Theater-Kooperation 'Peer Gynt im Park'

Peer Gynt im Park vom Theater Kohlenpott und zwei weiteren.
Peer Gynt im Park vom Theater Kohlenpott , artscenico Dortmund und Rottstr 5 Bochum. Foto: Lisa Moczala

Im Herbst 2019 fanden sich – auf Initiative von Rolf Dennemann, artscenico Dortmund – drei freie Theater aus dem Ruhrgebiet zusammen um erstmals eine gemeinsame Produktion zu realisieren: artscenico Dortmund, Rottstr 5 Bochum, theaterkohlenpott Herne.

Peer Gynt von Henrik Ibsen, diese zeitlose Stück, sollte in drei Teilen an drei Orten gezeigt werden. In Theatern und im Park.

Die Corona-Pandemie schaffte es fast, das Projekt scheitern zu lassen, denn es war unmöglich in Theaterräumen zu spielen. Und so wurde ein Konzept entwickelt, dass nun an drei Tagen Peer Gynt im Park zeigt.

Das Publikum wird gemeinsam mit Peer Gynt eine ungewöhnliche Reise antreten können: an drei Orten, an drei Tagen, in drei unterschiedlichen Parks hat es dazu die Möglichkeit.

Über Peer Gynt: Peer Gynt stammt aus einfachen Verhältnissen. Sein Vater trank sich zu Tode und seine Mutter verlangt von ihm endlich Heirat und einen festen Job. Die Grenzen seines Dorfes aber erscheinen Peer zu klein. Er phantasiert sich eine Welt zurecht, in der er Heldentaten erleben, ein Königssohn und sogar Prophet sein kann. Er entflieht der beschränkten Welt seiner Kindheit und seine Reise führt ihn durch Gebirge, Wälder und unbekannte Gewässer.

Er trifft auf Trolle und andere Fabelwesen. Realität und Phantasie verschwimmen zu einer Einheit und man fragt sich, wo die Grenzen des Möglichen liegen. Für Peer Gynt scheint nichts unmöglich. Ist er ein Träumer, dem Größenwahn verfallen, oder doch ein unverbesserlicher Optimist?

Bist du du selbst oder dir selbst genug? Peer Gynts Reise führt ihn am Ende seines Lebens dorthin zurück, wo er nie hineingepasst aber immer hingehört hat.

Kosten: Preise (15€ regulär/ 10€ ermäßigt), Infos und Karten nur im Voraus zu erwerben ab 1. August 2020 unter: karten.peerimpark@gmx.de, die Zuschauerzahl beläuft sich auf 30 bis 50 Personen pro Vorstellung.

Quelle: