Herne bleibt Gesundheitsstandort

v.l. Timon Radicke, Bettina Szelag, Jens Spahn, Heinz-Werner Bitter, Theo Freitag, Paul Ziemiak.
v.l. Timon Radicke, Bettina Szelag, Jens Spahn, Heinz-Werner Bitter, Theo Freitag, Paul Ziemiak. Foto: CDU Herne

Berlin. Auf Einladung von Paul Ziemiak MdB besuchte eine Delegation aus Herne am Dienstag (15.1.2019) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. In einem Gespräch mit Vertretern der Herner Klinikverbände wurde die Zukunft des Klinikstandorts im Ruhrgebiet diskutiert. Im Fokus standen vor allem die Auswirkung des Pflegepersonalstärkungsgesetzes und seine Umsetzung in Herne. Begleitet von den Spitzen der Herner CDU Bettina Szelag und Timon Radicke trafen die Chefs der großen Klinikverbände unserer Stadt Theo Freitag und Heinz-Werner Bitter auf Einladung von Paul Ziemiak den BGM in Berlin. In dem gut einstündigen Gespräch mit dem Minister tauschten sich die Beteiligten über Fachthemen aus, die den Gesundheitsstandort Herne langfristig stärken sollen. Besondere Aufmerksamkeit lag dabei auf der Umsetzung des Pflege-Personalstärkungs-Gesetzes. Anerkennung erwarb sich der Minister dafür, viel angefasst und in Bewegung gebracht zu haben. Einen Tag vorher waren bereits die Oberbürgermeister des Regionalverbandes Ruhr (RVR) mit dem Minister ins Gespräch gekommen.

„Wir wollten die Gelegenheit nutzen, um die Gespräche jetzt zu vertiefen“, so CDU Kreisvorsitzender Timon Radicke. „Herne ist ein Gesundheitsstandort. Von überallher kommen die Menschen in die spezialisierten Bereiche der Kliniken in Herne. Diesen Standort gilt es zu sichern. Wenn wir durch ein Gespräch und einen direkten Erfahrungsaustausch dazu beitragen können, machen wir das gerne“, so Radicke weiter. Die Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Bettina Szelag betonte: „Das Gespräch hat vor allem dazu gedient, im Ministerium den Blick für Probleme zu schärfen, die durch die Gesetzgebung noch nicht behoben wurden.“ Neben der Personal-Untergrenze auf den Intensivstationen waren auch der Fachkräftemangel in der Pflege, Abrechnungsmodalitäten zwischen Land, Bund und Kliniken sowie Prozesse der Digitalisierung -unter anderem die elektronische Patientenakte - Gegenstand des Gesprächs. Der CDU Kreisvorsitzende Timon Radicke zog ein positives Fazit: „Besonderer Dank gilt hier vor allem der Vermittlung durch unseren Abgeordneten Paul Ziemiak. Wir werden den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen und alsbald erneut auf die Herner Kliniken aber auch auf die übrigen Träger zugehen. Klar ist: Herne muss ein wirtschaftlicher Gesundheitsstandort bleiben“, so Radicke abschließend.

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