Schafe von Wasser eingeschlossen

Feuerwehr Herne half bei Tierrettung

Die Feuerwehr Herne half bei der Schafsrettung.
Die Feuerwehr Herne half bei der Schafsrettung. Foto: Feuerwehr Herne

Zu einem besonderen Einsatz musste die Feuerwehr Herne am Freitag (14.8.2020) gegen 23 Uhr ausrücken. Auf der Hofstraße in Eickel war eine Schafherde in einem Regenrückhaltebecken aufgrund der starken Regenfälle von zufließendem Wasser eingeschlossen. Die Schafherde befand sich auf dem Gebiet, da die Emschergenossenschaft derzeit dort eine Schafbeweidung durchführt (halloherne berichtete).

150 Schafe aus Regenrückhaltebecken gerettet

Bei Eintreffen der ersten Kräfte hatte der Schäfer schon circa 150 Schafe aus dem Regenrückhaltebecken eigenständig in Sicherheit gebracht.

Auch eine Drohne war im Einsatz.
Auch eine Drohne war im Einsatz. Foto: Feuerwehr Herne

Wie die Feuerwehr Herne mitteilte, war zunächst unklar, ob alle Schafe durch den Schäfer gerettet wurden, so unterstützten die Einsatzkräfte den Schäfer bei der Suche.

Zunächst sei der gesamte Bereich ausgeleuchtet worden. Außerdem durchsuchten Einsatzkräfte der Sondereinheit Wasserrettung das Regenrückhaltebecken. Weitere Kräfte erkundeten den Böschungsbereich.

Nach 20 Minuten entdeckten Wasserretter ein lebendes Schaf im Becken. Die Einsatzkräfte bargen das Schaf unverletzt und übergaben es dem Schäfer.

Drohne erkundete Gebiet

Im Weiteren kam eine Drohne der Sondereinheit Führungsunterstützung zum Einsatz. So sei das Gebiet ebenfalls mit Kameras aus der Luft erkundet worden. Ein angefordertes Rettungsboot kam nicht mehr zum Einsatz, so die Verantwortlichen der Feuerwehr.

Alle Schafe wohlauf

Nach circa 90 Minuten wurde die Suche beendet. Es wurden keine weiteren Schafe entdeckt. Wie die Feuerwehr gegenüber halloherne bestätigte seien nach derzeitigem Kenntnisstand alle Schafe gerettet.

Die Feuerwehr Herne war insgesamt mit 19 Einsatzkräften vor Ort. Zusätzlich war ein Fachberater vom Technischen Hilfswerk (THW) und Mitarbeiter des Veterinäramtes zur Unterstützung vor Ort im Einsatz.

Autor: