Unterstützung für Maria 2.0

Carolin Kebekus will Erneuerung der katholischen Kirche

Ostergottesdienste.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Nach ihrer wiederholt harschen Kritik an der katholischen Kirche hat Carolin Kebekus angekündigt, die Bewegung Maria 2.0 zu unterstützen. Sie wolle die Menschen nicht in ihrem Glauben verletzen, sondern zur Erneuerung der Kirche beitragen. Die Kölner TV-Komikerin Carolin Kebekus will sich für die katholische Fraueninitiative Maria 2.0 einsetzen.

„Ich möchte auf jeden Fall, dass diese Frauen das Maximum an Aufmerksamkeit bekommen“, erklärte Kebekus im Interview mit der „Zeit"-Beilage "Christ & Welt". Kebekus hatte die katholische Kirche in der Vergangenheit wiederholt kritisiert. Ihr gehe es nicht darum, die Kirche abzuschaffen, sondern um Erneuerung von innen. Zudem wolle sie die Menschen nicht in ihrem Glauben verletzen. Maria 2.0 begrüßt Unterstützung. Die Mitbegründerin der Reformbewegung, Elisabeth Kötter: „Eine Frau, die so stark für unsere Ziele kämpft, gehört zu uns. Wenn Carolin Kebekus für Maria 2.0 sprechen wolle, dann darf sie das auch".

Die katholische Reformbewegung Maria 2.0 fordert den Zugang von Frauen zu allen Ämtern in der Kirche, die Abschaffung des Pflichtzölibats und die umfassende Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs durch Priester.

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