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Die Stadt bietet das neue Format

Stadt setzt auf neues Format für Bau-, Planungs- und Umweltthemen

Mehr Austausch durch den 'Bürgerdialog'

Weshalb wird an genau dieser Stelle bald neu gebaut? Wie und wo kann man sich in bestimmte Projekt mit einbringen? Welche neuen Infos kann ich noch erhalten? All diese Fragen möchte die Stadt unter dem Motto „Zuhören. Mitreden.“ künftig für Bau-, Planungs- und Umweltthemen besser beantworten. Deshalb startet sie ab Mai 2024 das neue Format „Bürgerdialog“, welches den Austausch zwischen Stadtverwaltung und den Bürgern verbessern soll.

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Vorerst sind sechs Termine mit sechs verschiedenen Schwerpunkten vorgesehen, alle finden im Stadt Forum Herne an der Bahnhofstraße 65 in der City statt. Dort ist Platz für bis zu 199 Personen. Mit ganz so vielen rechnen die Verantwortlichen selbst nicht, hoffen aber auf einen regen Austausch. Die Übersicht:

Die Liste der feststehenden Termine

  • Neuer Wohnraum in Eickel? Dialog zur Bielefelder Straße, Donnerstag, 2. Mai 2024, 17 bis 19 Uhr
  • Alle wollen wohnen! Dialog zur Wohnraum- und Eigentumsförderung, Mittwoch, 29. Mai 2024, 17 bis 19 Uhr
  • Neue Quartiere entwickeln! Dialog zum FunkenbergQuartier, Donnerstag, 13. Juni 2024, 17 bis 19 Uhr
  • Regen, Hitze, Dürre: Wasser in der Stadt! Dialog zum Thema Wasser, Donnerstag, 27. Juni 2024, 17 bis 19 Uhr
  • Autofrei und smart im Grünen! Dialog zur Klimasiedlung Wiescherstraße, Donnerstag, 11. Juli 2024, 17 bis 19 Uhr
  • Bauen in Zeiten des Klimawandels! Dialog zum Klima-Check bei Bauvorhaben, Donnerstag, 25. Juli 2024, 17 bis 19 Uhr

„Wir möchten mit den Bürgern neu ins Gespräch kommen, weg vom formalen Weg durch die verschiedenen Gremien. Es ist auch erstmal eine Probephase, weil wir die Resonanz testen möchten“, berichtet Dezernent Karlheinz Friedrichs, der als zuständiger Stadtrat dann nicht mehr aktiv sein wird - er geht Ende April in den Ruhestand. „Bis Oktober 2024 kommen noch weitere Termine hinzu, diese sind aber noch nicht zeitgenau festgelegt. Mit einem Augenzwinkern sagt er: „Natürlich fängt es erst an, wenn ich weg bin.“

Konstruktives Einbringen erwünscht

Im Stadtgebiet hat die Plakatierung zur Werbung bereits angefangen, zudem liegen in den üblichen öffentlichen Gebäuden Flyer aus. Das soll dazu führen, dass das Stadt Forum entsprechend gut besucht wird. „Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen, vor allem von Bürgern und nicht nur von Funktionsträgern“, gibt Friedrichs an. „Die Leute können und sollen sich gerne konstruktiv einbringen.“

Das Stadt Forum an der Bahnhofstraße ist der Ort für den Austausch des

Achim Wixforth, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtplanung, unterstreicht diese Ansichten. „Wir haben gemerkt, dass sich immer mehr Bürgerinitiativen gebildet haben. Da dass aber ein alter Weg ist, wollen wir neue Möglichkeiten schaffen und hatten den Bürgerdialog bereits Ende 2023 angekündigt“, erläutert Wixforth.

Stadt Forum offener und einladender als der Ratssaal

Die Wahl auf das Stadt Forum sei bewusst gefallen, weil beispielsweise der Ratssaal abschreckend wirkt, an der Bahnhofstraße sei alles viel offener und einladender. „Wir setzen viel auf den Ort. Daher hoffen wir auch darauf, dass spontan Bürger vorbeischauen und auch nicht nur die Betroffenen wie beispielsweise Anwohner, sondern deutlich mehr Leute“, erläutert der Stadtplaner.

Wichtig ist, dass zu den einzelnen keine Voranmeldung notwendig ist und man auch nicht pünktlich zu Beginn da sein muss. „Wir sehen es als ergänzendes Format zu den bisherigen Angeboten und zum bisherigen Ablauf. Festzuhalten bleibt, dass weiterhin die Bezirksvertretungen sowie der Rat die Entscheidungen treffen. Dennoch geht es darum, auf Augenhöhe sowie sachlich und fachlich mit den Teilnehmern zu sprechen und die Ideen und Anregungen einfließen zu lassen“, bekräftigt Achim Wixforth.

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Weitere Infos

Weitere Informationen sowie den Überblick über alle Veranstaltungen gibt es unter www.buergerdialog-herne.de, die ab Montag, 22. April 2024, freigeschaltet ist. Zudem gibt es die Möglichkeit, Infos über einen WhatsApp-Kanal zu erhalten.

Das Motto für hoffentlich viele Bürger lautet:
| Autor: Marcel Gruteser
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