquín Notario) reserviert auf die Schwangerschaft ihrer Tochter reagieren. Sie wollten immer das Beste für Ángela, fühlen sich aber fremd gegenüber ihrer Art, sich in der Welt der Hörenden zu bewegen und ihre Taubheit zu leben. Große Stimmungsschwankungen bei Schwangeren sind normal, aber wenn der Verkäufer im Hörgeräteladen die Gebärdensprache nicht beherrscht, explodiert Ángela nicht ganz zu Unrecht. Andere sind lockerer, die Mütter unter den gehörlosen Freunden geben Ratschläge. Ihr Chef Carlos (Pedro J. Hernández) zeigt Verständnis und ganz selbstverständlich bastelt Ángelas Töpferei-Kollege Ramiro (Agustín Otón) für die Kleine ein Mobile aus gebrannten Tonfiguren. Nachdem der erste Hörtest bei der Neugeborenen noch kein eindeutiges Ergebnis gebracht hat, löst die zweite Untersuchung die schier unerträgliche Spannung: Ona hört auf beiden Ohren und kann einen „normalen“ Kindergarten besuchen. Aufmerksam und ungeschönt, zärtlich und immer auf Augenhöhe mit seinen Protagonisten erzählt Autorin und Regisseurin Eva Libertad in „Sorda – Der Klang der Welt“ von der enormen Herausforderung, als gehörlose Frau ein Kind in einer Welt voller Barrieren zu bekommen. Die erste ist die Stimme des Vaters, auf die das Baby reagiert, während es mit der Gebärdensprache der Mutter fremdelt. Später kann sich Ángela in der WhatsApp-Gruppe der Kindergarteneltern nicht verständlich machen, fühlt sich bei Kinderfesten ins Abseits gestellt. Worunter auf Dauer auch die Ehe mit Héctor leidet, der sich ungerecht an den Pranger gestellt fühlt. Was kann er dafür, dass Ángelas Hörgerät beim mannigfachen Lärm im Kindergarten oder später in der Schule streikt und Onas Geburtstagsfeiern regelmäßig zur Tortur für sie werden. Was Ángela schließlich hilft, sind ihre gehörlosen Freundinnen, mit denen sie ausgeht – zum geselligen Beisammensein im privaten Kreis, aber auch zum Tanzen. Da kann sie sich völlig frei bewegen, Spaß haben und die zahllosen zumeist nur auf Missverständnissen beruhenden Alltagsprobleme vergessen. Das Ende des berührenden, um Verständnis werbenden Films ist vorsichtig optimistisch: Es könnte doch noch zwischen Mutter und Tochter (Daniela Saura Pérez) mit der Gebärdensprache klappen… Die Geburtsszene ist ein dramatischer Höhepunkt in „Sorda“ (dt. Taub), und sie war es auch bei den Dreharbeiten. „Die Szene basiert auf wirklichen Erfahrungen tauber Mütter, und ich habe dabei nicht einmal die schlimmsten genommen“, so Eva Libertad im Piffl-Presseheft. Gedreht wurde mit echtem medizinischem Personal, das mit den Schauspielerinnen interagierte, eine Szene, die in ihrer Eskalation und Länge schmerzhaft wirklich wird: „Als ich vom Set kam und die beiden Produzentinnen am Monitor weinen sah, dachte ich, okay, das haben wir also schon mal.“ Der barrierefrei auch in Gehörlosensprache untertitelte Spielfilm hatte 2021 mit dem gleichnamigen Kurzfilm, den Eva Libertad und Co-Regisseurin Nuria Muñoz Ortín mit Miriam Garlo, der gehörlosen Schwester der Regisseurin, drehten, einen preisgekrönten Vorläufer. „Sorda – Der Klang der Welt“ schafft mit seiner behutsamen Kameraführung Gina Ferras und Aránzazu Callejas Sounddesign, das die Wahrnehmung erweitert, die Nuancen zweier Welten einzufangen, die der gehörlosen und der hörenden Welt. Für die Besetzung von Ángelas Freunden wurde ein Ensemble aus ausgebildeten und nichtprofessionellen gehörlosen Schauspielern gefunden. Der so einfühlsame wie bewegende hundertminütige Film wurde nach der Uraufführung am 15. Februar 2025 im Panorama-Wettbewerb der 75. Berlinale mit dem Publikumspreis und dem Arthouse Cinema Award sowie auf dem Filmfestival Seattle als „Bester Iberoamerikanischer Film“ ausgezeichnet. Miriam Garlo und Álvaro Cervantes gewannen die Schauspielpreise des 28. Filmfestivals Málaga. Dazu gabs den Preis als „Bester Europäischer Film“ der lateinamerikanischen Filmkritik sowie die Auszeichnung „Beste Regie“ für Eva Libertad beim Int. Filmfestival im mexikanischen Guadalajara. „Sorda – Der Klang der Welt“ läuft im Casablanca Bochum, im Sweetsixteen Dortmund, in der Galerie Cinema Essen sowie im Metropol Düsseldorf. Nun auch im Kino Endstation im Kulturbahnhof Bochum-Langendreer (Samstag, 15. November, Sonntag, 16. November und Montag, 24. November 2025).

17:30 Uhr

Besondere Beziehung zwischen Täter und Opfer

'Die Frau in Blau' mit Joachim Król

Zwischen Denis (Jonas Nay) und Alfred (Joachim Król) entwickelt sich ein ganz besonderes Verhältnis, in dem ein Autounfall und Alfreds Gemälde „Frau in Blau“ eine wichtige Rolle spielt.

Während der Autofahrt auf einem engen Waldweg küsst sich ein junges Liebespaar so intensiv, dass der Fahrer, es ist der Berufsfotograf Denis Reuter (Jonas Nay), einen Moment nicht aufpasst und ein älteres Ehepaar anfährt. Während die Frau sofort tot ist, überlebt der Mann schwer verletzt. Alfred Hansen (Joachim Król) kann sich nach einem Schädel-Hirn-Trauma, so jedenfalls die Ärzte, weder an seine verstorbene Gattin noch an den Unfall erinnern. Denis, der in der Gerichtsverhandlung mit einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten und zweijährigem Führerscheinentzug davongekommen ist, hat alle Schuld auf sich genommen und die Beifahrerin, seine Freundin Luana (Nairi Hadodo), verschwiegen. Wofür ihm die Modedesignerin auch dankbar ist, aber sie leidet wie Denis, der seinen Beruf an den Nagel gehängt hat und sich als Pächter einer „Boots-Bar“ über Wasser hält, unter Schuldgefühlen. Sie hat sich von Denis getrennt und sich dem Opfer Alfred genähert, der tagsüber bei Martha (Judith Bohle) in der Kunsttherapie-Gemeinschaft „Die Maler“ tätig ist, abends aber in die eigenen vier Wände zurückkehren kann. Als Denis nach zwei Jahren seinen inzwischen zur Plastikkarte geschrumpften „Lappen“ zurückbekommen will, muss er die Frage der amtlichen Psychologin Ellen Steinmann (Stephanie Schadeweg), ob er sich inzwischen bei Alfred Hansen entschuldigt hat, verneinen. Und sich weiterhin mit dem Fahrrad durch Mainz fortbewegen. Also kramt Denis die alten Akten der Staatsanwaltschaft heraus, erkundigt sich nach Alfred und betritt das Gebäude der „Maler“, wo er von der quirligen Iris (Amelie Gerdes) erst einmal durch die Räume und schließlich zu Alfred geführt wird. Seine Gemälde tragen sämtlich den Titel „Blau – Rot – Gelb“ – bis auf eines: „Die Frau in Blau“. Denis hat sogleich das Polizeifoto von der im Gras liegenden toten Gattin des Malers im Kopf, so ganz ohne Erinnerung an den Unfall ist Alfred also nicht. Weil er nicht die Kraft hat, sich ihm gegenüber als Fahrer des Unfallautos zu erkennen zu geben, kauft er Alfred für 900 Euro ein Bild ab. Was seine Nerven aber nicht beruhigt, zumal das Geld in Marthas Gemeinschaftskasse landet. Plötzlich steht die ganze „Maler“-Truppe vor seiner Bar: Denis muss allen wohl einen Tretboot-Ausflug versprochen haben. Alfred meint, im Wasser das Bild seiner Gattin, das mit seinem Gemälde verschmilzt, zu erkennen. Dabei ist „Die Frau in Blau“ gerade Teil einer Ausstellung des Galeristen Klaus Löscher (Ole Schloßhauer) und ausdrücklich unverkäuflich. Der entsprechende Hinweis muss beim Transport verloren gegangen sein, jedenfalls ziert es nach der Vernissage ein roter Punkt. Alfred lässt nicht locker, bis Denis ihm verspricht, sein Gemälde beim Niersteiner Winzer, der es für seine neuerbaute Vinothek mitten im Wingert erstanden hat, zurückzuholen… In „Die Frau in Blau“ sind zwei Männer durch einen tragischen Moment miteinander verbunden: Der eine hat einen tödlichen Unfall verursacht, der andere dabei seine Frau verloren. Ersterer ist, will er seinen Führerschein zurückerhalten, gezwungen, Letzterem, vor dem Unfall Elektriker im Rheinhafen, in seiner neuen, durch die Hirnschädigung nur noch eingeschränkten Lebensrealität zu begegnen. Nicht zuletzt mit Hilfe seiner „Ex“ Luana kommen sich die beiden Männer näher: Denis legt nicht nur die Scheu vor Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen ab, sondern verbringt die Nächte zusammen mit Alfred vor der Galerie Löscher, um das unverkäufliche Gemälde zurückzuerhalten. Als das misslingt, ist Denis sogar zu einem Einbruch in den Niersteiner Weinbergen bereit… Denis lässt sich in Alfreds Leben hineinziehen, auch wenn ihm der Bootsverleiher Mo Yilmaz (Harun Yildirim) die Pacht entzieht und Luana wohl nicht zurückzugewinnen ist. Es mehren sich tragikomische und geradezu groteske Szenen, aber die Verbindung beider so ungleicher Männer entwickelt sich zu einer regelrechten Freundschaft, bei dem ein selbstgebasteltes Kaleidoskop mit Luanas glitzernden Schmucksteinen aus Glas die Wende zum verhalten optimistischen Schluss einleitet. Angeregt von der inklusiven Hamburger Ateliergemeinschaft „Die Schlumper“, wo auch neben Mainz und Nierstein vom 24. September bis zum 26. Oktober 2024 die Dreharbeiten stattfanden, ist Ruth Thoma (Buch) und Rainer Kaufmann (Regie) ein überdurchschnittlicher Fernsehfilm gelungen, bei dem Schuld nicht über Geständnisse oder Vergebung verhandelt wird, sondern in dem es um Nähe, Zeit und Aufmerksamkeit geht. Bei allem ernsten Hintergrund sorgt das exzellente Ensemble aus Profis und Laien aber ganz bewusst auch für herrliche situationskomische Szenen. Rainer Kaufmann über Joachim Król: „Die Gefahr wäre gewesen, eine Behinderung zu spielen. Joachim hat genau das Gegenteil getan: Er hat reduziert, weggelassen, sich der Figur anvertraut. Daraus entsteht eine große Schlichtheit – und gerade dadurch Würde. Viele der schönsten Momente im Film entstehen aus dieser Ruhe heraus.“ „Die Frau in Blau“ ist am 28. September 2025 beim Filmfest Hamburg uraufgeführt worden und wird erstmals am 21. Januar 2026 um 20:15 Uhr im „Ersten“ ausgestrahlt. Der 88-minütige Film kann bereits in der ARD-Mediathek gestreamt werden.

20:15 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Donnerstag, 22. Januar

Preview in der Filmwelt Herne

Kino-Tipp: 'Die drei ??? - Toteninsel'

Peter Shaw (Nevio Wendt), Justus Jonas (Julius Weckauf) Bob Andrews (Levi Brandl) sind auf der „Toteninsel“ Makatao als „Die Drei ???“ aufgeflogen. Zum Glück können sie sich unentbehrlich machen.

Die Sommerferien haben begonnen. Während Onkel Titus (Florian Lukas) und Tante Mathilda (Jördis Triebel) Urlaub in Europa machen, um das erste Mal seit Urzeiten etwas anderes zu sehen als ihren Schrottplatz, hat Justus Jonas (Julius Weckauf) beschlossen, zusammen mit seinen beiden Mitstreitern Peter Shaw (Nevio Wendt) und Bob Andrews (Levi Brandl) vom Detektivbüro „Die drei ???“ einen Roadtrip quer durch Kalifornien zu unternehmen – im schicken MG-Oldtimer-Coupé. Ja, das Trio wird allmählich erwachsen, was sich auch darin zeigt, dass mit Jelena Charkova (Momo Beier) erstmals eine junge Frau ins Spiel kommt, die Bobs Herz sogleich höher schlagen lässt. Was nicht gerade auf Begeisterung bei Justus stößt. Aber als sie den Jungs ein selbst verfasstes Buch mit Tipps für ihre Tour mitgibt, sind die Runzeln auf seiner Stirn verschwunden. Die freilich sofort wieder zurückkommen, als sich per Telefon ein Unbekannter meldet, die Urlaubspläne Makulatur werden lässt und sich die an den Rollstuhl gefesselte Jelena als „beste Computer-Hackerin der Stadt“ entpuppt. Freilich muss zuvor noch ein Rätsel gelöst werden, das der unbekannte Anrufer gestellt hat: „Am Morgen geht es auf vier Beinen, am Mittag auf zweien und am Abend auf drei Beinen. Um wen handelt es sich?“ Klar, dass Justus im Handumdrehen die richtige Antwort weiß, womit der Auftrag offiziell wird. Die drei ??? stoßen so auf die Archäologin Dr. Maria Svenson (Katja Lechthaler), die sich unter dem Pseudonym Lynch mit einer Gruppe von Kollegen trifft, die sich „Sphinx“ nennt und im Auftrag des Unternehmers Joseph Saito Hadden (Simon Kluth) in aller Welt illegale Ausgrabungen durchführt mit dem Ziel, wertvolle Exponate an zahlungskräftige Privatleute zu verkaufen. Dass, natürlich nur als Hilfskraft, auch sein ärgster Widersacher Skinny Norris (Filip Schnack) zur Gruppe um den Archäologie-Professor Phoenix (Andreas Pietschmann) und dessen Assistenten Olin (Jannik Schürmann) gehört, wundert Justus nicht wirklich. Spornt ihn aber an, dem neuen „Fall“ auf den Grund zu gehen. Der, wie im Prolog kurz angerissen, im Jahr 1945 auf die Vulkaninsel Makatao zurückführt. Akiro Saito, der Großvater des Unternehmers Joseph Saito Hadden, diente am Ende des Zweiten Weltkriegs als Angehöriger der kaiserlich-japanischen Armee als Wächter eines Waffendepots auf der gefürchteten „Toteninsel“. Er kam bei einem Steinschlag im Stollen ums Leben. An diesem für die Ureinwohner rituellen Ort soll sich ein Schatz befinden, den die Gruppe Sphinx nun heben soll. Eher durch Zufall gelangt Justus, der von der Besatzung mit Skinny verwechselt wird, an Bord des mit neuester Technik ausgerüsteten Schiffs „Explorer“, mit dem das Grabungsteam um Professor Phoenix die sagenumwobene Insel ansteuert, deren Betreten streng verboten ist. Kein Geringerer als Hadden persönlich stattet die anderen beiden ???-Detektive mit Flugtickets und einem Bootsführer vor Ort aus, damit Peter und Bob ebenfalls nach Makatao kommen. Vermutlich als Backup des Auftraggebers, der Phoenix nicht ohne Grund misstraut, hat der doch schon mehrfach in die eigene Tasche gewirtschaftet… Nun beginnt für die bald mitten im Dschungel der fluchbeladenen Insel, die angeblich jeden, der sie betritt und damit die Ruhe der Toten stört, nicht mehr zurückkehren lässt, vereinten Drei ??? ein Abenteuer, wie sie es sich nicht im (Alp-) Traum hätten vorstellen können: Geheime Codes müssen entschlüsselt und eine Tür so schwer wie ein Felsbrocken muss mittels Flaschenzug aus den Angeln gehoben werden. Um nicht zu viel zu verraten: Auch einiger Hokuspokus einschließlich Hypnose spielt eine Rolle. Und am naturgemäß glücklichen Ende kommt sogar Inspektor Cotta (Philipp Christopher) ins Spiel… Wie schon die vorangegangenen Blockbuster „Das Erbe der Drachen“ (2023, halloherne berichtete) mit 1,6 Millionen Zuschauern und „Karpatenhund“ (2025, halloherne berichtete) mit 1,2 Millionen Zuschauern orientiert sich auch der dritte Spielfilm „Die drei ??? – Toteninsel“ an dem gleichnamigen Buch und Hörspiel von André Marx, in diesem Fall der im September 2001 erschienenen 100. Jubiläumsfolge. Allerdings wurde das Geschehen auf der Insel, die in der Vorlage eine riesige nukleare Forschungsanlage mit jeder Menge CIA-Agenten beherbergt, in Zusammenarbeit mit dem Autor verändert. Weil die Produzenten Quirin Berg, Max Wiedemann und Justyna Müsch bereits Anfang 2023 erkannt hatten, dass das Fragezeichen-Trio allmählich die Altersgrenze der Zielgruppe überschreitet, wurde die „Toteninsel“ direkt im Anschluss zum „Karpatenhund“ auf Gran Canaria gedreht. Der Exotik-Schauwert ist enorm, die Spannung auch durch zwei parallele Handlungsstränge hoch, der Cast mit dem früheren Bochumer Schauspieler Andreas Pietschmann großartig: Anil Kizilbuga (Buch) und Tim Dünschede (Regie) ist erneut ein überdurchschnittlicher Jugendfilm gelungen. Das 103-minütige Abenteuer ist am Sonntag (11.1.2026) im Mathäser Filmpalast München uraufgeführt worden und startet am Donnerstag, 22. Januar 2026 in den Kinos. Zuvor gibt’s am Sonntag, 18. Januar 2026, zahlreiche Voraufführungen in den Lichtspielhäusern unserer Region, darunter auch die Kids-Club-Preview um 15.15 Uhr in der Filmwelt Herne.

Start am 22. Januar 2026, Filmwelt Herne ist mit dabei

Anmeldung für SchulKinoWochen noch offen

Unter anderem der Film "Amrum" wird bei den SchulKinoWochen gezeigt: Die Freunde und Klassenkameraden Nanning (Jasper Billerbeck, Mitte) und Herrmann (Kian Köppke) helfen der jungen Bäuerin Tessa Bendixen (Diane Kruger) bei der Kartoffelernte und erhalten ihren Lohn in Naturalien, was ihren Familien über die schwere Zeit hilft.

Bei den SchulKinoWochen NRW (halloherne berichtete) heißt es bald wieder: Vorhang auf! Von Donnerstag, 22. Januar bis Mittwoch, 4. Februar 2026 zeigen dann 135 Kinos eine Auswahl aus 100 Filmen rund um das aktuelle Weltgeschehen und gesellschaftspolitische Themen, aber auch spannende, kreative und lustige Produktionen für Kinder und Jugendliche auf der großen Leinwand. Schulen können sich jetzt noch anmelden. Für Schüler gilt ein vergünstigter Eintrittspreis von 4,50 Euro, Lehrkräfte und Begleitpersonen haben freien Eintritt. In Herne ist die Filmwelt dabei. Die SchulKinoWochen NRW bieten in ihrer 19. Auflage ein umfangreiches Filmprogramm mit Bezügen zu verschiedensten Unterrichtsthemen, kostenloses pädagogisches Begleitmaterial und zahlreiche Veranstaltungen. Hierzu zählen etwa Gespräche mit Filmschaffenden oder Experten zum Wissenschaftsjahr 2026 mit dem Thema „Medizin der Zukunft“ und zum Sonderprogramm „17 Ziele – Kino für eine bessere Welt“ sowie Kinoseminare und Fortbildungen zur Filmanalyse im Unterricht. Die SchulKinoWochen NRW stehen unter dem Motto: „ZUSAMMEN leben. sehen. lernen.“ Ziel ist es, jungen Menschen das Kino als Ort des gemeinsamen Lernens, des kulturellen Austausches und des gemeinschaftlichen Erlebens nahe zu bringen – und zugleich die ästhetische Filmbildung zu fördern. Sämtliche Informationen zum Programm sowie die Online-Anmeldung finden Interessierte im Internet unter www.schulkinowochen.nrw.de. Außerdem steht das Projektteam im LWL-Medienzentrum für Westfalen für persönliche Beratungen unter der Hotline 0251-591-3055 zur Verfügung. Die SchulKinoWochen NRW werden von „VISION KINO – Netzwerk für Film und Medienkompetenz“ und „FILM+SCHULE NRW“, einer gemeinsamen Initiative des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) und des NRW-Schulministeriums, veranstaltet. Bei seiner vergangenen Ausgabe 2025 waren über 175.000 Schüler und Lehrer in den Kinos in NRW zu Gast.

Vorbereitungskurs für ambulante Sterbebegleitung startet

Hospizdienst sucht Ehrenamtliche

Arbeiten jetzt zusammen: Petra Stach-Wittekind (Evangelische Erwachsenenbildung, Mitte) und die Koordinatorinnen des Hospizdienstes Karin Leutbecher (li.) und Anja Schröder.

Der Ambulante Hospizdienst Herne bietet ab Donnerstag, 22. Januar 2026 einen neuen Vorbereitungskurs für das Ehrenamt in der ambulanten Sterbebegleitung an. Das Besondere: Die Ausbildung der zukünftigen Zeitschenkerinnen und Zeitschenker findet erstmals in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Herne statt. „Diese Kooperation ist Ausdruck unserer langjährigen guten Partnerschaft mit dem Kirchenkreis", erklärt Karin Leutbecher, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes. „Wir können nun bestehende Kontakte und Strukturen nutzen. So erreichen wir mehr Menschen, die sich für diese Aufgabe interessieren." Die Partnerschaft mit einem zertifizierten Bildungsträger bringt für beide Seiten Vorteile. Petra Stach-Wittekind, die neue Koordinatorin der Evangelischen Erwachsenenbildung beim Kirchenkreis Herne, betont: „Der Vorbereitungskurs passt hervorragend in unser Angebot. Wir freuen uns, den Ambulanten Hospizdienst bei dieser wertvollen Arbeit zu unterstützen." Der Vorbereitungskurs vermittelt in zwei Teilen alle notwendigen Kenntnisse für die ehrenamtliche Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen im eigenen Zuhause, im Krankenhaus und im Heim. Wenn der erste Kursteil absolviert wurde, können die Zeitschenkerinnen und Zeitschenker auf Wunsch und in Begleitung in die praktische Arbeit einsteigen. Die Themen des Kurses sind breit gefächert: Sie reichen von Hospizidee und Kommunikation über Demenz und Spiritualität bis hin zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer. Eine weitere Neuerung: Viele Unterrichtseinheiten finden am Nachmittag statt. Ein Infonachmittag zum Vorbereitungskurs findet am Dienstag, 6. Januar 2026, um 14.30 Uhr im Gemeindezentrum Herz Jesu, Düngelstraße 34, in Herne statt. Anmeldungen nehmen der Ambulante Hospizdienst unter info@hospizdienst-herne.de und Telefon 02323 – 988 290 entgegen.

Warum Sanzimet Kaygun beim Ambulanten Hospizdienst Schwerstkranken ihre Zeit schenkt

'Nicht allein sein - das ist das Wichtigste'

Zeitschenkerin Sanzimet Kaygun.

Wenn Menschen am Ende ihres Lebens stehen, zählt vor allem eines: nicht allein zu sein. Genau dafür engagiert sich Sanzimet Kaygun als ehrenamtliche Zeitschenkerin beim Ambulanten Hospizdienst Herne. Die 54-Jährige begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen – mit Zeit, Nähe und Empathie. Wenn Menschen am Ende ihres Lebens stehen, zählt vor allem eines: nicht allein zu sein. Genau dafür engagiert sich Sanzimet Kaygun als ehrenamtliche Zeitschenkerin beim Ambulanten Hospizdienst Herne. Die 54-Jährige begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen – mit Zeit, Nähe und Empathie. „Menschen brauchen immer Menschen. Gerade am Ende des Lebens soll niemand allein bleiben“, sagt Sanzimet Kaygun. Ihre Motivation für das Ehrenamt kommt aus eigener Lebenserfahrung: Sie verlor ihren Mann früh, arbeitet seit vielen Jahren in der Küche einer Senioreneinrichtung und kennt Einsamkeit und Ängste alter Menschen aus nächster Nähe. Auf der Palliativstation des EvK Herne kam Sanzimet Kaygun bei einem Krankenbesuch mit dem Ambulanten Hospizdienst in Kontakt und erfuhr vom Team der ehrenamtlichen Zeitschenker, die in Herne und Wanne-Eickel schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten. 2025 absolvierte sie den Vorbereitungskurs des Hospizdienstes. Dieser habe sie für diese Aufgabe gut vorbereitet. Mittlerweile hat Sanzimet Kaygun eine 101-jährige Seniorin mit Demenz und eine türkische Patientin auf der Palliativstation begleitet. Menschen mit Demenz liegen ihr besonders am Herzen. Wie wichtig es ist, diese am Ende des Lebens in ihrer Muttersprache anzusprechen, hat sie selbst im Ehrenamt erfahren: „Als wir Türkisch gesprochen haben, hat sich meine Begleitung sofort geöffnet. Sie hat ihre ganze Lebensgeschichte erzählt. Das war für sie sehr wichtig.“ Gerade bei fortgeschrittener Demenz kehrten viele Menschen sprachlich in ihre Herkunft zurück. „Dann ist es entscheidend, verstanden zu werden.“ Der Ambulante Hospizdienst Herne sucht deshalb auch Ehrenamtliche mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Sprachkenntnissen. Der Bedarf an interkulturellen Begleitungen wächst. „Viele ältere Menschen aus anderen Kulturen waren früher in ihre großen Familien eingebunden. Heute sind manche allein. Sie brauchen Begleitung, die ihre Sprache spricht und ihre Kultur versteht“, betont Kaygun. Heute ist Sanzimet Kaygun eine von rund 60 Ehrenamtlichen beim Ambulanten Hospizdienst. Zeitschenkerin zu sein, gibt ihr selbst viel zurück: „Ich komme immer mit einem guten Gefühl nach Hause.“ Für sie steht fest: „Ich würde den Kurs jederzeit wieder machen.“ Der nächste Vorbereitungskurs für neue Zeitschenker beim Ambulanten Hospizdienst beginnt am 22. Januar im Gemeindezentrum Herz Jesu, Düngelstraße 34, 44623 Herne. Es sind noch Plätze frei. Anmeldung und Kontakt: info@hospizdienst-herne.de | Tel. 02323 – 988 290

Zwei Ausschüsse und zwei Beiräte tagen

Gremiensitzungen in der KW 4

Das Herner Rathaus am Friedrich-Ebert-Platz 2: Hier sind drei Gremiensitzungen.

In der Woche ab Montag, 19. Januar 2026, finden die Sitzungen folgender Gremien statt. Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie: Dienstag, 20. Januar 2026, 16 Uhr, großer Sitzungssaal (Raum 312) des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Naturschutzbeirat: Dienstag, 20. Januar 2026, 17 Uhr, Besprechungsraum 233 des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Ausschusses für Umweltschutz: Mittwoch, 21. Januar 2026, 16 Uhr, großer Sitzungssaal (Raum 312) des Herner Rathauses, Friedrich-Ebert-Platz 2. Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen: Donnerstag, 22. Januar 2026, 16 Uhr, Bürgersaal des Sud- und Treberhauses, Eickeler Markt 1. Tagesordnungen und Sitzungsunterlagen können im Ratsinformationssystem auf www.herne.de/ris eingesehen werden.

16 Uhr

Die neue Spielzeit 2025/26

Kindertheater der Stadt Herne

Dschungelbuch - das Musical.

Jede Menge Theater für junges Publikum im Kulturzentrum Herne – an zehn Nachmittagen gibt es in der kommenden Saison Geschichten und Abenteuer mit vielen bekannten Lieblingshelden zu erleben. Das Kulturbüro bietet einen günstigen Abo-Tarif an. Abonnements sind bis zur ersten Veranstaltung der jeweiligen Abo- Reihe beim Kulturbüro der Stadt Herne erhältlich. Ansprechpartnerin Denise Goldhahn nimmt Anmeldungen unter 02323 / 16 - 23 45 oder per Mail an denise.goldhahn@herne.de entgegen. Der Kauf von Einzelkarten ist ab Montag, 1. September 2025, beim Stadtmarketing an der Kirchhofstraße möglich. Außerdem gibt es Karten auf reservix.de sowie über die Reservix- Hotline (07 61) 88 84 99 99. Der Einzelpreis pro Ticket beträgt sechs Euro. Der Abo-Preis für die Reihen „Gänseblümchen“ und „Kleeblatt“ mit je vier Vorführungen ist 18 Euro, für „Sonnenblume“ mit zwei Veranstaltungen werden im Abo zehn Euro fällig. Der gestiefelte Kater – Dienstag, 23. September 2025, 16 Uhr.Ein zauberhaftes Märchenmusical nach den Gebrüdern Grimm über eine außergewöhnliche Freundschaft. Mit viel Witz kämpft unser cleverer Kater für seinen Besitzer Heiner und nutzt dabei die Geltungssucht und Gier der Menschen, um sie zu täuschen. Robin Hood – Dienstag, 4. November 2025, 16 Uhr. Dies ist die berühmte Geschichte eines freien Menschen: Robin Hood nimmt von den Reichen und gibt den Armen. Zusammen mit seiner Bande lebt Robin von Locksley im Sherwood Forest und setzt sich für die Unterdrückten ein. Für einen Wettbewerb im Bogenschießen verlässt Robin Hood seinen Wald. So trifft er nicht nur auf die bezaubernde Prinzessin Marian, sondern auch auf den bösen Sheriff von Nottingham. Feuerwehrmann Sam – Abenteuer auf der Dino-Insel – Donnerstag, 22. Januar 2026, 16 Uhr. Als Professor Pickles auf einer Insel ein sehr altes Dino-Ei findet, vermutet er, dass es dort noch andere Dinosaurier-Fossilien geben könnte. Ein Glück, dass Feuerwehrmann Sam sich mit auf Entdeckungsreise begibt. Denn als der Professor und sein Assistent in einer uralten Höhle in Schwierigkeiten geraten, müssen Sam und sein Team schnell zur Stelle sein. Das tapfere Schneiderlein – Dienstag, 10. März 2026, 16 Uhr. Ein Held muss her, denn der Garten des Königs wird von Riesen bedroht! Da kommt Schneider Felix gerade recht. Mit seinen verblüffenden Schneidertricks besiegt er heldenhaft das tückische Einhorn, die singenden Riesen und das gefährliche Wildschwein. Alice im Wunderland – Dienstag, 7. Oktober 2025, 16 Uhr. Alice folgt dem weißen Kaninchen und fällt durch einen Schacht ins Wunderland. Sie begegnet einer rauchenden Raupe, einem teetrinkenden Hutmacher und einer grinsenden Katze. Dieser verrückten Gesellschaft entflohen, gelangt sie zum Hofstaat der grausamen Herzkönigin. Jemand muss ihr die Stirn bieten. A Capella Christmas for Kids – Mittwoch, 17. Dezember 2025, 16 Uhr. Fünf Stimmen, eine Band – „Quintense“ bringen auch in diesem Jahr ein musikalisches Winter Wonderland zum Mitsingen nach Herne. Ob verträumt, gut gelaunt, andächtig oder mit Wumms: Jeder Sound entsteht allein durch Gesang und Beatbox. Auf der Reise durch eine musikalische Winterlandschaft mit großen Weihnachts-Klassikern von Frank Sinatra und Michael Bublé lassen „Quintense“ ihr Publikum immer wieder Teil der Musik werden. Dschungelbuch – Das Musical – Mittwoch, 4. Februar 2026, 16 Uhr. Mithilfe seines Freundes Balu und des weisen Panthers Baghira erlernt Mogli die Gesetze des Dschungels, er will schließlich in das Wolfsrudel aufgenommen werden. Der Dschungel birgt jede Menge Gefahren: Die dreiste Affenbande mischt den Urwald auf, und die geheimnisvolle Schlange Kaa spinnt ihre Intrigen. Am meisten ist es jedoch der mächtige Tiger Shir Khan, der Mogli zu schaffen macht. Der tapfere Junge muss allen Mut aufbringen, um sich zu behaupten. Ronja Räubertochter – Montag, 13. April 2026, 16 Uhr. In einer Gewitternacht wird auf der Mattisburg ein Mädchen geboren: Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis. Zur gleichen Zeit erblickt auch Birk Borkason das Licht der Welt. Die Mattis- und Borkaräuber sind seit jeher verfeindet, doch Ronja und Birk werden Freunde. Als die Räuber ihre Freundschaft entdecken, flüchten die beiden in den Mattiswald. Auch wenn sie ihre Familien sehr lieben, wollen sich Birk und Ronja ihre Freundschaft nicht verbieten lassen. Im Mondpalast von Wanne-Eickel: Die drei ??? Kids – Der singende Geist – Mittwoch, 1. Oktober 2025, 16 Uhr. Onkel Titus hat eine alte Standuhr ersteigert. Kaum steht sie auf dem Schrottplatz, sind plötzlich jede Menge Leute hinter ihr her. Die drei ??? merken schnell, dass die Uhr ein Geheimnis verbirgt. Ein singender Geist gibt den drei Detektiven jede Menge knifflige Rätsel auf und führt sie auf eine gefährliche Spur Herkules – Freitag, 22. Mai 2026, 16 Uhr. Der berühmteste Held der Antike hat das Unglaubliche geschafft: den gigantischen Löwen und die neunköpfige Hydra zu bezwingen, den Höllenhund aus der Unterwelt zu entführen und noch mehr. Doch wie geht es einem Halbgott wirklich, wenn er nur auf sein Äußeres und seine Muskeln reduziert wird? So begibt sich Herkules auf sein wohl aufregendstes Abenteuer: die Suche nach sich selbst.

16 Uhr

'Feuerwehrmann Sam' kommt nach Herne

Kindertheater im Kulturzentrum

Feuerwehrmann Sam ist im Kulturzentrum als Kindertheater zu sehen.

Der TV-Held Feuerwehrmann Sam ist am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 16 Uhr auf der Bühne des Kulturzentrums Herne, Willi- Pohlmann-Platz 1, zu sehen (halloherne berichtete). Für das neue Abenteuer – diesmal auf der Dino-Insel – gibt es noch einige Restkarten. Feuerwehrmann Sam begleitet Kinder schon seit mehreren Jahrzehnten. Mit seinen Freunden Elvis, Penny, Norman Price und Professor Pickles schreckt er vor keiner Gefahr zurück. Das Stück „Abenteuer auf der Dino-Insel“ nimmt sein Publikum mit auf eine fantastische Reise mit Gesang, Tanz und viel Humor. Es richtet sich an Kinder und Familien und ist für Personen ab vier Jahren geeignet. Dauer der Vorstellung: etwa 80 Minuten inklusive 20 Minuten Pause. Tickets kosten sechs Euro. Vorverkaufsstelle ist das Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5. Auch auf reservix.de sind Tickets erhältlich. Als Professor Pickles auf einer Insel ein altes Dino-Ei findet, vermutet er, dass es noch andere Dinosaurier-Fossilien auf der Insel geben könnte. Höchste Zeit, Feuerwehrmann Sam einzuschalten und ein Forschungsteam auf die Beine zu stellen! Doch schnell geraten die Abenteurer*innen in Schwierigkeiten und sitzen in einer uralten Höhle fest! Sie suchen einen Weg aus der Höhle und schalten ihre Taschenlampe ein. Ein Schreck: Sind das etwa Dino-Knochen? Als sie sich ihren Fund genauer ansehen wollen, fällt Licht auf die Lupe und es entsteht ein Feuer. Wird es Sam und seinem Team gelingen, die Eingeschlossenen rechtzeitig aus der Höhle zu retten?

16 Uhr

Babypflegekurs im Marien Hospital Herne

Mit Sicherheit in das Familienleben starten

Ein Baby bringt viel Freude – und oft auch viele Fragen mit sich. (Symbolbild).

Ein Baby bringt viel Freude – und oft auch viele Fragen mit sich. Der Babypflegekurs im Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum unterstützt werdende Eltern und Großeltern mit praktischen Tipps für den liebevollen Start in das gemeinsame Leben. Der Kurs findet am Donnerstag, 22. Januar 2026, von 17 bis 19 Uhr in der Elternschule an der Altenhöfener Straße 92, 44623 Herne, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 Euro. Anmeldungen online unter www.marien-hospital-witten.de/elternschule oder unter Fon 0 23 02 - 173 - 1932. Erfahrene Hebammen und Pflegekräfte zeigen unter anderem, wie das Baby richtig gewickelt, gebadet und angezogen wird, wie man Nabel und Haut pflegt und wie achtsames „Infant Handling“ die Entwicklung und Bindung stärkt.

17 Uhr

Treff des Abgeordneten mit Holger Dressler in Röhlinghausen

Bürgersprechstunde mit Hendrik Bollmann (SPD)

Hendrik Bollmann bietet eine Bürgersprechstunde in Röhlinghausen an.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hendrik Bollmann lädt gemeinsam mit dem Ratsmitglied Holger Dressler zu einem offenen Bürgergespräch in Röhlinghausen ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 17 Uhr auf der Edmund-Weber-Straße 194 bei der Bäckerei Malzers in Röhlinghausen statt. Im Mittelpunkt des Bürgergesprächs stehen die Themen, die die Menschen vor Ort aktuell bewegen – von Fragen der Stadtteilentwicklung über soziale Gerechtigkeit bis hin zu bundespolitischen Entscheidungen und ihren Auswirkungen auf den Alltag. „Politik muss nahbar sein. Mir ist es wichtig, regelmäßig direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und ihre Anliegen sowohl nach Berlin als auch in die kommunale Arbeit vor Ort mitzunehmen“, erklärt Hendrik Bollmann. Auch Ratsmitglied Holger Dressler betont die Bedeutung des direkten Austauschs: „Gerade auf kommunaler Ebene zeigt sich sehr konkret, wo Entscheidungen wirken und wo es noch Handlungsbedarf gibt. Das Gespräch mit den Menschen ist dafür unverzichtbar.“ Das Bürgergespräch ist offen für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

17 Uhr

Wie kann die Verpflegung in Kitas und Schulen nachhaltiger werden?

„Klima schützen – Gesund Ernähren!“

Die Veranstaltung findet in der vhs am Willi-Pohlmann-Platz statt.

Am Donnerstag, 22. Januar 2026, 18.30 Uhr findet das nächste Herner Nachhaltigkeitsforum in der vhs im Kulturzentrum (Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne) statt. Bei der aktuellen Veranstaltung steht das Thema „Klima schützen – Gesund Ernähren!“ im Mittelpunkt. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie die Verpflegung in Kitas, Schulen und Kantinen gesünder und nachhaltiger werden kann. Es gibt viele Möglichkeiten sich für den Klimaschutz, den Umweltschutz und die Artenvielfalt einzusetzen. Weniger Auto fahren, sich für energiesparende Elektrogeräte entscheiden, die Ausweisung von Naturschutzgebieten unterstützen und vieles mehr. Eine alltägliche und dabei sehr effiziente Möglichkeit, sich für Umwelt- und Naturschutz einzusetzen, wird oft übersehen, dabei sitzt sie täglich mit am Essenstisch. Eine vielfältige, köstliche, gesunde Ernährung kann erheblich dazu beitragen, unsere Ressourcen zu schützen und zum Klimaschutz beitragen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch die Kita- und Schulverpflegung und wie diese nachhaltiger und gesünder gestaltet werden kann. Darüber wollen wir mit Experten sprechen. So z.B. mit Dorothee Gangnus. Sie leitet das Projekt „Food Connect Ruhr“ bei der Stadt Dortmund. Ziel ist es, bei der Gemeinschaftsverpflegung in Kitas, Schulen, Kantinen oder Krankenhäusern vielen Menschen einen besseren Zugang zu gesunden und nachhaltigen Speisen zu ermöglichen und die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln zu stärken. Wie eine nachhaltige Verpflegung mit einem hohen Bio-Anteil in einer Schulmensa praktisch funktionieren kann, erläutert die Ökotrophologin Barbara Seibert, die Küchenleiterin der Hiberniaschule in Herne. Karin Schmidt vom Vorstand der Ernährungsräte NRW erläutert, wie sich Ernährungsräte in vielen Städten für nachhaltige Ernährung engagieren. Darüber hinaus stellt sie das EU-geförderte Projekt „SchoolFood4Change“ vor, das Schulen und Kitas dabei unterstützt, eine gesunde und nachhaltige Ernährungskultur zu etablieren. Das Herner Nachhaltigkeitsforum ist eine Veranstaltungsreihe der Fachstelle Eine Welt des Ev. Kirchenkreises Herne, der vhs Herne, des Bildungsbüro der Stadt Herne in Kooperation mit der AG Herner Nachhaltigkeitsforum und wird von Eine-Welt-Promotor Markus Heißler moderiert. Beim Forum werden über unterschiedliche Aspekte des Themas Nachhaltigkeit in Herne informiert und diskutiert.

