Stoma-Patienten tauschen Erfahrungen aus

Betroffene und Angehörige tauschten sich beim Stoma Café aus.
Im St. Anna Hospital Herne konnten die Patienten Erfahrungen zum Leben mit einem künstlichen Ausgang von Darm oder Harnblase austauschen. Foto: St. Elisabeth Gruppe

Das Team der Stoma-Pflege des St. Anna Hospital Herne veranstaltete am Donnerstag (21. 11.2019) das vierte Stoma-Café diesen Jahres. Das Stoma-Café bietet Betroffenen und Angehörigen eine Anlaufstelle, um Fragen rund um die Versorgung von Stomata zu klären und Tipps für den Alltag zu bekommen.

Unter einem Stoma versteht man einen künstlichen Ausgang von Darm oder Harnblase. Dieser wird entweder zeitweise oder dauerhaft bei den Patienten gesetzt. Häufig erhalten sie den künstlichen Darmausgang infolge von Darmkrebserkrankung oder einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.

Das Leben mit einem künstlichen Harn- oder Darmausgang stellt Betroffene und ihre Angehörigen im Alltag immer wieder vor Herausforderungen. Das Stoma-Café bietet eine Möglichkeit, sich in angenehmer Atmosphäre über Erfahrungen und den Umgang mit einem Stoma auszutauschen sowie offene Fragen zu klären. „Es ist schön zu sehen, dass unser Angebot so gut angenommen wird. Außerdem freue ich mich immer, ehemalige Patienten wieder zu treffen und auch nach dem Krankenhausaufenthalt eine Unterstützung zu sein“, so Organisatorin Sonja Richter.

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