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Die ersten Spatenstiche sind gesetzt, in sechs Monaten soll das neue Quartiersparkhaus auf dem wewole-Stammgelände stehen. Beim symbolischen Akt dabei waren Hernes OB Dr. Frank Dudda (3. von li.), der wewole-Vorstand Anne Krüger (3. von re.) und Florian Adamek (2. von li.) sowie Thorsten Gauer (li.), Milenko Pulic und Mohamed Bouaid (re.) von der ausführenden Baufirma.

wewole schafft 160 Stellplätze

Offizieller Spatenstich Quartiersparkhaus

Die ersten Pflöcke sind gesetzt. Mit dem offiziellen Spatenstich begannen bei der wewole STIFTUNG die Bauarbeiten für das Quartiersparkhaus auf dem Stammgelände an der Langforthstraße in Herne-Elpeshof. In Systembauweise entstehen dort auf vier Ebenen circa 160 Stellplätze für Mitarbeiter und Nachbarn. Mit der Fertigstellung inklusive eines Pförtnerhauses, Ladesäulen für E-Fahrzeuge, einem offenen Treppenhaus ohne „Angsträume“ sowie einer Fassadenbegrünung rechnet die ausführende Baufirma Ende Oktober 2024.

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OB Dudda: Eine konsequente Öffnung im Quartier

Gemeinsam mit Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda setzte sich der wewole-Vorstand Anne Krüger und Florian Adamek Schutzhelme für den symbolischen Aushub auf dem Baugelände auf. Der Parkhaus-Bau ist für Dudda der erste Schritt zur Modernisierung des wewole-Stammgeländes und gleichzeitig eine „konsequente Öffnung des Sozialunternehmens mitten im Quartier Elpeshof. Es wird bald keine Zäune mehr geben. Hier werden Menschen mit Behinderungen nicht ausgegrenzt, sondern in der Gesellschaft an- und aufgenommen“.

Arbeitsplätze für Werkstattbeschäftigte

Zudem, so Hernes Oberbürgermeister weiter, nimmt der Neubau den Parkdruck für die etwa 150 wewole-Angestellten, für die Anwohner und demnächst auch für die Gäste des Familiencircus 'Schnick-Schnack', der in unmittelbarer Nachbarschaft seine Zelte aufschlagen wird. Gleichzeitig schafft er in der Bewirtschaftung Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen. Zum Beispiel im Bezahlvorgang für das Parken, der nicht nur digital, sondern auch analog mit dem guten, alten Parkticket geplant ist. Florian Adamek: „Hierbei setzen wir unsere Werkstattbeschäftigten ein. Dadurch wird Inklusion für alle sichtbar. Diese Teilhabe am Berufsleben ist eine unserer primären Aufgaben.“

Gesamtes wewole-Gelände soll autofrei werden

Das für das Quartiersparkhaus, übrigens das erste in Herne, genutzte Grundstück stammt zum Teil aus dem Besitz der wewole, eine weitere Fläche mit circa 300 Quadratmetern wurde von der Emschergenossenschaft angekauft. Die Ein- und Ausfahrt ist von Langforthstraße geplant. Im Erdgeschoss des etwa zehn Meter hohen und nach oben offenem Parkhaus wird morgens und nachmittags der Busverkehr gesteuert, der einen Großteil der Werkstattbeschäftigten zu ihren Arbeitsplätzen bringt und auch wieder abholt. Anne Krüger: „Damit entlasten wir nicht nur den Verkehr auf der Langforthstraße, sondern sorgen auch dafür, dass in naher Zukunft unser Gelände autofrei wird.“ Zu dieser Mobilitätswende sollen auch Firmenfahrräder oder ein Jobticket für den ÖPNV beitragen – Angebote, die die wewole ihren Angestellten macht.

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Nach Fertigstellung ist das Quartiersparkhaus rund um die Uhr und sieben Tage in der Woche geöffnet.

| Quelle: Matthias Schübel
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