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30 Jahre Frank Korte – der Fahrradspezialist von Herne und sein Team.

30-jähriges Jubiläum: 'Ich liebe Räder jeglicher Art'

Frank Korte – ein Garant für passgenaue Räder

Seit nunmehr 30 Jahren bietet Frank Korte an der Bahnhofstraße, in direkter Nähe des Gebäudes, das der Straße ihren Namen gab, Fahrräder jeglicher Art an – vom Kinderrad, über das City-, Touren- oder Rennrad, über das Mountain- bis hin zum Cargobike. Das Fachgeschäft bietet sowohl für Gelegenheitsradler als auch für Viel- bis Profiradler alles, was das Herz begehrt. Und was Korte nicht vorrätig hat, das beschafft der 56-jährige Chef innerhalb kürzester Zeit.

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Seine Kunden glücklich und zufrieden aufs Fahrrad zu bekommen, in Sachen Fahrrad schlauer zu machen, dass ist Kortes Passion. Seine Leidenschaft fürs Rad, die spiegelt sich auch in seiner Kundenberatung wider, die nicht nur die vielen Stammkunden zu schätzen wissen. „Wer zu uns kommt, der wird immer bedarfsgerecht beraten“, erklärt Frank Korte im Gespräch mit halloherne, ohne dabei prätentiös 'rüberzukommen'.

Frank Korte (li.), der Fahrradspezialist von Herne, im Beratungsgespräch.

Korte und sein Team bieten Beratungsgespräche, die gewährleisten, dass jeder Kunde letztendlich „sein“ Fahrrad findet. Umbauten, Reparaturen oder auch Wartungsarbeiten werden dazu von seinem Werkstatt-Team – obwohl stark nachgefragt – schnell und zuverlässig erledigt. Damit für beides auch wirklich genügend Zeit bleibt, sollte mit dem Fachgeschäft auf jeden Fall ein Termin vereinbart werden.

'Räder jeglicher Art begeistern mich'

Frank Korte umgibt sich täglich mit Dingen, die ihm Spaß machen: „Ich liebe Räder jeglicher Art: egal ob Kompakträder, Lastenräder, Reiseräder – auch ein 'Nicht-E-Bike' hat bei mir eine Chance. Mich kann man mit allem begeistern, was Räder hat“, verrät er. Das Aufkommen der E-Bikes hätte bisher zu der größten Veränderung seit Bestehen des Fachgeschäftes gesorgt. Was ihn allerdings im Augenblick umtreibt, ist, eine Lanze für die Cargobikes zu brechen.

„Gerade im urbanen Bereich lohnt es sich für Unternehmer umzudenken und auf Lastenräder zu setzen“, ist sich Korte sicher und denkt dabei an Unternehmen mit einem Bringservice wie zum Beispiel Gastronomien, Apotheken oder an den Logistikbereich mit seinen Kurierdiensten.

Auch für die Kleinsten gibt es passende Räder.

„Im innerstädtischen Bereich, da hast du mit dem Rad – im Vergleich zum Auto – eigentlich nur Vorteile“, erzählt er. Erst letzte Woche habe er dies mit seinem Cargo auf dem Weg nach Bochum wieder erlebt. Der Passat, der auf der Herner Straße noch neben ihm war, den sah er auf dem Ring in Bochum wieder – bei der verzweifelten Suche nach einem Parkplatz. Allerdings hatte Korte seinen Einkauf da schon erledigt.

Lastenräder – eine Chance für Unternehmen

„Cargo- oder auch Lastenbikes genannt, bieten eine umweltfreundliche und effiziente Alternative zu Autos und sind ihnen in Flexibilität und Preis überlegen“, erzählt der Fahrradliebhaber. „Für jedes Unternehmen, für jede Privatperson, gibt es das passende Cargo.“

Förderung gewerblicher Cargobikes bis zu 45 Prozent

Auch an Fahrradhelmen ist die Auswahl groß und für jede Kopfform ist etwas dabei. Denn der Helm sollte immer beim Radler auf dem Kopf sitzen.

Allerdings würden vielen Unternehmen die nicht unerheblichen Anschaffungskosten für ein Lastenrad abschrecken. Darüber schüttelt Frank Korte nur den Kopf und erzählt: „Was viele Unternehmer nicht wissen: Der Kauf eines gewerblich genutzten Cargobikes wird mit bis zu 45 Prozent gefördert.“

Zusammengesetzt aus einer 20-prozentigen NRW-Förderung – maximal 1.000 Euro, und einer 25-prozentigen BAFA-Förderung (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) – maximal 2.500 Euro. Beide Förderprogramme sind miteinander kombinierbar.

Wer lange fährt, muss auch gut sitzen - den passenden Sattel kann man sich daher auch aussuchen.

Um das publik zu machen, bot Frank Korte vor Ostern 2024 einen ersten Informationsabend für Firmen an. „Keiner der Teilnehmer hatte im Vorfeld von den Fördermöglichkeiten gehört“, erzählt Korte. „So manch ein Unternehmer verabschiedete sich an dem Abend mit der Überlegung, die Investition so doch stemmen zu können.“

Lastenräder für den Privatgebrauch

Für die private Nutzung werden Lastenräder im Augenblick vorrangig noch von jungen Familien gekauft, die ein Auto abschaffen, aber den kleinen Nils trotzdem problemlos in der Kita abliefern wollen. „Allerdings“, erzählt Korte, „werden Lastenräder für die private Nutzung in Herne (noch) nicht gefördert. Anders als in manchen Nachbarstädten, die eigene Förderprogramme aufgelegt haben, um der sauberen Mobilität den Weg zu bereiten.“

„Dortmund hatte zum Beispiel 50.000 Euro im Fördertopf, der nach drei Tagen leergefischt war.“ In Köln gäbe es schon lange recht hohe Fördergelder. „Wenn du in Köln unterwegs bist, dann siehst du alle paar Minuten ein Cargo“, begeistert sich Korte weiter. „Die haben begriffen, dass du innerstädtisch mit dem Rad nur Vorteile hast.“

Mobilität für Herne

Frank Korte ist bekennender Lastenradfan.

„Die Förderung von privat genutzen Cargos, ist keine Landessache, sondern die werden von den Städten gefördert und hier kocht jeder sein eigenes Süppchen“, ist der 56-Jährige mit der Situation unzufrieden.

Auf halloherne-Nachfrage bei der Stadt hieß es, dass auch Herne hier gerade umdenkt und ein Förderprogramm für privat genutzte Cargobikes erstellt hat, das in den nächsten Tagen vorgestellt werden soll.

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Der wachsende Cargobereich

Das freut den Fahrradliebhaber Korte, der rund 20 verschiedene Grundmodelle in seinem Laden vorrätig hat. Grundmodelle von Lastenrädern können immer bedarfsgerecht verändert und mit den unterschiedlichsten Aufbauten bestückt werden. Ob der kleine Fritz oder die kleine Anna sicher von A nach B transportiert werden soll, der vierbeinige Liebling oder der Wocheneinkauf – für alle Gelegenheiten gäbe es die richtige Box. Offen, geschlossen, mit Gurten, aus Plastik, aus Holz oder Kunststoff, mit Einsätzen oder ohne. „Und bei alledem entfällt die nervenaufreibende Parkplatzsuche“, schmunzelt Frank Korte.

| Autor: Carola Quickels
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