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Der Spielplatz am Königsgruber Park ist erweitert worden - es gibt neue Spielgeräte.

Kinder können sich über mehr Spielgeräte freuen

Spielplatz im Königsgruber Park erweitert

Der Spielplatz im Königsgruber Park ist erweitert worden. Am Donnerstag (21.9.2023) fand nun die offizielle Neueröffnung statt. Nach den Bauarbeiten ist er nun in zwei Teile unterteilt. Ein Teil richtet sich an sehr kleine Kinder, der andere Teil an die etwas Größeren.

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„Der Spielplatz war ziemlich in die Jahre gekommen und viele Spielgeräte waren schon demontiert. Der Platz war für Kinder einfach nicht mehr einladend zum Spielen", sagt Kinderanwältin Bibi Buntstrumpf, die in Wirklichkeit Nuray Sülü heißt und sich im Arbeitskreis Kinderfreundliche Stadt engagiert.

Kinderanwältin Bibi Buntstrumpf alias Nuray Sülü (l.) spricht mit Victoria Apel über die Veränderungen.

100.000 Euro in die Umgestaltung geflossen

Das Geld für den Umbau stammt aus dem Verfügungsfonds des Arbeitskreises. Insgesamt seien 100.000 Euro in die Umgestaltung geflossen. Die Kinder aus der Umgebung konnten in die Gestaltung ihre Ideen mit einfließen lassen. Nun können sich die Kinder an Schaukeln und Rutschen sowie Klettermöglichkeiten austoben. Ferner gibt es mit einem Trampolin und einer Nestschaukel auch inklusive Spielgeräte.

'Bürgerschaftliche Verantwortung'

„Besonders die Nestschaukel ist der Renner bei den Kids", berichtet Peter Liedtke. Er und seine Frau, Heike Niemann-Liedtke, engagieren sich als Spielplatzpaten.

Im Gespräch über den neuen alten Spielplatz (v.l.): Peter Liedtke (Spielplatzpate), Stadtsprecher Patrick Mammen, Heike Niemann-Liedtke (Spielplatzpatin), Nuray Sülü (Kinderanwältin Bibi Buntstrumpf) und Victoria Apel (Arbeitskreis Kinderfreundliche Stadt).

„Für uns war es selbstverständlich, eine Spielplatzpatenschaft zu übernehmen. Wir machen es aus bürgerschaftlicher Verantwortung heraus", so Liedtke weiter.

Lieferzeitenproblematik verzögerte die Fertigstellung

Angefangen hatte die Umgestaltung im Übrigen bereits 2022, aber die Lieferzeitenproblematik verzögerte die Fertigstellung. „Es war so, dass wir bis zu 30 Wochen auf Spielgeräte warten mussten", verdeutlicht Victoria Apel vom Arbeitskreis Kinderfreundliche Stadt die Situation.

Am Ende können sich die Kinder aber nun über ihren neuen 'alten' Spielplatz freuen. Für den Arbeitskreis geht es aber schon weiter. Das nächste Projekt ist der Spielplatz an der Poststraße.

Die Nestschaukel ist eines der inklusiven Spielgeräte.
| Autor: Julia Blesgen