18:30 Uhr

Deutsch-Türkisches Puppenmusical am MiR

Osmans Töchter – Kochshow wider Willen

Nicht immer ein Herz und eine Seele: die selbstbewusste Cemre (Neda Pourbakhshayeshi) und Baba Osman (Emir Tebatebai).

Eine Küche mag ein Ort der Geheimnisse, der Gerüche, der Verführung und nicht zuletzt der Vorfreude auf bevorstehende Gaumenfreuden sein. Wie bei „Osmans Töchter“, einem türkischen Restaurant unweit des S-Bahnhofs Schönhauser Allee im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg, Namensgeber des deutsch-türkische Puppenmusicals der renommierten Berliner Off-Truppe „Das Helmi“ um Florian Loycke, der sich selbst die Rolle eines Eşek, also eines Grautiers, zugedacht hat. Baba Osman Özer (Emir Tebatebai) war nicht als Koch nach Deutschland gekommen, sondern als Ingenieur, wie seine jüngste Tochter Cemre (Neda Pourbakhshayeshi aka addeN) zu Beginn erzählt. Aber als alleinerziehender Vater von (jedenfalls in Gelsenkirchen) gleich drei Töchtern musste er sich, nachdem ihm seine Frau davongelaufen war, als Selbständiger durchbeißen und eröffnete ein Fischrestaurant. In dem sich ziemlich krasse Dramen abspielen: Ein Oktopus will lieber die Kochmütze aufsetzen als selbst gekocht zu werden und hat deshalb für den Topf eine Ente geordert. Und eine eitle Fleischtomate beansprucht die Hauptrolle im Salat. Das alles wächst Baba, einem richtigen, aber sympathischen Patriarchen, über den Kopf, zumal sich seine älteste Tochter Petra (Gizem Akmann) nach Istanbul verabschiedet hat, seine Freundin Katharina (Gloria Iberl-Thieme als „Kathi“ Thalbach) nur eine „Freundschaft-Plus-Geschichte“ will und seine Tochter Nilüfer (Daniel Jeroma), die stolz auf ihren deutschen Pass und das Deutschland-Ticket ist, auch noch einen Habibi Alman (Maximilian Teschemacher) anschleppt. Vom bürokratischen Stress, Thomas vom Gesundheitsamt als Warzenschwein, ganz abgesehen hat sich auch noch Ex-Kanzlerin Angela Merkel als Gast angesagt! Mit einem Knall verschwindet Baba Osman von der Bildfläche. Wer übernimmt für ihn das Ruder? Wie auf Kommando steht Petra in der Tür, die in Istanbul von Babas Verschwinden gehört hat. Aber Cemre ist bereit zum Kampf gegen ihre beiden Schwestern um die Nachfolge des offenbar heimwehkranken Patriarchen… Nach der Uraufführung am 2. November 2025 in einer intimen Spielstätte des Saarländischen Staatstheaters am Saarbrücker Osthafen hagelte es niederschmetternde Verrisse, welche den Regisseur Florian Loycke zu einigen Änderungen veranlassten, die in Gelsenkirchen im Kleinen Haus sogleich zündeten. Wesentlichen Anteil hat neben der Straffung der Aufführung auf neunzig Minuten (die Pause mit Catering wurde gestrichen) der von zwei auf sechs großartige alevitische Stimmungskanonen erweiterte „Chor“ der Teyzes, also der Tanten mütterlicherseits bzw. der älteren Frauen. Die bringen die im Vergleich zur Saar an Ruhr und Emscher naturgemäß wesentlich größere türkische Community im Handumdrehen auf Betriebstemperatur. Dass da noch viel mehr geht, beweisen die bewegenden „Istanbul“-Abende im Essener Grillo-Theater. An den skurril-verknitterten Schaumstoff-Puppen liegts jedenfalls nicht, sondern daran, dass die Berliner Helmi-Truppe zu viel in die Geschichte hineingepackt hat, von der moralischen Integrität Mesut Özils über die deutsche Ost-West-Problematik bis hin zum gescheiterten Versuch einer neuen Nationalhymne nach der Wiedervereinigung. Ausbaufähig ist sicherlich auch der musikalische Anteil, wenn man schon den Gattungsbegriff „Musical“ verwendet. Schließlich hat das „Helmi“-Kollektiv sein Können 2024 bei der ersten Zusammenarbeit mit dem MiR-Puppentheater, dem Nick-Cave-Musical „Death is not the end“, bewiesen. Was mich besonders freut: Der musikalische Leiter Jakob Dobers erinnert mit seiner Rollenfigur Cem Karaca an „den“ türkischen Rockstar (Istanbul 1945 – 2004), der zwischen 1970 und 1987 in Deutschland lebte. Sein bei „Pläne“ in Dortmund herausgebrachtes Album „Die Kanaken“ haben Martin Burkert und Harry Bösecke zur Grundlage ihres musikalischen Schauspiels „Ab in den Orient-Express“ gemacht, das 1983 am Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel uraufgeführt wurde und auch in Istanbul gastierte. Vierzig Jahre später hat folgender Liedtext daraus nichts an Aktualität verloren: „Deutscher, Deutscher wechsel dich / wirf die Kleider hinter dich / kleb dir einen Schnauzbart an / fertig ist der Muselmann / Willst du mal ein anderer sein / kriechst ganz einfach in ihn rein / siehst mit seinen Augen dann / schade - dass man das nicht kann / Haare, Kleider ändern sich / doch das ist nur äußerlich / anders aussehn ist nicht schwer / anders sein dagegen sehr.“ Karten gibt es unter musiktheater-im-revier oder Tel. 0209 – 4097200

19:30 Uhr

Try-Out im Kleinen Theater Herne mit Ronnie Sattler

Neues Programm 'Mädels, gönnt euch'

Ronnie Sattler lädt am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 20 Uhr im Kleinen Theater an der Neustraße 67 zu einen exklusiven Vorgeschmack auf sein neues Programm „Mädels, gönnt euch“.

Das Herner Publikum bekommt am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 20 Uhr im Kleinen Theater an der Neustraße 67 einen exklusiven Vorgeschmack auf das neue Programm „Mädels, gönnt euch“ von Ronnie Sattler. Was man im Film Preview nennt, also eine Aufführung mit Publikum vor der eigentlichen Premiere, heißt unter Theaterleuten Try-Out. Der Begriff kommt aus dem angelsächsischen Bereich, wo Theater- und besonders Musicyal-Produktionen zuvor in der britischen oder US-amerikanischen Provinz auf Publikumstauglichkeit getestet werden, bevor sie im Londoner Westend oder am New Yorker Broadway auf die großen Bühnen kommen. So einen Try-Out gibt’s als unmittelbaren Test für Gags, Figur und Timing nun auch wieder im Kleinen Theater: Ronnie Sattler möchte vom Publikum wissen, ob sein neues, zunächst noch knapp einstündiges Programm „Mädels, gönnt euch“ zündet – oder nicht. Ronnie Sattler gibt darin einen Frauenschwarm wie aus dem Buche – nur dass dieses Buch noch nicht geschrieben wurde. Ein Mann mit der Autorität einer halb aufgeblasenen Luftmatratze und dem Charme eines Feuerlöschers: hängt nur ‘rum und hofft, dass ihn keiner braucht. Ein Mann, bei dem man sich sicher fühlt … wenn auch nur halbtags. Ronnie ist Komparse in seinem eigenen Leben, aber fest davon überzeugt, die Hauptrolle zu spielen. Im Milieu kennt er immer „einen, der einen kennt“. Er klärt die wirklich wichtigen Fragen des Alltags: Brauche ich beim Blinddate eine Brille? Ist Couchliegen Extremsport? Warum hat die Raufasertapete mehr Struktur als mein Alltag? Und kann man Charisma auch auf Raten zahlen? Ronnie Sattler ist ein Mann mit ausgeprägter Parallelwelten-Expertise, aber stets auf der Suche nach der Antwort auf die Mutter aller Fragen: Läuft hier eigentlich alles nach Plan? Dieses Try-Out ist bewusst roh, direkt und nah dran. Das Publikum erlebt live, welche Pointen tragen, wo geschärft werden muss – und ob die Figur funktioniert. Kein fertiges Programm, sondern ein Abend zwischen Scheitern, Lachen und überraschenden Treffern. Genau dafür wird das Kleine Theater Herne an diesem Abend zum Labor und Resonanzraum: Kurz, ehrlich, ungefiltert. Wer Comedy gern im Entstehungsprozess erlebt, ist hier genau richtig. Tickets zum Preis von nur fünf Euro (zzgl. VVK-Gebühr bei Online-Kauf) online über Eventim und die Homepage theater-herne.de, beim Herner Stadtmarketing sowie direkt an der Theaterkasse an der Neustraße 67 mittwochs und freitags jeweils von 17:30 bis 19 Uhr (außerhalb der Öffnungszeiten Tel. 02323-911191, Nachricht hinterlassen). Auf dem Spielplan des Kleinen Theaters im Monat November stehen zwei Dauerbrenner: Christian Weymayrs Thrillerkomödie „Die geheimnisvolle Emily Hart“ und Jürgen Seiferts Sportstudio-Lustspiel „Der Schlüppa is weg“.

20 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Freitag, 23. Januar

Veranstaltung an der Sporthalle am Sportpark

Blumenthal hoch3 startet Öffentlichkeitsbeteiligung

Am Mittwoch, 14. Januar 2026, startet ab 17 Uhr die Auftaktveranstaltung zur Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Realisierung des Projekts Blumenthal hoch3.

Am Mittwoch, 14. Januar 2026, startet ab 17 Uhr die Auftaktveranstaltung zur Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Realisierung des Projekts Blumenthal hoch3: Interessierte Bürger sind eingeladen, in die Sporthalle am Sportpark (Im Sportpark 20, 44652 Herne) zu kommen und ihre Ideen zum Projekt mit- und einzubringen. Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung bildet den Auftakt für einen Beteiligungsprozess, der bis 2027 insgesamt drei große Dialogveranstaltungen sowie eine größere Zahl an ergänzenden Informationsveranstaltungen zum Thema Blumenthal hoch3 vorsieht. Der Ablauf der Auftaktveranstaltung ist wie folgt vorgesehen: Nach der Auftaktveranstaltung folgen bis Ende Januar weitere, dezentrale Beteiligungsformate, bei denen das Projekt Blumenthal hoch3 sich vorstellt und Partizipationsmöglichkeiten bietet: Am Dienstag, 20. Januar 2026, ist ein Pop-up-Infostand des Projekts zwischen 15 und 17 Uhr auf dem Heinz-Rühmann-Platz vor dem Hauptbahnhof Herne Wanne-Eickel zu Gast. Am darauffolgenden Freitag, 23. Januar 2026, ist der Pop-up-Infostand zwischen 10 und 13 Uhr auf dem Eickeler Wochenmarkt anzutreffen. Daneben besteht ab Mittwoch, 14. Januar 2026, die Möglichkeit, am Online-Dialog. Der entsprechende Link ist ab diesem Tag auf der Website zum Projekt „Blumenthal hoch3“ online veröffentlicht. Auf der Website sind zudem alle Informationen zum Projekt zu finden.

10 Uhr

Besucher werden in die Welt der Träume entführt, halloherne verlost Karten

Circus Schnick-Schnack feiert 10. Wintercircus

Der Circus Schnick-Schnack lädt zum Wintercircus.

Endlich ist es wieder so weit: Der Circus Schnick-Schnack lädt zweimal, von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. Januar 2026 und 30. Januar bis 1. Februar 2026, zum Wintercircus in die Zeltstadt am Jürgens Hof ein. Die Uhrzeiten der Vorstellungen variieren dabei. Auch in diesem Jahr hat die Circus-Familie mit ihren rund 20 Artisten im Alter von 13 bis 27 Jahren ein aufwendiges Programm entwickelt. Unter dem Titel 'REM - Rapid Eye Movement' entführt die Circus-Familie die Besucher in diesem Jahr in die fantastische Welt der Träume. Begonnen haben die Vorbereitungen bereits direkt nach der Zeltwoche 2025. Wie immer haben Trainer und die Teilnehmenden gemeinsam die Idee zum Programm entwickelt. „Der Showtitel passt auch sehr gut zum Konzept, da in der REM-Phase noch die Möglichkeit besteht, seine Träume zu beeinflussen und wir diesen Zustand der lebhaftesten Träume in unserem Wintercircus umsetzen wollen“, verrät Christopher Deutsch vom Circus Schnick-Schnack im Gespräch mit halloherne. In gewohnter Manier verschmelzen in dieser Show Artistik, Tanz und Theater miteinander. Der Circus Schnick-Schnack verspricht, es „wird eine wilde Reise durch die Nacht“. Vom Circus heißt es weiter zum Programm: „Wenn wir schlafen, gibt es diesen einen Moment, in dem sich unser Herzschlag und unsere Atmung beschleunigen. In dem sich unsere Muskulatur völlig entspannt, unsere Augen schnell bewegen und unser Gehirn genauso aktiv ist wie im Wachzustand. Diese Phase, auch 'Rapid Eye Movement' genannt, ist die, in der wir am lebhaftesten träumen. Wir träumen uns in fremde Welten, bereisen gewaltige Meere und tauchen in unbekannte Tiefen. Wir fliegen, rennen, tanzen, fallen. Wir versetzen Berge und flüchten vor unseren Albträumen. Wir lassen unseren Körper zurück und verlieren uns in der erträumten Unendlichkeit.“ Wichtig sei der Circus-Familie aber auch, dass das Programm einhundertprozentig familientauglich ist. „Gerade in diesen Zeiten, in denen wir vor großen herausfordernden gesellschaftlichen Situation stehen, möchten wir den Menschen ein bisschen Leichtigkeit und Freude schenken“, so Deutsch weiter gegenüber halloherne. Über eine besondere Geste der Firma Heitkamp können sich einige Herner freuen. Nicht nur, dass die Unternehmensgruppe ihren Mitarbeitern sowie deren Kindern die Teilnahme an der Generalprobe ermöglicht, sondern auch rund die Hälfte aller Generalproben-Plätze an junge Herner verschenkt, die sich ein Ticket aus finanziellen Gründen nicht leisten könnten. Neben der besonderen Möglichkeit, das neue Programm als erstes erleben zu dürfen, werden alle Besuchenden mit Getränken und Snacks versorgt. „Wir freuen uns sehr, dass eine langfristige Kooperation mit der Firma Heitkamp entstanden ist und wir im Austausch über weitere gemeinsame Projekte sind“, so Deutsch. Der Kontakt zum Unternehmen entwickelte sich durch den Umzug an den Jürgens Hof, hier war Heitkamp für den Bau zuständig. Der Ticketverkauf hat längst begonnen. Die Hälfte der Eintrittskarten sei sogar schon verkauft. Hier geht es zu den Tickets. Die Eintrittspreise liegen je nach Platz zwischen 8 und 22 Euro. Es wird erneut ein Parkleitsystem geben, um die Anwohner zu entlasten. Die Parkmöglichkeiten werden sich im Parkhaus der wewole an der Langforthstraße befinden. halloherne verlost insgesamt 5x2 Tickets für die Vorstellungen am 23. und 30. Januar 2025, um 19:30 Uhr. Wer eine dieser Karten gewinnen möchte, der schreibt bitte eine E-Mail mit dem Betreff „REM“ an gewinnen@halloherne.de und dem Wunschtermin für die Vorstellung. Einsendeschluss ist Dienstag, 20. Januar 2026, um 12 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Nun aber ist die Circus-Familie in freudiger Erwartung auf die Premiere und die weiteren Vorstellungen von „REM - Rapid Eye Movement“.

19:30 Uhr

Eine unbezahlte 1.700 Euro Gasrechnung und ein Schlachtfeld der Sinne

'Amsterdam' im Bochumer Schauspielhaus

Eine Szene aus "Amsterdam" am Bochumer Schauspielhaus: (v.li.) Payam Yazdani, Nina Steils und Alexander Wertmann.

Ein gemütliches Theatererlebnis sieht anders aus, wer einfache Unterhaltung erwartet, ist eher fehl am Platz. Das „Amsterdam“ in den Bochumer Kammerspielen ist so ganz anders als das Amsterdam, was wir kennen - oder doch nicht? Es ist ein „spielerisches“ Holocaust Mahnmal an die 1940er Jahre als die Nazis dominieren und die Holländische Metropole beherrschen. Es ist gleichzeitig Fiktion und Projektion auf mögliche Parallelen zur heutigen Zeit. Gezeigt wird kein Rückzugsort, sondern ein modern-skurril inszeniertes Schlachtfeld der Sinne und ein Verhör der Seelen. Es fordert auf zur Auseinandersetzung und konfrontiert mit bekannten Fragen zu dunklen Schatten von Verfolgung, Ausgrenzung, Macht und Schuld wie es sie im Amsterdam der Kriegszeit gab. Das Stück beginnt mit einer Mehrfach-Wiederholung, die im Stück sehr wiederholt vorkommen: „Amsterdam an den Eiern gepackt“ hallt es durch den Saal. Es sind keine typisch höfliche Szenen und Ausdrücke, sie sind oft vulgär, laut, brüllend, verzweifelt und unbequem. Die Protagonistin, eine israelische Violistin (Jüdin, das wird noch wichtig), lebt in der eleganten Wasserlage an der Keizersgracht in Amsterdam — eine Adresse, die bis heute Glanz und Wohlstand evoziert. Leider kommt per Post eine unbezahlte Gasrechnung, 1.700 Euro (inklusive saftiger Zinsen). Aus dem Jahre 1944. Es beginnt eine Suche und Aufarbeitung, die sich tief und tiefer in die dramatische Geschichte ihres Wohnhauses eben zur Zeit des Holocaust bohrt. Die Musikerin muss sich schließlich mit alles anderem als spielerischen Fragen zu ihrer Identität, Herkunft und Position auch in Parallelität der heutigen Gesellschaft konfrontiert sehen. Der intuitive Glanz ihres Premium-Wohnortes mit direktem Blick auf das Kanalwasser wird im Stück durch ein stark reduziertes, nahezu minimaltisches Bühnenbild zerkratzt: links ein DJ-Pult, daneben eine fahrbare Stahlbrücke, ein großer Halbbogen, die fast die ganze Bühne einnimmt. Diese Konstruktion wirkt später wie eine klobige Metapher: eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Privileg und Schuld, zwischen Leben und Bedrohung. Die Inszenierung zieht viele Register: Der weibliche DJ macht Musik und Töne. Plötzlich und unerwartet sprechend, kommentiert er auch das Geschehen. Einer der Schauspieler reagiert verblüfft: „Wusste gar nicht, dass sie auch Text hat.“ Eine Mischung aus Kunstinstallation, Kirmes und Theater ist ein bewusst irritierender Tonfall, der den gesamten Abend begleitet. Musik und ­mitunter grotesk an Grenzen gehend überspitzte Sprache wechseln einander ab. Immer wieder fällt das Wort „Genever“: der niederländische Genever Superior, wie ein altes Lebenselixier, das zugleich betäuben und enthemmen kann. Die Sprache ist roh, vulgär, aggressiv. „Ich muss mein verficktes Holländisch verbessern“, „Heil Hitler“, oder etwa Beschreibungen wie „rosafarbene Nippel, ihre Brüste“ oder die Amsterdamer Grachtenbrücken, die als „zwei Penisse“ interpretiert werden „mit einer Erregung vor Stolz“ dienen wohl nicht dem Voyeurismus, sondern einer radikalen Überzeichnung. Es ist ein künstlerisches Aufschreien der israelischen Autorin Maya Arad Yasur und der Regisseurin Sapir Heller. Tabus werden gebrochen, Rücksichtslosigkeit wird zum Stilmittel. Die Lautstärke nimmt zu, Schreie hallen, Aggression wird hörbar — und im Publikum spürt man: hier geht es nicht um Ästhetik, es geht um Belastung. Als Übernahme vom Münchner Volkstheater aus 2019 ist die Inszenierung in teilweise neuer Besetzung aktuell am Schauspielhaus Bochum zu sehen. Nur Nina Steils feiert ein Comeback, sie war damals schon dabei und gehört seit der Spielzeit 2024/2025 zum Bochumer Ensemble. Meist wirken die konsequent stattfindenden Überzeichnung nicht beliebig. Sie dienen dem Ziel der politischen und ideologischen Entblößung. In den Kammerspielen wird man plötzlich Zeuge eines nahezu gnadenlosen Ritts durch provokante Fragen zu Identität, Unterdrückung, Diskriminierung und Machtverhältnissen. Es sind nicht nur Bilder und Angstszenen vergangener Kriegszeiten, es sind auch der historische und aktuelle Konflikt von Israel und Gaza. Einige Provokationen lassen erröten, aber sie können zur Auseinandersetzung beitragen. Ein besonders eindrückliches Bild: die Szene am beleuchteten Stahlbogen mit einer sehr grotesken Frauenarzt-Visite, der detailliert benannten „vaginalen Ulltraschalluntersuchung“. Die schwangere Mutter, im neunten Monat, fleht in angstvollem Ton, ob noch Herztöne zu hören seien. Der antisemitische Gynäkologe arbeitet in Latexhandschuhen absurd am Unterleib des männlichen Schauspielers an einer Seite des Bogens. Auf der anderen Seite, meterweit entfernt, liegt die schwangere jüdische Frau hingegen, hier ist nur der Oberkörper zu sehen - die Dialoge sind böse. Die Situation spitzt sich zu, als das Echo tödlicher Zahlen erklingt: „17.820 tote Kinder in Gaza“, ein Schrei, ein Vorwurf, eine Schlacht um Erinnerung. Statt eines Feigenblatts wird ein Requiem gefordert. Die Geigerin solle es doch komponieren, damit erinnern und klagen. Dieser Moment ist belastend, ohne Pathos. Die Bühne wird zur politischen Arena. Die schwangere Violistin, so ist wie in einem gut aufgebauten Krimi zu erfahren, ist von einem Geliebten schwanger. Eine tragische Geschichte. Die später finale Geburtsszene unterstreicht dann den teils abstrusen Rahmen, der gesamthaft die Fiktion stark benutzt und die Zuschauer in Logik und Abfolge fordert. Alle Akteure hangeln, turnen, winden sich an und auf der Stahlbrücke — wie komplett entfesselte Kinder auf dem Schulhof an den Turnstangen. Der DJ haucht psychedelische Wehen-Sounds ins Mikrofon. Die Energie taumelt zwischen Ekstase und Trance, es ist Orgie, es ist ein Zerreißen zugleich. Am Ende bleibt eine immer noch uralte unbezahlte Gasrechnung und ein frisch geborenes Baby zurück, alle Erwachsenen wurden von den Nazi abgeführt oder gar deportiert: „Das Baby bleibt zurück, es war nur eine Made“. Der prominente Verweis auf Karl Silberbauer ruft die historische Realität der Nazi-Verbrechen auf den Plan, Silberbauer war deutscher SS-Oberscharführer, der am 4. August 1944 die Familie Anne Frank und deren Mitflüchtlinge in Amsterdam verhaften ließ. Auf der tristen Bühne folgt im Finale „ein 43-minütiges Todesspiel“ des gesamtverantwortlichen „Kolaborateurs“, nachdem er einen Giftcocktail augenscheinlich freiwillig getrunken hat. Zusammengerafft in vielleicht fünf Minuten Schauspiel. Mit dabei sind 14 Versuche, giftsterbend und Exkremente ausscheidend doch noch etwas los zu werden. Sich dabei aber nicht ein einziges Mal zu entschuldigen. Skurril, verwirrend, ein bisschen durcheinander? Offen für Überraschungen? Genau wie „Amsterdam“, aber alles vom neuen Stück soll noch nicht verraten werden, vielleicht mögen Sie es sich selbst anschauen. Für einige könnte „Amsterdam“ wie eine Zumutung sein. Für andere ist es eine existenzielle Erfahrung. Wer sich auf die rohe und teils vulgäre Kraft, Ambivalenz und Widersprüche einlässt, kann eine besondere Vorstellung erleben, die aus dem Schauspielhaus einen Ort des Schmerzes und der Wahrheit macht. Die vier Darsteller brillieren durch starke Auftritte und eine abgestimmte Synchronität. Die Premiere lief am Samstag (29.11.2025), es folgen fünf weitere Termine: Karten sind auf der Homepage unter schauspielhausbochum.de und Tel 0234 – 33335555 zu bekommen.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Samstag, 24. Januar

Neue und weitere Inklusionsprojekte vom SSB Herne im Jahr 2026

Rollstuhlbasketball kennenlernen und erleben

Der Stadtsportbund Herne (SSB) bietet ein neues Projekt am, um Rollstuhlbasketball kennenzulernen und auszutesten.

Gemeinsam mit den Special Olympics NRW setzt sich der Stadtsportbund Herne (SSB) das Ziel, mehr inklusive Sportangebote in Herne zu schaffen - seit 2025 ist die Stadt auch „Fokus Kommune Inklusion“. Dazu schafft er ab 2026 für Herner Trainer und Übungsleiter kostenlose Fortbildungsangebote. Los geht es mit Rollstuhlbasketball, welches interessierten Leuten näher gebracht werden soll. Dafür hat Frank Stieglitz, beim SSB Herne unter anderem für den Bereich „Inklusion im Sport“ zuständig, Rolli Basketballer von der RGB Dortmund mit ins Boot geholt. „Sie wollen uns und allen, die möchten, einen Einblick in ihren Sport geben“, erläutert Stieglitz. Dafür wurden zunächst zwei Termine auserkoren. Jeweils am Samstag, 24. Januar und 7. Februar 2026, von 14 bis 16 Uhr, wird Rollstuhlbasketball in der Sporthalle Hölkeskampus, Flottmannstraße 35, gespielt. Eingeladen sind sowohl Fußgänger, Rolli-Fahrer und alle weiteren interessierten Herner Sportler, die unter der professionellen Anleitung der Trainer vom RGB Dortmund Rollstuhlbasketball kennenlernen und erleben wollen. Anmeldung per Email (frank.stieglitz@ssb-herne.de) oder Telefon (02323 957 098) ist willkommen, aber keine Voraussetzung. Unterstützung gibt es dafür auch vom neuen „Landesaktionsplan Sport und Inklusion“ (www.sportland.nrw). Diesen möchte der hiesige SSB dafür nutzen, die Herner Sportvereine nach Kräften bei der Einrichtung von inklusiven Sportangeboten zu unterstützen. Der Landessportbund NRW (LSB) wiederum greift inklusiven Sportangeboten mit dem Förderprogramm 1000 x 1000 unter die Arme, über das Sportvereine jährlich bis zu 1.000 Euro, unter anderem auch für integrative und inklusive Maßnahmen, beantragen können. Darüber hinaus sind bereits verschiedene Aktionstage fest geplant. So steht am Freitag, 8. Mai 2026, von 12 bis 17 Uhr beim TC Blau-Weiß Wanne-Eickel (Emscherstraße 55) der Herner Aktivtag Sport und Inklusion an. Dabei soll es nach der Premiere im Jahr 2025 wieder ein inklusives Sportfest für alle geben. Nicht nur Gehörlosen- und Rolli-Tennis sowie Padel, auch viele weitere Sportarten wie Boccia, Cornhole, Fußball, Hockey, Minigolf werden vor Ort zum Testen angeboten. Eine Fortbildung für Tennistrainer, die Grundlagen im Para-Tennis als auch Inklusion im Tennis thematisiert, steht am Samstag, 30. Mai 2026, von 10 bis 14 Uhr, ebenfalls beim TC Blau-Weiß Wanne-Eickel (Emscherstraße 55) auf dem Programm. Vom SSB heißt es dazu: „Die Fortbildung vermittelt kompakt fachliche Hintergründe und grundlegende praktische Ansätze zum Umgang mit Heterogenität im Training und den Tennis-Disziplinen von Menschen mit Behinderung, etwa im Rollstuhltennis oder Blindentennis. Sie richtet sich an Trainer, die sich für Inklusion im Tennis interessieren, einen ersten, methodischen Einstieg ins sogenannte Para-Tennis suchen oder ihre eigenen Vorkenntnisse im Austausch mit dem Experten und der Gruppe vertiefen wollen.“ Referent ist der Sportwissenschaftler Niklas Höfken, er ist Rollstuhltennis-Bundestrainer und leitet das „Tennis für Alle“-Projekt der Gold-Kraemer-Stiftung. Er arbeitet mit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen in allen Disziplinen des Para-Tennis, vom Nachwuchs- und Breiten- bis zum paralympischen Leistungssport. Er unterrichtet Tennis in Diversität an Universitäten und in Sportverbänden im In- und Ausland. Anmeldung per Email an: frank.stieglitz@ssb-herne.de. Zudem bietet der SSB eine Fortbildung für alle Herner Trainer und Übungsleiter mit dem Titel „Sport inklusiv gestalten – gleichberechtigte Teilhabe fördern: Methodische Hilfen für die Planung und Durchführung inklusiver Sportangebote“ an. Diese findet statt am Samstag, 27. Juni 2026, von 10 bis 17 Uhr, in der Sporthalle Hölkeskampus (Flottmannstraße 35). Neben einer kurzen Einführung in das Thema, stehen vorrangig viele Praxisbeispiele im Mittelpunkt der Fortbildung, anhand derer methodische Hilfen für die Planung und Durchführung von Spiel und Sport in inklusiven Gruppen vermittelt werden. Unter diesem Link geht es direkt zur Anmeldung.

14 Uhr

Auftakt zum Kunst-Austausch

Acht Herner in Gelsenkirchen

Acht Herner Künstler stellen aktuelle Werke in Gelsennkirchen aus (v.l.): Annett Breitfeld, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Gisela Schulte, Annika Döring, Hagen Apel und Daniel Pajonk.

Der Herner Künstlerbund HKB ’90 startet am Sonntag, 18. Januar 2026, eine Partnerschaft mit dem Bund Gelsenkirchener Künstler (BGK). Acht Herner machen den Auftakt im Ückendorfer Domizil des Gastgebers an der Wattenscheider Stadtgrenze unweit des Wissenschaftsparks: Hagen Apel, Annett Breitfeld, Annika Döring, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Daniel Pajonk und Gisela Schulte. Für beide Vereinigungen ist es der jeweils zweite Austauschpartner nach Bochum für den HKB und Bremerhaven für den BGK. Dessen 2. Vorsitzende Nina Ryschawy und der 1. Vorsitzende des HKB, Hassan Jelveh, haben die Ausstellung zusammen mit den Künstlern kuratiert und in den drei sehr unterschiedlich dimensionierten Räumlichkeiten an der Bergmannstraße gehängt. So ist Jörg Lippmeyer in den Genuss eines eigenen, wenn auch sehr schmalen Raumes gekommen. Sophia Kühn zeigt ihre sehr atmosphärischen semi-abstrakten Landschaften, die intuitive Acrylmalerei mit zum Teil fluoreszierenden Pigmenten und einer starken emotionalen Bildsprache verbinden. Hassan Jelveh verwandelt in seiner künstlerischen Arbeit Gedanken und Gefühle in abstrakte Kompositionen: „Mit schwungvollen Pinselstrichen und intensiven Ölfarben fange ich Emotionen ein. Lebendige Farben treffen auf reduzierten Schwarz-Weiß-Kontrast, wodurch eine visuelle und emotionale Landkarte entsteht, die den Betrachter zur eigenen Interpretation einlädt“. Jörg Lippmeyer präsentiert seine ironisch-satirischen, heiteren, politisch-hintergründigen und jedenfalls farbenprächtigen Arbeiten, die dem Wanne-Eickeler den Ehrentitel „Bunter Hund“ eingebracht haben, in einem schmalen Kabinett, das auch an seine Aktionen wie die Rettung der schönen Wörter erinnert. Annika Döring malt vor allem das Meer mit Wellen und Brandungen und den Himmel mit Wolken und Sonnenstrahlen bei verschiedenen Wetterlagen auf Leinwand in Acryl, ist jetzt in Gelsenkirchen aber mit einem breiteren Spektrum an Themen und Motiven vertreten. Gisela Schultes Arbeiten vereinen zwei scheinbar gegensätzliche Kräfte: den Zufall und die bewusste Entscheidung. Sie startet den kreativen Prozess startet intuitiv und unvorhersehbar, danach geht es um die Gestaltung der Flächen, um Linien, um Farbe, um Tiefe: „Es gibt eigentlich keine Arbeit, die für sich alleinsteht. Ich arbeite fast immer seriell und aus der Intuition heraus.“ Annett Breitfeld ist eigentlich in der Zeichnung und Fotografie beheimatet, hat sich aber inzwischen intensiv der Malerei gewidmet. Sie versucht die Seele des Motivs durch ein meist dunkleres, aber durchaus farbiges Kolorit sichtbar zu machen. Ebenso widmet sie sich der Tusche- und Kohlezeichnung. Der in Meißen geborene Hagen Apel ist im elterlichen Atelier Hildegard und Rolf Apel in Witten zum Fotografen ausgebildet worden, bevor er ein Studium der visuellen Kommunikation an der Universität Essen, der heutigen Folkwang Hochschule, absolvierte. Der Berufsfotograf ist seit 2023 Mitglied im HKB. Daniel Pajonk arbeitet überwiegend in Schwarz und Weiß. Er ist vor allem an Oberflächen, Strukturen, Formen und deren Interdependenz zueinander interessiert, um Gefühlen, Eindrücken und Gedanken Ausdruck zu verleihen, für die es keine oder nur wenige Worte gibt. Die Eröffnung der Ausstellung „HKB ’90 zu Gast beim BGK“ beginnt am Sonntag, 18. Januar 2026, um 14 Uhr im Domizil des Gastgebers an der Bergmannstraße 53 in Gelsenkirchen-Ückendorf. Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des BGK, Gordana Djukic, führt der Kunsthistoriker Dr. Bernd A. Gülker durch die Ausstellung. Für den musikalischen Rahmen sorgt Astrid Sophie Müller auf der Violine. Die Ausstellung ist anschließend noch bis zum 21. Februar 2026 samstags zwischen 14 und 17 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Tel. 0177 – 3430514 zu sehen. Gisela Schulte offeriert am Samstag, 24. Januar 2026, den Workshop „Kreativ mit einem Tropfen“ für Interessierte jeden Alters. Und Hassan Jelveh lädt alle ab sechs Jahren unter dem Titel „Bevor der Frühling kommt“ am Samstag, 7. Februar 2026, zu einem Workshop zur Gestaltung farbiger Blüten ein.

14 Uhr

Kompaktseminar im Schloss Strünkede

'Marc, Macke, Kandinsky – Maler der Farbenklänge'

Im Schloss Strünkede gibt es drei Kompaktseminare zu Malern der Farbenklänge.

Informativ, unterhaltsam und anregend präsentiert sich an festgelegten Samstagnachmittagen die Schlossakademie im Schloss Strünkede, Karl-Brandt-Weg 5. Die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Poppe wird in diesem Seminar drei berühmte Künstler, die alle mit der Klassischen Moderne, vor allem mit der Künstlergruppe „Blauer Reiter“ verbunden sind, vorstellen. Am Samstag, 24. Januar 2026, 14:30 bis 17 Uhr geht um das Leben und Werk des expressionistischen Malers Franz Marc (1880-1916) kennen. Weitere Termine sind Samstag, 14. Februar 2026 für die Veranstaltung zu August Macke und Samstag, 14. März 2026 für die Veranstaltung zu Wassily Kandinsky. Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander und einzeln besucht werden. Kunsthistorische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Teilnahme kostet pro Person zehn Euro, für die Mitglieder des Museumsfördervereins fünf Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 0 23 23 / 16 - 26 11 oder per E-Mail an emschertal-museum@herne.de.

14:30 Uhr

Familienprogramme, Lange Nacht der Mahlzeit und Extraschicht

Höhepunkte im LWL-Archäologiemuseum 2026

Das LWL Archäologiemuseum in Herne.

