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Sommertheater im Mondpalast: Theaterdirektor Marvin Boettcher (hinten rechts) freut sich gemeinsam mit Regisseur Thos Renneberg (hinten links) und den Ensemble-Mitgliedern (vorne v.l.) Heiko Büscher, Angelo Enghausen-Micaela und Astrid Breidbach auf die Premiere von „Arsen und Spitzenhäubchen“ am 22. Juli 2026.

Schwarze Komödie 'Arsen und Spitzenhäubchen' im Mondpalast

Sommertheater an der Wilhelmstraße

Nachdem es im vergangenen Jahr so gut geklappt hat mit dem Experiment eines Sommertheaters im Mondpalast von Wanne-Eickel, hat sich Theaterdirektor Marvin Boettcher für eine Fortsetzung in diesem Sommer entschieden. Dabei werden von Mittwoch, 22. Juli bis Sonntag, 6. September 2026 zwei Erfolgsproduktionen wiederaufgenommen. Auftakt aber ist die Neuinszenierung einer der populärsten schwarzen Komödien der Theatergeschichte, Joseph Kesselrings „Arsen und Spitzenhäubchen“.

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Der 1941 am New Yorker Broadway uraufgeführte und prominent verfilmte heiter-makabre und dabei ungemein sprachwitzige Klassiker um eine Hochzeit und dreizehn Todesfälle war zuletzt vor gut dreißig Jahren an der Wilhelmstraße zu sehen, als der Mondpalast noch unter „Städtischer Saalbau“ firmierte: Bei der Volksbühne Körner standen Friedel Reisenauer und Eva Maria van Dillen auf den Brettern – und der heutige Vorsitzende des in der Eickeler „Komödie am Park“ spielenden Amateurensembles, Rechtsanwalt Klaus Mahlberg, brillierte als Mortimer Brewster.

Astrid Breidbachs Vorschlag

Zum Auftakt des Sommertheaters 2026 inszeniert der aus der freien Szene kommende Thos Renneberg erstmals am Mondpalast mit einem fünfköpfigen Ensemble aus Stammkräften des Hauses wie Astrid Breidbach, von der auch die Stückauswahl stammt, und Heiko Büscher sowie Schauspielern, die in den letzten Jahren als „Einspringer“ hinzugekommen sind und nun ihre erste selbst erarbeitete Rolle in einer Neuproduktion übernehmen.

Aless Wiesemann, die zum Ensemble des Theater Essen-Süd gehört, ihr dortiger Kollege Robert Zimmermann, der auch zahlreiche TV-Serienauftritte („Stralsund“, „Die Kanzlei“) absolviert, sowie Angelo Enghausen-Micaela, der wie der Regisseur hauptsächlich im Essener „Grend“-Zentrum arbeitet.

Archetypen der Commedia dell'arte

Thos Renneberg zu seinem Mondpalast-Debüt: „Ich bin ein Fan der Commedia dell'arte und der Komik im Allgemeinen. ‚Arsen & Spitzenhäubchen' vereint beides. Die skurrile Ausgangslage und die Konsequenz, mit der sich die Figuren in ihren eigenen Welten bewegen, ist hinreißend gebaut. Genau das wollen wir herauskitzeln. Das Publikum darf sich auf die fulminanten Interpretationen der Spielenden freuen.“

Der Dauerbrenner seit 2009, „Frau Piesewotzki, Libuda und ich“ in der Premierenbesetzung mit der überragenden Astrid Breidbach an der Seite von Rainer Basel und Susanne Fernkorn (vorn v.l.) und den damals schon ordentlich funkelnden Nachwuchs-Sternchen Josefine Voß und Samira Calder im Hintergrund.

