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Die 539. Cranger Kirmes ist eröffnet: OB Dr. Frank Dudda (3.v.r.) nach dem Fassanstich, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (2.v.l.) sowie Schaustellerpräsident Albert Ritter (2.v.r.) und Moderator Helmut Sanftenschneider (re.) stoßen mit an.

Drei Schläge für das Fass von OB Dudda, Schlagerstar Michelle singt

Es geht los: 539. Cranger Kirmes ist eröffnet

Der Rummel hat offiziell begonnen: Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda eröffnete am Freitag (4.8.2023) in der Bayern-Festhalle um genau 14:30 Uhr die 539. Cranger Kirmes mit den Worten. Nachdem er mit drei Schlägen das Bierfass angestochen hatte, sagte das Herner Verwaltungsoberhaupt: „Aber jetzt, liebe Gäste, hiermit erkläre ich die Cranger Kirmes für eröffnet.“ Für die musikalische Unterhaltung sorgte Schlagerstar Michelle.

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Unter den Gästen waren unter anderem mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), seiner Stellvertreterin Mona Neubaur (Grüne), der Herner Bundestagsabgeordneten Michelle Müntefering (SPD) sowie dem Herner Landtagsabgeordneten Alexander Vogt (SPD) hochrangige Vertreter aus der Politik. Dazu gesellten sich viele Vertreter aus der Herner Verwaltung, von Firmen und von Parteien. Der Arnsberger Regierungspräsident Heinrich Böckelühr war ebenfalls angereist.

Liebe, Leidenschaft und Zusammenhalt

Für Oberbürgermeister Dudda hat die Cranger die Kirmes die „Sonne im Herzen“, ebenso soll die Sonnenseite beschworen werden: Aufgrund der derzeitigen unbeständigen Wetterlage eine kleine Hoffnungsbotschaft, dass das Wetter besser werden soll. „Wer das Ruhrgebiet verstehen will, muss hier hin kommen“, findet der Verwaltungschef. „Crange ist Liebe, Leidenschaft und Zusammenhalt.“

Die Bayern-Festhalle war mit rund 2.000 geladenen Gästen bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die Stadt möchte wieder einmal guter Gastgeber sein, gleichzeitig sollen Besucher auch Rücksicht auf die Anwohner nehmen. Mit einem Hinweis gen München und Oktoberfest, erinnerte Dudda an die kürzliche Auswertung, dass Crange das beliebteste Volksfest sei (halloherne berichtete). Nun gilt für ihn aber erstmal: „Unser Motto heißt, es werde Crange. Nun heißt es: Jetzt ist Crange.“

Wüst schickt Grüße nach München

Ministerpräsident Wüst hob auch aus politischer Sicht die Auswertung ebenfalls hervor und schickte einen Seitenhieb in Richtung Süden der Republik: „Hier sind 400.000 Leute pro Tag, das sind mehr als beim Oktoberfest. Schöne Grüße nach München“, schob der 48-jährige NRW-Regierungschef hinterher.

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Dr. Frank Dudda und Hendrik Wüst.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

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Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

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Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

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Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

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Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

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Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

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Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

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Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

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Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Eröffnungsfeier der Cranger Kirmes 2023.

Foto:  Björn Koch

Den Fassanstich überließ er aber Frank Dudda, der dies aber relativ souverän meisterte. Keine zwei Minuten danach - Moderator Helmut Sanftenschneider hatte noch kurz ein „Atemlos"-Cover mit seiner Gitarre angestimmt, kam dann Schlagersängerin Michelle auf die Bühne. Die 51-Jährige fing mit dem Klassiker „Wer Liebe lebt“ ihren Auftritt an.

Die Stimmung braucht am Anfang etwas länger

Jedoch hielten sich zu Beginn viele erstmal etwas die Ohren zu: Die Musik dröhnte sehr laut aus den Boxen. In den hinteren Reihen standen die ersten Fans früh auf, der übrige Teil der Besucher brauchte aber einige Zeit, um in Stimmung zu kommen. Das war beim Auftritt von Howard Carpendale vor einem Jahr (halloherne berichtete) deutlich früher der Fall.

Hier ein Handschlag, da ein Selfie: Michelle gab sich auf der Bühne den Fans zum Anfassen.

Auffällig: Sie interagiert deutlich mehr mit Fans, zeigt Nähe, schüttelt Hände, macht Selfies, bittet sogar die noch draußen stehenden Zuschauer ins Zelt zu kommen. Nach einigen ihrer alten und neuen Hits wie „Und heut' Nacht will ich tanzen“, „Scheißkerl“, „Paris“ oder „Dein Püppchen tanzt nicht mehr“ holt sie einige Kinder auf die Bühne. Die kleine Mia macht den Anfang, später trauen sich noch weitere Kids neben der Musikern mitzutanzen.

