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Selbstgebastelter Weihnachtsschmuck am Robert-Brauner-Platz

160 Kita-Kinder schmücken Tannenbäume

160 Kinder aus elf Kitas schmücken am Robert-Brauner-Platz mehrere Tannenbäume: Mit dabei war auch Elionor (vorne).

Viel Trubel und Aufgeregtheit war am Freitagvormittag (25.11.2022) bei Sonnenschein am Robert-Brauner-Platz zu vernehmen. Dort hatten sich rund 160 Kinder aus elf Kitas und Kindergärten samt ihren Erziehern versammelt. Der Grund dafür war aus alter Tradition heraus ein ganz besonderer: Alle Kinder hatten selbstgebastelten Weihnachtsschmuck mitgebracht. Pünktlich um 11 Uhr hieß: Die Deko kann starten. Malen, Ausschneiden, Falten, Zusammenkleben – die kreativen Techniken und Ideen waren in diesem Jahr besonders vielfältig. Flink machten sich die kleinen Kinder nach dem Startschuss an die Arbeit. Die Freude ließ sich an den Gesichtern der Kleinsten rund um die Tannenbäume ablesen. Manche kamen selbst an die Tannenzweige, andere ließen sich von den Erziehern helfen oder wurden kurzerhand einfach hochgehoben, um dann viele bunte Sterne, Kreise, die einlaminiert waren, und weitere Anhänger aus Holz anzubringen. Die kleine Elionor freut sich im Gespräch mit halloherne besonders: „Das ist schön, dass wir das hier dran hängen dürfen. Jetzt sehen die Tannenbäume viel besser aus.“ Zur Tannenbaumlandschaft gehören wie in den Vorjahren auch die Krippenfiguren des Essener Künstlers Roger Löcherbach. „Diese Aktion hat schon Tradition und das macht sie so besonders. Das hier ist ein kleiner und familiärer Weihnachtsmarkt und durch den eigenen Weihnachtsschmuck wird alles noch viel persönlicher“, freut sich auch Tina Dzierla, die zuständige Projektleiterin beim Stadtmarketing Herne, über das gemeinsame Schmücken. „Jedes Jahr sind wir fasziniert, dass die Kinder komplett neue Ideen für die Deko haben. Mit diesem süßen Termin läutet man auch immer die Weihnachtszeit ein, daher sind wir alle sehr froh, dass es wieder funktioniert hat und die Kinder so toll mitgemacht haben. Hier bleiben auch die Passanten stehen und schauen zu“, erläutert Dzierla gegenüber halloherne. „So fühlt man sich auch immer selbst ein bisschen in die Kindheit zurückversetzt.“ So viele Kinder wie 2022 hätten sich zuletzt vor vier Jahren beteiligt, merkte Dzierla noch an. Allzu lange dürfe man aber nicht warten, wenn die Kinder langsam am Robert-Brauner-Platz eintrudeln würden. „Sie sind dann alle aufgeregt und wollen am liebsten direkt loslegen“, schildert die Projektleiterin vom Stadtmarketing. Nach knapp zehn Minuten waren dann auch alle Sterne und die weiteren Dekoartikel an den Bäumen. Als Belohnung für die Arbeit gab es für alle Kinder Kakao oder Kinderpunsch sowie eine süße Überraschung von der Crêpes Lounge, bevor es langsam wieder zurück in die Kitas ging. Die beteiligten Kindergärten bzw. Kindertageseinrichtungen:

Vorläufige Vereinbarung für Gelände an der Hunbergstraße

Waterkotte plant Neubau von Hallen

Unterzeichnung einer "Exklusivitätsvereinbarung" für ein Gelände an der Hunbergstraße: (v.li.) Marcell Jansen-Wallraven (Bereichsleiter Vertrieb und Service Waterkotte), OB Dr. Frank Dudda, Thomas Wazynski (Geschäftsführer Waterkotte) und Kadir Karabulut (Bereichsleiter Vertrieb und Service Waterkotte).

Noch ist es nur eine sogenannte "Exklusivitätsvereinbarung" für eine Fläche an der Hunbergstraße, die Vertreter der Firma Waterkotte am Donnerstag (24.11.2022) zusammen mit Hernes OB Dr. Frank Dudda im Rathaus unterzeichneten. Bis Ende Januar 2023 soll dann ein Kaufvertrag stehen. Die Firma, die an der Gewerkenstraße sitzt und die erdgebundene Wärmepumpe erfunden hat, plant neue Produktions- sowie Logistikhallen und ein Bürogebäude, da die bisherigen Kapazitäten an ihre Grenzen stoßen. Wärmepumpen haben in den vergangenen Jahren eine erhöhte Nachfrage in Bezug auf Gebäudeheizungen erhalten - diese Nachfrage wurde durch den russischen Krieg in der Ukraine und den daraus resultierenden Problemen der Gas- und Energiekrise nochmal vergrößert. Da die Verantwortlichen von Waterkotte mit einem weiter steigenden Interesse rechnen - aktuell habe das Unternehmen ein Umsatzwachstum von rund 20 Prozent jährlich - müssen größere Produktionshallen her. In Zusammenarbeit mit der Stadt Herne wurde dafür die Fläche in der Nähe vom Technischen Hilfswerk (THW) ins Auge gefasst. Diese ist rund 44.000 Quadratmeter groß und frei. Bis Ende Januar hat Waterkotte bzw. der schwedische Mutterkonzern NIBE nun noch Zeit, Gutachten einzuholen, das Unterfangen zu prüfen sowie rechtliche Fragen zu klären, da es an der Börse notiert ist. Die Stadt bereitet in dieser Zeit den Kaufvertrag für das Gelände, welches sich in ihrer Hand befindet, vor. Beide Parteien sind zuversichtlich, dass es zu einem Abschluss kommt. So könnten dann zügig die Bagger rollen und ab 2025 bereits an diesem Standort bis zu 20.000 Wärmepumpen pro Jahr produziert werden - aktuell sind es rund 4.000. Als Alleinstellungsmerkmal in der NIBE-Gruppe hätte der Herner Standort dann die Produktion von Wärmepumpen mit 50 kW. „Das Thema Wärmepumpe ist in aller Munde, daher stoßen wir am bisherigen Standort langsam an unsere Grenzen. Wir wollen aber auf Linienfertigung umstellen und jedes Jahr rund 25 neue Mitarbeiter einstellen. Dafür brauchen wir neuen Platz“, fasst Thomas Wazynski, Geschäftsführer der Waterkotte GmbH, zusammen. Aktuell habe das Unternehmen rund 140 Mitarbeiter, das mittelfristige Ziel wären 300. Auch deshalb soll hier ausgebildet werden, zudem werden weiter Fachkräfte gesucht - die „Hochleveln!“-Kampagne der Stadt (halloherne berichtete) kann dabei helfen. Frank Dudda sieht in der Vergrößerung der Produktionsstätte eine Menge Potenzial. „Das ist ein Meilenstein für die industrielle Unternehmenslandschaft in Herne. In einem solchen zukunftsträchtigen Bereich bin ich überzeugt, dass das ein gutes Engagement ist“, sagt der Oberbürgermeister. „Die Firma ist hier schon beheimatet – das neue Vorhaben zeigt, dass man Herne als Standort ernst nimmt.“ So sei auch das Wechselspiel zwischen Forschung und Anwendung gegeben – Dudda erinnert hier an die Möglichkeiten mit dem Forschungsverbund ruhrvalley (halloherne berichtete und berichtete). Die Investitionssumme sei noch nicht bekannt, es ist aber mindestens von einer stattlichen zweistelligen Millionensumme auszugehen. „Mitten im Ruhrgebiet diese Zukunftsindustrie anzusiedeln ist etwas ganz Besonderes – im kleineren Umfang ist uns das schon mit dem Werk von Tropos Motors (mittlerweile Cenntro Motors, Anm. d. Red.) gelungen“, freut sich Dudda. „Uns gefällt der neue Standort auch sehr, da er fußläufig vom bisherigen entfernt ist. Dort wollen wir das alte Gebäude weiter als Akademie- und Ausbildungsstandort nutzen“, erläutert Marcell Jansen-Wallraven, Bereichsleiter für Vertrieb und Service bei Waterkotte. „Uns war es auch wichtig in Herne zu bleiben, damit alle Mitarbeiter mitkommen können.“

Heimatmuseum lädt zur Zeitreise ein

Zurück in die 80er-Jahre

Die Kuratoren haben allerhand Schätze der 80er zusammengestellt.

