Mit der WHE zum Lokführer

Neue Ausbildungsplätze

Der Güterzug aus China fährt in den Container-Terminal ein.Foto: Carola QuickelsAusbildung zum Lokführer bei der WHE.

Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda und der Geschäftsführer der Wanne-Herner Eisenbahn und Hafen GmbH (WHE), Christian Theis, haben am Dienstag (13.2. 2018) in einem Pressegespräch für eine Ausbildungsmöglichkeit zum Lokführer geworben. Gemeinsam mit einem Ausbildungspartner bietet die WHE ab Montag, 19. März 2018, die 10-monatige Ausbildung an. Voraussetzung ist, dass sich genügend geeignete Interessierte für den Kursus finden. Wer sich über die Ausbildung informieren möchte, kann dies bei einem Infotag bei der WHE, Am Westhafen 27, am Dienstag, 27. Februar 2018, ab 10 Uhr tun.

Erster Zug aus der Chinesischen Stadt Lianyungang.Foto: Carola QuickelsChristian Theis , Geschäftsführer der WHE.

Vor Ort sind neben WHE-Mitarbeitern Vertreter des Ausbildungsträgers samt Bahnsimulator sowie die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter. Hintergrund: Die Ausbildung kann mit den Ausbildungsgutscheinen der beiden Einrichtungen beglichen werden.

Noch gibt es freie Plätze. „Die WHE ist wichtiger Bestandteil unserer Strategie und steht für die grüne Infrastruktur“, erklärte der OB bei dem Termin. Herne knüpfe damit weiter an die Tradition als großer Eisenbahnstandort an. „Zudem ist die Ausbildung ein Baustein im Kampf gegen die immer noch zu hohe Arbeitslosigkeit“, erklärte Dr. Dudda.

„Wer diese Ausbildung absolviert, hat gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, zeigt sich Christian Theis überzeugt. Er berichtete zudem über eine gute Entwicklung bei der Stadtwerke-Tochter. Vom Wanner Westhafen rollen unter anderem Züge nach Ostrava (Tschechien) und die ungarische Hauptstadt Budapest. In Süddeutschland werden Regensburg und Landshut angefahren.

Bei diesen Zielen profitiert die WHE von der Duvenbeck-Ansiedlung. Der Logistikdienstleister bedient große Automobilhersteller in Bayern. „Damit zeigen wir, dass wir von Herne aus nationale und internationale Verkehre abwickeln können“, zeigt sich Dr. Dudda angetan – nicht zuletzt in Hinblick auf die künftigen Beziehungen nach China.

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Quelle: Stadt Herne 14. Februar 2018, 09:42 Uhr