Tolle Performance von Michelle-Fan Manuel

Nicht nur dadurch steigt die Stimmung, die Songs werden nun auch mehr vom Publikum mitgesungen. Als der Klassiker „Du Idiot“ naht, spricht sie Manuel in der ersten Reihe an. Der Mann im roten Hemd darf dann den Part von Michelles Ex-Mann Matthias Reim übernehmen - den Songtext auf einem Handzettel braucht er gar nicht. Vor rund 2.000 geladenen Zuschauern zeigt er keine Nervosität und singt gekonnt mit – eine tolle Leistung und sicherlich auch eine schöne Erfahrung für ihn.

Nachdem zunächst die Stimmung bei den „offiziellen“ Gästen, die keine Karten gewonnen, sondern diese zugeschickt bekommen hatten, noch etwas verhalten blieb, standen auch diese Besucher zum Ende hin, teilweise sogar auf den Bänken.

Mit dem bekannten Hit „Nicht verdient“, den Michelle ebenfalls im Duett mit Matthias Reim singt, endete der Auftritt nach einer halben Stunde. Als Helmut Sanftenschneider trotz einiger Forderungen nach einer Zugabe verkünden muss, dass das letzte Lied diese schon war, gibt es vereinzelte Buhrufe, bevor sich das Zelt wie immer schnell leert – ein paar der Besucher hatten die Flucht nach draußen schon während des Auftritts angetreten.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, hier mit Maskottchen Fritz (dort drin steckt Miguel Leßig), sprach einige Grußworte und schickte eine Botschaft nach München.

Michelle-Fan Andrea blieb aber natürlich bis zum Schluss. Sie hatte die Karten über die Verlosung der Stadt gewonnen. Statt hinten im Zelt zu sitzen, stand sie vorne vor der Bühne. „Ich fand es super, weil Michelle so natürlich ist. Sie ist auf die Fans und die Kinder zugegangen und hat sie auf die Bühne geholt“, freut sich die Dame, die im blauen Kleid erschienen ist, im halloherne-Gespräch. „Viele wurden per Handschlag begrüßt.“

Seit 38 Jahren Fan der Schlagersängerin

Sie selbst ist seit 38 Jahren Fan von Michelle. Das wird sich auch nicht ändern, obwohl sie ein wenig enttäuscht darüber war, dass es keine richtige Zugabe gab. Andere aufmerksame Zuhörerinnen schilderten gegenüber halloherne, dass sie ein Playback und verspätete Texteinsätze herausgehört hätten – der breiten Masse hat es aber wohl gefallen, der Applaus stieg von Lied zu Lied.

Die Stimmung war bei den Fans von Anfang an gut, bei den geladenen Gästen dauerte etwas - am Ende stand das ganze Zelt.

Für Kirmesdezernent Dr. Frank Burbulla war es gegenüber halloherne eine gelungene Eröffnungsveranstaltung: „Das war stimmungsgeladen und gut. Das Zelt war wieder einmal voll und der Oberbürgermeister hat den Fassanstich gut hinbekommen.“

Einen direkten Vergleich zu Carpendale im Vorjahr vermied er: „Das war schon ein großes Event, Michelle hat es aber auch gut gemacht. Jeder Künstler hat so seinen Stil.“ Lobend erwähnte er die Interaktion mit den Kindern und fügt hinzu: „Das Duett mit dem jungen Mann war prima. Er war überhaupt nicht aufgeregt.“

'Super Auftakt, der Lust auf mehr macht'

Weitere Gäste waren ebenfalls schon im Crange-Fieber. Der SPD-Landtagsabgeordnete Alexander Vogt freut sich im halloherne-Gespräch über elf tolle Tage: „Es war wieder mal ein super Auftakt, der Lust auf mehr macht. Schön ist, dass wieder einmal viele Menschen hier zusammengekommen sind und zusammen feiern.“ Für ihn hat Michelle eine gute Show abgeliefert, wenngleich man sie und Howard Carpendale nicht miteinander vergleichen könnte, da sie zu unterschiedlich seien.

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Mit diesen Worten verabschiedete er sich nach draußen, viele andere waren da ebenfalls schon unterwegs zu den weiteren Bier- und Imbissständen, Karussells und Co. Die Cranger Kirmes 2023 läuft nun auf vollen Touren.

Schöne Bilder: Schlagerstar Michelle holte einige Kids auf die Bühne und sang sowie tanzte mit ihnen.
| Autor: Marcel Gruteser und Julia Blesgen