DSC-Fußballer planen die neue Saison

Übergabe des neuen Kunstrasenspielfeld auf dem Nebenplatz am DSC Stadion. 4.9.2020 im Bild: 1. Vorsitzender des DSC - Torsten Biermann.
DSC Vorsitzender Torsten Biermann bei der Einweihung des DSC-Nebenplatzes im September 2020. Foto: Carola Quickels

Auch wenn noch niemand weiß, ob in der Fußball-Westfalenliga in dieser Saison 2020/21 noch einmal das runde Leder rollen wird – die nächste Saison kommt bestimmt. Und die bereiten die Verantwortlichen des DSC Wanne-Eickel in der Corona-Pause intensiv vor. Das Trainerteam um Sebastian Westerhoff, das bereits in der Weihnachtszeit sein Bleiben in der Mondpalast-Arena bestätigt hat, und der Sportliche Leiter Thorben Krol basteln kräftig am neuen Kader und lassen ihre Kontakte spielen.

Vier Neuzugänge stehen bereits fest: Abwehrspieler Kai Strohmann kommt vom Liga-Rivalen Concordia Wiemelhausen zum DSC. Und auch den Mittelfeldakteur Christoph van der Heusen zieht es von Bochum nach Wanne-Eickel, noch steht er im Kader der DJK TuS Hordel. Chris Matuszak (SV Hohenlimburg, Westfalenliga) sowie Torwart Daniel Schultz (FC Frohlinde, Landesliga) vervollständigen das Quartett der Neuzugänge. Mit einem Stürmer stehen Westerhoff und Krol in ganz engem Kontakt, Vollzug kann hier aber noch nicht gemeldet werden. Einige Spieler aus der eigenen A-Junioren werden im Sommer den Kader für die Saison 2021/22 vervollständigen.

Verlassen werden den DSC Alexander Schlüter (BSV Schüren?), Nick Ruppert (SG Wattenscheid 09), Josse Gerick (Grün-Weiß Nottuln, Münsterland) und Dawid Ginzcek. „Er wollte etwas kürzer treten, nicht mehr so viel im Auto sitzen und schließt sich daher an seinem Wohnort dem Landesligisten SC Obersprockhövel an“, erklärt DSC-Fußballchef Torsten Biermann die Gründe für den Wechsel des Torjägers, „die ich absolut nachvollziehen kann“. Ebenfalls seinen Abschied angekündigt hat Abwehrspieler Orkun Koymali, den es in die Fußball-Oberliga zieht.

Trotz der Abgänge ist sich Torsten Biermann sicher, in der Saison 2021/22 eine „schlagkräftige und wettbewerbsfähige Mannschaft zu stellen“. In der aktuellen Serie, die noch im Lockdown liegt, würde er gerne zumindest die Hinrunde zu Ende spielen: „Diese neun Spiele wären dann eine gute Vorbereitung auf die neue Saison. Außerdem würde es zu Auf- und Abstiegen kommen.“

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