„Wir wollen mit dieser Ausstellung jenseits der ganzen 80er-Jahre-Erinnerungsshows einen realistischeren Blick auf das Jahrzehnt werfen. Denn die ganzen Fernsehshows haben ein völlig falsches Bild des Jahrzehnts vermittelt. Es war nicht alles klasse. Die 80er waren ebenso geprägt von wirtschaftlichen Problemen, der Tschernobyl-Katastrophe, Aids sowie den Ostermärschen", berichtet der Historiker und Kurator Ralf Piorr anlässlich der neuen Ausstellung – „Immer wieder aufstehn - Die neue Stadt Herne 1980 -1989“ – im Heimatmuseum 'Unser Fritz', die am Donnerstag, 24. November 2022, um 19 Uhr eröffnet wird. Die Ausstellung spiegelt die wichtigsten Ereignisse des Jahrzehnts und der Geschichte der Stadt wider. „Herne hatte damals mit der wirtschaftlichen Rezension zu kämpfen. Eigentlich wurden in dieser Zeit nur zwei wichtige strukturelle Dinge vorangebracht: Der Logistikpark Friedrich der Große und die damalige Einkaufspassage I-Punkt an der Bahnhofstraße", so Piorr. Weiter führt er aus: „Arbeitslosigkeit war ein großes Thema in Herne, besonders bei den jungen Menschen. Die Zahl der Jugendarbeitslosen im Jahr 1987 lag bei 23 Prozent." So finden sich in der Ausstellung auch Werke aus der Fotoserie 'Brockenhaus' des Fotojournalisten und halloherne-Mitbegründer Wolfgang Quickels (2014 verstorben) wieder. Er begleitete zwischen 1983/84 arbeitslose Jugendliche, die mit einem uralten Ford-Transit unterwegs waren, um alte Möbel aus Haushaltsauflösungen einzusammeln und diese aufgearbeitet weiterzugeben. Ferner zeigen die Verantwortlichen Ausschnitte aus der siebenteiligen Serie Hans im Glück, die in Herne spielte und 1983 im ZDF ausgestrahlt wurde. Im Mittelpunkt der Serie standen auch hier die Jugendarbeitslosigkeit und das damalige Lebensgefühl im Ruhrgebiet. „Die Serie wurde überwiegend mit Laiendarstellern realisiert. Hauptdrehort war die Emscherstraße. Die Serie sorgte für viele Diskussionen. Es wurde unter anderem die Darstellung Hernes kritisiert", so der Journalist und Filmemacher Peter Hesse, der Ralf Piorr bei der Ausstellung mit seiner Expertise unterstützt. Zudem wird in der Ausstellung auch die Hausbesetzerszene von 1981 und der Umgang der Stadt mit jenen Jugendlichen thematisiert. Dazu findet sich auf den zwei Ausstellungsebenen alles, was den Zeitgeist der 80er-Jahre einfängt. So gibt es beispielsweise einen Bereich, in dem alte Schätze das Herz von Zeitzeugen höherschlagen lassen. 80er-Jahre-Fans werden hier sicher bei dem einen oder anderen Schätzchen fündig: Eine Alf-Figur, Teile des Kultautos Opel Manta, der gute alte Gettoblaster oder auch Rollschuhe werden den ein oder anderen Besucher in Erinnerungen schwelgen lassen. Das, gepaart mit historischen Fakten, bringt sicherlich auch jüngeren Besuchern das Lebensgefühl dieses Jahrzehntes näher. Im Hof des Heimatmuseums erwartet die Besucher ein 'Panic-Room' in einer kleinen Hütte. „Hier zeigen wir einen Film, in dem die düsteren Aspekte des Jahrzehnts dargestellt werden", so Hesse. Da es bei solchen Jahrzehnten-Ausstellungen ja immer etwas gibt, was Besucher vermissen könnten oder sich noch gewünscht hätten zu sehen, haben sich die Kuratoren etwas Besonderes ausgedacht. „Wir haben Postkarten, die die Besucher mit Verbesserungswünschen beschriften und in einen Briefkasten einwerfen können. Diesen Briefkasten durften wir uns im Übrigen von der Restaurationswerkstatt Bochum für die Dauer der Ausstellung ausleihen", berichtete Piorr. Zur Ausstellung gibt es noch einen 104-seitigen Katalog, in dem die Chronik einer Stadt erzählt wird. Wer nun Lust bekommen hat, seine Erinnerungen an die 80er-Jahre aufzufrischen: Die Ausstellung läuft noch bis Sonntag, 26. Februar 2023. Sie kann immer zu den Öffnungszeiten des Museums besucht werden. Der Eintritt kostet für Erwachsene 1,50 und für Kinder ab sechs Jahren 0,50 Euro.

Stadtbibliothek möchte mit Spenden helfen

Weihnachtswunschbaum für Kinder und Tiere

Weihnachtswunschbaumaktion der Stadtbibliothek Herne für Kinder sowie Tiere.

Die Stadtbibliothek baut in diesem Jahr zum zweiten Mal den „Wunschweihnachtsbaum“ auf, teilte sie am Dienstag (22.11.2022) mit. Start der Wohltätigkeitsaktion ist Montag, 28. November 2022. Auch in diesem Jahr möchte die Stadtbibliothek Herne Kinderaugen zum Leuchten bringen und Tieren helfen. Daher bittet sie Bürger um Spenden. In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kinder-Jugend-Familie der Stadt Herne hat die Stadtbibliothek Wünsche von benachteiligten Kindern und Jugendlichen aus der Region gesammelt. Die Wünsche sind ganz unterschiedlich und mit einem Budget von maximal 30 Euro oder weniger erfüllbar. Interessierte finden die Wunschkarten an den Weihnachtsbäumen im Foyer der Stadtbibliothek Herne-Mitte, Willi-Pohlmann-Platz 1. Auch in der Stadtbibliothek Herne-Wanne, Wanner Straße 21, liegen die Karten aus. Es können eine oder mehrere Wunschkarten vom Baum genommen werden. Spendende werden gebeten, den entsprechenden Wunsch zu kaufen, als Geschenk zu verpacken und in der Stadtbibliothek Herne-Mitte oder Herne-Wanne bis Samstag, 10. Dezember 2022, abzugeben. Wichtig ist, dass die Wunschkarte gut sichtbar am jeweiligen Geschenk angebracht wird, damit der Wunsch das passende Kind erreicht. Auch die tierischen Bewohner des Tierschutzvereins Herne-Wanne sollen nicht leer ausgehen. Von Futter über Spielzeuge und Leinen bis hin zu Einstreu – vieles wird dringend im Tierheim Herne-Wanne benötigt und kann als Wunsch von einem der Weihnachtsbäume in Herne-Mitte oder Herne-Wanne entnommen werden. Die Spendenden werden gebeten, den ausgesuchten Wunsch des Tieres zu kaufen und ihn bis Dienstag, 20. Dezember 2022, in der Stadtbibliothek Herne-Mitte oder Herne-Wanne abzugeben. Sowohl die Sachspenden für Kinder und Jugendliche als auch für Tiere können ausschließlich innerhalb der regulären Öffnungszeiten der Stadtbibliothek abgegeben werden. Insbesondere die Präsente für die Kinder und Jugendlichen sollten rechtzeitig abgegeben werden, damit diese auch am Heiligabend die Kinder erreichen. Sachspenden für das Tierheim Herne-Wanne nimmt die Stadtbibliothek auch noch bis Freitag, 30. Dezember 2022, entgegen. Alle Spenden kommen dem jeweiligen Kind und den Tieren des Tierheims Herne-Wanne zugute und werden von Mitarbeitenden der Stadtbibliothek oder dem Fachbereich Kinder-Jugend-Familie der Stadt Herne überreicht. Passend zur Weihnachtswunschbaum-Aktion erscheint auch das neuste Abenteuer der Maskottchen „Herni“, „Wannda“ und „Julius“ als Comic. Der Comic ist kostenlos in der Stadtbibliothek Herne-Mitte und Herne-Wanne oder im Tierheim Herne-Wanne ab Dezember erhältlich. Die Stadtbibliothek Herne freut sich über eine rege Beteiligung des Herzensprojekts und wünscht eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Die Stadtbibliothek Herne bedankt sich bei allen Unterstützenden. Rückfragen und Anliegen können unter Tel 0 23 23 / 16 - 28 03 oder per E-Mail an stadtbibliothek@herne.de gestellt werden.