Auch im neuen Jahr steht das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne im Zeichen der Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“, die noch bis zum 13. September in Herne zu sehen ist. Unter der neuen Leitung von Melanie Wunsch setzt das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) verstärkt auf familienfreundliche Angebote - mit einem großen Familienwochenende am 31. Januar und 1. Februar sowie dem Familiensonntag an jedem ersten Sonntag im Monat. Höhepunkte im Veranstaltungskalender sind außerdem die Lange Museumsnacht am 27. März unter dem Motto „Mahlzeit!“ und die Extraschicht am 27. Juni. Die Vortragsreihe zur aktuellen Sonderausstellung „Mahlzeit!“ beleuchtet das Thema aus Sicht von Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen. Von der Soziologin über den Historiker und den Archäologen bis hin zum Kulturwissenschaftler mit Schwerpunkt Ernährungs- und Agrarforschung: Warum wird so viel über das Essen debattiert? Wie sah die Esskultur bei den Römern aus? Was sind Chancen und Risiken der Ernährung für die Zukunft? Diesen Fragen gehen Fachleute in Vorträgen live und im Internet über Stream auf den Grund. Am letzten Wochenende im Januar widmet sich das Museum an zwei Tagen dem Thema Essen im Mittelalter. Wie funktionierte saisonale Ernährung in Westfalen vor 700 Jahren und was wurde wie importiert? Am Familienwochenende „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ von 11 bis 18 Uhr am Samstag, 31. Januar 2026, und Sonntag, 1. Februar 2026, - in Zusammenarbeit mit der Living History-Gruppe „IG-Hochgotik“ - dreht sich alles um Ernährung, Esskultur, Tischsitten und die Verfügbarkeit von Lebensmitteln um 1300. Schon damals war Essen viel mehr als reine Nahrungsaufnahme. Wie das Essen ohne Gabel funktionierte und was es bedeutete, „jemandem das Wasser reichen zu können“, erfahren Kinder und Erwachsene bei einem kleinen Ausflug in die mittelalterliche Tischkultur. Natürlich geht es auch um die Repräsentation beim Essen. Am Modell eines typischen niederdeutschen Stadthauses erfahren Besuchende mehr über die zentrale Bedeutung des Herdes und der Küche im Haus. Ernährung war durch Religion geprägt. Fachleute zeigen, wie Mönche im Mittelalter ihre Mahlzeiten schweigend zu sich nahmen und es trotzdem schafften, um etwas vom Tisch zu bitten. Die Teilnahme an den Programmen ist kostenfrei. Zu zahlen ist lediglich der Museumseintritt (für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren). Dr. Alexander Berner, Kurator am Ruhr Museum in Essen und Liebhaber obskurer Literaturen, liest aus dem neuen Fall von Sherlock Holmes am 5. Februar ab 19 Uhr inmitten der Dauerausstellung. Darum geht es: Unmittelbar vor der Eröffnung einer neuen altägyptischen Ausstellung im British Museum verschwindet die Hauptattraktion. Der Sarkophag, in dem sich eine Pharaonenmumie befunden haben soll, ist leer. Auf Ersuchen des verzweifelten Museumsdirektors übernehmen Holmes und Watson den Fall. Über 200.000 Downloads auf Spotify machen dieses neue Abenteuer aus der Feder von William K. Steward zu einer der beliebtesten Kriminalgeschichten der vergangenen Monate. Das Programm eignet sich für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Der Eintrittspreis beträgt 9 Euro. Tickets sind ab sofort auch online erhältlich. Das LWL-Museum lädt am 27. März von 18 bis 24 Uhr zur „Langen Nacht der Mahlzeit“. Neben speziellen Programmen zur Sonderausstellung, wie Führungen und Workshops, stehen Musik, Comedy und kulinarische Höhepunkte auf dem Programm. Details werden zeitnah auf der Internetseite des Museums bekannt gegeben. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. „Aus dem Löffel wird ein Ring - Schmuckbearbeitung für Einsteiger“ heißt das Kreativ-Angebot zur Sonderausstellung „Mahlzeit!“. Im Workshop 24. Januar und 11. April 2026 können Teilnehmende von 15 bis 17 Uhr aus einem einfachen Löffel einen einzigartigen Ring formen. Zunächst suchen sie sich vor Ort einen Löffel aus (im Preis enthalten). Unter fachkundiger Anleitung erfährt alle dann Schritt für Schritt, wie man das Besteckteil bearbeitet, formt und in ein edles Schmuckstück umwandelt. Die Kosten betragen 39 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail oder unter Tel. 02323 94628-0. Einen „Einstieg in die Schmiedekunst“ erwartet Interessierte vom 9 bis 10. Mai jeweils von 11 bis 17 Uhr. Die Bearbeitung von Eisen ist eine Handwerkskunst, die mit Beginn der Eisenzeit vor rund 2.800 Jahren ihren Anfang nahm. Bis heute funktioniert das Schmieden nach dem gleichen Grundprinzip wie damals: „Schmiede das Eisen, solange es noch heiß ist!“ Die Techniken hingegen haben sich stets weiterentwickelt und im Mittelalter ihren Höhepunkt erfahren. Nach einem kurzen Rundgang durch die Dauerausstellung, in der die historisch archäologische Entwicklung der Schmiedekunst erläutert wird, geht es für die Teilnehmenden ans Feuer. Unter fachmännischer Anleitung fertigen sie Objekte, die zum mittelalterlichen Alltag gehörten. Darüber hinaus kann noch weiteres nach Wunsch hergestellt werden, je nach Geschick der Teilnehmenden. Der Kursus richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Die Kosten betragen 120 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten. Achtung: Neuerdings bietet das LWL-Museum auch Schmiede-Vorführungen an (8. März, 16. April, 21. Juni, 12-17 Uhr). Museumspädagoge Timo Reichelt ist selbst ausgebildeter Schmied und zeigt sein Können. Ein Ausgrabungsabenteuer erleben Schüler im Osterferien-Programm „Ostercamp Archäologie“. Mit Schaufel und Pinsel geht es zunächst auf die Suche nach Funden aus der Steinzeit, der Zeit der Römer und des Mittelalters. Anschließend tauchen sie tief in die Vergangenheit ein. Wie genau war das Leben der Menschen vor 1.000, 2.000 und 10.000 Jahren? Die Teilnehmenden probieren es aus, ob beim Verarbeiten von Leder, beim Gestalten mit Ton oder bei der Zubereitung von Speisen am offenen Feuer. Das zweitägige Ferienangebot (7. und 8. April sowie 9. und 10. April, jeweils 9 bis 16 Uhr) richtet sich an Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Wie man sich zu Tisch richtig benimmt, hängt vor allen Dingen davon ab, wo und mit wem man isst. Das LWL-Museum lädt Kinder ab acht Jahren zu einer kleinen Zeitreise um die Welt ein (1. März., 3. Mai und 5. Juli, 13 Uhr und 15 Uhr). Hier erfahren sie, wo ein „Bäuerchen“ zum guten Ton gehört und mit wem sie besser nicht den Becher teilen. Wie es darüber hinaus gelingt, eine Tischgesellschaft zu beeindrucken, erfahren Teilnehmende im anschließenden „Servietten-Workshop“. Egal, ob in der Schule, daheim, bei einem Ausflug oder auf Festen: Die meisten Menschen essen ihre Mahlzeiten gemeinsam mit anderen. Wo, wann und wie sie das genau tun, erfahren Kinder ab acht Jahren beim Familiensonntag „Gemeinsam isst man nicht allein“ (12. April und 7. Juni, 13 Uhr und 15 Uhr). Auf ihrer Reise begegnen ihnen geheimnisvolle Drachenzungen, fürstliche Festtafeln und fremde Bräuche, die Appetit machen und zeigen, wie Essen Menschen verbindet. Gemeinsames Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ob beim königlichen Bankett, der einfachen Bauernmahlzeit, dem familiären Abendessen oder der gemeinsamen Mittagspause - überall offenbaren sich Fragen: Wer sitzt wo? Wer bekommt das beste Stück? Welche Rituale bestimmen das gemeinsame Mahl? Und was verrät das alles über Macht, Zugehörigkeit, gesellschaftlichen Wandel und vor allem Kultur? Von opulenten Festtafeln und rituellen Speisungen bis hin zu den Herausforderungen der Gegenwart - schnelle Snacks, digitale Ablenkung und der scheinbare Verlust gemeinsamer Rituale - zeigt die neue Sonderausstellung „Mahlzeit!“, wie Essen seit Jahrtausenden als sozialer Klebstoff funktioniert. Mit einem Blick auf mehr als 300 Exponate und Geschichten lädt das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne noch bis zum 13. September dazu ein, die kulturelle Dimension des Essens neu zu entdecken. Gefördert durch die LWL-Kulturstiftung. Allgemeine Informationen zum Museumsbesuch: Die öffentlichen Führungen sind kostenlos. Zu zahlen ist nur der Museumseintritt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind kostenfrei. Mehr Informationen finden im Internet unter https://www.lwl-landesmuseum-herne.de.

15 Uhr

Der Januar im LWL-Museum für Archäologie

Familiensonntag, Vortrag und Kreativ-Workshop

Die Besucher der Ausstellung können auf einem großen Wimmelbild auf die Suche nach Orten des Essens gehen.

Auch im neuen Jahr 2026 steht das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne im Zeichen der Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet!“. Prof. Dr. Eva Bärlosius beleuchtet in einem kostenlosen Vortrag, warum Essen so ein heiß diskutiertes Thema ist . Vorher steht der Familiensonntag unter dem Motto „Eiszeit“: Dann stehen eine Spezial-Führung für die Kleinsten, eine steinzeitliche Schmuckwerkstatt und Bogenschießen auf dem Programm. Unter dem Motto „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ zeigt das Museum am Familienwochenende, wie Essen vor rund 1.000 Jahren aussah und räumt dabei mit Mythen auf. Jetzt anmelden heißt es für Interessierte des Kreativ-Workshops „Aus dem Löffel wird ein Ring - Schmuckbearbeitung für Einsteiger“. Am Familiensonntag, 4. Januar 2026, können Kinder von sechs bis acht Jahren um 13 Uhr und 15 Uhr an dem Programm „Kalle und die Tiere der Eiszeit“ teilnehmen. Kalle, der Museumsmaulwurf, hat beim Graben seltsame Knochen gefunden. Die befreundeten Archäologen, erzählen ihm dazu etwas von einer Eiszeit und von Tieren, die längst ausgestorben sind. Gemeinsam mit Kalle gehen die Kinder diesen Geschichten auf den Grund. Dabei können sie einige uralte Knochen unter die Lupe nehmen und sogar anfassen. Wie groß und schwer ist ein Mammutzahn? Wo ist das Horn des Wollnashorns geblieben? Zum Abschluss dürfen die Teilnehmenden mit neuem Wissen und künstlerischem Geschick einen Malbogen zu den Tieren der Eiszeit und ihrem Lebensraum gestalten. Für alle weiteren Besucher steht an diesem Familiensonntag von 11 bis 18 Uhr die steinzeitliche Schmuckwerkstatt sowie das Bogenschießen offen. Die öffentliche Führung „gesucht. gefunden. ausgegraben.“ durch die Dauerausstellung steht an allen Sonntagen im Januar (4., 11., 18., und 25. Januar 2026) um 13 Uhr auf dem Programm. Bei dem Rundgang folgen Besuchende in einer nachgestalteten Ausgrabung den Spuren der Menschen in Westfalen. Neben zahlreichen Funden erwartet sie beispielsweise ein in Mitteleuropa einmaliger Faustkeil aus Mammutknochen, der Schmuck der Damen von Ilse als eine der geheimnisvollsten Entdeckungen aus der Eisenzeit sowie das reich mit Beigaben ausgestattete Grab des Fürsten von Beckum. Am Sonntag, 4. Januar 2026, startet um 15 Uhr die öffentliche Führung „Mahlzeit“ durch die gleichnamige Sonderausstellung. Gemeinsames Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ob beim königlichen Bankett, der einfachen Bauernmahlzeit, dem familiären Abendessen oder der gemeinsamen Mittagspause - überall offenbaren sich Fragen: Wer sitzt wo? Welche Rituale bestimmen das gemeinsame Mahl? Und was verrät das alles über Macht, Zugehörigkeit, gesellschaftlichen Wandel und vor allem Kultur? Von opulenten Festtafeln und rituellen Speisungen bis hin zu den Herausforderungen der Gegenwart - schnelle Snacks, digitale Ablenkung und der Verlust gemeinsamer Rituale - zeigt diese Ausstellung, wie Essen seit Jahrtausenden als sozialer Klebstoff wirkt. Mit einem Blick auf mehr als 300 Exponate und Geschichten lädt „Mahlzeit!“ dazu ein, die kulturelle Dimension des Essens neu zu entdecken. Diese Führung wird auch an jedem weiteren Sonntag im Januar (11., 18. und 25. Januar 2026) um 15 Uhr angeboten. Am Donnerstag, 15. Januar 2026, ab 19 Uhr blickt die Soziologin Prof. Dr. Eva Barlösius von der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover in einem kostenlosen Vortrag auf die gesellschaftliche Dimension des Essens, soziale Ungleichheit und Ernährungsgewohnheiten in Zeiten des sozialen Wandels. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, den Vortrag auf dem YouTube-Kanal des Museums live im Internet zu verfolgen. Wie wird aus einem Löffel ein Ring? Das erfahren Teilnehmende im Kreativseminar „Schmuckbearbeitung für Einsteiger“ am Samstag, 24. Januar 2026 von 15 bis 17 Uhr. Mitmachen können alle, die Lust haben, kreativ zu arbeiten. Ziel ist es, aus einem einfachen Löffel einen einzigartigen Ring zu formen. Zunächst suchen sich die Teilnehmenden vor Ort einen Löffel aus. Unter fachkundiger Anleitung erfahren sie Schritt für Schritt, wie man das Besteckteil bearbeitet, formt und in ein individuelles Schmuckstück verwandelt. Am Ende halten alle ein eigenes handgemachtes und nachhaltiges Unikat in den Händen. Das Programm richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene. Die Kosten betragen 39 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten. Bitte unempfindliche Kleidung tragen oder eine Schürze mitbringen. Am letzten Wochenende im Januar widmet sich das LWL-Museum an zwei Tagen dem Thema Essen vor 500 bis 1.000 Jahren. Wie funktionierte saisonale Ernährung in Westfalen vor 700 Jahren und was wurde wie importiert? Das Familienwochenende „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ findet von 11 bis 18 Uhr am Samstag und Sonntag, 31. Januar und 1. Februar 2026, in Zusammenarbeit mit der Living History-Gruppe „IG-Hochgotik“ statt. Dann dreht es sich um Ernährung, Esskultur, Tischsitten und die Verfügbarkeit von Lebensmitteln um 1300. Schon damals war Essen viel mehr als nur reine Nahrungsaufnahme. Wie das Essen ohne Gabel funktionierte und was es bedeutete, „jemandem das Wasser reichen zu können“, erfahren Kinder und Erwachsene bei einem kleinen Ausflug in die mittelalterliche Tischkultur. Am Modell eines typischen niederdeutschen Stadthauses erfahren Besuchende mehr über die zentrale Bedeutung des Herdes und der Küche im Haus. Ernährung war durch Religion geprägt. Fachleute zeigen, wie Mönche im Mittelalter ihre Mahlzeiten schweigend zu sich nahmen und es trotzdem schafften, um etwas vom Tisch zu bitten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es ist lediglich der Eintritt zu entrichten.

15 Uhr

Besucher werden in die Welt der Träume entführt, halloherne verlost Karten

Circus Schnick-Schnack feiert 10. Wintercircus

Der Circus Schnick-Schnack lädt zum Wintercircus.

Endlich ist es wieder so weit: Der Circus Schnick-Schnack lädt zweimal, von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. Januar 2026 und 30. Januar bis 1. Februar 2026, zum Wintercircus in die Zeltstadt am Jürgens Hof ein. Die Uhrzeiten der Vorstellungen variieren dabei. Auch in diesem Jahr hat die Circus-Familie mit ihren rund 20 Artisten im Alter von 13 bis 27 Jahren ein aufwendiges Programm entwickelt. Unter dem Titel 'REM - Rapid Eye Movement' entführt die Circus-Familie die Besucher in diesem Jahr in die fantastische Welt der Träume. Begonnen haben die Vorbereitungen bereits direkt nach der Zeltwoche 2025. Wie immer haben Trainer und die Teilnehmenden gemeinsam die Idee zum Programm entwickelt. „Der Showtitel passt auch sehr gut zum Konzept, da in der REM-Phase noch die Möglichkeit besteht, seine Träume zu beeinflussen und wir diesen Zustand der lebhaftesten Träume in unserem Wintercircus umsetzen wollen“, verrät Christopher Deutsch vom Circus Schnick-Schnack im Gespräch mit halloherne. In gewohnter Manier verschmelzen in dieser Show Artistik, Tanz und Theater miteinander. Der Circus Schnick-Schnack verspricht, es „wird eine wilde Reise durch die Nacht“. Vom Circus heißt es weiter zum Programm: „Wenn wir schlafen, gibt es diesen einen Moment, in dem sich unser Herzschlag und unsere Atmung beschleunigen. In dem sich unsere Muskulatur völlig entspannt, unsere Augen schnell bewegen und unser Gehirn genauso aktiv ist wie im Wachzustand. Diese Phase, auch 'Rapid Eye Movement' genannt, ist die, in der wir am lebhaftesten träumen. Wir träumen uns in fremde Welten, bereisen gewaltige Meere und tauchen in unbekannte Tiefen. Wir fliegen, rennen, tanzen, fallen. Wir versetzen Berge und flüchten vor unseren Albträumen. Wir lassen unseren Körper zurück und verlieren uns in der erträumten Unendlichkeit.“ Wichtig sei der Circus-Familie aber auch, dass das Programm einhundertprozentig familientauglich ist. „Gerade in diesen Zeiten, in denen wir vor großen herausfordernden gesellschaftlichen Situation stehen, möchten wir den Menschen ein bisschen Leichtigkeit und Freude schenken“, so Deutsch weiter gegenüber halloherne. Über eine besondere Geste der Firma Heitkamp können sich einige Herner freuen. Nicht nur, dass die Unternehmensgruppe ihren Mitarbeitern sowie deren Kindern die Teilnahme an der Generalprobe ermöglicht, sondern auch rund die Hälfte aller Generalproben-Plätze an junge Herner verschenkt, die sich ein Ticket aus finanziellen Gründen nicht leisten könnten. Neben der besonderen Möglichkeit, das neue Programm als erstes erleben zu dürfen, werden alle Besuchenden mit Getränken und Snacks versorgt. „Wir freuen uns sehr, dass eine langfristige Kooperation mit der Firma Heitkamp entstanden ist und wir im Austausch über weitere gemeinsame Projekte sind“, so Deutsch. Der Kontakt zum Unternehmen entwickelte sich durch den Umzug an den Jürgens Hof, hier war Heitkamp für den Bau zuständig. Der Ticketverkauf hat längst begonnen. Die Hälfte der Eintrittskarten sei sogar schon verkauft. Hier geht es zu den Tickets. Die Eintrittspreise liegen je nach Platz zwischen 8 und 22 Euro. Es wird erneut ein Parkleitsystem geben, um die Anwohner zu entlasten. Die Parkmöglichkeiten werden sich im Parkhaus der wewole an der Langforthstraße befinden. halloherne verlost insgesamt 5x2 Tickets für die Vorstellungen am 23. und 30. Januar 2025, um 19:30 Uhr. Wer eine dieser Karten gewinnen möchte, der schreibt bitte eine E-Mail mit dem Betreff „REM“ an gewinnen@halloherne.de und dem Wunschtermin für die Vorstellung. Einsendeschluss ist Dienstag, 20. Januar 2026, um 12 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Nun aber ist die Circus-Familie in freudiger Erwartung auf die Premiere und die weiteren Vorstellungen von „REM - Rapid Eye Movement“.

16 Uhr

Nach dem Kultfilm 'Das Leben des Brian' im Musiktheater

'Monty Python’s Not the Messiah'

In „Monty Python’s Not the Messiah“ verschmelzen am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier ab 13. Dezember 2025 Konzert-Parodie und Musical zu einem absurd-komischen Spektakel.

Spekulatius, Adventskranz und Glühwein gehören zur Weihnachtszeit genauso wie ein Oratorium. Es muss nicht immer „Jauchzet, frohlocket“ und Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händels „Messias“ sein nicht einmal Jesus, denn im Stall nebenan soll zur gleichen Zeit der kleine Brian Cohen zur Welt gekommen sein, dessen Geschichte bestens aus dem 1979er Kultfilm „Das Leben des Brian“ bekannt ist. Eric Idle, Mitglied der britischen Komikertruppe Monty Python, machte es sich zur Aufgabe, die berühmte Story als waschechtes Oratorium auch auf die Konzertbühnen der Welt zu bringen. Mit dem Komponisten John Du Prez hatte er einen Partner in Crime, mit dem er bereits erfolgreich das Monty-Python-Musical „Spamalot“ realisiert hatte. Am Samstag, 13. Dezember 2025, um 19 Uhr, feiert „Monty Python’s Not the Messiah“ in deutscher Sprache im Großen Haus des Gelsenkirchener Musiktheaters im Revier Premiere in der szenischen Einrichtung von Carsten Kirchmeier. Der tiefschwarze und absurde Humor von Monty Python steckt bei „Not the Messiah“ nicht nur in der Geschichte von Brian, der aus Versehen und gänzlich ungewollt zum Messias erklärt wird, sondern mindestens genauso in der musikalischen Form. Eric Idle und John du Prez haben ein Oratorium komponiert, das sehr glaubhaft die großen barocken Vorbilder imitiert, nur um dann umso überraschender in etwas ganz anderes abzurutschen: Mal biegt ein Tango um die Ecke, dann ist da plötzliche eine Mariachi-Band auf der Bühne oder ein entfesselter Gospelchor bricht über das Geschehen herein. Ohne zu viel zu verraten: Bei all‘ dem spielen Schafe eine kaum zu überschätzende Rolle und mit dem hoffnungsfrohen Ratschlag „Allways look on the bright side of life“ kommt wie der Film auch das Oratorium zu einem seligen Ende. Unter der musikalischen Leitung des 2. Kapellmeisters Mateo Peñaloza Cecconi, der Rasmus Baumann-Schüler leitet u.a. den Philharmonischen Chor Bochum und den Städtischen Chor Recklinghausen, sind die Gesangssolisten Katherine Allen (Sopran), Almuth Herbst (Alt), Adam Temple-Smith (Tenor), Dirk Weiler (Bariton) und Philipp Kranjc (Bass) sowie der Schauspieler Daniel Jeroma zu erleben in Anna von der Heides Kostümen. Die deutsche Übersetzung von Thomas Pigor, der zuletzt mit seiner Adaption von Erich Kästners „Drei Männer im Schnee“ am MiR bezauberte, nimmt auch Bezug auf deutsche Traditionen. Auf die Premiere folgen weitere Vorstellungen am Donnerstag, 25. Dezember 2025, um 18 Uhr, am Mittwoch, 31.Dezember 2025, um 19 Uhr (nur noch Restkarten), am Samstag, 24. Januar 2026, um 19 Uhr, am Samstag, 7. Februar 2026, um 19 Uhr (anschl. Bargespräche), am Sonntag, 22. März 2026, um 18 Uhr (mit Spezial-Einführung um 17.15 Uhr) sowie am Sonntag, 5. April 2026, um 18 Uhr. Karten unter musiktheater-im-revier.de oder unter Tel. 0209 – 4097200.

19 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Sonntag, 25. Januar

Gottesienst im ZDF

Ihr sollt sicher wohnen – Housing first

Sonntagsgottesdienst aus Hannover.

Der evangelischen Gottesdienst am Sonntag, 25. Januar 2026, wird vom ZDF ab 9:30 Uhr aus Stiftskirche in Hannover übertragen. Das Wohnzimmer ist warm, die Tür ist sicher: gut wohnen, ist für viele Menschen normal. Es gibt aber Situationen, wo sich diese scheinbare Selbstverständlichkeit auflöst. Und dann wird deutlich, wie existentiell sicheres Wohnen ist. Gleichzeitig sind die Bedürfnisse unterschiedlich. Wieviel Sicherheit brauche ich? Und: Ist die Schrankwand oder das Zylinderschloss Garant fürs Wohlfühlen? Der Gottesdienst geht der Frage nach dem sicheren Wohnen aus christlicher Perspektive nach. Er porträtiert das Wohnungslosen-Projekt „Housing first“, er lässt Menschen zu Wort kommen, die gerade umziehen oder Asylsuchende. Und er hört auf das Wort des Wanderpredigers aus Nazareth. Im Gottessdienst aus Hannover predigt Pfarrer Hans-Peter Daub, Theologischer Vorstand der Dachstiftung Diakonie, gemeinsam mit Pfarrerin Kristina Wollnik-Hagen. Es singt der Chor der Wohnungslosen Hannover. Die musikalische Gesamtleitung hat Kantor Michael Kuhlmann.

9:30 Uhr

Veranstaltung im Marien Hospital Herne

Geburtsvorbereitung: Intensiv-Kurs für Paare

Die Elternschule des Marien Hospital Herne lädt am Sonnstag, 25. Januar 2026 zu einem Geburtsvorbereitungskurs ein. Der Kurs findet am Sonntag von 10 bis 18.00 Uhr statt (Symbolbild).

Die Elternschule des Marien Hospital Herne lädt am Sonnstag, 25. Januar 2026 zu einem Geburtsvorbereitungskurs ein. Der Kurs findet am Sonntag von 10 bis 18.00 Uhr statt. Werdende Eltern erhalten zahlreiche Informationen zum gesamten Themenbereich Schwangerschaft, Geburt, Stillen und Wochenbett. Außerdem werden Übungen zur Entspannung, zur Körperwahrnehmung und Wehenatmung angeboten. Ziel des Kurses ist eine optimale Vorbereitung auf die Geburt für werdende Eltern ab der 26. Schwangerschaftswoche. Kursort ist die Elternschule an der Altenhöfener Straße 92, 44623 Herne. Wenn kein weiterer Geburtsvorbereitungskurs über die Krankenkasse abgerechnet wird, kann die Gebühr für die Frau von dieser übernommen werden. Die Gebühr für die Begleitperson beträgt 100 Euro. Informationen und Anmeldung über Fon 0 23 23 - 499 - 27 47 oder bildungswerk@elisabethgruppe.de sowie alternativ über die Website.

10 Uhr

Stark angespannte Versorgungslage mit Blutpräparaten in Nordrhein-Westfalen

Blutspendedienst West ruft zur Blutspende auf

Der Blutspendedienst West ruft zur Blutspende auf.

Der Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wendet sich mit einem dringenden Appell an die Bevölkerung in NRW. Grund ist die stark angespannte Versorgungslage mit Blutpräparaten. Die Menschen in NRW sind aufgerufen, dringend Blut zu spenden. Im Gespräch mit halloherne-Redakteurin Julia Blesgen erläutert Stephan David Küpper, Leiter der Unternehmenskommunikation, die Gründe für die angespannte Versorgungslage. Die Gründe für den derzeitigen Engpass seien vielfältig. „Wir haben derzeit eine starke Grippe- und Erkältungswelle sowie immer noch Corona-Infektionen, aufgrund dessen unsere Spender vorübergehend wegfallen. Ebenso ist auch zu beachten, dass sie auch im Falle einer Genesung vier Wochen ausfallen“, so Küpper im Gespräch mit halloherne. Ferner spiele auch die derzeitige unbeständige Wetterlage eine Rolle, da zahlreiche Blutspendetermine witterungsbedingt kurzfristig abgesagt werden mussten. Mit Stand von Mittwochnachmittag (14.1.2026) reichen die Spenden nur noch für 1,3 Tage. Dies sei laut Küpper schon sehr problematisch. „Unser Anspruch ist eine Lagerreichweite von vier bis fünf Tagen. Dies stellt eine gesicherte Versorgung dar, alles unter zwei Tagen ist kritisch“, zeigt sich Küpper besorgt. Er macht deutlich, dass Blutpräparate nur begrenzt haltbar sind und aus dem Grund nicht auf Vorrat produziert werden können. Schon wenige Tage mit zu wenigen Spenden, wirken sich negativ auf die Patientenversorgung aus. Blutpräparate werden bei Operationen, dringenden Notfälle oder Krebstherapien täglich benötigt. Um die Situation zu stabilisieren bitten Küpper und seine Kollegen um zahlreiche Blutspenden. „Wir freuen uns über jede Person, die sich nun kurzfristig zum Blutspenden entschließt. Aber um eine dauerhafte Entspannung der Lage zu erreichen, bitten wir Menschen eine Blutspenderoutine einzurichten - das heißt, dass sie sich regelmäßig zur Spende entscheiden“, sagt der Blutspendedienst West-Pressesprecher. Eine Möglichkeit für Herne gibt es dazu am Sonntag, 25. Januar 2026, vom DRK Herne/Wanne-Eickel im DRK-Altenhilfezentrum an der Bergmannstraße 20 von 10 bis 14 Uhr. „Wir freuen uns, wenn möglichst viele Menschen zum Termin kommen. Was ich sagen kann ist, dass unsere Spender ganz toll sind und zu unseren Blutspendeterminen immer in einer großen Zahl erscheinen“, so die Ehrenpräsidentin des DRK Herne, Magdalene Sonnenschein im Gespräch mit halloherne. Aufgrund der aktuell NRW-weit angespannten Lage hoffen die Verantwortlichen, dass dies wie immer zum Termin im DRK-Altenhilfezentrum auch so bleibt. Blut spenden kann im Übrigen jede Person ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Die Dauer der eigentlichen Blutspende beträgt bis zu zehn Minuten. Eine Spende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten helfen. Zum Termin sind Personalausweis oder Führerschein mitzubringen.

10 Uhr

Intensivkursus am St. Anna am Wochenende

Geburtsvorbereitung für Paare

Die Elternschule des St. Anna Hospital Herne bietet am Wochenende des 24. und 25. Januar 2026 einen geburtsvorbereitenden Intensivkurs für Paare an (Symbolbild).

Die Elternschule des St. Anna Hospital Herne bietet am Wochenende des 24. und 25. Januar 2026 einen geburtsvorbereitenden Intensivkurs für Paare an. Der Kurs richtet sich an werdende Eltern, die sich gemeinsam auf die Geburt und die erste Zeit mit dem Kind vorbereiten möchten. Am Sonntag, dem 25. Januar 2026 von 11 bis 18 Uhr statt. Der Kurs findet am Samstag, dem 24. Januar 2026 von 11 bis 18 Uhr statt. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen erhalten die Teilnehmenden einen kompakten Überblick über Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Neugeborenenzeit. Im Zentrum stehen praktische Übungen zur Körperarbeit, Entspannung und Atmung sowie der Austausch mit der Hebamme und anderen Paaren. Die Gebühr für Schwangere wird direkt mit der Krankenkasse abgerechnet. Für die Begleitperson fällt eine Gebühr von 100 € an, die am ersten Kurstag bar zu entrichten ist. Anmeldung nur online.

11 Uhr

Das Angebot richtet sich Mitglieder, Senioren, Alleinstehende und Interessierte

AWO-Kreisverband lädt zum Grünkohlessen ein

Der AWO-Kreisverband lädt zum Grünkohlessen ein (Symbolbild).

Der AWO-Kreisverband lädt zum Grünkohlessen in die Begegnungsstätte Herne, Breddestraße 14, ein. Das Angebot richtet sich an Mitglieder, Senioren, Alleinstehende und Interessierte, am Sonntag, 25. Januar 2026, Einlass ist ab 11:30 Uhr, Beginn ist 12:30 Uhr. Der Eigenanteil beträgt 3,50Euro, gerne kann man freiwillig eine Spende entrichten. Anmeldung wird erbeten, unter: 02323-95 24-0 oder per Mail.

11:30 Uhr

Der Januar im LWL-Museum für Archäologie

Familiensonntag, Vortrag und Kreativ-Workshop

Die Besucher der Ausstellung können auf einem großen Wimmelbild auf die Suche nach Orten des Essens gehen.

Auch im neuen Jahr 2026 steht das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne im Zeichen der Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet!“. Prof. Dr. Eva Bärlosius beleuchtet in einem kostenlosen Vortrag, warum Essen so ein heiß diskutiertes Thema ist . Vorher steht der Familiensonntag unter dem Motto „Eiszeit“: Dann stehen eine Spezial-Führung für die Kleinsten, eine steinzeitliche Schmuckwerkstatt und Bogenschießen auf dem Programm. Unter dem Motto „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ zeigt das Museum am Familienwochenende, wie Essen vor rund 1.000 Jahren aussah und räumt dabei mit Mythen auf. Jetzt anmelden heißt es für Interessierte des Kreativ-Workshops „Aus dem Löffel wird ein Ring - Schmuckbearbeitung für Einsteiger“. Am Familiensonntag, 4. Januar 2026, können Kinder von sechs bis acht Jahren um 13 Uhr und 15 Uhr an dem Programm „Kalle und die Tiere der Eiszeit“ teilnehmen. Kalle, der Museumsmaulwurf, hat beim Graben seltsame Knochen gefunden. Die befreundeten Archäologen, erzählen ihm dazu etwas von einer Eiszeit und von Tieren, die längst ausgestorben sind. Gemeinsam mit Kalle gehen die Kinder diesen Geschichten auf den Grund. Dabei können sie einige uralte Knochen unter die Lupe nehmen und sogar anfassen. Wie groß und schwer ist ein Mammutzahn? Wo ist das Horn des Wollnashorns geblieben? Zum Abschluss dürfen die Teilnehmenden mit neuem Wissen und künstlerischem Geschick einen Malbogen zu den Tieren der Eiszeit und ihrem Lebensraum gestalten. Für alle weiteren Besucher steht an diesem Familiensonntag von 11 bis 18 Uhr die steinzeitliche Schmuckwerkstatt sowie das Bogenschießen offen. Die öffentliche Führung „gesucht. gefunden. ausgegraben.“ durch die Dauerausstellung steht an allen Sonntagen im Januar (4., 11., 18., und 25. Januar 2026) um 13 Uhr auf dem Programm. Bei dem Rundgang folgen Besuchende in einer nachgestalteten Ausgrabung den Spuren der Menschen in Westfalen. Neben zahlreichen Funden erwartet sie beispielsweise ein in Mitteleuropa einmaliger Faustkeil aus Mammutknochen, der Schmuck der Damen von Ilse als eine der geheimnisvollsten Entdeckungen aus der Eisenzeit sowie das reich mit Beigaben ausgestattete Grab des Fürsten von Beckum. Am Sonntag, 4. Januar 2026, startet um 15 Uhr die öffentliche Führung „Mahlzeit“ durch die gleichnamige Sonderausstellung. Gemeinsames Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ob beim königlichen Bankett, der einfachen Bauernmahlzeit, dem familiären Abendessen oder der gemeinsamen Mittagspause - überall offenbaren sich Fragen: Wer sitzt wo? Welche Rituale bestimmen das gemeinsame Mahl? Und was verrät das alles über Macht, Zugehörigkeit, gesellschaftlichen Wandel und vor allem Kultur? Von opulenten Festtafeln und rituellen Speisungen bis hin zu den Herausforderungen der Gegenwart - schnelle Snacks, digitale Ablenkung und der Verlust gemeinsamer Rituale - zeigt diese Ausstellung, wie Essen seit Jahrtausenden als sozialer Klebstoff wirkt. Mit einem Blick auf mehr als 300 Exponate und Geschichten lädt „Mahlzeit!“ dazu ein, die kulturelle Dimension des Essens neu zu entdecken. Diese Führung wird auch an jedem weiteren Sonntag im Januar (11., 18. und 25. Januar 2026) um 15 Uhr angeboten. Am Donnerstag, 15. Januar 2026, ab 19 Uhr blickt die Soziologin Prof. Dr. Eva Barlösius von der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover in einem kostenlosen Vortrag auf die gesellschaftliche Dimension des Essens, soziale Ungleichheit und Ernährungsgewohnheiten in Zeiten des sozialen Wandels. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, den Vortrag auf dem YouTube-Kanal des Museums live im Internet zu verfolgen. Wie wird aus einem Löffel ein Ring? Das erfahren Teilnehmende im Kreativseminar „Schmuckbearbeitung für Einsteiger“ am Samstag, 24. Januar 2026 von 15 bis 17 Uhr. Mitmachen können alle, die Lust haben, kreativ zu arbeiten. Ziel ist es, aus einem einfachen Löffel einen einzigartigen Ring zu formen. Zunächst suchen sich die Teilnehmenden vor Ort einen Löffel aus. Unter fachkundiger Anleitung erfahren sie Schritt für Schritt, wie man das Besteckteil bearbeitet, formt und in ein individuelles Schmuckstück verwandelt. Am Ende halten alle ein eigenes handgemachtes und nachhaltiges Unikat in den Händen. Das Programm richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene. Die Kosten betragen 39 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten. Bitte unempfindliche Kleidung tragen oder eine Schürze mitbringen. Am letzten Wochenende im Januar widmet sich das LWL-Museum an zwei Tagen dem Thema Essen vor 500 bis 1.000 Jahren. Wie funktionierte saisonale Ernährung in Westfalen vor 700 Jahren und was wurde wie importiert? Das Familienwochenende „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ findet von 11 bis 18 Uhr am Samstag und Sonntag, 31. Januar und 1. Februar 2026, in Zusammenarbeit mit der Living History-Gruppe „IG-Hochgotik“ statt. Dann dreht es sich um Ernährung, Esskultur, Tischsitten und die Verfügbarkeit von Lebensmitteln um 1300. Schon damals war Essen viel mehr als nur reine Nahrungsaufnahme. Wie das Essen ohne Gabel funktionierte und was es bedeutete, „jemandem das Wasser reichen zu können“, erfahren Kinder und Erwachsene bei einem kleinen Ausflug in die mittelalterliche Tischkultur. Am Modell eines typischen niederdeutschen Stadthauses erfahren Besuchende mehr über die zentrale Bedeutung des Herdes und der Küche im Haus. Ernährung war durch Religion geprägt. Fachleute zeigen, wie Mönche im Mittelalter ihre Mahlzeiten schweigend zu sich nahmen und es trotzdem schafften, um etwas vom Tisch zu bitten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es ist lediglich der Eintritt zu entrichten.

15 Uhr

Anna Pocher stellt im HKB-Kunstpunkt aus

Von den Brettern an die Staffelei

Anna Pocher neben einer Öl-/Papier-Mischtechnik, die einen Hermaphroditen mit alchimistischen Symbolen eines Zürcher Codex aus dem 15. Jahrhundert zeigt.

„Das Sichtbare und das Verborgene“ ist der Titel der ersten Herner Einzelausstellung der 1953 in Turin geborenen Tänzerin, Choreographin, Folkwang-Dozentin und Bildenden Künstlerin Anna Pocher, die seit 2023 Mitglied im Herner Künstlerbund HKB’90 ist und auch zwei Collagen auf der aktuellen HKB-Jahresschau im Rathaus Herne zeigt. Wer jetzt Schauspieler oder andere in die Jahre gekommene Prominente vor Augen hat, die plötzlich ihre bildkünstlerische Ader entdecken, liegt bei Anna Pocher völlig falsch, die an der Accademia Albertina delle Belle Arti in Turin eine geradezu klassische vierjährige Ausbildung genoss: Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunstgeschichte. „Der Akt des Sehens hat mein ganzes Leben begleitet und inspiriert“, so die in ihrer norditalienischen Heimatstadt ausgebildete Kunstpädagogin für die Grundschulen und die Mittelstufe. Ihre Collagen, die den größten Teil der in der Galerie Kunstpunkt gezeigten Arbeiten ausmachen, sind nicht nach dem Zufallsprinzip entstanden, sondern haben eine Komposition als Vorgabe: „Die Leere und die Fülle, Form und Raum der Bilder befinden sich im gegenseitigen Dialog.“ Was auch auf die Kohärenz der Farben zutrifft, die entweder miteinander verschmelzen oder kontrastieren. Eine dieser durchaus auch politischen Collagen, die sich ästhetisch an denen der 1920er und 1930er Jahre etwa in der AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) orientieren, zeigt von Berliner Polizisten verprügelte protestierende Arbeiter in der Weimarer Republik in Verbindung mit einem friedlichen Alltagsmotiv einer Einkaufsmeile in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre. Das erinnert daran, dass Anna Pocher, die Ende der 1970er Jahre als Tänzerin ins Bremer Ensemble Reinhild Hoffmanns eintrat, im Dezember 1992 am Schauspielhaus Bochum in ihrer Choreographie „Volx-Muzak“, der Titel bezieht sich auf das frühere Gedudel in unseren Konsumtempeln, eine betriebliche Weihnachtsfeier ironisch aufs Korn genommen hat. Anna Pochers Arbeiten, auch die geradezu altmeisterlichen Ölgemälde, bilden eine eigene Welt in sich und wollen rein assoziativ wahrgenommen werden. Sie sind häufig sinnlicher Natur wie bei einem kleinformatigen Gemälde, das einen Klavierspieler ohne Klavier und eine unter ihm sitzende nackte Frau zeigt. Die Motive sind auf den ersten Blick nicht immer miteinander in Verbindung zu bringen: Anna Pocher liebt das Verborgene und den versteckten Humor der einzelnen Figuren. Weshalb es sich doppelt lohnt, auf der Vernissage am Sonntag, 11. Januar 2026 oder der Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026 mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Die zumindest einige Herner Tanztheater-Liebhaber noch in bester Erinnerung haben etwa in der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Hoffmann-Choreographie „Könige und Königinnen“, wo sie auf furiose Weise mit Julie Shanahan zwei Rivalinnen verkörperte. Oder in „Verreist“, einer Reise durch die Lebensabschnitte der Menschen von der Geburt bis zum Tod. Unvergesslich das narrative Tanz-Theater „Machandel“, das die Märchen der Brüder Grimm mit archaischen Menschheits-Riten verband. Wie auch „Ich schenk‘ mein Herz“ über das so schwer zu machende Leichte in der Operette: Anna Pocher und Annamirl van der Pluym als zwei Herzdamen, die walzerselig herumwirbelnd um gleich drei Tenöre buhlen. Die Ausstellung „Das Sichtbare und das Verborgene“ mit Arbeiten von Anna Pocher wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 11.30 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Mont-Cenis-Straße 296, eröffnet und kann anschließend bis zum 15. Februar 2026 jeweils mittwochs und sonntags zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf der Vernissage wird der Bochumer Schauspieler Maximilian Strestik nicht nur einführende Worte sprechen nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Herner Künstlerbundes, Gisela Schulte. Die Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr wird musikalisch gerahmt durch den Folkwang-Absolventen Anton Richard auf dem Violoncello.

15 Uhr

'Orfeo ed Euridice' am Gelsenkirchener Musiktheater

Der Triumph der Liebe lässt auf sich warten

Orfeo (Constanze Jader) in der zwischen Halfpipe, Boulderwand und kanalisiertem Umweltfluss Lethe chargierenden Bühne Giuseppe Spotas.

