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Im Funkenbergquartier steht die nächste Entwicklung an: Die Funkenberghöfe läuten die Wohnbebauung ein.

Quartiersentwicklung nimmt weiter Fahrt auf

Bauprojekt 'Funkenberghöfe' läuft an

An diesem Samstag, 18. April 2026, findet die Auftaktveranstaltung zu den sogenannten Abrisspartys am Funkenbergquartier statt. Bevor in naher Zukunft die Bagger rollen, gibt es hier noch das Format „N8WERK“ in einer alten Industriehalle auf dem Funkenberggelände mit drei Events mit unterschiedlichen Musikrichtungen (halloherne berichtete).

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Danach ist dann der Weg frei für die geplante Wohnbebauung, welche das Funkenbergquartier mit der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HPSV) NRW und dem Transformationszentrum für Georessourcen und Ökologie (TGÖ, halloherne berichtete) umrahmen soll. Es trägt den Namen „Funkenberghöfe“ und will neben der Bebauung des Areals auch zu einer grünen Oase werden. Vorgestellt wurden die Pläne dazu am Dienstag (14.4.2026) im Stadtforum an der Bahnhofstraße.

Den Zuschlag für die Entwicklung habe das Architektenbüro Tor5 erhalten und als Investor steht die Frone-Gruppe bereit. „Wir freuen uns, dass wir den Zuschlag erhalten haben, denn wir glauben an die Zukunft des Reviers“, sagt Herfried Lange, Geschäftsführer von Tor5.

87 Wohnungen auf 6.360 Quadratmetern Wohnfläche geplant

Auf der 6.360 Quadratmeter großen Wohnfläche sollen insgesamt 87 Wohneinheiten entstehen. Geplant sind Miet- und Eigentumswohnungen. Von den Mietwohnungen werden 25 Prozent sozial gefördert. Die Preise für diese liegen Stand heute bei 6,50 und 7,40 Euro pro Quadratmeter. Die nicht geförderten Mietwohnungen betragen 16 Euro pro Quadratmeterwohnfläche.

Im Quartier sollen fünf hochgeschossige Häuser entstehen.

Die fünf staffelgeschossigen Häuser sollen als drei zusammenhängende Blöcke mit verbindenden Tiefgaragen konstruiert werden. „Der Eingang zu den Funkenberghöfen soll als eine Art Tor gestaltet werden. Die grünen Zwischenräume sollen das Herz des Hofes werden“, verrät Annabel Mosenthin, ebenfalls Geschäftsführerin von Tor5.

Der Innenhof soll sehr grün und halböffentlich gestaltet werden, sodass er gerne zum Verweilen einlädt. Dazu komme noch eine Dachbegrünung und Photovoltaikanlagen, ebenfalls sind noch Ladesysteme für Elektrofahrzeuge geplant.

Entwurf mit Metropolcharakter

Für Maurice Schirmer, Geschäftsführer der Funkenbergentwicklungsgesellschaft (FEG), könne dieses geplante Bauwerk auch gut in München oder Hamburg stehen. „Dieser Entwurf hat einfach Metropolcharakter“, meint Schirmer.

Dem kann Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda nur zustimmen. „Wir wollen hier eine Adressbildung vornehmen. Am ehemaligen Lost-Place 'Funkenberg' wird nun immer mehr fürs Quartier realisiert“, so der OB.

Der für die Projektentwicklung innerhalb der Frohne Gruppe zuständige Geschäftsführer Jörg Schrameyer bekräftigt diese positive Einschätzung. „Die Stadt Herne bietet für Investoren ein attraktives Umfeld, weil eine dynamische Aufwärtsentwicklung klar erkennbar ist. Insofern freuen auch wir uns, dass wir mit unseren Planungen überzeugen konnten und nun selbst Teil dieser erfolgreichen Stadt- und Quartiersentwicklung werden“, macht Schrameyer deutlich.

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Kosten belaufen sich auf 30 Millionen Euro

Ferner seien auch Informationsveranstaltungen für Anwohner geplant, um sie frühzeitig über die Details des Bauvorhabens zu informieren. Insgesamt betragen die Kosten für das Projekt 30 Millionen Euro. Doch bis es losgeht, wird es noch etwas dauern. Zunächst muss der Bauantrag eingereicht werden und die Genehmigung abgewartet werden. Verläuft dieser Ausgang positiv, könne man ab Mitte 2027 mit den Arbeiten beginnen.

Freuen sich das es losgeht (v.l.): Stadtrat Stefan Thabe, OB Dr. Frank Dudda, Jörg Schrameyer von der Frohe Gruppe, die Tor5-Architketen Herfried Langer sowie Annabel Mosenthin und Maurice Schirmer von der FEG.
Mittwoch, 15. April 2026 | Autor: Julia Blesgen