Werke werden im Rathaus gezeigt

Jahresausstellung des HKB

Die Künstler des HKB zeigen ihre Werke.

Seit 2008 ist die Jahresausstellung des Herner Künstlerbundes (HKB) im Herner Rathaus eine feste Größe. Sie musste nur einmal, im Jahr 2020, coronabedingt ausfallen. Die aktuelle Jahresausstellung wird am Freitag, 25. November 2022, um 17 Uhr im Herner Rathaus, Friedrich-Ebert-Platz 6, eröffnet. In 54 Werken zeigen 20 Künstler einen repräsentativen Querschnitt ihres Schaffens des vergangenen Jahres. Auf zwei Rathausetagen präsentiert der HKB eine breite Palette ganz unterschiedlicher Werke, Portraits, Landschaften, Stillleben, Fotografien, grafische Arbeiten, reliefartige Collagen, abstrakte, plastische und textile Arbeiten, Ansichten der Industriekultur. Dabei bedienen sich die Künstler ganz verschiedener Techniken beziehungsweise Materialien wie Öl und Acryl, Filzpappe, Mischtechniken, Bleistift, Graphit und Pastell, Collagen, Wolle und Baumrinden. Die Ausstellung ist von Freitag, 25. November 2022, bis Freitag, 27. Januar 2023, zu den Öffnungszeiten des Rathauses, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, zu sehen.

Cartoonist Michael Holtschulte in Herne

Sensenmann-Gipfel

Aus der „Tot aber lustig“-Serie des Herner Cartoonisten Michael Holtschulte.

Das Kleine Theater Herne lädt zum Sensenmann-Gipfel ein: Der gebürtige Herner Illustrator und Cartoonist Michael Holtschulte, bekannt unter anderem für seine Sensenmann-Cartoons, wird am Freitag, 25. November 2022, seine Bücher und Kalender an der Neustraße 67 verkaufen und signieren am Rande der Vorstellung von „Täglich klopft der Sensenmann“. Holtschulte zeichnet für so namhafte Medien wie die Süddeutsche Zeitung, die Berliner taz und das Satiremagazin Eulenspiegel. Zudem hat er zahlreiche Bücher veröffentlicht. 2012 bekam er den Deutschen Preis für die politische Karikatur, 2014 den Deutschen Karikaturenpreis und im letzten Jahr den Bürgerpreis der Stadt Herten für sein kulturelles Engagement. In der schwarzhumorigen Komödie „Täglich klopft der Sensenmann“ ist John Pearson (Christian Weymayr), ein Mann in den besten Jahren, in seiner Londoner Wohnung bei der Lektüre der Financial Times eingenickt. Er wird aus seinem Ledersessel aufgeschreckt durch die junge, attraktive Nachbarin Leslie (Carolin Rossow), die den gleichen Nachnamen trägt wie er, mit John aber weder verschwägert noch verschwistert – und schon gar nicht verheiratet ist. Das aus Suffolk stammende Ostküsten-Girl, das Betriebswirtschaft studiert, um einmal die Londoner Filiale der elterlichen Maßschneiderei zu übernehmen, hat für den Manager der Automobilzulieferbranche ein Paket angenommen, dass sie ihm auf den Beistelltisch stellt. Das „Landei“ lässt ihren Charme spielen, aber der hektische Bunburysierer gibt vor, einen dringenden beruflichen Termin wahrnehmen zu müssen und nestelt fahrig an seiner Krawatte. Dabei geht es seiner Firma, die Bauteile für Dieselmotoren herstellt, schlecht in diesen unseren Zeiten der E-Mobilität. Und außerdem: der Schwerenöter hält sich mit der gleichen Ausrede seine Gattin Charlett, die daheim auf ihn wartet, vom Hals, um sich an den seiner Geliebten Cindy, die altersmäßig seine Tochter sein könnte, werfen zu können. Bevor die Konversation der Nachbarn in Schwung kommt, klopft es vernehmlich an der Tür: der Sensenmann (Marco Fahrland-Jadue) behauptet, sich nicht in der Adresse geirrt zu haben… Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr, Einlass ist um 19 Uhr. Vor der Vorstellung sowie zur Pause freut sich Michael Holtschulte auf die Gäste des Kleinen Theaters Herne zu diesem ganz besonderen Event. Karten zum üblichen Preis von 14 Euro sind unter Tel 02323 / 91 11 91 erhältlich.

InfoTruck macht Halt an der Gesamtschule Wanne-Eickel

Schüler für Metall- und Elektrobranche begeistern

Die InfoTrucks der Metall-und Elektroindustrie sind in ganz Deutschland unterwegs.

Was genau Menschen tun, die in der Metall- und Elektroindustrie (M+E-Industrie) arbeiten, ist für viele Schüler eher abstrakt und sie haben keine genauen Vorstellungen von den tatsächlichen Arbeitsprozessen. Dem möchten die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie mithilfe von sogenannten Infotrucks entgegenwirken. Zehn dieser Trucks sind in ganz Deutschland unterwegs, um Jugendlichen die verschiedenen Berufsbilder näherzubringen. Einer von ihnen machte am Dienstag (22.11.2022) Halt an der Gesamtschule Wanne-Eickel. halloherne war dabei, als der G-Kurs Deutsch der Klasse 10a in dem zweigeschossigen Bus mit knapp 100 Quadratmeter großer Projektionsfläche einen Einblick in die Berufsfelder der Metall- und Elektroindustrie gewinnen konnte. „Wir möchten den Jugendlichen die Ausbildungsmöglichkeiten in der Metall- und Elektroindustrie praxisnah vorstellen. Dazu arbeiten wir mit Experimentierstationen, an denen die Schüler alles selbst ausprobieren können", berichtete Falk Schug vom Team ME-InfoTruck. Weiter erzählte er: „Die Erfolgschancen unseres Trucks sind sehr hoch. Wir erleben sehr interessierte Schüler. Wir verstehen es als Angebot beziehungsweise als Chance, dass die Schüler ihre eigenen Interessen entdecken und vielleicht merken, das ist etwas für mich oder eben nicht." Im oberen Teil des Trucks stand für die Schüler zunächst der informative Teil des Vormittages an. Katrin Schulz informierte die Schüler über die Berufsbilder, stand aber auch für Fragen der Schüler zur Verfügung. Viele der Schüler-Fragen drehten sich um Abschlüsse und Weiterbildungsmöglichkeiten. Für das Team des ME-InfoTrucks war es wichtig, dass die Schüler über ihre Perspektiven nachdenken und sich auch Ausbildungen in ihrem Interessenbereich suchen. „Sucht euch einen Job, der euch Spaß macht. Denn so werden ihr auch erfolgreich sein", ermutigt Katrin Schulz die Schüler, ihren eigenen Weg in Sachen Ausbildung zu gehen. Danach folgte im unteren Teil des Trucks für die Schüler der praxisnahe Teil. Nach kurzer Einweisung konnten sie an den verschiedenen Experimentierstationen direkt in die Welt der Metall- und Elektroindustrie hineinschnuppern. So konnten die Jugendlichen beispielsweise an der CNC-Fräsmaschine unter Anleitung durch eigene Programmierung ein kleines Werkstück fräsen. An der Station Cobot erlebten die Jugendlichen die Kollaboration von Mensch und Maschine hautnah. Gemeinsam mit dem Cobot bauten sie ein Zahnradgetriebe zusammen. Außerdem gab es einen Elektroarbeitsplatz und ein Steckerexponat, an dem die Schüler elektrische Systeme über entsprechende Stecker miteinander verbanden. Ferner gab es noch ein Pneumatik-Modell. Hier setzten die Jugendlichen mithilfe eines Druckluftarms per Einzelschrittsteuerung ein Werkstück auf ein Fließband um. „Ich finde das Angebot hier ziemlich informativ. Ich hatte vorher gar keine Vorstellung von der Thematik, daher finde ich es toll, dass wir hier alles auch selbst ausprobieren können", sagte Schülerin Lea. Obwohl Asli bereits weiß, dass sie nach dem Schulabschluss im sozialen Bereich arbeiten will, zeigte sie sich interessiert für das Angebot des Infotrucks: „Ich weiß zwar schon, was ich später einmal machen möchte, aber ich finde die Experimentierstationen trotzdem sehr gut. Besonders, dass wir selbst an der Fräsmaschine arbeiten durften, fand ich klasse." Zu den jeweiligen Experimentierstationen gibt es noch Touchmonitore, auf denen sich Infos zu den verschiedenen Berufen, Quizze oder auch Praktikums-und Ausbildungsangebote befinden. Ebenso sind dort freie Lehrstellen von Unternehmen zu finden. Auf jedem dieser Monitore befinden sich auch QR-Codes, über die die Schüler weitere interaktive und nachhaltige Berufsinformationen erhalten können. Dafür müssen sich lediglich vorher die passende App des InfoTrucks herunterladen. Auch Klassenlehrer Ben Möller freute sich für seine Schüler, dass sie dieses Angebot wahrnehmen konnten. „Zu meiner Schulzeit gab es solche Angebote nicht, von daher finde ich es jetzt umso schöner, dass unsere Schüler nun diese Möglichkeiten bekommen. Ich merke, dass sie sehr interessiert sind und ihnen das selbst ausprobieren gut gefällt." Alexander Füten, Pressesprecher der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie, verdeutlichte im Gespräch mit halloherne, dass sie hier den Jugendlichen eine Möglichkeit zur Berufsorientierung bieten möchten. „Mit diesen Trucks hoffen wir, dass wir Jugendliche für die Berufsbilder begeistern und den Fachkräftenachwuchs sichern können. Die Jugendlichen erhalten so einen Einblick, was hinter den Kulissen passiert", so Füten. Weiter führte er aus: „Wir möchten den Jugendlichen auch zeigen, dass es noch etwas anderes als das klassische Studium gibt und es ebenso vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten in der Metall- und Elektroindustrie gibt, wie beispielsweise auch das duale Studium." Eine Unterrichtseinheit mit dem InfoTruck umfasse circa 90 Minuten. Ausgerichtet sei das Programm an die 7. bis 10. Klassen an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie an Gymnasien.

