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„Kraftzonen“ auf Unser Fritz – Gruppenbild vor der Wand mit Mischtechniken von Albert Markert (v.l.): Tinka Bechert, Jannine Koch, Kerstin Müller-Schiel, Edgar A. Eubel, die Unser-Fritz-Kuratorin Doris Kirschner-Hamer und Georg Schreiber.

Sechs künstlerische Positionen

„Kraftzonen“ auf Unser Fritz

Im Kauengebäude der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3 wird am Samstag, 24. Februar 2024, um 17 Uhr die Ausstellung „Kraftzonen“ eröffnet. Nach der Begrüßung durch Jürgen Hausmann, den neuen Vorsitzenden des Fördervereins, führt Dr. Martin Gesing, Leiter des Stadtmuseums Beckum, in die von Edgar A. Eubel initiierte und von Doris Kirschner-Hamer kuratierte Gemeinschaftsschau ein.

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Virtuos, eigenständig, vielseitig und anregend: All das trifft auf die Arbeiten von insgesamt sechs Künstlern zu, die unter dem Titel „Kraftzonen“ in den Räumlichkeiten der Künstlerzeche Unser Fritz das erste Mal gemeinsam ausstellen. Sie vertreten unterschiedliche Positionen, verstehen sich auch nicht als Gruppe und haben auch kein Thema vorgegeben. Bis auf Edgar A. Eubel stellen alle zum ersten Mal auf Unser Fritz aus. Die Präsentation ihrer Arbeiten in Schwarz- und Weißkaue verspricht dem Betrachter auch Dank vielfältiger Techniken ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst, sowohl thematisch als auch visuell.

Kerstin Müller-Schiel

„Kraftzonen“ auf Unser Fritz – „Wolf im T-Shirt“ ist die Keramik vorn mehrdeutig betitelt. Kerstin Müller-Schiel liebt das Uneindeutige und Rätselhafte.

Kerstin Müller-Schiel (Duisburg) zeigt Malerei und Keramik. Das Uneindeutige und Rätselhafte ist Thema sowohl in ihren Bildern als auch den Keramikobjekten, die so mehrdeutige Titel wie „Wolf im T-Shirt“ oder „Im trüben Wasser“ tragen. Auf dieser Grundlage setzt sie ihre Ideen und Vorstellungen zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion um.

Edgar A. Eubel

Mit Malerei und Zeichnung ist Edgar A. Eubel (Datteln/Recklinghausen) vertreten. Seine Arbeiten sprühen vor Experimentierfreude und zeichnen sich durch eine ungemeine Frische und Lebendigkeit aus. Das erzeugt im Betrachter das Gefühl großer Offenheit, der Eubels Faszination für alles Provisorische zugrunde liegt.

Tinka Bechert

„Kraftzonen“ auf Unser Fritz – Mit „Best of both worlds“, das Beste aus ihren beiden Welten Irland und Deutschland, ist diese großformatige Arbeit, Acryl und Collage auf Leinwand, von Tinka Bechert betitelt.

Die künstlerischen Arbeiten der im irischen Dublin lebenden Tinka Bechert umspannen Zeichnung, Raum-Installationen und auch Skulpturen, die immer im direkten Austausch mit ihrer „Hauptschlagader“, der Malerei, stehen. Programmatisch der Titel ihres großformatigen Bildes „Best of both worlds“ – das Beste aus ihren beiden Welten Irland und Deutschland.

Georg Schreiber

Fotografien spiegeln in der Regel unsere Vorstellungen der Realität. Die Fotocollagen des Esseners Georg Schreiber „dokumentieren“ dagegen eine Wirklichkeit der Vorstellung. Mit Motiven seines Fotoarchivs komponiert der Künstler neu erdachte, innere Bilder: Ein „Malen“ mit Pixeln anstatt mit Pigmenten.

Jannine Koch

„Kraftzonen“ auf Unser Fritz – „Ausweitung“ ist der Titel dieses Gemäldes, Öl, Eitempera und Sprühfarbe, von Jannine Koch.

Die kritische Auseinandersetzung mit der zunehmenden Technisierung unserer Lebenswelt ist das Leitmotiv vieler Arbeiten der Gelsenkirchenerin Jannine Koch. Während sie sich in ihrer Malerei auf die Problematik von Drohnenkriegen und Überwachung konzentriert, zeigen ihre minutiös gearbeiteten Ätzradierungen insektoide Zwitterwesen zwischen Natur und Technik.

Albert Markert

Der Berliner Künstler Albert Markert, der auf dem Gruppenfoto fehlt, da er vorzeitig wieder heimfahren musste, zeichnet, druckt, klebt und mischt. Durch vielfache Überlagerungen wühlt sich Persönliches und Alltägliches an die Oberfläche seiner Malerei, Druckgrafik und Collagen. Seine Arbeiten scheinen ständig in Bewegung zu sein, bieten dem Betrachter aber auch viel Raum für eigene Assoziationen.

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Die Ausstellung „Kraftzonen“ wird vom 24. Februar 2024 bis zum 17. März 2024 im Kauengebäude der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, Zur Künstlerzeche 10, in Herne (Wanne-Eickel) gezeigt. Wechselweise stehen die ausstellenden Künstler zu den Öffnungszeiten (Mi. und Sa. jeweils 15 - 18 Uhr, So. 14 - 17 Uhr) zu Gesprächen mit den Besuchern zur Verfügung. Die von Jannine Koch moderierte Finissage mit Künstlergespräch und Rundgang durch die Ausstellung beginnt am Sonntag, 17. März 2024, um 15 Uhr.

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  • Samstag, 24. Februar 2024, um 17 Uhr
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  • Sonntag, 25. Februar 2024, von 14 bis 17 Uhr
  • Mittwoch, 28. Februar 2024, von 15 bis 18 Uhr
  • Sonntag, 3. März 2024, von 14 bis 17 Uhr
  • Mittwoch, 6. März 2024, von 15 bis 18 Uhr
  • Sonntag, 10. März 2024, von 14 bis 17 Uhr
  • Mittwoch, 13. März 2024, von 15 bis 18 Uhr
  • Sonntag, 17. März 2024, von 14 bis 17 Uhr
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  • Sonntag, 17. März 2024, um 15 Uhr
| Quelle: Pitt Herrmann