Müntefering im Bundesvorstand der SPD

SPD mit neuer Spitze - Hernerin dabei

Michelle Müntefering in Berlin vor dem Reichstag Nord-Ostseite
Michelle Müntefering in Berlin vor dem Reichstag Nord-Ostseite Foto: Heinz-Jürgen Bourichter

Die Bundes-SPD wählte am Samstag (11.12.2021) beim Parteitag in Berlin ihren neuen Vorstand. Insgesamt wurden 25 Mitglieder in den Parteivorstand gewählt, darunter auch Michelle Müntefering. Die Hernerin schaffte es bei ihrer ersten Kandidatur für den Bundesvorstand gleich im ersten Wahlgang und wurde von den Genossen zur Beisitzerin gewählt. Wie halloherne berichtete, schaffte es die ehemalige Staatsministerin im Auswärtigen Amt - Michelle Münterfering - nicht in die neue Ampel-Regierung, da das 'Auswärtige' die Grünen übernehmen werden.

Die SPD hat Lars Klingbeil und Saskia Esken zu Vorsitzenden gewählt, Kevin Kühnert ist neuer Generalsekretär. Mit Olaf Scholz als Bundeskanzler wollen die Genossen in den kommenden Jahren gemeinsam die vor ihnen liegenden Aufgaben angehen. Zur Wahl äußern sich Vogt und Müntefering wie folgt:

Michelle Müntefering: „Lebendige Diskussionen, ein Ringen um die, die nicht automatisch auch bei uns sind, oder die sich einbringen und gehört werden wollen. Das zu organisieren ist auch eine der Aufgaben des neuen Parteivorstandes. Orientierung zu geben. Darum geht’s. Denn: Es ist nicht egal, wie wir mit diesem Planeten umgehen, ob wir Menschen für Demokratie begeistern können - oder ob eine junge Generation die Brüche unserer Geschichte begreift und darauf ihre Antworten findet und eine politische Haltung entwickelt im Kampf gegen Rechts und Antisemitismus. Deutschland ohne eine starke SPD - das konnten sich vielleicht andere vorstellen, aber wir uns nie. Und das wird es auch nicht geben.“

Alexander Vogt: „Die SPD hat ein starkes Team gewählt. Mit Michelle Müntefering hat die Herner SPD eine wichtige Stimme für unsere Stadt und für das Ruhrgebiet in Berlin. Wichtige Herner Themen wie bezahlbarer Wohnraum und gute Lebensbedingungen in unseren Städten waren Inhalte in Anträgen, die diskutiert und beschlossen wurden. Mehr Gerechtigkeit bei Bildungschancen war zudem ein Thema auf dem online durchgeführten Parteitag.“

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