Herner Symphoniker und Musiker der Musikschule

Neujahrskonzert im Kulturzentrum

Neujahrskonzert der Herne Symphoniker (Archivfoto aus dem Jahr 2018)

Das Neujahrskonzert der Herner Symphoniker und der Städtischen Musikschule findet in diesem Jahr – nach zwei Jahren Pause – wieder statt. Im Kulturzentrum Herne spielen die Musiker am Sonntag, 8. Januar 2023, ab 17 Uhr populäre Kompositionen wie zum Beispiel den „Kaiserwalzer“, „Tritsch-Tratsch-Polka“ oder „Leichte Kavallerie“, Werke, die wie immer ein unvergessliches Hörvergnügen versprechen. Unterstützt wird das Konzertereignis von der Herner Sparkasse. Karten zum Preis von 20 Euro (Erwachsene), 13 Euro (Schüler / Studenten) und 6 Euro (Kinder bis 12 Jahre) können am Samstag, 26. November 2022, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr telefonisch unter 02323 / 919 01 16 bestellt werden.

Erstmalig an zwei Tagen mit großem Angebot

Röhlinghauser Weihnachtsmarkt lädt ein

So sah es beim 5. Röhlinghauser Weihnachtsmarkt im Volkshaus im November 2021 aus - nun gibt es den Markt an zwei Tagen.

Die sechste Ausgabe des Röhlinghauser Weihnachtsmarktes steht vor der Tür. Erstmalig soll es eine zweitägige Ausgabe am Samstag und Sonntag, 26. und 27. November 2022, im Volkshaus Röhlinghausen geben. Der Markt findet an beiden Tagen von 13 bis 17 Uhr statt und lädt nicht nur die Röhlinghausener, sondern alle Herner, aber natürlich auch Bürger aus der Region zum Besuch ein. Im vergangenen Jahr waren die Organisatoren mit der fünften Ausgabe sehr zufrieden (halloherne berichtete). Die Idee zum vorweihnachtlichen Treff stammt vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Gerd Bollmann und der ehemaligen DRK-Vorsitzenden Magdalene Sonnenschein. Beide waren die Initiatoren der ersten Ausgabe im Jahr 2016. Verkauft werden Weihnachtsdeko und -schmuck sowie Trödelartikel passend zur Jahreszeit. Ebenso gibt es verschiedene angefertigte Deko aus Holz, genauso wie Selbstgehäkeltes und Gestricktes. Wichtel, aber auch Sitzkissen oder Glückwunschkarten runden das Angebot ab. Zur Stärkung beim gemeinsamen Klönen, Stöbern und Beisammensein werden Kaffee, Tee, Würstchen, Glühwein und türkische Spezialitäten angeboten. Wie gewohnt nehmen zahlreiche Unterstützer aus dem Stadtteil teil. Zu den Hauptakteuren gehören das DRK Herne und Wanne-Eickel, die ev. Kirchengemeinde im Bezirk Röhlinghausen, der TV Röhlinghausen, die Islamische Gemeinde Röhlinghausen, „Let's go Wanne“, der Weltladen Esperanza, das Tierheim Herne-Wanne sowie der SPD-Ortsverein Röhlinghausen.

20.000 Grabkerzen leuchten, 6.500 Fußbälle erinnern an tote Arbeiter

Mahnmal im Stadion gegen WM in Katar

So sah es aus der Luft aus: Die AWO Protestaktion im Stadion am Schloss Strünkede zur WM in Katar mit 20.000 Grabkerzen und 6.500 mit Sand gefüllten Fußbällen.

„Die FIFA hat den Fußball verraten und verkauft. Profit darf nicht über Menschlichkeit siegen. Menschenleben dürfen nicht für Gewinn geopfert werden. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel und schon gar keine Allianzen mit Diktaturen“: Michael Scheffler, Vorsitzender des AWO Bezirks Westliches Westfalen, fand deutliche Worte für die Fußball-WM, die am Sonntag (20.11.2022) um 17 Uhr in Katar begonnen hat. Zur gleichen Zeit fand im legendären Stadion am Schloss Strünkede in Herne eine Trauerfeier für die vielen tausend Arbeiter statt, die auf den WM-Baustellen gestorben sind, heißt es in einer Mitteilung. Den Toten wurde mit 6.500 sandgefüllten Fußbällen auf dem Spielfeld und 20.000 Grabkerzen auf den Rängen ein Denkmal gesetzt. Mehrere hundert freiwillige Helfer waren nach Herne gekommen, um es zu errichten und der Menschen zu gedenken. Das Eröffnungsspiel in Doha zu verfolgen, kam für sie nicht in Frage. „Die Spiele, die heute beginnen, sind mit Leid und Tod erkauft. Es ist die blutigste WM, die es je gab“, sagte Volker-Johannes Trieb, Aktionskünstler aus Osnabrück und Initiator der Aktion. Katar sei ein Ort der Schande, so Trieb. Die Menschenfeindlichkeit, die dort herrsche, sei für ihn unerträglich. „Heute ist kein Tag zum Jubeln, sondern zum Trauern“, so der Künstler. Mit kurzen Reden, einer Schweigeminute und einer symbolischen Kerze, die auf dem Spielfeld entzündet wurde, fand in Herne das Gegenteil des Eröffnungsspiels statt. Der Cellist Willem Schulz würdigte die Toten mit einem eigens komponierten Requiem. Die Band „Westwärts“ sang zum Abschluss das, was alle vor Ort dachten: We say NO! Moderiert wurde das Gedenken von Kommentator Manfred Breuckmann, der ebenfalls gegen das Turnier in der Wüste Position bezieht: „Eine WM auf den Gräbern von Wanderarbeitern - das geht gar nicht. Ich schäme mich für alle, die 'nur über Fußball‘ reden wollen. Sie begreifen nicht, dass sie mithelfen, Menschenverachtung salonfähig zu machen.“ Bereits am 1. April dieses Jahres hatten Volker-Johannes Trieb und Vertreter vom AWO Bezirk Westliches Westfalen und AWO international vor die FIFA-Zentrale in Zürich gegen die Vergabe der WM an Katar protestiert. „Die Menschen, die auf den Baustellen gestorben sind, stammen aus den ärmsten Ländern der Welt. Sie haben dort geschuftet, um ihre Familien zu ernähren. Wir sind heute in Gedanken bei ihren Angehörigen“, sagte Ingrid Lebherz, Geschäftsführerin von AWO International. Der Verband engagiert sich in den Ländern der Hinterbliebenen für die Rechte von Arbeitsmigranten, die in Ländern wie Katar ausgebeutet werden. „Weltweit leben rund 50 Millionen Menschen in Sklaverei – das ist eine ungeheure und beschämende Zahl. Ein Großereignis wie die WM in Katar wären eine Chance gewesen, die Arbeitsverhältnisse zu verbessern und etwa das Kafala-System mit aller Entschlossenheit zu unterbinden. Die FIFA hat das aber durch ihre jahrelange Ignoranz versäumt.“

