Müll gehört bitte in die Tonne

Nicht in die Natur

Müll.
Müll? - Ab in die Natur.. Foto: Carola Quickels

Die richtige Entsorgung vom eigenen Müll, scheint für viele Herner ein echtes Problem darzustellen. Obwohl im gesamten Stadtgebiet, also auch in den Parks und Grünanlagen, insgesamt rund 1.500 Müll-Abfallbehälter aufgestellt sind, scheint so manch ein Zeitgenosse nicht mit der nötigen Treffsicherheit ausgestattet zu sein. Denn sie hinterlassen ihre Abfälle auch gerne neben den dafür aufgestellten Containern oder Tonnen. Gerade am Wochenende, wenn aufgrund steigender Temperaturen die Grünanlagen in der Beliebtheits-Scala bei der Herner Bevölkerung steigt, steigt auch der Müll vor den dafür vorgesehenen Behältnissen.

Ein vermüllter Container-Standort.
Ein vermüllter Container-Standort. Foto: Wolfgang Quickels

„Die meisten Herner haben ein gesundes Verhältnis zu den Ressourcen und dem Umgang mit der Natur“, heißt es von städtischer Seite. „Allerdings gibt es eben auch jene, die sich noch zu wenig Gedanken über einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur machen. Die Mitarbeitenden von Entsorgung Herne und den zuständigen städtischen Dienststellen, wie dem Fachbereich Stadtgrün, sind bemüht, diesen Müll so schnell es geht zu entfernen. Unterstützt werden sie dabei vom Kommunalen Ordnungsdienst, der allerdings nicht rund um die Uhr alle Parks im Blick haben kann."

Plakataktion wirbt für mehr Sauberkeit.
Plakataktion wirbt für mehr Sauberkeit. Foto: Stadt Herne

Beispielsweise sind im Herner Stadtgarten circa 30 Abfall-Behälter aufgestellt. Laut der zuständigen Stellen, werden davon allerdings weit mehr als die Hälfte kaum benutzt. Das sind die Behälter, die abseits der 'Hauptrouten' im Park liegen und somit für manch einen Menschen zu weit entfernt steht. Also, wird der Müll neben den schon überquillenden Behälter abgelegt. Das ruft bei den Mitarbeitern der Stadt nur ein Kopfschütteln hervor. Zumal oft auch Müll daneben liegt, der augenscheinlich von zu Hause mitgebracht wurde.

Die Stadt hat in der Vergangenheit genau an diesen stark frequentierten Stellen größere Behälter aufgestellt. Ein Schelm, der denkt, dass damit das Problem beseitigt war: Nein, es schien für so manchen Mitmenschen eine Aufforderung zu sein, noch mehr Müll mitzubringen und den Ort damit zu "verschönern".

Motiviert durch die Plakataktion „Herne blitzblank“ machen sich Schüler der Hiberniaschule daran, das Umfeld ihrer Schule vom Müll zu befreien. Unterstützung erhielten sie von Oberbürgermeister Dr. Dudda.
Herne blitzblank: Schüler der Hiberniaschule befreien das Umfeld ihrer Schule vom Müll zu befreien. Unterstützung erhielten sie von Oberbürgermeister Dr. Dudda. Foto: Carola Quickels

Darum appelliert die Stadt an alle Bürger, die aufgestellten Mülleimer zu benutzen und den Müll nicht in die Natur zu schmeißen. Auch wenn es vielleicht einen kleinen Umweg bedeutet. Mehr als einige Meter kann es nicht sein.

'Herne Blitzblank'

In den kommenden Wochen wird die Stabsstelle für Sauberkeit im Büro des Oberbürgermeisters mit einer Nachfolge-Kampagne der Aktion Herne Blitzblank das Thema noch einmal in den Fokus rücken, denn nur wenn alle mithelfen, bleibt Herne sauber.

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