Leitungswechsel beim Wittekindshof in Herne

Jacobstroer für Samson

v.l. Bernd Samson geht, Matthias Jacobstroer kommt. Geschäftsführer Wittekindshof.
v.l. Bernd Samson geht, Matthias Jacobstroer kommt. Geschäftsführer Wittekindshof. Foto: Wittekindshof

Am Herner Standort der Diakonischen Stiftung Wittekindshof kündigt sich eine personelle Veränderung an: Ab Montag, 1. Juli 2019, übernimmt Matthias Jacobstroer die Geschäftsbereichsleitung und löst damit Bernd Samson ab. Der wechselt nach Ostwestfalen, um dort künftig den Zentralen Sozialdienst des Wittekindshofes für die Kreise Minden-Lübbecke und Herford zu leiten.

Samsons Nachfolger Matthias Jacobstroer ist 39 Jahre alt, hat Politik- und Rechtswissenschaften in Bonn studiert und anschließend in der Privatwirtschaft gearbeitet. Achteinhalb Jahre war er als Geschäftsleitung eines diakonischen Unternehmens tätig. Um einen reibungslosen Übergang zu garantieren, wird der Gelsenkirchener seit dem 1. April in seine neue Tätigkeit beim Wittekindshof eingearbeitet. „Ich freue mich, die Strukturen, die in der Region aufgebaut wurden, zu festigen und weiter zu entwickeln, weitere Angebotsfelder zu erschließen und den Wittekindshof im Ruhrgebiet noch bekannter zu machen“, sagt Jacobstroer.

Samson ist seit 1986 im Wittekindshof tätig. Der gelernte Industriekaufmann hatte dort zunächst eine Diakonenausbildung absolviert und sich zum Krankenpfleger ausbilden lassen. In Osnabrück studierte er Pflege- und Gesundheitswesen, in Bielefeld Sozial- und Gesundheitsmanagement. Seit 2009 war er beim Wittekindshof maßgeblich damit vertraut, Angebote für Menschen mit Behinderung im Ruhrgebiet zu schaffen und als Geschäftsführer die Kooperationsgesellschaften SeLe (Selbstbestimmte Lebensräume) und LeGe (Lebensräume gestalten) im Kreis Unna und in Bottrop aufzubauen. In Herne und Oberhausen übernahm Samson 2015 die Geschäftsbereichsleitung für bestehende Angebote und den weiteren Aufbau der Wohnangebote Burgstraße, Mont-Cenis-Straße und Bielefelder Straße sowie den Aufbau eines Kinder- und Jugendbereiches und Angebote für Menschen mit dem Prader-Willi-Syndrom (PWS) in Oberhausen.

Der Wittekindshof hatte den Standort im Ruhrgebiet eröffnet, um Menschen mit Behinderung auch dort die Möglichkeit zu geben, dauerhaft in ihrem vertrauten Umfeld bleiben zu können. Heute nutzen in Herne und Oberhausen rund 150 Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche dieses Angebot. „Bernd Samson hat durch seine Arbeit maßgeblich dazu beigetragen, dass Menschen jedes Alters und mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf heute wohnortnah in allen Lebenssituationen begleitet werden,“ betont der für die Wittekindshofer Wohnangebote verantwortliche Ressortleiter, Diakon Uwe Thünemann.

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