Vorlesetag in Herne

Deutschlands größtes Vorlesefest

Bundesweiter Vorlesetag 2022: Hier in der Stadtbibliothek Wanne.

Seit 2004 ist der Bundesweite Vorlesetag Deutschlands größtes Vorlesefest und begeistert immer mehr Menschen. Das Jahresmotto in diesem Jahr lautet: 'Gemeinsam einzigartig'. In jedem Jahr fand das kollektive Vorlesen am dritten Freitag im November statt und ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Der Tag ist gedacht als ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens: Lesen verbindet, schafft Nähe, regt die Fantasie an, ist eine wichtige Voraussetzung um selber gut lesen zu können und schafft damit einen Schlüssel zur Bildung – macht also schön schlau. Auch in Herne wurde am Freitag (18.11.2022) gelesen was das Zeug hielt – an den unterschiedlichsten Kitas, Schulen und Bibliotheken. Vorgelesen wurde von großen und kleinen Menschen. halloherne hat einige Vorlesestellen besucht: An der Grundschule Pantrings Hof haben nicht nur Eltern, Lehrer und der pensionierte Oberstudiendirektor und aktive Naturpädagoge Malte Lütjens gelesen, sondern auch Herner Politiker: Die Schulausschuss-Vorsitzende Birgit Klemczak und der Sodinger Bezirksbürgermeister Mathias Grunert. Mathias Grunert hat für die Schüler das Buch von Otfried Preußler „Die kleine Hexe“ mitgebracht. „Mich selber hat diese Geschichte von der Hexe, die eigentlich eine gute Hexe sein möchte, aber dann geht doch immer wieder alles daneben, schon als Kind begeistert“, erzählt er und ist gespannt, wie das Buch bei den Kindern ankommt. Grunert ist schon seit Jahren am Vorlesetag aktiv und weiß: „Die Kinder sind für alle Bücher offen und hören gespannt zu. Da ist es eigentlich fast egal ob ein klassisches 'Kinderbuch' gelesen wird oder ob man in die neuere Literaturkiste greift." Auch Birgit Klemczak hat sich für ein klassisches Buch entschieden. Sie erzählt: „Heute lese ich Schulgeschichten aus der Reihe 'Leselöwen' vor. Geschichten, die ich schon den Enkeln vorgelesen habe und die bei ihnen prima angekommen sind.“ Malte Lütjens bringt ein Buch mit, das er aus seiner Kindheit kennt, und ihn für die Natur begeisterte. „Aber wir lesen in diesem Jahr nicht nur auf Deutsch vor“, erzählt Schulleiterin Elif Roßmannek, „sondern auch auf Schwedisch und Türkisch.“ So soll das Sprachverständnis der Kinder gefördert werden. „Wir wollen die Kinder in eine andere Sprachen eintauchen lassen und sie ermuntern, sich mit den verschiedenen Sprachen auseinanderzusetzen.“ Die Mont-Cenis-Gesamtschule (MCG) beteiligte sich ebenfalls am Vorlesetag 2022. Mathias Grunert liest hier aus dem Buch: 'Wie man seine peinlichen Eltern erträgt.' Aber neben vielen Erwachsenen lesen an der MCG auch Schüler vor. So zum Beispiel Ida Schmidt, die den schulinternen Vorlesewettbewerb der MCG in diesem Jahr gewonnen hat. Ida liest aus der 'Schule der magischen Tiere'. In der Laurentiusschule liest seit 2014 an diesem besonderen Tag der Unser-Fritzer Horst Schröder, der auch Lesepate der Schule ist, den Grundschülern vor. Und zwar allen 317! Dazu wird in jedem Jahr die Gymnastikhalle der Schule in einen großen Lesesaal umgewandelt und die jeweiligen Kindergruppen machen es sich auf den Matten mit ihren Kuscheltieren gemütlich. In diesem Jahr hat Schröder von 8 bis 12 Uhr aus dem Buch 'Die Schöne und das Biest' gelesen. Schröder: „Die Kinder waren wieder prima vorbereitet, da seit einigen Jahren die Schule die Bücher aussucht, die zur Thematik des aktuellen Unterrichts passen.“ Schulleiterin Martina Nissalk dazu: „Wir behandeln das Buch aktuell in allen Klassen im Unterricht, da wir in der Adventszeit mit den Schülern ins Schauspielhaus nach Bochum fahren und uns das Stück 'Die Schöne und das Biest' anschauen. Eine Geschichte über Mut, Neugier und Liebe." Mut wird mit Sicherheit auch für den Ausflug nach Bochum von Nöten sein. 317 Kinder in fünf großen Bussen nach Bochum zu befördern, heile ins Theater und wieder zurück nach Wanne zu bekommen, ist eine kleine logistische Meisterleistung. Die Stadtbibliothek Wanne hatte am Nachmittag zu „Rittergeschichten mit Spiel und Spaß“ eingeladen. Hier gab es viele aufregende Geschichten zu hören und zum Schluss konnten sich die Kinder in einem Ritterturnier den Ritterschlag verdienen. Erstmalig wurde an diesem Tag auch für Erwachsene vorgelesen. In der vhs im Kulturzentrum startete die neue Veranstaltungsreihe „Was liest eigentlich...?“. Bettina Szelag, Mitglied im Rat der Stadt Herne und Vorsitzende des Kulturausschusses, und Ulrich Koch, Vorsitzender der Kulturinitiative und Geschäftsführer der Stadtwerke Herne, lasen und erzählten aus ihren Lieblingsbücher.

Tierischer Aufruf zum Boykott

WM in Katar? Die Cool Cats sagen 'Nö'

Die Cool Cats zur WM 2022 in Katar: Ein klares Nö!

Am Sonntag, 20. November 2022, steigt um 17 Uhr das Eröffnungsspiel der WM 2022 in Katar. Der Gastgeber spielt dann gegen Ecuador. Dabei gibt es zahlreiche Stimmen, die das Turnier, deren Vergabe sowie zahlreiche Menschenrechtsverletzungen, die Unterdrückung von Frauen sowie Homosexuellen sowie viele andere Faktoren kritisieren. Viele Fans haben deshalb bereits angekündigt, sich keine Minute davon anzusehen. halloherne hat dazu auch mit einigen Hernern gesprochen, die mit Fußball zu tun haben, und nach ihrer Entscheidung gefragt (halloherne berichtete). Wer sich ganz sicher ist, dass ein Boykott die einzig richtige Entscheidung ist, sind die Cool Cats. „WM in Katar?“, fragen sie und geben direkt die kurze und eindeutige Antwort: „Nö!". Sie kritisieren, dass FIFA-Boss Gianni Infantino sich im Wüstenstaat den Hintern vergolden lässt, der ehemalige FIFA-Präsident Sepp Blatter sei halt Blatter - unter ihm fand Ende 2010 die Vergabe statt. „Es ist wie bei Donald Trump, man hat sich an die Lügen gewöhnt.“ Es sei einfach nur schlimm. Aber: „Die Cool Cats gucken nicht, wir schauen aber auch nicht weg.“

Die Auswahl ist groß und außergewöhnlich

Zu Weihnachten mehr Reviererlebnisse

Reviererlebnisse, im Bild die Chefin Pia Neweling, hat nun ein Regal im Bochumer Geschäft Kunst und Kegel.