Für die Probenarbeit hat sich das Team die Figuren genau angesehen, so Renneberg: „Wir haben uns die Konstellationen der Figuren und ihre Unbekümmertheit angeschaut und versucht, die Essenz herauszuarbeiten. Also die Geschichte dahinter und die Bezüge der Figuren zueinander.“

Sieben Wochen Sommertheater

Auf die Premiere am Mittwoch, 22. Juli 2026, um 20 Uhr folgen zunächst neun weitere Vorstellungen an den ersten drei August-Wochenenden, Vorstellungsbeginn ist jeweils freitags und samstags um 20 Uhr sowie sonntags um 17 Uhr. Theaterleiter Marvin Boettcher sieht das Sommertheater mittlerweile als festen Bestandteil des Spielplans.

Der große Erfolg des vergangenen Jahres, die Nahverkehrskomödie mit viel Stillstand „Ruhrpott-Express“, wird wiederaufgenommen wie auch der Repertoire-Dauerbrenner seit 17 Jahren über Fußball, Sex und andere Kleinigkeiten „Frau Piesewotzki, Libuda und ich“. Tickets gibt es auf mondpalast.com oder unter Tel. 02325 – 58 89 99.

Die Vorstellungen

Die Vorstellungen von Arsen und Spitzenhäubchen:

  • Mittwoch, 22. Juli 2026, 20 Uhr
  • Freitag, 31. Juli 2026, 20 Uhr
  • Samstag, 1. August 2026, 20 Uhr
  • Sonntag, 2. August 2026, 17 Uhr
  • Freitag, 7. August 2026, 20 Uhr
  • Samstag, 8. August 2026, 20 Uhr
  • Sonntag, 9. August 2026, 17 Uhr
  • Freitag, 14. August 2026, 20 Uhr
  • Samstag, 15. August 2026, 20 Uhr
  • Sonntag, 16. August 2026, 17 Uhr

Die Vorstellungen von Frau Piesewotzki, Libuda und ich:

  • Freitag, 24. Juli 2026, 20 Uhr
  • Samstag, 25. Juli 2026, 20 Uhr
  • Sonntag, 26. Juli 2026, 17 Uhr
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Die Vorstellungen vom Ruhrpott-Express:

  • Freitag, 21. August 2026, 20 Uhr
  • Samstag, 22. August 2026, 20 Uhr
  • Sonntag, 23. August 2026, 17 Uhr
  • Freitag, 28. August 2026, 20 Uhr
  • Samstag, 29. August 2026, 20 Uhr
  • Sonntag, 30. August 2026, 17 Uhr
  • Freitag, 4. September 2026, 20 Uhr
  • Samstag, 5. September 2026, 20 Uhr
  • Sonntag, 6. September 2026, 17 Uhr
Juli
22
Mittwoch
Mittwoch, 22. Juli 2026, um 20 Uhr Mondpalast von Wanne-Eickel, Wilhelmstraße 26, 44649 Herne
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  • Freitag, 31. Juli 2026, um 20 Uhr
  • Samstag, 1. August 2026, um 20 Uhr
  • Sonntag, 2. August 2026, um 17 Uhr
  • Freitag, 7. August 2026, um 20 Uhr
  • Samstag, 8. August 2026, um 20 Uhr
  • Sonntag, 9. August 2026, um 17 Uhr
  • Freitag, 14. August 2026, um 20 Uhr
  • Samstag, 15. August 2026, um 20 Uhr
  • Sonntag, 16. August 2026, um 17 Uhr
  • Freitag, 21. August 2026, um 20 Uhr
  • Samstag, 22. August 2026, um 20 Uhr
  • Sonntag, 23. August 2026, um 17 Uhr
  • Freitag, 28. August 2026, um 20 Uhr
  • Samstag, 29. August 2026, um 20 Uhr
  • Sonntag, 30. August 2026, um 17 Uhr
  • Freitag, 4. September 2026, um 20 Uhr
  • Samstag, 5. September 2026, um 20 Uhr
  • Sonntag, 6. September 2026, um 17 Uhr
Freitag, 3. Juli 2026 | Autor: Pitt Herrmann