Verwunderung über Verwunderung

Stellungnahme

Timon Radicke.
Timon Radicke. Foto: Rüdiger Ungebauer

Der CDU-Kreisvorsitzende Timon Radicke, nimmt zu der Anfrage der SPD (halloherne berichtete) wie folgt Stellung: „Eine Umweltspur und die Vierspurigkeit schließen sich nicht aus, ganz im Gegenteil: Bei der Einführung einer Umweltspur - auch auf der Bochumer Straße - wäre eine Vierspurigkeit defacto die Folge. Die CDU hat auch in der Vergangenheit nicht Politik für Pkw-Fahrer gemacht, sondern Politik für eine gute Infrastruktur und Mobilität. Dabei haben wir immer alle Interessen im Blick. Nicht nur die von Radfahrern oder Autofahrern. Wenn durch eine Umweltspur alle Verkehrsteilnehmer, egal ob mit dem ÖPNV, als Radfahrer oder Autofahrer unterwegs, schneller und sicherer ans Ziel gelangen und alle Verkehrsteilnehmer weniger im Stau stehen, dann wird das Ziel der erhöhten Mobilität auch erreicht.

Weiterhin würde die Einrichtung einer Umweltspur (für Radfahrer, Busse, Taxi und e-Fahrzeuge) Anreize für eine ökologisch bewusste Fortbewegung setzen. Wir haben uns immer dafür eingesetzt, konstruktive Politik zu gestalten: und zwar im Sinne der Bürgerinnen und Bürger sowie der gegenwärtigen Herausforderungen und nicht im Sinne verbohrter Ideologie. Eine Partei, die sich nicht um die gegenwärtigen Herausforderungen bemüht, kann auch nicht den Anspruch haben, die Bürger zu vertreten und natürlich muss auch Mobilität ständig neu gedacht werden.“

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