Die Seite mit den unterschiedlichsten Reviererlebnissen und Pottgeschenken der jungen Unternehmerin Pia Neweling hat sich weiterentwickelt. Neben den sportlichen Erlebnissen, den mannigfaltigen Angeboten für alle Leckermäulchen, den Kurzurlauben, Wellness- und Beauty-Ideen und den diversen Pottgeschenken (halloherne berichtete) können die Menschen wählen zwischen Action, Fliegen, Motorsport, Outdoor oder Naturerlebnissen. Auch wer zum Beispiel eine geführte Kneipentour durch – sagen wir mal – Düsseldorf wünscht, wird hier fündig. Dazu unterteilt das Team die Angebote noch einmal in Gruppen-, Familien- oder Einzelerlebnisse – und wer einen ausgefallenen Kindergeburtstag feiern möchte, der ist auf dem Portal von Pia Neweling goldrichtig. Aber Pia und ihr Team ruhen sich nicht aus und haben sich einige Neuheiten einfallen lassen. So gibt es auf dem Portal nun auch einen Blog: Unter der Rubrik Bisse neu? können sich dort alle über das Portal informieren und erfahren zudem, wer überhaupt dahinter steckt. Unter Kennse schon? werden die unterschiedlichsten Revier-Menschen vorgestellt, das können Originale oder Unternehmer mit ungewöhnlichen Angeboten sein. Pia Neweling erzählt: „Auf unserem Blog stellen wir zudem Ruhrgebiets-Fotografen mit ihren Fotos und einer kurzen Fragerunde vor. Jeder hat dann die Möglichkeit, uns seine Fotoauswahl zu erklären. Auf unserem Instagram-Account küren wir zusätzlich das Foto der Woche." „Neu ist jetzt auch, dass wir eine Kooperation mit der Wein-Erlebnisgastronomie Le Kork im Herzen von Bochum eingegangen sind", freut sich Pia. Dort können sich nun alle Wein-Liebhaber Weine auswählen, die sie probieren können. Ausgeweitet wurde zudem auch die Kooperation mit dem Fotostudio Picture People in Bochum. „Und ganz wichtig“, ergänzt sie, „unser Mitarbeiter-Team ist gewachsen.“ Für alle Menschen, die sich Dinge, die sie kaufen oder verschenken, lieber vor Ort anschauen und vielleicht auch gerne einmal anfassen, sei gesagt: Seit kurzer Zeit präsentiert das Team von Reviererlebnisse ausgewählte Dinge in dem Laden 'Kunst und Kegel' in Bochum an der Schützenbahn 17. Hier kann geschaut, angefasst und gekauft werden. Ansonsten bietet Reviererlebnisse die altbewährte und beliebte Nervenkitzel- und Wohlfühlmischung an. „Unsere Renner sind“, weiß Pia, „der zweistündige Skywalk auf dem Phoenix West Gelände, die Fackelführung durch den Landschaftspark, bei dem die Teilnehmer Wissenswertes rund um die Industriegeschichte des Ruhrgebiets erfahren und auch die privaten Rundflüge werden gut gebucht.“ Fragt man Pia, was sie denn ihren Lieben schenken würde, muss sie gar nicht lange überlegen: „Da fällt mir für meinen Mann natürlich gleich das Gin-Tasting ein." Aber auch für den Geschenkkorb, gefüllt mit Ruhrpott-Spielen, und die Rundgänge hinter verschlossenen Türen würden ihr sofort liebe Menschen einfallen, die sie damit beglücken könnte. Sie selbst würde sich gerne die Fahrt mit dem Heißluftballon schenken. Die Welt in Ruhe einmal von oben zu betrachten, das fände sie schön. Allerdings: Die Fahrt wurde aus dem Portfolio gestrichen, "das ist der erhöhten Gaspreise geschuldet", sagt sie. Die Gutscheine, die über das Portal Reviererlebnisse gekauft werden, behalten ihre Gültigkeit für mindestens drei Jahre. „Im Augenblick werden einige Gutscheine von 2019 und 2020 eingelöst“, erzählt Pia Neweling. Das sei bei dem Portal Reviererlebnisse kein Problem.

1. HeKaGe feiert 'endlich wieder unbefangen' mit rund 500 Gästen

Stimmungsvoller Karnevalsauftakt im KuZ

Klatschen und feiern: Der Karnevalsauftakt der 1. HeKaGe im Kulturzentrum war ein Erfolg - rund 500 Gäste waren dabei.

Lange mussten die Karnevalisten auf ihre Feiern verzichten oder es war maximal Sparflamme angesagt. Am Freitag (18.11.2022) war es damit im Kulturzentrum nun vorbei: Die 1. Herner Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß-Rot 1953 (HeKaGe) feierte den Sessionsauftakt 2022/2023. Rund 500 Gäste waren mit dabei und sahen zahlreiche Showhöhepunkte und Tanzeinlagen. „Es hat unheimlich Spaß gemacht. Nach der langen Pause haben vor allem unsere Aktiven aus dem Verein für diesen Abend gebrannt. Endlich konnten wir wieder befreiter und unbefangen feiern. Ich denke, das hat allen gefehlt“, sagt Michaela Gera, Pressesprecherin der HeKaGe im Gespräch mit halloherne. Ein wenig erschöpft, aber glücklich über den vergangenen Abend, klingt sie am Samstag (19.11.2022). Kein Wunder, das Programm ging bis 0 Uhr ungefähr, die Partygäste blieben zum Teil noch mehrere Stunden in der Location. Beim Programm wurde auch ordentlich aufgefahren. Die Tanzgarde „Fidele Sandhasen“ sorgte für viele besondere Showtänze, die Minis der HeKaGe zeigten ihr Können und die Prinzengarde war dabei. „Der Einzug der 'Reitercorps Jan von Werth' wollte gar nicht mehr enden, schließlich war die ganze Bühne voll“, schwärmt Gera und fügt an: „Bei der Band 'Räuber' hat meine Stimme gelitten.“ Durch bekannte Hits konnte die ganze Halle mitsingen. Karnevals-Urgestein Bernd Stelter sorgte ebenfalls für gute Stimmung, ihm sah man auch die Freude über die Rückkehr auf die Bühne an. Natürlich ließ sich auch das amtierende Stadtprinzenpaar Frank I. (Gomille) und Kersti I. (Gomille) nicht zwei Mal bitten, im Kulturzentrum vorbeizuschauen. „Das hat alles schon gefehlt. Insgesamt war es eine super Atmosphäre, die wieder Lust auf eine Karnevalssession macht. Vor einem Jahr mussten wir noch mit vielen Auflagen den Start feiern - nun ist es wieder lockerer“, freut sich Michaela Gera. Damit ist der Auftakt der Herner Jecken auf jeden Fall gelungen.

Wewole Weihnachtsdorf lädt ein

Über 30 Stände mit Geschenkideen

Wewole Adventsmarkt 2022. An zwei Tagen lockt der Wewole Adventsmarkt in die Gärtnerei an der Nordstraße.

An über 30 Ständen präsentieren die Mitarbeiter der Wewole viele Geschenkideen für und zur Weihnachtszeit. War der erste Tag, der Freitag (18.11.2022) schon rappelvoll, so erwarten die Verantwortlichen für den heutigen zweiten Tag, Samstag, 19. November 2022, in der Zeit von 11 bis 20 Uhr, (halloherne berichtete) wieder viele Menschen, die sich an der weihnachtlichen Atmosphäre erfreuen. Bei Kaffee und Glühwein, Eintöpfen und Suppen, Waffeln und Kuchen lässt es sich herrlich über das Gelände flanieren. Unser halloherne-Fotograf war am ersten Tag vor Ort und hat schon einmal diese Bilder mitgebracht.

Aktion von Sparkasse und Herne hilft e. V.

Wunsch-Weihnachtsbäume

Die Herner Sparkasse und Herne hilft e. V. starten wieder Aktion Wunsch-Weihnachtsbaum.