Weil Euridice bereits kurz nach der Hochzeit an einem Schlangenbiss gestorben ist, jedenfalls bei Ovid, rührt Orfeo die Götter mit seinem Klagegesang so lange, bis ihm gestattet wird, seine Gattin aus der Unterwelt herauszuholen. Freilich nur unter der ihr gegenüber geheim zu haltenden Bedingung, dass er ihr nicht in die Augen blicken darf. Euridice missversteht sein Verhalten als Missachtung und drängt ihn daher, ihr seine Liebe zu bezeugen. Als sie seinen Widerstand bricht und Orfeo sich ihr zuwendet, stirbt Euridice ein zweites Mal. „Che farò senza Euridice?“: Erneut kann Orfeo mit seinem himmlischen Gesang die hier von Amore repräsentierte Götterwelt betören… Christoph Willibald Glucks „Orfeo ed Euridice“, am 5. Oktober 1762 im Wiener Hofburgtheater uraufgeführt, gilt zum einen als seine erste bedeutende „Reformoper“ vor „Alceste“ und „Paride ed Elena“. Ohne Dacapo-Arien für Koloratur-Wettkämpfe, stattdessen ein wahrhaftiges Musiktheater aus einem Guss, das empathisches Mitfühlen mit seinen Protagonisten ermöglicht. Hatte Monteverdi 1607 noch für ein Dutzend Figuren in „L‘ Orfeo“ komponiert, beschränkt sich Gluck auf ein Trio aus den beiden Titelfiguren und Amore als Stellvertreter Jupiters. Mehr noch: Euridice bleibt in den ersten beiden Akten stumm, taucht überhaupt erst spät im zweiten Akt in der Unterwelt auf. Sodass man durchaus von einem Monodram sprechen könnte, komponiert auf die Kastratenstimme Gaetano Guadagnis, der mit Händel-Werken in London Berühmtheit erlangt hatte. Seine Partie wird heute naturgemäß von Countertenören gesungen, jetzt in Gelsenkirchen in der letzten abendfüllenden Produktion Giuseppe Spotas mit der MiR Dance Company von einem international gefragten Gast, der Mezzosopranistin Constanze Jader. An ihrer Seite die südkoreanische Sopranistin Heejin Kim als Euridice sowie die Schweizer Sopranistin Tamina Biber vom Opernstudio NRW als Amore. Aufgeführt wird zwar, in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln, die ursprüngliche Wiener Fassung, Giuseppe Spota legt in seiner neunzigminütigen Inszenierung den Fokus jedoch auf die zu Beginn der Oper bereits verstorbene Euridice, die im Mythos eine eher passive Rolle einnimmt und in Glucks Oper erst im dritten Akt mit ihren offen vorgetragenen Zweifeln bis heute gültige Themen wie unerfüllte Sehnsüchte, Bedürfnisse und Zweifel anspricht. Es ist die vielköpfige MiR Dance Company, die als Schatten der Euridice und zugleich als Seelenspiegel Orfeos von der (Un-)Fähigkeit loszulassen, der Bereitschaft zum Abschiednehmen und vom allzu langen Festhalten an vielleicht längst vergangener Liebe erzählt. Und das in einer kalten Drehbühne (Ausstattung: Giuseppe Spota) zwischen Halfpipe, Boulderwand und kanalisiertem Unterweltfluss Lethe, deren rückseitiges Backstage-Gestänge den Hades, das Totenreich bildet, aus dem es gewöhnlich kein Entkommen gibt. Unter der musikalischen Leitung des 1. Kapellmeisters Giulano Betta entfalten die Neue Philharmonie im auf halbe Tiefe hochgezogenen Graben und der Chor zu beiden Seiten des 2. Rangs zusammen mit den drei vorzüglichen Gesangssolistinnen ein beglückendes Raumklang-Erlebnis. Augen zu und durch: Am Ende erschallt zwar ein mächtiges „Trionfi d’amore!“, der Inszenierung aber bleibt das lieto fine versagt: Für heutige Dramaturginnen geht es nicht an, dass ein Mann eine Frau rettet, und das sogar gleich zweimal. Frauen retten sich gefälligst selbst – oder gehen erhobenen Hauptes unter. Ganz soweit geht man am MiR zwar nicht, der Triumph der Liebe, von Amore warum auch immer im Gewand einer Priesterin bewerkstelligt, aber stellt sich – immerhin! – nur musikalisch ein: Zu einer Umarmung der angeblich glücklich Liebenden kommt es nicht. Das ist aus meiner Sicht schade, weil es der Musik Glucks widerspricht, aber nichts Neues. Dass es keiner Schlange bedarf, um eine unglückliche Ehe zweier sich fremd gewordener Partner aufzulösen, ist heute Inszenierungs-Standard in den Opern-Metropolen wie die bisweilen wörtlich zu nehmende klinische Ausstattung. Aus dem Jahr 1987 stammt Harry Kupfers Version an der Komischen Oper Berlin mit einem Orfeo als Rockstar, der in einer Nervenklinik landet und sich am Ende in einem Bus-Wartehäuschen das Leben nimmt. Also: Schwamm drüber! Karten unter musiktheater-im-revier.de oder unter Tel. 0209 – 4097200. Am Sonntag, 25. Januar 2026 findet ab 15 Uhr ein Familienworkshop zum Eintauchen ins Stück mit Musik und Bewegung statt. Hierfür ist eine Anmeldung bis drei Tage vorher per Mail erforderlich. Die weiteren Vorstellungen:

16 Uhr

Besucher werden in die Welt der Träume entführt, halloherne verlost Karten

Circus Schnick-Schnack feiert 10. Wintercircus

Der Circus Schnick-Schnack lädt zum Wintercircus.

Endlich ist es wieder so weit: Der Circus Schnick-Schnack lädt zweimal, von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. Januar 2026 und 30. Januar bis 1. Februar 2026, zum Wintercircus in die Zeltstadt am Jürgens Hof ein. Die Uhrzeiten der Vorstellungen variieren dabei. Auch in diesem Jahr hat die Circus-Familie mit ihren rund 20 Artisten im Alter von 13 bis 27 Jahren ein aufwendiges Programm entwickelt. Unter dem Titel 'REM - Rapid Eye Movement' entführt die Circus-Familie die Besucher in diesem Jahr in die fantastische Welt der Träume. Begonnen haben die Vorbereitungen bereits direkt nach der Zeltwoche 2025. Wie immer haben Trainer und die Teilnehmenden gemeinsam die Idee zum Programm entwickelt. „Der Showtitel passt auch sehr gut zum Konzept, da in der REM-Phase noch die Möglichkeit besteht, seine Träume zu beeinflussen und wir diesen Zustand der lebhaftesten Träume in unserem Wintercircus umsetzen wollen“, verrät Christopher Deutsch vom Circus Schnick-Schnack im Gespräch mit halloherne. In gewohnter Manier verschmelzen in dieser Show Artistik, Tanz und Theater miteinander. Der Circus Schnick-Schnack verspricht, es „wird eine wilde Reise durch die Nacht“. Vom Circus heißt es weiter zum Programm: „Wenn wir schlafen, gibt es diesen einen Moment, in dem sich unser Herzschlag und unsere Atmung beschleunigen. In dem sich unsere Muskulatur völlig entspannt, unsere Augen schnell bewegen und unser Gehirn genauso aktiv ist wie im Wachzustand. Diese Phase, auch 'Rapid Eye Movement' genannt, ist die, in der wir am lebhaftesten träumen. Wir träumen uns in fremde Welten, bereisen gewaltige Meere und tauchen in unbekannte Tiefen. Wir fliegen, rennen, tanzen, fallen. Wir versetzen Berge und flüchten vor unseren Albträumen. Wir lassen unseren Körper zurück und verlieren uns in der erträumten Unendlichkeit.“ Wichtig sei der Circus-Familie aber auch, dass das Programm einhundertprozentig familientauglich ist. „Gerade in diesen Zeiten, in denen wir vor großen herausfordernden gesellschaftlichen Situation stehen, möchten wir den Menschen ein bisschen Leichtigkeit und Freude schenken“, so Deutsch weiter gegenüber halloherne. Über eine besondere Geste der Firma Heitkamp können sich einige Herner freuen. Nicht nur, dass die Unternehmensgruppe ihren Mitarbeitern sowie deren Kindern die Teilnahme an der Generalprobe ermöglicht, sondern auch rund die Hälfte aller Generalproben-Plätze an junge Herner verschenkt, die sich ein Ticket aus finanziellen Gründen nicht leisten könnten. Neben der besonderen Möglichkeit, das neue Programm als erstes erleben zu dürfen, werden alle Besuchenden mit Getränken und Snacks versorgt. „Wir freuen uns sehr, dass eine langfristige Kooperation mit der Firma Heitkamp entstanden ist und wir im Austausch über weitere gemeinsame Projekte sind“, so Deutsch. Der Kontakt zum Unternehmen entwickelte sich durch den Umzug an den Jürgens Hof, hier war Heitkamp für den Bau zuständig. Der Ticketverkauf hat längst begonnen. Die Hälfte der Eintrittskarten sei sogar schon verkauft. Hier geht es zu den Tickets. Die Eintrittspreise liegen je nach Platz zwischen 8 und 22 Euro. Es wird erneut ein Parkleitsystem geben, um die Anwohner zu entlasten. Die Parkmöglichkeiten werden sich im Parkhaus der wewole an der Langforthstraße befinden. halloherne verlost insgesamt 5x2 Tickets für die Vorstellungen am 23. und 30. Januar 2025, um 19:30 Uhr. Wer eine dieser Karten gewinnen möchte, der schreibt bitte eine E-Mail mit dem Betreff „REM“ an gewinnen@halloherne.de und dem Wunschtermin für die Vorstellung. Einsendeschluss ist Dienstag, 20. Januar 2026, um 12 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Nun aber ist die Circus-Familie in freudiger Erwartung auf die Premiere und die weiteren Vorstellungen von „REM - Rapid Eye Movement“.

16 Uhr

Willkommen im Leben kleiner Segen

Segensfeier für Neugeborene.

Familien mit Neugeborenen sind am Sonntag, 25. Januar 2026, ab 16 Uhr in die Kinderkirche von St. Marien Baukau, Bismarckstraße 72, eingeladen. Hier findet unter dem Titel „Willkommen im Leben, kleiner Segen“ eine ökumenische Segensfeier statt. Darin werden den Babys und ihren Familien Gottes Segen zugesprochen, um sie für den gemeinsamen Weg und all das Neue, das vor ihnen liegt, zu stärken. Hier erhalten alle kleinen Erdenbürger ihren Segen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Feier dauert etwa 30 Minuten.

16 Uhr

Spektakuläre Krimi-Oper im Essener 'Aalto'

Paul Hindemiths 'Cardillac'

Cardillac (Heiko Trinsinger) überlebt als recht derangierter böser Clown, umringt von den grauen Gestalten des Volkes (Opernchor des Aalto-Theaters).

E.T.A. Hoffmanns letzte vollständige Erzählung, „Das Fräulein von Scuderi“, im Herbst 1918 im „Taschenbuch für Liebe und Freundschaft“ erschienen, basiert auf einer von Johann Christoph Wagenseil 1697 in seiner „Chronik von Nürnberg“ geschilderten Begebenheit und spielt um 1680 im Paris König Ludwigs XIV.: Der Goldschmied René Cardillac ist von seinen künstlerischen Schöpfungen so besessen, dass er seine Kunden der Reihe nach ermordet, um die Preziosen wieder zurückzuerhalten. Cardillacs Tochter Madelon ist mit dessen Gesellen Olivier verlobt, der das Doppelleben seines Schwiegervaters durchschaut und sich selbst der Justiz als Täter ausliefert, nachdem ein Offizier einen Messerangriff des Goldschmieds abwehrte und diesen dabei tödlich verletzte. Olivier schweigt beharrlich, um seine engelsgleich-zarte Braut zu schonen. Öffnet sich dann aber seiner einstigen Pflegemutter, der nunmehr 73-jährigen Romanautorin Fräulein von Scuderi, welcher er anonym ein Kästchen mit wertvollem Schmuck anvertraut hatte, das einst für die ermordete Prinzessin Henriette von England bestimmt war. Als sich besagter Offizier bei dem Fräulein als Täter in Notwehr zu erkennen gibt, erreicht sie beim König eine Lösung, welche die Gefühle Madelons nicht verletzt und das Brautpaar mit tausend Louis ausgestattet in die Schweiz auswandern lässt. Der Librettist Ferdinand Lion hat aus dieser eher betulich-romantischen Liebesgeschichte, in der sich Hoffmann, selbst wohlbestallter Beamter, mit dem Spannungsverhältnis von Kunst und Leben auseinandersetzt, zusammen mit dem Komponisten Paul Hindemith eine packende, psychologisch grundierte Krimi-Oper über Versuchung, Sucht, Gier und Künstlertum geschaffen, die viel zu selten auf den Spielplänen steht. Dabei bereitet die höchst abwechslungsreiche, zwischen Expressionismus, Neo-Barock, Neuer Sachlichkeit und Avantgarde changierende Musik selbst einem eher konservativen Publikum überhaupt keine Schwierigkeiten. Im Aalto Musiktheater Essen wird die im Vergleich zur revidierten vieraktigen Version von 1952 radikalere dreiaktige Erstfassung der Oper, die am 9. November 1926 an der Sächischen Staatsoper Dresden ihre Uraufführung erlebte, aufgeführt. In der sowohl der König als auch die Hoffmannsche Titelheldin gestrichen sind, dafür aber – in der Konzentration auf den Goldschmied Cardillac – die Figur eines jüdischen Goldhändlers eingefügt worden ist. Welche die Ausstatterin Katrin Nottrodt für die Inszenierung des belgischen Altmeisters Guy Joosten, die bereits am 3. Februar 2019 an der Opera Vlaanderen herausgekommen ist, mit Kaftan, Schläfenlocken und langem Bart als chassidischen Juden ausgewiesen hat. Für die europäische Diamanten-Hauptstadt Antwerpen gewöhnlicher Alltag, für woke deutsche Theatermacher offenbar ein potentieller Aufreger, der gleich auf zwei eingeschobenen Programmheft-Seiten „kontextualisiert“ wird. Die nach rund einhundert pausenlosen Minuten am Premierenabend des Samstag (6.12.2025) umjubelte Aufführung unter der musikalischen Leitung des international gefragten Gastdirigenten Patrick Lange führt in die Zeit der 1920er Jahre mit deutlichen Anklängen an den Stummfilm „Metropolis“, aber auch an Fritz Langs ersten Tonfilm „M“ von 1931 über einen psychopathischen Kindermörder. Masse Mensch: Dunkle Gestalten, durch Projektionen auf den Gazevorhang verstärkt, wuseln als Volk über die Bühne, in deren Mitte die „brennende Kammer“, ein rotglühender Höllenorkus. Die ganz in schwarze Uniformen gesteckten Andreas Hermann (Offizier), der Geliebte von Cardillacs Tochter (Betsy Horne), und Samuel Furness (Kavalier), der für seine offenherzige „Dame“ (Astrik Khanamiryan) das kostbarste Geschmeide Cardillacs erwerben soll, kommen warum auch immer wie SS-Offiziere ‘rüber. Im Mittelpunkt der Oper wie der Inszenierung aber der Titelheld, der im Hermelinmantel wie ein absolutistischer König auftritt – bekrönt mit einer diamantenbesetzten Kostbarkeit, die bei Hoffmann noch für die heilige Jungfrau der Kirche St. Eustache bestimmt war. Aber heilig ist hier nichts und niemand, was besonders auf die „Dame“ genannte Sexarbeiterin zutrifft, die erst nach Erhalt des goldenen Geschmeides dazu bereit ist, sich an der Pole Dance Stange zu räkeln und mit dem Schwarzhemd von Kavalier unter die Bettdecke zu schlüpfen. Heiko Trinsinger als Cardillac ist ein Ereignis: ein Psychopath, der sich als König geriert, der in seinem Goldschatz badet wie Dagobert Duck und mit einem Lächeln mordet wie Joker. Selten war der exzellente Bariton, seit 1999 Aalto-Ensemblemitglied, darstellerisch so gefordert wie hier als dem Wahnsinn verfallener Künstler. Karten unter theater-essen.de oder unter Tel. 0201 81 22-200. Die weiteren Vorstellungen:

18 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Montag, 26. Januar

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Dienstag, 27. Januar

Für die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkstunde am zentralen Shoah-Mahnmal

Gedenkstunde, die an die Opfer der Shoah erinnert.

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wird auch im Jahre 2026 eine Gedenkstunde am zentralen Shoah- Mahnmal auf dem Willi-Pohlmann-Platz in Herne stattfinden. Am Dienstag, 27. Januar 2026, beginnt die Veranstaltung um 12 Uhr im großen Saal des Kulturzentrums Herne und wird anschließend am Mahnmal fortgeführt. Interessierte Bürger*innen sind eingeladen, der Gedenkstunde beizuwohnen. Seit einigen Jahren trifft sich die Stadtgesellschaft am Mahnmal, um in einer besonderen Veranstaltung an die Opfer des Nationalsozialismus aus Herne und Wanne-Eickel zu erinnern. Neben den ganz persönlichen Erinnerungsorten im Stadtbild wurde das Mahnmal geschaffen, um nicht zu vergessen. Die Gebete bei der Gedenkstunde werden gesprochen von Rabbiner Andrés Bruckner von der jüdischen Gemeinde Bochum-Herne- Hattingen, Pfarrer Dr. Nils Petrat von der katholischen Pfarrei St. Dionysius Herne, Imam Ibrahim Nazik von der Islamischen Gemeinde Röhlinghausen und Superintendentin Claudia Reifenberger vom Evangelischen Kirchenkreis Herne.

Fortbildungsangebot für Lehrkräfte und Umweltbildner

Unterricht in der Natur

Unterricht direkt an Emscher, Lippe und ihren Nebenläufen (Symbolbild).

Unterricht direkt an Emscher, Lippe und ihren Nebenläufen: Wie das umgesetzt werden kann, lernen interessierte Lehrkräfte und Umweltbildner*innen in dem Online-Kurs „Unsere Gewässer erleben – Emscher bzw. Lippe im naturwissenschaftlichen Unterricht“. Die Fortbildung im Sinne einer BNE-Fortbildung (Bildung für nachhaltige Entwicklung) von Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) richtet sich an Pädagog*innen und Lehrkräfte, die ihr Wissen rund um die neu entstandenen Gewässerlandschaften und ihre vielfältige Fauna und Flora vertiefen sowie ihren Unterricht nach draußen ans Gewässer bringen möchten. Start der Online-Fortbildung ist am 27. Januar 2026. Ein Großteil der an Emscher und Lippe renaturierten Gewässerlandschaften wurde bereits von der Tier- und Pflanzenwelt zurückerobert. Neue Naturbiotope und Freizeitareale sind entstanden. Diesen Naturraum können Lehrkräfte und Umweltbilder für Kinder und Jugendliche bei eigenen Gewässeruntersuchungen vor Ort erlebbar machen – Pflanzen und Kleintiere können zum Beispiel gesammelt und bestimmt sowie eine eigene Gewässeruntersuchung vor Ort durchgeführt werden. Ziel des Online-Kurses ist es, Lehrende im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung für einen nachhaltigen Wandel unserer Gesellschaft zu qualifizieren und ihre Kompetenzen zu fördern. Start der Online-Schulung ist am Dienstag, 27. Januar, um 14 Uhr. Nach dem gemeinsamen Auftakt haben die Teilnehmenden bis zum 10. März die Möglichkeit, die Kurs-Materialien, wie beispielsweise Experimente und Filme, zu sichten und zu erarbeiten – bei völlig freier Zeiteinteilung. Ein Online-Abschlusstreffen am 10. März schließt die Fortbildung ab. Das Programm wurde von Emschergenossenschaft und Lippeverband in Zusammenarbeit mit der Biologiedidaktik der Universität Duisburg-Essen entwickelt. Interessierte können sich per E-Mail anmelden – für die externen Serverkosten fällt eine Gebühr von 12 Euro für den Kurs an. Weitere wichtige Informationen zur Veranstaltung und die Zugänge zu den Online-Plattformen gibt es online.

14 Uhr

Die Anti-Atomkraft-Bewegung in Deutschland

Vortrag: Geschichte des Atomausstiegs

Das Bergbau-Museum in Bochum.

Bochum. Das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum bietet am Dienstag, 27. Januar 2026, im Haus der Archäologien einen Vortrag an, der sich mit der Anti-Atomkraft-Bewegung in Deutschland beschäftigt. Referentin des Vortrags, der um 16 Uhr beginnt ist: Dr. Astrid Kirchhof. Der deutsche Atomausstieg war das Ergebnis jahrzehntelanger sozialer Konflikte. Seit den 1970er Jahren formierte sich eine vielfältige Anti-Atomkraft-Bewegung, die lokale, ökologische und feministische Perspektiven vereinte. Das Verhältnis zwischen Staat, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wurde neu verhandelt. Der Vortrag beleuchtet zentrale Konfliktherde wie Wyhl und Gorleben, zeigt, wie das Misstrauen gegenüber Technologie und Autorität neue Formen annahm und wie die demokratische Teilhabe – auch symbolisch – in der „Freien Republik Wendland“ gipfelte. Die Geschichte des Atomausstiegs belegt dies, indem sie sich als Kulturgeschichte des sozialen Wandels manifestiert, die weiterhin Fragen nach Verantwortung, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit aufwirft. Astrid Mignon Kirchhof ist ab 2025 Winkelmannstipendiatin des Deutsches Bergbau-Museum Bochum und habilitierte sich 2024 an der Universität Innsbruck zur Umweltgeschichte der DDR. Zuvor war sie an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Georgetown University sowie in internationalen Forschungsprojekten am Deutschen Museum und anderen Einrichtungen tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der transnationalen Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte vom 19. bis 21. Jahrhundert. Ort: Haus der Archäologien, Seminarraum 1. Anmeldung auf folgender Web-Seite: reform.ressourcencampus

16 Uhr

Zusammenkommen in der Gaststätte Zille

Stammtisch des ADFC Herne

Die Gaststätte Zille.

Der ADFC Herne lädt am Dienstag, 27. Januar 2026, zum Stammtisch ein. An jedem vierten Dienstag im Monat treffen sich Radlerfreunde um 18 Uhr in der Gaststätte Zille im Kulturzentrum in Herne. Mitglieder, Freunde und Interessierte sind herzlich eingeladen. In angenehmer Atmosphäre wollen wir über Themen rund ums Fahrrad und außerhalb des Rades plaudern, Kontakte pflegen und ein wenig Spaß miteinander haben.

18 Uhr

Nächsten Runde der Akustikreihe

Flottmann-Kneipe: Konzertsaison geht weiter

No Fishing eröffnen den Reigen der Konzertsaison 2026 in der Flottmann-Kneipe.

Auch in 2026 öffnet die Flottmann-Kneipe ihre Bühne wieder für lokale und regionale Musiktalente. Regelmäßig an den Dienstagabenden findet die Veranstaltung in der Kneipe an der Flottmannstraße 94 statt. Start ist am Dienstag, 13. Januar 2026, 19:30 Uhr mit „No Fishing“, einem Herner Original, die auch schon zur Premiere der Reihe im Januar 2024 spielten. Mit dieser nach wie vor beliebten Akustik-Kneipenkonzert-Reihe bietet Krystian Pietrzyk, Betreiber der Flottmann-Kneipe, auch unbekannteren Künstlern eine Plattform. Der Erfolg dieser Reihe zeigt sich in der großen Resonanz. Gästen wird eine Tischreservierung für die Dienstagskonzerte dringend empfohlen (Tel 02323 3983005, Mail info@flottmannkneipe.de). Bei freiem Eintritt haben im vergangenen Jahr zahlreiche Musikfreunde stimmungsvolle Abende mit Singer-Songwritern und Musik aus unterschiedlichen Genres erlebt.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Mittwoch, 28. Januar

Anna Pocher stellt im HKB-Kunstpunkt aus

Von den Brettern an die Staffelei

Anna Pocher neben einer Öl-/Papier-Mischtechnik, die einen Hermaphroditen mit alchimistischen Symbolen eines Zürcher Codex aus dem 15. Jahrhundert zeigt.

„Das Sichtbare und das Verborgene“ ist der Titel der ersten Herner Einzelausstellung der 1953 in Turin geborenen Tänzerin, Choreographin, Folkwang-Dozentin und Bildenden Künstlerin Anna Pocher, die seit 2023 Mitglied im Herner Künstlerbund HKB’90 ist und auch zwei Collagen auf der aktuellen HKB-Jahresschau im Rathaus Herne zeigt. Wer jetzt Schauspieler oder andere in die Jahre gekommene Prominente vor Augen hat, die plötzlich ihre bildkünstlerische Ader entdecken, liegt bei Anna Pocher völlig falsch, die an der Accademia Albertina delle Belle Arti in Turin eine geradezu klassische vierjährige Ausbildung genoss: Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunstgeschichte. „Der Akt des Sehens hat mein ganzes Leben begleitet und inspiriert“, so die in ihrer norditalienischen Heimatstadt ausgebildete Kunstpädagogin für die Grundschulen und die Mittelstufe. Ihre Collagen, die den größten Teil der in der Galerie Kunstpunkt gezeigten Arbeiten ausmachen, sind nicht nach dem Zufallsprinzip entstanden, sondern haben eine Komposition als Vorgabe: „Die Leere und die Fülle, Form und Raum der Bilder befinden sich im gegenseitigen Dialog.“ Was auch auf die Kohärenz der Farben zutrifft, die entweder miteinander verschmelzen oder kontrastieren. Eine dieser durchaus auch politischen Collagen, die sich ästhetisch an denen der 1920er und 1930er Jahre etwa in der AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) orientieren, zeigt von Berliner Polizisten verprügelte protestierende Arbeiter in der Weimarer Republik in Verbindung mit einem friedlichen Alltagsmotiv einer Einkaufsmeile in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre. Das erinnert daran, dass Anna Pocher, die Ende der 1970er Jahre als Tänzerin ins Bremer Ensemble Reinhild Hoffmanns eintrat, im Dezember 1992 am Schauspielhaus Bochum in ihrer Choreographie „Volx-Muzak“, der Titel bezieht sich auf das frühere Gedudel in unseren Konsumtempeln, eine betriebliche Weihnachtsfeier ironisch aufs Korn genommen hat. Anna Pochers Arbeiten, auch die geradezu altmeisterlichen Ölgemälde, bilden eine eigene Welt in sich und wollen rein assoziativ wahrgenommen werden. Sie sind häufig sinnlicher Natur wie bei einem kleinformatigen Gemälde, das einen Klavierspieler ohne Klavier und eine unter ihm sitzende nackte Frau zeigt. Die Motive sind auf den ersten Blick nicht immer miteinander in Verbindung zu bringen: Anna Pocher liebt das Verborgene und den versteckten Humor der einzelnen Figuren. Weshalb es sich doppelt lohnt, auf der Vernissage am Sonntag, 11. Januar 2026 oder der Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026 mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Die zumindest einige Herner Tanztheater-Liebhaber noch in bester Erinnerung haben etwa in der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Hoffmann-Choreographie „Könige und Königinnen“, wo sie auf furiose Weise mit Julie Shanahan zwei Rivalinnen verkörperte. Oder in „Verreist“, einer Reise durch die Lebensabschnitte der Menschen von der Geburt bis zum Tod. Unvergesslich das narrative Tanz-Theater „Machandel“, das die Märchen der Brüder Grimm mit archaischen Menschheits-Riten verband. Wie auch „Ich schenk‘ mein Herz“ über das so schwer zu machende Leichte in der Operette: Anna Pocher und Annamirl van der Pluym als zwei Herzdamen, die walzerselig herumwirbelnd um gleich drei Tenöre buhlen. Die Ausstellung „Das Sichtbare und das Verborgene“ mit Arbeiten von Anna Pocher wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 11.30 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Mont-Cenis-Straße 296, eröffnet und kann anschließend bis zum 15. Februar 2026 jeweils mittwochs und sonntags zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf der Vernissage wird der Bochumer Schauspieler Maximilian Strestik nicht nur einführende Worte sprechen nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Herner Künstlerbundes, Gisela Schulte. Die Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr wird musikalisch gerahmt durch den Folkwang-Absolventen Anton Richard auf dem Violoncello.

15 Uhr

Herzensangelegenheit Demenz – jetzt als offener Themenabend

Neuer Tag – Neue Uhrzeit

Anja Schröder leitet die Themenabende für den Ambulanten Hospizdienst.

Neuer Wochentag, neue Uhrzeit, neues Konzept: “Herzensangelegenheit Demenz”, seit 2018 ein festes Angebot des Ambulanten Hospizdienstes für Angehörige von Menschen mit Demenz, wechselt von Montag auf Mittwoch und vom Vormittag auf den frühen Abend. Ab Mittwoch, 29. Oktober findet die Veranstaltung als offener Themenabend statt – jeweils am letzten Mittwoch im Monat zwischen 18 und 19.30 Uhr, im Gemeindezentrum Herz Jesu, Düngelstraße 34, in 44623 Herne. Die Teilnahme ist kostenfrei. Geleitet wird der Themenabend von Anja Schröder, Koordinatorin beim Ambulanten Hospizdienst. Für die einzelnen Themenabende wurden folgende Schwerpunkte gesetzt: Der offene Themenabend „Herzensangelegenheit Demenz“ bietet einen geschützten Rahmen für vertrauensvollen Austausch mit Gleichgesinnten unter fachlicher und inhaltlicher Leitung der Hospizdienst-Koordinatorin Anja Schröder. Schwerpunkt ist das gelingende Zusammenleben mit Menschen mit Demenz in der letzten Lebensphase. „Das Herz wird nicht dement“, zitiert Anja Schröder, Fachaltenpflegerin für gerontopsychiatrische Pflege und Palliative Care, einen der bekanntesten Buchtitel über die Innenwelten von Alzheimer-Patienten. Bis zum Ende ihrer Tage können Menschen mit Demenz über ihre Gefühle erreicht werden. Sätze wie „Der kriegt doch gar nichts mehr mit“ oder „Die merkt doch sowieso nichts mehr“ sollten möglichst vermieden werden. Ziel des Gesprächskreises sei es, mit diesem Wissen eine Haltung für den Umgang mit demenziell Veränderten zu entwickeln: „Es ist wichtig, mit dem Herzen dabei sein.“ Der offene Themenabend “Herzensangelegenheit Demenz” eignet sich besonders für Teilnehmende des Mitmach-Tagesseminars “Demenz Parcours” und/oder der Veranstaltung “Demenz-Zirkel – Wie fühlt sich Demenz an?”, eines interaktiven Vortragsabends mit Anja Schröder für Angehörige und Interessierte. Beide Angebote führt der Ambulante Hospizdienst regelmäßig halbjährlich in Kooperation mit der vhs Herne durch. Anmeldungen nimmt der Ambulante Hospizdienst telefonisch unter 02323 – 988 290 oder per Mail unter info@hospizdienst-herne.de entgegen.

18 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Donnerstag, 29. Januar

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Freitag, 30. Januar

Gala, Damen und Prunksitzung

Veranstaltungen der 1. HeKaGe 2026

Prunksitzung der HeKaGe 2025.

Nachdem die große Eröffnung der diesjährigen Karnevalssession in unserer Stadt ein wenig später als üblich stattfand, am 21. statt am 11.11., hat die 1. Herner Karnevalsgesellschaft nun noch weitere Termine auf dem Zettel, bei dem es wahlweise Alaaf, Helau, Allezhopp oder Hernealaaf heißen wird. Die traditionelle Galaveranstaltung findet wie in jedem Jahr in der Guten Stube statt. Beginn ist am Freitag, 30. Januar 2026, um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Die Gäste erwartet ein Drei-Gang-Menü und die Ernennung der neuen Senatorinnen und Senatoren. Als Showact haben die Verantwortlichen in diesem Jahr einen Überraschungsgast auf dem Zettel. Danach sorgt DJ Pablo für die musikalische Unterhaltung. Karten zum Preis von 55 Euro können unter der Rufnummer 0170 2293 520 vorbestellt werden. An Weiberfastnacht, Donnerstag, 12. Februar 2026, sind alle närrischen Frauen zur Damensitzung in das Kulturzentrum von Herne eingeladen. Beginn ist um 19:11 Uhr, der Einlass startet um 18:30 Uhr. Erwartet werden Künstler wie Motombo, der mit „Intelligentem schwarzen Humor“ wirbt; die Kölner Rheinveilchen werden dabei sein, der Tanzkorps und auch die Big Maggas – die schönste Boygroup der Welt. Bereits bekannt und beliebt sind High Energy – eine Showtanzgruppe mit Livegesang und auch das Männerballett „Energiebündel“. Als Sänger werden Markus Nowak, der Prinz des Popschlagers, und Isselcopter, der Strahlemann vom Ballermann, auf die Bühne klettern. Die Wonneproppen der 1. HeKaGe - das Beste aus Herne werden selbstverständlich auch ihren Showtanz zum Besten geben. Anschließend sorgt ein DJ für Musik und Tanz bis in den frühen Morgen und ab 22:30 Uhr sind auch die Männer im Foyer des Kulturzentrums gern gesehene Gäste. Karten hierfür zum Preis von 27 Euro sind ab Dienstag, 20. Januar 2026, beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5, oder bei Ta-Bo Pawlicki, Bahnhofstraße 164, Herne erhältlich. Die Veranstaltung, auf die alle Herner Narren alle sehnsüchtig warten, ist natürlich die Prunksitzung im Kulturzentrum, die am Samstag, 14. Februar 2026, unter dem Motto „Konfetti im Herzen, Frohsinn im Blut, Karneval in Herne, wie immer gut“ über die Bühne geht. Beginn ist um 19:11 Uhr und der Einlass wird bereits ab 18 Uhr gewährt. Als Gäste werden erwartet: Bauchredner „Klaus und Willi“, Philipp Godart – Popmusik op kölsche Art; die Showtanztruppe „Golden Girls"; die in Herne bereits bekannten "Fidelen Sandhasen“ – ein Tanzcorps; das Männerballett „Energiebündel“ und die Live-Band „Original Eschweiler“. Die Prinzengarde der 1. HeKaGe wird ihren diesjährigen Garde- und Showtanz präsentieren und auch die Wonneproppen und Tanzmariechen der 1. HeKaGe werden auftreten. Selbstverständlich wird auch Sängerin Angelique die Gäste musikalisch unterhalten. Begleitet wird die Veranstaltung wie in jedem Jahr vom Spielmannszug Herne Süd. Auch diese Eintrittskarten zu Preisen von 27 und 29 Euro können ab Dienstag, 20. Januar 2026 beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße und bei Ta-Bo Pawlicki, Bahnhofstraße 164 erworben werden. Infos zum Rosenmontags-Umzug folgen.

19 Uhr

Besucher werden in die Welt der Träume entführt, halloherne verlost Karten

Circus Schnick-Schnack feiert 10. Wintercircus

Der Circus Schnick-Schnack lädt zum Wintercircus.

Endlich ist es wieder so weit: Der Circus Schnick-Schnack lädt zweimal, von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. Januar 2026 und 30. Januar bis 1. Februar 2026, zum Wintercircus in die Zeltstadt am Jürgens Hof ein. Die Uhrzeiten der Vorstellungen variieren dabei. Auch in diesem Jahr hat die Circus-Familie mit ihren rund 20 Artisten im Alter von 13 bis 27 Jahren ein aufwendiges Programm entwickelt. Unter dem Titel 'REM - Rapid Eye Movement' entführt die Circus-Familie die Besucher in diesem Jahr in die fantastische Welt der Träume. Begonnen haben die Vorbereitungen bereits direkt nach der Zeltwoche 2025. Wie immer haben Trainer und die Teilnehmenden gemeinsam die Idee zum Programm entwickelt. „Der Showtitel passt auch sehr gut zum Konzept, da in der REM-Phase noch die Möglichkeit besteht, seine Träume zu beeinflussen und wir diesen Zustand der lebhaftesten Träume in unserem Wintercircus umsetzen wollen“, verrät Christopher Deutsch vom Circus Schnick-Schnack im Gespräch mit halloherne. In gewohnter Manier verschmelzen in dieser Show Artistik, Tanz und Theater miteinander. Der Circus Schnick-Schnack verspricht, es „wird eine wilde Reise durch die Nacht“. Vom Circus heißt es weiter zum Programm: „Wenn wir schlafen, gibt es diesen einen Moment, in dem sich unser Herzschlag und unsere Atmung beschleunigen. In dem sich unsere Muskulatur völlig entspannt, unsere Augen schnell bewegen und unser Gehirn genauso aktiv ist wie im Wachzustand. Diese Phase, auch 'Rapid Eye Movement' genannt, ist die, in der wir am lebhaftesten träumen. Wir träumen uns in fremde Welten, bereisen gewaltige Meere und tauchen in unbekannte Tiefen. Wir fliegen, rennen, tanzen, fallen. Wir versetzen Berge und flüchten vor unseren Albträumen. Wir lassen unseren Körper zurück und verlieren uns in der erträumten Unendlichkeit.“ Wichtig sei der Circus-Familie aber auch, dass das Programm einhundertprozentig familientauglich ist. „Gerade in diesen Zeiten, in denen wir vor großen herausfordernden gesellschaftlichen Situation stehen, möchten wir den Menschen ein bisschen Leichtigkeit und Freude schenken“, so Deutsch weiter gegenüber halloherne. Über eine besondere Geste der Firma Heitkamp können sich einige Herner freuen. Nicht nur, dass die Unternehmensgruppe ihren Mitarbeitern sowie deren Kindern die Teilnahme an der Generalprobe ermöglicht, sondern auch rund die Hälfte aller Generalproben-Plätze an junge Herner verschenkt, die sich ein Ticket aus finanziellen Gründen nicht leisten könnten. Neben der besonderen Möglichkeit, das neue Programm als erstes erleben zu dürfen, werden alle Besuchenden mit Getränken und Snacks versorgt. „Wir freuen uns sehr, dass eine langfristige Kooperation mit der Firma Heitkamp entstanden ist und wir im Austausch über weitere gemeinsame Projekte sind“, so Deutsch. Der Kontakt zum Unternehmen entwickelte sich durch den Umzug an den Jürgens Hof, hier war Heitkamp für den Bau zuständig. Der Ticketverkauf hat längst begonnen. Die Hälfte der Eintrittskarten sei sogar schon verkauft. Hier geht es zu den Tickets. Die Eintrittspreise liegen je nach Platz zwischen 8 und 22 Euro. Es wird erneut ein Parkleitsystem geben, um die Anwohner zu entlasten. Die Parkmöglichkeiten werden sich im Parkhaus der wewole an der Langforthstraße befinden. halloherne verlost insgesamt 5x2 Tickets für die Vorstellungen am 23. und 30. Januar 2025, um 19:30 Uhr. Wer eine dieser Karten gewinnen möchte, der schreibt bitte eine E-Mail mit dem Betreff „REM“ an gewinnen@halloherne.de und dem Wunschtermin für die Vorstellung. Einsendeschluss ist Dienstag, 20. Januar 2026, um 12 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Nun aber ist die Circus-Familie in freudiger Erwartung auf die Premiere und die weiteren Vorstellungen von „REM - Rapid Eye Movement“.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Samstag, 31. Januar

Der Januar im LWL-Museum für Archäologie

Familiensonntag, Vortrag und Kreativ-Workshop

Die Besucher der Ausstellung können auf einem großen Wimmelbild auf die Suche nach Orten des Essens gehen.

