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Die ehemalige Sparkasse in Wanne könnte zum Club werden.

SPD- und CDU-Ratsfraktion stellen gemeinsamen Antrag im Kulturausschuss

Planungen für Club im ehemaligen Sparkassengebäude

Nach dem erfolgreichen Format „N8WERK“ in einer alten Industriehalle auf dem Funkenberggelände, bei dem die Veranstalter an drei Abenden, Events mit unterschiedlichen Musikrichtungen präsentierten (halloherne berichtete, berichtete und berichtete), wurden Rufe aus Stadtgesellschaft und Politik laut, dass man dauerhaft eine Feiermöglichkeit für junge Menschen in Herne schaffen sollte.

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'Förderung des Nachtlebens und der Clubkultur in Herne'

Deshalb wenden sich nun die SPD- und CDU-Ratsfraktion in einem gemeinsamen Antrag an den Kulturausschuss, der am Mittwoch, 24. Juni 2026, tagen wird. In diesem wollen sie die Verwaltung beauftragen, ein konkretes Konzept zur Förderung des Nachtlebens und der Clubkultur in Herne zu erarbeiten. Dabei soll der Fokus auf das ehemalige Sparkassengebäude in der Wanner Innenstadt gelegt werden.

Ausgehmöglichkeiten für junge Menschen fehlen

Feiernde Menschen wie bei der Partyreihe N8Werk vom LM:V-Veranstaltungsservice könnte es vielleicht bald auch in Wanne geben.

„In Herne mangelt es seit geraumer Zeit an attraktiven Ausgehmöglichkeiten für junge Menschen. Ein lebendiges Nachtleben findet derzeit nur punktuell statt, da feste Verortungen wie Diskotheken oder Clubs fehlen“, heißt es von Bettina Szelag für die CDU-Fraktion und von Lothar Przybyl für die SPD-Fraktion.

Gerade im Hinblick auf die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung, sei deshalb eine solche Ansiedlung für das studentische Leben in Herne notwendig.

Ferner gehen SPD- und CDU-Fraktion davon aus, dass mit einem solchen Clubangebot der Wohn- und Hochschulstandort gestärkt werde, wenn man über eine konzeptionelle Weiterentwicklung der Wanner Innenstadt über das bestehende gastronomische Angebot hinaus gehe.

Weiter heißt es in dem Antrag: „Die bisherigen Prüfungen der Verwaltung, etwa im Rahmen des Projekts „Urban Art District“, haben zwar Potenziale aufgezeigt – wie im Falle des ehemaligen Sparkassengebäudes – jedoch fehlt es bislang an einer konkreten Umsetzungsperspektive und einer zentralen Ansiedlungsstrategie. Da die Wirtschaftsförderung die Ansiedlung klassischer Diskotheken aufgrund der dichten Wohnbebauung als herausfordernd einschätzt, bedarf es einer aktiven Steuerung, um Nutzungskonflikte frühzeitig zu lösen und Raum für moderne, clubähnliche Formate zu schaffen.“

Förderstrategie für Club-Betreiber ausarbeiten

Deshalb regen SPD und CDU hier Förderstrategien an, um gezielt mögliche Club-Betreiber anzuwerben. Ferner können sich die Fraktionen auch vorstellen, die Wirtschaftsförderung als Teil ihres des Leerstandsmanagements gezielt einzubinden, um Konflikte, wie beispielsweise Lärmschutz in Wohnbereichen, moderierend zu lösen.

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Es bleibt abzuwarten, wie der gemeinsame Antrag an den Kulturausschuss bewertet wird und ob es tatsächlich am Ende zu einem Club in Wanne kommen wird.

Dienstag, 23. Juni 2026 | Autor: Julia Blesgen