Explosion in einem Kleintransporter

Explosion eines Kleintransporters an der GFS Brockenhaus 1Foto: Björn KochExplosion eines Kleintransporters an der GFS Brockenhaus 1
Explosion eines Kleintransporters an der GFS Brockenhaus 1Foto: Björn KochDer zerstörte Kleintransporter der GFS.

Eine Explosion in einem Kleintransporter ereignete sich am Dienstagnachmittag (12.9.2017) auf dem Gelände des Brockenhaus 1 der Gesellschaft freie Sozialarbeit e.V (GFS) an der Corneliusstraße. Sieben Mitarbeiter verletzten sich bei dem Vorfall, drei davon schwer. Der Rettungsdienst der Herner Feuerwehr war mit sechs Rettungswagen und vier Notärzten im Einsatz. Die Detonation erfolgte während des Ausladens des Fahrzeuges und die Ursache wird noch ermittelt.

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Der Notruf aus der GFS ging um 15.04 Uhr bei der Herner Feuerwehr ein. Die Explosion beschädigte den hintere Teil des Transporters und ließ die Trümmerstücke noch mehrere Meter weit fliegen. Die Feuerwehrleute - insgesamt 22 - löschten einen kleinen Brand. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes gingen aufgrund der Anzahl der Betroffenen nach dem Konzept für einen Massenanfall von Verletzten (MANV) vor. Bei diesem Konzept wird die Reihenfolge bei der Versorgung und Transport von Verletzten nach der schwere der Verletzung festgelegt. Neben dem leitenden Notarzt waren die beiden Notärzte der Stadt Herne noch ein Notarzt aus Bochum an der Corneliusstraße im Einsatz.

40 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr besetzten während des Einsatz die Wachen der Herner Feuerwehr. Die Spurensicherung nahm die Ermittlungen auf. Die erste Meldung, dass eine Gasflasche explodiert sei, wurde durch die Einsatzleitung der Feuerwehr nicht bestätigt.

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Explosion eines Kleintransporters an der GFS Brockenhaus 1Foto: Björn KochDer Rettungsdienst der Stadt Herne war mit sechs Rettungswagen und vier Notärzten vor Ort.
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Text: Björn Koch 12. September 2017, 19:22 Uhr