Zum zwölften Mal findet die Aktion Wunsch-Weihnachtsbäume der Herner Sparkasse in Zusammenarbeit mit dem Verein Herne hilft statt. Das Ziel ist die Unterstützung von Kindern aus sozial schwächeren Familien mit einem Weihnachtsgeschenk im Wert von bis zu 25 Euro. Die Aktion startet ab Montag, 21. November 2022, dazu stellt die Sparkasse an ihren Standorten in der Hauptstelle, der Niederlassung Wanne und in den Geschäftsstellen Eickel, Sodingen, Röhlinghausen und City jeweils einen Wunsch-Weihnachtsbaum auf. Bürger, die einem bedürftigen Kind einen Weihnachtswunsch erfüllen möchten, können dort eine „Wunschtüte“ vom Baum pflücken. Diese beinhaltet den Vornamen, das Alter und den Weihnachtswunsch eines Kindes. Ein vorgedruckter Spendenbeleg ist ebenfalls beigefügt, mit dem der Wunsch in bar oder als Überweisung erfüllt werden kann. Es besteht auch die Möglichkeit den Betrag von 25 Euro direkt auf das Spendenkonto von Herne hilft zu zahlen, die Herner Sparkasse wählt dann einen Kinderwunsch für den Spender aus. Für das Gelingen dieser Aktion haben Herner Wohlfahrtsverbände im Vorfeld Weihnachtswünsche von zahlreichen hilfsbedürftigen Kindern in Erfahrung gebracht und der Herner Sparkasse übermittelt. Die Weihnachtsgeschenke werden von Herne hilft und der Herner Sparkasse erworben und an die beteiligten Institutionen weitergeleitet. Diese übergeben die Geschenke den Eltern der bedürftigen Kinder, die sich an Heiligabend dann über ihr persönliches Weihnachtsgeschenk freuen können. Bis Freitag, 9. Dezember 2022, kann jeder Interessierte mit seiner Spende auf diese Weise einem Kind aus Herne oder Wanne-Eickel einen ersehnten Weihnachtswunsch erfüllen. mehr Infos und Spendenmöglichkeit

Wache nun auf dem aktuellsten technischen Stand

Neue Polizeiinspektion offiziell eingeweiht

Die neue Polizeiwache an der Cranger Straße wurde am Freitag (18.11.2022) offiziell eingeweiht.

„Heute ist ein guter Tag für Herne", machte der Bochumer Polizeipräsident Jörg Lukat seine Freude über die offizielle Einweihung der neuen Polizeiinspektion für Herne am Freitag (18.11.2022) deutlich. Genau 832 Tage nach Vertragsunterzeichnung (halloherne berichtete) beginnt nun auch offiziell die Arbeit in der Wache. Am Freitag (4.11.2022) habe der erste Wachbetrieb in der neuen Liegenschaft begonnen (halloherne berichtete). Lukat lobte in seiner Rede die nun optimalen Arbeitsbedingungen für die Beamten und die gute Zusammenarbeit des Team für den Neubaus, die so die schnelle Realisierung vorangetrieben haben. Das 2.500 Quadratmeter große Gebäude stehe auf einem 6.100 Quadratmeter großen Grundstück. Rund 150 Menschen werden hier nun ihren Dienst erledigen. Auch NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) zeigte sich erfreut über die zügige Fertigstellung der neuen Wache: „Wahnsinn, wie schnell das geht. In so kurzer Zeit ist zack alles fertig und dass trotz Pandemie und Rohstoffmangel." Im Weiteren ging er auch auf die Arbeitsbedingungen für Polizisten ein. „Die Beamten leisten jeden Tag einen guten Job und müssen aber zeitgleich viel verarbeiten. Da müssen dann die Arbeitsbedingungen so sein, dass sie sich wohlfühlen können, und das ist mit der neuen Polizeiinspektion gegeben", so Reul weiter. „Ein Dankeschön für die gute Arbeit der Beamten kann auch in Form dieses neuen Gebäudes sein." Das neue Gebäude befindet sich direkt an der Cranger Straße, Ecke Harpener Weg, in Nachbarschaft zum Pestalozzi-Gymnasium und in der Nähe des Herner Bahnhofs. Für die Realisierung des Projektes erhielt die Firma Sideka Projektmanagement aus Ibbenbüren den Zuschlag. Auch Inspektionsleiter und Polizeioberrat Felix Horn freut sich über die neue Polizeiinspektion: „Es ist für mich eine große Ehre, Sie alle in diesem neuen Gebäude begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns, dass wir ein neues Gebäude bezogen haben, dass technisch den aktuellsten Ansprüchen gerecht wird." Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda stellte in seiner Rede die Wichtigkeit der Polizei für das gesellschaftliche Zusammenleben in den Mittelpunkt. „Gesellschaftliche Verantwortung ist auch für die Polizei wichtig. Für ein Leben in der Stadt und ein Leben mit den Bürgern", so Dudda. „Auch wir hatten in der Vergangenheit mit besorgten Bürgern und Querdenkern zu tun, aber wenn wir gemeinsam Haltung zeigen, wirkt das auf die Gesellschaft." Ferner sagte er: „Außerdem hoffen wir, dass wir das geplante Quartier so zu Ende entwickeln können, wie wir es uns wünschen." Auch wenn er es nicht namentlich nannte, spielte er hier auf die immer noch ausstehende Entscheidung über die geplante Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung an (halloherne berichtete). Aus gut informierten Kreisen der Hochschule hieß es zuletzt gegenüber halloherne, dass eine Entscheidung wohl erst im Frühjahr 2023 fallen soll. Natürlich durfte auch die Segnung des neuen Gebäudes nicht fehlen. Die Polizeiseelsoger Lukas Horst und Martin Dautzenberg übernahmen diese Aufgabe. „Gesegnet sein bedeutet nicht, dass nichts passiert. Es geht darum, dass man nicht alleine ist, egal was passiert", so Dautzenberg. Im nun neuen Gebäude werden die Führungsstelle der Polizeiinspektion Herne, der Einsatz- und Schwerpunktdienst, der Bezirksdienst, der Einsatztrupp und das Regionalkommissariat ihren Dienst leisten. Insgesamt sei alles auf dem höchsten neusten Standard. So gibt es unter anderem einen Blutprobenraum, einen Multifunktionsraum für Schulungszwecke oder Großlagen, den Erkennungsdienst und einen Gewahrsamstrakt mit insgesamt acht Zellen. Die Zellen bestehen aus Beobachtungs- und Einzelzellen. Bei den Beobachtungszellen stehe die Sicherheit der in Gewahrsam genommenen Personen besonders im Vordergrund, da hier auch Personen einsitzen müssen, die sich selbst verletzen könnten. „Die Zellen sind so konstruiert, dass es für die in Gewahrsam genommenen Personen wenig Verletzungsmöglichkeiten gibt. Außerdem gibt es an der Wand einen Knopf mit denen die Personen im Notfall Kontakt zu den Beamten aufnehmen können. Dann blinkt von außen ein rotes Licht an der Zelle", berichtet der Inspektionsleiter Felix Horn. Ebenso nehme die Energieeffizienz einen hohen Stellenwert ein. So gebe es neben der Dachbegrünung eine Solarthermie-Anlage, die Energie für die Warmwasserversorgung speichere oder auch zur Unterstützung der Heizung diene. „Wir sind so weitestgehend unabhängig von Gas und anderen fossilen Brennstoffen", so Horn. Nach knapp zweijähriger Bauzeit sind die Beamten der Polizeiinspektion Herne nun an der Cranger Straße 4 anzutreffen und für die Herner erreichbar.

Grund: Erhöhte Beschaffungskosten

Stadtwerke kündigen steigende Energiepreise an

Kündigen steigende Energiepreise an: Die Stadtwerke Herne.

