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Tanzflashmob in Herne als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Er ist Teil der weltweiten Aktion „One Billion Rising“.

Herne beteiligt sich an weltweiter Aktion 'One Billion Rising'

Flashmob fordert: 'Spreng die Ketten'

„Schwester komm erheb dich...Bruder komm erheb dich... [....] Komm los, wir sprengen die Ketten“, dröhnte es am Dienstag (14.2.2023) aus den Boxen am Robert-Brauner-Platz. Zahlreiche Menschen - überwiegend Frauen - waren in die City gekommen, um sich am weltweiten Tanzflashmob „One Billion Rising“ zu beteiligen. Jährlich wird am Valentinstag, also am 14. Februar, weltweit mit der Aktion auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht und ihr Ende gefordert (halloherne berichtete).

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Jedes Mädchen hat das Recht, in Freiheit aufwachsen zu dürfen

„In 153 deutschen Städten wird getanzt, um auf die Situation von Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. Wir wollen von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen sagen: Ihr seid nicht allein. Jedes Mädchen hat das Recht, in Freiheit aufwachsen zu dürfen", sagte Annelie Gogolla von „Schattenlicht - Beratungs- und Kontaktstelle für Frauen und Mädchen“ gegenüber halloherne.

Annelie Gogolla von 'Schattenlicht - Beratungs- und Kontaktstelle für Frauen und Mädchen e.V.' war Mitveranstalterin.

Svenja Kröger vom Frauenhaus Herne ergänzte: „Wir wollen heute ein Zeichen setzen, um Gewalt an Frauen und Mädchen ins Bewusstsein zu rücken."

'Für eine Welt frei von Sexismus und Gewalt'

Zusätzlich zum Tanzflashmob hielten die Veranstalterinnen Plakate hoch mit Aufschriften wie 'Glaub ihr' oder 'Jeden dritten Tag wird eine Frau durch ihren Ex-/Partner in Deutschland ermordet'.

Die Veranstalterinnen hielten Schilder mit Botschaften hoch, um auf das Thema aufmerksam zu machen.

Ferner sprach Bürgermeisterin Andrea Oehler ein Grußwort an die Teilnehmenden. „Wir stehen heute auf für die Freiheit. Gewalt ist kein Tabuthema", so Oehler. „Wir sind hier für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen. Für eine Welt frei von Sexismus und Gewalt."

Neben dem Tanzflashmob zum Song 'Break the Chain', der von Choreografin Uta Bücking angeleitet wurde, sorgte DJ Said Omar für gute Stimmung bei den Teilnehmenden.

Trommeln und Musik locken Passanten an

Immer wieder blieben aber auch Passanten stehen, um sich entweder den Tanz anzuschauen oder sich über das Thema zu informieren. Svenja Lindenberg vom Frauenhaus zeigte sich erfreut, dass so viele Menschen zur Veranstaltung gekommen sind. „Es ist ein so wichtiges Thema. Daher ist es schön zu sehen, dass doch so viele Menschen hier sind und so das Thema Gewalt an Frauen und Mädchen mehr in die Öffentlichkeit rückt", befand Lindenberg gegenüber halloherne.

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Tanzflashmob in Herne als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Teil der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ .

Foto:  Faloco Fotografie

Tanzflashmob in Herne als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Teil der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ .

Foto:  Faloco Fotografie

Tanzflashmob in Herne als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Teil der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ .

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Tanzflashmob in Herne als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Teil der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ .

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Tanzflashmob in Herne als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Teil der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ .

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Tanzflashmob in Herne als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Teil der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ .

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Tanzflashmob in Herne als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Teil der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ .

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Tanzflashmob in Herne als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Teil der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ .

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Tanzflashmob in Herne als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Teil der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ .

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Ein besonderes Highlight war die Trommelperformance von Gürkan Ucan vom Kommunalen Integrationszentrum und den Schülern der Hans-Tilkowski-Schule. Bei den mitreißenden Rhythmen kam es sogar immer wieder zu spontanen Tanzeinlagen.

Einen Wehrmutstropfen gibt es

Ein Wehrmutstropfen blieb aber bei der Aktion aus Sicht der Veranstalterinnen. Wie sie halloherne berichteten, würden die Baustromverteiler nun nicht mehr kostenlos von den Stadtwerken bereitgestellt werden. Die Bereitstellung erfolge nun über die Firma zweiB GmbH. Hierfür seien nun circa 300 Euro an Kosten angefallen. Da solche Kosten die gemeinnützigen Vereine, die sich zum großen Teil durch Spenden finanzieren, belasten würden, überlegen sie, ob zukünftig eine solche Nutzung weiterhin möglich sein könne.

Svenja Lindenberg vom Frauenhaus zeigte sich erfreut über die zahlreichen Teilnehmer.

Auf Anfrage von halloherne erläuterte Thomas Aust, Geschäftsführer der Firma zweiB, wie sich die Kosten zusammensetzen. „Wir haben die Versorgung durch Baustromverteiler Ende vergangenen Jahres von den Stadtwerken übernommen. Es ist richtig, dass der Bruttopreis bei circa 300 Euro lag", sagte Aust.

Die Erklärung der Kosten

Weiter führte er aus: „Die Kosten setzen sich wie folgt zusammen: Für den Verteiler liegen sie für einen Tag bei 18,50 Euro. Dazu kommt der Inbetriebnahmeantrag, der im Portal bei den Stadtwerken gestellt werden muss und die Erstmessung, die 25 Euro beträgt. Weiterhin kommen noch die Fahrtkosten für den Monteur sowie die Montagekosten für An- und Abbau, die jeweils auch bei eineinhalb Stunden liegen, hinzu. Am Tag nach der Veranstaltung erfolgt dann die Demontage gemeinsam mit den Stadtwerken und die Überprüfung des Baustromverteilers.“

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Dennoch zogen die Verantwortlichen des Herner Flashmobs insgesamt ein positives Fazit. „Wir sind einfach so froh, dass die Veranstaltung endlich wieder stattfinden konnte. Wir danken allen Unterstützern, aber ganz besonders noch einmal der Trommelgruppe, dass uns die Jungs so toll bei unserer Aktion supportet haben", so Annelie Gogolla abschließend gegenüber halloherne.

Rhythmisch wurde es bei der Trommelperformance.
| Autor: Julia Blesgen