Neuer Ortsbeauftragten des THW

Dauber folgt auf Leichner

v.l. Sven-Eric Leichner und Andreas Dauber, der alte und neue Ortsbeauftragter im Ortsverband Herne des Technischen Hilfswerk.
v.l. Sven-Eric Leichner und Andreas Dauber, der alte und neue Ortsbeauftragter im Ortsverband Herne des Technischen Hilfswerk. Foto: THW

Andreas Dauber wurde vom Landesbeauftragten des THW in Nordrhein-Westfalen zum 1. Juli 2020 in das Amt des Ortsbeauftragten im Ortsverband (OV) Herne des Technischen Hilfswerk (THW) berufen. Dauber löst damit Sven-Eric Leichner ab, der diese Funktion seit 2011 ausgeübt hatte. Leichner gibt das Amt nach neun Jahren aus beruflichen Gründen ab.

„Die Funktion des Ortsbeauftragten erfordert vor allem Zeit und die konnte ich in den letzten Monaten nicht mehr so aufbringen, wie es der Ortsverband und die Helfer verdient haben“, sagte Leichner zu seinem Rücktritt. „Wenngleich es keine Überraschung mehr war, da wir immer offen darüber gesprochen haben, so war es doch etwas seltsam, als es dann wirklich passierte. Immerhin war die Führung seit fast einem Jahrzehnt konstant“, sagte Andreas Dauber, der nun diese Rolle übernimmt.

Im Dezember 2019 hatte Leichner innerhalb des Ortsverbandes seine Entscheidung bekannt gegeben. In den folgenden sechs Monaten wurden viele Gespräche geführt, wer für die Nachfolge und die anstehenden Aufgaben übernehmen könne. Neben der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes zu Zeiten von Corona steht vor allem der Umzug in die neue Unterkunft in diesem Jahr an. „Man kann dies alles aus der Ferne und nachmittags bzw. am Wochenende nur schwer regeln“, sagte Sven-Eric Leichner, der als Geschäftsleiter bei einem großen diakonischen Träger in der Altenhilfe arbeitet und somit viel Zeit in ganz NRW verbringt. „In der Zeit meiner Abwesenheit haben sich mein Stellvertreter Thomas Loscher, unser Zugführer Christopher Kroll und eben auch Andreas Dauber als Fachberater hervorragend um die Angelegenheiten gekümmert. Sorge, dass dies nun anders werden wird, habe ich also gar nicht.“

Im Juni 2020 wurde Andreas Dauber von den Führungskräften des Ortsverbandes in einer sogenannten Vorschlagswahl nominiert. Anfang Juli 2020 bestätigte der Landesbeauftragte diese Wahl.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe. Zum Einen weil es einfach Spaß macht in diesem Ortsverband mit diesen Helfern zu arbeiten und zum Anderen weil es eine Übergabe im Guten ist und wir viele interessante Aufgaben vor uns haben. Allen voran natürlich die neue Unterkunft“, so Dauber.

Ausbildung von jungen THW-Mitarbeitern am Samstag, 8. April 2017.
THW Fahrzeuge. Foto: THW

Als nächstes stehen vor allem die Besuche bei den Partnerorganisationen und -einrichtungen an. Hierzu zählen vor allem die Kameraden innerhalb des THW in der Stadt und den anliegenden Städten und Kreisen aber auch die Feuerwehren, städtische Gremien und die Hilfsorganisationen in Herne. „Das Netzwerk ist zum Glück vorhanden, nun muss ich mich nur daran gewöhnen, nicht „in Vertretung“ sondern „in Funktion“ dort teilzunehmen,“ erklärt Andreas Dauber schmunzelnd. Dass sein Terminkalender nun voller werden wird, schreckt ihn nicht ab. „Ich habe mich ja bewusst dazu entschieden, dass ich das machen will“, so Dauber und ergänzt lachend „und auch meine Frau hat zugestimmt.“

Verlassen wird sein Vorgänger das THW indes nicht. „Ich werde den Ortsverband weiter unterstützen, nur halt in anderer Funktion und eher als Förderer“, so Leichner.

Der 42-jährige Andreas Dauber ist verheiratet und hat eine Tochter. Der gelernte Tischlermeister und technischer Bauleiter arbeitet bei der Venovia im technischen Service und ist seit 1996 Mitglied im THW.

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