Engpass Bielefelder Straße

Engpass: RAG Brücke Bielefelder Straße.
Engpass: RAG Brücke Bielefelder Straße. Foto: Carola Quickels

Seit Ende 2017 ist sie erneut ein Ärgernis für Autofahrer, Anwohner und für Busfahrer der Linie 390 - die Brücke an der Bilefelder Straße in Höhe der Sennestraße. Wie bereits Ende 2014 ist sie wieder für Fahrzeuge mit über 3,5 Tonnen gesperrt. Eine Baustellenampel regelt den einspurigen Verkehr. Zudem dürfen Fahrzeuge die Brücke nur mit 10 km/h passieren. Das führt - je nach Tageszeit - zu längeren Stausituationen. Autos stehen mit laufenden Motoren vor der Ampel Schlange.

Engapass: Marode Brücke an der Bielefelder Straße.
Engapass: Marode Brücke an der Bielefelder Straße. Foto: Carola Quickels

Eine Untersuchung der Statik ergab: Die Brücke ist marode. Unter der Brücke befindet sich noch eine alte Eisenbahntrasse, die zur ehemaligen Zeche Shamrock füht. Zusätzlich verlaufen dort auch noch „Leitungen, die mit der Brücke verbunden sind.“ Eigentümer der Brücke ist die RAG Montan Immobilien GmbH. Auf Nachfrage von halloherne sagte Pressesprecher Christof Beike am Mittwoch (7.3.2018): „Wir würden die Brückensituation gerne aufheben, in dem wir den Raum unter der Brücke verfüllen.“ So wären die Statikproblem beseitigt. Damit das geschehen kann, ist die „RAG in Gesprächen mit der Stadt Herne und auch den Betreibern der besagten Leitungen (Ineos und Eon).“ Das bedeutet, dass sich in naher Zukunft an der Verkehrs-Sitution nichts ändern wird.

Engapass: Marode Brücke an der Bielefelder Straße.
Engapass: Marode Brücke an der Bielefelder Straße. Foto: Carola Quickels
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