Bis zu 350 Euro für digitales Endgerät

Mehr Schüler und Studenten nutzen Online-Lernmaterialien.
Schüler, die in einem Bedarfshaushalt leben, bekommen einen Zuschuss für ein digitales Endgerät. Foto: Pixabay

Gute Nachrichten aus Berlin. SPD Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat sich im Koalitionsausschuss durchgesetzt und erreicht, dass Schüler, die in einem Bedarfshaushalt leben, nun einen Zuschuss von bis zu 350 Euro für ein digitales Endgerät wie Laptop oder Tablet erhalten.

Dies hat in Herne eine besondere Bedeutung, denn dort leben viele Kinder in sogenannten Bedarfshaushalten. „Die Nachricht aus Berlin freut uns sehr! Zwar konnte die Stadt Herne bereits über 800 Geräte aus eigener Kraft zur Verfügung stellen, doch längst konnten nicht alle Schüler bedient werden, die ein Gerät brauchen. Diese Lücken lassen sich nun schließen“, so Theres Boneberger, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in Herne.

„Wir hoffen, dass das Jobcenter nun schnell und möglichst unbürokratisch die Kosten übernimmt. Es muss jetzt schnell gehen.“, so Birgit Klemczak, Schulausschussvorsitzende.

Zum Hintergrund: Der Bund hatte im letzten Jahr wegen der Corona-Pandemie ein so genanntes Sofortausstattungsprogramm auf den Weg gebracht, um Schüler mit digitalen Endgeräten ausstatten zu können. Der Rat der Stadt Herne hat zusätzlich dazu auch noch 500.000 Euro aus Eigenmitteln zur Verfügung gestellt. Allerdings kam es hier, wie auch bei vielen anderen Kommunen, zu Beschaffungsproblemen.

Deshalb begrüßt die Herner SPD-Fraktion es sehr, dass die Beschaffungen jetzt auch mit Hilfe der Jobcenter weiter fortgesetzt werden, damit zeitnah alle Kinder und Jugendlichen über digitale Endgeräte verfügen können. Es ist für die betreffenden Kinder und Jugendlichen aus Bedarfshaushalten auch positiv, in Zukunft ein eigenes Gerät in der Hand zu halten als nur ein Leihgerät.

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