Auch im neuen Jahr 2026 steht das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne im Zeichen der Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet!“. Prof. Dr. Eva Bärlosius beleuchtet in einem kostenlosen Vortrag, warum Essen so ein heiß diskutiertes Thema ist . Vorher steht der Familiensonntag unter dem Motto „Eiszeit“: Dann stehen eine Spezial-Führung für die Kleinsten, eine steinzeitliche Schmuckwerkstatt und Bogenschießen auf dem Programm. Unter dem Motto „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ zeigt das Museum am Familienwochenende, wie Essen vor rund 1.000 Jahren aussah und räumt dabei mit Mythen auf. Jetzt anmelden heißt es für Interessierte des Kreativ-Workshops „Aus dem Löffel wird ein Ring - Schmuckbearbeitung für Einsteiger“. Am Familiensonntag, 4. Januar 2026, können Kinder von sechs bis acht Jahren um 13 Uhr und 15 Uhr an dem Programm „Kalle und die Tiere der Eiszeit“ teilnehmen. Kalle, der Museumsmaulwurf, hat beim Graben seltsame Knochen gefunden. Die befreundeten Archäologen, erzählen ihm dazu etwas von einer Eiszeit und von Tieren, die längst ausgestorben sind. Gemeinsam mit Kalle gehen die Kinder diesen Geschichten auf den Grund. Dabei können sie einige uralte Knochen unter die Lupe nehmen und sogar anfassen. Wie groß und schwer ist ein Mammutzahn? Wo ist das Horn des Wollnashorns geblieben? Zum Abschluss dürfen die Teilnehmenden mit neuem Wissen und künstlerischem Geschick einen Malbogen zu den Tieren der Eiszeit und ihrem Lebensraum gestalten. Für alle weiteren Besucher steht an diesem Familiensonntag von 11 bis 18 Uhr die steinzeitliche Schmuckwerkstatt sowie das Bogenschießen offen. Die öffentliche Führung „gesucht. gefunden. ausgegraben.“ durch die Dauerausstellung steht an allen Sonntagen im Januar (4., 11., 18., und 25. Januar 2026) um 13 Uhr auf dem Programm. Bei dem Rundgang folgen Besuchende in einer nachgestalteten Ausgrabung den Spuren der Menschen in Westfalen. Neben zahlreichen Funden erwartet sie beispielsweise ein in Mitteleuropa einmaliger Faustkeil aus Mammutknochen, der Schmuck der Damen von Ilse als eine der geheimnisvollsten Entdeckungen aus der Eisenzeit sowie das reich mit Beigaben ausgestattete Grab des Fürsten von Beckum. Am Sonntag, 4. Januar 2026, startet um 15 Uhr die öffentliche Führung „Mahlzeit“ durch die gleichnamige Sonderausstellung. Gemeinsames Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ob beim königlichen Bankett, der einfachen Bauernmahlzeit, dem familiären Abendessen oder der gemeinsamen Mittagspause - überall offenbaren sich Fragen: Wer sitzt wo? Welche Rituale bestimmen das gemeinsame Mahl? Und was verrät das alles über Macht, Zugehörigkeit, gesellschaftlichen Wandel und vor allem Kultur? Von opulenten Festtafeln und rituellen Speisungen bis hin zu den Herausforderungen der Gegenwart - schnelle Snacks, digitale Ablenkung und der Verlust gemeinsamer Rituale - zeigt diese Ausstellung, wie Essen seit Jahrtausenden als sozialer Klebstoff wirkt. Mit einem Blick auf mehr als 300 Exponate und Geschichten lädt „Mahlzeit!“ dazu ein, die kulturelle Dimension des Essens neu zu entdecken. Diese Führung wird auch an jedem weiteren Sonntag im Januar (11., 18. und 25. Januar 2026) um 15 Uhr angeboten. Am Donnerstag, 15. Januar 2026, ab 19 Uhr blickt die Soziologin Prof. Dr. Eva Barlösius von der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover in einem kostenlosen Vortrag auf die gesellschaftliche Dimension des Essens, soziale Ungleichheit und Ernährungsgewohnheiten in Zeiten des sozialen Wandels. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, den Vortrag auf dem YouTube-Kanal des Museums live im Internet zu verfolgen. Wie wird aus einem Löffel ein Ring? Das erfahren Teilnehmende im Kreativseminar „Schmuckbearbeitung für Einsteiger“ am Samstag, 24. Januar 2026 von 15 bis 17 Uhr. Mitmachen können alle, die Lust haben, kreativ zu arbeiten. Ziel ist es, aus einem einfachen Löffel einen einzigartigen Ring zu formen. Zunächst suchen sich die Teilnehmenden vor Ort einen Löffel aus. Unter fachkundiger Anleitung erfahren sie Schritt für Schritt, wie man das Besteckteil bearbeitet, formt und in ein individuelles Schmuckstück verwandelt. Am Ende halten alle ein eigenes handgemachtes und nachhaltiges Unikat in den Händen. Das Programm richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene. Die Kosten betragen 39 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten. Bitte unempfindliche Kleidung tragen oder eine Schürze mitbringen. Am letzten Wochenende im Januar widmet sich das LWL-Museum an zwei Tagen dem Thema Essen vor 500 bis 1.000 Jahren. Wie funktionierte saisonale Ernährung in Westfalen vor 700 Jahren und was wurde wie importiert? Das Familienwochenende „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ findet von 11 bis 18 Uhr am Samstag und Sonntag, 31. Januar und 1. Februar 2026, in Zusammenarbeit mit der Living History-Gruppe „IG-Hochgotik“ statt. Dann dreht es sich um Ernährung, Esskultur, Tischsitten und die Verfügbarkeit von Lebensmitteln um 1300. Schon damals war Essen viel mehr als nur reine Nahrungsaufnahme. Wie das Essen ohne Gabel funktionierte und was es bedeutete, „jemandem das Wasser reichen zu können“, erfahren Kinder und Erwachsene bei einem kleinen Ausflug in die mittelalterliche Tischkultur. Am Modell eines typischen niederdeutschen Stadthauses erfahren Besuchende mehr über die zentrale Bedeutung des Herdes und der Küche im Haus. Ernährung war durch Religion geprägt. Fachleute zeigen, wie Mönche im Mittelalter ihre Mahlzeiten schweigend zu sich nahmen und es trotzdem schafften, um etwas vom Tisch zu bitten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es ist lediglich der Eintritt zu entrichten.

11 Uhr

Auftakt zum Kunst-Austausch

Acht Herner in Gelsenkirchen

Acht Herner Künstler stellen aktuelle Werke in Gelsennkirchen aus (v.l.): Annett Breitfeld, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Gisela Schulte, Annika Döring, Hagen Apel und Daniel Pajonk.

Der Herner Künstlerbund HKB ’90 startet am Sonntag, 18. Januar 2026, eine Partnerschaft mit dem Bund Gelsenkirchener Künstler (BGK). Acht Herner machen den Auftakt im Ückendorfer Domizil des Gastgebers an der Wattenscheider Stadtgrenze unweit des Wissenschaftsparks: Hagen Apel, Annett Breitfeld, Annika Döring, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Daniel Pajonk und Gisela Schulte. Für beide Vereinigungen ist es der jeweils zweite Austauschpartner nach Bochum für den HKB und Bremerhaven für den BGK. Dessen 2. Vorsitzende Nina Ryschawy und der 1. Vorsitzende des HKB, Hassan Jelveh, haben die Ausstellung zusammen mit den Künstlern kuratiert und in den drei sehr unterschiedlich dimensionierten Räumlichkeiten an der Bergmannstraße gehängt. So ist Jörg Lippmeyer in den Genuss eines eigenen, wenn auch sehr schmalen Raumes gekommen. Sophia Kühn zeigt ihre sehr atmosphärischen semi-abstrakten Landschaften, die intuitive Acrylmalerei mit zum Teil fluoreszierenden Pigmenten und einer starken emotionalen Bildsprache verbinden. Hassan Jelveh verwandelt in seiner künstlerischen Arbeit Gedanken und Gefühle in abstrakte Kompositionen: „Mit schwungvollen Pinselstrichen und intensiven Ölfarben fange ich Emotionen ein. Lebendige Farben treffen auf reduzierten Schwarz-Weiß-Kontrast, wodurch eine visuelle und emotionale Landkarte entsteht, die den Betrachter zur eigenen Interpretation einlädt“. Jörg Lippmeyer präsentiert seine ironisch-satirischen, heiteren, politisch-hintergründigen und jedenfalls farbenprächtigen Arbeiten, die dem Wanne-Eickeler den Ehrentitel „Bunter Hund“ eingebracht haben, in einem schmalen Kabinett, das auch an seine Aktionen wie die Rettung der schönen Wörter erinnert. Annika Döring malt vor allem das Meer mit Wellen und Brandungen und den Himmel mit Wolken und Sonnenstrahlen bei verschiedenen Wetterlagen auf Leinwand in Acryl, ist jetzt in Gelsenkirchen aber mit einem breiteren Spektrum an Themen und Motiven vertreten. Gisela Schultes Arbeiten vereinen zwei scheinbar gegensätzliche Kräfte: den Zufall und die bewusste Entscheidung. Sie startet den kreativen Prozess startet intuitiv und unvorhersehbar, danach geht es um die Gestaltung der Flächen, um Linien, um Farbe, um Tiefe: „Es gibt eigentlich keine Arbeit, die für sich alleinsteht. Ich arbeite fast immer seriell und aus der Intuition heraus.“ Annett Breitfeld ist eigentlich in der Zeichnung und Fotografie beheimatet, hat sich aber inzwischen intensiv der Malerei gewidmet. Sie versucht die Seele des Motivs durch ein meist dunkleres, aber durchaus farbiges Kolorit sichtbar zu machen. Ebenso widmet sie sich der Tusche- und Kohlezeichnung. Der in Meißen geborene Hagen Apel ist im elterlichen Atelier Hildegard und Rolf Apel in Witten zum Fotografen ausgebildet worden, bevor er ein Studium der visuellen Kommunikation an der Universität Essen, der heutigen Folkwang Hochschule, absolvierte. Der Berufsfotograf ist seit 2023 Mitglied im HKB. Daniel Pajonk arbeitet überwiegend in Schwarz und Weiß. Er ist vor allem an Oberflächen, Strukturen, Formen und deren Interdependenz zueinander interessiert, um Gefühlen, Eindrücken und Gedanken Ausdruck zu verleihen, für die es keine oder nur wenige Worte gibt. Die Eröffnung der Ausstellung „HKB ’90 zu Gast beim BGK“ beginnt am Sonntag, 18. Januar 2026, um 14 Uhr im Domizil des Gastgebers an der Bergmannstraße 53 in Gelsenkirchen-Ückendorf. Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des BGK, Gordana Djukic, führt der Kunsthistoriker Dr. Bernd A. Gülker durch die Ausstellung. Für den musikalischen Rahmen sorgt Astrid Sophie Müller auf der Violine. Die Ausstellung ist anschließend noch bis zum 21. Februar 2026 samstags zwischen 14 und 17 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Tel. 0177 – 3430514 zu sehen. Gisela Schulte offeriert am Samstag, 24. Januar 2026, den Workshop „Kreativ mit einem Tropfen“ für Interessierte jeden Alters. Und Hassan Jelveh lädt alle ab sechs Jahren unter dem Titel „Bevor der Frühling kommt“ am Samstag, 7. Februar 2026, zu einem Workshop zur Gestaltung farbiger Blüten ein.

14 Uhr

Besucher werden in die Welt der Träume entführt, halloherne verlost Karten

Circus Schnick-Schnack feiert 10. Wintercircus

Der Circus Schnick-Schnack lädt zum Wintercircus.

Endlich ist es wieder so weit: Der Circus Schnick-Schnack lädt zweimal, von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. Januar 2026 und 30. Januar bis 1. Februar 2026, zum Wintercircus in die Zeltstadt am Jürgens Hof ein. Die Uhrzeiten der Vorstellungen variieren dabei. Auch in diesem Jahr hat die Circus-Familie mit ihren rund 20 Artisten im Alter von 13 bis 27 Jahren ein aufwendiges Programm entwickelt. Unter dem Titel 'REM - Rapid Eye Movement' entführt die Circus-Familie die Besucher in diesem Jahr in die fantastische Welt der Träume. Begonnen haben die Vorbereitungen bereits direkt nach der Zeltwoche 2025. Wie immer haben Trainer und die Teilnehmenden gemeinsam die Idee zum Programm entwickelt. „Der Showtitel passt auch sehr gut zum Konzept, da in der REM-Phase noch die Möglichkeit besteht, seine Träume zu beeinflussen und wir diesen Zustand der lebhaftesten Träume in unserem Wintercircus umsetzen wollen“, verrät Christopher Deutsch vom Circus Schnick-Schnack im Gespräch mit halloherne. In gewohnter Manier verschmelzen in dieser Show Artistik, Tanz und Theater miteinander. Der Circus Schnick-Schnack verspricht, es „wird eine wilde Reise durch die Nacht“. Vom Circus heißt es weiter zum Programm: „Wenn wir schlafen, gibt es diesen einen Moment, in dem sich unser Herzschlag und unsere Atmung beschleunigen. In dem sich unsere Muskulatur völlig entspannt, unsere Augen schnell bewegen und unser Gehirn genauso aktiv ist wie im Wachzustand. Diese Phase, auch 'Rapid Eye Movement' genannt, ist die, in der wir am lebhaftesten träumen. Wir träumen uns in fremde Welten, bereisen gewaltige Meere und tauchen in unbekannte Tiefen. Wir fliegen, rennen, tanzen, fallen. Wir versetzen Berge und flüchten vor unseren Albträumen. Wir lassen unseren Körper zurück und verlieren uns in der erträumten Unendlichkeit.“ Wichtig sei der Circus-Familie aber auch, dass das Programm einhundertprozentig familientauglich ist. „Gerade in diesen Zeiten, in denen wir vor großen herausfordernden gesellschaftlichen Situation stehen, möchten wir den Menschen ein bisschen Leichtigkeit und Freude schenken“, so Deutsch weiter gegenüber halloherne. Über eine besondere Geste der Firma Heitkamp können sich einige Herner freuen. Nicht nur, dass die Unternehmensgruppe ihren Mitarbeitern sowie deren Kindern die Teilnahme an der Generalprobe ermöglicht, sondern auch rund die Hälfte aller Generalproben-Plätze an junge Herner verschenkt, die sich ein Ticket aus finanziellen Gründen nicht leisten könnten. Neben der besonderen Möglichkeit, das neue Programm als erstes erleben zu dürfen, werden alle Besuchenden mit Getränken und Snacks versorgt. „Wir freuen uns sehr, dass eine langfristige Kooperation mit der Firma Heitkamp entstanden ist und wir im Austausch über weitere gemeinsame Projekte sind“, so Deutsch. Der Kontakt zum Unternehmen entwickelte sich durch den Umzug an den Jürgens Hof, hier war Heitkamp für den Bau zuständig. Der Ticketverkauf hat längst begonnen. Die Hälfte der Eintrittskarten sei sogar schon verkauft. Hier geht es zu den Tickets. Die Eintrittspreise liegen je nach Platz zwischen 8 und 22 Euro. Es wird erneut ein Parkleitsystem geben, um die Anwohner zu entlasten. Die Parkmöglichkeiten werden sich im Parkhaus der wewole an der Langforthstraße befinden. halloherne verlost insgesamt 5x2 Tickets für die Vorstellungen am 23. und 30. Januar 2025, um 19:30 Uhr. Wer eine dieser Karten gewinnen möchte, der schreibt bitte eine E-Mail mit dem Betreff „REM“ an gewinnen@halloherne.de und dem Wunschtermin für die Vorstellung. Einsendeschluss ist Dienstag, 20. Januar 2026, um 12 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Nun aber ist die Circus-Familie in freudiger Erwartung auf die Premiere und die weiteren Vorstellungen von „REM - Rapid Eye Movement“.

16 Uhr

Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft lädt ein

Grünkohlessen in der Sternwarte

Sternwarte und Planetarium Herne.

Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft Wanne-Eickel / Herne lädt am Samstag, 31. Januar 2026, ein zum Grünkohl-Essen in die Sternwarte von Herne ein. Die Besucher erwartet ab 17 Uhr ein klassischer Grünkohl-Eintopf mit Wurst, aber auch Schmalzbrote und Knabberkram. Zudem werden sie auch nicht auf dem Trockenen sitzen: neben Bier und Glühwein warten auch alkoholfreie Getränke auf sie. Dieses Angebot ist eine günstige Gelegenheit, bei der sich die Gäste auch gerne in der Sternwarte umsehen können.

17 Uhr

DJ Andreas Schiro legt auf

Karneval beim BSV Holthausen

DJ Andreas Schiro legt ebenfalls auf (Symbolbild).

Der BSV Holthausen 1857 e.V. lädt am Samstag, 31. Januar 2026, um 19:30 Uhr (Einlass:18:30 Uhr) zur Karnevalsveranstaltung an die Holthauser Straße 288 Die Besucher erwartet das Beste aus zehn Jahren Bühnenprogramm und DJ Andreas Schiro legt auf. Karten gibt es für 8 Euro unter 02323/9510577 oder per Mail.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Sonntag, 1. Februar

Familienprogramme, Lange Nacht der Mahlzeit und Extraschicht

Höhepunkte im LWL-Archäologiemuseum 2026

Das LWL Archäologiemuseum in Herne.

Auch im neuen Jahr steht das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne im Zeichen der Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“, die noch bis zum 13. September in Herne zu sehen ist. Unter der neuen Leitung von Melanie Wunsch setzt das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) verstärkt auf familienfreundliche Angebote - mit einem großen Familienwochenende am 31. Januar und 1. Februar sowie dem Familiensonntag an jedem ersten Sonntag im Monat. Höhepunkte im Veranstaltungskalender sind außerdem die Lange Museumsnacht am 27. März unter dem Motto „Mahlzeit!“ und die Extraschicht am 27. Juni. Die Vortragsreihe zur aktuellen Sonderausstellung „Mahlzeit!“ beleuchtet das Thema aus Sicht von Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen. Von der Soziologin über den Historiker und den Archäologen bis hin zum Kulturwissenschaftler mit Schwerpunkt Ernährungs- und Agrarforschung: Warum wird so viel über das Essen debattiert? Wie sah die Esskultur bei den Römern aus? Was sind Chancen und Risiken der Ernährung für die Zukunft? Diesen Fragen gehen Fachleute in Vorträgen live und im Internet über Stream auf den Grund. Am letzten Wochenende im Januar widmet sich das Museum an zwei Tagen dem Thema Essen im Mittelalter. Wie funktionierte saisonale Ernährung in Westfalen vor 700 Jahren und was wurde wie importiert? Am Familienwochenende „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ von 11 bis 18 Uhr am Samstag, 31. Januar 2026, und Sonntag, 1. Februar 2026, - in Zusammenarbeit mit der Living History-Gruppe „IG-Hochgotik“ - dreht sich alles um Ernährung, Esskultur, Tischsitten und die Verfügbarkeit von Lebensmitteln um 1300. Schon damals war Essen viel mehr als reine Nahrungsaufnahme. Wie das Essen ohne Gabel funktionierte und was es bedeutete, „jemandem das Wasser reichen zu können“, erfahren Kinder und Erwachsene bei einem kleinen Ausflug in die mittelalterliche Tischkultur. Natürlich geht es auch um die Repräsentation beim Essen. Am Modell eines typischen niederdeutschen Stadthauses erfahren Besuchende mehr über die zentrale Bedeutung des Herdes und der Küche im Haus. Ernährung war durch Religion geprägt. Fachleute zeigen, wie Mönche im Mittelalter ihre Mahlzeiten schweigend zu sich nahmen und es trotzdem schafften, um etwas vom Tisch zu bitten. Die Teilnahme an den Programmen ist kostenfrei. Zu zahlen ist lediglich der Museumseintritt (für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren). Dr. Alexander Berner, Kurator am Ruhr Museum in Essen und Liebhaber obskurer Literaturen, liest aus dem neuen Fall von Sherlock Holmes am 5. Februar ab 19 Uhr inmitten der Dauerausstellung. Darum geht es: Unmittelbar vor der Eröffnung einer neuen altägyptischen Ausstellung im British Museum verschwindet die Hauptattraktion. Der Sarkophag, in dem sich eine Pharaonenmumie befunden haben soll, ist leer. Auf Ersuchen des verzweifelten Museumsdirektors übernehmen Holmes und Watson den Fall. Über 200.000 Downloads auf Spotify machen dieses neue Abenteuer aus der Feder von William K. Steward zu einer der beliebtesten Kriminalgeschichten der vergangenen Monate. Das Programm eignet sich für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Der Eintrittspreis beträgt 9 Euro. Tickets sind ab sofort auch online erhältlich. Das LWL-Museum lädt am 27. März von 18 bis 24 Uhr zur „Langen Nacht der Mahlzeit“. Neben speziellen Programmen zur Sonderausstellung, wie Führungen und Workshops, stehen Musik, Comedy und kulinarische Höhepunkte auf dem Programm. Details werden zeitnah auf der Internetseite des Museums bekannt gegeben. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. „Aus dem Löffel wird ein Ring - Schmuckbearbeitung für Einsteiger“ heißt das Kreativ-Angebot zur Sonderausstellung „Mahlzeit!“. Im Workshop 24. Januar und 11. April 2026 können Teilnehmende von 15 bis 17 Uhr aus einem einfachen Löffel einen einzigartigen Ring formen. Zunächst suchen sie sich vor Ort einen Löffel aus (im Preis enthalten). Unter fachkundiger Anleitung erfährt alle dann Schritt für Schritt, wie man das Besteckteil bearbeitet, formt und in ein edles Schmuckstück umwandelt. Die Kosten betragen 39 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail oder unter Tel. 02323 94628-0. Einen „Einstieg in die Schmiedekunst“ erwartet Interessierte vom 9 bis 10. Mai jeweils von 11 bis 17 Uhr. Die Bearbeitung von Eisen ist eine Handwerkskunst, die mit Beginn der Eisenzeit vor rund 2.800 Jahren ihren Anfang nahm. Bis heute funktioniert das Schmieden nach dem gleichen Grundprinzip wie damals: „Schmiede das Eisen, solange es noch heiß ist!“ Die Techniken hingegen haben sich stets weiterentwickelt und im Mittelalter ihren Höhepunkt erfahren. Nach einem kurzen Rundgang durch die Dauerausstellung, in der die historisch archäologische Entwicklung der Schmiedekunst erläutert wird, geht es für die Teilnehmenden ans Feuer. Unter fachmännischer Anleitung fertigen sie Objekte, die zum mittelalterlichen Alltag gehörten. Darüber hinaus kann noch weiteres nach Wunsch hergestellt werden, je nach Geschick der Teilnehmenden. Der Kursus richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Die Kosten betragen 120 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten. Achtung: Neuerdings bietet das LWL-Museum auch Schmiede-Vorführungen an (8. März, 16. April, 21. Juni, 12-17 Uhr). Museumspädagoge Timo Reichelt ist selbst ausgebildeter Schmied und zeigt sein Können. Ein Ausgrabungsabenteuer erleben Schüler im Osterferien-Programm „Ostercamp Archäologie“. Mit Schaufel und Pinsel geht es zunächst auf die Suche nach Funden aus der Steinzeit, der Zeit der Römer und des Mittelalters. Anschließend tauchen sie tief in die Vergangenheit ein. Wie genau war das Leben der Menschen vor 1.000, 2.000 und 10.000 Jahren? Die Teilnehmenden probieren es aus, ob beim Verarbeiten von Leder, beim Gestalten mit Ton oder bei der Zubereitung von Speisen am offenen Feuer. Das zweitägige Ferienangebot (7. und 8. April sowie 9. und 10. April, jeweils 9 bis 16 Uhr) richtet sich an Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Wie man sich zu Tisch richtig benimmt, hängt vor allen Dingen davon ab, wo und mit wem man isst. Das LWL-Museum lädt Kinder ab acht Jahren zu einer kleinen Zeitreise um die Welt ein (1. März., 3. Mai und 5. Juli, 13 Uhr und 15 Uhr). Hier erfahren sie, wo ein „Bäuerchen“ zum guten Ton gehört und mit wem sie besser nicht den Becher teilen. Wie es darüber hinaus gelingt, eine Tischgesellschaft zu beeindrucken, erfahren Teilnehmende im anschließenden „Servietten-Workshop“. Egal, ob in der Schule, daheim, bei einem Ausflug oder auf Festen: Die meisten Menschen essen ihre Mahlzeiten gemeinsam mit anderen. Wo, wann und wie sie das genau tun, erfahren Kinder ab acht Jahren beim Familiensonntag „Gemeinsam isst man nicht allein“ (12. April und 7. Juni, 13 Uhr und 15 Uhr). Auf ihrer Reise begegnen ihnen geheimnisvolle Drachenzungen, fürstliche Festtafeln und fremde Bräuche, die Appetit machen und zeigen, wie Essen Menschen verbindet. Gemeinsames Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ob beim königlichen Bankett, der einfachen Bauernmahlzeit, dem familiären Abendessen oder der gemeinsamen Mittagspause - überall offenbaren sich Fragen: Wer sitzt wo? Wer bekommt das beste Stück? Welche Rituale bestimmen das gemeinsame Mahl? Und was verrät das alles über Macht, Zugehörigkeit, gesellschaftlichen Wandel und vor allem Kultur? Von opulenten Festtafeln und rituellen Speisungen bis hin zu den Herausforderungen der Gegenwart - schnelle Snacks, digitale Ablenkung und der scheinbare Verlust gemeinsamer Rituale - zeigt die neue Sonderausstellung „Mahlzeit!“, wie Essen seit Jahrtausenden als sozialer Klebstoff funktioniert. Mit einem Blick auf mehr als 300 Exponate und Geschichten lädt das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne noch bis zum 13. September dazu ein, die kulturelle Dimension des Essens neu zu entdecken. Gefördert durch die LWL-Kulturstiftung. Allgemeine Informationen zum Museumsbesuch: Die öffentlichen Führungen sind kostenlos. Zu zahlen ist nur der Museumseintritt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind kostenfrei. Mehr Informationen finden im Internet unter https://www.lwl-landesmuseum-herne.de.

Der Januar im LWL-Museum für Archäologie

Familiensonntag, Vortrag und Kreativ-Workshop

Die Besucher der Ausstellung können auf einem großen Wimmelbild auf die Suche nach Orten des Essens gehen.

Auch im neuen Jahr 2026 steht das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne im Zeichen der Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet!“. Prof. Dr. Eva Bärlosius beleuchtet in einem kostenlosen Vortrag, warum Essen so ein heiß diskutiertes Thema ist . Vorher steht der Familiensonntag unter dem Motto „Eiszeit“: Dann stehen eine Spezial-Führung für die Kleinsten, eine steinzeitliche Schmuckwerkstatt und Bogenschießen auf dem Programm. Unter dem Motto „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ zeigt das Museum am Familienwochenende, wie Essen vor rund 1.000 Jahren aussah und räumt dabei mit Mythen auf. Jetzt anmelden heißt es für Interessierte des Kreativ-Workshops „Aus dem Löffel wird ein Ring - Schmuckbearbeitung für Einsteiger“. Am Familiensonntag, 4. Januar 2026, können Kinder von sechs bis acht Jahren um 13 Uhr und 15 Uhr an dem Programm „Kalle und die Tiere der Eiszeit“ teilnehmen. Kalle, der Museumsmaulwurf, hat beim Graben seltsame Knochen gefunden. Die befreundeten Archäologen, erzählen ihm dazu etwas von einer Eiszeit und von Tieren, die längst ausgestorben sind. Gemeinsam mit Kalle gehen die Kinder diesen Geschichten auf den Grund. Dabei können sie einige uralte Knochen unter die Lupe nehmen und sogar anfassen. Wie groß und schwer ist ein Mammutzahn? Wo ist das Horn des Wollnashorns geblieben? Zum Abschluss dürfen die Teilnehmenden mit neuem Wissen und künstlerischem Geschick einen Malbogen zu den Tieren der Eiszeit und ihrem Lebensraum gestalten. Für alle weiteren Besucher steht an diesem Familiensonntag von 11 bis 18 Uhr die steinzeitliche Schmuckwerkstatt sowie das Bogenschießen offen. Die öffentliche Führung „gesucht. gefunden. ausgegraben.“ durch die Dauerausstellung steht an allen Sonntagen im Januar (4., 11., 18., und 25. Januar 2026) um 13 Uhr auf dem Programm. Bei dem Rundgang folgen Besuchende in einer nachgestalteten Ausgrabung den Spuren der Menschen in Westfalen. Neben zahlreichen Funden erwartet sie beispielsweise ein in Mitteleuropa einmaliger Faustkeil aus Mammutknochen, der Schmuck der Damen von Ilse als eine der geheimnisvollsten Entdeckungen aus der Eisenzeit sowie das reich mit Beigaben ausgestattete Grab des Fürsten von Beckum. Am Sonntag, 4. Januar 2026, startet um 15 Uhr die öffentliche Führung „Mahlzeit“ durch die gleichnamige Sonderausstellung. Gemeinsames Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ob beim königlichen Bankett, der einfachen Bauernmahlzeit, dem familiären Abendessen oder der gemeinsamen Mittagspause - überall offenbaren sich Fragen: Wer sitzt wo? Welche Rituale bestimmen das gemeinsame Mahl? Und was verrät das alles über Macht, Zugehörigkeit, gesellschaftlichen Wandel und vor allem Kultur? Von opulenten Festtafeln und rituellen Speisungen bis hin zu den Herausforderungen der Gegenwart - schnelle Snacks, digitale Ablenkung und der Verlust gemeinsamer Rituale - zeigt diese Ausstellung, wie Essen seit Jahrtausenden als sozialer Klebstoff wirkt. Mit einem Blick auf mehr als 300 Exponate und Geschichten lädt „Mahlzeit!“ dazu ein, die kulturelle Dimension des Essens neu zu entdecken. Diese Führung wird auch an jedem weiteren Sonntag im Januar (11., 18. und 25. Januar 2026) um 15 Uhr angeboten. Am Donnerstag, 15. Januar 2026, ab 19 Uhr blickt die Soziologin Prof. Dr. Eva Barlösius von der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover in einem kostenlosen Vortrag auf die gesellschaftliche Dimension des Essens, soziale Ungleichheit und Ernährungsgewohnheiten in Zeiten des sozialen Wandels. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, den Vortrag auf dem YouTube-Kanal des Museums live im Internet zu verfolgen. Wie wird aus einem Löffel ein Ring? Das erfahren Teilnehmende im Kreativseminar „Schmuckbearbeitung für Einsteiger“ am Samstag, 24. Januar 2026 von 15 bis 17 Uhr. Mitmachen können alle, die Lust haben, kreativ zu arbeiten. Ziel ist es, aus einem einfachen Löffel einen einzigartigen Ring zu formen. Zunächst suchen sich die Teilnehmenden vor Ort einen Löffel aus. Unter fachkundiger Anleitung erfahren sie Schritt für Schritt, wie man das Besteckteil bearbeitet, formt und in ein individuelles Schmuckstück verwandelt. Am Ende halten alle ein eigenes handgemachtes und nachhaltiges Unikat in den Händen. Das Programm richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene. Die Kosten betragen 39 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten. Bitte unempfindliche Kleidung tragen oder eine Schürze mitbringen. Am letzten Wochenende im Januar widmet sich das LWL-Museum an zwei Tagen dem Thema Essen vor 500 bis 1.000 Jahren. Wie funktionierte saisonale Ernährung in Westfalen vor 700 Jahren und was wurde wie importiert? Das Familienwochenende „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ findet von 11 bis 18 Uhr am Samstag und Sonntag, 31. Januar und 1. Februar 2026, in Zusammenarbeit mit der Living History-Gruppe „IG-Hochgotik“ statt. Dann dreht es sich um Ernährung, Esskultur, Tischsitten und die Verfügbarkeit von Lebensmitteln um 1300. Schon damals war Essen viel mehr als nur reine Nahrungsaufnahme. Wie das Essen ohne Gabel funktionierte und was es bedeutete, „jemandem das Wasser reichen zu können“, erfahren Kinder und Erwachsene bei einem kleinen Ausflug in die mittelalterliche Tischkultur. Am Modell eines typischen niederdeutschen Stadthauses erfahren Besuchende mehr über die zentrale Bedeutung des Herdes und der Küche im Haus. Ernährung war durch Religion geprägt. Fachleute zeigen, wie Mönche im Mittelalter ihre Mahlzeiten schweigend zu sich nahmen und es trotzdem schafften, um etwas vom Tisch zu bitten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es ist lediglich der Eintritt zu entrichten.

11 Uhr

Anna Pocher stellt im HKB-Kunstpunkt aus

Von den Brettern an die Staffelei

Anna Pocher neben einer Öl-/Papier-Mischtechnik, die einen Hermaphroditen mit alchimistischen Symbolen eines Zürcher Codex aus dem 15. Jahrhundert zeigt.

„Das Sichtbare und das Verborgene“ ist der Titel der ersten Herner Einzelausstellung der 1953 in Turin geborenen Tänzerin, Choreographin, Folkwang-Dozentin und Bildenden Künstlerin Anna Pocher, die seit 2023 Mitglied im Herner Künstlerbund HKB’90 ist und auch zwei Collagen auf der aktuellen HKB-Jahresschau im Rathaus Herne zeigt. Wer jetzt Schauspieler oder andere in die Jahre gekommene Prominente vor Augen hat, die plötzlich ihre bildkünstlerische Ader entdecken, liegt bei Anna Pocher völlig falsch, die an der Accademia Albertina delle Belle Arti in Turin eine geradezu klassische vierjährige Ausbildung genoss: Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunstgeschichte. „Der Akt des Sehens hat mein ganzes Leben begleitet und inspiriert“, so die in ihrer norditalienischen Heimatstadt ausgebildete Kunstpädagogin für die Grundschulen und die Mittelstufe. Ihre Collagen, die den größten Teil der in der Galerie Kunstpunkt gezeigten Arbeiten ausmachen, sind nicht nach dem Zufallsprinzip entstanden, sondern haben eine Komposition als Vorgabe: „Die Leere und die Fülle, Form und Raum der Bilder befinden sich im gegenseitigen Dialog.“ Was auch auf die Kohärenz der Farben zutrifft, die entweder miteinander verschmelzen oder kontrastieren. Eine dieser durchaus auch politischen Collagen, die sich ästhetisch an denen der 1920er und 1930er Jahre etwa in der AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) orientieren, zeigt von Berliner Polizisten verprügelte protestierende Arbeiter in der Weimarer Republik in Verbindung mit einem friedlichen Alltagsmotiv einer Einkaufsmeile in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre. Das erinnert daran, dass Anna Pocher, die Ende der 1970er Jahre als Tänzerin ins Bremer Ensemble Reinhild Hoffmanns eintrat, im Dezember 1992 am Schauspielhaus Bochum in ihrer Choreographie „Volx-Muzak“, der Titel bezieht sich auf das frühere Gedudel in unseren Konsumtempeln, eine betriebliche Weihnachtsfeier ironisch aufs Korn genommen hat. Anna Pochers Arbeiten, auch die geradezu altmeisterlichen Ölgemälde, bilden eine eigene Welt in sich und wollen rein assoziativ wahrgenommen werden. Sie sind häufig sinnlicher Natur wie bei einem kleinformatigen Gemälde, das einen Klavierspieler ohne Klavier und eine unter ihm sitzende nackte Frau zeigt. Die Motive sind auf den ersten Blick nicht immer miteinander in Verbindung zu bringen: Anna Pocher liebt das Verborgene und den versteckten Humor der einzelnen Figuren. Weshalb es sich doppelt lohnt, auf der Vernissage am Sonntag, 11. Januar 2026 oder der Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026 mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Die zumindest einige Herner Tanztheater-Liebhaber noch in bester Erinnerung haben etwa in der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Hoffmann-Choreographie „Könige und Königinnen“, wo sie auf furiose Weise mit Julie Shanahan zwei Rivalinnen verkörperte. Oder in „Verreist“, einer Reise durch die Lebensabschnitte der Menschen von der Geburt bis zum Tod. Unvergesslich das narrative Tanz-Theater „Machandel“, das die Märchen der Brüder Grimm mit archaischen Menschheits-Riten verband. Wie auch „Ich schenk‘ mein Herz“ über das so schwer zu machende Leichte in der Operette: Anna Pocher und Annamirl van der Pluym als zwei Herzdamen, die walzerselig herumwirbelnd um gleich drei Tenöre buhlen. Die Ausstellung „Das Sichtbare und das Verborgene“ mit Arbeiten von Anna Pocher wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 11.30 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Mont-Cenis-Straße 296, eröffnet und kann anschließend bis zum 15. Februar 2026 jeweils mittwochs und sonntags zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf der Vernissage wird der Bochumer Schauspieler Maximilian Strestik nicht nur einführende Worte sprechen nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Herner Künstlerbundes, Gisela Schulte. Die Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr wird musikalisch gerahmt durch den Folkwang-Absolventen Anton Richard auf dem Violoncello.

15 Uhr

Besucher werden in die Welt der Träume entführt, halloherne verlost Karten

Circus Schnick-Schnack feiert 10. Wintercircus

Der Circus Schnick-Schnack lädt zum Wintercircus.

Endlich ist es wieder so weit: Der Circus Schnick-Schnack lädt zweimal, von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. Januar 2026 und 30. Januar bis 1. Februar 2026, zum Wintercircus in die Zeltstadt am Jürgens Hof ein. Die Uhrzeiten der Vorstellungen variieren dabei. Auch in diesem Jahr hat die Circus-Familie mit ihren rund 20 Artisten im Alter von 13 bis 27 Jahren ein aufwendiges Programm entwickelt. Unter dem Titel 'REM - Rapid Eye Movement' entführt die Circus-Familie die Besucher in diesem Jahr in die fantastische Welt der Träume. Begonnen haben die Vorbereitungen bereits direkt nach der Zeltwoche 2025. Wie immer haben Trainer und die Teilnehmenden gemeinsam die Idee zum Programm entwickelt. „Der Showtitel passt auch sehr gut zum Konzept, da in der REM-Phase noch die Möglichkeit besteht, seine Träume zu beeinflussen und wir diesen Zustand der lebhaftesten Träume in unserem Wintercircus umsetzen wollen“, verrät Christopher Deutsch vom Circus Schnick-Schnack im Gespräch mit halloherne. In gewohnter Manier verschmelzen in dieser Show Artistik, Tanz und Theater miteinander. Der Circus Schnick-Schnack verspricht, es „wird eine wilde Reise durch die Nacht“. Vom Circus heißt es weiter zum Programm: „Wenn wir schlafen, gibt es diesen einen Moment, in dem sich unser Herzschlag und unsere Atmung beschleunigen. In dem sich unsere Muskulatur völlig entspannt, unsere Augen schnell bewegen und unser Gehirn genauso aktiv ist wie im Wachzustand. Diese Phase, auch 'Rapid Eye Movement' genannt, ist die, in der wir am lebhaftesten träumen. Wir träumen uns in fremde Welten, bereisen gewaltige Meere und tauchen in unbekannte Tiefen. Wir fliegen, rennen, tanzen, fallen. Wir versetzen Berge und flüchten vor unseren Albträumen. Wir lassen unseren Körper zurück und verlieren uns in der erträumten Unendlichkeit.“ Wichtig sei der Circus-Familie aber auch, dass das Programm einhundertprozentig familientauglich ist. „Gerade in diesen Zeiten, in denen wir vor großen herausfordernden gesellschaftlichen Situation stehen, möchten wir den Menschen ein bisschen Leichtigkeit und Freude schenken“, so Deutsch weiter gegenüber halloherne. Über eine besondere Geste der Firma Heitkamp können sich einige Herner freuen. Nicht nur, dass die Unternehmensgruppe ihren Mitarbeitern sowie deren Kindern die Teilnahme an der Generalprobe ermöglicht, sondern auch rund die Hälfte aller Generalproben-Plätze an junge Herner verschenkt, die sich ein Ticket aus finanziellen Gründen nicht leisten könnten. Neben der besonderen Möglichkeit, das neue Programm als erstes erleben zu dürfen, werden alle Besuchenden mit Getränken und Snacks versorgt. „Wir freuen uns sehr, dass eine langfristige Kooperation mit der Firma Heitkamp entstanden ist und wir im Austausch über weitere gemeinsame Projekte sind“, so Deutsch. Der Kontakt zum Unternehmen entwickelte sich durch den Umzug an den Jürgens Hof, hier war Heitkamp für den Bau zuständig. Der Ticketverkauf hat längst begonnen. Die Hälfte der Eintrittskarten sei sogar schon verkauft. Hier geht es zu den Tickets. Die Eintrittspreise liegen je nach Platz zwischen 8 und 22 Euro. Es wird erneut ein Parkleitsystem geben, um die Anwohner zu entlasten. Die Parkmöglichkeiten werden sich im Parkhaus der wewole an der Langforthstraße befinden. halloherne verlost insgesamt 5x2 Tickets für die Vorstellungen am 23. und 30. Januar 2025, um 19:30 Uhr. Wer eine dieser Karten gewinnen möchte, der schreibt bitte eine E-Mail mit dem Betreff „REM“ an gewinnen@halloherne.de und dem Wunschtermin für die Vorstellung. Einsendeschluss ist Dienstag, 20. Januar 2026, um 12 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Nun aber ist die Circus-Familie in freudiger Erwartung auf die Premiere und die weiteren Vorstellungen von „REM - Rapid Eye Movement“.

16 Uhr

Veranstaltung im Kulturzentrum

Chor Invitation lädt ein zum Jubiläumskonzert

Der Chor Invitation lädt ein zum Jubiläumskonzert.

Sein 25-jähriges Bestehen feiert der Chor Invitation der Städtischen Musikschule Herne mit einem Jubiläumskonzert am Sonntag, 1. Februar 2026, um 17 Uhr (Einlass 16:30 Uhr) im Kulturzentrum Herne. Über 60 Sänger mit einem Altersunterschied von bis zu 50 Jahren präsentieren mit ihrem Chorleiter Joachim Stückemann eine Auswahl aus ihrem breitgefächerten Repertoire, von Gospels über Rock-Pop-Songs, Musicals und Filmmusik bis hin zu Werken aus Oper und Klassik. Ensembles und Solisten aus der Chorgemeinschaft bereichern das abwechslungsreiche Programm. Professor Christopher Brauckmann begleitet die Sänger am Klavier, als Moderator führt der Musiker und Dirigent der Herner Symphoniker, Elmar Witt, durch den musikalischen Nachmittag. Karten gibt es online auf der Homepage des Chores und bei Optik Mertens, Bahnhofstraße 48.

17 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Montag, 2. Februar

Infos rund um die Arbeitswelt

HAGAR-Treff lädt ein

Das Projektteam-HAGAR mit Koordinatorin Annika Tegeler (m.) und Pfarrerin Dr. Zuzanna Hanussek, Jörg Kasbrink, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Werner Hütter und Rainer Gießmann, Presbyter der Petruskirchengemeinde.

In Kooperation mit der Agentur für Arbeit Bochum und dem Jobcenter Herne findet am Montag, 2. Februar 2026, im Lutherhaus der Petruskirchengemeinde die Veranstaltung – Arbeit? Ausbildung? Qualifizierung? Wiedereinstieg in den Beruf? – statt. Eine Versanstaltung, die sich nicht nur an Alleinerziehende richtet. In der Zeit von 10 bis 12 Uhr geht es um Themen wie: Berufswahl, Ausbildung / Umschulung Voll-/Teilzeit, Qualifizierung Voll-/Teilzeit, dem Arbeitsmarkt im Allgemeinen, Bewerbung, Unterstützungsangeboten. Wer Interesse an dieser Veranstaltung hat, der kann sich bei Annika Tegeler anmelden: Tel 0152/56790009 oder a.tegeler@diakonie-herne.de.

