Briefwahl bis zum 24. September möglich

Über 31.000 Anträge eingegangen, Maskenpflicht in Wahlräumen

Wählen gehen. (Symbolbild)
Am Sonntag, 26. September 2021, heißt es: Wählen gehen (Symbolbild). Foto: Stefan Kuhn

Es geht in die heiße Phase im Kampf um die Bundestagswahl am Sonntag, 26. September 2021. Rund 108.500 Wahlberechtigte gibt es in Herne, die zwischen 8 und 18 Uhr ihr Kreuz machen dürfen, bisher (Stand Mittwochmorgen, 22.9.2021) gingen fast 31.500 Briefwahlanträge bei der Stadt Herne ein. Bianca Hudziak vom Team Wahlen stellte den neusten Stand der Vorbereitungen vor, nachdem zuvor schon von halloherne die wichtigsten Fragen beantwortet wurden (halloherne berichtete).

„Von den rund 31.500 Briefwahlanträgen, das entspricht rund 29 Prozent der Wahlberechtigten, sind rund 18.500 als Onlineanträge eingegangen. Davon wiederum über 16.000 per QR-Code. Das zeigt, dass diese Möglichkeiten immer mehr genutzt werden“, so Hudziak beim Pressegespräch. Dabei empfindet sie die Zahl der Anträge insgesamt noch als gering, sie hätte mit rund 40 Prozent gerechnet.

Wahlraumfinder online

Falls Wahlbenachrichtigungen nicht zugestellt wurden, ist es am Wahltag unter Vorlage des Personalausweises oder des Reisepasses trotzdem noch möglich. Das geschieht in insgesamt 82 Wahlräumen. Wer nicht weiß, wohin er muss, findet den Wahlraumfinder unter www.herne.de oder erhält unter Tel 02323 161609 Auskunft.

Bianca Hudziak - Team Wahlen im Fachbereich Stadtentwicklung.
Bianca Hudziak vom Team Wahlen. Foto: Carola Quickels

Die Briefwahlstimmen werden in 27 Wahlräumen ausgezählt, die sich in der Gesamtschule Wanne-Eickel befinden. Geöffnet werden die zurückgeschickten und abgegebenen Stimmzettel gegen 17 Uhr, gezählt wird aus den Urnen ab 18 Uhr. Damit niemand weiß, wer wie gewählt hat, erfolgt zunächst eine Separierung nach der Öffnung mit Wahlschein und Stimmzettel.

Direktwahl oder Abholung empfohlen

Neue Briefwahlanträge sind noch bis Freitag, 24. September 2021, 18 Uhr, möglich, da der Postweg mindestens zwei Tage dauert. Empfohlen wird eine persönliche Vorsprache (Direktwahl oder Abholung) im Rathaus Herne, Raum 233, oder im Technischen Rathaus, Raum A.E11. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag, 8 bis 18 Uhr.

Andererseits geht es auch per Mail (wahlen@herne.de, hier das Geburtsdatum mit angeben), per Vordruck auf der Stadthomepage oder mit dem auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung, oder per Fax an 02323 161233 9207, formlos mit Geburtsdatum. Wichtig: Telefonische Anträge sind nicht zulässig. Bei fremden Personen ist eine Vollmacht notwendig.

Plötzlich Kranke brauchen ein Attest

Diejenigen, die am Sonntag plötzlich krank sind und wählen möchten, benötigen ein ärztliches Attest. Wer schon länger krank ist, fällt nicht unter diese Regelung. Wer glaubhaft versichert, keinen Wahlschein erhalten zu haben, kann am Samstag, 25. September 2021, zwischen 8 und 12 Uhr im Technischen Rathaus beim Team Wahlen vorsprechen - eine eidesstattliche Versicherung muss hierfür unterschrieben werden. Der erste Wahlschein kommt auf ein Negativverzeichnis, im schlimmsten Fall gibt es eine Anzeige wegen Wahlbetrugs.

Europa- und Kommunalwahl am 25. Mai 2014 im Wahllokal in der Gemeinde St. Barbara in Elpeshof.
Hier gehts zum Wahllokal (Symbolbild). Foto: Günter Mydlak

Die Briefkästen der Rathäuser werden am Wahltag noch um 18 Uhr geleert, danach können die eingeworfenen Wahlbriefe nicht mehr berücksichtigt werden. Ab ca. 18:30 Uhr ist mit den ersten Ergebnissen zu rechnen, die umgehend auf halloherne veröffentlicht werden. Zudem werden sie auf der Seite www.herne.de zu finden sein.

Zu den Hygieneregeln: Es gelten Einbahnstraßenregelungen, geregelter Einlass und in den Wahlräumen und auf den Zuwegen Maskenpflicht. Eigene Stifte sind erwünscht, bei Bedarf gibt es Stifte und Masken gestellt. Für Personen, die keine Maske aus medizinischen Gründen tragen können, gilt, dass sie dafür einen Nachweis erbringen müssen. „Im Zweifel wird dann draußen vor der Tür gewählt“, sagt Bianca Hudziak.

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