STEAG baut neues Kraftwerk in Herne

Visualisierung des neuen Kraftwerks, links im Bild.Foto: steagVisualisierung des neuen Kraftwerks, links im Bild.
v.l. Horst martens (Pressebüro der Stadt Herne), Dr. Frank Dudda, Markus Hennes, Oliver Welling, Olaf Borck.Foto: Thomas Schmidt, Stadt Hernev.l. Horst Martens (Pressebüro der Stadt Herne), Dr. Frank Dudda, Markus Hennes, Oliver Welling, Olaf Borck.

Die STEAG wird in Herne ein Gas-und-Dampf-(GuD)-Kraftwerk bauen. Das sagten Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, STEAG-Srecher Markus Hennes, STEAG-Projektleiter Oliver Welling und der Werksleiter des Kraftwerks-Herne, Olaf Borck, am Donnerstag (5.10.2017) auf einer Pressekonferenz im Rathaus Herne. Bei einem GuD Kraftwerk wird Erdgas verfeuert, der entstehende Dampf treibt eine Turbine an, die den Strom erzeugt. "Die entstehende Wärme leiten wir dann in das Fernwärmenetz für das Ruhrgebiet ein", sagte Projektleiter Oliver Welling. Das neue Kraftwerk soll neben dem alten Werk am Standort Baukau entstehen.

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Oliver Welling, Projektleiter STEAG.Foto: Thomas Schmidt, Stadt HerneOliver Welling, Projektleiter STEAG.

"Wir werden einen mittleren, dreistelligen Millionen-Betrag investieren, Baubeginn für das Kraftwerk ist für 2019 geplant, wir wollen spätestens Ende 2022 ans Netz gehen", so Unternehmenssprecher Hennes. "Für die Errichtung des Kraftwerks werden bis zu 600 Mitarbeiter nach Herne kommen, das wird sich auch positiv auf die Hotels und die Gastronomie in Herne auswirken", ist sich Hennes sicher. Von einem drastisch erhöhten Verkehrsaufkommen während der Bauphase geht die STEAG nicht aus. In dem neuen Kraftwerk sollen rund 80 Mitarbeiter dauerhaft beschäftigt werden.

Dr. Frank Dudda freut sich.Foto: Thomas Schmidt, Stadt HerneDr. Frank Dudda freut sich.

"Mit dem neuen STEAG-Kraftwerk können wir die Zukunft in Herne weiter gestalten. Das Werk passt hervorragend in das Konzept der Grünen Infrastruktur in Herne", sagte Oberbürgermeister Dudda. Für das Kraftwerk muss noch eine 22 Kilometer lange Erdgasleitung gebaut werden. Die wird von Datteln nach Herne verlaufen. "Wir werden Erdgas aus Russland, Norwegen und den USA in dem Werk verfeuern", so Projektleiter Welling. Mit dem Bau des GuD-Kraftwerks sind die Pläne für den Block Herne 5 vom Tisch, obwohl die Genehmigungen für das Steinkohle-Kraftwerk bereits vorhanden sind.

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Text: Patrick Mammen 06. Oktober 2017, 08:25 Uhr