Schachthallen-Rückbau schreitet voran

Heitkamp mit ersten Maßnahmen an der Zeche Pluto im Zeitplan

Der Abriss der Schachthalle unterhalb des Förderturmes der stillgelegten ZechePluto Wilhelm schreitet voran.
Der Abriss der Schachthalle der stillgelegten Zeche Pluto Wilhelm schreitet voran. Foto: Klaus-Peter Schubert

Es tut sich etwas an der Zeche Pluto Wilhelm: Die angekündigten Rückbau-Arbeiten der einsturzgefährdeten Schachthalle unterhalb des Fördergerüstes haben begonnen (halloherne berichtete). Ein Kran hilft dabei, die ersten Arbeiten zu verrichten.

Lothar Mikolajewski, Bauleiter von Heitkamp, sprach über den aktuellen Stand der Arbeiten mit halloherne: „Momentan läuft alles wie von uns geplant. Auf der nördlichen Seite bringen wir derzeit die temporäre statische Sicherung an.“ Diese ist notwendig, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

„Zudem entfernen wir aktuell das Klinkermauerwerk bis auf eine Höhe von zehn Metern. Um den Ausbau der asbesthaltigen Fensterelemente kümmern wir uns ab Mittwoch, 14. Oktober 2020“, ergänzte der Bauleiter.

Er bekräftigt, dass derzeit der Zeitplan, der ohne Zwischenfälle bis zum April 2021 ausgelegt ist, eingehalten werden kann. „Ebenso betreffen uns die derzeitigen verschärften Corona-Beschränkungen nicht in unserer Arbeit“, fügte Mikolajewski hinzu (halloherne berichtete).

Vorstellung der Pläne zum Rückbau der einsturzgefährdeten Schachthalle der Zeche Pluto 2/3/7 in Herne (NW), am Mittwoch (23.09.2020).
Die einsturzgefährdete Schachthalle der Zeche Pluto am 23. September 2020. Foto: Stefan Kuhn