10 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Dienstag, 3. Februar

„Am Ende des Schweigens“ nach Charlotte Link

Krimitheater im Kulturzentrum

Es gibt ein Krimitheater im Kulturzentrum.

Charlotte Link ist eine der erfolgreichsten deutschen Schriftstellerinnen. Am Dienstag, 3. Februar 2026, zeigt das Westfälische Landestheater um 19.30 Uhr einen ihrer Krimis im Kulturzentrum Herne, Willi-Pohlmann-Platz 1 (halloherne berichtete). Mit ihren Romanen erreicht die Autorin seit über 30 Jahren im In- und Ausland ein Millionenpublikum. Zahlreiche ihrer Krimis wurden prominent verfilmt. Für „Am Ende des Schweigens“ wurde Charlotte Link in der Kategorie Belletristik für den Deutschen Bücherpreis nominiert. Jessica ist erst seit Kurzem Teil einer Gruppe von Freunden, die seit vielen Jahren ihre Ferien gemeinsam verbringen. Drei Paare, die auf einem idyllisch und sehr einsam gelegenen Anwesen in Yorkshire Erholung vom Alltag suchen. In diesem Jahr aber wird die Ruhe durch einen seltsamen Fremden gestört – ein Mann, ziemlich heruntergekommen, nervös, sehr aggressiv. Immer wieder wird er in der Nähe des Grundstückes gesehen. Er scheint, die Gegend zu erkunden und sich alles genau anzuschauen. Eines Abends steht er vor der Tür und will mit den Eigentümern sprechen. Deren Rechte an dem Haus er in Frage stellt: Er bezeichnet sich als Erbe, dessen Anspruch übergangen worden sei. Den er aber jetzt geltend machen werde. Als Jessica einige Tage später von einem ihrer Spaziergänge zurückkommt, empfängt sie ein bedrohliches Schweigen. Kurz darauf macht sie eine grauenhafte Entdeckung: Ihre Freundin Patricia liegt vor dem Haus, tot. Drinnen noch weitere Tote. Es gibt nur drei Überlebende des Massakers, aber deren Aussagen bringen keine wirklichen Erkenntnisse. Wer ist in die friedliche Stille dieses Landsitzes eingedrungen? Und warum? Karten sind an der Abendkasse sowie im Vorverkauf beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5, oder online erhältlich. Im Vorverkauf kosten Tickets je nach Platzkategorie ab 18 Euro, ermäßigt 9,25 Euro und an der Abendkasse ab 20 Euro, ermäßigt 10,50 Euro

19:30 Uhr

Nächsten Runde der Akustikreihe

Flottmann-Kneipe: Konzertsaison geht weiter

No Fishing eröffnen den Reigen der Konzertsaison 2026 in der Flottmann-Kneipe.

Auch in 2026 öffnet die Flottmann-Kneipe ihre Bühne wieder für lokale und regionale Musiktalente. Regelmäßig an den Dienstagabenden findet die Veranstaltung in der Kneipe an der Flottmannstraße 94 statt. Start ist am Dienstag, 13. Januar 2026, 19:30 Uhr mit „No Fishing“, einem Herner Original, die auch schon zur Premiere der Reihe im Januar 2024 spielten. Mit dieser nach wie vor beliebten Akustik-Kneipenkonzert-Reihe bietet Krystian Pietrzyk, Betreiber der Flottmann-Kneipe, auch unbekannteren Künstlern eine Plattform. Der Erfolg dieser Reihe zeigt sich in der großen Resonanz. Gästen wird eine Tischreservierung für die Dienstagskonzerte dringend empfohlen (Tel 02323 3983005, Mail info@flottmannkneipe.de). Bei freiem Eintritt haben im vergangenen Jahr zahlreiche Musikfreunde stimmungsvolle Abende mit Singer-Songwritern und Musik aus unterschiedlichen Genres erlebt.

19:30 Uhr

Psychokrimi nach Charlotte Link am WLT und im KuZ

'Am Ende des Schweigens'

Philipp Bowen (Guido Thurk) und Jessica Wahlberg (Anna Döing) verstehen sich auf Anhieb, als sie sich draußen in der Natur (grünes Licht) erstmals begegnen. Im Hintergrund (v.l.) Vincent John, Moira Pawellek, Arikia Orbán, Jan-Hendrik Kroll, Lesley-Ann Eisenhard und Marvin Moers.

Jessica Wahlberg (Anna Döing) ist erstmals Teil einer Gruppe von ursprünglich vier Freunden, die seit vielen Jahren ihre Ferien im Stanbury House in Yorkshire gemeinsam verbringen: die Deutschen Alexander Wahlberg (Marvin Moers), Jessicas Gatte und Historiker, der gerade an seiner Promotionsarbeit schreibende Psychoanalytiker Tim Burkhard (Vincent John) und der jüngst eine eigene Kanzlei eröffnete Rechtsanwalt Leon Roth (Jan-Hendrik Kroll) sind einst hier in Brontë-Country aufs Internat gegangen und suchen in dem idyllisch gelegenen Anwesen Erholung vom Alltag, seit es Patricia Roth (Arikia Orbán), die sie seit Schulzeiten kennen, von ihrem Großvater geerbt hat. Die Tierärztin Jessica fühlt sich in dieser Runde zunehmend unwohl und unternimmt häufiger längere Spaziergänge in die Natur. Was zum einen daran liegt, dass der sensible Alexander bei Problemen mit seiner 15-jährigen Tochter Ricarda (Lesley-Ann Eisenhardt) immer noch mit seiner „Ex“ Elena telefoniert. Und zum anderen an Ricarda, die fälschlicherweise ihre junge und dazu noch schwangere Stiefmutter für die Scheidung der Eltern verantwortlich macht – und Jessica das täglich spüren lässt. Die auch aus anderen Gründen sehr fragile Ruhe, bei denen Geldsorgen, psychische Probleme und ein immer noch sehr präsentes Ereignis aus der gemeinsamen Schulzeit eine Rolle spielen, wird in diesem Jahr zusätzlich durch einen seltsamen, ziemlich heruntergekommen erscheinenden Fremden gestört. Der offenbar nervöse und zunehmend aggressive Mann scheint die Gegend zu erkunden und wird immer wieder in der Nähe des Grundstückes gesehen. Philipp Bowen (Guido Thurk) behauptet, ein Verwandter von Patricia Roth zu sein und als Erbe ein Anrecht auf das Landhaus zu haben. Als Jessica einige Tage später von einem ihrer langen Spaziergänge zurückkommt, empfängt sie ein bedrohliches Schweigen, das unheilvoll über der ganzen Gegend lastet. Kurz darauf macht sie eine grauenhafte Entdeckung: Die Gastgeberin Patricia liegt vor dem Haus, tot, blutüberströmt. Jemand hat ihr die Kehle durchgeschnitten. Im Haus noch weitere Tote. Es gibt nur drei Überlebende des Massakers, darunter Evelin (Moira Pawellek), Tim Burghards Ehefrau, die traumatisiert im Badezimmer kauert. Aber deren Aussagen bringen keine wirklichen Erkenntnisse. Wer ist in diesen scheinbar so friedlichen Landsitz eingedrungen? Und warum? Philipp Bowen, der Hauptverdächtige, hat zwar kein Alibi, an seiner Kleidung finden sich aber keine Blutspuren… Die zweistündige Inszenierung Karin Epplers kommt im ersten Teil, der die Personen vorstellt und ihre verzwickten Verbindungen in Vergangenheit und Gegenwart offenlegt, nur schwer in Gang: Was Charlotte Link in ihrem 2003 erschienenen und für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman „Am Ende des Schweigens“ in epischer Breite auf 600 Seiten schildern konnte, musste die Regisseurin in ihrer Dramatisierung notgedrungen raffen, sodass der Psychokrimi vor der Pause wie ein Konversationsstück daherkommt. In dem zwei Gäste ihr eindrucksvolles WLT-Debüt geben: Die in Bochum ausgebildete Anna Döing, die neben zahllosen TV-Rollen zuletzt vor allem in Bamberg, aber auch im Rottstr5-Theater gespielt hat, und die zuletzt in Ulm engagierte Moira Pawellek. Und das in einer Einheitsbühne im Cinemascope-Format des Ausstatters Philipp Kiefer, dessen mittig situierter Kamin nur zu Beginn ein horribles Ausrufezeichen setzt: Alle Bewohner des Stanbury House sind stets präsent, Drehsessel und Lichtregie (Grün steht für die Natur draußen) zeigen die Szenen-, Stimmungs- und Ortswechsel an. Nach der Pause kann die Inszenierung jedoch enorme Fahrt aufnehmen, denn nun geht es um die Aufklärung einer wahnwitzigen Bluttat durch die Befragung der wenigen Überlebenden durch den eher behäbigen Polizei-Superintendenten Norman (Mike Kühne) und die den Überlebenden zur Seite stehende Polizeipsychologin (Arikia Orbán). Eines kann verraten werden: Die erste Theateradaption des Romans, weshalb das WLT von einer Uraufführung sprechen kann, ist im zweiten Teil weitaus spannender als u.a. mit Christine Neubauer, Gesine Cukrowski und Martin Feifel prominent besetzte Verfilmung von Erhard Riedlsperger 2006 fürs ZDF. Das Stück steht nach der am Samstag (13.12.2025) minutenlang mit rhythmischem Klatschen des begeisterten Publikums gefeierten Premiere wieder am 21. März 2026 in Castrop-Rauxel auf dem Spielplan (die Vorstellung am 20. Dezember 2025 ist ausverkauft) und ist am Dienstag, 3. Februar 2026 um 19.30 Uhr auch im Kulturzentrum Herne zu sehen.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Mittwoch, 4. Februar

Anna Pocher stellt im HKB-Kunstpunkt aus

Von den Brettern an die Staffelei

Anna Pocher neben einer Öl-/Papier-Mischtechnik, die einen Hermaphroditen mit alchimistischen Symbolen eines Zürcher Codex aus dem 15. Jahrhundert zeigt.

„Das Sichtbare und das Verborgene“ ist der Titel der ersten Herner Einzelausstellung der 1953 in Turin geborenen Tänzerin, Choreographin, Folkwang-Dozentin und Bildenden Künstlerin Anna Pocher, die seit 2023 Mitglied im Herner Künstlerbund HKB’90 ist und auch zwei Collagen auf der aktuellen HKB-Jahresschau im Rathaus Herne zeigt. Wer jetzt Schauspieler oder andere in die Jahre gekommene Prominente vor Augen hat, die plötzlich ihre bildkünstlerische Ader entdecken, liegt bei Anna Pocher völlig falsch, die an der Accademia Albertina delle Belle Arti in Turin eine geradezu klassische vierjährige Ausbildung genoss: Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunstgeschichte. „Der Akt des Sehens hat mein ganzes Leben begleitet und inspiriert“, so die in ihrer norditalienischen Heimatstadt ausgebildete Kunstpädagogin für die Grundschulen und die Mittelstufe. Ihre Collagen, die den größten Teil der in der Galerie Kunstpunkt gezeigten Arbeiten ausmachen, sind nicht nach dem Zufallsprinzip entstanden, sondern haben eine Komposition als Vorgabe: „Die Leere und die Fülle, Form und Raum der Bilder befinden sich im gegenseitigen Dialog.“ Was auch auf die Kohärenz der Farben zutrifft, die entweder miteinander verschmelzen oder kontrastieren. Eine dieser durchaus auch politischen Collagen, die sich ästhetisch an denen der 1920er und 1930er Jahre etwa in der AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) orientieren, zeigt von Berliner Polizisten verprügelte protestierende Arbeiter in der Weimarer Republik in Verbindung mit einem friedlichen Alltagsmotiv einer Einkaufsmeile in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre. Das erinnert daran, dass Anna Pocher, die Ende der 1970er Jahre als Tänzerin ins Bremer Ensemble Reinhild Hoffmanns eintrat, im Dezember 1992 am Schauspielhaus Bochum in ihrer Choreographie „Volx-Muzak“, der Titel bezieht sich auf das frühere Gedudel in unseren Konsumtempeln, eine betriebliche Weihnachtsfeier ironisch aufs Korn genommen hat. Anna Pochers Arbeiten, auch die geradezu altmeisterlichen Ölgemälde, bilden eine eigene Welt in sich und wollen rein assoziativ wahrgenommen werden. Sie sind häufig sinnlicher Natur wie bei einem kleinformatigen Gemälde, das einen Klavierspieler ohne Klavier und eine unter ihm sitzende nackte Frau zeigt. Die Motive sind auf den ersten Blick nicht immer miteinander in Verbindung zu bringen: Anna Pocher liebt das Verborgene und den versteckten Humor der einzelnen Figuren. Weshalb es sich doppelt lohnt, auf der Vernissage am Sonntag, 11. Januar 2026 oder der Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026 mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Die zumindest einige Herner Tanztheater-Liebhaber noch in bester Erinnerung haben etwa in der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Hoffmann-Choreographie „Könige und Königinnen“, wo sie auf furiose Weise mit Julie Shanahan zwei Rivalinnen verkörperte. Oder in „Verreist“, einer Reise durch die Lebensabschnitte der Menschen von der Geburt bis zum Tod. Unvergesslich das narrative Tanz-Theater „Machandel“, das die Märchen der Brüder Grimm mit archaischen Menschheits-Riten verband. Wie auch „Ich schenk‘ mein Herz“ über das so schwer zu machende Leichte in der Operette: Anna Pocher und Annamirl van der Pluym als zwei Herzdamen, die walzerselig herumwirbelnd um gleich drei Tenöre buhlen. Die Ausstellung „Das Sichtbare und das Verborgene“ mit Arbeiten von Anna Pocher wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 11.30 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Mont-Cenis-Straße 296, eröffnet und kann anschließend bis zum 15. Februar 2026 jeweils mittwochs und sonntags zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf der Vernissage wird der Bochumer Schauspieler Maximilian Strestik nicht nur einführende Worte sprechen nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Herner Künstlerbundes, Gisela Schulte. Die Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr wird musikalisch gerahmt durch den Folkwang-Absolventen Anton Richard auf dem Violoncello.

15 Uhr

Die neue Spielzeit 2025/26

Kindertheater der Stadt Herne

Dschungelbuch - das Musical.

Jede Menge Theater für junges Publikum im Kulturzentrum Herne – an zehn Nachmittagen gibt es in der kommenden Saison Geschichten und Abenteuer mit vielen bekannten Lieblingshelden zu erleben. Das Kulturbüro bietet einen günstigen Abo-Tarif an. Abonnements sind bis zur ersten Veranstaltung der jeweiligen Abo- Reihe beim Kulturbüro der Stadt Herne erhältlich. Ansprechpartnerin Denise Goldhahn nimmt Anmeldungen unter 02323 / 16 - 23 45 oder per Mail an denise.goldhahn@herne.de entgegen. Der Kauf von Einzelkarten ist ab Montag, 1. September 2025, beim Stadtmarketing an der Kirchhofstraße möglich. Außerdem gibt es Karten auf reservix.de sowie über die Reservix- Hotline (07 61) 88 84 99 99. Der Einzelpreis pro Ticket beträgt sechs Euro. Der Abo-Preis für die Reihen „Gänseblümchen“ und „Kleeblatt“ mit je vier Vorführungen ist 18 Euro, für „Sonnenblume“ mit zwei Veranstaltungen werden im Abo zehn Euro fällig. Der gestiefelte Kater – Dienstag, 23. September 2025, 16 Uhr.Ein zauberhaftes Märchenmusical nach den Gebrüdern Grimm über eine außergewöhnliche Freundschaft. Mit viel Witz kämpft unser cleverer Kater für seinen Besitzer Heiner und nutzt dabei die Geltungssucht und Gier der Menschen, um sie zu täuschen. Robin Hood – Dienstag, 4. November 2025, 16 Uhr. Dies ist die berühmte Geschichte eines freien Menschen: Robin Hood nimmt von den Reichen und gibt den Armen. Zusammen mit seiner Bande lebt Robin von Locksley im Sherwood Forest und setzt sich für die Unterdrückten ein. Für einen Wettbewerb im Bogenschießen verlässt Robin Hood seinen Wald. So trifft er nicht nur auf die bezaubernde Prinzessin Marian, sondern auch auf den bösen Sheriff von Nottingham. Feuerwehrmann Sam – Abenteuer auf der Dino-Insel – Donnerstag, 22. Januar 2026, 16 Uhr. Als Professor Pickles auf einer Insel ein sehr altes Dino-Ei findet, vermutet er, dass es dort noch andere Dinosaurier-Fossilien geben könnte. Ein Glück, dass Feuerwehrmann Sam sich mit auf Entdeckungsreise begibt. Denn als der Professor und sein Assistent in einer uralten Höhle in Schwierigkeiten geraten, müssen Sam und sein Team schnell zur Stelle sein. Das tapfere Schneiderlein – Dienstag, 10. März 2026, 16 Uhr. Ein Held muss her, denn der Garten des Königs wird von Riesen bedroht! Da kommt Schneider Felix gerade recht. Mit seinen verblüffenden Schneidertricks besiegt er heldenhaft das tückische Einhorn, die singenden Riesen und das gefährliche Wildschwein. Alice im Wunderland – Dienstag, 7. Oktober 2025, 16 Uhr. Alice folgt dem weißen Kaninchen und fällt durch einen Schacht ins Wunderland. Sie begegnet einer rauchenden Raupe, einem teetrinkenden Hutmacher und einer grinsenden Katze. Dieser verrückten Gesellschaft entflohen, gelangt sie zum Hofstaat der grausamen Herzkönigin. Jemand muss ihr die Stirn bieten. A Capella Christmas for Kids – Mittwoch, 17. Dezember 2025, 16 Uhr. Fünf Stimmen, eine Band – „Quintense“ bringen auch in diesem Jahr ein musikalisches Winter Wonderland zum Mitsingen nach Herne. Ob verträumt, gut gelaunt, andächtig oder mit Wumms: Jeder Sound entsteht allein durch Gesang und Beatbox. Auf der Reise durch eine musikalische Winterlandschaft mit großen Weihnachts-Klassikern von Frank Sinatra und Michael Bublé lassen „Quintense“ ihr Publikum immer wieder Teil der Musik werden. Dschungelbuch – Das Musical – Mittwoch, 4. Februar 2026, 16 Uhr. Mithilfe seines Freundes Balu und des weisen Panthers Baghira erlernt Mogli die Gesetze des Dschungels, er will schließlich in das Wolfsrudel aufgenommen werden. Der Dschungel birgt jede Menge Gefahren: Die dreiste Affenbande mischt den Urwald auf, und die geheimnisvolle Schlange Kaa spinnt ihre Intrigen. Am meisten ist es jedoch der mächtige Tiger Shir Khan, der Mogli zu schaffen macht. Der tapfere Junge muss allen Mut aufbringen, um sich zu behaupten. Ronja Räubertochter – Montag, 13. April 2026, 16 Uhr. In einer Gewitternacht wird auf der Mattisburg ein Mädchen geboren: Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis. Zur gleichen Zeit erblickt auch Birk Borkason das Licht der Welt. Die Mattis- und Borkaräuber sind seit jeher verfeindet, doch Ronja und Birk werden Freunde. Als die Räuber ihre Freundschaft entdecken, flüchten die beiden in den Mattiswald. Auch wenn sie ihre Familien sehr lieben, wollen sich Birk und Ronja ihre Freundschaft nicht verbieten lassen. Im Mondpalast von Wanne-Eickel: Die drei ??? Kids – Der singende Geist – Mittwoch, 1. Oktober 2025, 16 Uhr. Onkel Titus hat eine alte Standuhr ersteigert. Kaum steht sie auf dem Schrottplatz, sind plötzlich jede Menge Leute hinter ihr her. Die drei ??? merken schnell, dass die Uhr ein Geheimnis verbirgt. Ein singender Geist gibt den drei Detektiven jede Menge knifflige Rätsel auf und führt sie auf eine gefährliche Spur Herkules – Freitag, 22. Mai 2026, 16 Uhr. Der berühmteste Held der Antike hat das Unglaubliche geschafft: den gigantischen Löwen und die neunköpfige Hydra zu bezwingen, den Höllenhund aus der Unterwelt zu entführen und noch mehr. Doch wie geht es einem Halbgott wirklich, wenn er nur auf sein Äußeres und seine Muskeln reduziert wird? So begibt sich Herkules auf sein wohl aufregendstes Abenteuer: die Suche nach sich selbst.

16 Uhr

EVA Ruhr informiert im EvK Eickel über moderne Therapien

Patientenforum zu chronischen Schmerzen

Schmerz-Experten informieren beim EVA Ruhr Patientenforum in verschiedenen Städten im Ruhrgebiet über moderne Schmerztherapie.

Mehr als 12 Millionen Menschen leiden unter chronischen Schmerzen. Dennoch ist die Versorgungslage unzureichend und es fehlen vielerorts spezialisierte Angebote. Das EVA Ruhr Patientenforum „Chronischer Schmerz“ möchte daher über moderne Behandlungsansätze aufklären und individuelle Therapiemöglichkeiten im Ruhrgebiet vorstellen. Der Evangelische Verbund Augusta Ruhr (EVA Ruhr) vereint sieben starke Krankenhäuser im Ruhrgebiet in Bochum, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne und Witten mit einem umfassenden Angebot für Menschen mit chronischen Schmerzen. Beim Patientenforum stellen die Experten aus den verschiedenen Schmerzkliniken Therapiemöglichkeiten vor und stehen zum Austausch bereit. „Wir möchten mit dem Patientenforum nicht nur aufklären, sondern auch Mut machen. Manchmal muss man in der Schmerzbehandlung an ,vielen kleinen Schräubchen´ drehen, damit die Behandlung zum Erfolg führt und die möchten wir aufzeigen“, erklärt Dr. Jutta Schröder, Chefärztin im EVK Gelsenkirchen und Sprecherin der Fachgruppe „Schmerztherapie“ im EVA Ruhr. Chronische Schmerzen belasten nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche und das soziale Leben. Viele Patienten suchen über Jahre hinweg Orthopäden oder Neurologen auf, die die Schmerzerkrankung nicht erfolgreich behandeln können. Daher bedarf es einer speziellen Schmerztherapie. Die Patienten können in allen Krankenhäusern des EVA Ruhr eine moderne Schmerzbehandlung wahrnehmen und je nach vorliegender Erkrankung an den einzelnen Standorten spezialisierte Therapien in Anspruch nehmen. In Gelsenkirchen gibt es beispielsweise neben der Schmerzambulanz auch eine Tagesklinik, die eine intensivierte, dreiwöchige Schmerztherapie anbietet. Vor Beginn der Behandlung erfolgt hier eine ausführliche ärztliche, psychologische und physiotherapeutische Schmerzdiagnostik. Weitere Schwerpunkte im Verbund sind Spezielle Schmerzphysiotherapie und Manuelle Therapie. Allen Angeboten liegt ein multimodaler Behandlungsansatz zugrunde, bei dem nicht nur körperliche, sondern auch psycho-soziale Faktoren behandelt werden. Denn die Ursachen von chronischem Schmerz sind ein Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren. Ärger in der Partnerschaft, Unzufriedenheit im Job, Mobbing und fehlende Selbstwirksamkeit können eine Auswirkung auf das Schmerzempfinden haben. Dazu gibt es fünf Termine: Die Veranstaltung findet mit identischem Programm an allen EVA Ruhr-Standorten statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.eva-ruhr.de/schmerz.

17 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Donnerstag, 5. Februar

Familienprogramme, Lange Nacht der Mahlzeit und Extraschicht

Höhepunkte im LWL-Archäologiemuseum 2026

Das LWL Archäologiemuseum in Herne.

Auch im neuen Jahr steht das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne im Zeichen der Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“, die noch bis zum 13. September in Herne zu sehen ist. Unter der neuen Leitung von Melanie Wunsch setzt das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) verstärkt auf familienfreundliche Angebote - mit einem großen Familienwochenende am 31. Januar und 1. Februar sowie dem Familiensonntag an jedem ersten Sonntag im Monat. Höhepunkte im Veranstaltungskalender sind außerdem die Lange Museumsnacht am 27. März unter dem Motto „Mahlzeit!“ und die Extraschicht am 27. Juni. Die Vortragsreihe zur aktuellen Sonderausstellung „Mahlzeit!“ beleuchtet das Thema aus Sicht von Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen. Von der Soziologin über den Historiker und den Archäologen bis hin zum Kulturwissenschaftler mit Schwerpunkt Ernährungs- und Agrarforschung: Warum wird so viel über das Essen debattiert? Wie sah die Esskultur bei den Römern aus? Was sind Chancen und Risiken der Ernährung für die Zukunft? Diesen Fragen gehen Fachleute in Vorträgen live und im Internet über Stream auf den Grund. Am letzten Wochenende im Januar widmet sich das Museum an zwei Tagen dem Thema Essen im Mittelalter. Wie funktionierte saisonale Ernährung in Westfalen vor 700 Jahren und was wurde wie importiert? Am Familienwochenende „Gar nicht unappetitlich - Das Mittelalter in Westfalen“ von 11 bis 18 Uhr am Samstag, 31. Januar 2026, und Sonntag, 1. Februar 2026, - in Zusammenarbeit mit der Living History-Gruppe „IG-Hochgotik“ - dreht sich alles um Ernährung, Esskultur, Tischsitten und die Verfügbarkeit von Lebensmitteln um 1300. Schon damals war Essen viel mehr als reine Nahrungsaufnahme. Wie das Essen ohne Gabel funktionierte und was es bedeutete, „jemandem das Wasser reichen zu können“, erfahren Kinder und Erwachsene bei einem kleinen Ausflug in die mittelalterliche Tischkultur. Natürlich geht es auch um die Repräsentation beim Essen. Am Modell eines typischen niederdeutschen Stadthauses erfahren Besuchende mehr über die zentrale Bedeutung des Herdes und der Küche im Haus. Ernährung war durch Religion geprägt. Fachleute zeigen, wie Mönche im Mittelalter ihre Mahlzeiten schweigend zu sich nahmen und es trotzdem schafften, um etwas vom Tisch zu bitten. Die Teilnahme an den Programmen ist kostenfrei. Zu zahlen ist lediglich der Museumseintritt (für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren). Dr. Alexander Berner, Kurator am Ruhr Museum in Essen und Liebhaber obskurer Literaturen, liest aus dem neuen Fall von Sherlock Holmes am 5. Februar ab 19 Uhr inmitten der Dauerausstellung. Darum geht es: Unmittelbar vor der Eröffnung einer neuen altägyptischen Ausstellung im British Museum verschwindet die Hauptattraktion. Der Sarkophag, in dem sich eine Pharaonenmumie befunden haben soll, ist leer. Auf Ersuchen des verzweifelten Museumsdirektors übernehmen Holmes und Watson den Fall. Über 200.000 Downloads auf Spotify machen dieses neue Abenteuer aus der Feder von William K. Steward zu einer der beliebtesten Kriminalgeschichten der vergangenen Monate. Das Programm eignet sich für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Der Eintrittspreis beträgt 9 Euro. Tickets sind ab sofort auch online erhältlich. Das LWL-Museum lädt am 27. März von 18 bis 24 Uhr zur „Langen Nacht der Mahlzeit“. Neben speziellen Programmen zur Sonderausstellung, wie Führungen und Workshops, stehen Musik, Comedy und kulinarische Höhepunkte auf dem Programm. Details werden zeitnah auf der Internetseite des Museums bekannt gegeben. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. „Aus dem Löffel wird ein Ring - Schmuckbearbeitung für Einsteiger“ heißt das Kreativ-Angebot zur Sonderausstellung „Mahlzeit!“. Im Workshop 24. Januar und 11. April 2026 können Teilnehmende von 15 bis 17 Uhr aus einem einfachen Löffel einen einzigartigen Ring formen. Zunächst suchen sie sich vor Ort einen Löffel aus (im Preis enthalten). Unter fachkundiger Anleitung erfährt alle dann Schritt für Schritt, wie man das Besteckteil bearbeitet, formt und in ein edles Schmuckstück umwandelt. Die Kosten betragen 39 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail oder unter Tel. 02323 94628-0. Einen „Einstieg in die Schmiedekunst“ erwartet Interessierte vom 9 bis 10. Mai jeweils von 11 bis 17 Uhr. Die Bearbeitung von Eisen ist eine Handwerkskunst, die mit Beginn der Eisenzeit vor rund 2.800 Jahren ihren Anfang nahm. Bis heute funktioniert das Schmieden nach dem gleichen Grundprinzip wie damals: „Schmiede das Eisen, solange es noch heiß ist!“ Die Techniken hingegen haben sich stets weiterentwickelt und im Mittelalter ihren Höhepunkt erfahren. Nach einem kurzen Rundgang durch die Dauerausstellung, in der die historisch archäologische Entwicklung der Schmiedekunst erläutert wird, geht es für die Teilnehmenden ans Feuer. Unter fachmännischer Anleitung fertigen sie Objekte, die zum mittelalterlichen Alltag gehörten. Darüber hinaus kann noch weiteres nach Wunsch hergestellt werden, je nach Geschick der Teilnehmenden. Der Kursus richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Die Kosten betragen 120 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten. Achtung: Neuerdings bietet das LWL-Museum auch Schmiede-Vorführungen an (8. März, 16. April, 21. Juni, 12-17 Uhr). Museumspädagoge Timo Reichelt ist selbst ausgebildeter Schmied und zeigt sein Können. Ein Ausgrabungsabenteuer erleben Schüler im Osterferien-Programm „Ostercamp Archäologie“. Mit Schaufel und Pinsel geht es zunächst auf die Suche nach Funden aus der Steinzeit, der Zeit der Römer und des Mittelalters. Anschließend tauchen sie tief in die Vergangenheit ein. Wie genau war das Leben der Menschen vor 1.000, 2.000 und 10.000 Jahren? Die Teilnehmenden probieren es aus, ob beim Verarbeiten von Leder, beim Gestalten mit Ton oder bei der Zubereitung von Speisen am offenen Feuer. Das zweitägige Ferienangebot (7. und 8. April sowie 9. und 10. April, jeweils 9 bis 16 Uhr) richtet sich an Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Wie man sich zu Tisch richtig benimmt, hängt vor allen Dingen davon ab, wo und mit wem man isst. Das LWL-Museum lädt Kinder ab acht Jahren zu einer kleinen Zeitreise um die Welt ein (1. März., 3. Mai und 5. Juli, 13 Uhr und 15 Uhr). Hier erfahren sie, wo ein „Bäuerchen“ zum guten Ton gehört und mit wem sie besser nicht den Becher teilen. Wie es darüber hinaus gelingt, eine Tischgesellschaft zu beeindrucken, erfahren Teilnehmende im anschließenden „Servietten-Workshop“. Egal, ob in der Schule, daheim, bei einem Ausflug oder auf Festen: Die meisten Menschen essen ihre Mahlzeiten gemeinsam mit anderen. Wo, wann und wie sie das genau tun, erfahren Kinder ab acht Jahren beim Familiensonntag „Gemeinsam isst man nicht allein“ (12. April und 7. Juni, 13 Uhr und 15 Uhr). Auf ihrer Reise begegnen ihnen geheimnisvolle Drachenzungen, fürstliche Festtafeln und fremde Bräuche, die Appetit machen und zeigen, wie Essen Menschen verbindet. Gemeinsames Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ob beim königlichen Bankett, der einfachen Bauernmahlzeit, dem familiären Abendessen oder der gemeinsamen Mittagspause - überall offenbaren sich Fragen: Wer sitzt wo? Wer bekommt das beste Stück? Welche Rituale bestimmen das gemeinsame Mahl? Und was verrät das alles über Macht, Zugehörigkeit, gesellschaftlichen Wandel und vor allem Kultur? Von opulenten Festtafeln und rituellen Speisungen bis hin zu den Herausforderungen der Gegenwart - schnelle Snacks, digitale Ablenkung und der scheinbare Verlust gemeinsamer Rituale - zeigt die neue Sonderausstellung „Mahlzeit!“, wie Essen seit Jahrtausenden als sozialer Klebstoff funktioniert. Mit einem Blick auf mehr als 300 Exponate und Geschichten lädt das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne noch bis zum 13. September dazu ein, die kulturelle Dimension des Essens neu zu entdecken. Gefördert durch die LWL-Kulturstiftung. Allgemeine Informationen zum Museumsbesuch: Die öffentlichen Führungen sind kostenlos. Zu zahlen ist nur der Museumseintritt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind kostenfrei. Mehr Informationen finden im Internet unter https://www.lwl-landesmuseum-herne.de.

19 Uhr

'Orlando Gastspiel' im Bochumer Schauspielhaus

'Das Leben ist ein Schweinestall'

Szene aus "Orlando" am Bochumer Schauspielhaus: (v.li.) Leona Bert, Nils Miekisch, Pauline Stine Steger, Felina Zenner, Carlos Motolese-Trausan.

Die Premiere von Orlando am Samstag (20.12.2025) bringt einen bahnbrechenden Text auf die Bühne der Kammerspiele, der einmal mehr zugleich alt und irritierend jung ist. Regisseur Martin Laberenz und sein Ensemble – eine Koproduktion mit der Folkwang Universität der Künste – nehmen Virginia Woolfs berühmte „Biografie“ über die ewige Jugend und Schönheit aus dem Jahre 1928 nicht als Stoff, den man illustriert, sondern betritt und rasant miterlebt. Die Kammerspiele werden zu einem kurzweiligen Bühnen-Labor einer vor allem kollektiven queeren Verwandlung. Schon der kurze Solo-Anfang macht klar, dass diese Inszenierung mit dem Schauspieler-Dekett keinen sicheren Boden bietet. Woolfs ikonischer erster Satz: „Er – denn an seinem Geschlecht konnte kein Zweifel bestehen“ hängt wie ein Versprechen im Raum. Es wird auch in Bochum schnell brüchig. Denn Zweifel ist die eigentliche Hauptfigur. Regisseur Laberenz, der als Assistent früher bei gemeinsamen Produktionen am Schauspielhaus Bochum auch mit Helge Schneider zusammen gearbeitet war, vertraut nicht nur auf gut gemachte dramatische Effekte, sondern auf ein präzises, nicht immer nur nüchternes Spiel mit schillernden Körpern und Kostümen, Stimmen, Musik und vielen Blicken. Die Bühne von Oliver Helf mit recht minimalistischer Hauswand, Straße und einem Raum bleibt dabei bewusst offen und ist oft in szenigen, mystischen Nebel getaucht, der mit sehr gut inszenierten Bildern eine hervorragende Ästhetik zeigt. Es gibt keinen historisierenden Ballast, keine opulente Epoche. Drei Jahrhunderte rauschen vorbei, ohne dass man sie ausbuchstabieren müsste. Ausgefallene, witzige, skurrile Kostüme markieren Geschlecht nicht als Kostümierung, sondern als queeres Angebot: etwas, das man anlegen, ablegen, verschieben kann, scheinbar beliebig. Gerade darin liegt eine Stärke des Abends. Orlando wird nicht aktualisiert, sondern tatsächlich freigelegt. Was bei Woolf Roman literarisch verspielt daherkommt, wird hier im Theater körperlich erfahrbar und funktioniert, manchmal etwas wild. Über gut zwei Stunden (130 Minuten) gibt es eine angenehme Spannung zwischen Text und Spiel. Das Nachwuchs-Ensemble zeigt sich präsent, wach, präzise und trägt den Abend als buntes Kollektiv. Nur in der neuen Reihe könnte manchmal etwas mehr Phonetikstärke einzelner Akteure ankommen. Niemand drängt sich in den Vordergrund, und doch entstehen immer wieder starke Einzelmomente. Besonders stark und unerwartet humorig ist die „Todesszene“ von Königin Elisabeth I, die kaum enden will. Auch als Gruppe kommen alle Schauspieler immer wieder zusammen, viel Spaß macht die nebelige Disco-Szene mit genialer Musik von Kouddlam im Love Song. Tanzende Körper, die ihre Haltung verändern und damit ganze gesellschaftliche Ordnungen infrage stellen. Dramaturgisch wird Woolfs Biografie-Parodie wohl ernst genommen: Das Erzählen selbst gerät unter Beobachtung. Wer spricht - und mit welchem Recht? Es wird viel gesprochen, das macht den Abend anspruchsvoll, aber auch reizvoll. Wer eine lineare Geschichte erwartet, wird enttäuscht. Wer bereit ist, sich auf ein Denken in teils rasant schnellen Übergängen einzulassen, erlebt ein konzentriertes, kluges Theatererlebnis. Orlando will auch zeigen, wie sehr Geschlecht, Rolle und Identität von Blicken abhängen – von gesellschaftlichen Erwartungen, die sich historisch verändern und doch hartnäckig bleiben. Dass Woolf diesen Text vor fast hundert Jahren geschrieben hat, wirkt an diesem Abend weniger erstaunlich als brandaktuell. Nach gut zwei Stunden endet die Premiere ohne Pause – und ohne Auflösung. Orlando bleibt unterwegs, es ist wohl eine offene Bewegung und endet musikalisch mit dem Titel „Life is a pigsty“ von Morrissey, wie treffend. Karten sind auf der Homepage unter schauspielhausbochum.de und Tel 0234 – 33335555 zu bekommen. Weitere Aufführungen in den Kammerspielen des Schauspielhauses Bochum:

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Freitag, 6. Februar

Infoveranstaltung für Ehrenamtler in der Begegnungsstätte

AWO: Neuer Kursus für Schlaganfallhelfer

Die AWO Kreisverbände Herne und Bochum und das BegleiterNetzwerk Bochum bilden wieder Ehrenamtliche zum Schlaganfall-Helfer aus (Symbolbild).

Die AWO Kreisverbände Herne und Bochum sowie das BegleiterNetzwerk Bochum bilden ab Ende Februar 2026 ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer aus. Am Freitag, 6. Februar 2026, um 14 Uhr stellen die beiden Verbände und das Netzwerk ihr Kooperationsprojekt zusammen mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der AWO-Begegnungsstätte, Breddestraße 14, vor. Interessierte können sich an diesem Tag über die Schulung informieren und sich dann bei Interesse auch schon anmelden. Stefan Stricker von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe wird die Veranstaltung fachlich begleiten. 270.000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Schlaganfall. Die Betroffenen sind schlagartig mit vielen Fragen und Problemen konfrontiert. Oft sind sie in ihrer Mobilität eingeschränkt und drohen zu vereinsamen. Angehörige sind durch die Betreuung häufig überlastet. Hier sollen ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer unterstützen: durch die Vermittlung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten, durch praktische Hilfen wie Spaziergänge, Gespräche, durch die gemeinsame Freizeitgestaltung und die Entlastung von Angehörigen. Der Einsatz ehrenamtlicher Schlaganfall-Helfer trägt zu einer besseren Lebensqualität bei. Die emotionale Belastung der Betroffenen nimmt tendenziell ab und Angehörige lernen, besser mit ihrer starken Belastung umzugehen. Schlaganfallhelfer schließen die Lücke nach der medizinischen Versorgung und helfen, den Weg zurück in ein erfülltes Leben zu finden, indem sie praktische Hilfe anbieten und Mut machen. Die AWO-Kreisverbände und das BegleiterNetzwerk Bochum suchen interessierte Ehrenamtler, die sich zum Schlaganfall-Helfer ausbilden lassen möchten. Die Schulungsinhalte umfassen neben den medizinischen, therapeutischen und psychologischen Grundlagen auch Einheiten zur Kommunikation, Sozialrecht und Praxiswissen. Das Schulungskonzept entwickelte die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in einem Modellprojekt mit der Hochschule für Gesundheit Bochum. Deutschlandweit gibt es über 600 Schlaganfallhelfer. Die Schulung umfasst 40 Stunden und findet Freitagnachmittag und/oder Samstag zwischen Februar und Juli 2026 statt. Nach Abschluss der Schulung erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat. In Herne gibt es bereits ehrenamtliche Schlaganfallhelfer, die sich über weitere Helfer freuen. Die AWO-Kreisverbände sind in den Städten Herne und Bochum ehrenamtlich tätig. Ausbildungsorte sind die Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt, Breddestraße 14 in Herne und der AWO-City-Treff, Bleichstraße 8, 44787 Bochum. Beide Begegnungsstätten sind mit der U35 20 Minuten voneinander entfernt. Für weitere Fragen steht Ulrike Gaus als Ansprechpartnerin unter der Rufnummer 02323 –95240 (Herne) oder 0234 588 68 555 (Bochum) zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos.

