Schulsozialarbeit gesichert

Vogt: „Druck der SPD erfolgreich"

Der Landtagsabgeordneten und Medienpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion NRW, Alexander Vogt, nimmt zu der Zusicherung, dass Fortführung der Schulsozialarbeit finanziell gesichert ist, wie folgt Stellung: „Drei Jahre war nicht sicher, ob die schwarz-gelbe Landesregierung weiterhin finanzielle Mittel für die Schulsozialarbeit zu Verfügung stellen wird, nun herrscht endlich Klarheit. Auf Initiative der SPD-Fraktion diskutierte der nordrhein-westfälische Landtag über die Schulsozialarbeit in NRW. In der Debatte geriet Schulministerin Gebauer (FDP) unter Zugzwang und erklärte letztlich, die Finanzierung fortzuführen.

Ende des Jahres läuft die Kostenübernahme des Landes für die Stellen für die Schulsozialarbeit, die im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets geschaffen worden waren, aus. Rund 1.000 Schulsozialarbeiter wussten bislang nicht, ob sie in 4 Monaten noch einen Job haben werden. Besonders vor Ort in Herne sorgte die nun erfolgte Zusicherung für die unbefristete Weiterführung der Schulsozialarbeit für große Erleichterung. Die unbegrenzte Finanzierungszusage der Schulministerin ist für den Moment ein gutes Signal. Wichtig ist aber nun, die Schulsozialarbeit insgesamt neu zu strukturieren und zu stärken. Einen entsprechenden Antrag unserer Fraktion werden die Ausschüsse des Landtags in den kommenden Wochen beraten.“

Weitere Stimmen

Die Vorsitzende des Herner Schulausschusses Birgit Klemczak (SPD) erklärt dazu: „Die Schulsozialarbeiter in NRW wurden zuletzt immer nur mit Durchhalteparolen abgespeist. Wie wichtig ihre Arbeit ist, um Problemfälle in den Schulen zu lösen und das Klima im Unterricht zu verbessern, hat sich im Schulalltag immer wieder gezeigt. Die Herner Schulen hätten ohne Schulsozialarbeit vor großen Herausforderungen gestanden.“

Theres Boneberger, Vorsitzende der Herner Arbeitsgemeinschaft für Bildungsfragen in der SPD (AfB): „Aufgrund der Verunsicherung sind bereits viele Schulsozialarbeiter in einen sichereren Job abgewandert. Besonders betroffen von der Abwanderungswelle sind Grund-, Haupt- und Realschulen. Das hätte die Schulministerin mit einer früheren Zusage verhindern können. Schließlich hatte die SPD-Landtagsfraktion die Regierung mehrfach zum Handeln aufgefordert. Wir sind sehr erleichtert, dass sie dem politischen Druck der SPD nun endlich nachgegeben hat.“

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