Zivilpolizisten stoppen Drogen-Raser

Mit bis zu 140 km/h durch Herne, Fahrzeug und Führerschein sichergestellt

Gefährliche Vollgasfahrt in Herne: Zivilpolizisten haben am Donnerstagabend (23.7.2020) einen Raser (31, aus Herne) gestoppt. Er war innerorts mit bis zu 140 km/h unterwegs und stand dabei unter Drogeneinfluss.

Gegen 19:50 Uhr fiel den Beamten auf der Bielefelder Straße das Auto des 31-Jährigen auf, das zwischen Horststraße und der Straße Aschebrock unvermittelt Vollgas gab und am Zivilwagen der Polizei in Richtung Holsterhausen vorbeiraste. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf - ein gefährliches Unterfangen in der mit 30 km/h ausgeschilderten und überdies sehr engen Straße. Der Raser bog nach rechts in die Dorstener Straße ein und missachtete dabei durchgehend das Anhaltesignal der Polizisten.

An der Kreuzung zur Berliner Straße stoppte der Raser schließlich verkehrsbedingt. Die Zivilbeamten versuchten ihn ein weiteres Mal zum Anhalten zu bewegen - doch der 31-Jährige erkannte die Polizisten offenbar nicht als solche und fühlte sich wohl zu einem Rennen herausgefordert, denn anschließend gab er erneut Vollgas. Laut abgelesener Geschwindigkeit vom Tacho des zivilen Polizeiwagens erreichte er dabei circa 140 km/h. In ihrem Bericht vermerkten die Beamten später, es sei nur dem Zufall zu verdanken gewesen, dass es nicht zu einer Kollision kam.

Mithilfe eines gezielten Fahrstreifenwechsels stoppten die Polizisten den Raser dann in Höhe der Anschlussstelle A 42. Ein Drogenschnelltest ergab: Der 31-Jährige hatte kürzlich Amphetamine und Kokain zu sich genommen. Auf der Wache wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Die Beamten stellten den Führerschein und das Fahrzeug sicher. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

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