Wie viele andere Energieversorger, erhöhen auch die Stadtwerke Herne zum 1. Januar 2023 die Preise ihrer Strom- und Gastarife, heißt es in einer Mitteilung von Mittwoch (16.11.2022). Einem entsprechenden Beschluss stimmte der Aufsichtsrat des Lokalversorgers kürzlich zu. Hauptgrund der teils erheblichen Anpassungen sind die im Vergleich zum Vorjahr vervielfachten Beschaffungspreise auf den Handelsmärkten. „Wir versuchen stets Einsparpotenziale beim Energieeinkauf zu heben. Zuletzt mussten wir unsere Strom- und Gasmengen jedoch zu konstant hohen Konditionen beschaffen, was wir nicht länger auffangen können“, beschreibt Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch die anhaltend brisante Lage. Eine spürbare Erhöhung der Netzentgelte wirke sich ebenfalls nennenswert auf die Preise aus. Ebenso beeinflussten gesetzliche Umlagen und Abgaben den Preis. Beim Strom steigt demnach der Arbeitspreis der Grundversorgung StadtwerkeComfort von 31,30 ct/kWh auf 49,94 ct/kWh (beides brutto). Bei gleichbleibendem Grundpreis bedeutet das für einen Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 2.400 kWh Mehrkosten von 37,28 Euro im Monat. Der Grundpreis für Gas erhöht sich in der Grundversorgung StadtwerkeComfort bei einem Verbrauch von 15.000 kWh pro Jahr zum 1. Januar 2023 um 1,29 Euro brutto. Der Arbeitspreis steigt von 11,99 ct/kWh auf 19,95 ct/kWh (ebenfalls Bruttopreise). Für einen solchen Durchschnittshaushalt beutet dies monatliche Mehrkosten von 99,50 €. Die Stadtwerke werden alle Kunden schriftlich über die Änderung informieren. Ebenso wird der Lokalversorger eine Anpassung der monatlichen Abschlagshöhe vornehmen, wozu die Kunden noch einmal gesondert angeschrieben werden. „Uns ist bewusst, welche Herausforderung die Preisentwicklung für die Hernerinnen und Herner bedeutet. Daher hoffen wir, dass die angekündigten Preisbremsen des Bundes für Strom und Gas zeitnah greifen“, so Koch weiter. Und: „Sämtliche Entlastungen werden automatisch von uns weitergegeben. Unsere Kunden müssen sich um nichts kümmern.“ Das gelte auch für die Übernahme des Gas-Abschlags für Dezember.

Aus den Stadtnachrichten

Betonpumpenspezialist Schwing bei der Messe 'Bauma'

'Voller Erfolg' und ein Rekordjahr

Die Firma Schwing-Stetter präsentierte ihre neuen Innovationen auf der Münchener Messe "Bauma".

Die durch Corona von April auf Oktober 2022 verschobene Messe "Bauma" kann aus mehreren Gründen als voller Erfolg gewertet werden. heißt es in einer Mitteilung von Freitag (25.11.2022). Die Messe in München hatte im Juni noch konservativ mit etwa 360.000 Besuchern gerechnet. Tatsächlich haben aber knapp eine halbe Millionen Menschen den Weg nach München gefunden. Die in Herne ansässige Traditionsfirma und Betonpumpenspezialist Schwing-Stetter konnte diese Einschätzung bestätigen – auch hier war der Andrang und das Interesse an den Produkten sehr groß. „Nach Versuchen u.a. mit virtuellen Messen und anderen digitalen Konzepten zeigte sich hier in München, wie wahr der alte Vertriebsspruch ist: 'People sell to People' – Menschen verkaufen an Menschen. Digitale Tools sind wichtig und nützlich, der private Kontakt aber ist durch nichts zu ersetzen“, heißt es vom Unternehmen. 2022 Jahr wurden zwölf Innovationen gezeigt, die die gesamte Branche aufhorchen lassen konnte: eine Retrofit Lösung, um Schwing-Autobetonpumpen der letzten 20 Jahre einfach und kostengünstig elektrisch nachzurüsten, sodass wahlweise emissionsfrei auf der Baustelle gepumpt werden kann. Für den Transport von Beton wurde ein vollelektrischer Fahrmischeraufbau gezeigt, der auf alle gängigen Anbieter vollelektrischer Fahrgestelle adaptiert werden kann. Dazu vier komplett neu entwickelte Baumaschinen wie die zwei Großmastmaschinen S 51 SX und S56SXF sowie die Fahrmischerbetonpumpe FBP 29, quasi einer Mischung aus Autobetonpumpe und Fahrmischer und dem neuen Top-Modell S 36 X RaZor mit fünfteiligen Mast bei niedriger Reichhöhe, um auch in sehr kleinen Hallen den Mast bequem ausfahren zu können. Mit dem Fahrmischer UltraEco II wurde ein weiteres Highlight präsentiert: Der leichteste Fahrmischer weltweit mit einem Aufbaugewicht unter drei Tonnen mit Verwendung der neuen Stahlsorte Hardox 500 TUF, was Treibstoff und Emissionen einspart und das verfügbare Füllgewicht erhöht. Dazu wurden Lösungen aus dem Bereich der Telematik und der Digitalisierung für modernes Flottenmanagement gezeigt sowie einer neuen sicheren, einfachen und dynamischen Abstützung für Autobetonpumpen mit dem Namen DynaRig. Insgesamt zeigt sich Schwing-Stetter als Gruppe sehr zufrieden mit der diesjährigen Bauma als auch mit dem Jahr 2022 als solches, das vom Umsatz her einer der Rekordjahre der Firmengeschichte darstellt.

Sport in Herne

An drei Grundschulen insgesamt elf Mal Sport, Spiel und Spaß

Open Sunday-Reihe für 2022 beendet

Der Open Sunday ist für das Jahr 2022 beendet.

Die Open Sunday Reihe 2022 an drei Herner Grundschulen ist beendet, teilte der Stadtsportbund Herne (SSB) am Freitag (25.11.2022) mit. Insgesamt elf Mal wurden sonntags von 13:30 bis 16:30 Uhr die Turnhallen der Grundschulen Kunterbunt, Pantringshof und Freiherr-vom-Stein geöffnet, um Kindern Sport, Spiel und Spaß anzubieten. Insgesamt wurden ca. 650 Herner Kinder mit dem Konzept erreicht. „Ein riesen Erfolg“, freuen sich die Organisatorinnen Martina Liehr (Stadt Herne, Stabsstelle Zukunft der Gesellschaft) und Petra Herrmann-Kopp (Projektverantwortliche NRW bewegt seine Kinder und Jugendlichen beim SSB Herne). Lediglich einen Anmeldezettel, der in der Woche vor dem Sonntag durch die Schule verteilt wurde, mit einer Notfall-Telefonnummer und Sportsachen mussten die Kinder mitbringen. Durch den niedrigschwelligen Zugang und das Verzichten auf eine vorherige Anmeldung sollten auch Kinder erreicht werden, die bisher nicht mit dem (organisierten) Sport in Berührung gekommen sind oder wahlweise Sonntag keine sinnvolle Beschäftigung haben. Mit durchschnittlich 60 Kindern sonntags in der Halle hat der Ansatz gut funktioniert. Das Team, bestehend aus Übungsleitern – teileweise aus Herner Sportvereinen - und Sporthelfern, bot jeden Sonntag neue Geräteaufbauten für Spiel- und Bewegungslandschaften. Aber auch freies Spiel, Gemeinschaftsspiele und das Reinschnuppern in einzelne Sportarten wie z.B. Boxen wurde den Kindern geboten. „Da wurde gelaufen, geklettert, gesprungen und vor allem viel gelacht - und das alles in einer bemerkenswerten Lautstärke“, freuen sich die Organisatorinnen. „Das Team vor Ort hat fantastische Arbeit geleistet.“ Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion des Stadtsportbundes Herne mit seinem Projekt NRW bewegt seine Kinder und Jugendlichen und der Stadt Herne, Büro OB, Stabsstelle Zukunft der Gesellschaft. Ermöglicht wurde die Durchführung durch Fördermittel des Landes NRW sowie des Bundes, welche dem Abbau von Lernrückständen im Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ in NRW dienen sollen. Fördermittelgeber war das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Durch eine Fortsetzung des Programms hoffen nun alle, dass auch im Jahr 2023 der Open Sunday wieder stattfinden kann.

Traueranzeigen

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Die Veröffentlichung der Traueranzeigen ist ein Service der Herner Bestatter und der halloherne UG. Sie ist kostenlos für die Angehörigen.

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