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"Keine Häuser für Millionäre"

Bürgerinitiative für das Horststadion

v.l. Günther Malessa, Rolf Bremer, Hotte Schröder, Susanne Schröder, Sabine Schmidt, Britta Pöpping, Hiltrud BuddemeierFoto: Patrick MammenDer Vorstand der Bürgerinitiative. v.l. Günther Malessa, Rolf Bremer, Hotte Schröder, Susanne Schröder, Sabine Schmidt, Britta Pöpping, Hiltrud Buddemeier
Sabine Schmidt.Sabine Schmidt.

Mittlerweile haben wir über 70 Mitglieder", sagte Rolf Bremer, Sprecher der Bürgerinitiative Horststadion Holsterhausen (halloherne berichtete). Die Initiative setzt sich für den Erhalt des Horststadions ein. Im Vorstand der Bürgerinitiative sind neben Vereinsvertretern von Arminia Holsterhausen auf Vertreterinnen der benachbarten Schulen. So wie Sabine Schmidt, Vorsitzende der Schulpflegschaft der Horstschule. "Es geht nicht nur um den Fußballverein. Das Horststadion ist ein Anlaufpunkt für unsere Kinder, darum muss man für den Erhalt des Stadions kämpfen", so Schmidt. "Wir von der Horstschule machen hier jedes Jahr unser Sportfest und die Schule nutzt das Stadion auch für den Sportunterricht.

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Britta Pöpping.Britta Pöpping.

Vorstandsmitglied Britta Pöpping ist Mutter von drei Kindern im Alter von sieben, neun und 13 Jahren. "Zwei von ihnen sind Mitglieder bei Arminia Holsterhausen. Auch wenn sie kein Training haben, sind sie hier und nutzen den Platz zum Spielen. Ich selber bin hier aufgewachsen und kann mir gar nicht vorstellen, dass das Stadion mal wegkommt."

Horststadion Holsterhausen, Tor.Tor im Horststadion.

Die Vertreter der Bürgerinitiative befürchten außerdem, dass die Stadt auf dem Gelände des Stadions Wohnungen bauen will. "Darüber ist aber noch gar nicht entschieden worden", sagte Stadtsprecher Horst Martens auf halloherne Nachfrage. "Der Bestand des Horststadions  ist für die nächsten drei bis sechs Jahre gesichert", so Martens weiter. "Erst danach wird die Stadt noch einmal die Gesamtsituation der Sportanlagen in Herne unter die Lupe nehmen."

Günther Malessa.Günther Malessa.

Die Befürchtung der Bürgerinitiative für das Aus resultiert auch daraus, dass der Sportausschuss der Stadt, dem benachbarten Verein SV Holsterhausen 171.000 Euro Zuschuss für den Bau eines Kunstrasenplatzes bewilligt hat. Günther Malessa ist Mitglied im Sportausschuss der Stadt und gleichzeitig im Vorstand der Bürgerinitiative. "Über das Horsstadion ist überhaupt noch keine Abstimmung im Ausschuss erfolgt. Wir haben den Zuschuss für den SV Holsterhausen bewilligt, weil wir für die Sportler da sind. Für Holsterhausen ist der Kunstrasenplatz natürlich super. Gleichzeitig will ich aber auch, dass das Horststadion erhalten bleibt. Die Stadt muss einfach überlegen, was ist besser für Holsterhausen. Die soziale Arbeit, die wir hier im Horststadion leisten, oder ob hier zehn Einfamilienhäuser für ein paar Millionäre gebaut werden." Kontakt zur Bürgerinitiative per Email.

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Text: Patrick Mammen 16. März 2017, 14:48 Uhr