15 Jahre Politik unter Palmen

Kinder- und Jugendparlament

15 Jahre unter Palmen - Kinder- und Jugendparlament.Foto: Nina-Maria Haupt/Pressebüro der Stadt Herne15 Jahre unter Palmen - Kinder- und Jugendparlament.

Palmen, Wasser, nette Leute, interessante Gespräche – was klingt wie Urlaub, spielt sich mitten in Herne ab. Jedes Jahr lädt das Kinder- und Jugendparlament Herne (KiJuPa) Mitglieder anderer Kinder- und Jugendparlamente zum Workshop unter Palmen (WUP) in die Akademie Mont-Cenis ein. Dabei diskutieren die Teilnehmer über Politik, über Themen rund um ihre Stadt und sie laden einen Politiker ein, der ihnen Rede und Antwort steht. In diesem Jahr feierte das KiJuPa am Samstag und Sonntag (7./8.7.2018) seinen 15. Workshop unter Palmen. Eingeladen waren 210 Kinder und Jugendliche aus ganz NRW, aber auch eine Delegation aus Thüringen. Seit einigen Jahren lädt das KiJuPa auch Gäste ein, die nicht aus NRW kommen. Eine Gruppe Jugendlicher aus Liechtenstein machte 2016 den Anfang, ein Jahr später kamen Mitglieder eines Gremiums aus Niedersachsen.

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15 Jahre unter Palmen - Kinder- und Jugendparlament.Foto: Nina-Maria Haupt/Pressebüro der Stadt Herne15 Jahre unter Palmen - Kinder- und Jugendparlament.

In 14 Workshops arbeiteten die Teilnehmer am Samstag an Themen rund um die Interessen von jungen Menschen. Nach getaner Arbeit wurde unter den Palmen  der Akademie gefeiert. Am Sonntag war dann Zeit für das Politiker-Gespräch. Wobei die Jugendlichen kritische Fragen vorbereitet hatten. Von Themen wie dem Wahlrecht für Jugendliche über regionale Themen bis hin zur Weltpolitik ging die Diskussion. Die Gäste sind oft bekannte Landespolitiker: 2009 kam der derzeitige NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, um sich den Fragen der Jugendlichen zu stellen. 2011 nahm die damals amtierende Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, Sylvia Löhrmann, an der Diskussion teil. 2016 kam Christina Kampmann zu Besuch, die damalige NRW-Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Und 2017, nur wenige Tage, bevor er nordrhein-westfälischer Innenminister wurde, besuchte Herbert Reul den WUP in Herne.

Die Idee, junge Menschen unter Palmen über Politik und über ihre Lebenswelt diskutieren zu lassen, hatte der städtische Mitarbeiter Norbert Gresch. Damals noch Leiter des Herner KiJuPa, organisierte er im Jahr 2004 den ersten WUP mit damals schon 180 Teilnehmern. Inzwischen ist der WUP zur Kult-Veranstaltung geworden. Gefördert wird der Workshop vom Land NRW, das das Herner KiJuPa jedes Jahr offiziell mit der Durchführung beauftragt. Inzwischen leitet Armin Kurpanik das KiJuPa. Zur 15. Auflage des WUP hatte er Nathalie Schulze-Oben eingeladen, die Vorstand des Deutschen Kinderhilfswerkes ist. Sie stellte sich den Fragen von mehr als 200 jungen Menschen.

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Quelle: Nina-Maria Haupt Pressebüro der Stadt Herne 09. Juli 2018, 14:51 Uhr