14 Uhr

'Orfeo ed Euridice' am Gelsenkirchener Musiktheater

Der Triumph der Liebe lässt auf sich warten

Orfeo (Constanze Jader) in der zwischen Halfpipe, Boulderwand und kanalisiertem Umweltfluss Lethe chargierenden Bühne Giuseppe Spotas.

Weil Euridice bereits kurz nach der Hochzeit an einem Schlangenbiss gestorben ist, jedenfalls bei Ovid, rührt Orfeo die Götter mit seinem Klagegesang so lange, bis ihm gestattet wird, seine Gattin aus der Unterwelt herauszuholen. Freilich nur unter der ihr gegenüber geheim zu haltenden Bedingung, dass er ihr nicht in die Augen blicken darf. Euridice missversteht sein Verhalten als Missachtung und drängt ihn daher, ihr seine Liebe zu bezeugen. Als sie seinen Widerstand bricht und Orfeo sich ihr zuwendet, stirbt Euridice ein zweites Mal. „Che farò senza Euridice?“: Erneut kann Orfeo mit seinem himmlischen Gesang die hier von Amore repräsentierte Götterwelt betören… Christoph Willibald Glucks „Orfeo ed Euridice“, am 5. Oktober 1762 im Wiener Hofburgtheater uraufgeführt, gilt zum einen als seine erste bedeutende „Reformoper“ vor „Alceste“ und „Paride ed Elena“. Ohne Dacapo-Arien für Koloratur-Wettkämpfe, stattdessen ein wahrhaftiges Musiktheater aus einem Guss, das empathisches Mitfühlen mit seinen Protagonisten ermöglicht. Hatte Monteverdi 1607 noch für ein Dutzend Figuren in „L‘ Orfeo“ komponiert, beschränkt sich Gluck auf ein Trio aus den beiden Titelfiguren und Amore als Stellvertreter Jupiters. Mehr noch: Euridice bleibt in den ersten beiden Akten stumm, taucht überhaupt erst spät im zweiten Akt in der Unterwelt auf. Sodass man durchaus von einem Monodram sprechen könnte, komponiert auf die Kastratenstimme Gaetano Guadagnis, der mit Händel-Werken in London Berühmtheit erlangt hatte. Seine Partie wird heute naturgemäß von Countertenören gesungen, jetzt in Gelsenkirchen in der letzten abendfüllenden Produktion Giuseppe Spotas mit der MiR Dance Company von einem international gefragten Gast, der Mezzosopranistin Constanze Jader. An ihrer Seite die südkoreanische Sopranistin Heejin Kim als Euridice sowie die Schweizer Sopranistin Tamina Biber vom Opernstudio NRW als Amore. Aufgeführt wird zwar, in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln, die ursprüngliche Wiener Fassung, Giuseppe Spota legt in seiner neunzigminütigen Inszenierung den Fokus jedoch auf die zu Beginn der Oper bereits verstorbene Euridice, die im Mythos eine eher passive Rolle einnimmt und in Glucks Oper erst im dritten Akt mit ihren offen vorgetragenen Zweifeln bis heute gültige Themen wie unerfüllte Sehnsüchte, Bedürfnisse und Zweifel anspricht. Es ist die vielköpfige MiR Dance Company, die als Schatten der Euridice und zugleich als Seelenspiegel Orfeos von der (Un-)Fähigkeit loszulassen, der Bereitschaft zum Abschiednehmen und vom allzu langen Festhalten an vielleicht längst vergangener Liebe erzählt. Und das in einer kalten Drehbühne (Ausstattung: Giuseppe Spota) zwischen Halfpipe, Boulderwand und kanalisiertem Unterweltfluss Lethe, deren rückseitiges Backstage-Gestänge den Hades, das Totenreich bildet, aus dem es gewöhnlich kein Entkommen gibt. Unter der musikalischen Leitung des 1. Kapellmeisters Giulano Betta entfalten die Neue Philharmonie im auf halbe Tiefe hochgezogenen Graben und der Chor zu beiden Seiten des 2. Rangs zusammen mit den drei vorzüglichen Gesangssolistinnen ein beglückendes Raumklang-Erlebnis. Augen zu und durch: Am Ende erschallt zwar ein mächtiges „Trionfi d’amore!“, der Inszenierung aber bleibt das lieto fine versagt: Für heutige Dramaturginnen geht es nicht an, dass ein Mann eine Frau rettet, und das sogar gleich zweimal. Frauen retten sich gefälligst selbst – oder gehen erhobenen Hauptes unter. Ganz soweit geht man am MiR zwar nicht, der Triumph der Liebe, von Amore warum auch immer im Gewand einer Priesterin bewerkstelligt, aber stellt sich – immerhin! – nur musikalisch ein: Zu einer Umarmung der angeblich glücklich Liebenden kommt es nicht. Das ist aus meiner Sicht schade, weil es der Musik Glucks widerspricht, aber nichts Neues. Dass es keiner Schlange bedarf, um eine unglückliche Ehe zweier sich fremd gewordener Partner aufzulösen, ist heute Inszenierungs-Standard in den Opern-Metropolen wie die bisweilen wörtlich zu nehmende klinische Ausstattung. Aus dem Jahr 1987 stammt Harry Kupfers Version an der Komischen Oper Berlin mit einem Orfeo als Rockstar, der in einer Nervenklinik landet und sich am Ende in einem Bus-Wartehäuschen das Leben nimmt. Also: Schwamm drüber! Karten unter musiktheater-im-revier.de oder unter Tel. 0209 – 4097200. Am Sonntag, 25. Januar 2026 findet ab 15 Uhr ein Familienworkshop zum Eintauchen ins Stück mit Musik und Bewegung statt. Hierfür ist eine Anmeldung bis drei Tage vorher per Mail erforderlich. Die weiteren Vorstellungen:

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Samstag, 7. Februar

Neue und weitere Inklusionsprojekte vom SSB Herne im Jahr 2026

Rollstuhlbasketball kennenlernen und erleben

Der Stadtsportbund Herne (SSB) bietet ein neues Projekt am, um Rollstuhlbasketball kennenzulernen und auszutesten.

Gemeinsam mit den Special Olympics NRW setzt sich der Stadtsportbund Herne (SSB) das Ziel, mehr inklusive Sportangebote in Herne zu schaffen - seit 2025 ist die Stadt auch „Fokus Kommune Inklusion“. Dazu schafft er ab 2026 für Herner Trainer und Übungsleiter kostenlose Fortbildungsangebote. Los geht es mit Rollstuhlbasketball, welches interessierten Leuten näher gebracht werden soll. Dafür hat Frank Stieglitz, beim SSB Herne unter anderem für den Bereich „Inklusion im Sport“ zuständig, Rolli Basketballer von der RGB Dortmund mit ins Boot geholt. „Sie wollen uns und allen, die möchten, einen Einblick in ihren Sport geben“, erläutert Stieglitz. Dafür wurden zunächst zwei Termine auserkoren. Jeweils am Samstag, 24. Januar und 7. Februar 2026, von 14 bis 16 Uhr, wird Rollstuhlbasketball in der Sporthalle Hölkeskampus, Flottmannstraße 35, gespielt. Eingeladen sind sowohl Fußgänger, Rolli-Fahrer und alle weiteren interessierten Herner Sportler, die unter der professionellen Anleitung der Trainer vom RGB Dortmund Rollstuhlbasketball kennenlernen und erleben wollen. Anmeldung per Email (frank.stieglitz@ssb-herne.de) oder Telefon (02323 957 098) ist willkommen, aber keine Voraussetzung. Unterstützung gibt es dafür auch vom neuen „Landesaktionsplan Sport und Inklusion“ (www.sportland.nrw). Diesen möchte der hiesige SSB dafür nutzen, die Herner Sportvereine nach Kräften bei der Einrichtung von inklusiven Sportangeboten zu unterstützen. Der Landessportbund NRW (LSB) wiederum greift inklusiven Sportangeboten mit dem Förderprogramm 1000 x 1000 unter die Arme, über das Sportvereine jährlich bis zu 1.000 Euro, unter anderem auch für integrative und inklusive Maßnahmen, beantragen können. Darüber hinaus sind bereits verschiedene Aktionstage fest geplant. So steht am Freitag, 8. Mai 2026, von 12 bis 17 Uhr beim TC Blau-Weiß Wanne-Eickel (Emscherstraße 55) der Herner Aktivtag Sport und Inklusion an. Dabei soll es nach der Premiere im Jahr 2025 wieder ein inklusives Sportfest für alle geben. Nicht nur Gehörlosen- und Rolli-Tennis sowie Padel, auch viele weitere Sportarten wie Boccia, Cornhole, Fußball, Hockey, Minigolf werden vor Ort zum Testen angeboten. Eine Fortbildung für Tennistrainer, die Grundlagen im Para-Tennis als auch Inklusion im Tennis thematisiert, steht am Samstag, 30. Mai 2026, von 10 bis 14 Uhr, ebenfalls beim TC Blau-Weiß Wanne-Eickel (Emscherstraße 55) auf dem Programm. Vom SSB heißt es dazu: „Die Fortbildung vermittelt kompakt fachliche Hintergründe und grundlegende praktische Ansätze zum Umgang mit Heterogenität im Training und den Tennis-Disziplinen von Menschen mit Behinderung, etwa im Rollstuhltennis oder Blindentennis. Sie richtet sich an Trainer, die sich für Inklusion im Tennis interessieren, einen ersten, methodischen Einstieg ins sogenannte Para-Tennis suchen oder ihre eigenen Vorkenntnisse im Austausch mit dem Experten und der Gruppe vertiefen wollen.“ Referent ist der Sportwissenschaftler Niklas Höfken, er ist Rollstuhltennis-Bundestrainer und leitet das „Tennis für Alle“-Projekt der Gold-Kraemer-Stiftung. Er arbeitet mit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen in allen Disziplinen des Para-Tennis, vom Nachwuchs- und Breiten- bis zum paralympischen Leistungssport. Er unterrichtet Tennis in Diversität an Universitäten und in Sportverbänden im In- und Ausland. Anmeldung per Email an: frank.stieglitz@ssb-herne.de. Zudem bietet der SSB eine Fortbildung für alle Herner Trainer und Übungsleiter mit dem Titel „Sport inklusiv gestalten – gleichberechtigte Teilhabe fördern: Methodische Hilfen für die Planung und Durchführung inklusiver Sportangebote“ an. Diese findet statt am Samstag, 27. Juni 2026, von 10 bis 17 Uhr, in der Sporthalle Hölkeskampus (Flottmannstraße 35). Neben einer kurzen Einführung in das Thema, stehen vorrangig viele Praxisbeispiele im Mittelpunkt der Fortbildung, anhand derer methodische Hilfen für die Planung und Durchführung von Spiel und Sport in inklusiven Gruppen vermittelt werden. Unter diesem Link geht es direkt zur Anmeldung.

14 Uhr

Auftakt zum Kunst-Austausch

Acht Herner in Gelsenkirchen

Acht Herner Künstler stellen aktuelle Werke in Gelsennkirchen aus (v.l.): Annett Breitfeld, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Gisela Schulte, Annika Döring, Hagen Apel und Daniel Pajonk.

Der Herner Künstlerbund HKB ’90 startet am Sonntag, 18. Januar 2026, eine Partnerschaft mit dem Bund Gelsenkirchener Künstler (BGK). Acht Herner machen den Auftakt im Ückendorfer Domizil des Gastgebers an der Wattenscheider Stadtgrenze unweit des Wissenschaftsparks: Hagen Apel, Annett Breitfeld, Annika Döring, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Daniel Pajonk und Gisela Schulte. Für beide Vereinigungen ist es der jeweils zweite Austauschpartner nach Bochum für den HKB und Bremerhaven für den BGK. Dessen 2. Vorsitzende Nina Ryschawy und der 1. Vorsitzende des HKB, Hassan Jelveh, haben die Ausstellung zusammen mit den Künstlern kuratiert und in den drei sehr unterschiedlich dimensionierten Räumlichkeiten an der Bergmannstraße gehängt. So ist Jörg Lippmeyer in den Genuss eines eigenen, wenn auch sehr schmalen Raumes gekommen. Sophia Kühn zeigt ihre sehr atmosphärischen semi-abstrakten Landschaften, die intuitive Acrylmalerei mit zum Teil fluoreszierenden Pigmenten und einer starken emotionalen Bildsprache verbinden. Hassan Jelveh verwandelt in seiner künstlerischen Arbeit Gedanken und Gefühle in abstrakte Kompositionen: „Mit schwungvollen Pinselstrichen und intensiven Ölfarben fange ich Emotionen ein. Lebendige Farben treffen auf reduzierten Schwarz-Weiß-Kontrast, wodurch eine visuelle und emotionale Landkarte entsteht, die den Betrachter zur eigenen Interpretation einlädt“. Jörg Lippmeyer präsentiert seine ironisch-satirischen, heiteren, politisch-hintergründigen und jedenfalls farbenprächtigen Arbeiten, die dem Wanne-Eickeler den Ehrentitel „Bunter Hund“ eingebracht haben, in einem schmalen Kabinett, das auch an seine Aktionen wie die Rettung der schönen Wörter erinnert. Annika Döring malt vor allem das Meer mit Wellen und Brandungen und den Himmel mit Wolken und Sonnenstrahlen bei verschiedenen Wetterlagen auf Leinwand in Acryl, ist jetzt in Gelsenkirchen aber mit einem breiteren Spektrum an Themen und Motiven vertreten. Gisela Schultes Arbeiten vereinen zwei scheinbar gegensätzliche Kräfte: den Zufall und die bewusste Entscheidung. Sie startet den kreativen Prozess startet intuitiv und unvorhersehbar, danach geht es um die Gestaltung der Flächen, um Linien, um Farbe, um Tiefe: „Es gibt eigentlich keine Arbeit, die für sich alleinsteht. Ich arbeite fast immer seriell und aus der Intuition heraus.“ Annett Breitfeld ist eigentlich in der Zeichnung und Fotografie beheimatet, hat sich aber inzwischen intensiv der Malerei gewidmet. Sie versucht die Seele des Motivs durch ein meist dunkleres, aber durchaus farbiges Kolorit sichtbar zu machen. Ebenso widmet sie sich der Tusche- und Kohlezeichnung. Der in Meißen geborene Hagen Apel ist im elterlichen Atelier Hildegard und Rolf Apel in Witten zum Fotografen ausgebildet worden, bevor er ein Studium der visuellen Kommunikation an der Universität Essen, der heutigen Folkwang Hochschule, absolvierte. Der Berufsfotograf ist seit 2023 Mitglied im HKB. Daniel Pajonk arbeitet überwiegend in Schwarz und Weiß. Er ist vor allem an Oberflächen, Strukturen, Formen und deren Interdependenz zueinander interessiert, um Gefühlen, Eindrücken und Gedanken Ausdruck zu verleihen, für die es keine oder nur wenige Worte gibt. Die Eröffnung der Ausstellung „HKB ’90 zu Gast beim BGK“ beginnt am Sonntag, 18. Januar 2026, um 14 Uhr im Domizil des Gastgebers an der Bergmannstraße 53 in Gelsenkirchen-Ückendorf. Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des BGK, Gordana Djukic, führt der Kunsthistoriker Dr. Bernd A. Gülker durch die Ausstellung. Für den musikalischen Rahmen sorgt Astrid Sophie Müller auf der Violine. Die Ausstellung ist anschließend noch bis zum 21. Februar 2026 samstags zwischen 14 und 17 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Tel. 0177 – 3430514 zu sehen. Gisela Schulte offeriert am Samstag, 24. Januar 2026, den Workshop „Kreativ mit einem Tropfen“ für Interessierte jeden Alters. Und Hassan Jelveh lädt alle ab sechs Jahren unter dem Titel „Bevor der Frühling kommt“ am Samstag, 7. Februar 2026, zu einem Workshop zur Gestaltung farbiger Blüten ein.

14 Uhr

SV Wanne feiert Halbzeit zur Cranger Kirmes

Elfer Bergfest 2026

Traditionell wird Anfang Februar die Halbzeit zur Cranger Kirmes gefeiert (Symbolbild).

Am Samstag, 7. Februar 2026, feiert der SV Wanne 1911 das traditionelle Elfer Bergfest. Von 18 bis 1 Uhr wird auf der Sportanlage des SV Wanne 1911 die Halbzeit zur Cranger Kirmes gefeiert. Es gibt Kaltgetränke und Speisen von CurryKULTur, während DJ Dennis mit seiner Musik für beste Stimmung sorgt. Die Veranstaltung ist komplett überdacht und damit wetterunabhängig. Die Karten kosten im Vorverkauf 5 Euro und sind im Vereinsheim sowie im Rabenkiosk Wanne 11 zu den regulären Öffnungszeiten erhältlich.

18 Uhr

Nach dem Kultfilm 'Das Leben des Brian' im Musiktheater

'Monty Python’s Not the Messiah'

In „Monty Python’s Not the Messiah“ verschmelzen am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier ab 13. Dezember 2025 Konzert-Parodie und Musical zu einem absurd-komischen Spektakel.

Spekulatius, Adventskranz und Glühwein gehören zur Weihnachtszeit genauso wie ein Oratorium. Es muss nicht immer „Jauchzet, frohlocket“ und Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händels „Messias“ sein nicht einmal Jesus, denn im Stall nebenan soll zur gleichen Zeit der kleine Brian Cohen zur Welt gekommen sein, dessen Geschichte bestens aus dem 1979er Kultfilm „Das Leben des Brian“ bekannt ist. Eric Idle, Mitglied der britischen Komikertruppe Monty Python, machte es sich zur Aufgabe, die berühmte Story als waschechtes Oratorium auch auf die Konzertbühnen der Welt zu bringen. Mit dem Komponisten John Du Prez hatte er einen Partner in Crime, mit dem er bereits erfolgreich das Monty-Python-Musical „Spamalot“ realisiert hatte. Am Samstag, 13. Dezember 2025, um 19 Uhr, feiert „Monty Python’s Not the Messiah“ in deutscher Sprache im Großen Haus des Gelsenkirchener Musiktheaters im Revier Premiere in der szenischen Einrichtung von Carsten Kirchmeier. Der tiefschwarze und absurde Humor von Monty Python steckt bei „Not the Messiah“ nicht nur in der Geschichte von Brian, der aus Versehen und gänzlich ungewollt zum Messias erklärt wird, sondern mindestens genauso in der musikalischen Form. Eric Idle und John du Prez haben ein Oratorium komponiert, das sehr glaubhaft die großen barocken Vorbilder imitiert, nur um dann umso überraschender in etwas ganz anderes abzurutschen: Mal biegt ein Tango um die Ecke, dann ist da plötzliche eine Mariachi-Band auf der Bühne oder ein entfesselter Gospelchor bricht über das Geschehen herein. Ohne zu viel zu verraten: Bei all‘ dem spielen Schafe eine kaum zu überschätzende Rolle und mit dem hoffnungsfrohen Ratschlag „Allways look on the bright side of life“ kommt wie der Film auch das Oratorium zu einem seligen Ende. Unter der musikalischen Leitung des 2. Kapellmeisters Mateo Peñaloza Cecconi, der Rasmus Baumann-Schüler leitet u.a. den Philharmonischen Chor Bochum und den Städtischen Chor Recklinghausen, sind die Gesangssolisten Katherine Allen (Sopran), Almuth Herbst (Alt), Adam Temple-Smith (Tenor), Dirk Weiler (Bariton) und Philipp Kranjc (Bass) sowie der Schauspieler Daniel Jeroma zu erleben in Anna von der Heides Kostümen. Die deutsche Übersetzung von Thomas Pigor, der zuletzt mit seiner Adaption von Erich Kästners „Drei Männer im Schnee“ am MiR bezauberte, nimmt auch Bezug auf deutsche Traditionen. Auf die Premiere folgen weitere Vorstellungen am Donnerstag, 25. Dezember 2025, um 18 Uhr, am Mittwoch, 31.Dezember 2025, um 19 Uhr (nur noch Restkarten), am Samstag, 24. Januar 2026, um 19 Uhr, am Samstag, 7. Februar 2026, um 19 Uhr (anschl. Bargespräche), am Sonntag, 22. März 2026, um 18 Uhr (mit Spezial-Einführung um 17.15 Uhr) sowie am Sonntag, 5. April 2026, um 18 Uhr. Karten unter musiktheater-im-revier.de oder unter Tel. 0209 – 4097200.

19 Uhr

Central Park Band Duo und All About Joel Duo treten auf

Doppelkonzert in der Musikschule Herne

Central Park Duo - A Tribute to Simon & Garfunkel

Das wird ein besonderes Doppel- Konzert mit dem Central Park Band Duo und dem All About Joel Duo am Samstag, 7. Februar 2026, ab 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr) in der Städtischen Musikschule Herne. Das CENTRAL PARK BAND DUO hat sich mit seinem Programm „A Humble Tribute to Simon & Garfunkel“ auch in Herne eine große Fangemeinde erspielt. Das Duo besteht aus Jörg „Shorty“ Thimm und Dieter Nientiedt. Sämtliche ihrer Konzerte während der letzten Jahre in Herne waren ausverkauft. Zwei Stimmen, die perfekt harmonisieren, akustische Gitarren, die dies gefühlvoll unterstützen. Songs zwischen Folk und Pop, die Musikgeschichte geschrieben habe. Das Repertoire erstreckt sich von „Mrs. Robinson“ über „Homeward Bound“ bis „The Boxer“. Mit ihrer neuen Trio Formation bringt „All about Joel“ den emotionalen Kern von Billy Joels Musik auf die Bühne, nun auch erstmals in Herne. In diesem intimen Rahmen widmen sich Marius Ader (Piano), Jörg Budde (Saxofon) und Thomas Matiszik (Gesang) ausschließlich den gefühlvollen Balladen des Künstlers. In dieser Konstellation schaffen die drei Musiker eine besonders persönliche Atmosphäre und nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch die poetischen und melodischen Meisterwerke, die Billy Joel zu einem der erfolgreichsten Songwriter unserer Zeit gemacht haben. Mit großem Respekt und Liebe zum Detail präsentiert das All about Joel Trio Highlights wie „Piano Man“, „She’s always a Woman“, „Just the Way You Are“ und andere Songs. Dieses Konzert findet in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Herne und der Musikschule Herne statt. Karten gibt es im VVK für 23 Euro plus Gebühr) bei eventim-light.

19 Uhr

NEUER TERMIN! Auf der Bühne der Flottmann-Hallen

NEUER TERMIN! – Jenny Thiele will Platz schaffen

Jenny Thiele.

Die ehemalige Fortuna Ehrenfeld Keyboarderin – Jenny Thiele – präsentiert ihr Solo-Material in den Flottmann-Hallen. Die Parole an diesem Abend heißt: Platz schaffen. Allerdings findet der ursprüngliche Termin (18.8.2025) NICHT STATT. Jenny Thiele kommt dafür am Samstag, 7. Februar 2026, um 20 Uhr in die Flottis. Die Musikerin mit dem rasiermesserscharfen Pony will auf dieser neuen Platte ihre Geschichten erzählen. Freundlich vages Pop-Englisch? Ginge zu sehr auf Kosten der Präzision. Tiefe Begegnungen bedürfen ebenso tiefer Kommunikation. Die Stücke klingen auf diese Weise weit intimer als gefälliger hiesiger Radio-Pop. Man bekommt auf diesem Album den Eindruck, wie es sein müsste, Acts wie Feist oder Róisín Murphy auf Deutsch erleben zu können. Im Januar wird die erste Single „Dancer In The Blue“ erscheinen, im Juni kommt das Album und der darauffolgenden Tour, welche auch in den Flottmann - Hallen Halt machen wird. Karten für Erwachsene gibt es für 18,80 Euro, ermäßigt kosten die Karten 15,50 Euro. Im Vorverkauf sind sie über reservix zu bestellen.

20 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Sonntag, 8. Februar

Anna Pocher stellt im HKB-Kunstpunkt aus

Von den Brettern an die Staffelei

Anna Pocher neben einer Öl-/Papier-Mischtechnik, die einen Hermaphroditen mit alchimistischen Symbolen eines Zürcher Codex aus dem 15. Jahrhundert zeigt.

„Das Sichtbare und das Verborgene“ ist der Titel der ersten Herner Einzelausstellung der 1953 in Turin geborenen Tänzerin, Choreographin, Folkwang-Dozentin und Bildenden Künstlerin Anna Pocher, die seit 2023 Mitglied im Herner Künstlerbund HKB’90 ist und auch zwei Collagen auf der aktuellen HKB-Jahresschau im Rathaus Herne zeigt. Wer jetzt Schauspieler oder andere in die Jahre gekommene Prominente vor Augen hat, die plötzlich ihre bildkünstlerische Ader entdecken, liegt bei Anna Pocher völlig falsch, die an der Accademia Albertina delle Belle Arti in Turin eine geradezu klassische vierjährige Ausbildung genoss: Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunstgeschichte. „Der Akt des Sehens hat mein ganzes Leben begleitet und inspiriert“, so die in ihrer norditalienischen Heimatstadt ausgebildete Kunstpädagogin für die Grundschulen und die Mittelstufe. Ihre Collagen, die den größten Teil der in der Galerie Kunstpunkt gezeigten Arbeiten ausmachen, sind nicht nach dem Zufallsprinzip entstanden, sondern haben eine Komposition als Vorgabe: „Die Leere und die Fülle, Form und Raum der Bilder befinden sich im gegenseitigen Dialog.“ Was auch auf die Kohärenz der Farben zutrifft, die entweder miteinander verschmelzen oder kontrastieren. Eine dieser durchaus auch politischen Collagen, die sich ästhetisch an denen der 1920er und 1930er Jahre etwa in der AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) orientieren, zeigt von Berliner Polizisten verprügelte protestierende Arbeiter in der Weimarer Republik in Verbindung mit einem friedlichen Alltagsmotiv einer Einkaufsmeile in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre. Das erinnert daran, dass Anna Pocher, die Ende der 1970er Jahre als Tänzerin ins Bremer Ensemble Reinhild Hoffmanns eintrat, im Dezember 1992 am Schauspielhaus Bochum in ihrer Choreographie „Volx-Muzak“, der Titel bezieht sich auf das frühere Gedudel in unseren Konsumtempeln, eine betriebliche Weihnachtsfeier ironisch aufs Korn genommen hat. Anna Pochers Arbeiten, auch die geradezu altmeisterlichen Ölgemälde, bilden eine eigene Welt in sich und wollen rein assoziativ wahrgenommen werden. Sie sind häufig sinnlicher Natur wie bei einem kleinformatigen Gemälde, das einen Klavierspieler ohne Klavier und eine unter ihm sitzende nackte Frau zeigt. Die Motive sind auf den ersten Blick nicht immer miteinander in Verbindung zu bringen: Anna Pocher liebt das Verborgene und den versteckten Humor der einzelnen Figuren. Weshalb es sich doppelt lohnt, auf der Vernissage am Sonntag, 11. Januar 2026 oder der Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026 mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Die zumindest einige Herner Tanztheater-Liebhaber noch in bester Erinnerung haben etwa in der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Hoffmann-Choreographie „Könige und Königinnen“, wo sie auf furiose Weise mit Julie Shanahan zwei Rivalinnen verkörperte. Oder in „Verreist“, einer Reise durch die Lebensabschnitte der Menschen von der Geburt bis zum Tod. Unvergesslich das narrative Tanz-Theater „Machandel“, das die Märchen der Brüder Grimm mit archaischen Menschheits-Riten verband. Wie auch „Ich schenk‘ mein Herz“ über das so schwer zu machende Leichte in der Operette: Anna Pocher und Annamirl van der Pluym als zwei Herzdamen, die walzerselig herumwirbelnd um gleich drei Tenöre buhlen. Die Ausstellung „Das Sichtbare und das Verborgene“ mit Arbeiten von Anna Pocher wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 11.30 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Mont-Cenis-Straße 296, eröffnet und kann anschließend bis zum 15. Februar 2026 jeweils mittwochs und sonntags zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf der Vernissage wird der Bochumer Schauspieler Maximilian Strestik nicht nur einführende Worte sprechen nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Herner Künstlerbundes, Gisela Schulte. Die Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr wird musikalisch gerahmt durch den Folkwang-Absolventen Anton Richard auf dem Violoncello.

15 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Montag, 9. Februar

Herner Tageseltern laden ein

Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson startet

Die Herner Tageseltern laden zu einer Qualifizierung als Kindertagespflegeperson ein.

Für Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen und sich dafür begeistern können mit Kindern zu arbeiten, startet im Februar eine neue Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson nach dem Qualitätsorientierten Handbuch für Kindertagespflege. Für diese sind mit Stand Donnerstag (2.10.2025) noch Plätze zu vergeben. Die neue Qualifizierung startet am Montag, 9. Februar 2026. Dazu heißt es: „Kindertagesbetreuung ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Im Rahmen der Kindertagespflege wird Kindern unter drei Jahren ein sehr individueller, familiennaher Einstieg in unser Bildungssystem ermöglicht. Die Betreuung findet in kleinen Gruppen statt. Hier werden die Bedürfnisse dieser Altersgruppe besonders gut berücksichtigt. Kindertagesbetreuung entlastet Familien, begünstigt Teilhabe, Gleichberechtigung und schafft Bildungschancen für die Kleinsten. Fühlen Sie sich angesprochen, ein Teil dieser wichtigen Aufgabe zu werden?“ Die Qualifizierung findet in den Räumen des Herner Tageseltern an der Horsthauser Str. 171 in 44628 Herne statt. Voraussetzung zur Teilnahme sind gute Deutschkenntnisse und ein Hauptschulabschluss. Bei Interesse kann man sich bei Christina Kayma unter Tel 02323-9189280 oder per Mail an christina.kayma@herner-tageseltern.de melden.

Anmeldungen werden ab sofort entgegnegenommen

Wahl zur 'Mannschaft des Jahres 2025' startet

Eindrücke von der Fritz' Sportgala am Freitag (28.3.2025) im Kulturzentrum: Mannschaft des Jahres 2024 sind die E-Darter vom DC Desperados. Nun startet die Wahl für das Jahr 2025.

Es geht wieder los: Die Herner Bürger sind aufgerufen, ihre „Mannschaft des Jahres“ für 2025 zu wählen. Die Online- Abstimmung ist in zwei Phasen unterteilt und wird von einer Fachjury begleitet. Die erste Phase beginnt am Montag, 19. Januar 2026. In der ersten Phase, der „Vorschlagsphase“, haben Bürger die Möglichkeit, Herner Teams für die Wahl zur „Mannschaft des Jahres 2025“ vorzuschlagen. Dabei sollen vor allem sportliche Erfolge als Vorschlagskriterium dienen. Diese Phase dauert von Montag, 19. Januar, bis einschließlich Sonntag, 1. Februar 2026. Sie findet online statt. Im Anschluss werden die eingegangenen Vorschläge von einer Fachjury verdichtet. Diese besteht aus Personen aus Sportpolitik und Sportverwaltung sowie aus Sportjournalisten und Sponsoren. Das ausgewählte und begrenzte Feld an Vorschlägen wird anschließend zur Wahl aufgestellt. In der zweiten Phase, der „Abstimmungsphase“, haben die Herner Bürger die Chance, das Lieblingsteam mit ihrer Stimme zu unterstützen. Von Montag, 9. Februar, bis einschließlich Sonntag, 22. Februar 2026, kann online für die zur Wahl stehenden Mannschaften votiert werden. Das Ergebnis setzt sich jeweils zu 50 Prozent aus dem Online-Voting der Herner sowie einem abschließenden Voting der Fachjury zusammen. Alle Bürger, die an der Online-Abstimmung teilnehmen, erhalten die Chance, Karten für die „Fritz’ Sportgala“ am Freitag, 13. März 2026, zu gewinnen. Bei dem Gala-Abend im Kulturzentrum Herne wird das Ergebnis der Wahl zur „Mannschaft des Jahres“ bekannt gegeben.

6 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Dienstag, 10. Februar

Nächsten Runde der Akustikreihe

Flottmann-Kneipe: Konzertsaison geht weiter

No Fishing eröffnen den Reigen der Konzertsaison 2026 in der Flottmann-Kneipe.

Auch in 2026 öffnet die Flottmann-Kneipe ihre Bühne wieder für lokale und regionale Musiktalente. Regelmäßig an den Dienstagabenden findet die Veranstaltung in der Kneipe an der Flottmannstraße 94 statt. Start ist am Dienstag, 13. Januar 2026, 19:30 Uhr mit „No Fishing“, einem Herner Original, die auch schon zur Premiere der Reihe im Januar 2024 spielten. Mit dieser nach wie vor beliebten Akustik-Kneipenkonzert-Reihe bietet Krystian Pietrzyk, Betreiber der Flottmann-Kneipe, auch unbekannteren Künstlern eine Plattform. Der Erfolg dieser Reihe zeigt sich in der großen Resonanz. Gästen wird eine Tischreservierung für die Dienstagskonzerte dringend empfohlen (Tel 02323 3983005, Mail info@flottmannkneipe.de). Bei freiem Eintritt haben im vergangenen Jahr zahlreiche Musikfreunde stimmungsvolle Abende mit Singer-Songwritern und Musik aus unterschiedlichen Genres erlebt.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Mittwoch, 11. Februar

Anna Pocher stellt im HKB-Kunstpunkt aus

Von den Brettern an die Staffelei

Anna Pocher neben einer Öl-/Papier-Mischtechnik, die einen Hermaphroditen mit alchimistischen Symbolen eines Zürcher Codex aus dem 15. Jahrhundert zeigt.

„Das Sichtbare und das Verborgene“ ist der Titel der ersten Herner Einzelausstellung der 1953 in Turin geborenen Tänzerin, Choreographin, Folkwang-Dozentin und Bildenden Künstlerin Anna Pocher, die seit 2023 Mitglied im Herner Künstlerbund HKB’90 ist und auch zwei Collagen auf der aktuellen HKB-Jahresschau im Rathaus Herne zeigt. Wer jetzt Schauspieler oder andere in die Jahre gekommene Prominente vor Augen hat, die plötzlich ihre bildkünstlerische Ader entdecken, liegt bei Anna Pocher völlig falsch, die an der Accademia Albertina delle Belle Arti in Turin eine geradezu klassische vierjährige Ausbildung genoss: Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunstgeschichte. „Der Akt des Sehens hat mein ganzes Leben begleitet und inspiriert“, so die in ihrer norditalienischen Heimatstadt ausgebildete Kunstpädagogin für die Grundschulen und die Mittelstufe. Ihre Collagen, die den größten Teil der in der Galerie Kunstpunkt gezeigten Arbeiten ausmachen, sind nicht nach dem Zufallsprinzip entstanden, sondern haben eine Komposition als Vorgabe: „Die Leere und die Fülle, Form und Raum der Bilder befinden sich im gegenseitigen Dialog.“ Was auch auf die Kohärenz der Farben zutrifft, die entweder miteinander verschmelzen oder kontrastieren. Eine dieser durchaus auch politischen Collagen, die sich ästhetisch an denen der 1920er und 1930er Jahre etwa in der AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) orientieren, zeigt von Berliner Polizisten verprügelte protestierende Arbeiter in der Weimarer Republik in Verbindung mit einem friedlichen Alltagsmotiv einer Einkaufsmeile in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre. Das erinnert daran, dass Anna Pocher, die Ende der 1970er Jahre als Tänzerin ins Bremer Ensemble Reinhild Hoffmanns eintrat, im Dezember 1992 am Schauspielhaus Bochum in ihrer Choreographie „Volx-Muzak“, der Titel bezieht sich auf das frühere Gedudel in unseren Konsumtempeln, eine betriebliche Weihnachtsfeier ironisch aufs Korn genommen hat. Anna Pochers Arbeiten, auch die geradezu altmeisterlichen Ölgemälde, bilden eine eigene Welt in sich und wollen rein assoziativ wahrgenommen werden. Sie sind häufig sinnlicher Natur wie bei einem kleinformatigen Gemälde, das einen Klavierspieler ohne Klavier und eine unter ihm sitzende nackte Frau zeigt. Die Motive sind auf den ersten Blick nicht immer miteinander in Verbindung zu bringen: Anna Pocher liebt das Verborgene und den versteckten Humor der einzelnen Figuren. Weshalb es sich doppelt lohnt, auf der Vernissage am Sonntag, 11. Januar 2026 oder der Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026 mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Die zumindest einige Herner Tanztheater-Liebhaber noch in bester Erinnerung haben etwa in der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Hoffmann-Choreographie „Könige und Königinnen“, wo sie auf furiose Weise mit Julie Shanahan zwei Rivalinnen verkörperte. Oder in „Verreist“, einer Reise durch die Lebensabschnitte der Menschen von der Geburt bis zum Tod. Unvergesslich das narrative Tanz-Theater „Machandel“, das die Märchen der Brüder Grimm mit archaischen Menschheits-Riten verband. Wie auch „Ich schenk‘ mein Herz“ über das so schwer zu machende Leichte in der Operette: Anna Pocher und Annamirl van der Pluym als zwei Herzdamen, die walzerselig herumwirbelnd um gleich drei Tenöre buhlen. Die Ausstellung „Das Sichtbare und das Verborgene“ mit Arbeiten von Anna Pocher wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 11.30 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Mont-Cenis-Straße 296, eröffnet und kann anschließend bis zum 15. Februar 2026 jeweils mittwochs und sonntags zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf der Vernissage wird der Bochumer Schauspieler Maximilian Strestik nicht nur einführende Worte sprechen nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Herner Künstlerbundes, Gisela Schulte. Die Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr wird musikalisch gerahmt durch den Folkwang-Absolventen Anton Richard auf dem Violoncello.

15 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Donnerstag, 12. Februar

Gala, Damen und Prunksitzung

Veranstaltungen der 1. HeKaGe 2026

Prunksitzung der HeKaGe 2025.

Nachdem die große Eröffnung der diesjährigen Karnevalssession in unserer Stadt ein wenig später als üblich stattfand, am 21. statt am 11.11., hat die 1. Herner Karnevalsgesellschaft nun noch weitere Termine auf dem Zettel, bei dem es wahlweise Alaaf, Helau, Allezhopp oder Hernealaaf heißen wird. Die traditionelle Galaveranstaltung findet wie in jedem Jahr in der Guten Stube statt. Beginn ist am Freitag, 30. Januar 2026, um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Die Gäste erwartet ein Drei-Gang-Menü und die Ernennung der neuen Senatorinnen und Senatoren. Als Showact haben die Verantwortlichen in diesem Jahr einen Überraschungsgast auf dem Zettel. Danach sorgt DJ Pablo für die musikalische Unterhaltung. Karten zum Preis von 55 Euro können unter der Rufnummer 0170 2293 520 vorbestellt werden. An Weiberfastnacht, Donnerstag, 12. Februar 2026, sind alle närrischen Frauen zur Damensitzung in das Kulturzentrum von Herne eingeladen. Beginn ist um 19:11 Uhr, der Einlass startet um 18:30 Uhr. Erwartet werden Künstler wie Motombo, der mit „Intelligentem schwarzen Humor“ wirbt; die Kölner Rheinveilchen werden dabei sein, der Tanzkorps und auch die Big Maggas – die schönste Boygroup der Welt. Bereits bekannt und beliebt sind High Energy – eine Showtanzgruppe mit Livegesang und auch das Männerballett „Energiebündel“. Als Sänger werden Markus Nowak, der Prinz des Popschlagers, und Isselcopter, der Strahlemann vom Ballermann, auf die Bühne klettern. Die Wonneproppen der 1. HeKaGe - das Beste aus Herne werden selbstverständlich auch ihren Showtanz zum Besten geben. Anschließend sorgt ein DJ für Musik und Tanz bis in den frühen Morgen und ab 22:30 Uhr sind auch die Männer im Foyer des Kulturzentrums gern gesehene Gäste. Karten hierfür zum Preis von 27 Euro sind ab Dienstag, 20. Januar 2026, beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5, oder bei Ta-Bo Pawlicki, Bahnhofstraße 164, Herne erhältlich. Die Veranstaltung, auf die alle Herner Narren alle sehnsüchtig warten, ist natürlich die Prunksitzung im Kulturzentrum, die am Samstag, 14. Februar 2026, unter dem Motto „Konfetti im Herzen, Frohsinn im Blut, Karneval in Herne, wie immer gut“ über die Bühne geht. Beginn ist um 19:11 Uhr und der Einlass wird bereits ab 18 Uhr gewährt. Als Gäste werden erwartet: Bauchredner „Klaus und Willi“, Philipp Godart – Popmusik op kölsche Art; die Showtanztruppe „Golden Girls"; die in Herne bereits bekannten "Fidelen Sandhasen“ – ein Tanzcorps; das Männerballett „Energiebündel“ und die Live-Band „Original Eschweiler“. Die Prinzengarde der 1. HeKaGe wird ihren diesjährigen Garde- und Showtanz präsentieren und auch die Wonneproppen und Tanzmariechen der 1. HeKaGe werden auftreten. Selbstverständlich wird auch Sängerin Angelique die Gäste musikalisch unterhalten. Begleitet wird die Veranstaltung wie in jedem Jahr vom Spielmannszug Herne Süd. Auch diese Eintrittskarten zu Preisen von 27 und 29 Euro können ab Dienstag, 20. Januar 2026 beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße und bei Ta-Bo Pawlicki, Bahnhofstraße 164 erworben werden. Infos zum Rosenmontags-Umzug folgen.

