Hundewiese im Dorneburger Park einzäunen

Antrag der FDP-Ratsgruppe

Dorneburger Teich wird neu begrünt.
Im Dorneburger Park soll die Hundewiese eingezäunt werden, wenn es nach der FDP Herne geht. Foto: Stadt Herne

Die FDP-Ratsgruppe stellt für die nächste Sitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung am 11. Mai 2021 den Antrag, bei der Umgestaltung des Dorneburger Parks die dortige Hundewiese einzuzäunen, teilte die Ratsgruppe am Mittwoch (17.3.2021) mit.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Herner FDP einen solchen Antrag für alle Hundewiesen im Stadtgebiet gestellt. „Leider ist unser Antrag im letzten Jahr nicht angenommen worden. Allerdings halte ich die Umzäunung der Hundewiesen weiterhin für sinnvoll. Deswegen versuchen wir es jetzt in einem kleineren Rahmen erneut. Der Dorneburger Park bietet sich herfür an!“, so Manuel Wagner von der Herner FDP.

Zum Hintergrund: Der Dorneburger Park soll in den nächsten Jahren für zwei Millionen Euro umgestaltet werden. Die dortige Hundewiese soll dabei erhalten bleiben. Die Freien Demokraten sind guter Dinge, diesmal auf eine breitere Zustimmung zu treffen als im vergangenen Sommer. Insbesondere bei der CDU. Zumindest äußerte sich die Stadtverordnete Merten dementsprechend.

„Ich freue mich, dass Frau Merten nun auch eine Umzäunung anregt, wobei Sie doch unseren Antrag im letzten Jahr mit der Begründung abgelehnt hat, dass Rücksichtnahme verlangt werden könnte. Scheinbar sieht Sie dies nun anders – und das ist für die Sache gut“, so Wagner weiter. Die FDP vor Ort geht daher davon aus, dass die CDU den Antrag nun mittragen wird.

Des Weiteren soll die Umzäunung nach Vorstellung der Liberalen als Modellversuch dienen. Sollte sich herausstellen, dass die umzäunte Wiese in Eickel besser genutzt wird als die übrigen Hundewiesen in Herne, würde es Sinn ergeben, weitere Wiesen einzuzäunen. „Wird die Wiese besser genutzt, kann 1 und 1 zusammengezählt werden und weitere Hundewiesen sollten umzäunt werden. Ist dies nicht der Fall, kann das Thema abgehackt werden.“, so Wagner abschließend.

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