Förderung aus Mitteln des 5-StandorteProgramms nun möglich
Drei Sterne für Entwicklung des Funkenberg-Quartiers
Gute Nachrichten für die Entwicklung des östlichen Funkenberg-Quartiers hinter der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HPSV) NRW: Herne erhält erneut drei Sterne für ihr Projekt aus dem 5-Standorte-Programm und ist damit einer Förderung in zweistelliger Millionenhöhe einen großen Schritt näher. Somit kommt nun Bewegung in die städtebauliche Entwicklung.
Zusage in Rekordzeit
Dafür habe die Stadt Herne einen 200-seitigen Bewerbungsbogen ausfüllen müssen und ihre Pläne dann im Strukturstärkungsrat der Landesregierung vorgestellt. In Rekordzeit habe die Stadt dann die drei Sterne, die für eine finanzielle Förderung notwendig sind, erhalten.
Die freut auch Dr. Svenja Rebsch von Herne Business bei der Pressekonferenz am Freitag (27.2.2026). „Dies öffnet uns nun die Tür zur Antragsstellung. Die Fördermittel entlasten den städtischen Haushalt und bringen unsere Planungen voran“, so Dr. Rebsch. Die Entwicklung des Funkenberg-Quartiers werte nicht nur den Standort als solches auf, sondern sichere auch die Planung in Bezug auf Wohnbebauung, industrielle sowie wirtschaftliche Ansiedlung und Forschung.
Planungen und Ideen entsprechen Vorstellungen des Fördermittelgebers
Auch Ronald Graf, Geschäftsführer der Funkenbergquartier-Entwicklungsgesellschaft Herne (FEG), zeigt sich zuversichtlich, was die weiteren Planungen anbelangt. „In Bezug auf die Beantragung der Fördermittel ist das eine sehr gute Nachricht. Unsere Planungen und Ideen entsprechen aufgrund der Entscheidung des Fördermittelgebers genau dem, was von einem solchen Transformationsprojekt erwartet wird“, macht Graf deutlich.
Dass mit dem 5-Standorte-Programm mehrere Projekte parallel realisiert werden können, stimmt auch Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda zuversichtlich. „Wir entwickeln mit ChemINa, einem Spitzen-Cluster der Chemieforschung in Deutschland, und dem Transformationszentrum für Georessourcen und Ökologie (TGÖ) gezielt den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Herne weiter. Somit fügt sich die Entwicklung des Funkenberg-Quartiers hier nahtlos ein, zumal wir in absehbarer Zeit auch weitere Details zur geplanten Wohnbebauung auf dem Areal werden berichten können.“
Nun also kann die Einreichung der Förderunterlagen starten. Da die Zusammenstellung aber sehr umfangreich sei und viele verschiedene Akteure dran beteiligt sind, werde dies voraussichtlich bis zum Sommer dauern. Die Entscheidung über eine endgültige Fördermittelvergabe erfolge dann Ende des Jahres 2026.