Diskussion über Cranger Weihnachtskirmes

Über 100 Besucher im Gemeindesaal der Lutherkirche

v.l. Dominik Hertrich, Sebastian Küchenmeister, CDU-Fraktionschefin Bettina Szelag, SPD-Fraktionschef Udo Sobieski und Moderator Oliver Grabowski - Foto: Björn Koch
Logo der Cranger Weihnachtskirmes. Foto: Björn Koch

Über 100 Besucher kamen am Mittwoch (7.8.2018) in den Gemeindesaal der Lutherkirche an der Unser-Fritz-Straße. Thema des Abends: Die geplante Weihnachtskirmes auf dem Cranger Kirmes-Platz. Zu den Bürgern gesellten sich auch Vertreter von Stadt, Politik und Schausteller. Oliver Grabowski (Radio Herne) moderierte die Veranstaltung mit dem Motto Jetzt kommen die Bürger zu Wort. Schausteller Sebastian Küchenmeister plant für 2018 die erste Ausgabe einer Weihnachtskirmes auf Crange (halloherne berichtete).

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Sebastian Küchenmeister. Foto: Björn Koch

Küchenmeisters Marketing-Chef Dominik Hertrich, erläuterte anhand einer Präsentation die angedachten Fakten zum geplanten Wintermarkt: Grundsätzlich soll es keine zweite Cranger Kirmes werden, das Angebot soll niveauvoll, gesittet und ruhig werden, die Zielgruppe seien Familien. Die Veranstalter rechnen mit 150.000 Besuchern über den gesamten Zeitraum. Die Weihnachtskirmes soll rund sechs Wochen laufen. Es könnten bis zu 700 kostenfreie Parkplätze zur Verfügung stehen. Küchenmeister will eine rund 1.000 Quadratmeter große Eisbahn mit Eisstockschießen anbieten, dazu Gastronomie wie auf einem traditionellen Weihnachtsmarkt.

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Bettina Szelag, SPD-Fraktionschef Udo Sobieski. Foto: Björn Koch

Die Rede war außerdem von Walking-Acts und einem Kindermusical. Das Gelände würde mit ruhiger Weihnachtsmusik beschallt, dazu käme auch ein fliegender Weihnachtsmann, für die Kinder soll ein Märchenwald mit Weihnachtsbäumen, einem Zug und Live-Action-Figuren aufgebaut werden.

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Diskussion um die Cranger Weihnachtskirmes Foto: Björn Koch

Riesenrad und Geisterbahnen wird es nicht geben, geplant sind vielmehr sechs Kinderfahrgeschäfte, Laufgeschäfte und typische Fahrgeschäfte, alles im Winterdesign. Spätestens um 22 Uhr soll die Kirmes täglich geschlossen werden. Sebastian Küchenmeister will zur Weihnachts-Kirmes eine eigene Firma gründen. Sitz soll Herne sein. Von Seiten der Stadt wurden die Auflagen erläutert: Man brauche ein Lärmschutzkonzept, Verkehrsleitungskonzept und ein Sicherheitskonzept. Die Stadtverwaltrung wird die Machbarkeit prüfen. „Sorgfalt geht vor Schnelligkeit. Darauf haben wir uns im Rat geeinigt“, so CDU-Fraktionschefin Bettina Szelag.

v.l. Dominik Hertrich, Sebastian Küchenmeister, CDU-Fraktionschefin Bettina Szelag, SPD-Fraktionschef Udo Sobieski und Moderator Oliver Grabowski - Foto: Björn Koch
v.l. Dominik Hertrich, Sebastian Küchenmeister, CDU-Fraktionschefin Bettina Szelag, SPD-Fraktionschef Udo Sobieski, Oliver Grabowski Foto: Björn Koch

Anwohner trugen ihre Sorgen vor. Es gibt Angst vor Störung der Ruhe durch Betrunkene, die ihren Alkohol selber mitbringen könnten. Darauf antwortete Dominik Hertrich: „Mitgebrachte alkoholische Getränke sind verboten. Wir werden am Eingang Taschen kontrollieren. Auch das ist Teil des Sicherheitskonzeptes.“ Das Konzept soll von den gleichen Leuten vorgelegt werden, die auch für die Cranger Kirmes zuständig sind. Darüber hinaus soll ein runder Tisch mit Anwohnern, Veranstalter und Stadt organisiert werden um individuelle Probleme und Details besser klären zu können. Sebastian Küchenmeister denkt schon über die Weihnachtsfeiertage hinaus: „Wir planen eine Silvesterparty, die bis 2-3 Uhr gehen soll. Diese Party wird auch im Sicherheitskonzept mit eingebunden sein.“