Neue Leiterin von Urbane Künste Ruhr

Britta Peters.Foto: Dirk HoffmannBritta Peters.

Bochum. Ab Montag, 1. Januar 2018, ist Britta Peters die Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Die Kuratorin und studierte Kulturwissenschaftlerin folgt auf Katja Aßmann, die bis Ende 2017 die künstlerische Leitung von Urbane Künste Ruhr innehat und sich anschließend ganz ihrer Aufgabe als Direktorin des  Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum (ZKR) Schloss Biesdorf in Berlin widmet. Peters ist bis Ende 2017 Teil des Kuratorenteams der Skulptur Projekte Münster unter der künstlerischen Leitung von Kasper König.

Britta Peters blickt auf langjährige Erfahrung als Kuratorin von verschiedenen Ausstellungsprojekten zurück und ist in der nationalen und internationalen Kunstszene sehr gut vernetzt. Als Leiterin des Kunstvereins Harburger Bahnhof realisierte sie von 2008 bis 2011 zahlreiche Ausstellungen im semi-öffentlichen Raum des Harburger Bahnhofs. 2012 war sie eine der Kuratorinnen des Demonstrationen-Projekts in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster Normative Orders im Frankfurter Kunstverein. 2014 initiierte sie das Projekt Krankheit als Metapher. Das Irre im Garten der Arten an verschiedenen Orten in Hamburg. Darüber hinaus geht sie seit 2013 verschiedenen Lehrtätigkeiten nach unter anderem an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) Hamburg und der Kunstakademie Münster.

NRW-Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Christina Kampmann.Christina Kampmann.

Mit der Berufung von Britta Peters wird eine Veränderung in der künstlerischen Ausrichtung von Urbane Künste Ruhr einhergehen. Die erfahrene Ausstellungsmacherin wird Urbane Künste Ruhr neu definieren und die Weiterentwicklung der Kulturinstitution maßgeblich vorantreiben. Britta Peters, designierte Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr: „Das Ruhrgebiet verfügt über sehr gute Voraussetzungen für Kunstprojekte, die verschiedene Lebensbereiche berühren: Es gibt genügend Platz zum Arbeiten, ein breitgefächertes Kulturinteresse und auch Reibungspotenzial. Es reizt mich, diese Energie positiv zu nutzen. Dem Aufsichtsrat und der Findungskommission möchte ich für das in mich gesetzte Vertrauen und diese spannende Aufgabe danken.“

Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen: „Mit Britta Peters ist es gelungen, eine international renommierte Kuratorin für die Urbanen Künste Ruhr zu gewinnen. Ich bin sicher, dass sie die künstlerischen Experimente der Urbanen Künste Ruhr mit einer ganz eigenen Handschrift fortsetzen wird. Ich freue mich schon jetzt auf ihr erstes Programm im Jahr 2018.“

Wittekindshof KIZ
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Quelle: Urbane Künste Ruhr 19. April 2017, 11:54 Uhr