Deutsch-Türkischer Wirtschaftsgipfel

v.l. Rasmus C. Beck, Dr. Frank Dudda, Eric Weik und Dr. Joachim Grollmann. Foto: Philipp Starkv.l. Rasmus C. Beck, Dr. Frank Dudda, Eric Weik und Dr. Joachim Grollmann.

Vom 13. bis zum 15. Dezember 2107 soll in Herne der erste Deutsch-Türkische Wirtschaftsgipfel Ruhr stattfinden. In einem Pressegespräch am Mittwoch (14.6.2017) haben Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, Eric Weik, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittleres Ruhrgebiet, und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr (wmr), Rasmus C. Beck, sowie Dr. Joachim Grollmann, Geschäftsführer der Herner Wirtschaftsförderung, über die Pläne informiert. Mit-Veranstalter sollen Hernes Partnerstadt Besiktas-Istanbul und die Istanbuler Handelskammer sein, die drittgrößte Einrichtung ihrer Art weltweit.

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Als Themen für den Wirtschaftsgipfel haben die Organisatoren die Felder Gesundheitswirtschaft, E-Mobilität, Logistik und die Energie ausgewählt. Einladungen zu dem Treffen in Herne werden an viele Unternehmen aus ganz Deutschland und in der Türkei gehen. Die Organisatoren hoffen auf 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Konferenz. An verschiedenen Orten in Herne, unter anderem im Tagungs- und Veranstaltungszentrum Gysenberg, in der Akademie Mont-Cenis und der RAG-Hauptverwaltung, sollen an den drei Tagen Programmpunkte angeboten werden. Neben Workshops und Vorträgen sind B2B-Matching-Gespräche geplant, bei denen Kontakte geknüpft und vertieft werden können.

„Das Ruhrgebiet hat eine Zukunft im Handel. Es ist ein gutes Gefühl, mit Partnern wie der IHK und der wmr gemeinsam dieses Thema anzugehen“, erklärte Dr. Frank Dudda. Er sieht in den Aktivitäten eine gute Vernetzung zur kommenden wmr-Standortkampagne für das Ruhrgebiet. Zum Auslaufen des Ruhrbergbaus könnten mit dem Gipfel neue Verbindungen geschaffen werden, die in der Migration durch den Bergbau ihre Wurzeln haben. Dr. Dudda betonte, dass die Aktivitäten jedoch in die allgemeine politische Lage eingebettet würden.

„Beim letzten Besuch in Besiktas haben wir von türkischer Seite das große Interesse an engeren Wirtschaftskontakten vermittelt bekommen“, schilderte Eric Weik seine Eindrücke. Mit dem Treffen im Dezember ergäben sich neue Chancen für Herne, die Zukunft zu gestalten. „Wenn am Ende Ansiedlungsideen und Arbeitsplätze für Herne dabei herauskommen, dann wäre das ein großer Wurf – und auch gewollt“, so Weik weiter. Im Juli reist Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda übrigens erneut mit einer Delegation nach Besiktas, um dort unter anderem die Werbetrommel für die Veranstaltung im Dezember zu rühren.

„In der Internationalisierung der Metropole Ruhr hat die Türkei von Beginn an eine wichtige Rolle gespielt. Ich bin froh, dass sich Herne mit seinem klaren Profil als Investitionsstandort in der Türkei präsentiert“, sagte Rasmus C. Beck. „Das geplante Wirtschaftsforum ist eine Chance für Herne und die Region, türkische Investoren von den Standortvorteilen hier zu überzeugen“, so der wmr-Geschäftsführer weiter. „Das geplante Wirtschaftsforum ist eine Chance für Herne und die Region“, so der wmr-Geschäftsführer weiter.

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Quelle: Pressebüro der Stadt Herne 16. Juni 2017, 13:39 Uhr