Von Enten und Mätressen

Die Mätresse in den Affenhack-Studios.
Der Meister würfelt. Foto: Robert Freise

Der Wanne-Eickeler Künstler Jörg Lippmeyer lud am Samstag (7.4.2018) zur Eröffnung seiner Wanderausstellung Die Mätresse des Bischofs (halloherne berichtete) in die Affenhack-Studios an der Werder Straße 51 ein. Die Eröffnung war gut besucht, ab 21 Uhr trafen sich Musiker zur Session auf der Bühne der Studios. Jörg Lippmeyer zeigte Bilder aus den letzten Jahren, darunter Farbspielereien mit Würfeln und Pop-Art-angehauchten Polit-Protest wie die Tüss Donald -Serie.

Die Mätresse in den Affenhack-Studios.
Tüss Donald. Foto: Robert Freise

Die Bilder sind hier bis Mittwoch, 11. April 2018, zu sehen. Am gleichen Tag machen sich Kultur-Wanderer mit den Werken auf den Weg. Los geht es um 16 Uhr von der Galerie passepartout , Schulstraße. Die Aktion ist wetterabhängig und fällt bei Regen aus. Ist es hingegen trocken, wird sich die Gruppe von rund 15 Kulturfreunden, unter Leitung von Lippmeyer, auf den Weg über die Vincke- und Bahnhofstrasse zum Kulturzentrum machen.

Die Mätresse in den Affenhack-Studios.
Die Mätresse und ihr Schöpfer. Foto: Robert Freise

Die Herner Bürger sollten sich also nicht wundern, wenn ihnen am Mittwochnachmittag eine Gruppe von Bilderträgern in der Fußgängerzone begegnet. Am Freitag, 13. April, ist Ausstellungseröffnung in der Hülsmann Brauerei, Eickeler Markt. Um 19 Uhr spricht hier Prof. Dr. Volker Eichener, musikalisch begleitet wird die Vernissage von den Drei Kalwitzkis,. Die Sänger um Klaus Kalwitzki aus Bottrop, tragen Volkslieder acapella und meist dreistimmig vor.

Die Mätresse in den Affenhack-Studios.
Die Bühne in den Affenhack-Studios. Foto: Robert Freise

Am Samstag, 14. April, ab 19 Uhr, spielt Lippmeyers alter Freund und Weggefährte Norbert Müller zusammen mit seinem Partner Norbert Solbach. Die beiden spielen auf der Gitarre unter anderem Stücke von Kurt Weill, Eric Clapton und Django Reinhard. Am Sonntag, 15. April, lädt der Förderverein der Kulturbrauerei Hülsmann zum Ausstellungsende zur Matinee. Ab 13 Uhr werden Häppchen gereicht und Prof. Dr. Eichener trägt aus dem Werk von Bernard Koltermann deutsche Lyrik auf Ruhr(s)pöttisch vor. An allen drei Tagen ist Jörg Lippmeyer vor Ort anwesend .