Ausgezeichnete Bürger des Ruhrgebiets

Ritter, Krahn und Marx

Albert Ritter (li) bei der Auszeichung Bürger des Ruhrgebiets.Foto: VeranstalterAlbert Ritter (li) bei der Auszeichung Bürger des Ruhrgebiets.

Albert Ritter und das Gründerteam Daniel Krahn und Daniel Marx erhielten am Montag (19.12. 2016) im Rathaus der Stadt Essen ihre Ehrenauszeichnung als Bürger des Ruhrgebiets 2016. Pro Ruhrgebiet ehrt damit Tradition und Innovation. Albert Ritter, Schausteller in der 5. Generation, wurde vom pro Ruhrgebiet Vorstand einstimmig für die diesjährige Auszeichnung nominiert (halloherne berichtete ). Geboren am 2. Juli 1953 auf dem Hannoveraner Schützenfest, sog das Schaustellerkind schon mit dem ersten Atemzug den Kirmesduft in sich auf. Von da an war der Weg klar, nämlich „Schausteller zu sein mit Leib und Seele, mein Leben lang!“.

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Aktiv ist er als Präsident der Europäischen Schausteller-Union, des Deutschen Schaustellerbundes und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände in NRW, der Historischen Gesellschaft Deutscher Schausteller und des Schaustellerverbands Essen/Ruhrgebiet. Die Strahlkraft seiner Projekte und Unternehmungen reicht weit über das Ruhrgebiet hinaus. Und zu seiner Leidenschaft gehört natürlich auch die Geschichte der Volksfest-Tradition und der historischen Fahrgeschäfte und Zugmaschinen.

Urlaubsguru.de, per Klick zum Urlaubsschnäppchen: Daniel Krahn und Daniel Marx kennen sich schon seit der Schulzeit und gründeten das Unternehmen quasi als Hobby. Was 2012 auf einem Balkon in Unna mit einem kleinen Reiseblock begann, hat sich zu einem einzigartigen Unternehmen gemausert, heißt jetzt UNIQ GmbH mit Sitz in Holzwickede. Das „UN“ im Firmennamen steht für den Kreis Unna, wo die Gründer aufgewachsen sind – Heimatverbundenheit ist ihnen wichtig. Inzwischen verantwortet UNIQ fünf Portale in 12 Ländern und beschäftigt 140 Mitarbeiter. Das Gründerduo ist überzeugt: Die Reise ist längst nicht zu Ende. Die UNIQ GmbH, ein junges innovatives Digitalunternehmen, das die Richtung weist für Wachstum und Beschäftigung in der Metropole Ruhr.

Und weil die Jury ein Zeichen setzen wollte für die Vielfalt junger innovativer Unternehmen im Ruhrgebiet, hat sie einen Sonderpreis ausgelobt, der der logarithmo GmbH & Co.KG, die in diesem Jahr von Dr. Felix Friemann, Dr. Sven Christian Müller, Dr. Sebastian Ruthe, drei Ingenieuren aus der Dortmunder Universität, gegründet worden ist, zugesprochen wurde. Gefördert wird der Preis durch das Wirtschaftsministerium NRW. Die Geschäftsidee hinter logarithmo: ein App-Store für mathematische Verfahren mit dem Ziel, Unternehmen bei der Lösung ihrer praktischen Probleme durch direkten Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen zu helfen. Der Förderpreis wurde am Abend der Ehrung der „Bürger des Ruhrgebiets 2016“ übergeben.

Seit nunmehr bereits zehn Jahren wird die Auszeichnung der vom pro Ruhrgebiet Vorstand nominierten Persönlichkeit durch eine öffentliche Ausschreibung ergänzt, um auch Personen zu ehren, die bisher eher im Stillen wirken. Dabei wechselt jedes Jahr das Themenfeld, um Leistungen aus verschiedenen Bereichen würdigen zu können. In 2016 lautet das Thema der öffentlichen Ausschreibung: „Gesucht wird ein Gründerteam, das mit einem jungen innovativen Unternehmen am Standort Ruhr die wirtschaftliche Zukunft der Metropole Ruhr bestimmt“.

Der Verein pro Ruhrgebiet vergibt den Titel „Bürger des Ruhrgebiets“ seit 1981 an Menschen, die sich durch ihr Wirken in herausragender Weise um das Ruhrgebiet verdient gemacht haben. Geehrt wurden bisher 56 Persönlichkeiten, darunter Kardinal Dr. Franz Hengsbach (1987), der ehemalige Bundespräsident Dr. Johannes Rau (1993), der Mediziner Professor Dr. Dietrich Grönemeyer (2000), Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert (2010), Rüdiger Frohn, Vorsitzender der Beirats der Stiftung Mercator (2011), Sternekoch Berthold Bühler, Patron der Résidence in Essen (2012), Dr. Werner Müller, (2013), Prof. Dr. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund und Oliver Hermes, Vorsitzender des Vorstandes der WILO SE. In 2015 wurde der Ehrenkreis durch zwei weitere „Bürger des Ruhrgebiets“, Franz Xaver Ohnesorg, Intendant des Klavierfestivals Ruhr und Herrn ReinhardWiesemann, Gründer, Macher und Mäzen, erweitert.

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Quelle: Pro Ruhrgebiet 20. Dezember 2016, 14:49 Uhr