Hospizdienst lässt Trauergruppe aufleben

Seelsorgerin Karola Rehrmann.
Seelsorgerin Karola Rehrmann. Foto: Arne Pöhnert

Die Corona-Pandemie hat das Leben vieler Herner aus dem Gleichgewicht gebracht. Wer kurz vor oder in dieser Zeit einen geliebten Menschen verloren hat, wurde durch die Beschränkungen im Alltag besonders hart getroffen, weiß die Seelsorgerin Karola Rehrmann. Sie hat sich deshalb entschlossen, ihre Trauergruppe wieder aufleben zu lassen. Das erste von insgesamt sieben Treffen findet deshalb am Dienstag, 15. März 2022. In der Zeit von 17 bis 19 Uhr treffen sich die Teilnehmer in den Räumen des Hospizdienstes, Bahnhofstraße 137, statt. Für fünf Personen ist Platz. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Trauergruppe, so die zertifizierte Trauerbegleiterin und Koordinatorin beim Ambulanten Hospizdienst, bildet einen geschützten Raum, in dem sich die Teilnehmenden alles von der Seele reden können, was sie in der Trauer bewegt: ungewohnte Erfahrungen, aber auch Zukunftsängste und andere Sorgen dürfen hier zur Sprache kommen. Karola Rehrmann: „Die Teilnehmenden wachsen auf diese Weise zu einer festen Gruppe zusammen, die über die sieben Veranstaltungstermine zusammenbleibt.“

Die Einladung zur Trauergruppe richtet sich nicht nur an die nächsten Angehörigen Verstorbener, sondern auch an Freunde, Nachbarn oder Arbeitskollegen, die mit der Trauer um einen lieben Menschen leben lernen wollen. Um mit den Interessierten bereits im Vorfeld zu klären, ob noch ein Platz frei und die Teilnahme an einer Trauergruppe das Richtige ist, ist eine telefonische Anmeldung unter Tel 02323 / 988 2912 erforderlich.

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  • Dienstag, 15. März 2022, von 17 bis 19 Uhr
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