Junge Liberale in Herne

Vor dem KUZ.
Vor dem KUZ. Foto: FDP Herne

Am Samstag und Sonntag (6.-7.10.2018) fand der 91. Landeskongress der Jungen Liberalen (JuLis) NRW in Herne statt. Über 150 Delegierte und Gäste debattierten im KuZ intensiv über die programmatische Ausrichtung des Landesverbandes. Unter dem Motto NRW - Innovation aus Tradition versammelten sich JuLis aus dem ganzen Bundesland um über zahlreiche Anträge zu diskutieren. Zudem schauten auch viele Abgeordnete der FDP-Fraktionen aus Düsseldorf und Berlin, wie der parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion Marco Buschmann oder der Herner Landtagsabgeordnete Thomas Nückel, auf ein Grußwort vorbei. Dabei berichteten sie nicht nur von der Arbeit aus den Parlamenten, sondern stellten sich auch der Auseinandersetzung mit der Nachwuchsorganisation. Sie betonten dabei, wie wichtig es sei, eine Jugendorganisation zu haben, die sich kritisch aber eben auch sachlich mit der Arbeit der Partei und der Fraktionen auseinandersetzt.

Auf ihrem Landeskongress in Herne sprachen sich die Jungen Liberalen unter anderem für ein Verbot der Methode Schreiben nach Gehör aus. „Gerade erst hatte eine Bonner Studie mit über 3.000 Grundschulkindern eine breite Debatte ausgelöst. Aus ihr geht klar hervor, dass Kinder, die mit der Fibel lesen und schreiben lernen, immer besser abschnitten, als jene, die rein nach dem Gehörten schreiben”, so der Kreisvorsitzende der Herne JuLis Manuel Wagner. Neben diesem Antrag beschlossen die Delegierten noch viele Weitere. Unter anderem stimmte der Kongress dem Leitantrag des Landesvorstandes zu, der sich damit befasste, wie der Wirtschaftsstandort NRW gestärkt und zukunftsfähig gestaltet werden kann.

JuLis im KUZ.
Manuel Wagner (l.) Foto: FDP

„Wir können mit dem Kongress sehr zu Frieden sein. Wir haben viele spannende und intensiver Debatten gehabt. Es war eine für uns als Kreisverband eine große Ehre den Landeskongress ausrichten zu dürfen, nachdem wir den Kreisverband erst vor fünf Jahren reaktiviert hatten. Es hätte allerdings auch keinen besseren Ort gegeben, über Innovation und Tradition zu sprechen, als Herne im Herzen des Ruhrgebietes”, so Wagner weiter. Ein besonderes Lob bekam am Ende auch das Kulturzentrum als Tagungsort und Party-Location ab. „Laut Aussage vieler JuLis war das KUZ der geilste Tagungsort, in der je ein Landeskongress stattgefunden habe. Zudem bot es eine tolle Location für die wieder einmal gelungene Party. An die Flaggen vor dem Kulturzentrum könnte ich mich gewöhnen.”, so Wagner abschließend.