Transparenz und Dichte

Ausstellung in Kooperation mit dem WKB

Die rot-weisse Arbeit: Tales of Space von Boris Doempke. Installation für den Pavillon des Gerhard-Marcks-Hauses Bremen; Holz, Lack, 2018.
Die rot-weisse Arbeit: Tales of Space von Boris Doempke. Installation für den Pavillon des Gerhard-Marcks-Hauses Bremen; Holz, Lack, 2018. Foto: Jens Weyers

Die nächste Ausstellung die in den Flottmann-Hallen am Samstag, 22. August 2020, eröffnet wird, ist eine in Kooperation mit Mitgliedern des Westdeutschen Künstlerbunds (WKB) - Kunstmuseum Bochum. Seit beinahe 70 Jahren födert der Bund aktiv bildende Künstler und Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen. Zahlreiche Ausstellungsprojekte über die Jahrzehnte haben den WKB zu einem festen Bestandteil der Kunstregionen in NRW werden lassen. Die Förderung junger Künstler durch Ausstellungsteilnahmen ist ein wichtiger Aspekt der Vereinsarbeit. Kooperationen mit Museen, städtischen Galerien und anderen Ausstellungshäusern des Landes machen den breiten Wirkungsgrad der Aktivitäten des WKB deutlich.

Skulpturen
Skulpturen "PassStücke", von der Künstlerin Petra Siering. Ausstellung zur August- Macke- Medaille 2015 der Stadt Bonn. Foto: Ingo Werner

„Transparenz und Dichte“ - das Konzept

Definitionen künstlerischer Gattungen sind in der bildenden Kunst in ihren Trennschärfen längst aufgegeben worden. KünstlerInnen erweitern immer neu deren Grenzen. So zeigt sich der Begriff der Skulptur oder Plastik aktuell in zahlreichen künstlerischen Zugriffen, die zwar dem Aspekt des Dreidimensionalen weiter verpflichtet sind, dabei jedoch eine Vielzahl von offeneren Realisationsformen zeigen.

Die Ausstellung „Transparenz und Dichte“ lenkt aus der Menge dieses bildhauerischen Angebotes den Fokus auf unterschiedliche skulpturale Positionen, die in aller Unterschiedlichkeit einen deutlichen Materialbezug haben.

Der Stahlschnitt von Peter Schwickerath steht im Skulturengarten hinter den Flottmann-Hallen.
Der Stahlschnitt von Peter Schwickerath steht im Skulturengarten hinter den Flottmann-Hallen. Foto: Erich Füllgrabe

Künstler unterschiedlicher Generationen werden mit ihren Werken ihre individuelle Zugriffsweisen zeigen und vermitteln spezifische Aspekte aktueller Skulptur. Zehn etablierte Künstler stellen in diesem Projekt zusammen mit BildhauerInnen der jungen Generation aus. Sie präsentieren zumeist großdimensionierte Arbeiten im Innenbereich der Ausstellungshalle. Kuratoren dieser Ausstellung sind Jutta Laurinat und Andreas Bee.

Die Teilnehmer

  • Boris Doempke, Münster/Bremerhaven;
  • Doris Kaiser, Krefeld;
  • Jamiun Kim, Münster/Enniger;
  • Alke Reeh, Düsselorf;
  • Petra Siering, Bonn;
  • Suse Wiegand, Düsseldorf/Bielefeld;
  • Peter Schwickerath, Düsseldorf;
  • Gastkünstler:
  • Claudia Mann, Düsseldorf;
  • Mathias Grotevent, Düsseldorf;
  • Philipp Röcker, Düsseldorf
August
22
Samstag
Samstag, 22. August bis Sonntag, 27. September 2020 Flottmann Hallen Herne , Straße des Bohrhammers 5 , 44625 Herne
Quelle: