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Das war die ExtraSchicht 2018 in Herne

ExtraSchicht in Herne

Die 18. ExtraSchicht - Nacht der Industriekultur fand am Samstag (30.6.2018) an zahlreichen Standorten im Ruhrgebiet statt. Herne stellte mit den Flottmann-Hallen, dem LWL-Museum und der Kulturbrauerei drei Spielorte und bot einen abwechslungsreichen Mix aus lauter und leiser Musik, Licht und vieles zum Erleben an.

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Das war die ExtraSchicht 2018 in Herne

Foto: Björn Koch

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Foto: Björn Koch

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Foto: Björn Koch

Wenn man 18 wird, dann ist das meist ein Grund zum feiern. Zu Feiern gab's am Samstagabend bis spät in die Nacht mehr als genug. Der Anlass war aber nicht die sehnlichst erwartete Volljährigkeit, sondern die ExtraSchicht 2018. Apropos sehnlichst Erwartet: Der Sommer zeigte sich von seiner besten Seite. Nach den Regenjahren von 2016 und 2017 eine Wohltat für Veranstalter, Akteure und Besucher.

Der 30-köpfige Rock-Chor Voices On The Rocks

Aber genug vom Wetter. Wie war's denn nun, außer endlich mal warm und sonnig? Drei Spielorte standen in Herne bereit für die Besucher der ExtraSchicht. Die Flottmann-Hallen boten traditionell das Rudelsingen und die Kopfhörerparty an, welche aufgrund des Wetters wieder vor den Flottmann-Hallen stattfinden konnten. In den Flottmann-Hallen ging das Programm dann mit dem Auftritten des 30-köpfige Rock-Chor Voices On The Rocks und dem theaterkohlenpott weiter. Letztere zeigten Szenen und Songs aus der Varieté-Theaterproduktion Patricks Trick. Natürlich durfte auch in diesem Jahr die Aikido-Vorführungen des KSV-Herne nicht fehlen.

Kalligrafie im LWL-Museum.

Das Programm in dem LWL-Museum für Archäologie legte wie in den Vorjahren den Fokus auf die kleinen und großen Besucher, und stand ganz im Zeichen der Sonderausstellung Irrtümer & Fälschungen der Archäologie. Eine Fälscherwerkstatt, das Nacht-Ausgrabungscamp und die Spiele aus dem Spielezentrum luden zum Mitmachen ein. Die Theatergruppe NotaBene sowie die Musiker Timo Maiwald und Graf Hotte Schröder sorgten für Unterhaltung im LWL-Museum.

Rockmusik auf den Bühnen vor der Kulturbrauerei.

Die Kulturbrauerei Hülsmann bot wahrscheinlich das abwechslungsreichste Programm der ExtraSchicht an einem Standort an. Angefangen mit einer Spezialbierprobe über musikalisch unterlegte Lichtprojektionen auf hundert Jahre alte Sudkessel, historisches Kino bis zu Stadtteilführung mit Kirche und Friedhof. Dazu Nonstop Live-Musik von den Bühnen vor den Gemäuern der alten Brauerei. Dort klang die ExtraSchicht am Hülsmann auch mit einer ordentlichen Party aus, die die zahlreichen Besucher bis in die Nacht feierten. Dem Wetter sei Dank.

Alles ruhig und alles tanzen: Die Kopfhörerparty in den Flottmann-Hallen.
| Autor: Björn Koch