Kampfmittelsondierungen in Baukau

Keine Bahn-Einschränkungen aber Lärm möglich

Bombenentschärfung in Stuckenbusch
Auf mögliche Bomben wird das Gebiet um die Eisenbahnüberführung in Herne-Baukau in drei Nächten untersucht. Foto: André Chrost

Im Zusammenhang mit der Erneuerung einer Eisenbahnüberführung (EÜ) in Herne-Baukau sind in drei Nächten Kampfmittelsondierungen erforderlich, teilt die Deutsche Bahn (DB) mit.

Betroffen sind die Eisenbahnstrecken zwischen Wanne-Eickel Hbf und Herne, die die Autobahn 43 kreuzen. Die zu erneuernde EÜ befindet sich im Stadtgebiet der Stadt Herne, westlich des Stadtteils Herne Mitte und südlich des Autobahnkreuzes Herne.

Die Arbeiten werden wegen des tagsüber dichten Bahnverkehrs in den Nächten Freitag/Samstag, 27./28. März 2020 sowie Freitag/Samstag, 3./4. April 2020 und Samstag/Sonntag, 4./5. April 2020 ausgeführt. Die Sondierungen erfolgen mit Großgeräten in den genannten Nächten jeweils in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr. Eine Ausnahmegenehmigung der Stadt Herne liegt vor. Anwohner in der Nähe der Baustelle werden rechtzeitig informiert, schreibt die Bahn in ihrer Mitteilung.

Einschränkungen für den Schienenpersonenverkehr bestehen nicht. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

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