19:11 Uhr

Leiser Musical-Hit in Gelsenkirchen

„Das Licht auf der Piazza“

Es braucht zumal in den 1950er Jahren auch unter südlicher Sonne einige Zeit, bis Clara (Katherine Allen) und Fabrizio (Luc Steegers) zusammenfinden.

È una bellissima serata! „Das Licht auf der Piazza“, der jüngste Gelsenkirchener Erfolg des Musical-Spezialisten Carsten Kirchmeier, dessen gefeierte Inszenierungen „Der kleine Horrorladen“ (ab 29. Mai 2026) und „Hello, Dolly!“ (ab 21. März 2026) weiterhin auf dem Spielplan des Musiktheaters im Revier stehen, kommt eher auf leisen Sohlen daher. In den 1950er Jahre unternimmt die Amerikanerin Margaret Johnson (überragend: Anke Sieloff) mit ihrer Tochter Clara (die australische Sopranistin Katherine Allen seit ihrem Europa-Debut vor zwei Jahren am MiR ein gern gesehener Gast am Kennedyplatz) eine Bildungsreise nach Florenz, wo sie einst ihre Flitterwochen genossen hat. Mit dem Gatten Roy (Klaus Brantzen), der daheim seinen Geschäften nachgeht, verbindet Margaret nur noch die Sorge um die gemeinsame Tochter, die als Zwölfjährige vom Hufschlag eines Ponys am Kopf getroffen wurde. Clara ist nun 26 und von bildschönem Äußeren, aber in ihrer geistigen Entwicklung noch auf dem Stand eines Kindes. Weshalb ihre Mutter alles daransetzt, sie vor allen nur möglichen Widrigkeiten zu beschützen. Als sich Clara im wahren Wortsinn auf den ersten Blick unsterblich in den jungen Italiener Fabrizio (der Niederländer Luc Steegers überzeugte zuletzt in „Tick, tick…BOOM!“ am MiR) verliebt, läuten bei Margaret alle Alarmglocken. Dabei ist es Fabrizio, der sich der scheinbar weltgewandten Amerikanerin nicht gewachsen fühlt. Weshalb er, von seinem Vater (Patrick Imhof) an kurzer Leine gehalten, bei Franca (Rebecca Davis), der Gattin seines Bruders Giuseppe (Sebastian Schiller), nicht nur Sprachunterricht nimmt. Bis die beiden gebrannten Kinder zusammenkommen, dauert es – zumal in der konservativen Nachkriegszeit – eine geraume Weile. Letztlich blüht auch Margaret in der Großfamilie Naccarelli mit der herzlichen Mamma (Elpiniko Zervou) im Zentrum auf. Wenn da nicht der für italienische Verhältnisse enorme Altersunterschied wäre: Fabrizio ist erst zwanzig… „The Light In The Piazza“, das gleich mit sechs Tony Awards ausgezeichnete Musical nach der gleichnamigen Erzählung von Elizabeth Spencer aus dem Jahr 1960, ist von Craig Lucas (Buch) und Adam Guettel (Songtexte und Musik) am 14. Juni 2003 im Intiman Teatre in Seattle uraufgeführt worden, bevor es seinen Siegeszug am Broadway mit über 500 Vorstellung en suite antrat. Und doch fand es erst 2018 den Weg zur Deutschsprachigen Erstaufführung an der Landesbühne Sachsen in Radebeul. Nach einer Inszenierung in der oberösterreichischen Kulturhauptstadt Europas Linz ist Gelsenkirchen in Kooperation mit der Oper Wuppertal erst die dritte Station dieses „Geheimtipps“, und das erstaunt dann schon. Denn diese wundervolle, trotz des ernsten Hintergrundes sehr komödiantisch-ironische Romanze eines Culture Clash unter der Sonne Italiens ist nicht nur optisch (Bilder einer Ausstellung: Julia Schnittger, Kostüme: Hedi Mohr) und szenisch (Filmblenden) ein Genuss, sondern auch akustisch ein Repertoire-Gewinn: die musikalische Mittellage ohne große Ausreißer hat eine eigene Qualität angesichts der zu Herzen gehenden Emanzipations-Geschichte sich von der elterlichen Bevormundung lösender junger Leute. Die auch unter einem Balkon spielt, wenn auch nicht dem in Verona. Nicht ganz zu Unrecht ist „Das Licht auf der Piazza“ mit Leonard Bernsteins genialer „West Side Story“ verglichen worden, obwohl ich nicht so weit gehen würde. Aber dass sich Adam Guettel mit seinem feinen, bisweilen hauchzarten Pasticcio aus Musical und Oper bewusst von den Krachern des Genres (derzeit etwa „Grease“ in Dortmund) absetzt, kann man auch als Vorzug ansehen. Zumal die Musikalische Leitung in den Händen von Mateo Peñaloza Cecconi („Story of My Life“, „Der Mann von La Mancha“) liegt, der am Kennedyplatz auch die Wiederaufnahme von „Hello Dolly!“ betreuen wird. Karten gibt es online oder unter Tel. 0209 – 4097200.

19:30 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Freitag, 13. Februar

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Samstag, 14. Februar

Überblick über das Jahr 2026

Veranstaltungen in der Zoom Erlebniswelt

In der Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen gibt es im Jahr 2026 viel zu entdecken.

Gelsenkirchen. Spannende Führungen, Einblicke in den Zooalltag und zum Jahresabschluss Nervenkitzel pur: Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen bietet auch in diesem Jahr wieder einen bunten Mix an Veranstaltungen an – die meisten sind bereits im Eintrittspreis inbegriffen. Ein Überblick: Lustige Anekdoten und spannendes Wissen rund um das Liebesleben der Tiere: das erwartet Besucherinnen und Besucher bei den Valentinstagsführungen durch die ZOOM Erlebniswelt. Bei einer exklusiven Führung mit einem Zoolotsen werden interessante Fakten über das Liebesleben der Tiere preisgegeben – Schmunzeln garantiert. Das Highlight: Am Ende findet eine Tierfütterung statt. Tickets sind ab dem 12. Januar für 15 Euro pro Person (zzgl. Eintritt in die ZOOM Erlebniswelt) im Onlineshop der ZOOM Erlebniswelt erhältlich. Die Anzahl der Tickets ist begrenzt. Langeweile in den Schulferien? Nicht in der ZOOM Erlebniswelt! Der tierische Ferienspaß bietet ein besonders abwechslungsreiches Programm für kleine Entdecker zwischen 6 und 12 Jahren. Weitere Informationen zu Terminen und Kosten gibt es auf der Homepage der ZOOM Erlebniswelt. Artenschutz ist eine der Hauptaufgaben von Zoos. Um auf den Erhalt bedrohter Tierarten aufmerksam zu machen, veranstaltet die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen einen Aktionstag am Samstag, 25. April. Geboten werden viele Informationen rund ums Thema Artenschutz und Mitmach-Aktionen für kleine und große Besucher. Die Veranstaltung ist im regulären Eintrittspreis enthalten. Am Sonntag, 21. Juni 2026, dreht sich in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen alles um die größten landlebenden Säugetiere der Welt. Anlässlich des „Welttags der Giraffe“ erwartet Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit exklusiven Einblicken und spannenden Aktionen rund um die Rothschildgiraffen der Erlebniswelt Afrika. Die Veranstaltung ist im regulären Eintrittspreis enthalten. Sowohl die Westafrikanischen Schimpansen als auch die Sumatra-Orang-Utans sind laut der Weltnaturschutzorganisation IUCN vom Aussterben bedroht. Am „Tag der Menschenaffen“ geht es in den Erlebniswelten Asien und Afrika um die intelligenten Primaten. Auf dem Programm stehen unter anderem Fütterungen, Tierpflegergespräche sowie informative Stationen zum Thema Artenschutz und Beschäftigung der in der ZOOM Erlebniswelt lebenden Menschenaffen. Die Veranstaltung ist im regulären Eintrittspreis enthalten. Außergewöhnliche Tiere, naturnah gestaltete Lebensräume und ganz viele Mitmachtaktionen: In der ZOOM Erlebniswelt gibt es für große und kleine Forscher viel zu entdecken. Am Sonntag, 6. September, laden vielfältige Stationen beim „Großen Entdeckertag“ zu einer Rallye durch den Zoo ein. Darüber hinaus gibt es interessante Informationen über Natur- und Artenschutz. Die Veranstaltung ist im regulären Eintrittspreis enthalten. Die in der ZOOM Erlebniswelt lebenden Breitmaulnashörner zählen zu den bedrohten Tierarten. Um auf ihre Bedrohung aufmerksam zu machen und um über diese Tierart zu informieren, findet am 20. September der „Welttag des Nashorns“ statt. Doch im Mittelpunkt stehen nicht nur die Dickhäuter, sondern auch die mit ihnen auf der Grassavanne lebenden Tiere wie Zebras, Antilopen und Rothalsstrauße. Die Veranstaltung ist im regulären Eintrittspreis enthalten. An Halloween sind Bereiche der Erlebniswelten in bunten Farben zauberhaft beleuchtet und erzeugen vor gruseliger Kulisse ein einzigartiges Ambiente. Da kommen kleine und große Gruselmonster voll auf ihre Kosten. Die Veranstaltung findet statt von 18 bis 22 Uhr. Eintrittskarten für das Halloweenspektakel sind ab Anfang September im Onlineshop der ZOOM Erlebniswelt erhältlich. Die Anzahl der Tickets ist begrenzt.

Auftakt zum Kunst-Austausch

Acht Herner in Gelsenkirchen

Acht Herner Künstler stellen aktuelle Werke in Gelsennkirchen aus (v.l.): Annett Breitfeld, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Gisela Schulte, Annika Döring, Hagen Apel und Daniel Pajonk.

Der Herner Künstlerbund HKB ’90 startet am Sonntag, 18. Januar 2026, eine Partnerschaft mit dem Bund Gelsenkirchener Künstler (BGK). Acht Herner machen den Auftakt im Ückendorfer Domizil des Gastgebers an der Wattenscheider Stadtgrenze unweit des Wissenschaftsparks: Hagen Apel, Annett Breitfeld, Annika Döring, Hassan Jelveh, Sophia Kühn, Jörg Lippmeyer, Daniel Pajonk und Gisela Schulte. Für beide Vereinigungen ist es der jeweils zweite Austauschpartner nach Bochum für den HKB und Bremerhaven für den BGK. Dessen 2. Vorsitzende Nina Ryschawy und der 1. Vorsitzende des HKB, Hassan Jelveh, haben die Ausstellung zusammen mit den Künstlern kuratiert und in den drei sehr unterschiedlich dimensionierten Räumlichkeiten an der Bergmannstraße gehängt. So ist Jörg Lippmeyer in den Genuss eines eigenen, wenn auch sehr schmalen Raumes gekommen. Sophia Kühn zeigt ihre sehr atmosphärischen semi-abstrakten Landschaften, die intuitive Acrylmalerei mit zum Teil fluoreszierenden Pigmenten und einer starken emotionalen Bildsprache verbinden. Hassan Jelveh verwandelt in seiner künstlerischen Arbeit Gedanken und Gefühle in abstrakte Kompositionen: „Mit schwungvollen Pinselstrichen und intensiven Ölfarben fange ich Emotionen ein. Lebendige Farben treffen auf reduzierten Schwarz-Weiß-Kontrast, wodurch eine visuelle und emotionale Landkarte entsteht, die den Betrachter zur eigenen Interpretation einlädt“. Jörg Lippmeyer präsentiert seine ironisch-satirischen, heiteren, politisch-hintergründigen und jedenfalls farbenprächtigen Arbeiten, die dem Wanne-Eickeler den Ehrentitel „Bunter Hund“ eingebracht haben, in einem schmalen Kabinett, das auch an seine Aktionen wie die Rettung der schönen Wörter erinnert. Annika Döring malt vor allem das Meer mit Wellen und Brandungen und den Himmel mit Wolken und Sonnenstrahlen bei verschiedenen Wetterlagen auf Leinwand in Acryl, ist jetzt in Gelsenkirchen aber mit einem breiteren Spektrum an Themen und Motiven vertreten. Gisela Schultes Arbeiten vereinen zwei scheinbar gegensätzliche Kräfte: den Zufall und die bewusste Entscheidung. Sie startet den kreativen Prozess startet intuitiv und unvorhersehbar, danach geht es um die Gestaltung der Flächen, um Linien, um Farbe, um Tiefe: „Es gibt eigentlich keine Arbeit, die für sich alleinsteht. Ich arbeite fast immer seriell und aus der Intuition heraus.“ Annett Breitfeld ist eigentlich in der Zeichnung und Fotografie beheimatet, hat sich aber inzwischen intensiv der Malerei gewidmet. Sie versucht die Seele des Motivs durch ein meist dunkleres, aber durchaus farbiges Kolorit sichtbar zu machen. Ebenso widmet sie sich der Tusche- und Kohlezeichnung. Der in Meißen geborene Hagen Apel ist im elterlichen Atelier Hildegard und Rolf Apel in Witten zum Fotografen ausgebildet worden, bevor er ein Studium der visuellen Kommunikation an der Universität Essen, der heutigen Folkwang Hochschule, absolvierte. Der Berufsfotograf ist seit 2023 Mitglied im HKB. Daniel Pajonk arbeitet überwiegend in Schwarz und Weiß. Er ist vor allem an Oberflächen, Strukturen, Formen und deren Interdependenz zueinander interessiert, um Gefühlen, Eindrücken und Gedanken Ausdruck zu verleihen, für die es keine oder nur wenige Worte gibt. Die Eröffnung der Ausstellung „HKB ’90 zu Gast beim BGK“ beginnt am Sonntag, 18. Januar 2026, um 14 Uhr im Domizil des Gastgebers an der Bergmannstraße 53 in Gelsenkirchen-Ückendorf. Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des BGK, Gordana Djukic, führt der Kunsthistoriker Dr. Bernd A. Gülker durch die Ausstellung. Für den musikalischen Rahmen sorgt Astrid Sophie Müller auf der Violine. Die Ausstellung ist anschließend noch bis zum 21. Februar 2026 samstags zwischen 14 und 17 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Tel. 0177 – 3430514 zu sehen. Gisela Schulte offeriert am Samstag, 24. Januar 2026, den Workshop „Kreativ mit einem Tropfen“ für Interessierte jeden Alters. Und Hassan Jelveh lädt alle ab sechs Jahren unter dem Titel „Bevor der Frühling kommt“ am Samstag, 7. Februar 2026, zu einem Workshop zur Gestaltung farbiger Blüten ein.

14 Uhr

Kompaktseminar im Schloss Strünkede

'Marc, Macke, Kandinsky – Maler der Farbenklänge'

Im Schloss Strünkede gibt es drei Kompaktseminare zu Malern der Farbenklänge.

Informativ, unterhaltsam und anregend präsentiert sich an festgelegten Samstagnachmittagen die Schlossakademie im Schloss Strünkede, Karl-Brandt-Weg 5. Die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Poppe wird in diesem Seminar drei berühmte Künstler, die alle mit der Klassischen Moderne, vor allem mit der Künstlergruppe „Blauer Reiter“ verbunden sind, vorstellen. Am Samstag, 24. Januar 2026, 14:30 bis 17 Uhr geht um das Leben und Werk des expressionistischen Malers Franz Marc (1880-1916) kennen. Weitere Termine sind Samstag, 14. Februar 2026 für die Veranstaltung zu August Macke und Samstag, 14. März 2026 für die Veranstaltung zu Wassily Kandinsky. Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander und einzeln besucht werden. Kunsthistorische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Teilnahme kostet pro Person zehn Euro, für die Mitglieder des Museumsfördervereins fünf Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 0 23 23 / 16 - 26 11 oder per E-Mail an emschertal-museum@herne.de.

14:30 Uhr

Leiser Musical-Hit in Gelsenkirchen

„Das Licht auf der Piazza“

Es braucht zumal in den 1950er Jahren auch unter südlicher Sonne einige Zeit, bis Clara (Katherine Allen) und Fabrizio (Luc Steegers) zusammenfinden.

È una bellissima serata! „Das Licht auf der Piazza“, der jüngste Gelsenkirchener Erfolg des Musical-Spezialisten Carsten Kirchmeier, dessen gefeierte Inszenierungen „Der kleine Horrorladen“ (ab 29. Mai 2026) und „Hello, Dolly!“ (ab 21. März 2026) weiterhin auf dem Spielplan des Musiktheaters im Revier stehen, kommt eher auf leisen Sohlen daher. In den 1950er Jahre unternimmt die Amerikanerin Margaret Johnson (überragend: Anke Sieloff) mit ihrer Tochter Clara (die australische Sopranistin Katherine Allen seit ihrem Europa-Debut vor zwei Jahren am MiR ein gern gesehener Gast am Kennedyplatz) eine Bildungsreise nach Florenz, wo sie einst ihre Flitterwochen genossen hat. Mit dem Gatten Roy (Klaus Brantzen), der daheim seinen Geschäften nachgeht, verbindet Margaret nur noch die Sorge um die gemeinsame Tochter, die als Zwölfjährige vom Hufschlag eines Ponys am Kopf getroffen wurde. Clara ist nun 26 und von bildschönem Äußeren, aber in ihrer geistigen Entwicklung noch auf dem Stand eines Kindes. Weshalb ihre Mutter alles daransetzt, sie vor allen nur möglichen Widrigkeiten zu beschützen. Als sich Clara im wahren Wortsinn auf den ersten Blick unsterblich in den jungen Italiener Fabrizio (der Niederländer Luc Steegers überzeugte zuletzt in „Tick, tick…BOOM!“ am MiR) verliebt, läuten bei Margaret alle Alarmglocken. Dabei ist es Fabrizio, der sich der scheinbar weltgewandten Amerikanerin nicht gewachsen fühlt. Weshalb er, von seinem Vater (Patrick Imhof) an kurzer Leine gehalten, bei Franca (Rebecca Davis), der Gattin seines Bruders Giuseppe (Sebastian Schiller), nicht nur Sprachunterricht nimmt. Bis die beiden gebrannten Kinder zusammenkommen, dauert es – zumal in der konservativen Nachkriegszeit – eine geraume Weile. Letztlich blüht auch Margaret in der Großfamilie Naccarelli mit der herzlichen Mamma (Elpiniko Zervou) im Zentrum auf. Wenn da nicht der für italienische Verhältnisse enorme Altersunterschied wäre: Fabrizio ist erst zwanzig… „The Light In The Piazza“, das gleich mit sechs Tony Awards ausgezeichnete Musical nach der gleichnamigen Erzählung von Elizabeth Spencer aus dem Jahr 1960, ist von Craig Lucas (Buch) und Adam Guettel (Songtexte und Musik) am 14. Juni 2003 im Intiman Teatre in Seattle uraufgeführt worden, bevor es seinen Siegeszug am Broadway mit über 500 Vorstellung en suite antrat. Und doch fand es erst 2018 den Weg zur Deutschsprachigen Erstaufführung an der Landesbühne Sachsen in Radebeul. Nach einer Inszenierung in der oberösterreichischen Kulturhauptstadt Europas Linz ist Gelsenkirchen in Kooperation mit der Oper Wuppertal erst die dritte Station dieses „Geheimtipps“, und das erstaunt dann schon. Denn diese wundervolle, trotz des ernsten Hintergrundes sehr komödiantisch-ironische Romanze eines Culture Clash unter der Sonne Italiens ist nicht nur optisch (Bilder einer Ausstellung: Julia Schnittger, Kostüme: Hedi Mohr) und szenisch (Filmblenden) ein Genuss, sondern auch akustisch ein Repertoire-Gewinn: die musikalische Mittellage ohne große Ausreißer hat eine eigene Qualität angesichts der zu Herzen gehenden Emanzipations-Geschichte sich von der elterlichen Bevormundung lösender junger Leute. Die auch unter einem Balkon spielt, wenn auch nicht dem in Verona. Nicht ganz zu Unrecht ist „Das Licht auf der Piazza“ mit Leonard Bernsteins genialer „West Side Story“ verglichen worden, obwohl ich nicht so weit gehen würde. Aber dass sich Adam Guettel mit seinem feinen, bisweilen hauchzarten Pasticcio aus Musical und Oper bewusst von den Krachern des Genres (derzeit etwa „Grease“ in Dortmund) absetzt, kann man auch als Vorzug ansehen. Zumal die Musikalische Leitung in den Händen von Mateo Peñaloza Cecconi („Story of My Life“, „Der Mann von La Mancha“) liegt, der am Kennedyplatz auch die Wiederaufnahme von „Hello Dolly!“ betreuen wird. Karten gibt es online oder unter Tel. 0209 – 4097200.

19 Uhr

Segnungsfeier zu St. Valentin

Einladung an alle Liebenden zur Segnungsfeier in St. Marien Eickel an St. Valentin. 14. Februar 2026.

In der Pfarrei St. Christophorus findet am Valentinstag 2026, Samstag, 14. Februar, in der katholische Kirche St. Marien in Eickel eine Segnungsfeier für alle Liebenden statt. Passend zum Bibelvers – „Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammen hält und vollkommen macht.“ Kol. 3,14 – findet die Feier ab 19 statt. Der Bibelvers Kolosser 3,14 besagt, dass über all den christlichen Tugenden wie Barmherzigkeit, Freundlichkeit und Geduld die Liebe stehen muss, da sie das „Band der Vollkommenheit“ ist, das alles zusammenhält und verbindet. Dieser Vers mahnt die Gläubigen, die Liebe als oberstes Gebot anzunehmen, um in Einheit und Frieden miteinander zu leben, wie es in Kolosser 3,12-13 beschrieben wird. „Über allem steht die Liebe“ ist ein Ausdruck, der die zentrale Bedeutung und Kraft der Liebe betont, oft in Anlehnung an Bibelstellen wie 1. Korinther 13, wo Glaube, Hoffnung und Liebe als die bleibenden Werte genannt werden, wobei die Liebe die größte ist.

19 Uhr

Musik, Anbetung und Gemeinschaft

Worship Nacht in der Johanneskirche Eickel

Bei den Worship Nächten gibt es einen musikalischen Abend mit Anbetung und Gemeinschaft. Mit dabei ist auch die Band Zion Collective.

Am Samstag, 14. Februar 2026, findet um 19 Uhr die fünfte Worship Nacht in der Eickeler Johanneskirche an der Richard-Wagner-Straße 5 statt. Bei den letzten Worship Nächten kamen rund 240 Menschen zusammen, um eine besondere Atmosphäre aus Musik, Anbetung und Gemeinschaft zu erleben. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Band Zion Collective, die aus Musikern besteht, die sich im Rahmen der bisherigen Worship Nächte zusammengefunden haben. Inzwischen ist die Gruppe nicht nur regelmäßig in der evangelischen Kirchengemeinde Wanne-Eickel aktiv, sondern auch im ev. Herner Kirchenkreis und darüber hinaus gefragt. Das musikalische Repertoire der Worship Nacht am 14. Februar reicht von Klassikern wie „Heilig ist der Herr“ und „Großer Gott, wir loben dich“ bis hin zu moderneren Liedern wie „Oceans“ und „Der Einzige". Die etwa zweistündige Anbetungszeit bietet Raum für persönliche Besinnung und gemeinsames Singen. Zudem wird es eine Predigt von der Worshipleiterin Jenni Terlitzki geben. Im Anschluss an den musikalischen Teil sind alle Besucher eingeladen, den Abend bei Snacks und Getränken in lockerer Atmosphäre in der Kirche ausklingen zu lassen. Die Worship Nacht richtet sich an Menschen jeden Alters und der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind über die Social- Media-Kanäle der Band Zion Collective und der evangelischen Jugendarbeit Eickel erhältlich.

19 Uhr

Gala, Damen und Prunksitzung

Veranstaltungen der 1. HeKaGe 2026

Prunksitzung der HeKaGe 2025.

Nachdem die große Eröffnung der diesjährigen Karnevalssession in unserer Stadt ein wenig später als üblich stattfand, am 21. statt am 11.11., hat die 1. Herner Karnevalsgesellschaft nun noch weitere Termine auf dem Zettel, bei dem es wahlweise Alaaf, Helau, Allezhopp oder Hernealaaf heißen wird. Die traditionelle Galaveranstaltung findet wie in jedem Jahr in der Guten Stube statt. Beginn ist am Freitag, 30. Januar 2026, um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Die Gäste erwartet ein Drei-Gang-Menü und die Ernennung der neuen Senatorinnen und Senatoren. Als Showact haben die Verantwortlichen in diesem Jahr einen Überraschungsgast auf dem Zettel. Danach sorgt DJ Pablo für die musikalische Unterhaltung. Karten zum Preis von 55 Euro können unter der Rufnummer 0170 2293 520 vorbestellt werden. An Weiberfastnacht, Donnerstag, 12. Februar 2026, sind alle närrischen Frauen zur Damensitzung in das Kulturzentrum von Herne eingeladen. Beginn ist um 19:11 Uhr, der Einlass startet um 18:30 Uhr. Erwartet werden Künstler wie Motombo, der mit „Intelligentem schwarzen Humor“ wirbt; die Kölner Rheinveilchen werden dabei sein, der Tanzkorps und auch die Big Maggas – die schönste Boygroup der Welt. Bereits bekannt und beliebt sind High Energy – eine Showtanzgruppe mit Livegesang und auch das Männerballett „Energiebündel“. Als Sänger werden Markus Nowak, der Prinz des Popschlagers, und Isselcopter, der Strahlemann vom Ballermann, auf die Bühne klettern. Die Wonneproppen der 1. HeKaGe - das Beste aus Herne werden selbstverständlich auch ihren Showtanz zum Besten geben. Anschließend sorgt ein DJ für Musik und Tanz bis in den frühen Morgen und ab 22:30 Uhr sind auch die Männer im Foyer des Kulturzentrums gern gesehene Gäste. Karten hierfür zum Preis von 27 Euro sind ab Dienstag, 20. Januar 2026, beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5, oder bei Ta-Bo Pawlicki, Bahnhofstraße 164, Herne erhältlich. Die Veranstaltung, auf die alle Herner Narren alle sehnsüchtig warten, ist natürlich die Prunksitzung im Kulturzentrum, die am Samstag, 14. Februar 2026, unter dem Motto „Konfetti im Herzen, Frohsinn im Blut, Karneval in Herne, wie immer gut“ über die Bühne geht. Beginn ist um 19:11 Uhr und der Einlass wird bereits ab 18 Uhr gewährt. Als Gäste werden erwartet: Bauchredner „Klaus und Willi“, Philipp Godart – Popmusik op kölsche Art; die Showtanztruppe „Golden Girls"; die in Herne bereits bekannten "Fidelen Sandhasen“ – ein Tanzcorps; das Männerballett „Energiebündel“ und die Live-Band „Original Eschweiler“. Die Prinzengarde der 1. HeKaGe wird ihren diesjährigen Garde- und Showtanz präsentieren und auch die Wonneproppen und Tanzmariechen der 1. HeKaGe werden auftreten. Selbstverständlich wird auch Sängerin Angelique die Gäste musikalisch unterhalten. Begleitet wird die Veranstaltung wie in jedem Jahr vom Spielmannszug Herne Süd. Auch diese Eintrittskarten zu Preisen von 27 und 29 Euro können ab Dienstag, 20. Januar 2026 beim Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße und bei Ta-Bo Pawlicki, Bahnhofstraße 164 erworben werden. Infos zum Rosenmontags-Umzug folgen.

19:11 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember

Sonntag, 15. Februar

Anna Pocher stellt im HKB-Kunstpunkt aus

Von den Brettern an die Staffelei

Anna Pocher neben einer Öl-/Papier-Mischtechnik, die einen Hermaphroditen mit alchimistischen Symbolen eines Zürcher Codex aus dem 15. Jahrhundert zeigt.

„Das Sichtbare und das Verborgene“ ist der Titel der ersten Herner Einzelausstellung der 1953 in Turin geborenen Tänzerin, Choreographin, Folkwang-Dozentin und Bildenden Künstlerin Anna Pocher, die seit 2023 Mitglied im Herner Künstlerbund HKB’90 ist und auch zwei Collagen auf der aktuellen HKB-Jahresschau im Rathaus Herne zeigt. Wer jetzt Schauspieler oder andere in die Jahre gekommene Prominente vor Augen hat, die plötzlich ihre bildkünstlerische Ader entdecken, liegt bei Anna Pocher völlig falsch, die an der Accademia Albertina delle Belle Arti in Turin eine geradezu klassische vierjährige Ausbildung genoss: Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunstgeschichte. „Der Akt des Sehens hat mein ganzes Leben begleitet und inspiriert“, so die in ihrer norditalienischen Heimatstadt ausgebildete Kunstpädagogin für die Grundschulen und die Mittelstufe. Ihre Collagen, die den größten Teil der in der Galerie Kunstpunkt gezeigten Arbeiten ausmachen, sind nicht nach dem Zufallsprinzip entstanden, sondern haben eine Komposition als Vorgabe: „Die Leere und die Fülle, Form und Raum der Bilder befinden sich im gegenseitigen Dialog.“ Was auch auf die Kohärenz der Farben zutrifft, die entweder miteinander verschmelzen oder kontrastieren. Eine dieser durchaus auch politischen Collagen, die sich ästhetisch an denen der 1920er und 1930er Jahre etwa in der AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) orientieren, zeigt von Berliner Polizisten verprügelte protestierende Arbeiter in der Weimarer Republik in Verbindung mit einem friedlichen Alltagsmotiv einer Einkaufsmeile in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre. Das erinnert daran, dass Anna Pocher, die Ende der 1970er Jahre als Tänzerin ins Bremer Ensemble Reinhild Hoffmanns eintrat, im Dezember 1992 am Schauspielhaus Bochum in ihrer Choreographie „Volx-Muzak“, der Titel bezieht sich auf das frühere Gedudel in unseren Konsumtempeln, eine betriebliche Weihnachtsfeier ironisch aufs Korn genommen hat. Anna Pochers Arbeiten, auch die geradezu altmeisterlichen Ölgemälde, bilden eine eigene Welt in sich und wollen rein assoziativ wahrgenommen werden. Sie sind häufig sinnlicher Natur wie bei einem kleinformatigen Gemälde, das einen Klavierspieler ohne Klavier und eine unter ihm sitzende nackte Frau zeigt. Die Motive sind auf den ersten Blick nicht immer miteinander in Verbindung zu bringen: Anna Pocher liebt das Verborgene und den versteckten Humor der einzelnen Figuren. Weshalb es sich doppelt lohnt, auf der Vernissage am Sonntag, 11. Januar 2026 oder der Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026 mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Die zumindest einige Herner Tanztheater-Liebhaber noch in bester Erinnerung haben etwa in der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Hoffmann-Choreographie „Könige und Königinnen“, wo sie auf furiose Weise mit Julie Shanahan zwei Rivalinnen verkörperte. Oder in „Verreist“, einer Reise durch die Lebensabschnitte der Menschen von der Geburt bis zum Tod. Unvergesslich das narrative Tanz-Theater „Machandel“, das die Märchen der Brüder Grimm mit archaischen Menschheits-Riten verband. Wie auch „Ich schenk‘ mein Herz“ über das so schwer zu machende Leichte in der Operette: Anna Pocher und Annamirl van der Pluym als zwei Herzdamen, die walzerselig herumwirbelnd um gleich drei Tenöre buhlen. Die Ausstellung „Das Sichtbare und das Verborgene“ mit Arbeiten von Anna Pocher wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 11.30 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Mont-Cenis-Straße 296, eröffnet und kann anschließend bis zum 15. Februar 2026 jeweils mittwochs und sonntags zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf der Vernissage wird der Bochumer Schauspieler Maximilian Strestik nicht nur einführende Worte sprechen nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Herner Künstlerbundes, Gisela Schulte. Die Finissage am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr wird musikalisch gerahmt durch den Folkwang-Absolventen Anton Richard auf dem Violoncello.

15 Uhr

Leiser Musical-Hit in Gelsenkirchen

„Das Licht auf der Piazza“

Es braucht zumal in den 1950er Jahren auch unter südlicher Sonne einige Zeit, bis Clara (Katherine Allen) und Fabrizio (Luc Steegers) zusammenfinden.

È una bellissima serata! „Das Licht auf der Piazza“, der jüngste Gelsenkirchener Erfolg des Musical-Spezialisten Carsten Kirchmeier, dessen gefeierte Inszenierungen „Der kleine Horrorladen“ (ab 29. Mai 2026) und „Hello, Dolly!“ (ab 21. März 2026) weiterhin auf dem Spielplan des Musiktheaters im Revier stehen, kommt eher auf leisen Sohlen daher. In den 1950er Jahre unternimmt die Amerikanerin Margaret Johnson (überragend: Anke Sieloff) mit ihrer Tochter Clara (die australische Sopranistin Katherine Allen seit ihrem Europa-Debut vor zwei Jahren am MiR ein gern gesehener Gast am Kennedyplatz) eine Bildungsreise nach Florenz, wo sie einst ihre Flitterwochen genossen hat. Mit dem Gatten Roy (Klaus Brantzen), der daheim seinen Geschäften nachgeht, verbindet Margaret nur noch die Sorge um die gemeinsame Tochter, die als Zwölfjährige vom Hufschlag eines Ponys am Kopf getroffen wurde. Clara ist nun 26 und von bildschönem Äußeren, aber in ihrer geistigen Entwicklung noch auf dem Stand eines Kindes. Weshalb ihre Mutter alles daransetzt, sie vor allen nur möglichen Widrigkeiten zu beschützen. Als sich Clara im wahren Wortsinn auf den ersten Blick unsterblich in den jungen Italiener Fabrizio (der Niederländer Luc Steegers überzeugte zuletzt in „Tick, tick…BOOM!“ am MiR) verliebt, läuten bei Margaret alle Alarmglocken. Dabei ist es Fabrizio, der sich der scheinbar weltgewandten Amerikanerin nicht gewachsen fühlt. Weshalb er, von seinem Vater (Patrick Imhof) an kurzer Leine gehalten, bei Franca (Rebecca Davis), der Gattin seines Bruders Giuseppe (Sebastian Schiller), nicht nur Sprachunterricht nimmt. Bis die beiden gebrannten Kinder zusammenkommen, dauert es – zumal in der konservativen Nachkriegszeit – eine geraume Weile. Letztlich blüht auch Margaret in der Großfamilie Naccarelli mit der herzlichen Mamma (Elpiniko Zervou) im Zentrum auf. Wenn da nicht der für italienische Verhältnisse enorme Altersunterschied wäre: Fabrizio ist erst zwanzig… „The Light In The Piazza“, das gleich mit sechs Tony Awards ausgezeichnete Musical nach der gleichnamigen Erzählung von Elizabeth Spencer aus dem Jahr 1960, ist von Craig Lucas (Buch) und Adam Guettel (Songtexte und Musik) am 14. Juni 2003 im Intiman Teatre in Seattle uraufgeführt worden, bevor es seinen Siegeszug am Broadway mit über 500 Vorstellung en suite antrat. Und doch fand es erst 2018 den Weg zur Deutschsprachigen Erstaufführung an der Landesbühne Sachsen in Radebeul. Nach einer Inszenierung in der oberösterreichischen Kulturhauptstadt Europas Linz ist Gelsenkirchen in Kooperation mit der Oper Wuppertal erst die dritte Station dieses „Geheimtipps“, und das erstaunt dann schon. Denn diese wundervolle, trotz des ernsten Hintergrundes sehr komödiantisch-ironische Romanze eines Culture Clash unter der Sonne Italiens ist nicht nur optisch (Bilder einer Ausstellung: Julia Schnittger, Kostüme: Hedi Mohr) und szenisch (Filmblenden) ein Genuss, sondern auch akustisch ein Repertoire-Gewinn: die musikalische Mittellage ohne große Ausreißer hat eine eigene Qualität angesichts der zu Herzen gehenden Emanzipations-Geschichte sich von der elterlichen Bevormundung lösender junger Leute. Die auch unter einem Balkon spielt, wenn auch nicht dem in Verona. Nicht ganz zu Unrecht ist „Das Licht auf der Piazza“ mit Leonard Bernsteins genialer „West Side Story“ verglichen worden, obwohl ich nicht so weit gehen würde. Aber dass sich Adam Guettel mit seinem feinen, bisweilen hauchzarten Pasticcio aus Musical und Oper bewusst von den Krachern des Genres (derzeit etwa „Grease“ in Dortmund) absetzt, kann man auch als Vorzug ansehen. Zumal die Musikalische Leitung in den Händen von Mateo Peñaloza Cecconi („Story of My Life“, „Der Mann von La Mancha“) liegt, der am Kennedyplatz auch die Wiederaufnahme von „Hello Dolly!“ betreuen wird. Karten gibt es online oder unter Tel. 0209 – 4097200.

16 Uhr

Sendung von Peter Zontkowski geht ins 13. Jahr

„Time Out“ im Februar 2026

Peter Zontkowski, Autor, Musiker und Macher der Radiosendung 'Time out' auf UKW 90,8. In knapp 60 Minuten präsentiert Zonte seinen Zuhörern jede Menge Musik abseits des Mainstreams mit Geplauder zum aktuellen Tagesgeschehen. Jeden 3. Sonntag, immer um 19:04 Uhr.

Einmal im Monat sendet der Radiomann von Herne, Peter Zontkowski, an jedem dritten Sonntag rockige, jazzige oder auch bluesige Musik über den Äther. Die nächste Ausgabe der Bürgerfunksendung „Time out“ wird am Sonntag, 15. Februar 2026, ab 19:05 Uhr, auf UKW 90,8 in die Welt hinaus geschickt. In einer Mitteilung zur Sendung heißt es: "138 Sendungen. Mehr als 1600 Songs - fast schon sowas wie eine „analoge Streaming“. Plattform Alles hand,-und ohrverlesen und dass dieses Herzensprojekt ins 13. Jahr geht, erfüllt mich mit Freude und ein wenig Stolz. Worum geht's in der neuen Ausgabe? Um "englische Exzentriker“, Leute wie Andy Partridge, Robyn Hitchcock und Martin Newell. Andy Partridge (XTC) hat sein Gartenhäuschen zum Aufnahmestudio umfunktioniert und produziert dort im Alleingang melodische, funkelnde Pop-Perlen. Robyn Hitchcock liebt es makaber und ein wenig surreal, klingt dabei manches Mal nach englischen Psychedelikern wie Syd Barrett. Martin Newell war bereits in den 80ern in der Homerecordingszene aktiv, eine Zusammenarbeit mit der Musikindustrie lehnte er kategorisch ab, lieber bestritt er sein bescheidenes Dasein mit Gärtnerarbeit und Poetrylesungen, lebte oftmals von der Hand im Mund. Zusammen mit seinem Mitstreiter Nelson (als „Brotherhood of Lizards") absolvierte er eine Tournee durch Südengland per Fahrrad. Seine Musik lebt von Einflüssen aus den "Swinging 60s“, also Beatles, Kinks, Small Faces etc. Unverkennbar britisch. „ A splendid time is guaranteed“

19:05 Uhr

'House of Banksy – An Unauthorized Exhibition'

Banksy-Ausstellung in Dortmund

Motive des derzeit wohl bekanntesten aber anonymen Straßenkünstlers Banksy, der mit seinen mal ironischen, mal politischen Graffitis bekannt wurde.

Dortmund. Die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ lässt seit Mittwoch (17.12.2025) den anonymen Graffiti-Künstler Banksy in Dortmund hoch leben. Im ehemaligen C&A-Haus ist mit mehr als 150 Motiven eine umfangreiche Werkschau seiner Kunst zu sehen. Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke wurden eigens für diese Schau reproduziert und sind jetzt an einem Ort zu sehen. Niemand weiß, wer Banksy ist, aber jeder kennt seinen Namen. Er ist einer der berühmtesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Künstler der Welt. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Seine Identität hält der Schätzungen zufolge etwa 45–50-jährige in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März in Dortmund und ist montags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: Eine Stunde vor Ausstellungsende. Geschlossen hat das Haus am 24. und 25. Dezember 2025, am 1. Januar 2026. An Silvester, 31. Dezember 2025, ist die Ausstellung nur von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

seit 17. Dezember